1820/2021
Ergebnis über den Wettbewerb zur Errichtung einer Kfz-Brücke und einer Rad-/ Gehwegbrücke über das Hafenbecken, Deutzer Hafen in Köln-Deutz
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Anlage - Auszug aus den Wettbewerbsunterlagen der drei Siegerentwürfe
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1 Anlage Perspektiven / Auszüge der Siegerentwürfe des Wettbewerbs zur Errichtung einer Kfz- Brücke und einer Rad-/ Gehwegbrücke über das Hafenbecken, Deutzer Hafen in Köln-Deutz 1. Platz: Mayr Ludescher Partner Beratende Ingenieure PartGmbB, München mit karlundp Gesellschaft von Architekten mbH, München © Mayr Ludescher Partner Beratende Ingenieure PartGmbB, München mit karlundp Gesellschaft von Architekten mbH, München / moderne stadt 2 1. Preis: Entwurfskonzept und Lageplan © Mayr Ludescher Partner Beratende Ingenieure PartGmbB, München mit karlundp Gesellschaft von Architekten mbH, München / moderne stadt 3 3. Platz: Schlaich Bergermann Partner, Stuttgart © Schlaich Bergermann Partner, Stuttgart / moderne stadt 3. Platz: Pirlet & Partner Ingenieurgesellschaft, Köln mit Marc Mimram, Paris, und Nguyen Pirlet Ingenieurgesellschaft, Wuppertal © Pirlet & Partner Ingenieurgesellschaft, Köln mit Marc Mimram, Paris, und Nguyen Pirlet Ingenieurgesellschaft, Wuppertal / moderne stadt
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/61/1 611/2 Trin Sa Vorlagen-Nummer 25.05.2021 1820/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 08.06.2021 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 10.06.2021 Stadtentwicklungsausschuss 17.06.2021 Ergebnis über den Wettbewerb zur Errichtung einer Kfz-Brücke und einer Rad-/ Gehwegbrücke über das Hafenbecken, Deutzer Hafen in Köln-Deutz Anlass und Ziel Im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung des Deutzer Hafens hat die moderne stadt, Gesellschaft zur Förderung des Städtebaus und der Gemeindeentwicklung mbH in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln einen Wettbewerb für die beiden Brücken über das Hafenbecken ausgelobt, eine Kfz-Brücke sowie eine Rad- und Gehwegbrücke. Die beiden Brücken dienen der inneren Erschließung des neuen Stadtquartiers Deutzer Hafen, sie verbinden die beiden Seiten des Hafenbeckens miteinander und stellen eine direkte Verbindung zwischen Siegburger Straße, Deutzer Hafen, Poller Wiesen und Rhein dar. Dem zugrunde liegen die Idee einer Stadt der kurzen Wege sowie ein leistungsfähiger Umweltverbund aus Rad-, Fuß- und öffentlichem Nahverkehr zur Förderung der zukunftsfähigen Mo- bilität. Das Ensemble der beiden Brücken ist prägend für den Stadtraum des neuen Quartiers um das Ha- fenbecken. Dem gestalterischen Zusammenspiel, kommt neben den funktionalen Anforderungen eine besondere Bedeutung zu. Auch der Einbindung in den von Denkmälern geprägten Raum, der Blick- achse auf den Kölner Dom, der Weitläufigkeit des Hafenbeckens und seinem industriellen Charakter gilt eine besondere Beachtung. Vor diesem Hintergrund, war die Aufgabe des Wettbewerbs, innovative Lösungen für die Brücken- konstruktion zu finden, bei denen Dimensionierung und Materialeinsatz minimiert werden. Ziel sollte eine hochwertige Gestaltung der Konstruktionselemente unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sein. Verfahren Das Verfahren wurde als einphasiger nicht-offener Realisierungswettbewerb mit insgesamt zehn Pla- nungsteams durchgeführt, bestehend aus Ingenieur*innen, Architekt*innen und Landschaftsarchi- tekt*innen, von denen drei Teilnehmer*innen gesetzt waren. Die Preisgerichtssitzung hat am 15.04.2021 in digitaler Form stattgefunden. Die Jury bestand aus externen Fachpreisrichter*innen, Vertreter*innen der Verwaltung und der Politik. Bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten wurde folgenden Aspekten besonderes Augenmerk geschenkt: Qualität der Gestaltung, Städtebauliche Einfügung, Ensemblewirkung mit Hafenbecken und Drehbrücke, vor allem im Hinblick auf Maßstäblichkeit, Berücksichtigung des Denkmalschutzes, Dimensionierung und Materialeinsatz der Brückenkonstruktionen, Wartungsfreundlichkeit und Redu- zierung des Wartungsaufwandes, Zugänglichkeit aller tragenden Bauteile, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungsfähigkeit des Material, Robustheit der Freiflächengestaltung sowie Nachhaltigkeit. 2 Ergebnis Das Preisgericht unter Vorsitz von Herrn Jürgen Minkus hat mit großer Mehrheit den Entwurf von Ma- yr Ludescher Partner mit karlundp Gesellschaft von Architekten (München) als 1. Preis festgelegt. Es werden zwei 3. Preise an Schlaich Bergermann Partner, Stuttgart sowie an das Team Pirlet & Partner Ingenieurgesellschaft, Köln mit Marc Mimram, Paris und Nguyen Pirlet Ingenierugesellschaft, Wup- pertal vergeben. Die Verfasser*innen des Siegerentwurfs schlagen zwei symmetrische, selbstverankerte Schrägseil- brücken mit H-Pylonen vor, die mit ihrer eigenständigen Gestalt Bezug auf typische Hafenelemente nehmen, ohne die Umgebung zu dominieren. Dabei lassen die seitlich angeordneten Seiltragebenen den Ausblick über das Hafenbecken frei. Das Preisgericht würdigt das Tragwerkskonzept und die Materialität ebenso wie die konstruktive Aus- formulierung als eine sehr gelungene Interpretation des industriellen Charakters des Ortes. Die Brückenfamilie der beiden Hafenbrücken ist als neues, filigranes Element im Hafen erkennbar und fügt sich dennoch zurückhaltend und elegant in das heterogene Umfeld ein. Die direkte Verknüp- fung der Fahrbahnebene der Kfz-Brücke mit der Promenade durch die seitlichen Treppenanlagen wird als geschickte Lösung gewürdigt. Die Blickbeziehungen auf Denkmäler, Kölner Dom und Hafen- becken bleiben frei. Dem Hafenmaßstab wird respektvoll und angemessen begegnet, wobei das Ha- fenbecken und der urbane Kontext im Fokus stehen. Auch der industrielle Charakter der Brücken fügt sich sehr gut in die Identität des Ortes ein. Das Preisgericht lobt insbesondere, dass sich der Entwurf in seiner Schlichtheit und Funktionalität überzeugend in den Hafenkontext integriert und gleichzeitig eine skulpturale Eigenständigkeit aufweist. Ausblick Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren werden Verhandlungen mit den Verfahrensgewin- ner*innen über die Beauftragung aufgenommen. Weiterhin ist die Beauftragung eines Generalunter- nehmers für die Ausführung geplant. Ziel ist die Fertigstellung der Brücke bis zum Jahr 2025. Anlage Auszug aus den Wettbewerbsunterlagen der drei Siegerentwürfe gez. Greitemann
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Siegburger Straße
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Details
- Aktenzeichen
- 1820/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 25.05.2021
- Erstellt
- 12.05.2021 14:48