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3118/2022

Beantwortung einer mündlichen Nachfrage von SE Frau Lange betreffend "Veränderte Herkunft der Steinkohle für das HKW Rostock in Folge des Kohleembargos gegen Russland"

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 27.09.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 29.09.2022, TOP 1.4.2

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

2813 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer 27.09.2022 
 3118/2022 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 29.09.2022 
 
Beantwortung einer mündlichen Nachfrage von SE Frau Lange betreffend "Veränderte 
Herkunft der Steinkohle für das HKW Rostock in Folge des Kohleembargos gegen Russland" 
 
Anlässlich der Beantwortung (2702/2022) der Anfrage gemäß § 4 der Geschäftsordnung der Fraktion 
DIE LINKE. im Rat der Stadt Köln vom 18.08.2022 (AN/1436/2022) betreffend „Veränderte Herkunft 
der Steinkohle für das HKW Rostock in Folge des Kohlee mbargos gegen Russland“ hatte SE Frau 
Lange in der Sitzung am 25.08.2022 (TOP 1.5.1) folgende Anmerkungen gemacht: 
 
„Die schriftlichen Fragen zum 1.5.1 Kohlekraftwerk Rostock konnte von RheinEnergie zum 
jetzigen Zeitpunkt zum größten Teil nicht beantwortet  werden. Bestätigt wurde nur auf 
Nachfrage, dass es unterschiedliche Sorten Steinkohle gibt, die auch unterschiedlich 
verbrennen. Ansonsten möchten wir die Fragen weiter aufrechterhalten, bis sie beantwortet 
werden können, was hoffentlich bald der Fall sein wird.“ 
 
Die Verwaltung hat die RheinEnergie AG hierzu um nochmalige Stellungnahme gebeten. Die Antwort 
der RheinEnergie AG lautet wie folgt: 
 
„Die getroffenen Aussagen in der Stellungnahme der RheinEnergie im Zusammenhang mit der 
Beantwortung der Anfrage vom 18.08.2022 gelten weiterhin. 
 
Es kann derzeit nicht gesagt werden, welche Kohlesorten langfristig zum Einsatz kommen. Die 
EnBW, als Beschafferin der Kohle, hat sich im Zuge der Russlandkrise verschiedene 
Kohlelieferungen aus nicht-russischen Quellen f ür alle Kraftwerke gesichert. Aus diesem Pool wird 
auch Rostock versorgt. Die Kohlen sind noch nicht alle in Europa. 
 
Es kommt nun bei der weiteren Disposition auf die Verfügbarkeit der Kohlen, die logistischen 
Rahmenbedingungen und vor allen Dingen auf die Erfahrungen im technischen Betrieb an. 
 
Die letzte Kohlelieferung kam aus Kolumbien und es sind weitere Schiffe mit kolumbianischer Kohle 
geplant. Derzeit werden aber noch Reste der russischen Kohle verfeuert, so dass noch keine 
Aussagen über das Verhalt en des Kraftwerks beim Einsatz der kolumbianischen Kohle gemacht 
werden können. 
 
Was die humanitären Aspekte des Themas angeht, so wird erneut auf die Aussagen der EnBW dazu 
verwiesen: 
 
Mögliche neue Kohlelieferanten der EnBW werden standardmäßig auf menschenrechtliche Aspekte 
sowie Nachhaltigkeitskriterien auf Basis der EnBW -Verhaltensgrundsätze zur verantwortungsvollen 
Beschaffung von Steinkohle und anderen Rohstoffen geprüft und bewertet  (vgl. 
www.enbw.com/verhaltenskodex). Der EnBW -Verhaltenskodex ist über unsere Homepage 
einsehbar.“ 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Beratungsverlauf (1)

29.09.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.4.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3118/2022
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
27.09.2022
Erstellt
21.09.2022 13:17