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2009/0415

Förderprogramm Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt, Kranichstein und Eberstadt Süd Bericht 2007/2008

Magistratsvorlage 10.09.2009

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Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 1
FREISCHLAD + HOLZ
PLANUNG UND ARCHITEKTUR
SPREESTRASSE 3A                        64295 DARMSTADT
STADTTEILWERKSTATT
DIAKON. WERK / CARITASVERBAND
GRUNDSTRASSE  21                        64289 DARMSTADTSoziale Stadt Darmstadt Kranichstein
STADTPLANUNGSAMT
BESSUNGER STR. 125                       64295 DARMSTADT
SOZIALDEZERNAT
LUISENPLATZ 5A                      64283 DARMSTADT
BERICHT 2007 2008/

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 2
Impressum
Auftraggeberin:
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Stadtplanungsamt
Bessunger Straße 125, 64295 Darmstadt
Stefanie Michels
Volker Sahr
Tel. 06151 – 133641 / Fax 06151 – 133649
E-Mail: stadtplanungsamt@darmstadt.de
In Zusammenwirken mit:
Sozialdezernat
Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt
Markus Emanuel
Tel. 06151 – 132168 / Fax 06151 – 132309
E-Mail: sozver@darmstadt.de
Auftragnehmer:
Stadtteilmanagement
Freischlad + Holz
Spreestraße 3a, 64295 Darmstadt
Tel. 06151 – 33131 / Fax 06151 – 33132
E-Mail: office@freischlad-holz.de
Brigitte Holz
Christina Illi / Eva Koch / Alexander Schmidt
Abbildungen, sofern nicht anders benannt © Freischlad + Holz
Stadtteilwerkstatt Kranichstein
Diakonisches Werk Darmstadt Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.
Grundstraße 21, 64289 Darmstadt
Tel. 06151 – 981233 / Fax 06151 – 981237
Edda Haack
Jeanette Dorff
Darmstadt, Mai 2009

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 3
Inhalt
1. Ausgangssituation 6
1.1 Profil des Fördergebietes 6
2. Erarbeitung von Grundlagen zur Umsetzung des Programms 9
2.1 1. und 2. Planungswerkstatt 'Stadtteilentwicklung' 9
2.2 Verfahren 'Leitbild Öffentlicher Raum' 10
3. Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner / Kooperationen 10
3.1 Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen 10
3.2 Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft 12
3.3 Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertreter der Lokalen Ökonomie 12
3.4 'Servicestelle HEGISS' 12
3.5 Überregionale Vernetzung 12
4. Projekte 'Soziale Stadt' 14
4.1 Baustein 1 – Bewohnerinnen- und Bewohnerbeteiligung 14
4.1.1 Zwischenfazit und Ziele 14
4.1.2 Projekte 2007 / 2008
4.1.2.1 Informationsstände 'Soziale Stadt' 14
4.1.2.2 Bewohnerinnen- und Bewohneranregungen 14
4.1.3 Perspektiven 2009 / 2010 15
4.2 Baustein 2 – Lokale Ökonomie / Beschäftigungsförderung 17
4.2.1 Zwischenfazit und Ziele 17
4.2.2 Projekte 2007 / 2008
4.2.2.1 Aufwertung des Fasaneriezentrums 17
4.2.2.2 PiA 'Wohnumfeld' 17
4.2.2.3 Lokales Kapital für soziale Zwecke 18
4.2.2.4 Gewerbeverein Kranichstein 19
4.2.2.5 EFÜ – Ef fizienter Übergang Schule, Ausbildung, Beruf 19
4.2.2.6 Die Schule neu positionieren –
Stadtteilnetzwerk für Bildung, Erziehung und Betreuung 19
4.2.3 Perspektiven 2009 / 2010
4.2.3.1 Einrichtung eines Kinderkleider-Spielzeug-Ladens 20
4.2.3.2 'Netzwerk ABBA' – Ausbildung und Arbeit in Kranichstein 21
4.3 Baustein 3 – Förderung des sozialen und kulturellen Lebens 24
4.3.1 Zwischenfazit und Ziele 24
4.3.2 Projekte 2007 / 2008
4.3.2.1 Fortbildung 'Interkulturelle Kommunikation' 24
4.3.2.2 Stadtteiljubiläum 25
4.3.2.3 Gesundheitsförderung aktiv gestalten 26

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 4
4.3.2.4 Angebote für Migrantinnen – Frauenfrühstück, Niedrigschwellige
Frauenkurse, PC-Projekte 26
4.3.2.5 Förderung Migrantenselbstorganisation 27
4.3.2.6 Ältere Migranten in Kranichstein 28
4.3.2.7 Beratungsangebote Stadtteilwerkstatt 28
4.3.3 Perspektiven 2009 / 2010
4.3.3.1 Beratungsangebote Stadtteilwerkstatt –
Angebote für Menschen mit Fluchthintergrund 29
4.3.3.2 Projekt BIFI – BürgerInnen Fördern Integration 29
4.3.3.3 Mobiler Bodenschutz für die Turnhalle der EKS 30
4.4 Baustein 4 – Städtebauliche Stabilisierung 33
4.4.1 Zwischenfazit und Ziele 33
4.4.2 Projekte 2007 / 2008
4.4.2.1 Neugestaltung des ehemaligen Schlepperprüffelds
an der 'Schleifmühle' 33
4.4.2.2 Internationale Gärten 36
4.4.2.3 Renaturierung einer Parkplatzfläche 36
4.4.3 Perspektiven 2009 / 2010
4.4.3.1 Neugestaltung des Areals an der 'Schleifmühle' 37
4.4.3.2 Umgestaltung der Grünanlage Grundstraße 38
4.4.3.3 Umsetzung '3000-m-Parcour' 38
4.4.3.4 Beschilderungskonzept 38
4.4.3.5 Verbesserung des Wohnumfelds Bartningstraße 38
4.4.3.6 Umgestaltung Pfannmüller Weg am Parkhaus 'Buntes Haus' 38
4.4.3.7 Schaffung von Plätzen für Jugendliche 39
4.4.3.8 Lüftungsanlage Jugendcafé Chillmo 39
4.4.3.9 Umgestaltung Unterführung Erich-Kästner See 39
4.4.3.10 Umbau Stadtteilzentrum 'Posthof' 39
4.4.3.11 Umstrukturierung Umfeld Stadtteilzentrum (EKZ) 40
4.4.3.12 Planung und Umsetzung Wegenetz Kranichstein 40
4.4.3.13 S tudie Vernetzung der Stadtteile Arheilgen und Kranichstein 40
4.4.3.14 Beleuchtungskonzept 40
4.5 Baustein 5 – Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen 43
4.5.1 Zwischenfazit und Ziele 43
4.5.2 Projekte 2007 / 2008
4.5.2.1 Umgestaltung des Sperrmüllsammelplatzes Grundstraße 43
4.5.2.2 Modernisierung der Eingangsbereiche Gruberstraße 43
4.5.3 Perspektiven 2009 / 2010
4.5.3.1 Wohnumfeld- / Spielraumgestaltung 44
4.5.3.2 Verbesserung Wohnumfeld Gruberstraße 44
4.5.3.3 Planung Waldspielplatz 44
4.5.3.4 Neugestaltung der Grünanlage ‘Brentanosee’, 3. BA 44

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 5
5. Öffentlichkeitsarbeit 46
5.1 Teilnahme an Wettbewerben 46
5.2 Teilnahme am Darmstädter Architektursommer 46
5.3 Broschüre Was war 'LOS' in Kranichstein? 2003-2008 47
5.4 Plakatserie 'Soziale Stadt' 47
5.5 Ausstellung 'Kranichstein nach Ernst May' 47
5.6 Präsentation des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' 48
5.7 Werbung für Feste, Veranstaltungen, Ausstellungen 48
5.8 Handzettel / Informationen Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen 48
6. Finanzierungsmanagement 57
6.1 Förderung im Rahmen des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' 57
6.2 Drittmittelakquisition 57
6.3 Langfristige Finanzierungsplanung 59
6.4 Resümée 59
7. Chronologie des Prozesses 'Soziale Stadt' 60
8. Anhang 66
8.1 Projekttableaus 67
8.2 Presseveröffentlichungen 2007-2008 99
8.3 Materialien 102

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 6
1. Ausgangssituation
Die Arbeit der Projektsteuerung und des Quartiersmanagements im Rahmen des Bund-Län-
der-Programms 'Soziale Stadt' im Stadtteil Kranichstein wird in zweijährig herausgegebenen
gemeinsamen Berichten dargestellt. Die ersten drei Berichte dokumentierten die Tätigkeiten
in den Jahren 2001 bis 2006, der nun vorliegende Bericht geht auf die Arbeit von 2007 bis 2008
ein. Einen Gesamtüberblick über die Programmumsetzung eröffnet das nach Handlungs-
feldern in Projekttableaus geordnete ausführliche 'Integrierte Handlungskonzept' unter
www.darmstadt.de/stadtplanung.
Zur Einführung in die Thematik erfolgte in den Vorläufer-Berichten eine Kurzdarstellung des
Bund-Länder-Programms, der Struktur des Gebietes sowie der Organisationsstrukturen des
Projektes, auf diese wird daher in diesem Bericht verzichtet.
Sämtliche Berichte stehen im Internet unter www.darmstadt.de/stadtplanung, bzw. unter
www.darmstadt.de/wirtschaft/stadtplanung/stadterneuerung als Downloads zur Verfügung.
1.1     Profil des Fördergebietes
Abb. 1: Lageplan o.M., Freischlad und Holz

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 7
1 Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.): Sozialatlas Darmstadt, Beiträge zur Sozialberichterstattung
1 / 2002, Darmstadt 2002
Gebietsgröße / Gebietskulisse
Mit einer Größe von 63 ha und einer Gebietskulisse, die deutlich über das Hochhausquartier
der 1970er Jahre hinausgeht,  ist die integrierte Behandlung vorhandener Problemlagen ebenso
gewährleistet wie das Nutzen vorhandener Potenziale und die Einbeziehung einer Vielzahl an
lokalen Akteuren und Integrationskräften. Von Bedeutung ist auch die Lage wichtiger öffentli-
cher Einrichtungen (u.a. Stadtteilschule, Kinderbetreuungs-, Jugendeinrichtungen und Stadtteil-
büro) und beider Stadtteilzentren im Fördergebiet. Insgesamt gewährleistet die überschaubare
Gebietsgröße eine nachvollziehbare, imagesteigernde Konzentration von Maßnahmen und
Projekten. Damit verbunden ist ein effektiver Budgeteinsatz.
Ressourcen / Beziehungsdynamiken
Eine Besonderheit in Kranichstein ist das hohe bürgerliche wie institutionalisierte Engage-
ment des gesamten Stadtteils für das Fördergebiet, womit einer langfristigen Einstufung als
Problemviertel entgegengewirkt wird. Für die benachteiligten Bewohner/innengruppen wirkt
sich positiv aus, dass ihre Fähigkeiten und materiellen Zwänge respektiert werden, dass sie
motiviert und unterstützt werden, individuelle und kollektive Problembewältigungsstrategien
zu entwickeln. Insgesamt werden die vielfältigen Beziehungen zwischen unterschiedlichen
Individuen und Milieus als eine wichtige Voraussetzung für die integrierte Entwicklung des
Stadtteils gesehen. In der Zusammenschau stellt sich Kranichstein als junger, internationaler,
engagierter und vernetzter Stadtteil dar.
Besondere Aufgaben in der Gesamtstadt
Dem Stadtteil Kranichstein kommt als wichtigem Wohnstandort für die Gesamtstadt (ca. 9 %
der Wohnbevölkerung), bei gleichzeitig internationaler Prägung durch Bewohnerinnen und
Bewohner aus mehr als 70 Nationen, die Funktion zu, wesentliche Integrationsaufgaben für
die Wissenschaftsstadt Darmstadt zu übernehmen. Dabei ist unter Integration sowohl die
Integration von Migrantinnen und Migranten als auch die Integration sozial schwacher deut-
scher Bevölkerungsgruppen zu verstehen, die im Fördergebiet dicht zusammen leben und
vielfach von gleichen persönlichen und materiellen Zwängen begleitet sind.
Um zu erreichen, dass Deutsche sowie Migrantinnen und Migranten aus sozial und wirt-
schaftlich starken Milieus den Stadtteil nicht verlassen, sondern ihn suchen, wird Bildung und
Ausbildung neben der durch das Programm gefördeten städtebaulichen Aufwertung ein sehr
hoher Stellenwert eingeräumt. D.h über das Programm 'Soziale Stadt' hinaus ist Sorge dafür
zu tragen, dass die Kindertagesstätten und die Schule(n) sowie die übrige öffentliche
Infrastrukturausstattung, über eine der  Aufgabe angemessene finanzielle und personelle Aus-
stattung verfügen.
Ziel ist, über eine optimale Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen hoher Qualität mittel-
und langfristige Gentrifizierungsprozesse, d.h. soziale Umstrukturierungsprozesse auszulö-
sen und zu verhindern, dass Kranichstein und insbesondere das Fördergebiet zu einem Durch-
gangsquartier wird.
Strukturdaten
Laut Sozialatlas der Wissenschaftsstadt Darmstadt aus dem Jahre 2002
1 hat sich die soziale
Lage im Stadtteil Kranichstein innerhalb weniger Jahre deutlich zugespitzt. Die für das Jahr
2008 für den statistischen Bezirk Nr. 910 ('Kranichstein Süd) ermittelten Strukturdaten (s.
Abb. 2) stützen diese Feststellung:
• der Anteil der Migrantinnen und Migranten liegt mit 22,2 % deutlich über dem Durchschnitts-
wert der Gesamtstadt (16,3 %)
• der Anteil der Minderjährigen liegt mit 25,8 % ebenfalls weit über dem Anteil der Gesamt-
stadt (15,9 %).

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 8
Begleitet werden die genannten Daten von einer hohen Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit.
Der Anteil der Arbeitslosen an allen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und Arbeits-
losen liegt mit 19,9 % über dem gesamtstädtischen Durchschnitt von 11,1 %. Der Anteil der
ALG II-Empfänger an der Gesamtbevölkerung beträgt 5,8 % (Gesamtstadt: 3,3 %).
Kranichstein Gesamtstadt
Größe         63 ha
2
12.167 ha
Einwohnerzahl 7.663 140.994
davon Migrantinnen und Migranten 22,2 % 16,3 %
davon Aussiedlerinnen und Aussiedler                nicht bekannt, da als Deutsche gemeldet
Altersgruppe über 65 Jahren 13,0 % 18,4 %
Kinder und Jugendliche 25,8 % 15,9 %
Anteil der Arbeitslosen (%) an allen
sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigten und Arbeitslosen 
 (31.12.2007)          19,9 %                                           1,1 %
Anteil der ALG II-Empfänger (%)
an der Gesamtbevölkerung  (31.12.2007)                   5,8 %                                            3,3 %
Abb. 2: Strukturdaten Förderge biet Kranichstein3 4
Reaktion auf Problemlagen
In Reaktion auf vorhandene soziale, städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Problem-
lagen wurde im Rahmen des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' neben der Stärkung von
Netzwerken und dem Ausbau der Raumangebote für die Arbeit von Bewohnerinnengruppen
und Bewohnergruppen insbesondere in den öffentlichen Raum des Stadtteils sowie in Einrich-
tungen für Kinder- und Jugendliche investiert. Maßnahmen zur Stärkung der lokalen Ökono-
mie wurden an 'Runden Tischen' ebenso vorbereitet wie diverse Projekte der Wohnungswirtschaft
zur Aufwertung des Wohnungsbestands.
Die Modernisierung und der Ausbau von Spielräumen, die Umwandlung eines Wiesenareals in
einen Quartierspark mit Sport- und Spielangeboten, diverse Wohnumfeldaufwertungen, der
Bau eines Jugendcafés, die Modernisierung des bestehenden Jugendklubs und die Einrich-
tung eines Kickboxstudios sind sichtbare Zeichen der Reaktion auf vielfältige Bedarfe. Für die
eingeleitete Aufwertung des Wohnungsbestands stehen die grundlegende Modernisierung des
'Bunten Hauses' am Stadtteileingang sowie Investitionen in Immobilien im Fasaneriezentrum
und in der Grund- und Gruberstraße.
2       Größe des Fördergebiets
3     Angaben erstellt vom Amt für Einwohnerwesen, Wahlen und Statistik, Abteilung Statistik, Darmstadt 2008
4 Die Zahlen beziehen sich auf den statistischen Bezirk Nr. 910 ('Kranichstein Süd')

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 9
2. Erarbeitung von Grundlagen zur Umsetzung des Programms
Die Programmumsetzung basiert wesentlich auf dem fortgeschriebenen Integrierten  Handlungs-
konzept (siehe www.darmstadt.de/stadtplanung), das realisierte, in Umsetzung befindliche
und geplante Projekte in handlungsfeldbezogenen Projekttableaus abbildet.
Grundlage der aktuellen Programmplanung sind die Ergebnisse einer im Stadtteil durchge-
führten Planungswerkstatt zur Stadtteilentwicklung sowie Arbeitsergebnisse der AG 'Soziale
Stadt' und der Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen. Hierzu liegen eigenständige
Dokumentationen vor.
2.1 1. und 2. Planungswerkstatt 'Stadtteilentwicklung'
Am 24.11.2006 wurden im Rahmen eines 1. Werkstatttermins die Situation Kranichsteins
sowie Aspekte der zukünftigen städtebaulichen Entwicklung erörtert. Ziel der Planungswerkstatt
war, die bisher umgesetzten und noch geplanten Projekte der 'Sozialen Stadt' im Kontext der
weiteren städtebaulichen Entwicklung des Stadtteils zu betrachten. Die inhaltliche Vorberei-
tung der Planungswerkstatt erfolgte durch das Stadtteilmanagement und die Stadtteilwerkstatt
in enger Zusammenarbeit mit der Projektkoordination und der AG 'Soziale Stadt'.
Wesentliche Ziele der Planungswerkstatt waren:
• das Ziehen einer Zwischenbilanz der bisherigen Entwicklung des Stadtteils;
• die Ausarbeitung einer Strategie zur weiteren Entwicklung über das Fördergebiet der
'Sozialen Stadt' hinaus, die Überprüfung des Geltungsbereichs des Fördergebietes;
• die verbesserte Positionierung Kranichsteins im gesamtstädtischen Zusammenhang;
• die Recherche von Ressourcen für die weitere Entwicklung;
• die Ableitung von Projekten und Maßnahmen.
Durch das Stadtteilmanagement wurde eine Dokumentation des Werkstattverfahrens einschließ-
lich der Vorphase erarbeitet und in einer Arbeitsagenda zusammengefasst.
Im Rahmen der Vorbereitung der 2. Planungswerkstatt wurden die erfassten Anregungen zur
Stadtteilentwicklung in Terminen und Rundgängen mit Vertreterinnen und Vertretern der Ver-
waltung (Stadtplanungsamt, Grünflächen- und Umweltamt, Straßenverkehrs- und Tiefbauamt,
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Amt für Wohnungswesen, Sozialdezernat) erörtert
und auf ihre Umsetzbarkeit überprüft.
Die Abstimmungsergebnisse wurden handlungsfeldbezogen festgehalten und um Zuständig-
keiten, Kosten, Finanzierung und Realisierungszeiträume ergänzt.
In einem weiteren Schritt, wurde ein Maßnahmenplan erarbeitet, der die Handlungsbedarfe in
der Zusammenschau dokumentiert. Der Maßnahmenplan zeigt Projekte und Maßnahmen im
Bereich Grün- und Freiflächen, Bebauung und Verkehr auf.
Als übergreifende Vertiefungsbereiche wurden
• die Neu- und Umgestaltung der Bartningstraße,
• die Schaffung einer Quartiersmitte,
• die Umgestaltung der Jägertorstraße,
• die Entwicklung der Brache nördlich der Siemenstrasse,
• die Umgestaltung der Kranichsteiner Straße sowie
• die Aufwertung des Stadtteileingangs
festgehalten. Zeitgleich wurde die Umsetzung erster Maßnahmen vorbereitet.

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 10
.
2.2 Verfahren 'Leitbild öffentlicher Raum'
Im Ergebnis der Planungswerkstätten zur 'Stadtteilentwicklung Kranichstein' soll im Vorfeld
der Vergabe von Einzelplanungsaufträgen eine weitere Planungswerkstatt unter Hinzuziehung
von externen Planungsbüros durchgeführt werden. Ziel ist, den öffentlichen Raum so umzu-
bauen bzw. zu inszenieren, dass der Stadtteil Kranichstein als Ganzes wahrgenommen wird.
Darüber hinaus sind Konzepte für ausgewählte Vertiefungsbereiche zu erarbeiten. Die Durch-
führung des Verfahrens ist im Laufe des Jahres 2009 geplant.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 48.000 EUR
3. Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner / Kooperationen
Die Arbeit der Projektkoordination wird entscheidend durch die Beteiligung der Bewohner-
innen und Bewohner und die Mitarbeit und Kooperation der lokalen Akteure vor Ort, d.h. der
Einrichtungen, der Träger von Projekten, der Wohnungswirtschaft sowie der Vertreterinnen
und Vertreter der lokalen Ökonomie bestimmt. Darüber hinaus von Bedeutung ist auch die
Einbindung in das Hessische Netzwerk 'Soziale Stadt'. Unterschiedliche Formen der Koope-
ration stellen sich zur Zeit wie folgt dar:
3.1 Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen
Über das Programm 'Soziale Stadt' haben sich die Bewohner/innenarbeitsgruppen AG Kom-
munikation, AK Mikra (Arbeitskreis Migranten in Kranichstein) und die AG 'Gepflegter Stadt-
teil' als feste Gruppen im Stadtteil etabliert.
Während die AG Kommunikation und der AK Mikra mit regelmäßigen Terminen von der Stadtteil-
werkstatt sowie dem Interkulturellen Büro der Wissenschaftsstadt Darmstadt begleitet wer-
den, agiert die AG 'Gepflegter Stadtteil' weitgehend unabhängig, d.h. bei Bedarf finden gemein-
sam mit der Stadtteilwerkstatt und / oder dem Stadtteilmanagement durchgeführte Arbeits-
termine statt.
Im Zeitraum 2007 / 2008 wurden im Kontext einer gemeinsamen Fortbildung (s. 4.3.2.1) der
AG Kommunikation und des AK Mikra die Themen interkulturelle Kommunikation und Zuwan-
derung zum Schwerpunkt der Zusammenarbeit der Arbeitsgruppen erklärt.
AG 'Kommunikation / Nachbarschaft'
Ziel der AG 'Kommunikation' ist die Förderung und Verbesserung der Teilnahme und Teilhabe
der Bewohnerinnen und Bewohner am sozialen und gesellschaftlichen Leben sowie die Ver-
besserung des Zusammenlebens der verschiedenen Kulturen. Unterstützend wirkt die Ver-
breitung von Informationen, u.a. über Maßnahmen und Projekte des Programms 'Soziale Stadt'
sowie die Untersuchung von Bedarfen und Wünschen unterschiedlicher Gruppierungen.
In der zweiten Jahreshälfte 2008 begann die Gruppe sich mit den zu Beginn der Förderung
formulierten Bedarfen, Ideen und Problemen, der Bewertung des Erreichten und der Formulie-
rung weiterhin bestehender oder neu hinzugekommenen Handlungsbedarfe auseinander zu
setzen. Die Reflektion ist noch nicht abgeschlossen und soll 2009 fortgesetzt werden.

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 11
AK Mikra
Der AK Mikra sieht sich als Vernetzungsgruppe der Migrantinnen und Migranten in Kranich-
stein. Er vertritt damit die Interessen der zugewanderten Bevölkerungsgruppen im Stadtteil-
entwicklungsprozess sowie in den Stadtteilgremien. Der Arbeitskreis setzt sich insbesondere
für Projekte ein, die die Integration und das friedliche Miteinander der Menschen unterschied-
licher kultureller Herkunft fördern.
Auch für den AK Mikra steht die Reflektion über das Erreichte nach 10 Jahren gemeinsamer
Arbeit an. Die meisten der Teilnehmer/innen waren seit der Gründung des Arbeitskreises
durch das Interkulturelle Büro im Jahr 1999 durchgehend aktiv. Viele Mitglieder/innen sind als
Vertreter/in einer Selbsthilfegruppe oder eines Verein im Arbeitskreis tätig. Somit ist neben
Überlegungen zu gemeinsamen Themen der Stadtteilentwicklung immer auch die Frage nach
der Entwicklung des eigenen Vereins, der eigenen Gruppe von Bedeutung. Ziel des Arbeits-
kreises ist daher die individuelle Gruppen- und Vereinsarbeit ebenso zu stützen wie das Enga-
gement für den Stadtteil.
Neben dem Thema 'Zusammenleben von Einheimischen und Zuwanderern' steht die Aktivierung
der Zuwanderer zur Mitarbeit in den Gremien des Stadtteils im Vordergrund. Bezogen auf die
individuelle Unterstützung der Vereine ist die Ermittlung der Bedarfe für ihre weitere Entwick-
lung ein wichtiges Thema.
AG Gepflegter Stadtteil
Die AG 'Gepflegter Stadtteil' setzt sich für die Erhaltung von Sauberkeit und Ordnung im Stadt-
teil sowie die Herstellung und Bewahrung eines gepflegten Erscheinungsbildes des öffentli-
chen Raumes und des direkten Wohnumfeldes in den Quartieren ein. Die für den Stadtteil in
Abstimmung mit den städtischen Fachämtern sowie dem Stadtteilmanagement entwickelte
'Abfallkonzeption' ist dabei ein wichtiges Instrument.
Neben regelmäßigen Rundgängen mit Fachämtern (Eigenbetrieb für Abfallwirtschaft, Grünflä-
chen- und Umweltamt,  Ordnungsamt) und der Planung von Reinigungsaktionen, wurde durch
die AG eine Quartiersbegehung im Quartier K4, das zu Beginn der 1980er-Jahre entstand,
angeregt. Über die durch die Stadtteilrunde organisierte Begehung wurde auf die städtebauli-
chen Qualitäten des Quartiers und die inzwischen auftretenden Modernisierungsbedarfe hin-
gewiesen. Seitens der Wohnungswirtschaft wurde hierauf mit der Planung von Instandsetzungs-
maßnahmen reagiert.
3.2 Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft
Die Wohnungswirtschaft ist in Kranichstein über die GWH (Gemeinnützige Wohnungsbau-
gesellschaft mbH) und die Bauverein AG in die 'Soziale Stadt' eingebunden. Beide Unterneh-
men nehmen an den Sitzungen der Projektkoordination teil. Vertreterinnen und Vertreter der
GWH sind darüber hinaus in die AG 'Soziale Stadt' sowie in die Stadtteilrunde eingebunden.
Durch die Teilnahme von Vertreterinnen und Vertretern der Wohnungswirtschaft an der Projekt-
koordination 'Soziale Stadt' können die Investitionen der Wohnungswirtschaft frühzeitig in das
Bund-Länder-Programm eingebunden und weitere Sanierungs- bzw. Modernisierungs-
maßnahmen abgestimmt werden. Gemeinsames Ziel ist, den Wohnungsbestand im Kontext
des Programms 'Soziale Stadt' sukzessive instandzusetzen und heutigen Erfordernissen an-
zupassen.

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 12
3.3 Zusammenarbeit mit der Lokalen Ökonomie
Gewerbliche Leerstände in beiden Einkaufszentren des Stadtteils (Fasaneriezentrum / Ein-
kaufszentrum am See) gaben den Anlass zur Auseinandersetzung mit den Zentren sowie zur
Einrichtung von 'Runden Tischen' mit Gewerbetreibenden, Eigentümerinnen und Eigentümern.
Im Rahmen der 'Runden Tische' wurden Handlungsempfehlungen und Perspektiven für die
städtebauliche, bauliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung der Zentren erörtert und abge-
stimmt (s. 4.2.2).
Im Jahr 2007 wurde mit Unterstützung des Fördervereins Kranichstein und des Oberbürger-
meisters Walter Hoffmann der Gewerbeverein Kranichstein gegründet (siehe 4.2.2.4).
3.4 'Servicestelle HEGISS'
Über die Projektkoordination findet ein regelmäßiger  Austausch mit der 'Servicestelle HEGISS'
im Rahmen der kontinuierlichen Projektarbeit (Vorstellung von 'good-practise' Beispielen), der
Fortbildungsveranstaltungen sowie der Evaluierung statt.
3.5 Überregionale Vernetzung
Die Projektkoordination vertritt den Förderstandort auf örtlichen wie überörtlichen Veranstal-
tungen. Die Teilnahme an Veranstaltungen der Bundesministerien, an HEGISS Arbeitstreffen,
themenbezogenen Veranstaltungen und Mitgliederversammlungen gewährleistet, dass die
Wissenschaftsstadt Darmstadt über alle hessen- und bundesweiten Entwicklungen des Bund-
Länder-Programms informiert ist.
Die Stadtteilwerkstatt ist Mitglied des Arbeitskreises Gemeinwesenarbeit des Diakonischen
Werk Hessen und Nassau (Zusammenschluss von Projekten der GWA in Hessen und Nas-
sau und der Diözese Mainz). Dem Arbeitskreis gehören Standorte der 'Sozialen Stadt' und der
Gemeinwesenarbeit aus den Standorten des ehemaligen Brennpunkterlasses Hessen an. Der
Arbeitskreis dient dem Fachaustausch der Mitarbeiter/innen der regionalen Diakonischen
Werke. Zur Vernetzung der im Bereich der Migrations- / Sozialarbeit der Wissenschaftsstadt
Darmstadt tätigen Personen nimmt die Stadtteilwerkstatt am Arbeitskreis 'Migration und Sozi-
ales' des Interkulturellen Büros der Wissenschaftsstadt Darmstadt teil.
Darüber hinaus werden von Stadteilmanagement und Stadtteilwerkstatt die von der HEGISS-
Servicestelle organisierten Treffen der Quartiermanager der Standorte der 'Sozialen Stadt' in
Hessen besucht.
In der Stadtteilrunde Kranichstein am 26.11.2008 wurde durch das Stadtteilmanagement so-
wie Vertreter/innen der Institutionen Circus Waldoni e.V., Mobile Praxis e.V. und Bildungs-
werk der Hessischen Wirtschaft e.V. das Projekt Creativhof Grenzallee in Eberstadt Süd
vorgestellt. Ziel für 2009 / 2010 ist, die beiden Förderstandorte der 'Sozialen Stadt' in Darm-
stadt noch intensiver als bislang miteinander zu vernetzen. Hierzu ist u.a. der Besuch der
Stadtteilrunde Kranichstein auf dem Areal der Grenzallee in Eberstadt Süd geplant.

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
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Stadtteilrunde
Kooperationen
AG 'Soziale Stadt'
Projektkoordination

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4. Projekte 'Soziale Stadt'
4.1 Baustein 1 ––––– Bewohnerinnen- und Bewohnerbeteiligung
4.1.1 Zwischenfazit und Ziele
Von den zentralen Zielen beim Start des Programms wurden als wesentliche Aufgaben in
Zusammenarbeit mit den Stadtteilgremien die Erarbeitung eines Beteiligungskonzeptes so-
wie der Aufbau und die Entwicklung von Kooperations- und Steuerungsstrukturen der 'Sozia-
len Stadt' umgesetzt. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang die hohe Tragfähigkeit bereits
vorhandener Strukturen und die hohe Kompetenz der Stadtteilakteure.
Die Einrichtung von Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen, die Durchführung von
Stadtteilbegehungen, Bewohnerinnen- und Bewohnerversammlungen, Mieterinnen-, Mieter-
und Hausversammlungen und die Fortbildung von Bewohnerinnen und Bewohnern führte nicht
nur zu einer Stärkung der Selbsthilfepotenziale im Fördergebiet, sondern zur Umsetzung einer
Vielzahl an Projekten und Maßnahmen. Auch die Einbindung der Bewohnerinnen und Bewoh-
ner in die bestehenden Netzwerke, u.a. die Stadtteilrunde ist weitgehend gelungen.
Für die weitere Umsetzung des Förderprogramms zeichnen sich als wichtige Ziele ab:
• die entwickelten Strukturen (z.B. Aufwertung der Stadtteilrunde zum Vertretungsgremium
des Stadtteils) zu erhalten und auszubauen;
• die unterschiedlichen Beteiligungsformen, u.a. die intensive Information der Stadtteil-
gremien, die Gewinnung der Gremien für die aktive Teilnahme an der Stadtteilentwicklung
und die Partizipation an konkreten Projekten auch weiterhin sicherzustellen;
• die Partizipation von Migrantinnen und Migranten an Projekten und an der Gremienarbeit
im Stadtteil verstärkt zu fördern;
• die Moderation und Organisation der Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen soweit
wie möglich in die Verantwortung der Bewohnerinnen und der Bewohner sowie der Stadtteil-
runde zu überführen.
4.1.2 Projekte 2007 / 2008
4.1.2.1 Informationsstände 'Soziale Stadt'
Um ein hohes Maß an Transparenz in der Entstehung und Umsetzung von Projekten zu
gewährleisten, wurden diverse Informationsstände eingerichtet. Hierzu gehörten u.a. die Info-
stände zum jährlichen Abfallaktionstag,  der Infostand 'Planungswerkstatt Stadtteilentwicklung'
und der Stand der 'Sozialen Stadt' mit den wesentlichen plakativ aufgearbeiteten Projekten
und Maßnahmen im Rahmen des Stadtteilfestes 'Bunte Wiese'.
4.1.2.2 Bewohnerinnen- und Bewohneranregungen
Als Forum zur Behandlung von  Anregungen der Bewohnerinnen und Bewohnern hat sich die
öffentlich tagende Stadtteilrunde Kranichstein etabliert. Ein regelmäßiger Tagesordnungspunkt
sind Bürgeranfragen. Bewohnerinnen und Bewohner sind aufgefordert Themen und Probleme,
sofern möglich,  bereits im Vorfeld mitzuteilen, damit eine Beantwortung von Fragen bereits in
der Sitzung möglich ist.
Weitere wichtige Anlaufstellen für Bewohnerinnen und Bewohner sind die Stadtteilwerkstatt
und das Stadtteilbüro des städtischen Sozialdienstes. Die Einrichtungen leiten Wünsche und
Anregungen, Fragen und Probleme an die Stadtteilrunde und / oder die Projektkoordination
'Soziale Stadt' weiter.

Kranichstein
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4.1.3 Perspektiven 2009 / 2010
In den Jahren 2009 / 2010 wird das Augenmerk auf der Verselbständigung und Verstetigung
der entwickelten Strukturen und den damit verbundenen Aktivitäten liegen. Im Sinne des Auf-
baus nachhaltiger Strukturen ist u.a. zu prüfen, welche Gremien und Arbeitsgruppen über die
Laufzeit des Programms Soziale Stadt hinaus erhalten werden sollen und welche auch weiterhin
die Unterstützung und Begleitung durch das Stadtteilmanagement und / oder die Stadtteil-
werkstatt benötigen.
Auch in der Verstetigungsphase soll die Gewährleistung unterschiedlicher Beteiligungsformen
sichergestellt werden, d.h.
• Adressatenbeteiligung an der Ausarbeitung und Umsetzung investiver Projekte;
• Partizipation an sozial, kulturellen, Arbeitsmarkt orientierten Projekten;
• Intensivierung der Vernetzung der Bewohner/innenarbeitsgruppen unter dem Stichwort
Integration, interkulturelle Stadtteilarbeit;
• Werbung für die aktive Teilnahme an der Stadtteilentwicklung;
• Aktionen im Rahmen der AG 'Gepflegter Stadtteil';
• Intensivierung der Diskussion über die Verstetigung der 'Sozialen Stadt' nach dem Aus-
lauf der Förderung.

Kranichstein
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Reinigungsaktion
Baustein 1
Bewohnerinnen– und
Bewohnerbeteiligung
AG 'Gepflegter Stadtteil'
2. Planungswerkstatt
'Stadtteilentwicklung'

Kranichstein
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4.2 Baustein 2 ––––– Lokale Ökonomie / Beschäftigungsförderung
4.2.1 Zwischenfazit und Ziele
Seit Start des Programms wurden als Ziele die Reduzierung der Zugangsbarrieren benachteilgter
Bewohnerinnen- und Bewohnergruppen zum Arbeitsmarkt, die Erschließung insbesondere
niedrigschwelliger Beschäftigungsfelder sowie die Verbesserung der Beschäftigungssituation
über stadtteilrelevante Projekte (z.B. 'Lokales Kapital für soziale Zwecke') verfolgt.
In diesem Kontext wurden vielfältige Qualifizierungsmaßnahmen, u.a.: Sprachkurse, EDV-
Kurse, Bewerbungstrainings, begleitende Praktika durchgeführt und zahlreiche Beschäftigungs-
maßnahmen und -projekte umgesetzt. Einen hohen Stellenwert nehmen auch Hilfestellungen
an der Schnittstelle von der Schule zum Beruf ein.
Darüber hinaus war die Aktivierung und Einbindung des lokalen Gewerbes in die Stadtteil-
entwicklung von Bedeutung. An erster Stelle standen hier die Sicherung und der Ausbau der
Versorgungsangebote sowie die Bindung der vorhandenen Kaufkraft im Stadtteil.
Für die weitere Programmgestaltung zeichnet sich als wichtiges Ziel ab, den Gewerbeverein
in die Netzwerkarbeit zu integrieren. Die Gründung des Gewerbevereins wurde durch die Projekt-
koordination 'Soziale Stadt' unterstützt und befördert.
4.2.2 Projekte 2007 / 2008
4.2.2.1 Aufwertung des Fasaneriezentrums
Für das Fasaneriezentrum wurde in Gesprächen mit den gewerblichen Teileigentümer/innen
und der Wohnungsverwaltungs- und Vermietungsgesellschaft Darmstadt mbH (WVVG) als
Verwalter ein Konzept zur Aufwertung der Einkaufspassage sowie ihrer Zugänge entwickelt
und umgesetzt. Wesentliche Aspekte waren:
• die Verbesserung des baulichen Erscheinungsbildes der Passage
• die Verbesserung der Erschließung der Passage / Öffnung zum Umfeld
• die Verbesserung der Sicherheit (u.a. Beleuchtung)
• die Attraktivierung der Zugänglichkeit der Läden
• die Attraktivierung und Vereinheitlichung des Erscheinungsbildes der Schaufenster
• die Verbesserung der Werbung.
Darüber hinaus wurden Anregungen zu einem 'Passagenmanagement' gegeben, über das das
Zentrum im Angebot wie im Erscheinungsbild (u.a. Schaufenstergestaltung) weiter profiliert
werden soll.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 69.000,00 EUR
Eigentümer/innen: 161.000,00 EUR
4.2.2.2 PiA 'Wohnumfeld'
Die im Jahr 2002 erfolgreich etablierte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) 'Wohnumfeld'
(Träger: Ketteler-Cardijn-Werk) wurde in das Programm 'Passgenau in Arbeit' (PiA) transfe-
riert, dessen Sachkosten ebenfalls aus Mitteln der 'Sozialen Stadt' getragen werden.
Im Zeitraum 2007 - 2008 wurden in enger Kooperation mit dem Grünflächen- und Umweltamt
von durchschnittlich fünf Personen Einfriedungen erneuert, ergänzende Pflege- und Reinigungs-
arbeiten in Grünanlagen sowie um die Seen durchgeführt und neue Bänke gestellt. Der Auf-
und Abbau von Bauschildern sowie der Auf- und Abbau der Ausstellung 'Kranichstein nach
Ernst May' im Foyer der Konzernzentrale der Bauverein AG Darmstadt wurde ebenfalls mit viel
Engagement umgesetzt.

Kranichstein
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Im Dezember 2008 fanden Gespräche zwischen der Agentur für Arbeit, dem Ketteler-Cardijn-
Werk, dem Sozialdezernat und dem Grünflächen- und Umweltamt zur Fortführung der PiA-
Maßnahme über den Förderzeitraum hinaus statt. Seit Anfang des Jahres 2009 werden die
Kosten gemäß § 16a SGB II finanziert. 75 % der Personalkosten werden durch die ARGE
übernommen, die anderen 25 % werden durch das Hessische Sozialministerium und das
Sozialdezernat der Wissenschaftsstadt Darmstadt getragen.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt':  22.400,00 EUR Sachkosten
Agentur für Arbeit / Wissenschaftsstadt Darmstadt: 123.296,00 EUR Personalkosten
4.2.2.3 'Lokales Kapital für soziale Zwecke'
Über das Förderprogramm 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' des Bundesministeriums für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF)
wurden in fünf Förderperioden (Mitte 2003 bis Mitte 2008) in 61 Projekten insgesamt 1.186
Personen qualifiziert, geschult oder beraten.
Durch die Regiestelle 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' (Berlin) wurde für Kranichstein eine
5. und letzte Förderperiode bewilligt. Im Programmjahr 2007 / 2008 hat der Begleitausschuss
10 weitere Projekte mit insgesamt 267 Maßnahmenteilnehmer/innen ausgewählt:
• Ältere Migranten in Kranichstein (AG Senioren, Stadtteilrunde), Projekt zur Optimierung
bzw. zum Ausbau des Angebots für Senioren in Kranichstein;
• Wohnortnahe Ausbildungs- und Arbeitsplätze (BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH),
Projekt zur Erstellung einer Datenbank 'Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Kranichstein';
• Junior-Web-Design-Agentur (Internationaler Bund e.V., Jugendcafé Chillmo), Projekt zur
beruflichen Qualifizierung von Jugendlichen im Bereich Webdesign, Internetdienstleis-
tungen;
• Selbstlernzentrum (Internationaler Bund e.V., Jugendcafé Chillmo), Projekt zur Ein-
richtung eines Selbstlernzentrums;
• Entwicklung und Konsolidierung des Gewerbevereins Kranichstein (Gewerbeverein),
Projekt zur Unterstützung beim Aufbau des neu gegründeten Gewerbevereins;
• Lesen für alle (Kathrin Schlechte, Felicitas Göbel-Farid), Projekt zur Stärkung der
Lesefertigkeit von Schüler/innen, zur Verbesserung der Leseangebote im Stadtteil;
• PPP – PC Kenntnisse vermitteln (Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg e.V.),
Projekt zur Qualifizierung von Frauen im Bereich Medien und Computer;
• Familienverantwortung / Familienmanagerin (SKA Darmstadt e.V.), Projekt zur Unter-
stützung von Eltern in der Erziehungsverantwortung;
• Stabilisierung einer Existenzgründung / Wäscheservice (Nuriye Dogan), Projekt zur
Stabilisierung eines Unternehmens (gezielte Marketing-, Beratungsleistungen);
• Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt (Initiative Arbeit im Bistum Mainz e.V.,
Internationale Gärten e.V.), Projekt zur Qualifizierung von männlichen Migranten im
Bereich Garten-, Landschaftsbau.
Über sämtliche Förderperioden waren im Stadtteil insgesamt 21 Träger  bzw. geförderte Per-
sonen tätig. Die überwiegenden Maßnahmen richteten sich an Jugendliche und junge Er-
wachsene im Alter von unter 25 Jahren sowie an Personen mit Migrationshintergrund.
Die Projekte der 5. Förderperiode wurden im Juni 2008 im Kontext des Stadtteilfestes 'Bunte
Wiese' präsentiert.
Investitionsvolumen 5. Förderperiode Europäischer Sozialfonds (ESF): 95.000,00 EUR
Wissenschaftsstadt Darmstadt: Personalkosten der lokalen Koordinierungsstelle (LOK)

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4.2.2.4 Gewerbeverein Kranichstein
Die Gründung des Gewerbevereins Kranichstein erfolgte im Jahr 2007 mit intensiver  Unter-
stützung des Fördervereins Kranichstein und des Oberbürgermeisters Walter Hoffmann. U.a.
wurde durch die Stadtmarketing GmbH über die Vorteile eines Gewerbevereins für Kranichs-
tein unterrichtet und erläutert, in welchem Rahmen eine Unterstützung der Wissenschafts-
stadt Darmstadt möglich ist.
Von den 40 eingetragenen Unternehmen in Kranichstein konnten im 1. Schritt 13 Unterneh-
mer/innen, mehrheitlich aus dem Bereich des Einzelhandels, zur Gründung des Vereins ge-
wonnen werden. Zur weiteren Entwicklung und Konsolidierung des Vereins beantragte dieser
in der Förderperiode 2007 / 2008 ein Projekt im Programm 'Lokales Kapital für soziale Zwe-
cke'. Im MiIttelpunkt stand hier die Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit und die Entwicklung
eines Corporate Design (Logo, Flyer, Konzeption und Gestaltung von Werbemaßnahmen,
Homepage, etc.).
Investitionsvolumen:  'Lokales Kapital für soziale Zwecke' Förderperiode: 6.500,00 EUR
Wissenschaftsstadt Darmstadt 1.500,00 EUR in 2007 und 2.200,00 EUR in 2008.
4.2.2.5 EFÜ – Effizienter Übergang Schule, Ausbildung, Beruf
Im Rahmen des Bundesprogramms 'XENOS – Leben und Arbeiten in Vielfalt' (Förderung:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales / Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadt-
entwicklung / Europäischer Sozialfonds) wurde durch den Träger Netzwerk ROPE e.V. der
Projektantrag 'EFÜ – Effizienter Übergang Schule, Ausbildung, Beruf' gestellt. Das Netzwerk
ROPE e.V. vertritt dabei eine Trägergemeinschaft aus Netzwerk ROPE e.V., EKS, Ökumeni-
sches Kinder- und Jugendhaus, Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. und Jugendklub Kranich-
stein.
Ziel des Projekts (Projektlaufzeit 01.07.2007 bis  30.09.2008) war, modellhaft den Übergang
Schule und Beruf in Kooperation von Schule, Trägern der Jugendhilfe und der beruflichen
Orientierung sowie von Betrieben vor Ort weiter zu entwickeln und effizienter zu gestalten.
Zielgruppe waren Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule (IGS), Jahrgangsstufe
8. Im Rahmen des Projektes arbeiteten die Kooperationspartner zentral an curricular
integrierbaren Modulen in den Schwerpunktbereichen 'soziales Lernen' und 'Kompetenz-
feststellung' (Verfahren: DIATRAIN) sowie an der Etablierung verschiedener operativer, reflexi-
ver und perspektivischer Arbeitsgruppen, die über den Projektzeitraum hinaus 'stil'- und struktur-
bildend für eine nachhaltig wirksame Veränderung der Bildungslandschaft im Kooperations-
verbund der verschiedenen Bildungsträger werden sollten und de facto geworden sind.
Investitionsvolumen Europäischer Sozialfonds (ESF): 105.000,00 EUR
Bundesministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung: 67.000,00 EUR
Bundesministerium für Arbeit und Soziales: 25.000,00 EUR
Wissenschaftsstadt Darmstadt: 17.200,00 EUR
4.2.2.6 Die Schule neu positionieren – Stadtteilnetzwerk für Bildung, Erziehung
und Betreuung
Im Rahmen der HEGISS-Förderanträge für nicht-investive Modellmaßnahmen wurde Ende
2006 durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung das
Projekt 'Die Schule neu positionieren – Stadtteilnetzwerk für Bildung, Erziehung und Betreu-
ung' bewilligt. Projektträger ist der Trägerverbund Erich-Kästner-Schule (EKS), Ökumenisches
Kinder- und Jugendhaus, Netzwerk ROPE e.V., Sozialkritischer Arbeitskreis e.V., Förderkreis
der EKS e.V., Jugendklub Kranichstein, Jugendcafé Chillmo.

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
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Ziel des Projektes ist, sowohl die Schule und die Einrichtungen der offenen Kinder- und Ju-
gendarbeit als auch Kinder und Jugendliche gleichberechtigt an einer umfassenden Neuge-
staltung des Bildungsbereiches zu beteiligen. Ziele sind die Erweiterung der schulischen
Qualifikation, die Förderung der Übergangsqualifikation, die Förderung von Schlüssel-
qualifikationen, der Ausbau der Präventionsangebote im Gesundheitsbereich, der Ausbau der
Elternbildung, die Etablierung von Bildungshilfe-Konferenzen als gemeinsamer Bildungs-, Er-
ziehungs- und Betreuungsauftrag von Jugendhilfe und Schule sowie der Auf- und Ausbau von
koordinierten und kooperativen Strukturen.
Das Konzept basiert auf bereits vorhandenen Bausteinen eines abgestimmten Bildungsmodells,
das die Umstrukturierung der Stadtteilschule EKS von einer Grundschule und Integrierten
Gesamtschule zu einer kooperativen Ganztagsschule, in die Träger der Jugend- und Berufs-
hilfe eingebunden sind, verfolgt. Für die Zukunft ist eine pädagogische Gesamtkonzeption von
Bildung, Erziehung und Betreuung zu entwickeln.
Bis Ende des Jahres 2008 bzw. Anfang 2009 befanden sich folgende Projektbausteine in der
Umsetzung:
• Organisation der Schulbibliothek – Ausleihe, Bestellungen, Projekte mit Klassen, Lesun-
gen, etc., Förderkreis Erich-Kästner-Schule
• 'Lesen für alle' – Tandem-Lesen für leseschwache Kinder, Vorbereitung von Lesungen mit
lesestarken Kindern, Leseverstehen, Zeitzeugen-Lesungen, Vermittlung von Lesepaten-
schaften, SKA e.V.
• Mensabetrieb – Mensabewirtung, Mensatreff, Einbeziehung der Grundschule, Koch-
AG's, Förderkreis Erich-Kästner-Schule
• Ernährungsberatung Eisenhauer – Konzeptbegleitung 'Gesunde Schule' (Ziel Zertifizie-
rung), Entwicklung und Verzahnung von Unterrichtsbausteinen zum Thema Gesundheits-
erziehung, Betreuung des Schulgartens, Förderkreis Erich-Kästner-Schule
• Individuelle IQ- und Förderkurse in den Bereichen Deutsch (einschließlich LRS), Mathe-
matik, Englisch, Naturwissenschaften sowie Förderung von Schlüsselqualifikationen im
Übergang Schule – Beruf, SKA e.V.
• Präventionsangebote im Gesundheitsbereich, Sport- und Bewegungsangebote, SKA e.V.
• Ferienangebote (Kombination aus erlebnispädagogischen Angeboten und Förderkursen
in den Bereichen Deutsch, Mathematik, Englisch), SKA e.V.
• Sport als soziale Kompetenz – Bewegungs- und Gesundheitsprojekt, JugendKlub
Kranichstein
• 'Dialektik der Aufklärung' – Freundschaft, Liebe und Partnerschaft – Teenieprojekt,
JugendKlub Kranichstein
• 'Miteinander' – Begegnungsprojekt nach Methode der Living Library, JugendKlub
• Positive Energie – fit machen fürs Leben / JugendKlub Kranichstein
• Positive Energie – fair im Team, Ökumenisches Kinder- und Jugendhaus
• Mediale Bildung und Eventmanagement, Ökumenisches Kinder- und Jugendhaus
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 262.000,00 EUR (inklusive Eigenmittel der Projekttäger)

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4.2.3 Perspektiven 2009 / 2010
4.2.3.3 Einrichtung eines Kinderkleider-Spielzeug-Ladens
Im Rahmen von 'BIWAQ – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier' hat BAFF-Frauen-Koopera-
tion gGmbH einen Antrag zur Einrichtung des 'BAFF-Kinderkleider-Spielzeug-Laden' gestellt.
Projektbezogen werden gespendete Kinderkleidung und pädagogisch wertvolles Spielzeug
gesammelt, aufbereitet und wiederverkauft. Das Ladenlokal wird zu Beginn des Jahres 2009 in
der Einkaufspassage im Fasaneriezentrum eingerichtet.
Der Stadtteil erhält damit einen neuen Laden, der insbesondere junge Familien mit Kindern
anspricht. Ein leer stehendes Ladenlokal findet eine neue Nutzung, wodurch die jüngst
ebenfalls mit Mitteln der 'Sozialen Stadt' aufgewertete Einkaufspassage im Fasaneriezentrum
weiter an Attraktivität gewinnt.
Gleichzeitig werden 10 geförderte Arbeitsplätze mit Qualifizierungsanteil für langzeitarbeitslose
Frauen, insbesondere Migrantinnen und Alleinerziehende, für zunächst 4 Jahre geschaffen.
Weitere 6 Stellen entstehen in einer Zweigstelle des Ladens im Waschsalon von BAFF in
Eberstadt Süd.
4.2.3.4 'Netzwerk ABBA' – Ausbildung und Arbeit in Kranichstein
Im Rahmen von 'BIWAQ – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier' hat ROPE e.V. einen Antrag
für ein 'Netzwerk ABBA' – Ausbildung und Arbeit in Kranichstein gestellt. Ziel ist, zur Verbes-
serung des Übergangs Schule – Beruf ein Kranichsteiner Bildungsnetzwerk, eine Kranichsteiner
Bildungsplanungskonferenz, einen Arbeitskreis Elternarbeit Kranichstein und einen Interessen-
verbund Lokale Ökonomie Kranichstein einzurichten.Durch die Aufnahme in den Lehrplan der
Erich-Kästner-Schule soll eine gezielte kontinuierliche Begleitung ganzer Jahrgänge im 'Über-
gang' gewährleistet werden. Der Projektstart ist im Frühjahr 2009 geplant.

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PiA Wohnumfeld
Aufstellung von Bänken
Bauschild
Fasaneriezentrum
Baustein 2
Lokale Ökonomie /
Beschäftigungsförderung
Aufwertungen
Fasaneriezentrum

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'Lokales Kapital für soziale
Zwecke'-Projekt
'Selbstlernzentrum'
(Quelle: IB)
Gewerbeverein Kranichstein
(Quelle: REM Quast)
Baustein 2
Lokale Ökonomie /
Beschäftigungsförderung
'Lokales Kapital für soziale
Zwecke'-Projekt
'Beschäftigung- und
Qualifizierungsprojekt'
(Quelle: Internationale
Gärten e.V.)

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4.3 Baustein 3 ––––– Förderung des sozialen und kulturellen Lebens
4.3.1 Zwischenfazit und Ziele
Das soziale und kulturelle Leben im Stadtteil ist maßgeblich mit der Erich-Kästner-Schule als
familienfreundliche Schule auf dem Weg zur Ganztagsschule, dem Stadtteilbüro des städti-
schen Sozialdienstes sowie den vielfältigen Angeboten der Kinder- und Jugendeinrichtungen
verbunden.
Vor dem Hintergrund der besonderen demographischen Situation des Stadtteils (jung, interna-
tional) wurden neben Projekten für die klassischen Zielgruppen der Einrichtungen insbesondere
Generationen übergreifende und nachbarschaftsbildende Projekte sowie Projekte für Jugend-
liche, Migrantinnen und Migranten entwickelt und unterstützt. Es zeigt sich, dass die ziel-
gerichtete Entwicklung und Umsetzung von Projekten insbesondere aufgrund der Ein-
gebundenheit der 'Sozialen Stadt' in die funktionierenden Netzwerkstrukturen des Stadtteils
effektiv und erfolgreich ist.
Von besonderer Wichtigkeit für die Zukunft ist, die Mittel- und Ressourcenverteilung  im sozi-
alen, kulturellen und schulischen Bereich an die erforderliche erhöhte Integrationsleistung des
Stadtteils anzupassen und zu sichern.
4.3.2 Projekte 2007 / 2008
4.3.2.1 Fortbildung 'Interkulturelle Kommunikation'
Auf Wunsch der Arbeitsgruppen AG Kommunikation und AK Mikra organisierten das Interkul-
turelle Büro und die Stadteilwerkstatt  eine Fortbildungsreihe, deren Ziel war, zu den Themen
Zuwanderung, Migration, interkulturelle Kompetenz und Kommunikation ins Gespräch zu kom-
men und Fremdheit abzubauen. Insgesamt wurden von November 2007 bis April 2008 vier
Veranstaltungen durchgeführt.
Ziel der ersten beiden Veranstaltungen war, Verständnis für das Verlassen eines Heimatlan-
des zu wecken, die Gründe dafür kennen zu lernen und deutlich zu machen, auf welche
Bedingungen Zuwanderer/innen in Deutschland treffen. Über praktische Übungen wurden die
Auswirkungen normative und gesetzliche Regelungen auf das Alltagsleben eingewanderter
Menschen verdeutlicht. Die teilnehmenden Migranten/innen berichteten von ihren eigenen Er-
fahrungen und Erlebnissen aus Alltagssituationen.
Die zweite Veranstaltungsreihe fokussierte das Thema interkulturelle Kommunikation, die
Betrachtung des Zusammenlebens von Zuwanderern miteinander sowie mit Einheimischen in
Hausgemeinschaften und im Stadtteil. Betrachtet wurde u.a. die Situationen des nachbarschaft-
lichen Zusammenlebens in den Hochhäusern, die Teilnahme an Mitbestimmungs- und Beteili-
gungsgremien wie Mieterbeiräten, Mieter- und Bewohnerversammlungen und anderen Stadtteil-
gremien.
Im Ergebnis wurden als wichtige Aspekte für die Verbesserung des Zusammenlebens fest-
gehalten:
• Aufklärung und Information über Migration und Zuwanderung
• Aufbau nachbarschaftlicher Beziehungen
• Kommunikationstraining / Training in Konfliktvermittlung
• Aufeinanderzugehen von Einheimischen und Zuwanderern
• Vorbereitung und Durchführung von Festen in 'gemischten' Gruppen
• Aufnahmebereitschaft, z.B. durch Veränderung des Sprachgebrauchs (Einwanderer statt
Zuwanderer).

Kranichstein
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Als Handlungsfelder für die Zusammenarbeit im Stadtteil wurden aufgezeigt:
• Stärkung des Verantwortungsgefühls für die Hausgemeinschaften (Regeln vermitteln,
Wege der Einhaltung entwickeln)
• Einrichtung von Begrüßungsbesuchen
• Wiederbelebung von Mieterbeiräten
• Projektwiederholung: Ausbildung von Nachbarschaftsmediatoren
• Förderung von Sprachkompetenz.
Die Handlungsempfehlungen werden in der weiteren Zusammenarbeit der Arbeitsgruppen AK
Mikra und AG Kommunikation auf ihre Realisierungsmöglichkeiten hin geprüft.
4.3.2.2 Stadtteiljubiläum
Der sogenannte Stadtteil 'Neu-Kranichstein', dessen Kernbereich auf die Planung des Archi-
tekten und Städtebauers Ernst May zurückgeht, feierte 2008 seinen 40-jährigen Geburtstag.
Über das gesamte Jubiläumsjahr wurden Sonderveranstaltungen zur Feier des Jubiläums or-
ganisiert; andere jährlich wiederkehrende Aktivitäten und Feste richteten sich auf das Jubilä-
um aus. Den Festausschuss bildeten der Förderverein, Mitglieder der Stadtteilrunde, verschie-
dener AGs und Institutionen sowie die Stadtteilwerkstatt.
Besondere Highlights des Festjahres, das am 11. April mit dem Seniorenfest im Wohnpark
Kranichstein begann, waren:
• die Aufführung des Theaterstücks 'Heimat Fremde Heimat' des Theater Labor
Darmstadts, dem die Mitglieder des AK Mikra mit einer Ausstellung und dem Angebot
von Speisen einen gelungen Rahmen gaben,
• das Kinder- und Jugendsportfest, auf dem sich rund 800 Kinder und Jugendliche des
Stadtteils einen Tag lang bei Spiel- und Sportangeboten austobten,
• die Kranichsteiner Erzählcafés, in denen Einheimische und Zuwanderer aus ihrem Leben
in Kranichstein berichteten,
• die Jubiläumsmatinee, die musikalisch von einer Kranichsteinerin, die heute professio-
nell als Blues und Jazzsängerin tätig ist, gestaltet wurden,
• der im Kontext des Darmstädter Architektursommers stattfindende Rundgang durch den
Stadtteil mit Präsentation der Projekte der 'Sozialen Stadt'.
Flankiert wurde das Jubiläumsjahr durch eine 16-seitige Sonderausgabe der Stadtteilzeitung
'Kranichsteiner', die die Stadtteilwerkstatt gemeinsam mit dem Redaktionsteam erarbeitet
hat. Viele aktive Kranichsteinerinnen und Kranichsteiner aus der Entstehungszeit des Stadt-
teils sowie Planer und Architekten haben die Sonderausgabe mitgestaltet. Zum Ende des
Jahres wurde von einer Gruppe aktiver Bewohnerinnen und Bewohner und dem Denkmalschutz-
amt der Wissenschaftsstadt Darmstadt ein Kranichstein-Kalender gestaltet.
Die Finanzierung der Veranstaltungen und Aktivitäten des Festjahres erfolgte über Sponsoren,
aus Mitteln des Fördervereins Kranichstein e.V., des Hauptamtes, des Interkulturellen Büros
der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie der jeweiligen veranstaltenden Institutionen des Stadt-
teils.

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4.3.2.3 Gesundheitsförderung aktiv gestalten
Im Rahmen des Förderprogramms HEGISS Innovationen 2006 für nicht-investive Modell-
maßnahmen wurde das Projekt 'Gesundheitsförderung aktiv gestalten' durch das Hessische
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Ende 2006 bewilligt. Projektträger
des im August 2008 begonnen Projektes ist das Deutsche Rote Kreuz, das in Kooperation mit
dem 'Netzwerk Gesundheit', dem interkulturellen Büro der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und dem Stadtteilmanagement den Projektantrag zur Verstetigung gesundheitsrelevanter Ar-
beit entwickelte. Der Projektantrag basiert auf den Ergebnissen einer durchgeführten
Gesundheitskonferenz. Die allgemeinen Projektziele lassen sich wie folgt zusammenfassen:
• Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit von Zuwanderern in Kranichstein un-
ter besonderer Berücksichtung der Gesundheit von Kindern
• Entwicklung von Projekten zur gesundheitsbezogenen Elternarbeit
• Weiterqualifizierung und Beschäftigung von Gesundheitslotsen/-innen
• Schaffung von Strukturen zur langfristigen Finanzierung von Projekten
• Koordinierung und Vernetzung stadtteilbezogener Gesundheitsstrukturen.
Die Projektgrundlage bildet eine durch die Technische Universität Darmstadt – Institut für
Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik – im Jahr 2008 durchgeführte Befragung von
Gesundheitsexperten sowie professionellen und ehrenamtlichen Personen, die Kenntnisse
über die Lebenssituation von Zuwanderern besitzen und mit gesundheitsrelevanten Themen
und Fragestellungen vertraut sind.
Parallel erfolgte die Weiterqualifizierung von Gesundheitslotsen/-innen in den Bereichen Be-
wegung und Ernährung in Kooperation mit dem Landessportbund Hessen und der Verbraucher-
zentrale Hessen. Die Gesundheitslotsen/-innen wurden anhand der Sprachgruppen Afghanisch,
Arabisch, Russisch, Somalisch, Türkisch und Urdu ausgewählt, über die die Mehrheit der
Zuwanderer/innen in Kranichstein erreicht werden kann.
Die inhaltlichen Schwerpunkte des Projektes liegen in der Durchführung von muttersprachlichen
Veranstaltungen zu gesundheitsrelevanten Themen, die Eltern und Kinder gleichermaßen er-
reichen. Ernährung, Bewegung und Kindergesundheit sind dabei von besonderer Bedeutung.
Als Partner für die Veranstaltungen sollen Gesundheitskassen, Ärzte und Apotheken sowie
Sportvereine gewonnen werden. Mit den Gesundheitskassen wird der Abschluss von Koopera-
tionsvereinbarungen verfolgt, die über die Projektlaufzeit hinausreichen und Projektfinanzier-
ungen einschließen. Die Weiterbildung von Erziehern und Pädagogen im Bereich gesundheits-
relevanter Themen ist ein weiterer Programmbaustein.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 32.900,00 EUR (inklusive der Eigenmittel des Projekt-
trägers); ergänzend werden Sponsorenmittel in noch nicht definiertem Umfang akquiriert.
4.3.2.4 Angebote für Migrantinnen –
Frauenfrühstück, Niedrigschwellige Frauenkurse, PC-Projekte
Die Stadtteilwerkstatt fördert und unterstützt, auch außerhalb der Arbeit mit den AGs, die
Entwicklung von Eigeninitiative und Selbstorganisation bei Einzelpersonen und Gruppen. Da-
mit soll insbesondere die Teilhabe von Individuen und Familien am gesellschaftlichen und
sozialen Leben im Stadtteil verbessert werden. Eine besondere Zielgruppe sind Frauen.
Das 2006 eingeführte und inzwischen etablierte monatliche internationale Frauenfrühstück,
das von der Stadtteilwerkstatt und der Migrationsberatung des Caritas-Verbandes organisiert
wird, eröffnet ein besonders niedrigschwelliges Angebot an Beratung und Information. U.a.
wurden Veranstaltungen mit dem Frauenbüro, der Verbraucherzentrale oder dem Frauen-
gesundheitszentrum organisiert.

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
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Referiert wird auch zu Themen wie Frauenrechte im Islam. Der Kontakt zu Institutionen und
Einrichtungen, der auf diese Weise hergestellt wird, ermuntert, Angebote auch selbständig
aufzusuchen und Hilfe / Beratung anzufragen.
Dem von Frauen geäußerten Bedarf, im thematischen Gespräch (z.B. deutsche Kultur,  Alltags-
wissen, Hinweisen / Informationen zum deutschen Erziehungs- und Bildungssystem) gezielt
die deutsche Sprache einzuüben, wurde durch die Einrichtung des Internationalen Frauen-
treffs entsprochen. Die Maßnahme wird als 'niederschwelliger Frauenkurs' durch das Bundes-
amt für Migration und Flüchtlinge gefördert. In wöchentlichen Treffs, die von einer Integrations-
assistentin geleitet werden, steht die Verbesserung der Sprachkompetenz im Vordergrund.
Die Themen werden durch konkrete Alltagsprobleme und -erlebnisse von den Frauen vorgege-
ben. Auch Besuche von Kultur- und Beratungseinrichtungen bestimmen das Programm. Ziel
ist auch, Frauen, die noch nicht an Integrationskursen teilgenommen haben, in entsprechen-
de Angebote zu vermitteln. Im Zeitraum 2007 / 2008 wurden insgesamt fünf Kurse durchge-
führt. Zur Sicherstellung des Angebotes im Jahr 2009 wurden weitere Mittel beantragt.
Mit Hilfe des Programms 'Lokales Kapital für soziale Zwecke', wurde im Förderzeitraum ein
Anfängerinnen- und ein Fortgeschrittenkurs durchgeführt. Das Anfängerinnen-Training war auf
Frauen ohne PC-Kenntnisse ausgerichtet. Im Vordergrund stand das Erlernen des sicheren
Umgangs mit dem PC und die Anwendung von Textverarbeitung und Internetnutzung. Da der
Kurs von Frauen mit sehr schwachen Deutschkenntnissen dominiert war, wurde auch  an der
Verbesserung der Sprachkompetenz der Teilnehmerinnen gearbeitet.
Für Frauen mit Berufsabschlüssen und / oder bestehenden EDV-Grundkenntnissen wurde ein
mehrwöchiges Training 'EDV im Beruf' angeboten. Im Mittelpunkt stand die Anwendung der
Programme Word, Excel und PowerPoint sowie das Einüben der deutschen Schriftsprache.
Gezielt wurden das Schreiben von Briefen und das Anfertigen von Präsentationen eingeübt.
Neben dem EDV-Training wurde eine individuelle Begleitung und Hilfe bei der Erstellung von
Bewerbungsunterlagen und bei der Stellensuche geboten. Das Projekt trug damit maßgeblich
zum Aufbau beruflicher Kompetenzen bei.
Investitionsvolumen: 2.642,00 EUR, Mittel des Bundesamtes für Migration und Flucht, 9.157,53
EUR, Programmmittel 'Lokales Kapital für Soziale Zwecke' Förderperiode 2007 / 2008, Mittel
des Europäischen Sozialfonds (ESF)
4.3.2.5 Förderung Migrantenselbstorganisation
Neben Angeboten, die individuell unterstützend ausgerichtet sind, begegnet die Stadtteilwerkstatt
gezielt dem Bedarf von Vereinen oder Gruppen, sich selbst zu organisieren und zu profilieren.
Unterstützung wird u.a. bei der Erarbeitung von Konzepten, der Formulierung von Vereins-
satzungen, der Beantragung von Finanzmitteln und der Organisation eigener Angebote geleis-
tet. Die Stadtteilwerkstatt bietet den Gruppen neben dem Stadtteilbüro in Kranichstein die
Möglichkeit Räume oder Equipment wie Computer, Fax etc. für die eigene Arbeit zu nutzen.
Beispielsweise erhielten zwei Vereine Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Vereinsatzung.
Die Entwicklung eines Ansatzes zur Elternbildung bei einem Afghanischen Verein, welchen er
in Zusammenarbeit mit der Integrierten Gesamtschule im Stadtteil umsetzen möchte, wurde
unterstützt. Ein somalischer Verein wurde bei der Beantragung von Fördermitteln aus dem
Programm 'Lokales Kapital für Soziale Zwecke' und bei der Planung und Abwicklung des
Projektes begleitet. Da der Verein sich verstärkt um die Integration von Frauen bemüht, erfolg-
te darüber hinaus eine Unterstützung bei der Beantragung von Mitteln beim Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge für die Durchführung niederschwelliger Frauenkurse.
Außerdem unterstützte die Stadtteilwerkstatt die Bewerbung von drei Vereinen für den
Integrationspreis des Hessischen Sozialministeriums im Sommer 2008.

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
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Über diese Formen der Unterstützung wird eine Basis für die weitere Zusammenarbeit mit den
Selbstorganisationen der Zuwanderer gebildet, die sich positiv auf die Stadtteilarbeit auswirkt.
Es entwickeln sich verstärkt Zugangsmöglichkeiten zu einzelnen Communities. Der Kontakt
bietet neben dem AK Mikra eine weitere Möglichkeit, Multiplikatoren aus den Vereinen für die
Mitarbeit in Projekten der Stadtteilarbeit zu gewinnen.
Die Nachfrage nach Angeboten der Unterstützung der dargestellten Art hat das Diakonische
Werk veranlasst, einen Förderantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu stel-
len. Das Projekt soll als eine Maßnahme die Durchführung gezielter Weiterbildungsmaßnahmen
für Migrantenvereine ermöglichen. Darüber hinaus soll im Rahmen des Projektes die Koopera-
tion mit den Vereinen zur Verbesserung der Elternarbeit im Stadtteil verstärkt werden.
4.3.2.6 Ältere Migranten in Kranichstein
Die AG Senioren beantragte in der Förderperiode 2007 / 2008 des Programms 'Lokales Kapi-
tal für Soziale Zwecke' das Projekt 'Ältere Migranten in Kranichstein'. Inhalt des Projekts war
die Befragung älterer Migrantinnen und Migranten in Kranichstein bezüglich ihrer Bedarfe und
Wünsche im Alter und die Abfrage von Kenntnissen über Angebote für ältere Menschen hin-
sichtlich Freizeit, Versorgung, Pflege und Unterbringung in Darmstadt. Das Projekt wurde in
Kooperation mit der Seniorenberatung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, dem Deutschen
Roten Kreuz und der Hochschule Darmstadt durchgeführt. Befragt wurden Menschen aus der
Türkei, den arabischsprachigen Ländern (Ägypten, Algerien, Jordanien, Marokko, Palästina),
den russischsprachigen Ländern der ehemaligen GUS-Staaten, aus Pakistan, Afghanistan
und Italien. Für die Durchführung der Befragung wurden Integrationsassistentinnen und
Multiplikatorinnen von Migrantenvereinen / -organisationen in Interviewtechnik geschult. Sie
wirkten neben der Befragung bei der Erstellung des Interviewleitfadens mit. Die Stadtteilwerkstatt
unterstützte das Projekt bei der Teilnehmerinnenakquise, bei der Entwicklung des Gesprächs-
leitfaden und der Entwicklung von Kriterien für die statistische Auswertung der Daten.
Nach erfolgter statistischer Auswertung der Daten durch die Hochschule Darmstadt ist ge-
plant, die Ergebnisse der Seniorenberatung zur Verfügung zu stellen, die daraus Erkenntnisse
zur Qualifizierung ihrer Angebote, ausgerichtet an den Bedürfnissen der Zuwanderer gewinnen
kann. Gleiches gilt für die Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Zuwanderer auf Stadtteil-
ebene. Die AG Senioren hat nun zum Ziel, innerhalb ihres Handlungsspielraumes Bedarfen zu
begegnen und Defizite zu beheben und ggf. in Stellvertreterfunktion Entwicklungsbedarfe auf
städtischer Ebene anzumelden.
Investitionsvolumen: 9.700,00 EUR Programmmittel 'Lokales Kapital für Soziale Zwecke'
Förderperiode 2007 / 2008, Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF)
4.3.2.7 Beratungsangebote Stadtteilwerkstadt
Die Stadtteilwerkstatt wurde als niedrigschwellige Anlaufstelle im Stadtteil für die Umsetzung
des Programms 'Soziale Stadt' eingerichtet. Waren es zu Beginn der Programmlaufzeit vor-
rangig Anliegen im Kontext der Stadtteilentwicklung, mit denen die Bewohnerinnen und Be-
wohner die Stadtteilwerkstatt aufsuchten, so zeigt sich seit Ende 2006 ein verstärkter Bedarf
an niedrigschwelliger allgemeiner Sozialberatung.
Darüber hinaus hat die Durchführung von PC-Kursen, mit dem ergänzenden Angebot der Be-
ratung und Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, die Nachfrage nach
Beratung in diesem Bereich verstärkt. Der Bedarf besteht dabei über die Laufzeit der im Rah-
men des Programms 'Lokales Kapital für Soziale Zwecke' geförderten Projekte hinaus.

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
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Die Stadtteilwerkstatt hat mit dem Angebot niedrigschwelliger Hilfeleistungen bei der Bewälti-
gung von Problemen im Umgang mit Behörden, Ämtern und Institutionen während der offenen
Sprechstunden auf diesen Bedarf reagiert. Außerdem werden nach Vereinbarung weiterhin
Termine zur Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und Stellensuche
vergeben. Dieses Angebot nehmen in erster Linie Migrantinnen, weniger oft Migranten, in
Anspruch.
4.3.3 Perspektiven 2009 / 2010
Ein Schwerpunkt der Arbeit der Stadtteilwerkstatt ist die nachhaltige und weiterführende Inte-
gration von Zuwanderern. Dieser Schwerpunkt ergibt sich aufgrund des hohen Anteils an
Bewohnerinnen und Bewohnern mit Migrationshintergrund in Kranichstein und wird perspekti-
visch die Aktivitäten der Stadtteilwerkstatt weiterhin mitbestimmen. Die Stadtteilwerkstatt über-
nimmt eine Brückenfunktion bei der Vernetzung von engagierten Herkunftsdeutschen und Zu-
wanderern im Stadtteil. Diese Funktion soll perspektivisch weiter gestärkt werden.
4.3.3.1 Beratungsangebote Stadtteilwerkstatt – Angebote für Menschen mit
Fluchthintergrund
Unter den in Kranichstein lebenden zugewanderten Menschen sind auch Gruppen vertreten,
die als Asylsuchende mit Flüchtlingsstatus nach Deutschland eingereist sind. Dazu gehören
z. B. Menschen aus Afghanistan, Kurdistan, Pakistan und Somalia.
Der Personenkreis, der das niederschwellige Beratungsangebot in der Stadtteilwerkstatt nach-
fragt, gehört zu 80 % diesen Gruppen an.
Dieser Entwicklung begegnet das Diakonische Werk mit der Einrichtung einer halben Stelle in
der Stadtteilwerkstatt. Das Profil dieser Stelle sieht die Beratungsarbeit für Menschen
insbesondere mit Fluchthintergrund und die Schaffung von bedarfsorientierten Angeboten für
diese Zielgruppe auf Basis einer vorherigen Bedarfsermittlung vor. Die Ausführung der Arbeit
soll grundsätzlich gemeinwesenorientiert erfolgen. Das bedeutet z. B., dass im Rahmen der
Beratungsarbeit den Hilfesuchenden auch eine Unterstützung zur Partizipation am sozialen
und kulturellen Leben im Stadtteil angeboten wird. Auch das vernetzte Arbeiten mit den Akteu-
ren im Stadtteil zur Schaffung von zusätzlichen Angeboten, die die Integration der Zielgruppe
befördern soll, ist vorgesehen.
Diese zusätzlichen personellen Ressourcen für die Stadtteilwerkstatt sind vorerst auf zwei
Jahre beschränkt und werden aus Kollekten der evangelischen Kirche, die gezielt für die
Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund gesammelt werden, finanziert.
4.3.3.2 Projekt BIFI – BürgerInnen Fördern Integration
Für den Zeitraum Juni 2009 bis Dezember 2011 hat das Diakonische Werk beim Bundesamt
für Migration und Flüchtlinge einen Antrag zur Förderung des Projektes 'BIFI' gestellt.
Die Ziele des Projektes sind:
• die weitere Aktivierung, Unterstützung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements
sowohl von Zuwanderinnen / Zuwandern als auch von Einheimischen
• die Stärkung und Professionalisierung der Selbsthilfepotenziale und -aktivitäten von
Migrantenorganisationen und Selbsthilfegruppen im Stadtteil Kranichstein
• die aktive Partizipation der Zuwanderinnen / Zuwanderer am gesellschaftlichen und politi-
schen Leben im Stadtteil.

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
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Das Projekt 'BürgerInnen Fördern Integration' bezieht sich auf zwei Handlungsfelder: die indi-
viduelle Förderung von Integration und die Förderung von Integration durch Stärkung von
Migrantenorganisationen.
Die erste Maßnahme hat das Ziel, eine Struktur zur individuellen Unterstützung von Zuwan-
dern/innen im Stadtteil aufzubauen. Es soll ein Netzwerk von einheimischen ehrenamtlichen
Integrationspartner/innen und muttersprachlichen Ansprechpartner/innen für die Begleitung
und Unterstützung von neu Zugewanderten und bereits ansässigen Migrantinnen und Migranten
aufgebaut werden. Die Zuwanderer, die dieses Angebot wahrnehmen wollen, werden über die
Stadtteilwerkstatt, die Migrationserstberatung, die sozialen Dienste im Stadtteil und andere
Integrationsmaßnahmen vermittelt. Bei Bedarf werden den Integrationspartnern zum
Beziehungsaufbau qualifizierte muttersprachliche Ansprechpartner, die schon lange in Deutsch-
land leben, beratend zur Seite gestellt. Die zweite Maßnahme hat das Ziel der Förderung,
Stärkung und Professionalisierung von Gruppen und Vereinen im Stadtteil, zur Unterstützung
ihres Engagements bei der Integration ihrer Landsleute, um damit den Wirkungsgrad ihrer
Arbeit zu erhöhen. Außerdem soll die Einbindung von Migrant/innenorganisationen in die
Stadtteilarbeit verstärkt werden, um die Integrationsarbeit der professionellen Stadtteilakteure
durch die Mithilfe der Migrant/innenorganisationen zu stützen.
Investitionsvolumen: 135.378,75 EUR Mittel des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge
beantragt
4.3.3.3 Mobiler Bodenschutz für die Turnhalle der EKS
Die Turnhalle der Erich Kästner-Schule ist ein wichtiger und notwendiger Veranstaltungsraum
für Kranichstein, der jedoch aufgrund des empfindlichen Turnhallenbodens (Holzparkett) und
der baurechtlichen Auflage, die nur eine schulische Nutzung zulässt, als solcher nur einge-
schränkt nutzbar ist.
Daher soll ein mobiler Hallenbodens aus selbstliegenden Nadelvliesplatinen als Schutz des
Bodens bei öffentlichen Veranstaltungen aus Mitteln der 'Sozialen Stadt' finanziert werden, um
die Halle für Veranstaltungen (z.B. Versammlungen, Flohmärkte, Wettbewerbe) aus dem Stadtteil
nutzbar zu machen.
Zusätzlich wird eine baurechtliche Genehmigung durch einen Nutzungsänderungsantrag für
die öffentliche Nutzung der Halle mit maximal 199 Personen herbeigeführt. Momentan werden
die Lagermöglichkeiten des mobilen Bodenschutzes geklärt.

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Stadtteilfest 'Bunte Wiese'
Eröffnung Kinder- und
Jugendsportfest im Rahmen
des Stadtteiljubiläums
(Quelle: Jugendklub
Kranichstein)
Baustein 3
Förderung des sozialen
und kulturellen Lebens
Darmstädter
Architektursommer

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Baustein 3
Förderung des sozialen
und kulturellen Lebens
Leseunterricht in
Kranichstein für
somalische Kinder
(Quelle: Somalisches
Komitee – Information und
Beratung in Darmstadt und
Umgebung e.V.)
Sprachkurs für somalische
Frauen
(Quelle: Somalisches
Komitee – Information und
Beratung in Darmstadt und
Umgebung e.V.)
Frauenfrühstück
(Quelle: Stadtteilwerkstatt)

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Bericht 2007 / 2008
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4.4 Baustein 4 ––––– Städtebauliche Stabilisierung
4.4.1 Zwischenfazit und Ziele
Wesentliche Meilensteine der jüngsten städtebaulichen Entwicklung des Stadtteils waren der
Bau der Straßenbahn zwischen Stadtteil und Innenstadt, die Realisierung des neuen Bau-
gebiets K 6 als autoarme, ökologische Siedlung in Arrondierung des Hochhausquartiers, die
Aufwertung und der Ausbau der sozialen Infrastruktur (u.a. der Neubau eines Jugendcafés)
sowie die Aufwertung der  Außenräume bestehender Einrichtungen, die Schaffung eines Stadtteil-
parks mit Sport- und Spielangeboten (Brentanoanlage) sowie umfangreiche Maßnahmen zur
Aufwertung des Wohnumfeldes.
Eine hohe Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit den geschaffenen Angeboten
sowie eine Verbesserung des inneren Stadtteilimages wurde u.a. durch eine intensive
Adressatenbeteiligung von der Planung bis zur Bauausführung erreicht.
Die weitere Programmgestaltung verfolgt schwerpunktmässig die Vernetzung und Verflech-
tung der einzelnen Quartiere sowie des Stadtteils mit den umgebenden Landschaftsräumen,
die Entwicklung der Bartningstraße als Rückgrat des Stadtteils, die Erhöhung der Aufenthalts-
qualität in der Kranichsteiner Straße und in der Gruberstraße, die Schaffung einer Stadtteil-
mitte und die weitere Stabilisierung des Fasaneriezentrums sowie des Einkaufszentrums am
See.
4.4.2 Projekte 2007 / 2008
4.4.2.1 Neugestaltung des ehemaligen Schlepperprüffelds an der 'Schleifmühle'
Die Grundlage der Neugestaltung, die das ehemalige Schlepperprüffeld in der Jägertorstraße
an die heutigen Bedürfnisse und Wünsche der Nutzerinnen und Nutzer anpasst und für die
Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils erlebbar macht, bildet eine im Jahr 2004 erarbei-
tete Rahmenplanung, die mit den Nutzerinnen und Nutzern des Geländes abgestimmt und in
der AG 'Soziale Stadt' sowie der Stadtteilrunde vorgestellt wurde.
Wesentliche Ziele sind:
• die behutsame Flächenneuordnung im Bereich des Hortes, der DLRG, des Jugendklubs
und der Freien Comenius Schule (FCS) sowie die Aufwertung der einrichtungs-
bezogenen Freiflächen;
• die Schaffung einer klar strukturierten Eingangssituation für die FCS, den Hort, den
DLRG und den Jugendklub, damit verbunden die Aufhebung des 'Hinterhofcharakters';
• die Erhöhung der Präsenz der Einrichtungen im öffentlichen Raum mit dem Ziel, die Be-
kanntheit und Akzeptanz der Institutionen zu fördern;
• die Neuordnung des ruhenden Verkehrs zur Reduzierung der Unfallgefahr im Innen-
bereich;
• die Entwicklung attraktiver Wegeverbindungen zwischen den Einrichtungen, u.a. auch
zur Förderung von sozialer Sicherheit und Kontrolle;
• die Vernetzung der organisierten Jugend- und Schulangebote mit öffentlichen Freiraum-
angeboten;
• die Verknüpfung der Landschaftsteilräume an der Jägertorstraße zu einem Nah-
erholungsraum, der Bau eines Rundwegs zur Verbindung von 'Schleifmühle', 'Brentano-
anlage', 'Wiesental' und den Wohngebieten.

Kranichstein
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Auf der Grundlage der Rahmenplanung erstellte das Büro Dittmann + Komplizen im Jahr 2006
den Entwurf für den 1. Bauabschnitt, der sich in folgende fünf Baubereiche gliedert:
1. Schule - Themenband und Weg
2. Jugendklub - Themenband, Sommerterrasse, Waldbühne, Multispielfeld
3. Hort - Themenband
4. Parkplatz vor dem Hort
5. Wegeverbindung Hort, Jugendklub zur Schleifmühle.
Dieser 1. Bauabschnitt verfolgt folgende Themen:
Signets / Visitenkarten
Die Signets / Visitenkarten dienen der Schaffung von Orientierungsmerkmalen von Außen und
der Bildung einer 'Adresse' für die jeweiligen Einrichtungen. Sie sind Teil der Gestaltung der
Eingangssituationen.
Abb. 3: Planung 1. BA ehemaliges Schlepperprüffeld o.M., Dittmann + Komplizen

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Die Signets werden unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entworfen.
Themenbänder
Themenbänder bilden das Rückgrat der fußläufigen, inneren Erschließung des Areals und
ordnen das Gelände. Die Themenbänder sind bandartig aneinander gereihte kleine Flächen,
die von den Einrichtungen als Selbstdarstellungsflächen für die Ausstellung von Objekten aus
dem Werkunterricht, Gipsskulpturen oder -abdrücke, Malerei, Biologieflächen mit verschiede-
nen Pflanzungen oder ähnliches genutzt werden. Sie bieten den Einrichtungen die Möglich-
keit, sich nach Außen zu präsentieren.
Umfeld des Jugendklubs
Dem Jugendklub wird an der Westseite eine Terrasse zugeordnet, die als Ruhebereich und
Sitzgelegenheit für die Zuschauer am Multispielfeld und als Bühne für u.a. musikalische Akti-
vitäten genutzt werden kann. Ein Kleinspielfeld, das wie der gesamte Innenbereich für alle
Einrichtungen und auch öffentlich zugänglich ist, bietet Platz für Streetball und Hockey. Durch
die Herstellung dieses Multispielfelds, der Bühne und der Sommerterrasse für den Jugendklub
wird die Nutzbarkeit des Außenareals für die Einrichtungen nachhaltig erhöht.
Hof- und Erschließungsflächen
Die Hof- und Erschließungsflächen wurden neu gestaltet. Die heute im Eingangsbereich des
Horts gelegene Zufahrt zu den Stellplätzen wurde aufgegeben. Ziel der Neuplanung war, den
gemeinsamen Hof weitgehend von PKW-Verkehr freizuhalten, um ihn als Spiel- und Aufenthalts-
fläche zu nutzen. Im Zusammenhang mit den Maßnahmen im Umfeld des Jugendklubs ent-
steht im Innenbereich zwischen Kinderhort, Jugendklub und DLRG ein differenziert gestalteter
Raum mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Herstellung einer durchgängigen Oberfläche mit ei-
nem hellen, farblich gestalteten Belag verdeutlicht auch optisch eine gemeinsame Nutzung
durch die Einrichtungen.
Stellplatzanlage im Vorfeld des Horts Jägertorstraße
Die Parkplätze für alle Einrichtungen werden zentral im östlichen Vorfeld des Horts angeord-
net. Eine Verbesserung der Zufahrtsituation wird durch den Bau einer neuen Zufahrt im Süden
des Horts erreicht. Zur Aufwertung des Hortvorfeldes wurde ein breiter Streifen entlang des
Gebäudes entsiegelt und begrünt.
Wegeverbindungen
Der Bereich Jugendklub / Hort erhält nach Realisierung weiterer Bauabschnitte über den
Ruthsenbach eine Verbindung zur Schleifmühle. Dieser Zugang soll einen öffentlicheren Cha-
rakter erhalten, um eine bessere soziale Kontrolle zu ermöglichen. Im Bereich der DLRG wird
eine Brücke über den Ruthsenbach geführt.
Mit-Mach-Baustellen
Durch die Mitarbeit am Projekt wurden die Kinder und Jugendlichen der Einrichtungen (Kinder-
hort Jägertorstraße, Freie Comenius Schule, Jugendklub Kranichstein, DLRG) in den
Umsetzungsprozess eingebunden. Ziel war, die Stärkung der Identifikation für das Umfeld des
Schlepperprüffelds und für den Stadtteil und die sich daraus ergebende Verantwortung zu
erreichen.
Im November 2008 wurde das Außengelände der Einrichtungen auf dem ehemaligen Schlepper-
prüffeld in einer Veranstaltung feierlich übergeben.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 430.000,00 EUR, 1. Bauabschnitt

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4.4.2.2 Internationale Gärten
Die Projektidee für die 'Internationalen Gärten' wurde aus einer Initiative von Bewohnerinnen
und Bewohnern Kranichsteins heraus entwickelt. Die Konzeptentwicklung, Akquise von Teil-
nehmer/innen und später die Vorbereitung einer Vereinssatzung erfolgte 2006/2007 im Rah-
men eines Projektes des Programms 'Lokales Kapital für soziale Zwecke'. Hierbei konnten 30
interessierte Personen aus 9 Ländern für das Projekt gewonnen werden. Die Gruppe der
Interessierten traf sich regelmäßig, um die Konzeption weiterzuentwickeln, die Vereinsgründung
vorzubereiten, ein geeignetes Grundstück für das Projekt zu finden sowie die Planungsgrundlage
für die Gärten zu erarbeiten.
Im September 2007 wurde der Verein 'Internationale Gärten Kranichstein e.V.' gegründet. Es
haben sich Familien und Einzelpersonen aus 12 Nationen, in einem 30 Mitglieder zählenden
Verein, zusammengeschlossen. Die Gärtnerinnen und Gärtner kommen aus Afghanistan, So-
malia, Marokko, Jordanien, Palästina, Irak, Kasachstan, Weißrussland, Ukraine, Schweiz
und Deutschland. Darüber hinaus konnte der Verein ein Fördermitglied gewinnen. Im Frühjahr
2008 erhielt der Verein seine Anerkennung als gemeinnütziger Verein.
Zum Abschluss eines Pachtvertrages mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Übernahme
der Gartenfläche, die zwischen der Kranichsteiner Straße im Westen und der Straße an der
Fasaneriemauer im Osten liegt, kam es im Februar 2008. Damit ist der Verein auf unbestimm-
te Zeit Pächter eines Geländes von 2.500 m². Für die Fläche wurde eine Gebietserweiterung
des Programmgebietes der 'Sozialen Stadt' beantragt und bewilligt.
Im Rahmen des Programms 'Lokales Kapital für Soziale Zwecke' führte der Verein in Koopera-
tion mit dem Ketteler-Cardijn-Werk ein Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt zur Her-
stellung der Gartenfläche durch. Neben den Einzelparzellen für den Anbau von Gemüse, Kräu-
tern und Blumen entstand eine Gemeinschaftsfläche für Spiele, spontane Treffen zum Aus-
tausch und zum Feste feiern. Ein Bauwagen zur Unterbringung der für die Gartenarbeit benö-
tigten Gartengeräte konnte beschafft werden. Im Sommer 2008 wurden 16 Parzellen mit je 60
m
2 an Familien und Einzelpersonen vergeben. Eine Einzäunung des gesamten Areals zum
Schutz vor Wildbiss erfolgte im Sommer 2008 und wurde aus dem Programm 'Soziale Stadt'
finanziert.
Im ersten Sommer der 'Internationalen Gärten' haben die Gärtnerinnen und Gärtner das für das
Bewirtschaften benötigte Wasser mitgebracht, da ein Wasseranschluss noch nicht vorhan-
den ist. Dennoch haben sich die Pflanzen entwickelt – es gab eine reichliche Ernte von u.a.
Tomaten, Paprika, Auberginen, Bohnen, Sonnenblumen und Kräutern.
Für das Frühjahr 2009 ist der Anschluss an das Wassernetz und ein erstes gemeinsames
Projekt mit einer Institution aus dem Stadtteil, der Freien Comenius Schule, geplant. Im Rah-
men einer Projektwoche, werden Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Klassen eine
Kräuterspirale bauen, Skulpturen aus Naturmaterialien herstellen und mit der Gestaltung ei-
ner Spielfläche beginnen.
Investitionsvolumen: Programm 'Soziale Stadt': 30.000,00 EUR, 4.095,00 EUR Programmmittel
'Lokales Kapital für Soziale Zwecke' Förderperiode 2006/2007, 9.960,00 EUR Programmmittel
'Lokales Kapital für Soziale Zwecke' Förderperiode 2007/2008, Mittel des Europäischen Sozial-
fonds (ESF)
4.4.2.3 Renaturierung einer Parkplatzfläche
Die städtische Fläche zwischen der Kranichsteiner Straße im Norden, dem Pfannmüllerweg
im Osten sowie der Fasaneriemauer im Süden soll im Rahmen des Bund-Länder-Programms
'Soziale Stadt' neu gestaltet werden. Die Freifläche wird derzeit als 'wilder' Parkplatz genutzt.

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Die Umgestaltung der Freifläche wurde im Kontext einer Begehung der Bewohner/innen-
arbeitsgruppe 'Gepflegter Stadtteil' mit dem EAD und Herrn Stadtrat Feuchtinger angeregt.
Ziel der Umgestaltung ist, die Fläche mittels Pollern für PKWs zu sperren und die Fläche zu
renaturieren. Der Fußgänger- und Fahrradweg wird parallel zur Kranichsteiner Straße geführt.
Ausreichende Parkmöglichkeiten stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern des Pfannmüller-
wegs 40 ('Buntes Haus') im zugeordneten, angrenzenden Parkhaus zur Verfügung.
Zur Finanzierung wird auf die zur Verfügung stehenden Eingriffs- / Ausgleichsbeträge der durch
den Bau des Lebensmittelmarktes entrichteten Mittel der Firma LIDL zurückgegriffen (24.243,60
EUR). Die Planung wurde im Jahr 2008 erstellt.
4.4.3 Perspektiven 2009 / 2010
4.4.3.1 Neugestaltung des Areals  'Schleifmühle'
Beim nächsten Bauabschnitt im Rahmen der Umgestaltung des ehemaligen Schlepperprüffelds
im Jahr 2009 / 2010 wird ein großer Teil des Kranichsteiner Grünzugs im Bereich der Schleif-
mühle mit dem Umfeld verbunden und sensibel und nachhaltig aufgewertet. Damit sind dann
die hier ansässigen öffentlichen Einrichtungen bedeutend besser als heute mit ihrer Umge-
bung vernetzt. Über einen Rundweg werden die sehr unterschiedlichen, attraktiven Landschafts-
räume – Wald, Streuobstwiese, Auenlandschaft – erlebbar. Ergänzend soll eine verbesserte
Wegeverbindung zum Brentanosee geschaffen werden.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 140.000,00 EUR, 2. Bauabschnitt
Abb. 4: Planung 2. BA Areal 'Schleifmühle' o.M., Dittmann + Komplizen

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4.4.3.2 Umgestaltung der Grünanlage Grundstraße
Die Grünanlage Grundstraße ist Teil des zusammenhängenden, ost-west-verlaufenden 'Erho-
lungsraumes Kranichstein' und gleichzeitig wichtiges fußläufiges 'Scharnier' in Nord-Süd-Rich-
tung.
Ein Landschaftsplanungsbüro soll zeitnah durch das Grünflächen- und Umweltamt mit der
Vorplanung beauftragt werden. Ziel der Umgestaltung ist die behutsame (Neu-)Gestaltung der
Fläche unter Wahrung und Attraktivierung ihrer bisherigen Nutzungen (multifunktionale Wiesen-
fläche, Spielbereich für Kinder, Transitbereich K 5 / Grundstraße). Die Vorentwurfsplanung
wird dann den entsprechenden Gremien und Institutionen im Stadtteil vorgestellt.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 90.000,00 EUR
4.4.3.3 Umsetzung '3000-m-Parcours'
3000 m Bewegung am Tag (gehend, laufend oder walkend) stellen einen außerordentlich ho-
hen Wert für die gesundheitliche Vorsorge dar. Ziel ist, ein Projekt zur Ausweisung eines
'3000-m-Parcours' in Zusammenarbeit mit dem Seniorentreff, dem Sportamt und den interkul-
turellen Gruppen des Stadtteils umzusetzen.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 20.000,00 EUR
4.4.3.4 Beschilderungskonzept
Im Kontext der Überlegungen zur Imageaufwertung des Stadtteils wurde durch die AG ‘Soziale
Stadt’ und die AG ’Image’ in engem Zusammenwirken mit der Projektkoordination angeregt,
ein Beschilderungskonzept für den Stadtteil Kranichstein ausarbeiten und umsetzen zu las-
sen. Gegenstand des Konzepts ist die grafische Ausarbeitung eines Stadtteilplans mit Hervor-
hebung von sozialen Einrichtungen und Museen sowie das Layout von Objektschildern der
sozialen Einrichtungen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen und Museen in Kranichs-
tein. Basis des Konzeptes ist das ‘Handbuch grafisches Konzept Darmstadt’.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 18.000,00 EUR
4.4.3.5 V erbesserung des Wohnumfelds Bartningstraße
Die Bartningstraße weist im Abgleich mit ihrer Funktion als Haupterschließung von Süden
und ihrer Verbindungsfunktion für die Stadtteilzentren erhebliche Defizite insbesondere in der
Aufenthaltsqualität auf. Handlungsbedarf ist auch im Bereich der angrenzenden Außenbereiche
der straßenbegleitenden Hochhausbebauungen feststellbar.
Ziel ist, den Straßenraum in engem Zusammenwirken mit der Wohnungswirtschaft als
'Flaniermeile' zum zentralen Rückgrat des Stadtteils zu entwickeln.
Die zur Umsetzung von Maßnahmen benötigten Fördermittel wurden bereits bewilligt. Mit
einer Umsetzung soll nach der Erarbeitung von Konzepten im Rahmen der Planungswerkstatt
'Leitbild Öffentlicher Raum' begonnen werden.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 90.000,00 EUR

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Darmstadt
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4.4.3.6 Umgestaltung Pfannmüller Weg am Parkhaus 'Buntes Haus'
Im rückwärtigen Bereich des 'Bunten Hauses' verläuft im Wald der 'Fasanerie' eine im wesent-
lichen zur Erschließung des Parkhauses genutzte Straße.
Zur Aufwertung des Wohnumfelds des 'Bunten Hauses' sowie zur Verbesserung der ökologi-
schen Gesamtsituation ist geplant, den Straßenabschnitt für den motorisierten Verkehr einzu-
ziehen. Ziel ist, die Fasaneriemauer zu schließen, sodass der Straßenraum einer Renaturie-
rung überlassen werden kann.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 45.000,00 EUR
4.4.3.7 Schaffung von Plätzen für Jugendliche
Die Arbeit mit sozial benachteiligten Jugendlichen spielt in Kranichstein eine tragende Rolle.
Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen der AG KOJAK (Kooperation Jugendarbeit in
Kranichstein) die Konzeption 'Cliquenorientierte Jugendarbeit' entwickelt, die darauf ausge-
richtet ist, Konflikte zwischen Jugendgruppen, Anwohnerinnen und Anwohnern über soge-
nannte 'VIPs' zu schlichten. Eine Aufgabe ist, u.a. anwohnerverträgliche  Aufenthaltsorte für
Jugendliche auszuwählen und diese gemeinsam zu gestalten.
In einem ersten Schritt werden im Rahmen des Projektes 'Plätze für Jugendliche' im Frühjahr
2009 auf dem Schulhof der Erich-Kästner-Schule zwei neue Leuchten aufgestellt.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': insg. 23.000,00 EUR
4.4.3.8 Lüftungsanlage Jugendcafé Chillmo
Im Rahmen der Fortschreibung des Konzeptes für die bisher noch nicht realisierte Lüftungs-
anlage des Jugendcafés Chillmo wird eine sog. Split-Kältetechnik (mit getrennten Außen- und
Innengeräten) als sinnvoll erachtet.
Einer der ursprünglich geplanten Lüftungskreisläufe als Grundlüftung zur Sicherung des
Frischluftbetriebs soll realisiert und zusätzlich mit einer Kühlung beaufschlagt werden. In Räu-
men mit großer Nutzungsdauer / Wärmelast sollen zusätzlich Split-Kältegeräte als Wandge-
räte angebracht werden. Rahmenbedingungen zu den Betriebskosten und den Eingriffen in
das Gebäude werden im weiteren Prozess geklärt.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 50.000,00 EUR
4.4.3.9 Umgestaltung Unterführung Erich-Kästner See
Das Projekt der Umgestaltung der momentan stark verunreinigten Unterführung wurde durch
die AG Gepflegter Stadtteil entwickelt. Eine Umgestaltung der Unterführung sollte eine Auf-
wertung z.B. mit Beleuchtung und Gestaltung der Wände beeinhalten. Dabei ist u.a. Ziel, das
Sicherheitsgefühl zu erhöhen und damit auch den Rundweg um die Seen zu verbessern. Die
AG Sicherheit des Präventionsrats soll miteinbezogen werden.
Vor dem Hintergrund, dass eine Umgestaltung des gesamten Wegabschnitts finanziell und
technisch nicht darstellbar ist, wird die Idee, mit der Agentur Heilmann & Klöppinger einen
Workshop mit Jugendlichen zur Gestaltung der Wände und der Stützen im Bereich der Unter-
führung durchzuführen, verfolgt. Weiter ist vorgesehen, die Decke mittels Sandstrahlung zu
reinigen und ggf. eine Beleuchtung mit Bewegungsmeldern einzurichten.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 30.000,00 EUR

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 40
4.4.3.10 Umbau Stadtteilzentrum 'Posthof'
Ziel ist, die seit Jahren leerstehenden Räume der ehemaligen Post einer perspektivisch
höherwertigen, publikumsintensiven Nutzung vorzugsweise im gastronomischen Bereich zu-
zuführen und damit den Nukleus zur Schaffung einer Stadtteilmitte zu legen. Die Umgestal-
tung soll in enger Absprache und mit finanzieller Beteiligung der Eigentümerin der Leerstands-
fläche vorgenommen werden. Dafür sollen im Jahr 2009 neue Gespräche erfolgen.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 60.000,00 EUR, zzgl. Eigenmittel Eigentümer
4.4.3.11 Umstrukturierung Umfeld Stadtteilzentrum (EKZ)
Das 'Einkaufszentrum am See' ist nach wie vor von Leerstand bedroht. Im Rahmen eines
'Runden Tisches' mit den Eigentümer/innen sowie im Rahmen der Planungswerkstätten
'Stadtteilentwicklung' wurden Defizite und Vorteile des Standorts 'EKZ' ermittelt. Wesentliches
Ziel von Aufwertungsmaßnahmen ist die Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Zentrum, die
Verbesserung der städtebaulichen Einbindung des Zentrums, die Verbesserung der Rahmen-
bedingungen für die Gewerbetreibenden und die Ausschöpfung der Potenziale zur Schaffung
einer Stadtteilmitte. Im Jahr 2009 sind neue Gespräche mit dem 'Runden Tisch' geplant.
Konzepte zur Gestaltung sollen im Rahmen der Planungswerkstatt 'Leitbild Öffentlicher Raum'
erarbeitet werden.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 250.000,00 EUR, zzgl. Eigenmittel Eigentümer
4.4.3.12 Planung und Umsetzung Wegenetz Kranichstein
Hauptsächliche Notwendigkeiten zur Vernetzung des Fördergebietes mit seinem Umfeld sind
der Ausbau von Wegeverbindungen sowie die Schaffung attraktiver öffentlicher Räume, die zur
Begegnung einladen. Mit dem Ausbau des Wegenetzes ist u.a. die Verbesserung der Bezüge
zwischen den Quartieren sowie die Vernetzung des Stadtteils Kranichstein mit den umgeben-
den Naherholungsräumen (u.a. Fasanerie) und dem benachbarten Stadtteil Arheilgen mög-
lich.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 90.000,00 EUR
4.4.3.13 S tudie Vernetzung der Stadtteile Arheilgen und Kranichstein
Im Rahmen der Planungswerkstätten wurde der Bau einer zusätzlichen Fußgängerquerung
von Kranichstein nach Arheilgen zur Verbindung der beiden Stadtteile angeregt. Der räumliche
Zusammenhang der 'Grünen Mitte' Kranichsteins mit ihrer Auenlandschaft entlang des
Ruthsenbachs, welche sich vom Jagdschloss Kranichstein bis nach Arheilgen zieht, ist durch
eine Bahntrasse zerschnitten und derzeit kaum erlebbar. Ziel der Machbarkeitstudie ist, die
technischen Möglichkeiten und Kosten einer Bahnüber- bzw. -unterführung zu untersuchen
und somit sowohl die Stadtteile als auch den Naherholungsraum besser zu verknüpfen.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 10.000,00 EUR
4.4.3.14 Beleuchtungskonzept
Für den Stadtteil soll ein Beleuchtungskonzept erarbeitet werden mit dem Ziel, das Sicherheits-
empfinden zu verbessern und die Beleuchtung zu hierarchisieren und zu vereinheitlichen.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 15.000,00 EUR

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
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Baustelle Umgestaltung
ehem. Schlepperprüffeld
Baustein 4
Städtebauliche
Stabilisierung
Pflanzaktion Umgestaltung
ehem. Schlepperprüffeld
Aufstellung der Spielgeräte
Umgestaltung ehem.
Schlepperprüffeld

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
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Umgestaltung
Schlepperprüffeld
Übergabe des
Außengeländes der
Einrichtungen auf dem
ehem. Schlepperprüffeld
Baustein 4
Städtebauliche
Stabilisierung
Übergabe des
Außengeländes der
Einrichtungen auf dem
ehem. Schlepperprüffeld

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
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4.5 Baustein 5 ––––– Verbesserung der Wohn– und Lebensbedingungen
4.5.1 Zwischenfazit und Ziele
Die Einbindung der Wohnungswirtschaft in den Stadtteilentwicklungsprozess wird insbesondere
mit dem Ziel der programmbegleitenden Sanierung des Wohnungsbestandes, der Aufwertung
des Wohnumfeldes, der sozialverträglichen Belegung sowie der Bildung von funktionsfähigen
Nachbarschaften verfolgt.
Wichtige Plattform hierzu ist die Projektkoordination als Steuerungsrunde des Erneuerungs-
prozesses, in der Vertreterinnen und Vertreter der relevanten Eigentümerinnen GWH und Bau-
verein AG mitwirken.
Das bisherige 'Leuchtturmprojekt' ist die grundlegende und erfolgreiche Sanierung des 'Bun-
ten Hauses' durch die GWH im Jahr 2002, das als modellhaft anzusehen ist. Vor dem Hinter-
grund begrenzter Ressourcen wurden danach überwiegend kleinteilige Maßnahmen zur
Attraktivierung von Eingangssituationen im Fasaneriezentrum umgesetzt.
Für die kommenden Jahre stehen neben Instandsetzungsmaßnahmen an Gebäuden in der
Gruber- und Grundstraße  Wohnumfeldaufwertungen in Synergie zu  Aufwertungsmaßnahmen
im öffentlichen Raum im Vordergrund des Handelns. Ziel ist, nicht rentierliche Investitionen mit
Mitteln der 'Sozialen Stadt' zu unterstützen.
4.5.2 Projekte 2007 / 2008
4.5.2.1 Umgestaltung des Sperrmüllsammelplatzes Grundstraße
Der Sperrmüllsammelplatz der GWH in der Grundstraße 25 - 29, der auch durch nicht Befugte
zur Ablagerung von Sperrmüll genutzt wird, wurde verlagert und funktional sowie gestalterisch
optimiert.
Er ist aus dem öffentlichen Raum einsehbar und assoziierte in seinem früheren Zustand einen
negativen, verwahrlosten Eindruck des Straßenzuges. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur
Erich-Kästner-Grundschule bestand auch eine Verletzungsgefahr für dort spielende Kinder.
Der Sperrmüllsammelplatz wurde aus dem Kreuzungsbereich Wickopweg / Grundstraße auf
eine unmittelbar angrenzende Fläche verlagert, mit einem Metallzaun und mit einem abschließ-
barem Tor eingefasst sowie eingegrünt. Nach der Verlagerung und Neuordnung konnte im
Vorbereich des Wohngebäudes Grundstraße 25 eine angemessen gestaltete Eingangsituation
geschaffen werden, die als deutliche Aufwertung des Wohnumfeldes zu sehen ist. Die Pla-
nung ist mit dem EAD und der Bewohnerarbeitsgruppe 'Gepflegter Stadtteil' abgestimmt. Au-
ßerdem wurde der Belag und der Unterbau des betroffenen Gehwegbereichs erneuert. Die
Umsetzung der Maßnahme erfolgte im November 2008.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 9.000,00 EUR, GWH: 14.600,00 EUR
4.5.2.2 Modernisierung der Eingangsbereiche Gruberstraße
In einem 1. Bauabschnitt erfolgt die Aufwertung der Wohnanlage Gruberstraße 2 - 18 mit der
Modernisierung der neun vorhandenen Eingangsbereiche durch Neugestaltung und Öffnung
der Eingänge, Verbesserung der Beleuchtung und Modernisierung der Briefkastenanlagen.
Mit der Maßnahme wurde Ende des Jahres 2008 begonnen. Im Laufe des Jahres 2009 ist mit
der Fertigstellung der ersten fünf Eingangsbereiche zu rechnen.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 80.000,00 EUR, GWH: 186.850,00 EUR (1. BA)

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
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4.5.3 Perspektiven 2009 / 2010
4.5.3.1 Wohnumfeld- / Spielraumgestaltung
Das Spielgelände im Süden der Hochhausscheibe in der Gruberstraße (GWH) sowie des
Spielplatzes im Westen des Hochhauskomplexes in der Grundstraße (Bauverein AG) soll
unter Einbindung der Adressaten (insbesondere im Gebäude wohnende Kinder) umgestaltet
werden. Beide Areale sind hochfrequentiert, unzureichend gestaltet und aufgrund des hohen
Nutzungsdrucks zu sanieren bzw. grundlegend zu erneuern. Ziel ist, über die Einbindung der
Bewohnerinnen und Bewohner eine hohe Akzeptanz für die neu gestalteten Spielareale zu
erreichen und Vandalismusschäden vorzubeugen.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 66.000,00 EUR, zzgl. Eigenmittel Wohnungswirtschaft
4.5.3.2 V erbesserung Wohnumfeld Gruberstraße
Neben der Modernisierung der Eingangsbereiche plant die GWH in einem zweiten Bauab-
schnitt die Umgestaltung des gesamten Wohnumfelds.
Das Wohnumfeld in der Gruberstraße im Bereich der Hochhausscheibe weist erhebliche ge-
stalterische und funktionale Defizite auf. Die Aufwertung des Wohnumfeldes ist ein weiterer
Schritt zur Umgestaltung des Bereiches vis-à-vis der neugestalteten Brentanoanlage als stark
frequentierter öffentlicher Freiraum.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 146.000,00 EUR, zzgl. Eigenmittel Wohnungswirtschaft
4.5.3.3 Planung Waldspielplatz
Im Rahmen der Planungswerkstatt 'Stadtteilentwicklung Kranichstein' wurde die Neugestal-
tung von Spiel- und Aufenthaltsflächen für Kinder im Wald angeregt. Ein Waldspielplatz bietet
nicht nur den Kindern des Fördergebiets die Möglichkeit Erfahrungen in der Natur zu sam-
meln, sondern dient auch als Ausflugs- und Naherholungsziel für den Stadtteil. Die Neugestal-
tung des Spielbereichs ist ein weiterer Baustein der Neu- und Umgestaltung von öffentlichen
Spiel- und Aufenthaltsräumen im Stadtteil.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 10.000,00 EUR
4.5.3.4 Neugestaltung der Grünanlage 'Brentanosee', 3. BA
Die Umgestaltung der Brentanowiese als zentraler öffentlicher Raum des Stadtteils zu einem
attraktiven Stadtteilpark (Aufenthalts-, Spiel- und Sportbereich) baut auf einer Spielraumanalyse
auf, die die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Jahr 2000 durchgeführt hat. Bislang wurden mit
Fördermitteln zwei Bauabschnitte realisiert. Im westlichen Bereich entstand im Jahr 2003 ein
naturräumlich gestalteter Aufenthalts- und Spielbereich, ein Beachvolleyballfeld, ein Parcours
für 'Skater', ein Tischtennisplattenfeld sowie ein leicht vertieftes Ballsportfeld. Im Jahr 2004
wurde im östlichen Bereich ein kleiner Marktplatz gebaut sowie das Umfeld des neuen
Jugendcafés gestaltet.
Im dritten Bauabschnitt soll der nord-östliche Teil der Anlage am Ufer des Brentanosees um-
gestaltet werden. Im Rahmen einer Verbesserung der Ufererschließung soll u.a. eine an das
Wasser führende Freitreppe mit angrenzender Holz-Plattform den Brentanosee erlebbar ma-
chen. Zur Terrasse des auch als öffentliches Café genutzten Jugendcafés besteht eine unmit-
telbare Beziehung.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 68.000,00 EUR

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Sperrmüllsammelplatz in der
Grundstraße 25
Baustein 5
Verbesserung der Wohn–
und Lebensbedingungen
Modernisierung
Eingangsbereiche
Gruberstraße
Modernisierung
Eingangsbereiche
Gruberstraße

Kranichstein
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5. Öffentlichkeitsarbeit
Wesentliches Ziel der Öffentlichkeitsarbeit ist die kontinuierliche Information über den Stadtteil-
entwicklungsprozess, die Kommunikation der Projekterfolge sowie die Verbesserung des in-
neren und äußeren Images des Stadtteils.
5.1 Teilnahme an Wettbewerben
Wettbewerb Zusammen Gebaut
Der Wettbewerb Zusammen Gebaut wurde von der Landesinitiative 
+Baukultur in Hessen aus-
gerufen. Kooperationen aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Baufachleuten
– Ingenieuren, Architekten, Stadt- und Landschaftsplanern – waren eingeladen, ihre Beiträge
zur Baukultur in Hessen zu präsentieren. Die Kooperation Waechter + Waechter Architekten
BDA, Stadtplanungsamt, Sozialverwaltung, Stadtteilmanagement Freischlad + Holz, Interna-
tionaler Bund (IB), AG KOJAK reichte das Projekt 'Jugendcafé Chillmo' ein. Es wurde mit dem
ersten Preis, dotiert mit 5.000 Euro, ausgezeichnet, der durch Herrn Dr. Alois Rhiel am 3.
Dezember 2008 im Hessischen Landtag übergeben wurde.
Felix Waechter, Waechter + Waechter reichte am 02.02.2009 in Anwesenheit der Stadträte
Dieter Wenzel und Jochen Partsch den Preis an die Einrichtung weiter.
City for Children
Der Kongress der Gemeinden und Regionen Europas (Europarat), der Rat der Gemeinden und
Regionen Europas (RGRE), die Robert Bosch Stiftung, das europäische Städtenetzwerk 'Cities
for Children' sowie die Landeshauptstadt Stuttgart haben einen Wettbwerb 'City for Children'
ausgelobt. Hierbei handelt es sich um die 1. Europäische Auszeichnung für kinderfreundliche
Städte. Ziel der Ausschreibung ist, europaweit das Thema Kinder- und Familienfreundlichkeit
in die breite Öffentlichkeit zu tragen und den Austausch von guten Praxisbeispielen zwischen
Städten zu unterstützen.
Als Wettbewerbsbeitrag wurde eine Zusammenstellung von umgesetzten kinderfreundlichen
Projekten in Kranichstein eingereicht.
5.2 Teilnahme am Darmstädter Architektursommer
Von Mai bis Oktober 2008 fand erstmalig der Darmstädter Architektursommer mit vielfältigen
Veranstaltungen zum Thema Baukultur statt. Der Darmstädter Architektursommer konnte ei-
ner breiten Öffentlichkeit die Vielfalt und den Wert qualitätvoller Architektur und Planung, die
oft wie in Kranichstein von hohem bürgerlichen Engagement begleitet ist, zugänglich machen.
Insgesamt wurden von Architekten, Innenarchitekten, Künstlern und Medienleuten bis Mitte
Oktober 2008 77 Veranstaltungen initiiert.
Unter dem Titel 'Kranichstein innovativ' fand am 24. August 2008 gemeinsam mit dem Stadtteil-
management, der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Architekturbüro ab.rm ein Stadtteil-
spaziergang statt. Als Partnerbüro der Veranstaltung hat sich das Architekturbüro ab.rm aus
Weiterstadt für die Performancegruppe Symbiotic Cabinet entschieden, die eine eigens für
Kranichstein entwickelte, sozialkritische Tanzperformance 'Transformer' zeigte.
Der Spaziergang, der auch Teil des Veranstaltungsprogramms zum Stadtteiljubiläum war,  war
ein großer Erfolg. Die äußerst positive Entwicklung des vielfältigen, lebens- und liebenswerten
Stadtteils konnte in der Stadt und darüber hinaus bekannt gemacht werden.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 343.91,00 EUR

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
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5.3 Broschüre Was war 'LOS' in Kranichstein? 2003 – 2008
Nachdem die fünf Förderphasen des Programmes 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' abge-
schlossen waren, wurde vom Stadtteilmanagement im Jahr 2008 eine Broschüre 'Was war
'LOS' in Kranichstein? 2003 - 2008' erstellt. Die Broschüre stellt anschaulich alle bewilligten
Mikroprojekte dar.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': Etat 'Lokales Kapital für soziale Zwecke', Projektmittel
5.4 Plakatserie 'Soziale Stadt'
Eine kontinuierlich fortgeschriebene Serie von Plakaten informiert werbewirksam über das
Programm 'Soziale Stadt' mit dem Ziel, weitere Bewohnerinnen und Bewohner für die Mitarbeit
am Stadtentwicklungsprozess zu begeistern und realisierte und begonnene Projekte darzu-
stellen. Im Zeitraum 2007 bis 2008 erschienen die Plakate:
• Investive Projekte 2008 / 2009 – Ideen und Planungen
• Soziale Projekte 2007 / 2008 – Umgesetzte Projekte, Ideen und Planungen
• Kranichstein – Ein Stadtteil in Darmstadt
• Lokale Beschäftigung – ABM Wohnumfeld
• Jugendklub Kranichstein – Qualifizierung von Jugendlichen
• Reinigungsaktion – Gepflegter Stadtteil
• Spielraumplanung – Umgestaltung der Brentanowiese
• Jugendeinrichtung Kranichstein – Jugendcafé Chillmo
• Spielraumgestaltung – Städtischer Kinderhort Jägertorstraße
• Internationale Gärten Kranichstein – Schaffung von Orten zur Kommunikation
• Bewohnerinnen– und Bewohnerbeteiligung – AG Kommunikation / Nachbarschaft
• Bewohnerinnen– und Bewohnerbeteiligung – AK Mikra
• Sharks' Gym – Kickboxen als Gewaltprävention.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': Etat des Stadtteilmanagements
5.5 Ausstellung 'Kranichstein nach Ernst May'
Vom 3. bis 28. September 2007 präsentierte die Wissenschaftsstadt Darmstadt die Ausstel-
lungen 'Wohnklima – Siedlungsplanungen Ernst Mays in den Jahren 1954 - 1970' und 'Kra-
nichstein nach Ernst May' im Foyer der Bauverein AG.
Der 1. Teil der Ausstellung stellte das Wirken des Architekten Ernst May (1886 – 1970) in den
Jahren 1954 - 1970 dar und ging der Frage nach, wie sich Mays Städtebau und Architektur in
den 1950er und 1960er Jahren veränderte. Anhand von vergleichenden Plänen und Modellen
wurden beispielhafte Siedlungsprojekte Mays, u.a. die Entstehung der neuen Siedlung Kranichs-
tein anschaulich dargestellt. Dieser Ausstellungsteil wurde von Architekturstudentinnen und
-studenten der TU München erarbeitet. Herausgeber des Ausstellungsteils ist der Lehrstuhl
für Stadtraum und Stadtentwicklung, TU München und die ernst-may-gesellschaft e.V. Frank-
furt.
Der 2. Teil der Ausstellung beschrieb die Entwicklung des Stadtteils nach Ernst May. Hier
wurden die städtebaulichen und baulichen Qualitäten der Quartiere der 1980er und 1990er
Jahre und die Entwicklung Kranichsteins zu einem eigenständigen Stadtteil mit umfassender
sozialer Infrastruktur, einem erweiterten Angebot an Arbeitsplätzen und einem attraktiven Frei-
zeit- und Erholungsangebot, begleitet von einem hohen Bürgerengagement, präsentiert.
Zentrales Anliegen der Ausstellung war, das Schaffen Ernst Mays im Kontext der heutigen
und zukünftigen Entwicklung Kranichsteins darzustellen, die Bedeutung des Stadtteils für die

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
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Gesamtstadt zu betonen, die Qualitäten Kranichsteins ins öffentliche Bewusstsein zu rücken
und für den Stadtteil zu werben.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 11.000,00 EUR
5.6 Präsentation des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt'
In diversen Veranstaltungen wurden städtische, politische oder religiöse Einrichtungen und
Vereinigungen über das Projekt 'Soziale Stadt' Kranichstein unterrichtet. Im Einzelnen sind zu
nennen:
• 11.09.2007: Vortrag für die Architektenkammer 'Städtebauliche Entwicklungen im Rah-
men des Projektes 'Soziale Stadt' am Beispiel Darmstadt Kranichstein' - Die Stadtteil-
entwicklung Kranichsteins aus Sicht der Quartiermanagerin, Rückblick und Vorschau -
Erwartungen und Wünsche
• 22.11.2007: Infoveranstaltung für das Projekt Integrationspartner des Interkulturellen Bü-
ros der Wissenschaftsstadt Darmstadt
• 2007 / 2008: Diverse Info-Veranstaltungen für Studentengruppen.
5.7 Werbung für Feste, Veranstaltungen, Ausstellungen
Die Förderung des sozialen und kulturellen Lebens in Kranichstein erfolgt u.a. durch die kon-
tinuierliche Unterstützung der lokalen Öffentlichkeitsarbeit. Für Veranstaltungen wurde durch
das Stadtteilmanagement mit Handzetteln und Plakaten geworben.
Hierzu gehörten:
• das Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 2007 / 2008;
• der Abfallaktionstag 2007 / 2008;
• das Stadtteiljubiläum 2008;
• die Veranstaltungen der Stadtteilwerkstatt (z.B. Netzwerk Gesundheit);
• die Übergabe des Außengeländes der Einrichtungen auf dem ehemaligen Schlepper-
prüffeld;
• die Ausstellung 'Kranichstein nach Ernst May' in der Bauverein AG.
Investitionsvolumen: 'Soziale Stadt' Druckkosten, Förderverein Kranichstein Druckkosten
5.8 Handzettel / Informationen Bewohnerinnen- und Bewohner-
arbeitsgruppen
Für Veranstaltungen der Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen und der Stadtteilwerkstatt
wurde ebenfalls über Handzettel / Plakate geworben. Hierzu gehörten:
• Einladungen zum Projekt Internationale Gärten Kranichstein (2007)
• Einladung zu Veranstaltungen der Gesundheitslotsen (2007)
• Einladungen Quartiersarbeitsgruppen Planungswerkstatt 1. Veranstaltung (2007)
• Einladungen zur Fortbildungsreihe 'Interkulturelle Kommunikation' (2007 / 2008)
• Information PC-Projekt (2007 / 2008)
• Einladung zum internationalen Frauenfrühstück (2007 / 2008)
• Einladung zum Frauentreff / Frauengesprächskreis (2007 / 2008).
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': Druckkosten

Kranichstein
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Abb. 5: Internetpräsentation www.darmstadt.de/wirtschaft/stadtplanung/stadterneuerung

Kranichstein
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Abb. 6: Plakatserie 'Soziale Stadt'

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Abb. 7: Broschüre Was war 'LOS' in Kranichstein? 2003 – 2008

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Abb. 8: Werbung für Veranstaltungen und Feste

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Abb. 9: Ausstellungsplakate 'Kranichstein nach Ernst May' (Auszug)
Abb. 10: Darmstädter Architektursommer

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Abb. 11: Wettbewerb 'Zusammen gebaut'

Kranichstein
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Abb. 12: Wettbewerb 'City for Children'

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Eröffnung der Ausstellung
Ausstellung
'Kranichstein nach Ernst
May'
Foyer
Bauverein AG Darmstadt
Foyer
Bauverein AG Darmstadt

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6. Finanzierungsmanagement
6.1 Förderung im Rahmen des Bund-Länder-Programms
'Soziale Stadt'
Die Förderanträge zum Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' an das Hessische Ministerium
für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung werden jährlich eingereicht. Die Vorbereitung
der Antragsunterlagen erfolgt durch das Stadtteilmanagement. Die vorbereiteten Förderanträge
werden in der AG 'Soziale Stadt' diskutiert und abgestimmt. Darüber hinaus erfolgt eine Ab-
stimmung der Projektinhalte und -prioritäten in den Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeits-
gruppen. Der Förderantrag wird abschließend in der Stadtteilrunde Kranichstein vorgestellt
und mit einer Empfehlung des Gremiums verabschiedet. Nach Abstimmung in der Verwaltung
und Beschluss durch den Magistrat wird der Antrag durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt
im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung eingereicht.
6.2 Drittmittelakquisition
Das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' wird durch verschiedene Förderprogramme er-
gänzt. Die Übersicht der komplementären Fördermöglichkeiten wird durch das Stadtteil-
management kontinuierlich aktualisiert und fortgeschrieben. Förderprogramme, die für die
Wissenschaftsstadt Darmstadt relevant sind, werden kontinuierlich recherchiert. Zur Zeit stel-
len sich folgende Fördermöglichkeiten dar:
• E & C-Programm
Generell unterstützt das E & C-Programm (Entwicklung und Chancen junger Menschen in
sozialen Brennpunkten) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Ju-
gend das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt'. Bisher wurde Kranichstein über das För-
derprogramm 'Freiwilliges Soziales Trainingsjahr' / Qualifizierungsbüro (s. Bericht 2001 /
2002) finanziell unterstützt.
• Lokales Kapital für soziale Zwecke
Seit Ende 2003 wird das Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert wird, in Kra-
nichstein umgesetzt. Bislang wurden insgesamt 61 Projekte mit einem Fördervolumen von
etwa 460.000 EUR realisiert. Momentan wird eine Fortführung des Programms mit verän-
derten Finanzierungsmodalitäten geprüft.
• ESF – Förderung des europäischen Sozialfonds
Durch das Stadtteilmanagement wurde im Resultat der hessenweiten Tagung 'Europäi-
scher Sozialfonds in Hessen' am 30.10.2006 ein Überblick der 17 ESF-Förderprogramme
für die kommende ESF–Förderperiode (2007 - 2013) für Hessen recherchiert und darge-
stellt.
• XENOS – Leben und Arbeiten in Vielfalt
Das Programm XENOS des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
wird mit Mitteln des Bundes, des Europäischen Sozialfonds sowie mit Eigenmitteln finan-
ziert. Ziel des Programms ist, in den Standorten der 'Sozialen Stadt' Aufgaben in den
Handlungsfeldern Beschäftigung, soziale Integration, Bildung und Teilhabe sowie Wert-
schöpfung im Quartier zu bearbeiten.
Im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens XENOS erfolgte für Kranichstein eine
Beantragung des Projektes 'Effizienter Übergang Schule, Ausbildung, Beruf' durch das
Netzwerk ROPE e.V. (Antragsteller der Trägergemeinschaft EKS-IGS, Netzwerk ROPE
e.V., SKA e.V., Ökum. Kinder- und Jugendhaus, Jugendklub Kranichstein) in Kooperation

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 58
mit dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V., dem Zentrum für Weiterbildung
gGmbH, dem Werkhof Darmstadt e.V., der Industrie- und Handelskammer, der Hand-
werkskammer sowie der Bauverein AG.
Ziel des Projektes ist, einen effizienten Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf zu
erreichen und Jugendliche sozial sowie auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren.
• BIWAQ – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier
Mit dem ESF-Bundesprogramm BIWAQ fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau
und Stadtentwicklung Projekte, die die Qualifikation und soziale Situation der Bewohner-
innen und Bewohner und damit auch ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt verbessern.
Es können sozial-integrative Projekte mit einer Dauer von bis zu 4 Jahren Förderzeitraum
im Bereich Arbeitsmarktförderung in den Programmgebieten der 'Sozialen Stadt' unter-
stützt werden.
Für Kranichstein wurden Förderanträge für einen 'Kinderkleider-Spielzeug-Laden' (BAFF
e.V.) und das 'Netzwerk ABBA' (Rope e.V.) gestellt.
• PiA – Passgenau in Arbeit – Hessisches Aktionsprogramm Regionale Arbeitsmarktpolitik
Durch das Hessische Sozialministerium wird mit Unterstützung des Europäischen Sozial-
fonds (ESF) das Programm Passgenau in Arbeit (PiA) angeboten. Gefördert werden Maß-
nahmen, die der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit dienen, die sich über das SGB
II und XII ableiten. In Kranichstein erfolgt derzeit eine Förderung von Maßnahmen zur Ver-
besserung des Wohnumfelds (Träger: Ketteler-Cardijn-Werk).
• Lokale Unterstützung
Ergänzende Finanzierungen des Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' im Bereich Quali-
fizierung und Beschäftigung erfolgen zur Zeit durch die Agentur für Arbeit Darmstadt, durch
die Beschäftigungsförderung des Sozial- und Jugenddezernats sowie die lokale Wohnungs-
wirtschaft. Positiv ausgewirkt hat sich, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt im sozia-
len Sektor umfangreiche Haushaltsmittel für Personalkosten bereitgestellt hat, die das
Programm 'Soziale Stadt' arrondieren.
• HEGISS Innovationen
Das Förderprogramm des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landes-
entwicklung unterstützt in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung das investive Bund-Länder-Programm durch Förderungen von Projekten
in den Bereichen: Migration und Integration, Jugendhilfe und Schule, Beschäftigung und
stadtteilnahe Wirtschaftsförderung, Wohnraumversorgung und Sozialarbeit.
In Hessen stehen insgesamt Mittel in Höhe von rund 5,8 Mio. Euro zur Umsetzung von
Projekten zur Verfügung. Folgende Projekte wurden für Kranichstein eingereicht:
- Gesundheitsförderung aktiv gestalten, Träger: DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V.
- Die Schule neu positionieren, Träger: Trägergemeinschaft EKS-IGS, Netzwerk ROPE
e.V., SKA e.V., Ökum. Kinder- und Jugendhaus, Jugendcafé Chillmo

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 59
6.3 Langfristige Finanzierungsplanung
Durch das Stadtteilmanagement wurde eine fortschreibungsfähige Maßnahmen- und Finan-
zierungsmatrix erarbeitet, die die Investitionen bis zum Jahr 2012 im Abgleich mit den gebun-
denen Ausgaben und bereitgestellten Fördermitteln darstellt. Ergänzend wurde eine Übersicht
zur Kontrolle des Mittelabflusses konzipiert, die die langfristige Finanzierungsplanung ermög-
licht.
6.4 Resümée
Im Rahmen des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' wurden in den Jahren 2000 - 2008
Fördermittel in Höhe von 5.772.183,76 EUR bewilligt. Die Fördermittel setzen sich zu je einem
Drittel aus Bundes-, Landes- und kommunalen Mitteln zusammen und werden nicht jahres-
bezogen, sondern verteilt auf drei bis vier Jahresscheiben zugeteilt, bislang stehen 5.054.808,89
EUR für Projekte der 'Sozialen Stadt' zur Verfügung. Hiervon wurden 3.575.703,42 EUR ver-
ausgabt.
In Projekten verplant sind für das Jahr 2009 weitere Ausgaben in Höhe von 818.243,60 EUR.
Im gleichen Zeitraum wurden in Kooperation mit freien Trägern sowie der Wissenschaftsstadt
Darmstadt für
• das Sportprojekt 'Kickboxen',
• die PiA-Maßnahme 'Wohnumfeld',
• das Projekt interkulturelle Nachbarschaft,
• den Jugendmigrationsdienst,
• die Qualifzierung von Jugendlichen im Jugendklub Kranichstein,
• Modernisierung des Jugendklubs Kranichstein,
• die Umsetzung von Mikroprojekten im Rahmen des Programms 'Lokales kapital für sozi-
ale Zwecke',
• die Ausstattung und den Betrieb des Jugendcafés Kranichstein,
• das Migrationsprojekt 'Räume 23',
• die Einrichtung eines Qualifizierungsbüros / freiwilligen Sozialen Trainingsjahres,
• das Projekt Xenos - Effizienter Übergang Schule, Ausbildung, Beruf,
• den Gewerbeverein Kranichstein,
• die Teilnahme an Wettbewerben sowie
• das Einwerben von privaten Spenden
Drittmittel in Höhe von 22.735.908,06 EUR akquiriert.
Diese bilden sich wie folgt ab:
• Europäischer Sozialfonds 709.132,73 EUR
• Bund 40.004,00 EUR
• Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 460.334,00 EUR
• Bundesministerium für Arbeit und Soziales 25.000,00 EUR
• Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentw. 19.167.944,36 EUR
• Hessisches Sozialministerium 33.086,50 EUR
• Agentur für Arbeit Darmstadt 579.326,82 EUR
• Brackelsbergstiftung 72.000,00 EUR
• Preisgelder 4.150,00 EUR
• private Eigenmittel 315.000,00 EUR
• Stadtmarketing 3.700,00 EUR
• Wohnungswirtschaft, sonstige Sponsoren 37.122,00 EUR
• Wissenschaftsstadt Darmstadt 1.289.107,65 EUR
Darüber hinaus wurden seitens der Wohnungswirtschaft ca.11.500.000,00 EUR in die Sanie-
rung des 'Bunten Hauses', Pfannmüllerweg 40 investiert.

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 60
7. Chronologie des Prozesses 'Soziale Stadt'
2000
• Antrag auf Aufnahme in das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' beim Hessischen Mi-
nisterium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
• Aufnahme in das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt'
2001
• Beauftragung des Büros Freischlad + Holz mit dem Stadtteilmanagement
• Vorstellung des Programms 'Soziale Stadt' in der Stadtteilrunde
• Beauftragung des Caritasverbandes Darmstadt e.V. / Diakonischen Werks Darmstadt-
Dieburg mit dem Quartiersmanagement
• Gespräche mit Schlüsselpersonen vor Ort
• Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'
• Strukturierung des Organigramms 'Soziale Stadt' in Zusammenarbeit mit der Stadtteilrunde,
der AG 'Soziale Stadt'
• Begleitung der Modernisierung des Wohnhochhauses 'Solitär' durch die AG Solitär
• Bewohnerinnen- und Bewohnerversammlung zur Unterrichtung über das Bund-Länder-Pro-
gramm 'Soziale Stadt'
• Erarbeitung der Unterlagen zum Konzeptwettbewerb 'Jugendeinrichtung' in Kooperation
mit der AG KOJAK
• Eröffnung der Stadtteilwerkstatt
• Gründung der Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen AG Wohnen/Wohnumfeld und
AG Nachbarschaft/Kommunikation
• Bewohnerinnen- und Bewohnerrundgang zum Thema 'Grünraumgestaltung'
• Beauftragung des Büros Adler + Olesch mit der Umgestaltung des Sport- und Spielbereiches
'Brentanowiese'
• Vorstellung des Vorentwurfs 'Brentanosee' in der Stadtteilrunde
• Beauftragung des Büro Bagage e.V. mit der Umsetzung der Spielraumgestaltung Erich-
Kästner-Schule
• Durchführung des Träger-Konzeptwettbewerbs 'Jugendeinrichtung Kranichstein'.
2002
• Grundlegende Modernisierung des Wohnhochhauses 'Solitär', heute 'Buntes Haus'
• Neujahrsempfang der Stadtteilwerkstatt für die Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen
• Bewohnerinnen- und Bewohnerrundgänge zur Definition von Aufgaben für die ABM Wohn-
umfeld
• Erweiterung des 'FSTJ / Qualifizierungsbüros' aus dem Stadtteil Eberstadt Süd auf den
Stadtteil Kranichstein
• Entwicklung und Durchführung einer Haushaltsbefragung unter Einbindung der Bewohner-
innen- und Bewohnerarbeitsgruppen

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 61
• Beginn der Wohnumfeldgestaltung und -pflege durch die ABM Wohnumfeld
• Entwurf von Flyern, Plakaten im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit
• Teilnahme der Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen am Stadtteilfest 'Bunte Wie-
se'
• Erarbeitung der Grundlagen zum Integrierten Handlungskonzept durch die AG 'Soziale
Stadt'
• Neugestaltung des Schulhofs der Erich-Kästner-Schule
• Gestaltung von Spielstationen auf dem Verbindungsweg zwischen den Schulstandorten
der Erich-Kästner-Schule
• Teilnahme am 'Preis Soziale Stadt 2002'
• Konstituierung der Runden Tische 'Fasaneriezentrum', 'Wohnungswirtschaft' und 'Teil-
eigentum'
• Bewilligung des Projektes 'Kickboxen – Gewaltprävention für Jugendliche', Umsetzung
des Projekts durch den Träger Internationaler Bund
• Durchführung von Hausversammlungen in Kooperation mit dem Mieterbeirat GWH
• Bewohnerinnen- und Bewohnerversammlung zur Vorstellung der Ergebnisse der Haus-
haltsbefragung sowie zur Präsentation der Arbeit der Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeits-
gruppen
• Umgestaltung des Außengeländes des Wohnhochhauses 'Buntes Haus'
• Entscheidung des Magistrats für den Träger der neuen Jugendeinrichtung
• Abstimmung der Entwurfsplanung Sport-, Spielraum 'Brentanowiese' in einer öffentlichen
Veranstaltung
• Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein und der Bewohnerinnen- und Bewoh-
nerarbeitsgruppen
• Verleihung 1. Preis des 'Sauberhaften Vereinspreises' des Hessischen Ministeriums für
Landwirtschaft, Umwelt und Forsten
2003
• Diskurs in den Stadtteilgremien zur Entwicklung des Integrierten Handlungskonzeptes
• Neujahrsempfang der 'Sozialen Stadt'
• Veranstaltung mit Landtagskandidaten zur Entwicklung benachteiligter Stadtteile
• Veranstaltung zu Mietnebenkosten
• Frauenfrühstück
• Koordination der Räume für Selbsthilfegruppen
• Entwicklung des Abfallkonzeptes für den Stadtteil
• Austausch der Bewohnerarbeitsgruppen Eberstadt Süd und Kranichstein
• Reinigungsaktion
• Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'
• Mieterversammlungen
• Begleitung der Bewohnerarbeitsgruppen
• Gesprächsrunde Mobile Jugendcliquen

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 62
• Öffentlichkeitsarbeit
• Information von Fachpublikum
• Umsetzung der 'Lokales Kapital für soziale Zwecke'-Mikroprojekte, 1. Förderperiode
• Umgestaltung des Außengeländes des 'Bunten Hauses'
• Umgestaltung der Grünanlage Brentanowiese 1. BA
• Sanierung des Jugendklubs Kranichstein 1. BA
2004
• Erarbeitung des Konzeptes Bewohnerinnen- und Bewohnerbeteiligung, Verabschiedung
durch den Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
• Erarbeitung der Broschüre 'Einrichtungen im Stadtteil'
• Neujahrstreffen der 'Sozialen Stadt'
• Umsetzung der 'Lokales Kapital für soziale Zwecke'-Mikroprojekte, 2. Förderperiode
• Kooperation mit Trägern von Mikroprojekten 'Lokales Kapital für soziale Zwecke'
• Mieterversammlungen mit dem Mieterbeirat der GWH
• Begleitung der Bewohnerarbeitsgruppen, Förderung der Vernetzung mit weiteren Stadtteil-
akteuren
• Stadtteilfest 'Bunte Wiese'
• Koordination der Räume für Selbsthilfegruppen
• AK Mikra – Durchführung eines Perspektivworkshops,  Erarbeitung weiterer Schritte zur
Stabilisierung und zur Eigenständigkeit
• Einrichtung einer Sprechstunde des Stadtteilmanagements vor Ort
• Quartiersrundgang 'Sitzgelegenheiten im Stadtteil', erste Umsetzung von Maßnahmen
• Ausstellung 'Soziale Stadt Eberstadt Süd und Kranichstein – Zwei Stadtviertel im Wandel',
ForumGalerie des Stadthauses
• Einsatz einer Mitarbeiterin des Migrationsdienstes des Diakonischen Werkes
• Umsetzung des Abfallkonzeptes / Reinigungsaktion
• Beteiligungsprojekt Jugendcafé Kranichstein
• Fachliche Begleitung von Absolventen des Studiengangs 'Sozialpädagogik', 'Landschafts-
und Freiraumplanung' und der Weiterbildung zur 'Integrationsassistentin'
• 1. Stadtteilrundgang Kranichstein
• Öffentlichkeitsarbeit / Information von Fachpublikum
• Gründung der AG 'Image'
• Entwurf Rahmenplanung 'Schlepperprüffeld'
• Baubeginn 'Jugendcafé Chillmo' am Brentanosee
• Verleihung des 'Ludwig-Metzger-Preises' an die Bewohnerinnen– und Bewohnerarbeits-
gruppen AK Mikra und AG 'Kommunikation'
• Vorentwurf Umgestaltung Außengelände Hort 'Jägertorstraße'

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 63
2005
• Erarbeitung der Broschüren 'Kindereinrichtungen', 'Jugendeinrichtungen',  'Schulen in
Kranichstein'
• Neujahrstreffen der 'Sozialen Stadt'
• Umsetzung der 'Lokales Kapital für soziale Zwecke'-Mikroprojekte, 3. Förderperiode
• Begleitung der Bewohnerarbeitsgruppen / Förderung der Vernetzung mit weiteren Stadtteil-
akteuren
• Anwohnerinnen- und Anwohner-Informationsveranstaltung 'Modernisierung Spiel- und Sport-
anlage Meißnerweg'
• Modernisierung der Spiel- und Sportanlage Meißnerweg
• Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'
• Qualifizierung der Stadtteilrunde im Rahmen einer Befragung
• Öffentlichkeitsarbeit
• Baubeginn Außengelände Hort 'Jägertorstraße'
• Erarbeitung des städtebaulichen Konzeptes 'Fasaneriezentrum'
• Umsetzung des Hessen-'Lokales Kapital für soziale Zwecke'-Mikroprojektes 'inbeum'
• Durchführung einer Gesundheitskonferenz
• Umgestaltung der Spiel- und Sportanlage Brentanowiese, 2. BA
• Erwerb des Kickboxstudios
2006
• Gründung des 'Netzwerks Gesundheit'
• Umsetzung des 1. Bauabschnittes 'Modernisierung Fasaneriezentrum'
• Übergabe 'Jugendcafé Chillmo' und  'Brentanoanlage'
• Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein, der Bewohnerinnen- und Bewoh-
nerarbeitsgruppen in Kooperation mit Einrichtungen vor Ort sowie dem EAD
• Neuordnung und Umgestaltung von öffentlichen Müllsammelplätzen
• Öffentlichkeitsarbeit
• Türkisch-italienischer Kulturabend
• Übergabe Außengelände Hort 'Jägertorstraße'
• Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'
• Teilnahme am 'Preis Soziale Stadt 2006'
• Teilnahme am 'Stiftungspreis Lebendige Stadt 2006'
• Runder Tisch 'Einkaufszentrum am See'
• Aktualisierung der Broschüre 'Einrichtungen im Stadtteil' als Online-Version
• Umsetzung der 'Lokales Kapital für soziale Zwecke'-Mikroprojekte, 4. Förderperiode
• Begleitung der Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen, Förderung der Vernetzung
mit weiteren Stadtteilakteuren
• Ausstellung 'Soziale Stadt Eberstadt Süd und Kranichstein – Potentiale, Projekte, Pers-
pektiven', KundenCenter der Sparkasse Darmstadt

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 64
• Konzepterarbeitung Eingangsbereiche 'Gruberstraße'
• Erarbeitung des Konzeptes 'Internationale Gärten'
• Vorentwurf Umgestaltung Modernisierung Fasaneriezentrum, 2. BA
• Aufstellung von Bänken durch die PiA  Wohnumfeld
• 1. Planungswerkstatt 'Stadtteilentwicklung Kranichstein'
• Afghanisch-somalischer Kulturabend
2007
• Entwurf Umgestaltung Modernisierung Fasaneriezentrum, 2. BA
• Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein, der Bewohnerinnen- und Bewoh-
nerarbeitsgruppen in Kooperation mit Einrichtungen vor Ort sowie dem EAD
• Öffentlichkeitsarbeit
• Bewilligung des Projektes 'Effizienter Übergang Schule, Ausbildung, Beruf', Umsetzung
des Projekts durch den Träger ROPE e.V.
• Bewilligung des Projektes 'Die Schule neu positionieren', Umsetzung des Projekts durch
die Trägergemeinschaft
• Bewilligung des Projektes 'Gesundheitsförderung aktiv gestalten', Umsetzung des Pro-
jekts durch den Träger DRK
• Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'
• Umsetzung der 'Lokales Kapital für soziale Zwecke'-Mikroprojekte, 5. Förderperiode
• Begleitung der Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen, Förderung der Vernetzung
mit weiteren Stadtteilakteuren
• Entwurf Sperrmüllsammelplatz Grundstraße 25-29
• Fortbildung 'Interkulturelle Kommunikation'
• Internationaler Frauentreff
• Ausstellung 'Wohnklima – Siedlungsplanungen Ernst Mays in den Jahren 1954 - 1970'
und 'Kranichstein nach Ernst May', Konzernzentrale Bauverein AG
2008
• 2. Planungswerkstatt 'Stadtteilentwicklung Kranichstein'
• Umsetzung des 2. Bauabschnittes 'Modernisierung Fasaneriezentrum'
• Umsetzung der Neugestaltung des Außenareals der Einrichtungen auf dem ehemaligen
Schlepperprüffeld
• Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein, der Bewohnerinnen- und Bewoh-
nerarbeitsgruppen in Kooperation mit Einrichtungen vor Ort sowie dem EAD
• Umsetzung des Projektes 'Internationale Gärten'
• Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'
• Übergabe Außenareal der Einrichtungen auf dem ehemaligen Schlepperprüffeld
• Aktualisierung der Broschüre 'Kickbox-Studio'
• Teilnahme am 'Darmstädter Architektursommer 2008'

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 65
• Teilnahme am Wettbewerb 'Zusammen Gebaut'
• Aufstellung von Bänken durch die PiA Wohnumfeld
• Neuordnung und Umgestaltung des Sperrmüllsammelplatzes Grundstraße 25-29
• Bewilligung des Projektes 'Kinderkleider-Spielzeug-Laden', Umsetzung des Projekts durch
den Träger BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH
• Umsetzung eines Platzes für Jugendliche
• Renaturierung einer Parkplatzfläche (Planung)
• Umsetzung des 1. Bauabschnittes 'Modernisierung Eingangsbereiche
Gruberstraße 2-18'

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 66
8 Anhang
8.1 Projekttableaus

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
67
Aktivierung und Verbesserung der Chancengleichheit der Bewohnerinnen und Bewohner - Baustein 1 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Projekt Verbes-
serung der inter-
kulturellen Nach-
barschaft, Zivil-
kompetenz 
Interkulturel-
les Büro 
Sozialverwaltung, 
Migranten- 
vereine, Bewoh-
ner/innen  
37.500,00 € Hess. Sozial-
ministerium,  
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt 
seit 2000, 
laufend 
Interkultu-
relles Büro 
alle 
Bausteine 
• Aufbau eines Netzes von Migranten-
vertretern  
• Einbindung von Migranten / Migrantinnen in 
den Prozess 'Soziale Stadt' 
AG 'Wohnen / 
Wohnumfeld' 
Bewohner/in-
nen 
Bewohner/innen, 
Akteure vor Ort 
- - 2001 - 2004 Diakoni-
sches 
Werk, 
Stadtteil-
werkstatt 
alle 
Bausteine 
• Verbesserung der Kommunikation zwi-
schen Mieter/innen und Vermietern 
• Begleitung und Unterstützung von wohn-
umfeldverbessernden Maßnahmen 
• Einbindung der Bewohner/innen in den 
Erneuerungsprozess 
AG  
'Soziale Stadt' 
Stadtteilrunde Bewohner/innen, 
Akteure vor Ort 
- - seit 2001,  
laufend 
Stadtteil-
runde 
alle 
Bausteine 
• Thematisierung der Bewohner/innen-
belange und -wünsche 
• Einbindung der Bewohner/innen und Ak-
teure in den Erneuerungsprozess  
AG 'Solitär' Stadtteilrunde Projektkoordina-
tion, Mieterbeirat 
GWH, Bewoh-
ner/innen, Akteu-
re vor Ort 
- - 2001 - 2003 Stadtteil-
runde 
alle 
Bausteine 
• Ideenentwicklung zur Sanierung des Wohn-
hochhauses 
• Unterstützung wohnflankierender Maßnah-
men 
AG 'Kojak' Stadtteilrunde Stadtteilrunde,  
Akteure vor Ort 
- - seit 2001,  
laufend 
Stadtteil-
runde 
alle 
Bausteine 
• Integration von Jugendlichen in den 
Erneuerungsprozess 
• Förderung der Jugendarbeit im Stadtteil  
AG 
'Kommunikation / 
Nachbarschaft' 
Bewohner/in-
nen 
Bewohner/innen - - seit 2001,  
laufend 
Diakoni-
sches Werk
alle 
Bausteine 
• Weitergabe von Informationen im Stadtteil 
• Einbindung der Bewohner/innen in den 
Erneuerungsprozess  
AK 'Mikra' Interkulturel-
les Büro 
Migrantenver-
eine, 
Bewohner/innen, 
Akteure vor Ort 
- - seit 2001,  
laufend 
Stadtteil-
werkstatt 
alle 
Bausteine 
• Förderung des interkulturellen Verständnis-
ses im Stadtteil 
• Einbindung der Bewohner/innen in den 
Erneuerungsprozess  
 
                                                                  
1
Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt 
Abgeschlossene / begonnene Projekte 
Anhang 1 Projekttableaus

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
68
Aktivierung und Verbesserung der Chancengleichheit der Bewohnerinnen und Bewohner - Baustein 1 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Einrichtung einer 
Stadtteilwerkstatt 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt 
Projektkoordina-
tion 
61.000,00 € 
jährlich  
Soziale Stadt seit 2001,  
laufend 
Diakoni-
sches 
Werk,  
Caritasver-
band 
alle 
Bausteine 
• Einbindung der Bewohner/innen in den 
Erneuerungsprozess  
• Umsetzung der HEGISS-Ziele 
Haushalts-
befragung 
Stadtteilwerk-
statt 
Stadtplanungs-
amt, Sozialver-
waltung,  
Interkulturelles 
Büro, 
Bewohner/innen, 
Akteure vor Ort 
470,00 € Soziale Stadt 2002 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
alle 
Bausteine 
• Erfassung der Bewohner/inneninteressen 
zur Entwicklung des Bund-Länder-
Programms 
• Vernetzung der Ämter der Stadtverwaltung 
mit den Bewohner/innenarbeitsgruppen  
Bewohner/innen-
rundgänge 
Stadtteilwerk-
statt 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, Tiefbau-
amt, Polizei, Be-
wohner/innen 
offen Soziale Stadt seit 2002, 
laufend 
Stadtteil-
werkstatt, 
Stadtteil-
manage-
ment 
alle 
Bausteine 
• Erfassung von städtebaulichen Mängeln 
und Defiziten 
• Erhöhung des Freizeitangebotes  
Vollversammlung 
der Bewohner/in-
nenarbeitsgrup-
pen 
Stadtteilwerk-
statt 
Projektkoordina-
tion, Bewohn-
er/innenarbeits-
gruppen 
- - seit 2003,  
laufend 
Bewoh-
ner/innen-
arbeits-
gruppen 
Baustein  
1 
• Erfahrungsaustausch zwischen 
Projektkoordination und AG's  
• Einbringen neuer Ideen für die AG-Arbeit 
Unterstützende 
Pflege der neuge-
stalteten Grünan-
lagen / 
Pflegepaten-
schaften 
Stadtteilwerk-
statt 
Jugendgerichts-
hilfe, Akteure vor 
Ort,  
Bewohner/innen 
- - seit 2004,  
laufend 
Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 4, 5 
• Einbindung der Bewohner/innen in den 
Erneuerungsprozess 
• Erhöhung der Wohnzufriedenheit 
Beteiligungs- 
konzept 
Stadtteilwerk-
statt 
Stadtteilrunde,  
AG Soziale Stadt, 
Projektkoordina-
tion, Bewoh-
ner/innen AG's 
- - 2004 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Einbindung der Bewohner/innen in den 
Erneuerungsprozess 
• Erhöhung der Wohnzufriedenheit 
Informations- 
stände 'Soziale 
Stadt' 
Stadtteilwerk-
statt 
Bewohner/innen-
arbeitsgruppen 
- - laufend Stadtteil-
werkstatt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Erhöhung der Transparenz des Projektes 
im Stadtteil  
• Wiedererkennungseffekt des Projektes 
'Soziale Stadt' 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
69
Aktivierung und Verbesserung der Chancengleichheit der Bewohnerinnen und Bewohner - Baustein 1 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Netzwerk  
Gesundheit 
Stadtteilrunde Stadtteilrunde,  
AG Kinder, 
Akteure vor Ort 
- - seit 2006,  
laufend 
Stadtteil-
werkstatt, 
Stadtteil-
manage-
ment 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Förderung von Gesundheitsprojekten im 
Stadtteil 
 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
70
Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
FSTJ / 
Qualifizierungs-
büro 
Internationa-
ler Bund 
Bundesministeri-
um für Familien, 
Senioren, Frauen 
und Jugend, 
Agentur für 
Arbeit, Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt 
450.250,00 € Bundesmini-
sterium für 
Familie, Se-
nioren, Frau-
en und Ju-
gend, Agentur 
für Arbeit, 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt 
2000 - 2004 Interna-
tionaler 
Bund (IB) 
Bausteine 
2, 3, 4, 5 
• Qualifizierung von Jugendlichen für den 
Arbeitsmarkt im Rahmen eines freiwilligen, 
sozialen Trainingsjahres 
• Stärkung des sozialen Gemeinwesens 
Runder Tisch 
'Fasaneriezen-
trum' 
Stadtteilma-
nagement 
Stadtplanungs-
amt, Wirtschafts-
förderung, Sozial-
verwaltung, Lo-
kale Gewerbe-
treibende 
-   - seit 2002, 
laufend 
privat Bausteine 
2, 3, 4, 5 
• Entwicklung von Projekten zur Verbesse-
rung der lokalen Ökonomie 
ABM Wohnum-
feld / PiA 
Wohnumfeld 
Stadtteilma-
nagement 
Arbeitsamt, 
Stadtplanungs-
amt, Beschäfti-
gungsförderung, 
Beschäftigungs-
träger  
22.417,13 €  
Sachkosten,
85.700,00 €  
Personal-
kosten, 
211.860,00 € 
Beschäfti-
gungsförde-
rung 
Soziale Stadt: 
Sachkosten, 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt: 
Personal-
kosten, 
Agentur für 
Arbeit, 
Europäischer 
Sozialfonds 
seit 2002, 
laufend 
Ketteler-
Cardjin 
Werk e.V. 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und äußeren 
Quartiersimages 
• Integration Erwerbsloser in Beruf und 
Gesellschaft 
Handlungsleitfa-
den zur Umset-
zung von Qualifi-
zierungsmodulen  
Netzwerk 
ROPE e.V. 
 
Sozialverwaltung, 
AG Kojak 
7.000,00 € Bildungswerk 
Hess. 
Wirtschaft, 
Netzwerk 
ROPE e.V. 
2002 
Förderantrag 
abgelehnt 
Netzwerk 
ROPE e.V.
 
Bausteine 
2, 3, 4, 5 
• Verbesserung der beruflichen Eingliede-
rung von Jugendlichen 
Qualifikation von 
Jugendlichen im 
Jugendklub 
Kranichstein 
Netzwerk 
ROPE e.V. 
Agentur für 
Arbeit,  
Sozialverwaltung, 
AG Kojak 
77.600,00 € 
Personal-
kosten 
Agentur für 
Arbeit 
2004 - 2006 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Baustein 
1, 2, 3, 4 
• Integration arbeitsuchender Jugendlicher in 
ein Beschäftigungsprojekt 
• Stärkung des sozialen Gemeinwesens 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
71
Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Fit für den Beruf Träger Stadtteilwerkstatt, 
Frauengruppen, 
städtischer So-
zialdienst, Pro-
jektkoordination 
 
k.A. 2 Lokales Kapi-
tal für soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 Verein für 
Bildung und 
Förderung 
von 
Mädchen 
und Frauen 
(BAFF e.V.)
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Eingliederung / Qualifizierung von Frauen 
• Verbesserung der Sprachkenntnisse 
• Verbesserung der Arbeitsmarktchancen 
Konzeption senio-
renbezogener 
Dienstleistungen 
Träger Städt. Senioren-
treff, Ökumeni-
sches Gemeinde-
zentrum, Stadtteil-
büro, Städtische 
Beratungsstelle  
für Senioren 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 BAFF e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der Versorgung für Senio-
ren/innen 
• Stärkung des Bleibe- und Zuzugswunsches 
im Stadtteil 
• Bedarfsermittlung, Konzepterstellung 
• Umsetzung seniorenbezogener Angebote 
Fit for selfmade Träger Jugendmigra-
tionsdienst, Ju-
gendberufshilfe, 
AG Kojak, FSTJ/ 
Qualifizierungs-
büro, TIP Fach-
stelle 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 Internatio-
naler Bund 
(IB) 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Erhöhung der Akzeptanz von Beratungs- 
und Förderangeboten 
• Vermittlung von Jugendlichen in Bera-
tungsstellen, Praktika, Arbeit, Ausbildung 
oder schulische Lehrgänge 
Pro Engagement Träger Städtischer So-
zialdienst, Öku-
menisches Ge-
meindezentrum 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Vermittlung zentraler Elemente des 'Pro-
jektmanagements' 
• Einbindung der Bewohner/innen in den 
Erneuerungsprozess 
Konzeption 
Praktikumsforum 
Träger Stadtteilwerkstatt, 
BAFF e.V., SKA 
e.V., Teilnehmer/-
innen 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 sefo 
femkom 
e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der Einstiegschancen von 
Migrantinnen in die Erwerbstätigkeit 
• Stärkung des Selbstbewusststeins von 
Berufsrückkehrerinnen 
 
                                                                  
1
  Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt 
2
  Die Angaben zur Finanzierung der einzelnen Lok ales Kapital für soziale Zwecke-Projekte unterliegen der im Begleitausschuss verabschiedeten Geschäftsordnung und dem damit 
verbundenen Datenschutz. Insgesamt wurden für Lokales Kapital für soziale Zwecke-Projekte in der 1. Förderperiode 90.000,00 €, in der 2. Förderperiode 100.000,00 € , in der 3. 
Förderperiode 100.000,00 € , in der 4. Förderperiode 85.000,00 € und in der 5. Förderperiode 95.000,00 €  bereitgestellt, hierüber wurden Mikroprojekte in einer Größenordnung 
von jeweils 1.600,00 € bis 10.000,00 €  finanziert.

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
72
Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Pro Management Träger BWHW, Hessi-
sches Internet-
center für Kinder, 
Jugendliche, junge 
Erwachsene e.V. 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Vermittlung von übergreifenden Qualifika-
tionen 
Pro Fahrrad Träger Freie Comenius 
Schule, Stall e.V., 
Einzelhandel  
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Einführung in das Berufsfeld Einzelhandel 
• Erwerb von handwerklichen und sozialen 
Kompetenzen 
Pro Media Träger Jugendklub Kra-
nichstein (JKK) 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 Ökumeni-
sches Kin-
der- und 
Jugend-
haus 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Vermittlung von Handlungskompetenzen 
• Entwicklung lösungs- und zielorientierter 
Verhaltensdispositionen 
• Aufbau eines Pools von jungen 'Journalis-
ten/innen' 
Konzeption  
Wahlverwand-
schaft 
Träger Hausfrauenbund, 
Stadtteilwerkstatt, 
BAFF e.V., 
Kindertages-
stätten, Schulen 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 sefo 
femkom 
e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Entlastung von Alleinerziehenden 
• Verbesserung der Entwicklungschancen 
von Kindern 
• Verbesserung der sozialen Integration von 
Kindern 
• Integration von Müttern in die Erwerbstätig-
keit 
Cookin Träger Erich Kästner-
Schule, IGS,  
Bildungswerk des 
Hausfrauenbun-
des, Interkultu-
relles Büro 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Eingliederung von Frauen in die Erwerbs-
tätigkeit 
• Erwerb von Teilqualifikationen im Bereich 
Hauswirtschaft / Küche 
• Unterstützung der beruflichen Selbständig-
keit 
Fit for Job  Träger Agentur für 
Arbeit, EKS, 
Netzwerk ROPE 
e.V., 'Anastasia', 
JKK, Werkhof, 
Natur Erlebnis 
Touren 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Vermittlung beruflicher Schlüsselqualifika-
tionen 
• Motivation von Jugendlichen zur Aufnahme 
einer betrieblichen Ausbildung 
• Aufbau eines Praktikumsplatz-Netzwerkes 
Fit for go Träger EKS, Bertold-
Brecht-Schule, 
'Anastasia' 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2003 / 2004 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der Bildungschancen be-
nachteiligter Jugendlicher 
• Mobilisierung der Bildungsreserven 
• Höhere Abschlüsse für Jugendliche 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
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Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Bedarfsermittlung 
für Arbeitsplätze 
Träger Städtischer So-
zialdienst, Stadt-
teilwerkstatt, 
Frauengruppen in 
Kranichstein 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 BAFF e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Schaffung von Arbeitsplätzen für Gering-
qualifizierte 
• Verbesserung der stadtteilinternen Infra-
struktur 
• Nutzbarmachung von Einrichtungen für 
Stadtteilbewohner/innen und Institutionen 
Seniorenbezoge-
ne Dienstleistun-
gen 
Träger Städt. Senioren-
treff, Ökumeni-
sches Gemeinde-
zentrum, Stadt-
teilbüro, Städti-
sche Beratungs-
stelle für 
Senioren 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 BAFF e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der Versorgung für Senio-
ren/innen 
• Stärkung des Bleibe- und Zuzugswunsches 
im Stadtteil 
• Bedarfsermittlung, Konzepterstellung, 
Umsetzung für seniorenbezogene Ange-
bote 
Stadtteilzeitung 
Kranichstein 
Träger Fachkräfte (EDV, 
Mediengestal-
tung) AK Mikra, 
AG Kommunika-
tion, Förderverein 
Kranichstein 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 Diakoni-
sches Werk
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der interkulturellen Kommu-
nikation 
• Erwerb sozialer und fachlicher Kompeten-
zen  
• Verbesserung des inneren und äußeren 
Quartiersimages 
Fit in Deutsch Träger Sportamt, 
Sportverein Blau- 
Gelb, Stadt-
teilwerkstatt 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 Landes-
sportbund 
Hessen 
e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Sprachförderung zur Erhöhung der Eigen-
ständigkeit 
• Entwicklung sozialer Kompetenzen 
• Berufsorientierte sprachliche Qualifizierung 
Go for GO Träger EKS, Bertold-
Brecht-Schule 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 Förderver-
ein EKS 
e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der Bildungs- und Karriere-
chancen von benachteiligten Jugendlichen 
• Mobilisierung der Bildungsreserven 
• Ausbildung von Schüler/innen zu Assistent-
Teachers 
Übungsleiter/- 
innenausbildung 
Träger Sportamt, 
Sportverein Blau- 
Gelb, Stadt-
teilwerkstatt 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 Landes-
sportbund 
Hessen 
e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Aufbau beruflicher Perspektiven für Frauen 
• Förderung der Stadtteilarbeit 
• Verbesserung des Freizeitangebotes im 
Stadtteil 
Management und 
Kooperation 
Träger EKS, Freie 
Comenius 
Schule, JKK 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verknüpfung von Schule und außerschuli-
scher Jugendarbeit 
• Erwerb allgemeiner Qualifikationen von 
Erwachsenen und Jugendlichen 
 
                                                                  
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 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
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Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Kanal Kranich-
stein 
Träger Kulturclub  
Ludwigshafen 
amour fou e.V., 
Netzwerk ROPE 
e.V. 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 Ökumeni-
sches Kin-
der- und 
Jugend-
haus 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Erarbeitung langfristiger Marketing-Strate-
gien für das Projekt 
• Verbesserung der demokratischen Beteili-
gung im Stadtteil  
• Berufliche Orientierung im Arbeitsfeld 
'Medien' 
Praktikumsforum 
für  
Frauen 
Träger sefo femkom e.V. k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 sefo 
femkom 
e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung des Zugangs zur Erwerbs-
welt für Berufsrückkehrerinnen 
• Erwerb von Zusatzqualifikationen 
Cookin' & 
Catering 
Träger EKS, Bildungs-
werk des Haus-
frauenbundes, 
Stadtteilwerkstatt 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Eingliederung in die Erwerbstätigkeit 
• Erwerb von Teilqualifikationen 
• Schaffung von Bedingungen für berufliche 
Selbständigkeit 
• Bereitstellung eines Serviceangebots für 
den Stadtteil 
Trainerausbildung Stadtteilrun-
de, Projekt-
koordination, 
Träger 
AG Kojak k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 Sportpro-
jekt Kra-
nichstein 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Erwerb einer Trainerlizenz für Amateurkick-
boxen 
• Teilnahme von Jugendlichen an Wettkämp-
fen und Meisterschaften 
Kranichstein in 
Bewegung 
Träger AG Kojak k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Qualifizierung und Stärkung von Migrantin-
nen  
• Verbesserung des kulturellen Lebens 
Berufliche 
Qualifikation von 
Migrantinnen 
Träger Stadtteilwerkstatt k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 sefo 
femkom 
e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Eingliederung in die Erwerbstätigkeit 
• Erwerb von Teilqualifikationen 
Bildung als 
Schlüssel zur 
Integration 
Träger Stadtteilwerkstatt k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2004 / 2005 AK Mikra Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Informationsvermittlung zum Zuwande-
rungsgesetz  
• Verbesserung des Zugangs der Migranten 
zum Arbeitsmarkt 
Stadtteilzeitung 
Kranichstein 
Träger AK Mikra, Omid 
e.V., AG 
Kommunikation, 
Stadtteilwerkstatt, 
Förderverein 
Kranichstein 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 Diakoni-
sches Werk 
Darmstadt-
Dieburg 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der interkulturellen Kommu-
nikation 
• Erwerb sozialer und fachlicher Kompeten-
zen  
• Verbesserung des inneren und äußeren 
Quartiersimages 
                                                                  
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 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
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Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
PRO Fashion Träger JKK, Ökum. 
Kinder- und 
Jugendhaus 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Stärkung von Jugendlichen 
• Erlangung sozialer Kompetenzen 
• Qualifizierung für das Berufsleben 
Verbotene Liebe – 
Romeo & Julia in 
Kranichstein 
Träger Theaterlabor 
Darmstadt,  
Ökum. Kinder- 
und Jugendhaus, 
JFK 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Stärkung von Jugendlichen 
• Erlangung sozialer Kompetenz 
• Verbesserung des inneren und äußeren 
Quartiersimages 
Profi-Rhetorik / 
Profi-Bewerbung 
Träger JKK, Ökum. 
Kinder- und 
Jugendhaus 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Stärkung von Jugendlichen 
• Erlangung sozialer Kompetenzen 
• Unterstützung von Jugendlichen bei der 
Berufsfindung 
IQ – Intensivkurse 
zur individuellen 
Förderung 
Träger EKS k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der Bildungschancen 
• Mobilisierung von 'Bildungsreserven' 
Job oder Leben Träger EKS, Agentur für 
Arbeit, Werkhof 
Darmstadt, IB 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Vermittlung in Praktika 
• Beratung bei Schul- und Berufswahl 
Vitamin B(ildung) Träger EKS, Evang. 
Fachhochschule, 
Krankenkassen 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Erstellung von Ernährungskonzeptionen 
• Verbesserung des Versorgungsangebotes 
an der Schule 
• Qualifizierung, Coaching 
Senioren 
Dienstleistungen - 
Wäsche Hol- und 
Bringdienst 
Träger Stadtteilrunde, 
Städt. Senioren-
treff, Städtischer 
Sozialdienst 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 BAFF e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der Versorgung für Senio-
ren/innen 
• Stärkung des Bleibe- und Zuzugswunsches 
• Umsetzung seniorenbezogener Angebote 
Kranich-net –
Training 
Homepage-
erstellung 
Träger Fachhochschule 
Darmstadt,  
BAFF e.V. 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 Stadtteil-
runde 
Kranich-
stein – AG 
Homepage 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Schulung und Vermittlung von Internet-
Kenntnissen 
• Ermöglichung des Zugangs zu Medienbe-
rufen 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
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Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Berufliche 
Qualifizierung im 
Servicebereich 
Träger Gesundheitsamt, 
Reinigungsge- 
werbe, 
Hotelgewerbe, 
Jugendliche 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 IB / Café 
Chillmo 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Qualifizierung von Jugendlichen im 
Servicebereich 
• Verbesserung des Zugangs von Jugendli-
chen in den Dienstleistungssektor  
Mädchen-Kultur-
Reportage 
Träger EKS, Frauenbüro k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Auseinandersetzung der Teilnehmerinnen 
mit ihrer Herkunft und (beruflichen) Zu-
kunftsplanung 
Trainerausbildung Träger AG Kojak k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 Sport-
projekt 
Kranich-
stein 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Erwerb einer Trainerlizenz für Amateur-
kickboxen 
• Teilnahme von Jugendlichen an Wett-
kämpfen und Meisterschaften 
'inbeum' Träger AK Mikra k.A. Hessen 
Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2005 / 2006 Stadtteil-
werkstatt 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der Zugangschancen von 
Migrantinnen zum Arbeitsmarkt 
• Qualifizierung von Migrantinnen 
Qualifizierung  
Screendesign 
Träger Jugendcafé 
Chillmo, Erich 
Kästner-Schule,  
Webdesigner 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2006 / 2007 IB Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Qualifizierung von Jugendlichen in Webde-
sign und Internetdienstleistungen 
• Verbesserung des Zugangs von Jugendli-
chen zu Medienberufen 
Internationale 
Gärten 
Kranichstein 
Träger Stadtteilwerkstatt, 
Hochschule 
Darmstadt, AK 
Mikra, WohnSinn 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2006 / 2007 Initiative 
Interna-
tionale 
Gärten 
Kranich-
stein 
alle 
Bausteine  
• Verbesserung der Sprachkompetenzen von 
Migranten 
• Qualifizierung von Multiplikatoren in unter-
schiedlichen Communities 
Bestmöglicher 
Schulabschluss 
 
Träger EKS, 
Frauenbüro,  
TU Darmstadt 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2006 / 2007 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der Bildungschancen 
• Mobilisierung von 'Bildungsreserven' 
Elternbildung in 
Kranichstein 
Träger Familienzentrum, 
Kindertagesstätte 
am See, DRK, 
Interkulturelles 
Büro, EKS 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2006 / 2007 Caritas- 
verband 
Darmstadt, 
Migrations-
dienst 
 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Unterstützung der Eltern in der Erzie-
hungsverantwortung 
• Praxiserfahrungen der Integrationsassis-
tent/innen 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
77
Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Jungs, Jungs, 
Jungs 
Träger EKS, 
Interkulturelles 
Büro,  
FH Wiesbaden 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2006 / 2007 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Erlernen von sozialen Kompetenzen 
• Eignungsprüfung für unterschiedliche 
Berufe 
Kompetenzschule Träger EKS, Agentur für 
Arbeit, Werkhof 
Darmstadt, IB 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2006 / 2007 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der Zugangschancen zum 
Arbeitsmarkt 
• Stärkung der soz. Kompetenzen der Teil-
nehmer/innen 
On stage Träger AG Kojak, Kultur-
klub amour fou 
e.V., Junge 
Filmproduktion 
Kranichstein 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2006 / 2007 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Zugang zu Berufen und Tätigkeiten in den 
Bereichen Medienpädagogik, Theaterpä-
dagogik und Eventmanagement 
Aufbau eines 
Selbstlern- 
zentrums 
Träger Stadtteilrunde k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2006 / 2007 BAFF e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Analyse von Bedarfen und Möglichkeiten 
zur Einrichtung eines Selbstlernzentrums 
• Unterstützung und Qualifizierung von 
Migrant/innen, Erwerbslosen 
Mc Fresh Träger Erich Kästner-
Schule, Evang. 
Fachhochschule, 
Krankenkassen 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2006 / 2007 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung des Verpflegungsangebotes 
in der Schule  
• Qualifizierung von Migrantinnen im Haus-
wirtschaftsbereich 
Internationaler 
Frauentreff 
Träger AK Mikra k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2006 / 2007 Stadtteil- 
werkstatt 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung des soz. Lebens  
• Informationen zu unterschiedlichen Migran-
ten betreffenden Themenkomplexen 
• Praxiserfahrungen der Integrationsassis-
tent/innen  
Anastasia + 
Bewegung 
Träger Erich Kästner-
Schule, 
Frauenbüro 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2006 / 2007 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Vermittlung von Informationen auf dem 
Bewegung- und Gesundheitssektor 
• Verbesserung der sozialen Kompetenzen 
 
Ältere Migranten 
in Kranichstein 
Träger AG Senioren / 
Stadtteilrunde, 
AK Mikra, 
Stadtteilbüro, 
Interkulturelles 
Büro 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2007 / 2008 AG 
Senioren / 
Stadtteil-
runde 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der beruflichen Integration 
von Migranten / älteren Migranten 
• Vermittlung von Informationen über 
Beratungs-, Hilfs- und 
Unterstützungsangebote für Senioren 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
78
Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Wohnortnahe 
Ausbildungs- und 
Arbeitsplätze 
Träger BAFF e.V. k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2007 / 2008 BAFF e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Erfassung der vorhandenen Ausbildungs- 
und Arbeitsplätze in Kranichstein 
• Stellenpotenzial öffentlich und transparent 
machen / Herstellung von Kontakt zu 
ortsansässigen Betrieben 
• Motivation von Bewerber/innen 
Junior-Web-
Design-Agentur 
Träger Jugendcafé 
Chillmo, 
Webagentur 
eXtrabyte 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2007 / 2008 Inter-
nationaler 
Bund e.V., 
Jugendcafé 
Chillmo 
Bausteine 
1, 2, 3 
• Qualifizierung von Jugendlichen 
• Vermittlung von betriebswirtschaftlichen 
Grundlagen  
• Projekt- und Teamarbeit als 
Berufsvorbereitung 
Selbstlernzentrum Träger Jugendcafé 
Chillmo, SKA 
Schuloase 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2007 / 2008 Inter-
nationaler 
Bund e.V., 
Jugendcafé 
Chillmo 
Bausteine 
1, 2, 3 
• Förderung von Selbstlernkompetenz 
• Erleichterung des Berufswiedereinstiegs 
Entwicklung und 
Konsolidierung 
des 
Gewerbevereins 
Kranichstein 
Träger Gewerbeverein 
Kranichstein, 
Förderverein 
Kranichstein 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2007 / 2008 Gewerbe-
verein 
Kranich-
stein 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Vernetzung von Gewerbetreibenden und 
Institutionen 
• Erhöhung des Bekanntheitsgrads des 
Gewerbevereins 
• Stärkung der lokalen Ökonomie 
Lesen für alle Träger Erich Kästner-
Schule, SKA 
Schuloase 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2007 / 2008 privat Bausteine 
1, 2, 3 
• Integration von arbeitslosen Frauen in das 
Berufsleben 
• Verbesserung des generationen-
übergreifenden Miteinanders 
PPP – PC 
Kenntnisse 
vermitteln 
Träger Diakonisches 
Werk Darmstadt-
Dieburg e.V , AK 
Migra, Projekt 
Frauen 
Gesprächs- und 
Informationskreis, 
Erich Kästner-
Schule, 
Caritasverband 
Darmstadt 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2007 / 2008 Diako-
nisches 
Werk 
Darmstadt-
Dieburg e.V
Bausteine 
1, 2, 3 
• Berufliche Förderung und Integration von 
Migrantinnen 
• Förderung von Schlüsselkompetenzen 
• Praxisnahe Qualifizierung und Vermittlung 
aktueller beruflicher Anforderungen 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
79
Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Familien-
verantwortung / 
Familien-
managerin 
Träger SKA e.V., 
Interkulturelles 
Büro, AK Migra, 
AK Gesundheit 
und Soziales, AK 
Migrations- und 
Sozialarbeit 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2007 / 2008 SKA e.V. Bausteine 
1, 2, 3 
• Hilfe bei der selbständigen Organisation 
des Lebensalltags 
• Aktive Übernahme von 
Erziehungsverantwortung 
• Übermittlung von Informationen in die 
Communities 
Stabilisierung 
einer 
Existenzgründung 
/ Wäscheservice 
Träger Stadtteilwerkstatt k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2007 / 2008 privat Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Stabilisierung einer Existenzgründung 
• Professionalisierung der Betriebsführung 
• Förderung von Bestandssicherung und 
Attraktivitätssteigerung im 
Fasaneriezentrum 
• Stabilisierung der lokalen Ökonomie 
Beschäftigungs- 
und 
Qualifizierungs-
projekt 
Träger Initiative Arbeit im 
Bistum Mainz 
e.V., Internatio-
nale Gärten e.V., 
Umwelt- und 
Grünflächenamt 
k.A. Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2007 / 2008 Initiative 
Arbeit im 
Bistum 
Mainz e.V., 
Internatio-
nale Gärten 
e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Beschäftigung und Qualifizierung von 
Männern 
• Verbesserung der Eingliederungschancen 
für männliche Migranten 
• Förderung des interkulturellen Miteinanders 
• Aufwertung des Wohnumfelds 
Aufwertung des  
Fasaneriezentrum, 
2. BA 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt 
Wirtschaftsför-
derung, Gewer-
betreibende, 
Eigentümer/innen
69.000,00 € 
Soziale Stadt 
zzgl. 
Eigentümer 
161.000,00 € 
Soziale Stadt, 
Eigentümer/-
innen 
2007 - 2009 privat Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Förderung der lokalen Ökonomie 
• Stärkung des sozialen Gemeinwesens 
• funktionale und städtebauliche Stabilisie-
rung des 'Fasaneriezentrums' 
• Abbau von Leerständen 
Gewerbeverein 
Kranichstein 
Förderverein 
Kranichstein 
Wirtschafts-
förderung, 
Wissenschafts-
stadt Darmstadt 
Marketing GmbH, 
Amt für 
Stadtmarketing 
offen Gewerbe-
treibende 
Seit 2007, 
laufend 
Gewerbe-
verein 
Kranich-
stein e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Förderung der lokalen Ökonomie 
• Profilierung des Standorts Kranichstein 
• Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der 
Gewerbetreibenden 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
80
Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Effizienter 
Übergang Schule, 
Ausbildung, Beruf 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt, 
Träger 
Trägergemein-
schaft (Netzwerk 
ROPE e.V., EKS, 
Ökumenisches 
Kinder- und 
Jugendhaus, 
Sozialkritischer 
Arbeitskreis e.V. 
und Jugendklub 
Kranichstein) 
k.A. Xenos 2007 / 2008 ROPE e.V. Bausteine 
1, 3 
• Erreichen eines effizienten Übergangs 
Schule - Beruf 
• Integration von Jugendlichen in den 
Arbeitsmarkt 
Die Schule neu 
positionieren – 
Stadtteilnetzwerk 
für Bildung, 
Erziehung und 
Betreuung 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt, 
Träger 
Trägerverbund k.A. HEGISS 
Innvovation 
2008 - 2010 Trägerver-
bund (Erich 
Kästner-
Schule 
(EKS), 
Ökume-
nisches 
Kinder- und 
Jugend-
haus, 
ROPE e.V., 
SKA e.V., 
Förderkreis 
der EKS 
e.V., 
Jugendklub 
Kranich-
stein, 
Jugendcafé 
Chillmo) 
Bausteine 
1, 3 
• Neugestaltung des Bildungsbereichs unter 
Beteiligung der Einrichtungen sowie Kinder 
und Jugendlichen 
• Entwicklung einer pädagogischen 
Gesamtkonzeption von Bildung, Erziehung 
und Betreuung  
Einrichtung eines 
Kinderkleider-
Spielzeug-Ladens 
Träger BAFF e.V., IHK 
Darmstadt, 
Werkhof e.V., 
ARGE Darmstadt 
k.A. BIWAQ 2009 - 2013 BAFF e.V. Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Schaffung von Qualifizierungs- und 
Beschäftigungsmöglichkeiten 
• Integration von Migranten und ALG-II-
Beziehern 
• Stärkung der lokalen Ökonomie 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
81
Stärkung der lokalen Wirtschaft, Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten - Baustein 2 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
'Netzwerk ABBA' – 
Ausbildung und 
Arbeit in 
Kranichstein 
Träger Erich Kästner-
Schule, SKA e.V., 
Ökumenisches 
Kinder- und 
Jugendhaus, 
JugendKlub 
Kranichstein, Amt 
für Wirtschaft und 
Stadtentwicklung, 
Wohnpark 
Kranichstein, 
Bauverein AG 
Interkulturelles 
Büro, städt. 
Sozialdienst, 
Caritas- und IB 
Jugendmigrations
dienste, VIP-
Projekt (peer-
education-
Projekt), AK 
MIKRA, 
Gewerbeverein 
Kranichstein, Amt 
für Wirtschafts-
förderung, Junge 
Filmproduktion 
Kranichstein, 
Förderverein 
Kranichstein e.V. 
k.A. BIWAQ 2009 – 2013 ROPE e.V. Bausteine 
1, 2, 3 
• Optimierung des Übergangsmanagements 
Schule-Beruf  
• Integration von Jugendlichen in Ausbildung 
und Arbeit 
• nachhaltige Vernetzung der Akteure  
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
82
 
Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens - Baustein 3 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Nachbarschafts-
fest 'Bunte Wiese' 
Förderverein 
Kranichstein 
Stadtteilrunde, 
Bewohner/innen,  
Stadtteil-
management 
Akteure vor Ort 
offen Landesmittel, 
Sponsoring, 
'Soziale Stadt' 
seit 2000,  
regelmäßig 
Förderver-
ein Kra-
nichstein 
e.V. 
Bausteine 
1, 3 
• Verbesserung des sozialen und kulturellen 
Lebens 
• Nachbarschaftliche Identifikation  
• Entwicklung eines Netzwerks aller 
Einrichtungen/Vereine 
Fortbildung für 
Akteure 
'Mediation und 
Konflikt-
bewältigung' 
Interkulturel-
les Büro 
Sozialverwaltung  offen Sozialmini-
sterium, 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt 
2000 - 2001 Interkultu-
relles Büro 
Bausteine 
1, 3 
• Verbesserung der Integration von 
Migranten / Migrantinnen 
• Sensibilisierung der Akteure für die 
Belange von Migranten / Migrantinnen 
Räume 23 Stadtteilwerk-
statt 
Diakonisches 
Werk, Interkultu-
relles Büro, AK 
Mikra, Migranten-
vereine 
2003 / 2004 
12.000,00 €  
pro Jahr 
2003 / 2004 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt,  
ab 2005 
Diakonisches 
Werk, Grup-
pen in R 23 
seit 2000, 
laufend 
Diakoni-
sches Werk
Bausteine  
1, 3, 5 
• Flankierende Maßnahmen zur Integration 
von Migranten / Migrantinnen 
• Verbesserung des sozialen und kulturellen 
Lebens 
Sanierung des 
Jugendklubs 
Kranichstein  
Netzwerk 
ROPE e.V. 
Sozialverwaltung, 
Hochbau- und 
Maschinenamt, 
Jugendliche,  
AG Kojak 
375.000,00 € Soziale Stadt 
 
2003 - 2009 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Qualifizierungsmaßnahme für Jugendliche 
• Verbesserung der sozialen Infrastruktur 
Deutsch -
Sprachkurse 
 
Interkulturel-
les Büro 
VHS, 
Interkulturelles 
Büro 
offen Kommunale 
Mittel, 
Eigenmittel 
2001 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2 
• Verbesserung der nachbarschaftlichen 
Integration 
• Flankierende Maßnahme zur Integration 
von Migranten / Migrantinnen 
Sicherheits- 
training 
Interkulturel-
les Büro 
Sozialverwaltung, 
Bewohner/innen 
offen Sozial-
ministerium, 
Stadt 
Darmstadt 
2002 Interkultu-
relles Büro 
Bausteine 
1, 3 
• Abbau von Sicherheitsbedenken der 
Bewohner/innen 
Kampfsportange-
bot für Jugend-
liche zur Gewalt-
prävention 
Sozialverwal-
tung 
AG Kojak, 
Bewohner/innen   
292.200,00 € 
Personal-
kosten 
Sozial- 
ministerium,  
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt, 
Sponsoring 
seit 2001, 
laufend 
Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3 
• Gezielter Umgang mit Kampfsport 
• Verbesserung des Sportangebots  
• Integration schwer erziehbarer 
Jugendlicher 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
83
Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens - Baustein 3 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Neujahrs-
empfänge 
Bewohner/in-
nen, AG's 
Projektkoordina-
tion, Bewohner/-
innen, Akteure 
vor Ort 
- Soziale Stadt seit 2002, 
laufend 
Stadtteil-
werkstatt 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Verbesserung der Kommunikation 
zwischen Bewohner/innen und Akteuren 
Reinigungs-
aktionen 
Bewohner/in-
nenarbeits- 
gruppen 
EAD, Jugendclub 
Kranichstein, 
Bewohner/innen 
-  EAD, 
Soziale Stadt  
seit 2002,  
jährlich 
Stadtteil-
werkstatt 
Bausteine 
1, 3, 4 
• Förderung des nachbarschaftlichen Mit-
einanders 
• Umsetzung der Wünsche der Bewohner/in-
nen-AG's 
• Aktivierung von Selbsthilfepotenzialen 
Ankauf der Räume 
Kickboxstudio 
Sozialverwal-
tung 
AG Kojak, 
Bewohner/innen  
140.000,00 € Soziale Stadt  2006 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Gezielter Umgang mit Kampfsport 
• Verbesserung des Sportangebots 
Gesundheits-
konferenz 
AG Kinder Stadtteilrunde, 
Projektkoordina-
tion, Gesund-
heitsamt, Akteure 
vor Ort 
- Soziale Stadt 2005 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Erfassung der Gesundheitssituation im 
Stadtteil 
• Aufbau eines Gesundheitsnetzwerkes 
• Initiierung von Gesundheitsprojekten im 
Stadtteil 
Fortbildung 
'Interkulturelle 
Kommunikation' 
AG Komm-
unikation / AK 
Mikra 
Interkulturelles 
Büro, 
Stadteilwerkstatt, 
AG Komm-
unikation / AK 
Mikra, 
Bewohner/innen 
k.A. Diakonisches 
Werk, 
Preisgelder 
2007 / 2008 Diakonisch-
es Werk, 
Inter-
kulturelles 
Büro 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Verständnis für Gründe und Bedeutung des 
Verlassens der Heimat entwickeln 
• Einblick in die gesetzlichen Regelungen für 
Zuwanderer 
• Betrachtung des Zusammenlebens von 
Zuwanderern untereinander sowie mit 
Einheimischen in Hausgemeinschaften und 
im Stadtteil 
• Abbau von Fremdheit und Vorurteilen 
Stadtteiljubiläum Stadtteilrunde Förderverein 
Kranichstein, 
Stadtteilrunde, 
AG’s, 
Stadtteilwerkstatt, 
lokale Akteure, 
Vereine und 
Institutionen, 
Bewohner/innen 
k.A. Sponsoren-
gelder, 
Förderverein 
Kranichstein 
e.V., 
Hauptamt und 
Interkultu-
relles Büro, 
‘Soziale Stadt’ 
2008 Stadtteil-
runde 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Veranstaltungen zum 40-jährigen Jubiläum 
'Neu-Kranichsteins' 
• Zusammenarbeit der Vereine und 
Institutionen 
• Verbesserung des sozialen und kulturellen 
Lebens 
• Nachbarschaftliche Identifikation  
• Verbesserung des inneren und äußeren 
Quartiersimages 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
84
Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens - Baustein 3 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Gesundheits-
förderung aktiv 
gestalten 
Träger 'Netzwerk 
Gesundheit', 
Interkulturelles 
Büro der Stadt 
Darmstadt, 
Technische 
Universität 
Darmstadt, 
Landessportbund 
Hessen, 
Verbraucher-
zentrale Hessen 
32.900,00 € 
(inklusive der 
Eigenmittel 
des Projekt-
trägers), 
ergänzend 
Sponsoren-
mittel in noch 
nicht 
definiertem 
Umfang 
HEGISS 
Innovationen 
2006 
2008 - 2010 Deutsches 
Rotes 
Kreuz 
Bausteine 
1, 3 
• Förderung der gesundheitlichen 
Chancengleichheit von Zuwanderern in 
Kranichstein unter besonderer 
Berücksichtung der Gesundheit von 
Kindern  
• Entwicklung von Projekten zur 
gesundheitsbezogenen Elternarbeit 
• Weiterqualifizierung und Beschäftigung von 
mindestens 6 Gesundheitslotsen/-innen im 
Stadtteil 
• Schaffung von Strukturen zur langfristigen 
Finanzierung von Projekten im Stadtteil  
• Koordinierung und Vernetzung 
stadtteilbezogener Gesundheitsstrukturen  
Angebote für 
Migrantinnen – 
Frauenfrühstück, 
Niedrigschwellige  
Frauenkurse, PC-
Projekte 
Stadtteilwerk-
statt 
Migrationsbe-
ratung des 
Caritas-
Verbandes, 
Frauenbüro, 
Verbraucher-
zentrale, 
Frauengesund-
heitszentrum 
2.642,00 €, 
Mittel des 
Bundes-
amtes für 
Migration 
und Flucht, 
9.157,53 
EUR 
Programm-
mittel 
'Lokales 
Kapital für 
Soziale 
Zwecke' 
Förder-
periode 2007 
/ 2008, Mittel 
des Euro-
päischen 
Sozialfonds 
(ESF) 
Bundesamt 
für Migration 
und Flucht, 
Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke, ESF-
Mittel 
Seit 2006 Stadtteil-
werkstatt 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Entwicklung von Eigeninitiative und 
Selbstorganisation bei Einzelpersonen und 
Gruppen 
• Verbesserung der Teilhabe von Individuen 
und Familien am gesellschaftlichen und 
sozialen Leben im Stadtteil  
• Anbieten von niedrigschwelliger Beratung 
und Information 
• Verbesserung von Sprachkompetenzen 
• Erlernen von EDV-Kenntnissen 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
85
Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens - Baustein 3 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Förderung 
Migrantenselbst-
organisation 
Stadtteilwerk-
statt 
Migranten-
vereine, AK 
Mikra, 
Bewohner/innen, 
Akteure vor Ort 
- - Seit 2007 Stadtteil-
werkstatt 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Entwicklung einer Basis für die weitere 
Zusammenarbeit mit den 
Selbstorganisationen  
• Entwicklung von Zugangsmöglichkeiten zu 
einzelnen Communities 
• Gewinnen von Multiplikatoren aus den 
Vereinen für die Mitarbeit in Projekten der 
Stadtteilarbeit  
Ältere Migranten 
in Kranichstein 
AG Senioren Seniorenberatung 
der Stadt 
Darmstadt, 
Deutsches Rotes 
Kreuz, 
Hochschule 
Darmstadt 
9.700,00 € Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke, ESF-
Mittel 
2007 / 2008 AG 
Senioren 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Befragung älterer Migrantinnen und 
Migranten in Kranichstein zu Bedarfen und 
Wünschen im Alter / Kenntnissen über 
Angebote für ältere Menschen 
• Gewinn von Erkenntnissen zur 
Qualifizierung von Angeboten, ausgerichtet 
an den Bedürfnissen von Zuwanderern 
• Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer 
Zuwanderer auf Stadtteilebene 
Beratungs-
angebote 
Stadtteilwerkstadt 
Stadtteilwerk-
statt 
Bewohner/innen, 
Akteure vor Ort 
- - Seit 2006 Stadtteil-
werkstatt 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Erhöhung des Angebots an 
niedrigschwelligen Beratungs- und 
Hilfeleistungen 
Beratungs-
angebote 
Stadtteilwerkstadt 
- Angebote für 
Menschen mit 
Fluchthintergrund 
Stadtteilwerk-
statt 
-  - Diakonisches
Werk 
 Ab 2009 Stadtteil-
werkstatt 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Schaffung von bedarfsorientierten 
Angeboten für Zielgruppe (mit den 
Akteuren im Stadtteil vernetzt) 
• Unterstützung zur Partizipation am sozialen 
und kulturellen Leben im Stadtteil 
Projekt BIFI – 
BürgerInnen 
Fördern 
Integration 
Träger Migrationserst-
beratung, soziale 
Dienste im 
Stadtteil, 
Migranten-
organisationen, 
Bewohner/innen, 
Akteure vor Ort 
135.378,75 € 
Mittel 
beantragt 
Bundesamt 
für Migration 
und 
Flüchtlinge 
2009 - 2011 Dia-
konisches 
Werk 
Bausteine 
1, 3, 5 
• weitere Aktivierung, Unterstützung und 
Stärkung des ehrenamtlichen 
Engagements sowohl von Zuwanderinnen / 
Zuwandern als auch von Einheimischen 
• Stärkung und Professionalisierung der 
Selbsthilfepotenziale und -aktivitäten von 
Migrantenorganisationen und 
Selbsthilfegruppen 
• aktive Partizipation der Zuwanderinnen / 
Zuwanderer am gesellschaftlichen und 
politischen Leben im Stadtteil 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
86
Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens - Baustein 3 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Mobiler 
Bodenschutz für 
die Turnhalle der 
EKS 
Erich 
Kästner-
Schule 
Stadtplanungs-
amt, IDA, 
Schulamt 
12.000 € Soziale Stadt 2009 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Verbesserung der sozialen Infrastruktur 
durch Öffnung der Halle für 
stadtteilbezogene Veranstaltungen 
• Verbesserung des kulturellen Angebots 
 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
87
 
Städtebauliche Stabilisierung und Entwicklung des Stadtteils - Baustein 4 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Umgestaltung des 
Außengeländes 
Jugendklub 
Kranichstein 
Netzwerk 
ROPE e.V. 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, Beschäf-
tigungsträger, 
Jugendliche 
2.600,00 € Soziale Stadt 2002 Ketteler-
Cardjin-
Werk e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 4 
• Verbesserung der Aufenthaltsqualität für 
Jugendliche 
• Einbindung der Jugendlichen in den 
Erneuerungsprozess 
Straßenbahnbau Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt 
Stadtplanungs-
amt, Tiefbauamt, 
HEAG 
14,8 Mio. € Stadt-, 
Landes-, 
Bundesmittel 
2002 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
3, 4, 5 
• Erhöhung des Bleibe- und Zuzugswun-
sches von Bürger/innen 
• Verbesserung des ÖPNV Anschlusses 
• Erhöhung der Mobilität der Bewohner/innen 
Umgestaltung 
Schulhof Erich-
Kästner-Schule 
Erich-
Kästner-
Schule 
Stadtplanungs-
amt, Sozialver-
waltung, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, Erich 
Kästner-Schule 
250.000,00 € Soziale Stadt 2002 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Verbesserung der Aufenthaltsqualität der 
Spielräume 
• Schaffung neuer Erlebnisräume 
• Aufwertung der Stadtteilschule 
'Spielpunkte' als 
Wegbegleiter 
Erich-
Kästner-
Schule 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, Sozial-
verwaltung, AG 
Soziale Stadt, AG 
Kojak 
70.000,00 € Soziale Stadt 2002 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Städtebauliche Verknüpfung der Schul-
standorte 
• Identifikation der Kinder und Jugendlichen 
mit dem Stadtteil  
Neugestaltung der 
Grünanlage 
'Brentanosee' 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, Sozial-
verwaltung, AG 
Soziale Stadt, AG 
Kojak 
431.000,00 € 
 
Soziale Stadt 2002 - 2006 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Erhöhung der Aufenthaltqualitäten im 
Stadtteil 
• Schaffung eines stadtteilbezogenen Naher-
holungsgebietes 
Spiel- und Sport-
anlage 'Meißner-
weg' / Ballfang-
gitter 'Meißner-
weg' 
Bewohner/in-
nen 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, Sozial-
verwaltung, 
Bewohner/innen 
AG's 
16.444,00 € Soziale Stadt 2003 - 2005 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Verbesserung des Sportangebots im Stadt-
teil 
• Reduzierung der Lärmemission 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
88
Städtebauliche Stabilisierung und Entwicklung des Stadtteils - Baustein 4 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Konzeptentwick-
lung  
Müllstandorte / 
Müllentsorgung 
Bewohner/in-
nen 
Ordnungsamt, 
Grünflächen- und 
Umweltamt, EAD, 
Wohnungswirt-
schaft, AG's, 
Bewohner/innen 
- Wohnungs-
wirtschaft 
2003 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Erhöhung der Wohnzufriedenheit 
• Verbesserung des inneren und äußeren 
Quartiersimages 
Neubau 
Jugendcafé 
Stadtteilrunde Sozialverwaltung, 
Stadtplanungs-
amt, Hochbau- 
und Maschinen-
amt, Brackels-
bergstiftung, 
Internationaler 
Bund, AG Kojak 
700.000,00 € 
Baukosten, 
62.000,00 € 
Baustellen-
treff, 
259.000,00 € 
Betriebsko-
sten, 
72.000,00 € 
Erstausstat-
tung 
Soziale Stadt, 
Brackelsberg- 
stiftung, 
Kommunale 
Mittel, 
Sponsoring 
2003 - 2006 Internatio-
naler Bund 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Verbesserung der sozialen Infrastruktur 
• Ausbau des Sport- und Freizeitangebotes 
• Qualifizierungsmaßnahme für Jugendliche 
Sanierung des 
Jugendklubs 
Kranichstein  
Netzwerk 
ROPE e.V. 
Sozialverwaltung, 
Hochbau- und 
Maschinenamt, 
Jugendliche,  
AG Kojak 
200.000,00 € Soziale Stadt 
 
2003 - 2007 Netzwerk 
ROPE e.V. 
Bausteine 
1, 2, 3, 5 
• Qualifizierungsmaßnahme für Jugendliche 
• Behebung der Defizite im Bereich der 
offenen Jugendarbeit 
• Verbesserung der sozialen Infrastruktur 
Rahmenplanung  
'Schlepperprüf-
feld' 
Stadtpla-
nungsamt 
Grünflächen- und 
Umweltamt, Pro-
jektkoordination, 
Einrichtungen vor 
Ort 
8.000,00 €  Soziale Stadt  2004 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
4, 5 
• Verbesserung der Infrastruktur 
• Erhöhung der Aufenthaltsqualität 
Umgestaltung Au-
ßenanlage  
Hort 
Jägertorstraße 
AG  
Soziale Stadt 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, AG 
Soziale Stadt 
188.000,00 € Soziale Stadt 2005 - 2006 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
3, 5 
• Erhöhung der Aufenthaltsqualität 
• Identifikation der Kinder mit dem Stadtteil 
• Verbesserung der sozialen Infrastruktur 
Neugestaltung  
'Schlepperprüf-
feld' (1. BA) 
Stadtpla-
nungsamt 
Grünflächen- und 
Umweltamt, Pro-
jektkoordination, 
Einrichtungen vor 
Ort 
430.000,00 € Soziale Stadt  2006 – 2008 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
3, 4, 5 
• Verbesserung der Infrastruktur 
• Erhöhung der Aufenthaltsqualität 
• Vernetzung von öffentlichen 
Aufenthaltsräumen 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
89
Städtebauliche Stabilisierung und Entwicklung des Stadtteils - Baustein 4 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Planungswerk-
statt  
'Stadtteilent-
wicklung' 
AG  
Soziale Stadt 
Projektkoordina-
tion, AG Soziale 
Stadt, 
Akteure vor Ort, 
Bewohner/innen  
Grünflächen- und 
Umweltamt, 
Wohnungsamt, 
Amt für Wirtschaft 
und 
Stadtentwicklung, 
Straßenverkehrs- 
und Tiefbauamt 
- Soziale Stadt 2006 - 2007 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Verbesserung der Infrastruktur 
• Erhöhung der Aufenthaltsqualität 
• Verbesserung der Erschließung 
• Identifikation der Bewohner/innen mit dem 
Stadtteil 
Planungswerk-
statt  
'Leitbild 
öffentlicher Raum' 
AG  
Soziale Stadt 
Projektkoordina-
tion,  
Akteure vor Ort, 
Bewohner/innen 
 
48.000,00 € Soziale Stadt 2009 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Aufwertung des öffentlichen Raums 
• Erhöhung der Aufenthaltsqualität im 
Stadtteilzentrum 
• Identifikation der Bewohner/innen mit dem 
Stadtteil 
• Einbindung der Bewohner/innen in den 
Erneuerungsprozess 
Internationale 
Gärten 
AG  
Soziale Stadt 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, AG 
Soziale Stadt 
30.000,00 € Soziale Stadt 2007 - 2009 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Erhöhung der Freizeitangebote 
• Identifikation der Bewohner/innen mit dem 
Stadtteil 
Umgestaltung 
Müllsammelplätze 
Bewohner/in-
nen 
Ordnungsamt, 
Grünflächen- und 
Umweltamt, EAD, 
Wohnungswirt-
schaft, AG's, 
Bewohner/innen  
43.000,00 € Wohnungs-
wirtschaft 
2007 – 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 4, 5 
• Erhöhung der Wohnzufriedenheit 
• Verbesserung des inneren und äußeren 
Quartiersimages 
• Aufwertung des Wohnumfeldes 
Renaturierung 
einer 
Parkplatzfläche 
AG 
‘Gepflegter 
Stadtteil’, 
EAD, Stadtrat 
Feuchtinger 
Grünflächen- und 
Umweltamt, 
Stadtplanungs-
amt, 
Sozialverwaltung, 
Straßenverkehrs- 
und Tiefbauamt 
24.243,60 € Eingriffs-
/Ausgleichs-
beträge der 
Firma LIDL 
2008 / 2009 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und äußeren 
Quartiersimages 
• Aufwertung des Wohnumfeldes 
• Erhöhung der Verkehrssicherheit 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
90
Städtebauliche Stabilisierung und Entwicklung des Stadtteils - Baustein 4 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Neugestaltung 
des Areals an der 
'Schleifmühle'  
Stadtpla-
nungsamt 
Grünflächen- und 
Umweltamt, Pro-
jektkoordination, 
Einrichtungen vor 
Ort 
140.000,00 € Soziale Stadt 2009 - 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
3, 4, 5 
• Erhöhung der Aufenthaltsqualität 
• Verbesserung der Wegebeziehungen 
• Aufwertung des Wohnumfeldes 
Umgestaltung der 
Grünanlage 
'Grundstraße' 
AG 
Soziale Stadt 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt 
90.000,00 € Soziale Stadt 2009 - 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
3, 4, 5 
• Erhöhung der Aufenthaltsqualität 
• Identifikation der Bewohner/innen mit dem 
Stadtteil 
Umsetzung 
'3000-m-Parcours' 
Bewohner / 
-innen 
Seniorentreff, 
Sportamt, 
interkulturelle 
Gruppen 
20.000,00 € Soziale Stadt 2009 - 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
3, 4, 5 
• Verbesserung der Aufenthaltsqualität im 
Naherholungsgebiet 
• Verbesserung des Sportangebotes 
• Verbesserung der Wegebeziehungen 
Beschilderungs-
konzept 
Planungs-
werkstatt, 
Projekt-
koordination 
Projektkoor-
dination, Straßen- 
und Tiefbauamt, 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, 
Ordnungsamt 
18.000,00 € Soziale Stadt 2009 - 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
3, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und äußeren 
Quartiersimages Verbesserung 
Wohnumfeld  
'Bartningstraße' 
AG  
Soziale Stadt 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, Sozial-
dezernat, 
Stadtteilrunde 
90.000,00 € 
zzgl. 
Eigenmittel 
der 
Wohnungswir
tschaft 
Soziale Stadt 2009 - 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 4, 5 
• Erhöhung der Aufenthaltsqualität 
• Identifikation der Bewohner/innen mit dem 
Stadtteil 
Umgestaltung 
Pfannmüller Weg 
am Parkhaus 
'Buntes Haus' 
Förderverein 
Kranichstein 
Straßen- und 
Tiefbauamt, 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, 
Ordnungsamt 
45.000,00 € Soziale Stadt 2009 - 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
3, 4, 5 
• Erhöhung der Wohnzufriedenheit und 
Wohnumfeldqualität 
• Verbesserung der ökologischen 
Gesamtsituation 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
91
Städtebauliche Stabilisierung und Entwicklung des Stadtteils - Baustein 4 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Schaffung von 
Plätzen für 
Jugendliche 
AG Kojak Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, IDA, 
EKS, AG KOJAK 
23.000,00 € Soziale Stadt 2009 - 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
3, 4, 5 
• Verbesserung der Aufenthaltsqualität von 
Jugendlichen im öffentlichen Raum 
• Abbau von Konfliktpotentialen zwischen 
Jugendlichen und Bewohner/innen 
• Verbesserung des informellen Angebots für 
Jugendliche 
Lüftungsanlage 
Jugendcafé 
Chillmo 
Stadtteilrunde Stadtplanungs-
amt, IDA, IB  
50.000,00 €  Soziale Stadt,  2009 - 2010 IB Baustein 
3, 4 
• Verbesserung der sozialen Infrastruktur 
 
Umgestaltung 
Unterführung 
Erich-Kästner See 
AG 
Soziale Stadt, 
AG gepflegter 
Stadtteil 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, EKS 
30.000,00 € Soziale Stadt 2009  Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
3, 4, 5 
• Erhöhung der Aufenthaltsqualität 
• Erhöhung des subjektiven 
Sicherheitsgefühls 
• Identifikation der Bewohner/innen mit dem 
Stadtteil 
Umbau 
Stadtteilzentrum 
'Posthof' 
AG 
Soziale Stadt 
Stadtplanungs-
amt, Eigentümer 
60.000,00 € 
zzgl. 
Eigenmittel 
Eigentümer 
Soziale Stadt, 
privat 
Ab 2010 privat Bausteine 
2, 3, 4, 5 
• Förderung der lokalen Ökonomie 
• Stärkung des sozialen Gemeinwesens 
• funktionale und städtebauliche Stabilisie-
rung des 'EKZ' 
• Abbau von Leerständen 
Umstrukturierung 
Umfeld 
Stadtteilzentrum 
(EKZ) 
Planungs-
werkstatt, 
Runder Tisch 
mit 
Eigentümern 
Stadtplanungs-
amt, Eigentümer 
250.000,00 € 
zzgl. 
Eigenmittel 
Eigentümer 
Soziale Stadt, 
privat 
Ab 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
2, 3, 4, 5 
• Aufwertung des Stadtteilzentrums 
• Verbesserung des inneren und äußeren 
Quartiersimages 
Planung und 
Umsetzung 
Wegenetz 
Kranichstein 
Planungs-
werkstatt 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt 
90.000,00 € Soziale Stadt 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
4, 5 
• Verbesserung der städtebaulichen 
Verflechtung des Hochhausquartiers mit 
seiner Umgebung  
• Erhöhung der Wohnzufriedenheit 
Studie Vernetzung 
der Stadtteile 
Arheilgen und 
Kranichstein 
Planungs-
werkstatt 
Stadtplanungs-
amt, DB AG 
10.000,00 € Soziale Stadt 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
4, 5 
• Verbesserung der städtebaulichen 
Verflechtung des Hochhausquartiers mit 
seiner Umgebung  
• Verbesserung der Aufenthaltsqualität im 
Naherholungsgebiet 
Beleuchtungs-
konzept 
Planungs-
werkstatt 
Planungsbüros, 
Stadtplanungs-
amt  
15.000,00 € Soziale Stadt 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
3, 4, 5 
• Erhöhung der sozialen Sicherheit 
• Verbesserung der Aufenthaltsqualität im 
öffentlichen Raum 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
92
Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen – Baustein 5 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Sanierung des 
'Solitärs', 
Pfannmüllerweg 
42-46  
Wohnungs-
wirtschaft 
Stadtplanungs-
amt, Wohnungs-
wirtschaft, Mieter-
beirat GWH, AG 
Solitär, Bewoh-
ner/innen  
10 Mio. € Wohnungs-
wirtschaft,  
Land Hessen 
2001 GWH Bausteine 
1, 5 
• Verbesserung der Wohnsituation 
• Erhöhung der Akzeptanz der Sanierung 
• Einbindung der Bewohner/innen in den 
Sanierungsprozess 
AG 'Solitär'  Stadtteilrunde Akteure vor Ort, 
Sozialverwaltung, 
Stadtplanungs-
amt, Wohnungs-
wirtschaft, Mieter-
beirat GWH, 
Bewohner/innen 
- Soziale Stadt 2001 Stadtteil-
runde 
Bausteine 
1, 5 
• Erhöhung der Transparenz der Abwicklung 
der Baumaßnahme 
• Einbindung der Ideen und Wünsche des 
Stadtteils in den Sanierungsprozess 
• Erhöhung der Akzeptanz der Sanierung 
• Entwicklung wohnflankierender Maßnah-
men 
• Verbesserung der Belegung 
Mieterversamm-
lungen 
Stadtteilrunde Bewohner/innen 
AG's, Eigentü-
mer/innen, Mie-
ter/innen 
- Soziale Stadt seit 2001, 
jährlich 
- Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Verbesserung der Kommunikation 
zwischen Bewohner/innen und Vermietern 
Runder Tisch  
'Wohnungswirt-
schaft' 
Projektkoor-
dination 
Stadtplanungs-
amt, Wohnungs-
wirtschaft 
- Soziale Stadt, 
Wohnungs-
wirtschaft 
seit 2002 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Erfassung des Sanierungsbedarfs der 
Wohnbebauungen 
• Einbindung der Wohnungswirtschaft in den 
Erneuerungsprozess 
Runder Tisch 
'Teileigentümer/in-
nen' 
Projektkoor-
dination 
Stadtplanungs-
amt, Verwalter 
der Wohngebäu-
de,  
Eigentümer/innen
- Soziale Stadt, 
privat 
seit 2002 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Einbindung der Teileigentümer/innen in 
den Erneuerungsprozess 
• Verbesserung des Wohnumfeldes und der 
Sicherheit 
Spielraumgestal-
tung 'Solitär' 
AG Solitär Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, Bagage 
e.V., AK Mikra, 
Stadtteilwerkstatt 
72.000,00 € Soziale Stadt, 
GWH 
2002 / 2003 GWH Bausteine 
1, 3, 5 
• Erhöhung der Aufenthaltsqualität 
• Identifikation der Kinder mit dem Stadtteil 
Bildung von 
Hausräten 
AG  
Soziale Stadt 
Bewohner/innen, 
Wohnungs-
wirtschaft 
- Soziale Stadt 2003 offen Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung der Kommunikation 
zwischen Bewohner/innen und Vermietern 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
93
Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen – Baustein 5 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Modernisierungs-
zuschuss 
Fasaneriezentrum 
1. BA 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt 
Wirtschaftsför-
derung, Gewer-
betreibende, 
Eigentümer/innen
50.000,00 € 
Soziale Stadt 
135.000,00 € 
Eigentümer 
Soziale Stadt, 
Eigentümer 
2005 privat Bausteine 
1, 4, 5 
• Förderung der lokalen Ökonomie 
• Stärkung des sozialen Gemeinwesens 
• funktionale und städtebauliche 
Stabilisierung des 'Fasaneriezentrums' 
Modernisierung 
der 
Eingangsbereiche  
Gruberstraße 2-18 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt 
Wohnungswirt-
schaft, 
Bewohner/innen 
80.000,00 € 
Soziale Stadt 
186.850,00 € 
Eigentümer 
Soziale Stadt, 
Wohnungs-
wirtschaft 
2008 - 2010 Wohnungs-
wirtschaft 
Bausteine 
1, 4, 5 
• Verbesserung der Wohnzufriedenheit 
• Erhöhung der sozialen Sicherheit 
Umgestaltung des 
Sperrmüll-
sammelplatzes 
Grundstraße 
Bewohner/ 
-innen 
Wohnungswirt-
schaft, 
Bewohner/innen, 
AG Gepflegter 
Stadtteil, EAD 
9.000,00 € 
Soziale Stadt 
14.600,00 € 
Eigentümer 
Soziale Stadt, 
Wohnungs-
wirtschaft 
2008 Wohnungs-
wirtschaft 
Bausteine 
1, 4, 5 
• Verbesserung der Wohnzufriedenheit 
• Erhöhung der Wohnumfeldqualität 
Informationsver-
anstaltungen, z.B. 
Mietnebenkosten-
veranstaltung 
Stadtteilrunde Bewohner/innen 
AG's,  
Bewohner/innen, 
Akteure vor Ort 
-  Soziale Stadt laufend - Bausteine 
1, 4, 5 
• Erhöhung der Transparenz wirtschaftlicher 
und politischer Prozesse 
Wohnumfeld- / 
Spielraum-
gestaltung 
(Gruberstraße: 
GWH / 
Grundstraße: 
Bauverein AG) 
AG 
Soziale Stadt,
Projektkoordi
nation 
Wohnungswirt-
schaft, 
Bewohner/innen, 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt 
66.000,00 € 
zzgl. 
Eigenmittel 
Wohnungs-
wirtschaft 
Soziale Stadt, 
Wohnungs-
wirtschaft 
2009 Wohnungs-
wirtschaft 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Erhöhung der Wohnumfeldqualität 
• Erhöhung der Wohnzufriedenheit 
Verbesserung 
Wohnumfeld 
Gruberstraße 
Stadt  
Darmstadt 
Wohnungswirt-
schaft, 
Bewohner/innen 
146.000,00 €
Soziale Stadt
zzgl. 
Eigenmittel 
Wohnungs-
wirtschaft 
Soziale Stadt, 
Wohnungs-
wirtschaft 
2010 Wohnungs-
wirtschaft 
Bausteine 
1, 4, 5 
• Verbesserung der Wohnzufriedenheit 
• Erhöhung der sozialen Sicherheit 
Planung 
Waldspielplatz 
Planungs-
werkstatt 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt 
10.000,00 € Soziale Stadt 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Verbesserung des Spielangebots und der 
Bewegungsmöglichkeiten der Kinder 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
94
Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen – Baustein 5 
Projekt Initiatoren Beteiligte
1
 Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Neugestaltung der 
Grünanlage 
'Brentanosee', 
3. BA 
Wissen-
schaftsstadt 
Darmstadt 
Stadtplanungs-
amt, Grünflä-
chen- und Um-
weltamt, Sozial-
dezernat, AG 
Soziale Stadt 
68.000,00 € 
 
Soziale Stadt 2010 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 4, 5 
• Erhöhung der Aufenthaltqualitäten im 
Stadtteil 
• Verbesserung des Sport- und 
Spielangebots, insbesondere für Kinder 
und Jugendliche 
 
                                                                  
1
 Kontinuierlich beteiligt: Stadtteilmanagement / Stadtteilwerkstatt

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
95
Öffentlichkeitsarbeit 
Projekt Initiatoren Beteiligte   Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Manual zur Doku-
mentation der 
Projektarbeit  
Broschüren, Be-
richte, Flyer, 
Plakate, Ausstel-
lungen 
Stadtteil-
management 
Pressestelle, 
Projektkoordina-
tion 
- - kontinuierlich Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
• Bekanntmachung von Projekterfolgen 
Konzept zur 
Öffentlich-
keitsarbeit 
Stadtteil-
management 
Pressestelle, 
Sozialverwaltung, 
Projektkoordina-
tion 
- - kontinuierlich Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
• Information über den Umsetzungstand des 
Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' 
• Erhöhung der positiven Berichterstattung 
Präsentation des 
Bund-Länder-
Programms  
'Soziale Stadt' 
Stadtteil-
management 
Stadtplanungs-
amt, Bewoh-
ner/innenarbeits-
gruppen 
- Soziale Stadt kontinuierlich Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
• Wiedererkennungseffekt des Projektes 
'Soziale Stadt' 
Bericht  
2001 / 2002 
Stadtteil-
management 
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion 
2.134,65 € Soziale Stadt 2003 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
• Bekanntmachung der Projektergebnisse 
Plakatserie 
'Soziale Stadt' 
Stadtteil-
management 
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion 
- Soziale Stadt  kontinuierlich Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Transparenz des Projektes im Stadtteil 
• Präsentation des Projektes bei 
Veranstaltungen 
Schaukasten Stadtteil-
werkstatt 
Projektkoordina-
tion  
- Soziale Stadt 
 
2001  Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Erhöhung der Transparenz des Projektes 
im Stadtteil 
• Information der Bewohner/innen 
Plakate  
Bunte Wiese 
Förderverein 
Kranichstein 
e.V. 
Projektkoordi-
nation, Akteure 
vor Ort 
500,00 € 
jährlich 
Soziale Stadt seit 2001 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
• Bekanntmachung des Stadtteilfestes 
Internetpräsen-
tation  
'Soziale Stadt' 
Kranichstein 
Stadt-
planungsamt 
Stadtplanungs-
amt, Stadtteil-
management 
- - seit 2002 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Bekanntmachung Projektverlauf 'Soziale 
Stadt'

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
96
Öffentlichkeitsarbeit 
Projekt Initiatoren Beteiligte   Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Plakate 
Reinigungsaktion 
Stadtteilwerk-
statt 
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion 
150,00 € Soziale Stadt seit 2002 Stadtteil-
werkstatt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Transparenz des Projektes im Stadtteil 
• Präsentation des Projektes bei 
Veranstaltungen 
Flyer 
Stadtteilwerkstatt 
Stadtteil-
werkstatt  
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion 
350,00 € Soziale Stadt' 2002 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Information über die Arbeit der Stadtteil-
werkstatt 
• Werbung für Bewohner/innenarbeits-
gruppen 
Broschüre 
Kickboxen 
Stadtteil-
management 
Sozialverwaltung, 
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion 
- Sozialverwal-
tung, Layout: 
Soziale Stadt 
2004 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Einwerbung von Drittmitteln 
• Bekanntmachung von Freizeitaktivitäten 
Flyer  
Rundgang 
Kranichstein 
Stadtteil-
management 
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion, Bewohner-
/innen, AG's, 
Akteure vor Ort 
465,00 € Soziale Stadt 2004 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Wiedererkennungseffekt des Projektes 
'Soziale Stadt' 
• Bekanntmachung des Projektes im 
Stadtteil  
Flyer 
Einrichtungen 
Stadtteil-
management 
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion, Akteure vor 
Ort 
2.175,00 € Soziale Stadt 2004 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Bekanntmachung vorhandener Einrichtun-
gen 
• Hilfestellung bei Problemsituationen 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
Ausstellung 
'Soziale Stadt' 
- Zwei Stadtviertel 
im Wandel - im 
Foyer Stadthaus 
Stadtteil-
management, 
Städt. 
Sozialdienst 
Akteure vor Ort, 
Projekt-
koordination 
offen Soziale Stadt 2004 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
• Transparenz des Projektes  in der Stadt 
1. Stadtteilrund-
gang Kranichstein 
Stadtteil-
management 
Projektkoordina-
tion,  
Bewohner/innen, 
Akteure vor Ort 
unterstützt 
durch Woh-
nungsbauge-
sellschaften  
Wohnungs-
baugesell-
schaften 
2004 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt  
alle 
Bausteine 
• Erhöhung der Transparenz des Projektes 
im Stadtteil 
• Erfassung von städtebaulichen Mängeln 
und Defiziten 
Bericht  
2003 / 2004 
Stadtteil-
management 
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion 
1.728,59 € Soziale Stadt 2005 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
• Bekanntmachung der Projektergebnisse 
Dokumentation  
Gesundheits-
konferenz 
Stadtteil-
management 
Stadtteilrunde,  
AG Kinder, 
Akteure vor Ort 
620,00 € Soziale Stadt 2006 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Baustein  
1, 2, 4, 5 
• Bekanntmachung von Projektergebnissen

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
97
Öffentlichkeitsarbeit 
Projekt Initiatoren Beteiligte   Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Flyer  
Kinder in  
Kranichstein 
EKS,  
Stadtteil-
management 
Kindereinrich-
tungen, Schul-
amt, Pressestelle, 
Projektkoordina-
tion 
425,00 € Soziale Stadt  2006 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Bekanntmachung vorhandener Einrichtun-
gen 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
Flyer  
Jugendliche in 
Kranichstein 
EKS, 
Stadtteil-
management 
Jugendeinrich-
tungen, AG Kojak, 
Jugendamt, Pro-
jektkoordination, 
Pressestelle,  
425,00 € Soziale Stadt  2006 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Bekanntmachung vorhandener Einrichtun-
gen 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
Flyer  
Schulen in  
Kranichstein 
EKS, 
Stadtteil-
management 
EKS, Freie 
Comenius Schule, 
Schulamt, Pro-
jektkoordination,
Pressestelle 
425,00 € Soziale Stadt  
Schulamt 
2006 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Bekanntmachung vorhandener Einrichtun-
gen 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
Plakatserie  
AK Mikra 
Interkulturelles 
Büro 
AK Mikra, 
Stadtteilwerkstatt
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion 
- Soziale Stadt  2006 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung der interkulturellen 
Kommunikation 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
Ausstellung 
'Soziale Stadt' 
- Potenziale, 
Projekte, 
Perspektiven - im 
Kundencenter 
Sparkasse  
Stadtteil-
management 
Sparkasse 
Darmstadt, 
Projektkoordina-
tion 
- Soziale Stadt 2006 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
• Transparenz des Projektes  in der Stadt 
Werbung für 
Veranstaltungen 
und Feste 
Stadtteil-
management 
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion 
- Soziale Stadt laufend Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Wiedererkennungseffekt des Projektes 
'Soziale Stadt' 
• Bekanntmachung des Projektes im 
Stadtteil  
Handzettel / 
Informationen 
Bewohner/innen-
arbeitsgruppen 
Stadtteil-
management 
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion 
- Soziale Stadt laufend Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Wiedererkennungseffekt des Projektes 
'Soziale Stadt' 
Dokumentationen  
Planungs-
werkstätten 
Stadtteil-
management 
Projektkoordina-
tion 
1.486,00 € Soziale Stadt 2007 / 2008 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Bekanntmachung von Projektergebnissen

Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 
 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V.  
 
98
Öffentlichkeitsarbeit 
Projekt Initiatoren Beteiligte   Kosten Finanzierung Realisierung Träger Synergien Ziele / Strat. Bedeutung 
Bericht  
2005 / 2006 
Stadtteil-
management 
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion 
1.403,01 € Soziale Stadt 2007 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
• Bekanntmachung der Projektergebnisse 
Broschüre 
'Lokales Kapital 
für soziale 
Zwecke'  
2003-2008 
Stadtteil-
management 
Mikroprojekt-
träger,  
Sozialverwaltung 
Etat 'Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke' 
Projektmittel 
Lokales 
Kapital für 
soziale 
Zwecke 
2007 / 2008 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 3 
• Bekanntmachung der Projektergebnisse 
'Lokales Kapital für soziale Zwecke' 
Ausstellung  
'Ernst May' 
Stadt-
planungsamt 
Projektkoordina-
tion 
11.000,00 € Soziale Stadt 2007 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
 
Flyer / Plakate 
Architektur-
sommer 2008 
Stadtteil-
management 
Projektkoordina-
tion,  
Bewohner/innen, 
Akteure vor Ort 
343,91 € Soziale Stadt 2008 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 3, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
Bericht  
2007 / 2008 
Stadtteil-
management 
Pressestelle,  
Projektkoordina-
tion 
offen  Soziale Stadt 2009 Wissen-
schafts-
stadt 
Darmstadt 
Bausteine 
1, 2, 4, 5 
• Verbesserung des inneren und  äußeren 
Quartiersimages 
• Bekanntmachung der Projektergebnisse

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 6799
8.2 Presseveröffentlichungen 2007 ––––– 2008
Geld für Kranichstein – Stadtteil erhält Unterstützung aus dem Programm 'Soziale Stadt';
Darmstädter Echo, 02.01.2007
Wenig Interesse an Gewerbeverein – Geschäftsleben – Trotz Ermunterung durch den
Oberbürgermeister überwiegt bei Kranichsteiner Unternehmen Skepsis; Darmstädter Echo,
22.02.2007
'Manche müssen voll auf die Schnauze fliegen' – Konflikte – Cliquenarbeit in Kranichs-
tein; Darmstädter Echo, 24.02.2007
Faustrecht aus dem Osten? – Konflikte – Junge Russlanddeutsche bleiben vielfach unter
sich, manche fallen durch erhöhte Gewaltbereitschaft auf – Boxen im Kranichsteiner
'Sharks Gym'; Darmstädter Echo, 28.02.2007
Gemeinsam für ein 'sauberes' Wohnumfeld – KranichsteinerInnen reinigen ihren Stadt-
teil; Arheilger Post, 15.3.2007
Internationales Frauenfrühstück in Kranichstein; Arheilger Post, 15.3.2007
Mit Müllsack und Greifzange auf Tour - Aufräumaktion – Mehr als 100 Teilnehmer ma-
chen mit beim Frühjahrsputz in Kranichstein; Darmstädter Echo, 19.03.2007
'Toll: Kein Grund zum Schwänzen' – Vernetzung von Jugendarbeit und Schule unter
neuem Bildungsbegriff; Darmstädter Echo, 03.05.2007
Aufbruch und Chance für Kranichsteins Gewerbe – Vertreter des lokalen Gewerbe-
vereins des Stadtteils; Sonntag Morgenmagazin, 03.06.2007
Faszination der Kulturen – Beim achten Stadtteilfest auf der "bunten Wiese" kommen
Menschen aus vielen Kulturen zusammen; Darmstädter Echo, 04.06.2007
Ganz neuer Gewerbeverein – Veranstaltungen als Zukunftsplan; Beilage Darmstädter
Echo, 21.06.2007
Internationaler Kochkurs in Kranichstein; Arheilger Post, 21.06.2007
Frühjahrsputz in Kranichstein; GWH Magazin, 03/07
'Wir müssen die Axt scharf machen' – Stadtteilwerbung – Neuer Gewerbeverein beginnt
mit einem kleinen Kreis und will neue Aktivität ins Leben rufen; Darmstädter Echo,
12.07.2007
Mit Deutschen ins Gespräch kommen – Integration – Im Arbeitskreis 'Mikra' können Zu-
gezogene in Kranichstein Wünsche und Probleme ansprechen; Darmstädter Echo,
13.07.2007
Förderprogramm 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' für Kranichstein und Eber-
stadt–Süd wird verlängert; dafacto – Journal aus Darmstadt, 18.07.2007
'Kranichstein nach Ernst May' – Stadt präsentiert Ausstellung "Wohnklima – Siedlungs-
planungen Ernst Mays in den Jahren 1954 bis 1970"; dafacto-Journal aus Darmstadt,
29.08.2007
Kranichstein nach Ernst May; DarmstadtNews.de, 30.08.2007
Vortrag und Führungen über Kranichstein – Architekten und Städteplaner sprechen
über Wohnungsbau im nördlichen Stadtteil; Darmstädter Echo, 05.09.2007
Wohngebiete wie Bergketten – Die Nachkriegsentwicklung des Stadtplaners Ernst May
und seine Entwürfe für Neu-Kranichstein; Darmstädter Echo, 15.09.2007
'Ihr habt alles vor der Tür' – Stadtteilförderung – Pläne des neuen Gewerbevereins: Web-
seite, Umzug, Werbung; Darmstädter Echo, 20.09.2007

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 68100
'Soziale Stadt' – Darmstadt wird weiterhin gefördert; Arheilger Post, 8.11.2007
'Jugendliche fühlen sich stigmatisiert' – Sozialarbeit - Die Debatte ist Thema beim Box-
training von Ingo Koch in Kranichstein; Darmstädter Echo, 15.01.2008
Kranichstein im besten Alter – 40. Geburtstag in 2008 – Förderverein und Stadtteilrunde
laden zur Planung des Stadtteiljubiläums ein; Arheilger Post, 17.01.2008
Integration und Prävention als Strategie – Stadtrat Jochen Partsch: "Förderung benach-
teiligter Jugendlicher bedeutet Schutz potenzieller Opfer."; dafacto-Journal aus Darmstadt,
18.01.2008
Die 'S(Z)auberhaften' Stadteile Eberstadt Süd und Kranichstein rufen auf zum
Frühjahrsputz; Arheilger Post, 13.03.2008
Frühlingsputz; Darmstädter Echo, 14.03.2008
Stadtteilreinigungsaktion in Kranichstein ein voller Erfolg; Arheilger Post, 27.03.2008
Kranichsteiner Urgesteine berichten – Stadtteil feiert Grundsteinlegung zur ersten
Hochhaussiedlung im Mai 1968; Darmstädter Echo, 10.04.2008
Hölzernes Symbol; Darmstädter Echo, 10.04.2008
Es macht Spaß in Kranichstein älter zu werden – 3. Kranichsteiner Seniorenfest als
Startveranstaltung zum 40. Stadtjubiläum am Freitag 11. April, im Wohnpark; Arheilger
Post, 10.04.2008
Kranichsteiner Senioren feiern den Start des Stadtteiljubiläums – Mix aus Unterhal-
tung und Information – Gute Stimmung und großer Andrang; Arheilger Post, 24.04.2008
Theaterstück 'Heimat Fremde Heimat' am 9. Juni in Kranichstein - Aktuelles Theater-
projekt über Migrationserfahrung; Arheilger Post, 15.05.2008
'Anekdoten im Schaffner-Kostüm' – Stadtteilfest - Kranichsteiner feiern auf der grünen
Wiese rund um den Brentanosee; Darmstädter Echo, 19.05.2008
Lesetraining kommt in Kranichstein gut an – Erfolgreiches Projekt an der Erich-
Kästner-Schule; Darmstädter Echo, 30.05.2008
20 Nationen wachsen zusammen – Internationale Gärten - Menschen aus verschiedenen
Ländern bewirtschaften eine Fläche von 450 Quadratmetern; Darmstädter Echo, 26.06.2008
Förderprogramm des Bundes für benachteiligte Stadtteile wurde eingestellt – Stadt-
rat Jochen Partsch: 'Förderung von Kleinprojekten in Kranichstein und Eberstadt-Süd ist
sinnvoll und muss fortgesetzt werden'; dafacto-Journal für Darmstadt, 02.07.2008
'Soziale Stadt' zunächst gesichert – Nachhaltigkeitskonzept soll für drei weitere Jahre
Stadtteilarbeit in Eberstadt und Kranichstein sorgen; Darmstädter Echo, 26.07.2008
'Kranichstein innovativ' – Freischlad + Holz führen im Rahmen des Darmstädter
Architektursommers durch den Stadtteil, dafacto-Journal aus Darmstadt, 20.08.2008
Kranichstein – zum 40jährigen Jubiläum sportlich und bewegt; Arheilger Post,
22.08.2008
Für die Ampel fehlen Ersatzteile – Sicherheit: Fußgänger in Kranichstein wollen die An-
lage an der Hammelstrift aktiviert haben; Echo Online, 23.08.2008
Kranichsteiner Geschichte(n) – Welche Migranten machen mit beim
1. Kranichsteiner Erzählcafé?, Einladung zum Vorbereitungstreffen am 25.8 um 18 Uhr
im Luise- Büchner-Haus; Arheilger Post, 22.08.2008
Die Baugeschichte Kranichsteins – Stadtteilrundgang - Architektin Brigitte Holz erinnert
an die Pläne von Ernst May, die nicht weiterverfolgt wurden; Darmstädter Echo, 26.08.2008

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 69101
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                'Der Stadtteil ist viel besser als sein Ruf' – Zuwanderer und Flüchtlinge berichten von ih-
ren ersten Begegnungen; Darmstädter Echo, 01.09.2008
'Heute ist es traumhaft hier zu wohnen' – In den vergangenen vier Jahrzenhnten hat sich
der Ruf Kranichsteins zum Positiven gewandelt; Darmstädter Echo, 04.09.2008
Sonntags lernen Senioren das Surfen – Internet: Jugendcafé 'Chillmo' bietet für Senioren
die Möglichkeit, den Umgang mit dem Computer zu lernen; Echo Online, 04.09.2008
Wie die Häuser nach Kranichstein kamen? – Aufklärung zu interessanten historischen
Fragen beim Film- und Diaabend am 5.9. und bei Jubiläumsmatinee am 7.9.; Arheilger
Post, 04.09.2008
Bäume statt Hochhäuser – In 40 Jahren seit der Gründung hat Kranichstein das Image
der Trabantenstadt abgestreift; Frankfurter Rundschau, 08.09.2008
Ein Wagon erinnert an die Anfänge – 40 Jahre Kranichstein – Jubiläumsmatinee mit
Konzert und Lesung von Schülern der Erich-Kästner-Schule; Darmstädter Echo, 09.09.2008
Fest bei Comenius-Schule; Darmstädter Echo, 11.09.2008
Integration unter der Lupe – Gesellschaft – 25. Interkulturelle Woche – Motto: 'Teilhaben
– Teil werden' – Schwerpunkt: Interreligiöse Verständigung; Darmstädter Echo, 12.09.2008
Kranichsteiner Migrantinnen und Migranten berichten beim 1. Kranichsteiner
Erzählcafé – Kranichsteiner Geschichte(n) –; Arheilger Post, 26.09.2008
Jubiläum 40 Jahre Kranichstein – GWH seit der ersten Stunde im Stadtteil präsent;
GWH Magazin, Ausgabe 3/08
Bistro-Teams managen das Café Chillmo – Projekt: Im Jugendzentrum des Internationa-
len Bundes lernen Jugendliche verschiedener Kulturen zusammenzuarbeiten; Echo Online,
04.10.2008
Kranichstein soll noch schöner werden – Stadtentwicklung – Seit acht Jahren werden
Projekte durch das Programm 'Soziale Stadt' gefördert – Neue Vorhaben; Darmstädter
Echo, 12.11.2008
Ein Kalender zur Kranichsteiner Imagepflege; Darmstädter Echo, 26.11.2008
Platz für Hockey, Street– und Basketball – Soziale Stadt – Schlepperprüffeld wird jetzt
von Comeniusschule und Jugendclub genutzt; Darmstädter Echo, 01.12.2008
'Man merkt, dass man ausgegrenzt wird' – Integration – Diskussion der Schader–Stif-
tung zum Alltag in Darmstadt – Kranichstein geht mit positivem Beispiel voran;
Darmstädter Echo, 08.12.2008
Wieder Geld für 'Soziale Stadt' – Stadtteilerneuerung – Land fördert Projekte in Eber-
stadt-Süd und Kranichstein mit weiteren 1,4 Millionen Euro; Darmstädter Echo, 10.12.2008
Der 'Doktor' garantiert keine gesunde Kost – Familienbildung – Lotsen sollen Ein-
wandererfamilien bei der richtigen Ernährung ihrer Kinder helfen; Darmstädter
Echo,15.12.2008

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 70
8.3 Materialien
Folgende Materialien liegen vor und können über das Stadtplanungsamt, das Sozialdezernat,
die Stadtteilwerkstatt Kranichstein oder das Stadtteilmanagement bezogen werden:
• Magistrat der Stadt Darmstadt, Sozialdezernat
Sozialbericht Kranichstein, Beiträge zur Sozialberichterstattung 1 / 1997
Darmstadt 1998, vergriffen
• Magistrat der Stadt Darmstadt, Sozialdezernat
Entwicklungsbericht Kranichstein
Darmstadt 2000, vergriffen
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Sozialatlas Darmstadt – Bildung eines Sozialindex ,
Beiträge zur Sozialberichterstattung 1 / 2002
Darmstadt 2002
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Experten / Expertinnenbefragung
Darmstadt 2002
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Band 1: Haushaltsbefragung
Band 2: Anhang
Darmstadt 2002
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Stadtteilwerkstatt Kranichstein'
Darmstadt 2002
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Was ist die 'Soziale Stadt'?
Darmstadt 2002
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Bericht 2001 / 2002
Darmstadt 2003
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
'Kinder als Bauherren' – Broschüre 'Deutscher Städtebaupreis'
Darmstadt 2003
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
94102

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 71
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer '1. Stadtteilrundgang Kranichstein'
Darmstadt 2004
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Broschüre 'Kickboxen'
Darmstadt 2004
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur,
Inhalt: Jugendförderung, Sozialverwaltung Darmstadt
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Broschüre 'Konzept Bewohner/innenbeteiligung – Status + Perspektive'
Darmstadt 2004
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Was ist 'LOS' in Kranichstein?'
Darmstadt 2004
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur,
Inhalt: Stadtteilrunde Kranichstein
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Einrichtungen in Kranichstein'
Darmstadt 2004
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Bericht 2003 / 2004
Darmstadt 2005
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Broschüre 'Gesundheitskonferenz'
Darmstadt 2005
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
Inhalt: Sozialverwaltung Darmstadt, Gesundheitsamt Darmstadt, Diakonisches Werk
Darmstadt-Dieburg, Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Kindereinrichtungen in Kranichstein'
Darmstadt 2006
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Jugendeinrichtungen in Kranichstein'
Darmstadt 2006
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
95103

Kranichstein
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 72
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Schulen in Kranichstein'
Darmstadt 2006
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Dokumentation '1. Planungswerkstatt Stadtteilentwicklung'
Darmstadt 2007
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
Inhalt: Stadtplanungsamt Darmstadt, Sozialverwaltung Darmstadt, Grünflächen- und
Umweltamt Darmstadt, Amt für Wohnungswesen Darmstadt, Straßenverkehrs- und
Tiefbauamt Darmstadt, Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Darmstadt,
Bewohnerinnen und Bewohner, Freischlad + Holz, Planung und Architektur
96
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Bericht 2005 / 2006
Darmstadt 2007
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Was war 'LOS' in Kranichstein? 2003-20084
Darmstadt 2008
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Kranichstein innovativ'
Darmstadt 2008
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Aktualisierung Broschüre 'Kickboxen'
Darmstadt 2008
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur,
Inhalt: Jugendförderung, Sozialdezernat Darmstadt
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Dokumentation '2. Planungswerkstatt Stadtteilentwicklung'
Darmstadt 2008
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
Inhalt: Stadtplanungsamt Darmstadt, Sozialdezernat Darmstadt, Grünflächen- und
Umweltamt Darmstadt, Amt für Wohnungswesen Darmstadt, Straßenverkehrs- und
Tiefbauamt Darmstadt, Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Darmstadt,
Bewohnerinnen und Bewohner, Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt 2009
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg
104

2009/0415

2797 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
22.10.2009 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat VI Dezernat II 
Dezernat V 
Dezernat VI 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
 
Vorlage-Nr. 2009/0415 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Förderprogramm Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt, 
Kranichstein und Eberstadt Süd 
Bericht 2007/2008 
 
Vorlage vom: 10. 9.2009 
 
Beschlussvorschlag: 
Die Berichte 2007 / 2008 zur „Sozialen Stadt Kranichstein“ und „Sozialen Stadt Eberstadt Süd“ werden 
zur Kenntnis genommen. 
 
 
Anlagen: Bericht 2007/2008 - \"Soziale Stadt\" Darmstadt Eberstadt-Süd 
Bericht 2007/2008 - \"Soziale Stadt\" Darmstadt Kranichstein 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
... 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 10.09.2009  
 
Im Herbst 1999 wurde Darmstadt Eberstadt Süd nach einjähriger Förderung durch das 
Förderprogramm „Einfache Stadterneuerung“ in das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit 
besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“ aufgenommen. 
 
Der Stadtteil Darmstadt Kranichstein wurde im Jahr 2000 mit einem festgelegten Fördergebiet in 
das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. 
 
Hiermit werden der fünfte Bericht für Eberstadt Süd sowie der vierte Bericht für Kranichstein des 
Stadtplanungsamtes, des Sozialdezernats, des Caritasverbandes und des Diakonischen Werks als 
Träger der Stadtteilwerkstätten sowie des Stadtteilmanagements Freischlad + Holz vorgelegt. In 
Ergänzung der Vorjahresberichte werden die wichtigsten Projekte und Maßnahmen sowie weitere 
mit dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ vernetzte Maßnahmen im Zeitraum 2007 bis 2008 
zusammenfassend dargestellt. 
 
Die Berichte werden in angemessenen Abständen fortgeschrieben. 
 
Darmstadt, 10.09.2009 
61.1 sa-sm     Tel. 3641 
 
 
Dezernat II   Dezernat V   Dezernat VI 
 
 
 
 
Wolfgang Glenz  Jochen Partsch  Dipl.-Ing. Dieter Wenzel 
Bürgermeister   Stadtrat   Stadtrat 
 
 
Anlagen 
Bericht 2007 / 2008 – „Soziale Stadt“ Darmstadt Kranichstein 
Bericht 2007 / 2008 – „Soziale Stadt“ Darmstadt Eberstadt-Süd 
 
- jeweils eine Ausfertigung der Anlage für die Mitglieder des Magistrats 
- den Stadtverordnetenfraktionen werden insgesamt 24 Exemplare (je 5 x SPD, CDU, 
Bündnis 90 / Grünen, FDP, alle weiteren Fraktionen je 1x, 1x Büro des 
Stadtverordnetenvorstehers) sowie 1 CD-Rom zur Verfügung gestellt.

anlage 1

138476 Zeichen

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 1
Soziale Stadt Darmstadt Eberstadt Süd
STADTTEILWERKSTATT
DIAKON.WERK / CARITASVERBAND
IN DER KIRCHTANNE 33             64297 DARMSTADT
FREISCHLAD + HOLZ
PLANUNG UND ARCHITEKTUR
SPREESTRASSE 3A                        64295 DARMSTADT
STADTPLANUNGSAMT
BESSUNGER STR. 125                     64295 DARMSTADT
SOZIALDEZERNAT
LUISENPLATZ 5A                     64283 DARMSTADT
BERICHT 2007 2008/

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 2
Impressum
Auftraggeberin:
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Stadtplanungsamt
Bessunger Straße 125, 64295 Darmstadt
Sybille Menke-Kasugai
Tel. 06151 – 132607 / Fax 06151 – 132088
E-mail: sybille.menke-kasugai@darmstadt.de
In Zusammenwirken mit:
Sozialdezernat
Luisenplatz 5a, 64283 Darmstadt
Markus Emanuel
Tel. 06151 – 132168 / Fax 06151 – 132309
E-mail: markus.emanuel@darmstadt.de
Auftragnehmer:
Stadtteilmanagement
Freischlad + Holz
Spreestraße 3 a, 64295 Darmstadt
Tel. 06151 – 33131 / Fax 06151 – 33132
E-mail: office@freischlad-holz.de
Brigitte Holz
Silke Lässig, Anne Lederer
Stadtteilwerkstatt Eberstadt Süd
Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e. V.
In der Kirchtanne 33
64297 Darmstadt
Tel. 06151 – 503776 / Fax 06151 – 503778
E-Mail: w.veith@caritas-darmstadt.de / stadtteilwerkstatt.esued@freenet.de
Dr. Werner Veith
Peter Grünig
Abbildungen, sofern nicht anders benannt © Freischlad + Holz
Darmstadt, Mai 2009

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 3
Inhalt
1. Ausgangssituation 6
1.1 Profil des Fördergebietes 6
2. Kooperation mit Akteuren / Beteiligung der Bewohnerinnen
und Bewohner 9
2.1 Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen 9
2.2 AG Zukunft 10
2.3 Netzwerk Gesundheit 11
2.4 Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft 11
2.5 'Servicestelle HEGISS' 11
2.6 Überregionale Vernetzung 12
3. Projekte 'Soziale Stadt' 15
3.1 Baustein 1 – Bewohnerinnen- und Bewohnerbeteiligung 15
3.1.1 Zwischenfazit und Ziele 15
3.1.2 Projekte 2007 / 2008 15
3.1.2.1 Informationsstände 'Soziale Stadt' 15
3.1.2.2 Müllsammelaktion 'Grenzenlos sauber' 15
3.1.2.3 Informationsangebote / Sprechzeiten zu investiven Projekten 16
3.1.2.4 V eranstaltung 'Sicherheit im Alltag' 16
3.1.2.5 Tag der offenen Tür 16
3.1.3 Perspektiven 2009 / 2010 17
3.2 Baustein  2 – Lokale Ökonomie / Beschäftigungsförderung 19
3.2.1 Zwischenfazit und Ziele 19
3.2.2 Projekte 2007 / 2008 19
3.2.2.1 PiA 'Wohnumfeld' 19
3.2.2.2 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' 20
3.2.2.3 Jugendwerkstatt 21
3.2.2.4 'Xenos' – Qualifizierungszentrum Grenzallee 23
3.2.3 Perspektiven 2009 / 2010 23
3.2.3.1    'Hegiss Innovationen' – B 4 Unterstützung entwickeln 23
3.2.3.2    'BIWAQ' – Kinderkleider-Spielzeug-Börse / 
Qualifizieren und
              Produzieren in Eberstadt Süd 24
3.2.3.3    Agentur Guter Nachbar / Mobile Werkstatt 25
3.3 Baustein 3 – Förderung des sozialen und kulturellen Lebens 28
3.3.1 Zwischenfazit und Ziele 28
3.3.2 Projekte 2007 / 2008 28
3.3.2.1 M ultikulturelles Kochstudio 'Gari Baldi' 28
3.3.2.2 Frühlingswanderung 29
3.3.2.3 Stad tteilfest 29
3.3.2.4 Treffen unter dem Weihnachtsbaum 29

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 4
3.3.2.5 Circus Waldoni und Gemeinbedarfseinrichtungen 30
3.3.3 Perspektiven 2009 / 2010 33
3.3.3.1 Weitere  Aktivitäten 33
3.4 Baustein 4 – Städtebauliche Stabilisierung 37
3.4.1 Zwischenfazit und Ziele 37
3.4.2 Projekte 2007 / 2008 37
3.4.2.1 Neugestaltung des Waldspielplatzes 'In der Kirchtanne 6' 37
3.4.2.2 Neugestaltung des Wohnumfeldes 'Stresemannstraße 9 -15 A' 38
3.4.2.3 Neugestaltung Freiflächen 'Grenzallee 4 - 6' 39
3.4.2.4 Bau eines offenen Jugendtreffpunktes 40
3.4.3 Perspektiven ab 2009 41
3.4.3.1 Umgestaltung des Kirnberger Platzes mit
Büro der Bauverein AG, Büro der Stadtteilpolizei 41
3.4.3.2 Barrierefreie Vernetzung der Fußgängerzonen 41
3.4.3.3 Neugestaltung des Stadtteileingangs 41
3.4.3.4 Aufwertung der Straßenbahnhaltestelle 'Mittelschneise' 41
3.4.3.5 Neugestaltung des Areals der ehemaligen Rollschuhbahn 42
3.5 Baustein 5 – Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen 44
3.5.1 Zwischenfazit und Ziele 44
3.5.2 Projekte 2007 / 2008 44
3.5.2.1 Modernisierung der Bebauung Stresemannstraße 38- 48 44
3.5.2.2 Instandsetzung des Gebäudes Kirnbergerstraße 12 44
3.5.3 Perspektiven ab 2009 45
3.5.3.1 Ausbau des Gebäudes Kirnbergerstraße 12
zu einer 'Bürger-Servicestelle' 45
3.5.3.2 Bau einer Kinderkrippe 45
3.5.3.3 Aufwertung der Müllsammelplätze 45
3.5.3.4 Bau einer Mehrzweckhalle 46
4. Öffentlichkeitsarbeit 48
4.1 Teilnahme an Wettbewerben 48
4.2 Stadtteilrundgang 48
4.3 Teilnahme am Darmstädter Architektursommer 48
4.4 Was war 'LOS' in Eberstadt Süd? 2003 - 2008. 49
4.5 Plakatserie 'Soziale Stadt' 49
4.6 Präsentation des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' 49
4.7 Werbung für Veranstaltungen und Feste 50
4.8 Internet
–Präsentation der 'Sozialen Stadt' 50
4.9 Berichterstattung – Stadtteilzeitung des Nachbarschaftsvereins 54

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 5
5. Finanzmanagement 57
5.1 Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' 57
5.2 Drittmittelakquisition 57
5.3 Langfristige Finanzierungsplanung 58
5.4 Resümée 58
6. Chronologie des Prozesses 'Soziale Stadt' 60
7. Anhang 64
7.1 Presseveröffentlichungen 2007 
- 2008 64
7.2 Materialien 69

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 6
1.1 Profil des Fördergebietes
Gebietsgröße / Gebietskulisse
Mit einer Größe von 27 ha gehört Eberstadt Süd zu den kleineren Fördergebieten der 'Sozia-
len Stadt' in Hessen. Im Hochhausquartier und den arrondierenden Bebauungen aus den 1970er
Jahren leben 2.965 Einwohnerinnen und Einwohner. Im statistischen Bezirk 750 Kirchtanne,
zu dem das Fördergebiet Eberstadt Süd gehört, leben insgesamt etwa 6.200 Einwohnerinnen
und Einwohner, d.h. fast 30 % der Bevölkerung des Stadtteils Eberstadt.
Abb. 1: Lageplan Fördergebiet, o.M., Büro Freischlad + Holz
1. Ausgangssituation
Die Arbeit der Projektsteuerung und des Quartiersmanagements im Rahmen des Bund-Län-
der-Programms 'Soziale Stadt' im Stadtteil Eberstadt Süd wird in zweijährig herausgegebenen
gemeinsamen Berichten dargestellt. Die vorangegangenen Berichte dokumentieren die Tätig-
keiten in den Jahren 1999 bis 2006, der nun vorliegende fünfte Bericht die Arbeit von 2007 und
2008. Einen Gesamtüberblick über die Programmumsetzung eröffnet das nach Handlungs-
feldern in Projekttableaus geordnete 'Integrierte Handlungskonzept' unter www.darmstadt.de/
stadtplanung.
Zur Einführung in die Thematik erfolgte in den ersten drei Berichten eine Kurzdarstellung des
Bund-Länder-Programms, der Struktur des Gebietes sowie der Organisationsstrukturen des
Projektes. Auf diese wird daher in diesem Bericht verzichtet.
Sämtliche Berichte stehen im Internet unter www.darmstadt.de/stadtplanung bzw. unter
www.darmstadt.de/wirtschaft/stadtplanung/stadterneuerung als Downloads zur Verfügung.

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 7
Abb. 2: Strukturdaten Fördergebiet Eberstadt 2
1 Arbeitslose auf 100 erwerbsfähige Einwohnerinnen und Einwohner von 15 bis 65 Jahre (städtischer Index,
Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung für den Bezirk 750 Kirchtannensiedlung, es handelt sich nicht um
die Arbeitslosenquote der Arbeitsagenturen, Stand 31.12.2007)
2 Angaben erstellt vom Amt für Einwohnerwesen, Wahlen und Statistik, Abteilung Statistik, Darmstadt 2008
3 Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.): Sozialatlas Darmstadt, Beiträge zur Sozialberichterstattung
1 / 2002, Darmstadt 2002
Trotz der vergleichsweise geringen Größe des Fördergebietes ist die integrierte Betrachtung
vorhandener Problemlagen ebenso gewährleistet wie das Nutzen vorhandener Potenziale und
die Einbeziehung einer Vielzahl an Akteuren und Integrationskräften. Von besonderer Bedeu-
tung ist auch das Vorhandensein öffentlicher Einrichtungen (u.a. Grundschule, Kindertages-
stätte, Kinderhaus, Jugendzentrum, Städtischer Sozialdienst, Gemeindezentrum, Senioren-
treff, CaritasLokal, Polizei), eines Stadtteilzentrums sowie diverser Dienstleister (Café und
Waschsalon BAFF, Circus Projekt Waldoni e.V.) im Fördergebiet. Alle Einrichtungen beteili-
gen sich intensiv am Stadtteilentwicklungsprozess. Mit der überschaubaren Gebietsgröße ist
eine deutlich sichtbare Bündelung von Maßnahmen und Projekten verbunden, die sich nach-
haltig Image aufwertend auswirkt. Im Wesentlichen stimmt das Programmgebiet mit den Aktions-
räumen der Bewohnerschaft überein.
Ressourcen / Beziehungsdynamiken
In Eberstadt Süd konstituierte sich vor ca. 16 Jahren die 'Stadtviertelrunde (SVR) Eberstadt
Süd'. Sie weist zwischenzeitlich nahezu 50 Vertreterinnen und Vertreter (30 ständige Mitglie-
der / 20 interessierte Teilnehmende) von Institutionen, Einrichtungen, Verwaltung, Vereinen
und Bewohnergruppierungen auf. Ihre heutige Arbeitsstruktur wurde im Rahmen des Konzep-
tes zur Bewohnerinnen- und Bewohnerbeteiligung unter dem Dach der 'Sozialen Stadt' erar-
beitet und durch den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung im Jahr 2005 verab-
schiedet. Gemeinsames Ziel ist, einer langfristigen Einstufung des Fördergebietes als Problem-
viertel entgegenzuwirken und benachteiligte Bewohnergruppierungen in der Bewältigung von
individuellen wie kollektiven Problemlagen zu unterstützen. Die SVR setzt sich in ihrer Netzwerk-
funktion kontinuierlich mit den Bedarfen und Möglichkeiten des Stadtquartiers, auch über die
Grenzen des Fördergebietes hinaus, auseinander und entwickelt Perspektiven für seine wei-
tere Entwicklung.
Eberstadt Süd Gesamtstadt
Größe 27 ha 12.224 ha
Einwohnerzahl 2.965 139.103
davon Migrantinnen und Migranten 24,1 % 16,1 %
davon Aussiedlerinnen und Aussiedler                 nicht bekannt, da als Deutsche gemeldet
Altersgruppe über 65 Jahren 15,4 % 18,5 %
Altersgruppe unter 18 Jahren 24,1 % 16,1 %
Arbeitslosendichte SGB II 1 (31.12.2007) 1,4 % 1,3 %
Arbeitslosendichte SGB III (31.12.2007) 13,2 % 4,9 %
Strukturdaten
Laut Sozialatlas der Wissenschaftsstadt Darmstadt aus dem Jahr 20003 hat sich die soziale
Lage im Stadtviertel Eberstadt Süd innerhalb weniger Jahre zugespitzt. Die im Jahr 2008
sozialraumbezogen für das Fördergebiet ermittelten Strukturdaten (s. Abb. 2) stützen diese
Feststellung.

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 8
Deutlich wird:
• der Anteil der Migrantinnen und Migranten liegt mit 24,1 % deutlich über dem Durchschnitts-
wert der Gesamtstadt (16,1 %), dabei ist der Anteil der Migrantinnen und Migranten aus
den ehemaligen Sowjetstaaten (u.a. Russland, Ukraine, Kasachstan) aufgrund der deut-
schen Staatsangehörigkeit statistisch nicht erfasst;
• der Anteil der Minderjährigen liegt mit 24,1 % ebenfalls weit über dem Anteil der Gesamt-
stadt (16,0 %);
• die Arbeitslosendichte der SGB II- Bezieherinnen und Bezieher liegt bei 1,4 % (Gesamt-
stadt 1,3 %);
• die Arbeitslosendichte der SGB III- Bezieherinnen und Bezieher liegt mit 13,2 % deutlich
über der Dichte der Gesamtstadt (4,9%).
Besondere Aufgaben in der Gesamtstadt
Das Stadtquartier Eberstadt Süd ist innerhalb der Gesamtstadt als wichtiger Wohnstandort
zu sehen, dem aufgrund des hohen Anteils an Bewohnerinnen und Bewohnern mit Migrations-
hintergrund wesentliche Integrationsaufgaben zu fallen. Dabei ist unter Integration sowohl die
Integration von Migrantinnen und Migranten als auch die Integration deutscher Bevölkerungs-
gruppierungen, die sozial benachteiligt sind, zu verstehen, die im Fördergebiet dicht zusam-
men leben und vielfach von gleichen persönlichen und materiellen Zwängen begleitet sind.
Um zu erreichen, dass besser verdienende Deutsche sowie besser verdienende Migrantinnen
und Migranten den Stadtteil nicht verlassen, wird Bildung, Ausbildung und Qualifizierung ne-
ben der durch das Programm geförderten städtebaulichen Aufwertung ein sehr hoher Stellen-
wert eingeräumt. D.h über das Programm 'Soziale Stadt' hinaus ist Sorge dafür zu tragen,
dass die Kindertagesstätten und die Schule sowie die übrige öffentliche Infrastrukturausstattung,
über eine der  Aufgabe angemessene finanzielle und personelle Ausstattung verfügen.
Ziel ist, über eine optimale Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen hoher Quailität mittel-
und langfristige Gentrifizierungsprozesse, d.h. soziale Umstrukturierungsprozesse auszulö-
sen und zu verhindern, dass das Fördergebiet zu einem Durchgangsquartier wird.
Reaktion auf Problemlagen
In Reaktion auf vorhandene soziale, städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Problem-
lagen wurde im Rahmen des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' neben der Stärkung der
Netzwerke und dem  Ausbau der Raumangebote für die Arbeit von Bewohnerinnen- und Be-
wohnergruppen (CaritasLokal / Nachnutzung der ehemaligen Stadtteilwerkstatt) insbesondere
in den öffentlichen Raum des Stadtteils sowie in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche
investiert. Darüber hinaus wurden mit der Einrichtung eines Waschsalons sowie der Verbes-
serung der Rahmenbedingungen des Stadtteilcafés niedrigschwellige Beschäftigungsangebote
eröffnet. Zur Zeit befindet sich der Bau einer Jugendwerkstatt mit ergänzenden Präventions-
und Beratungsangeboten in der Umsetzung.
Durch die Wohnungswirtschaft (Bauverein AG) wurden zu Beginn der Förderung umfangreiche
Sanierungsmaßahmen im Wohnungsbestand (August-Metz-Weg / Weidigweg / Kirnberger
Platz) umgesetzt. Weitere Modernisierungsmaßnahmen werden derzeit vorbereitet.
Zwischenzeitlich mehren sich die Anzeichen, dass vor dem Hintergund zunehmender Leer-
stände erneut Investitionen und ein umfassendes Wohnraumkonzept der Bauverein AG erfor-
derlich sind. Weitere Maßnahmen zur Wohnumfeldaufwertung (u.a. Neugestaltung Kirnberger
Platz) sowie zum Ausbau der Infrastruktur (u.a. Kinderkrippe) befinden sich in der Planung.
Auch die Modernisierung und der Ausbau von Spielräumen sowie die Modernisierung eines
großen Sport- und Spielbereichs, der der Grundschule für den Sportunterricht in der warmen
Jahreszeit zur Verfügung steht, erfolgten in Reaktion auf die Bedarfe des Stadtteils.

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 9
2. Kooperation mit Akteuren / Beteiligung der Bewohnerinnen und
Bewohner
Die Arbeit der Projektkoordination wird entscheidend durch die Beteiligung der Bewohner-
innen und Bewohner und die Mitarbeit und Kooperation der lokalen  Akteure vor Ort, d.h. der
Einrichtungen, der Träger von Projekten, der Wohnungswirtschaft sowie der Vertreter der loka-
len Ökonomie bestimmt. Darüber hinaus von Bedeutung ist auch die Einbindung in das
Hessische Netzwerk 'Soziale Stadt'.
2.1 Bewohnerinnen– und Bewohnerarbeitsgruppen
Die im Ergebnis der 1. Bewohnerinnen-/Bewohnerversammlung 2004 entstandenen
Arbeitsgruppen arbeiten seither kontinuirlich. Seit Januar 2007 existiert ein Arbeitskreis 'Inter-
religiöses Gespräch', dessen Ziel es ist, Angehörigen verschiedener Religionsgemeinschaften
die Möglichkeit zum Austausch zu geben. Die aktuellen Arbeitsinhalte der AGs stellen sich
wie folgt dar:
AG 'Bauverein'
Wesentliches Anliegen der Arbeitsgruppe ist die Lösung bestehender Probleme in den Lie-
genschaften der Bauverein AG. Von Mieterinnen und Mietern werden Mängellisten erstellt, die
vom nicht funktionierenden Abfluss bis zu defekten Fahrstühlen und Lärmbelästigungen sowie
Mängeln im Umfeld der Gebäude reichen. Auch die Einstellung von Hausmeistern ist ein
behandeltes Thema. Die erkannten Probleme werden in der Regel mit einem leitenden Mitar-
beiter der Bauverein AG erörtert und, sofern möglich, kurzfristig abgebaut. Gebäudeübergreifend
behandelt werden u.a. Verkehrsprobleme im Wohnbereich, Notwendigkeiten zur Aufwertung
von Spielplätzen und zur Schaffung von Treffpunkten.
Die AG 'Bauverein' trifft sich in vierwöchigem Abstand und wird durch die Stadtteilwerkstatt
moderiert. Unterstützend wirkt seit 2009 das Stadtteilmanagement, vertreten durch das Büro
Freischlad + Holz, mit.
AG 'Soziale Nachbarschaft'
Ziel dieser Bewohnerarbeitsgruppe ist, eine Verbesserung des nachbarschaftlichen Zusam-
menlebens im Stadtteil zu erreichen und die Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner
mit ihrem Quartier zu fördern. Auf Initiative der AG 'Soziale Nachbarschaft' und der AG 'Bau-
verein' wurde in den Jahren 2007 / 2008 eine Vielzahl an Veranstaltungen durchgeführt. Die AG
trifft sich ebenfalls vierwöchentlich unter der Leitung der Stadtteilwerkstatt.
AG 'Stadtteilfest'
Die AG 'Stadtteilfest' trat erstmals im Januar 2002 zusammen. Seit dieser Zeit wird das zwei-
jährig stattfindende Stadtteilfest in Moderation der Stadtteilwerkstatt geplant und durchge-
führt. Zu den Mitgliedern der AG stoßen Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen und Institu-
tionen des Quartiers sowie weitere Kooperationspartner, die sich im Vorfeld des Festes in
vierwöchigem Abstand über sechs Monate treffe n. In jedem Jahr ist das Fest ein großer
Erfolg.
Das Stadtteilfest des Jahres 2008 war ein sehr gut besuchtes, multikulturelles Ereignis. An
zahlreichen Ständen konnte die Vielfalt des bürgerschaftlichen Lebens in Eberstadt Süd
bestaunt werden. Auch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm bot eine interessante
Unterhaltung. Berührungsängste wurden abgebaut, Gespräche zwischen und mit Bewohner-
innen und Bewohnern unterschiedlichster Herkunft initiiert und die Identifikation der Bewohner-
innen und Bewohner mit ihrem Stadtteil gefördert.

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
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AG 'Interkulturelle Stadtteilarbeit'
Das Interkulturelle Büro der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in Eberstadt Süd, in Kooperation
mit der Stadtteilwerkstatt, die AG 'Interkulturelle Stadtteilarbeit' initiiert. In der AG haben sich
Vertreterinnen und Vertreter verschiedener zugewanderter Bevölkerungsgruppen zusammen
geschlossen. Die Mitglieder setzen sich insbesondere für Projekte ein, die die Integration und
das friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft fördern. Hierzu
gehören u.a. das Stadtteilfest, Infoabende in der Schule, aber auch Sprachkurse. Wesentlich
ist, dass eine Kommunikation wichtiger Informationen in unterschiedlichen Gemeinschaften
(Communities) erfolgt und dass die Mitglieder der AG als Multiplikatoren, Vermittler und Über-
setzer zur Verfügung stehen.
Die AG tagt überwiegend in der Stadtteilwerkstatt, die sie begleitet und unterstützt. Einige
Treffen finden in anderen Einrichtungen des Stadtteils statt.
Unterstützt durch das Interkulturelle Büro der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurden aus der
AG 'Interkulturelle Stadtteilarbeit' heraus zwei Vereine, der 'Internationale Eberstädter
Familienverein e.V.' sowie der 'Frauenverein 'Hoffnung' e.V. ' gegründet.
AK 'Interreligiöses Gespräch'
Der AK 'Interreligiöses Gespräch' wurde im Januar 2007 gegründet. Ziel dieses Arbeitskreises
ist es, den Menschen unterschiedlicher Konfessionen eine Gesprächsplattform zu bieten,
auf der ein  Austausch stattfinden kann. Jeder kann seine persönliche Geschichte einbringen
und anderen die eigenen Traditionen und Werte näher bringen. Durch die offene Gesprächsrunde
werden Vorurteile abgebaut und dem Entstehen von Spannungen zwischen den verschiedenen
Religionsgemeinschaften entgegengewirkt.
Ziel des Arbeitskreises ist, einen Beitrag zum Zusammenleben im Stadtteil zu leisten. Mit
Informationsabenden (z.B. über die Christen Indiens mit dem aus Indien stammenden Kaplan
Manikathan, der Kath. Gemeinde St. Georg) tritt der Arbeitskreis in die Öffentlichkeit.
Im Oktober /  November 2008 fand, ausgelöst durch den AK 'Interreligiöses Gespräch' die
Veranstaltungsreihe 'Begegnungen mit dem Islam' statt. Ziel dieser Veranstaltung war, einen
Beitrag zum Verstehen des Islams zu leisten, Möglichkeiten gemeinsamen Lebens und
Lernens zu erkunden und Begegnungen zu ermöglichen.
Zurzeit nehmen vorwiegend Christen verschiedener Konfessionen, Muslime und Menschen
ohne formale Religionszugehörigkeit teil, der Arbeitskreis ist bestrebt, auch Menschen anderer
Religionen in seine Arbeit zu integrieren.
2.2 AG 'Zukunft'
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und
Landesentwicklung im Jahr 2008 aufgefordert, ein Nachhaltigkeitskonzept zu erarbeiten. Das
Nachhaltigkeitskonzept wurde dem HMWVL im Sommer 2008 übergeben.
Zur weiteren Ausarbeitung eines auf die Erklärun g aufbauendes Verstetigungskonzept wurde
die AG 'Zukunft' gegründet. Sie setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtteil-
werkstatt, des Stadtteilmanagements, des Sozialdezernats, der Bezirksverwaltung Eberstadt,
des Nachbarschaftsvereins Eberstadt Süd, der freien Träger, der AG Kinder und Jugend, der
Beschäftigungsträger, der Migranten, der Bewohner/innen und der Kirchengemeinden
zusammen. Die AG trat erstmals im Mai 2008 zusammen und tagt seitdem in regelmäßigen
Abständen. Ziel ist, die Erarbeitung eines Konzepts zur Verstetigung von Projekten und
Maßnahmen des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt'.

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 11
2.3 Netzwerk Gesundheit
Vor dem Hintergrund gehäuft auftretender Probleme im Gesundheits- und Präventionsbereich
wurde durch die Stadtteilwerkstatt gemeinsam mit Partnern das 'Netzwerk Gesundheit' Eber-
stadt Süd initiiert.
Zum Netzwerk gehören Vertreterinnen und Vertreter der Grundschule, der Kinder- und Alten-
betreuungseinrichtungen, der Sportvereine, der medizinischen Dienste, der therapeutischen
Einrichtungen, der Ärzte und Apotheken, der Präventionseinrichtungen, der Migrantenvereine,
der Beratungseinrichtungen, der sozialen Einrichtungen, des Gesundheitsamtes Darmstadt
und des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Das Netzwerk tagt in achtwöchigem Rhythmus zu
gesundheitsrelevanten Themen.
Zur Präsentation der Arbeit des Netzwerks wurde im März 2007 der Aktionstag 'Bewegt +
Gesund' veranstaltet. Ziel der Veranstaltung war die Stärkung des Interesses für das Thema
Gesundheit im Stadtteil sowie ein reger Informations- und Erfahrungsaustausch der Teilnehmer-
innen und Teilnehmer. Dem Motto entsprechend wurde ein abwechslungsreiches Programm
mit Vorträgen, Aufführungen, Informationsständen und Mitmach-Aktionen angeboten.
2.4 Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft
Die Wohnungswirtschaft ist in Eberstadt Süd über die Bauverein AG in die 'Soziale Stadt'
eingebunden. Vertreterinnen und Vertreter des Unternehmens nehmen regelmäßig an den
Sitzungen der Projektkoordination, der Stadtviertelrunde Eberstadt Süd sowie der Bewohner-
arbeitsgruppe 'Bauverein' teil. Gemeinsames Ziel ist, den Wohnungsbestand sowie das Wohn-
umfeld im Kontext des Programms 'Soziale Stadt' sukzessive instandzusetzen und heutigen
Erfordernissen anzupassen.
Zur Zeit besteht erhöhter Handlungsbedarf, da sich anders als in den Vorjahren Leerstände im
Wohnungsbestand abzeichnen.
2.5 'Servicestelle HEGISS'
Über die Projektkoordination findet im Rahmen der kontinuierlichen Projektarbeit (Vorstellung
von 'good-practice' Beispielen), der Fortbildungsveranstaltungen sowie der Evaluierung ein
reger Austausch mit der 'Servicestelle HEGISS' statt.
Zur Weiterentwicklung des Programms 'Soziale Stadt' wurden auf Landesebene vier Projekt-
gruppen gebildet. Das Stadtteilmanagement ist Partner der Projektgruppe 4, die sich mit dem
Thema Wohnraumversorgung befasst. Die Stadtteilwerkstatt nimmt an der Projektgruppe 3
'Lokales Bildungs- und Integrationsmanagement' teil. Am 15.12.2006 fand eine Veranstaltung
der Projektgruppe 3 in Kranichstein statt.
Wichtige Ziele und Aufgaben der AG sind die Erarbeitung einer Strategie zum Erhalt der
Stadtteilwerkstatt sowie des Stadtteilmanagements, die Entwicklung von konstanten
Beteiligungs- und Organisationsstrukturen für Eberstadt Süd (u.a. Stadtviertelrunde) und die
Ausarbeitung einer Strategie zur Weiterführung der Bewohner/innenarbeitsgruppen seitens
des Stadtteilmanagements. Im Kontext der Verstetigung werden in der AG die nach Auslauf
der Förderung resultierenden Veränderungen behandelt. Das Betrachtungsgebiet Eberstadt
Süd wird sich auf die Gesamtstadt Darmstadt ausweiten.

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2.6 Überregionale Vernetzung
Die Projektkoordination vertritt das Projekt auf örtlichen und überörtlichen Veranstaltungen.
Die Teilnahme an HEGISS Arbeitstreffen, Themenveranstaltungen und Mitgliederversammlun-
gen gewährleistet, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt über alle hessenweiten Entwick-
lungen des Bund-Länder-Programms informiert ist.
Die Stadtteilwerkstatt ist Mitglied des Arbeitskreises Gemeinwesenarbeit Caritas / Diakonie
(Zusammenschluss von Projekten der GWA in Hessen und Nassau und der Diözese Mainz)
sowie des Arbeitskreises 'Soziale Brennpunkte in Darmstadt'.
Mitglieder der Bewohnerarbeitsgruppen und die Stadtteilwerkstatt haben an den HEGISS-
Bewohnerinnen- und Bewohnertreffen am 24.03.07 in Eschwege-Heuberg, am 03.11.07 in
Hattersheim, am 06.12.07 in Frankfurt am Main und am 09.08.08 in Rüsselsheim teilgenom-
men.
In der Stadtteilrunde in Kranichstein am 26.11.2008 haben Vertreter/innen der Institutionen
Circus Waldoni e.V., Mobile Praxis e.V. und Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V.
das Projekt Creativhof Grenzallee vorgestellt. Ziel für 2009 / 2010 ist, die zwei Stadtteile noch
intentensiver miteinander zu vernetzen. Ein erster Schritt dabei wird der Besuch der Stadtteil-
runde auf dem Areal der Grenzallee sein.
Die Evaluierung des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' erfolgt durch das Deutsche Ins-
titut für Urbanistik (Difu), das Institut für Wohnen und Umwelt (IWU) sowie das Deutsche
Jugendinstitut (DJI). Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich an den unterschiedlichen
Befragungen der Einrichtungen beteiligt und an Präsentationen der Ergebnisse teilgenom-
men.

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AG Zukunft
Projektkoordination
'Soziale Stadt'
Kooperation mit
Akteuren / Beteiligung
der Bewohnerinnen und
Bewohner
Stadtviertelrunde
Eberstadt Süd (SVR)

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HEGISS- Bewohner/innen-
treffen in Eschwege
(Abb.: Stadtteilwerkstatt)
Überregionale Vernetzung
AG Bauverein
(Abb.: Stadtteilwerkstatt)
AG Stadtteilfest
(Abb.: Stadtteilwerkstatt)

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3. Projekte 'Soziale Stadt'
3.1 Baustein 1 – Bewohnerinnen- und Bewohnerbeteiligung
3.1.1 Zwischenfazit und Ziele
Zu Programmbeginn wurden als zentrale Ziele für die Zusammenarbeit die Aktivierung der
Bewohnerschaft, die Bildung von Bewohner/innenarbeitsgruppen und die Weiterentwicklung
des lokalen Entwicklungsnetzwerkes – Stadtviertelrunde (Hauptamtlichentreff) als begleiten-
dem Gremium für die 'Soziale Stadt' formuliert.
Die Einrichtung von Bewohner/innenarbeitsgruppen, die Durchführung von Stadtteilbegehungen,
Informationsständen, Bewohner/innenversammlungen und die Fortbildung von Bewohnerinnen
und Bewohnern führte nicht nur zu einer Stärkung der ehrenamtlichen Potenziale im Förder-
gebiet sondern auch zur erfolgreichen Umsetzung einer Vielzahl an Projekten und Maßnah-
men. Besonders hervorzuheben ist in diesem Kontext die umfangreiche und passgenaue
Adressatenbeteiligung bei sämtlichen investiven Projekten.
Im Rahmen der Programmdurchführung erfolgte auf Wunsch engagierter Bewohnerinnnen
und Bewohner die Öffnung der Stadtviertelrunde, die öffentlich unter der Leitung eines gewähl-
ten Stadtteilvertreters tagt. Die Strukturen zur Bewohnerinnen- und Bewohnerbeteiligung wur-
den in einem Konzept 'Bewohnerbeteiligung' festgehalten und durch den Magistrat und die
Stadtverordnetenversammlung beschlossen.
Wichtige Ziele für die weitere Umsetzung sind die Sicherung der Stadtviertelrunde als
Vertretungsgremium des Stadtviertels und die Sicherstellung einer nachhaltigen Kooperations-
struktur der Institutionen und Vereine. Eine schrittweise Überleitung der Moderation und Orga-
nisation von Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen in die Eigenverantwortung wird ver-
folgt sowie die Selbständigkeit der Bewohnerarbeitsgruppen unterstützt.
3.1.2 Projekte 2007 / 2008
3.1.2.1 Informationsstände 'Soziale Stadt'
Um ein hohes Maß an Transparenz in der Entstehung und Umsetzung von Projekten zu ge-
währleisten, wurden diverse Informationsstände eingerichtet. Hierzu gehörten die Vorstellung
der Projekte der ‘Sozialen Stadt’ im Rahmen des Elternsprechtages der Wilhelm-Hauff Schu-
le, des Stadtteilfestes und der Müllsammelaktion.
Ziel war die Information der Öffentlichkeit über soziale, kulturelle, beschäftigungsfördernde
und bauliche Projekte, die Entgegennahme von Informationen, Anregungen und Kritik, der
Hinweis auf Veranstaltungen sowie die Gewinnung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer.
3.1.2.2 Müllsammelaktion 'Grenzenlos sauber'
Durch die AG 'Soziale Nachbarschaft' und die Stadtteilwerkstatt wurden Bewohnerinnen und
Bewohner des Stadtviertels, Mitglieder der Vereine und Institutionen, Schulen und Kinder-
tagesstätten im März 2007 und 2008 eingeladen, den Stadtteil gemeinsam zu reinigen. Die
Frühjahrs-reinigungsaktion schließt sich der hessenweiten Kampagne 'Sauberhafter
Frühlingsputz' an, die wiederkehrend mit viel Erfolg durchgeführt wird. Wesentliches Ziel war
die Erhöhung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und die Verbesserung des
Quartiersimages. Für die Müllsammelaktion, an der jeweils rund 150 Bewohnerinnen und
Bewohner gemeinsam ihren Stadtteil reinigten, stellte der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und

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Stadtreinigung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EAD) Arbeitsmaterialien wie Handschuhe,
Müllsäcke und Greifzangen sowie einen Restmüllcontainer bereit. Die Bauverein AG sowie
der Caritasverband Darmstadt und das Diakonische Werk honorierten das ehrenamtliche
Engagement mit einem gesponserten Mittagessen im Café BAFF. Auch in den kommenden
Jahren sind weitere Müllsammelaktion in Eberstadt Süd geplant.
3.1.2.3 Informationsangebote / Sprechzeiten zu investiven Projekten
Durch das Stadtteilmanagement werden seit Mitte 2004 regelmäßig stattfindende Sprech-
stunden zu baulichen und städtebaulichen Projekten der 'Sozialen Stadt' angeboten. Ziel ist,
die Bewohnerinnen und Bewohner zeitnah über Projekte zu informieren, Rückfragen zu
beantworten und die Partizipation am Stadtteilentwicklungsprozess sicherzustellen.
3.1.2.4 V eranstaltung 'Sicherheit im Alltag'
Im Juli 2007 fand in der Aula der Wilhelm-Hauff-Schule die gutbesuchte Veranstaltung 'Sicherheit
im Alltag – betrügerische Geschäfte' statt. Die Polizei und die Sparkasse gaben Tipps zum
Schutz vor gängigen Methoden in Sachen Diebstahl und Betrug. Insbesondere auf die
Problematik des sogenannten 'Enkeltricks' wurde hingewiesen.
Initiiert wurde die Veranstaltung durch die AG 'Interkulturelle Stadtteilarbeit'. Als Kooperations-
partner beteiligten sich das Interkulturelle Büro Darmstadt, die Sparkasse Darmstadt sowie
verschiedene polizeiliche Institutionen.
3.1.2.5 T ag der offenen Tür
Am 09.02.2008 fand im Caritas Lokal unter Anteilnahme von Repräsentanten des öffentlichen
Lebens ein 'Tag der offenen Tür' statt.
Viele Besucher kamen, um sich über die Angebote der Stadtteilwerkstatt Eberstadt Süd und
der verschiedenen Arbeitsgruppen zu informieren. Dabei bestand die Möglichkeit des
Austauschs mit den jeweiligen Ansprechpartnern.
Studierende des Master-Studiengangs 'Soziale Arbeit' der Hochschule Darmstadt stellten
ihre Projektarbeiten zu verschiedenen Arbeitsfeldern der Stadtteilwerkstatt Eberstadt Süd
vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des multikulturellen Kochprojekts 'GARI BALDI'
organisierten ein internationales Buffet. Kulturelle Beiträge von kleinen und großen
Bewohnerinnen und Bewohnern rundeten den Nachmittag ab.

Eberstadt Süd
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3.1.3 Perspektiven 2009 / 2010
Künftig wird das Augenmerk auf dem Erhalt und die Verfestigung der entwickelten Strukturen
und den damit einhergehenden Aktivitäten liegen. Die Stadtviertelrunde Eberstadt Süd, als
Vertretungsgremium des Stadtviertels, soll die Stadtteilentwicklung weiterhin maßgeblich
beeinflussen und negativen Tendenzen entgegenwirken. Vor allen Dingen wird in den nächsten
Jahren versucht, die entstandenen Strukturen zu festigen und die AGs weiterzuführen. Dabei
sollen engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefördert und aktiv eingebunden werden,
sowie neue Bewohnerinnen und Bewohner zur Teilnahme und Mitarbeit im Stadtteil motiviert
werden.
Die AG 'Zukunft', die als Untergruppe der Stadtviertelrunde gebildet wurde, setzte sich mit der
Frage der Verstetigung nach dem Auslaufen des Förderprogramms 'Soziale Stadt' auseinander.
Anhand von Fragebögen werden die Bewohner/innenarbeitsgruppen ihre bisherige Arbeit
bewerten; die Ergebnisse der Befragung werden in die weitere Planung der verschiedenen
Angebote einbezogen. Es zeichnet sich ab, dass die Bewohnerinnen und Bewohner das
Fortbestehen ihrer Arbeitsgruppen über den Ablauf des Förderprogramms für wichtig erachten.
Methodisch werden für die weitere Planung folgende Ansätze verfolgt:
• Verstetigung bestehender Arbeitsgruppen und Aktivitäten durch Vernetzung mit und Ver-
ankerung in der Stadtviertelrunde;
• Einbindung des Netzwerks Gesundheit in die Stadtviertelrunde;
• Akquisition neuer Bewohnerinnen und Bewohner durch die vorhandenen oder neue An-
gebote.
• Überführung der Moderation und Organisation der Bewohnerarbeitsgruppen in die Ver-
antwortung der Bewohner/innen und der Stadtviertelrunde;
• Partizipation an konkreten Projekten;
• die Werbung weiterer Interessierter für die Teilnahme an der Stadtviertelrunde.

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Baustein 1
Bewohnerinnen– und
Bewohnerbeteiligung
Reinigungsaktion
'Grenzenlos sauber'
Tag der offenen Tür
im CaritasLokal
(Abb.: Stadtteilwerkstatt)
Reinigungsaktion
'Grenzenlos sauber'

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3.2 Baustein 2 – Lokale Ökonomie / Beschäftigungsförderung
3.2.1 Zwischenfazit und Ziele
Aufgrund des äußerst eingeschränkten Arbeitsplatzangebotes im Stadtviertel wurden seit Beginn
des Programms die Unterstützung bestehender und die Einrichtung neuer Angebote des
2. und 3. Sektors (Stadtteilcafé, Waschsalon), die Umsetzung einer qualifizierenden AB-Maß-
nahme im Wohnumfeldbereich ('PiA'), die Erschließung niedrigschwelliger Beschäftigungs-
felder (u.a. im Circus Waldoni) sowie die Umsetzung von stadtteilrelevanten Qualifizierungs-
projekten (u.a. gefördert über 'Lokales Kapital für soziale Zwecke', 'XENOS', 'BIWAQ') verfolgt.
Im Rahmen der Programmumsetzung wurden in der Zusammenarbeit von Jugendberufshilfe,
Agentur für Arbeit und freien Trägern Erfolge insbesondere bei der Qualifizierung von Jugendli-
chen erreicht. Über eine Vielzahl an umgesetzten Projekte in der Förderung 'Lokales Kapital
für soziale Zwecke
' wurden die Chancen der hier Teilnehmenden auf dem Arbeitsmarkt nach-
haltig erhöht. Das Förderprogramm 'XENOS' unterstützte den Ausbau eines gegenseitigen
Verständnis zwischen deutschen und ausländischen Jugendlichen, besonders im Rahmen
von arbeitsmarktbezogenen Aktivitäten.
Eine Schlüsselstellung in der Programmgestaltung nimmt zur Zeit die Einrichtung einer Ju-
gendwerkstatt mit ergänzenden Präventions- und Beratungsangeboten auf dem Areal Grenz-
allee 4 - 6 ein. Ziel ist, nach Abschluss der Bauarbeiten im Frühjahr 2009 bis zu 60 Jugendli-
che und junge Erwachsene für Ausbildung und Beruf zu qualifizieren.
Für die zeitgemäße Sicherstellung der Nahversorgung war die Ansiedlung eines Lebensmittel-
discounters sowie die Stabilisierung bereits bestehender Angebote von Bedeutung. Als Erfolg
zu sehen ist auch die Ansiedlung eines international ausgerichteten Lebensmittelmarktes in
den Räumlichkeiten einer leerstehenden Gaststätte am Adenauerplatz.
3.2.2 Projekte 2007 / 2008
3.2.2.1 PiA 'Wohnumfeld'
Die im Jahr 2000 erfolgreich etablierte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) 'Wohnumfeld'
(Träger: Ketteler-Cardijn-Werk) wurde 2006 in das Programm 'Passgenau in Arbeit' (PiA)
transferiert, dessen Sachkosten ebenfalls aus Mitteln der 'Sozialen Stadt' getragen werden.
Seit Anfang des Jahres 2009 werden die Kosten gemäß § 16a SGB II finanziert. 75 % der
Personalkosten werden durch die ARGE übernommen, die anderen 25 % der Sachkosten
setzen sich aus Mitteln des Hessischen Sozialministeriums und durch Mittel des Sozial-
dezernats zusammen.
In enger Kooperation mit dem Grünflächen- und Umweltamt wurden seit 2007 folgende Flächen
gepflegt: 'In der Kirchtanne' 6 / Parkplatz Stresemannstraße an der Wilhelm-Hauff-Schule /
Wilhelm-Hauff-Schule / Spielplatz 'Bärbel-Six-Platz'/ Kirnbergerstraße Wendehammer /
Jugendzentrum 'Go in One' / Adenauerplatz / Spielplatz Mittelschneise / Außenareal 'Go in
Two'.
Zur Definition des Aufgabenbereichs finden in regelmäßigen Abständen Abstimmungsgespräche
mit dem Grünflächen- und Umweltamt, mit dem Stadtteilmanagement sowie dem Ketteler-
Cardijn-Werk statt. Eine Vielzahl an umgesetzten Maßnahmen basiert auf Vorschlägen und
Anregungen von Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtviertels.
Investitionsvolumen 2007 - 2008:
'Soziale Stadt': 7.900,00 EUR Sachkosten
Europäischer Sozialfonds (Passgenau in Arbeit), Wissenschaftsstadt Darmstadt, Agentur
für Arbeit: 123.300,00 EUR Personalkosten

Eberstadt Süd
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3.2.2.2 'Lokales Kapital für soziale Zwecke'
Über das Förderprogramm 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' des Bundesministeriums für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wurden in den ersten beiden Förderperioden
(Mitte 2003 bis Mitte 2005) mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in 21 Projekten
insgesamt 402 Personen qualifiziert, geschult oder beraten.
In der 3. und 4. Förderperiode (Mitte 2005 bis Mitte 2007) wurden 21 weitere Projekte mit
insgesamt 670 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgeführt.
Durch die Regiestelle 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' Berlin wurden für Eberstadt Süd
eine 5. Förderperiode bewilligt. Im Programmjahr  2007 / 2008 hat der lokale, durch die
Stadtviertelrunde eingerichtete Begleitausschuss 13 weitere Projekte mit insgesamt 200 Maß-
nahmenteilnehmern beschlossen:
•
'Active Life' in Eberstadt Süd (Hacer Yontar)
• Computer- und Medienkompetenz (Caritasverband Darmstadt e.V.)
• Wir sind dabei – Die schnelle Eingreiftruppe (Flexible Jugendhilfe Darmstadt)
• Betrieb eines Caféwagens (Sigrid Zick-Bartel)
• Wohnortnahe Ausbildungs- und Arbeitsplätze(BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH)
• Trommeln als Medium sozialpädagogischer Vermittlung von sozialen Kompetenzen
als Schlüsselqualifikation (Carsten Schubert)
• Capoeira als Beitrag zur Gewaltprävention in der Schule (Flexible Jugendhilfe Darm-
stadt)
• DJR Memo (DJR Ortsgruppe Darmstadt)
• Schulverweigerer – ein Weg aus der Verweigerung (Internationaler Bund e.V.)
• Malwerkstatt (Kristin Wicher)
• Nachtwanderer (Circus Waldoni e.V.)
• Qualifizierung Holz-Stein-Metall (Thorsten Fischer, Sigrid Zick–Bartel)
• Starthilfen zum Übergang Schule / Beruf (Internationaler Bund e.V.).
In der gesamten Programmlaufzeit wurden durch 21 Träger Projekte angeboten. Die überwie-
genden Maßnahmen richteten sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von unter
25 Jahren sowie an Personen mit Migrationshintergrund. Arbeit, Beruf und berufsvorbereitende
Maßnahmen standen deutlich im Vordergrund. Die 'Leuchtturmprojekte' wurden im Septem-
ber 2006 im Kontext der Ausstellung 'Zwei Stadtviertel im Wandel – Potenziale, Projekte,
Perspektiven' in der Haupthalle der Sparkasse Darmstadt in der Innenstadt präsentiert. Im
Jahr 2008 wurde eine Broschüre 'Was war 'LOS' in Eberstadt Süd? 2003
 - 2008' erstellt, die
alle durchgeführten Mikroprojekte dokumentiert.
Ende 2008 wurde ein weiterer Förderungsantrag an die Regiestelle 'Lokales Kapital für soziale
Zwecke' in Berlin gestellt, die Bewilligung für die in 'Stärken vor Ort' transferierte Förderung
erfolgte im Frühjahr 2009.
Investitionsvolumen:
Europäischer Sozialfonds (Mitte 2007 bis Mitte 2008): 95.000,00 EUR
Wissenschaftsstadt Darmstadt: Personalkosten der Lokalen Koordinierungsstelle (LOK)

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
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3.2.2.3 Jugendwerkstatt
Bereits Ende der neunziger Jahre war das Thema Schulabbrüche und mangelnde Chancen
der Jugendlichen aus Eberstadt Süd auf dem Arbeitsmarkt immer wieder Thema in der damaligen
Stadtteilrunde. Als Lösung wurde die Einrichtung einer 'Produktionsschule' angesehen.
Auf Basis eines Konzeptpapiers der im August 2001 vor Ort eingerichteten AG Produktions-
schule wurden die Möglichkeiten zur Realisierung einer Produktionsschule in Eberstadt Süd,
insbesondere zur Finanzierung des laufenden Betriebs sowie der möglichen Belegung
untersucht. In Reaktion auf die Ergebnisse wurde ein Paradigmenwechsel zu Gunsten einer
niedrig-schwelligeren Jugendwerkstatt vorgenommen. Übergeordnetes Ziel der Jugendwerkstatt
ist, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Möglichkeiten zur Qualifizierung über niedrig
schwellige sowie kultur- und sprachbezogene Angebote zu bieten.
Als Standort der Jugendwerkstatt wurde das westlich der Heidelberger Landstraße liegende
Grundstück an der Grenzallee ausgewählt. Der aufgegebene Bundeswehrstandort liegt auf
der Pfungstädter Gemarkung mit räumlicher Zugehörigkeit zum Stadtteil Eberstadt. Sowohl
die Lage des Standortes als auch Umfang und Zustand der leerstehenden Gebäude sind für
die Nutzung einer Jugendwerkstatt besonders geeignet. Im November 2003 wurde die Liegen-
schaft Grenzallee 4 - 6 durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Mitteln des Bund-Län-
der-Programms 'Soziale Stadt' erworben.
Wesentliche Weichenstellungen zu Trägerschaften und Trägerschaftsmodellen (Miete /
Erbpacht), zum Raumprogramm, zum Planungsrecht, zur technischen Infrastruktur, zu Objekt-
und Fachplanungen, zur Finanzierung sowie zum Betrieb der Einrichtungen wurden in einer
Planungsgruppe 'Grenzallee' mit Vertreterinnen und Vertreter der relevanten Verwaltungen, der
Träger, der Planer sowie der Beauftragten der 'Sozialen Stadt' in den Jahren 2005 bis 2006
vorgenommen. Nach Gesprächen mit unterschiedlichen Trägern wurde des Bildungswerk der
Hessischen Wirtschaft als Mieter ausgewählt. Im Südgebäude werden künftig Berufs-
vorbereitungen und Lehrgänge in den Bereichen Handwerk, Verwaltung und Büro, ggf. auch
Seniorenserviceleistungen angeboten. Ziel ist, in enger Zusammenarbeit mit der ARGE
Darmstadt und den Akteuren der 'Sozialen Stadt' ein ganzheitliches Angebot im Übergang von
Schule und Beruf zu eröffnen, das die Eingliederung in den 1. Arbeitsmarkt für die Zielgruppe
der 15- bis 25-jährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, insbesondere aus den
benachteiligten Stadtteilen Eberstadt Süd und Kranichstein, fördert. Zur Vorbereitung der
Zusammenarbeit wird u.a. im Jahr 2009 die Stadtteilrunde Kranichstein gemeinsam mit der
Stadtviertelrunde Eberstadt auf dem Areal der Grenzallee tagen.
Transitorisch wird das zukünftige 'Werkstattgebäude' bereits seit 2005 im Rahmen von Projekten
des Förderprogramms 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' sowie von berufsvorbereitenden
Maßnahmen (BvB) der Bundesagentur für Arbeit genutzt:
Lokales Kapit
al für soziale Zwecke – Projekte:
• Kunstwerkstatt – Aus Schrott wird Kunst (Träger: Thorsten Fischer), Projekt mit Beteili-
gung von Kindern und Jugendlichen (2005 / 2006), Ausstellung Ende Juni 2006
• Vorberufliche Praxisprojekte (Träger: Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft),
Qualifizierungsprojekte für Schüler und Jugendliche (2006 / 2007)
• Nachgehende Mobile Beratung (Träger: Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft),
Beratungsprojekt für Maßnahmenteilnehmer des Bildungswerks (2007)
• Kunstwerkstatt Speckstein / Sandstein (Träger: Thorsten Fischer, Sigrid Zick-Bartel),
Qualifizierungsprojekte für Schüler und Jugendliche (2007)

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Abb. 3: Jugendwerkstatt Gebäude Süd, M+ Architekten, Darmstadt
• Qualifizierung Holz -Stein-Metall (Träger: Thorsten Fischer, Sigrid Zick-Bartel),
Qualifizierungsprojekte für Schüler und Jugendliche (2007 / 2008).
Berufsvorbereitende Maßnahmen (BvB) umfassten Qualifizierungsprojekte für Jugendliche und
junge Erwachsene, u.a. die Bearbeitung von Materialien an Werkbänken (Träger: BWHW).
Die 2006 erarbeiteten Planungen für das Gebäude Süd sehen u.a. die Modernisierung der
vorhandenen Werkstatträume, die Integration von Schulungs- und Aufenthaltsräumen sowie
die Erweiterung des Gebäudes um einen Laubengang zur Verbindung der Raumbereiche vor.
Mit dem Bau des südlichen Gebäudes wurde im April 2008 begonnen, es wird dem
Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. am 02.06.2009 feierlich übergeben.
Investitionsvolumen:
'Soziale Stadt' 713.000,00 EUR
Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt 210.000,00 EUR

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3.2.2.4 'Xenos' – Qualifizierungszentrum Grenzallee
Im Rahmen des Bundesprogramms 'XENOS – Sonderprogramm Soziale Stadt' wurde durch
den Werkhof Darmstadt e.V. mit den Partnern Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V.,
Zentrum für Weiterbildung und Circus Waldoni e.V. der Projektantrag zur 'Interkulturelle berufliche
Qualifizierung in Eberstadt Süd' im Juni 2007 beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales
(BMAS) gestellt und im November 2007 mit Vorausermächtigung zum Projektbeginn im August
2007 bewilligt. Unterstützung fanden die Kooperationspartner durch die Gutenbergschule, die
Mühltalschule sowie die Stadtteilwerkstatt und ein Netzwerk ehrenamtlicher 'Lotsen' für die
Jugendlichen.
Die Ziele des Projektes wurden in einem umfassenden Maßnahmenkatalog definiert. Im Resümee
wurden im Zusammenwirken der Träger umfassende Angebote zur Qualifizierung und Weiter-
bildung im Rahmen von Werkstattpraxisprojekten und Projekten an Schulen in Eberstadt Süd
eröffnet. Das Projekt hat am 01. August 2007 in den Räumen der Grenzallee begonnen. In der
Grenzallee, im alten Klärwerk in der Nussbaumallee sowie in den Räumen des Werkhofs
wurden bis Ende September 2008 Qualifizierungsmaßnahmen für Jugendliche angeboten.
Nach über einem Jahr mit vielfältigen Projektaktivitäten für Jugendliche wurde der erste Schritt
zur Etablierung der Jugendwerkstatt Grenzallee zum 30.09.2008 vorläufig abgeschlossen. In
dieser Etappe konnte der Kontakt zu Jugendlichen und zu verschiedenen Jugendeinrichtungen
wie Schulen und Jugendzentren aufgebaut werden. Insgesamt wurden fast 350 Jugendliche
mit Informationsveranstaltungen, Beratungsgesprächen, Bewerbungstrainings, Kompetenz-
feststellungen, Radioworkshops oder beruflichen Qualifizierungskursen erreicht oder
weitergebildet. Insgesamt 67 Jugendliche wurden in Ausbildung oder Arbeit vermittelt.
Finanziert wurden die Projektaktivitäten aus dem durch den Europäischen Sozialfonds
geförderten Bundesprogramms 'XENOS – Leben und Arbeiten in Vielfalt' (Sonder-programm
'Soziale Stadt'). 'XENOS' verknüpft an der Schnittstelle von Schule, Ausbildung und Arbeitswelt
arbeitsmarktpolitische Maßnahmen mit Aktivitäten gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
und zur Stärkung zivil-gesellschaftlicher Strukturen.
Investitionsvolumen:
Europäischer Sozialfonds (ESF): 273.397,27 EUR
Bundesministerium für Arbeit und Soziales: 215.786,84 EUR
Wissenschaftsstadt Darmstadt: 78.876,00 EUR
3.2.3 Perspektiven 2009 / 2010
3.2.3.1 'Hegiss Innovationen 2008'
B 4  - Unterstützung entwickeln, Entwicklung unterstützen
Auslober des Programms ist das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landes-
planung im Rahmen des Bund-Länder-Gemeinschaftsinitiative 'Soziale Stadt'.
Dem Antrag des Sozialdezernats in enger Zusammenarbeit mit den Trägern (der Mobilen
Praxis gGmbH ('Enu – Bindung und Entwicklung unterstützen'), dem Bildungswerk der
Hessischen Wirtschaft e.V. ('Jugendliche mit Zuwanderer- und Migrationshintergrund für Be-
rufsausbildung gewinnen'), des Circus Waldoni e.V. ('Bewegung') und des Sozialkritischen
Arbeitskreises Darmstadt e.V. ('Elternbildung')) wurde Ende 2008 stattgegeben. Das Sozial-
dezernat übernimmt die notwendige Kofinanzierung in Höhe von 10 % der Projektkosten.
Das, in vier Bausteine  unterteilte Projekt, hat das übergeordnete Ziel, Schutzfaktoren für
Kinder und Jugendliche aufzubauen, um negativen Entwicklungsverläufen frühzeitig entgegen-
zuwirken und spätere, zeit- und kostenintensivere Eingriffe (Hilfe zur Erziehung, Schul-
sozialarbeit, Ordnungsmaßnahmen durch Schule etc.) zu verhindern:

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Bericht 2007 / 2008
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Baustein I – 'Enu – Bindung und Entwicklung unterstützen': Eltern lernen in der Gruppe und in
Einzelberatung Resilienzfaktoren für ihre Kinder durch Einsatz unterschiedlicher Methoden
und Vermittlung der entsprechenden Erfahrungen zu stärken.
Baustein II – 'Jugendliche mit Zuwanderer- und Migrationshintergrund für Berufsausbildung
gewinnen': Die Erhöhung der Integration von Jugendlichen mit Zuwanderungs- und Migrations-
hintergrund in berufliche Bildung und Qualifizierung wird mit inhaltlichen Schwerpunkten der
Berufsfelder Holz, Metall, Farb- / Raumgestaltung umgesetzt.
Baustein III – 'Bewegung': Die Arbeit im Circus Waldoni e.V. mit Kindern und Jugendlichen
verhilft zu mehr Bewegung, schult Motorik und fördert Sebstbewusstsein und Sozial-
kompetenzen. Arbeitsziel ist die gemeinsame Aufführung vor großem Publikum.
Baustein IV – Elternbildung': Durch Beratungsangebote werden Eltern zum Thema Erziehung,
Gesundheit, Geld und Haushaltsübersichten, Beruf und Ausbildung der Kinder geschult.
Die Projektbausteine der freien Träger werden in einem engen Austausch untereinander um-
gesetzt. Desweiteren besteht eine enge Verzahnung im Rahmen der Projektumsetzung  mit
Einrichtungen im Stadtteil (u.a. Wilhelm-Hauff-Schule, Gutenbergschule, Mühltalschule, Kinder-
haus Paradies).
Das B4 – Projekt wird Anfang des Jahres 2009 beginnen und 33 Monate bis einschließlich
2011 umgesetzt.
Investitionsvolumen:
Land / Bund: 330.105,10  EUR / Sozialdezernat: 53.132,46 EUR
Träger: 50.618,75 EUR / Spenden: 66.000,00 EUR
3.2.3.2
'BIWAQ' – 'Kinderkleider-Spielzeug-Börse' / 'Qualifizieren und Produzie-
ren in Eberstadt Süd'
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat ein Förderprogramm zur
Unterstützung von Projekten im Bereich Bildung, Wirtschaft und Arbeit aufgelegt. Gefördert
werden Projekte, die dem integrierten Programmansatz des Städtebauförderungsprogramms
'Soziale Stadt' Rechnung tragen und bei denen die Handlungsfelder Bildung, Beschäftigung,
soziale Integration und Teilhabe der Bewohner sowie die Wertschöpfung im Quartier im
Vordergrund stehen. Mit den Mitteln des ESF-Bundesprogramms 'BIWAQ' können sozial-
integrative Projekte über eine Dauer von bis zu 4 Jahren im Bereich Arbeitsmarktförderung in
den Programmgebieten der 'Sozialen Stadt' gefördert werden. Besonderes Ziel ist die Sozial-
raumorientierung und ein integrativer Handlungsansatz.
Zielgruppe des Programms sind zum einen langzeitarbeitslose Personen, deren Integration in
Arbeit gefördert werden soll, zum anderen  Jugendliche, die einen besseren Zugang zu
Ausbildung und Arbeitsmarkt erhalten sollen. Dies schließt die Verbesserung des Übergangs
von der Schule in den Beruf ein. Eine weitere wichtige Zielsetzung ist mit Blick auf die Sicherung
und Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen die Stärkung der lokalen Ökonomie.
Aus Eberstadt Süd haben sich die freien Träger BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH und  Werkhof
e.V. um eine Aufnahme in das Programm beworben.
Das Projekt 'Kinder-Kleider-Spielzeug-Börse' der BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH verfolgt
das Ziel, gebrauchte Kinderkleider und pädagogisch sinnvolles Spielzeug zu sammeln,
aufzuarbeiten und zu verkaufen und damit das Angebot von preiswerter gebrauchter
Kinderkleidung und kostengünstigem Spielzeug zu erweitern.
Ein wichtiges Ziel ist es, Arbeitsplätze zu schaffen, um arbeitslosen Frauen qualifizierende
Berufserfahrung zu ermöglichen.

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Der Träger Werkhof e.V. verfolgt mit dem Projekt 'Qualifizieren und Produzieren in Eberstadt
Süd' eine nachhaltige berufliche, soziale und gesellschaftliche Integration von benachteiligten
Jugendlichen mit oder ohne Migrationshintergrund im Übergangsbereich Schule / Ausbildung
/ Beruf. Inhaltlich werden qualifizierende und produktionsorientierte Aktivitäten im Quartier
sowie zur Stärkung der lokalen, stadtteilbezogenen Ökonomie im Rahmen des Programm
'Soziale Stadt' verfolgt.
Die Bewertung der eingereichten Anträge erfolgte durch das Bundesamt für Bauwesen und
Raumordnung. Eine Bewilligung wird im Frühjahr 2009 erwartet.
3.2.3.3
Agentur Guter Nachbar / Mobile Werkstatt
Das durch 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' initiierte Projekt 'Agentur Guter Nachbar' soll
fortgeführt werden. Das Projekt hatte das Ziel, dass zwei erwerbslose Personen
nachbarschaftliche Dienstleistungen anbieten und u.a. Bewohnerinnen und Bewohnern
unterstützend bei Einkäufen, Wohnungsrenovierungen und Umzügen bei Seite stehen. Analog
eines Projektbeispiels aus der dem Fördergebiet der 'Sozialen Stadt' München Hasenbergl
wird durch die Träger geprüft , ob eine Fortführung des Projektes vorstellbar ist. Im Münchener
Projekt 'Mobile Werkstatt' helfen sieben Senioren einmal pro Woche bedürftigen Mitmenschen
u.a. bei Reparaturen defekter Geräte oder Renovierung von Wohnungen.

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PiA Wohnumfeld
(Abb.: Ketteler Cardijn Werk)
Baustein 2
Beschäftigungsförderung
Lokales Kapital für soziale
Zwecke, Mikroprojekt:
Qualifizierung Holz
-Stein-
Metall
Lokales Kapital für soziale
Zwecke, Mikroprojekt:
Starthilfen zum Übergang
Schule / Beruf

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Baustein 2
Beschäftigungsförderung
Im Bau befindliche
Jugendwerkstatt
Xenos 
–
Qualifizierungszentrum
Grenzallee, Sommercamp
(Abb. Werkhof e.V.)
Xenos –
Qualifizierungszentrum
Grenzallee, Girl
-Projekt
(Abb. Werkhof e.V.)

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3.3 Baustein 3 – Förderung des sozialen und kulturellen Lebens
3.3.1 Zwischenfazit und Ziele
Das soziale und kulturelle Leben im Stadtviertel ist maßgeblich mit den Aktivitäten des Nach-
barschaftsvereins und der Stadtteilwerkstatt, der lokalen Kinder- und Jugendeinrichtungen,
der  Schule(n) sowie mit den Angeboten der ansässigen Kirchengemeinden, des Circus Waldoni
e.V. und der Akteure des Programms 'Lokales Kapital sozialer Zwecke' / 'Stärken vor Ort'
verbunden.
Über die 'Soziale Stadt' wurden insbesondere partizipativ orientierte Angebote (u.a. Stadtteil-
forscheraktion, Events zu Frei-, Spiel- und Sportraumgestaltungen) und nachbarschaftsfördernde
Aktivitäten (u.a. Stadtteilfest, Treffen unter dem Weihnachtsbaum, Multikulturelles Kochstudio,
Stadtteilzeitung) unterstützt. Über die Gründung des Frauenvereins 'Hoffnung' und des 'Inter-
nationalen Eberstädter Familienvereins' konnte auch die Beteiligung der Bevölkerung mit
Migrationshintergrund an sozialen und kulturellen Veranstaltungen intensiviert werden.
Ziel ist, die erreichte Vielfalt der Angebote über die Stadtviertelrunde in einem imagegebenden
Veranstaltungskalender abzubilden und terminlich abzustimmen. Als weiterer Impuls für den
Gesamtstadtteil wird der Ausbau der Gutenbergschule zur Ganztagsschule sowie die Umset-
zung weiterer Projekte 'Stärken vor Ort' gesehen.
3.3.2 Projekte 2007 / 2008
3.3.2.1 Multikulturelles Kochstudio 'Gari Baldi'
Die Ein
richtung des multikulturellen Kochstudios 'GariBaldi' basiert auf Anregung des
Nachbarschaftsvereins Eberstadt-Süd e.V. und erfolgte im April 2005 in Kooperation mit der
Stadtteilwerkstatt. Ausgestattet mit Erfahrungen, die in verschiedenen Gremien und
Arbeitsgruppen gesammelt wurden, schien es notwendig, ein Projekt umzusetzen, über das
sich Integration, ohne den erhobenen pädagogischen Zeigefinger praktizieren lässt. Im
Vordergrund steht das Erlebnis, durch gemeinsames Vorbereiten und Kochen von Speisen
sowie den gemeinsamen Verzehr, des Kennenlernen andereren Kultur und ihren Eigenarten.
Die Bewohnerinnen und Bewohner gestalten die Abende und das Essen in Eigenregie und
präsentieren den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Stück ihrer Kultur. Mit dem
Grundgedanken, dass Essen und Trinken schon immer viele unterschiedliche Kulturen an
einem Tisch zusammenbringen konnte, ist 'GariBaldi' seit ca. vier Jahren erfolgreich. An 35
Abenden konnten bislang etwa 780 erwachsene Teilnehmerinnen und Teilnehmer
1
unterschiedlicher Nationalitäten begrüßt und bewirtet werden. Im Durchschnitt besuchten 22
Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Veranstaltungen. Das Einzugsgebiet der 'Köche' geht
weit über das Fördergebiet 'Eberstadt Süd' hinaus. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer
war 'GariBaldi' das Sprungbrett, sich aktiv(er) im Stadtteil zu engagieren. Die begleitende
Öffentlichkeitsarbeit unterstützt das Stadtteilimage.
Finanzierung: Einnahmen, Eigenmittel der Veranstalter1 Die vielen Kinder, die an den Veranstaltungen regelmäßig teilnehmen, wurden nicht berücksichtigt.

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
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3.3.2.2 Frühlingswanderung
Zur Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens sowie zur Förderung von Vereins-
aktivitäten wurde durch den Nachbarschaftsverein Eberstadt-Süd und die Stadtteilwerkstatt
im April 2007 und März 2008 eine Frühlingswanderung organisiert. Insgesamt nahmen an den
Wanderung insgesamt ca. 170 Bewohnerinnen und Bewohner teil, darunter viele Kinder. Aufgrund
der positiven Resonanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind auch in Zukunft weitere
Frühlingswanderungen geplant.
3.3.2.3 Stadtteilfest
Am 14. Juni 2008 fand rund um das Kinderhaus Paradies und die Wilhelm-Hauff-Schule das
schon traditionelle, im 2-Jahres-Rhythmus veranstaltete, Stadtteilfest statt. Eingeladen haben
die Stadtteilwerkstatt Eberstadt Süd und die AG 'Stadtteilfest', unterstützend wirkte das
Interkulturelle Büro der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit. Nach einem ökumenischen Gottes-
dienst wurde ein für alle Altersgruppen interessantes Bühnenprogramm geboten, das von
Sport-, Spiel-, Kreativ- und Bewegungsangeboten bis zu Gesangs-, Tanz- und Musikdarbie-
tungen reichte. Die Bewohnerinnen und Bewohner erhielten auch die Möglichkeit, sich über
die Angebote der im Stadtteil tätigen Institutionen und Vereine zu informieren. Übergeordnetes
Ziel des Festes ist die Verbesserung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, die Integration
der Bewohnerinnen und Bewohner mit Migrationshintergrund und die positive Außendarstellung
des Stadtviertels. Beim Stadtteilfest waren auch Vertreter/innen der Kommunal- und
Landespolitik 
anwesend.
Finanzierung: Einnahmen, Interkulturelles Büro der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Sponsoren,
Etat der Stadtteilwerkstatt und des Stadtteilmanagements
3.3.2.4 T reffen unter dem Weihnachtsbaum
Auch in den Jahren 2007 und 2008 fand im Dezember das seit 2002 traditionelle Treffen unter
dem Weihnachtsbaum statt. Ziel dieses winterlichen Festes ist die Verbesserung des
nachbarschaftlichen Zusammenlebens. Veranstaltet wurde das Treffen unter dem
Weihnachtsbaum von der Stadtteilwerkstatt und der Bewohnerarbeitsgruppe ‘Soziale
Nachbarschaft’ sowie weitere Institutionen des Stadtteils.
Zum Programm gehörten das Schmücken des Baumes, das gemeinsame Singen von Advents-
und Weihnachtsliedern, die Lesung einer Weihnachtsgeschichte, die Vorführung von Bild-
und Filmmaterial zu Stadtteilaktivitäten, der Auftritt von 'Väterchen Frost'
1, Spiel- und
Bastelangebote, Tanz- und Gesangsaufführungen sowie eine Kurzandacht.
Die Veranstaltung wurde von den im folgenden aufgeführten Einrichtungen unterstützt:
Kindertagesstätte Kinderinsel / Kindertagesstätte der Evangelischen Kirchengemeinde
Eberstadt Süd / Kinderhaus Paradies, / Jugendzentrum Go-In / Nachbarschaftsverein Eberstadt
Süd e.V. / Landsmannschaft der Deutschen aus Russland / Städtischer Seniorentreff Eberstadt
Süd / Evangelischen Kirchengemeinde Eberstadt Süd / Kurt-Steinbrecher-Haus der Arbeiter-
wohlfahrt  / Verein für Bildung und berufliche Förderung von Mädchen und Frauen e.V. /
Bündnis 90 Die Grünen / SPD Ortsverein Eberstadt / Eigentümergemeinschaft August-Metz-
Weg - Weidigweg.
Finanzierung: Etat der Stadtteilwerkstatt / Etat der Institutionen und Akteure vor Ort.
.
1 Russisches Pendant zum Weihnachtsmann.

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3.3.2.5 Circus Waldoni und Gemeinbedarfseinrichtungen
Die Nord-, Ost- und Westgebäude der Grenzallee 4 - 6 wurden durch den Circus Projekt
Waldoni e.V. 2007 in Erbpacht übernommen. Damit hat der Kinder-Circus, der bereits seit
Anfang 2003 in intensiver Kooperation mit den Schulen in Eberstadt Süd tätig ist, einen festen
Stützpunkt im Stadtteil erhalten. Die drei Gebäude wurden vom Architekturbüro Männle aus
Darmstadt geplant und zum Teil mit Mitteln der Sozialen Stadt finanziert.
Die ehemalige Fahrzeughalle im Norden des Geländes wurde grundlegend saniert und zu
einer Bewegungshalle umgebaut. Das Gebäude wird für Besucher von Süden über ein Foyer
erschlossen. Über das Foyer betreten die Besucher die zentrale Kleinkunsthalle, in der sich
im östlichen Bereich eine Zuschauertribüne befindet. Der eingeschossige Anbau im Norden
des Gebäudes nimmt Sammelumkleide, Geräteraum und Fundus auf. Im Westen des Gebäu-
des befinden sich Umkleiden sowie Sanitärräume für die Artisten. Über zwei Treppen werden
im Westen des Gebäudes ein Büroraum und im Osten eine Technikgalerie erschlossen. Eine
großflächige Verglasung gewährleistet die Beziehung von der Halle zum zentralen Hof, der
ebenfalls für Veranstaltungen genutzt wird.
Abb. 4: Bewegungshalle Gebäude Nord, Planung: Architekturbüro Männle, Darmstadt
Im östlich gelegenen Gebäude eröffnete die Mobile Praxis gGmbH als freier Träger Angebote
zur Familien- und Erziehungsberatung sowie Familienhilfe und soziale Gruppenarbeit. Eltern,
Jugendliche und Kinder finden dort Unterstützung bei Erziehungsfragen, beim Kontakt mit
Ämtern und Institutionen sowie bei schulischen Schwierigkeiten. Das Erdgeschoss, das im
wesentlichen die vorhandene Grundrissaufteilung beibehalten hat, wurde zu Beratungs
- und
Betreuungszwecken umgebaut. Im Obergeschoss ist eine Wohnung für Zivildienstleistende
bzw. Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Freiwilligen Sozialen Jahres entstanden.

Eberstadt Süd
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Darmstadt
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Im westlichen Gebäude, das früher als Werkstatt genutzt wurde, wird die bereits begonnene
pädagogische Arbeit von Künstlern mit Kindern und Jugendlichen fortgesetzt. Hierzu wurde
eine Kunstwerkstatt eingerichtet. Das 1. OG ist mit einer Hausmeisterwohnung sowie einer
weiteren Wohnung für einen Zivildienstleistenden belegt.
Investitionsvolumen:
Soziale Stadt: Grundstückserwerb 880.654,33 EUR / Zuschuss Gebäude 365.400,00 EUR
Eigenmittel des Trägers: 1.016.600,00 EUR
Veranstaltungen 2007 / 2008 des Circus Waldoni
21.03.07 'Circus bewegt' im Rahmen der Veranstaltung 'Bewegt + Gesund' des 'Netzwerks
Gesundheit Eberstadt Süd'
09.05.07 'Eine Reise um die Welt'. Große Aufführung im Circus-Zelt mit Kindern und
Jugendlichen aus Eberstadt Süd im Rahmen des Programms
'Soziale Stadt' und der 'Paritätischen Woche Gesellschaft gestalten'
07.-10.06.07'Maska Magica'. Varieté im Circuszelt der jugendlichen Waldonis aus Darmstadt
und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg
29.06.07 Waldoni-Auftritt im Herrngarten im Rahmen des Heinerfestes
Abb. 5: Ansicht Gebäude Ost, Grundrisse Gebäude Ost und West, o.M.,
Planung: Architekturbüro Männle, Darmstadt

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28.06.07 'CreaTiv-Kids aus Eberstadt Süd' mit Thorsten Fischer und Manfred Staudt
08.11.07 V erleihung des 2. Preises des Fördervereins Prävention e.V. Darmstadt
15.11.07 Ausstellung im Rahmen der 'agri cultura' in der Räumen der Landwirtschaftlichen
Sozialversicherung Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Kranichstein
24.11.07 Einweihung des CreaTivHofes mit den Stadträten J. Partsch und D. Wenzel
24.11.07 'Hotel Waldoni', Aufführungen im Circus-Zelt mit Kindern und Jugendlichen aus
Eberstadt Süd, Darmstadt und dem Umland (Schirmherr J. Partsch)
15.12.07 S traßen-Circus der Waldoni-Süd-Kinder beim 'Treffen unterm Weihnachtsbaum'
20.12.07 'Masca Magica' Varieté im DaCapo-Zelt
19.01.08 Tag der offenen Tür, Bundesjustizministerin Brigitte Zypries versteigert 'Schrott-
Kunst' der KInstwerkstatt im Circus-Zelt
06.05.08 'Nachtwanderer in Eberstadt' Info-Abend des Circus-Projekt Waldoni e.V. und
des Nachbarschaftvereins Eberstadt Süd e.V. in der Wilhelm-Hauff-Schule
22.05.08 'Alles relativ', Varieté im Circus-Zelt der jugendlichen Waldonis aus Darmstadt,
dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und Absolvierenden des Freiwilligen Sozialen
Jahres
14.06.08 S traßen-Circus der Waldoni-Süd-Kinder und 'Hand-greifliche Kunst' der CreaTiv-
Kids aus Eberstadt Süd und den 'Nachtwanderer Eberstadt'
18.06.08 'Im Schulhof ist der Circus los'. Große Aufführung im Circus-Zelt mit Kindern und
Jugendlichen aus Eberstadt Süd im Rahmen des Programms 'Soziale Stadt'
10.08.08 S traßen-Circus der Waldonis im Rahmen des Umzugs der Ewwerschter-Kerb
20.09.08 'Waldonis Circus-Punsch’'Aufführungen im Circus-Zelt mit Kindern und
Jugendlichen aus Eberstadt Süd, Darmstadt und dem Umland (über 100
ArtistInnen)
29.11.08 'Weihnachts-Circus' im Circus-Zelt mit ca. 80 Kindern aus vier Kindergärten in
Eberstadt Süd
10.12.08 'Alles relativ' Varieté im DaCapo-Zelt
13.12.08 S traßen-Circus der Waldoni-Süd-Kinder beim 'Treffen unterm Weihnachtsbaum'
Kontinuierliche Angebote im CreaTivHof Grenzallee während der Schulzeit für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene aus Eberstadt Süd:
• Waldoni-Süd-Kurse mit Kindern und Jugendlichen
• Spielcircus-Kurse mit Kindern aus 5 Kindergärten
• Fitness-Kurse mit Erwachsenen (Fit am Morgen, Aerobic, Fit ins Wochenende,
Fit im Alter)
• Individuelles Aufbau-Training in 'Cris' Muckibude' für Jugendliche
• Kurse 'Hand-greifliche Kunst' für Jugendliche
• Mal-Kurse
Kontinuierliche Angebote im CreaTivHof Grenzallee während der Schulferien:
• 'Kleine Artisten – ganz groß'  (Schnupperkurse).

Eberstadt Süd
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Darmstadt
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3.3.3 Perspektiven 2009 / 2010
3.3.3.1 Weitere Aktivitäten
Die Mitglieder der Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen beschäftigen sich zur Zeit
mit dem Stand und den Perspektiven ihrer Arbeit in den AGs.
Auch in den kommenden beiden Jahren werden die Veranstaltungen (Müllsammelaktion,
Stadtteilfest, Treffen unter dem Weihnachtsbaum) fortgeführt.
Im Bereich Bildung, Information und Kultur sind u. a. geplant:
• die  Aufführung des Theaterstücks 'Überraschung für Victorius' der Theatergruppe 'Die
Stromer' am 27.06.2009 an der Grünanlage südlich des Adenauer Platzes
• die Veranstaltung 'Mundart- Abend'
• Informationsveranstaltungen in Mietrechtsangelegenheiten, Beratung zu Nebenkosten-
abrechnungen und zum ALG II.
Die AG 'Interkulturelle Stadtteilarbeit' wird die Besuche der Institutionen fortführen. Der AK
'Interreligiöses Gespräch' wird sich in der Veranstaltungsreihe 'Begegnungen mit dem Islam'
damit, aber auch mit anderen Religionen beschäftigen.

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Baustein 3
Förderung des sozialen
und kulturellen Lebens
Stadtteilfest 2008
Stadtteilfest 2008
Circusaufführung an der
Grenzallee

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Baustein 3
Förderung des sozialen
und kulturellen Lebens
Nordgebäude Grenzallee,
Kleinkunsthalle
Ostgebäude Grenzallee,
Mobile Praxis
Westgebäude Grenzallee,
Kunstwerkstatt
(Abb. Büro Männle)

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Auszeichnung für das
Multikulturelle Kochstudio
'Gari Baldi' durch die
Volksbank Darmstadt
(Abb. Stadtteilwerkstatt)
Baustein 3
Förderung des sozialen
und kulturellen Lebens
Treffen unter dem
Weihnachtsbaum 2008
Multikulturelles Kochstudio
'Gari Baldi'
(Abb. Stadtteilwerkstatt)

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3.4 Baustein 4 – Städtebauliche Stabilisierung
3.4.1 Zwischenfazit und Ziele
Im Fokus der städtebaulichen Entwicklung des Stadtviertels stand und steht der Ausbau und
die Aufwertung der Spiel-, Sport- und Aufenthaltsbereiche sowie des Wohnumfeldes, die Auf-
wertung und Erweiterung der Angebote des Stadtteilzentrums (u.a. Ansiedlung Lebensmittel-
discounter) sowie der Ausbau der sozialen Infastruktur.
Über den Ausbau und die Aufwertung der Spielräume (Schulhof Wilhelm-Hauff-Schule, Kinder-
insel, Bärbel-Six-Platz, In der Kichtanne 6, Stresemannstraße) wurden adressaten- und alters-
differenzierte, attraktive Spiel- und Aufenthaltsorte geschaffen. Damit verbunden war der Ab-
bau des Nutzungsdrucks auf einzelne überfrequentierte Räume. Eine hohe Identifikation der
Bewohnerinnen und Bewohner mit den geschaffenen Angeboten wurde durch die intensive
Beteiligung der jeweiligen Zielgruppen, von der Ideenfindungsphase über die Planung bis zur
Bauausführung, erreicht. Die zu Beginn des Erneuerungsprozesses durchgeführte Stadtteil-
forscheraktion bildete hierzu die Basis.
Im Bereich des Wohnumfeldes war die Instandsetzung des Adenauerplatzes als Mitte des
südlichen Quartiers ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Zur Zeit befin-
det sich die grundlegende Neugestaltung des Kirnberger Platzes als Mittelpunkt des nördli-
chen Quartiers in der planerischen Vorbereitung.
Wesentliche Meilensteine zur Verbesserung der lokalen Infrastruktur waren die Umnutzung
der brachgefallenen Kita 'Mittelschneise' zu einer Dependance des Jugendzentrums GoIn, die
Umnutzung der Räume einer ehemaligen Gaststätte zum Bewohnertreff 'CaritasLokal' sowie
der Erwerb der Konversionsfläche an der Grenzallee zum Bau einer Jugendwerkstatt, sowie
als Domizil für den Circus Waldoni e.V., der Mobilen Praxis gGmbH und der Kunstwerkstatt.
Die Instandsetzung und Erweiterung der Bürgerservicestelle in der Kirnbergerstraße 12 befin-
det sich zur Zeit in der Planung.
3.4.2 Projekte 2007 / 2008
Als weiterer integraler Baustein der Spielraumentwicklung sind die Umgestaltungen der Spiel-
bereiche 'In der Kirchtanne 6' und 'Stresemannstraße 9 - 15 A' zu sehen. Beide Areale befin-
den sich im Eigentum der Bauverein AG. Zentrales Anliegen war, die Orte adressatenbezogen
an heutige Nutzungsanforderungen anzupassen und damit das Spielangebot des Stadtteils
insgesamt zu erweitern und aufzuwerten. Die öffentlich zugänglichen Bereiche wurden ge-
meinsam mit Anwohnern und Kindern des Kinderhauses Paradies umgestaltet.
Ein weiterer Meilenstein ist die Umgestaltung des Außenraums des neu genutzten ehemali-
gen Kasernenareals an der Grenzallee. Nach der Anfang des Jahres 2009 zu erwartenden
Eröffnung der Jugendwerkstatt als letztem Bauabschnitt sind in einem weiteren Schritt die
durch die militärischen Nutzung des Areals geprägten Freiflächen neu zu gestalten.
3.4.2.1 Neugestaltung des Waldspielplatzes 'In der Kirchtanne 6'
Die Vorentwurfsplanungen für den Waldspielplatz an der Hochhausbebauung 'In der Kirch-
tanne 6' wurden unter Beteiligung von Anwohnern und Kindern des Stadtviertels durch das
Büro 'Die Werkstatt', Heidelberg erarbeitet.
Der Waldspielplatz in einer Größe von ca. 3.600 m² wird durch einen Pfad in zwei unterschied-
liche Bereiche geteilt. Im Südosten laden naturbelassene kleine Hügel und Täler zum Laufen,
Toben oder Radfahren ein. In unmittelbarer Nähe zum Gebäude wird ein Kleinkinderspiel-
bereich mit einem versunkenen Schiff, einem Balanciermast mit Kletternetz, zwei Spielpodesten

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Abb. 6: Planung Waldspielplatz 'In der Kirchtanne 6', o.M.,
Die Werkstatt gGmbH, Heidelberg
und einer Rutsche gebaut. Ein Sandspielbereich mit kleinen Sitzbänken und Steintischen
vervollständigt das Angebot. Den weiteren Pfad belebt eine Doppelschaukel, ein Kletterparcours
mit Reck und Hochbarren und eine 'Indianerleiter'.
Im Rahmen der Baumaßnahmen erfolgte auch die Neugestaltung einer langen Garagenwand
auf dem Gelände. Hier beteiligten sich Kinder des Stadtteils vom Entwerfen der Motive, u.a.
aus der Circuswelt Waldoni, bis zur Bemalung der Garagenwand.
Im August 2007 wurde das Areal an die Kinder des Stadtteils übergeben.
Investitionsvolumen:
Soziale Stadt': 22.000,00 EUR
Bauverein AG: 44.000,00 EUR
3.4.2.2 Neugestaltung des Wohnumfeldes 'Stresemannstraße 9-15A'
Das am Verbindungsweg zwischen Wilhelm-Hauff-Schule und Stresemannstraße gelegene
Areal in einer Größe von ca. 900 m² wurde in drei unterschiedlich gestaltete Bereiche umge-
staltet. Im südlichen Teil bestimmen Hecken und Blütensträucher sowie eine Rasenfläche
das Erscheinungsbild. Der mittlere Teil des Areals wird durch einen Balancierparcours in einer
Länge von etwa 20 m charakterisiert. Hier wird die Sinneserfahrung sowie die Balancier
- und
Bewegungsfähigkeit sowohl älterer als auch junger Nutzer/innen gefördert. Hecken und Bäu-
me schirmen diesen Bereich zu den Wohngebäuden ab.
.

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Im Norden ist ein Spielplatz für Kleinkinder mit Sandspielbereich und Doppelschaukel ent-
standen. Auch hier beteiligen sich Kinder des Stadtviertels, insbesondere der Kindertages-
stätte Kinderinsel an Planungen und Bauarbeiten. Die im Stadtteil über das Café-Baff bekann-
te Raupe 'Nimmersatt' wurde auf Wunsch der Kinder aus einem 3 Meter langen Baumstamm
als Einfriedung modelliert. Die Zugangsbereiche zu den Wohngebäuden wurden mit Natur-
steinen, Robinienstämmen und Neupflanzungen betont.
Am 22. August 2007 übergaben Dr. Hans-Jürgen Braun (Bauverein AG) und Sozialdezernent
Jochen Partsch die neu gestalteten Spiel- und Aufenthaltsräume im Umfeld des Wohn-
hochhauses 'In der Kirchtanne 6' und der Zeilenbauten 'Stresemannstr. 9 - 15 A'  in Eberstadt
Süd an die Bewohnerinnen und Bewohner.
Investitionsvolumen:
'Soziale Stadt': 16.000,00 EUR
Bauverein AG: 32.000,00 EUR
3.4.2.3 Neugestaltung der Freiflächen 'Grenzallee 4 - 6 '
Die Realisierung des CreaTivHofes Grenzallee mit der Einrichtung einer Jugendwerkstatt und
der Ansiedlung des Kinder- und Jugendcircus Waldoni e.V. sowie weiteren flankierenden
Angeboten (Kunstwerkstatt / Beratungsangebote der Mobilen Praxis) gehört zu den Schlüssel-
projekten der 'Sozialen Stadt'. Die Umgestaltung der Außenanlagen ist die letzte bauliche
durchzuführende Maßnahme auf dem Areal.
Die Gestaltung der Außenanlagen sowie bauliche Ergänzungen wurden in engem Zusammen-
wirken mit den Trägern der Einrichtungen (Circus Waldoni e.V. / Bildungswerk der Hessischen
Wirtschaft e.V. / Mobile Praxis gGmbH / Werkhof e.V.) in Abstimmung mit der Projekt-
koordination erarbeitet.
Im Innenhof werden nach der Teilentsiegelung von Flächen zwei großwachsende Bäume gesetzt.
Neben dem bereits vorhandenen Circuswagen (Büro) sind drei weitere Circuswagen geplant.
Dem Ostgebäude, indem die Mobile Praxis gGmbH eingezogen ist, wird ein 4 m tiefes ein-
geschossiges Abstellgebäude als begehbarer 'Gartenschrank' gegenübergestellt, der mehrseitig
erschlossen Platz für Spielgeräte, Gartengeräte, Requisiten und Stuhllager bietet. Ein
Sandkasten wird unter der vorhandenen Baumgruppe angeordnet. Die Terrassen sind einheitlich
gestaltet.
Für die Jugendwerkstatt ist im südlichen Areal eine als Außenwerkstatt nutzbare befestigte
Fläche vorgesehen. Ein durch das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V.
instandgesetzter Radiowagen wird inhaltliche Akzente setzen.
Abb. 7: Planung Wohnumfeld und Spielplatz 'In der Stresemannstr. 9 - 15 A', o.M.,
Die Werkstatt gGmbH, Heidelberg

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Das vorhandene Nebengebäude im westlichen Bereich des Areals wird wie die vorhandene
Pergola erhalten und durch die Jugendlichen der Einrichtung in Eigenleistung des Trägers
instandgesetzt.
Südlich des Westgebäudes ist eine überdachte Außenwerkstatt geplant. Der westliche
Grundstücksteil soll als Skulpturengarten genutzt werden und naturnah gestaltet bleiben.
Mit der Umsetzung soll Mitte des Jahres 2009 begonnen werden.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 342.000,00 EUR
3.4.2.4 Bau eines offenen Jugendtreffpunktes
Langjähriges Ziel ist, einen adressatengerechten offenen Jugendtreffpunkt im Quartier zu eta-
blieren. Durch die AG 'Kinder und Jugend' wurden die Jugendlichen des Stadtteils im Jahr
2006 zu ihren favorisierten Aufenthaltsorten befragt. Durch die Jugendlichen wurde ein Stand-
ort am Bärbel
-Six-Platz gegenüber der Laufbahn favorisiert. Dieser wurde auch durch die
Stadtviertelrunde bestätigt.
Die in Zusammenarbeit mit der AG 'Kinder und Jugend' entwickelte Planung des Jugend-
treffpunktes sieht eine Überdachung vor, die Platz für mehrere Jugendliche bietet. Sitz-
möglichkeiten und ein Tisch laden zum Verweilen ein. Bei der Umsetzung des offenen Jugend-
treffpunktes werden die Jugendlichen des Stadtviertels adäquat beteiligt.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 10.000,00 EUR
Abb. 8: Planung Neugestaltung Freiflächen Grenzallee, o.M.,
Freischlad + Holz, Planung und Architektur Darmstadt

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3.4.3 Perspektiven ab 2009
3.4.3.1 Umgestaltung des Kirnberger Platzes mit Büro der Bauverein AG, Büro
der Stadtteilpolizei
Die Konzeptentwicklung zur Neugestaltung des zentral gelegenen und hochfrequentierten
Kirnberger Platzes wird Gegenstand einer Planungswerkstatt sein, die Mitte des Jahres 2009
stattfinden wird. Ziel ist, einen für alle Bewohnerinnen und Bewohner attraktiven Quartiers-
platz mit hoher Aufenthalts- und Gestaltungsqualität zu entwickeln. Der Stadtteilplatz soll die
Funktion einer stadträumlichen und gesellschaftlichen Quartiersmitte übernehmen und we-
sentlich zu einer Belebung des Stadtviertels beitragen. In diesem Rahmen wird die Bauverein
AG ihre Präsenz vor Ort über ein Kundenbüro erhöhen und die Stadtteilpolizei in einer bereits
quartiersnah genutzten Erdgeschosszone (Kirnbergerstraße 11) ein neues Domizil finden.
Die Bauverein AG beabsichtigt im Kontext der Platzgestaltung darüber hinaus die Gebäude-
zugänge und Eingangsbereiche neu zu gestalten.
Investitonsvolumen 'Soziale Stadt': 360.000,00 EUR
3.4.3.2 Barrierefreie Vernetzung der Fußgängerzonen
Auf Basis der Ergebnisse einer Quartiersbegehung der Stadtviertelrunde im Jahr 2006 ist die
familien-, alten- und behindertengerechte Erschließung des überwiegend durch Wohnnutzung
geprägten Quartiers geplant.
Ziel ist, eine barrierefreie Vernetzung der Fußgängerzonen im Stadtviertel, bei gleichzeitiger
Erhöhung der Aufmerksamkeit des motorisierten Individualverkehrs an Kreuzungspunkten, zu
erreichen.
Investitonsvolumen 'Soziale Stadt': geschätzt 100.000,00 EUR (noch nicht bewilligt)
3.4.3.3 Neugestaltung des Stadtteileingangs
Zur besseren Vernetzung des Areals 'Grenzallee' (Jugendwerkstatt, Circus Waldoni e.V., Mo-
bile Praxis gGmbH, Kunstwerkstatt) mit dem Stadtteil soll der südliche Stadtteileingang auf-
gewertet werden.
Investitonsvolumen 'Soziale Stadt': geschätzt 150.000,00 EUR (noch nicht bewilligt)
3.4.3.4 Aufwertung der Straßenbahnhaltestelle 'Mittelschneise'
Die Zuwegung zur Straßenbahnhaltestelle 'Mittelschneise' erfolgt aus dem Stadtteil über ei-
nen nicht ausgeleuchteten Waldweg. Nach Ausbau der Grenzallee zu einem CreaTivHof wird
die Haltestelle noch intensiver als bislang genutzt. Ziel ist, den Weg sicher auszubauen.
Investitonsvolumen 'Soziale Stadt': geschätzt 150.000,00 EUR 
(noch nicht bewilligt)

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3.4.3.5 Neugestaltung des Areals der ehemaligen Rollschuhbahn
Das Areal der ehemaligen Rollschuhbahn, im südlichen Bereich des Erneuerungsgebietes,
gehört zum Umfeld der Dependance des Jugendzentrums GoIn-Two. Unter Bezug auf die im
Jahr 2001 durchgeführte Stadtteilerkundung soll das Umfeld als weiterer integraler Baustein
der Spielraumkonzeption neu gestaltet werden.
Im Kontext der Neugestaltung sollen auch generationenübergreifende Bausteine, wie die Er-
weiterung des Spielangebotes für jüngere Kinder sowie z.B. die dauerhafte Anlage einer Boule-
Bahn für ältere Bewohnerinnen und Bewohner, realisiert werden. Die ehemals geplante Reali-
sierung einer Trendsportanlage (Inliner, Skateboard) ist auf Grundlage eines Lärmschutz-
gutachtens nicht zulässig. Im Frühjahr 2009 folgen Gespräche mit den ansässigen Einrich-
tungen im Stadtteil, um den Bedarf an zusätzlichen Spielangeboten zu konkretisieren.
Investitonsvolumen 'Soziale Stadt': geschätzt 150.000,00 EUR (noch nicht bewilligt)

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Baustein 4
Städtebauliche
Stabilisierung
Übergabe Spielbereiche
'In der Kirchtanne 6' /
'Stresemannstraße 9 -15 A'
Bärbel-Six-Platz,
geplanter Jugendtreffpunkt
Übergabe Spielbereiche
'In der Kirchtanne 6' /
'Stresemannstraße 9 -15 A'

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3.5 Baustein 5 – Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen
3.5.1 Zwischenfazit und Ziele
Im Rahmen der Entwicklung des Stadtviertels nimmt die Bauverein AG, als überwiegende
Eigentümerin des Geschosswohnungsbestandes, eine zentrale Rolle ein. Programm beglei-
tend wurden Sanierungen im Wohnungsbestand, Nachnutzungen ungenutzter Erdgeschoss-
zonen (u.a. Waschsalon BAFF), Umnutzungen leerstehender Flächen (u.a. CaritasLokal),  Auf-
wertungen des Wohnumfeldes (u.a. Stresemannstraße, Kirchtanne), Erweiterungen der Haus-
meisteraufgaben und Maßnahmen zur Bildung funktionsfähiger Nachbarschaften umgesetzt.
Eine wichtige Funktion bei der Behebung kleinteiliger Mängel in Wohnungen, Erschließungs-
bereichen und Außenanlagen hat die Arbeitsgruppe 'Bauverein', in der Bewohnerinnen und Be-
wohner mit Vertretern der Wohnungswirtschaft zusammenarbeiten. Nachbarschaftliche Kon-
fliktsituationen werden durch begleitende Beratungsangebote und Interventionen der Neuen
Wohnraumhilfe, die im Auftrag der Bauverein AG tätig ist, abgebaut bzw. reduziert.
In den kommenden Jahren sind neben der Neugestaltung des Kirnberger Platzes weitere Auf-
wertungen des Wohnungsbestandes geplant.
3.5.2 Projekte 2007 / 2008
3.5.2.1 Modernisierungen der Bebauung Stresemannstraße 38 ----- 48
Durch die Bauverein AG wurden im Jahr 2006 Planungen zur Instandsetzung der Zeilen-
bebauung 'Stresemannstraße 38 - 48' in Auftrag gegeben. Umgesetzt wurden eine Fassaden-
sanierung (u.a. Vollwärmeschutz, Austausch der Fenster ), die Sanierung der Bäder und die
Erneuerung der Haustechnik. Die Baumaßnahmen wurden im Herbst 2008 abgeschlossem
werden. Die Modernisierungsmaßnahme wurde aus Mitteln der Bauverein AG finanziert.
3.5.2.2 Instandsetzung des Gebäudes Kirnbergerstraße 12
Das G
ebäude Kirnbergerstraße 12, das zur Zeit im Erdgeschoss und Untergeschoss durch
die Kinderinsel (Kindertagesstätte) und das GoIn (Jugendzentrum) genutzt wird, befindet sich
im Eigentum der Wissenschaftsstadt Darmstadt. In Reaktion auf den hohen Instandsetzungs-
bedarf wurden seitens der Stadt ab 2005 umfangreiche Dachsanierungs - und  Fenster-
sanierungsmaßnahmen in den Obergeschossen durchgeführt. In den Jahren 2007 / 2008 wur-
de eine Fassadensanierung, die Sanierung der Fenster im Erdgeschoss sowie die Sanierung
der Kindertagesstätte umgesetzt. Das Gebäude erstrahlt in einem frischen Weiß mit freund-
lichen bunten Fensterlaibungen.
Damit sind die Grundvoraussetzungen zum Wiedereinzug des Städtischen Sozialdienstes in
das 2. Obergeschoss sowie zum Ausbau des 1. Obergeschosses für nachbarschaftliche Nut-
zungen sowie auch zur Nutzung des 3. Obergschosses durch freie Träger geschaffen. Für die
hiermit verbundenen Umbauten wurden Mittel des Bund
-Länder-Programms 'Soziale Stadt'
bewilligt.
Investitionsvolumen:
Wissenschaftsstadt Darmstadt: 1. BA  279.019,43 EUR /
2. BA 605.000,00 EUR

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Bericht 2007 / 2008
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3.5.3 Perspektiven ab 2009
3.5.3.1 Ausbau des Gebäudes Kirnbergerstraße 12 zu einer 'Bürger-----Servicestelle'
Vor dem Hintergrund des gewachsenen Raumbedarfs der lokalen Institutionen und Arbeits-
gruppen wird seitens der Stadtviertelrunde seit mehreren Jahren der Ausbau des Gebäudes zu
einer 'Bürger-Servicestelle' verfolgt. Ziel ist, einerseits Räume für bürgerschaftliche Nutzungen
(u.a. Stadtviertelrunde, Bewohnerarbeitsgruppen, Vereinsaktivitäten und Aktivitäten lokaler Ak-
teure) anbieten zu können, andererseits die Präsenz der Wissenschaftsstadt Darmstadt und
freier Träger (Sprechstunden, Bildungs
-, und Beratungsangebote) vor Ort zu erhöhen.
Der geplante Umbau des Gebäudes umfasst die grundlegende Neugestaltung des Eingangs-
bereichs, den Einbau eines Aufzugs zur Sicherstellung der barrierefreien Erschließung, den
Umbau des 1. Obergeschosses zu bürgerschaftlich nutzbaren Räumen unterschiedlichster
Größe, den Umbau des 2. Obergeschosses zur Nutzung durch den Städtischen Sozialdienst
sowie den Umbau des 3. Obergeschosses zu Büro
- und Beratungsräumen.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': 755.000,00 EUR
3.5.3.2 Bau einer Kinderkrippe
Im Stadtquartier Eberstadt Süd ist der Anteil der 0- bis 3-jährigen Kinder im Vergleich zur Ge-
samtstadt überproportional hoch (ca. 25 % über dem Durchschnitt). Krippenplätze sind im
Fördergebiet der 'Sozialen Stadt' im Gegensatz dazu nicht vorhanden. Vor diesem Hintergrund
ist der Bau einer vierzügigen Kinderkrippe mit ergänzenden Beratungsangeboten geplant.
Das Schwimmbad in Eberstadt Süd, auf einem Areal der Bauverein AG liegend, wird vor dem
Hintergrund des defizitären Betriebs sowie der zu erwartenden Instandsetzungskosten nicht
weiter betrieben. Zur Vorbereitung einer Entscheidung über Abriss oder Erhalt und Umnut-
zung des Gebäudes wurde durch das Stadtteilmanagement überprüft, ob die im Stadtteil
benötigte Kinderkrippe im Gebäude bzw. auf dem Grundstück realisierbar ist.
In Abstimmung mit der Bauverein AG, der Wissenschaftsstadt Darmstadt (Sozialdezernat,
Amt für Familie, Kinderbetreuung und Sport) und der Stadtviertelrunde wurde einer Neubau-
lösung zur Unterbringung einer Krippe befürwortet. Geplant ist ein Gebäude, das über zwei
Geschosse Platz für eine 4
-zügige Einrichtung bietet. Die Planungen befinden sich derzeit in
Bearbeitung. Ziel ist im Herbst 2009 mit dem Bau zu beginnen.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': geschätzt 746.000,00 EUR
3.5.3.3 Aufwertung der Müllsammelplätze
In Zusammenarbeit mit den Bewohner/innenarbeitsgruppen und der Bauverein AG wurden im
Kontext der bereits durchgeführten Maßnahmen (Stadtteilreinigungsaktion, PiA Wohnumfeld)
die vorhandenen Müllsammelplätze der Bauverein AG bewertet. In Zusammenarbeit mit der
Bauverein AG sollen die Müllsammelstellen Weidigweg / August-Metz-Weg räumlich neu ge-
fasst und funktional wie gestalterisch aufgewertet werden.
Investitonsvolumen 'Soziale Stadt': geschätzt 30.000,00 EUR (noch nicht bewilligt)

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3.5.3.5 Bau einer Mehrzweckhalle
In der Stadtviertelrunde sowie durch die Wilhelm-Hauff-Schule und die Kinder- und
Jugendeinrichtungen wurde wiederholt der Bedarf nach einer Mehrzweckhalle für den Stadtteil
vorgetragen. Die Schüler der Wilhelm-Hauff-Schule, die bisher über keine Turnhalle verfügt,
wären perspektivisch Nutzer der Mehrzweckhalle. In der unterrichtsfreien Zeit soll die Halle
anderen Institutionen, Vereinen sowie Bewohner/innen für Veranstaltungen zur Verfügung
stehen.
Da im Stadtteil kein Baugrundstück zur Realisierung einer Halle zur Verfügung steht, ist die
Überbauung eines Parkhauses der Bauverein AG geplant.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': geschätzt 1.500.000,00 EUR (noch nicht bewilligt)

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Baustein 5
Verbesserung der Wohn-
und Lebensbedingungen
Kirnbergerstraße 12
nach  der Sanierung
Kirnbergerstraße 12
nach  der Sanierung
Kirnbergerstraße 12
nach  der Sanierung

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4. Öffentlichkeitsarbeit
Wesentliches Ziel der Öffentlichkeitsarbeit ist, über die einheitliche, wiedererkennbare und
kontinuierliche Präsentation und Dokumentation des Projektes 'Soziale Stadt' eine Verbesse-
rung des inneren und äußeren Images des Stadtteils zu erreichen.
4.1 Teilnahme an Wettbewerben
2007 hat sich der Nachbarschaftsverein Eberstadt Süd mit der Stadtteilwerkstatt Eberstadt
Süd im Rahmen des Projektes 'Gari Baldi' an folgenden Wettbewerben beteiligt:
Aktiv für Demokratie und Toleranz (Auslober: Bündnis für Demokratie und Toleranz, Berlin)
Ziel des Wettbewerbs war, vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Aktivitäten zu
erfassen und zu würdigen. Es sollen Beispiele gelungener alltäglicher Integration sowie Formen
eines respektvollen Miteinanders im Sinne der Grundwerte unserer Verfassung gefördert werden
Ehrenamt tut Menschen gut (Auslober: Volksbank Darmstadt), gesucht wurden Vereine, deren
Maßnahmen / Projekte sich auf die Arbeitsfelder Mitgliederwerbung, Integrationsförderung,
Vereinsmanagement, Vereinszeitung / Mitgliederinformation beziehen.
Das Projekt 'Gari Baldi' wurde mit dem 3. Platz (500,00 Euro) ausgezeichnet.
4.2 Stadtteilrundgang Darmstadt Eberstadt Süd
Brigitte Holz, Stadteilmanagement, führte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, Dr. Margaretha
Sudhof (SPD-Zukunftsteam Integration und Europa) und Dagmar Metzger (Landtagskanditatin)
am 14.01.2008 durch den Stadtteil. Intention war ,den Prozess der 'Sozialen Stadt' zu verorten
und zu erläutern sowie für die Fortführung des Programms zu werben.
4.3 Teilnahme am Darmstädter Architektursommer
Von Mai bis Oktober 2008 fand erstmalig der Darmstädter Architektursommer mit vielfältigen
Veranstaltungen zum Thema Baukultur statt. Der Darmstädter Architektursommer konnte
einer breiten Öffentlichkeit die Vielfalt und den Wert qualitätvoller Architektur und Planung,
die oft wie in Eberstadt Süd von hohem bürgerlichen Engagement begleitet ist, zugänglich
machen.
Insgesamt wurden im Rahmen des Architektursommers von Architekten, Innenarchitekten,
Künstlern und Medienleuten bis Mitte Oktober 77 Veranstaltungen initiiert.
Unter dem Titel 'Eberstadt Süd attraktiv' nahm Eberstadt Süd am 16. August 2008 mit einem
Stadtteilspaziergang teil.
Projektpartner der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Stadtteilmanagements, Freischlad
+ Holz war das Circus Projekt Waldoni e.V., das den Spaziergang  mit Circusaufführungen
begleitete.
Die Veranstaltung begann auf dem Schulhof der Wilhelm-Hauff-Schule und führte über den
Spielplatz Kirchtanne, das CaritasLokal, das Stadtteilcafé BAFF, den 'Bärbel-Six-Platz', den
Spielplatz Stresemannstraße, den Kita / Hort 'Kinderinsel', dem Waschsalon BAFF zur
Grenzallee. Dort fand eine begeisternde Circusveranstaltung sattt.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': Druck- und Layoutkosten

Eberstadt Süd
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4.4 Broschüre Was war 'LOS' in Eberstadt Süd? 2003 - 2008
Nachdem die fünf Förderphasen des Programmes 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' abge-
schlossen waren, wurde durch das Stadtteilmanagement im Jahr 2008 die Broschüre 'Was
war 'LOS' in Eberstadt Süd? 2003
 - 2008' erarbeitet. Die Broschüre stellt anschaulich alle
bewilligten Mikroprojekten dar.
Investitionsvolumen: Druck- und Layoutkosten Projektmittel 'Lokales Kapital für soziale Zwe-
cke'
4.5 Plakatserie 'Soziale Stadt'
Eine fortschreibungsfähige Serie von Plakaten informiert über das Programm 'Soziale Stadt'
mit dem Ziel, weitere Bewohnerinnen und Bewohner für die Mitarbeit am Stadtentwicklungs-
prozess zu begeistern und realisierte sowie geplante Projekte vorzustellen.
In der Serie liegen zur Zeit 19 Plakate vor:
• Bund -Länder-Programm 'Soziale Stadt' – Neue Wege in der Stadterneuerung;
• Eberstadt Süd – Ein Stadtviertel in Darmstadt;
• Lokale Beschäftigung:
ABM Wohnumfeld, Waschsalon August
-Metz-Weg;
• Kinderbeteiligung:
Schulhof Wilhelm-Hauff-Schule, Stadtteilerkundung – Kinder erobern ihren Stadtteil, Um-
gestaltung Spielplatz Kirnbergerstraße, Außengelände Kindergarten 'Kinderinsel',
Außengelände Kinderhort 'Kinderinsel', Umgestaltung Spielbereiche Bauverein AG;
• Räume für Gemeinbedarf:
Caritaslokal und Stadtteilwerkstatt, Sanierung des Gebäudes Kirnbergerstraße 12
• Investive Projekte 2008 / 2009 – Ideen und Planungen;
• Bewohnerinnen- und Bewohnerbeteiligung:
AG 'Soziale Nachbarschaft', AG 'Bauverein', AG 'Interkulturelle Stadtteilarbeit',
AG 'Stadtteilfest', AG Modellbau 'Sanierungsgebiet 3D';
• CreaTivHof Grenzallee:
Circus / Beratung / Kunst / Jugendwerkstatt.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': Druck- und Layoutkosten
4.6 Präsentation des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt'
In Veranstaltungen und Rundgängen durch das Stadtviertel wurden städtische, politische,
religiöse Einrichtungen, Gruppierungen, Hochschulen sowie weitere Interessenten über die
Programmumsetzung in Eberstadt Süd informiert. Im einzelnen sind zu nennen:
•    13.03.07Informationsveranstaltung der AG Bauverein für die Anwohner/innen Kirchtanne 6
•    22.03.07 Partizipationstermin Stresemannstraße zur Neugestaltung des Außenbereichs
und des Spielplatzes
•    24.03.07HEGISS Bewohnerinnen- und Bewohnertreffen in Eschwege- Heuberg
•   22.08.07 Übergabe der Spielbereiche in der Kirchtanne 6 und Stresemannstraße 9-15 A
•   03.11.07 HEGISS Bewohner/innentreffen und  LAG- Mitgliederversammlung in Hattersheim
•   15.11.07 Stadtteilrundgang mit Studierenden der Hochschule Darmstadt
•   12.12.07 Informationsveranstaltung 'Wahltalk zur Landtagswahl 2008'

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Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 50
•   24.11.07 Einweihung der Einrichtungen in der Grenzallee
•   14.01.08 Rundgang mit Frau Zypries, Frau Metzger und Frau Sudhoff
•   09.02.08 'Tag der offenen Tür' im CaritasLokal mit den Studierenden der Hochschule
Darmstadt und Vorstellung ihrer Projekte, sowie Kulturprogramm
•   03.03.08 Gespräch mit Herrn Feldmann, stellvertretender Leiter des Kurt- Steinbrecher-
Hauses in der Stadtteilwerkstatt
•   23.04.08 Studenten und Dozenten der Staatlichen Nekrassow Universität Kostroma zu
Besuch in der Stadtteilwerkstatt Eberstadt Süd
•   14.06.07 Stadtteilfest in Eberstadt- Süd
•   09.08.06 HEGISS Bewohner/innentreffen in Rüsselsheim mit Stadtteilrundgang
•   16.08.08 Führung im Rahmen des Architektursommers zu Projekten und Einrichtungen
•   18.09.08 Vortrag beim Förderverein der Evangelischen Christuskirchengemeinde
•   27.10.08 Informationen zu Beginn der Veranstaltungsreihe 'Begegnungen mit dem Islam'
•   02.11.08 Information zur 'Sozialen Stadt' an die Äthiopische Gruppe
•   21.11.08 Infostand der AG Interkulturellen Stadtteilarbeit beim Elternsprechtag der Wilhelm-
Hauff-Schule
•   13.12.08 Veranstaltung 'Treffen unter dem Weihnachtsbaum'
Zusätzlich zu den oben genannten Veranstaltungen konnten in der Stadtteilwerkstatt Studierende
unterschiedlicher Hochschulen und Bildungseinrichtungen Praktika und Hospitationen in der
Einrichtung durchführen.
4.7 Werbung für Veranstaltungen und Feste
Die Förderung des sozialen und kulturellen Lebens in Eberstadt Süd erfolgte auch über die
kontinuierliche Unterstützung der lokalen Öffentlichkeitsarbeit. Zu Veranstaltungen der
Bewohnerinnnen- und Bewohnerarbeitsgruppen, der Stadtteilwerkstatt, lokaler Akteuere und
für Ausstellungen wurden Einladungen, Flyer und Plakate entwickelt. Hierzu gehörten u.a.:
• Reinigungsaktion 'Grenzenlos Sauber – Wir schaffen den Müll weg', März 2007 / 2008
• Treffen unter dem Weihnachtsbaum, Dezember 2007 / 2008
• Stadtteilfest, Juni 2008.
Investitionsvolumen 'Soziale Stadt': Druck- und Layoutkosten
4.8 Internet- Präsentation der 'Sozialen Stadt'
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurde durch das Stadtplanungsamt eine fortschreibungs-
fähige Internet-Präsentation des Projektes 'Soziale Stadt' Eberstadt Süd initiiert. Unter
www.darmstadt.de/wirtschaft/stadtplanung stehen in der Rubrik 'Stadterneuerung' wesentli-
che Informationen zum Programm 'Soziale Stadt' Eberstadt Süd zur Verfügung.
Desweiteren sind im Kontext des Internetauftrittes www.sozialestadt.de alle abgeschlosse-
nen Projekte aktualisiert.

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Darmstadt
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Abb. 9: Broschüre 'Was war 'LOS' in Eberstadt Süd? 2003 - 2008'

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Abb. 10: Plakatserie 'Soziale Stadt'

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Abb. 11: Werbung für Feste und Veranstaltungen

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4.9 Berichterstattung – Stadtteilzeitung des Nachbarschaftsvereins /
Mietermagazin 'miteinander' der Bauverein AG / Presse
Über geplante, aktuelle und bereits realisierte Projekte sowie über Veranstaltungen der 'Sozi-
alen Stadt' wurde durch die Stadtteilwerkstatt und das Stadtteilmanagement regelmäßig in der
'Eberstädter Stadtteilzeitung', die durch den Nachbarschaftsverein Eberstadt-Süd herausge-
geben wird, sowie im Mietermagazin 'miteinander' der Bauverein AG berichtet.
Viele Aktivitäten und Projekte wurden auch im Regionalteil der Rhein-Main Presse aufgenomme
(s. Anhang Pressespiegel).
Abb. 12: Internetpräsentation www.darmstadt.de/wirtschaft/stadtplanung/stadterneuerung

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
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Abb. 13: 'Eberstädter Stadtteilzeitung'

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Darmstädter
Architektursommer,
Quartiersspaziergang
Stadtteilrundgang
am 14.01.2008
Darmstädter
Architektursommer,
Aufführung Circus Waldoni
Öffentlichkeitsarbeit

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5. Finanzmanagement
5.1 Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt'
Die Förderanträge zum Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' werden jährlich an das Hessische
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung gestellt. Die nach 10 Jahren letzte
Antragstellung erfolgt im jahr 2009. Die Vorbereitung der Antragsunterlagen erfolgte durch das
Stadtteilmanagement. Im Vorfeld der Antragstellung wurde eine Empfehlung der Stadtviertel-
runde (SVR) Eberstadt Süd eingeholt. Die Abstimmung der Projektinhalte und -prioritäten mit
den Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen erfolgte durch die Stadtteilwerkstatt. Nach
Abstimmung in der Verwaltung und Beschluss durch den Magistrat wurde der Antrag durch
die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und
Landesentwicklung eingereicht.
5.2 Drittmittelakquisition
Das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' wird durch verschiedene Förderprogramme er-
gänzt. Die Übersicht der komplementären Fördermöglichkeiten wird kontinuierlich aktualisiert
und fortgeschrieben. Förderprogramme, die von Bedeutung für die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt sind, werden kontinuierlich recherchiert. Bislang stellen sich folgende Fördermöglichkeiten
dar:
• E&C – Programm
Generell unterstützt das E&C – Programm (Entwicklung und Chancen junger Menschen in
sozialen Brennpunkten) des Bundesministeriums für Familie, Senioren das Bund-Länder-
P
rogramm 'Soziale Stadt'. Bisher wurde Eberstadt Süd über das Förderprogramm 'Freiwil-
liges Soziales Trainingsjahr / Qualifizierungsbüro' finanziell unterstützt (s. Bericht 2001 /
2002).
• 'Lokales Kapital für soziale Zwecke'
Seit Ende 2003 wird das Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert wird, in Eber-
stadt
 Süd umgesetzt. Bislang wurden insgesamt 55 Projekte mit einem Fördervolumen
von etwa 450.000 EUR realisiert.
• ESF – Förderung des europäischen Sozialfonds
Durch das Stadtteilmanagement wurde im Resultat der hessenweiten Tagung 'Europäi-
scher Sozialfonds in Hessen' am 30.10.2006 ein Überblick der 17 ESF-Förderporgramme
für die kommenden ESF-Förderperiode (2007 - 2013) für Hessen recherchiert und darge-
stellt.
• PiA  – Passgenau in Arbeit – Hessisches Aktionsprogramm Regionale Arbeitsmarktpolitik
Durch das Hessische Sozialministerium wird mit Unterstützung des Europäischen Sozial-
fonds das Programm Passgenau in Arbeit (PiA) angeboten. Gefördert werden Maßnah-
men, die der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit dienen und die sich über das SGB
II und XII ableiten. In Eberstadt Süd erfolgt derzeit eine Förderung von Maßnahmen zur
Verbesserung des Wohnumfelds (Träger: Ketteler
-Cardijn-Werk).
• 'XENOS' – Leben und Arbeiten in Vielfalt
Das Programm 'XENOS' des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
wird mit Mitteln des Bundes, des Europäischen Sozialfonds sowie mit Eigenmitteln finan-
ziert. Ziel des Programms ist,  Aufgaben in den Handlungsfeldern Beschäftigung, soziale
Integration, Bildung und Teilhabe sowie Wertschöpfung im Quartier zu bearbeiten.
Für Eberstadt Süd erfolgte eine Beantragung durch den Werkhof Darmstadt e.V.. Das
Projekt startete im August 2007.

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• 'HEGISS Innovationen'
Das Förderprogramm des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landes-
entwicklung unterstützt in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung das investive Bund-Länder-Programm durch Förderungen von Projekten
in den Bereichen: Migration und Integration, Jugendhilfe und Schule, Beschäftigung und
stadtteilnahe Wirtschaftsförderung, Wohnraumversorgung und Sozialarbeit.
Für Eberstadt Süd wurde das Projekt 'B 4 – Unterstützung entwickeln, Entwicklung unter-
stützen' bewilligt, es startet im Frühjahr 2009.
• 'BIWAQ' – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier
Mit dem ESF-Bundesprogramm 'BIWAQ' fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau
und Stadtentwicklung Projekte, die die Qualifikation und soziale Situation der Bewohner/
innen und damit auch ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Es können
sozial-integrative Projekte mit einer Dauer von bis zu 4 Jahren Förderzeitraum im Bereich
Arbeitsmarktförderung in den Programmgebieten der 'Sozialen Stadt' unterstützt werden.
Die BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH reichte einen Antrag für eine 'Kinderkleider-Spiel-
zeug-Laden' in Eberstadt und Kranichstein ein, durch den Werkhof e.V. wurde das Projekt
'Qualifizieren und Produzieren in Eberstadt Süd' eingereicht. Die Projekte starten im Früh-
jahr 2009.
• Lokale Unterstützung
Ergänzende Finanzierungen des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' im Bereich Qua-
lifizierung und Beschäftigung erfolgen zur Zeit durch die Agentur für Arbeit Darmstadt,
durch die Arge DArmstadt sowie durch die lokale Wohnungswirtschaft. Positiv ausgewirkt
hat sich ferner, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt im sozialen Sektor umfangreiche
Haushaltsmittel für Schulsozialarbeit und Personalkosten bereitgestellt hat, die das Pro-
gramm 'Soziale Stadt' arrondieren.
5.3 Langfristige Finanzierungsplanung
Durch das Stadtteilmanagement wurde eine fortschreibungsfähige Maßnahmen-, Finanzie-
rungsmatrix erarbeitet, die die Investitionen bis zum Jahr 2012 im Abgleich mit den gebunde-
nen Ausgaben und bereitgestellten Fördermitteln darstellt. Ergänzend wurde eine Matrix zur
Kontrolle des Mittelabflusses konzipiert, die eine langfristige Finanzplanung ermöglicht.
5.4 Resümée
Über das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' wurden in den Jahren 1998 - 2008 Förderanträge
in Höhe von insgesamt 7.439.830,02 EUR bewilligt. Die Fördermittel setzen sich zu je einem
Drittel aus Bundes-, Landes- und kommunalen Mitteln zusammen und werden nicht jahres-
bezogen, sondern verteilt auf drei bis fünf Jahresscheiben zugeteilt, so dass derzeit  6.421.569,98
EUR für Projekte der 'Sozialen Stadt' zur Verfügung stehen.
Verausgabt wurden bislang 3.676.528,42 EUR, in Projekten verplant für das Jahr 2009 sind
weitere 1.042.502,55 EUR.
Im gleichen Zeitraum wurden in Kooperation mit freien Trägern für:
• die Partizipation von Kindern am Stadtteilentwicklungsprozess;
• die Einrichtung einer Stelle 'Aufsuchende Sozialarbeit';
• die Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung Langzeit-Arbeitsloser über eine AB-
Maßnahme 'Wohnumfeld;
• die Einrichtung eines Qualifizierungsbüros / Freiwilligen Sozialen Trainingsjahres;
• die Unterstützung der Reinigungsaktionen im Stadtviertel;

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• das Projekt des Interkulturellen Büros 'Entwicklung von interkultureller Nachbarschaft
und Zivilkompetenz';
• den Umbau einer ehemaligen Gaststätte zum CaritasLokal;
• das Projekt 'Gewaltprävention in der Schule';
• die Installation einer Tischtennisplatte am GoIn-Two;
• die Unterstützung der Stadtteilzeitung des Nachbarschaftsvereins;
• das Beschäftigungsprojekt im Waschsalon im August-Metz-Weg;
• die Ausstattung des Waschsalons;
• die Einrichtung des Jugendmigrationsdienstes (Projektmittel und Planstelle);
• das Projekt 'Qualifizierungszentrum Grenzallee' ('Xenos');
• der Umbau des Nord-, West- und Ostgebäudes auf der Grenzallee;
• die Unterstützung des Projektes Circus Waldoni e.V.;
• die Umsetzung von Mikroprojekten im Rahmen des Förderprogramms 'Lokales Kapital
für soziale Zwecke'
zusätzliche Drittmittel in Höhe von 6.011.006,82 EUR akquiriert.
Diese stellen sich wie folgt dar:
• Europäischer Sozialfonds 869.267,11 EUR
• Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 585.795,00 EUR
• Bundesministerium für Arbeit und Soziales 215.786,84 EUR
• Hessisches Sozialministerium 307.737,50 EUR
• Wissenschaftsstadt Darmstadt 1.122.595,32 EUR
• Agentur für Arbeit Darmstadt 1.075.433,00 EUR
• Caritasverband Darmstadt 62.030,00 EUR
• Preisgelder 6.150,00 EUR
• Sponsoren 688.260,00 EUR
• Wohnungswirtschaft (ohne Sanierung) 160.245,00 EUR
• Eigenmittel    917.707,05 EUR.

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6. Chronologie des Prozesses 'Soziale Stadt'
1997
• Beantragung / Aufnahme in das Förderprogramm 'Einfache Stadterneuerung'
1998
• Beauftragung des Büros Freischlad + Holz mit dem Stadtteilmanagement
• Einrichtung der Stadtteilwerkstatt durch den Caritasverband und das Diakonische Werk
• 1. Bewohnerinnen- und Bewohnerversammlung
• Einrichtung einer Mieterberatung über die 'Neue Wohnraumhilfe', Bauverein AG
• Umbau der leerstehenden Kita Mittelschneise zur Dependance des GoIn
1999
• Etablierung eines Stadtteilpolizisten
• Beginn der Modernisierung des Wohnungsbestandes der Bauverein AG
• Eröffnung des GoIn-Two als Außenstelle des Jugendzentrums GoIn
• Aufnahme in das Bund-Länder-Programm 'Stadtteile mit besonderem Entwicklungs-
bedarf – Die 'Soziale Stadt'
• Gründung der Arbeitsgruppen AG 'Bauverein', AG 'Soziale Nachbarschaft'
• 2. Bewohnerinnen- und Bewohnerversammlung
2000
• Umbau des Café BAFF
• Umgestaltung des Außengeländes des Café BAFF
• Umsetzung des Projektes 'Kunst im Durchgang'
• Entwurf von Flyern, Plakaten im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit
• Beginn der Wohnumfeldgestaltung und -pflege im Rahmen einer ABM Wohnumfeld
• Organisation und Veranstaltung des Stadtteilfestes 2000
• Gespräche mit Schlüsselpersonen vor Ort
2001
• 3. Bewohnerinnen- und Bewohnerversammlung
• Verbesserung der ÖPNV-Anbindung (Bus)
• Stadtteilerkundung 'StadtteilForscherAktion'
• Neugestaltung des Schulhofs der Wilhelm-Hauff-Schule
• Bewohnerinnen- und Bewohnerbefragung zum Thema 'Umnutzungen von Erdgeschoss-
zonen'

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2002
• Eröffnung des Waschsalons, der Mangel und Nähstube in einer umgenutzten
Erdgeschosszone
• 1. Reinigungsaktion 'Grenzenlos sauber – wir schaffen den Müll weg'
• Stadtteilbegehung zur Erfassung von Mängeln im städtischen Raum
• Organisation und Veranstaltung des Stadtteilfest 2002
• Teilnahme am Preis 'Soziale Stadt' 2002
• Neugestaltung des Spielbereiches der Kindertagesstätte 'Kinderinsel'
• 1. BA. Umgestaltung Spielplatz Kirnbergerstraße
• 1. Fledermausfest
• Pflegepatenschaft des Internationalen Bundes für den Schulhof der Wilhelm-Hauff-Schule
• Vollversammlung der Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen der 'Sozialen Stadt'
• Umsetzung des Projektes 'Gewaltprävention an Schulen'
• Verleihung 1. Preis des 'Sauberhaften Vereinspreises' des Hessischen Ministeriums für
Landwirtschaft, Umwelt und Forsten
• 1. Treffen unter dem Weihnachtsbaum
2003
• Informationsveranstaltung zum Thema Mietnebenkosten
• Vollversammlung der Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen der 'Sozialen Stadt'
• Bewohnerinnen- und Bewohnerforum zum Thema Bewohnerinnen- und Bewohnerbeteiligung
• 2. Reinigungsaktion 'Grenzenlos sauber – wir schaffen den Müll weg'
• Veröffentlichung der Dokumentation 'Kinderpartizipation Wilhelm-Hauff-Schule'
• Veröffentlichung der Dokumentation 'StadtteilforscherAktion'
• Teilnahme am Wettbewerb 'Goldene Göre' 2003
• Gründung des 'Internationalen Eberstädter Familienvereins' und des 'Frauenvereins Hoff-
nung' aus der Bewohnerarbeitsgruppe AG 'Interkulturelle Nachbarschaft'
• Veröffentlichung des Flyers 'Internationaler Eberstädter Familienverein'
• 2. Fledermausfest
• Rundgang zu Projekten der 'Sozialen Stadt' mit einer Delegation aus Taipeh (Taiwan)
• Umsetzung von 9 Projekten im Rahmen der 1. Förderperiode des Förderprogramms
'Lokales Kapital für soziale Zwecke'
• 2. BA. Umgestaltung Spielplatz Kirnbergerstraße
• Erwerb des Grundstücks Grenzallee zur Einrichtung einer Jugendwerkstatt
• 2. Treffen unter dem Weihnachtsbaum
2004
• Verleihung des Ludwig-Metzger-Preises 2004 für die Stadtteilwerkstatt und die
Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppen
• Veranstaltung des 1. Frauentagsfestes
• Behindertengerechte Neugestaltung einer Rampe zur Erschließung des Wohngebietes
• 3. Reinigungsaktion 'Grenzenlos sauber – wir schaffen den Müll weg'
• Osterspaziergang
• Neugestaltung des Spielbereiches des Kinderhortes 'Kinderinsel'
• 1. Aktionstag 'Let's move in Ewwerscht'
• Organisation und Veranstaltung des Stadtteilfestes

Eberstadt Süd
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Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 62
• Ausstellung 'Soziale Stadt Eberstadt Süd und Kranichstein – Zwei Stadtviertel im Wan-
del'
• Teilnahme am Preis 'Soziale Stadt' 2004
• Umsetzung von 12 Projekten im Rahmen der 2. Förderperiode des Förderprogramms
'Lokales Kapital für soziale Zwecke'
• Umbau der ehemaligen Gaststätte 'Rauchfang' zur Stadtteilwerkstatt und zu Räumen
für Gemeinbedarf (CaritasLokal)
• 4. Bewohnerinnen- und Bewohnerversammlung
• Fotowettbewerb 'Unser Stadtteil Eberstadt Süd – seine Licht- und seine Schattenseiten'
• 3. Treffen unter dem Weihnachtsbaum
2005
• 4. Reinigungsaktion 'Grenzenlos sauber – wir schaffen den Müll weg'
• Osterspaziergang
• Verabschiedung der Geschäftsordnung für die Stadtviertelrunde Eberstadt Süd (SVR)
• Verabschiedung der Konzeption zur Bewohner/innenbeteiligung durch den Magistrat
• Projektmesse 'Was ist los bei LOS?'
• Umsetzung von 10 Projekten im Rahmen der 3. Förderperiode des Förderprogramms
'Lokales Kapital für soziale Zwecke'
• 2. Aktionstag 'Let's move in Ewwerscht'
• 3. Preis in der Kategorie 'Sauberhafter Vereinspreis' im Rahmen des Wettbewerbs
'Sauberhaftes Hessen'
• Multikulturelles Kochstudio 'Gari Baldi'
• Aufbau des 'Netzwerks Gesundheit'
• Veröffentlichung der Dokumentation 'Kinderpartizipation Spielbereiche Kita Kinderinsel'
• 4. Treffen unter dem Weihnachtsbaum
2006
• 5. Reinigungsaktion 'Grenzenlos sauber – wir schaffen den Müll weg'
• Osterspaziergang
• Frühlingsfest der Stadtteilwerkstatt
• Bewohnerinnen- und Bewohnerarbeitsgruppe Modellbau 'Sanierungsgebiet 3D'
• HEGISS-Bewohnerinnen- und Bewohnertreffen zum Thema 'Nachhaltigkeit und
Bewohnerengagement'
• Rundgang zur Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes mit der Stadtviertel-
runde
• Beteiligung an der Ausschreibung des Modellvorhabens 'HEGISS Innovation'
• Quartiersrundgang mit einer Delegation aus Kosice / Slowakei
• Planung des Waldspielplatzes 'In der Kirchtanne 6' und des Wohnumfeldes 'Strese-
mannstraße 9 -15 A'
• Dach- und Fenstersanierung der Liegenschaft Kirnbergerstraße 12
• Organisation und Veranstaltung des Stadtteilfestes
• Umsetzung von 11 Projekten im Rahmen der 4. Förderperiode des Förderprogramms
'Lokales Kapital für soziale Zwecke'
• Verleihung des Ludwig-Metzger-Preises für die Arbeit des Circus Projektes Waldoni e.V.
• Rundgang zu Projekten der 'Sozialen Stadt' mit kommunalen Vertretern der Partnerstadt
Alkmaar (NL)

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 63
• Ausstellung 'Soziale Stadt Eberstadt Süd und Kranichstein – Zwei Stadtviertel im Wan-
del – Potenziale, Projekte, Perspektiven' in der Sparkasse Darmstadt
• 5. Treffen unter dem Weihnachtsbaum
2007
• Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren 'XENOS'
• Lärmschutzgutachten zur 'Nachnutzung der Rollschuhbahn' an der Mittelschneise
• 6. Reinigungsaktion 'Grenzenlos sauber – wir schaffen den Müll weg'
• Veranstaltung 'Bewegt und Gesund'
• Hegiss-Bewohner/innentreffen in Eschwege
–Heuberg
• Baubeginn Waldspielplatz 'In der Kirchtanne 6' und Wohnumfeld 'Stresemannstraße 9-
15 A'
• Umsetzung von 13 Projekten im Rahmen der 5. Förderperiode des Förderprogramms
'Lokales Kapital für soziale Zwecke'
• Frühlingswanderung
• Fortschreibung des Lokalen Aktionsplans im Rahmen des Förderprogramms 'Lokales
Kapital für soziale Zwecke'
• Baubeginn der Gebäude Ost / Nord in der Grenzallee 4 - 6
• Veranstaltung zum Jubiläum '10 Jahre AG Kinder und Jugend'
• Veranstaltung 'Sicherheit im Alltag'
• Übergabe der Spielbereiche 'In der Kirchtanne 6' / 'Stresemannstraße 9
 - 15 A'
• Hegiss-Bewohner/innentreffen in Hattersheim
• Übergabe der Gebäude Ost und Nord in der Grenzallee 4
 - 6
• Hegiss-Bewohner/innentreffen in Frankfurt am Main
• 6. Treffen unter dem Weihnachtsbaum
2008
• Teilnahme BIWAQ
• 7. Reinigungsaktion 'Grenzenlos sauber - wir schaffen den Müll weg'
• Baubeginn Südgebäude Grenzallee 4 
- 6
• Frühlingswanderung
• 2. BA Kirnbergerstraße 12, Austausch Fenster, Fassadensanierung, Instandsetzung
Kita
• Beschluss Nachhaltigkeitskonzept
• Vorentwurf Außenanlagen Grenzallee 4 
- 6
• Film -Event der AG Kinder und Jugend
• Beachparty im Mühltalbad
• Teilnahme am Darmstädter Architektursommer
• Stadtteilfest
• Hegiss-Bewohner/innentreffen in Rüsselsheim
• 7. Treffen unter dem Weihnachtsbaum
•
Beteiligung an der Ausschreibung des Modellvorhabens 'HEGISS Innovation'

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
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7. Anhang
7.1 Presseveröffentlichungen 2007 ----- 2008
Soziales Lernen auf dem Stundenplan – Gutenbergschule – Unterrichtskonzept enthält
Projekte wie Kiosk, Nachhilfe oder Besuche beim Seniorentreff; Darmstädter Echo,
25.01.1007
'Wir kommen aus einer völlig anderen Welt' – Stadtteilwerkstatt – DRK-Informations-
reihe 'Älter werden in Deutschland' für russischsprachige Migranten; Darmstädter Echo,
25.01.2007
Auszeichnung für die Eigenständigkeit – Interview mit Achim Pfeffer; Darmstädter Echo,
25.01.1007
Schuldezernent Dr. Dierk Molter begrüßt Projektförderung für die Eberstädter
Gutenbergschule aus dem Investitionsprogramm 'Zukunft Bildung und Betreuung';
dafacto – Journal aus Darmstadt, 25.01.2007
Stadtteilwerkstatt – Kochen bringt Menschen miteinander ins Gespräch; Frankfurter
Rundschau, 29.01.2007
Gesundheit und Bewegung; Lokalanzeiger, 08.03.2007
Sechs Fragen rund um Eberstadt – Eberstädter und Nicht-Eberstädter im 'Lokalanzeiger'
– Interview; Lokalanzeiger, 09.03.2007
Müllsammelaktion; Pfungstädter / Eberstädter Woche, 15.03.2007
Saubere Stadtteile; Darmstädter Echo, 16.03.2007
'Ein eigenständiges Völkchen' – 1225 Jahre Eberstadt – Ein Stadtteil feiert Jubiläum und
bekommt von Hessens Kulturministerin die Freiherr-vom-Stein-Ehrenurkunde verliehen;
Darmstädter Echo, 19.03.2007
Mit Müllsack und Greifzange auf Tour – Aufräumaktion – Mehr als 100 Teilnehmer ma-
chen mit beim Frühjahrsputz; Darmstädter Echo, 19.03.2007
Netzwerk Gesundheit lädt zu Aktionstag; Frankfurter Rundschau, 21.03.2007
Bewegung hilft auch dem Gehirn – Gesundheitsnetzwerk Eberstadt Süd stellt Arbeit vor
– Workshops und Akrobatik: Einradfahren zu Rock'n'Roll; Darmstädter Echo, 23.03.2007
Bewegt und gesund in Eberstadt Süd; Pfungstädter / Eberstädter Woche, 29.03.2007
Wanderung am Karfreitag; Südhessen Woche, 29.03.2007
Ein Essen – und jemanden zum Reden – In Eberstadt Süd versorgt der Mittagstisch
'(N)immersatt' täglich 65 Menschen – Im Juni läuft Förderung aus; Darmstädter Echo,
30.03.2007
Das multikulturelle Kochstudio – Völkerverständigung im Kochstudio 'Gari Baldi'; Die lo-
kale Zeitung, März 2007
Wandern und Ostereier suchen; Pfungstädter / Eberstädter Woche, 05.04.2007
Frühlingswanderung am Karfreitag; Lokalanzeiger 05.04.2007
SPD: Circus Waldoni ein Gewinn; Eberstädter Woche, 03.05.2007
Magische Zeitreise in das Venedig des Mittelalters – Circus Waldoni – 'Maska Magika'
heißt das neue Varieté-Programm; Darmstädter Echo, 25.04.2007
Gibt es kein Bürgerbüro Süd?; Eberstädter Woche, 14.06.2007
Förderprogramm 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' für Kranichstein und Eber-
stadt Süd wird verlängert; dafacto – Journal aus Darmstadt, 18.07.2007

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 65
Mittagstisch (N)Immersatt – Beschäftigte des Hessischen Rundfunks unterstützen Projekt
in Eberstadt; dafacto – Journal aus Darmstadt, 07.08.2007
Versunkenes Schiff und Raupe Nimmersatt – Neue Spielbereiche an Kirchtanne und
Stresemannstraße – Zwei Drittel finanziert der Bauverein; Darmstädter Echo, 23.08.2007
Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' – Übergabe der neu gestalteten Spiel- und Auf-
enthaltsräume 'In der Kirchtanne 6 / Stresemannstr. 9 - 15 A'; dafacto – Journal aus Darm-
stadt, 23.08.2007
Pirschen auf dem Erlebnispfad – Der neue Waldspielplatz in Eberstadt ist eine Oase
zwischen hohen Betonbauten; Frankfurter Rundschau, 24.08.2007
1225 Jahre Eberstadt; Beilage Darmstädter Echo, 31.08.2007
Integrationspolitik – Stadtrat Jochen Partsch: 'Integration von Zugewanderten ist eine
Querschnittsaufgabe der Stadtpolitik'; dafacto – Journal aus Darmstadt, 19.10.2007
Hilfe auf dem Weg in die Zukunft – Jugendwerkstatt Grenzallee erhält über 600 000
Euro, um Schulabgängern Perspektiven zu eröffnen; Darmstädter Echo, 19.10.2007
Räume für Chancen in Eberstadt Süd – Circusprojekt Waldoni – Kreative Angebote eröff-
nen Perspektiven – Neues Gebäude bringt Finanzierung ins Wanken; Darmstädter Echo,
03.11.2007
Neues Haus voller Energie – Bauprojekt – Auf dem Gelände von Waldoni in Eberstadt
entsteht eine neue Kunstwerkstatt – Wärme wird selbst produziert; Darmstädter Echo,
07.11.2007
Eltern helfen hinter den Kulissen – Mehr als hundert Mütter und Väter unterstützen den
Zirkus Waloni ehrenamtlich; Darmstädter Echo, 14.11.2007
'Marcel lässt die Funken fliegen' – Einmal pro Woche wird der Jugendliche aus Eber-
stadt-Süd in der Kreativwerkstatt handwerklich ausgebildet; Darmstädter Echo, 17.11.2007
Die Manege wird zum Hotel – Letzte Proben des Zirkusprojekts vor der Eröffnung des
Creativhofs Grenzallee am Samstag; Darmstädter Echo, 21.11.2007
'Wir leben jede Nummer mit' – Artisten-Papas spielen Musik zur Zirkusaufführung; Darm-
städter Echo, 24.11.2007
In der Kaserne ist der Zirkus los – Projekt Waldoni bezieht Räume in Eberstadt; Frank-
furter Rundschau, 26.11.2007
'Vorbildlich, faszinierend': Waldoni feiert – Viel Lob bei der Eröffnung für das soziale
Projekt für Kinder und Jugendliche in Eberstadt Süd; Darmstädter Echo, 26.11.2007
'Sich lustvoll auf etwas einlassen' – Viertklässler der Eberstädter Wilhelm-Hauff-Schule
lernen mit 'Circus Waldoni' – Trainerin Akrobatik; Darmstädter Echo, 28.11.2007
Kinder- und Jugendcircus Waldoni / Hotel Waldoni; Darmstädter Echo, 28.11.2007
Aufführungen sollen Kunstwerk sein – Hans-Günter Bartel ist Zirkusdirektor und
'Waldoni'-Geschäftsführer; Darmstädter Echo, 01.12.2007
'Keine Angst um die Fingernägel' – Mädchen in Kreativwerkstatt: Saskia und Daniela
finden`s super, Kunst aus Schrott zu fertigen; Darmstädter Echo, 05.12.2007
'Ich bin mit Leib und Seele Sozialarbeiterin' – Sigrid Bartel ist die pädagogische Leite-
rin der Kunstwerkstatt bei Waldoni; Darmstädter Echo, 05.12.2007
Ein Jahr lang zupacken – Wilko Schütz und David Lanza leisten beim Jugendprojekt
Waldoni freiwilligen Sozialdienst; Darmstädter Echo, 08.12.2007
'Ich fand die Idee von Anfang an fantastisch' – Der gelernte Architekt Axel Gross küm-
mert sich beim Zirkusprojekt um die Finanzierung; Darmstädter Echo, 08.12.2007

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 66
Waldonis im Darmstadtium – Vor der Gala mit Udo-Jürgens unterhalten Nachwuchs-
künstler das Publikum; Darmstädter Echo, 08.12.2007
Letzter Schliff für die fremde Manege – Junge Akrobaten proben für ein Gastspiel beim
Darmstädter Varieté 'Da Capo' am 20. Dezember; Darmstädter Echo, 12.12.2007
Trainerin und Urgestein – Petra Krieg unterrichtet Akrobatik bei Waldoni und ist Zirkus-
Gründungsmitglied; Darmstädter Echo, 12.12.2007
Fußabdrücke in der neuen Werkstatt – Das ECHO-hilft-Gebäude ist fertig: Die Waldoni-
Kunstwerkstatt wechselt in neue Räumlichkeiten; Darmstädter Echo, 15.12.2007
Internationales Fest unterm Weihnachtsbaum – Schwarz und Weiß, Jung und Alt tref-
fen sich zu einem multikulturellen Programm auf dem Adenauerplatz; Darmstädter Echo,
17.12.2007
Am Baum aus Eisen lernen – Förderschüler bauen während des Praktikums in der
Grenzallee einen Multimedia-Tisch für ihre Klasse; Darmstädter Echo, 19.12.2007
Waldoni bei Da Capo – Am Donnerstag treten die Nachwuchsartisten am Karolinenplatz
auf; Darmstädter Echo, 19.12.2007
Weihnachten in der Waldoni-Werkstatt; Darmstädter Echo, 22.12.2007
Hilfe für Waldoni ersetzt Weihnachtspräsente – Heag AG unterstützt Zirkusprojekt
Waldoni mit besonderer Aktion; Darmstädter Echo, 22.12.2007
Leiter, Lenker, Ideenentwickler – Thorsten Fischer ist der kreative Kopf der Waldoni-
Werkstatt; Darmstädter Echo, 22.12.2007
Im Zeichen der Fledermaus – In Eberstadt-Süd nachts mit Jugendlichen ins Gespräch
kommen; Darmstädter Echo, 28.12.2007
Gesang für guten Zweck – Verkleidet sammeln Theo Speckhardt und Adam Breitwieser
für ECHO hilft 2005; Darmstädter Echo, 29.12.2007
Den Jüngeren unter die Arme greifen – Jugendliche unterrichten Waldoni-Anfänger;
Darmstädter Echo, 29.12.2007
Kopfüber zum Eifelturm – Christophorus-Schule-Waldoni-Trainer üben mit Handicap-Kin-
dern Zirkus-Artistik; Darmstädter Echo, 05.01.2008
Bühnenstück für den guten Zweck – Zum Abschluss der Spendenaktion 'Echo hilft' spielt
Walter Renneisen den Requisiteur Josef Bieder; Darmstädter Echo, 05.01.2008
Fährt der Bus ein, warten die Autos – Neue Signalschaltung an der Wartehalle verbes-
sert Verkehrsabläufe; Darmstädter Echo, 10.01.2008
Sinnvolle Herausforderungen fördern – Interview – Hiller: 'Wir unterstützen Waldoni,
weil Kinder da Freude am Miteinander geboten wird'; Darmstädter Echo, 12.01.2008
Zirkus schult soziale Kompetenz – Astrid Mäuer unterstützt den Circus Waldoni als Artis-
tik-Trainerin; Darmstädter Echo, 12.01.2008
Versteigerung von Schrottkunstwerken – Am Samstag (19.) lädt Waldoni zum Nachmit-
tag der Offenen Tür in die aus Spenden finanzierte Werkstatt; Darmstädter Echo,
12.01.2008
Arbeit für Vierzehn Frauen – Café BAFF bietet günstige Mahlzeiten und Hilfe bei der
Rückkehr ins Erwerbsleben – SPD-Delegation besucht die sozialen Projekte in Eberstadt-
Süd und den Zirkus Waldoni; Darmstädter Echo, 15.01.2008
Integration und Prävention als Strategie – Stadtrat Jochen Partsch: 'Förderung benach-
teiligter Jugendlicher bedeutet Schutz potenzieller Opfer'; dafacto – Journal aus Darmstadt,
18.01.2008

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 67
Perspektive anbieten statt Strafe androhen – Leiter Thorsten Fischer: 'Werkstätten wie
hier müsste es mehr geben'; Darmstädter Echo, 19.01.2008
'Das ist mein Laden hier' – Ein-Euro-Jobber Ralf Homola ist Hausmeister bei Waldoni;
Darmstädter Echo, 19.01.2008
Am Samstag präsentiert Waldoni neue Werkstatt – Tag der offenen Tür – Justizmini-
sterin Brigitte Zypries versteigert Kunst aus Schrott; Darmstädter Echo, 19.01.2008
Begehrt: Fußball und Schrottkunst – Circus Waldoni – Justizministerin Brigitte Zypries
glänzt im Zelt in Eberstadt als Auktionatorin für guten Zweck; Darmstädter Echo,
21.01.2008
Die Werkstatt beweist Wertschätzung – Waldoni – Geschäftsführer Hans-Günter Bartel
zieht eine Bilanz der Spendenaktion: 'Echo hilft war eine Riesenerlösung'; Darmstädter
Echo, 02.02.2008
Wir sagen Dank; Darmstädter Echo, 02.02.2008
Die Soziale Stadt lebt weiter – Förderprojekt für Problemviertel nähert sich Ende; Frank-
furter Rundschau, 07.02.2008
Caritas lädt ein; Darmstädter Echo, 07.02.2008
Stadtteilprojekt auf der Kippe – Programm 'Soziale Stadt' läuft nach zehn Jahren aus /
Debatte um Perspektiven, Frankfurter Rundschau, 11.02.2008
Plädoyer für Engagement auf allen Ebenen – In Eberstadt wird die Fortsetzung des
Projekts 'Soziale Stadt' gefordert; Darmstädter Echo, 11.02.2008
'Soziale Projekte werden weiter gefördert' – Sozialdezernent Partsch will Stadtteil-
werkstatt und Caritas-Lokal erhalten / Programm läuft aus; Frankfurter Rundschau,
15.02.2008
Impuls für ein blühendes Projekt – Über eine halbe Million Euro kommen dem Zirkus-
projekt Waldoni zugute; Darmstädter Echo, 26.02.2008
ECHO hilft!: 500.000 Euro für Circusprojekt Waldoni; Arheilger Post, 28.02.2008
Frühlingsputz; Darmstädter Echo, 14.03.2008
Nur wegen uns seid ihr hier? – Nachtwanderer – In Eberstadt-Süd werden bei nächtli-
chen Rundgängen Konflikte entschärft und Gespräche gesucht; Darmstädter Echo,
14.04.2008
'Wir wollen Gewalt und Konflikte verhindern' – Nachtwanderer – Junge Initiative küm-
mert sich um mehr Sicherheit für Jugendliche und ältere Bürger in Eberstadt-Süd; Darm-
städter Echo, 09.05.2008
Premiere bei Waldoni; Darmstädter Echo, 19.05.2008
Auf der Suche nach dem Waldonium – Premiere – Zirkus Waldoni präsentiert seine
neue Revue; Darmstädter Echo, 24.05.2008
Zirkus-Workshop; Darmstädter Echo, 30.05.2008
Alle Religionen an einem Tisch – In Eberstadt-Süd trifft sich der neu gegründete Inter-
religiöse Arbeitskreis im Caritaslokal 'Gari Baldi'; Frankfurter Rundschau, 25.05.2008
Förderprogramm des Bundes für benachteiligte Stadtteile wurde eingestellt – Stadt-
rat Jochen Partsch: 'Förderung von Kleinprojekten in Kranichstein und Eberstadt-Süd ist
sinnvoll und muss fortgesetzt werden'; dafacto - Journal aus Darmstadt, 02.07.2008
Soziale Stadt erhalten; Frankfurter Rundschau, 16.07.2008
Soziale Stadt' zunächst gesichert – Förderung – Nachhaltigkeitskonzept soll für drei wei-

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 68
tere Jahre Stadtteilarbeit in Eberstadt und Kranichstein sorgen; Darmstädter Echo,
26.07.2008
Sozial Stadt Eberstadt-Süd – Rundgang durch einen vielfältigen, lebens- und liebenswer-
ten Stadtteil; dafacto - Journal aus Darmstadt, 15.08.2008
Ein Stadtteil verjüngt sich – Architektursommer – Die Planerinnen Brigitte Holz und Silke
Lässig führen vor, wie Eberstadt-Süd aufgepeppt worden ist; Darmstädter Echo, 18.08.2008
Preis für soziale Dienste motiviert, sich weiter zu engagieren; Lokalanzeiger,
29.08.2008
Manege frei für die Alice-Eleonoren-Schule – 'Moving School': Die Alice-Eleonoren-
Schule war bei Waldoni in Eberstadt zu Gast und führte eine Zirkusvorstellung auf;
Darmstädter Echo, 03.09.2008
Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt'; Pfungstädter / Eberstädter Woche, 04.09.2008
Jugendwerkstatt ist bald fertig – Partsch: Kreativhof macht Hoffnung auf Zukunft / Projekt
bereitet junge Leute auf Berufsleben vor; Frankfurter Rundschau, 02. / 03.10.2008
'Eine Baustelle für soziale Gerechtigkeit' – Jugendwerkstatt Grenzallee: In Eberstadt
geht es mit den Bauarbeiten voran – Partsch kündigt weitere Unterstützung;
Echo Online, 17.10.2008
'Organisation und Trägerschaft sozialer Dienste im Wandel' – 9. Fachbereichstag
2008 h_da, Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik, Programm 17.10.2008
Forscher beraten Stadt und Region – Darmstadt – Neues Insitut für Soziale Arbeit und
Sozialpolitik an der Hochschule / Erste Projekte; Frankfurter Rundschau, 17.10.2008
Im Bündel forscht es sich besser – Hochschule – 'Institut für Soziale Arbeit und Sozial-
politik' will Wissenschaftler vernetzen – Beratung von Kommunen; Darmstädter Echo,
17.10.2008
Keine Freifahrt für Bürgerdienst – Ehrenamt – Wenn die Nachtwanderer wieder für mehr
Sicherheit durch Eberstadt ziehen, müssen sie ihre Straßenbahntickets selbst zahlen –
Beim Bremer Vorbild ÖPNV 'fest mit im Boot'; Darmstädter Echo, 13.11.2008
Anreize statt Bewohnerquoten – Stadtgesellschaft – Tagung zu Wohnen und Integration
– 'Wir brauchen ein positiv gestaltetes Umfeld', Darmstädter Echo, 04.12.2008
Geld für Eberstadt-Süd – Förderung Soziale Stadt, Frankfurter Rundschau, 08.12.2008
Begegnung bei Glühwein und Schmalzbrot – Treff unterm Weihnachtsbaum – Bewoh-
ner von vier Häuserblocks kommen am Samstag in Eberstadt-Süd zusammen, Darmstädter
Echo, 15.12.2008
Schlaumützen experimentieren – Kinderinsel ist endlich saniert / Neue Struktur im
neuen Ambiente, Frankfurter Rundschau, 15.12.2008

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 69
7.2 Materialien
Folgende Materialien stehen zur Zeit zur Verfügung und können über die Stadtteilwerkstatt
Eberstadt Süd bezogen werden:
• Magistrat der Stadt Darmstadt, Sozialdezernat (Hrsg.)
Armut in Darmstadt – Erster Bericht
Darmstadt 1995
• Wissenschaftsstadt Darmstadt, Der Magistrat, Sozial- und Jugenddezernat (Hrsg.)
Armut in Darmstadt – Zweiter Bericht, Beiträge zur Sozialberichterstattung 1/
1999
Darmstadt 2000
• Wissenschaftsstadt Darmstadt, Der Oberbürgermeister (Hrsg.)
Sozialatlas Darmstadt – Bildung eines Sozialindex, Beiträge zur Sozial-
berichterstattung 1/2002
Darmstadt 2002
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Bericht 2000
Darmstadt 2000
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Bericht 2001 / 2002
Darmstadt 2003
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Bericht 2003 / 2004
Darmstadt 2005
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Bericht 2005 / 2006
Darmstadt 2007
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt / Bauverein AG (Hrsg.)
Bewohnerinnen- und Bewohnerbefragung – Umnutzungen Erdgeschosszonen
Darmstadt 2001
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Kinderpartizipation Schulhof Wilhem-Hauff-Schule
Darmstadt 2002
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur

Eberstadt Süd
Bericht 2007 / 2008
Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Caritasverband Darmstadt / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 70
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
StadtteilForscherAktion – Dokumentation der Aktionswoche
Darmstadt / Bremen 2002
Redaktion und Inhalt: Spiellandschaft Stadt e.V. (Verf.) / Freischlad + Holz, Planung und
Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Einrichtungen'
Darmstadt 2000
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Stadtteilwerkstatt Eberstadt Süd'
Darmstadt 2002
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Rattenplage – was tun?'
Darmstadt 2002
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Internationaler Eberstädter Familienverein e.V. (Hrsg.)
Flyer 'Internationaler Eberstädter Familienverein e.V'
Darmstadt 2003
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Was ist 'LOS' in Eberstadt?'
Darmstadt 2004
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftstadt Darmstadt (Hrsg.)
Kinderpartizipation Spielbereiche Kindertagesstätte 'Kinderinsel'
Darmstadt 2005
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Bericht 2005 / 2006
Darmstadt 2007
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Broschüre 'Was war 'LOS' in Eberstadt 2003-2008?'
Darmstadt 2008
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur
• Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)
Flyer 'Eberstadt Süd attraktiv'
Darmstadt 2008
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur

Beratungsverlauf (6)

TOP 6
TOP 21
TOP 15
TOP 563
TOP 5
TOP 10

Orte (25)

  • Gruberstraße 2
  • Kranichsteiner Straße
  • Jägertorstraße
  • Bartningstraße 38
  • Stresemannstraße 9
  • Grenzallee 4
  • Kirnbergerstraße 12
  • Heidelberger Landstraße
  • Nußbaumallee
  • Pfannmüllerweg 40
  • Marktplatz
  • Meißnerweg
  • August-Metz-Weg
  • Weidigweg
  • Adenauerplatz
  • Bärbel-Six-Platz
  • Karolinenplatz
  • Bessunger Straße 125
  • An der Fasaneriemauer
  • In der Kirchtanne 33
  • Spreestraße 3a
  • Hammelstrift
  • Mittelschneise
  • Luisenplatz 5a
  • Wickopweg

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Details

Vorlagen-Nr.
2009/0415
Typ
Magistratsvorlage
Datum
10.09.2009
Erstellt
29.09.2026 00:00