AN/1004/2026
Grau raus, Grün rein: Entsiegelung einstiger Containerstandorte
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Linke Anfrage nach § 4
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln Oberbürgermeister Torsten Burmester. Ausschussvorsitzende Denis Abé Rathaus Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-Mail: DieLinke@stadt -koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 15.05.2026 AN/1004/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 18.06.2026 Grau raus, Grün rein: Entsiegelung einstiger Containerstandorte Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende, Die Linke Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie höflich darum, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der 5. Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün in der Wahlperiode 2025/2030 am Donnerstag, dem 18.06.2026 zu setzen. Bereits 1984 wurden die ersten öffentlichen Container für Papier, Pappe und Kartonage (PPK) installiert. Die Aufstellung der Leichtstoff-Container (heute Wertstofftonne) muss zwischen 1984 und 1992 erfolgt sein. Hierfür wurden stadtweit Containerstandorte gebraucht. Dafür wurden teilweise Bürgersteige und teilweise Parkplätze umgenutzt, aber auch viele Frei- und Grünflächen - meist im Straßenbegleitgrün - plattiert, asphaltiert oder gepflastert. (Siehe Beispielfoto im Anhang) Die Umstellung vom Bring- in das Holsystem für Papier/Pappe und Leichtverpackungen begann schrittweise 2005. Ab dann wurden die Sammelcontainer wieder eingesammelt, aber die versiegelten Flächen blieben versiegelt. Teilweise wird hier heute Wilder Müll abgelegt, teilweise ordnungswidrig geparkt. (Siehe Beispielfoto im Anhang) Viele Menschen und Mitarbeiter*innen wissen heute schon gar nicht mehr, warum mitten in einem Streifen Straßenbegleitgrüns plötzlich Platten verlegt sind. Es handelt sich hierbei um sehr viele, aber relativ kleine (< 50 m²) über die Stadtteile verteilte Flächen, die in ihrer Gesamtheit gesehen ein wohl größeres Potenzial bergen. In diesem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Wie viele öffentliche Container für Papier, Pappe und Kartonage und wie viele Leichtstoff-Container wurden damals stadtweit aufgestellt und wieder eingesammelt und an wie vielen Stellen wurden dafür Flächen in welcher Größe (in Quadratmeter) durch Plattierung, Asphaltierung oder Pflasterung versiegelt? 2. Wie viele der unter 1. erfragten versiegelten Flächen wurden nach der endgültigen Umstellung auf das Holsystem wieder entsiegelt? 3. Welche Kosten entstünden durch das Entsiegeln je einer dieser Flächen? 4. Wie sehen die konkreten Planungen im Rahmen des sich im Workflow befindlichen Entsiegelungskonzeptes aus, sich auch sukzessive dieser Flächen anzunehmen? gez. Dr. Günter Bell Fraktionsgeschäftsführer
Anlage 1 - Entsiegelung einstiger Containerstandorte
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Anlage 1 Beispielfotos zur Anfrage AN/1004/2026 „Grau raus, Grün rein: Entsiegelung einstiger Containerstandorte“
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1004/2026
- Typ
- Die Linke. Anfrage nach § 4
- Datum
- 15.06.2026
- Erstellt
- 15.06.2026 11:14