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AN/1169/2023

Generalsanierung des Schulzentrums Zündorf

SPD Anfrage nach § 4 31.05.2023

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 27.11.2023, TOP 3.2

SPD Anfrage nach § 4

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SPD Anfrage nach § 4

7211 Zeichen

An die Vorsitzende des  
Bauausschusses  
Frau Stefanie Ruffen 
  
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 31.05.2023 
 
AN/1169/2023 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 05.06.2023 
 
Generalsanierung des Schulzentrums Zündorf 
Sehr geehrte Frau Ruffen, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,  
die Verwaltung hat die Generalsanierung des Schulzentrums Zündorf, alternativ einen Neu-
bau, mit dem 2. GU-/TU-Paket beauftragt. Betroffen davon sind sowohl das Lessing-Gymna-
sium, dem das Gebäude zugeschlagen werden soll, als auch die dort noch unterrichtenden 
Real- und Hauptschule mit insgesamt bis zu sieben Zügen (drei plus vier).  
Mit der Aktualisierung der Priorisierenden Schulbaumaßnahmenliste hat die Verwaltung dar-
über hinaus mitgeteilt, dass die für Zündorf-Süd vorgesehene Gesamtschule trotz des drin-
genden Bedarfs nach einer zweiten Gesamtschule im Stadtbezirk Porz aus der Priorität A 
nach der Priorität B herabgestuft wurde. 
In diesem Zusammenhang bittet die SPD-Fraktion die Verwaltung um Beantwortung der fol-
genden Fragen: 
1. In welcher Leistungsphase befindet sich die Planung für die Instandsetzung des Schul-
zentrums Zündorf oder ist evtl. inzwischen ein Neubau vorgesehen? 
2. Auf welcher Fläche ist der erforderliche Interimsbau für Haupt- und Realschule vorgese-
hen, für insgesamt wie viele Züge wird dieser ausgerichtet und bis wann soll dieser reali-
siert sein? 
3. Wie groß ist die restliche Kapazität der verbleibenden Schulhoffläche, da gemäß der 
letzten Mitteilungen weiterhin alle drei Schulen, also inkl. des Interims, auf der Fläche 
verbleiben sollen, und reicht die Kapazität der Turnhalle und der Fachräume für alle drei 
Schulen unter Berücksichtigung der Erhöhung der Zügigkeit des Gymnasiums weiter 
aus? 
4. Der Neubau der Gesamtschule, in der Haupt- und Realschule ursprünglich aufgehen 
sollten, soll nach neuer Mitteilung erst in der Priorität B realisiert werden soll. Wann ist

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damit zu rechnen, dass dieser fertiggestellt sein wird bzw. bis wann ist geplant, das Inte-
rim auf der Schulfläche an anderer Stelle durch einen Neubau zu ersetzen. 
5. Ist es aufgrund der steigenden Zahl an Schulkindern überhaupt noch realistisch, die 
Haupt- und Realschule in die Gesamtschule zu überführen oder müssen nicht sogar alle 
vier Schulen bestehen bleiben? 
Wegen der Bedeutung der Anfrage ist die Antwort auch dem Ausschuss für Schule und Wei-
terbildung sowie der Bezirksvertretung Porz vorzulegen. 
 
Begründung: 
Über Sanierung oder Neubau des Zündorfer Schulzentrums wird bereits seit Jahrzehnten 
diskutiert. Mehrfach gab es Anläufe, dies umzusetzen. 
Auf diverse Fragen der Porzer SPD-Fraktion hatte die Verwaltung in der Sitzung der Bezirks-
vertretung Porz am 07. Mai 2020 sowie im Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft am 08. 
Juni 2020 wie folgt geantwortet: 
1. Für die durch die Gebäudewirtschaft zu planende Generalinstandsetzung des Altbaus 
sowie des Turnhallentraktes des Schulzentrums Zündorf, existiert ein mit dem Les-
sing-Gymnasium abgestimmtes Raumprogramm, welches als Grundlage für die nun 
folgende Architektenplanung dienen soll.  
2. Am 12.07.2018 fand in den Räumen des Lessing-Gymnasiums der erste Workshop 
zur Erarbeitung des künftig benötigten Raumprogramms und der damit verbundenen 
Raumgestaltung und Raumanordnung statt, die ausschließlich die Belange eines 
Gymnasiums berücksichtigt. An dieser Veranstaltung nahmen die Schulleitung des 
Lessing-Gymnasiums, mehrere Lehrerinnen und Lehrer, Eltern- und Schülervertreter 
sowie Vertreter des Amtes für Schulentwicklung teil. Die sogenannte Leistungsphase 
0 wurde im April 2019 abgeschlossen. Vertreter der Hauptschule und der Realschule 
waren nicht beteiligt.  
3. Nach Abschluss der geplanten Generalinstandsetzung soll das Lessing-Gymnasium 
am Standort verbleiben. Mittelfristig geht die Schulentwicklungsplanung davon aus, 
dass sowohl die Hauptschule wie auch die Realschule oder eine etwaige neue Ge-
samtschule (5/4-zügig), in der die Hauptschule und die Realschule dann eventuell 
aufgehen, am Standort mit untergebracht werden können/kann. Die Generalinstand-
setzung soll sich allerdings ausschließlich am Bedarf eines G9-Gymnasiums orientie-
ren. Langfristig soll für die Hauptschule und die Realschule oder optional für die Ge-
samtschule, ein Neubau geschaffen werden, der im Plangebiet Zündorf-Süd oder an 
einem anderen zu findenden Standort realisiert werden kann. Die geplante Generalin-
standsetzung soll nicht bis zur Errichtung einer neuen Gesamtschule in Porz 
zurückgestellt werden. Während der Sanierungsphase soll eine Auslagerung in Inte-
rimsgebäuden erfolgen, die auf dem Schulgelände aufgestellt werden sollen. Bis zur 
Errichtung eines Schulneubaus, beispielsweise in Zündorf-Süd, verbleiben die ge-
nannten Schulen an ihrem bisherigen Standort in der Heerstr. 7 in Zündorf. Dieses 
Vorgehen wurde mit den Schulleitungen aller drei Schulen besprochen.  
4. Das Zeitfenster für die Umsetzung der Maßnahmen ist zum einen von ihrer Einord-
nung auf der Schulbaumaßnahmenliste sowie deren Realisierung und zum anderen 
vom Inkrafttreten des Bebauungsplanes für Zündorf-Süd, abhängig. Die Maßnahme 
befindet sich in der Schulbaumaßnahmenliste in der Prioritätskategorie GI 1 (Maß-
nahmen, die aus baufachlicher Sicht/Betreiberverantwortung zeitnah oder spätestens 
in 5 Jahren einen Baubeginn erfordern). Die Maßnahme ist derzeit bei der Gebäude-
wirtschaft nicht personalisiert, sodass diesbezüglich zum jetzigen Zeitpunkt keine be-
lastbare Angabe möglich ist. Die Verwaltung beabsichtigt zur Beschleunigung im

- 3 - 
 
Schulbau verschiedene Maßnahmen aus der Schulbauliste in Projektarten zu 
bündeln und sie dem Rat zur Entscheidung vorzulegen. Beispiele dafür wären etwa 
die Realisierung von Schulbauten im Investorenverfahren, die Realisierung von 
Schulbaumaßnahmen durch Generalunternehmer/Totalunternehmer sowie die 
Gründung einer Schulbaugesellschaft.  
 
Mit der Vorlage 0337/2023 wurde im März 2023 ein neuer Statusbericht zur Priorisierenden 
Schulbaumaßnahmenliste vorgelegt. Danach befinden sich „Neubau oder Generalsanierung 
des Bestandsgebäudes“ des Schulzentrums Heerstraße im 2. GU/TU-Paket (1356/2022) mit 
dem Ziel einer Inbetriebnahme im Jahre 2027 (Auftragsnummer 26-73).  
Eine Aussage, was mit Haupt- und Realschule geschieht, ist dem Statusbericht nicht zu ent-
nehmen. Ob diese beiden Schulen dauerhaft weiter betrieben werden sollen oder in der Ge-
samtschule Zündorf aufgehen sollen, ist unklar. Allerdings ist das wegen der steigenden 
Schüler*innenzahlen derzeit unrealistisch.  
Die perspektivisch geplante Gesamtschule wurde hingegen zurückgestuft aus der Priorität A 
nach B (Auftragsnummer 26-130). Mit einer Fertigstellung vor 2035, eher 2040 ist damit nicht 
mehr zu rechnen. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Gez. 
Christian Joisten 
SPD-Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf (1)

27.11.2023 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 3.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
AN/1169/2023
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
31.05.2023
Erstellt
31.05.2023 13:14