0708/2020
Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49, 50996 Köln - Weiterplanungsbeschluss
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 2c - KostenSchätzung nach DIN
6373 Zeichen
WE 71325 Finkens Garten Friedrich-Ebert-Straße 49 in 50996 Köln Bauvorhaben: Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten Einbindung von 14 / Vorlage zur Maßnahmenentscheidung Prüfung der Kostenschätzung als Grundlage für einen Ratsbeschluss Einleitung, Zustands- und Maßnahmenbeschreibung 1. Einleitung, Zustands- und MaßnahmenbeschreibungFinkens Garten ist seit 1975 eine städtische Gartenanlage, die seit 1991 als Teil des Landschafts- schutzgebietes L 19 „Friedenswald, Forstbotanischer Garten und Grünverbindungen um Hahnwald" bewirtschaftet wird. Unterschiedliche Biotop-Typen und Themenfelder können hier mit allen Sinnen entdeckt und erfahren werden. Die Anlage wird als Naturerlebnisgarten naturverbunden bewirtschaftet und bringt insbesondere Kindergartenkindern und benachteiligten Kindern/Jugendlichen die Natur ein Stück näher. Das Gebäudeensemble im Finkens Garten besteht aus dem Haupthaus mit Anbau, dem angrenzenden Gewächshaus neueren Datums, dem Gehilfenhaus und dem ehemaligen Packschuppen mit Veranstaltungs- und Unterrichtsraum sowie Büros. Der NABU Köln, unter anderem mit der Biologischen Station Leverkusen-Köln, das Kolping Bildungswerk, sowie der Kölner Imkerverein sind vor Ort aktiv. Als umweltpädagogische Einrichtung und mit dem Hintergrund der Bildung eines Umweltbildungs- zentrums sind die vorhandenen Ressourcen entsprechend der Zielsetzung des Landschaftsplans zu erhalten und weiterzuentwickeln. Während das Gehilfenhaus sowie der Packschuppen in den vergangenen Jahren bereits baulich ertüchtigt wurden, verfällt das Haupthaus stetig. Insbesondere die Versorgungsleitungen (Elektro-Heizung-Abwasser-Wasser) sind marode. Die Sanierung der haustechnischen Anlagen sowie der Bausubstanz ist für einen sicheren und geeigneten Betrieb und die Weiternutzung des Gebäudes notwendig. Hierzu wurden bereits zwei unterschiedliche Maßnahmenvarianten inklusive dazugehöriger Kostenschätzung erarbeitet. Dabei wurden die Maßnahmen berücksichtigt, welche zum Betrieb des Gebäudes und zur Erhaltung der Bausubstanz erforderlich sind. Hierzu zählen insbesondere: > die Erneuerung der Versorgungsleitungen > die Erneuerung der Fenster > die Dämmung des Daches sowie Dämmung der obersten Geschossdecke und der Fensterlaibungen > Wärmedämmung des Anbaus mit Dach, Fassade und Decke zum Keller > Feuchtesanierung des Kellers Zudem wurde das bestehende Raumkonzept dem aktuellen Bedarf an Arbeits-, Büro- und Lagerflächen sowie dem Bedarf eines Wohnbereiches angepasst. 11.02.2020 Bauvorhaben: Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten Olivia Scelta Anlage 2c WE 71325 Finkens Garten Friedrich-Ebert-Straße 49 in 50996 Köln Bauvorhaben: Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten Nachfolgend aufgeführte Nutzungsbereiche sind nach der Sanierung des Haupthauses vorgesehen: EG: Küche für Veranstaltungen, Raum für den Imkerbund (Lagerraum und Raum um Honig zu schleudern), Pausen- & Lagerräume OG: Wintergarten, Windfang, Empfang, Büros für diverse Nutzer (Nutzungsänderungsantrag erforderlich), insbesondere den Naturschutzbund (NABU). Der Wintergarten und ggf. der angrenzende Büroraum sollen als multifunktionaler Besprechungsraum der Einrichtung zur Verfügung stehen, um hier Kleingruppen empfangen zu können. DG: Wohnung für die Verwalterin Speicher: Abstellfläche Nutzung des Gebäudes, Gefährdungspotenzial und Erhalt des Gebäudes Das Haupthaus wurde bis circa 2012 als Wohnung des ehemaligen Verwalters genutzt. Aufgrund baulicher Mängel insbesondere der Elektrotechnik wird derzeit nur der spätere Anbau aus dem Jahr 1958 im EG als Werkstatt und ein Raum im 1. OG als Büro der Gärtnermeisterin genutzt. Gravierende Mängel, insbesondere bei der Elektrotechnik, stellen ein großes Gefährdungspotenzial dar. Der vorhandene elektrische Hausanschluss ist mit den geplanten Anschlusswerten ausgereizt und Instandhaltungspotenziale sind vollständig ausgeschöpft. Erhalt und Sanierung des Haupthauses im Zusammenspiel mit einer Umnutzung bedeutet vorhandene Ressourcen zu nutzen. Das bestehende Gebäude wird belebt und weiterentwickelt. Die oben dargestellten Nutzungsmöglichkeiten im Rahmen einer Sanierung veranschaulichen, wie zukunftsträchtig das bestehende Gebäude belebt werden kann. Andernfalls wäre die Einrichtung erst einmal zu schließen, da sie die Anforderung für einen sicheren Betrieb nicht erfüllt. In diesem Falle könnten die Aufgaben und Dienstleistungen des Fördervereins mit der Verwalterin, der Ehrenamtler und des NaBu nicht mehr wahrgenommen werden. Die Führungen und Veranstaltungen für Kinder auf dem Gelände wären einzustellen. Der Naturerlebnisgarten mit Gewächshaus könnte nicht mehr betrieben werden. Historie zu bisher erbrachten Planungsleistungen > Zustandserfassung durch GW > In 2015 Beauftragung eines externen Architekten und Fachplanern > LP1 – LP2 vollständig erarbeitet, zzgl. KB auf Raumbuchbasis erstellt > KS/KB in 2018 für beide Planungsvarianten (Sanierung oder Generalinstandsetzung) überarbeitet, dabei Leistungen ergänzt und die Kosten gemäß BKI angepasst > KS in 2019 gemäß BKI angepasst 11.02.2020 Bauvorhaben: Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten Olivia Scelta WE 71325 Finkens Garten Friedrich-Ebert-Straße 49 in 50996 Köln Bauvorhaben: Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten Variantenbeschreibung und Empfehlung für eine Variante Die erarbeiteten Maßnahmenvarianten unterscheiden sich in: Variante A:Sanierung (Bestands- und Werterhaltung nach minimalen Anforderungen), Kosten rund 753.000 Euro brutto [KG 300-500] Gesamtkosten inklusive Planung rund 947.000 Euro brutto Variante B:Generalinstandsetzung, Kosten rund 889.000 Euro brutto [KG 300-500] Gesamtkosten inklusive Planung rund 1.089.000 Euro brutto Die Nutzung ist bei beiden Varianten A und B gleich. Die Varianten unterscheiden sich darin, dass bei der Variante A die Außenwände nicht gedämmt werden und der Dämmwert der Fenster geringer bleibt. Die geringe Kostendifferenz beider Lösungen ist dem Umstand geschuldet, dass die TGA in beiden Varianten komplett zu erneuern ist und hier keine Einsparmöglichkeiten bestehen. Um die Umweltaspekte zu wahren empfiehlt 261-24 Variante B. Anlagen: Anlagen> Planungsauftrag von 67 > Pläne aus LP 2 > Gesamtkostenermittlung 261/24 > Ordner mit den Ausführungsvarianten 11.02.2020 Bauvorhaben: Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten Olivia Scelta
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
2094 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
VI/26
Vorlagen-Nummer
0708/2020
Stand: 11.05.2026
Sachstandsbericht
Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49, 50996 Köln -
Weiterplanungsbeschluss
Beschluss:
Der Betriebsausschuss der Gebäudewirtschaft beziehungsweise der Ausschuss für Umwelt
und Grün genehmigt den Entwurf und die Kostenschätzung für die Generalinstandsetzung
(Variante B) des Haupthauses in Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49 in 50996 Köln mit
Planungskosten bis einschließlich Leistungsphase 3 HOAI in Höhe von rund 200.000 Euro
brutto, stellt den Bedarf fest und beauftragt die Verwaltung mit der Weiterplanung.
Die Finanzierung der Planungskosten erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäude-
wirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fer-
tigstellung der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann
jeweils gültigen Flächenverrechnungspreises.
Auf Basis des derzeitigen Flächenverrechnungspreises ergäbe sich eine jährliche Sparten-
miete inklusive Nebenkosten und Reinigung in Höhe von rund 65.000 Euro, die voraussicht-
lich ab Haushaltsjahr 2024 aus noch zu veranschlagenden Mitteln im Teilergebnisplan (TEP)
1301 – Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen - des Amtes für Land-
schaftspflege und Grünflächen für die bauliche Ertüchtigung von Finkens Garten innerhalb der
Budgetvorgaben finanziert wird.
Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft wird im Rahmen des
Haushaltsaufstellungsprozesses 2022 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die
erforderlichen Mittel vorsehen.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Die Leistungsphase 3 wurde abgeschlossen. Eine Weiterplanung hat bislang nicht stattgefun-
den.
Nächste Schritte:
Die Bedarfsplanung ist nicht mehr auf dem aktuellen Stand.
2
Derzeit prüft die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln die Möglichkeiten zur Weiterbearbeitung.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
10.05.2027
Anlage 4 - Stellungnahme des RPA
2123 Zeichen
/ 2 14 26.06.2020 143 26 über Dezernat VI Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße. 49, 50996 Köln Prüfung der Kostenschätzung zur Erreichung des Baubeschlusses eingereichte Kosten (Stand Mai 2019): Variante A: 931.287,75 € brutto Variante B: 1.066.761,17 € brutto RPA-Nr.: KOB 2020/0653 Beschlussvorlagen-Nr.: 0708/2020 Sehr geehrte Damen und Herren, mit Eingangsdatum vom 27.04.2020 legt Amt 26 – Gebäudewirtschaft, die Kostenschätzung zur Erreichung des Baubeschlusses der Maßnahme „Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten“ vor. Bei der Prüfung wurden folgende Punkte festgestellt: Auf Grund der Unvollständigkeit der Unterlagen wurden weitere Informationen angefordert. Bis auf die Aktualisierung der Kostenschätzung (vorgelegt: Stand Mai 2019) wurden alle be- nötigen Unterlagen nachgereicht. Die Kostenermittlung basiert auf ausgearbeiteten Unterlagen der Fachingenieure aus dem Jahr 2015. Hier sind beispielsweise Bauphysik und Brandschutz zu nennen. Die Gebäudewirtschaft plant, erst nach Beschluss der Maßnahme zu prüfen, ob eine Aktuali- sierung dieser Unterlagen notwendig ist. Des Weiteren wurde bisher keine Beprobung auf Schadstoffe (z.B. Schüttung der Holzbal- kendecke) und keine Untersuchung auf Pilzbefall (z.B. der Holzbalkenköpfe) durchgeführt. Im Rahmen der Genehmigungsplanung (hier: Nutzungsänderungsantrag) muss mit Auflagen gerechnet werden, da die Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) noch nicht abgeschlossen ist. Die eingereichten Kosten können nicht in Gänze bestätigt werden. Die Gesamtplanung kann durch Erkenntnisse einer soliden Grundlagenermittlung, durch die eventuelle Aktualisierung der Planung und die dadurch ggf. notwendige Modifizierung der Kosten eine Änderung der Gesamtkosten mit sich bringen. Das Rechnungsprüfungsamt empfiehlt, den Weiterplanungsbeschluss für eine der beiden Varianten zu beschließen. Anlage 4 - 2 - Ein Baubeschluss sollte erst auf der Grundlage der abgeschlossenen Kostenberechnung (Leistungsphase 3) erwirkt werden. Mit freundlichen Grüßen gezeichnet ausgefertigt
Anlage 1 - Baubeschreibung
1376 Zeichen
Anlage 1 Anlage 1 zur Beschlussvorlage Projektbezeichnung 1. Planungsauftrag 2. m² Nutzfläche (HNF+NNF+TF) m² 87,1% m² 12,9% 10,75 Küche 5,43 m² 100,0% 3. Sparte: Grünobjekt m2 Reinigungskosten €/Jahr sonst. Nebenk. €/Jahr 6,64 € /m 2/Monat Nutzfläche 465,00 4.019,33 € 13.950,00 € Verkehrsfläche 69,00 524,85 € 2.070,00 € 550 m² Sanitärräume 10,75 454,28 € 322,50 € 43.838 € /Jahr Küche 5,43 82,61 € 162,90 € Turnhalle 0,00 - € - € 550 m² Sanitärr. TH 0,00 - € - € 65.425 € /Jahr Gesamt 550,18 5.081,07 16.505,40 Vorgesehener Baubeginn Voraussichtliche Fertigstellung 4. Planung Bauleitung 5. Rechnungsprüfungsamt prüft zur Zeit die Kostenberechnung; das Ergebnis wird in der Sitzung bekannt gegeben hat die Kostenberechnung geprüft RPA-Nr.: KOB 2020/0653 Nebenkosten 2022 2024 Miete Bestands- gebäude Miete inkl. Reinigg. + NK Bruttogrundfläche 665,00 Sanitärräume 465,00 Verkehrsfläche (VF) 69,00 Mietfläche 550,18 Flächenverrechnungspreis Generalinstandsetzung Haupthaus Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49, 50996 Köln vom 05.02.2013 Fischer -Architekt Fischer -Architekt X Seite 1
Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung (nur UmweltA)
1480 Zeichen
Anlage: Öffentlichkeitsbeteiligung
[Beim Druck ausgeblendeter Text: Hier geht es um eine Verfahrensentscheidung. Bitte wählen Sie eine der drei folgenden Varianten.]
VARIANTE 1
Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben.
Folgende Form des Verfahrens ist vorgeschrieben:
Ein spezielles Verfahren ist nicht vorgeschrieben.
Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen:
Beteiligungsspielraum Komplexität
Information einfach / standardisiert
Anhörung / Beratung teilstandardisiert
Mitgestaltung / Mitverantwortung komplex / individuell
Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt bzw. wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt.
VARIANTE 2
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen.
Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen:
Beteiligungsspielraum Komplexität
Information einfach / standardisiert
Anhörung / Beratung teilstandardisiert
Mitgestaltung / Mitverantwortung komplex / individuell
Das Beteiligungskonzept ist bere its beigefügt bzw. wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt.
VARIANTE 3
Eine Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen, weil:
Öffentlichkeitsbeteiligung hat bereits stattgefunden.
Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. Es droht Substanzverlust des Gebäudes.
Die Einrichtung müsste geschlossen werden.
Verfahrensverzögerung kann nicht akzeptiert werden.
Ressourcen stehen nicht zur Verfügung.
Anlage 2a - KostenSchätzung nach DIN neu
1280 Zeichen
WE 71325 Finkens Garten Friedrich-Ebert-Straße 49 in 50996 Köln Bauvorhaben: Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten Anlage 2a Einbindung von 14 / Vorlage zur Maßnahmenentscheidung Prüfung der Kostenschätzung als Grundlage für einen Ratsbeschluss Gesamtkostenermittlung zum Bauvorhaben Haupthaussanierung SAP Auswertung KG 700 Baunebenkosten Kostengruppe n [KG] Auftragneh mer Bestellung Kostenanschlag [brutto] Kostenfeststellung [brutto] Bauphysik 8000,00 8096,34 TGA 10000,00 Brandschutz 4641,00 2558,50 Architektur 77000,00 7768,95 Elektro 10000,00 6839,48 Gutachter 339,51 8000,00 11767,32 Gutachter 3300,00 Gutachter 382,00 381,98 Statik 10000,00 Katasteramt 1540,00 1540,00 Feuerwehr 100,00 25,50 Vergabeamt 7651,10 Summe 700 132963,00 46968 ,68 SAP Auswertung und Hochrechnung KG 900 HOAI-Architekten-/Ing.lei stungen Eigenleistung Objektcenter Variante A [b rutto] Variante B [brutto] festgestellt 261-18 26572,74 26572, 74 hochgerechnet 261-24 35000,00 40500,00 Summe 900 61572,74 67072,74 Summe KG 700 gem. Kostenanschlag [brutto] 132963,00 132963,00 Summe KG 900 Variante A [brutto] 61572,74 Summe KG 900 Variante B [brutto] 67072,74 Summe 700+900 [brutto] 194535,74 200035,74 01.07.2020 Bauvorhaben: Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten Olivia Scelta
Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit
552 Zeichen
Anlage 0 – Begründung der Dringlichkeit Aufgrund der maroden Versorgungsleitungen (Elektro-, Heizung-, Abwasser- und Wasserversorgung) des Haupthauses auf Finkens Garten ist die Baumaßnahme erforderlich. Anderenfalls müsste der Betrieb des Hauses gegebenenfalls eingestellt werden. Ein weiteres Abwarten bis zum ersten Sitzungslauf im neuen Jahr ist wegen dem drohenden Verlust der Bausubstanz nicht vertretbar. Die verwaltungsinternen Abstimmungsprozesse haben angedauert, sodass die Beschlussvorlage als Tischvorlage vorgelegt werden muss.
Beschlussvorlage Ausschuss
12543 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 0708/2020 Freigabedatum 25.08.2020 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49, 50996 Köln - Weiterplanungsbeschluss Beschlussorgan Ausschuss für Umwelt und Grün Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft Gremium Datum Beschluss: Der Betriebsausschuss der Gebäudewirtschaft beziehungsweise der Ausschuss für Umwelt und Grün genehmigt den Entwurf und die Kostenschätzung für die Generalinstandsetzung (Variante B) des Haupthauses in Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49 in 50996 Köln mit Planungskosten bis einschließlich Leistungsphase 3 HOAI in Höhe von rund 200.000 Euro brutto, stellt den Bedarf fest und beauftragt die Verwaltung mit der Weiterplanung. Die Finanzierung der Planungskosten erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäudewirt- schaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann jeweils gültigen Flächenverrechnungspreises. Auf Basis des derzeitigen Flächenverrechnungspreises ergäbe sich eine jährliche Spartenmiete inklu- sive Nebenkosten und Reinigung in Höhe von rund 65.000 Euro, die voraussichtlich ab Haushaltsjahr 2024 aus noch zu veranschlagenden Mitteln im Teilergebnisplan (TEP) 1301 – Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen - des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen für die bauliche Ertüchtigung von Finkens Garten innerhalb der Budgetvorgaben finanziert wird. Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2022 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel vorsehen. Alternative (Variante A): Der Betriebsausschuss der Gebäudewirtschaft beziehungsweise der Ausschuss Umwelt und Grün genehmigt den Entwurf und die Kostenschätzung für die Sanierung (Variante A) des Haupthauses in Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49 in 50996 Köln mit Planungskosten bis einschließlich Leis- tungsphase 3 HOAI in Höhe von rund 195.000 Euro brutto, stellt den Bedarf fest und beauftragt die Verwaltung mit Planung. Die Finanzierung der Planungskosten erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäudewirt- schaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann jeweils gültigen Flächenverrechnungspreises. Ausschuss für Umwelt und Grün 27.08.2020 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 31.08.2020 2 Auf Basis des derzeitigen Flächenverrechnungspreises ergäbe sich eine jährliche Spartenmiete inklu- sive Nebenkosten und Reinigung in Höhe von rund 65.000 Euro, die voraussichtlich ab Haushaltsjahr 2024 aus noch zu veranschlagenden Mitteln im Teilergebnisplan (TEP) 1301 – Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen - des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen für die bauliche Ertüchtigung von Finkens Garten innerhalb der Budgetvorgaben finanziert wird. Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2022 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel vorsehen. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme rund 200.000 Euro Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. (Miete, Reinigungs- und Nebenkosten) rund 65.000 € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Geringerer Heizungsenergiebedarf durch Wärmedämmung. Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Zustands- und Maßnahmenbeschreibung Finkens Garten ist seit 1975 eine städtische Gartenanlage, die der Umweltbildung dient. Unterschiedliche Biotop-Typen und Themenfelder können hier mit allen Sinnen entdeckt und erfahren werden. Die Anlage wird als Naturerlebnisgarten naturverbunden bewirtschaftet und bringt insbesondere Kindergartenkindern und benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Natur ein Stück näher. Seit 1991 ist Finkens Garten als Teil des Landschaftsschutzgebietes L 19 „Friedenswald, Forstbotanischer Garten und Grünverbindungen um Hahnwald" ausgewiesen. Das Gebäudeensemble im Finkens Garten besteht aus dem Haupthaus mit Anbau, dem angrenzenden neueren Gewächshaus, dem Gehilfenhaus und dem ehemaligen Packschuppen mit Veranstaltungs- und Unterrichtsraum sowie Büros. 4 Der NABU Köln, unter anderem mit der Biologischen Station Leverkusen-Köln, das Kolping Bildungswerk, sowie der Kölner Imkerverein sind vor Ort aktiv. Durch das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein Finkens Garten wird der Garten geleitet und unterhalten. Als ein wesentlicher Baustein des gesamtstädtischen Umweltbildungskonzeptes und als einzigartige umweltpädagogische Einrichtung sind die vorhandenen Einrichtungen des Gartens zu erhalten und weiterzuentwickeln. In den vergangenen Jahren wurden das Gehilfenhaus sowie der Packschuppen baulich ertüchtigt und in die Versorgungsleitungen zum Haupthaus investiert. Trotz dieser Investitionen verfällt das Haupthaus stetig. Insbesondere die Versorgungsleitungen (Elektro-Heizung-Abwasser-Wasser) sind marode. Die Sanierung der haustechnischen Anlagen sowie der Bausubstanz ist für einen sicheren und geeigneten Betrieb und die Weiternutzung des Gebäudes notwendig. Hierzu wurden bereits zwei unterschiedliche Maßnahmenvarianten inklusive dazugehöriger Kostenschätzung erarbeitet. Dabei wurden alle Maßnahmen berücksichtigt, welche zum Betrieb des Gebäudes und zur Erhaltung der Bausubstanz erforderlich sind. Hierzu zählen insbesondere: > die Erneuerung der Versorgungsleitungen > die Erneuerung der Fenster > die Dämmung des Daches sowie Dämmung der obersten Geschossdecke und der Fensterlaibungen > Wärmedämmung des Anbaus mit Dach, Fassade und Decke zum Keller > Feuchtesanierung des Kellers Zudem wurde das bestehende Raumkonzept dem aktuellen Bedarf an Arbeits-, Büro- und Lagerflächen sowie dem Bedarf eines Wohnbereiches angepasst. Nachfolgend aufgeführte Nutzungsbereiche sind nach der Sanierung des Haupthauses vorgesehen: EG: Küche für Veranstaltungen, Raum für den Imkerbund (Lagerraum und Raum, um Honig zu schleudern), Pausen- & Lagerräume OG: Wintergarten, Windfang, Empfang, Büros für das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, den Förderverein Finkens Garten, die NABU Biologische Station Lever- kusen/Köln. Der Wintergarten und gegebenenfalls der angrenzende Büroraum sollen als multifunktionaler Besprechungsraum der Einrichtung zur Verfügung stehen, um hier Kleingruppen empfangen zu können (Nutzungsänderungsantrag erforderlich). DG: Wohnung für die Verwalterin Speicher: Abstellfläche Nutzung des Gebäudes, Gefährdungspotenzial und Erhalt des Gebäudes Das Haupthaus wurde bis circa 2012 als Wohnung des ehemaligen Verwalters genutzt. Aufgrund baulicher Mängel insbesondere der Elektrotechnik wird derzeit nur der spätere Anbau aus dem Jahr 1958 im Erdgeschoss als Werkstatt und ein Raum im 1. Obergeschoss als Büro der Gärtnermeisterin genutzt. Gravierende Mängel, insbesondere bei der Elektrotechnik, stellen ein großes Gefährdungspotenzial dar. Der vorhandene elektrische Hausanschluss ist mit den geplanten Anschlusswerten ausgereizt und Instandhaltungspotenziale sind vollständig ausgeschöpft. 5 Erhalt und Sanierung des Haupthauses im Zusammenspiel mit einer Umnutzung bedeutet, vorhandene Ressourcen zu nutzen. Das bestehende Gebäude wird belebt und weiterentwickelt. Die dargestellten Nutzungsmöglichkeiten im Rahmen einer Sanierung veranschaulichen, wie zukunftsträchtig das bestehende Gebäude belebt werden kann. Andernfalls wäre die Einrichtung erst einmal zu schließen, da sie die Anforderung für einen sicheren Betrieb nicht erfüllt. In diesem Falle könnten die Aufgaben und Dienstleistungen des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen, des Fördervereins mit der Verwalterin, der Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler und der NABU Biologische Station Leverkusen/Köln nicht mehr wahrgenommen werden. Der Naturerlebnisgarten mit Gewächshaus könnte nicht mehr betrieben werden. Historie zu bisher erbrachten Planungsleistungen > Zustandserfassung durch die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln > In 2015 Beauftragung eines externen Architekten und von Fachplanern > Leistungsphasen 1 bis 2 (LP1 – LP2) vollständig erarbeitet und Kostenberechnung (KB) auf Raumbuchbasis erstellt > Kostenschätzung (KS) und Kostenberechnung (KB) in 2018 für beide Planungsvarian- ten (Sanierung oder Generalinstandsetzung) überarbeitet, dabei Leistungen ergänzt und die Kosten gemäß Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern (BKI) angepasst > KS in 2019 gemäß BKI angepasst Variantenbeschreibung und Empfehlung für eine Variante Die erarbeiteten Maßnahmenvarianten unterscheiden sich in: Variante A: Sanierung (Bestands- und Werterhaltung nach minimalen Anforderungen), Kosten rund 753.000 Euro brutto [KG 300-500] Gesamtkosten inklusive Planung rund 947.000 Euro brutto Variante B: Generalinstandsetzung, Kosten rund 889.000 Euro brutto [KG 300-500] Gesamtkosten inklusive Planung rund 1.089.000 Euro brutto Die Nutzung ist bei beiden Varianten A und B gleich. Die Varianten unterscheiden sich darin, dass bei der Variante A die Außenwände nicht gedämmt werden und der Dämmwert der Fenster geringer bleibt. Die geringe Kostendifferenz beider Lösungen ist dem Umstand geschuldet, dass die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) in beiden Varianten komplett zu erneuern ist und hier keine Einsparmög- lichkeiten bestehen. Wegen der besseren Auswirkungen auf den Umwelt- und Klimaschutz empfiehlt die Verwaltung Variante B. Finanzierung Die Planungskosten bis einschließlich Leistungsphase 3 HOAI belaufen sich nach einer aktuellen und vorläufigen Kostenannahme auf rund 200.000 Euro brutto. Die bisherigen Planungskosten in Höhe von rund 74.000 Euro brutto sind in diesem Betrag enthalten. Die Finanzierung der Planungskosten erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäudewirt- schaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann jeweils gültigen Flächenverrechnungspreises. 6 Auf Basis des derzeitigen Flächenverrechnungspreises ergäbe sich eine jährliche Spartenmiete inklu- sive Nebenkosten und Reinigung in Höhe von rund 65.000 Euro, die voraussichtlich ab Haushaltsjahr 2024 aus noch zu veranschlagenden Mitteln im Teilergebnisplan (TEP) 1301 – Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen - des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen für die bauliche Ertüchtigung von Finkens Garten innerhalb der Budgetvorgaben finanziert wird. Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2022 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel vorsehen. Stellungnahme zur Bewirtschaftung während der Corona-Krise Aufgrund der maroden Versorgungsleitungen (Elektro-, Heizung-, Abwasser- und Wasserversorgung) des Haupthauses auf Finkens Garten ist die Baumaßnahme erforderlich. Anderenfalls müsste der Betrieb des Hauses gegebenenfalls eingestellt werden. Anlagen: Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit Anlage 1 - Öffentlichkeitsbeteiligung (nur UmweltA) Anlage 1 - Baubeschreibung Anlage 2a – Kostenschätzung nach DIN neu Anlage 2b - Kostenschätzung nach DIN Anlage 2c - Kostenschätzung nach DIN Anlage 3 - Erläuterung der Varianten Sanierung und Generalinstandsetzung Anlage 4 - Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes
Anlage 2b - KostenSchätzung nach DIN
1404 Zeichen
WE 71325 Finkens Garten Friedrich-Ebert-Straße 49 in 50996 Köln Bauvorhaben: Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten Einbindung von 14 / Vorlage zur Maßnahmenentscheidung Prüfung der Kostenschätzung als Grundlage für einen Weiterplanungsbeschluss Kostenschätzung nach DIN 276-1, Architekt Fischer, Stand Mai 2020 Kostenschätzung KG 300 - 500 b rutto Variante A Sanierung nach minimalem Aufwand 752362,08 Variante B Generalinstandsetzung 888454,25 Differenz Variante A zu Variante B -136092,17 Gesamtkostenschätzung Variante A Variante B 100 Grundstück netto 0,00 0,00 2 00 Herrichten und Erschließen netto 0,00 0,00 300 Bauwerk - Baukonstruktion netto 367081,34 464613,34 300 Risiko netto 55062,20 69692,00 400 Bauwerk - technische Anlagen netto 202455,43 195709,51 500 Aussenanlagen netto 7638,07 7638,07 600 Ausstattung und Kunstwerke netto 0,00 0,00 Summe KG 100 - 600 netto 632237,04 737652,92 Mwst 19% 120125,04 150801,33 Summe KG 100 - 600 brutto 752362,08 888454,25 700 Baunebenkosten 132963,00 132963,00 900 HOAI-Architekten-/Ing.leistungen 61572,74 67072,74 Summe KG 100-900 brutto 946897,82 1088489,99 vorauss. Gesamtkostensteigerung bis Baustart Variante A Variante B Index 5% (geschätzt) 2020/2021 994242,71 1142914,49 I ndex 5% (geschätzt) 2021/2022 1043954,85 1200060,21 [ KG] Kostengruppe 20.01.2020 Bauvorhaben: Sanierung des Haupthauses in Finkens Garten Olivia Scelta Anlage 2b
Anlage 3 - Erläuterung der Varianten.
8 Zeichen
Anlage 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0708/2020
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 25.08.2020
- Erstellt
- 02.03.2020 13:25