AN/1462/2024
Fahrplaneinschränkungen bei den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB)
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SPD Antrag nach § 5
3250 Zeichen
An den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Herrn Lino Hammer Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 25.10.2024 AN/1462/2024 Antrag gem. § 5 der Geschäftsordnung des Rates auf Durchführung einer aktuellen Stunde Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 29.10.2024 Fahrplaneinschränkungen bei den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) Sehr geehrter Herr V orsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion beantragt gemäß §5 GeschO des Rates der Stadt Köln für die nächste Sitzung des V erkehrsausschusses die Durchführung einer aktuellen Stunde zum Thema „Fahrplaneinschränkungen bei den Kölner V erkehrsbetrieben (KVB)“. Begründung: Die KVB haben am 24.10.2024 mitgeteilt, dass sie ab Mitte November den Betrieb auf weiteren Stadtbahn-Linien einschränken müssen. Hintergrund für diese notwendige, gleichwohl schwierige Entscheidung sind vor allem weiterhin bestehende Personalengpässe. Damit geht für die Menschen in Köln, aber auch für Pendlerinnen und Pendler eine weitere Einschränkung des ÖPNV-Angebotes einher, wobei sich die KVB bemüht zeigen, die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. In ihrer Pressemitteilung machten die KVB deutlich, dass es ihr trotz intensiver Bemühungen nicht in ausreichendem Maße gelingt, genügend Personal zu rekrutieren und zu halten. Dazu komme eine erhöhte Nachfrage nach T eilzeitstellen sowie ein stark erhöhter Krankenstand bei den Mitarbeitenden, die durch die schwierige Personalsituation großen Belastungen ausgesetzt sind. Auch die Fahrzeugverfügbarkeit wird als weiterer Bestandteil der - 2 - Problemlage angegeben: da sich die Auslieferung bereits bestellter Fahrzeuge weiterhin verzögere, müssten alte Bestandsfahrzeuge ertüchtigt werden, wodurch sie ebenfalls monatelang dem Fahrdienst nicht zur V erfügung stehen. Die KVB wird gebeten, im Rahmen der aktuellen Stunde über die Problemlage sowie bereits eingeleitete Maßnahmen zu berichten sowie für Fragen zur V erfügung zu stehen. Dabei sollen etwaige weitere mögliche Maßnahmen zur Entspannung der Personalsituation, Gründe für den hohen Krankenstand und die hohe Personalfluktuation, verbesserte Möglichkeiten der Mitarbeitendenbindung sowie beispielsweise die Möglichkeit gemeinsamer Fahrzeugbeschaffungen (z.B. durch die V erkehrsunternehmen NRW gemeinsam) diskutiert werden. Auch soll erörtert werden, ob und wie konkret die Stadt Köln als Aufgabenträgerin die KVB unterstützen kann, um die Betriebseinschränkungen möglichst schnell wieder beenden zu können, und wie die seitens der V erwaltung vorgeschlagene Automatisierung (vgl. Mitteilung 3302/2024) aussehen und bis wann diese realisierbar sein könnten. In diesem Kontext werden die V erwaltung und die KVB darüber hinaus gebeten darzustellen, welche Anstrengungen zu mehr Automatisierung bereits unternommen werden und welche Mittel dafür zur V erfügung stehen. Mit freundlichen Grüßen gez. Thomas Breustedt SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1462/2024
- Typ
- SPD Antrag nach § 5
- Datum
- 25.10.2024
- Erstellt
- 25.10.2024 10:12