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3519/2022

Weiterentwicklung Energieleitlinien - Evaluationsbericht zum gemeinsamen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der CDU-Fraktion und der Fraktion VOLT AN/1396/2022

Mitteilung Ausschuss 23.01.2023

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 30.01.2023, TOP 8.3

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Präsentation

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Mitteilung Ausschuss

2329 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  23.01.2023 
 3519/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 30.01.2023 
 
Weiterentwicklung Energieleitlinien - Evaluationsbericht zum gemeinsamen Antrag der 
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der CDU-Fraktion und der Fraktion VOLT 
AN/1396/2022 
Zur zielgerichteten Weiterentwicklung der Energieleitlinien und der Baustandards hat die  
Gebäudewirtschaft ein Pilotprojekt aufgelegt und damit die nachträgliche Zertifizierung  
beziehungsweise Ökobilanzierung bereits umgesetzter Bauprojekte der Gebäudewirtschaft in 
Auftrag gegeben. 
 
Ausgewählte Pilot-Projekte der Gebäudewirtschaft durchlaufen insgesamt drei  
unterschiedliche Zertifizierungssysteme. Ziel ist es, potenzielle Verbesserungsmöglichkeiten 
zu identifizieren, ob und was bei ihren Planungs- und Bauprozessen aus ökologischer Sicht 
hätte besser gemacht werden kann und einen Vergleich der Systeme im Hinblick auf Aufwand 
und Kosten zu erhalten. 
 
Evaluiert werden folgende Projekte aus dem ersten Maßnahmenpaket Schulbau mit General- 
und Totalunternehmen auf Basis der gültigen Energieleitlinien und Baustandards: 
 
- Neubau Gesamtschule Im Weidenbruch, „Willy-Brandt-Gesamtschule“ (fertig 12/2020) 
- Neubau Gymnasium Palmstraße, „Königin-Luise-Schule“ (fertig (04/2022) 
- Neubau Gesamtschule Severinswall, „IGIS“ (fertig 07/2022)  
- Neubau Grundschule mit Turnhalle Sürther Feld, „EMA“ (fertig 05/2022) 
 
Die Bestandsaufnahme mit dem ersten Zertifizierung-System ist nun abgeschlossen.  
Mit ihr wurde zunächst der Status quo ermittelt, ohne dass die Zertifizierung Einfluss auf den 
Planungsprozess von Anfang an gehabt hat.  
 
Diese Ergebnisse werden dem Ausschuss in einer Ökobilanz vorgestellt. Die Verwaltung emp-
fiehlt, den vorgelegten Vorschlag zur Weiterentwicklung der Energieleitlinien AN/1396/2022 
auf der Grundlage dieser Ergebnisse zu beurteilen und den Fokus auf die Themen Lebens-
zyklus-betrachtung, Inanspruchnahme von Ressourcen und Klimaschonung zu richten. 
 
Nach der Auswertung der Ergebnisse aller drei Systeme durch die Verwaltung sollen die  
Erkenntnisse Berücksichtigung in den Baustandards und bei den Vergaben finden. 
 
Anlage 
Präsentation „Klima- und Ressourcenschutz bei öffentlichen Gebäuden in Köln“ 
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 - Präsentation

12815 Zeichen

Klima- und Ressourcenschutz 
bei öffentlichen Gebäuden in Köln
Klaus Dosch
Geschäftsführender Gesellschafter ResScore GmbH
Mitglied der Ressourcenkommission des Umweltbundesamts

Was macht ResScore
• Wir gestalten:
• Klima- und Ressourcenschutz beim Bauen 
mit Kommunen und anderen Investoren in Deutschland von 
Lörrach bis Kiel
• Wir forschen: 
• u.a. mit der RWTH Aachen, FH Münster, Wuppertal Institut, …
• Wir arbeiten in diversen Fachgremien: 
• Ressourcenkommission am Umweltbundesamt
• Fachausschussvorsitz Ressourceneffizienz im Bauen am VDI
• Mitglied im Bund der deutschen Baumeister
• Ingenieurkammer Bau NRW

Bauen zentraler Teil der 
Klimawende
90% der mineralischen
Rohstoffe
> 55% des Abfalls
14-35% der 
Treibhausgasemissionen
40% des 
Endenergieverbrauchs

Weit gekommen: 
Energiesparen in Deutschland
WSVO
1977
0
Primärenergieverbrauch   [ kWh/(m2a) ]
WSVO
1982
WSVO
1995
EnEV
2007
EnEV
2009
EnEV 2016
GEG 2021
50
100
150
200
250
300
350
400
KfW
40

Und jetzt?
Cartoon: Tiki Küstenmacher | simplify.de | mit freundlicher Genehmigung.

Hier ist nichts mehr zu holen

Aber hier!

C2C, 
Materialpass, 
…Glaskugel
Ressourcen- und 
Klimaschonung 
JETZT
Cradle to Cradle: Vorsicht Falle!

DGNB Gebäude
Technische Qualität
Schallschutz
Luftschalldämmung zwischen Räumen
Trittschallschutz
Luftschallschutz
Luftschallschutz gegenüber 
haustechnischen Anlagen
Schallschutz Geschosshäuser
Qualität der Gebäudehülle
Wärmedurchgang
Wärmebrücken
Luftdichtheit
Sommerlicher Wärmeschutz
Einsatz und Integration von 
Gebäudetechnik
Passive Systeme
Anpassbarkeit der Verteilung 
auf Betriebstemperaturen für 
eine Einbindung von regenerati‐
ven Energien
Zugänglichkeit der TGA
Integrierte Systeme
Reinigungsfreundlichkeit des Baukörpers
Zugänglichkeit der Außenglasflächen
Außen- und Innenbauteile
Bodenbelag
Schmutzfangzone
Hindernisfreier Grundriss
Oberflächen
Konzept zur Sicherstellung der 
Reinigungsfreundlichkeit
Rückbau- und Recyclingfreundlichkeit
Recyclingfreundlichkeit
Rückbaufreundlichkeit
Rückbaubarkeit, Umbaubarkeit und 
Recyclingfreundlichkeit in der Planung
Immissionsschutz
Lärm-Immissionen – Immissi‐
onsrichtwerte
Lichtverschmutzung
Mobilitätsinfrastruktur
Radverkehrsinfrastruktur
Leihsysteme (öffentlich oder privat)
Infrastruktur für alternative 
Antriebstechnologien
Benutzerkomfort
soziokulturelle und funktionale Qualität
Thermischer Komfort
Operative Temperatur / 
Raumlufttemperatur / Heizpe‐
Zugluft / Heizperiode
Strahlungsasymmetrie und 
Fußbodentemperatur / Heizperiode
Relative Luftfeuchte / Heizperi‐
ode (quantitativ)
Operative Temperatur / 
Raumlufttemperatur (Kühlperi‐
Zugluft / Kühlperiode
Raumluftfeuchte / Kühlperiode
Agenda 2030 Bonus - Klimaanpassung
Innenraumluftqualität
Innenraumhygiene – flüchtige 
organische Verbindungen
Innenraumhygiene – Lüftungsrate
Akustischer Komfort
Planungsbegleitendes 
akustisches Konzept
Einzelbüros und Mehrpersonen‐
büros bis zu 40 m2
Mehrpersonenbüros größer 40 m2
Räume nach DIN 
18041:2016-03 (Raumgruppe 
A1 – A5) mit besonderen 
Anforderungen an die Sprach‐
verständlichkeit
Räume mit Empfehlungen nach 
DIN 18041:2016-03 (Nutzungs‐
art B3 – B5) mit besonderen 
Anforderungen an die Lärmmin‐
derung und / oder den raum‐
akustischen Komfort
Agenda 2030 Bonus - Stressre‐
duktion, Gesundheit und 
Wohlbefinden
Visueller Komfort
Tageslichtverfügbarkeit 
Gesamtgebäude
Tageslichtverfügbarkeit ständige 
Arbeitsplätze
Sichtverbindung nach Außen
Blendfreiheit bei Tageslicht
Kunstlicht
Farbwiedergabe Tageslicht
Besonnung
Einflussnahme des Nutzers
Lüftung
Sonnenschutz und Blendschutz
Temperaturen während der 
Heizperiode
Temperaturen außerhalb der 
Heizperiode (Kühlung)
Steuerung von Kunstlicht
Innovationsraum
Aufenthaltsqualität innen und außen
Kommunikationsfördernde 
Angebote (Innen)
Zusätzliche Angebote für die Nutzer
Familien-, Kinder- und 
Seniorenfreundlichkeit
Aufenthaltsqualität innere 
Erschließung
Gestaltungskonzept Außenanlagen
Flächen im Außenbereich
Ausstattungsmerkmale
Sicherheit
Sicherheitsempfinden und 
Schutz vor Übergriffen
Barrierefreiheit
Qualitätsstufe 1 / DGNB 
Mindestanforderung
Qualitätsstufe 2
Qualitätsstufe 3
Qualitätsstufe 4
Qualitätsstufe 5
Ökologische Qualität
Ökobilanzen
Ökobilanzen in der Planung
Ökobilanz-Optimierung
Ökobilanz Vergleichsrechnung
Agenda 2030 Bonus – 
Klimaschutzziele
Circular Economy Bonus
Halogenierte Kohlenwasserstof‐
fe in Kältemitteln
Risiken für die lokale UmweltUmweltverträgliche Materialien
Verantwortungsbewusste 
Ressourcengewinnung
Verantwortungsbewusst 
gewonnenen Rohstoffe
Sekundärrohstoffe
Trinkwasserbedarf und 
Abwasseraufkommen
Trinkwasserbedarf und 
Abwasseraufkommen
Außenanlagen
Integration in Quartiers-
Infrastruktur Flächeninanspruchnahme
Flächeninanspruchnahme
Versiegelungsgrad und/oder 
Ausgleichsmaßnahmen
Biodiversität am Standort
Biotopflächenqualität
Vielfalt der Tierarten im 
Außenbereich
Vielfalt der Tierarten direkt am Gebäude
Invasive Pflanzenarten
Biotopvernetzung
Entwicklungs- und Unterhal‐
tungspflege
Biodiversitätsstrategie
Prozessqualität
Qualität der Projektvorbereitung 
Bedarfsplanung
Information der Öffentlichkeit
Pflichtenheft
Sicherung der Nachhaltigkeitsaspekte 
in Ausschreibung und Vergabe 
Nachhaltigkeitsaspekte in der 
Ausschreibung
Dokumentation für eine 
nachhaltige Bewirtschaftung
Wartungs-, Inspektions-, 
Betriebs- und Pflegeanleitungen
Aktuelle Planunterlagen
Betreiberhandbuch
Planung mit BIM
Verfahren zur städtebaulichen 
und gestalterischen Konzeption
Gestalterische Variantenuntersu‐
chung oder Planungswettbewerb
Empfehlungen durch unabhän‐
gige Gestaltungsgremien
Auszeichnung durch Architekturpreis
Baustelle / Bauprozess
Lärmarme Baustelle
Konzept für eine lärmarme Baustelle
Schulung der Bausausführenden
Prüfung der Umsetzung
"Innovationsraum"
Staubarme Baustelle
Konzept für eine staubarme Baustelle
Schulung der Bausausführenden
Prüfung der Umsetzung
"Innovationsraum"
Boden- und Grundwasserschutz 
auf der Baustelle
Konzept für den Boden- und 
Grundwasserschutz
Schulung der Bausausführenden
Prüfung der Umsetzung
Abfallarme Baustelle
Konzept für eine abfallarme Baustelle
Schulung der Bausausführenden
Prüfung der Umsetzung
Circular Economy Bonus
Qualitätssicherung der Bauausführung
Qualitätssicherungsplanung
Messungen zur Qualitätskontrolle
Qualitätssicherung Bauprodukte
Schimmelpilzprävention
Geordnete Inbetriebnahme
Monitoringkonzept
Inbetriebnahmekonzept
Vorab-Funktionsprüfung
Funktionsprüfung und Einweisung
Schlussbericht Inbetriebnahme
Integrales Betriebskonzept und 
geordnete Inbetriebnahme
Commissioning Management
Nutzerkommunikation
Nachhaltigkeitsleitfaden
Informationssystem zur 
Nachhaltigkeit
Technisches Nutzerhandbuch
FM-gerechte Planung
FM-Check
Betriebskostenprognose
Nutzer- und nutzungsbedingter 
Energieverbrauch
ökonomische Qualität
Gebäudebezogene Kosten im 
Lebenszyklus
Lebenszykluskostenrechnungen 
in der Planung
Lebenszykluskostenoptimierung
Gebäudebezogene Kosten über 
den Lebenszyklus
Flexibilität und Umnutzungsfähigkeit
Flächeneffizienz
Raumhöhe
Gebäudetiefe
Vertikale Erschließung
Grundrissaufteilung
Konstruktion
Technische Gebäudeausrüstung
Circular Economy Bonus – 
hohe Nutzungsintensität
Marktfähigkeit
Eingangssituation und 
Wegeführung
Stellplatzsituation
Eigenschaften des Marktes
Nutzungsgrad / Vermietungen 
zum Zeitpunkt der Fertigstellung
z.B.
DGNB Methodik
• 139 Kriterien und 
Unterkriterien
• >500 Indikatoren
• Fokus auf Qualität
• Absurd anmutende 
Kompensationen
• DGNB
• BNB
• LEED, BREEAM, …
… einschlägig bekannte 
Nachhaltigkeitsbewertungs-
systeme sind komplex, langwierig 
und teuer!
Checkliste für Qualität 
oder für Klima- und Ressourcenschutz?

Innovation durch 
Reduktion auf das Wichtige und Ehrliche:
• Nur 3 Indikatoren
• Treibhausgase (CO2 und andere) Klimawandel
• Fossile Primärenergie Energiewende
• Rohstoffe (ökol. Rucksack) Rohstoffwende
• Keine rechnerischen Gutschriften, Kompensationen, etc.
• Berücksichtigung „cradle --> 50 Jahre“

Sowas bräuchten wir jetzt

Wir haben es realisiert:
Ein Resource-Score für Gebäude!
• Ehrlichkeit
• Lebenszyklus
• Kommunizierbarkeit
• Einfachheit
• Anreize
• Innovation
• “A“ ist Ziel
• „G“ ist immer noch zulässig

Hilft dem Klima wirklich
• Klimaschutz: CO2-Äquivalente
• kein Schönrechnen durch Vernässung 
von Mooren, Elektroautos, etc. 
• Verbesserung durch: 
• erneuerbare Energie
• langfristige Einlagerung von CO2 (Holz, ...)
• effiziente Konstruktionen
• Recycelte Rohstoffe/Bauteile / ReUse
• „A“ ist tatsächlich klimaneutral
• “G“ ist grottenschlecht aber erlaubt
A B C D E F GA
climate-score

Bringt erneuerbare Rohstoffe 
und Kreislaufwirtschaft nach vorne
• Ressourcenwende (ökol. Rucksack).
• Näherungsindikator Umweltauswirkungen 
Rohstoffgewinnung
• Biodiversität
• Naturverlust
• Wasserhaushalt ...
• Verbesserung durch: 
• Effiziente Konstruktionen
• Erneuerbare Rohstoffe
• Recycelte Rohstoffe/Bauteile / ReUse
• D.h. technologieoffen
• Innovationsfördernd
material-score
A B C D E F GC
material-score
A B C D E F GC

Yes, we do!
Bild von Jan Mallander auf Pixabay

Zeigt klar die Energiewende 
• nichterneuerbare Primärenergie
• Verbesserung durch: 
• erneuerbare Energie für Heizen und Kühlen
• erneuerbare Energie Produktion Baustoffe
• geringe „graue“ Energie
• effiziente Konstruktionen
• Recycelte Rohstoffe/Bauteile / ReUse
energy-score
A B C D E F GB

Lieber früh ziemlich genau 
als zu spät mit Nachkommastellen
85-90% in 8 Baugruppen und deren Baustoffen
• Fundamente, Keller
• Außenwände
• Geschossdecken
• Dach
• tragende und nichttragende Innenwände
• Fenster/Haustüren
• Beheizung/Kühlung

Für Köln: 
Resource-Score
für vier Neubauten von Schulen
• Gesamtschule am Severinswall
• Grundschule am Sürther Feld 
• Planszenario, so wie gebaut
• Alternativszenario, so viel Recyclingbaustoffe, wie möglich
• Willy-Brandt-Gesamtschule Im Weidenbruch
• Gymnasium Königin-Luise-Schule Palmstraße
• Planszenario, so wie gebaut
• Alternativszenario 1: Holz-Hybridbau
• Alternativszenario 2: optimierter Holz-Hybridbau

Es ist noch Luft nach oben

Grundschule Sürther Feld 
(Alternativszenario)
Grundidee des Szenarios: 
So viel wie mögliche ReUse und Recycling
• ReUse Vormauerziegel
• Recyclingbeton
• Kapillarbrechende Schicht in Recyclingschotter 
(wasserrechtlich zulässiges Material!)

GWP: 
51% Betrieb / 49% Bausubstanz
Primärenergie (nichterneuerbar): 
23% Betrieb / 77% Bausubstanz
Grundschule Sürther Feld 
(Unterschied Plan- zu Alternativszenario)

Fazit Sürther Feld
Die Verwendung von RC-Beton 
• schont natürliche Rohstoffe
• bringt nichts für den Klimaschutz
• bringt nichts für Einsparung n.e. Primärenergie
Die Verwendung von ReUse Ziegeln in der Fassade
• schont natürliche Rohstoffe
• dient dem Klimaschutz
• dient der Einsparung von Primärenergie

Woran liegt es?
Energieverbrauch oder 
„graue“ Ressourcen des Gebäudes?
GS Severinswall
GS Sürther Feld
GS Im Weidenbruch
Königin-Luise-Schule, Palmstraße, Szenario 1
Königin-Luise-Schule, Palmstraße, Szenario 2
-20%
0%
20%
40%
60%
80%
100%
Gebäudeanteil am Ressourcenverbrauch
GWP [kg/(m²a)]
PENRT [kWh/(m² a)]
RI abio [kg/(m² a)]

-3.000 kWh
-2.000 kWh
-1.000 kWh
0 kWh
1.000 kWh
2.000 kWh
3.000 kWh
4.000 kWh
Januar Februar März Ap ril Mai Juni Juli Au gust September Ok tober Nove mber Dezember
Ertrag Verbrauch Unterschied
Erzeugung: 24.336 kWh
Verbrauch: 22.200 kWh
Plus-Energie-Haus
Reale Daten einer Kita, Juli 2022  
Problem einer rein bilanziellen 
Bewertung des Energieverbrauchs

Königin Luise Schule (Alternativszenarien)
Grundidee Alternativszenario 1: 
Holzhybridbau und RC-Material 
bei mineralischen Bauteilen
Mehr Wärmedämmung möglich  
(wg. Holztafelbau) 
Alternativszenario 2: 
Statt 8 cm Betonfassade 
2 cm Carbonfassadenplatte

Holz-Hybridkonstruktion

GWP: 
51% Betrieb / 49% Bausubstanz
Primärenergie (nichterneuerbar): 
23% Betrieb / 77% Bausubstanz
Königin Luise Schule 
(Gymnasium Palmstraße), Alternativszenario 1

GWP: 
51% Betrieb / 49% Bausubstanz
Primärenergie (nichterneuerbar): 
23% Betrieb / 77% Bausubstanz
Königin Luise Schule 
(Gymnasium Palmstraße), Alternativszenario 1

Fazit Königin-Luise-Schule
• Konstruktionen mit Holz helfen dem Klima
• Speichern von CO2 in der Bausubstanz
• Leichtere Konstruktion à Leichtere Fundamente (Statik)
• Schall- und Brandschutz problemlos 
• Mehr Energieeffizienz durch Holzbauweise möglich
• Kombinieren mit rezyklierten Baustoffen

Es ist noch Luft nach oben

Fazit
• Passivhaus, Plus-Energie-Haus etc. alleine reichen nicht.
• Einfluss Bausubstanz überwiegt Energieverbrauch
• Enorme Verbesserungen möglich
• Treibhausgase – 72%
• Primärenergie (nichterneuerbar) -48%
• Rohstoffe (ökol. Rucksack, abiotisch) -44%
• Umsetzen, was wirklich etwas bringt, führt zu mehr Klima-
und Ressourcenschutz

Brandschutz: 
Kein Problem, jedenfalls in Österreich

Lassen Sie es uns 
gemeinsam angehen!
Danke für ihre Aufmerksamkeit!

Beratungsverlauf (1)

30.01.2023 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 8.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3519/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
23.01.2023
Erstellt
20.10.2022 13:09