AN/0090/2017
Befragung von Flüchtlingen
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Piraten Anfrage nach § 4
3068 Zeichen
An den Vorsitzenden des Ausschusses
für Soziales und Senioren
Michael Paetzold
An Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Thomas Hegenbarth
Lisa Gerlach
Rathaus - Spanischer Bau
50667 Köln
Tel.: +49 (221) 221 - 25541
Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de
Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 23.01.2017
AN/0090/2017
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Ausschuss Soziales und Senioren 26.01.2016
Befragung von Flüchtlingen
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender,
die Antragssteller bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden
Sitzung im Ausschuss für Soziales und Senioren zu setzen:
In Nürnberg wurden Flüchtling e der dortigen Unterkünfte über ihre Kompetenzen befragt. Es
ging dabei insbesondere auch um die Frage, wie viele von den dort lebenden Flüchtlingen
sich vorstellen könnten, ehrenamtlich tätig zu werden.1
Auch in Köln wurden Projekte ins Leben gerufen, u m Geflüchtete für die Freiwilligenarbeit zu
gewinnen. Eine 2016 neu eingerichtete Stelle bei der Kölner Freiwilligen Agentur kümmert
sich um die Gewinnung von Einrichtungen, in denen Flüchtlinge einen Freiwilligendienst lei s-
ten können und um die Beratung v on Flüchtlingen über die Möglichkeit, einen Freiwillige n-
dienst in Kölner gemeinnützigen Einrichtungen zu leisten sowie um die Vermittlung der
Flüchtlinge.
„WDR for you“ berichtete am 17. Januar über eine Maßnahme der Stadt Kamp -Lintfort. Dort
hat das Jobcenter einen neuen Beruf geschaffen: den „Alltagsbegleiter für Flüchtlinge“. Me n-
schen, die erst seit ein paar Jahren in Deutschland leben, helfen anderen Neuangekomm e-
nen dabei, in Deutschland anzukommen.
1 https://www.iska-nuernberg.de/fluechtlinge-
helfen/praesentation_20161004_publikation.pdf
- 2 -
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung:
1. Welche Erfahrungen haben die Kölner Freiwilligen Agentur, die Stadtverwaltung, die
Betreuungsverbände usw. mit ihren Projekten zur Gewinnung von Flüchtlingen als
freiwillige Helferinnen und Helfer gemacht?
2. Wäre eine Befragung wie in Nürnberg sin nvoll, um Kompetenzen der Kölner Geflüc h-
teten festzustellen und sie gleichzeitig auf die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen
Engagements hinzuweisen oder gar dieses direkt zu vermitteln?
3. Wäre es möglich, eine solche Befragung mit den derzeit zur Verfügung stehenden
Mitteln (Personal, Zeit, Kosten usw.) durchzuführen, und wenn nicht, wie hoch
schätzt die Verwaltung den Aufwand und die Kosten für eine solche Befragung?
4. Gibt es Köln ähnliche Stellen wie die Alltagsbegleiter für Flüchtlinge in Kamp -Lintfort,
und wenn ja, welche Erfahrungen wurden gemacht?
5. Wie viele hauptamtliche und ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuerinnen und -betreuer
gibt es derzeit je Unterkunft in Köln und welche Qualifikationen besitzen sie?
gez. Thomas Hegenbarth gez. Lisa Hanna Gerlach
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0090/2017
- Typ
- Parteilos Anfrage nach § 4
- Datum
- 23.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27