1527/2022
Benennung eines Platzes nach Dirk Bach
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Anlage 4 Plan Kreuzung Zülpicher Straße - Dasselstraße - Kyffhäuser Straße
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Kreuzung Zülpicher Straße / Dasselstraße / Kyffhäuser Straße N
Anlage 5 Benennungsplan Dirk-Bach-Platz Nähe Offenbachplatz
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Anlage Dirk-Bach-Platz N
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/23/235/1 Vorlagen-Nummer 1527/2022 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Benennung eines Platzes nach Dirk Bach Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt bedankt sich bei den Petenten für den Vorschlag, Dirk Bach mit ei- ner Straßen- oder Platzbenennung zu ehren und beschließt, im Falle einer Neugestaltung der Zülpi- cher Straße mit Entstehung eines Platzes an der Kreuzung Zülpicher Straße / Dasselstraße / Kyff- häuser Straße in der Neustadt/Süd, diesen zu benennen in Dirk-Bach-Platz oder alternativ die unbenannte Platzanlage vor dem Schauspielhaus an der Brüderstraße in der Altstadt/Nord nach Dirk Bach in Dirk-Bach-Platz zu benennen. Der Alternativbeschluss hätte vorläufigen Charakter aufgrund der noch ausstehenden Prüfung der Zuständigkeit der Bezirksvertretung. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 02.06.2022 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Für die Benennung nach Dirk Bach liegen zwei Anträge vor: Mit Antrag vom 05.05.2021 an Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke schlagen zwei Organisati- onen gemeinsam vor, „im Rahmen der Neugestaltung der Zülpicher Straße, den neu entstehenden Platz an der Kreuzung Zülpicher Straße / Dasselstraße / Kyffhäuser Straße nach Dirk Bach zu be- nennen“, s. Anlage 1 Die Verwaltung wurde mit der Prüfung der Angelegenheit beauftragt. Mit Antrag vom 02.03.2022 an Bezirksbürgermeister Herrn Andreas Hupke schlagen die gleichen Petenten vor, „den Platz vor dem Schauspielhaus nach Dirk Bach zu benennen“, s. Anlage 2 Auch hier wurde die Verwaltung mit der Prüfung beauftragt. Prüfung zur Person Dirk Bach: Dirk Bach wurde am 23. April 1961 in Köln geboren und ist am 1. Oktober 2012 in Köln verstorben. Am 1. Oktober 2022 jährt sich der Todestag von Dirk Bach somit zum zehnten Male. Dirk Bach war Schauspieler und Comedian. Ihm lagen aber auch diverse sozialpolitische Themen am Herzen. So setzte er sich für die Gleichberechtigung von Homosexuellen ein, unterstützte Amnesty International und die Organisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) und war Eh- ren- und Beiratsmitglied der Aidshilfe Köln. Auf Basis der Richtlinien des Rates für die Neu- und Umbenennung von Straßen und Plätzen hat das Zentrale Namensarchiv den Antrag geprüft. Punkt 3.2.4 der Benennungsrichtlinien sieht vor, dass das Geschichtsbild abgeklärt werden muss. Mit Gutachten vom 12.05.2021 attestiert das Historische Archiv, „dass es keine Bedenken gibt, eine Straße oder einen Platz nach Dirk Bach zu benennen.“, s.Anlage 3 Ortsprüfung: 1. Kreuzung Zülpicher Straße / Dasselstraße / Kyffhäuser Straße, s. Anlage 4: Ein rechtskräftiger Bebauungsplan, woraus eine Neugestaltung der Örtlichkeit hervorgeht, liegt nicht vor. Bei einer Ortsbesichtigung am 22.07.2021 konnten keine Umbaumaßnahmen festgestellt wer- den. Dennoch würde die Verwaltung im Falle einer tatsächlichen Neugestaltung der Kreuzung und Entstehung eines Platzes mit sogenanntem Dorfcharakter eine Benennung nach Dirk Bach dort be- fürworten. Thematisch stünde einer Benennung nach Dirk Bach an dieser Stelle nichts im Wege. Da es an dem Platz, an dem Zülpicher Straße (Benannt nach einer Stadt im Kreis Euskirchen), Kyffhäuserstraße (benannt nach einer Burg in Thüringen, wo der Sage nach, Kaiser Friedrich I Barbarossa schlafend auf den Jüngsten Tag gewartet hat), Dasselstraße (benannt nach Rainald von Dassel, Reichskanzler 3 und Erzbischof von Köln), Moselstraße (benannt nach dem Nebenfluss des Rheins) und Meister- Gerhard-Straße (benannt nach dem ersten Dombaumeister von Köln, Gerhard Geradus – auch Gerhard von Ryle) zusammen kommen, keinen Bezug der anderen Benennungen zueinander gibt, könnte er nach Dirk Bach benannt werden. 2. Platzanlage vor dem Schauspielhaus an der Brüderstraße, s. Anlage 5: Am 26.09.1957 wurde der Offenbachplatz mit Ratsbeschluss benannt: „für den Vorplatz des neuen Theaters zwischen den Straßen Glockengasse, Herzogstraße, Streitzeuggasse und Brüderstraße.“ Die Platzanlage wird von der Nord-Süd-Straße (damalige Bezeichnung für die Nord-Süd-Fahrt) durchschnitten, aber „es erscheint angebracht, diesen Teil der Nord-Süd-Straße in die Benennung des Theater-Vorplatzes einzubeziehen.“ (Auszug aus der Benennungsakte). Am 23.10.1957 wurde in der Baubesprechung des Bauverwaltungsamtes das Liegenschaftsamt be- auftragt, „zu prüfen, ob das Gelände an der Brüderstraße in den Offenbachplatz einzubeziehen ist“ (Auszug aus der Niederschrift der Baubesprechung). Am 12.12.1957 beschließt der Hauptausschuss auf Empfehlung des Liegenschaftsamtes, „das an der Brüderstraße gelegene, z. Zt. als Parkplatz genutzte Gelände nicht in den Offenbachplatz einzube- ziehen“. Die Platzfläche vor dem Schauspielhaus an der Brüderstraße – im Volksmund bekannt als der „kleine Offenbachplatz“ - ist demnach kein Teil des Offenbachplatzes und ist nicht benannt, eine Benennung damit möglich. Allerdings ist eine Benennung nicht zwingend notwendig, da die Auffindbarkeit der Örtlichkeit u. a. für Polizei und Rettungsdienste nicht gefährdet ist. Nach § 2 Punkt 7.2 der ZuStO der Stadt Köln sind die Bezirksvertretungen für Benennungen von Straßen, „deren Bedeutung nicht wesentlich über den Stadtbezirk hinausgeht“, zuständig. Eine even- tuelle überbezirkliche Bedeutung wird von der Verwaltung zurzeit abgeklärt. Eine Stellungnahme liegt noch nicht vor. Eine Benennung des Platzes an der Brüderstraße könnte dem zufolge zunächst nur unter Vorbehalt erfolgen. Anlagen: Anlage 1: Antrag 1 Anlage 2: Antrag 2 Anlage 3: Gutachten Dirk Bach Anlage 4: Plan Kreuzung Zülpicher Straße / Dasselstraße / Kyffhäuser Straße Anlage 5: Benennungsplan Dirk-Bach-Platz Nähe Offenbachplatz
Anlage 3 Gutachten Dirk_Bach - anonymisiert
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235-1 Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster zentrales Namensarchiv - Straßenneu- und umbenennung Betr. Straßenbenennung nach Dirk Bach 12.05.2021 _Straßenbenen nung_Dirk_Bach.docx In den verzeichneten Beständen des Historischen Archivs der Stadt Köln liegen keine Infor mationen zu dem Schauspieler, Moderator und Comedian Dirk Bach, geboren am 23. April 1961 in Köln, gestorben am 1. Oktober 2012 in Berlin, vor. Dirk Bach wurde geboren als Sohn von Wilhelm Bach (geboren 19. August 1926 in Köln) und der Gertrud Bach (geborene Thiele, geboren am 17. Oktober 1928 in Köln). Er hatte eine Schwester, Anja (geboren am 28. November 1963 in Köln). Alle Familienmitglieder waren ka tholisch. Seit 1964 lebte die Familie in Heimersdorf. Die in allgemeinen Darstellungen (Zeitungsberichte, Wikipedia u.a.) erwähnten Aktivitäten sozialpolitischer Art, die über seinen Beruf hinausgingen, wurden - soweit wie möglich - überprüft. Die Unterstützung der Aidshilfe Köln kann nach den vorliegenden Informationen aus Zeitun gen und der Internet-Seite der Aidshilfe bestätigt werden. Seit Oktober 2012 trägt ein Wohn projekt der Aidshilfe Köln, das „Lebenshaus", den Namen von Dirk Bach. Bei der Organisation PETA Deutschland e.V. konnte ein Engagement von Dirk Bach nachge wiesen werden. Im Einzelnen sind dies Aktionen gegen Pelze, gegen das Töten von Hunden und die Haltung von Hühnern in der Eierproduktion. Die Unterstützung von „amnesty international" konnte nicht verifiziert werden. Gründe, die gegen eine Ehrung von Dirk Bach angeführt werden könnten, wurden nicht er mittelt. Auf Grundlage der veröffentlichten Quellen bestehen seitens des Historischen Archivs keine Bedenken, eine Straße oder einen Platz nach Dirk Bach zu benennen.
Antrag 1 Anschreiben Dirk-Bach-Platz anonymisiert
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Seite 1 / 2 Antrag Benennung Dirk Bach Platz 5. Mai 2021 Sehr geehrter Herr Hupke, die XXX und das XXX schlagen vor, im Rahmen der Neugestaltung der Zülpicher Str. den neu entstehenden Platz an der Kreuzung Zülpicher Str./Dasselstr /Kyffhäuser Str. nach Dirk Bach zu benennen. Dirk Bach ist am 23. April 1961 in Köln geboren und lebte bis zu seinem Tod am 1. Oktober 2012 in der Domstadt. In all den Jahren war Köln immer der Lebensmittelpunkt von Dirk Bach, wo er sowohl an diversen Theatern als auch in zahlreichen TV- Produktionen mitwirkte. Der Sohn des Messingenieurs und Heimatforschers Willi Bach und der Sachbearbeiterin Trude Bach, die beide beim WDR angestellt waren und in einem Haus in Köln- Heimersdorf lebten, kam früh mit Museen und dem Theater in Kontakt. Dirk Bach galt als Autodidakt, da er keine Schauspielschule besuchte und dennoch 1978 vor Beendigung seiner Schulausbildung vom Kölner Intendanten Hansgünther Heyme in Heiner Müllers Prometheus seine erste Theaterrolle ergatterte. Mitte der 1980er Jahre trat er in Walter Bockmayers Theaterstück Geierwally auf, dies wurde sein Durchbruch als Komödiant. 1988 erhielt er ein Engagement am Improvisationstheater Springmaus. 1992 wurde er festes Mitglied im Ensemble des Kölner Schauspielhauses. Dirk Bach war sowohl im komischen als auch im ernsten Theaterfach zu Hause. Einem breiteren Publikum wurde er 1992 mit der Dirk Bach Show bekannt, die von RTL und später von Super RTL ausgestrahlt wurde. Es folgten die Serien Lukas (1996 – 2001, ZDF) und Der kleine Mönch (2002, ZDF). G Bezirksrathaus Innenstadt Bürgermeister Andreas Hupke Ludwigstr. 8 50667 Köln Seite 2 / 2 Von 2004 bis 2012 moderierte er zusammen mit Sonja Zietlow die RTL-Sendung Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Von 2006 bis 2008 fungierte er als Spielleiter der Improvisationscomedy Frei Schnauze XXL auf RTL. In der Improvisationscomedy Schillerstraße bei Sat.1 wirkte Dirk Bach 2004, 2005 sowie 2009 mit. Von Mai bis Juni 2008 stand Bach nach längerer Theaterbühnenabstinenz mit der Komödie Sein oder Nichtsein, einem Stück nach dem gleichnamigen Film von Ernst Lubitsch, auf der Bühne des Millowitsch-Theaters in Köln. In vielen seiner Produktionen arbeitete er eng mit Hella von Sinnen zusammen, die er aus den Zeiten einer gemeinsamen Kölner Wohngemeinschaft kannte. Neben seinem künstlerischen Schaffen lagen Dirk Bach auch diverse sozialpolitische Themen am Herzen. Als offen lebender Homosexueller in einer Zeit, in der es alles andere als selbstverständlich war, setzte sich Bach schon frühzeitig für die Gleichberechtigung von Homosexuellen ein. So nahm er an der Aktion EinszuEins des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland teil, dessen Mitglied er war. Außerdem unterstützte Dirk Bach Amnesty International und die Organisation PETA, von der er 2001 mit dem Humanitarian Award ausgezeichnet wurde. Als überzeugter Vegetarier war er mehrfach Gesicht der deutschen PETA Kampagne. Dirk Bach war Ehren- und Beiratsmitglied der Aidshilfe Köln, er gehörte zu den größten Stiftern der Lebenshaus-Stiftung. Durch seine Benefiz-Konzertreihe „Cover me“ wurden in zehn Jahren rund 350.000 Euro für den guten Zweck eingespielt. Das 1996 von Rita Süssmuth und Dirk Bach eingeweihte „Lebenshaus“, ein Hospiz für Aidskranke in Köln- Longerich, wurde 2013 im Gedenken an Dirk Bach in „Dirk-Bach-Haus“ umbenannt. 2008 erhielt er den Reminders Day Award für sein Engagement im Kampf gegen HIV und Aids. Bezugspunkt für den gewählten Ort ist das Lokal Filmdose, in deren Theater Dirk Bach den Grundstein für seine spätere Karriere legte. Mit freundlichen Grüßen
Antrag 2 Dirk Bach Platzbenennung anonymisiert
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Seite 1 / 3 Antrag Benennung Dirk Bach Platz 2. März 2022 Sehr geehrter Herr Hupke, die XXX und das XXX schlagen vor, den Platz vor dem Schauspielhaus nach Dirk Bach zu benennen. Bezugspunkt für den gewählten Ort ist das Schauspielhaus, in dem Dirk Bach einen Grundstein für seine spätere Karriere legte. Dirk Bach ist am 23. April 1961 in Köln geboren und lebte bis zu seinem Tod am 1. Oktober 2012 in der Domstadt. In all den Jahren war Köln immer der Lebensmittelpunkt von Dirk Bach, wo er sowohl an diversen Theatern als auch in zahlreichen TV- Produktionen mitwirkte. Der Sohn des Messingenieurs und Heimatforschers Willi Bach und der Sachbearbeiterin Trude Bach, die beide beim WDR angestellt waren und in einem Haus in Köln- Heimersdorf lebten, kam früh mit Museen und dem Theater in Kontakt. Dirk Bach galt als Autodidakt, da er keine Schauspielschule besuchte und dennoch 1978 vor Beendigung seiner Schulausbildung vom Kölner Intendanten Hansgünther Heyme in Heiner Müllers Prometheus seine erste Theaterrolle ergatterte. Mitte der 1980er Jahre trat er in Walter Bockmayers Theaterstück Geierwally auf, dies wurde sein Durchbruch als Komödiant. 1988 erhielt er ein Engagement am Improvisationstheater Springmaus. 1992 wurde er festes Mitglied im Ensemble des Kölner Schauspielhauses. Dirk Bach war sowohl im komischen als auch im ernsten Theaterfach zu Hause. Unter anderem wirkte er bei folgenden Stücken mit: • Bauerntheater/ Kroetz, in den ehemaligen Kammerspielen • Die Räuber/ Schiller, Spiegelberg • Der Marquis schreibt einen unerhörten Brief / Tomeo, im ehemaligen West-Theater im Foyer Schauspielhaus Bezirksrathaus Innenstadt Bürgermeister Andreas Hupke Ludwigstr. 8 50667 Köln Seite 2 / 3 • Was ihr Wollt/Shakespeare, als Narr • Bürger Schippel/Sternheim, in der Titelrolle • Waikiki Beach/ Streeruwitz, als Nazi, in der ehemalige Schlosserei Zudem spielte Dirk Bach an der Kölner Oper: In der Fledermaus /Strauss, als Frosch. Die Rolle hatte er von Willi Millowitsch übernommen. Darüber hinaus spielte er als Puck in „A Midsummernights Dream/ Britten. Einem breiteren Publikum wurde er 1992 mit der Dirk Bach Show bekannt, die von RTL und später von Super RTL ausgestrahlt wurde. Es folgten die Serien Lukas (1996 – 2001, ZDF) und Der kleine Mönch (2002, ZDF). Von 2004 bis 2012 moderierte er zusammen mit Sonja Zietlow die RTL-Sendung Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Von 2006 bis 2008 fungierte er als Spielleiter der Improvisationscomedy Frei Schnauze XXL auf RTL. In der Improvisationscomedy Schillerstraße bei Sat.1 wirkte Dirk Bach 2004, 2005 sowie 2009 mit. Von Mai bis Juni 2008 stand Bach nach längerer Theaterbühnenabstinenz mit der Komödie Sein oder Nichtsein, einem Stück nach dem gleichnamigen Film von Ernst Lubitsch, auf der Bühne des Millowitsch-Theaters in Köln. In vielen seiner Produktionen arbeitete er eng mit Hella von Sinnen zusammen, die er aus den Zeiten einer gemeinsamen Kölner Wohngemeinschaft kannte. Neben seinem künstlerischen Schaffen lagen Dirk Bach auch diverse sozialpolitische Themen am Herzen. Als offen lebender Homosexueller in einer Zeit, in der es alles andere als selbstverständlich war, setzte sich Bach schon frühzeitig für die Gleichberechtigung von Homosexuellen ein. So nahm er an der Aktion EinszuEins des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland teil, dessen Mitglied er war. Außerdem unterstützte Dirk Bach Amnesty International und die Organisation PETA, von der er 2001 mit dem Humanitarian Award ausgezeichnet wurde. Als überzeugter Vegetarier war er mehrfach Gesicht der deutschen PETA Kampagne. Seite 3 / 3 Dirk Bach war Ehren- und Beiratsmitglied der Aidshilfe Köln, er gehörte zu den größten Stiftern der Lebenshaus-Stiftung. Durch seine Benefiz-Konzertreihe „Cover me“ wurden in zehn Jahren rund 350.000 Euro für den guten Zweck eingespielt. Das 1996 von Rita Süssmuth und Dirk Bach eingeweihte „Lebenshaus“, ein Hospiz für Aidskranke in Köln- Longerich, wurde 2013 im Gedenken an Dirk Bach in „Dirk-Bach-Haus“ umbenannt. 2008 erhielt er den Reminders Day Award für sein Engagement im Kampf gegen HIV und Aids. Nach dem Umzug der Aidshilfe Köln an den neuen barrierefreien Standort direkt an der KVB Haltestelle Heumarkt, hat der Verein das Begegnungscafé für Menschen mit und ohne HIV in Erinnerung an Dirk Bach in Café Bach benannt. Mit freundlichen Grüßen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Alternative beschlossen
Zur SitzungOrte (14)
- Ludwigstraße 8
- Dasselstraße
- Brüderstraße
- Zülpicher Straße
- Kyffhäuserstraße
- Moselstraße
- Herzogstraße
- Offenbachplatz
- Meister-Gerhard-Straße
- Streitzeuggasse
- Schillerstraße
- Nord-Süd-Fahrt
- Glockengasse
- Heumarkt
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Details
- Aktenzeichen
- 1527/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 17.05.2022
- Erstellt
- 05.05.2022 11:08