1514/2019
Kampagne für mehr Rücksicht im Straßenverkehr
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
4381 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/4 661/4 Vorlagen-Nummer 02.05.2019 1514/2019 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 02.05.2019 Kampagne für mehr Rücksicht im Straßenverkehr hier: Anfrage der Ratsgruppe BUNT in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 26.03.2018, TOP 5.2.2 Die Ratsgruppe BUNT bittet um die Beantwortung folgender Fragen: Frage 1: „Können solche große Aufkleber auf deutlich sichtbare Stellen an Bussen usw. der KVB AG ange- bracht werden?“ Antwort der Verwaltung: Die Stadtverwaltung hat eine Beklebung der Fahrzeugflotte der KVB mit Aufklebern, die Autofahrende auf einen einzuhaltenden Sicherheitsabstand von 1,5 Metern hinweisen sollen, angeregt. Die KVB hat die Anregung aufgenommen und prüft deren Umsetzung. Frage 2: „Gibt es eine Möglichkeit, Kölner Taxiunternehmen zur Anbringung solcher Aufkleber zu verpflichten oder zumindest zu animieren, indem die Stadt z.B. Taxifahrer*innen über die Problematik aufklärt und entsprechende Aufkleber bereitstellt?“ Antwort der Verwaltung: Die Stadtverwaltung hat den Taxiruf Köln als genossenschaftlichen Vertreter der Kölner Taxiunter- nehmen angefragt, ob eine Beklebung der Fahrzeuge mit Abstandsaufklebern möglich sei. Der Taxi- ruf selber unterhält keine Fahrzeugflotte, hat aber zugesichert, die in der Genossenschaft vertretenen Unternehmen anzusprechen und eine Hinweisbeklebung anzuregen. Dies sei allerdings eine freiwilli- ge Leistung der einzelnen Unternehmen und nicht zentral steuerbar. Die Stadtverwaltung wird Musteraufkleber zur Verteilung an die Taxiunternehmen versenden und um eine Beklebung der Fahrzeuge bitten. Frage 3: „Welche weiteren Maßnahmen zur Sensibilisierung möglichst vieler Verkehrsteilnehmer*innen für die Einhaltung eines Mindestabstandes zu Radfahrer*innen und für mehr gegenseitige Rücksichtnahme kann sich die Stadtverwaltung vorstellen?“ Antwort der Verwaltung: Das Team des Fahrradbeauftragten hat im Jahr 2018 erstmalig mit der Umsetzung des Konzeptes „Fahrradbeauftragter on Tour“ begonnen. In enger Zusammenarbeit mit dem Ordnungs- und Ver- kehrsdienst der Stadtverwaltung sowie der Polizei Köln besuchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fahrradbeauftragten mit dem Event-Bike des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung die Stadtbezirke, um dort den Bürgerinnen und Bürgern zu ihren Fragen und Anliegen hinsichtlich des 2 Radverkehrs in Köln zur Verfügung zu stehen und über aktuelle Planungen zu informieren. Zur Durchführung der Öffentlichkeitstermine vor Ort hat die Stadt Köln eigens ein elektrisch unterstütztes Event-Lastenfahrrad beschafft. Das Hauptthema, welches das Team des Fahrradbeauftragten gemeinsam mit dem Ordnungs- und Verkehrsdienst und der Polizei Köln in 2018 schwerpunktmäßig verfolgt hat, war die Kampagne „Si- cher mit Abstand!“. Im Rahmen dieser gemeinschaftlichen Aktion wurden mit einem Logo bedruckte Warnwesten und Turnbeutel an Radfahrende ausgegeben, um Autofahrerinnen und Autofahrer auf die Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von 1,5 Metern zu überholten Radfahrenden hinzuweisen und dadurch die Sicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrer im Straßenverkehr zu erhöhen. Im Rahmen von „Fahrradbeauftragter on Tour“ werden diese Warnwesten und Turnbeutel zur Thematik „Sicher mit Abstand!“ an interessierte (radfahrende) Bürgerinnen und Bürger verteilt. Neben Warn- westen wurden auch Kühlschrankmagnete, Luftballons, Aufkleber, Postkarten und Klebezettel sowie Notizblöcke mit dem Logo herausgegeben. Das Logo wurde parallel als großformatiges Plakat in di- versen Werbeanlagen im ganzen Stadtgebiet ausgehangen. Die Informationsstände wurden jeweils sehr gut besucht und es entwickelten sich viele konstruktive Gespräche. Insgesamt war das Team des Fahrradbeauftragten an elf Terminen mit dem Lastenfahr- rad unterwegs. Auch in 2019 wird dieses Konzept der aktiven Bürgerbeteiligung fortgesetzt. Geplant ist der Besuch aller neun Kölner Stadtbezirke. Frage 4: „Plant die Stadt, bei Gefahrenstellen mit besser sichtbaren Hinweisschildern und gegebenenfalls mit Kontrollen nach zu justieren?“ Antwort der Verwaltung: Eine Hinweisbeschilderung und Kontrollen an Gefahrenstellen sind derzeit seitens der Stadtverwal- tung nicht geplant. Gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1514/2019
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 02.05.2019
- Erstellt
- 29.04.2019 07:25