AN/0239/2019
Diskriminierung von Rollstuhlfahrer*innen bei Kulturveranstaltungen in Köln
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Bunt Anfrage nach § 4
2586 Zeichen
An die Vorsitzende des Ausschusses Kunst und Kultur Frau Dr. Eva Bürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Thomas Hegenbarth Lisa Gerlach Rathaus - Spanischer Bau 50667 Köln Tel.: +49 (221) 221 - 25541 Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 18.02.2019 AN/0239/2019 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Kunst und Kultur 26.03.2019 Diskriminierung von Rollstuhlfahrer*innen bei Kulturveranstaltungen in Köln Sehr geehrter Frau Vorsitzende, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bitten sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Aus-schusses Kunst und Kultur aufzunehmen: Am 13.02.2019 erreichte die Oberbürgermeisterin und die Fraktionen und Gruppen im Rat der Stadt Köln ein alarmierender Bericht eines Rollstuhlfahrers. Dieser war am 07.02.2019 im Palladium in Köln bei einem Konzert vom Sicherheitspersonal und wei teren Mitarbeiter*innen daran gehindert worden, die Veranstaltung im Konzertraum zu genießen. Weil er Rollstuhlfahrer ist, wurde er auf die für Rollstuhlfahrer*innen vorgesehene Tribüne verwiesen – anderen sei es genauso ergangen. Auf Nachfrage wurde ihm erklärt, dass diese diskriminierende Maßnahme aus Sicherheitsgründen erfol- ge. Die Mitarbeiter*innen hätten sich zudem – so wurde es empfunden – sehr unhöflich verhalten. Berichte von Rollstuhlfahrer*innen, die Kulturveranstaltungen nur in zugewiesenen Fläch en besu- chen dürfen, mehrten sich zuletzt. Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung: 1. Welche Kenntnisse hat die Stadtverwaltung über diskriminierende Vorfälle mit Rollstuhlfa h- rer*innen bei Kulturveranstaltungen in Köln, wie sie im Brief an di e Oberbürgermeisterin u. a. vom 13.02.2019 angesprochen werden? 2. Gibt es Sicherheitsrichtlinien der Stadt Köln oder gesetzliche Vorschriften für Kulturveransta l- ter*innen, dass Rollstuhlfahrer*innen nicht auf der allgemeinen Veranstaltungsfläche an Konzer- ten usw. teilnehmen dürfen? - 2 - 3. Wie viele Beschwerden über diskriminierende Vorfälle bei Kulturveranstaltungen in Köln gab es im Zeitraum 2014 bis heute? (Bitte schlüsseln Sie nach Anlass, Ort und Monat auf.) 4. Welche Ergebnisse zogen die Beschwerden nach sich, und wie will die Stadt Köln zukünftig da- für sorgen, dass ein diskriminierungsfreier Besuch von Kulturveranstaltungen in Köln gewährleis- tet wird? gez. Thomas Hegenbarth gez. Lisa Hanna Gerlach
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0239/2019
- Typ
- Parteilos Anfrage nach § 4
- Datum
- 19.02.2019
- Erstellt
- 18.02.2019 20:45