1551/2018
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Fuß- und Radweg Rautenstrauchkanal, Köln-Lindenthal (Az.: 02-1600-17/18)
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
2550 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/4 Vorlagen-Nummer 1551/2018 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Fuß- und Radweg Rautenstrauchkanal, Köln-Lindenthal (Az.: 02-1600-17/18) Beschlussorgan Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Lindenthal dankt dem Petenten für seine Eingabe und spricht sich dafür aus, der Empfehlung der Verwaltung zu folgen. Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 02.07.2018 2 Begründung: Der Petent beantragt die Trennung des Fuß- und Radweges am Rautenstrauchkanal (s. Anlage). Stellungnahme der Verwaltung: Die Wege entlang des Rautenstrauchkanals stellen sowohl für den Fuß- als auch für den Radverkehr eine attraktive Wegeverbindung dar. Im Radverkehrskonzept für Köln-Lindenthal wurde diese Achse daher intensiv untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Radwegeverbindung entlang der Kanäle nicht nur landschaftlich reizvoll ist, sondern auch für die Radfahrenden zwischen den Außenbezirken im Kölner Westen und Lindenthal eine attraktive Route darstellt. Anders als auf den parallel verlau- fenden Straßenzügen Aachener Straße (viele Ampeln) und Friedrich-Schmidt-Straße (lange Warte- zeiten an der Querung des Gürtels) kommen Radfahrende entlang der Kanäle stetig ohne viele Halte voran. Der in Mittellage befindliche Kanal stellt, ähnlich wie Straßenbahngleise eine Barriere dar. Die angrenzenden Quartiere sind zudem als Quell- und Zielorte für Radverkehr einzustufen. Die Erfah- rung zeigt, dass eine Trennung des Fuß- und Radverkehrs auf die jeweils gegenüberliegenden Ka- nalufer in der Praxis nicht angenommen wurde, da weder Radfahrende noch zu Fuß Gehende Um- wege in Kauf nehmen. Von separierten Fuß- und Radwegen auf beiden Uferseiten sieht das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung ebenfalls ab. Der Untergrund lässt an dieser Stelle keine Markie- rungen zu und die vorhandenen Breitenverhältnisse verhindern eine praxistaugliche Trennung der beiden Verkehrsarten. Daher wurde mit dem Radverkehrskonzept Lindenthal beschlossen, die parallel zu den Kanälen ver- laufenden Erschließungsstraßen (u.a. Clarenbachstraße, Rautenstrauchstraße) als Fahrradstraßen auszuweisen um die Hauptführung für den Radverkehr über diese Straßen zu leiten. Konflikte zwi- schen dem Fuß- und Radverkehr sollten hiermit reduziert werden. Um diese Route zu verdeutlichen, werden in 2018 Fahrradstraßenpiktogramme aufgebracht. Anlage 1. Eingabe
Anlage 1 Eingabe
6912 Zeichen
Bürgereingabe vom 08.02.2018: Folgende Information oder Nachricht wurde über das Online-Formular 'Kontakt' an Sie geschickt Anliegen: Sehr geehrte Damen und Herren. Ich schreibe Ihnen im Namen vieler Anwohner und „Besucher“ Lindenthals. Konkret - um es kurz zu machen - geht es um den Rautenstrauchkanal und die dortigen Fuß,- und Radwege entlang der Abschnitte 1,2 und 3. Der Rautenstrauchkanal ist nicht nur Oase der Ruhe, Grünstreifen für Bürger, Tiere und Pflanzen. Er ist auch ein direkter Verbindungsweg für Radfahrer zw. Aachener Weiher und Stadtwald. Zwischen Innenstadt und dem Westen. Der Rautenstrauchkanal hat jeweils zur nördlichen wie zur südlichen Seite einen Autofreien Weg. Für Fussgänger und Radfahrer zugleich. Und DAS ist das Problem. Der Umstand, dass Fußgänger und Radfahrer zugleich beide Wege benutzen ist extrem gefährlich. Warum? Nun Radfahrer fahren hier - und erlauben Sie eines, ich bin selbst Radfahrer - mit extrem hoher Geschwindigkeit, oft nebeneinander hier entlang, dass man als Fußgänger fast zur Zielscheibe wird. Hundehalter, mit Hunden an der Leine, erleben hier täglich eine Welle der Beschimpfung und des erhöhten Risikos für Mensch und Tier. Dieser Abschnitt zählt in Köln wohl zu ein befahrensten Radstrecken. Studenten, die hier zur Uni, zur Sporthochschule oder zu ihren Wohnheimen fahren. Schulen, die hier direkt am Kanal liegen. Berufstätige etc. Die Anzahl der Radfahrer gerade zur Rushhour ist enorm. Aber auch die Zahl der Fußgänger, die hier erheblichen Gefahren und Auseinandersetzungen ausgesetzt sind. Unser Vorschlag: Eine Aufteilung der beiden Wege. Der nördliche Weg für Radfahrer. Der südliche Weg für Fussgänger. So wäre das Problem sofort gelöst. Sicher. Unkompliziert und schnell. Wie gesagt. Ich bin selbst Radfahrer. Aber in Zeiten wie diesen, in denen Radfahrer oft ohne Rücksicht auf die Anderen und ohne Rücksicht auf Regeln diese Strecke als Super Highway benutzen, und das oft nebeneinander ohne auszuweichen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis hier größeres passiert. Im Gespräch mit unzähligen Fussgängern gibt es einen einheitlichen begeisterten Tenor: Ja, zur Trennung Radfahrer und Fussgänger. Ja zur Sicherheit auf unseren Wegen. Die einen auf der nördlichen Kanalseite. Die anderen auf der südlichen. Vor allem: Es wäre so einfach und so leicht, baulich einzurichten. Wir möchten Sie dringend und freundlich bitten, dies zu erwägen. Es gründet sich parallel schon eine kleine Bewegung, die in Betracht zieht, eine Unterschriftenaktion zu starten. Gespräche mit dem Stadtanzeiger und dem Express sind bereits angefragt. Wir, die Bürger Lindenthals und Kölns. würden uns sehr freuen, wenn diese Idee eine Umsetzung findet. Zum Wohle des Veedels. Zur Sicherheit der vielen Radfahrer und Fussgänger, und vor allem Schüler und Kinder. Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Freundliche Grüße, Antwortschreiben der Verwaltung vom 18.04.2018: Sehr geehrter Herr vielen Dank für Ihr Schreiben vom 8. Februar 2018, in dem Sie anregen den Rautenstrauchkanal für Fußgänger und Fahrradfahrer aufzuteilen. Der nördliche Weg soll für Radfahrer und der südliche Weg für Fußgänger zur Verfügung stehen. Inzwischen liegt mir die Stellungnahme vom Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung vor, aus der hervorgeht, dass die Wege entlang des Rautenstrauchkanals sowohl für den Fuß- als auch für den Radverkehr eine attraktive Wegeverbindung darstellen. Im Radverkehrskonzept für Köln-Lindenthal wurde diese Achse daher intensiv untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Radwegeverbindung entlang der Kanäle nicht nur landschaftlich reizvoll ist, sondern auch für die Radfahrenden zwischen den Außenbezirken im Kölner Westen und Lindenthal eine schnelle Verbindung darstellt. Anders als auf den parallel verlaufenden Straßenzügen Aachener Straße (viele Ampeln) und Friedrich-Schmidt-Straße (lange Wartezeiten an der Querung des Gürtels) kommen Radfahrende entlang der Kanäle stetig ohne viele Halte voran. Der in Mittellage befindliche Kanal stellt, ähnlich wie Straßenbahngleise eine Barriere dar. Die angrenzenden Quartiere sind zudem als Quell- und Zielorte für Radverkehr einzustufen. Die Erfahrung zeigt, dass eine Trennung des Fuß- und Radverkehrs auf die jeweils gegenüberliegenden Kanalufer in der Praxis nicht angenommen wurde, da weder Radfahrer noch Fußgänger Umwege in Kauf nehmen. Eine Trennung beider Verkehrsarten ist daher an dieser Stelle nicht sinnvoll. Daher wurde mit dem Radverkehrskonzept Lindenthal beschlossen, die parallel zu den Kanälen verlaufenden Erschließungsstraßen (unter anderem Clarenbachstraße, Rautenstrauchstraße) als Fahrradstraßen auszuweisen, um die Hauptführung für den Radverkehr über diese Straßen zu leiten. Konflikte zwischen dem Fuß- und Radverkehr sollten hiermit reduziert werden. Um diese Route zu verdeutlichen, werden in 2018 Fahrradstraßenpiktogramme aufgebracht. Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich direkt an das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Stadthaus Deutz - Westgebäude Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln Servicetelefon: 0221/221-30295 E-Mail strassen-verkehrsentwicklung@stadt-koeln.de wenden. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Gezeichnet: Dr. Ulrich Höver 2. Schreiben des Petenten vom 27.04.2018: Geehrte ganz herzlichen Dank für ihre ausführliche Mail. Das freut mich, dass Sie sich bei mir zurückmelden. Lieder kann ich die Argumente nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich darf: 1) Sie schreiben, dass der Kanal eine attraktive Verbindung ist: ja. Genau. Deswegen ist diese auch stark genutzt, wodurch es ja erst zu den Problemen vor Ort kommt. 2) Sie schreiben: „eine schnelle Verbindung“. Ja. Aber die Trennung von Fußgänger und Radfahrer würde dies nicht verändern 3) Sie schreiben, dass die Friedrich Schmidt Strasse ein lange Wartezeit bei Querung des Gürtels mit sich brächte. Diese haben Sie auch bei Querung auf dem Rad/ Fussweg. Da gibt es keinen Unterschied! 4) Ohne Halte?? Nein. Denn der Kanal Fuss/ Rad Weg kreuzt diverse Strassen. Noch viel schlimmer: Teils ohne Ampel, Rad oder Zebra Überweg, so dass hier ein enorme zusätzliche Gefahr vorliegt. Denn die Radfahrer queren die Strasse, ohne zu halten. Beispiel: Lortzing Strasse. Diese Überquerung ist fast schon kriminell gefährlich. Ich bin nicht Sicher, ob hier mal vor Ort ein Lage Befund oder eine reale Begehung vorgenommen wurde. Sollte dies geschehen sein, bin ich sicher, dass die Überlegungen neu überdacht werden würden. Ich bin aktuell mit der Kölner Lokal Presse in Kontakt, die hier einen Bericht machen wird, da sie vor Ort die Gefahren gesehen haben. Wenn ich darf, würde ich ihre Ausführungen an die Journalisten zur Erklärung der Sichtweise der Stadt Köln weiterleiten. Mit den besten Grüßen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (6)
- Friedrich-Schmidt-Straße
- Clarenbachstraße
- Rautenstrauchstraße
- Willy-Brandt-Platz 2
- Aachener Straße
- Stadtwald
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 1551/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 19.06.2018
- Erstellt
- 09.05.2018 12:24