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Beantwortung einer mündlichen Anfrage der CDU-Fraktion aus der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 02.05.2024 betr. "Absolutes Verkehrschaos rund um Merkenich seit Öffnung der neuen Autobahnbrücke".

Beantwortung einer Anfrage (BV) 2719/2025 vom 04.09.2025

Stand: Am 11.12.2025 in der Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Dezernat, Dienststelle III/68/681/2 Vorlagen-Nummer 2719/2025 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 02.09.2025 Beantwortung einer mündlichen Anfrage der CDU-Fraktion aus der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 02.05.2024 betr. "Absolutes Verkehrschaos rund um Merkenich seit Öffnung der neuen Autobahnbrücke". Die CDU-Fraktion bittet um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, um das bestehende Verkehrschaos zu vermei- den? 2. Wer ist dafür zuständig? 3. Stimmen sich die Stadt Köln und die Autobahn GmbH ab? 4. Kann es unter Umständen auch eine Maßnahme sein, den „Turbo“-Kreisel zeitweise zu schließen? Antwort der Verwaltung: 1. Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, um das bestehende Verkehrschaos zu vermeiden? Nach einer Verkehrsdatenanalyse sowie auf Grundlage eigener Beobachtun- gen konnte festgestellt werden, dass die wesentliche Ursache für die wieder- kehrenden Stauereignisse in Merkenich nicht im innerstädtischen Straßennetz liegt, sondern auf der Bundesautobahn A1 in Fahrtrichtung Leverkusen. Dort kommt es im Zuge laufender Baumaßnahmen sowie durch verkürzte Verflech- tungsstreifen zu erheblichen Rückstaus, die sich bis in das städtische Netz zu- rückstauen. Kurzfristige Maßnahmen zur Entlastung sind daher nur einge- schränkt möglich. Nach Auskunft der Autobahn GmbH ist mit einer Verbesse- rung nach Freigabe der Rampen für die Fahrbeziehung Koblenz → Monheim im Autobahnkreuz Leverkusen-West zu erwarten. Die Autobahn GmbH rechnet mit einer Inbetriebnahme voraussichtlich Ende 2025. Die Stadt Köln prüft, ob im Bereich Merkenich temporäre Verbesserungen im städtischen Verkehrsnetz erzielt werden können. Aufgrund der engen Zusam- menhänge mit dem überregionalen Autobahnverkehr sind die Steuerungsmög- lichkeiten der Stadt jedoch begrenzt. 2. Wer ist dafür zuständig? Die Zuständigkeit für die Ursachen der Verkehrsbelastungen liegt prinzipiell bei der Autobahn GmbH des Bundes, da die Stauursachen auf der A1 entstehen. 2 Die Stadt Köln ist lediglich für das nachgelagerte städtische Netz zuständig und kann dort allenfalls begleitende Maßnahmen prüfen, um die Belastung für An- wohnerinnen und Anwohner abzumildern. 3. Stimmen sich die Stadt Köln und die Autobahn GmbH ab? Ja. Zwischen der Stadt Köln und der Autobahn GmbH besteht ein Austausch. Hierbei informiert die Autobahn GmbH über den Baufortschritt sowie geplante Entlastungsmaßnahmen. Die Stadt Köln berücksichtigt diese Informationen bei der Prüfung potenzieller Anpassungen im städtischen Verkehrsnetz. 4. Kann es unter Umständen auch eine Maßnahme sein, den „Turbo“-Kreisel zeit- weise zu schließen? In der jetzigen Bewertung ist eine temporäre Sperrung des Kreisverkehrs aus verkehrlicher Sicht nicht zu empfehlen.

Beratungsverlauf

  1. 11.12.2025

    Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)

    TOP 11.1.1, Entscheidung. Ergebnis: Kenntnis genommen

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