0057/2018
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
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Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 0057/2018 Freigabedatum 26.02.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat stellt gem. § 4 Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (Eig- VO) i. V. m. § 4 der Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln den Jahresab- schluss zum 31.12. 2016 der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln fest und beschließt, den Jahresüberschuss von EUR 467.753,13 an den Haushalt der Stadt Köln abzuführen. 2. Dem Betriebsausschuss und der Betriebsleitung wird Entlastung erteilt. Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 12.03.2018 Finanzausschuss 19.03.2018 Rat 20.03.2018 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme in 2017: 14.119.583,40 € (Ergebnisausgleich der Kernverwaltung für Defizit der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln bei Vermietung und Service) Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): in 2018: a) Erträge 467.753,13 € (Gewinn aus der Veräußerung von Grundstücken der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln) b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung Der Jahresabschluss 2016 der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln besteht aus folgenden Anlagen: Bilanz zum 31.12.2016, Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis zum 31.12.2016, Anhang (incl. Anlagenspiegel und Segmentrechnung) zum Jahresabschluss 2016, Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016, Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Flächenverrechnungspreis und Ergebnisausgleich Seit 2015 wird bei innerstädtischen Mietverhältnissen anstelle einer objektbezogenen, kalkulatorischen Kostenmiete von der Gebäudewirtschaft ein Sparten- bzw. Flächenverrech- nungspreis erhoben. Im Zuge der Neuordnung des Finanz- und Abrechnungssystems wurde zudem ein Ergebnisausgleich zwischen der Kernverwaltung und der eigenbetriebsähnlichen 3 Einrichtung am Geschäftsjahresende eingeführt. Der Ergebnisausgleich umfasst die beiden Leistungsbereiche „Vermietung“ und „Service“ der Gebäudewirtschaft und bedeutet, dass Spartenmehrergebnisse unmittelbar der Kernverwaltung zustehen, während Spartendefizite – ebenfalls erfolgswirksam – noch mit Wirkung für das Geschäftsjahr durch die Kernverwal- tung auszugleichen sind. Die Flächenverrechnungspreise 2016 basieren auf tatsächlichen Aufwendungen nach Abzug der der jeweiligen Sparte zu zurechnenden sonstigen Erträge. Vom Ergebnisausgleich aus- genommen sind einkalkulierte, aber tatsächlich nicht angefallene Instandhaltungsaufwen- dungen sowie Erträge aus der Veräußerung von Grundstücken, die als Bestandteile eines Jahrergebnisses nach wie vor der Beschlussfassung durch den Rat der Stadt Köln unterlie- gen (Ergebnisverwendung). Konzeptionell ist vorgesehen, dass einkalkulierte, aber nicht aufgewandte Instandhaltungs- mittel zur Finanzierung künftiger Instandhaltungen bei der Gebäudewirtschaft verbleiben und einer entsprechenden Rücklage zugeführt werden, während Veräußerungsgewinne aus Grundstücksgeschäften vorrangig dem städtischen Haushalt zugutekommen sollen. Wirtschaftsplan 2016 Im Wirtschaftsplan 2016 wurde ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit prognostiziert, das sich aus einer Plan-Unterdeckung im Vermietungsbereich (EUR -4,6 Mio.) und einer Überdeckung im Servicesegment (EUR 1,1 Mio.) zusammensetzt. Der Saldo von EUR 3,5 Mio. sollte planmäßig über den innerstädtischen Ergebnisausgleich dem Kernhaus- halt zufließen. Das geplante Jahresergebnis nach Ergebnisausgleich betrug EUR 0,00. Gewinn-und Verlust- bzw. Segmentrechnung 2016 / Ergebnisausgleich Die aus der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung 2016 abgeleitete Segment- rechnung der Gebäudewirtschaft schließt im Vermietungsbereich mit einem negativen Ergebnis (EUR -11,1 Mio.), die Unterdeckung im Servicesegment beträgt (EUR -3,0 Mio.). Auf die Herleitung im Anhang zum Jahresabschluss wird verwiesen. Entgegen der im Wirtschaftsplan (Erfolgsplan) 2016 gewählten Darstellung werden die zum Ergebnisausgleich notwendigen Beträge in der anliegenden Gewinn- und Verlustrechnung nicht in einer eigenständigen Position Ergebnisausgleich zusammengeführt, sondern buch- halterisch unmittelbar als Korrektur der Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung (EUR + 11,1 Mio.) bzw. Umsatzerlöse aus Betreuungstätigkeit (EUR + 3,0 Mio.) abgebildet. Im Saldo beider Segmente ergibt sich zum 31.12. 2016 ein von der Kernverwaltung auszugleichender Betrag von EUR 14,1 Mio., der in der Bilanz der Gebäudewirtschaft unter den „Sonstigen Vermögensgegenständen“ ausgewiesen wird. 4 Jahresergebnis 2016 / Eigenkapitalquote Das tatsächlich erzielte Jahresergebnis (nach Ergebnisausgleich) von EUR 467.753,13 entspricht dem im Wirtschaftsjahr 2016 erzielten Gewinn aus der Veräußerung eines Grund- stücks, denn die tatsächlich angefallenen Instandhaltungsaufwendungen (EUR 65,8 Mio.) haben die im Flächenverrechnungspreis 2016 kalkulatorisch berücksichtigten Instandhal- tungsaufwendungen (EUR 64,8 Mio.) überschritten. Ohne Einbeziehung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse ergibt sich - bezogen auf eine entsprechend gekürzte Bilanzsumme - zum Bilanzstichtag eine bereinigte Eigenkapital- quote von 13,9 %. Zum 31.12. 2015 betrug diese 14,3% Ergebnisverwendungsvorschlag Im Einklang mit dem innerstädtischen Verrechnungskonzept wird vorgeschlagen, das allein aus Veräußerungsgewinnen resultierende Jahresergebnis vollständig an den Haushalt der Stadt Köln abzuführen. Test der Wirtschaftsprüfer / Abschließender Vermerk der Gemeindeprüfungsanstalt Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 und der Lagebericht 2016 wurden vom Abschlussprü- fer geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Eine Ergänzung des Bestätigungsvermerks der Wirtschaftsprüfer durch die Gemeindeprü- fungsanstalt NRW, Herne, ist nicht zu erwarten. Der abschließende Vermerk der Gemeinde- prüfungsanstalt wird erteilt, sobald der Rat den Jahresabschluss 2016 in der aufgestellten und geprüften Form festgestellt und über die Verwendung des Jahresergebnisses beschlos- sen hat. Anlagen
Anlage 2 - Gewinn- und Verlustrechnung
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GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN Gewinn- und V erlustrechnung für die Zeit vom 1. Ja n u a r bis 31. D ezem ber 2016 1. U m satzerlöse a) a u s d er H ausbew irtschaftung b) au s B etreuungstätigkeit c) a u s a n d e re n Lieferungen und Leistungen 2. Erhöhung d e s B estan d s an unfertigen Leistungen 3. A ndere aktivierte Eigenleistungen 4. Sonstige betriebliche Erträge 5. A ufw endungen für bezo g en e Lieferungen und Leistungen a) A ufw endungen für H ausbew irtschaftung b) A ufw endungen für Betreuungstätigkeit c) A ufw endungen für a n d e re Lieferungen und Leistungen 6. P ersonalaufw and a) Löhne und G ehälter b) Soziale A bgaben und A ufwendungen für A ltersversorgung und für Unterstützung davon für A ltersversorgung: EUR 2.565.660,77 (Vorjahr: EU R 3.844.820,57) 7. A bschreibungen au f immaterielle V erm ögensgegen stä n d e d e s A nlageverm ögens und Sachanlagen Auflösung d e s S o n d erp o sten s für Investitionszuschüsse zum A nlagevem ögen (Vorjahr: EUR 9.152.899,04) 8. S onstige betriebliche Aufwendungen 9. Erträge a u s F inanzanlagen 10. S onstige Z insen und ähnliche Erträge davon a u s d e r Abzinsung von Rückstellungen: EUR 2 7 2 .670,93 (Vorjahr: 836.075,61) 11. A bschreibungen auf Finanzanlagen 12. Zinsen und ähnliche A ufw endungen davon a u s d e r Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 281.360,65 (Vorjahr: 871.161,46) 13. S teuern vom Einkom m en und vom Ertrag 14. Ergebnis nach Steuern 15. J a h re s g e w in n 16. Bilanzgewinn 2016 EUR 46.899.155,27 -9.082.190,15 2016 EUR 253.876.379,54 49.962.991,16 4.842.136,81 308.681.507,51 9.964.133,16 3.549.186,07 4.284.475,42 187.922.023,63 41.120.673,52 88.236,94 23.147.248,15 6.958.614,78 37.816.965,12 6.349.647,84 3.666.202,58 284.901,71 0,00 26.551.256,05 7.987,29 467.753,13 467 .753,13 4 6 7.753,13 2015 EUR 237.036.866,13 54.332.075,45 7.924.594,78 299.293:536,36 9.976.260,43 4.148.502,77 10.311.588,68 190.365.338,08 42.667.956,02 591.270,56 22.105.040,18 8.381.563,64 24.743.659,81 7.341.813,63 2.024.621,32 867.724,94 296.659,65 29.534.419,15 5.223,09 589.290,69 589 .290,69 589 .290,69
Anlage 3 - Anhang
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3 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Anhang für das Wirtschaftsjahr 2016 A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gebäudewirtschaft, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, für das Wirtschaftsjahr 2016 wurde - gemäß den Regelungen in § 21 EigVO NRW, § 17 Abs. 2 der Betriebssatzung - nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Entsprechend der Geschäftstätigkeit der Gebäudewirtschaft erfolgte die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in Anlehnung an die Bestimmungen der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen (FormblattVO). In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas wurden in der Bilanz die Positionen „Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen“, „Andere Finanzanlagen“, „Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Köln aus übernommenen Darlehen“ und „Verbindlichkeiten aus Vermietung“ eingefügt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Aussagekraft zu erhöhen, wird die Auflösung des Sonderpostens für Investitionskostenzuschüsse zum Anlagevermögen bei den Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen in einer Vorspalte ausgewiesen. Bedingt durch die Neudefinition der Umsatzerlöse durch das Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetz (BILRUG) ergeben sich im Berichtsjahr Verschiebungen von den Sonstigen betrieblichen Erträgen zu den Umsatzerlösen. Die Vorjahresbeträge wurden angepasst. Nach Umgliederung belaufen sich die entsprechenden Umsatzerlöse 2015 nunmehr insgesamt auf EUR 299.293.536,36 (bisher EUR 291.619.082,95) und die sonstige betrieblichen Erträge auf EUR 10.311.588,68(bisher EUR 17.986.042,09). Seite 1 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu (fortgeführten) Anschaffungskosten bewertet. Der Abschreibung liegt eine Nutzungsdauer von vier Jahren zugrunde; Aufwendungen für das Customizing werden grundsätzlich über die Restnutzungsdauer der jeweiligen Software abgeschrieben. Seite 2 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Bei den von der Stadt Köln übertragenen Grundstücken mit Geschäfts- und anderen Bauten sowie bei den Grundstücken ohne Bauten sind die Anschaffungskosten grundsätzlich objektweise unter Verwendung von Preisindizes für Grundstücke und Bauleistungen vom städtischen Liegenschaftsamt im Rahmen eines standardisierten Bewertungsverfahrens ermittelt worden. Die Abgrenzung von Herstellungskosten und Erhaltungsaufwand erfolgt bei umfassenden Sanierungsmaßnahmen auf der Grundlage der Stellungnahme des Immobilienwirtschaftlichen Fachausschusses (IDW RS IFA 1) sowie der aktuellen steuerlichen Rechtsprechung. In die Herstellungskosten der Gebäude werden Eigenleistungen eingerechnet, die in Anlehnung an die HOAI ermittelt werden. Das Grundvermögen (mit Ausnahme der Grundstücke ohne Bauten) wird linear unter Berücksichtigung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bzw. der voraussichtlichen Vertragsdauer (Bauten auf fremden Grundstücken) abgeschrieben. Bei den Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten mit Geschäfts- und anderen Bauten beträgt die unterstellte Nutzungsdauer grundsätzlich 80 Jahre. Bei Kindertagesstätten - in Ausnahmefällen auch bei Schulen - wurde bei der Ermittlung der (fiktiven) Anschaffungs- und Herstellungskosten im Zusammenhang mit der Einbringung der Stadt Köln allerdings zum Teil von einer kürzeren Nutzungsdauer als 80 Jahre ausgegangen. Bei Fertigbaueinheiten endet die zugrunde gelegte Nutzungsdauer zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Ersatzbeschaffung. Neue Fertigbaueinheiten werden grundsätzlich über 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen über die zum Gründungszeitpunkt der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln bzw. zum späteren Übertragungszeitpunkt jeweils verbleibende Restnutzungsdauer. Der Schadstoffbelastung von im Sondervermögen erfassten Objekten wird über Rückstellungen Rechnung getragen. Seite 3 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden Abschreibungssätze zwischen 5 % und 33 % verwendet. Die Bewertung der anderen Finanzanlagen - Ansprüche aus der Bestellung von Erbbaurechten - erfolgt wegen der langfristigen Laufzeiten (zum Teil bis zum 31. Dezember 2109) zum Barwert bei einem Zinssatz von 5,6 %. Innerhalb des Umlaufvermögens wurde dem Risiko einer etwaigen Nichtabrechenbarkeit der zu Herstellungskosten bewerteten unfertigen Leistungen durch Bewertungsabschläge insbesondere aufgrund aktueller Leerstandsinformationen Rechnung getragen. Der Ansatz der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nominalwerten. Dem Delkredererisiko wird durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen entsprochen. Nicht einzelwertberichtigte Forderungen wurden einheitlich mit einem Satz von 5 % pauschal wertberichtigt. Die Dotierung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen erfolgte bei zum Übertragungszeitpunkt fertig gestellten Objekten grundsätzlich zu einer baujahrabhängigen Quote der Anschaffungs- und Herstellungskosten. Bei Objekten mit einem Fertigstellungszeitpunkt nach dem 1. Januar 1998 bemisst sich die Dotierung grundsätzlich nach der Höhe der zum jeweiligen Stichtag vereinnahmten Fördermittel. Die ratierliche Auflösung des Sonderpostens über die verbleibende Objektnutzungsdauer wird in der Gewinn- und Verlustrechnung als Absetzung von den Abschreibungen und damit saldiert ausgewiesen. Sie beträgt im Wirtschaftsjahr 2016 EUR 9,1 Mio. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden - nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung - mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. . Seite 4 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum Nennwert eingebucht. Eine Abstandszahlung für eine vorzeitige Beendigung eines Mietverhältnisses wird über 15 Jahre zeitanteilig zu Gunsten der sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst und Mietvorauszahlungen werden im Folgejahr zu Gunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Die in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens sind in ihrer Gliederung und Entwicklung in der nachfolgenden Übersicht dargestellt: Seite 5 von 21 Anlagennachweis 2016 der G ebäudewirtschaft der Stadt Köln A n schaffungs-und H erstellungskosten A bschreibung 3) Kennzahlen Posten des Anlagevermögens 1 Stand 2 Zugänge 3 Abgänge 4 U m buchungen 5 Stand 6 Stand 7 Zugänge 8 Abgänge 9 U m buchungen 10 Stand 11 R estbuchw ert 12 R estbuchw ert 13 14 D urch sch n ittsw ert EUR 01.01.2016 3) EUR 2016 EUR 2016 EUR 2016 EUR 31.12.2016 EUR 01.01.2016 EUR 2016 EUR 2016 EUR 2016 EUR 31.12.2016 Stand EUR 31.12.2016 Stand EUR 31.12.2015 A bsch re i b ung 1) % R estbuch w e rt 2) I. Im m aterielle V erm öqensqeqenstände K onzessionen, gew erbliche Schutzrechte und 4.763.401,45 411.656,26 0,00 0,00 5.175.057,71 4.228.809,45 320.945,26 0,00 0,00 4.549.754,71 625.303,00 534.592,00 6,20 12,08 ähnliche Rechte und W erte II. Sachanlaoen 1.G rundstücke und grundstü cksg le ich e R echte m it G eschäfts- u n d anderen Bauten 1.608.529.928,64 6.749.529,66 2.408.638,28 14.914.779,38 1.627.785.599,40 267.543.200,17 26.143.335,19 556.631,18 -309.925,01 292.819.979,17 1.334.965.620,23 1.340.986.728,47 1,61 82,01 davon planmäßig davon außerplanmäßig 26.129.903,65 13.431,54 2.G rundstücke o hne Bauten 5.204.411,96 0,00 0,00 0,00 5.204.411,96 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5.204.411,96 5.204.411,96 0,00 100,00 3.G rundstücke m it E rbbaurechten D ritter 8.875.873,89 0,00 0,00 0,00 8.875.873,89 0,00 0,00 0,00 0.00 0,00 8.875.873,89 8.875.873,89 0,00 100,00 4.Bauten auf frem den G rundstücken 37.128.894,53 50.083,02 0,00 -59.343,51 37.119.634,04 11.249.982,53 763.411,63 0,00 -2.208,12 12.011.186,04 25.108.448,00 25.878.912,00 2,06 67,64 S.Betrlebs- und G eschäftsaustattung 67.859.909,05 1.109.127,22 1.657.112,29 178.616,94 67.490.541,72 32.442.015,85 19.671.463,19 1.477.120,29 4.813,73 50.641.172,48 16.849.369,24 35.417.894,00 29,15 24,97 davon planmäßig davon außerplanmäßig 6.171.463,19 13.500.000,00 6.Anlagen Im Bau 29.747.093,47 28.521.444,54 165.366,30 8.034.337,36 66.137.509,07 286.301,74 0,00 4.769,58 307.319,40 588.851,56 65.548.657,51 29.460.791,73 0,00 99,11 7.B auvorbereitung skosten 39.458.718,39 13.792.378,11 651.945,22 -23.068.390,17 ' 29.530.761.11 910.194,40 0,00 172.949.86 0,00 737.244,54 28.793.516,57 38.548.523,99 0,00 97,50 1.796.804.830,73 50.222.562,55 4.883.062,09 0,00 1.842.144.331,19 312.431.694,69 46.578.210,01 2.211.470,91 0,00 356.798.433,79 1.485.345.897,40 1.484.373.136,04 Z w ischensum m e I. und II. 1.801.568.232,18 50.634.218,81 4.883.062,09 0,00 1.847.319.388,90 316.660.504,14 46.899.155,27 2.211.470,91 0,00 361.348.188,50 1.485.971.200,40 1.484.907.728,04 III. Finanzanlagen 1. A ndere Finanzanlagen 38.964.620,99 3.766.348,74 2.120.651,13 0,00 40.610.318,60 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 40.610.318,60 38.964.620,99 0,00 100,00 38.964.620,99 3.766.348,74 2.120.651,13 0,00 40.610.318,60 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 40.610.318,60 38.964.620,99 Sum m e 1.840.532.853,17 54.400.567,55 7.003.713,22 0,00 1.887.929.707,50 316,660.504,14 46.899.155,27 2.211.470,91 0,00 361.348.188,50 1.526.581.519,00 1.523.872.349,03 1) (Spalte 7 x 100): Spalte 5; beim Grundvermögen bezogen auf Gebäudewerte. 2) (Spalte 1 2 x 1 0 0 ): Spalte 5. 3) Vor Saldierung m it der auf das Berichtsjahr entfallenden Auflösung des Sonderpostens für lnvestitionszuschüsse(EUR 9.082.190,15) Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Die unfertigen Leistungen beinhalten mit EUR 73,5 Mio. noch abzurechnende Betriebs- und Heizkosten sowie mit EUR 0,3 Mio. noch abzurechnende Betreuungsleistungen. Die anderen Vorräte betreffen Heizöl- und Pelletsbestände sowie Bestände an Reparaturmaterial. Angaben zur Zusammensetzung und zu den Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind der folgenden Übersicht zu entnehmen (Vorjahreswerte in Klammern): Insgesamt Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gegen die Stadt Köln EUR EUR EUR Forderungen aus 726.783,43 0,00 721.594,59 Vermietung (23.634,48) (0,00) (556,00) Forderungen aus 9.513.732,00 0,00 9.513.732,00 Betreuungstätigkeit (9.702.892,89) (0,00) (9.702.892,89) Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 47.035,12 0,00 0,00 (37.344,04) (0,00) (0,00) Sonstige 17.101.834,23 0,00 15.098.943,74 Vermögensgegenstände (2.808.863,19) (0,00) (1.543.342,00) 27.389.384,78 0,00 25.334.270,33 (12.572.734,60) (0,00) (11.246.790,89)^ Die Zusammensetzung und Entwicklung des Eigenkapitals bis zum 31.12.2016 ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht: Seite 7 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln 01.01.2016 Zugang Umgliederung Abgang 31.12.2016 StammkaDital TEUR 1.000 TEUR TEUR TEUR TEUR 1.000 Kaoitalrücklaae -Kapitalveränderungen in 2016 (Saldo) 111.354 T 111.354 7 111.361 Gewinnrücklaae 66.605 66.605 Bilanzaewinn - Gewinnvortrag 2015 - Jahresgewinn 2016 589 468 589 468 Abführuna an den städt.Haushalt - Abführung 2015 in 2016 -589 -589 Bilanzgewinn 589 468 179.548 475 0 -589 179.434 Segmentrechnuna und Ergebnisausaleich (ab dem Wirtschaftsjahr 2015) Mit der Neuordnung des städtischen Finanz- und Abrechnungssystems und der Einführung von Spartenverrechnungspreisen zum 01.01.2015 geht die Einführung eines Ergebnisausgleiches zwischen der Kernverwaltung und der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln einher. Der Ergebnisausgleich umfasst sowohl den Vermietungsbereich als auch das Servicesegment der Gebäudewirtschaft und bedeutet inhaltlich, dass Spartenmehrergebnisse unmittelbar der Kernverwaltung zustehen, während Spartendefizite - ebenfalls erfolgswirksam - durch die Kernverwaltung auszugleichen sind. Im Vermietungsbereich hat der Ergebnisausgleich somit die Aufgabe, bei der vergangenheitsorientierten Flächenverrechnungspreisbildung nicht antizipierte bzw. nicht vorhersehbare Auswirkungen spartenbezogenen und mit Wirkung noch für das Wirtschaftsplanjahr auszugleichen. Einkalkulierte, aber tatsächlich nicht aufgewandte Instandhaltungsmittel sowie erzielte Erträge aus der Veräußerung von Grundstücken bleiben bei der Ermittlung der Spartenergebnisse konzeptionell unberücksichtigt. Über deren Verwendung entscheidet der Rat der Stadt Köln. Seite 8 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Das operative Ergebnis entwickelt sich in 2016 wie folgt: Vermietung Service Schulen Verwaltungs gebäude Kindertages stätten Aufbauten in Grünanlagen gesamt E U R Mo. E U R Mo. EUR Mo. EU R Mo. EU R Mo. E U R Mo. Umsatzerlöse 140,00 71,80 31,20 2,80 245,80 47,94 Bestandsveränderung/ aktivierte Egenleistung 7,77 7,27 -1,34 0,00 13,70 -0,24 Sonstige betriebliche Erträge • 2,10 1,89 0,19 0,05 4,23 0,42 Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 93,78 66,84 27,82 1,67 190,11 0,00 Sachaufwendungen für Betreuungstätigkeit 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 41,20 Personalaufw and 14,55 4,76 1,64 0,61 21,56 8,54 Abschreibungen 31,33 3,50 0,57 0,21 35,61 0,00 Sonstige betriebliche Aufwendungen 3,17 1,55 0,30 0,09 5,11 1,25 Saldo ZinsaufwandZ-erträge 20,84 0,44 0,93 0,20 22,41 0,18 Spartenergebnis -13,80 3,87 -1,21 0,07 -11,07 -3,05 Erlöskorrektur Verrechnungspreismodell (Ergebnisausgleich Kernverwaltung) 11,07 3,05 Enkalkulierte, aber nicht aufgew andte Instandhaltungsaufwendungen 0,00 Buchgew inne aus Grundstücksverkäufen 0,47 operatives B-gebnis 0,47 Die Übersicht zeigt, dass der Vermietungsbereich (EUR 11,07 Mio.), gleichermaßen wie Servicebereich (EUR 3,05 Mio.) eine Unterdeckung ausweisen. Im Saldo beider Segmente ergibt sich eine Forderung gegenüber der Kernverwaltung in Höhe von EUR 14,1 Mio., die in der Bilanz zum 31.12.2016 unter den „Sonstigen Vermögensgegenständen“ ausgewiesen wird. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die mit der Kernverwaltung ergebniswirksam verrechneten Spartenergebnisse als Korrektur der „Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung (Mieterlöse)“ bzw. der „Umsatzerlöse aus Betreuungstätigkeit“ erfasst. Da die im Wirtschaftsjahr 2016 angefallenen Instandhaltungsaufwendungen (EUR 79,3 Mio.) den bei der Flächenverrechnungspreisermittlung einkalkulierten Ansatz (EUR 64,8 Mio.) insgesamt übersteigen, verbleibt durch die skizzierte innerstädtische Erlöskorrektur ein operatives Ergebnis Seite 9 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln (TEUR 475,7), das nach Abzug der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 8,0) dem in 2016 erzielten Buchgewinn aus Grundstücksgeschäften entspricht (TEUR 467,8). Die bilanzielle Eigenkapitalquote unter Einbeziehung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse beträgt 31,9 % (Vorjahr: 33,0 %); ohne Einbeziehung des Sonderpostens ergibt sich - bezogen auf eine entsprechend gekürzte Bilanzsumme - eine bereinigte Eigenkapitalquote von 13,9 % (Vorjahr: 14,3% ). Seite 10 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Die Entwicklung der Rückstellungen und ihre Zusammensetzung ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht: Sonstige Rückstellungen 01.01.2016 EUR Verbrauch EUR Auflösung EUR Zuführung EUR Aufzinsung EUR Abzinsung EUR 31.12.2016 EUR unterlassene Aulwendungen für Instandhaltung 4.011.000,00 4.011.000,00 0,00 4.901.500,00 0,00 0,00 4.901.500,00 Risikovorsorge historisches Archiv 502.349,00 0,00 0,00 0,00 7.886,00 0,00 510.235,00 Brandschutzverpllichtungen 16.272.300,00 4.116.392,44 1.172.018,15 3.623.797,49 212.813,10 0,00 14.820.500,00 Sanierungskosten Schadstoffe 1.724.700,00 570.540,73 104.859,00 140.893,50 11.650,55 36.163,32 1.165.681,00 Rückstellung für Dichtigkeitsprüfung und Mängelbeseitigung Kanalisation 32.174.000,00 2.607.298,15 967.897,22 18.874.707,98 0,00 187.612,61 47.285.900,00 Ausstehende Rechnungen Instandhaltung 938.000,00 938.000,00 0,00 857.600,00 0,00 0,00 857.600,00 Rückbauverpflichtungen 954.939,00 0,00 0,00 514.799,00 0,00 23.337,00 1.446.401,00 Kesselnachrüstung 1.801.800,00 776.034,22 194.521,58 910.685,80 0,00 0,00 1.741.930,00 verschiedene ausstehende Rechnungen 2.528.040,00 2.170.167,18 2.872,82 2.768.050,00 0,00 0,00 3.123.050,00 Prozesskosten 206.014,00 7.480,00 0,00 6.250,00 2.026,00 0,00 206.810,00 Prozessrisiken 3.128.188,00 19.500,00 42.493,00 353.800,00 6.886,00 0,00 3.426.881,00 Rückzahlungsverptlichtung Zuschüsse 0,00 0,00 0,00 30.983,00 0,00 0,00 30.983,00 Jahresabschlussprüfung 89.981,00 87.883,13 997,87 81.100,00 0,00 0,00 82.200,00 Jahresabschlusserstellung 176.000,00 176.000,00 0,00 171.000,00 0,00 0,00 171.000,00 Abrechnungsverpflichtungen 358.100,00 358.100,00 0,00 409.600,00 0,00 0,00 409.600,00 Ansprüche aus Überstunden 176.580,00 176.580,00 0,00 245.548,00 0,00 0,00 245.548,00 Urlaubsrückstellung 1.884.270,00 1.884.270,00 0,00 2.031.764,00 0,00 0,00 2.031.764,00 Altersteilzeit 786.582,00 321.202,00 0,00 212.735,00 8.701,00 11.124,00 675.692,00 Leistungsorientierte Bezahlung 400.000,00 388.708,22 11.291,78 489.828,00 0,00 0,00 489.828,00 Aufbewahrungsverpflichtung 606.039,00 0,00 0,00 315.169,00 0,00 13.206,00 908.002,00 Arbeitszeitkonto - Sabbatical - 68.097,00 35.891,00 0,00 25.791,00 415,00 228,00 58.184,00 Jubiläumszuwendung Beamte 0,00 0,00 0,00 4.050,00 0,00 0,00 4.050,00 Ü brige' 78.806,00 66.000,00 0,00 6.500,00 0,0.0 0,00 19.306,00 68.865.785,00 18.711.047,07 2.496.951,42 36.976.151,77 250.377,65 271.670,93 84.612.645,00 Seite 11 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Die Zusammensetzung und die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt (Vorjahreswerte in Klammern): Insgesamt bis zu Von 1 - 5 Von mehr gegenüber der 1 Jahr Jahren als 5 Jahren Stadt Köln EUR EUR EUR EUR EUR Verbindlichkeiten gegenüber 861.091.587,08 84.672.347,15 249.289.374,34 527.129.865,59 0,00 Kreditinstituten (853.780.560,21) (72.825.677,08) (300.895.210,38) (480.059.672,75) (0,00) Verbindlichkeiten aus 11.008.785,95 11.008.785,95 0,00 0,00 11.008.785,95 Baubetreuung (0,00) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00) Erhaltene Anzahlungen 76.800.914,30 76.800.914,30 0,00 0,00 75.148.761,40 (69.031.630,83) (69.031.630,83) (0,00) (0,00) (67.198.071,03) Verbindlichkeiten aus 10.198,34 10.198,34 0,00 0,00 1.046,02 Vermietung (7.556,63) (7.556,63) (0,00) (0,00) (0,00) Verbindlichkeiten aus 73.009.969,29 15.132.519,65 12.281.641,96 45.595.807,68 809.815,53 Lieferungen und Leistungen (75.964.552,09) (15.437.781,75) (11.791.441,63) (48.735.328,71) (682.495,66) Sonstige Verbindlichkeiten 2.150.182,30 2.150.182,30 0,00 0,00 2.122.603,85 (4.138.327,90) (4.138.327,90) (0,00) (0,00) (4.131.176,80) 1.024.071.637,26 189.774.947,69 261.571.016,30 572.725.673,27 89.091.012,75 (1.002.922.627,66) (161.440.974,19) (312.686.652,01) (528.795.001,46) (72.011.743,49) Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen EUR 12,3 Mio. (Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) bzw. EUR 45,6 Mio. (Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren) auf mittel- bzw. langfristig gestundete Verbindlichkeiten aus der Sanierung von Schulen im ÖPP-Modell. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten von EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,7 Mio.) betrifft im Wesentlichen eine Abstandszahlung im Rahmen eines vorzeitig beendeten Mietverhältnisses. Diese Abstandszahlung wird über die ursprünglich vereinbarte vertragliche Restmietlaufzeit zeitanteilig aufgelöst. Seite 12 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung betragen im Wirtschaftsjahr 2016 EUR 253,9 Mio. (Vorjahr: EUR 237,0 Mio.). Von den Erlösen betreffen EUR 0,3 Mio. frühere Wirtschaftsjahre. Der Anstieg um EUR 16,9 Mio. beruht auf EUR 14,8 Mio. erhöhten Mieterlösen und um EUR 2,1 Mio. gestiegene Erlöse aus der Abrechnung von Nebenkosten. In diesem Betrag ist der innerstädtische Ergebnisausgleich im Vermietungssegment, d.h. die Erlöskorrektur um EUR 11,07 Mio. enthalten. Aus der Betreuung von städtischen Dienststellen wurden im Wirtschaftsjahr 2016 unter Berücksichtigung des Ergebnisausgleichs mit der Kernverwaltung Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt EUR 50,0 Mio. (Vorjahr: EUR 54,3 Mio.) erzielt. Hiervon entfallen EUR 28,9 Mio. auf die Baubetreuung, EUR 18,1 Mio. auf die Energiebetreuung und EUR +3,0 Mio. auf den Ergebnisausgleich im Servicesegment. Die Umsatzerlöse aus anderen Lieferungen und Leistungen betragen in 2016 EUR 4,8 Mio. gegenüber EUR 7,9 Mio. im Vorjahr. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den im Vorjahr angefallenen periodenfremden Erträgen (EUR 4,3 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Erträge (EUR 4,3 Mio.) enthalten im Wesentlichen EUR 2,5 Mio. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, EUR 0,8 Mio. Erstattung von Versicherungen sowie EUR 0,5 Mio. Erträge aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens, die nahezu ausschließlich auf Buchgewinne aus Grundstücksveräußerungen zurückzuführen sind. Die Aufwendungen für Hausbewirtschaftung betragen im Wirtschaftsjahr 2016 EUR 187,9 Mio. (Vorjahr: EUR 190,4 Mio.). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist auf um EUR 2,7 Mio. gestiegene Nebenkosten, auf um EUR 0,4 Mio. erhöhte Pachtaufwendungen und im Wesentlichen auf um EUR 5,6 Mio. verminderte Instandhaltungsaufwendungen zurückzuführen. Von den Abschreibungen (EUR 37,8 Mio.) entfallen im Berichtsjahr 2016 EUR 13,5 Mio. auf außerplanmäßige Abschreibungen, im Hinblick auf Fertigbauten bzw. Container der Betriebs- und Geschäftsausstattung, die nicht mehr den aktuellen brandschutztechnischen Standards entsprechen und nach Maßgabe der betrieblichen Standortplanung sukzessive ausgetauscht werden müssen. Seite 13 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen EUR 6,3 Mio. (Vorjahr EUR 7,3 Mio.) entfallen im Wesentlichen EUR 1,6 Mio. auf IT-Aufwendungen (incl. weiterbelastete Kosten des städtischen Rechenzentrums) und EUR 1,0 Mio. auf übrige Serviceleistungen städtischer Dienststellen, EUR 0,2 Mio. auf Zuführungen zu Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen sowie EUR 0,4 Mio. auf nicht aktivierbare Kosten von Architekturwettbewerben. Die Personalaufwendungen setzen sich in 2016 wie folgt zusammen: Löhne und Gehälter TEUR Beamtenbezüge 4.080 Gehälter 18.801 Jubiläumsgelder 2 Veränderung der Rückstellungen für: • Urlaubsansprüche 148 • Überstundenvergütung 69 • Abrechnungsverpflichtung 52 • Leistungsorientierte Bezahlung 6 • Jahresabschlusserstellung -5 • Arbeitszeitkonto - Sabbatical- -10 • Jubiläum Beamte 4 23.147 soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung TEUR soziale Abaaben • Sozialversicherung 3.636 • Unfallversicherung 68 • Rückstellung für Leistungsorientierte Bezahlung 67 Aufwendunoen für Altersversorouno: • Veränderung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtung -108 • Rückstellung für Leistungsorientierte Bezahlung 28 • Erstattung von Zuführungsaufwendungen zu den Pensionsrückstellungen der Kernverwaltung 909 • Zusatzversorgung der Beschäftigten 1.737 Unterstützuno • Erstattung von Zuführungsaufwendungen zu den Beihilferückstellungen der Kernverwaltung 262 • Beihilfeumlage 355 • Sonstiges 4 6.958 Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln ist als eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln Mitglied der Kommunalen Zusatzversorgungskasse NRW. Zweck dieser Anstalt ist es, den Arbeitnehmern im Wege privatrechtlicher Versicherung eine zusätzliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Die Zusatzversorgungskasse Köln hat sich bei Begründung der Mitgliedschaft verpflichtet, alle Arbeitnehmer zu versichern, die nach dem Tarifvertrag über die Versorgung der Arbeitnehmer kommunaler Verwaltungen und Betriebe zu versichern sind. Seite 14 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Der Umlagesatz für 2016 beträgt 9,0% . Die Umlage wird mit 8,7% von der Gebäudewirtschaft und mit 0 ,3% von den Beschäftigten getragen. Im Personalaufwand des Wirtschaftsjahres 2016 sind EUR 1,7 Mio. erfasst. Von den gesamten Zinsaufwendungen EUR 26,6 Mio. (Vorjahr: EUR 29,5 Mio.) betreffen EUR 26,2 Mio. Zinsen an Kreditinstitute. E. Sonstige Angaben Bestandsentwickluno Der zum 31. Dezember 2016 bewirtschaftete Bestand an eigenen und angemieteten Objekten entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt (Vorjahreszahlen in Klammern): Anzahl Verwaltungs gebäude Schulen Kindertages stätten "Sonstige Aufbauten Brunnen Insgesamt Eigene Objekte 37,(37) 256 (257) 78 (76) 77 (77) 81 (81) 529 (528) Angemietete Objekte 50 (44) 21 (19) 157 (159) 0(0) 0(0) 228 (222) Insgesamt 87 (81) 277 (276) 235 (235) 77 (77) 81 (81) 757 (750) Flächenentwicklunq Verwaltungs gebäude Schulen Kindertages stätten "Sonstige Aufbauten Brunnen Insgesamt Bewirtschaftete Fläche qm qm qm qm qm qm Eigene Objekte Grundstücksflächen 171.620,37 3.466.763,69 217.677,00 0,00 0,00 3.856.061,06 (175.454,37) (3.439.199,69) (224.750,00) (0,00) (0,00) (3.855.987,06) Gebäudeflächen 156.652,57 1.446.491,65 60.709,68 40.779,97 0,00 1.704.633,87 (179.856,77) (1.415.673,14) (58.629,14) (40.375,61) (0,00) (1.694.534,66) Angemietete Objekte Gebäudeflächen 307.187,36 9.239,07 107.409,93 0,00 0,00 423.836,35 (284.730,26) (7.437,87) (107.396,08) (0,00) (0,00) (399.564,21) Unter den Grundstücksflächen befinden sich am Bilanzstichtag unbebaute Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 41.602 qm. Die eigenen Objekte und ausgewiesenen Flächen umfassen zudem Seite 15 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln sechs mit einem Erbbaurecht belastete Grundstücke (davon fünf bebaut) mit einer Gesamtfläche von 87.937 qm enthalten. Die acht Schulen, die über die jeweils vereinbarte Vertragslaufzeit von ÖPP-Partnern betrieben werden, werden in der Bestand- und Flächenentwicklung als Objekte der Gebäudewirtschaft geführt, da sie sich im Eigentum der Stadt Köln befinden. Instandhaltungs- und Sanierungsprogramm Die von der Stadt. Köln übertragene Bausubstanz ist aufgrund einer in der Vergangenheit unzureichenden Bauunterhaltung vielfach in einem mangelhaften Zustand. Darüber hinaus wurden insbesondere bei Schulen und Kindertagesstätten Schadstoffbelastungen festgestellt, die entsprechende Sanierungs- und Rückbaumaßnahmen notwendig machen. Die Gebäudewirtschaft begegnet diesem Instandhaltungsstau mit einem Instandhaltungs programm für die Jahre 2017 bis 2020 von rund EUR 268,1 Mio. (Entwurf Wirtschaftsplan 2017; mittelfristige Finanzplanung). Bauorogramm Die voraussichtlichen Gesamtkosten der zum 31. Dezember 2016 im Bau befindlichen Projekte betragen EUR 283,67 Mio. Von den bislang angefallenen Baukosten entfallen auf folgende, unter den Anlagen im Bau ausgewiesene Bauprojekte: Seite 16 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Schulen Ossietzkystr. 2 Kantstr. 3 Gereonswall 57 Fühlinger Weg 4 Ottostr. 87 Genovevastr. 52-56 Gravenreuthstr. 10 Kartäuserwall 40 Eitorfer Str. Forstrstr. 20 Vogteistr. Overbeckstr. 71-73 übrige Verwaltungsgebäude Eifelwall 7 übrige Kindertagesstätten Berrischstr. Gereonswall 57 Gesamt Art der Maßnahme Neubau Erweiterungsbau Neubau Erweiterungsbau Erweiterungsbau Neubau Erweiterungsbau Neubau Fertigbaueinheiten Instandhaltung Mensa Instandhaltung Neubau Erweiterungsbau Neubau EUR 8.049.771,50 7.018.811.05 6.411.908.82 5.304.444.29 4.301.529.29 4.205.747.06 3.118.225,76 3.018.780,81 2.841.793,26 2.317.538,45 1.550.973,04 1.429.594.83 2.012.454,91 51.581.573,07 10.424.361.50 740.544.20 11.164.905,70 1.514.377,75 1.287.800,99 2.802.178,74 65.548.657.51 Darüber hinaus sind zum 31. Dezember 2016 Bauvorbereitungskosten in Flöhe von EUR 28,8 Mio. (Vorjahr: EUR 38,5 Mio.) für insgesamt 83 (Vorjahr: 91) in Planung befindliche Bauprojekte angefallen. Personalbestand und -Struktur Die Zahl der im Wirtschaftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer setzt sich wie folgt zusammen: 2016 2015 Beamte 88 89 Übrige Beschäftigte 393 385 Insgesamt 481 474 2016 2015 Vollzeit 381 374 Teilzeit 100 100 Insgesamt 481 474 Seite 17 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Unter anteiliger Berücksichtigung von Teilzeitstellen gliedert sich der Personalbestand nach besetzten Stellen zum Bilanzstichtag wie folgt: (Stellen-Soll in Klammern): 31.12.2016 31.12.2015 Betriebsleitung (incl. Sekretariat und Büro) 5,00 5,00 Interne Revision 4,00 4,00 Qualitätssicherung 5,50 6,00 PG Oper/Schauspiel 0,00 5,54 PG BAN 5,36 4,27 Kaufmännisches Management 89,12 87,96 Objektmanagement 163,29 154,45 Projektsteuerung 44,78 37,09 Architekturleistungen 8,74 11,24 Gebäudetechnik 14,00 15,00 Facility-Management- Leistungen 99,75 100,38 439,54 430,93 (525,63) (475,13) Organe der Gesellschaft Betriebsleitung Erster Betriebsleiter: • Beigeordneter der Stadt Köln, Herr Franz-Josef Höing, Köln (bis 31. Oktober 2017) • Beigeordnete der Stadt Köln, Frau Andrea Blome, Düsseldorf (Vertreterin des Ersten Betriebsleiters; ab 01.11.2017) Geschäftsführende Betriebsleiterin: • Frau Petra Rinnenburger, Köln Bezüge der Betriebsleitung Der geschäftsführehden Betriebsleiterin Frau Rinnenburger wurden in 2016 im Rahmen ihrer Betriebsleitertätigkeit Gesamtbezüge in Höhe von EUR 92.946,95 gewährt. Seite 18 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Betriebsausschuss Der Betriebsausschuss entspricht dem Bauausschuss und setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen: Herr Dr. Martin Schoser, Geschäftsführer - Vorsitzender - und den stimmberechtigten Mitgliedern Herr Gerhard Brust, Rentner, -1 . Stellvertreter - Frau Inge Halberstadt-Kausch, Hausfrau, - 2. Stellvertreter - Frau Anna-Maria Henk-Hollstein, Kauffrau, Herr Jürgen Kircher, Angestellter, Frau Christtraut Kirchmeyer, Angestellte, Herr Ralf Klemm, Geschäftsführer, Herr Karl-Heinz Walter, Berater und Dozent, Herr Heiner Kockerbeck, Lehrer Bezüge von Mitgliedern des Betriebsausschusses Den Mitgliedern des Betriebsausschusses wurden in 2016 keine Bezüge gewährt. Abschlussprüferhonorar Das Netto-Honorar für die Abschlussprüfer beläuft sich in 2016 auf insgesamt TEUR 40. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Für den Zeitraum 2017 bis 2021 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung eigengenutzter Flächen insbesondere im Stadthaus Köln-Deutz und im Kalk-Karree KölnTriangle in Höhe von rund EUR 14,3 Mio. Seite 19 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Zum Bilanzstichtag sind für Bauvorhaben EUR 218,1 Mio. beauftragt bzw. stehen vor der Beauftragung. Der Betrag vermindert sich um noch ausstehende Zuschüsse (öffentliche Förderung). Nachtraasbericht aem. § 285 Nr. 33 HGB Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten: Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln trägt die Verpflichtung zur Dichtigkeitsprüfung bzw. Sanierung der Abwasserkanalisation nach dem Landeswassergesetz NRW durch Bildung einer Rückstellung bilanziell Rechnung. Diese Rückstellung umfasst - auf der Grundlage einer Hochrechnung - unter anderem die voraussichtlichen Kosten der Schadensbeseitigung im bislang noch nicht überprüften Grundstücksbestand. In der Vergangenheit wurde im Rahmen der Hochrechnung eine öffentliche Förderung in einem Umfang von 30% der Kosten aufwandsmindernd in Abzug gebracht. Im Berichtsjahr war eine Saldierung der prognostizierten Aufwendungen mit zu erwartenden Zuschüssen nicht möglich, da das entsprechende Förderprogramm zum Bilanzstichtag nicht mehr bestand und vom Land NRW erst im April 2017 wieder aufgelegt wurde. Für 2016 ergibt sich hieraus eine Erhöhung der Instandhaltungsaufwendungen um rd. EUR 17,6 Mio., der im Folgejahr eine korrespondierte Ergebnisverbesserung gegenüber stehen dürfte. Eroebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2016 schließt mit einem Jahresüberschuss bzw. Bilanzgewinn von EUR 467.753,13. Die Betriebsleitung schlägt im Einklang mit dem ■ innerstädtischen Verrechnungspreismodell vor, den aus Grundstücksverkäufen resultierenden Bilanzgewinn vollständig an den städtischen Haushalt abzuführen. Seite 20 von 21 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln, Köln Köln, den 29. November 2017 gez. Andrea Blome gez. Petra Rinnenburger Beigeordnete der Stadt Köln und Vertreterin des Ersten Betriebsleiters Geschäftsführende Betriebsleiterin Seite 21 von 21
Anlage 1 - Bilanz
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A n k y 3/ GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN Bilanz zum 31.12.2016 Aktiva 31.12.2016 EUR 31.12.2015 EUR Passiva 31.12 EUR .2016 EUR 31.12.2015 EUR A. Anlagevermögen 1 . Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 625.303,00 534.592,00 A. Eigenkapital I. Stammkapital II. Kapitalrücklage III. Gewinnrücklage 1.000.000,00 111.361.009,35 66.605.094,11 1.000.000,00 111.353.921,51 66.605.094,11 625.303,00 534.592,00 IV. Bilanzgewinn II. Sachanlagen 1. Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 1.334.965.620,23 1.340.986.728,47 Gewinn aus Vorjahren Jahresüberschuss 0,00 467.753.13 467.753,13 0,00 589.290,69 2. Grundstücke ohne Bauten 5.204.411,96 5.204.411,96 179.433.856,59 179.548.306,31 3. Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter 4. Bauten auf fremden Grundstücken 8.875.873,89 25.108.448,00 8.875.873,89 25.878.912,00 B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 339.775.994,00 349.008.918,00 5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.831.036,00 35.417.894,00 339.775.994,00 349.008.918,00 6. Anlagen im Bau 7. Bauvorbereitungskosten 8. Geleistete Anzahlungen 65.548.657,51 28.793.516,57 18.333,24 29.460.791,73 38.548.523,99 0,00 C. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen 84.612.645,00 68.865.785,00 1.485.345.897,40 1.484.373.136,04 84.612.645,00 68.865.785,00 III. Finanzanlagen Andere Finanzanlagen 40.610.318,60 38.964.620,99 D. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 861.091.587,08 853.780.560,21 40.610.318,60 38.964.620,99 2. Verbindlichkeiten aus Baubetreuung 11.008.785,95 0,00 Summe Anlagevermögen 1.526.581.519,00 1.523.872.349,03 3. Erhaltene Anzahlungen 76.800.914,30 69.031.630,83 B. Umlaufvermögen j. Vorräte 1. Unfertige Leistungen 73.791.317,72 63.827.184,56 4. Verbindlichkeiten aus Vermietung 5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6. Sonstige Verbindlichkeiten 10.198,34 73.009.969,29 2.150.182,30 7.556,63 75.964.552,09 4.138.327,90 2. Andere Vorräte 286.109,37 338.381,76 1.024.071.637,26 1.002.922.627,66 74.077.427,09 64.165.566,32 E. Rechnungsabgrenzungsposten 596.720,76 650.895,92 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Vermietung 2. Forderungen aus Betreuungstätigkeit 3. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 4. Sonstige Vermögensgegenstände 726.783,43 9.513.732,00 47.035,12 17.101.834,23 23.634,48 9.702.892,89 37.344,04 2.808.863,19 27.389.384,78 12.572.734,60 III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 179,63 170,33 179,63 170,33 Summe Umlaufvermögen 101.466.991,50 76.738.471,25 C. Rechnungsabgrenzungsposten 442.343,11 385.712,61 1.628.490.853,61 1.600.996.532,89 1.628.490.853,61 1.600.996.532,89
Anlage 5 - Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfer
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Rödl & Partner Bestätigungsvermerk Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers An die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Köln: W ir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Köln, fü r das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantw ortung der Betriebsleitung der Einrichtung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. W ir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB i.V.m. § 106 GO NRW unter Beachtung der vom Institut der W irtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht verm ittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich aus w irken, m it hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshand lungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Einrichtung sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die W irksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise fü r die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die W ürdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. W ir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage fü r unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und verm it te lt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Einrichtung. Der Lagebericht steht in Einklang m it dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, verm ittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Einrichtung und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Köln, den 29. November 2017 Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Richter W irtschaftsprüfer Rudert W irtschaftsprüfer
Anlage 4 - Lagebericht
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A^loicyz, f-f GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN LAGEBERICHT 2016 A. Vorbemerkungen Im Rahmen einer Lageberichterstattung ist nach den Vorschriften des Handelsrechts und der Eigenbetriebsverordnung NRW auf die künftige Entwicklung eines Eigenbetriebs einschließlich sich bietender Chancen und erkannter Risiken einzugehen. Dieser Verpflichtung ist die G ebäudewirtschaft der Stadt Köln nachgekommen. Die Betriebsleitung der Gebäudewirtschaft hat in den beiden zurückliegenden Jahren - im Rahmen ihrer Möglichkeiten - die personellen und organisatorischen Regelungen getroffen, die notwendig sind, um sowohl den erhöhten gesetzlichen Anforderungen (Betreiberverantwortung, Betriebssicherheitsverordnung usw.) als auch den dem ographisch/schulpolitisch bedingten Flächenansprüchen und Baubedarfen gerecht zu werden. Zum Abbau von Defiziten und zur nachhaltigen Optimierung von Prozessen und Strukturen sind allerdings weitere, darüber hinaus gehende Maßnahmen erforderlich. Im nachfolgenden Lagebericht zum Jahresabschluss 2016 wird insbesondere in den Abschnitten D. 5 und 6. eingehend auf den gegenwärtigen Stand der Unterpersonalisierung, auf die hierm it einhergehenden Probleme und Gefahren und auf die seitens der Gebäudewirtschaft und der Kernverwaltung beschlossenen, eingeleiteten und bereits umgesetzten personalwirtschaftlichen bzw. organisatorischen Maßnahmen eingegangen. B. GRUNDLAGEN 1. Historie, Leitbild und Geschäftstätigkeit Im Zuge der konzeptionellen Umstrukturierung der traditionellen Gebäudeverwaltung wurde die G ebäudewirtschaft der Stadt Köln zum 01.01.1997 gegründet. Nach Übernahme von Verwaltungsgebäuden (Stufe 1) wurden zum 1. Januar 1998 Schulen und Kindertagesstätten aus dem allgemeinen Liegenschaftsverm ögen in die G ebäudewirtschaft der Stadt Köln überführt (Stufe 2). Mit der Übernahme von bislang dem Grünflächenam t zugeordneten Objekten (“sonstige Aufbauten“ auf Friedhöfen und Grünanlagen) erfolgte zum 1. Januar 2000 die 3. Stufe der Konzeptumsetzung. Seite 1 von 21 Entsprechend ihrem strategischen Leitbild verfolgt die Gebäudewirtschaft folgende Prinzipien bzw. Ziele: • Der Ansprechpartner des Immobilienbereiches zu sein und den Kunden von fachspezifischen Spezialaufgaben zu entlasten, ihm Planungssicherheit und eine bedarfsgerechte Infrastruktur zu gewährleisten. • Die Bündelung von Nutzer-(Mieter-) und Eigentümerinteressen soll ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit und Qualität gewährleisten und zugleich zu einer weitgehenden Reduktion von Bewirtschaftungskosten führen. Der Objektnutzer hat im Gegensatz zu früher nur einen Ansprechpartner, seinen Kundenbetreuer. Seite 2 von 21 • Die G ebäudewirtschaft ist im Rahmen des Facilitymanagements für alle Aufgaben an einer Im m obilie über deren gesamten Lebenszyklus hinweg verantwortlich, konzentriert sich gleichwohl auf Kernbereiche und bedient sich für Ergänzungs- und Unterstützungsleistungen Dritter. Neben d er Bewirtschaftung .von eigenen bzw. angemieteten Objekten sowie der Energie- und Baubetreuung städtischer Objekte gehören insbesondere die folgenden Tätigkeiten zum Leistungsspektrum der Gebäudewirtschaft: • Serviceleistungen für städtische Dienststellen, • Integration der Energiewirtschaft für einen sparsamen Energieverbrauch, • Flächenbewirtschaftung zur kritischen Überprüfung und Kostenreduzierung, • Externe Anmietungen, • Projektleitung und Projektsteuerung, • Planung und Ausführung von G ebäudetechnik (einschließlich aller Architekten- und Ingenieurleistungen), • Planung und Ausführung von Hochbaumaßnahmen aller Art (einschließlich aller Architekten- und Ingenieurleistungen), • W ahrnehm ung der Betreiberverantwortung als. Eigentümer. 2. Rechtliche und organisatorische Struktur des Betriebs Die G ebäudewirtschaft der Stadt Köln wird als sog. eigenbetriebsähnliche Einrichtung nach den Vorschriften der Gemeindeordnung NRW, der Eigenbetriebsverordnung NRW und der Betriebssatzung des Eigenbetriebs geführt. Sie stellt ein Sonderverm ögen dar, das organisatorisch vom allgemeinen Vermögen der Stadt Köln abgegrenzt ist und über eine besondere wirtschaftliche Ausrichtung, aber über keine eigene Rechtspersönlichkeit verfügt. Geleitet wird die G ebäudewirtschaft der Stadt Köln von der Betriebsleitung. Diese besteht aktuell aus der/dem für die Gebäudewirtschaft zuständigen Beigeordneten als Erster Betriebsleiterin bzw. Betriebsleiter und einer geschäftsführenden Betriebsleiterin bzw. einem geschäftsführenden Betriebsleiter. Die Erweiterung der Geschäftsführenden Betriebsleitung um einen kaufm ännischen Betriebsleiter ist vorgesehen (Ratsbeschluss vom 28.09.2017; vgl. D.6) Seite 3 von 21 Die Betriebsleitung ist für die wirtschaftliche Führung des Betriebs verantwortlich. Ihr obliegt insbesondere die laufende Betriebsführung. Der Rat der Stadt Köln entscheidet grundsätzlich in allen Angelegenheiten des Betriebes, die ihm durch die Gemeindeordnung, das Eigenbetriebsrecht oder die Hauptsatzung Vorbehalten sind. Der für die Gebäudewirtschaft zuständige Betriebsausschuss ist der Bauausschuss des Rates der Stadt Köln. Er berät die Beschlüsse des Rates und der Fachausschüsse in baulichen Angelegenheiten vor. Darüber hinaus entscheidet er im Rahmen seiner in der Satzung konkretisierten Zuständigkeit. Die Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft wurde durch Ratsbeschluss vom 08.04.2014 in Teilen neu gefasst. Die Änderungen sind zum 01.01.2015 in Kraft getreten Mit ihnen verbunden ist u. a. eine • Neuordnung des innerstädtischen Finanz- und Abrechnungssystems: An die Stelle der bisherigen, objektbezogenen und kalkulatorischen Kostenmiete ist ab 2015 ein Flächenverrechnungspreis getreten, der lediglich nach Sparten (Schulen, Verwaltungsgebäude etc.) bzw. Untersparten (z. B. Schultypen) differenziert und sich im W esentlichen aus den tatsächlichen Aufwendungen der Gebäudewirtschaft ableitet. Über einen unmittelbaren Ergebnisausgleich wird sichergestellt, dass positive Spartenergebnisse der Kernverwaltung zustehen, während Spartendefizite grundsätzlich durch die Kernverwaltung auszugleichen sind. Der Ergebnisausgleich hat somit die Aufgabe, bei der vergangenheitsorientierten Verrechnungspreisbildung nicht antizipierte bzw. vorhersehbare Auswirkungen spartenbezogen und mit W irkung noch für das Geschäftsjahr aufzufangen. Eine planmäßige Abführung bzw. Gewinnausschüttung an den städtischen Haushalt wurde letztmalig für das G eschäftsjahr 2014 in 2015 vorgenommen. Seite 4 von 21 Darüber hinaus werden mit der Satzungsänderung folgende Zielsetzungen verfolgt: • Schaffung eines Auftraggeber-Auftragnehm er-Verhältnisses, bei dem auf Seiten der Auftraggeber (z. B. das Amt für Schulentwicklung) die Projekt- und Finanzverantwortung zusam m engeführt werden und sich der Auftragnehmer G ebäudewirtschaft auf die Dienstleistungstätigkeit (Bauen, Bauunterhaltung, baubegleitende Verwaltung, Liegenschafts- und Einrichtungsmanagement) konzentriert, • Festlegung einheitlicher Bau- und Fachstandards, • Verm eidung bzw. Reduzierung der finanziellen Projektrisiken auf ein unumgängliches Minimum über eine gesam tstädtische Steuerung / Priorisierung der Investitionstätigkeit, • Sicherung der kommunalen Handlungsfähigkeit durch Ableitung / Vorgabe von Investitionsbudgets, deren konkrete Höhe von den jährlichen Festlegungen der Haushaltssatzung abhängig sind, • Aufbau eines mehrstufigen Controlling-System s, das Verwaltung und Ratsgremien ein zeitnahes Monitoring auch von Einzelinvestitionen erlaubt, • Schaffung von Transparenz durch klare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sowie Anpassung der Organisation und Verschlankung der internen Prozesse. C. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Geschäftsverlauf Die zurückliegenden Geschäftsjahre und die derzeitige Lage des Betriebes wurden bzw. werden neben der Betreuung der Bestandsimmobilien und der Aufarbeitung des Instandhaltungsstaus weiterhin durch die folgenden, umfassenden und oftm als Termin gebundenen Bauprogramme, Initiativen und Projekte geprägt: • Ö ffentliche-Private-Partnerschaft (ÖPP), • Ganztagsoffensive an weiterführenden Schulen, • Unterbringung von Flüchtlingen (Service) und • forcierter Schulbau zur Schaffung dringend benötigter Schülerplätze (u.a. das sog. Container- und das TU/GU Paket). Seite 5 von 21 1.1 Öffentliche-Private-Partnerschaft (ÖPP) Die angespannte Haushaltslage, die daraus folgenden gesamtstädtischen Konsolidierungsvorgaben und die knappe Personalausstattung machten es im Interesse einer zeitnahen und nachhaltigen Instandsetzung der im Sondervermögen geführten Immobilien erforderlich, auch neue W ege zu beschreiten. Hierzu zählt insbesondere die Sanierung und der Betrieb von Schulen mit einem privaten Projektpartner im Rahmen einer Öffentliche- Private-Partnerschaft bzw. „Public Private Partnership“ (PPP). Politischer W ille war es, stadtweit bis zu 40 Schulen über das ÖPP-Modell instand zu setzen. Das auf diesem Weg mobilisierte private Kapital sollte ursprünglich bis zu EUR 100 Mio. betragen. Realisierung in Teilschritten (Losen) Bereits umgesetzte Projekte: • Los 1 (sog. Expresspaket) Im Rahmen des Expresspaketes wurden die Sanierung, der Betrieb und die Unterhaltung von sieben Schulen europaweit ausgeschrieben und vergeben. Seit dem Frühjahr 2005 werden die vorgenannten Schulen für einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren durch einen privaten Partner betrieben. Die Sanierung der Objekte wurde in 2007 abgeschlossen. Die Gesam tinvestitionskosten betrugen rd. EUR 30 Mio. • 2. Los (sog. Handwerkerpaket) Beim zweiten ÖPP-Teilprojekt, dem Handwerkerlos, sollen die speziellen Belange des M ittelstandes Berücksichtigung finden. Der Vertrag mit dem über eine europaweite Ausschreibung ermittelten Partner läuft seit 2006. Er umfasst neben dem Betrieb und der Bauunterhaltung auch die Sanierung von zwei Schulobjekten. Die Bauarbeiten wurden im Juli 2008 abgeschlossen. Das Investitionsvolumen belief sich auf rd. EUR 5 Mio. • G esam tschule Rodenkirchen Der Vertrag zum Neubau und Betrieb der G esam tschule Rodenkirchen sowie zum Abriss des alten Gebäudes wurde in 2007 geschlossen und hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2034. Die Fertigstellung und anschließende Inbetriebnahme der Schule erfolgte in 2009. Die Bauinvestitionssum m e betrug ca. EUR 50 Mio. Seite 6 von 21 3. Los (Aktuelles Projekt): Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 08.04.2014 den Beschluss gefasst, ein drittes Los, es betrifft die Sanierung und den Teilneubau von vier Schulen an drei Schulstandorten, zu realisieren. Der europaweite Teilnahm ewettbewerb wurde Ende 2015 abgeschlossen. Im Februar 2016 wurden die Vergabeunterlagen an die Teilnehm er versandt. Die Einreichung der indikativen Angebote der teilnehm enden Bieter erfolgte im August, die Auswertung im Dezember 2016.Nach Verhandlungsgesprächen mit den zwei besten Bietern im Januar 2017 wurde eine Aktualisierung der Verdingungsunterlagen vorgenom m en. Die Auswertung der finalen Angebote wurde im Juli 2017 beendet. Das Vergabeverfahren wurde mit Ratsbeschluss vom 28.09.2017 form al abgeschlossen. Der Vertragsabschluss mit dem Bestbieter konnte planmäßig am 12.10.2017 erfolgen. Die vor dem Start des Verhandlungsverfahrens aktualisierte W irtschaftlichkeitsuntersuchung (u.a. wegen Flächenerhöhungen) schließt mit Bauinvestitionskosten von rund EUR 115 Mio. Die barwertigen Gesam tkosten des Projektes inklusive der Betriebskosten, der sonstigen Kosten und solcher der langfristigen Finanzierung belaufen sich über die Vertragslaufzeit (Betrieb während der Bauphase + 25 Jahre) auf rd. EUR 215 Mio. Der Betrieb der Schulen soll einheitlich ab 01.01.2018 auf den Vertragspartner übergehen. An allen Standorten erfolgen die Baumaßnahmen parallel zum laufenden Schulbetrieb und beinhalten kom plexe Interimskonzepte zur Auslagerung auf dem jeweiligen Gelände. Die vertraglich vereinbarten Bauzeiten für die Standorte betragen zwei bzw. vier Jahre. Evaluierung der ÖPP-Proiekte Die Verwaltung hat, wie von der Politik erbeten, eine Evaluierung der bisher umgesetzten Ö PP-Projekte beauftragt. Die Evaluierung hat das Ziel einer qualifizierten Entscheidungsgrundlage für Verwaltung und Politik im Hinblick auf mögliche weitere ÖPP- Projekte. Das Ergebnis der Evaluation wurde dem Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und dem Rechnungsprüfungsausschuss vorgestellt. Die Bewertung wurde von einem externen Beratungsunternehm en vorgenom m en und kom m t zu dem Ergebnis, dass die realisierten ÖPP Schulprojekte von den Nutzern, der Gebäudewirtschaft und den Auftragnehmern übereinstim m end als erfolgreich eingestuft werden. Die gesetzten Ziele konnten größtenteils Seite 7 von 21 erreicht werden. Der berücksichtigte Lebenszyklus-Ansatz mit langfristig angelegten Instandhaltungs- und Betriebsleistungen haben nach Einschätzung der Schulen auch nach mehreren Betriebsjahren zu einer deutlichen und dauerhaften Verbesserung des G ebäudezustands geführt. Aufgrund der Erfahrungen können Empfehlungen für die Zukunft abgeleitet werden. ÖPP kann als Beschaffungsvariante mit Fokus auf den Lebenszyklus der Immobilien genutzt werden. Hierzu ist eine Strategie mit Kriterien zu entwickeln, um die Eignung von ÖPP zur Realisierung im Einzelfall zu prüfen. Neben der W irtschaftlichkeit müssen auch Aspekte wie z. B. eine hohe Term in- und Kostensicherheit betrachtet werden. Dazu ist eine sorgfältige G rundlagenerm ittlung erforderlich. Die Projekte müssen, so eine weitere Empfehlung der Berater, auch ohne ÖPP für die Stadt Köln finanzierbar sein. 1.2 Ganztagsoffensive Sekundarstufe I Nach dem Ausbau der Offenen Ganztagsschulen (OGTS) an Grund- und Förderschulen hat die Erweiterung des Ganztagsbetriebes (GTS) an weiterbildenden Schulen und insbesondere die Schaffung von zusätzlichen Schülerplätzen hohe Priorität. Die bauliche Umsetzung auf einen G anztagsbetrieb erfolgt sukzessiv und wird aufgrund notwendiger Bedarfsanpassungen an verschiedenen Schulstandorten durch Neu- und Erweiterungsbauten sowie Optim ierungen des Raum program m s im vorhandenen Bestand ergänzt. Da rund ein Drittel der Schulen der Stadt Köln unter Denkmalschutz steht, besteht in diesen Fällen die Verpflichtung zur Erhaltung und M odernisierung der Bausubstanz im Rahmen von Generalsanierungen unter Berücksichtigung der gestiegenen Anforderungen an den Brandschutz und die Barrierefreiheit der Gebäude. 1.3 Forcierter Schulbau Containerpaket Um den zum Schuljahresbeginn 2017/18 drohenden Schulnotstand entgegenzuwirken und zu erreichen, dass allen Kindern und Jugendlichen pflichtgem äß ein Schulplatz zur Verfügung gestellt werden kann, wurde die G ebäudewirtschaft mit Ratsbeschluss vom 14.02.2017 beauftragt, 57 Containereinheiten im Rahmen einer freihändigen Vergabe zu beschaffen und an 19 Standorten zur Nutzung als Vorbereitungsklassen, zur M ehrklassenbildung oder als Interim aufzustellen (sog. Containerpaket). Seite 8 von 21 Total- und G eneralunternehm er -Paket Mit dem Ziel, im Ergebnis 15 Schulbaumaßnahmen an 11 Schulstandorten durch Totalunternehm er (TU) planen und errichten bzw. durch Generalunternehm er (GU) errichten zu lassen, w ird die Gebäudewirtschaft beauftragt, ein europaweites Ausschreibungsverfahren durchzuführen (Dringlichkeitsbeschluss des Rates vom 04.04.2017). Der erste Kostenorientierungswert für das TU/GU-Paket liegt zwischen EUR 240 -340 Mio. Im Vergleich zur klassischen, d.h. gewerkeweisen Vergabe wird durch die Verlagerung und Bündelung von Aufgaben und Prozessen auf einen Total- bzw. G eneralunternehm er sowohl von einer Entlastung der betrieblichen Personalressourcen als auch von einer spürbar verkürzten Umsetzung ausgegangen. Aktuelle G roßproiekte im Schulbausegment sind daneben u.a. • Integrierte Universitätsschule, • Deutz Campus, • G esam tschule W asseramselweg (mit vorlaufender Ersatzfläche), • G esam tschule Innenstadt. W eitere G esam tschulen in ähnlicher Größenordnung sind in Vorbereitung, ebenso diverse Standortuntersuchungen zur Errichtung neuer Gymnasien. Im Zusam m enhang mit der Schaffung neuer Schülerplätze werden zudem eine genaue Portfolioanalyse (Nachverdichtung) sowie der Zukauf weiterer Grundstücke für Schulneubauten in den Bearbeitungsfokus rücken. Seite 9 von 21 2. Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Vermögens- und Finanzlage Bilanzsumme / Bilanzstruktur Die Bilanzsum m e der Gebäudewirtschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 1.628,5 Mio. Sie hat sich dam it gegenüber dem 31. Dezember 2015 (EUR 1.601,0 Mio.) um EUR 27,5 Mio. erhöht. W ie in der Vergangenheit wird die Bilanz auf der Aktivseite im W esentlichen durch das G rundverm ögen geprägt, das mit EUR 1.468,5 Mio. (Vorjahr: 1.449,0 Mio.) 90,0 % der Bilanzsum m e (Vorjahr: 90,5 %) ausmacht. Dem steht auf der Passivseite mittel- und langfristig gebundenes Eigen- und Fremdkapital von insgesam t EUR 1.424,0 Mio. (87,4 % der Bilanzsum m e) gegenüber (Vorjahr: EUR 1.426,5 Mio. bzw. 89,1 %). Eiaenkapitatauote Die Eigenkapitalquote beträgt unter Einbeziehung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und vor Ausschüttung 31,9 % (Vorjahr: 33,0 %). Ohne Einbeziehung des Sonderpostens und unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Abführung ergibt sich - bezogen auf eine entsprechend gekürzte Bilanzsumme - eine bereinigte Eigenkapitalquote von 13,9 % (Vorjahr: 14,3 %). Finanzierung / Darlehensportfolio / Liquidität Die Finanzierung der Investitionstätigkeit der G ebäudewirtschaft erfolgt über erwirtschaftete Abschreibungen (Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit), vor allem aber über die Aufnahm e von Darlehen am Kapitalmarkt (Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit). Das Darlehensportfolio der Gebäudewirtschaft um fasst zum Bilanzstichtag Darlehen (ohne Tagesgeldaufnahm en und Kontokorrentverbindlichkeiten) mit einem Volumen von insgesamt EUR 843,2 Mio. Der Anteil variabel verzinslicher Darlehen beträgt EUR 30,6 Mio. bzw. 3,6 % (Vorjahr: 10,1 %). Die im Bestand befindlichen Darlehen sind - gewichtet mit der jeweiligen Restverbindlichkeit am Bilanzstichtag - durchschnittlich mit 2,21 % p.a. zu verzinsen. Die Zinsbindungsfrist beträgt im Durchschnitt 11,71 Jahre. Durch Darlehensaufnahm en zu variablen Konditionen ist es der G ebäudewirtschaft in der Vergangenheit gelungen, die Zinssituation auf den Kapitalmärkten für sich zu nutzen. Im Vergleich zu einer gedanklich festverzinslichen Kreditaufnahm e konnten seit Mitte 2009 bis Seite 10 von 21 Ende 2016 insgesam t Zinsen von knapp EUR 17,5 Mio. eingespart werden. Dem mit einer variablen Kreditaufnahm e verbundenen Zinsänderungsrisiko wird durch eine laufende Beobachtung der Märkte im Rahmen des betrieblichen Darlehensmanagements Rechnung getragen. Die jederzeitige Zahlungsbereitschaft während des W irtschaftsjahres war gegeben und ist aufgrund der kurz- und mittelfristigen Liquiditäts- und Finanzplanung auch zukünftig sichergestellt. 2.2 Ertragslage Zusammensetzung der Umsatzerlöse / Emebnisausaleich Die Um satzerlöse von insgesamt EUR 308,7 Mio. (Vorjahr: EUR 299,3 Mio.) betreffen mit EUR 253,9 Mio. bzw. 82,3 % die Hausbewirtschaftung, mit EUR 50,0 Mio. bzw. 16,2 % den Betreuungsbereich und mit EUR 4,8 Mio. bzw. 1,6 % Erlöse aus anderen (Dienst-) Leistungen der Gebäudewirtschaft. Die Erlöse aus der Hausbewirtschaftung setzen sich im W esentlichen aus Mieten (EUR 209,5 Mio.) sowie aus Erlösen aus der Abrechnung von Nebenkosten (EUR 43,4 Mio.) zusammen. Von den Mieten betreffen EUR 203,7 Mio. (97,2 %) innerstädtische Nutzer. Lediglich EUR 5,8 Mio. (2,8 %) sind auf Mietverhältnisse mit externen Dritten zurückzuführen. Die Mieterlöse haben sich durch das negative, von der Kernverwaltung auszugleichende Spartenergebnis im Verm ietungsbereich (EUR 11,1 Mio.) erhöht. Die Erlöse aus Betreuungstätigkeit betragen in 2016 insgesamt EUR 50,0 Mio. (Vorjahr: EUR 54,3 Mio.) und resultieren aus der baulichen sowie energiewirtschaftlichen Betreuung städtischer Dienststellen. Die Erlöse haben sich durch das negative, von der Kernverwaltüng auszugleichende Spartenergebnis im Betreuungssegm ent (EUR 3,0 Mio.) verbessert. Auf die Erläuterungen zur Neuordnung des innerstädtischen Finanz- und Abrechnungssystem s ab 2015 unter A. Rechtliche und organisatorische Struktur des Betriebes und auf die Ausführungen zum Ergebnisausgleich im Anhang wird verwiesen. Ergebnis Die G ebäudewirtschaft der Stadt Köln schließt das W irtschaftsjahr 2016 mit einem Ergebnis der gewöhnlichen G eschäftstätigkeit von EUR 0,5 Mio. (Vorjahr: EUR 0,6 Mio.). Seite 11 von 21 D. AUSBLICK AUF DIE KÜNFTIGE ENTWICKLUNG MIT DARSTELLUNG DER RISIKEN UND CHANCEN Die Betriebsleitung plant, aufgrund der bereits angespannten Flächenbedarfssituation (Stichwort: Schulnotstand), der langfristigen Auftragslage und der prognostizierten dem ografischen Entwicklung für die W irtschaftsjahre 2017 ff. mit einer anhaltend hohen Investitionstätigkeit und geht besonders im Verm ietungssegm ent von einem stetigen Umsatzwachstum aus. Durch das innerstädtische Flächenverrechnungspreismodell und den nachgelagerten Ergebnisausgleich ist sichergestellt, dass auch zukünftig ein ausgeglichenes Gesam tergebnis erzielt wird. Jenseits dieser finanzwirtschaftlichen Betrachtungen wird die weitere Geschäftstätigkeit durch die nachfolgend unter 2. beschriebenen Ziele, Aufgaben und Risiken bei der Bewirtschaftung des vorhandenen Objektbestandes (Abbau des Sanierungsstaus etc.) sowie durch die unter 3. bzw. 4. genannten Bau- und Sanierungsprojekte der Gebäudewirtschaft im Sondervermögen und im Servicesegm ent (Baubetreuung) geprägt. Von elem entarer Bedeutung für die weitere Entwicklung sind allerdings nach wie vor die Probleme bzw. Fortschritte bei der PersonalgewinnungZ-erhaltung, bei der Einrichtung von Mehrstellen und bei der organisatorischen Neuausrichtung der Gebäudewirtschaft. Auf diese zentralen Aspekte wird unter „5. Personal“ und „6. Organisation“ näher eingegangen. 1. Allgemeine Risiken Im Risikohandbuch der G ebäudewirtschaft werden die wesentlichen Risiken der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung erfasst und entsprechend ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und einer m öglichen Schadenshöhe bewertet. Aufgrund der fachlichen Betreuung durch das städtische Rechts- und Versicherungsam t ist grundsätzlich gewährleistet, dass die G ebäudewirtschaft über einen angemessenen Versicherungsschutz verfügt. Dort, wo dies aus Gründen der kaufm ännischen Vorsicht notwendig erscheint, werden W ertberichtigungen und Rückstellungen nach vernünftiger kaufm ännischer Beurteilung gebildet. Es sind im Rahmen des existierenden Risikom anagementsystem s keine Risiken festgestellt worden, die den Fortbestand der G ebäudewirtschaft gefährden. Seite 12 von 21 Ein besonderes Augenm erk erforderte in der Vergangenheit die Eigenkapitalausstattung des Betriebs. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2016 beträgt 13,9 % (Vorjahr: 14,3 %) der um die passivierten Investitionszuschüsse (Sonderposten) verminderten Bilanzsumme und unterschreitet damit die in der Literatur genannte Eigenkapitalquote von 30 bis 40 v. H. deutlich. „ • Infolge der Neuordnung des innerstädtischen Finanz- und Abrechnungssystem s und bedingt durch Einführung eines Ergebnisausgleiches ist das bilanzielle Eigenkapital der Gebäudewirtschaft im W esentlichen festgeschrieben. Abführungen an den Kernhaushalt sind konzeptionell nur noch bei Erträgen aus Grundstücksverkäufen sowie für den Fall vorgesehen, dass es der G ebäudewirtschaft absehbar nicht gelingt, die über den Flächenverrechnungspreis zur Verfügung gestellten Instandhaltungsmittel mittel- bis langfristig zu verausgaben. Es obliegt in diesen Fällen dem Rat der Stadt Köln über die Ergebnisverwendung zu entscheiden. Die künftigen Investitionen, das dam it einhergehende W achstum der Bilanzsumme und die Notwendigkeit zur überwiegenden Fremdfinanzierung der Neubautätigkeit werden - bei weitgehender Konstanz des nominellen Eigenkapitals - in der Tendenz zu einer sinkenden Eigenkapitalquote führen. 2. Bestandsbewirtschaftung Abbau des Instandhaltungsstaus Gerade im Vorschul- und Bildungsbereich zeigt sich, dass die Folgewirkungen unterlassener Investitionen nicht nur monetäre, sondern auch weitergehende Konsequenzen, z. B. auf den Bildungserfolg und die Effektivität des Unterrichts, haben. Der Abbau des (übernommenen) Instandhaltungsstaus an den Objekten des Sonderverm ögens gehört daher unverändert zu den zentralen Zielsetzungen der Gebäudewirtschaft. Der Finanzbedarf der Gebäudewirtschaft ist beachtlich. Nach dem Ergebnis einer Untersuchung aus dem Jahre 2007 belaufen sich die notwendigen Sanierungskosten bis zum Jahr 2020 auf rd. EUR 1,1 Mrd. Im politischen Raum ist angesichts dieser Dimension die Überzeugung gewachsen, dass trotz der anhaltend schwierigen Haushaltslage zusätzliche Ressourcen notwendig sind, um nachhaltige Effekte erzielen zu können. Auch nach Umgestaltung des innerstädtischen Finanz- und Abrechnungssystem s und Einführung eines aufwandsbezogenen Flächenverrechnungspreises wird von elementarer Seite 13 von 21 Bedeutung sein, welche konkreten finanziellen, vor allem aber welche personellen M öglichkeiten dem Betrieb zum Abbau des Sanierungsstaus eingeräumt werden. Dichtiakeitsprüfuna und Sanierung der Abwasserkanalisation Nach dem Landeswassergesetz NRW besteht eine Verpflichtung zur Dichtigkeitsprüfung und zur Sanierung der Abwasserkanalisation. Die Fristen zur Durchführung von Dichtigkeitsprüfungen sind gestaffelt und reichen bis ins Jahr 2023. Bedingt durch das Alter der Abw asserrohre von zum Teil weit über 50 Jahren muss realistischer W eise mit einem hohen Risiko der Inanspruchnahme gerechnet werden. Die genauen Kosten der Schadensbeseitigung werden erst nach Abschluss aller Sanierungen feststehen. Auf der G rundlage der seit 2011 durchgeführten Dichtigkeitsprüfungen und der hierbei gewonnenen Erkenntnisse ist eine immer verlässlichere Abschätzung der Kosten zur Beseitigung von Dichtigkeitsmängeln im Gesamtbestand und der voraussichtlichen Förderung mit öffentlichen Mitteln möglich. Die Verbindlichkeitsrückstellung zum 31.12.2016 von insgesamt EUR 47,3 Mio. (Vorjahr: EUR 32,2 Mio.) um fasst daher nicht nur für fällige, aber noch ausstehende Prüfungen (EUR 0,09 Mio.; Vorjahr: EUR 0,09 Mio.) und die Kosten der Beseitigung konkret erkannter Undichtigkeiten (EUR 4,6 Mio.; Vorjahr: EUR 4,1 Mio.), sondern im Ergebnis einer Hochrechnung auch die voraussichtlichen Kosten der Schadensbeseitigung im noch nicht überprüften Grundstücksbestand (EUR 42,5 Mio.; Vorjahr: EUR 27,6 Mio.). Abweichend zur bisherigen Praxis wurde im Berichtsjahr aus bilanzrechtlichen Gründen von einer Saldierung der künftigen Kosten mit Fördermitteln (in einer unterstellten Höhe von 30 Prozent bei noch nicht bewilligten Projektförderungen) abgesehen, da das entsprechende Förderprogramm Ende 2016 auslief und erst im April 2017 wieder aufgelegt wurde. Für 2016 ergibt sich eine Erhöhung der Instandhaltungsaufwendungen um rd. EUR 17,6 Mio., der im W irtschaftsjahr 2017 eine Ergebnisverbesserung gegenüber stehen dürfte. Brandschutz ■ Mit hohen Kosten sind auch die Brandschutzauflagen verbunden, die bei wesentlichen Änderungen im vorhandenen Gebäudebestand (Stichwort: Verlust des Bestandsschutzes) von der G ebäudewirtschaft zu beachten und baulich umzusetzen sind. Seite 14 von 21 Die für entsprechende Aufwendungen gebildete Rückstellung beläuft sich Ende 2016 auf EUR 14,8 Mio. (Vorjahr: EUR 16,3 Mio.). Aus brandschutztechnischen sowie umweltrechtlichen Gründen. (Betriebssicherheits verordnung, Energieeinsparverordnung u.a.) wurde in 2016 zudem eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EUR 13,5 Mio. für solche Fertigbaueinheiten und Container notwendig, die den aktuellen Vorgaben nicht mehr oder nur noch eingeschränkt entsprechen. Datenbasis Für eine professionelle Bestandsverwaltung ist die Kenntnis der bewirtschafteten Grundstücks- und Gebäudeflächen unerlässlich. Dies wird beispielsweise bei der flächenabhängigen Bemessung von Bauunterhaltungsmitteln oder beim internen und externen Benchmarking (z. B. Ermittlung von Energiekennwerten/qm) deutlich. Aufgrund einer Stichprobenuntersuchung, die beachtliche Abweichungen zwischen den tatsächlichen Flächen und den bekannten Mietflächen ergab, hat die Betriebsleitung beschlossen, den Gebäudebestand komplett nach CAD-Grundsätzen zu vermessen. Auch die G em eindeprüfungsanstalt NRW hat im Rahmen der überörtlichen Prüfung den Bedarf an exakt erfassten Flächen formuliert. Ende 2013 wurden die Gebäudeaufmaße der Objekte, bei denen noch keine CAD-basierten Flächendaten Vorlagen, in drei Losen beauftragt. Unter Berücksichtigung des Projektumfangs und der verfügbaren Kapazitäten ist das Projekt auf fünf Jahre angelegt worden. Parallel zu der externen Datenerfassung wird sichergestellt, dass die aus eigenen Projekten der GW gewonnenen Bestandsaufmaße und Ausführungspläne in den CAD-Datenbestand integriert werden. Zum 30.04.2017 ergibt sich folgendes Flächenportfolio (in Klammern Stand 31.12.2015): Mietflächen: 2.197.100 qm (2.156.000 qm) davon auf CAD umgestellt: 1.407.500 qm (1.282.000 qm) W eitere 337.000 qm verm essene und gezeichnete Flächen sind von den beauftragten Firmen geliefert worden. Davon sind 270.000 qm geprüft und abgenommen. Aus Kapazitätsgründen konnten sie noch nicht in die betrieblichen Flächenstam m daten überführt werden. W eitere Seite 15 von 21 67.000 qm vermessene und gezeichnete Flächen befinden sich in der Prüfung und Q ualitätssicherung durch unsere Bauzeichnerinnen. An G rundstücksflächen bewirtschaftet die GW bei ihren Eigentumsobjekten 3.940.000 m2. Dazu kom m en noch die Grundstücksflächen von Anmietungen (hauptsächlich Kitas und Verwaltungsgebäude), bei denen der Mietvertrag die Unterhaltung durch die GW vorsieht. Die Verbesserung der Objektdaten ist weiterhin priorisiertes Ziel als Grundlage zur W ahrnehm ung der gesetzlichen Betreiberverantwortung. Umfang und Ort der technischen und baulichen Anlagen nach DIN 276 wurden je W irtschaftseinheit bereits aufgenommen und sind inzwischen als Datensatz in das CAFM-Programm „etask“ eingelesen. Der spezifische Zustand der technischen Anlagen und der Immobilien insgesamt im Sonderverm ögen bzw. deren Instandsetzungsstau wird sich zukünftig aus Datenblättern der einzelnen Anlagen ergeben. Ziel ist, bis Ende 2018 über einen belastbaren Datenbestand mit den entsprechenden Datenblättern und Attributen der einzelnen Anlagen in digitaler Form zu verfügen. Um den Datenbestand bei Neubauten direkt digital einiesen zu können, den gesetzlichen Vorgaben entsprechend dokum entiert zu haben und direkt für das W artungs- und Prüfungsm anagem ent nutzen zu können, wird ein sog. Inbetriebnahmemanagement eingeführt. Die Struktur der digitalen Datenerfassung durch Externe wurde festgelegt und wird ebenfalls Vertragsbestandteil aller Ingenieurs- oder (General,-/Total-) Unternehmerverträge Betreiberverantwortuna Aufgrund der Vielzahl der Objekte, ihrer heterogenen technischen Ausstattung und einer wachsenden und sich ändernden Gesetzeslage ist das Betreiben von eigenen bzw. angem ieteten Liegenschaften mit sehr hohen Anforderungen verbunden. Um den stetig steigenden Ansprüchen vollum fänglich zu genügen, wurde, wie zuvor beschrieben, mit der strukturierten Erfassung von Anlagen und Anlagenteilen begonnen. Eine CAFM -Software (Computer-Aided Facility Management) mit Datenbankfunktion und zur elektronisch gesteuerten W iedervorlage der W artungs- und Prüffristen von technischen und baulichen Anlagen (Fristenmanagement) sowie weiterer Controlling-Optionen wurde zur optimierten W ahrnehm ung der Betreiberverantwortung beschafft. Sie wird zurzeit im plem entiert und die ersten M itarbeiter des Objektm anagem ents in den CAFM-Prozess eingebunden. Seite 16 von 21 Bereits im plem entiert ist das Regelwerk-Informationssystem REG-IS, das alle relevanten gesetzlichen Regelungen nach Maßgabe der DIN 276 systematisch abbildet, so dass sich die jeweiligen O bjektverantwortlichen unmittelbar über Änderungen der Rechtslage informieren können. Abgerundet werden soll das skizzierte M aßnahmenpaket im Bereich der Betreiberverantwortung durch die Bündelung von Zuständigkeiten und der Kontrollfunktion in einer eigenen Organisationseinheit „Technisches Gebäudem anagem ent“ (TGM). Hinzu kommt aufgrund des sich abzeichnenden Fachkräftem angels die Ausschreibung und Vergabe des W artungs- und Prüfungsmanagements an einen oder mehrere Facilitymanagement- Dienstleister. Die hierzu bestehenden konzeptionellen Lösungen müssen noch in der Gesam torganisation der Gebäudewirtschaft verankert werden. 3. Bautätigkeit Aus der Vielzahl laufender und geplanter Investitionen sind insbesondere folgende Projekte aus Sicht der Betriebsleitung von herausgehobener Bedeutung: Verwaltungsgebäude / Gebäude mit Sondernutzungen • Bezirksrathaus Rodenkirchen • Bürgeram t Chorweiler (Generalinstandsetzung) • Neubau des historischen Archivs • Sanierung der Zentralbibliothek • Schaugewächshaus Schulbauproiekte • Neubau einer Schule am Standort „Im W eidenbruch“ • Europaschule Zollstock • IGS Burgwiesenstraß se • GS Nippes • Erweiterung des Hum boldtgym nasium s am Kartäuser W all • Inklusive Universitätsschule / Köln-Ehrenfeld • M odulbauprojekt Grundschulen (diverse Standorte) Seite 17 von 21 Übergreifende Baumaßnahmen • M odellprojekt Bildungslandschaft Altstadt - Nord • Neue Historische Mitte 4. Baubetreuung (Service) • O per/Schauspiel (bis 4/2016), • MiQua (Archäologische Zone/Jüdisches Museum), • Flüchtlingsunterbringung (diverse Standorte), • Begleitung der Mängelaufarbeitung des Kulturzentrums am Neumarkt, • Erweiterung des W allraf-Richartz-M useum s und Fondation Corboud, • Neubau des Feuerwehr technischen Zentrums in Kalk (FWZK) einschließlich Feuerwache 10, • Hubschrauberbetriebsstation auf dem Kalkberg (Maßnahme ruht zur Zeit), • G eneralinstandsetzung und Erweiterung der Feuerwache W eidenpesch (FW 5), • Erweiterung der Feuerwache 6 in Volkhoven-W eiler, • Bau der Rettungswache Dellbrück sowie • G eneralinstandsetzung der Feuerwache 1 (nach Abschluss des FWZK). 5. Personal Probleme bei der Personaleinsatzplanung/ Restriktiver Stellenplan Trotz ihrer organisatorischen Sonderstellung als eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nach wie vor in vielfältiger W eise in die verwaltungsm äßigen Abläufe der Kernverwaltung eingebunden und innerstädtischen Regelungen unterworfen. Besonders deutlich wird dies in den Bereichen Personaleinsatzplanung und Stellenbewertung. Neue Wege bei der Personalgewinnung und -erhaltung Die Gebäudewirtschaft beschreitet auf dem Gebiet der Personalgewinnung und -erhaltung neue W ege. Seit dem Frühjahr 2017 unterstützt ein externer Personaldienstleister die G ebäudewirtschaft bei der Akquise von Fach- und Führungskräften im technischen Bereich sowie bei der Durchführung entsprechender Auswahlverfahren. Ursächlich für diese Seite 18 von 21 Entscheidung ist vor allem die enorm e Anzahl von aktuell vakanten (>70) und noch hinzukom m enden Stellen (alleine über 40 Mehrstellen für den Bereich der Projektleitung und - Steuerung in der Abteilung „Planen und Bauen“). Gleichzeitig erfolgt eine breit angelegte Ö ffentlichkeitskam pagne der Gebäudewirtschaft in diversen fachspezifischen Printmedien und in den einschlägigen Onlineportalen, um das Bewerberaufkommen möglichst zu erhöhen. Vorhandende Dauerausscftreibungen wurden sowohl inhaltlich als auch vom Layout her grundlegend überarbeitet. Ebenfalls wird die Präsenz bei Personalmessen für technisches Personal erhöht sowie die Kooperationen mit technischen Hochschulen / Fachhochschulen ausgeweitet. Parallel zur zeitlich befristeten externen Unterstützungsm aßnahm e wurde der Personalbereich ressourcenmäßig gestärkt und wird zurzeit neu ausgerichtet, um mittelfristig wieder vollum fänglich und eigenständig die Aufgaben wahrnehm en zu können. Durch die neu eingerichtete Stelle zum Them a „Personalentwicklung“ wird zudem momentan ein umfassendes Einarbeitungskonzept für neue (technische) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konzipiert. Es bestehen bereits einzelne Bausteine im Sinne von „training near the jo b “, diese gilt es aber zu überarbeiten und zu harmonisieren. Ferner soll die berufliche W eiterentwicklung von technischem Personal, analog der modularen Qualifizierung im Verwaltungsbereich bzw. des bestehenden Technikerkonzeptes beim Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, gemeinsam mit dem Amt für Personal, Organisation und Innovation vorangetrieben werden, da das Aufzeigen von beruflichen Perspektiven einen klaren W ettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern darstellt. 6. Organisation In seiner Sitzung am 02.02.2016 hat der Rat der Stadt Köln einen Beschluss zur „Stärkung der G ebäudewirtschaft“ gefasst und einen umfassenden Prüfauftrag an die Verwaltung erteilt. Ziel ist es letztlich eine größere Handlungsfähigkeit für die G ebäudewirtschaft zu ermöglichen. Unter Einbindung von externer Expertise wurde mit der Umsetzung des Prüfauftrages begonnen. Aufgrund einer stark gestiegenen Auftragslage einerseits, sowie einer Vielzahl an vakanten Stellen andererseits, sieht sich die Gebäudewirtschaft zudem dazu veranlasst, neue W ege bei der Realisierung von Bauprojekten, vor allem im Schulbau, zu beschreiten. So wurde am 04.04.2017 ein Ratsbeschluss erwirkt, der für ein vorher durch die Schulverwaltung und die Gebäudewirtschaft gemeinsam definiertes M aßnahm enpaket erstmalig die Vergabe an mehrere General- bzw. Totalunternehm er (GU/TU) ermöglicht. Durch diese bisher nicht praktizierte Vergabeform soll sich zudem die Bauzeit der Schulen von bisher m indestens acht auf fünf Jahre reduzieren. Um dieses rd. EUR 350 Mio. um fassende M aßnahm enpaket mit Seite 19 von 21 Pilotcharakter adäquat steuern zu können, ist eine besondere O rganisationsstruktur inklusive M ultiprojektm anagem ent erforderlich und stellt eine große Herausforderung dar. Der Ratsbeschluss sah zudem vor, weitere Realisierungsmöglichkeiten zur Beschleunigung der Planungs- und Bauaktivitäten wie z.B. durch Gründung einer Schulbau-GmbH, auf die eine bestim m te Anzahl an Bauprojekten zur parallelen Abwicklung übertragen werden könnte, zu prüfen. Im Juli 2017 wurde durch die Oberbürgerm eisterin eine Projektgruppe von erfahrenen Verwaltungskräften unter Vorsitz des Stadtdirektors ins Leben gerufen, mit dem Ziel, kurz- und mittelfristige O ptim ierungsm öglichkeiten zur innerbetrieblichen Organisation der Gebäudewirtschaft sowie zu einer beschleunigten Projektabwicklung und Leistungserbringung vor allem im Schulbau und bei den Kulturbauten zu erarbeiten. Die in den Monaten Juli, August und Septem ber 2017 erarbeiteten (Zwischen-) Ergebnisse der vorgenannten Projektgruppe mündeten in einer weiteren, um fassenden Beschlussvorlage, die am 28.09.2017 vom Rat der Stadt Köln verabschiedet wurde. Kernpunkte des Ratsbeschlusses sind: • Änderung der Satzung der G ebäudewirtschaft verbunden mit der Einrichtung einer kaufm ännischen und einer technischen Betriebsleitung, die gemeinsam die geschäftsführende Betriebsleitung bildet. Somit gibt es künftig eine Doppelspitze im Bereich der geschäftsführenden Betriebsleitung. • Beauftragung eines Interimsmanagers für die Gebäudewirtschaft für einen Zeitraum von bis zu 3 Jahren, der auf Dezernatsebene losgelöst vom operativen Geschäft die künftige Ausrichtung der Gebäudewirtschaft forcieren soll. • Verlagerung des Bereichs Kulturbau von Dezernat VII zur Gebäudewirtschaft • Verzicht auf eine Detailuntersuchung zu einer m öglichen selbstständigen Organisationsform nach einem Gm bH-Modell für den Schulbau. Gleichzeitiger Auftrag, die beim GU-/TU Modell angewandte Projektorganisation weiterzuverfolgen und auch bei anderen Schulbauprojekten anzuwenden bzw. in diesem Zuge weiterzuentwickeln. • Bedarfsfeststellung zur Beauftragung eines externen Dienstleisters für den Aufbau ei nes Technischen G ebäudem anagem ents. Seite 20 von 21 • Verschiedene personalwirtschaftliche Maßnahmen, u.a. die sofortige Bereitstellung von 15 Stellen für Ingenieure in der W ertigkeit EG 13 und EG 14 TVöD sowie die Zusage zur Schaffung von Aufstiegsm öglichkeiten im technischen Dienst. Köln, den 29. Novem ber 2017 gez. Andrea Blome gez. Petra Rinnenburger Beigeordnete d er Stadt Köln und V ertre terin des G eschäftsführende Betriebsleiterin Ersten Betriebsleiters Seite 21 von 21
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0057/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 26.02.2018
- Erstellt
- 05.01.2018 10:04