Mandari Insight

AN/0141/2017

Schuldnerberatung bei der Stadt Köln

CDU Anfrage nach § 4 25.01.2017

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 09.03.2017, TOP 11.1.8

CDU Anfrage nach § 4

· application/pdf

Ansehen

CDU Anfrage nach § 4

2729 Zeichen

An den 
Vorsitzenden des Ausschusses 
für Soziales und Senioren 
 
Herrn Michael Paetzold 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin:25.01.2017  
 
AN/0141/2017 
 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Soziales und Senioren 26.01.2017 
 
Schuldnerberatung bei der Stadt Köln 
Sehr geehrter Herr Paetzold, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die CDU-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Aus-
schusses für Soziales und Senioren am 26.01.2017 zu setzen: 
 
Die Inkassounternehmen Credtitreform Köln und Creditreform Bonn haben Ende 2016 den 
„Schuldneratlas 2016 – Metropolregion Köln/Bonn“ herausgegeben. Dieser  belegt, dass in 
Köln 11,64 Prozent der Bevölkerung als überschuldet eingestuft werden. Damit liegt die 
Domstadt über dem Bundesdurchschnitt. Fast jeder achte erwachsene Kölner kann seinen 
Zahlungsverpflichtungen nicht oder nur teil-weise nachkommen. Am höchsten sind die Quo-
ten laut Schuldneratlas in Gremberghoven (26,97 Prozent), Meschenich (23,7 Prozent) und 
Kalk (21,02 Prozent). 
 
Überschuldung hat neben Ursachen wie Arbeitslosigkeit, Erkrankung, Sucht und Unfällen 
auch damit zu tun, dass die Betroffenen mangels Bildung nicht gelernt haben wie man mit 
den zur Verfügung stehenden Mitteln vernünftig wirtschaftet. Einmal in der Schuldenfalle sind 
viele Menschen mit ihren persönlichen und finanziellen Situationen völlig überfordert und 
dringend auf externe Hilfe angewiesen.  
 
Es besteht dringender Bedarf an der Unterstützung bei der Klärung der finanziellen Situation, 
bei der Existenzsicherung und bei Krisenintervention. Auch bei den bürokratischen Abwick-
lungen (z.B. Information zu Mahn- und Vollstreckungsbescheiden, Lohn- und Kontopfändun-
gen) und in vielen anderen Punkten sind die  Betroffenen häufig hilflos und finden auch in 
der direkten Umgebung keine Unterstützung und Beratung. 
 
Vor dem Hintergrund fragt die CDU-Fraktion: 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln  
Historisches Rathaus – 50667 Köln  
 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln

- 2 - 
 
1) Wie wird das oben geschilderte Problem seitens der Verwaltung bewertet? 
 
2) Welche Angebote gibt es in der Stadt Köln für überschuldete Personen? Wie wird der 
betroffene Personenkreis über diese Angebote informiert? 
 
3) Fördert die Stadt Köln Schuldnerberatungsstellen? Welche Arten von Schuldnerbera-
tung werden gefördert? 
 
4) Gibt es bei der Stadt Köln eine Stelle, die die unterschiedlichen Angebote koordiniert, 
die betroffenen Personen berät und auf bestehende Angebote verweist? 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Niklas Kienitz 
CDU-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (2)

26.01.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 11.2.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen

Zur Sitzung
09.03.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 11.1.8 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0141/2017
Typ
CDU Anfrage nach § 4
Datum
25.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27