0964/2023
Sachstandsbericht zum Änderungsantrag AN/2693/2021 und Beantwortung der Anfrage des Finanzausschusses aus der Sitzung vom 13.06.2022 zur Vorlage 1844/2022
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Anlage 1 Änderungsantrag Bündnispartner Bündnis90/Die Grünen, CDU, Volt
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen CDU-Fraktion Volt-Fraktion An die Vorsitzende des Rates der Stadt Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 14.12.2021 AN/2693/2021 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 14.12.2021 Änderungsantrag zu TOP 10.28 - Neubau Historische Mitte Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, bitte setzen Sie folgenden Änderungsantrag zu TOP 10.28 – Neubau Historische Mitte auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 14.12.2021: Beschluss: Die Beschlussvorschläge der Vorlage 3523/2021 unter TOP 10.28 wird um folgende drei Punkte ergänzt: 1. Die Kulturverwaltung wird beauftragt, noch vor Einbringung des Baubeschlusses zur Historischen Mitte darzulegen wie, das Römisch-Germanisches Museum, MiQua – LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Kölnisches Stadtmuseum und NS-Dokumentationszentrum als integrale Bestandteile einer konsistenten und stringenten Präsentation und Vermittlung der einzigartigen über 2.000jährigen Kölner Stadtgeschichte begriffen werden und damit ein überregional strahlendes Alleinstel- lungsmerkmal entstehen kann. Dabei sind Bezüge zur Hohen Domkirche, den romanischen Kirchen, zu Beständen des Historischen Archivs der Stadt Köln sowie weiteren für die Kölner Stadtgeschich- te relevanten Orten und Archiven herzustellen und mögliche Synergien zu identifizie- ren. Darüber hinaus soll geprüft werden, inwiefern die Auslagerung der Werkstätten und der Depots in eine gemeinsame Einrichtung möglich sind. 2. Der Neubau des Museumsgebäudes und seine Gebäudetechnik folgen allen zeitge- mäßen Anforderungen, die bei der Erstellung und dem künftigen Betrieb die Nachhal- tigkeit des Ensembles sicherstellen. Dach- und Fassadenbegrünung sowie PV- Anlagen sind zu berücksichtigen. Dabei ist auch zu prüfen, inwieweit eine Holzhybridbauweise möglich ist. - 2 - Weiterhin ist zu prüfen, ob der Betrieb des Museumscafés zusätzlich auf die Dachflä- che des Museumsneubaus ausgeweitet werden kann. Die zu fällende Platane wird durch deutlich mehr als die bisher angedachten zwei Bäume ortsnah ersetzt, die gleichzeitig für schattige Plätze sorgen. 3. Das Projekt am Roncalliplatz ist in einen belastbaren und aussagekräftigen Zeit-, Maßnahmen- und Kostenplan für alle Kulturbauten einzuarbeiten, der den zuständi- gen Ausschüssen zeitnah vorzulegen ist. Die GbR wird ein regelmäßiges Fachgespräch mit den kultur- und baupolitischen Sprecherinnen und Sprechern ansetzen und dabei den jeweils aktuellen Projektstand bzgl. der Gebäude, des Innenausbaus und der Einrichtung der Häuser erörtern. Begründung: Ziel ist, über eine kohärente Ausstellungsszenographie die Kölner Stadtgeschichte für inte- ressierte Besucherinnen und Besucher zeitgemäß und niedrigschwellig erlebbar zu machen. Anhand der quartalsweise zu aktualisierenden Vorlage kann nachvollziehbar abgeleitet wer- den, wann welche Großbaumaßnahme für welche Institution erforderlich sein wird, wie lange diese Großbaumaßnahmen vermutlich andauern und welche Kosten damit schätzungsweise verbunden sein werden. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz GRÜNE- Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/VII/2 Vorlagen-Nummer 04.04.2023 0964/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 27.04.2023 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 27.04.2023 Ausschuss Kunst und Kultur 02.05.2023 Bauausschuss 08.05.2023 Finanzausschuss 15.05.2023 Sachstandsbericht zum Änderungsantrag AN/2693/2021 und Beantwortung der Anfrage des Finanzausschusses aus der Sitzung vom 13.06.2022 zur Vorlage 1844/2022 Die Kulturverwaltung und die GbR Historische Mitte stimmen mit dem Rat der Stadt Köln darin überein, dass ein umfassendes, kohärentes Kultur- und Ausstellungskonzept die zentrale in- haltliche Voraussetzung dafür ist, die Alleinstellungsmerkmale der 2.000-jährigen Stadtge- schichte Kölns in attraktiver Weise erlebbar zu machen. Zu dem Änderungsantrag AN/2693/2021 vom 14.12.2021 sowie den Fragen des Finanzaus- schusses aus der Sitzung vom 13.06.2022 berichten die Kulturverwaltung sowie die GbR His- torische Mitte nachfolgenden Sachstand zu drei Schwerpunkten: (I) der Erstellung eines umfassenden, integrierten Kultur- und Ausstellungskonzepts durch die Kulturverwaltung noch vor Einbringung eines Baubeschlusses unter Einbe- ziehung von RGM, MiQua, KSM, NS-DOK, Museumsdienst (MD) und der Hohen Domkirche. (II) den geplanten baulichen Maßnahmen zur Sicherstellung von Nachhaltigkeit bei der Erstellung der Historischen Mitte und ihrem künftigen Betrieb. (III) der Prüfung möglicher Einzelmaßnahmen zur weiteren Optimierung des Neubaus. Das inhaltliche Konzept ist auch Bedingung für eine solide, verlässliche Bauplanung und die Vermeidung unnötiger zeitlicher und finanzieller Projektrisiken durch späte Plan - oder Maß- nahmenänderungen. Entsprechende Risiken sollen so weit wie möglich ausgeschlossen wer- den. Daher werden Kultur- und Baukonzept strategisch miteinander verzahnt. (I) Kulturkonzept Mit den Bauten der Historischen Mitte Köln (HMK) soll das Kölnische Stadtmuseum (KSM) eine neue Heimat bekommen und parallel dazu das sanierungsbedürftige Kurienhaus der Ho- hen Domkirche und das sanierungsbedürftige Studienhaus des Römisch-Germanischen Mu- seums (RGM) ersetzt sowie eine Verbindung/Verknüpfung zum RGM hergestellt werden. Dort wird das KSM in Kooperation mit anderen Museen neue Themen bespielen, gewinnt fle- xible Ausstellungsflächen für die wertvollen Sammlungen, wird Ausgangspunkt für die Er- 2 schließung des historisch-kulturellen (Bau-)Erbes in der Innenstadt, Infopoint der Via Cultura- lis, Dritter Ort und Ankerpunkt im Kulturmarketing. Die Sammlungen des KSM – es sind die bedeutendsten zur Stadtgeschichte in Deutschland – bekommen einen würdigen Ausstellungsort, der zugleich Schatzhaus und Diskussionsforum, Kreativareal und Bildungsstätte, Tagungsort und Meeting Point sein wird – für eine vielfältige und offene Stadtgesellschaft und Gäste aus aller Welt. Diese Polyfunktionalität übertrifft die Möglichkeiten anderer Stadtmuseen um ein Vielfaches. Die Via Culturalis weist mit ihren drei Schwerpunkten „Stadt, Kultur, Geschichte“ den Weg für Themen in der Historischen Mitte: „Geschichte“ lässt sich auf das Untergeschoss mit Leitthe- men der Stadtgeschichte beziehen, die mit diesem Ort verbunden sind. „Kultur“ kann auf d ie Erdgeschosse der beiden Museumbauten verweisen, die als Dritte Orte gestaltet werden. Und „Stadt“ steht für die Präsentationen in den Obergeschossen mit ihren urbanen Themen aus 2.000 Jahren. Das RGM kann diese urbanen Themen für das erste Jahrtausend umsetzen, das KSM für das zweite. Das Scharnier zwischen beiden markiert die antike Hafenstraße, Symbol für die histo- rische und die heutige Dimension von Mobilität und Urbanität. Zusammen mit weiteren bauli- chen Funden bildet sie das Fundament der Stadt. Sie wird vom Roncalliplatz sichtbar und vom Kurt-Hackenberg-Platz begehbar sein. Von beiden Plätzen aus gibt es Eingänge in die Muse- en. Stadt- und Museumsräume gehen stufenlos ineinander über. Die beiden Ausstellungsbauten dienen dem Museumspublikum und de r Stadtgesellschaft. Verwaltung, Büros, Werkstätten und Technikräume für beide werden im benachbarten Verwal- tungstrakt an der Stelle des Kurienhauses untergebracht und unterirdisch angebunden, die Depotflächen weitgehend ausgelagert. Der Neubau am Dom verändert das Gesamtgefüge der Museumslandschaft. Er profitiert vom hohen Publikumsaufkommen am Dom, schafft an dem von Events dominierten Roncalliplatz einen Bildungsort von hoher Aufenthaltsqualität, ist Teil des vom Kölner Dom bis zu St. Maria im Kapitol r eichenden Kulturpfades Via Culturalis und schlägt die Brücke zu den Denkmälern der Altstadt. Er heißt zudem Partner aus dem Kölner Museumsverbund und aus anderen Kul- tursparten willkommen. Köln, in der Antike einer der Hauptorte des Römischen Imperiums, im Mittelalter bedeutendste Stadt des Reiches, geistliches Machtzentrum und Handelsmetropole, heute die einzige Millio- nenstadt auf deutschem Boden mit 2.000 Jahre Geschichte, erhält einen Ort , der seiner glanzvollen Vergangenheit und seiner chancenreichen Zukunft würdig ist. Die folgenden Ausführungen bilden eine erste Skizze. Zur Ausarbeitung haben sich KSM, NS- DOK, RGM, MD, MiQua und Dombauhütte zu einer Lenkungsrunde unter Koordination de s MD zusammengefunden und zehn inhaltliche Eckpunkte eines zukünftigen Kultur - und Aus- stellungskonzepts formuliert. Es wird um eine Zeit - und Ressourcenplanung ergänzt, fortge- schrieben und mit dem Baufortschritt harmonisiert. INHALTLICHE ECKPUNKTE (1) Schaffung von Bezügen zu Stadtgesellschaft und Lebenswelt (2) Vermittlung von Stadtgeschichte an vielen Orten (3) Erzählen von Inhalten zwischen Erinnerungs- und Traditionskultur (4) Nutzung des authentischen Ortes der Historischen Mitte (5) Initiieren von Ausstellungen aus und für den urbanen Raum (6) Stärkung von Bildung, Vermittlung, Partizipation und Immersion (7) Schaffung von wirkungsvollen Synergien (8) Stärkung des Veranstaltungsbereichs (9) Etablierung und Führung einer konsistenten Markenarchitektur (10) Wirkungsvolle Ausgestaltung von Marketingmaßnahmen (1) SCHAFFUNG VON BEZÜGEN ZU STADTGESELLSCHAFT UND LEBENSWELT 3 Ziel der historisch ausgerichteten Museums- und Bildungsarbeit für Köln ist es, Fragen an die Vergangenheit zu stellen und Vergangenes zu rekonstruieren, um Orientierung für die Zukunft zu gewinnen. Aktuelle urbane Themen von Migration bis Klimakrise finden sich in vielen Epochen der Kölner Stadtgeschichte und prägen Stadtraum und -gesellschaft seit 2.000 Jahren. Die Museen schaffen die Möglichkeit, diese Themen spezifisch und in vergleichender Sichtweise zu betrachten. (2) VERMITTLUNG VON STADTGESCHICHTE AN VIELEN ORTEN Die Geschichte der Bischofs-, Reichs- und Bürgerstadt Köln wurde an vielen Orten ge- schrieben. Eine große Anzahl von Denkmälern, Institutionen und Partnern befasst sich mit Teilaspek- ten der materiellen und immateriellen Überlieferung. Daher ist der Stadtraum durch die städtischen Institutionen konzeptionell und operativ zu bespielen – von Führungen über digitales Story Telling bis zu Outdoor-Ausstellungen. (3) ERZÄHLEN VON INHALTEN ZWISCHEN ERINNERUNGS- UND TRADITIONSKULTUR Die historischen Museen erzählen Geschichte im Sinne von Erinnerungs- und Traditions- kultur. Beide Zugänge tragen der diversen Stadtgesellschaft Rechnung und ermöglichen einen differenzierten Umgang mit dem historischen Erbe. Eine spezifische Rolle kommt dabei MiQua und NS-DOK zu – als authentische Orte selbst Zeugnis von Erinnerungskultur. (4) NUTZUNG DES AUTHENTISCHEN ORTES DER HISTORISCHEN MITTE Im Untergeschoss wird die HMK dem Publikum symbolhaft Geschichte Kölns an originalen Schauplätzen und Monumenten vermitteln. Römische Hafenstraße, Hafentor, Dionysos-Mosaik, erzbischöflicher Palast und Dombun- ker werden Teil eines gemeinsamen Rundgangs. Diese Bodendenkmäler verdeutlichen in enger Abfolge die Geschichte Kölns als einziger Stadt Deutschlands, die seit der Antike Großstadt geblieben ist. (5) INITIIEREN VON AUSSTELLUNGEN AUS UND FÜR DEN URBANEN RAUM Im Zuge der Sanierung des RGM und des Neubaus für das KSM werden flexible Flächen für Sonderausstellungen und -präsentationen geschaffen. Sie lassen sich zukünftig auch für Kooperationsproduktionen und Interventionen Dritter nutzen, um aktuellen Themen der Stadtgesellschaft Raum zu bieten. Besondere Jubiläen, Jahresschwerpunkte oder übergreifende städtische Themen sollen zentral koordiniert und in gemeinsamen Programmen bespielt werden. (6) STÄRKUNG VON BILDUNG, VERMITTLUNG, PARTIZIPATION UND IMMERSION Bildung und Vermittlung sind Kernaufgaben unserer Museen und bieten die Möglichkeit, die Institutionen für ein diverses Publikum adressatengerecht zu öffnen. Bestehende Barrieren und Ausschlussfaktoren werden minimiert, analoge, digitale und immersive Zugänge gleichwertig genutzt. Das Angebotsmanagement geschieht zentral. Dank unterschiedlicher Sichtweisen und Narrative lässt sich museal und in ganz Köln Ge- schichte erzählen und (de-)konstruieren. (7) SCHAFFUNG VON WIRKUNGSVOLLEN SYNERGIEN 4 Die inhaltlichen, baulichen, strukturellen, operativen und organisatorischen Synergien werden von allen Beteiligten erkannt und gemeinsam umgesetzt. Die zur Koordination geeignete Management- und Dienstleistungsstruktur wird dialogisch und ergebnisoffen aufgesetzt. Querschnittsaufgaben, die in der HMK anfallen, werden zentral, synergetisch und von Fachpersonal erledigt. (8) STÄRKUNG DES VERANSTALTUNGSBEREICHS Der Museumsbesuch ist auch ein soziales Erlebnis. Daher werden die Museen neue For- mate und Publikumsveranstaltungen entwickeln, die diesen Aspekt aufgreifen. Weitere Potenziale eines gemeinsamen Veranstaltungsmanagements sind Tagungen und Kolloquien, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen Die Stärkung dient einer Neupositionierung des Museumsstandortes und der Erschließung von Einnahmequellen durch Raumvermietungen. (9) ETABLIERUNG UND FÜHRUNG EINER KONSISTENTEN MARKENARCHITEKTUR Jede Institution wird weiterhin die eigene Marke bewahren und führen. Darin spiegeln sich Individualität, Sammlungsprofil und Forschungsleistung des Hauses. Zugleich bietet die HMK die Chance, Prozesse und Projekte im Verbund zu denken, zu organisieren und zu kommunizieren. Dies wird sinnhaft und wirkungsvoll mit den bereits bestehenden Dachmarken wie muse- en.koeln und zukünftigen Planungen zur Via Culturalis verbunden. (10) WIRKUNGSVOLLE AUSGESTALTUNG VON MARKETINGMASSMAHMEN Eine nachhaltige Ausgestaltung des Marketings mit zentralem Ressourcenansatz wird die historischen Museen stärken. Die offenkundigen Chancen, die aus Verbundlösungen in Ticketing, Direktmarketing und Digitalität erwachsen, werden nachhaltig umgesetzt. Für den Erfolg ist die Kooperation mit vorhandenen Playern im Marketing relevant. (II) Bauliche Maßnahmen Die GbR HMK und die Projektleitung der Generalsanierung des RGM haben nachfolgende Einschätzungen zur Umsetzbarkeit der im Antrag genannten Punkte formuliert. Da sich die beiden Großprojekte zum Zeitpunkt des Änderungsantrages bereits in der Vorentwurfsphase befanden, waren allenfalls kleinere Anpassungen der Bauaufgabe möglich. Dies steht im Ein- klang mit den Empfehlungen der Reformkommission Großbauvorhaben, die wesentliche Planänderungen in einem fortgeführten Planstadium nicht mehr empfiehlt. Staab Architekten ging als Sieger des EU-weiten Wettbewerbes hervor, dessen Ergebnis ver- bindlich ist. Die übrigen Planungsbüros der beiden Maßnahmen wurden in einem EU -weiten Vergabeverfahren ermittelt und entsprechend beauftragt. Eine Auftragsänderung ohne Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens ist nicht möglich, wenn die Änderung von Bedingungen für das ursprüngliche Vergabeverfahren die Zulassung anderer Bewerber oder die Annahme eines anderen Angebotes ermöglicht oder das Interesse weiterer Teilnehmer am Vergabeverfahren geweckt hätte. Dem ursprünglichen Architekturwettbewerb rund um das Projekt der Historischen Mitte lagen noch keine Leistungsziele in Sachen Nachhaltigkeit zugrunde. Die GbR hat eine Nachhaltig- keitsstrategie entwickelt und unter Berücksichtigung von Kosten- und Termingesichtspunkten im laufenden Prozess zum Planungsbestandteil gemacht. Nachhaltigkeit wird grundsätzlich als Maximierungsauftrag begriffen. Die Sanierung des RGM erfolgt gemäß den Energieleitlinien der Stadt Köln, welche als Grundlage für alle Planungen verpflichtend sind. Hierdurch wird das Ziel einer nachhaltigen effizienten Energienutzung verfolgt und ist in Absprache mit dem Energiemanagement der 5 Stadt Köln bindend umzusetzen. Planungsgrundsatz ist, die Summe aus Investitions- und Betriebskosten über die Lebensdauer des Museums maximal zu minimieren. Darüber hinaus wird das Ziel verfolgt, für das RGM als energieeffizientes Denkmal, Förder- gelder aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zu erhalten. Dies bedingt, dass Ziele der Nachhaltigkeit zwingend umgesetzt werden. Und: Schließlich führt der Erhalt des bestehenden Gebäudes zu enormer Einsparung der sogenannten Grauen Energie. Zugleich ist zu konstatieren, dass Maßnahmen zur Realisierung von Nachhaltigkeitszielen in Neubau- und Sanierungsprojekten unterschiedlich sind und durch den gegebenen Stand der Planung und mit Blick auf Termin- und Kostenziele auch begrenzt sind. Generell verfolgen die GbR Historische Mitte und das Projektteam RGM folgende Nachhaltig- keitsziele: die Flexibilisierung baulicher Besonderheiten zur Maximierung der Lebensdauer der Ge- bäudekomplexe (Grundrisse (HMK Neubau), Technik (HMK Neubau, RGM) u.a.) die Verwendung schadstoffarmer Baumaterialien (HMK Neubau, RGM) durchgängige Barrierefreiheit und offene Interaktionsflächen (HMK Neubau, RGM) eine harmonische Eingliederung der Gebäude in die Umgebung (HMK Neubau) „Maximalstrategie Grün“ im Rahmen der Freianlagenplanung (HMK Neubau, RGM). Folgende konkrete Maßnahmen sind bereits ein integraler Bestandteil der Planungen oder aber Gegenstand der begonnenen Entwurfsplanungen: eine Dachbegrünung (vorgesehen auf den verbleibenden Dachflächen des KSM, zu prü- fen für den geplanten Verwaltungstrakt im Rahmen der Freianlagenplanung) (HMK Neu- bau, RGM) die Installation von Photovoltaik-Anlagen (HMK Neubau, RGM) Passivhausstandard für das Gesamtprojekt (HMK Neubau) umfangreiche Begrünungsmöglichkeiten im Umfeld der Gebäudekomplexe (als Kompen- sation für die angeregte, aber nicht umsetzbare Fassadenbegrünung) (HMK Neubau) smarte Gebäudetechnologie und Beleuchtungskonzepte (HMK Neubau, RGM) Vereinheitlichung der Klimavorgaben für alle Werkstätten und musealen Bereiche (HMK Neubau, RGM) flexibles Bürokonzept (HMK Neubau) Reduzierung von Sonneneinstrahlung (HMK Neubau, RGM) gemeinsame Nutzung von Arbeits-, Lager- und Aufenthaltsräumen, durch die Energie im Bereich der Gebäudetechnik eingespart werden kann (HMK Neubau, RGM) Nutzung vorhandener Brunnen (RGM). Um weitere Innovations- und Nachhaltigkeitsaspekte im Projekt zu stärken, beinhaltete die Planung für das Kurien- und Studienhaus bislang Holzhybriddecken, die allerdings nach brandschutztechnischer Prüfung allein für das Museum nicht möglich waren. Die Gesetzesla- ge für Sonderbauten der Gebäudeklasse V wurde seitens des Ministeriums NRW kürzlich im Kontext eines anderen Projektes präzisiert und verschärft. Demnach sind Holzhybriddecken in der Historischen Mitte nur mit einer Vielzahl von Zulassungen im Einzelfall realisierbar und stellen ein sehr hohes Risiko bei der Genehmigungsfähigkeit des Projektes dar. Entsprechend dem Leitfaden der Reformkommission für Großprojekte ist dies nicht verantwortbar. Aktuell untersucht die GbR, inwiefern dieser wegfallende Nachhaltigkeitsaspekt durch Alternativen in der Energieversorgung und durch die Freianlagenplanung kompensiert werden kann. Weitere im Änderungsantrag benannte Faktoren können wie folgt umgesetzt werden: AUSSTELLUNGSKONZEPT – FLEXIBILISIERUNG DER MUSEALEN FLÄCHEN IM KSM Das architektonische Konzept sieht nun die Schaffung einer offenen Raumstruktur durch weit- 6 gehenden Verzicht auf tragende Wände und Minimierung von Verkehrsflächen vor mit folgen- den Konsequenzen: Die aktuellen Grundrisspläne der Ausstellungsräumlichkeiten und die Raumhöhen von 4,50 m sind dafür als hinreichend flexibel zu bewerten. Es entsteht eine Ausstellungsfläche mit höchstmöglicher Flexibilität und Wandelbarkeit für zukünftige Szenografie und Wegeführung. Die Räume, die durch tragende Wände definiert werden, können durch Leichtbauwände räumlich angepasst werden. Es ist damit möglich, dauerhafte Orte für Interaktion / Partizi- pation freizuhalten. Die Flächen für Sonderausstellungen sind flexibel konzeptioniert. Bei Bedarf können meh- rere Ausstellungen zeitgleich realisiert werden. Die haustechnische Leitungsführung (EDV, Elektro, Lüftung etc.) in Doppelböden ermög- licht eine flexible Anbindung der Ausstellungsgestaltung, auch bei sich ändernden Präsen- tationstrends. Dem Wunsch nach einem zukunftsweisenden und maximal flexiblen KSM begegnen die GbR und die Szenographen Chezweitz mit folgendem Arbeitsmodell: Bis Sommer 2023 wird unter Beteiligung von Staab Architekten, Szenographen, erforderli- chen Fachplanern und weiteren Playern das Flexibilisierungskonzept vertieft und weiter- entwickelt. Die Entwicklung von Raumtypologien, Flexmodellen und -systemen soll für die Zukunft eine Vielfalt von Präsentationen sicherstellen und auf spätere kuratori sche Änderungen reagieren können. Eine Konkretisierung der Raumnutzung in den Ausstellungsbereichen kann erst nach die- ser intensiven Konzeptionsphase erfolgen. 24/7-BETRIEB – DARSTELLUNG DER MÖGLICHKEITEN Der Gesamtkomplex der Historischen Mitte soll d as historische Erbe der Stadt erlebbar ma- chen. Die Untersuchung des 24/7 -Betriebs beider Museen im Hinblick auf betriebliche und bauliche Auswirkungen hat folgende Ergebnisse: Kölnisches Stadtmuseum und Römisch-Germanisches Museum – 24/7 im Innenbereich (inkl. Teilbereichen) Eine 24/7-Öffnung hat keine baulichen Auswirkungen, auch nicht bei einer Teilöffnung. Betrieblich und organisatorisch ist zusätzliches Sicherheitspersonal einzuplanen, auch bei Teilöffnungen. Kölnisches Stadtmuseum – 24/7 im Außenbereich Digitale Anwendungen Die oben beschriebene grundlegende Offenheit des Museums auch zu Schließzeiten wird durch digitale Anwendungen sichtbar und von außen erlebbar. Öffentlicher Raum Der Fassadenentwurf des Museumsbaus wurde überarbeitet. Das Erdgeschoss auf Ron- calliplatz-Niveau ist nun weitgehend durchfenstert und somit von außen einsehbar, sodass alle Gebäudeseiten ebenerdige Einblicke in das Gebäude bieten. Diese Offenheit ermög- licht die Nutzung der innenliegenden Flächen als Dritten Ort. Von Süden, Norden und Osten bietet sich eine nach außen gerichtete, möglichst mediale Bespielung der Fassade mit Licht, Farben und Screens während dunkler Phasen an. Veranstaltungen KSM und RGM werden durch ein vielfältiges, aufeinander abgestimmtes Veranstaltungs- programm zu lebendigen Kommunikationsorten. Die Foyers auf Ebene des Roncalliplatzes bieten eine vielgestaltige Nutzung außerhalb der Öffnungszeiten der Ausstellungsbereiche. Mit dem Lichthof, der zu allen Zeiten Blicke auf die Hafenstraße und damit in die römische Vergangenheit ermöglicht, wird hier ein ständig sichtbarer historischer Ort geschaffen. In 7 Zusammenarbeit mit den Szenographen wird diese Situation medial und didaktisch be- spielt. Die Hafenstraße wird das erste „Exponat“ des Ausstellungsbesuchs. Römisch-Germanisches Museum – 24/7 im Außenbereich Dionysosmosaik und Pobliciusgrabmal sind das Herz des Hauses und als zentrale Aus- stellungsobjekte durch Panoramascheiben von außen permanent sichtbar. Ergänzend werden im Rahmen des neuen Ausstellungskonzeptes weitere „Schaufenster“ angeboten, die 24/7-Einblicke in die römische Geschichte der Stadt Köln bieten. Die von außen sichtbaren Bereiche können durch digitale Vertiefungsebenen erschlossen werden. Fazit Ein 24/7-Betrieb im Inneren erzeugt erheblichen organisatorischen, betrieblichen und energetischen Aufwand. Kreative Lösungsansätze, die einen 24/7-Betrieb im Außenbereich ermöglichen bzw. von außen erlebbar machen, scheinen leichter umsetzbar, sind nachhaltiger und werden alter- nativ empfohlen. SYNERGIEN ZWISCHEN KSM, RGM UND HOHER DOMKIRCHE (HDK) Die enge bauliche Verbindung der städtischen Museen und des Kurienhauses erzeugt Syner- gien im Sinne von Nachhaltigkeit und Effektivitätssteigerung. Inhaltliche Synergien im baulichen Kontext Roncalliplatz Zwischen den Museen entsteht ein öffentlicher Ort mit großer Aufenthaltsqualität an der südöstlichen Seite des Roncalliplatzes. Der Bereich wird städtebaulich neu gefasst. Die Verortung des KSM im Neubau und die Verbindung mit dem RGM zur Historischen Mitte Köln an der Domplatte ermöglicht die Vermittlung der einzigartigen Stadtgeschichte in bester Lage. Hafenstraße Die Hafenstraße schafft in Verbindung mit der neuen Öffnung in der Wand des Dombun- kers hin zum Dionysos-Mosaik eine gemeinsame Ausstellungsfläche. Diese fungiert als Übergang und als einmaliges Scharnier zwischen den beiden Häusern, durch welches das Publikum die Geschichte des Ortes erfährt. Das Hafentor, die Hafenstraße und das Mosaik wurden hier vor Ort entdeckt. Der Dom- bunker, bei dessen Bau das Mosaik freigelegt wurde, verbindet die Archäologie mit der Zeitgeschichte. Gemeinsam genutzte Raumbereiche Servicebereiche der Museen Durch gemeinsame Nutzung bestimmter Depot- und Archivbereiche und Logistik- Funktionsräume werden Flächen und Energie eingespart (z.B. gemeinsame Anlieferungs- zone im RGM, Tresorraum, Quarantäne-Raum und Kältekammer (Integrated Pest- Management)). Servicebereiche Publikum Gastrobereich mit Café im Kurien- und Studienhaus, Buchladen im Erdgeschoss des Ku- rien- und Studienhauses, Bibliothek beider Museen für Wissenschaft und Öffentlichkeit, Vermittlungs- und Seminarräume, Garderoben und Sanitärbereiche im Rahmen von Groß- veranstaltungen, Erschließung über Kurt-Hackenberg-Platz (Hafenstraße) Verwaltungsbereiche im Kurien- und Studienhaus Besprechungsräume im Staffel-/Dachgeschoss, Büroflächen beider Museen und der Ho- hen Domkirche, Umkleide- und Aufenthaltsräume für Wachpersonal, gemeinsamer Emp- fangsbereich der Hohen Domkirche und der Stadt Köln, gemeinsamer Gebäudeleitzentral- (GLT) und Monitor- und Sicherheitsraum Technikräume und Logistik Neuer gemeinsamer Lastenaufzug im Anlieferungsbereich, durchgängiges Raumnumme- rierungssystem als Basis für effizientes Raummanagement, Einführung eines gemeinsa- men Leit- und Orientierungssystems für das Publikum 8 (III) Prüfung möglicher Einzelmaßnahmen zur weiteren Optimierung Noch offene Fragestellungen werden iterativ auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft bzw. in die Planung einbezogen und fortentwickelt. Es handelt sich um folgende Themen: Digitalisierung / Digitale Vernetzung Digitalisierung betrifft alle Bereiche von Museen. Die digitalen Möglichkeiten, Anforderun- gen und Systeme verändern sich fortlaufend, worauf Museen dynamisch reagieren müs- sen. Zugleich trägt die Digitalisierung zu einem integrierten Kulturkonzept bei, indem Ausstel- lungen und Institutionen auf unterschiedlichen Ebenen miteinander vernetzt werden. Beiden Anforderungen wird mit einem klaren Digitalisierungskonzept Rechnung getragen. Die grundsätzlich möglichen digitalen Anforderungen (WLAN, BEACONS, Videoüberwa- chung, Anlagenmonitoring, Sicherheit usw.) werden iterativ mit den Nutzern erarbeitet. Ziele und Ausstattung stehen mit den Digitalisierungsstandards der Stadt Köln sowie der DSGVO in Einklang und werden im gesamtstädtischen Kontext verankert bzw. fortlaufend erörtert. Elemente wie Mediastationen, Mediaguides, Augmented Reality (AR) oder Virtual Reality (VR) sind in engem Abgleich mit der Szenografie zu planen. Keine verfrühten Festlegungen auf konkrete Anwendungen. Disruptiver Wandel, neue Services und Technologien erfordern eine flexible Ausstattung. Bis zur Festlegung auf konkrete digitale Technik werden in der HMK die baulichen Vo- raussetzungen geschaffen, um überall mobil, effizient und effektiv arbeiten zu können. Hierzu gehört ein leistungsstarkes WLAN, eine entsprechende IT-Infrastruktur aller öffent- lichen und nichtöffentlichen Bereiche sowie ein Verzicht auf Stand-Alone-Lösungen. Die zu planenden IT-Strukturen werden auf erwartbare und unvorhersehbare weitere Ent- wicklungen reagieren können. Fassadenbegrünung Eine Fassadenbegrünung würde eine vollständige Neuplanung erforderlich machen. Die nachträgliche Aufnahme einer Fassadenbegrünung würde, wie im Absatz 2 unter II erläu- tert, eine Neuausschreibung der Planung mit allen zeitlichen und finanziellen Folgen nach sich ziehen. Im Rahmen der Freianlagenplanung wird eine Begrünung der Dachflächen erfolgen, was erheblichen klimatischen Eintrag verspricht und die Dachsilhouette optisch aufwertet. (Für das RGM wird Gleiches aktuell geprüft.) Cafénutzung auf dem Dach des Museums Ein Café auf dem Dach des Museums in Verbindung mit dem notwendigen öffentlichen Zugang kann aufgrund von baufachlichen Notwendigkeiten nicht umgesetzt werden. Der erforderliche Raumbedarf lässt sich nur durch ein zusätzliches Vollgeschoss realis ieren, dem baurechtliche und städtebauliche Bestimmungen entgegenstehen. Auslagerung von Depotflächen / Verzicht auf die Untergeschosse II und III Eine Untersuchung im Rahmen der Kostenüberprüfung zur Leistungsphase 2 ergab, dass der Verzicht auf die Unter geschosse II und III die Anforderungen an die Gebäudegrün- dung deutlich erschwert. Kostenvorteile würden durch notwendige und aufwendige bauli- che Maßnahmen wieder aufgezehrt. Die Depot- bzw. Lagerflächen im Gebäudekomplex umfassen etwa 250 m². Sie dienen v.a. der Lagerung der Graphischen Sammlung des KSM. Das RGM wird fast ausschließlich über Durchlaufdepots für die Sonderausstellungen so- wie Lagerräume für Ausstellungsequipment etc. verfügen. Alle anderen Bestände werden bereits jetzt in Außendepots gelagert. Für sie, wie für wei- tere Depotbestände anderer Museen, wird derzeit die Schaffung eines Zentraldepots ge- prüft. Dort wird auch die ursprünglich im Untergeschoss des RGM geplante Fundwäsche untergebracht. Die Bestände des KSM sollen von Anfang an im Zentraldepot verortet wer- den. Vor dem Hintergrund des o.g. Änderungsantrages hat die Kulturverwaltung in Verbindung mit der GbR Historische Mitte noch einmal die Planungsziele geschärft. In beiden Projekten konn- 9 te die Leistungsphase 3 der HOAI abgerufen und die Entwurfsplanung gestartet werden. Ein weiteres Ergebnis enger Abstimmungsprozesse ist die Flexibilisierung der Ausstellungs- flächen im KSM für zukünftige unterschiedlichste Ausstellungskonzepte. Stellungnahme zur Anfrage des Finanzausschusses vom 13.06.2022 zu 1.2 „Die Vertre- terin der Stadt Köln in der Gesellschafterversammlung der GbR Historische Mitte Köln hier: Wirtschaftsplan 2022“ (1844/2022) Frage: RM Achtelik fragt nach dem Sachstand zum im Rat beschlossenen Änderungsantrag AN/2693/2021. Im Bericht werde ausgeführt, dass die Änderungen und Prüfaufträge noch nicht in den Wirtschafsplan eingeflossen seien. Antwort der Verwaltung: Mit Vorlage der Mitteilung 3508/2022 zum Änderungsantrag sieht die Verwaltung die Anfrage des RM Achtelik zum Sachstand des Änderungsantrags als beantwortet an. Die Prüfaufträge gemäß Änderungsantrag sind noch nicht in die Wirtschaftsplanung 2022 ein- geflossen. Der für den Jahresabschluss 2022 erstellte Prognosebericht der GbR erfolgte zu einem Zeitpunkt, als die finanziellen Implikationen möglicher Nachjustierungen der Aufgaben- stellung – wie vorstehend dargestellt – im Projekt noch nicht bewertbar waren. Mögliche Än- derungen werden im Wirtschaftsplan fortgeschrieben. Anlage: Änderungsantrag AN/2693/2021 Gez. Charles
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0964/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 04.04.2023
- Erstellt
- 15.03.2023 16:02