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1820/2021

Ergebnis über den Wettbewerb zur Errichtung einer Kfz-Brücke und einer Rad-/ Gehwegbrücke über das Hafenbecken, Deutzer Hafen in Köln-Deutz

Mitteilung Ausschuss 25.05.2021

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 17.06.2021, TOP 18.6

Anlage - Auszug aus den Wettbewerbsunterlagen der drei Siegerentwürfe

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Anlage - Auszug aus den Wettbewerbsunterlagen der drei Siegerentwürfe

1037 Zeichen

1 
 
Anlage 
Perspektiven / Auszüge der Siegerentwürfe des Wettbewerbs zur Errichtung einer Kfz-
Brücke und einer Rad-/ Gehwegbrücke über das Hafenbecken, Deutzer Hafen in Köln-Deutz 
1. Platz: Mayr Ludescher Partner Beratende Ingenieure PartGmbB, München mit  
karlundp Gesellschaft von Architekten mbH, München 
 
 
 
© Mayr Ludescher Partner Beratende Ingenieure PartGmbB, München mit karlundp Gesellschaft von Architekten 
mbH, München / moderne stadt

2 
 
1. Preis: Entwurfskonzept und Lageplan  
 
 
© Mayr Ludescher Partner Beratende Ingenieure PartGmbB, München mit karlundp Gesellschaft von Architekten 
mbH, München / moderne stadt

3 
 
3. Platz: Schlaich Bergermann Partner, Stuttgart 
 
 
© Schlaich Bergermann Partner, Stuttgart / moderne stadt 
 
3. Platz: Pirlet & Partner Ingenieurgesellschaft, Köln mit Marc Mimram, Paris, und 
Nguyen Pirlet Ingenieurgesellschaft, Wuppertal 
 
 
© Pirlet & Partner Ingenieurgesellschaft, Köln mit Marc Mimram, Paris, und Nguyen Pirlet Ingenieurgesellschaft, 
Wuppertal / moderne stadt

Mitteilung Ausschuss

5138 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61/1 
611/2 Trin Sa 
Vorlagen-Nummer  25.05.2021 
 1820/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 08.06.2021 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 10.06.2021 
Stadtentwicklungsausschuss 17.06.2021 
 
Ergebnis über den Wettbewerb zur Errichtung einer Kfz-Brücke und einer Rad-/ Gehwegbrücke 
über das Hafenbecken, Deutzer Hafen in Köln-Deutz 
Anlass und Ziel 
Im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung des Deutzer Hafens hat die moderne stadt, Gesellschaft 
zur Förderung des Städtebaus und der Gemeindeentwicklung mbH in Zusammenarbeit mit der Stadt 
Köln einen Wettbewerb für die beiden Brücken über das Hafenbecken ausgelobt, eine Kfz-Brücke 
sowie eine Rad- und Gehwegbrücke. Die beiden Brücken dienen der inneren Erschließung des neuen 
Stadtquartiers Deutzer Hafen, sie verbinden die beiden Seiten des Hafenbeckens miteinander und 
stellen eine direkte Verbindung zwischen Siegburger Straße, Deutzer Hafen, Poller Wiesen und 
Rhein dar. Dem zugrunde liegen die Idee einer Stadt der kurzen Wege sowie ein leistungsfähiger 
Umweltverbund aus Rad-, Fuß- und öffentlichem Nahverkehr zur Förderung der zukunftsfähigen Mo-
bilität. 
 
Das Ensemble der beiden Brücken ist prägend für den Stadtraum des neuen Quartiers um das Ha-
fenbecken. Dem gestalterischen Zusammenspiel, kommt neben den funktionalen Anforderungen eine 
besondere Bedeutung zu. Auch der Einbindung in den von Denkmälern geprägten Raum, der Blick-
achse auf den Kölner Dom, der Weitläufigkeit des Hafenbeckens und seinem industriellen Charakter 
gilt eine besondere Beachtung. 
 
Vor diesem Hintergrund, war die Aufgabe des Wettbewerbs, innovative Lösungen für die Brücken-
konstruktion zu finden, bei denen Dimensionierung und Materialeinsatz minimiert werden. Ziel sollte 
eine hochwertige Gestaltung der Konstruktionselemente unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit 
und Nachhaltigkeit sein. 
 
Verfahren 
Das Verfahren wurde als einphasiger nicht-offener Realisierungswettbewerb mit insgesamt zehn Pla-
nungsteams durchgeführt, bestehend aus Ingenieur*innen, Architekt*innen und Landschaftsarchi-
tekt*innen, von denen drei Teilnehmer*innen gesetzt waren. 
 
Die Preisgerichtssitzung hat am 15.04.2021 in digitaler Form stattgefunden. Die Jury bestand aus 
externen Fachpreisrichter*innen, Vertreter*innen der Verwaltung und der Politik. 
Bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten wurde folgenden Aspekten besonderes Augenmerk 
geschenkt: Qualität der Gestaltung, Städtebauliche Einfügung, Ensemblewirkung mit Hafenbecken 
und Drehbrücke, vor allem im Hinblick auf Maßstäblichkeit, Berücksichtigung des Denkmalschutzes, 
Dimensionierung und Materialeinsatz der Brückenkonstruktionen, Wartungsfreundlichkeit und Redu-
zierung des Wartungsaufwandes, Zugänglichkeit aller tragenden Bauteile, Instandsetzungsfähigkeit, 
Alterungsfähigkeit des Material, Robustheit der Freiflächengestaltung sowie Nachhaltigkeit.

2 
 
 
Ergebnis  
Das Preisgericht unter Vorsitz von Herrn Jürgen Minkus hat mit großer Mehrheit den Entwurf von Ma-
yr Ludescher Partner mit karlundp Gesellschaft von Architekten (München) als 1. Preis festgelegt. Es 
werden zwei 3. Preise an Schlaich Bergermann Partner, Stuttgart sowie an das Team Pirlet & Partner 
Ingenieurgesellschaft, Köln mit Marc Mimram, Paris und Nguyen Pirlet Ingenierugesellschaft, Wup-
pertal vergeben. 
 
Die Verfasser*innen des Siegerentwurfs schlagen zwei symmetrische, selbstverankerte Schrägseil-
brücken mit H-Pylonen vor, die mit ihrer eigenständigen Gestalt Bezug auf typische Hafenelemente 
nehmen, ohne die Umgebung zu dominieren. Dabei lassen die seitlich angeordneten Seiltragebenen 
den Ausblick über das Hafenbecken frei. 
 
Das Preisgericht würdigt das Tragwerkskonzept und die Materialität ebenso wie die konstruktive Aus-
formulierung als eine sehr gelungene Interpretation des industriellen Charakters des Ortes.  
Die Brückenfamilie der beiden Hafenbrücken ist als neues, filigranes Element im Hafen erkennbar 
und fügt sich dennoch zurückhaltend und elegant in das heterogene Umfeld ein. Die direkte Verknüp-
fung der Fahrbahnebene der Kfz-Brücke mit der Promenade durch die seitlichen Treppenanlagen 
wird als geschickte Lösung gewürdigt. Die Blickbeziehungen auf Denkmäler, Kölner Dom und Hafen-
becken bleiben frei. Dem Hafenmaßstab wird respektvoll und angemessen begegnet, wobei das Ha-
fenbecken und der urbane Kontext im Fokus stehen. Auch der industrielle Charakter der Brücken fügt 
sich sehr gut in die Identität des Ortes ein. Das Preisgericht lobt insbesondere, dass sich der Entwurf 
in seiner Schlichtheit und Funktionalität überzeugend in den Hafenkontext integriert und gleichzeitig 
eine skulpturale Eigenständigkeit aufweist. 
 
Ausblick 
Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren werden Verhandlungen mit den Verfahrensgewin-
ner*innen über die Beauftragung aufgenommen. Weiterhin ist die Beauftragung eines Generalunter-
nehmers für die Ausführung geplant. Ziel ist die Fertigstellung der Brücke bis zum Jahr 2025. 
 
Anlage 
Auszug aus den Wettbewerbsunterlagen der drei Siegerentwürfe 
 
gez. Greitemann

Beratungsverlauf (3)

08.06.2021 Verkehrsausschuss
TOP 7.2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.06.2021 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.06.2021 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Siegburger Straße

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Details

Aktenzeichen
1820/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.05.2021
Erstellt
12.05.2021 14:48