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V/1068/2017

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I - Kenntnisnahme des Entwurfs zur öffentlichen Auslegung

Vorlagen 18.12.2017

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V-1068-2017-Anlage-2a-Planverkleinerung

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541-I-Immissionsschutzgutachten_2018_01_26

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V-1068-2017-Anlage-1-Buergeranhoerung

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V-1068-2017-Anlage-4-Begruendung

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541_I_Plan_2

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541-I-Immissionsschutzgutachten_2017_12_20

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Ansehen

541_I_Plan_1

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541_I_Plan_3

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Ansehen

V-1068-2017-Anlage-2b-Emissionskontingente

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Ansehen

V-1068-2017-Anlage-3-Textliche Festsetzungen

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Ansehen

Berichtsvorlage

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Ansehen

V-1068-2017-Anlage-2c-Laermpegelbereiche

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Ansehen

541-I-Masterplan-Stadthaefen-Verkehrsuntersuchung

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Ansehen

V-1068-2017-Anlage-2a-Planverkleinerung

109 Zeichen

Anlage 2a zur Vorlage Nr. V/1068/2017
3ODQYHUNOHLQHUXQJ0D‰VWDEBebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I

541-I-Immissionsschutzgutachten_2018_01_26

233165 Zeichen

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BEE E E E E BE EBENE BEE .
Sachverständige für Immissionsschutz

Immissionsschutz-Gutachten

Schalltechnische Beurteilung im Rahmen der
Bauleitplanung für den Bebauungsplan Nr. 541
Teilabschnitt | Stadthafen I/Lütkenbecker Weg/
Bundesstraße 51/Albersioher Weg

Der vorliegende Bericht Nr. 05 0634 17-3 ersetzt die Vorgängerversion
Nr. 05 0634 17-2 vom 22. Jan. 2018 vollständig.

Auftraggeber Stadt Münster
Albersloher Weg 33
48127 Münster

Schallimmissionsprognose Nr. 05 0634 17-3
vom 26. Jan. 2018

Verfasser Dipl.-Umweltwiss. Melanie Rohring

Umfang Textteil 68 Seiten
Anhang 68 Seiten

Ausfertigung PDF-Dokument
Akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025 Messstelle nach $ 29b BImSchG Hauptsitz Ahaus Kapellenweg 8 Niederlassung Hamburg Kampstraße 9
für die Ermittlung von Emissionen/ für Geräusche und Gerüche Fon +49 2561 44915-0 48683 Ahaus Fon +4940 43910762-0 20357 Hamburg
((DAkks Immissionen von Geräuschen
Deutsch www.uppenkamp-partner.de Niederlassung Berlin Zeughofstraße 21 Niederlassung Rheinland Moltkestr. 25
eußsene und Gerüchen (Messungen) an den

‚Akkreditierungsstelle info@uppenkamp-partner.de Fon +49 30 6953999-60 10997 Berlin Fon +49 2175 89576-0 42799 Leichlingen
D-PL-14607-01-00 Standorten Ahaus und Berlin

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Sachverständige für Immissionsschutz

Inhalt Textteil
Zusammenfassung ......u..u.uus0ssussssssosnsnnsnnsnnnnsnnsnnnnsnnnnnnnsnnsnnnnsnnsnnnssnnnnnsnsnnsnssssnnsnnsssnssnnsssnnsnnsssnnsnssssnssnnssssnsnnsnnsnsnnsnnsnnnnn &
1 Grundlagen...
2 Veranlassung und Aufgabenstellung...............sussussesussossennssnsennnnnsnnnnnnnnnennnnnnnnnnnnnnnannnnnnnnnnnnnsnnnnsnnnnnnnnnn 11
3 Grundlage für die Ermittlung und Beurteilung der Immissionen ....................20000200000000000nnnnennnnnnnennnnnne 13
3.1 Schallschutz im Städtebau
3.2 Weitere Abwägungskriterien zum Schallschutz in der städtebaulichen Planung . FR
3.3 Gewerbelärm, Schallschutz in der Genehmigungsplanung .........eesessenensenenensenenennannnnnnenensnnnnensnnanen
4 Gewerbelärm.......uusssesesssssenenssssnsnsnensnnsnsnsnensnssssnsnensnssnsnsnensnnsnsnsnensnssnsnsnensnssssnsnenssnsnsnsnenssssnsnsnsnsnnsnsnsnsnnne
4.1 Beschreibung des Vorhabens
4.2 Untersuchte Immissionsorte....
4.3 Durchführung und Auswirkung der Kontingentierung
4.3.1 Bestehende Emissionssituation (Vorbelastung)
4.3.2 Ermittlung der Emissionskontingente
4.4 Sondergebiete als gegebene Nutzungen innerhalb des Geltungsbereiches
4.4.1 Emissionsermittlung
4.4.2 Ergebnisdarstellung und Beurteilung
4.5 Vorhandene und geplante gewerbliche Nutzungen innerhalb des Geltungsbereiches.
4.6 Nachweis der Nutzbarkeit
4.7 Vorschlag für Festsetzungen zum Schallschutz im Bebauungsplan .
5 Verkehrslärmeinwirkungen ...
5.1 Beschreibung des Vorhabens
5.2 Beschreibung der Emissionsansätze
5.3 Beschreibung der Emissionsansätze Straßenverkeh
5.4 Beschreibung der Emissionsansätze Wasserstraße
5.5 Beschreibung der Emissionsansätze Schienenverkehr...
5.6 Ermittlung der Geräuschimmissionen und Diskussion der Untersuchungsergebnisse
5.6.1 Beschreibung des Berechnungsverfahrens
5.7 Untersuchungsergebnisse und Beurteilung der Geräuschimmissionen..
5.8 Schallschutzmaßnahmen für das Plangebiet
5.8.1 Anforderungen an die Schalldämmung von Außenbauteilen..
5.9 Hinweise und Vorschläge für Festsetzungen zum Schallschutz im Bebauungsplan.
5.10 Neubauabschnitt
5.10.1 Ermittlung der Geräuschimmissionen und Diskussion der Untersuchungsergebnisse
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Inhalt
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 2 von 68

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Inhalt Anhang
A Tabellarische Emissionskataster
B Grafische Emissionskataster
c Dokumentation der Immissionsberechnungen
D Immissionspläne
E Lagepläne
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 541 1 ....ueesssesensnsenensnnenensnnenensnnnnensansnennnnensnnnnenennanenan 11
Abbildung 2: Lage der für das Plangebiet repräsentativen Immissionsorte innerhalb und außerhalb
des Plangebietes ..........esssssenesenenenenennnenennnenennnenenenennnenenennnenenenennnenenennnnenennnennenennenenanaan 21
Abbildung 3: Lage der untersuchten Vorbelastungsbetriebe.........uussessesensenenensnnenensensnennnnensnnnnenennanenen 24
Abbildung 4 Lage der Sondergebietsflächen Heizkraftwerk (TF_11/TF_12), Bau- und Gartenmarkt(
TF_25) und Baustoffhandel (TF_26)........ueesnesensesesensenensnsnnensnnensnnnnenensonnnensnnenennnnnnennansnnnnnnensonnnensnnanen 30
Abbildung 5: Lage der Grundstücksnutzungen im Geltungsbereich.......uuessssenensnnenensnnenensnnenennanenen 33
Abbildung 6: Lage der kontingentierten Flächen..........unsesssseneseneensenensnnnnensnnanensnnenennnnnnensnnenensnnenennanenen 36
Abbildung 7:  Emissionskontingente Hafen Süd, Variante 1.........sesssesenensenensnnenensnnenensnnnnensannnennnnenensnnenennanenen 37
Abbildung 8: Emissionskontingente Hafen Süd, Variante 2.......uusesesesnensenensnnenensnnenensnnnnensonnnennnnenensnnenennanennan 37
Abbildung 9: Emissionskontingente Hafen Ost, Variante 1 .......uessesssesensnsenensnnnnensnnanensnnnnensonnnennnnenensnnensnnansnnen 38
Abbildung 10: Emissionskontingente Hafen Ost, Variante 2 ......uassessnsesensnsenensnnnnensnnanensnnnnennonsnennnnenensnnenennanenen 38
Abbildung 11: Lage der Verkehrsflächen Straßen (schwarz/gelb) und Wasserstraße (türkisfarben) ............. 56
Abbildung 12: Anzahl und Zusammensetzung der Schiffe, bezogen auf ein Kalenderjahr... 60
Abbildung 13: Lage des im Rahmen der Schallimmissionsprognose betrachteten Straßenneubaus
sowie der innerhalb des Abschnittes befindlichen Immissionsorte (Baugrenzen) ............... 65
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Schalltechnische Orientierungswerte der DIN 18005 .......esssesssenssnenensnnenensnnensnnnnnnennanennnnnne 13
Tabelle 2: Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV)... 15
Tabelle 3: Immissionsrichtwerte in Abhängigkeit der Gebietsnutzung für die
Beurteilungszeiträume Tag und Nacht; Immissionsorte außerhalb von Gebäuden... 16
Tabelle 4: Beurteilungszeiträume nach TA Lärm........snenssnsensensnnsnsnnnnnsnnnnnnnnnnnsnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn 17
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Inhalt
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 3 von 68

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Gutachten-Nr.:

e 5:

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e 22:
e 23:
e 24:
e 25:

Projekt:

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Untersuchte Immissionsorte mit Angabe der jeweiligen Gebietsnutzung und der

Immissionsrichtwerte nach TA Lärm für die Tages- und Nachtzeit.. 22

Potentielle Vorbelastung durch gewerblich

e Anlagen im weiteren/näheren Umfeld .......... 25

Vorbelastung (VB) der als maßgeblich eingestuften Anlagen gemäß TALärm,

Vergleich mit den Immissionsrichtwerten ..

Emissionskontingente für die Sondergebietsfläche TF10/11 und TF25/26 ...

Immissionsanteile Sondergebietsflächen Variante I und Vergleich mit den

Immissionsrichtwerten der TALärm.

Immissionsanteile Sondergebietsflächen Variante 2 und Vergleich mit den

Immissionsrichtwerten der TALärm.

Langfristig bestehende und verbleibende Anlagen und Betriebe

Emissionskontingente der Gewerbeflächen

Variante 1 Stadtwerke im Bestand...

innerhalb des Geltungsbereiches,

Gesamtbelastung aus den Sondergebietsflächen und Gewerbeflächen als

Zusatzbelastung, Vergleich mit den

Emissionskontingente der Gewerbeflächen

Variante 2 Stadtwerke mit Erweiterungspotenticl .

mmissionsrichtwerten, Variante 1...

innerhalb des Geltungsbereiches,

Gesamtbelastung aus den Sondergebietsflächen und Gewerbeflächen als

Zusatzbelastung, Vergleich mit den
Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelas
Tageszeit, Vergleich mit den Immissionsrich
Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelas
Nacchtzeit, Vergleich mit den

Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelas

Tageszeit, Vergleich mit den Immissionsrichtwerten, Variante 2.

Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelas

Nacchtzeit, Vergleich mit den

Straßenverkehr, bezogen auf den Prognosehorizont 2030 ....

Wasserstraßenverkehr, bezogen auf Grund!

Schienen-Belastungszahlen der DBAG, Prognosehorizont 2025..

Anforderungen an die Luftschalldämmung
Maßgebende Verkehrsmengen Neubau.

Gegenüberstellung der Immissionsgrenzwe

mmissionsrichtwerten, Variante 2..

mmissionsrichtwerten, Variante 1....

mmissionsrichtwerten, Variante 2....

ung Leerund Gesamtbelastung Lr,r zur

werten, Variante 1.

ung Lcen und Gesamtbelastung Lr,n zur

ung Lserund Gesamtbelastung Lr,r zur

ung Lcen und Gesamtbelastung Lr,n zur

age des Jahres 2014.

von Außenbaufteilen nach DIN 4109

rte der 16. BImSchV und der

Beurteilungspegel Lr durch den Neubau der Straße für die maßgeblichen

Immissionsorte innerhalb des Neubauabschnittes ....

05 0634 17-3

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Textteil - Inhalt
Seite 4 von 68

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Revisionsverzeichnis

Berichts-Nr. Datum Änderung(en)
05 0634 17 07.12.2017 - Originalbericht
05 0634 17-1 20.12.2017 - Kartengrundlage aktualisiert

- Nutzungen Bestandsbetriebe aktualisiert
- redaktionelle Änderungen

05 0634 17-2 22.01.2018 - Variante EMK HKW Bestand in die Beruteilung eingestellt
05 0634 17-3 26.01.2018 -redaktionelle Änderungen
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Inhalt

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 5 von 68

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Zusammenfassung

Gegenstand des vorliegenden schalltechnischen Gutachtens ist die durch die Stadt Münster geplante
Neustrukturierung des Hafengebietes. Aufgrund der städtebaulichen Zielsetzung eines Nebeneinanders von
Gewerbe und Wohnen wird es insbesondere im Hinblick auf die bestehende aber auch die zukünftig in
dem Bereich befindliche Gewerbenutzung erforderlich, die Bebauungspläne Nr. 348 Albersioher Weg/
Dortmund-Ems-Kanal/Lütkenbecker Weg/Umgebungsstraße und Nr. 401 Stadthafen I/Albersioher Weg zu
überplanen und die zukünftige Nutzung zu regeln. Dieses soll Über die Aufstellung des Bebauungsplanes
Nr. 541 Teilbereich | Stadthafen I/ Lütkenbecker Weg/Bundesstraße B 51/Albersloher Wegerfolgen.

Um die Vollzugsfähigkeit des Bebauungsplans aus schalltechnischer Sicht sicherzustellen, sind daher sowohl
die schalltechnischen Auswirkungen der Planung auf die außerhalb des Plangebietes bestehenden
schutzbedürftigen Nutzungen zu ermitteln und zu bewerten als auch die bestehende Nutzung und das
Erweiterungspotential der derzeitig in den Geltungsbereichen befindlichen gewerblichen Nutzungen
weiterhin sicherzustellen. Die Anpassung der Planung sieht dabei vor, dass die derzeitig über den
Abstandserlass von 1990 geregelte Zulässigkeit der Nutzung zukünftig mittels Emissionskontingentierung in
Anlehnung an die DIN 45691 erfolgt. Darüber hinaus sind potentielle Geräuscheinwirkungen aus den

angrenzenden Verkehrswegen (Straße/Schiene/Kanal) auf das Plangebiet zu ermitteln und zu bewerten.

Im Rahmen der Prognose wurden dabei folgende Situationen untersucht und dargestellt:

- Ermittlung der zulässigen und erforderlichen Emissionskontingente Lex für die in Anlehnung an die
örtlichen Gegebenheiten (Grundstücksgrenzen/Betriebsgrenzen) gewählten Teilflächen. Die
Emissionskontingentierung erfolgt dabei in Anlehnung an die DIN 45691. In Hinblick auf die
Nutzbarkeit der zukünftigen Sondergebietsfläche SO-Heizkraftwerk werden innerhalb der
schalltechnischen Untersuchungen 2 Varianten betrachtet. Variante 1 setzt dabei das für den
Bestandsbetrieb erforderliche Emissionskontingent als gegebene Vorbelastung für die übrigen
nördlich des Kanals befindlichen Teilflächen fest. Variante 2 setzt dabei das für den Bestandsbetrieb
erforderliche Emissionskontingent zuzüglich der Erweiterungsflächen und einer möglichen
Erweiterungsmöglichkeit als gegebene Vorbelastung für die Übrigen nördlich des Kanals befindlichen

Teilflächen fest.

- Ermittlung der auf das Plangebiet einwirkenden Verkehrslärmimmissionen (Straße/Schiene/Kanal)
einschließlich der innerhalb der Plangebiete zu erwartenden Verkehre unter Einbeziehung der
innerhalb des Plangebietes vorgesehenen Neuplanung Öffentlicher Verkehrsflächen (Theodor-

Scheiwe-Straße/Hafengrenzweg). Vergleich der ermittelten Geräuscheinwirkungen mit den

Orientierungswerten der DIN18005. Bei Bedarf Darlegung erforderlicher Lärmminderungsmaßnahmen

bzw. Vorschläge zu textlichen Festsetzungen für die Bebauungspläne.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Kurzfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 6 von 68

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- Ermittlung der durch die Neuplanung öffentlicher Verkehrsflächen (Theodor-Scheiwe-
Straße/Hafengrenzweg) zu erwartenden Verkehrslärmimmissionen. Vergleich der ermittelten
Geräuscheinwirkungen mit den Immissionsgrenzwerten der 16. BlmschV. Bei der Beurteilung des
Änderungsbereiches des Hafengrenzweges wird dieser wie ein Neubau betrachtet. Bei Bedarf
Darlegung erforderlicher Lärmminderungsmaßnahmen bzw. textlicher Festsetzungen für die

Bebauungspläne.

Hierzu wurde eine Schallimmissionsprognose erstellt. Die Planungsgrundlagen und die getroffenen

Annahmen und Voraussetzungen werden in der Langfassung des vorliegenden Berichts erläutert.

Ergebnis
Gewerbelärm

Mit den im Gutachten erarbeiteten Emissionskontingenten Lex kann in beiden Varianten sichergestellt
werden, dass die im Rahmen der Bauleitplanung anzustrebenden Orientierungswerte der DIN 18005 bzw.
der jeweiligen im Baugenehmigungsverfahren heranzuziehenden Immissionsrichtwerte der TA Lärm durch
die alleinige Zusatzbelastung des Plangebietes an den schutzbedürftigen Nutzungen im Umfeld
eingehalten werden. Berücksichtigt man darüber hinaus die im weiteren Umfeld befindlichen gewerblichen
Anlagen, die der Beurteilung durch die TALärm unterliegen, zeigt sich, dass aufgrund der an den
maßgeblichen Immissionsorten IP7 Köhlweg3 und IP2a (Hafengrenze Osmo-Areal) vorliegenden
Ausschöpfung des Orientierungs bzw. Immissionsrichtwertes durch den Teilbereich | Stadthafen | die

Orientierungswerte der DIN 18005 überschritten werden können.

Gewerbliche Nutzbarkeit des Gebietes

Anhand der Zulässigkeiten der aktuellen noch rechtskräftigen Bebauungspläne Nr. 348 und Nr. 401 sowie
durch Akteneinsicht in die Bauakten der bestehenden Gewerbebetriebe und Vorortbesichtigungen zeigt
sich, dass bei vorliegender Kontingentierung nicht nur die Nutzungssicherheit der Betriebsflächen weiterhin

gegeben ist, sondern auch Erweiterungsoptionen bestehen.

Verkehrslärm

Die Ermittlung der auf den Neubauabschnitten verursachten Beurteilungspegel hat gezeigt, dass auf
Grundlage der vorliegenden Verkehrsbelastungsdaten die gebietsspezifischen Immissionsgrenzwerte der
16. BImSchV an den maßgeblichen Immissionsorten auf der Baugrenze entlang der Straßenabschnitte zur
Tageszeit eingehalten bzw. deutlich unterschritten werden. Aus dem Neubau ergeben sich somit keine
Ansprüche auf Schallschutz. Zur Nachtzeit werden lediglich im MK Gebiet die dafür geltenten
Immissionsgrenzwerte überschritten. Aufgrund der in dem MK-Gebeit vorhandenen und geplanten

Nutzungen liegt jedoch auch hier kein Anspruch auf Lärmschutz vor.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Kurzfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 7 von 68

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Wie die Beurteilung der Gesamtverkehrslärmsituation innerhalb des Plangebietes zeigt, ist insbesondere der
Nahbereich des Albersloher Weges und der B51 durch Verkehrslärm beeinträchtigt. Zur Sicherung gesunder
Arbeitsverhältnisse innerhalb des Plangebietes werden somit Schallminderungsmaßnahmen erforderlich.
Diese werden im Kapitel 5 beschrieben.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Kurzfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 8 von 68

1 Grundlagen

BImSchG

16. BImSchV

TA Lärm

24. BImSchV

DIN 18005

Q

N 18005, BBl. 1

Q

N ISO 9613-2

Q

NEN 12354-4

Q

N 4109-1

Q

N 4109-2

Q

N 45691
DI 2717

<

RLS-90

Schall 03

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Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftver-
unreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge
(Bundes-Immissionsschutzgesetz - BImSchG) in der aktuellen Fassung
Sechzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutz-
gesetzes (Verkehrslärmschutzverordnung - 16. BImSchV) vom 12. Juni 1990
(BGBl. 1S. 1036) in der aktuellen Fassung

Sechste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutz-
gesetz (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm - TA Lärm) vom
26. August 1998, GMBl 1998, Nr. 26, S. 503

Vierundzwanzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissions-
schutzgesetzes
24. BlmSchV) vom 4. Februar 1997. BGBl. |, S. 172 - 1973; S. 1253 in der

aktuellen Fassung

(Verkehrswege-Schallschutzmaßnahmenverordnung -

Schallschutz im Städtebau; Teil 1: Grundlagen und Hinweise für die
Planung. Juli 2002

Schallschutz im Städtebau; Teil 1: Berechnungsverfahren; Beiblatt 1:
Schalltechnische Orientierungswerte für die städtebauliche Planung,
Mai 1987

Akustik - Dämpfung des Schalls bei der Ausbreitung im Freien. Teil 2:
Allgemeines Berechnungsverfahren. Entwurf September 1997

Berechnung der akustischen Eigenschaften von Gebäuden aus den Bau-
teileigenschaften - Teil 4: Schallübertragung von Räumen ins Freie,
April 2001

Schallschutz im Hochbau, Teil 1: Mindestanforderungen, Juli 2016
Schallschutz im Hochbau, Teil 2: Rechnerische Nachweise der Erfüllung der
Anforderungen, Juli 2016

Geräuschkontingentierung, Dezember 2006

Lärmminderung auf Binnenschiffen, März 1988

Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen, Ausgabe 1990. Der Bundes-
minister für Verkehr. Bonn, den 22. Mai 1990. Berichtigter Nachdruck
Februar 1992

Richtlinie zur Berechnung der Schallimmissionen von Schienenwegen
(Information Akustik03 der Deutschen Bundesbahn). Bundesbahn-

Zentralamt München, Ausgabe 2012

Textteil - Grundlagen
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Parkplatzlärmstudie Untersuchung von Schallemissionen aus Parkplätzen, Autohöfen und
Omnibusbahnhöfen sowie von Parkhäusern und Tiefgaragen; Bayerisches
Landesamt für Umwelt, Augsburg, 6. Überarbeitete Auflage, August 2007

Lkw-Lärmstudie Technischer Bericht zur Untersuchung der Lkw- und Ladegeräusche auf
Betriebsgeländen von Frachtzentren, Auslieferungslagern und Speditionen,

Schriftenreihe der Hessischen Landesanstalt für Umwelt, Heft Nr. 192, 1995

Informationen und Unterlagen wurden zur Verfügung gestellt durch:

«e Stadt Münster; Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung,

e Stadt Münster; Amt für Grünflächen und Umweltschutz,

e _ Wirtschaftsförderung der Stadt Münster,

e Gutachten 365209 vom 18.08.2009 und Gutachten 05104212 vom 19.05.2012, Uppenkamp+
Partner GmbH,

e _ Mess- und Besichtigungstermin Firma Cordes am 23. Mai 2015.

Ortstermine wurden am 23. Apr. 2015 und 15. Jun. 2016 durchgeführt.

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Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 10 von 68

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2 Veranlassung und Aufgabenstellung

Gegenstand des vorliegenden schalltechnischen Gutachtens ist die durch die Stadt Münster geplante
Neustrukturierung des Hafengebietes.

In Hinblick auf die städtebauliche Zielsetzung eines Nebeneinander von Gewerbe und Wohnen wird es
insbesondere im Hinblick auf die bestehende aber auch die zukünftig in dem Bereich befindliche
Gewerbenutzung erforderlich, die Bebauungspläne Nr. 348 Albersioher Weg/Dortmund-Ems-Kanal/
Lütkenbecker Weg/Umgebungsstraße und Nr. 401 Stadthafen I/Alberslioner Weg zu Überplanen und
die zukünftige Nutzung zu regeln. Dieses soll Über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 541 Teilbereich I
Stadthafen I/ Lütkenbecker Weg/Bundesstraße B 51/Albersioher Weg erfolgen.

Nachfolgend ist der Geltungsbereich des Bebauungsplanes graphisch dargestellt:

Abbildung I: Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 541 |

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Um die Vollzugsfähigkeit des Bebauungsplans aus schalltechnischer Sicht sicherzustellen, sind daher sowohl
die schalltechnischen Auswirkungen der Planung auf die außerhalb des Plangebietes bestehenden
schutzbedürftigen Nutzungen zu ermitteln und zu bewerten als auch die bestehende Nutzung und das
Erweiterungspotential der derzeitig in den Geltungsbereichen befindlichen gewerblichen Nutzungen
weiterhin sicherzustellen. Dafür wurde das Bebauungsplangebiet entsprechend den örtlichen Gegeben-

heiten in Teilflächen gegliedert.

Bestehende Betriebe und Anlagen sowie Teilflächen mit konkreter Planung sind in der Form in die Unter-
suchung einzustellen, dass ein ausreichender Bestandsschutz mit Erweiterungsoptionen sichergestellt ist.
Dazu wurde neben einer Besichtigung der Örtlichkeiten soweit möglich Einsicht in die jeweiligen Bau-
genehmigungen genommen. Für Flächen ohne relevante Nutzung oder Flächen ohne konkretes Nutzungs-
konzept sind die zulässigen Emissionskontingente unter Berücksichtigung der gegebenen Vorbelastung
durch den Bestand in Hinblick auf die außerhalb des Geltungsbereiches bestehende bzw. in Planung

befindliche Schutzbedürftige Nutzungen iterativ zu ermitteln.

Darüber hinaus sind potentielle Geräuscheinwirkungen aus den angrenzenden Verkehrswegen
(Straße/Schiene/Kanal) auf das Plangebiet unter Einbeziehung der innerhalb des Plangebietes
vorgesehenen Neuplanung Öffentlicher Verkehrsflächen (Theodor-Scheiwe-Straße/Hafengrenzweg) aus

schalltechnischer Sicht zu bewerten.

Kriterien zur Ermittlung der Geräuschimmissionen und zur Beurteilung, ob die mit der Eigenart des geplanten
Baugebietes verbundene Erwartung auf angemessenen Schutz vor Lärmbelastungen erfüllt ist, sind in der
Norm DIN 18005! definiert. Beurteilungsgrundlage für zukünftig mögliche Baugenehmigungsverfahren für
die gewerblichen Geräuscheinwirkungen ist die 6. Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-
Immissionsschutzgesetz (TA Lärm) vom August 1998. Auswirkungen des Straßenneubaus sind gemäß 16.
BImSchV zu beurteilen. Gemäß DIN 18005 sind die Lärmarten Gewerbe und Verkehr getrennt voneinander

zu beurteilen.

Hierzu wird eine Schallimmissionsprognose erstellt. Sollten die vorgegebenen Anforderungen nicht

eingehalten werden, sind geeignete Maßnahmen zur Lärmminderung aufzuzeigen.

' DIN 18005 - Schallschutz im Städtebau, Teil 1 in Verbindung mit dem Beiblatt 1 zur DIN 18005

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
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3 Grundlage für die Ermittlung und Beurteilung der Immissionen

3.1 Schallschutz im Städtebau

Zur Berücksichtigung des Schallschutzes im Rahmen der städtebaulichen Planung sind Hinweise in der
DIN 180052 gegeben. Im Beiblatt 13 zu dieser Norm sind für die unterschiedlichen Gebietsnutzungen schall-
echnische Orientierungswerte angegeben, deren Einhaltung oder Unterschreitung wünschenswert ist, um
die mit der Eigenart des betreffenden Baugebietes verbundene Erwartung auf angemessenen Schutz vor

Lärmbelastungen zu erfüllen. Diese Orientierungswerte sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Tabelle 1: Schalltechnische Orientierungswerte der DIN 18005
Orientierungswerte in dB(A)
Tag Nacht
6:00 bis 22:00 Uhr 22:00 bis 6:00 Uhr
Gebietseinstufung —
Verkehrslärm, .
r Industrie-,
Industrie-, en
Verkehrslärm Gewerbe-
Gewerbe- und Arme
mm und Freizeitlärm
Freizeitlärm
Reine Wohngebiete (WR),
Wochenendhaus- und Feriengebiete so #0 35
Allgemeine Wohngebiete (WA),
Kleinsiediungsgebiete (WS) 55 45 40
Mischgebiete (MI), Dorfgebiete (MD) 60 50 45
Kerngebiete (MK), Gewerbegebiete (GE) 65 55 50
Sondergebiete (SO), soweit sie [ [ [
schutzbedürftig sind, je nach Nutzungsart 45-65 35-65 35-65

Die DIN 18005 enthält folgende Anmerkung und Hinweise:

Im Rahmen der erforderlichen Abwägung der Belange in der städtebaulichen Planung ist der Belang
des Schallschutzes als ein wichtiger Planungsgrundsatz neben anderen Belangen zu sehen. Die
Abwägung kann in bestimmten Fällen bei Überwiegen anderer Belange - insbesondere in bebauten
Gebieten - zu einer entsprechenden Zurückstellung des Schallschutzes führen.

Die Beurteilungspegel der Geräusche verschiedener Arten von Schallquellen (Verkehr, Industrie und
Gewerbe, Freizeit) sollen jeweils für sich allein mit den Orientierungswerten verglichen und nicht addiert

werden.

2 DIN 18005-1: Schallschutz im Städtebau - Teil 1: Grundlagen und Hinweise für die Planung, Juli 2002
® DIN 18005-1, Beiblatt 1: Schallschutz im Städtebau; Berechnungsverfahren; Schalltechnische Orientierungswerte für
die städtebauliche Planung

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-3
Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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In vorbelasteten Bereichen, insbesondere bei vorhandener Bebauung, bestehenden Verkehrswegen
und in Gemengelagen, lassen sich die Orientierungswerte oft nicht einhalten. Wo im Rahmen der
Abwägung mit plausibler Begründung von den Orientierungswerten abgewichen werden soll, weil
andere Belange überwiegen, sollte möglichst ein Ausgleich durch andere geeignete Maßnahmen (z. B.
geeignete Gebäudeanordnung und Grundrissgestaltung, bauliche Schallschutzmaßnahmen, insbeson-

dere für Schlafräume) vorgesehen und planungsrechtlich abgesichert werden.

Überschreitungen der Orientierungswerte und entsprechende Maßnahmen zum Erreichen aus-
reichenden Schallschutzes sollen in der Begründung zum Bebauungsplan beschrieben und ggf. in den

Plänen gekennzeichnet werden.

Bei Beurteilungspegeln über 45 dB(A) zur Nachtzeit ist selbst bei nur teilweise geöffnetem Fenster
ungestörter Schlaf häufig nicht mehr möglich. Diesbezüglich ist anzumerken, dass die VDI-Richtlinie 2719*
in Kapitel 10.2 erst ab einem A-bewerteten Außengeräuschpegel Lm > 50 dB(A) auf die Notwendigkeit

zusätzlicher Belüftungsmöglichkeiten für Schlaf- und Kinderzimmer hinweist.

3.2 Weitere Abwägungskriterien zum Schallschutz in der städtebaulichen Planung

Die im Beiblatt 1 der DIN 18005 angegebenen Orientierungswerte lassen bei ihrer Einhaltung erwarten, dass
ein Baugebiet entsprechend seinem üblichen Charakter ohne Beeinträchtigungen genutzt werden kann.
Die Orientierungswerte können, dies drückt bereits der Begriff „Orientierungswert“ aus, zur Bestimmung der
zumutbaren Lärmbelastung in einem Plangebiet im Rahmen einer gerechten Abwägung lediglich als
Orientierungshilfe herangezogen werden. Über die reine immissionsschutztechnische Betrachtung hinaus

sind auch andere gewichtige Belange in die bauleitplanerische Abwägung einzubeziehen.

Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV)
Zur Beurteilung von Verkehrsgeräuschen beim Neubau bzw. bei den wesentlichen Änderungen von
Verkehrswegen wird die Verkehrslärmschutzverordnung® angewandt. Die in dieser Verordnung aufge-

führten Immissionsgrenzwerte können als Grenze zur erheblichen Belästigung betrachtet werden.

4 _VDI 2719: Schalldämmung von Fenstern und deren Zusatzeinrichtungen, August 1987
5 Sechzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (16. BImSchV)

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In der Verkehrslärmschutzverordnung (hier: $ 2, Abs. 1) werden folgende zum Schutz der Nachbarschaft

einzuhaltende Immissionsgrenzwerte (IGW) aufgeführt:

Tabelle 2: Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV)

Immissionsgrenzwerte in dB(A)

Gebietseinstufung Tag Nacht
6:00 bis 22:00 Uhr 22:00 bis 6:00 Uhr

Krankenhäuser, Schulen, Kurheime, Altenheime 57 47
Reine Wohngebiete (WR), Allgemeine Wohngebiete (WA), 59 49
Kleinsiediungsgebiete (WS)
Kerngebiete (MK), Dorfgebiete (MD), Mischgebiete (MI) 64 54
Gewerbegebiete (GE) 69 59

Schallschutz in Wohnungen und Büroräumen

In lärmbelasteten Gebieten ist neben der Reduzierung der Außenlärmpege

für die empfundene Wohn-

und Arbeitsqualität insbesondere der Schutz von Aufenthaltsräumen in Gebäuden ein wichtiges Ziel. Durch

geeignete Dimensionierung der Schalldämmung der Außenbauteile kann gemäß den Empfehlungen der

DIN 4109 ein gesundheitsverträgliches Wohnen und Arbeiten ermöglicht werden.

3.3 Gewerbelärm, Schallschutz in der Genehmigungsplanung

Zur Beurteilung von Anlagen, die als genehmigungsbedürftige und nicht gene

hmigungsbedürftige Anlagen

den Anforderungen des zweiten Teils des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) unterliegen, ist die

Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) in der Fassung vom 26. August 1998 heranzuziehen.

% DIN 4109: Schallschutz im Hochbau, Anforderungen und Nachweise, mit Beiblättern 1 und 2

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Immissionsrichtwerte

In der TA Lärm werden Immissionsrichtwerte genannt, bei deren Einhaltung im Regelfall ausgeschlossen
werden kann, dass schädliche Umwelteinwirkungen im Einwirkungsbereich gewerblicher oder industrieller
Anlagen vorliegen. Die Immissionsrichtwerte gelten akzeptorbezogen. Dies bedeutet, dass die ener-
getische Summe der Immissionsbeiträge aller relevant einwirkenden Anlagen, für die die TA Lärm gilt, den
Immissionsrichtwert nicht überschreiten soll. In Abhängigkeit der Nutzung des Gebietes, in dem die

schutzbedürftigen Nutzungen liegen, gelten die in Tabelle 3 zusammengefassten Immissionsrichtwerte:

Tabelle 3: Immissionsrichtwerte in Abhängigkeit der Gebietsnutzung für die Beurteilungszeiträume Tag
und Nacht; Immissionsorte außerhalb von Gebäuden

Gebietsnutzung Immissionsrichtwerte (IRW) in dB(A)

Beurteilungszeitraum Tag Beurteilungszeitraum Nacht

Kurgebiete, Krankenhäuser und

Pflegeanstalten 45 35
Reine Wohngebiete (WR) 50 35
Allgemeine Wohngebiete (WA), 55 40

Kleinsiedlungsgebiete (WS)
Urbane Gebiete (MU) 63 45
Mischgebiete (MI), Dorfgebiete (MD),

Kerngebiete (MK)* 60 45
Gewerbegebiete (GE) 65 50
Industriegebiete (Gl) 70 70

Bei der Beurteilung der TA Lärm wird die Gebietsnutzung MK Gebiet nicht wie in der DIN 18005 einem Gewerbegebiet sondern
einem Mischgebiet gleichgesetzt. Dieses sollte in Hinblick auf eine Ausweisung von MK-Gebieten neben Gewerbegebieten in
Hinblick auf den Genehmigungsfall beachtet werden.

Weiterhin dürfen gemäß TA Lärm einzelne kurzzeitige Geräuschspitzen die Immissionsrichtwerte am
Tag (IRWrımax) um nicht mehr als 30 dB(A) und in der Nacht (IRWuma) um nicht mehr als 20 dB(A)

überschreiten.

Anmerkung: Die Art der bezeichneten Gebiete und Einrichtungen ergibt sich aus den Festlegungen in den
Bebauungsplänen. Sonstige in Bebauungsplänen festgesetzte Flächen für Gebiete und Einrichtungen sowie
Gebiete und Einrichtungen, für die keine Festsetzungen bestehen, sind entsprechend der Schutz-
bedürftigkeit zu beurteilen. In Tabelle 4 werden die für Immissionsrichtwerte relevanten Beurteilungs-

zeiträume aufgeführt.

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Tabelle 4: Beurteilungszeiträume nach TA Lärm
Bezeichnung Beurteilungszeitraum Beurteilungszeit
Tag 6:00 bis 22:00 Uhr 16 Stunden
. y. volle Nachtstunde mit dem höchsten
Nacht 22:00 bis 6:00 Uhr Beurteilungspegel (z. B. 5:00 bis 6:00 Uhr)

Seltene Ereignisse

Können bei selten auftretenden betrieblichen Besonderheiten” auch bei Einhaltung des Standes der
Technik zur Lärmminderung die Immissionsrichtwerte nicht eingehalten werden, kann eine Überschreitung
zugelassen werden. Die Höhe der zulässigen Überschreitung kann einzelfallbezogen festgelegt werden;

folgende Immissionshöchstwerte dürfen dabei nicht überschritten werden:

Beurteilungszeitraum Tag 70 dB(A),
Beurteilungszeitraum Nacht 55 dB(A).

Einzelne Geräuschspitzen dürfen diese Werte in Kur-, Wohn- und Mischgebieten tags um nicht mehr als

20 dB, nachts um nicht mehr als 10 dB überschreiten.

Gemengelagen
Für das Aneinandergrenzen von gewerblich bzw. industriell genutzten Gebieten und Wohnge-

bieten (Gemengelagen) wird die folgende Regelung getroffen:

„Wenn gewerblich, industriell oder hinsichtlich ihrer Geräuschauswirkungen vergleichbar genutzte und
zum Wohnen dienende Gebiete aneinandergrenzen (Gemengelage), können die für die zum Wohnen
dienenden Gebiete geltenden Immissionsrichtwerte auf einen geeigneten Zwischenwert der für die
aneinandergrenzenden Gebietskategorien geltenden Werte erhöht werden, soweit dies nach der

gegenseitigen Pflicht zur Rücksichtnahme erforderlich ist.

Die Immissionsrichtwerte für Kern-, Dorf- und Mischgebiete sollen dabei nicht überschritten werden. Es ist
vorauszusetzen, dass der Stand der Lärmminderungstechnik eingehalten wird. Für die Höhe des
Zwischenwertes nach Absatz 1 ist die konkrete Schutzwürdigkeit des betroffenen Gebietes maßgeblich.

Wesentliche Kriterien sind die Prägung des Einwirkungsgebiets durch den Umfang der Wohnbebauung

7 _Definierter Zeitraum: an nicht mehr als 10 Tagen oder Nächten eines Kalenderjahres und an nicht mehr als zwei
aufeinander folgenden Wochenenden.

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einerseits und durch Gewerbe- und Industriebetriebe andererseits, die Ortsüblichkeit eines Geräusches

und die Frage, welche der unverträglichen Nutzungen zuerst verwirklicht wurde.

Liegt ein Gebiet mit erhöhter Schutzwürdigkeit nur in einer Richtung zur Anlage, so ist dem durch die
Anordnung der Anlage auf dem Befriebsgrundstück und die Nutzung von Abschirmungsmöglichkeiten

Rechnung zu tragen. “8

Zuschlag für Tageszeiten mit erhöhter Empfindlichkeit
Kriterien für einen Zuschlag für Tageszeiten mit erhöhter Empfindlichkeit sind in der TA Lärm unter Ziffer 6.5

aufgeführt. Die betreffenden Zeiträume am Tag sind wie folgt definiert:

an Werktagen 6:00 - 7:00 Uhr 20:00 - 22:00 Uhr,
an Sonn- und Feiertagen 6:00 - 9:00 Uhr 13:00 - 15:00 Uhr 20:00 - 22:00 Uhr.

Für die aufgeführten Zeiten ist in Gebieten nach TA Lärm Ziffer 6.1, Buchstaben d) bis f), d. h. für

« Reine und Allgemeine Wohngebiete,
«e _ Kleinsiediungsgebiete,
«e in Kurgebieten sowie für

e Krankenhäuser und Pflegeanstalten,

bei der Ermittlung des Beurteilungspegels die erhöhte Störwirkung von Geräuschen durch einen Zuschlag

von 6 dB(A) zu berücksichtigen.?

Vor-, Zusatz- und Gesamitbelastung
Die o. a. Immissionsrichtwerte sind akzeptorbezogen. Das heißt, dass zur Beurteilung der Gesamtbelastung
neben den von der zu beurteilenden Anlage verursachten Immissionen (Zusatzbelastung) auch eine evtl.

vorliegende Vorbelastung durch Anlagen, für die die TA Lärm gilt, heranzuziehen ist.

8 siehe TA Lärm Ziffer 6.7
%° siehe TA Lärm Ziffer 6.1, Buchstaben d) bis f)

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Die Definition gemäß der TA Lärm lautet folgendermaßen:

Vorbelastung: Geräuschimmissionen von allen Anlagen, für die die TA Lärm gilt,
ohne die Betriebsgeräusche der zu beurteilenden Anlage,
Zusatzbelastung: Immissionsbeitrag durch die zu beurteilende Anlage,

Gesamtbelastung: Immissionen aller Anlagen, für die die TA Lärm gilt.

Eine Vorbelastung in dem zu beurteilenden Gebiet muss nicht ermittelt werden, wenn die von der zu
beurteilenden Anlage ausgehende Zusatzbelastung die Immissionsrichtwerte am maßgeblichen
Immissionsort um mindestens 6 dB(A) unterschreitet.!0

Die Genehmigung für die zu beurteilende Anlage soll auch dann nicht versagt werden, wenn die
Immissionsrichtwerte aufgrund der Vorbelastung überschritten werden und dauerhaft sichergestellt ist, dass
diese Überschreitung nicht mehr als 1 dB(A) beträgt.

Verkehrsgeräusche

Fahrgeräusche auf dem Betriebsgrundstück sowie bei Aus- und Einfahrt, die im Zusammenhang mit dem
Betrieb der Anlage entstehen, sind der zu beurteilenden Anlage zuzurechnen und zusammen mit den
Übrigen zu berücksichtigenden Anlagengeräuschen bei der Ermittlung des Beurteilungspegels zu erfassen
und zu beurteilen. Geräusche des An- und Abfahrverkehrs auf öffentlichen Verkehrsflächen in einem
Abstand von bis zu 500 m von dem Betriebsgrundstück sollen durch Maßnahmen organisatorischer Art

soweit wie möglich vermindert werden, soweit

" sie den Beurteilungspegel der Verkehrsgeräusche für den Tag oder die Nacht rechnerisch um
mindestens 3 dB(A) erhöhen,

" keine Vermischung mit dem Übrigen Verkehr erfolgt ist und
" die Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV) erstmals oder weiter-

gehend überschritten werden.

Die Immissionsgrenzwerte betragen nach der 16. BImSchV in:

Allgemeinen Wohngebieten tags 59 dB(A) nachts 49 dB(A),
Mischgebieten tags 64 dB(A) nachts 54 dB(A).

In Gewerbe- und Industriegebieten sind die Geräusche des An- und Abfahrverkehrs auf öffentlichen

Verkehrsflächen nicht zu betrachten.

10 siehe TA Lärm Ziffer 3.2.1

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4 Gewerbelärm

4.1 Beschreibung des Vorhabens

Die Stadt Münster plant die Neustrukturierung des Hafenbereiches mit dem städtebaulichen Ziel eines
Nebeneinanders von Gewerbe und Wohnen. Hinsichtlich dieses Planungsziels wird es erforderlich, die
Bebauungspläne Nr. 348 Albersioher Weg/Dortmund-Ems-Kanal/Lütkenbecker Weg/Umgebungsstraße und

Nr. 401 Stadthafen I/Albersloher Weg zu überplanen und die zukünftige Nutzung zu regeln.

Dieses soll mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 541 Teilbereich | Stadthafen I/ Lütkenbecker
Weg/Bundesstraße B 51/Albersioher Weg erfolgen. Die Regelung der gewerblichen Zulässigkeiten innerhalb
des Plangebietes soll dabei nicht wie bisher Über den Abstandserlass von 1990 sondern zukünftig mittels
Emissionskontingentierung in Anlehnung an die DIN 45691 erfolgen. Im Gegenzug wird es darüber hinaus
erforderlich, im Rahmen der gegenseitigen Rücksichtnahme bei der Ausweisung des auf dem OSMO
Gelände geplanten Wohnauartiers (nicht Bestandteil dieses Bebauungsplanes) auf die faktischen
Nutzungen im Umfeld zu reagieren. Dieses soll nach Rücksprache mit dem Planungsamt Münster als

Urbanes Gebiet (MU) eingestuft werden.

4.2 Untersuchte Immissionsorte

Auf der Grundlage der durchgeführten Ortstermine sowie in Anlehnung an vorangegangene Unter-
suchungen werden im Rahmen der schalltechnischen Untersuchung die in Abbildung 2 dargestellten

Immissionsorte betrachtet.

Aufgrund der gegebenen Situation, d. h. der Summe aus einer großen Entfernung in Kombination mit dem
auf dem Ausbreitungsweg befindlichen Gebäude, der für diese Immissionsorte pegelbestimmenden
Gewerbebetriebe im näheren Umfeld und des ebenfalls einwirkenden Schienenverkehrs wurde dabei auf
die Einbeziehung der in früheren Untersuchungen aufgeführten Immissionsorte IPA und IPB an der Friedrich-
Ebert Straße bzw. Clevornstraße verzichtet. Aus gutachterlicher Sicht kann durch die Festsetzungen des

aktuell betrachteten Geltungsbereiches eine Betroffenheit dieser Immissionsorte verneint werden.

Innerhalb des Geltungsbereiches werden darüber hinaus im südwestlichen Bereich des Geltungsbereiches
Grundstücke als Kerngebiet (MK) ausgewiesen. Dazu zählen u. a. die Grundstücke der Stadtverwaltung, die
zur Tageszeit ebenfalls in den Berechnungen Berücksichtigung finden. Für die übrigen MK-Flächen soll zur
Vermeidung einer Einschränkung der Gewerbeflächen auf eine Zulässigkeit einer schutzbedürftigen
Nutzung verzichtet werden bzw. sollen in den Bereichen nur gewerbegebietstypische Nutzungen wie etwa
Büronutzungen/Beherbergungsgewerbe zugelassen werden, die dann in Anlehnung an die TALärm 6.1

Fußnote 19 aufgrund der besonderen Umstände, d.h. einer eher gewerblichen als mischgebietstypischen

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BEE EEE EEE EDEEBEEEEN DM
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Nutzungen mit einem Immissionsrichtwert von zur Tageszeit 65 dB(A) und zur Nachtzeit 50 dB(A) zu

berücksichtigen sind.

1] FE E ish

Abbildung 2: Lage der für das Plangebiet repräsentativen Immissionsorte innerhalb und außerhalb des
Plangebietes

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Für die maßgeblichen und repräsentativen Immissionsorte gelten die in Tabelle 5 angegebenen

Immissionsrichtwerte nach TA Lärm!! für die Tages- und Nachtzeit:

Tabelle 5: Untersuchte Immissionsorte mit Angabe der jeweiligen Gebietsnutzung und der Immissions-
richtwerte nach TA Lärm für die Tages- und Nachtzeit

Immissionsort Gebiets- Immissionsrichtwerte [IRW] in dB(A)
IP-Nr./Bezeichnung nutzung Tag Nacht
Pla/Hafenweg 6 GE 65 50
Plb/Hafenweg 24 GE 65 50
P2a/OSMO-Area MU 63 45
P2b/OSMO-Area MU 63 45
P2c/OSMO-Area MU 63 45
P3a/OSMO-Area MU 63 45
P3b/OSMO-Area MU 63 45
P3c/OSMO-Area MU 63 45
P4a/OSMO-Area MU 63 45
P4b/OSMO-Area MU 63 45
P4c/OSMO-Areaı MU 63 45
P4d/OSMO-Area MU 63 45
P5a/Bernhard-Ernst-Str. 21 M 60 45
P5b/Dortmunder Straße 47 M 60 45
P5c/Hafenweg 15 M 60 45
P6/Wassersportwohnheim Lütkenbecker Weg 2 GE 65 50
P7/Köhlweg 37 WA 55 40
P8/Nieberdingstraße 11 M 60 45
PO9/MKI Stadthaus MK 60 -
P10/MK2 Stadthaus MK 60 -
P11/Kleingartenanlage (tags wie MI) M 60 -
P12/Kleingartenanlage (tags wie MI) M 60 -

11 Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm - TA Lärm vom 26. August 1998

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3

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4.3 Durchführung und Auswirkung der Kontingentierung

Nach der TA Lärm, die für die Beurteilung der Geräuschimmissionen von gewerblichen Anlagen im Rahmen
von Genehmigungsverfahren heranzuziehen ist, sind die Immissionsrichtwerte auf die Summe der
Immissionsbeiträge von allen gewerblichen Anlagen zusammen anzuwenden, die auf einen Immissionsort

einwirken.

Um zu verhindern, dass die schalltechnischen Anforderungen in der Umgebung von gewerblichen
Nutzungen überschritten werden, wird für die Gewerbeflächen im Bebauungsplan festgesetzt, wieviel
Schallleistung je Quadratmeter Grundfläche immissionswirksam emittiert werden darf. Diese so ermittelten
Emissionskontingente werden nach Teilflächen differenziert festgesetzt. Da im Rahmen der Bauleitplanung
die konkrete Lage und die Stärke der Emissionsquellen zu den maßgeblichen Immissionsorten noch nicht
bekannt sind oder sich im Laufe der Zeit ändern können, wird zur Festsetzung der Emissionskontingente in

Anlehnung an die DIN 45691 die freie, ungedämpfte Schallausbreitung im Vollraum betrachtet.

Im Rahmen der später zu erteilenden Betriebsgenehmigungen wird unter Berücksichtigung der vom
jeweiligen Betrieb in Anspruch genommenen Teilfläche eine Schallausbreitungsberechnung auf der Grund-
lage der festgesetzten Emissionskontingente gemäß DIN 45691 durchgeführt. Sollten nur Teilbereiche der
Teilflächen oder aber mehrere Teilflächen von einem Betrieb in Anspruch genommen werden, ist das
zulässige Immissionskontingent für die jeweils betrachtete gewerbliche Nutzung gemäß DIN 45691 zu
berechnen. Durch ein schalltechnisches Gutachten nach TA Lärm ist dann nachzuweisen, dass das
ermittelte Immissionskontingent an den vorgegebenen Immissionsorten von den Beurteilungspegeln der
Betriebsgeräusche eingehalten wird. In diesem schalltechnischen Nachweis sind Zuschläge für Ton- und
nformationshaltigkeit, Impulshaltigkeit und für Zeiten erhöhter Empfindlichkeit („Ruhezeitenzuschläge")
nach TA Lärm zu berücksichtigen. Im konkreten Planungsfall werden außerdem die betriebs- oder quellen-
ypischen Besonderheiten wie die Abschirmung durch Gebäude und topographische Gegebenheiten

sowie die Richtwirkungscharakteristiken auf dem Ausbreitungsweg berücksichtigt.

Da die aktuelle Immissionssituation im Umfeld des Plangebietes bereits heute durch verschiedene Anlagen

und Betriebe geprägt ist, war zu prüfen, ob neben den aus dem Plangebiet verursachten Immissionen

Zusatzbelastung) auch eine evtl. vorliegende Vorbelastung durch Anlagen, für die die TA Lärm gilt, bei der

Kontingentierung zu berücksichtigen ist.

4.3.1 Bestehende Emissionssituation (Vorbelastung)

Aus diesem Grund wurde bereits im Rahmen des Immissionsschutzgutachtens Nr. 05104212 vom 19. Mai
2014 der Einfluss einer potentiellen Vorbelastung durch die in der folgenden Abbildung außerhalb des

Plangebietes bestehenden Gewerbe- und Industriebetriebe auf die vorliegende Planung untersucht.

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Zur Ermittlung der Immissionen wurde zum Teil auf bestehende Schallimmissionsprognosen zurückgegriffen.
Für den überwiegenden Teil der Betriebe wurden die zulässigen Emissionen anhand der Lage der

Betriebsflächen und der jeweils nächstgelegenen Wohnhäuser iterativ ermittelt.

Abbildung 3: Lage der untersuchten Vorbelastungsbetriebe

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Tabelle 6: Potentielle Vorbelastung durch gewerbliche Anlagen im weiteren/näheren Umfeld
Betriebsbezeichnung Lage des Betriebes | Art des Betriebes
Hafencenter (geplant) Hansaring Einzelhandelszentrum
Pebüso-Betonwerke H. Büscher GmbH& Co.KG | Am Hawerkamp 29 | Betonsteinwerk
Agravis Raiffeisen AG Industrieweg 110 Futtermittelherstellung
Westfalen AG Industrieweg 43 technische Gase
Rebholz GmbH & Co. Eulerstraße 21 Eisengießerei
Eurovia Industrie GmbH Eulerstraße 22 Asphaltmischwerk
Oelck Lippstädter Str. 75 Farbengroßhandel
Messe/Congress Centrum Halle Münsterland Albersloher Weg 32 | Veranstaltungshalle
Cineplex Albersioher Weg 14 | Kino
Jovel Music Hall Albersloher Weg 54 | Konzert- & Veranstaltungen
Restaurantbetriebe Hafenweg Gastronomie

Nachfolgend werden die zur Vorbelastung beitragenden Betriebe beschrieben und die Ermittlung der

Emissionen dargestellt.

Hafencenter

Die Stroetmann Grundbesitzverwaltung GmbH beabsichtigt in Münster am Hansaring die Entwicklung eines
Einzelhandelszentrums. Durch die Stadt Münster wurde die im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens
erstellte schalltechnische Untersuchung der Zech Ingenieurgesellschaft zur Verfügung gestellt. Gemäß
Baugenehmigung beschränkt sich der Betrieb des Hafencenters mit Ausnahme der haustechnischen
Aggregate auf den Tageszeitraum. Gemäß der auf der schalltechnischen Untersuchung gründenden
Baugenehmigung ist an der ersten Häuserreihe des östlich angrenzenden Osmo-Areals ein Immissions-
richtwert von zur Tageszeit 57 dB(A) einzuhalten. In der lautesten Nachtstunde gilt gemäß schalltechnischer

Untersuchung in dem Bereich ein Immissionsrichtwert von 33 dB(A).

Pebüso-Betonwerke Heribert Büscher GmbH& Co.KG

Die Firma Pebüso stellt an ihrem Standort Betonsteine her. Neben den Anlagen zur Herstellung der
Betonsteine ist im nördlichen Bereich des Standortes der Betrieb einer Brecheranlage zur Zerkleinerung von
Betonsteinen vorgesehen. Informationen zu Emissionsquellen, Immissionsorten und Beurteilungspegeln
wurden durch das Amt für Grünflächen und Umweltschutz der Stadt Münster zur Verfügung gestellt. Die

Brecheranlage wird ausschließlich im Tageszeitraum betrieben.

Entsprechend den vorliegenden Unterlagen erzeugt der Betrieb der Anlagen am Gebäude Nieber-
dingstraße 22 einen Beurteilungspegel von tags 46 dB(A). Die von den Flächen ausgehenden

Schallemissionen wurden so ausgelegt, dass diese Werte erreicht werden. Für den Nachtzeitraum werden

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die von den Flächen ausgehenden Schallemissionen so ausgelegt, dass am Gebäude Nieberdingstraße 22

einen Beurteilungspegel von 39 dB(A) erreicht wird.

Agravis Raiffeisen AG

Die Firma betreibt an ihrem Standort Anlagen und Maschinen zur Herstellung von Futtermitteln. Die
Rohstoffe werden mittels Lkw und Schiff angeliefert; der Abtransport erfolgt mittels Lkw. Informationen zu
Emissionsquellen, Immissionsorten und Beurteilungspegeln wurden durch das Amt für Grünflächen und

Umweltschutz der Stadt Münster zur Verfügung gestellt.

Entsprechend den vorliegenden Unterlagen erzeugt der Betrieb der Anlagen der Agravis am Gebäude
Nieberdingstraße 28 einen Beurteilungspegel von tags 42 dB(A) und in der lautesten Nachtstunde einen
Pegel von 38 dB(A). Die Emissionen des Betriebes wurden programmintern iterativ so ermittelt, dass an dem

betreffenden Aufpunkt die genannten Beurteilungspegel erreicht werden.

Westfalen AG

Die Westfalen GmbH betreibt Anlagen zur Herstellung und Abfüllung von technischen Gasen. Das Betriebs-
gelände liegt in einem nicht überplanten Bereich. Relevante Schallabstrahlungen werden durch die
stationären Anlagen und den Lkw-Verkehr erzeugt. Als nächstgelegener und limitierender Immissionsort
wurde das Gebäude Friedrich-Ebert-Str. 129b berücksichtigt. Die Emissionen des Betriebes wurden
programmintern iterativ so ermittelt, dass an dem betreffenden Aufpunkt Beurteilungspegel von tags

54 dB(A) und in der lautesten Nachtstunde einen Pegel von 39 dB(A) erreicht wird.

Rebholz GmbH & Co.

Auf dem Gelände der Rebholz GmbH wird eine Eisengießerei betrieben. Die Schallabstrahlungen dieser
Anlage werden durch die im Innern der Werkhalle aufgestellten Anlagen und den zugehörigen Fahrverkehr
erzeugt. Der Betrieb wird als Industriebetrieb charakterisiert, ein Betrieb der Anlagen im Nachtzeitraum
findet jedoch nicht statt. Als nächstgelegene und Ilimitierende schutzbedürftige Nutzung dient das
Gebäude Nieberdingstraße 28 zur Beurteilung. Die Emissionen des Betriebes wurden programmintern

iterativ so ermittelt, dass an dem betreffenden Aufpunkt Beurteilungspegel von tags 54 dB(A) erreicht wird.

Eurovia Industrie GmbH

Die Emissionen der Anlagen definieren sich über die stationären Mischanlagen sowie den zugehörigen Lkw-
und Radladerverkehr. Die zu erwartenden Immissionen im Umfeld wurden anhand von Messwerten
vergleichbarer Anlagen und im Hinblick auf die Lage und Gebietseinstufung der umliegenden Immissions-
orte konservativ abgeschätzt. Der Betrieb wird als Industriebetrieb charakterisiert; als nächstgelegene und
limitierende schutzbedürftige Nutzung wird ebenfalls das Gebäude Nieberdingstraße 28 zur Beurteilung
herangezogen. Nach Auskunft der Stadt Münster wird hier der zulässige Immissionsrichtwert von zur Tages-
und Nachtzeit 60 dB(A)/45 dB(A) eingehalten.

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Max Oelck

Die Firma Oelck betreibt einen Großhandel für Farben und Lacke an der Lippstädter Straße in Münster.
Nach Inaugenscheinnahme der Gegebenheiten vor Ort sind durch diesen Betrieb keine Geräusch-
emissionen zu erwarten, welche eine relevante Auswirkung auf die Geräuschimmissionssituation im

Plangebiet hervorrufen. Eine Berücksichtigung im Rahmen der Vorbelastung entfällt.

Sonstige Gewerbebetriebe

Westlich und südwestlich des Plangebietes liegen die Gebäude der Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH sowie ein Kino. Die Schallemissionen der Betriebe werden im Wesentlichen durch die
Parkplatzbewegungen erzeugt, welche durch die gegebene Gebäudestruktur abgeschirmt werden. Die
schalltechnisch relevanten Räumlichkeiten der Jovel Music Hall liegen ebenfalls abgeschirmt. Eine

Berücksichtigung im Rahmen der Vorbelastung entfällt.

Entlang des Hafenweges haben sich im Laufe der Zeit innerhalb des als Gewerbegebiet festgesetzten
Bereiches Gastronomie mit Außengastronomieflächen etabliert. Die als maßgeblich zu betrachtenden
Schallquellen sind die Außengastronomieflächen. Diese werden in Abhängigkeit Außengastronomie-
flächen mit einem flächenbezogenen Schallleistungspegel für Biergärten von 66 dB(A) pro m? als

potentielle Vorbelastung in die Berechnungen eingestellt.

In der folgenden Tabelle sind die Beurteilungspegel der Vorbelastung in Bezug auf die für das vorliegende

Plangebiet als relevant einzustufenden Immissionsorte dargestellt.

Tabelle 7: Vorbelastung (VB) der als maßgeblich eingestuften Anlagen gemäß TALärm, Vergleich mit
den Immissionsrichtwerten
Immissionsort IRWr Lorve Diff. IRWN Lon.ve Diff.
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)

PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 65 46.7 8.3 50 44.0 6.0
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 65 58.0 70 50 44.0 6.0
PO2a/ OSMO-Areal (MU 63 44.8 82 45 38.8 6.2
PO2b/ OSMO-Areal (MU 63 44.6 8.4 45 33.7 1.3
PO2c/ OSMO-Areal (MU 63 43.7 9.3 45 31.9 3.1
PO3a/ OSMO-Areal (MU 63 55.6 7.4 45 31.5 3.5
PO3b/ OSMO-Areal (MU 63 42.3 20.7 45 29.3 5.7
PO3c/ OSMO-Areal (MU 63 43.5 9.5 45 29.9 5.1
PO4a/ OSMO-Areal (MU 63 56.1 6.9 45 34.0 1.0
PO4b/ OSMO-Areal (MU 63 46.3 6.7 45 29.1 5.9
PO4c/ OSMO-Areal (MU 63 43.2 9.8 45 29.5 5.5
PO4d/ OSMO-Areal (MU 63 42.9 20.1 45 29.2 5.8
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 60 42.3 77 45 29.0 6.0
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 60 33.6 26.4 45 28.0 70

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung

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Immissionsort IRWr Love Diff. IRWN Len.ve Diff.
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)
IPO5c/ Hafenweg 15 (MI) 60 42.5 17.5 45 31.9 13.1
IPO6/ Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 65 43.2 21.8 50 30.7 19.3
IPO7/ Köhlweg 37 (WA) 55 44.8 10.2 40 31.4 8.6
IPO8/ Nieberdingstraße 11 (MI) 60 40.3 19.7 45 28.7 16.3
IPO9/ MKI Stadthaus 60 31.6 28.4 45 - -
IP10/ MK2 Stadthaus 60 32.5 27.5 45 - -
IP11/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 43.0 17.0 45 - -
IP12/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 42.9 17.1 45 - -

4.3.2 Ermittlung der Emissionskontingente

Die Ermittlung der zulässigen Emissionskontingente Lex erfolgt für Teilflächen, die sich in Anlehnung an die

DIN 45691 aus den örtlichen Gegebenheiten, d.h. an Grundstücksgrenzen und Betriebsgrenzen ergeben.

Die jeweiligen Emissionskontingente Lex in dB(A) der Teilflächen werden dann unter Berücksichtigung der
Flächengröße und des iterativ in Hinblick auf die maßgeblichen Immissionsorte zur Tages- und Nachtzeit

ermittelten Schallleistungspegels Lwa wie folgt errechnet:

Leki=Lwai- 10 log (Fi/ Fo) in dB(A)

Hierbei ist:

i = 1 bis n (Anzahl der Teilflächen),

Fi = Flächengröße der i-ten Teilfläche in m?
Fo = Bezugsfläche 1 m2.

In Hinblick auf die Nutzbarkeit der zukünftigen Sondergebietsfläche SO Heizkraftwerk wird das für den
Bestandsbetrieb erforderliche Emissionskontingent zuzüglich der Erweiterungsflächen als gegebene
Vorbelastung für die Übrigen nördlich des Kanals befindlichen Teilflächen festgesetzt. Im südlichen Bereich
werden die Sondergebietsflächen SO Bau- und Gartenmarkt und SO Baustoffhandel entsprechend ihrer

tatsächlichen Nutzung berücksichtigt.

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Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 28 von 68

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4.4 Sondergebiete als gegebene Nutzungen innerhalb des Geltungsbereiches
4.4.1 Emissionsermittlung

Für den Betrieb des Heizkraftwerkes der Stadtwerke Münster GmbH liegen Berechnungen der Immissions-
situation für den derzeitigen Bestand aber auch für unterschiedliche Erweiterungsmöglichkeiten vor.
Detaillierte Ergebnisse sind dem Bericht 3 65209 vom 18.08.2009 zu entnehmen. Auf Grundlage dieser
Berechnungen wird nachfolgend für die Fläche der Stadtwerke Münster GmbH ein Emissionskontingent
nach den Vorgaben der DIN 45691 ermittelt, dass mit den Ergebnissen der Ausbreitungsrechnung und der
in der Vergangenheit durchgeführten Immissionsmessungen für die maßgeblichen Immissionsorte nördlich
des Kraftwerkes deckungsgleich ist. Die Berechnungen berücksichtigen dabei lediglich den Kraftwerk-

betrieb. Die anderweitigen Betriebsvorgänge auf der Fläche sind als schalltechnisch irrelevant einzustufen.

Für die Sondergebiete Bau- und Gartenmarkt und Baustoffhandel werden aufgrund der typischerweise
innerhalb des Tageszeitraums stattfindenden Betriebsbedingungen wie die Stellplatznutzung durch Kunden

sowie Liefervorgänge die Emissionskontingente ermittelt.

Für die Sondergebietsflächen werden die folgenden Emissionskontingente Lex in dB(A) zugrunde gelegt.
Aufgrund des kontinuierlich zur Tages- und Nachtzeit stattfindenden Betriebes des Kraftwerks wird das für
die immissionskritiichere Nachtzeit ermittelte Kontingent auch für die Tageszeit übernommen. Dabei stellen
die 54 dB(A) das Kontingent dar, was dem derzeitigen Stand entspricht (Variante 1). Mit einem in den
Berechnungen als Varianten 2 berücksichtigten Zusatzkontingent von 3 dB steht den Stadtwerken eine
Erweiterungsoption, die schalltechnisch einer Verdoppelung entspricht, zur Verfügung. Diese Varianten

bilden die Grundlage der folgenden Untersuchung.

Tabelle 8: Emissionskontingente für die Sondergebietsfläche TF10/11 und TF25/26

Flächen- Teilgebietsfläche Emissionskontingent
Bez. in m? Bestand

Tag Nacht

Lex in dB(A) Lex in dB(A)

TF_10 (HKW
Bestandsfläche) 33.200 54/57 54/57
TF_11 (HKW
Erweiterungsfläche) 6.600 54 54
TF_25 27.370 60 35
TF_26 9.090 60 35

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Die Zuordnung der Teilflächen innerhalb des Plangebietes ist der folgenden Abbildung zu entnehmen.

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Abbildung 4 Lage der Sondergebietsflächen Heizkraftwerk (TF_11/TF_12), Bau- und Gartenmarkt( TF_25)
und Baustoffhandel (TF_26)

4.4.2 Ergebnisdarstellung und Beurteilung

Unter Berücksichtigung der in der Tabelle 8 dargestellten Emissionskontingente L«x in dB(A) errechnen sich
an den in Abbildung 2 dargestellten Immissionsorten folgende Immissionsanteile Leer und Lcz,n in dB(A) aus
den Sondergebiets-Flächen für die Tages- und Nachtzeit.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 30 von 68

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Tabelle 9: Immissionsanteile Sondergebietsflächen Variante 1 und Vergleich mit den
Immissionsrichtwerten der TALärm
Immissionsort IRWr Leer, Diff. IRWN Loen Diff.
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)
Bestand Bestand

POla/ Hafenweg 6 (GE) 65 42.4 22.6 50 41.8 82
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 65 42.0 23.0 50 40.8 92
PO2a/ OSMO-Areal (MU 63 41.7 21.3 45 39.8 5.2
PO2b/ OSMO-Areal (MU 63 40.7 22.3 45 37.6 7.4
PO2c/ OSMO-Areal (MU 63 40.0 23.0 45 35.5 9.5
PO3a/ OSMO-Areal (MU 63 39.5 23.5 45 36.4 8.6
PO3b/ OSMO-Areal (MU 63 40.1 22.9 45 37.5 75
PO3c/ OSMO-Areal (MU 63 39.8 23.2 45 36.1 89
PO4a/ OSMO-Areal (MU 63 38.2 24.8 45 34.0 1.0
PO4b/ OSMO-Areal (MU 63 38.6 24.4 45 35.0 0.0
PO4c/ OSMO-Areal (MU 63 39.3 23.7 45 35.9 9.1
PO4d/ OSMO-Areal (MU 63 39.0 24.0 45 35.0 0.0
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 60 35.7 24.3 45 34.4 0.6
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 60 279 32.1 45 24.2 20.8
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 60 36.1 23.9 45 34.5 0.5
P0O6/ Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 65 40.0 25.0 50 33.9 6.1
PO7/ Köhlweg 37 (WA) 55 43.6 11.4 40 29.3 0.7
PO8/ Nieberdingstraße 11 (MI) 60 47.7 12.3 45 31.1 3.9
PO9/ MKI1 Stadthaus 60 51.8 82 45 -
P10/ MK2 Stadthaus 60 479 12.1 45 -
P11/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 40.5 19.5 45 -
P12/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 39.9 20.1 45 -

Anhand der Ergebnisse wird deutlich, dass durch die Sondergebietsnutzungen in Variante | an den

untersuchten Immissionsorten die Immissionsrichtwerte zur Tageszeit um mindestens 8,2 dB(A) und Nachtzeit

um mindestens 5,2 dB(A) unterschritten werden.

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Tabelle 10: Immissionsanteille Sondergebietsflächen Variante 2 und Vergleich mit den
Immissionsrichtwerten der TALärm
Immissionsort IRWr Leer, Diff. IRWN Loen Diff.
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)
Bestand Bestand

PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 65 45.0 20.0 50 44.7 5.3
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 65 44.3 20.7 50 43.6 6.4
PO2a/ OSMO-Areal (MU 63 43.4 19.6 45 42.2 2.8
PO2b/ OSMO-Areal (MU 63 42.0 21.0 45 39.9 5.1
PO2c/ OSMO-Areal (MU 63 41.0 22.0 45 37.8 72
PO3a/ OSMO-Areal (MU 63 37.4 25.6 45 37.3 77
PO3b/ OSMO-Areal (MU 63 40.2 22.8 45 39.9 5.1
PO3c/ OSMO-Areal (MU 63 40.9 22.1 45 38.5 6.5
PO4a/ OSMO-Areal (MU 63 35.8 27.2 45 35.8 92
PO4b/ OSMO-Areal (MU 63 33.0 30.0 45 32.9 2.1
PO4c/ OSMO-Areal (MU 63 40.5 22.5 45 38.3 6.7
PO4d/ OSMO-Areal (MU 63 40.1 22.9 45 37.4 7.6
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 60 38.0 22.0 45 37.3 77
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 60 29.2 30.8 45 26.9 8.1
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 60 38.1 21.9 45 37.2 78
PO6 Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 65 40.7 24.3 50 36.3 3.7
PO7 Köhlweg 37 (WA) 55 43.7 11.3 40 31.5 8.5
PO8 Nieberdingstraße 11 (MI) 60 47.8 12.2 45 33.3 1.7
PO9 MK1 Stadthaus 60 54.8 5.2 45 -
P10 MK2 Stadthaus 60 50.9 9.1 45 -
P11 Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 40.8 19.2 45 -
P12 Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 40.4 19.6 45 -

Anhand der Ergebnisse wird deutlich, dass durch die Sondergebietsnutzungen in Variante 2 an den

untersuchten Immissionsorten die Immissionsrichtwerte zur Tageszeit um mindestens 5,2 dB(A) und Nachtzeit

um mindestens 2,8 dB(A) unterschritten werden.

4.5 Vorhandene und geplante gewerbliche Nutzungen innerhalb des Geltungsbereiches

Neben den Sondergebieten SO Heizkraftwerk, SO Bau- und Gartenmarkt, SO Baustoffnandel und der
Feuerwache sind im Plangebiet noch weitere bestehende bzw. konkret geplante Betriebe aber auch

solche, die in absehbarer Zeit aufgegeben werden, vorhanden.

Im Folgenden werden die durch Akteneinsicht und Vor-Ort-Besichtigung in Zusammenarbeit mit dem
Planungsamt ermittelten gewerblichen Grundstücksnutzungen innerhalb des Plangebietes zur Orientierung

graphisch und tabellarisch dargestellt.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
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BE

Abbildung 5: Lage der Grundstücksnutzungen im Geltungsbereich

In den folgenden Tabellen sind die Grundstücksnutzungen entsprechend der in den Abbildungen

vorgenommenen Nummerierungen aufgeführt.

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Tabelle 11: Langfristig bestehende und verbleibende Anlagen und Betriebe
Adresse Nutzer Nutzung
1 | Am Mittelhafen 8 Stadtwerke Warmwasserspeicher

Rhenus-/Flechtheim-

Straße 2

2 | Am Mittelhafen 10 . Theater, Ausstellung, Archiv, Büronutzung
speicher

3 | Am Mittelhafen 14 Beratungsunternehmen Büronutzung
Cronos

4 | Am Mittelhafen 16 Firmensitz Superbiomarkt Büronutzung mit Tiefgarage

5 | Am Mittelhafen 20 Bio-Käserei Söbbeke Schaukäserei & Büronutzung

6 | Am Mittelhafen 30-36 Lehnkering GmbH Leerstand nach endgültiger Räumung des

früheren Gefahrstofflagers

Geplante Nutzung: Geplante Nutzung:

7 | Am Mittelhafen 40-44 B-Side Kulturzentrum gewerbliche und kulturelle Nutzung
Ruderverein Halle für Boote, Büronutzung

. Geplante Nutzung: Geplante Nutzung:

8 | Am Mittelhafen 46 Ra F . . . ri R

Cibaria GmbH Okologisch-biologische Vollkornbäckerei
Bis Ende Dezember 2017: Büronutzung,
9 | Am Mittelhafen 56a Citie GmbH Betriebsleiterwohnungen, Lagerhallen
danach Abriss des Gebäudes

10 | Am Mittelhafen 56 - keine Nutzung

11 | Am Mittelhafen 58 Privat Lagerhalle

12 | Am Mittelhafen 11-33 Stadtwerke GuD-Kraftwerk, Lagerplatz

R Geplante Nutzung: Erweiterung Stadtwerke,

13 | Am Mittelhafen 43 Stadtwerke zukünftige SO-Kraftwerksfläche

14 | Am Mittelhafen 55 Postverteilzentrum Post-Zustellstützpunkt

15 | Am Mittelhafen 63-67 | Eyrocityfest GbmH, Steffi Lagerhalle, Tonstudio
Stephan
Geplante Nutzung: Geplante Nutzung: Gastronomie, Club-

16 | Hafengrenzweg 27 Heaven, Dockland Betrieb, Büronutzung
Dermasence

17 | Hafengrenzweg 3-5 Medizinische Hautpflege Lagerplatz, Handel

18 | Hafengrenzweg 3 Crossfit48 Fitnessstudio, Parkplatz

19 | Hafengrenzweg 11-19 Tepper Aufzüge Büronutzung, Außendienst, Produktion

20 | Hafengrenzweg - keine Nutzung

27 | Theodor-Scheiwe- Bauhaus Bauhaus

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-3

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Adresse Nutzer Nutzung
heodor-Scheiwe-
22 Straße 2 Bauhaus Abhollager
23 | Lütkenbecker Weg OSMO / Cordes Brachfläche, langfristige Erweiterungsfläche
24 | Lütkenbecker Weg OSMO / Cordes Produktion, Abfüll- und Lagerbereiche,
Bürogebäude
25 | Lütkenbecker Weg Emo-Log GmbH Lager
26 | Lütkenbecker Weg Atlas-Paletten e.K. Palettenlager- und Reparatur
27 | Lütkenbecker Weg Flaschenpost GmbH Getränkelager
28 | Lütkenbecker Weg Hausverwaltung Osmo Lager, Büro
29 | Lütkenbecker Weg Kleidwerk Textildruck
30 | Lütkenbecker Weg Jugendhilfe Andante Hilfeleistungen für Kinder, Jugendliche und
GmbH Familien
Marokkanisch-
31 | Lütkenbecker Weg slamische Religions- Gebetsräume
gemeinschaft
32 | Lütkenbecker Weg Kletterfabrik Vertikal- Kletterschule
Labor Münster
33 | Lütkenbecker Weg Mooci feaware for your Lager
34 | Lütkenbecker Weg Robert Schröder GmbH Dachdeckerbetrieb
u Stadtteilauto Carsharing Rn
35 | Lütkenbecker Weg Münster GmbH Kfz-Innenreinigung
Lignum
Handelsgesellschaft für
36 | Lütkenbecker Weg 8 Bau- und Holzfachmarkt
Einrichtungsbedarf mbH
& Co.KG
37 | Lütkenbecker Weg 8 Tischlerei Grimme in Containern eingerichtete Tischlerwerkstatt
38 | Lütkenbecker Weg 8 Einzelperson, . Lagerfläche
verschiedene Firmen
39 | Lütkenbecker Weg 6 MID Motorrad Technik Motorradwerkstatt (umgezogen)
40 | Lütkenbecker Weg 6 Büronutzung, darunter verschiedene Büronutzungen

auch Taxizentrale

Gutachten-Nr.:

Projekt:

05 0634 17-3
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Textteil - Langfassung
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n der folgenden Abbildung erfolgt eine als sinnvoll erachtete Zuordnung der Teilflächen entsprechend der
Grundstücks- bzw. Betriebsnutzungen.

Abbildung 6: Lage der kontingentierten Flächen

Für die in Abbildung 6 dargestellten Grundstücke ergeben sich aufgrund der Bestandsbelastung der
Sondergebietsflächen (orange) sowie einer Erweiterungsoption für die Stadtwerke in Hinblick auf die im
Umfeld befindlichen und die Nutzbarkeit bestimmenden maßgeblichen Immissionsorte folgende iterativ
ermittelten Emissionskontingente. Ebenfalls Berücksichtigung bei der Ermittlung fanden die derzeitigen
Festsetzungen in den Bebauungsplänen unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungsprinzips.

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u

r
RW

Abbildung 7: Emissionskontingente Hafen Süd, Variante 1

Abbildung 8: Emissionskontingente Hafen Süd, Variante 2

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Abbildung 9:

Abbildung 10: Emissionskontingente Hafen Ost, Variante 2

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Tabelle 12: Emissionskontingente der Gewerbeflächen innerhalb des Geltungsbereiches, Variante 1
Stadtwerke im Bestand

Flächen- Teilgebiets- Emissionskontingent Gesamtschallleistungs-
Bezeich- fläche pegel der Flächen
nung in m? tagsüber nachts tagsüber nachts

Lex in dB(A) Lex in dB(A) Lwa in dB(A) Lwa in dB(A)

F_OO 1850 65.0 50.0 97.7 82.7
F_O1 3300 65.0 50.0 00.2 85.2
F_02 3580 65.0 50.0 00.5 85.5
F_03 2560 66.0 50.0 00.1 84.1
F_O4 4150 66.0 50.0 02.2 86.2
F_05 6440 67.0 50.0 05.1 88.1
F_06 5580 67.0 49.0 04.5 86.5
F_07 3710 67.0 49.0 02.7 84.7
F_08 3730 67.0 50.0 02.7 85.7
F_09 7660 66.0 50.0 04.8 88.8
F_10 33100 54.0 54.0 99.2 9.2
F_11 6400 54.0 54.0 92.1 92.1
F_12 5050 67.0 52.0 04.0 89.0
F_13 3600 66.0 50.0 01.6 85.6
F_14 4750 66.0 52.0 02.8 88.8
F_15 7180 67.0 53.0 05.6 91.6
F_16 1840 67.0 53.0 99.7 85.7
F_17 7750 66.0 53.0 04.9 91.9
F_18 2870 67.0 52.0 01.6 86.6
F_19 4830 67.0 53.0 03.8 89.8
F_20 2080 67.0 52.0 00.2 85.2
F_21 27570 66.0 52.0 10.4 96.4
F_22 16000 66.0 52.0 08.0 94.0
F_23 14530 66.0 50.0 07.6 91.6
F_24 66500 66.0 52.0 14.2 100.2
F_25 27370 60.0 35.0 04.4 79.4
F_26 9090 60.0 35.0 99.6 74.6
F_27 48450 60.0 40.0 06.9 86.9

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Unter Berücksichtigung der in Tabelle 12 dargestellten Emissionskontingente Lex in dB(A) errechnen sich an

den in Abbildung 2 dargestellten Immissionsorten folgende Immissionsanteile Loser und Lce,n in dB(A) aus den

Sondergebietsflächen für die Tages- und Nachtzeit:

Tabelle 13: Gesamtbelastung aus den Sondergebietsflächen und Gewerbeflächen als
Zusatzbelastung, Vergleich mit den Immissionsrichtwerten, Variante 1
Immissionsort IRWr Loer, Diff. IRWN Loen Diff.
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)

PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 65 56.3 -8.7 50 44.4 -5.6
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 65 58.1 -6.9 50 44.7 -5.3
PO2a/ OSMO-Areal (MU 63 59.4 -3.6 45 45.0 0.0
PO2b/ OSMO-Areal (MU 63 59.1 -3.9 45 44.7 -0.3
PO2c/ OSMO-Areal (MU 63 58.8 -4.2 45 44.3 -0.7
PO3a/ OSMO-Areal (MU 63 49.6 -13.4 45 36.8 -8.2
PO3b/ OSMO-Areal (MU 63 54.6 -8.4 45 41.0 -4.0
PO3c/ OSMO-Areal (MU 63 57.4 -5.6 45 43.2 -1.8
PO4a/ OSMO-Areal (MU 63 49.7 -13.3 45 36.7 -8.3
PO4b/ OSMO-Areal (MU 63 49.1 -13.9 45 35.6 -9.4
PO4c/ OSMO-Areal (MU 63 56.2 -6.8 45 42.1 -2.9
PO4d/ OSMO-Areal (MU 63 55.1 -79 45 41.1 -3.9
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 60 49.6 -10.4 45 373 -7.7
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 60 39.8 -20.2 45 273 -17.7
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 60 51.6 -8.4 45 38.4 -6.6
P0O6/ Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 65 64.2 -0.8 50 48.8 -1.2
PO7/ Köhlweg 37 (WA) 55 55.0 0.0 40 40.0 0.0
PO8/ Nieberdingstraße 11 (MI) 60 54.4 -5.6 45 39.6 -5.4
PO9/ MKI1 Stadthaus 60 57.2 -2.8 45 - -

P10/ MK2 Stadthaus 60 56.7 -3.3 45 - -

P11/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 59.4 -0.6 45 - -

P12/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 59.7 -0.3 45 - -

Wie die oben dargestellten Ergebnisse zeigen, kann sichergestellt werden, dass die im Rahmen der

Bauleitplanung anzustrebenden

Orientierungswerte

der

DIN 18005

bzw.

der jeweil

igen im

Baugenehmigungsverfahren heranzuziehenden Immissionsrichtwerte der TA Lärm an den schutzbedürftigen

Nutzungen im Umfeld eingehalten werden. Dabei wird deutlich, dass die gewerbliche Nu

zung des

Bereiches Hafens Süd zur Tages- und Nachtzeit durch die Immissionsorte des Osmo Areals (IP2a bis IP4c)

sowie durch die östlich angrenzende Kleingartenanlage limitiert wird. Für die Nutzungen des Bereiches

Hafen Ost hingegen sind die limitierenden Immissionsorte der IP6 Wohnheim Lütkenbecker Weg 2 und der

IP7 Köhlweg 37 sowie zur Tageszeit die Kleingartenanlage.

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-3

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Tabelle 14: Emissionskontingente der Gewerbeflächen innerhalb des Geltungsbereiches, Variante 2
Stadtwerke mit Erweiterungspotential

Flächen- Teilgebiets- Emissionskontingent Gesamtschallleistungs-
Bezeich- fläche pegel der Flächen
nung in m? tagsüber nachts tagsüber nachts

Lex in dB(A) Lex in dB(A) Lwa in dB(A) Lwa in dB(A)

F_OO 1850 65 50 97.7 82.7
F_O1 3300 65 50 00.2 85.2
F_02 3580 65 50 00.5 85.5
F_03 2560 66 50 00.1 84.1
F_O4 4150 66 50 02.2 86.2
F_05 6440 67 45 05.1 83.1
F_06 5580 67 45 04.5 82.5
F_07 3710 67 45 02.7 80.7
F_08 3730 67 45 02.7 80.7
F_09 7660 66 45 04.8 83.8
F_10 33100 57 57 02.2 102.2
F_11 6400 54 54 92.1 92.1
F_12 5050 67 50 04.0 87.0
F_13 3600 66 50 01.6 85.6
F_14 4750 66 50 02.8 88.8
F_15 7180 67 50 05.6 88.6
F_16 1840 67 50 99.7 82.7
F_17 7750 66 50 04.9 88.9
F_18 2870 67 50 01.6 84.6
F_19 4830 67 50 03.8 86.8
F_20 2080 67 50 00.2 83.2
F_21 27570 66 51 10.4 95.4
F_22 16000 66 52 08.0 94.0
F_23 14530 66 50 07.6 91.6
F_24 66500 66 51 14.2 9.2
F_25 27370 60 35 04.4 79.4
F_26 9090 60 35 99.6 74.6
F_27 48450 60 43 06.9 89.9

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Unter Berücksichtigung der in Tabelle 14 dargestellten Emissionskontingente Lex in dB(A) errechnen sich an

den in Abbildung 2 dargestellten Immissionsorten folgende Immissionsanteile Loser und Lss,n in dB(A) aus den

Sondergebiets-Flächen für die Tages- und Nachtzeit:

Tabelle 15: Gesamtbelastung aus den Sondergebietsflächen und Gewerbeflächen als
Zusatzbelastung, Vergleich mit den Immissionsrichtwerten, Variante 2
Immissionsort IRWr Loer, Diff. IRWN Loen Diff.
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)

PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 65 56.4 -8.6 50 46.0 -4.0
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 65 58.2 -6.8 50 45.5 -4.5
PO2a/ OSMO-Areal (MU 63 59.5 -3.5 45 44.8 -0.2
PO2b/ OSMO-Areal (MU 63 59.2 -3.8 45 44.0 -1.0
PO2c/ OSMO-Areal (MU 63 58.8 -4.2 45 43.9 -1.1
PO3a/ OSMO-Areal (MU 63 49.8 -13.2 45 38.0 -7.0
PO3b/ OSMO-Areal (MU 63 54.6 -8.4 45 41.2 -3.8
PO3c/ OSMO-Areal (MU 63 57.4 -5.6 45 42.8 -2.2
PO4a/ OSMO-Areal (MU 63 49.8 -13.2 45 37.0 -8.0
PO4b/ OSMO-Areal (MU 63 49.1 -13.9 45 34.8 -10.2
PO4c/ OSMO-Areal (MU 63 56.2 -6.8 45 41.8 -3.2
PO4d/ OSMO-Areal (MU 63 55.1 -79 45 40.8 -4.2
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 60 49.7 -10.3 45 38.6 -6.4
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 60 39.9 -20.1 45 28.4 -16.6
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 60 51.7 -8.3 45 39.1 -5.9
P0O6/ Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 65 64.2 -0.8 50 48.6 -1.4
PO7/ Köhlweg 37 (WA) 55 55.0 0.0 40 39.8 -0.2
PO8/ Nieberdingstraße 11 (MI) 60 54.4 -5.6 45 39.1 -5.9
PO9/ MKI1 Stadthaus 60 58.3 -1.7 45 - -
P10/ MK2 Stadthaus 60 57.2 -2.8 45 - -
P11/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 59.4 -0.6 45 - -
P12/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 59.7 -0.3 45 - -

Wie die Ergebnisse zeigen, kann auch mit der Variante 2 durch Reduzierung der nachtzeitlichen

Emissionskontingente auf den umliegenden Teilflächen sichergestellt werden, dass die im Rahmen der

Bauleitplanung

anzustrebenden

Orientierungswerte

der

DIN 18005

Baugenehmigungsverfahren heranzuziehenden Immissionsrichtwerte der

bzw. der

jewei

igen im

A Lärm an den schutzbedürftigen

Nutzungen im Umfeld eingehalten werden. Dabei hat die in Variante 2 berücksichtigte Erhöhung des

Lärmkontingentes für die Fläche des SO-Heizkraftwerks im Tageszei

raum jedoch keine merklichen

Auswirkungen. Dieses ergibt sich aus der Tatsache, dass die Erhöhung aufgrund des zur Tages- und

Nacchtzeit gleichen Kontingents in Bezug auf die um 15 dB höheren Orientierungs- bzw. Immissionsrichtwerte

an den maßgeblichen Immissionsorten als nicht relelvant zu betrachten ist.

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-3
Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Anhand der Ergebnisse wird ebenfalls deutlich, dass die gewerbliche Nutzung des Bereiches Hafens Süd
auch in Variante 2 zur Tages- und Nachtzeit durch die Immissionsorte des Osmo Areals (IP2a bis IP4c) sowie
durch die östlich angrenzende Kleingartenanlage limitiert wird. Für die Nutzungen des Bereiches Hafen Ost
hingegen sind die limitierenden Immissionsorte der IP6 Wohnheim Lütkenbecker Weg 2 und der IP7 Köhlweg

37 sowie zur Tageszeit die Kleingartenanlage.

Die Auswirkung der limitierenden Immissionsorte zeigt sich insbesondere in der Form, dass für die Teilflächen
mit dem geringsten Abstand zu diesen Orten geringe Emissionskontingente vergeben werden. Dieses ist
dem Ausbreitungsverhalten von Schall geschuldet, der mit zunehmender Entfernung zur Quelle abnimmt. In
Bezug auf die Teilflächen bedeutet das, dass auch eine Einschränkungen weiter von den Immissionsorten
entfernt liegender Flächen nicht zwangsläufig zu einer Erhöhung der zulässigen Schallabstrahlung von
Teilflächen, die näher an den Immissionsorten liegen, führt. Dieses ist insbesondere bei der Darstellung der
als Planungsinstrument dienenden Vergabe von Emissionskontingenten der Fall, da zu deren Festlegung
ausschließlich die Schallreduktion über das Abstandsmaß herangezogen wird. Weitere den Schall
reduzierende Faktoren wie etwa auf dem Ausbreitungsweg befindliche Abschirmungen, eine meteorolo-
gische oder bodenabhängige Dämpfung, gehen nicht in die Betrachtungen ein. Dieses ist jedoch bei

einem späteren Baugenehmigungsverfahren heranzuziehen.

Von der Vergabe von Zusatzkontingenten ist nach Prüfung der gegebenen Situation im vorliegenden Fall
abzusehen. Ursächlich dafür ist, dass aufgrund der Lage der schalltechnischen Situation im
Immissionsbereich keine zuverlässige Aussage hinsichtlich des im Bebauungsplan z.B. über Sektoren
einzutragenden Wertes bzw. Zusatzkontingentes getroffen werden kann. Durch die Festsetzungen der im
anschließenden Baugenehmigungsverfahren als maßgeblich zu berücksichtigenden Immissionsorte regelt

sich eine mögliche richtungsabhängige Mehrzulässigkeit darüber hinaus von selbst.

Im Rahmen der Überplanung des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes Nr. 541 Teilbereich | Stadthafen
sind die festgesetzten Emissionskontingente nunmehr als Zusatzbelastung zu betrachtenden. Da durch die
festgesetzten Kontingente die Immissionsrichtwerte an den untersuchten Immissionsorten teilweise
ausgeschöpft werden, ist gemäß TALÄrm eine Betrachtung bzw. Einstellung der Vorbelastung in die
Untersuchung erforderlich. Im Folgenden ist die an den untersuchten Immissionsorten prognostizierte

Gesamtbelastung dargestellt.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 43 von 68

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Tabelle 16: Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelastung Leer und Gesamtbelastung Lr,r zur
Tageszeit, Vergleich mit den Immissionsrichtwerten, Variante 1
Immissionsort IRWr L.1.ve Loer, Lr,ı
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)
PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 65 46.7 56.4 56.8
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 65 58.0 58.2 61.1
PO2a/ OSMO-Areal (MU 63 44.8 59.5 59.5
PO2b/ OSMO-Areal (MU 63 44.6 59.2 59.3
PO2c/ OSMO-Areal (MU 63 43.7 58.8 58.9
PO3a/ OSMO-Areal (MU 63 55.6 49.8 56.6
PO3b/ OSMO-Areal (MU 63 42.3 54.6 54.8
PO3c/ OSMO-Areal (MU 63 43.5 57.4 57.6
PO4a/ OSMO-Areal (MU 63 56.1 49.8 57.0
PO4b/ OSMO-Areal (MU 63 46.3 49.1 50.9
PO4c/ OSMO-Areal (MU 63 43.2 56.2 56.4
PO4d/ OSMO-Areal (MU 63 42.9 55.1 55.4
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 60 42.3 49.7 50.3
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 60 33.6 39.9 40.7
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 60 42.5 51.7 52.1
PO6 Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 65 43.2 64.2 64.2
IPO7/ Köhlweg 37 (WA) 55 44.8 55.0 55.4
PO8/ Nieberdingstraße 11 (MI) 60 40.3 54.4 54.6
PO9/ MK1 Stadthaus 60 31.6 58.3 57.2
P10/ MK2 Stadthaus 60 32.5 57.2 56.7
P11/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 43.0 59.4 59.5
P12/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 42.9 59.7 59.8

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-3
Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Tabelle 17: Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelastung Lcen und Gesamtbelastung Lr,n zur
Nachtzeit, Vergleich mit den Immissionsrichtwerten, Variante 1
Immissionsort IRWn Lunvs Lsen, Lin
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)

PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 50 44.0 44.4 47.2
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 50 44.0 44.7 47.4
IPO2a/ OSMO-Areal (MU) 45 38.8 45.0 45.9
PO2b/ OSMO-Areal (MU 45 33.7 44.7 45.0
PO2c/ OSMO-Areal (MU 45 31.9 44.3 44.5
PO3a/ OSMO-Areal (MU 45 31.5 36.8 37.9
PO3b/ OSMO-Areal (MU 45 29.3 41.0 41.3
PO3c/ OSMO-Areal (MU 45 29.9 43.2 43.4
PO4a/ OSMO-Areal (MU 45 34.0 36.7 38.6
PO4b/ OSMO-Areal (MU 45 29.1 35.6 36.5
PO4C/ OSMO-Arecl (MU 45 29.5 42.1 42.3
PO4d/ OSMO-Areal (MU 45 29.2 41.1 41.4
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 45 29.0 373 37.9
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 45 28.0 27.3 30.7
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 45 31.9 38.4 39.3
P0O6/ Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 50 30.7 48.8 48.9
IPO7/ Köhlweg 37 (WA) 40 31.4 40.0 40.6
PO8/ Nieberdingstraße 11 (MI) 45 28.7 39.6 39.9
PO9/ MK1 Stadthaus 45 20.3 - -
P10/ MK2 Stadthaus 45 19.8 - -
P11/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 45 30.0 - -
P12/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 45 30.1 - -

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 45 von 68

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Sachverständige für Immissionsschutz

Tabelle 18: Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelastung Leer und Gesamtbelastung Lr,r zur
Tageszeit, Vergleich mit den Immissionsrichtwerten, Variante 2
Immissionsort IRWr L.1.ve Lser Lır
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)
PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 65 46.7 56.4 56.8
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 65 58.0 58.2 61.1
PO2a/ OSMO-Areal (MU 63 44.8 59.5 59.6
PO2b/ OSMO-Areal (MU 63 44.6 59.2 59.3
PO2c/ OSMO-Areal (MU 63 43.7 58.8 58.9
PO3a/ OSMO-Areal (MU 63 55.6 49.8 56.6
PO3b/ OSMO-Areal (MU 63 42.3 54.6 54.8
PO3c/ OSMO-Areal (MU 63 43.5 57.4 57.6
PO4a/ OSMO-Areal (MU 63 56.1 49.8 57.0
PO4b/ OSMO-Areal (MU 63 46.3 49.1 50.9
PO4c/ OSMO-Areal (MU 63 43.2 56.2 56.4
PO4d/ OSMO-Areal (MU 63 42.9 55.1 55.4
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 60 42.3 49.7 50.4
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 60 33.6 39.9 40.8
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 60 42.5 51.7 52.2
P06/ Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 65 43.2 64.2 64.2
IPO7/ Köhlweg 37 (WA) 55 44.8 55.0 55.4
PO8/ Nieberdingstraße 11 (MI) 60 40.3 54.4 54.6
PO9/ MK1 Stadthaus 60 31.6 58.3 58.3
P10/ MK2 Stadthaus 60 32.5 57.2 57.2
P11/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 43.0 59.4 59.5
P12/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 42.9 59.7 59.8

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-3
Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Sachverständige für Immissionsschutz

Tabelle 19: Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelastung Lcen und Gesamtbelastung Lr,n zur
Nachtzeit, Vergleich mit den Immissionsrichtwerten, Variante 2
Immissionsort IRWn Lunvs LsEN Leon
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)

PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 50 44.0 46.0 48.1
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 50 44.0 45.5 47.8
IPO2a/ OSMO-Areal (MU) 45 38.8 44.8 45.8
PO2b/ OSMO-Areal (MU 45 33.7 44.0 44.4
PO2c/ OSMO-Areal (MU 45 31.9 43.9 44.2
PO3a/ OSMO-Areal (MU 45 31.5 38.0 38.9
PO3b/ OSMO-Areal (MU 45 29.3 41.2 41.5
PO3c/ OSMO-Areal (MU 45 29.9 42.8 43.0
PO4a/ OSMO-Areal (MU 45 34.0 37.0 38.8
PO4b/ OSMO-Areal (MU 45 29.1 34.8 35.8
PO4C/ OSMO-Arecl (MU 45 29.5 41.8 42.0
PO4d/ OSMO-Areal (MU 45 29.2 40.8 41.1
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 45 29.0 38.6 39.1
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 45 28.0 28.4 31.2
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 45 31.9 39.1 39.9
P0O6/ Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 50 30.7 48.6 48.7
IPO7/ Köhlweg 37 (WA) 40 31.4 39.8 40.4
PO8/ Nieberdingstraße 11 (MI) 45 28.7 39.1 39.5
PO9/ MK1 Stadthaus 45 20.3 - -
P10/ MK2 Stadthaus 45 19.8 - -
P11/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 45 30.0 - -
P12/ Kleingartenanlage (tags wie MI) 45 30.1 - -

Bei Berücksichtigung der im weiteren Umfeld befindlichen gewerblichen Anlagen, die der Beurteilung

durch die TA Lärm unterliegen, zeigt sich, dass aufgrund der an den maßgeblichen Immissionsorten IP7
Köhlweg 3 und IP2a (Hafengrenze Osmo-Areal) vorliegenden Ausschöpfung des Orientierungs- bzw.
Immissionsrichtwertes durch den Teilbereich | Stadthafen | die Orientierungswerte der DIN 18005 in beiden

Varianten um bis zu 1 dB(A) überschritten werden können.

4.6 Nachweis der Nutzbarkeit

Im Folgenden soll für die o.a. Gewerbebetriebe der Erhalt der Nutzungssicherheit geprüft werden. Für

aktuell derzeit noch nicht gewerblich genutzte Flächen ist dies nicht erforderlich.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 47 von 68

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Bereich Hafen Süd
TF_01 Rhenus/Flechtheimspeicher, Am Mittelhafen 10
Aufgrund der mischgebietstypischen Nutzungen im Flechtheimspeicher sind keine Konflikte hinsichtlich der

zur Verfügung stehenden Kontingente gegeben.

TF_02 Beratungsunternehmen Cronos, Am Mittelhafen 14
Aufgrund der mischgebietstypischen Nutzungen des Beratungsunternehmens sind die zur Verfügung

stehenden Kontingente ebenfalls ausreichend.

TF_03 Firmensitz Superbiomarkt, Am Mittelhafen 16
Aufgrund der mischgebietstypischen Nutzungen dieser Teilfläche durch den Firmensitz Superbiomarkt sind

hier ebenfalls keine Konflikte hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Kontingente gegeben.

TF_04 Bio-Käserei Söbbeke, Am Mittelhafen 20

Die Schaukäserei und Büronutzung der Käserei Söbbeke wird in drei Schichten an 7 Tagen in der Woche
betrieben werden. Relevante schallabstrahlende Aggregate sind zur Nachtzeit, insbesondere durch die frei
aufgestellten Kühl- und Lüftungsaggregate, gegeben. Die Einhaltung der festgesetzten Eimissionskontin-

gente wurde durch eine schalltechnische Untersuchung nachgewiesen.

TF_05 Lenkering GmbH, Am Mittelhafen 30-36
Die Nutzungen sind aufgegeben. Nachfolgende Nutzungen sind bei Nachweis der Emissionskontingente

zulässig.

TF_06 Ruderverein, B-Side Kulturzentrum, Am Mittelhafen 40-44

Für die geplante Nutzung als Ruder bzw. Kulturstätte ist das Kontingent zur Tageszeit ausreichend. Zur
Nachtzeit kann eine Nutzung nur sichergestellt werden, wenn z.B. Musiksession o. Ä. nicht außerhalb des
Gebäudes und insbesondere nicht in Ausrichtung zum Kanal stattfinden. Dieses ist entsprechend zu

untersuchen.

TF_08 Citie GmbH, Am Mittelhafen 56/56a
Die Nutzungen werden bis Ende 2017 aufgegeben. Nachfolgende Nutzungen sind bei Nachweis der

Emissionskontingente zulässig.

TF_12 Postverteilzentrum, Am Mittelhafen 55
Für den Post-Zustellstützpunkt, der durch die Zu- und Auslieferungsvorgänge mittels Lkw und Pkw im Tages-

und Nachtzeitraum charakterisiert ist, liegt ein schalltechnischer Nachweis der Zulässigkeit vor.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 48 von 68

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TF_13 Eurocityfest GmbH, Am Mittelhafen 63-67
Für die auf dieser Teilfläche befindliche Nutzung einer Lagerhalle und dem Tonstudio durch die Eurocityfest

GmbH sind keine Konflikte hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Kontingente gegeben.

TF_14 Dockland, Hafengrenzweg 27

Für die geplante Nutzung Heaven, ein Gastronomie- und Clubbetrieb mit anteiliger Büronutzung liegt ein
schalltechnisches Gutachten im Rahmen der Baugenehmigung vor. Aufgrund der Anpassung der
nachtzeitlichen Emissionskontingente der Fläche kann die geplante Nutzung im Rahmen des nunmehr zur

Verfügung stehenden Kontingentes realisiert werden.

TF_15 Dermasence Medizinische Hautpflege, Hafengrenzweg 3-5

Die Nutzung der Teilfläche durch die Firma Dermasence beschränkt sich schwerpunktmäßig auf den
Tageszeitraum. Für die Nutzung des Grundstückes als Produktions- und Lagerbereich sowie für Büro und
Mitarbeiterparkplätze steht im Tageszeitraum ein ausreichendes Kontingent zur Verfügung. Insbesondere
durch die Anordnung des Betriebes liegen die schalltechnisch relevanten Lärmquellen wie die Lade-

rampen in Hinblick auf die maßgeblichen Immissionsquellen abgeschirmt.

TF_16 Crossfit48, Hafengrenzweg 3
Die Nutzung der Teilfläche durch das Fitnesstudio Crossfit48 beschränkt sich schwerpunktmäßig auf den
Tageszeitraum. Für die Nutzung des Grundstückes sowie für die Besucher- und Mitarbeiterparkplätze steht

im Tageszeitraum ein ausreichendes Kontingent zur Verfügung.

TF_17/18 Tepper, Hafengrenzweg 11-19

Die Firma Tepper betreibt an ihrem Standort Anlagen zur Herstellung von Aufzügen. Der Betrieb ist
entsprechend der Produktionsart als Maschinenbaubetrieb einzustufen. Relevante Emissionen werden
durch die Arbeiten im Innern der Werkhallen sowie durch den Lkw-Verkehr zur Anlieferung von Werkstoffen
und zur Abholung von Produkten erzeugt. Äquivalent zur Firma Dermasence steht dem schwerpunktmäßig
im Tageszeitraum stattfindenden Betrieb ein ausreichendes Kontingent zur Verfügung. Insbesondere durch
die Anordnung des Betriebes liegen die schalltechnisch relevanten Lärmquellen wie die Lieferzone in

Hinblick auf die maßgeblichen Immissionsquellen abgeschirmt.

Bereich Hafen Ost

Für den Bereich östlich des Kanals zeigte sich, dass sich auf den Grundstücken (Scheiwe/Lignum) zum Teil
eine Vielzahl verschiedener Firmen mit ganz unterschiedlicher schalltechnischer Relevanz befindet. Im
Rahmen der Prüfung werden die in dem Teilbereich befindlichen Betriebe nicht mehr hinsichtlich ihrer

anteiligen Nutzung, sondern in Gänze in die Berechnungen eingestellt.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 49 von 68

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TF_21, Lütkenbecker Weg 10

Auf dem Grundstück befindet sich die Firma Emo-Log, ein kleines Logistikunternehmen/Schuh-
verteilzentrum. Nach Betreiberangaben werden derzeitig im Ein-Schicht-Betrieb (7:00 bis 18:00 Uhr) i.d.R.
werktags 5 - 10 LKW abgefertigt. Eine zukünftige Erweiterung auf einen Zweischichtbetrieb wird angestrebt.

Die Andienung erfolgt kanalseitig/straßenseitig.

Die Firma Atlas Paletten ist ein Palettenreparaturbetrieb. Dabei werden die angekauften Paletten repariert,
gesäubert und anschließend wieder verkauft. Nach Betreiberangaben werden derzeitig im Ein-Schicht-
Betrieb (7:00 bis 18:00 Uhr) i.d.R. werktags ca. 8LKW abgefertigt. Die Andienung erfolgt dabei
straßenseitig. Die auf den Tageszeitraum beschränkte Reparatur umfasst schalltechnisch relevante

Geräusche, die durch den Einsatz von Nagelschussgeräten, Kompressoren und Sägen verursacht werden.

Die Firma Stadtteilauto betreibt auf dem Grundstück in einem Teilstück der Halle einen auf den
Tageszeitraum (8:00 bis 17:00 Uhr) beschränkten Kfz-Aufbereitungsbetrieb. Stündlich ist mit ca. 5 Kfz zu

rechnen. Die Andienung erfolgt straßenseitig.

Die Firma Flaschenpost betreibt auf dem Grundstück im südöstlichen Bereich dieser Halle einen
Getränkelieferservice. Dabei erfolgt die Anlieferung mittels Lkw seitlich an der nördlichen Gebäudeseite,
die Auslieferung mittels Kastenwagen straßenseitig. Die Betriebszeiten sind mit Mo - So von 9:00 - 21:00 Uhr

angegeben.

Die Robert Schröder GmbH betreibt auf dem Grundstück einen Dachdeckerbetrieb. Dabei erfolgt die
Anlieferung des Materials mittels Lkw an der südlichen Gebäudeseite. Die Betriebszeiten sind mit werktags

von 7:00 - 16:00 Uhr angegeben.

Für die in der Moschee befindlichen Gebetsräume, die Jugendhilfe Andante, die Hausverwaltung Osmo,
die Kletterfabrik, den Internethandel Maoci teaware, die Firma Kleidwerk Textildruck sind lediglich Kunden-

bzw. Mitarbeiterfahrzuge zu berücksichtigen.

Für die derzeitigen Nutzungen, die ausschließlich innerhalb des Tageszeitraumes genutzt werden, ist das

Flächenkontingent sowohl im Bestand als auch für zukünftige Nutzungen ausreichend bemessen.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 50 von 68

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TF_22 Lignum Handelsgesellschaft für Bau- und Einrichtungsbedarf mbH & Co.KG, Lütkenbecker Weg 8

Bei der Firma Lignum handelt es sich um einen Holzfachmarkt mit a) Einzelhandelsbereich, b) Holz- und
Metallbeschichtung/-verarbeitung (mit Abluftanlagen zur Gebäudeseite), c) Zuschneidebereich für Privat-
kunden sowie d) Großhandel für Firimenkunden. Die Öffnungszeiten sind mit werktags 9:00 - 18:30 Uhr

anzugeben. Derartige Betriebe sind durch Kunden- und Anlieferungsvorgänge zu charakterisieren.

Für die derzeitigen Nutzungen, die ausschließlich innerhalb des Tageszeitraumes stattfinden, ist das

Flächenkontingent sowohl im Bestand als auch für zukünftige Nutzungen ausreichend bemessen.

TF_23 Lütkenbecker Weg 8/6

Auf dem Grundstück befindet sich in Containern eingerichtet die Tischlerei Grimme. Hierbei handelt es sich
um eine Tischlerwerkstatt mit klassischem Tagbetrieb ohne zugehörige Außenfläche. Der Standort MTD
Motorrad Technik Dreier wurde aufgegeben, ist daher nicht zu berücksichtigen. Die auf dem Gelände
befindliche Halle wird durch verschiedene kleinere Einzelpersonen/Firmen als Kleinstlagerfläche benutzt.
Das auf dem Grundstück befindliche Bürogebäude ist durch verschiedene Nutzer angemietet, darunter

auch Taxizentrale inkl. Parkplätze.

Für die derzeitigen Nutzungen, die mit Ausnahme des Lkw-Parkplatzes und der Taxizentrale ausschließlich
innerhalb des Tageszeitraumes genutzt werden, ist das Flächenkontingent sowohl im Bestand als auch für

zukünftige Nutzungen ausreichend bemessen.

TF_24/TF_27 Lütkenbecker Weg 12 OSMO, Cordes

Die Firma Cordes betreibt die Herstellung von Farben und Lacken. Um einen Nachweis der weiter-
reichenden Nutzbarkeit der kontingentierten Flächen nicht nur für den bestehenden sondern auch für eine
geplante Erweiterung zu erbringen, wurde am 23. April 2015 ein Besichtigungs- und Messtermin

durchgeführt.

Aus der Berechnung lässt sich feststellen, dass die zugrunde gelegten Emissionskontingente sowohl für den
Bestandsbetrieb als auch bei einer Bestandserweiterung ausreichen. In Hinblick auf eine zukünftige
Erweiterung, insbesondere in den Nachtzeitraum, sollte aber im Hinterkopf behalten werden, dass die
Wohnbebauung des Köhlweges und des Vereinsheims des Wassersportvereins für die Firma auch jetzt
schon rechnerisch den limitierenden Faktor darstellt. Daher sollten lärmrelevante Schallquellen, wie etwa
Ladezonen oder neu geplante Auslässe von Absaugungen, hinsichtlich ihrer Lage immer möglichst

abgeschirmt und nach dem Stand der Technik realisiert werden.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 51 von 68

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Auswirkungen der Umsetzung Variante 2

Die in der Variante 2 erforderliche Reduzierung der Lärmkontingente der Flächen TF_05 bis TF_09 auf 45 dB
hat zur Folge, dass die bereits geringe Nutzungsmöglichkeit dieser Flächen im Nachtzeitraum weitergehend
eingeschränkt wird. Das führt faktisch dazu, dass diese Teilflächen nicht für Betriebe mit nachtzeitlicher

Nutzung zur Verfügung stehen.

Bei den Flächen TF 12 und TF 14 bis TF 20 dessen Emissionskontingent auf 50 dB reduziert wird handelt es sich

zum derzeitigen Stand, mit Ausnahme des Postverteilzentrums und des geplanten Vorhabens Dockland

Heaven, um Flächen ohne Nachtnutzung. Für das Postverteilzentrum, dessen Kontingent um 2 dB reduziert
wird, sind hinsichtlich der Nutzbarkeit keine Einschränkungen zu erwarten. Das geplante Vorhaben

Dockland Heaven auf der Fläche TF_14 ist ebenfalls umsetzbar.

Mit der Reduzierung des Lärmkontingentes der Fläche TF_21 um I dB sind auch weiterhin die derzeitig auf

dem Grundstück befindlichen Nutzungen realisierbar.

Die Reduzierung des Lärmkontingentes der Fläche TF_24 um I dB kann nahezu durch die Erhöhung des
Lärmkontingentes der Fläche TF_27 um 3 dB ausgeglichen werden. Bestand und Erweiterung der Firma

OSMO sind somit weiterhin gegeben.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 52 von 68

4.7 Vorschlag für Festsetzungen zum Schallschutz im Bebauungsplan

Emissionskontingente tags und nachts für Variante 1

Flächen- Teilgebiets- Emissionskontingent Gesamtschallleistungs-

Bezeich- fläche pegel der Flächen

nung in m? tagsüber nachts tagsüber nachts

Lex in dB(A) Lex in dB(A) Lwa in dB(A) Lwa in dB(A)

F_00 1850 65 50 97.7 82.7
F_O1 3300 65 50 00.2 85.2
F_02 3580 65 50 00.5 85.5
F_03 2560 66 50 00.1 84.]
F_0O4 4150 66 50 02.2 86.2
F_05 6440 67 50 05.1 88.1
F_06 5580 67 49 04.5 86.5
F_07 3710 67 49 02.7 84.7
F_08 3730 67 50 02.7 85.7
F_09 7660 66 50 04.8 88.8
F_10 33100 54 54 99.2 99.2
F_11 6400 54 54 92.1 92.1
F_12 5050 67 52 04.0 89.0
F_13 3600 66 50 01.6 85.6
F_14 4750 66 52 02.8 88.8
F_15 7180 67 53 05.6 91.6
F_16 1840 67 53 99.7 85.7
F_17 7750 66 53 04.9 919
F_18 2870 67 52 01.6 86.6
F_19 4830 67 53 03.8 89.8
F_20 2080 67 52 00.2 85.2
F_21 27570 66 52 10.4 96.4
F_22 16000 66 52 08.0 94.0
F_23 14530 66 50 07.6 91.6
F_24 66500 66 52 14.2 100.2
F_25 27370 60 35 04.4 79.4
F_26 9090 60 35 99.6 74.6
F_27 48450 60 40 06.9 86.9

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 53 von 68

Emissionskontingente tags und nachts für Variante 2

Flächen- Teilgebiets- Emissionskontingent Gesamtschallleistungs-

Bezeich- fläche pegel der Flächen

nung in m? tagsüber nachts tagsüber nachts

Lex in dB(A) Lex in dB(A) Lwa in dB(A) Lwa in dB(A)

F_OO 1850 65 50 97.7 82.7
F_O1 3300 65 50 00.2 85.2
F_02 3580 65 50 00.5 85.5
F_03 2560 66 50 00.1 84.1
F_O4 4150 66 50 02.2 86.2
F_05 6440 67 45 05.1 83.1
F_06 5580 67 45 04.5 82.5
F_07 3710 67 45 02.7 80.7
F_08 3730 67 45 02.7 80.7
F_09 7660 66 45 04.8 83.8
F_10 33100 57 57 02.2 102.2
F_11 6400 54 54 92.1 92.1
F_12 5050 67 50 04.0 87.0
F_13 3600 66 50 01.6 85.6
F_14 4750 66 50 02.8 88.8
F_15 7180 67 50 05.6 88.6
F_16 1840 67 50 99.7 82.7
F_17 7750 66 50 04.9 88.9
F_18 2870 67 50 01.6 84.6
F_19 4830 67 50 03.8 86.8
F_20 2080 67 50 00.2 83.2
F_21 27570 66 51 10.4 95.4
F_22 16000 66 52 08.0 94.0
F_23 14530 66 50 07.6 91.6
F_24 66500 66 51 14.2 9.2
F_25 27370 60 35 04.4 79.4
F_26 9090 60 35 99.6 74.6
F_27 48450 60 43 06.9 89.9

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Projekt:

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n dem Plangebiet sind nur Anlagen und Betriebe zulässig, deren Geräusche die in der oben dargestellten
abelle angegebenen Emissionskontingente Lek nach DIN 45 691 weder tags (6 bis 22 Uhr) noch nachts
22 bis 6 Uhr) Überschreiten.

Die Prüfung der Einhaltung erfolgt nach DIN 45 691:2006-12, Abschnitt 5.

Ein Vorhaben erfüllt auch dann die schalltechnischen Festsetzungen des Bebauungsplanes, wenn der

eilbeurteilungspegel einer Fläche bzw. des konkreten Vorhabens den Immissionsrichtwert an den

maßgeblichen Immissionsorten um mindestens 15 dB unterschreitet.

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5 Verkehrslärmeinwirkungen
5.1 Beschreibung des Vorhabens

m Rahmen der Bauleitplanung war der schalltechnische Immissionsschutz in Hinblick auf die außerhalb des
Plangebietes befindlichen Geräuschauellen (Straßen-und Wasserverkehr) sowie die durch die Neuplanung
öffentlicher Verkehrsflächen (Theodor-Scheiwe-Straße/Hafengrenzweg) zu erwartenden Verkehrslärm-
immissionen wie in Abbildung 2 dargestellt, zu prüfen. Der östlich verlaufende Schienenverkehr ist

hinsichtlich seiner Lage und Frequentierung zur Tageszeit eher untergeordnet.

Abbildung 11: Lage der Verkehrsflächen Straßen (schwarz/gelb) und Wasserstraße (türkisfarben)

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5.2 Beschreibung der Emissionsansätze

Im Folgenden werden die auf das Plangebiet einwirkenden Verkehrslärmimmissionen (Straße/Schiene/
Wasserstraße) für die Strecken wie in Abbildung 1 dargestellt ermittelt. Das Rechenverfahren für die
Ermittlung von Lärmpegeln an Straßen- und Wasserstraßen wird durch die DIN 180051? vorgegeben und in
den Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen RLS 90'3 näher beschrieben. Für die Schienenwege gilt die
Schall03 [2012].

5.3 Beschreibung der Emissionsansätze Straßenverkehr

Der Schallemissionspegel Lm.s einer Straße wird nach den RLS 90 aus der durchschnittlichen täglichen
Verkehrsstärke DTV, dem Lkw-Anteil p in % sowie Zu- und Abschlägen für unterschiedliche Höchst-

geschwindigkeiten, Straßenoberflächen und Steigungen >5 % berechnet.

Grundlage für die Ermittlung der Schallemissionen sind Angaben zu Verkehrsstärken sowie zu den Anteilen
des Schwerverkehrs und zur prozentualen Aufteilung des Verkehrs auf den Tages- und den Nachtzeitraum
aus der aktualisierten Verkehrsuntersuchung Masterplan Stadthäfen Münster vom Juli 2017 der Stadt

Münster für den Prognosehorizont 2030.

Die Eingangsdaten für die Emissionsberechnungen und die hieraus berechneten Emissionspegel Lm.: für den
Tages- und Nachtzeitraum sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Im vorliegenden Fall wird für die
Straßen die höchst zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h auf den innerstädtischen Straßen sowie die
höchst zulässige Geschwindigkeit von 70 km/h auf der B51 berücksichtigt. Für alle Straßenabschnitte wird
von einem Fahrbahnbelag aus nicht geriffeltem Gussasphalt, Asphaltbeton oder Splittmastix ausgegangen,

für den der Korrekturwert Dsto = 0 dB beträgt.

Für die durch Lichtzeichen geregelten Kreuzungen des Albersioher Weges wurde entsprechend der RLS 90

programmintern ein Zuschlag für die erhöhte Störwirkung berücksichtigt.

12 DIN 18005-1: Schallschutz im Städtebau - Teil 1: Grundlagen und Hinweise für die Planung, Juli 2002
13 Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen, Ausgabe 1990. Eingeführt durch das Allgemeine Rundschreiben
Straßenbau Nr. 8/1990 des Bundesministers für Verkehr, Bonn, den 22. Mai 1990. Berichtigter Nachdruck Februar 1992

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Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 57 von 68

Tabelle 20: Straßenverkehr, bezogen auf den Prognosehorizont 2030

Nr. Straßenbezeichnung und DIV MT MN PT PN V MFrefl | LME LME

Abschnitt Pkw/Lk B T N
[Kfz/24h] | [Kfz/h] | [Kfz/h] [1%] [71 w [dB] | [dB(A)] | [dB(A)]
T/N
[km/h]

Str_01 Albersloher Weg L596 TS1 19300 1158 154.4 8.7 87 50 0.0 66.0 57.2

Str_02 | Hafenweg TS1 bis 7200 432 79.2 10.0 3.0 50 0.0 62.1 51.9
Bernhard-Ems Straße

Str_03 | Hafenweg TS2 bis Soester 4700 282 51.7 10.0 3.0 50 3.2 60.3 50
Straße

Str_04 | Hafenweg TS3 bis 2200 132 24.2 10.0 3.0 50 3.2 57.0 46.8
Dortmunder Straße

Str_05 | Hafenweg TS5 bis Ende 1900 114 20.9 10.0 3.0 50 2.4 56.3 46.1

Str_06 | Albersloher Weg TS2 bis 24600 1476 196.8 8.7 87 50 0.0 67.0 58.3
Lippstädter Straße

Str_07 | Albersloher Weg TS3 bis 16300 978 130.4 8.7 87 50 0.0 65.3 56.5
Am Hawerkamp

Str_08 | Kiesekamps Mühle TS1 bis 2800 168 30.8 17.0 17.0 50 0.0 59.7 52.4
Parkhaus

Str_09 | Kiesekamps Mühle TS2 ab 1500 90 16.5 17.0 17.0 50 0.0 57.0 49.6
Parkhaus

Str_10O | Kiesekamps Mühle TS3 bis 800 48 8.8 10.0 3.0 50 0.0 52.6 42.4
Am Mittelhafen

Str_11 Kiesekamps Mühle TS3 bis 600 36 6.6 17.0 17.0 50 0.0 53.0 45.7
Hafengrenzweg

Str_12 | Hafengrenzweg 2100 126 23.1 17.0 17.0 50 0.0 58.5 51.1

Str_13 | Hafengrenzweg bis Am 1600 96 17.6 17.0 17.0 50 0.0 57.3 49.9
Mittelhafen

Str_14 | Hafengrenzweg ab Am 3100 186 34.] 17.0 17.0 50 0.0 60.2 52.8
Mittelhafen bis

Str_15 | Albersloher Weg von 18700 1122 149.6 9.3 9.3 50 0.0 66.0 57.3
Kiesinger Mühle bis
Theodor-Scheiwe Str.

Str_l6 | Albersloher Weg von 30800 1848 246.40 8.4 8.4 50 0.0 67.9 59.2
Theodor-Scheiwe Str. bis
B51

Str_17 | B51 Auffahrtsbereich 50000 3000 550 6.4 6.4 70 0.0 73.5 66.1

Str_18 |B51 Nordost 50000 3000 550 6.4 6.4 70 0.0 71.5 64.1

Str_19 | Albersloher Weg von B51 37200 2232 520.8 8.4 8.4 50 0.0 68.7 62.4

Str_20 | Lütkenbecker Str. TS1 B51 3500 210 38.5 1.2 1.2 50 0.0 55.0 47.6
bis Theodor-Scheiwe Str.

Str_21 Theodor-Scheiwe Str. bis 10700 642 117.7 8.1 8.1 50 0.0 63.2 55.9
Lütkenbecker Weg

Str_21 Theodor-Scheiwe Str. bis 7600 456 83.6 2.9 2.9 50 0.0 59.4 52.1
Lütkenbecker Weg

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Nr. Straßenbezeichnung und DIV MT MN PT PN V MfFrefl | LME LME

Abschnitt Pkw/Lkw . T N
[Kfz/24h] | [Kfz/h] | [Kfz/h] [1%] [7%] T/N [dB] | [dB(A)] | [dB(A)]
[km/h]

Str_22 | Lütkenbecker Str. TS2 ab 10700 642 117.7 1.7 1.7 50 0.0 60.2 52.8
Theodor-Scheiwe Str.

Str_23 | Schillerstraße TS1 bis 12000 720 132 1.7 1.7 50 0.0 60.7 53.3
Ewaldistraße

Str_24 | Schillerstraße TS12 von 9700 582 106.7 1.7 1.7 50 2.4 59.7 52.4
Ewaldistraße bis
Hansaring

Str_25 | HansaringT$1 von Schiller 14500 870 159.50 10.0 3.0 50 2.0 65.2 54.9

Str. bis Emdener Str.

Str_26 | Hansaring TS2 von 15400 924 169.40 10.0 3.0 50 2.2 65.4 55.2
Emdener Str. bis
Dortmunder Str.

Str_27_ | Hansaring TS3 von 14500 870 203 25.0 45.0 50 2.2 68.2 64.2
Dortmunder Str. bis
Soester Str.

Str_28 | Hansaring TS4 von 15200 912 167.2 10.0 3.0 50 2.2 65.4 55.1
Soester Str. bis
Albersioher Weg
Str_29 | Soester Straße 2900 174 31.9 10.0 3.0 50 3.2 58.2 48
Str_30 | Bernhard-Ernst Straße 500 30 5.5 10.0 3.0 50 3.2 50.5 40.3
Str_31 Dortmunder Straße 2400 144 26.4 10.0 3.0 50 3.2 59.3 49.1
Str_32 | Hafengrenzweg 2500 150 27.5 12.5 12.5 50 12.5 58.2 50.8
Hierbei ist:
DIV die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke in Kfz/24 h,
M die maßgebende stündliche Verkehrsstärke in Kfz/h,
p der prozentuale Anteil des Schwerverkehrs am durchschnittlichen täglichen Verkehrsaufkommen in %,
v die für den betreffenden Straßenabschnitt zulässige Höchstgeschwindigkeit in km/h für Pkw und Lkw,
jedoch mindestens 30 km/h und höchstens 80 km/h für Lkw und 130 km/h für Pkw,
Ime der Mittelungspegel nach den RLS 90.
5.4 Beschreibung der Emissionsansätze Wasserstraße

Wenn keine Messergebnisse vorliegen, kann gemäß DIN 18005-1 Kapitel 7.4 die Schallimmission von
gewerblichem Schiffsverkehr auf Flüssen und Kanälen nach der RLS 90 berechnet werden, indem für die
Berechnung an Stelle eines Motorschiffes, Schleppzuges oder Schubverbandes 3LKW mit einer

Geschwindigkeit von 80 km/h (entspricht einem Lm.e = 52 dB(A)) angenommen werden.

In der folgenden Abbildung ist eine Zusammenfassung der in den letzten Jahren auf dem Dortmund-Ems-

Kanal verkehrenden Fahrzeuge dargestellt.

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Schleuse Münster Anzahl der Fahrzeuge ab 2002

(ab 2013 SV ohne zusätzliche Aufsummierung der Schubleichter; 2015 noch nicht abschließend;)

25.000
20.000 Er
8 =
= 15.000 -
=
©
n
=
S 10.000
5
<
5.000 -
0 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 | 2012 2013 2014 ‚| 2015
Summe 19.252 | 19.374 21.487 19.138 19.710 21.466 19.965 19.252 21.130 20.154 | 18.228 17.879 | 18,617 4.004
MS+SV 186.047 15.969 18.259 15.738 16.344 18.192 16.721 15.254 16.795 16.419 | 14.824 14.707 15.045 3.748
sonstige 759 810 633 678 712 581 629 1.249 1.577 ei | 796 894 | 785 T 202
=Sportboote 2.446 2.595 2.595 2.721 2.654 2.693 2.615 2.749 2.758 2.754 | 2608 2.278 2ara7 | 54
‚Anteil der Sportboote 13% 13% 12% 14% 13% 13% 13% 14% 13% 14% |. 14% | 13% 15% 1%
asvV 360 560 647 789 1.042 703 772 967 „1.176 662 I 594 355 335 72
aMS 15.687 15.409 17.612 14.949 15.302 17.489 15.949 14.287 15.619 156.757 | 14.230 14.352 14.710 3.676

Abbildung 12: Anzahl und Zusammensetzung der Schiffe, bezogen auf ein Kalenderjahr

Zur Berechnung der durch den Schiffsverkehr zu erwartenden Geräuscheinwirkungen wurde die Anzahl der

Schiffe für das Jahr 2014 zugrunde gelegt. Ausgehend von 250 Betriebsjahrestagen ergeben sich somit für

einen Tag gemittelte 75 Schiffsbewegungen. Es wurde davon ausgegangen, dass 10% der Schiffe

innerhalb des Nachtzeitraumes unterwegs sind. Somit ist im Tageszeitraum im Mittel von 4 Schiffs-

bewegungen pro Stunde im Nachtzeitraum von 1 Schiffsbewegung pro Stunde auszugehen. In Anlehnung

an die DIN 18005 sind diese mittleren Stundenpegel zu verdreifachen. Folgende Eingabeparameter gehen

in die Berechnungen ein.

Tabelle 21: Wasserstraßenverkehr, bezogen auf Grundlage des Jahres 2014
Nr. Bezeichnung und DIV MT MN PT/N V LME LME
Abschnitt Pkw/Lkw T N
[Schiffäqui- | [Schiffäqui- | [Schiffäqui- | [%] T/N [dB(A)] | [dB(A)]
valent/24h] | valent /h] | valent /h] [km/h]
S_01 | Dortmund Ems Kanal 222 12 3 100 80 57.7 51.6

Gutachten-Nr.:

Projekt:

05 0634 17-3

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster

Textteil - Langfassung
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5.5

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Sachverständige für Immissionsschutz

Beschreibung der Emissionsansätze Schienenverkehr

Die in den Berechnungen berücksichtigten Belastungszahlen der angrenzenden Bahnlinie beruhen auf

Angaben der Deutschen Bahn AG und auf Grundlage der Schall 03 [2012]. Dabei werden in Hinblick auf

eine ausreichende Prognosesicherheit die im Folgenden für den Prognosehorizont 2025 dargestellten

Personen- und

Güterverkehre für

die Beurteilung der Verkehrslärmsituation berücksichtigt.

Keine

Betrachtung findet die eventuell geplante Ertüchtigung der WLE Trasse für den Personenverkehr. In Hinblick

auf die vorliegende Verkehrssituation führt dieses aufgrund der im Verhältnis zu dem übrigen Verkehr

geringen Schallemissionen jedoch nicht zu anderen Ergebnissen. Die Ermittlung der Emission erfolgt

getrennt für den Tages- und Nachtzeitraum (Lwar/Lwan in dB(A)).

Tabelle 22: Schienen-Belastungszahlen der DBAG, Prognosehorizont 2025
Strecke _Zugart | Fahrzeugkategorie Anzahl Anzahl Max. zulässige| Lwar Lwa,n
Fahrzeuge | Fahrzeuge | Geschwindigkeit |in dB(A) in dB(A)
Tag Nacht km/h
S2200_GZ_E 7b. ELOK_SB 5 8 00 63 68
S2200_GZ_E Ob. GW_VK 120 192 00 76 8
S2200_GZ_E 0a. GW_GGK 30 48 00 75 80
S2200_GZ_E Of. KW_KS 30 48 00 71 76
S2200_GZ_E De. KW_GGK 5 8 00 68 73
S2200_GZ_E 7b. ELOK_SB 5 8 20 64 69
S2200_GZ_E Ob. GW_VK 120 192 20 77 82
S2200_GZ_E 0a. GW_GGK 30 48 20 76 8
S2200_GZ_E Of. KW_KS 30 48 20 72 77
S2200_GZ_E De. KW_GGK 5 8 20 69 74
S2200_RV_ET 5b. E_TZUG_SBAHN_RS 64 16 20 77 74
S2200_RV_E 7b. ELOK_SB 32 6 20 72 67
S2200_RV_E 9b. RZW_SB 160 30 20 78 74
S2200_ICE 1. HGV_IK 30 2 20 69 60
S2200_ICE 2. HGV_MS 180 12 20 74 65
S2200_IC_E 7b. ELOK_SB 42 6 20 73 67
S2200_IC_E 9b. RZW_SB 504 72 20 84 78
S2200_AZ/D_E 7b. ELOK_SB 4 2 20 63 63
S2200_AZ/D_E 9b. RZW_SB 48 24 20 73 73
S2000_GZ_E 7b. ELOK_SB 21 19 00 69 72
S2000_GZ_E 10b. GW_VK 504 456 00 82 85
S2000_GZ_E 10a. GW_GGK 126 114 00 8 84
S2000_GZ_E 10f. KW_KS 126 114 00 77 79
S2000_GZ_E 108. KW_GGK 21 19 00 74 77
S2931_GZ_E 7b. ELOK_SB 7 5 00 64 66
S2931_GZ_E 10b. GW_VK 168 120 00 78 79
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Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Strecke _Zugart | Fahrzeugkategorie Anzahl Anzahl Max. zulässige| Lwar Lwa,n
Fahrzeuge | Fahrzeuge | Geschwindigkeit |in dB(A) in dB(A)
Tag Nacht km/h
S2931_GZ_E 100. GW_GGK 42 30 100 77 78
S2931_GZ_E 10f. KW_KS 42 30 100 72 74
S2931_GZ_E 10e. KW_GGK 7 5 100 69 71
S2931_RV_E 7b. ELOK_SB 60 6 100 74 67
S2931_RV_E 9b. RZW_SB 300 30 100 80 73
S2931_RV_ET 5b. E_TZUG_SBAHN_RS 31 7 100 72 69
S2265_RV_VT 6. V_Triebzug 55 5 60 73 65
S2265_RV_VT 6. V_Triebzug 16 (0) 60 67 {0}
5.6 Ermittlung der Geräuschimmissionen und Diskussion der Untersuchungsergebnisse

5.6.1 Beschreibung des Berechnungsverfahrens

Die Berechnung der Schallimmissionen durch den Straßen- und Schienen und Schiffverkehrs erfolgt nach
dem Berechnungsverfahren der RLS 90 und der Schall 03 unter Berücksichtigung der in Abschnitt 5.3 und
Abschnitt 5.4 genannten Berechnungsgrundsätze. Hierzu wird das Programmsystem MAPANDGIS der

Kramer Software GmbH, St. Augustin, in seiner aktuellen Softwareversion (1.1.3.4) verwendet.

Die Berechnung der Geräuschimmissionen im Plangebiet erfolgt in Form von Schallimmissionsplänen
flächenmäßig in einem festgelegten Raster. Der Orientierungswert für Kerngebiete (MK) und Gewerbe-
gebiete von tagsüber 65 dB(A) ist durch den Farbwechsel rot/dunkelrot und der Orientierungswert von

nachts 55 dB(A) durch den Farbwechsel braun/orange gekennzeichnet.

5.7 Untersuchungsergebnisse und Beurteilung der Geräuschimmissionen

Um die Wohn- bzw. Arbeitsqualität innerhalb des Plangebietes sicherzustellen, wurden die auf das
Plangebiet einwirkenden Verkehrslärmimmissionen ermittelt. Die Ergebnisse der Berechnungen sind im

Anhang in Form von Schallimmissionsplänen wie folgt dokumentiert:

Seite 17: Geräuschimmissionen durch Straßenverkehr/Schiene/Wasser im Tageszeitraum im Bereich

des 2. Obergeschosses ohne Lärmminderungsmaßnahmen

Wie aus den Schallimmissionsplänen im Anhang Seite 17 zu ersehen ist, werden im Nahbereich der
Albersioher Weg und der B51 die gebietsspezifischen schalltechnischen Orientierungswerte der DIN 18005

überschritten.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
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5.8 Schallschutzmaßnahmen für das Plangebiet

Dass die mit der Eigenart eines Baugebietes oder einer Baufläche verbundenen Erwartungen an den
Schallschutz erfüllt sind, wird durch die Einhaltung der Orientierungswerte in der Norm DIN 18005'*
ausgedrückt. In vorbelasteten Gebieten, insbesondere bei vorhandener Bebauung, bei bestehenden
Verkehrswegen und in Gemengelagen, lassen sich die Orientierungswerte oft nicht einhalten. Sind
Überschreitungen der Orientierungswerte festzustellen, sollte möglichst ein Ausgleich durch geeignete
Maßnahmen gesichert werden. Im Allgemeinen ist dabei der aktive Lärmschutz an der Emissionsquelle dem
passiven Lärmschutz an den Gebäuden Vorrang zu geben. Im vorliegenden Fall ist in Hinblick auf die
Sicherung von Arbeitsräumen im Gebäudeinnern der Immissionsschutz durch entsprechende bauliche

Maßnahmen am Gebäude zu erbringen.

5.8.1 Anforderungen an die Schalldämmung von Außenbauteilen

In der Einführungsbekanntmachung zur Norm DIN 410915 sind „maßgebliche Außenlärmpegel“ genannt, bei
deren Erreichen bzw. Überschreiten der Nachweis ausreichender Schalldämmung der Außenbauteile

erforderlich ist. Sie betragen in der Tageszeit:

66 dB(A) bei Büroräumen etc.

Hierbei wird unterstellt, dass die Geräuschbelastung im Nachtzeitraum so deutlich absinkt, dass auch die
Anforderungen an Schlafräume nachts mit i.d.R. um 10. dB niedrigeren zulässigen Rauminnenpegeln

(s. z.B. VDI 2719) eingehalten werden.

Die nachfolgende Tabelle entspricht der Tabelle 7 der DIN 4109. Darin ist für verschiedene Lärmpegel-
bereiche das erforderliche resultierende Schalldämm-Maß der Gesamtaußenfläche (erf. R'wres) für
Büroräume angegeben. Die angegebenen Schalldämm-Maße erf. Rwres gelten für die gesamte
Außenfassade eines Raumes, d.h. einschließlich Wandkonstruktion, Fenster, Rollladenkästen und ggf.

weiterer Bauteile.

\* DIN 18005-1, Beiblatt 1: Schallschutz im Städtebau; Berechnungsverfahren; Schalltechnische Orientierungswerte für
die städtebauliche Planung

15 Runderlass des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport vom 10.07.2002; Il B 2 - 408 (MBl. NRW. 2002
5.916 / SMBI.NRW.2323)

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 63 von 68

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Tabelle 23: Anforderungen an die Luftschalldämmung von Außenbauteilen nach DIN 4109
Lärmpegel- Maßgeblicher Erforderliches Schalldamm-Maß
bereich Außenlärmpegel erf. R'w,res in dB

Büroräume und Ähnliches
j bis 55 dB[A) -
ll 56 - 60 dB(A) 30
Il 61 - 65 dB(A) 30
IV 66 - 70 dB(A) 35
V 71-75 dB(A) 40
VI 76-80 dB(A) 45
Vıl > 80 dB(A) 50

Das erforderliche Schalldämm-Maß der Fensterkonstruktionen lässt sich erst bei detaillierter Kenntnis der

weiteren Aufbauten ermitteln.

5.9 Hinweise und Vorschläge für Festsetzungen zum Schallschutz im Bebauungsplan

Zum Schutz vor Lärmeinwirkungen durch den Straßen-, Schienen und Schiffsverkehr werden bei einer
baulichen Errichtung oder baulichen Änderung von Räumen, die nicht nur zum vorübergehenden
Aufenthalt von Menschen bestimmt sind, passive Schallschutzmaßnahmen erforderlich. Die Lärmpegel-

bereiche zur Bestimmung des erforderlichen R'w,res des Außenbauteils sind zu kennzeichnen.

Lärmpegel- Maßgeblicher Beurteilungspegel Erforderliches

bereich Außenlärmpegel Tag Schalldämm-Maß erf.
R'wresin dB

Büroräume und

Ähnliches

| bis 55 dB(A) bis 52 dB(A) -

l 56 - 60 dB[A) 53 - 57 dB(A 30

Il] 61 - 65 dB(A) 58 - 62 dB(A 30

IV 66 - 70 dB(A) 63 - 67 dB(A 35

v 71-75 dB(A) 68 - 72 dB(A 40

v 71-75 dB(A) 68 - 72 dB(A 40

Die Berechnung des resultierenden Schalldämm-Maßes R'wres hat nach DIN 4109 zu erfolgen.

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Von den vorgenannten Festsetzungen kann abgewichen werden, wenn im Rahmen eines Einzel-
nachweises nach DIN 4109 ermittelt wird, dass durch die Errichtung vorgelagerter Baukörper oder sonstiger
baulicher Anlagen aufgrund der verminderten Lärmbelastung geringere Anforderungen an den Schall-
schutz resultieren.

5.10 Neubauabschnitt
Die schalltechnischen Berechnungen wurden dabei für die nachfolgend dargestellten und mit Nummern
gekennzeichneten Straßenabschnitte in Bezug auf die innerhalb des Neubauabschnittes befindlichen
mmissionsorte berücksichtigt.

1

Y

Abbildung 13: Lage des im Rahmen der Schallimmissionsprognose betrachteten Straßenneubaus sowie
der innerhalb des Abschnittes befindlichen Immissionsorte (Baugrenzen)

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Tabelle 24: Maßgebende Verkehrsmengen Neubau
Nr. Name DIV MT MN PT PN V Pkw LME LME
T/N T N
[Kfz/24h] | [Kfz/h] | [Kfz/h] [7] [7] [km/h] | [dB(A)] | [dB(A)]
str_12 Hafengrenzweg 2100 126 23.1 17.0 17.0 50 58.5 51.1
Str_21 Theodor-Scheiwe Str. | 7600 456 83.6 2.9 2.9 50 59.4 52.1

5.10.1 Ermittlung der Geräuschimmissionen und Diskussion der Untersuchungsergebnisse

Die Berechnung der Auswirkungen des Neubaus der Straßen erfolgt beispielhaft für die in Abbildung 13
dargestellten Immissionsorte. Die Immissionsorte liegen auf den Baugrenzen. Sie ensprechen somit der
Fassade, die durch den Straßenverkehrslärm am pontentiell am stärksten betroffenen ist. Die

Untersuchungen beziehen sich auf das erste Obergeschoss.

n den nachfolgenden Tabellen sind die Ergebnisse der punktuellen Berechnungen für die maßgeblichen
mmissionsorte dargestellt. Entsprechend der RLS9O sind Zwischenergebnisse und Pegeldifferenzen auf

0,1 dB(A) zu runden, die Gesamtbeurteilungspegel auf ganze dB(A) aufzurunden.

abelle 25: Gegenüberstellung der Immissionsgrenzwerte der 16. BImSchV und der Beurteilungspegel Lr
durch den Neubau der Straße für die maßgeblichen Immissionsorte innerhalb des
Neubauabschnittes

Immissionsort Geschoss IGW der Lin dB(A) Lin dB(A)
16.BlmSchV Neubau Differenz
in dB(A) Neubau/ IGW
Tag Nacht | Tag Nacht Tag | Nacht
P_NO1, 1.0G; MK 5.6 64 54 62 56 -1.4 1.2
P_NO2, 1.0G, GE 5.6 69 59 62 55 -6.7 4.1
P_NO3, 1.0G, GE 5.6 69 59 62 56 -6.3 -3.7
P_NOA4, 1.0G, GE 5.6 69 59 64 58 -4.1 -1.4
P_NOS, 1.0G, GE 5.6 69 59 65 58 -3.8 -1.1
P_NO6, 1.0G, GE 5.6 69 59 64 57 -5.0 -2.3
P_N07, 1.0G, GE 2.8 69 59 64 58 -4.2 -1.5
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Die Ergebnisse der Ermittlung der durch das auf dem Neubauabschnitt zu erwartende Verkehrsaufkommen

verursachten Beurteilungspegel an den innerhalb und außerhalb des Abschnittes befindlichen Immissions-

orten (siehe Tabellen 20/21) zeigen,

dass auf Grundlage der vorliegenden Verkehrsbelastungsdaten die gebietsspezifischen
Immissionsgrenzwerte der 16. BImSchV an den maßgeblichen Immissionsorten zur Tageszeit einge-
halten bzw. deutlich unterschritten werden. Aus dem Neubau ergeben sich somit keine
Ansprüche auf Schallschutz.

Zur Nachtzeit werden lediglich im MK-Gebiet die dafür geltenten Immissionsgrenzwerte
überschritten. Aufgrund der in dem MK-Gebiet vorhandenen und geplanten Nutzungen liegt

jedoch auch hier kein Anspruch auf Lärmschutz vor.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Textteil - Langfassung

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 67 von 68

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Die Unterzeichner erstellten dieses Gutachten unabhängig und nach bestem Wissen und Gewissen.

Als Grundlage für die Feststellungen und Aussagen der Sachverständigen dienten die vorgelegten und im

Gutachten zitierten Unterlagen sowie die Auskünfte der Beteiligten.

Bericht verfasst durch: Geprüft und freigegeben durch:
. KK
Da .
Dipl.-Umweltwiss. Melanie Rohring Dipl.-Ing. Matthias Brun
Projektleiterin Stellvertretend Fachlich Verantwortlicher
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vo e >

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Tabellarische Emissionskataster

Grafische Emissionskataster

Dokumentation der Immissionsberechnungen
Immissionspläne

Lagepläne

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Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Anhang

Verzeichnis des Anhangs

Anhang
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A Tabellarische Emissionskataster

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Anhang
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Legende Emissionsberechnung TA Lärm/Berechnungen gemäß DIN ISO 9613-2

Zeichen Einheit | Bedeutung
Nr. _ Laufende Quellenortskennzahl
” Quellen mit gleichen Koordinaten (Höhe kann unterschiedlich sein) haben gleiche Nummern.
Kommentar - Textliche Beschreibung der Quelle
Gruppe = Bezeichnung der Quellengruppe
RW/HW m Koordinatenangabe
ke) m Höhe der Emissionsquelle
Index D = Quelle über Dach
DO dB Raumwinkelmaß
KT dB Zuschlag für Ton- und Informationshaltigkeit
Kl dB Zuschlag für Impulshaltigkeit
Lw/LmE aB(A) Schallleistungspegel der Quelle bzw. Mittelungspegel (RLS-90) der Quelle
Korrekturfaktor, nach Bedarf
num.Add. dB (bereits in Lw/LmE enthalten
Messabstand zur Quelle
Bez.Abst. m Die Eintragung ist Grundlage für die Berechnung des Schallleistungspegels. Wenn Eintragung = leer,
dann Emissionswert bereits berechnet.
Eintragung der Messfläche bzw. der Fläche des schallabstrahlenden Bauteils.
Messfl./Anz. m?/- Eintragung ist Grundlage für die Berechnung des Schallleistungspegels. Wenn Eintragung = leer,
“ ” dann Emissionswert bereits berechnet. Bei Fahrbewegungen gibt die Zahl die Anzahl der Fahrzeuge
auf der dazugehörigen Teilstrecke wieder.
Eintragung der Anzahl der Fahrzeuge auf der dazugehörigen Teilstrecke,
Anz. - getrennt nach Beurteilungszeiträumen
Wenn Eintragung = leer, dann Emissionswert bereits berechnet.
Minderungsmaßnahme an der Quelle.
MM dB Wenn die Eintragung = leer, bleibt die Minderungsmaßnahme bei der Berechnung
unberücksichtigt.
Einw.T min Einwirkzeit der Emissionsquelle
RWID _ Bezug zum verwendeten Schalldämmspektrum
nach Bedarf
Wenn Eintragung = 1, dann handelt es sich um die Berechnung kurzzeitiger
ST = Geräuschspitzen. Bei Eintragung = -1 ist die Quelle nicht in den Berech-
nungen berücksichtigt.

Bei den aufgelisteten Spalten ist zu beachten, dass je nach Projekt nicht alle Spalten für die Berechnungen genutzt
und entsprechend dokumentiert werden.

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-3

Anhang

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 3 von 68

Gewerbe
Variante 1 Stadtwerke Bestand, Tag/Nacht

Nr. IKommentar (Gruppe hqa Do Lw/LmE Lw/LmE num. num. Bez. Messfl. MM Lw/Lp
T N Add.T Add.N ‚Abst. m’ Input

m dB dB(A) dB(A) dB dB m ‚Anz. dB dB(A)

ITF_00 [TF_00 |T_65 dB(A) 10.0 0 97.7 97.7 0.0 0.0 1850.0 0 65.0
|TF_00 [TF_00 IN_50 dB(A) 10.0 0 82.7 82.7 0.0 0.0 1850.0 0 50.0
|TF_01 ITF_01 IN_50 dB(A) 10.0 0 85.2 85.2 0.0 0.0 3300.0 0 50.0
|TF_01 ITF_01 |T_65 dB(A) 10.0 0 100.2 100.2 0.0 0.0 3300.0 0 65.0
ITF_02 ITF_01 IN_50 dB(A) 10.0 0 85.5 85.5 0.0 0.0 3580.0 0 50.0
ITF_02 ITF_01 |T_65 dB(A) 10.0 0 100.5 100.5 0.0 0.0 3580.0 0 65.0
ITF_03 ITF_03 |T_66 dB(A) 10.0 0 100.1 100.1 0.0 0.0 2560.0 0 66.0
ITF_03 ITF_03 IN_50 dB(A) 10.0 0 84.1 84.1 0.0 0.0 2560.0 0 50.0
ITF_04 ITF_04 IN_50 dB(A) 10.0 0 86.2 86.2 0.0 0.0 4150.0 0 50.0
ITF_04 ITF_04 |T_66 dB(A) 10.0 0 102.2 102.2 0.0 0.0 4150.0 0 66.0
ITF_06 ITF_05 IN_50 dB(A) 10.0 0 88.1 88.1 0.0 0.0 6440.0 0 50.0
ITF_06 ITF_05 |T_67 dB(A) 10.0 0 105.1 105.1 0.0 0.0 6440.0 0 67.0
ITF_06 ITF_06 |T_67 dB(A) 10.0 0 104.5 104.5 0.0 0.0 5580.0 0 67.0
ITF_06 ITF_06 IN_49 dB(A) 10.0 0 86.5 86.5 0.0 0.0 5580.0 0 49.0
ITF_07 |TF_07 IN_49 dB(A) 10.0 0 84.7 84.7 0.0 0.0 3710.0 0 49.0
ITF_07 ITF_07 |T_67 dB(A) 10.0 0 1027 1027 0.0 0.0 3710.0 0 67.0
ITF_08 ITF_08 IN_50 dB(A) 10.0 0 85.7 85.7 0.0 0.0 3730.0 0 50.0
ITF_08 ITF_08 |T_67 dB(A) 10.0 0 1027 1027 0.0 0.0 3730.0 0 67.0
ITF_09 ITF_09 |T_66 dB(A) 10.0 0 104.8 104.8 0.0 0.0 7660.0 0 66.0
ITF_09 ITF_09 IN_50 dB(A) 10.0 0 88.8 88.8 0.0 0.0 7660.0 0 50.0
ITF_10 |GuD-Kw ITIN_54 dB(A) 10.0 0 99.2 99.2 0.0 0.0 33100.0 0 54.0
ITF_11 IHKW_Erweiterung ITIN_54 dB(A) 10.0 0 92.1 92.1 0.0 0.0 6400.0 0 54.0
ITF_12 ITF_12 |T_67 dB(A) 10.0 0 104.0 104.0 0.0 0.0 5050.0 0 67.0
ITF_12 ITF_12 IN_52 dB(A) 10.0 0 89.0 89.0 0.0 0.0 5050.0 0 52.0
ITF_13 ITF_13 IN_50 dB(A) 10.0 0 85.6 85.6 0.0 0.0 3600.0 0 50.0
ITF_13 ITF_13 |T_66 dB(A) 10.0 0 101.6 101.6 0.0 0.0 3600.0 0 66.0
ITF_14 ITF_14 |T_66 dB(A) 10.0 0 1028 1028 0.0 0.0 4750.0 0 66.0
ITF_14 ITF_14 IN_52 dB(A) 10.0 0 88.8 88.8 0.0 0.0 4750.0 0 52.0
ITF_15 ITF_15 |T_67 dB(A) 10.0 0 105.6 105.6 0.0 0.0 7180.0 0 67.0
ITF_15 ITF_15 IN_53 dB(A) 10.0 0 91.6 91.6 0.0 0.0 7180.0 0 53.0
ITF_16 ITF_16 IN_53 dB(A) 10.0 0 85.7 85.7 0.0 0.0 1840.0 0 53.0
ITF_16 ITF_16 |T_67 dB(A) 10.0 0 99.7 99.7 0.0 0.0 1840.0 0 67.0
ITF_17 ITF_17 IN_53 dB(A) 10.0 0 919 919 0.0 0.0 7750.0 0 53.0
ITF_17 ITF_17 |T_66 dB(A) 10.0 0 104.9 104.9 0.0 0.0 7750.0 0 66.0
ITF_18 ITF_18 |T_67 dB(A) 10.0 0 101.6 101.6 0.0 0.0 2870.0 0 67.0
ITF_18 ITF_18 IN_52 dB(A) 10.0 0 86.6 86.6 0.0 0.0 2870.0 0 52.0
ITF_19 ITF_19 |T_67 dB(A) 10.0 0 103.8 103.8 0.0 0.0 4830.0 0 67.0
ITF_19 ITF_19 IN_53 dB(A) 10.0 0 89.8 89.8 0.0 0.0 4830.0 0 53.0
ITF_20 ITF_20 IN_52 dB(A) 10.0 0 85.2 85.2 0.0 0.0 2080.0 0 52.0
ITF_20 ITF_20 |T_67 dB(A) 10.0 0 100.2 100.2 0.0 0.0 2080.0 0 67.0
ITF_21 ITF_21 IN_52 dB(A) 10.0 0 9.4 9.4 0.0 0.0 27570.0 0 52.0
ITF_21 ITF_21 |T_66 dB(A) 10.0 0 110.4 110.4 0.0 0.0 27570.0 0 66.0
ITF_22 ITF_22 IN_52 dB(A) 10.0 0 94.0 94.0 0.0 0.0 16000.0 0 52.0
ITF_22 ITF_22 |T_66 dB(A) 10.0 0 108.0 108.0 0.0 0.0 16000.0 0 66.0
ITF_23 ITF_23 IN_50 dB(A) 10.0 0 91.6 91.6 0.0 0.0 14530.0 0 50.0
ITF_23 ITF_23 |T_66 dB(A) 10.0 0 107.6 107.6 0.0 0.0 14530.0 0 66.0
ITF_24 ITF_24 |T_66 dB(A) 10.0 0 1142 1142 0.0 0.0 66500.0 0 66.0
ITF_24 ITF_24 IN_52 dB(A) 10.0 0 100.2 100.2 0.0 0.0 66510.0 0 52.0
ITF_25 ISO Bau- und Gartenmarkt |TIN_60/35 dB(A) 10.0 0 104.4 79.4 0.0 25.0 27370.0 0 60.0
ITF_26 Baustoffhandel |TIN_60/35 dB(A) 10.0 0 99.6 74.6 0.0 25.0 9090.0 0 60.0
ITF_27 ITF_27 |T_60 dB(A) 10.0 0 106.9 106.9 0.0 0.0 48450.0 0 60.0
ITF_27 ITF_27 IN_40 dB(A) 10.0 0 86.9 86.9 0.0 0.0 48450.0 0 40.0

Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Sachverständige für Immissionsschutz

Variante 2 Stadtwerke mit Erweiterungspotential, Tag/Nacht

Nr. IKommentar (Gruppe hqa Do Lw/LmE Lw/LmE num. num. Bez. Messfl. MM Lw/Lp
T N Add.T Add.N ‚Abst. m’ Input

m dB dB(A) dB(A) dB dB m ‚Anz. dB dB(A)

ITF_00 [TF_00 IN_50 dB(A) 10.0 0 82.7 82.7 0.0 0.0 1850.0 0 50.0
ITF_00 [TF_00 |T_65 dB(A) 10.0 0 97.7 97.7 0.0 0.0 1850.0 0 65.0
|TF_01 ITF_01 |T_65 dB(A) 10.0 0 100.2 100.2 0.0 0.0 3300.0 0 65.0
|TF_01 ITF_01 IN_50 dB(A) 10.0 0 85.2 85.2 0.0 0.0 3300.0 0 50.0
ITF_02 ITF_02 |T_65 dB(A) 10.0 0 100.5 100.5 0.0 0.0 3580.0 0 65.0
ITF_02 ITF_02 IN_50 dB(A) 10.0 0 85.5 85.5 0.0 0.0 3580.0 0 50.0
ITF_03 ITF_03 |T_66 dB(A) 10.0 0 100.1 100.1 0.0 0.0 2560.0 0 66.0
|TF_03 [TF_03 IN_50 dB(A) 10.0 0 84.1 84.1 0.0 0.0 2560.0 0 50.0
ITF_04 ITF_04 |T_66 dB(A) 10.0 0 102.2 102.2 0.0 0.0 4150.0 0 66.0
ITF_04 ITF_04 IN_50 dB(A) 10.0 0 86.2 86.2 0.0 0.0 4150.0 0 50.0
ITF_06 ITF_05 |T_67 dB(A) 10.0 0 105.1 105.1 0.0 0.0 6440.0 0 67.0
ITF_06 ITF_05 IN_45 dB(A) 10.0 0 83.1 83.1 0.0 0.0 6440.0 0 45.0
ITF_06 ITF_06 |T_67 dB(A) 10.0 0 104.5 104.5 0.0 0.0 5580.0 0 67.0
ITF_06 ITF_06 IN_45 dB(A) 10.0 0 82.5 82.5 0.0 0.0 5580.0 0 45.0
ITF_07 ITF_07 IN_45 dB(A) 10.0 0 80.7 80.7 0.0 0.0 3710.0 0 45.0
ITF_07 ITF_07 |T_67 dB(A) 10.0 0 1027 1027 0.0 0.0 3710.0 0 67.0
ITF_08 ITF_08 |T_67 dB(A) 10.0 0 1027 1027 0.0 0.0 3730.0 0 67.0
ITF_08 ITF_08 IN_45 dB(A) 10.0 0 80.7 80.7 0.0 0.0 3730.0 0 45.0
ITF_09 ITF_09 IN_45 dB(A) 10.0 0 83.8 83.8 0.0 0.0 7660.0 0 45.0
ITF_09 ITF_09 |T_66 dB(A) 10.0 0 104.8 104.8 0.0 0.0 7660.0 0 66.0
ITF_10 |GuD-Kw |TIN_57 dB(A) 10.0 0 1022 1022 0.0 0.0 33100.0 0 570
ITF_11 IHKW_Erweiterung |TIN_54 dB(A) 10.0 0 92.1 92.1 0.0 0.0 6400.0 0 54.0
ITF_12 ITF_12 IN_50 dB(A) 10.0 0 87.0 87.0 0.0 0.0 5050.0 0 50.0
ITF_12 ITF_12 |T_67 dB(A) 10.0 0 104.0 104.0 0.0 0.0 5050.0 0 67.0
ITF_13 ITF_13 |T_66 dB(A) 10.0 0 101.6 101.6 0.0 0.0 3600.0 0 66.0
ITF_13 ITF_13 IN_50 dB(A) 10.0 0 85.6 85.6 0.0 0.0 3600.0 0 50.0
ITF_14 ITF_14 IN_50 dB(A) 10.0 0 86.8 86.8 0.0 0.0 4750.0 0 50.0
ITF_14 ITF_14 |T_66 dB(A) 10.0 0 1028 1028 0.0 0.0 4750.0 0 66.0
ITF_15 ITF_15 IN_50 dB(A) 10.0 0 88.6 88.6 0.0 0.0 7180.0 0 50.0
ITF_15 ITF_15 |T_67 dB(A) 10.0 0 105.6 105.6 0.0 0.0 7180.0 0 67.0
ITF_16 ITF_16 IN_50 dB(A) 10.0 0 82.7 82.7 0.0 0.0 1840.0 0 50.0
ITF_16 ITF_16 |T_67 dB(A) 10.0 0 99.7 99.7 0.0 0.0 1840.0 0 67.0
ITF_17 ITF_17 IN_50 dB(A) 10.0 0 88.9 88.9 0.0 0.0 7750.0 0 50.0
ITF_17 ITF_17 |T_66 dB(A) 10.0 0 104.9 104.9 0.0 0.0 7750.0 0 66.0
ITF_18 ITF_18 |T_67 dB(A) 10.0 0 101.6 101.6 0.0 0.0 2870.0 0 67.0
ITF_18 ITF_18 IN_50 dB(A) 10.0 0 84.6 84.6 0.0 0.0 2870.0 0 50.0
ITF_19 ITF_19 |T_67 dB(A) 10.0 0 103.8 103.8 0.0 0.0 4830.0 0 67.0
ITF_19 ITF_19 IN_50 dB(A) 10.0 0 86.8 86.8 0.0 0.0 4830.0 0 50.0
ITF_20 ITF_20 IN_50 dB(A) 10.0 0 83.2 83.2 0.0 0.0 2080.0 0 50.0
ITF_20 ITF_20 |T_67 dB(A) 10.0 0 100.2 100.2 0.0 0.0 2080.0 0 67.0
ITF_21 ITF_21 |T_66 dB(A) 10.0 0 110.4 110.4 0.0 0.0 27570.0 0 66.0
ITF_21 ITF_21 IN_51 dB(A) 10.0 0 95.4 95.4 0.0 0.0 27570.0 0 510
ITF_22 ITF_22 IN_52 dB(A) 10.0 0 94.0 94.0 0.0 0.0 16000.0 0 52.0
ITF_22 ITF_22 |T_66 dB(A) 10.0 0 108.0 108.0 0.0 0.0 16000.0 0 66.0
ITF_23 ITF_23 IN_50 dB(A) 10.0 0 91.6 91.6 0.0 0.0 14530.0 0 50.0
ITF_23 ITF_23 |T_66 dB(A) 10.0 0 107.6 107.6 0.0 0.0 14530.0 0 66.0
ITF_24 ITF_24 |T_66 dB(A) 10.0 0 1142 1142 0.0 0.0 66500.0 0 66.0
ITF_24 ITF_24 IN_51 dB(A) 10.0 0 99.2 99.2 0.0 0.0 66500.0 0 510
ITF_25 ISO Bau- und Gartenmarkt |TIN_60/35 dB(A) 10.0 0 104.4 79.4 0.0 25.0 27370.0 0 60.0
ITF_26 Baustoffhandel |TIN_60/35 dB(A) 10.0 0 99.6 74.6 0.0 25.0 9090.0 0 60.0
ITF_27 ITF_27 |T_60 dB(A) 10.0 0 106.9 106.9 0.0 0.0 48450.0 0 60.0
ITF_27 ITF_27 IN_43 dB(A) 10.0 0 89.9 89.9 0.0 0.0 48450.0 0 43.0

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Verkehr

Emissionen Straße/Schiff Gesamt

Nr. Name (ch. [ME [ME DIV B& MT MN PT PN WVPkw Vikw VPkw VLkw Dstro Bi Mrreft.

bst. |T att. 1 ff %

kB(A) KB(A) Ken kizin Kim % % kmin kmin kmih km kB kB
Str_01 lbersioher Weg L596 T81 9 | 660 | 572 Jısoo| 3 [me] 1a [a7 jer | 50 | 50 | 50 | so | 00 | 00 00
Str_02 Hafenweg TS1 bis Bernhard-Ems Straße 35] 91 | ss [700] 4 ]ja2] 70 |100|30 | 50 | 50 | 5 | 5 | 00 | 00 00
6tr_03 Hafenweg 52 bis Soester Straße 35 | 603 | 500 jamoo| 4 282 | 52 |100|30 | 50 | &0 | 50 | 50 | 00 | 00 32
6tr_04 Hafenweg T83 bis Dortmunder Strasse 35 | 570 | #68 2200| 4 [12] 2 jmo|30 | 50 | so | so | 5 | 00 | 00 32
[5tr_05 Hafenweg T85 bis Ende 35] 53 | #61 [too] 4 ja] 21 [10|30 | 50 | 50 | © | 5 | 00 | 00 24
Str_06 [Albersioher Weg 152 bis Lippstädter Straße 20 | 670 | 583 [2400| 3 jtare| tor |er |er | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
[5tr_07 lbersioher Weg T83 bis Am Hewerkamp] 2 | 653 | 565 J1esoo| 3 Tore | 10 jer er | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
Str_09_Kiesekamps Mühle T82 ab Parkhaus 5 | 570 | 46 |tsoo| # jo | 17 Tmmolızo| 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
Sr_10_Kiesekamps Mühle TS3 bis Am Mittelhafen 5 | 56 | 24 |oo| 4 ja | 9 j100130| 50 | so | 50 | so | 00 | 00 00
Str_11_Kiesekamps Mühle TS3 bis Hafengrenzweg 5 | 530 | 7 [oo | # | % | 7 Tmolıo| 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
Str_12 Hafengrenzueg 5 | 585 | 511 Jzmo| #4 j126 | 23 Tmmolızo| 50 | 50 | 50 | so | 00 | 00 00
Str_13_Hafengrenzweg bis Am Mittelhafen 5 | 53] #3 |too| # | | 18 |tmolızo| 50 | so | 50 | so | 00 | 00 00
Str_14 Hafengrenzweg ab Am Mittelhafen bis 5 | 602 | 528 [3100| # J1s6 | 34 Itmolızo| 50 | 50 | 50 | so | 00 | 00 00
Str_15 lbersioher Weg von Kiesinger Mühle bis Theodor- 20 | 660 | 573 j1er00| 3 Im22| 10 |o3 a3 | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
cheiwe Str.

tr_16 Albersioher Weg von Theodor-Scheiwe Sir.bis B51 20 | 673 | 502 jsosoo| 3 Tteas| 26 |84 [84 | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
tr_19 lbersioher Weg von B51 20 | 687 | 824 jarzoo| 1 T22s2| 521 |84 [84 | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
Str_17 BS1 Auffahrisbereich 20 | 735 | 66.1 Jsoooo| 2 Tz000| so |64 [64 | 70 | vo | o | o | 00 | 00 00
Str_18 B51 Nordost 15 | 715 ] 641 ]jsoooo| 2 [zoo | 550 64 |64 | vo | vo | o | mo | 00 | oo 00
(5tr_22 Lütkenberger Str. T82 ab Theodeor-Schweiwe Str 35 | 602 | 528 [tool 4 je | me 17 17 | 50 | 0 | 5 | 50 | 00 | 00 00
6_23 Schilerstraße TS1 bis Ewaldistraße 35 | 07 | 533 [tool 4 [mo | 12 17 17 | 50 | so | 5 | 50 | 00 | 00 00
tr_24 |Schilerstraße TS12 von Ewaldistraße bis Hansaring 5 | 507 | 524 |sroo| # Js82 |1or 17 17 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 24
Str_25 HansaringTS1 von Schiller Str. bis Emdener Str. 5 | #52 ] 529 100] 4 |ero | 10 [100130 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 20
(r_26 Hansaring T82 von Emdener Str. is Dortmunder Str. 5 | 654] 552 10] #4 |824 | 19 [100] 30 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 22
Str_27 Hansaring T83 von Dortmunder Str. bis Soester Str. 5 | 682 | 642 j1400| 1 jero | 203 2501450] 50 | 50 | 50 | so | 00 | 00 22
Sr_28 Hansaring TS4 von Soester Str. bis Ibersioher Weg 5 | 654 ] 551 [15200] # |812 | 1er [100130 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 22
6_29 oester Straße 3 | 582 | 40 |2o00| #4 j17ra | 32 J100|30 | 50 | so | 50 | 0 | 00 | 00 32
Sr_30 Bemhard-Ernst Straße 3] 505 | 03 |500 | # | 30 | 6 j100]30 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 32
Sir_20 Fütkenberger Sir. TS1 B51bis Theodeor-Schweiwestt. | 3.5 | 550 | 476 3600| 4 |210 | so 112 |12 | 50 | so | 50 | 50 | 00 | 00 00
6ir_20 [ütkenberger Sir. TS1 B51bis Theodeor-Schweiwestt. | 35 | 550 | 476 [00] 4 |2m| se [12 |12 | 5 | 50 | 50 | 50 [00 | 00 00
Sir_20 [ütkenberger Sir. TS1 B51bis Theodeor-Schweiwestt. | 35 | 550 | 476 |s00| 4 |2m0 | se 1212 | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
Str_20 Fütkenberger Sir. TS1 B51bis Theodeor-Schweiwestt. | 3.5 | 550 | 476 3500| 4 |z210 | so 11212 | 50 | so | 50 | 50 | 00 | 00 00
[5tr_08 Kiesekamps Mühle T81 bis Parkhaus 5 | 507 | 524 J2eoo | # j1es | 37 Tmmolızo| 50 | 50 | 50 | so | 00 | 00 00
Str_21 |Theodor-Scheiwe Str. is Lükenbecker Weg 5 | #32 | 559 jmoroo| #4 je | 11 |81 |eı | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 00
Sr_31 Dortmunder Straße 35 | 503 | 1 [zoo] #4 [1a] 26 [10030 | 50 | 50 | 50 | 50 | 20 | 00 32
Str_21 [Theodor-Scheiwe Str. bis Lükenbecker Weg 5 | 504 | 521 |rooo| # ja | ea |28]28 | 50 | so | 50 | 0 | 00 | 00 00
6tr_32 Hafengrenzweg 5 | 582 | 508 |2s00| #4 10 | 28 |125]125] 50 | so | 50 | so | 00 | 00 00
6.01 Kchife T | 577 I 516 123 | 2 | 12 | 3 moolmoo| 0 | 80 | 0 | 80 | 00 | 00 00
Neubauabschnitte Straße
Nr. Name lAchs.] LME | LME [DIV | Str. TMT MN [PT [PN [VPkw|VLkwVPkw|VLkwiDstro] Stg. MFrefi.

Abst.| T N Gatt. Titın|ıN %

m | dB(A) | dB(A) |Ktzi24 Kfzih |Ktzm | % | % | kmm | kmih | kmin | kmih | dB dB

h

Str_12 Hafengrenzweg 5 | 585 | 511 |2to| 4 j126 | 23 |tmolızo] 50 | so | 50 | so | 00 | 00 00
Sr_21 [Theodor-Scheiwe Str. is Lükenbecker Weg 5 | 594 | 527 [000] 4 [46 | 84 129129 | 50 | s0 | 50 | 50 | 00 | 00 00
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 6 von 68

Emissionen Schiene

Name TypiD Fahrzeugart Anzahl Anzahl Anzahl wi wii v
Tag Nacht ‚Achsen Tag Nacht
[dB(A)] [dB(A)] [km/h]
62200_6Z_E 1 7b.ELOK_SB 5.0000 8.0000 4 630 680 100
6220062 E 1 Tob. GW_YK 120.0000 192.000 4 760 810 100
6220062 E 1 102. GW_GCK 30.0000 48.0000 4 750 800 100
6220062 E 1 Tot.KWKS 30.0000 48.0000 4 710 760 100
6220062 E 1 T0s.KW_GCK 5.0000 8.0000 4 680 730 100
6220062 E 1 7b.ELOK_SB 5.0000 8.0000 4 640 690 120
6220062 E 1 TOb. GW_YK 120.0000 192.000 4 770 320 120
62200_6Z_E 1 108. GW_GCK 30.0000 48.0000 4 760 810 120
6220062 E 1 Tot. KWKS 30.0000 48.0000 4 720 770 120
6220062 E 1 Ts. KW_GCK 5.0000 8.0000 4 690 740 120
62200. RV_ET 1 5b. E_TZUG_SBAHNRS 64.0000 16.0000 10 770 740 120
62200. RV_E 1 7b.ELOK_SB 32.0000 6.0000 4 720 670 120
62200 RV_E 1 %.RZW_SB 16.0000 30.0000 4 780 740 120
[52200_ICE 1 T.HGV_TK 30.0000 2.0000 4 690 600 120
[52200_ICE 1 2.HCV_NS 180.0000 12.0000 4 740 650 120
[52200_IC_E 1 7b.ELOK_SB 42.0000 6.0000 4 730 670 120
152200_IC_E 1 %.RZW_SB 504.0000 72.0000 4 340 780 120
[52200_AZID_E 1 7b.ELOK_SB 4.0000 2.0000 4 630 630 120
[52200_AZID_E 1 %.RZW_SB 48.0000 24.0000 4 730 730 120
5200062 E 2 7b.ELOK_SB 21.0000 19.0000 4 690 720 100
52000_GZ_E 2 To. GW_VK 504.000 456.000 4 820 850 100
200062 E 2 108. GW_GCK 126.000 14.0000 4 810 340 100
5200062 E 2 Tot. KWKS 126.0000 14.0000 4 770 790 100
6200062 E 2 T0s.KW_GCK 21.0000 19.0000 4 740 770 100
6293162. E 3 7b.ELOK_SB 7.0000 5.0000 4 640 660 100
6203162 E 3 Tob. GW_YK 168.0000 120.000 4 780 790 100
6293162 E 3 102. GW_GCK 42.0000 30.0000 4 770 780 100
6293162. E 3 Tor. KWKS 42.0000 30.0000 4 720 740 100
6203162 E 3 Ts. KW_GCK 7.0000 5.0000 4 690 710 100
SO RV_E 3 7b.ELOK_SB 60.0000 6.0000 4 740 670 100
S2O3I_RV_E 3 %.RZW_SB 300.0000 30.0000 4 800 730 100
S2O3I_RV_ET 3 5b. E_TZUG_SBAHNRS 31.0000 7.0000 10 720 690 100
62265. RV_VT 4 6. V_Triebzug 55.0000 5.0000 6 730 650 60
[62265_RV_VT 4 6. V_Triebzug 16.0000 0.0000 6 670 00 60
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 7 von 68

uppenkampundpartner
LE u Su vu | u EB BB EBEE BE 5
Sachverständige für Immissionsschutz

B Grafische Emissionskataster

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Anhang
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 8 von 68

uppenkampunapartner

Sachverständige für Immissionsschutz

Planinhalt:
Lageplan

Maßstab:
keine Angabe

Kommentar:

Grafisches Emissionskataster Gewerbe

\ NORDEN
N 07

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-3

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster

Anhang
Seite 9 von 68

uppenkampundpartner

Sachverständige für Immissionsschutz

Planinhalt:
Lageplan

Maßstab:
keine Angabe

Kommentar:
Grafisches Emissionskataster Verkehr

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster

Anhang
Seite 10 von 68

uppenkampundpartner
LE u Su vu | u EB BB EBEE BE 5
Sachverständige für Immissionsschutz

C Dokumentation der Immissionsberechnungen

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-3 Anhang
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 11 von 68

uppenkampundpartner
LE u Su vu | u EB BB EBEE BE 5
Sachverständige für Immissionsschutz

Legende Immissionsberechnung TA Lärm/Berechnungen gemäß DIN ISO 9613-2

Zeichen Einheit |Bedeutung
Nr. _ Laufende Quellenortskennzahl
” Quellen mit gleichen Koordinaten (Höhe kann unterschiedlich sein) haben gleiche Nummern.
Kommentar - Textliche Beschreibung der Quelle
Gruppe = Bezeichnung der Quellengruppe
Schalldruckpegel der Emissionsquelle am Immissionspunkt.
LAT AB(A) Je nach Berechnungsart ist LAT mit oder ohne Berücksichtigung von Minderungsmaßnahmen
angegeben.
DC dB Richtwirkungskorrektur(DI wird separat ausgewiesen)
DT dB Korrekturwert für die Einwirkzeit im Verhältnis zum Beurteilungszeitraum
+RT dB Zuschlag für Tageszeiten erhöhter Empfindlichkeit
MM dB Minderungsmaßnahme an der Quelle.
Wenn die Eintragung = leer, bleibt die Minderungsmaßnahme bei der Berechnung unberücksichtigt.
KT/KI dB Zuschlag für Ton-, Informations- und Impulshaltigkeit
Meteorologie-Korrektur-Faktor
Cmet dB Größe abhängig von der Lage des Immissionsortes zur Emissionsquelle und der Hauptwindrichtung in
dem jeweiligen Gebiet.
Horizontaler (projizierter) Abstand der Emissionsquelle zum Emissionsort.
ap) m Bei Berechnungen mit Geländeberücksichtigung = Strecke zwischen Emissionsquelle und
Immissionsort.
DI dB Richtwirkungsmaß
Nr dB Die Dämpfung aufgrund von Abschirmung
(z. B. Schallschirm)
iv dB Die Dämpfung aufgrund geometrischer Ausbreitung
Hinweis: die Berechnung erfolgt softwareintern und ist u. U. nicht händisch überprüfbar.
Aatm dB Die Dämpfung aufgrund von Luftabsorption
Agr dB Die Dämpfung aufgrund des Bodeneffekts
Refl.Ant. dB Reflexionsanteil an senkrechten Oberflächen und Decken bzw. Wänden
Lw/LmE aB(A) Schallleistungspegel der Quelle bzw. Mittelungspegel (RLS-90) der Quelle

Bei den aufgelisteten Spalten ist zu beachten, dass je nach Projekt nicht alle Spalten für die Berechnungen genutzt
und entsprechend dokumentiert werden.

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-3

Anhang

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 12 von 68

Gewerbelärm
Variante 1 Stadtwerke Bestand
IPO1a/ Hafenweg 6 (GE)
Nr. [Kommentar (Gruppe LAT | LAT [DC |MM [Cmet| d(p) | DI |Abar | Adiv |Aatm| Agr | Refl. | Refl. |Lw/LmElLw/LmE)
N T Ant.T[AntN| T N
dB(A)\dB(A)|dB | dB | dB m |[dB| dB | dB | dB | dB | dB | dB | dB(A) | dB(A)
|TF_00 |TF_00 |T_65 dB(A) - 1494 [0010| 0 731 |10/00!483[00[00| - - 97.7 -
|TF_00 |TF_00 IN_50 dB(A) 344| - 10010 | - 731 [0100/43[00[00| - - - 82.7
ITF_01 |TF_01 |T_65 dB(A) - 148.0 [0010| 011144|0/001522[00[00| - - 100.2 -
ITF_01 |TF_01 IN_50 dB(A) 30/ - 100/01 - |114410100/|522[00[00| - - - 85.2
|TF_02 |TF_01 |T_65 dB(A) - 1453 [00/0 | 0 | 1&21|0[001552[00|[00| - - 100.5 -
ITF_02 |TF_01 IN_50 dB(A) 303| - 00/0 | - [12110100 /52[00[00| - - - 85.5
|TF_03 |TF_03 |T_66 dB(A) - 143.0 [00/0 | 0 1207!0]001!570[00[00| - - 100.1 -
|TF_03 |TF_03 IN_50 dB(A) 270| - 100[0 | - [200710100/570[00[00| - - - 84.1
|TF_04 |TF_04 |T_66 dB(A) - 1436 [0.010 | 0 1238910 /001|586[00[00| - - 102.2 -
|TF_04 |TF_04 IN_50 dB(A) 276| - 10010 | - |2389/0100/586[| 00 [00 | - - - 86.2
|TF_05 |TF_05 |T_67 dB(A) - 1445 [0.010 | 0 1300110]001!605[00[00| - - 105.1 -
|TF_05 |TF_05 IN_50 dB(A) 275| - 00/0 | - [30010100605] 00 [00 | - - - 88.1
|TF_06 |TF_06 |T_67 dB(A) - 1418/0010 | 0 132310 /00|826[00[00| - - 104.5 -
|TF_06 |TF_06 IN_49 dB(A) 238 - j0o0l0o | - [323/000 /|26|00 [oo | - - - 86.5
|TF_07 |TF_07 |T_67 dB(A) - 1389 [0.010 | 0 1474|0/00|638[00[00| - - 102.7 -
|TF_07 |TF_07 IN_49 dB(A) 209| - 100/10 | - [4374 |0100/638| 00 [00 | - - - 84.7
|TF_08 |TF_08 |T_67 dB(A) - 1381 [0010 | 0 14813|000!646[00[00| - - 102.7 -
|TF_08 |TF_08 IN_50 dB(A) 2141| - 1000| - [4813| 0100|646| 00 |00 | - - - 85.7
|TF_09 |TF_09 |T_66 dB(A) - 1390 [00/0 | 0 1550!07/001!659[00[00| - - 104.8 -
|TF_09 |TF_09 IN_50 dB(A) 2330| - 100/00 | - [550/0100/689[00[oo| - - - 88.8
ITF_10 |GuD-Kw ITIN_54 dB(A) 416/416 100/10 | 0 [2136 [0 100 1576| 00 [00 | - - 992 | 992
|TF_11 |HKW_Erweiterung ITIN_54 dB(A) 282[28210010 0 /4384|0100[/68[00[00| - - 921 | 92.1
|TF_12 |TF_12 |T_67 dB(A) - 1392 [0010 | 0 149.0|0]00!648[00[00| - - 104.0 -
|TF_12 |TF_12 IN_52 dB(A) 2422| - 1000 - [491.1|0100/648| 00 [00 | - - - 89.0
|TF_13 |TF_13 |T_66 dB(A) - 1356 [00/0 | 0 1560510 [001!660[00[00| - - 101.6 -
|TF_13 |TF_13 IN_50 dB(A) 196) - [0010| - 1560410[001660[00[00| - - - 85.6
ITF_14 |TF_14 |T_66 dB(A) - 1368 [0.010 | 0 1520|0/001660[00[00| - - 102.8 -
|TF_14 |TF_14 IN_52 dB(A) 228/| - 100[0 | - [5620[0100[/660|00[00| - - - 88.8
|TF_15 |TF_15 |T_67 dB(A) - 1403 [0.010 | 0 13862|10|22|680[00[00| - - 105.6 -
|TF_15 |TF_15 IN_53 dB(A) 263 - 100/01 - [3620 122/60[00[00| - - - 91.6
|TF_16 |TF_16 |T_67 dB(A) - 1358 [0010 | 0 144310[011638[00[00| - - 99.6 -
|TF_16 |TF_16 IN_53 dB(A) 218/ - 100/01 - [4343[0101[/638[| 00 [00 | - - - 85.6
|TF_17 |TF_17 |T_66 dB(A) - 1402 [0.010 | 0 14859|07]00!647[00[00| - - 104.9 -
ITF_17 |TF_17 IN_53 dB(A) 2741| - 100101 - [486710100[/647[00 [00 | - - - 919
|TF_18 |TF_18 |T_67 dB(A) - 1355 [0.010 | 0 156711000 |661[00[00| - - 101.6 -
|TF_18 |TF_18 IN_52 dB(A) 205| - 100/10 | - [567.110100/661[00 [00 | - - - 86.6
|TF_19 |TF_19 |T_67 dB(A) - 136.7 [0010 | 0 15144|0[201652[00[00| - - 103.8 -
|TF_19 |TF_19 IN_53 dB(A) 227| - 000/01 - [514410 120/652[|00[00| - - - 89.8
|TF_20 |TF_20 |T_67 dB(A) - 134.0 [0010 | 0 1527|0/001!662[00[00| - - 100.2 -
|TF_20 |TF_20 IN_52 dB(A) 190) - [0010 | - 1527107/00162[00[00| - - - 85.2
ITF_21 |TF_21 |T_66 dB(A) - 1422 [0010| 0 ,7212!0/001!62[00[00| - - 110.4 -
ITF_21 |TF_21 IN_52 dB(A) 2822| - 100[0 | - |2212/0100/62[00[00| - - - 9.4
|TF_22 |TF_22 |T_66 dB(A) - 1395 [0.010 | 0 1 757|0]001|686[00[00| - - 108.0 -
|TF_22 |TF_22 IN_52 dB(A) 255/ - 00/0 | - [7567[0100[/686] 00 [00 | - - - 94.0
|TF_23 |TF_23 |T_66 dB(A) - 1385 [0.010 | 0 |808110 00 |seget[oo [00] - - 1076 -
|TF_23 |TF_23 IN_50 dB(A) 225/| - 100[0 | - [soat [0 100 |691[ 00 [00 | - - - 91.6
ITF_24 |TF_24 |T_66 dB(A) - 1443 [0010| 0188351|0]00|699[00[00| - - 114.2 -
ITF_24 |TF_24 IN_52 dB(A) 303| - lo0ol0o | - [8835/0100 /699| oo [oo | - - - 100.2
|TF_25 |SO Bau- und Gartenmarkt ITN_60/35 dB(A)| 7.3 [3231000 | 0 [94620116 [7085| 00 [00 | - - 104.4 | 79.4
|TF_26 Baustoffhandel ITIN_60/35 dB(A)| 3.8 [28.8 10.0] 0 | 0 [9758 10100[708| 00 [00 | - - 996 | 74.6
|TF_27 |TF_27 |T_60 dB(A) - 1355 [0.0] 0 | 0 1103558! 0 [00 |713[00[00| - - 106.8 -
|TF_27 |TF_27 IN_40 dB(A) 155) - [0010| - 110386410 [00 |713[00[00| - - - 86.8
Sum 44.4 | 56.3
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 13 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO1b/ Hafenweg 24 (GE)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |DC|MM |Cmet| dip) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |Lw/ILmEILw/LmE|
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

TF_00 |TF_00 65 dA) - [40200] 0 | 0 | 2106 [0 |on [55] 00 Joo| - | - | | -

TF_00 [TF_00 NSoasa) 1252| - j00[0 | - [210610 |00 57500 |oo| - | - | - [87

TF01 ITF.01 65 aA) - [443 [00] 0 | 0 | 30 |0n [557| 00 |o0| - | - |m2| -

TF01 ITF.01 NSoasa) |285] - j00| 0 | - [1713]0]00|557] 00 |oo| - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - [36700] 0 | 0 | 182 [0 [on [538] 00 Joo| - | - [ws| -

TF02 |TF_01 Nsoasa) |317| - joolo| - [1ss2]0]00 538] 00 |oo| - | - | - | 85

TF_03 |TF_03 66 dBtA) - [472]00| 0 | 0 |1%37 [0 |on [328] 00 Jo0| - | - Jwıi| -

TF-03 IIF_03 NSoasa) 3172| - j00[0| - [1237 [000828] 00 joo| - | - | - T 841

TF04 IIF.04 66 dB1A) - [483]00| 0 | 0 |1a8 [0 |on [328] 00 |o0| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 NSoaa) |333] - joolo| - [1a8|0]00|528]o0|joo| - | - | - | 82

[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [505 [oo] o | 0 | 107 [o [oo [526] 00 Joo| - | - J1os1| -

TF05 ITF_05 NSoasa) 1335| - j00[0 | - [107000 1546| 00 |oo| - | - | - Tas

TF06 |TF_06 67 B1A) - |470 [00] 0 | 0 |2103 [0 [on [575] 00 Jo0| - | - [mas] -

TF_06 |TF_06 Nasa) |280| - j00| 0 | - [2103000 jsr5] 00 |oo| - | - | - | 85

TF-o7 [rr.o7 67 BA) - [#300] 0 | 0 |2575 [0 | oo [sa2| 00 Joo| - | - [mr| -

TF-o7 [rF.o7 nasse) ]255| - jo0jo| - [275000 js92]o0|oo| - | - | - [847

TF_08 |TF_08 67 B1A) - [423]00| 0 | 0 |2970 [0 | on [eos] oo Joo| - | - |m7| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) 1253| - j00[0| - [29701000 jeos|onjoo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - 425 [00] 0 | 0 |45 [0 [on [22] 00 Jo0| - | - |mss| -

TF_08 ITF_08 NSoasa) ]266| - j00| 0 | - [35|0|00 je22] on |oo| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadsıa) 1203140300] 0 | 0 |2474|0 100 |j589| 00 |oo | - | - | 2 | ®2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) |312] 31200] 0 | 0 |3105 [0 [00 jeos| 00 Joo| - | - [mi | w1

Tea |IF_12 67 BR) - [32200] 0 | 0 |3486 [0 | on [ers] 00 Joo| - | - Jmao| -

E12 [TF_12 Ns2asa) 272] - j00|0| - [348610 |00 ers] oo |oo| - | - | - | 80

EIEE T-66dB1A) - ]383 [00] 0 | 0 [346 [0 | on je2s| 00 Joo| - | - [mts| -

UEIGEE Nsoaa) |226| - jo0Jo| - [36|0|00 jesolon|oo| - | - | - | 8%

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Tr 27 IF 27 NA0asa) |169] - j00| 0 | - Jee28| 000 jesa] on |oo| - | - | - | 868

Sum 4471581
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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IPO2a/ OSMO-Areal (MU)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |DC|MM |Cmet| dip) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |Lw/ILmEILw/LmE|
N|T /Anttlantn| T | N
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TFI6 IFF_16 Nssaa) |233] - j00[0| - [3458] 0]00jers|on|joo| - | - | - | 8%

EL 66 dBtA) - [#300] 0 | 0 |373 [0 | 00 [ers] 00 Jo0| - | - Js] -

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TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dBA)]| 64 | 31400] 0 | 0 | 7248 | 0] 00 |682|00 100 | - | - | 6 | 74%

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Tr 27 IF 27 NAoasa) |189] - j00| 0 | - [70270 ]00jesolon|oo| - | - | - | 868

Sum #50 594
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 15 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO2b/ OSMO-Areal (MU)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |DC|MM |Cmet| dip) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |Lw/ILmEILw/LmE|
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

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TF-o7 [rF.o7 nasse) ]287| - jo0jo| - [1ra2]0 00 js60Jon|joo| - | - | - [87

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TF_08 |TF_08 NSoasa) 313] - j00[0 | - [14881000 1545| 00 |oo| - | - | - [87

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TF_08 ITF_08 NSoaa) |360| - j00Jo | - |1237]0]00 828] 00 |oo| - | - | - | 888

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E12 [TF_12 Ns2asa) |300| - j00|o| - [25071000 90] oo|oo| - | - | - | 80

EIEE T-66dB1A) - [44300] 0 | 0 |2048 [0 | oo [572] 00 joo| - | - [nts| -

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TFS IIF_15 Nssasa) 273] - j00|0 | - [4314 |0 00 jesz] on |oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - 36700] 0 | 0 [071 [0 [on [eso| oo Joo| - | - | 6 | -

TFI6 IFF_16 Nssasa) ]227| - joolo| - [a071]0]00jesolon|oo| - | - | - | 8%

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rs IIF_18 67 BA) - ]383 [00] 0 | 0 |3443 [0 | on [err| oo Joo| - | - [mts| -

FB ITF_18 Ns2aa) 248] - j00| 0 | - [343] 0]00jerr] on |oo| - | - | - ] 86%

MIT 1678) - [393 [00] 0 | 0 [44790 |00 [620] 0000| - | - |138| -

Tre Iris Nssaa) ]258| - jo0jo| - [448|0]00|jea0] on |oo| - | - | - | 888

TF20 |TF20 67 B1A) - ]365 [00] 0 | 0 |241]0 | on [es5] 00 |o0| - | - |w2| -

FORD N52dBA) 1216] - 0010| - 14241]0100]635100|00| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - [473 j00| 0 | 0 |3835 [0 | on [28] 00 Jo0| - | - [ma] -

r21 IF 21 N2aa) |335] - j00| 0 | - [3835| 0]00je28] on |oo| - | - | - | 4

F2r2 1-56 .d7A) - [473700] 0 | 0 [28570 |00 [60110000] - | - |180| -

E22 Ir 2 Ns2aa) |333] - jo0jo| - [2857000 Jeo1]onjoo| - | - | - 90

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TE 2A IF 24 66 dB1A) - [38300] 0 | 0 |#29 0 | on [623] 00 Joo| - | - [ıu2| -

TE 2A IF 24 Ns2aa) 359] - joolo| - [429|0]00je43]00|o0| - | - | - | 1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt N 6035 dB(A] 114] 364 |0.0] 0 | 0 | 7057 |0 | 00 |680| 00 |o0 | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dB(A] 73 32300] 0 | 0 | 6553| 0] 00 |673100 100 | - | - | 6 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - [303 00] 0 | 0 |s007 [0 [on [ess| 00 Joo| - | - Jıes| -

Tr 27 IF 27 NA0asa) ]203] - j00| 0] - Jeoor|o]oojess]on|oo| - | - | - | 868

Sum 4471591
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 16 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO2c/ OSMO-Areal (MU)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |DC|MM |Cmet| dip) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |Lw/ILmEILw/LmE|
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

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TF01 ITF.01 NSoasa) |187| - j00| 0 | - [8853] 0]00je65| on |oo| - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - 343 [00] 0 | 0 |5447 [0 | on [esr| 00 Joo| - | - [os| -

TF02 |TF_01 Nsoasa) |188| - joolo| - [sar|oToojesz]onjoo| - | - | - | 85

TF_03 |TF_03 66 dBtA) - ]350 [00] 0 | 0 5069 [0 | on [51] 00 Joo| - | - Jwi| -

TF-03 IIF_03 NSoasa) |180| - j00[ 0 | - [5068 |o|oojesılonjoo| - | - | - Ta

TF04 IIF.04 66 dB1A) - [373 [00] 0 | 0 |#681 [0 | on [e4| 00 jo0o| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 Nsoasa) 218] - joolo| - Jaesı]o]oojeaa]on|oo| - | - | - | 82

[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [ats jo0| 0 | 0 J072 [0 [00 [632] 00 Joo| - | - J1osı] -

TF05 ITF_05 NSoasa) 1249| - j00j0| - [40721000 jes2|on|joo| - | - | - Tas

TF06 |TF_06 67 BA) - [#31 j00| 0 | 0 3304 [0 | 00 [ers] 00 Jo0| - | - [ss] -

TF_06 |TF_06 Nasa) ]251] - j00] 0] - [3204 |0]00je1a] on |oo| - | - | - | 85

TF-o7 [rr.o7 67 BA) - [327/00] 0 | 0 2810 [0 [on [eoo| oo Joo| - | - [mr| -

TF-o7 [rF.o7 nasasa) 247] - jo0jo| - [2810 [0 [00 jeooJon|joo| - | - | - [87

TF_08 |TF_08 67 B1A) - 440 [00] 0 | 0 2226 [0 | on [ser] 00 Joo| - | - |m7| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) 270] - j00lo| - [22610]00 587] on|joo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - [387/00] 0 | 0 |te11 [0 [00 [562] 00 Jo0| - | - Jmss| -

TF_08 ITF_08 NSoaa) |327| - j00| 0 | - [1er1jo]o0|s62] on |joo| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadBıa) 1340340 |00| 0 | 0 [5111| 0100 |652| 00 |oo| - | - | 2 | w2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadasıa) ]293]283 00] 0 | 0 |3594 [0 |00 je21]J 00 Joo| - | - [mi | w1

Tea |IF_12 67 BR) - [32300] 0 | 0 [3199 [0 | on [er1] 00 Joo| - | - Jmao| -

E12 [TF_12 Ns2asa) 2793| - j00|0| - [staslo oo lerı]oojoo| - | - | - | 80

EIEE T-66dB1A) - [32800] 0 | 0 ]2444 [0 |on [588] 00 Joo| - | - [nts| -

UEIGEE Nsoasa) 268] - joolo| - [27|0|00 588] on |joo| - | - | - | 8%

TFA IF 14 66 dBtA) - [324 ]00| 0 | 0 |2923 [0 | on [604] 00 Joo| - | - |1m#| -

TEaIr_1a Ns2asa) 284] - j00|0| - [29291000 jeoalon|oo| - | - | - | 888

WERE 67 B1A) - [303 00] 0 | 0 |5146 [0 | on [652] 00 Jo0| - | - J1ss| -

TFS IIF_15 Ns3aa) ]263| - j00| 0 | - [5146| 0]00jes2] on |oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - ]351j00| 0 [0 |#736 [0 | on [eas[ 00 ]oo| - | - | 6 | -

TFI6 IFF_16 nssasa) ]211] - joolo| - [ar36|0]00jea5|o0|oo| - | - | - | 85%

EL 66 dBtA) - |413]00| 0 | 0 |2280 [0 | on [es8] 00 J00| - | - |1as| -

EL Nssasa) 283] - j00|0| - [42821000 jes6| 00 |oo| - | - | - | 918

rs IIF_18 67 BA) - |380 [00| 0 | 0 [3814 [0 | on [e26| 00 Joo| - | - [mts| -

FB ITF_18 Ns2aa) 240] - j00| 0] - [3814 |0]00je26] on |oo| - | - | - ] 86%

MIT 1678) - [383 [00] 0 | 0 |5060 10 [00 1651100100] - | - |1038| -

Tre Iris nssasa) 247] - joojo| - [sors|o]oojesılon|oo| - | - | - | 808

TF20 |TF20 67 B1A) - 353 [00] 0 | 0 ]#68 [0 | 00 [624] 00 |o0| - | - |m2| -

FORD N52dBA) 1208| - 0010| - 14668] 0]00]6441 00 |00| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - [473 j00| 0 | 0 |3796 [0 | on [e28| 00 Jo0| - | - [ma] -

r21 IF 21 Ns2aa) |338| - j00| 0 | - [3786|0]00|e26] on |oo| - | - | - | 4

F2r2 1-56 .d7A) - [753700] 0 | 0 [227310 |00 1582] 00100] - | - |180| -

E22 Ir 2 Ns2aa) 359] - joolo| - [2278]0]00]js82]o0|joo| - | - | - 90

TE] 23 66 dBtA) - ]523]00| 0 | 0 | 1639 [0 | 00 [553] 0000| - | - |1rs| -

FT NS0dsA) 1363] - 00) 0| - |1689|0]00]553] 00 |00| - | - | - | 91%

TE 2A IF 24 66 dB1A) - |513]00| 0 | 0 [3835 [0 [on [e2s| 00 Joo| - | - [ıu2| -

TE 2A IF 24 Ns2aa) 373] - jo0l 0] - [35|0|00 |e28]00|oo| - | - | - [1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt TN_6015 dBia)| 116] 366 |0.0] 0 | 0 6880 | 0 | 00 jera] 00 |oo | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dBA)| 78 |328 00] 0 | 0 |6766 | 0] 00 |6681 00100 | - | - | 6 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - [413 [00] 0 | 0 |5226 [0 | on [654] 00 Jo0| - | - |1es| -

Tr 27 IF 27 NAoasa) ]215] - j00|0| - [8226000 jesa]on|joo| - | - | - | 868

Sum 443 | 588
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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IPO3a/ OSMO-Areal (MU)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |DC|MM |Cmet| dip) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |Lw/ILmEILw/LmE|
N|T /Anttlantn| T | N
aBtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

TF_00 |TF_00 65 dA) - [225 j00] 0 | 0 |243 | 0 |115 636] 00 Joo| - | - |e7 | -

TF_00 [TF_00 N_50.dB1A) 75] - j00[0 | - [#248] 0 [115636] 00 |oo| - | - | - |®7

TF01 ITF.01 65 aA) - [243 j00| 0 | 0 |3784 [0 |128|e28| 00 Joo| - | - |m2| -

TF01 ITF.01 IN_50.dB1A) 98 | - j00]0 | - |a784 | 0 [128626] 00 |oo| - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - |251j00| 0 | 0 |3225 [0 |1a0 [e14| 00 |o0| - | - [ms| -

TF02 |TF_01 NSoaa) |101| - joolo| - [3225|0 [taojera]on|joo| - | - | - | 85

TF_03 |TF_03 66 dBtA) - ]250 j00| 0 | 0 |2286 [0 |145 [605] 00 Jo0| - | - Jwi| -

TF-03 IIF_03 N_50.dB1A) 90 | - j00[0 | - [2885 [0 [16 ]605| 00 |Joo| - | - | - [sat

TF04 IIF.04 66 dB1A) - ]285 [00] 0 | 0 |2r17 [0 |1a0 [sa7| 00 |oo| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 Nsoasa) ]126| - joolo| - [2rır]ojtaolser|on|joo| - | - | - | 82

[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [31 jo0| 0 | 0 |2272 0 |38 [se1| 00 Joo | - | - [11] -

TF05 ITF_05 NSoasa) 261] - j00jo| - [2272]0 39 81] oo joo| - | - | - Tas

TF06 |TF_06 67 B1A) - [453 j00| 0 | 0 [185 [0 | 21 [68] 00 Jo0| - | - |1s5| -

TF_06 |TF_06 Nasa) 278] - j00]0| - [1ees|o]21]s66] on Joo| - | - | - | 865

TF-o7 [rr.o7 67 BA) - [34200] 0 | 0 |1857 [0 [122564] 00 Joo| - | - [mr| -

TF-o7 [rF.o7 Nasa) ]162| - joolo|- [1esr|o |m2]s64]on|joo| - | - | - [847

TF_08 |TF_08 67 B1A) - [335 ]00| 0 | 0 | 1885 [0 [125 |s67| 00 Jo0| - | - |m7| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) ]165| - j00[o | - [18350 |melser|onjoo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - [303 j00| 0 | 0 |2228|0 |153]580| 00 Jo0| - | - |1as| -

TF_08 ITF_08 NSoasa) ]149] - j00| 0 | - [2228| 0 |159]580] 00 |oo| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadsıa) |342]342|00| 0 | 0 [380 |0 128 613] 00 |oo | - | - | 2 | ®2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) ]157] 15700] 0 | 0 [2837 |0 [153604] 00 |oo| - | - | mı | w1

Tea |IF_12 67 BR) - |330 j00| 0 | 0 |2865 [0 105 [604] 00 J00| - | - Jmao| -

E12 [TF_12 Ns2asa) |180| - j00|0| - [267 lo |msleoa|on|oo| - | - | - | 80

EIEE T-66dB1A) - [26300] 0 | 0 2889 [0 |144 [02] 00 Jo0| - | - [nts| -

UEIGEE Nsoasa) ]109| - joojo| - [2ear]o|1aaleo2|on|joo| - | - | - | 8%

TFA IF 14 66 dBtA) - [27800] 0 | 0 |3357 [0 |13#Je15] 00 |o0| - | - |m#| -

TEaIr_1a Ns2aa) ]138| - j00[0 | - [33570 |1aleıs| on |joo| - | - | - | 888

WERE 67 B1A) - [415 [00] 0 | 0 |2251 [0 [04 [636] 00 J00| - | - |105| -

TFS IIF_15 Ns3aa) 276] - j00|0 | - j4251]0]04]e36] on |oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - 20100) 0 | 0 [ss [0 [163 [e2s| 00 Joo| - | - | 6 | -

TFI6 IFF_16 IN.53 dB1A) 61] - j00]0 | - [3948 |0 [163623] 00 |00| - | - | - | 8%

EL 66 dBtA) - |283]00| 0 | 0 |3974]0 |135 630] 00 |00| - | - Js] -

EL Nssasa) ]154| - j00|0 | - [36710 1351630] 00 |oo| - | - | - | 918

rs IIF_18 67 BA) - 26700) 0 | o |a13 0 |116 [633] 00 |00| - | - [nts| -

FB ITF_18 Ns2aa) |117| - j00|0| - Jata|o |1elesa] on |oo| - | - | - ] 86%

MIT 1678) - [201100| 0 | 0 [4736 [0 [10811645] 00100] - | - |138| -

Tre Iris N53 dB1A) 61] - jo] 0 | - [4738 | 0 [191645] 00 |00 | - | - | - | 888

TF20 |TF20 67 B1A) - 258 00] 0 | o |ara7 [0 | 98 [626] 00 |o0| - | - |m2| -

FORD N52dBA) 1108| - 0010| - 14787|0198 646] 00|00| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - 303 [00] 0 | 0 |5104 [0 [148652] 0000| - | - [ma] -

r21 IF 21 NS2aa) |165| - j00] 0 | - [51040 |1asjes2] on joo| - | - | - | 4

F2r2 1-56 .d7A) - [268 [00 0 | 0 [22480 |1771636] 00100] - | - |180| -

E22 Ir 2 Ns2aa) ]128| - joolo| - [aa8|o|irrjess|on|oo| - | - | - 90

TE] 23 66 dBtA) - ]252 [00] 0 | 0 #180 [0 |182]e34] 00 |00| - | - |1rs| -

FT N_S0.dBA) 30 | - [0010 | - |4#780 [0 [19263400 |00] - | - | - | 91%

TE 2A IF 24 66 dB1A) - ]307 00] 0 | 0 |eo76 [0 |mo[eer| oo Joo| - | - [ıu2| -

TE 2A IF 24 Ns2aa) 1607| - joolo| - Jeors|o|1olesr]o0|oo| - | - | - | 1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt N 605 dB(a)| 38 ] 212 ]00] 0 | 0 |8096 | 0 [140682] 00 |00 | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dB(A)| 98 | 152 00] 0 | 0 | 7729 | 0 |156 688] 00 100 | - | - | 96 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - [203 [00] 0 | 0 |7a37 [0 |17s[es4| 00 Jo0| - | - |1es| -

Tr 27 IF 27 IN_A0.dB1A) 09] - j00] 0 | - |7337 0 [178 684] 00 |o0| - | - | - | 868

Sum 368496
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 18 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO3b/ OSMO-Areal (MU)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |DC|MM |Cmet| dip) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |Lw/ILmEILw/LmE|
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

TF_00 |TF_00 65 dA) - [227/00] 0 | 0 ]4482 [0 |moje20| 00 Joo| - | - |e7 | -

TF_00 [TF_00 N_50.dB1A) 77] - j00[0 | - [#820 [110640] 00 |oo| - | - | - |®7

TF01 ITF.01 65 aA) - |253 [00] 0 | o |a014 [0 |113 [631] 00 |00| - | - |m2| -

TF01 ITF.01 NSoasa) |108| - j00| 0 | - Ja014|o |11alesı]on|oo| - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - [277/00] 0 | 0 |3562 [0 [108 e20| 00 Joo| - | - [ws| -

TF02 |TF_01 Nsoasa) |127| - joolo| - [3562]0 |msje2ojon|joo| - | - | - | 85

TF_03 |TF_03 66 dBtA) - [303 ]00| 0 | 0 |281 0 |82 [ers] 00 Joo| - | - Jwıi| -

TF-03 IIF_03 NSoasa) 149] - j00[0 | - [3281|0 82 je13| oo joo| - | - | - Ta

TF04 IIF.04 66 dB1A) - ]383 [00] 0 | 0 |2858 [0 |33 [eo4| 00 |oo| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 Nsoasa) |228| - jo0Jo| - [2858]0]33Jeoalon|oo| - | - | - | 82

[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [36200] 0 | o ]201.1 [0 [03 [ss6| 00 Joo| - | - J1osı] -

TF05 ITF_05 NSoasa) ]282| - j00j0| - [241110]03 586] 00 |oo| - | - | - Tas

TF06 |TF_06 67 B1A) - |475 [00] 0 | 0 |ter1 [0 [00 [568] 00 Jo0| - | - [mas] -

TF_06 |TF_06 Nasa) |286| - j00| 0 | - [1er1]0 00 |s6a] on |oo| - | - | - | 865

TF-o7 [rr.o7 67 BA) - ]463 [00] 0 | 0 | 1823 [0 [on [562] 00 Joo| - | - [mr| -

TF-o7 [rF.o7 nase) 285] - jo0[o| - [1e23]0 00 js62]o0|Joo| - | - | - [847

TF_08 |TF_08 67 B1A) - [443 00) 0 | 0 |1ea8 [0 | 20 [563] 00 Jo0| - | - |m7| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) 275] - j00[0| - [1ea810]20 563] o0|oo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - [381 j00| 0 | 0 |2067 [0 |94 [573] 00 |o0| - | - |1as| -

TF_08 ITF_08 NSoasa) |221] - jo0lo| - [2067|0 94 ]s73] 00 |oo| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSaasıA) 36236200] 0 | 0 [3607 |0 106 |e21]| 00 |oo| - | - | 2 | ®2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) |317] 31700] 0 | 0 |2943 [0 |00 j6oa] 00 |oo| - | - | mı | w1

Tea |IF_12 67 BR) - [333 j00| 0 | 0 |2820 [0 |o2 [eos] 00 Joo| - | - |ao| -

E12 [TF_12 Ns2asa) 2865| - j00|0| - [22201002 eos|oojoo| - | - | - | 80

EIEE T-66dB1A) - [343 j00| 0 | 0 [2770 [0 |72 [sas| 00 Joo| - | - [nts| -

UEIGEE Nsoaa) ]185| - joolo| - [20|0|72 ]s0o]on|joo| - | - | - | 8%

TFA IF 14 66 dBtA) - ]355 [00] 0 | 0 |2256 [0 | 58 Jer3] 00 Jo0| - | - |m#| -

TEaIr_1a Ns2asa) 2165| - j00[0 | - [325610 ]59je13| 00 |oo| - | - | - | 888

WERE 67 B1A) - [413 00) 0 | 0 |#20 [0 | on [esr| 00 joo| - | - J1s| -

TFS IIF_15 Nssasa) 273] - j00|0 | - [4220|0]00jesr] on |oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - ]364 00) 0 | 0 |#100 [0 [on jes3[ 00 Joo| - | - | ws | -

TFI6 IFF_16 nssaa) ]224| - jo0jo| - [4100000 jes3]on|joo| - | - | - | 8%

EL 66 dBtA) - [41300] 0 | 0 |373 [0 | 00 [630] 00 J00| - | - Js] -

EL Nssasa) 289] - j00|0| - [388010]00jeso] on |oo| - | - | - | 918

rs IIF_18 67 BA) - 35300) 0 | 0 |@090 [0 | 25 jes2| 00 joo| - | - [nts| -

FB ITF_18 Ns2aa) |209| - j00] 0 | - [4080|0]2% jes2] on |oo| - | - | - ] 86%

MIT 1678) - [392/00] 0 | 0 [47870 |00 [646] 0000| - | - |138| -

Tre Iris Nssaa) ]252| - joojo| - Jarsa]o|o0jeas]on|oo| - | - | - | 808

TF20 |TF20 67 B1A) - ]355 [00] 0 | 0 |#752 0 | on [e25] 00 |o0| - | - |w2| -

FORD N52dBA) 1206| - 0010| - 14752|0100]6451 00 |00| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - [370 [00] 0 | 0 5018 [0 | 85 [650] 00 Jo0| - | - [ma] -

r21 IF 21 Ns2aa) |230| - j00| 0 | - Jsor8|o]86 jesolon|oo| - | - | - | 4

F2r2 1-56 .d7A) - [312/00| 0 | 0 [20384 [0 [138631] 00100] - | - |180| -

E22 Ir 2 Ns2aa) |172| - joolo|- Jaosajo 1alesı]on|oo| - | - | - [90

TE] 23 66 dBtA) - |283]00| 0 | 0 |3%22 0 |165]e28] 00 Jo0| - | - |1rs| -

FT NS0ds@) 1723] - 00) 0| - |3%22|0]165]829| 00 |00| - | - | - | 91%

TE 2A IF 24 66 dB1A) - |355 [00] 0 | 0 |5973 [0 |124 [665] 00 Joo| - | - [ıu2| -

TE 2A IF 24 Ns2aa) 216] - joolo| - s973|0|12aje65| 00 |oo| - | - | - | 1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt N 605 dBa)| 27 ]277]00] 0 | 0 | 7058 |0 | 7.7 |es0] 00 |oo | - | - | 1044| 794

TF2%5 Baustoffhandel N 605 dB(A)| 45 | 203 [00] 0 | 0 | 7560 | 0 |105|686| 00 100 | - | - | 6 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - [243 00) 0 | 0 |7262 [0 |1s8 [682] 00 Jo0| - | - J1es| -

Tr 27 IF 27 IN_A0.dB1A) 49] - j00]0 | - [7262 | 0 [138682] 00 |0o0| - | - | - | 868

Sum 410546
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO3c/ OSMO-Areal (MU)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |Dc/mM|Cmet| d(p) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |lw/LmElLwiLme)
N|T /Anttlantn| T | N
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TF_00 |TF_00 65 dA) - 31400) 0 | 0 5826 [0 |on [663] 00 Joo| - | - | | -

TF_00 [TF_00 NSoasa) |164| - j00[0| - [58261000 es3lon|oo| - | -| - [87

TF01 ITF.01 65 aA) - [347]00| 0 | 0 |5228 [0 | on [655] 00 Jo0| - | - |m2| -

TF01 ITF.01 NSoasa) |107| - j00| 0 | - [5328| 0]00je55| on |oo| - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - |353 [00] 0 | 0 4820 [0 | on [ear| oo Joo| - | - [os| -

TF02 |TF_01 Nsoasa) 208] - joojo| - [as20|o|oojear|on|joo| - | - | - | 85

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TF-03 IIF_03 NSoasa) 201] - j00[0| - [4468000 jea0lonjoo| - | - | - 841

TF04 IIF.04 66 dB1A) - [383 [00] 0 | 0 |#103 [0 | 00 [e33] 00 |o0| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 Nsoaa) |229] - jo0Jo| - [4103000 jes3]on|joo| - | - | - | 82

[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [331 Jo0| 0 | 0 |3520 [0 [oo [e20| 00 Joo| - | - J1osı| -

TF05 ITF_05 NSoasa) 261] - j00[0| - [3520|0|00je20jon|joo| - | - | - Tas

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TF_06 |TF_06 Nasa) ]263| - j00| 0 | - [2859000 jeoı]on|oo| - | - | - ] 865

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TF-o7 [rF.o7 nase) ]259] - joolo| - [28|0|00 ]s88|o0|Joo| - | - | - [87

TF_08 |TF_08 67 B1A) - ]450 [00] 0 | 0 ]216.1 [0 | on [sr] 00 Joo| - | - |m7| -

TF_08 |TF_08 N Soda) 280] - j00[0| - [21611000 srr]onjoo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - ]483 [00] 0 | 0 | 1831 [0 [on [563] 00 Jo0| - | - J1as| -

TF_08 ITF_08 NSoaa) |326| - jo0Jo| - [1es1]0 00563] 00 |oo| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadasıa) 1347134700] 0 | 0 |ar17 0100 |645| 00 |oo | - | - | 2 | ®2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) ]303] 30300] 0 | 0 |3432 [0 |00 Jer7]| 00 Joo| - | - [mi | w1

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TF16 IFF_16 67 BA) - ][353]00| 0 | 0 |#33 0 [on [ea3[ 00 Jo0o| - | - | ws | -

TFI6 IFF_16 nssaa) ]213| - jo0jo| - [43|0|00 je43]o0|oo| - | - | - | 8%

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FORD N52dBA) 1205] - 0010| - 14849|0]00]647|00|00| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - |465 [00] 0 | 0 |#360 [0 | on [es] 00 Jo0| - | - [ma] -

Tr 21 IF 21 Ns2aa) |326| - j00J0| - ]4360|0]00jesa] on |oo| - | - | - | 4

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E22 Ir 2 Ns2aa) |333] - jo0jo| - [3058000 jeor|onjoo| - | - | - 90

TE] 23 66 dBtA) - [46700] 0 | 0 |2610 [0 | 15 [583] 0000| - | - |1rs| -

FT NS0ds@) 1307| - 00] 0| - ]2610|0]1% 593] 00 |00| - | - | - | 91%

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TE 2A IF 24 Ns2aa) 356] - jo0l 0] - Jasos|o]ooje46|00|oo| - | - | - | 1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt N 605 dBa)| 109] 353 ]00] 0 | 0 | 7487 |0 | 00 |685| 00 |oo | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dBA)]| 6.8 | 31800] 0 | 0 | 6878| 0] 00 |677|00|00| - | - | 6 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - [301 [00] 0 | 0 |s108 [0 [on [esr| 00 Joo| - | - J1es| -

Tr 27 IF 27 Na0asa) ]201] - j00| 0 | - Jetto|o]oojesr]on|oo| - | - | - | 868

Sum #32 574
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 20 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO4a/ OSMO-Areal (MU)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |DC|MM |Cmet| dip) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |Lw/ILmEILw/LmE|
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

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TF01 ITF.01 NSoasa) |166| - j00J 0 | - [404510 ]55 jesı] on |oo| - | - | - | 82

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TF02 |TF_01 Nsoaa) ]152| - joolo| - [a71]0 82 je21]onjoo| - | - | - | 85

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TF-03 IIF_03 NSoasa) |113| - j00[0| - [32860 [11ajeralon|oo| - | - | - T 841

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TF04 IIF.04 Nsoasa) |129] - joolo| - [s001]o mrjeor|on|joo| - | - | - | 82

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TF_06 |TF_06 nasasa) 277] - j00|0 | - [2307]0]02]586] 00 |oo| - | - | - | 85

TF-o7 [rr.o7 67 BA) - 403 [00] 0 | 0 |2339 [0 |35 [84] 00 Joo| - | - |mr| -

TF-o7 [rF.o7 nase) |228| - jo0lo| - [2338]0]35 j584]o0|oo| - | - | - [847

TF_08 |TF_08 67 B1A) - [283 00] 0 | 0 |2223]0 |157 [ser] 00 Joo| - | - |m7| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) |115| - jo0[o| - [29310 |171887|o0|joo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - [24700] 0 | 0 |2660 [0 205 [85] 0000| - | - |1ss| -

TF_08 ITF_08 IN_50.dB1A) 87] - j00] 0] - |260 |o |208 585] 00 |o0| - | - | - | 888

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E12 [TF_12 Ns2aa) |162| - 00] 0 | - [347510 |112lers| oo |oo| - | - | - | 80

EIEE T-66dB1A) - [211 00) 0 [0 |347 [0 [183 [615] 00 Jo0| - | - [mts| -

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TFA IF 14 66 dBtA) - [225 j00| 0 | 0 |3223]0 |175 828] 00 |o0| - | - |ım#| -

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WERE 67 B1A) - [303 [00] 0 | 0 |@725 [0 |o2 [es] 00 Jo0| - | - |1ss| -

TFS IIF_15 Nssaa) ]268| - j00| 0 | - j4725|0]02|e45] 00 |oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - ]353 00) 0 | 0 |#543 [0 [on [ea2]00]oo| - | - | ws | -

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EL 66 dBtA) - 39100) 0 | 0 |#480 [0 | 18 [20] 00 J00| - | - Js] -

EL Nssasa) ]261| - j00[0| - [40710 ]18 jea1]on|oo| - | - | - | 918

rs IIF_18 67 BA) - [231 j00| 0 | 0 |#20 [0 143623] 00 ]00| - | - [nts| -

FB ITF_18 IN_52.dB1A) 81] - j00]0 | - ]420 |0 |143]643] 00 |00| - | - | - | 86%

MIT 1678) - [382/00] 0 | 0 [5272 10|02 1654] 00|00| - | - |138| -

Tre Iris Nssasa) 242] - jo0jo| - [8276|0]02je54]on|oo| - | - | - | 808

TF20 |TF20 67 B1A) - [253 00) 0 | 0 |5280 [0 | 93 [655] 00 Jo0| - | - |w2| -

FORD N52dBA) 17105] - 0010| - 152800193655] 00|00| - | - | - | 82

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r21 IF 21 Ns2aa) |111] = j00J 0] - [5566| 0 |twelesa] on |oo| - | - | - | 4

F2r2 1-56 .d7A) - [213700] 0 | 0 [401102251643] 0000| - | - |180| -

E22 Ir 2 IN_52.dB1A) 73] - j00]0 | - |o1 [0 225 ]643] 00 |00 | - | - | - | 0

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TE 2A IF 24 66 dB1A) - ]254 [00] 0 | 0 |6453 [0 |218[e72| 00 Joo| - | - [ıu2| -

TE 2A IF 24 Ns2aa) |114] - jo0l0| - [es9|oj21sjer2]00|o0o| - | - | - [1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt N 60135 dB(A)| 88 | 162 |00] 0 | 0 |8536 | 0 [185 ]686| 00 |o0 | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dB(A)]-154| 95 [00] 0 | 0 | 8150| 0 1207682100100] - | - | 6 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - [153 [00] 0 | 0 [767 [0 |223]es8| 00 |o0| - | - |1es| -

Tr 27 IF 27 Nasa) 42] - j00l0| - [rrar|oj223jess] on |joo| - | - | - | 868

Sum 37397
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 21 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO4b/ OSMO-Areal (MU)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |DC|MM |Cmet| dip) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |Lw/ILmEILw/LmE|
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

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TF01 ITF.01 65 BA) - [203 00) 0 | 0 |#23]0 |155]e37| 00 |o0| - | - |m2| -

TF01 ITF.01 N_50.dB1A) 59] - j00)0 | - ]#23] 0 [155637] 00 00] - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - [217]00]) 0 | 0 |3887 [0 |160 [e28| 00 Joo| - | - [ws| -

TF02 |TF_01 IN_50.dB1A) 67] - j00]0 | - [3887 |0 [160628] 00 |oo| - | - | - | 85

TF_03 |TF_03 66 dBtA) - ]213 00] 0 | 0 |3574]0 162621] 0000| - | - |Jwıi| -

TF-03 IIF_03 N_50.dB1A) 58 | - j0010 | - [3574| 0 [162621] 00 Joo| - | - | - [sat

TF04 IIF.04 66 dB1A) - [247]00| 0 | 0 |285 [0 |162 [614] 0000| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 IN_50.dB1A) 87] - j00]0 | - [3285 |0 [162614] 00 |oo| - | - | - | 82

[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [301 jo0| o | o [28213 [0 148 [603] 00 Joo| - | - J1os1| -

TF05 ITF_05 NSoasa) ]131| - j00[0| - [29130 [1a8jeo3| on |oo| - | - | - Tas

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TF_06 |TF_06 Nasa) |238| - j00| 0 | - [2541]0]36 jso1] oo Joo| - | - | - | 865

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TF-o7 [rF.o7 nasasa) ]260| - jooJo| - [244]0]00|s87]on|joo| - | - | - [87

TF_08 |TF_08 67 B1A) - 340 j00| 0 | 0 ]2446 [0 [101 |588] 00 Jo0| - | - |m7| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) ]170| - j00[0| - [24610 |mAilsssjon|oo| - | - | - | 87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - [257/00] 0 | 0 |201 [0 [ts ]s03] 00 J00| - | - |mas| -

TF_08 ITF_08 IN_50.dB1A) 97] - j00] 0 | - |zo1 |o [198 ]583] 00 |o0| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadBıa) 12661266 |00| 0 | 0 |3833 [0 | 91 |e2a| 00 |oo | - | - | 2 | ®2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsta) ]30.1] 20100] 0 | 0 |3517 [0 |00 era] 00 Joo| - | - | mı | w1

Tea |IF_12 67 BR) - [373 00) 0 | 0 |3517 [0 |#2 [ers] 00 Joo| - | - Jao| -

E12 [TF_12 Ns2aa) |230| - 00] 0 | - [3061041 jers|oon|oo| - | - | - | 80

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TEaIr_1a Ns2asa) 103] - j00[0| - [382810 |19je27|on|oo| - | - | - | 888

WERE 67 B1A) - 363 [00] 0 | 0 #000 [0 |4n [es] 00 Jo0| - | - J15| -

TFS IIF_15 Nssasa) |228| - j00| 0 | - [4000|0]40 jeas] on |oo| - | - | - | 91%

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EL 66 dBtA) - [30200] 0 | 0 |4569 [0 | 05 [e22] 00 Jo0| - | - |ıas| -

EL Nssasa) 272] - j00|0| - [45681005 je42| 00 |oo| - | - | - | 918

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FB ITF_18 Ns2aa) |106| - j00J 0 | - [46630 |1rrjeaa]on|oo| - | - | - ] 86%

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Tre Iris Nssaa) 243] - j00[o| - [8363] 0]00 Jess] on |oo| - | - | - | 808

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E22 Ir 2 IN_52.dB1A) 77] - j00]0 | - ]4#453 |0 |223]640| 00 |00| - | - | - | 0

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TE 2A IF 24 ns2aa) |117| - joolo|- [ess2|o]216jero|o0|oo| - | - | - | 1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt N 6015 dB(A)| 88 | 162 |00] 0 | 0 |8523 | 0 [186686] 00 |oo | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dB(A)]-152] 9.8 [00] 0 | 0 | 806.2 | 0 1206 ]69.11 00100 | - | - | 6 | 74%

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Tr 27 IF 27 NAoaa) |33] - j00]0| - [reos|oj221less] on |joo| - | - | - | 868

Sum 35691
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 22 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO4c/ OSMO-Areal (MU)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |Dc/mM|Cmet| d(p) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |lw/LmElLwiLme)
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

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TF_00 [TF_00 NSoasa) [101] - j00lo| - [553610 |68 jesalon|oo| - | - | - [87

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TF01 ITF.01 NSoasa) |135| - j00| 0 | - [50720 ]65jesı]on|oo| - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - 32500) 0 | 0 |#42 [0 |38 [23] 00 Jo0| - | - [ws| -

TF02 |TF_01 Nsoaa) ]175| - joolo| - [as22]0]39 je43] 00 |oo| - | - | - | 85

TF_03 |TF_03 66 dBtA) - [344 00) 0 | 0 |#306 [0 | 21 [es] 00 Jo0| - | - Jwıi| -

TF-03 IIF_03 NSoasa) ]184| - j00[0| - [406021 Jes7| on joo| - | - | - Ta

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TF04 IIF.04 Nsoasa) ]227| - joolo| - [a221]0 0% je2ajon|joo| - | - | - | 82

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TF05 ITF_05 N Soda) 264] - j00[0 | - [308000 je1s|on|joo| - | - | - Tas

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TF_06 |TF_06 Nasa) ]264| - j00| 0 | - [28570 ]00jeo1]onjoo| - | - | - | 865

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TF-o7 [rF.o7 Nasa) ]255| - joolo| - [2560000 jss2]on|Joo| - | - | - [847

TF_08 |TF_08 67 B1A) - [441 j00| 0 | 0 |2387 [0 | on [s88] 00 Joo| - | - |m7| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) 27.1] - jo0[o| - [23071000 586] o0|joo| - | - | - [87

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TF_08 ITF_08 NSoaa) |306| - j00j 0 | - [2301]0]00|s82] on |oo| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadBıa) 1346 |346|00| 0 | 0 |4673 | 0 101 |644| 00 |oo | - | - | 2 | ®2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) ]298] 298 |00] 0 | 0 |3650 |0 |00 j622] 00 Joo| - | - [mi | w1

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TFS IIF_15 Nssaa) ]263| - j00| 0 | - [5138| 0]00jes2] on |oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - [34300] 0 | 0 2850 [0 [on [ear|ooJoo| - | - | 6 | -

TFI6 IFF_16 Nssasa) ]209| - jo0jo| - [4850000 jear|on|oo| - | - | - | 8%

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MIT 1678) - [3871700[ 0 | 0 [5%00|00 1657] 00]00| - | - |138| -

Tre Iris Nssasa) 241] - joolo| - [57|0|00 je57]on|joo| - | - | - | 808

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FORD N52dBA) 1198] - 0010| - 15257|0100]654|00|00| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - 454 j00| 0 | 0 |500.1 [0 [00 [650] 00 J00| - | - [ma] -

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FT NS0d@) 1273] - 00] 0| - ]3377|0122]e16] 00 |00| - | - | - | 91%

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TE 2A IF 24 ns2aa) 342] - jo0lo|- [5581|0]01jes9|o0|oo| - | - | - | 1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt TN_ 605 dBa)| 102] 352 ]00] 0 | 0 |8130 | 0 | 00 j6s2] 00 |oo | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dB(A)| 6.0 | 310100] 0 | 0 | 7567| 0]00|6861 00100 | - | - | 6 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - [383 [00] 0 | 0 [6003 [0 [02 [ers] 00 Joo| - | - |ıes| -

Tr 27 IF 27 Naoasa) |189] - j00] 0 | - Jesos|o]02jersjon|oo| - | - | - | 868

Sum 9211562
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 23 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO4d/ OSMO-Areal (MU)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |DC|MM |Cmet| dip) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |Lw/ILmEILw/LmE|
N|T /Anttlantn| T | N
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TF_00 [TF_00 NSoasa) ]148| - j00[0| - [e20510 09 erojon|oo| - | -| - [87

TF01 ITF.01 65 aA) - ]333 [00] 0 | 0 |se17 [0 |03 [63] 00 |oo| - | - |m2| -

TF01 ITF.01 NSoasa) |186| - j00| 0 | - Jsstr|o]o3jes3]on|oo| - | - | - | 82

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TF02 |TF_01 Nsoaa) |189| - joolo| - [530|0 [01 je55|o0|oo| - | - | - | 85

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TF-03 IIF_03 NSoasa) 1982| - j00[0 | - [468000 jeaslonjoo| - | - | - Ta

TF04 IIF.04 66 dB1A) - [373 00) 0 | 0 |#03 [0 |on [es3] 00 |o0| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 Nsoaa) |219] - jo0Jo | - [#08|o]oojea3]on|joo| - | - | - | 82

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TF05 ITF_05 NSoasa) 1249| - j00j0| - [40771000 jes2|on|joo| - | - | - Tas

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TF_06 |TF_06 Nasa) 248] - j00| 0 | - ]3427|0]00Jerr]on|joo| - | - | - | 85

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TF-o7 [rF.o7 nasse) 240] - jo0jo| - [3020000 Jeor|on|joo| - | - | - [87

TF_08 |TF_08 67 B1A) - [323 ]00| 0 | 0 2769 [0 |on [sas] oo Joo| - | - |mr| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) 259] - j00[o | - [27681000 598] oo|joo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - 461 j00| 0 | 0 2226 [0 |on [ser] 00 Joo| - | - Jmas| -

TF_08 ITF_08 NSoaa) |301] - j00| 0 | - [296|0]00|s87] on |oo| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadsıa) 1337133700] 0 | 0 |5288 | 0 |00 |655| 00 |oo | - | - | 2 | ®2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) ]283]283 00] 0 | 0 |4040 |0 |00 |es1] 00 Joo| - | - [mi | w1

Tea |IF_12 67 BR) - [413 [00] 0 | 0 |3763 [0 | 00 [25] 00 J00| - | - |ao| -

E12 [TF_12 Ns2asa) |265| - j00|o| - [37581000 e25| oo Joo| - | - | - | 80

EIEE T-66dB1A) - 403 [00] 0 | 0 |3196 [0 | on [er1| oo Joo| - | - [mts| -

UEIGEE Nsoaa) 245] - jo0[o| - [3186000 jerı]on|oo| - | - | - | 8%

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TEaIr_1a Ns2aa) 264] - j00[0| - [37241000 e24|o0|joo| - | - | - | 888

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TFS IIF_15 Ns3aa) ]256| - j00| 0 | - [5582] 0]00jesa]on|oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - [343]00| 0 | 0 [541 [0 [on [654] o0Joo| - | - | 6 | -

TFI6 IFF_16 Nssaa) ]203| - joojo| - [521000 jesalon|oo| - | - | - | 8%

EL 66 dBtA) - [30100] 0 | 0 |#02 [0 | on [es] 00 |00| - | - |1as| -

EL Nssasa) 271] - j00[0 | - [aso1lo]o0e48| on |oo| - | - | - | 918

rs IIF_18 67 BA) - 37300] 0 | 0 |#01 [0 |on [es3] 00 Joo| - | - [nts| -

FB ITF_18 Ns2aa) |223] - j00| 0] - Ja01|o]00jea3] on |joo| - | - | - ] 86%

MIT 1678) - [377100] 0 | 0 [57280 |00 162] 00]00| - | - |138| -

Tre Iris Nssasa) ]237| - joojo| - [er28|o]oojes2]on|oo| - | - | - | 88

TF20 |TF20 67 B1A) - [343 j00| 0 | 0 ]542 [0 | 00 [657] 00 |o0| - | - |mw2| -

FORD N52dBA) 17195] - 0010| - 1542|0100]657100|00| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - [45700] 0 | 0 |4853 [0 | on [er] 00 joo| - | - [ma] -

r21 IF 21 Ns2aa) |317| - j00] 0 | - [4859 ]0]00jear] on |joo| - | - | - | 4

F2r2 1-56 .d7A) - [448 [00] 0 | 0 [34700 |17 [618] 0000| - | - |180| -

E22 Ir 2 Ns2aa 3056| - joolo| - [30|0|17 jers|on|oo| - | - | - 90

E23 Ir 3 66 dBtA) - ]395 [00] 0 | 0 ]2758 |0 |82 [sas] 00 Joo| - | - |1rs| -

FT NS0ds@) 1236] - |00] 0 | - ]2758|0]82]598| 00 |00| - | - | - | 91%

TE 2A IF 24 66 dB1A) - [45700] 0 | 0 |5582 [0 |33 [ss] 00 Joo| - | - [a2] -

TE 2A IF 24 ns2aa) 317] - joolo|- [5582|0]33]je59| 00 |oo| - | - | - | 1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt TN_6015 dBa)| 104] 354 |0.0] 0 | 0 | 7940 | 0 | 00 |6s0| 00 |oo | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dBA)]| 63 | 31300] 0 | 0 | 72050] 00 |6831 00100 | - | - | 6 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - [343 j00| 0 | 0 [6483 [0 |53 Jer2| 00 Joo| - | - J1es| -

Tr 27 IF 27 Naoasa) ]145] - j00| 0 | - [6403] 0]53Jer2] on |oo| - | - | - | 868

Sum 4111551
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 24 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |Dc/mM|Cmet| d(p) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |lw/LmElLwiLme)
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

TF_00 |TF_00 65 dA) - [377 ]00) 0 | o |ma]o|81 [sts] oo Joo| - | - |e7 | -

TF_00 |TF_00 NSoasa) 227] - j00[o | - [tmalojar jsielonjoo| - | - | - [87

TF01 ITF.01 65 aA) - [38700] 0 | 0 | 1581 [0 |65 [550] 00 Joo| - | - |m2| -

TF01 ITF.01 NSoasa) ]237| - j00l0 | - [1s81|0]66 |550] 00 |oo| - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - ]380 [00] 0 | 0 |2057 [0 |53 [573] 00 |o0| - | - [ws| -

TF02 |TF_01 Nsoaa) |230| - joojo| - [2057|0]53 573] 00 |oo| - | - | - | 85

TF_03 |TF_03 66 dBtA) - [367]00| 0 | 0 ]2434 [0 |48 [ser] 00 Joo| - | - |Jwıi| -

TF-03 IIF_03 NSoasa) ]207| - j00[0 | - [24|0|46 |js87| on |oo| - | - | - Ta

TF04 IIF.04 66 dB1A) - [373 00) 0 | 0 |2824 [0 |43 [600] 00 Joo| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 Nsoasa) |219] - joolo| - [2224]0]43 jeoo]on|oo| - | - | - | 82

[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [384 Jo0| 0 | 0 |3442 [0 | 38 [err| 00 Joo| - | - J1osı] -

TF05 ITF_05 NSoasa) 1224| - j00j0 | - [32|0|39 Je17]on|joo| - | - | - Tas

TF06 |TF_06 67 B1A) - [373 ]00| 0 | 0 |2260 [0 | 3% [es] 00 Jo0| - | - [15] -

TF_06 |TF_06 Nasa) |183] - j00| 0 | - [4260 |0]36 Jess] on |oo| - | - | - | 85

TF-o7 [rr.o7 67 BA) - ]345 [00] 0 | 0 |#808 [0 | 34 [e6| 00 Joo| - | - |mr| -

TF-o7 [rF.o7 Nasa) ]166| - jo0Jo| - Jasoa]o]34jea6|on|oo| - | - | - [87

TF_08 |TF_08 67 B1A) - 340 j00| 0 | 0 |546 [0 | 33 [654] 00 |o0 | - | - |m7| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) ]170| - j00jo| - [824610]33 je54|on|oo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - ]351 00] 0 | 0 |sea1 [0 |32 [es] 00 Jo0| - | - |mas| -

TF_08 ITF_08 NSoasa) |101] - j00J 0 | - Jsa1]|o]32]e66] on |oo| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadsıa) 1341134100] 0 | 0 [2534| 0 160 591] 00 |oo | - | - | 2 | ®2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) |223]223 00] 0 | 0 |4803 [0 |51 j646| 00 Joo| - | - [mi | w1

Tea |IF_12 67 BR) - ]33 [00] 0 | 0 |533 [0 [48 [655] 00 Jo0| - | - |a0| -

E12 [TF_12 Ns2aa) |186| - j00|o| - [53110 ]48 je55| oo Joo| - | - | - | 80

EIEE T-66dB1A) - ]305 [00] 0 | 0 |e020 [0 |43 [ess| oo Joo| - | - [mts| -

UEIGEE Nsoaa) ]146| - joolo| - Jeoss|o]a3 je] on |joo| - | - | - | 8%

TFA IF 14 66 dBtA) - ]314 00) 0 | 0 |6047 [0 |#7 [668] 00 |o0| - | - |1m#| -

TEaIr_1a Ns2asa) 174] - j00[0| - [eoarlojarjess|on|oo| - | - | - | 888

WERE 67 B1A) - [333 ]00| 0 | 0 [#47 [0 |85 Jess] 00 Jo0| - | - [1056| -

TFS IIF_15 Nssaa) |183] - j00|0 | - [47|0|85 Jess] on |oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - 291 j00| 0 [0 |@r04 [0 [61 [eaajoo]Joo| - | - | 6 | -

TFI6 IFF_16 nssaa) ]151| - Joolo| - Jaroa]o]erjeaalon|oo| - | - | - | 8%

EL 66 dBtA) - [341 j00| 0 | 0 |5274 0 |54 [654] 00 |00| - | - Js] -

EL Nssasa) |211| - j00[0| - [827510]54 1654| 00 |oo| - | - | - | 918

rs IIF_18 67 BA) - ]293 [00] 0 | 0 |e090 [0 |51 [eor| oo Joo| - | - [mts| -

FB ITF_18 Ns2aa) |148| - j00] 0 | - Jeoao|o]s1jesr]on|oo| - | - | - ] 86%

MIT 1678) - [303 [00 0 | 0 [550210 |73 1658] 00100] - | - |138| -

Tre Iris Nssaa) ]168| - jo0Jo| - [5502|0]73je58] on |oo| - | - | - | 808

TF20 |TF20 67 B1A) - ]282 j00| 0 | 0 |6102 [0 | 535 [er] 00 |oo| - | - |m2| -

FORD N52dA) 1130| - 0010| - 161020155 je67100|00| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - [370 [00] 0 | 0 [7825 [0 |47 [ess| 00 Joo| - | - [ma] -

r21 IF 21 Ns2aa) |230| - jo0lo| - [7250 ]a7jess]on|oo| - | - | - 4

F2r2 1-56 .d7A) - [352 [00) 0 | 0 [798710 |40 [681100100] - | - |180| -

E22 Ir 2 Ns2aa) 210] - joolo| - [rear|o]aojesılonjoo| - | - | - 90

TE] 23 66 dBtA) - [353]00| 0 | 0 |829 [0 | 27 [eos] 00 Joo| - | - |1rs| -

FT NS0ds@) 17193] - 00) 0| - |8529]0]27]696| 00 |00| - | - | - | 91%

TE 2A IF 24 66 dB1A) - 383 00) 0 | 0 [353 [0 |#4 [03] 00 ]o0| - | - [a2] -

TE 2A IF 24 Ns2aa) 255] - joolo | - I%58|0]44|703|00|00| - | - | - | 1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt N 605 dBa)| 34 ] 284 ]00] 0 | 0 |8824 | 0 |51 708] 00 |o0 | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6075 dB(A] -13 | 237100] 0 | 0 |mt1s] 0 |48 711100100] - | - | 86 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - ]304 j00| 0 | 0 |1or73[0 |48 [716] 00 ]o0| - | - |ıes| -

Tr 27 IF 27 NA0asa) |104| - j00| 0 | - [10773] 0 |48 |r16] on |oo| - | - | - ] 868

Sum 373] 396
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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IPO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |Dc/mM|Cmet| d(p) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |lw/LmElLwiLme)
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

TF_00 |TF_00 65 dA) - [240 [00] 0 | 0 |2235|0 |157 [580] 00 Joo| - | - |e7 | -

TF_00 [TF_00 N_50.dB1A) 90 | - j000 | - [2235| 0 [157 ]580| 00 |oo| - | - | - |®7

TF01 ITF.01 65 aA) - [270 [00] 0 | 0 | 162 [0 |163 563] 00 |o0| - | - |m2| -

TF01 ITF.01 NSoasa) |120| - j00J 0 | - [162] 0 |13lsea] on |oo| - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - [284 j00| 0 | 0 | 1773 [0 |163560| 00 |o0| - | - [ws| -

TF02 |TF_01 Nsoaa) ]134| - jo0Jo| - [1730 [163]560| 00 |oo| - | - | - | 85

TF_03 |TF_03 66 dBtA) - [271 j00]) 0 | 0 | 176.1 [0 |17.1]558] 00 J00| - | - Jwıi| -

TF-03 IIF_03 NSoasa) [111] = jo0fo| - [1ra1fo mrilssejon|oo| - | - | - 841

TF04 IIF.04 66 dB1A) - |292 [00] 0 | 0 |1ea7 [0 |169 [563] 00 |o0| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 Nsoaa) ]130| - joolo| - [tear|o 1olsea]on|joo| - | - | - | 82

[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [312]00| 0 | 0 |2162 [0 [163 [577| 00 Joo| - | - J1os1| -

TF05 ITF_05 NSoasa) ]142| - j00[0| - [21620 [1alsrz|on|joo| - | - | - Tas

TF06 |TF_06 67 B1A) - [253 ]00| 0 | 0 |2734 [0 [185 [507] 00 Jo0| - | - [a5] -

TF_06 |TF_06 N_A94B1A) 73] - j00]0 | - ]2734 | 0 [183 ]587| 00 |00| - | - | - | 85

TF-o7 [rr.o7 67 BA) - [214 [00] 0 | 0 [3176 [0 203 [610] 00 |o0| - | - [mr| -

TF-o7 [rF.o7 N_49dB1A) 34] - j00] 0 | - ]3175 |0 [203610] 00 |oo| - | - | - [8a7

TF_08 |TF_08 67 B1A) - [20300] 0 | 0 |3552 [0 |204 620] 0000| - | - |7| -

TF_08 |TF_08 N_50.dB1A) 33] - j00]0 | - [3552 [0 [z04|j620|00 |joo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - [210 [00] 0 | 0 |2208 [0 |204 [635] 0000| - | - J1as| -

TF_08 ITF_08 IN_50.dB1A) 50 | - j00]0 | - |4208 | 0 204635] 00 |00| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadBıa) 12361236 |00| 0 | 0 [2077 |0 [152605] 00 |oo| - | - | 2 | w2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsta) ]15.1] 15.100] 0 | 0 |3780 |0 [146625] 00 |oo| - | - [mi | w1

Tea |IF_12 67 BR) - [233 j00| 0 | 0 |2229 0 |o[es5] 00 |00| - | - |1o| -

E12 [TF_12 IN_52 a8) 85 | - joolo | - Ja212 |0 [172635] 00 |oo | - | - | - | 890

EIEE T-66dB1A) - [174 [00] 0 | 0 |4560 [0 |200 [622] 0000| - | - [mtis| -

UEIGEE IN_50.dB1A) 14 | - j00[ 0 | - [4552] 0 [200622] 00 |oo| - | - | - | 8%

TFA IF 14 66 dBtA) - [184 00) 0 | 0 |ar72]0 |to8]626] 00 |00| - | - |ım8| -

TEaIr_1a N_52.dB1A) 44 | - j00]0 | - [4772| 0 [198646 | 00 |oo| - | - | - [888

WERE 67 B1A) - [273 j00| 0 | 0 |a197 [0 |143 635] 00 |00| - | - |106| -

TFS IIF_15 Nssaa) |138| - j00| 0 | - Jatar|o 13]es5] 00 |oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - [221 j00) 0 [0 |#13 0 |1s3[e37| 00 Jo0| - | - | ss | -

TFI6 IFF_16 IN.53 dB1A) 81] - j00]0 | - [#13 [0 [133637] 00 |00 | - | - | - | 8%

EL 66 dBtA) - [273 00] 0 | 0 ]4617 [0 [132623] 00 |00| - | - Js] -

EL Nssasa) ]145| - j00|0 | - [as17[o [121643] 00 |oo| - | - | - | 918

rs IIF_18 67 BA) - |235 [00] 0 | 0 |5187 [0 [127653] 00 Joo| - | - [mts| -

FB ITF_18 IN_52.dB1A) 86 | - j00]0 | - Js1e7 0 [127653] 00 |o0| - | - | - | 86%

MIT 1678) - [253 00| 0 | 0 [5185 |0 1311653] 00100] - | - |138| -

Tre Iris Nssaa) ]115| - joolo| - [stes|o 1silesa] on |oo| - | - | - | 808

TF20 |TF20 67 B1A) - [221j00|) 0 | 0 ]5540 [0 |123]653] 00 |o0| - | - |mw2| -

FORD N_52dB0A) 71] - [0010| - 155400 |123|659[ 0000| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - [282 00] 0 | 0 |6684 [0 |1a8jer5| 00 Jo0| - | - [ma] -

r21 IF 21 Ns2aa) ]142| - j00] 0 | - Jeesa|o tasjers| on |joo| - | - | - | 4

F2r2 1-56 .d7A) - [215 [00] 0 | 0 [6370 [0 [194 ]671] 0000| - | - |180| -

E22 Ir 2 IN_52.dB1A) 76 | - j00] 0 | - [ear0 |o [194671] 00 |oo| - | - | - [0

TE] 23 66 dBtA) - [201 00) 0 | 0 |6589 [0 |202 [674] 00 |00| - | - |1rs| -

FT N_S0.dBA) #1] - [000 | - [6883 [0 [20267400 |00] - | - | - | 91%

TE 2A IF 24 66 dB1A) - ]285 [00] 0 | 0 [945 [0 |168 [eao| 00 Joo| - | - [ıu2| -

TE 2A IF 24 Ns2aa) 145] - joolo| - [7a5|0 |168|es0| 00 |oo| - | - | - | 1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt N 60135 dBa)| 03 ]253]00] 0 | 0 |317 | 0 | 87 |704| 00 |o0 | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6075 dB(A)] 14.3] 10.1100] 0 | 0 |9244 | 0 1102]703|00 100] - | - | 6 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - [174 00) 0 | 0 [es [0 |te0 [705] 00 J00| - | - |es| -

Tr 27 IF 27 Nasa) |726| - j00|0| - [948|0|1o|7os|on|oo| - | - | - | 868

Sum 273] 38
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 26 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO5c/ Hafenweg 15 (MI)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |Dc/mM|Cmet| d(p) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |lw/LmElLwiLme)
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

TF_00 |TF_00 65 dA) - [235 j00] 0 | 0 |2%22 0 [18504] 00 Joo| - | - |e7 | -

TF_00 [TF_00 N_50.dB1A) 85 | - j00]0 | - [2822| 0 [128594] 00 |oo| - | - | - [7

TF01 ITF.01 65 aA) - 263 j00| 0 | 0 |2266 [0 [153 ]s81| 00 Jo0| - | - |m2| -

TF01 ITF.01 NSoasa) |118| - j00|0| - [22660 |13]s81] 00 |oo| - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - 28300) 0 | 0 | 168 [0 [148 [5698| 00 Jo0| - | - [os| -

TF02 |TF_01 Nsoaa) |133] - joolo| - [1ess|o [tasjsea]on|joo| - | - | - | 85

TF_03 |TF_03 66 dBtA) - [323]00| 0 | 0 | 138 |0 |118]563] 00 Jo0| - | - Jwıi| -

TF-03 IIF_03 NSoasa) ]163| - j00[0| - [18380 [11ajs63| 00 |oo| - | - | - T 841

TF04 IIF.04 66 dB1A) - [45200] 0 | 0 | 175 [0 | 10 [560] 00 |o0| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 Nsoaa) ]282| - joolo| - [15|0|10 |s60| 00 |oo| - | - | - | 82

[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [328 jo0| 0 | o [tes [0 |57 [s6r| oo Joo| - | - J1osı] -

TF05 ITF_05 NSoasa) 1258| - j00[0| - [terslo 57 js67|onjoo| - | - | - Tas

TF06 |TF_06 67 B1A) - [30300] 0 | 0 |2227 [0 |58 [83] 00 Jo0| - | - [a5] -

TF_06 |TF_06 Nasa) |223] - jo0lo| - 2227]0]59]583] 00 |oo| - | - | - | 85

TF-o7 [rr.o7 67 BA) - |375 [00] 0 | 0 |2rı7 [0 |54 [sar| oo |oo| - | - [mr| -

TF-o7 [rF.o7 Nasa) ]186| - joolo| - [zrırjo]salsor|on|joo| - | - | - [847

TF_08 |TF_08 67 B1A) - 36100) 0 | 0 |2086 [0 | 58 [eos] 00 Joo| - | - |m7| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) |101| - j00[0| - [208610 ]59eos|on|oo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - [357 ]00| 0 | 0 |86 [0 |68 [e24| 00 Jo0| - | - |ıss| -

TF_08 ITF_08 NSoasa) |107| - j00| 0 | - [86|0|68 je24] on |oo| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadsıa) |333]333 00] 0 | 0 |2943 | 0 [48 j6oa| 00 |oo | - | - | 2 | ®2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) ]253]253 00] 0 | 0 |3410 |0 |52 Jer7| 00 Joo| - | - | mi | x1

Tea |IF_12 67 BR) - ]365 [00] 0 | 0 |3732 [0 | 50 [e24] 00 Jo0| - | - |ao| -

E12 [TF_12 Ns2aa) |216| - jo0|o| - [373210 ]50e24] oo Joo| - | - | - | 80

EIEE T-66dB1A) - 333 [00] 0 | 0 |#100 [0 |48 [es3] 00 |o0| - | - [nts| -

UEIGEE Nsoasa) ]175| - joolo| - Jaos2]o]a8 jes2]on|oo| - | - | - | 8%

TFA IF 14 66 dBtA) - [342 ]00| 0 | 0 |#355 [0 |48 [es] 00 |o0| - | - |ım#| -

TEaIr_1a Ns2asa) ]202| - j00[0 | - [435510]48 jess| on |oo| - | - | - | 888

WERE 67 B1A) - 405 [00] 0 | 0 |a070 [0 |18 [es2] 00 Jo0| - | - J1s| -

TFS IIF_15 Nssaa) ]266| - jo0|o | - [40700 ]18 jes2] on |oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - [317j00| 0 [0 |@#23 [0 |45 [es3| 00 Joo| - | - | ws | -

TFI6 IFF_16 nssasa) |177| - jo0lo| - [ar3]0]45 jesa] on |oo| - | - | - | 8%

EL 66 dBtA) - [363 ]00| 0 | 0 |@41]0 |48 jess] 00 Jo0| - | - Js] -

EL Nssasa) |233] - j00|0| - [434610 ]48 je38| 00 |oo| - | - | - | 918

rs IIF_18 67 BA) - ]321j00]| 0 | 0 2830 [0 |48 [ear| 00 Joo| - | - [mts| -

FB ITF_18 Ns2aa) |171] - jo0lo| - j48s0|0]48 jear| on |oo| - | - | - | 86%

MIT 1678) - [34400] 0 | 0 [297310 |45 [649] 00100] - | - |138| -

Tre Iris Nssasa) ]204| - j00[o| - [asso|o]45 jeaa] on |oo| - | - | - | 808

TF20 |TF20 67 B1A) - ]300 j00| 0 | 0 |5270 [0 |47 [654] 00 |o0| - | - |mw2| -

FORD N52dA) 1150| - 0010| - 1827010 ]471]654|00|00| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - [383 j00| 0 | 0 [6146 [0 |47 [es] 00 Joo| - | - [ma] -

r21 IF 21 Ns2aa) 249] - j00] 0 | - Jetas|o]arjesa]on|oo| - | - | - | 4

F2r2 1-56 .d7A) - [363700] 0 | 0 [58540 |54 1663] 00100] - | - |180| -

E22 Ir 2 Ns2aa) 223] - joolo|- [s84|0]54Je63| on |joo| - | - | - 90

TE] 23 66 dBtA) - [34200] 0 | 0 |6056 [0 | 68 [es] 00 Joo| - | - |1rs| -

FT NS0ds@) 17182] - 00] 0 | - ]6056| 0168666] 00 |00| - | - | - | 91%

TE 2A IF 24 66 dB1A) - [303 00) 0 | 0 |7a66 [0 |48 [ess| oo Joo| - | - [ıu2| -

TE 2A IF 24 Ns2aa) 269] - jo0lo| - [766|0]49 jes5] oo |oo| - | - | - | 1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt N 605 dBa)| 47 ]297]00] 0 | 0 |8853 | 0 | 47 700] 00 |00 | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 60735 dBA)] -0.1 1243 [00] 0 | 0 | 8879 | 0 |47 70010000 | - | - | 6 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - |320 j00| 0 | 0 |852 [0 |48 [00] 00 Jo0| - | - |ıes| -

Tr 27 IF 27 NA0asa) |120| - j00|0| - Jes52]0]48 oo] on |oo| - | - | - | 868

Sum 34516
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 27 von 68

BEE EEE CE E BEEEEEEE DM
IPO6/ Wassersportwohnheim Lütkenheimer
Weg 2(GE)
Nr. [Kommentar (Gruppe LAT | LAT [DC |MM [Cmet| d(p) | DI [Abar | Adiv |Aatm| Agr | Refl. | Refl. |Lw/LmElLw/LmE)
N T Ant.T[AntN| T N
dB(A)\dB(A)|dB | dB | dB m |[dB| dB | dB | dB | dB | dB | dB | dB(A) | dB(A)
|TF_00 |TF_00 |T_65 dB(A) - 1291/0010 | 017862|0]00!|686[00[00| - - 97.7 -
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ITF_01 |TF_01 IN_50 dB(A) 1772| - [0010 | - |744210/001680[00[00| - - - 85.2
ITF_02 |TF_01 |T_65 dB(A) - 1332 [00/0 | 0 16543!0[]001673[00[00| - - 100.5 -
ITF_02 |TF_01 IN_50 dB(A) 182) - [0010| - 16543!0]001673[00[00| - - - 85.5
|TF_03 |TF_03 |T_66 dB(A) - 1333 [00/0 | 0 161631000 1|668[00[00| - - 100.1 -
|TF_03 |TF_03 IN_50 dB(A) 173) - [0010 | - 16163|0]001668[00[00| - - - 84.1
|TF_04 |TF_04 |T_66 dB(A) - 136.0 [0.010 | 0 157%6|07]001!662[00[00| - - 102.2 -
|TF_04 |TF_04 IN_50 dB(A) 20.0] - 10010 | - [576610 100/662[| 00 [00 | - - - 86.2
|TF_05 |TF_05 |T_67 dB(A) - 1399 [0.0 0 | 0 |5142|0[001|652[00|[00| - - 105.1 -
|TF_05 |TF_05 IN_50 dB(A) 229| - 100[0 | - [514210 100/62[00[00| - - - 88.1
|TF_06 |TF_06 |T_67 dB(A) - 1407 [0010 | 0 1438|0/001|67[00[00| - - 104.5 -
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|TF_07 |TF_07 |T_67 dB(A) - 1401/0010 | 0 3809810 oo Ie26[00[00| - - 102.7 -
|TF_07 |TF_07 IN_49 dB(A) 221/ - 100[0 | - [380910 100/826[00[00| - - - 84.7
|TF_08 |TF_08 |T_67 dB(A) - 1411[00)0 | 0 13383!0]00!616[00[00| - - 102.7 -
|TF_08 |TF_08 IN_50 dB(A) 241| - 10010 | - [383 [0100|616| 00 [00 | - - - 85.7
|TF_09 |TF_09 |T_66 dB(A) - 1454 [0.010 | 0 1264710]00!595[00[00| - - 104.8 -
|TF_09 |TF_09 IN_50 dB(A) 294| - 100/01 - |264710100/595[ 00 [00 | - - - 88.8
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|TF_11 |HKW_Erweiterung ITIN_54 dB(A) 28228210010 | 0/4382/0100[/68[00[00| - - 921 | 92.1
|TF_12 |TF_12 |T_67 dB(A) - 1412/0010 | 0 13902!0/00|628[00[00| - - 104.0 -
|TF_12 |TF_12 IN_52 dB(A) 2362| - 100[0 | - |3902|0100|628|00|00| - - - 89.0
|TF_13 |TF_13 |T_66 dB(A) - 1410[00)0 | 0 1320|0]00!606[00[00| - - 101.6 -
|TF_13 |TF_13 IN_50 dB(A) 250/| - 00/0 | - [3020[0100[/606| 00 [00 | - - - 85.6
ITF_14 |TF_14 |T_66 dB(A) - 1411[00)0 | 01335!|0[/00!617[00 [00| - - 102.8 -
ITF_14 |TF_14 IN_52 dB(A) 2741| - 10010 | - [3435|0100/617[00 [00 | - - - 88.8
|TF_15 |TF_15 |T_67 dB(A) - 1392 [0010 | 0 1587107]00!664[00[00| - - 105.6 -
|TF_15 |TF_15 IN_53 dB(A) 22| - 100[0 | - [5867|0100[/664[|00 [00 | - - - 91.6
|TF_16 |TF_16 |T_67 dB(A) - 134.0 [0010 | 0 15409!0/001!67[00[00| - - 99.6 -
|TF_16 |TF_16 IN_53 dB(A) 20.0/| - 100/10 | - [5409010065700 [00 | - - - 85.6
|TF_17 |TF_17 |T_66 dB(A) - 1402 [0.010 | 0 14859|07]00!647[00[00| - - 104.9 -
|TF_17 |TF_17 IN_53 dB(A) 272| - 100/01 - [4856 [0 100 |647[00 [00 | - - - 919
|TF_18 |TF_18 |T_67 dB(A) - 1381 [0010 | 0 1415|0/00|685[00[00| - - 101.6 -
|TF_18 |TF_18 IN_52 dB(A) 231/ - 100/01 - [4215/0100/65[00[00| - - - 86.6
|TF_19 |TF_19 |T_67 dB(A) - 1379 [0010| 01554107/001659[00[00| - - 103.8 -
|TF_19 |TF_19 IN_53 dB(A) 2339| - 100/01 - [5568[0100/659[ 00 [00 | - - - 89.8
|TF_20 |TF_20 |T_67 dB(A) - 1352 [0.010 | 0 1502510/00160[00[00| - - 100.2 -
|TF_20 |TF_20 IN_52 dB(A) 202] - 100[0 | - [5025/10100/6.0[00[00| - - - 85.2
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ITF_21 |TF_21 IN_52 dB(A) 340| - 10010 | - [372010 100/624[00[00| - - - 9.4
|TF_22 |TF_22 |T_66 dB(A) - 1515/0010] 0 119003107]001566[00[00| - - 108.0 -
|TF_22 |TF_22 IN_52 dB(A) 3775| - 00/0 | - |1903[0100/566| 00 [00 | - - - 94.0
|TF_23 |TF_23 |T_66 dB(A) - 1630/0010 |01,471'07/00!46[00[00| - - 1076 -
|TF_23 |TF_23 IN_50 dB(A) 40 - 0010| - 477 10100/46[00[00| - - - 91.6
ITF_24 |TF_24 |T_66 dB(A) - 1537/00) 0 | 0 |3009|0]00!606[00[00| - - 114.2 -
ITF_24 |TF_24 IN_52 dB(A) 397| - 100/10 | - [3009|0100[/606| 00 [00 | - - - 100.2
|TF_25 |SO Bau- und Gartenmarkt ITIN_60/35 dB(A) | 12.1 [37.1 100/01 0 [6484 | 0 100 [8672| 00 [00 | - - 104.4 | 79.4
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|TF_27 |TF_27 |T_60 dB(A) - 1433 [0010| 0144310/001!66[00[00| - - 106.8 -
|TF_27 |TF_27 IN_40 dB(A) 233[ - 100/01 - |4243/[0100/686[00[00| - - - 86.8
Sum 48.8 | 64.2
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 28 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO7/ Köhlweg 37 (WA)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |DC|MM |Cmet| dip) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |Lw/ILmEILw/LmE|
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

TF_00 |TF_00 65 BA) - [25200] 0 | o [tra] 0 |on 24] 00 |oo| - | - |e7 | -

TF_00 [TF_00 NSoasa) |102| - j00jo | - [mraslo oo |724lon|oo| - | - | - [87

TF01 ITF.01 65 aA) - [281 00] 0 | 0 |11351[0 [on [721] 00 |o0| - | - |m2| -

TF01 ITF.01 NSoaa) |131] - j00| 0 | - [1351] 0 |00 |721] 00 |oo| - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - |283 [00] 0 | 0 |10835[0 [on [18] 0000| - | - [os| -

TF02 |TF_01 NSoasa) |138| - jo0jo| - [rosslo oo |r1s|on|joo| - | - | - | 85

TF_03 |TF_03 66 dBtA) - ]28 j00| 0 | 0 |1eos| oo | on [715] 00 Jo0| - | - Jwi| -

TF-03 IIF_03 NSoasa) ]126| - j00j 0 | - [tososlo|oo|r15|o0joo| - | - | - Ta

TF04 IIF.04 66 dB1A) - |310 [00] 0 | 0 1258] 0 |on [12] 00 joo| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 NSoaa) ]150| - joojo| - [1258] 000 |r12]o0|oo| - | - | - | 82

[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [343]00| 0 | o [erı2 [0 [oo [ror| oo Joo| - | - J1osı] -

TF05 ITF_05 NSoasa) ]173| - j00[ 0 | - [eri2|0 [00 |or|on|oo| - | - | - Tas

TF06 |TF_06 67 B1A) - [344 j00| 0 | 0 |s010 [0 [on [01] 00 Joo| - | - [mas] -

TF_06 |TF_06 Nasa) |164| - j00| 0 | - [eoro|o]oo|o1]on|oo| - | - | - | 85

TF-o7 [rr.o7 67 BA) - ]330 [00] 0 | 0 |856.1 [0 [on [ear| oo Joo| - | - [mr| -

TF-o7 [rF.o7 nasse) ]150| - joolo| - Jessı]o [oo jeor]onjoo| - | - | - [87

TF_08 |TF_08 67 B1A) - 33400) 0 | 0 |8202 [0 | on [ea3] 00 Joo| - | - |mr| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) ]164| - j00[0 | - [82021000 jes3lonjoo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - [362 j00| 0 | 0 7608 [0 [on [ess| 00 Joo| - | - Jmas| -

TF_08 ITF_08 NSoasa) ]202| - j00| 0 | - [reos|o]oojess]on|oo| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadsıa) 1277127700] 0 | 0 [9738| 0 |06 |708| 00 |oo| - | - | 2 | ®2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) |228] 22800] 0 | 0 |8154 | 0 |00 jes2] 00 Joo| - | - [mi | w1

Tea |IF_12 67 BR) - [35300] 0 | 0 |7680 [0 |on [esr| 00 Joo| - | - |1ao| -

E12 [TF_12 Ns2asa) |203| - j00|0| - [resolo|oolesr|onjoo| - | - | - | 0

EIEE T-66dB1A) - ]334 00) 0 | 0 |r70 [0 [on [est] oo Joo| - | - [mts| -

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WERE 67 B1A) - |353 [00] 0 | 0 Jerıa [0 | on [eos] 00 Joo| - | - J1s| -

TFS IIF_15 Nssasa) |218| - j00| 0 | - Jeria]o]o0 Jess] on |oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - ][303]00| 0 | 0 |8268 [0 [on [eas[ooJoo| - | - | 6 | -

TFI6 IFF_16 Nssaa) ]163| - jo0Jo| - [e268|0 00 jesa]on|joo| - | - | - | 8%

EL 66 dBtA) - [36200] 0 | 0 076 [0 | on [esr| 00 Joo| - | - |mae| -

EL Nssasa) |232| - j00|0 | - [78721000 esr|on|oo| - | - | - 918

rs IIF_18 67 BA) - 33300) 0 | 0 [6841 [0 [on [err| oo Joo| - | - [mts| -

FB ITF_18 Ns2aa) |189] - jo0jo| - Jesa1]o]ooljerr]on|oo| - | - | - ] 86%

MIT 1678) - [352/00] 0 | 0 [78471000 j687]00]00| - | - |138| -

Ta Ir_1e nssasa) ]212| - jooJo| - [rea6|o|o0jesr]on|oo| - | - | - | 808

TF20 |TF_20 67 B1A) - 32400) 0 | 0 |6%24 0 | on jers] 00 Joo| - | - |m2| -

FORD N52dBA) 1174] - 0010| - 1694|0]00]e78|00|00| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - [443 j00| 0 | 0 ]533.1 [0 | 00 [655] 00 Jo0| - | - [ma] -

r21 IF 21 Ns2aa) |309] - j00] 0 | - [831] 0]00Je55] on |oo| - | - | - | 4

F2r2 1-56 .d7A) - [322/00] 0 | 0 [5522000 1658] 0000| - | - |180| -

E22 Ir 2 Ns2aa) 282] - joojo| - [5322]0]00jes8jon|oo| - | - | - 90

TE] 23 66 dBtA) - [411 j00]) 0 | 0 ]5854 [0 | 00 [665] 00 |00| - | - |1rs| -

FT NS0ds@) 1251] - |00]0| - 1584| 0]00]665| 00 |00| - | - | - | 91%

TE 2A IF 24 66 dB1A) - |512]00|) 0 | 0 |2004 [0 [on [es0| 00 Joo| - | - [ıu2| -

TE 2A IF 24 ns2aa) 372] - jo0l 0] - Ja004|0]00jes0]o0|oo| - | - | - | 1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt TN_ 6035 dBa)| 164 | 414 |0.0] 0 | 0 | 368 | 0 | 00 |630| 00 |o0 | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dB(A) 142] 302 00] 0 | 0 |2854|0|00 |604100 100 | - | - | 96 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - [48 [00] 0 | 0 ]2971 [0 | on [ses] 00 Joo| - | - J1es| -

Tr 27 IF 27 Na0asa) 280] - j00| 0 | - ]2471]0]00 588] 00 |oo| - | - | - | 868

Sum 700 550
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 29 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO8/ Nieberdingstraße 11 (MI)

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |Dc/mM|Cmet| d(p) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |lw/LmElLwiLme)
N|T /Anttlantn| T | N
agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)

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TF_00 [TF_00 N_50.dB1A) 78 | - j000 | - [9176 |0 [46 |703|00 |oo| - | - | - |®7

TF01 ITF.01 65 aA) - [262 00] 0 | 0 [8836 [0 |4n [700] 00 jo0| - | - |m2| -

TF01 ITF.01 NSoasa) |112| - j00| 0 | - Jes6|0]40 |moo]on|oo| - | - | - | 82

TF02 IrF_01 65 aA) - 28700] 0 | 0 |er20 [0 | 21 [eas|ooJoo| - | - [os| -

TF02 |TF_01 Nsoaa) |137| - joolo| - Jero|o]2ijessjonjoo| - | - | - | 85

TF_03 |TF_03 66 dBtA) - 301 00) 0 | 0 |8557 [0 |03 [eas] 00 Joo| - | - Jwıi| -

TF-03 IIF_03 NSoasa) 141] - j00[0| - [85571003 jess|onjoo| - | - | - Ta

TF04 IIF.04 66 dB1A) - [327]00| 0 | 0 [848 [0 | on [eos] 00 Joo| - | - |m2| -

TF04 IIF.04 Nsoaa) |167| - joolo| - [esas|o]oojesalon|oo| - | - | - | 82

[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [353 00] 0 | 0 |eor7 [0 [oo [eat] oo Joo| - | - J1osı| -

TF05 ITF_05 NSoasa) |189| - j00j0| - [eorr|o|oojesılonjoo| - | - | - Tas

TF_06 |TF_06 67 B1A) - [344 j00| 0 | 0 | 766 [0 |13 Jess] 00 Joo| - | - [a5] -

TF_06 |TF_06 Nasa) |164| - j00| 0 | - [7766013 Jess] on |oo| - | - | - | 865

TF-o7 [rr.o7 67 BA) - ]324 00) 0 | 0 |7831 [0 | 15 [esr| oo Joo| - | - |mr| -

TF-o7 [rF.o7 nase) ]144] - joolo| - [res1jo 15 jesr]on|joo| - | - | - [847

TF_08 |TF_08 67 B1A) - [327 ]00| 0 | 0 |7525 0 |15 [ess] 00 Joo| - | - |m7| -

TF_08 |TF_08 NSoasa) |157| - j00lo | - [732510 ]15 jess|oo|oo| - | - | - [87

TF-08 ITF_08 66 dB1A) - [343 00) 0 | 0 [719 [0 |15 Jess] 00 Joo| - | - |mas| -

TF_08 ITF_08 NSoasa) |189] - j00Jo| - [79|0|15 jesalon|oo| - | - | - | 888

TF10 GuD-Kw TmSadsıa) 1293129300] 0 | 0 [7368| 0 | 14 |683| 00 |oo | - | - | 2 | ®2

TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) |233]233 00] 0 | 0 |6597 [0 |07 jera] 00 |oo| - | - | mi | w1

Tea |IF_12 67 BR) - [353 [00] 0 | 0 |sa71 [0 |08 [er2| 00 Jo0| - | - Jao| -

E12 [TF_12 Ns2asa) |209| - j00|0| - Tesalo]|oser2|on|oo| - | - | - | 80

EIEE T-66dB1A) - ]330 [00| 0 | 0 |6674 [0 |11 [ers[ oo Joo| - | - [mts| -

UEIGEE Nsoasa) ]170| - joolo| - Jers2]o 11 jersjon|oo| - | - | - | 8%

TFA IF 14 66 dBtA) - 354 00) 0 | 0 |6146 [0 | 05 [es] 00 Joo| - | - |ım#| -

TEaIr_1a Ns2asa) 214] - j00[0| - [eta6|0|06 je68| on |oo| - | - | - | 888

WERE 67 B1A) - ]382 [00] 0 | 0 |%053 [0 | 10 [ess| 00 Joo| - | - J1s| -

TFS IIF_15 Nssaa) 240] - j00] 0 | - Je0os9|o]10 Jess] on |oo| - | - | - | 91%

TF16 IFF_16 67 BA) - [333]00| 0 | 0 |5881 [0 [on [esajoo]Joo| - | - | 6 | -

Tr I6 IFF_16 Nssaa) |183] - joolo| - Jsesı]o]oojesalon|oo| - | - | - | 8%

EL 66 dBtA) - 383 [00] 0 | 0 |5658 [0 | on [61] 00 Joo| - | - |mas| -

EL Nssasa) ]258| - j00|0| - [86581000 es1]oon|oo| - | - | - 918

rs IIF_18 67 BA) - |360 [00] 0 | 0 5382 [0 | on [656] 00 Joo| - | - [mts| -

FB ITF_18 Ns2aa) 210] - j00jo| - [8382] 0]00je56] on |oo| - | - | - | 86%

MIT 1678) - [383 [00] 0 | 0 50280 |00 1650] 0000| - | - |138| -

Tre Iris Nssasa) 248] - jo0jo| - [5028|0]00jesolon|oo| - | - | - | 88

TF20 |TF20 67 B1A) - [357/00] 0 | 0 jara8 [0 | on [625] 00 |o0| - | - |m2| -

FORD N52dBA) 1207| - 0010| - 14748] 0]00]645| 00 |00| - | - | - | 82

Tr21 IF 21 66 dA) - |46 [00] 0 | 0 |670 [0 | on [e4| 00 Jo0| - | - [ma] -

r21 IF 21 Ns2aa) |320| - jo0jo| - [470000644] on |oo| - | - | - | 4

F2r2 1-56 .d7A) - [708 [00] 0 | 0 [652110] 00 j673] 0000| - | - |180| -

E22 Ir 2 Ns2aa) 268] - joolo| - Jes1]o]oojersjonjoo| - | - | - 90

TE] 23 66 dBtA) - [383 00) 0 | 0 | 16 [0 | 00 [er] 00 Joo| - | - |1rs| -

FT NS0ds@) 1229] - 00) 0 | - |7716|0]00]e87|00|00| - | - | - | 91%

TE 2A IF 24 66 dB1A) - 494 00) 0 | 0 |#37 [0 | on [es] 00 Joo| - | - [ıa2| -

TE 2A IF 24 Ns2aa) 354] - jo0l 0] - Jassr|o]o0 je] 00|oo| - | - | - [1002

TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt 60135 dBia)| 22.1] 47.1 ]00] 0 | 0 |2047 | 0 | 00 ]572] 00 |o0 | - | - | 1044 | 794

TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dB(A)] 128] 378 |00| 0 | 0 | 3478| 0] 00 |618100 100 | - | - | 6 | 74%

rar Ir 27 60 dBIR) - [41100] 0 | 0 [5448 [0 01 [esr| 00 Joo| - | - Jes| -

Tr 27 IF 27 Naoasa) |211] - j00Jo| - [548|0]01Je57] on |oo| - | - | - | 868

Sum 395 544
Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 30 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IPO9/ MK1 Stadthaus

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |DC|MM |Cmet| dip) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |Lw/ILmEILw/LmE|

N|T /Anttlantn| T | N

agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)
TF_00 |TF_00 65 dA) - [443 ]00] 0 | 0 |10s [0 |on [533] 00 Joo| - | - |e7 | -
TF_00 [TF_00 NSoasa) 283] - j00[0 | - [tos[o]oo 53300 |oo| - | - | - [87
TF01 ITF.01 65 aA) - [363 [00] 0 | 0 | 102 [0 [on [533] 0000| - | - |m2| -
TF01 ITF.01 NSoasa) |319] - j00] 0 | - [102]0]00 533] 00 |oo| - | - | - | 82
TF02 IrF_01 65 aA) - ]461 00) 0 [| 0 [1482 [0 [on [524] 00 Joo| - | - [ws| -
TF02 |TF_01 Nsoaa) 311] - joolo| - [12|0|00 544] 00 |oo| - | - | - | 85
TF_03 |TF_03 66 dBtA) - [444 j00| 0 | 0 | 1720 [0 | 00 [557] 00 Jo0| - | - |Jwıi| -
TF-03 IIF_03 NSoasa) 284] - j00j0| - [17201000 |557|o0joo| - | - | - [41
TF04 IIF.04 66 dB1A) - [45200] 0 | 0 | 185 [0 | oo [570] 00 |o0| - | - |m2| -
TF04 IIF.04 Nsoaa) ]282| - jo0[o| - [1es5]o oo |sroJon|joo| - | - | - | 82
[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [363 ]00| 0 | 0 ]2464 [0 [oo [sss| 00 Joo| - | - J1osı| -
TF05 ITF_05 NSoasa) 1283| - j00[0| - [2464000588] 00 |oo| - | - | - Tas
TF06 |TF_06 67 B1A) - [#4 00] 0 | 0 |3183 [0 | 00 [er1] 00 Joo| - | - [mas] -
TF_06 |TF_06 Nasa) ]254] - j00| 0 | - [3183] 0]00jerı] on |joo| - | - | - | 85
TF-o7 [rr.o7 67 BA) - [30300] 0 | 0 |301 [0 [on je23] 00 joo| - | - |mr| -
TF-o7 [rF.o7 nase) ]223] - joolo| - [zea1]o]ooje23]on|joo| - | - | - [87
TF_08 |TF_08 67 B1A) - [383 [00] 0 | 0 |#10.1 [0 | 00 [es3] 00 Jo0| - | - |m7| -
TF_08 |TF_08 NSoasa) 1225| - j00j0 | - [ato1lo]oojessjonjoo| - | - | - [87
TF-08 ITF_08 66 dB1A) - [302 00] 0 | 0 jaras [0 | on [es] 00 Jo0| - | - |mas| -
TF_08 ITF_08 NSoasa) ]242| - j00| 0 | - Jaras|o]o0 es] on |oo| - | - | - | 888
TF10 GuD-Kw m Saga) 1517151700] 0 | 0 | 623 |0 [02 j472| 00 |oo | - | - | 2 | ®2
TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) ]308] 208 |00] 0 | 0 [3217 |0 |01 jer1] 00 Joo| - | - [mi | w1
Tea |IF_12 67 BR) - [414 j00| 0 | 0 | 3766 [0 | 01 je25] 00 Jo0| - | - [ao| -
E12 [TF_12 Ns2asa) ]264| - j00|o| - [37661001 e25| oo Joo| - | - | - | 80
EIEE T-66dB1A) - 37300] 0 | 0 |#576 [0 | on [e22|00Joo| - | - [nts| -
UEIGEE Nsoaa) 213] - joolo| - [486|0]00jea2]o0|oo| - | - | - | 8%
TFA IF 14 66 dBtA) - ]385 [00] 0 | 0 |7 [0 |02 [620] 00 |o0| - | - |ım#| -
TEaIr_1a Ns2aa) 2465| - j00[0| - [44710]02 640] 00 |oo| - | - | - | 888
WERE 67 B1A) - [383 [00] 0 | 0 |205 [0 |88 [583] 00 Jo0| - | - J105| -
TFS IIF_15 Nssaa) 248] - j00| 0 | - ]2305|0 88 |s83] 00 |oo| - | - | - | 91%
TF16 IFF_16 67 BA) - ]330 [00] 0 | 0 |2734 [0 [68 [sar| oo Joo| - | - | 6 | -
TFI6 IFF_16 Nssaa) |180| - joolo| - [2r34|0 69 jsor|on|oo| - | - | - | 8%
EL 66 dBtA) - 378 00) 0 | 0 |3355 [0 | 5% [ers] 00 Jo0| - | - Js] -
EL Nssasa) 248] - j00|0 | - [334810]55 je15| 00 |oo| - | - | - | 918
rs IIF_18 67 BA) - ]334 00) 0 | 0 |2235 [0 |#7 [635] 00 |o0| - | - [nts| -
FB ITF_18 Ns2aa) |184| - j00|0| - j4235]0 a7 jes5] on |oo| - | - | - | 86%
MIT 1678) - [362/00 0 | 0 [33480 |62 [615] 0000| - | - |138| -
Tre Iris Nssasa) |222| - jo0lo| - [3353]0]62 jers|on|oo| - | - | - | 808
TF20 |TF20 67 B1A) - [317]00] 0 | 0 |#070 [0 |53 jes2] 00 |0o0| - | - |w2| -
FORD N52dBA) 1167| - 0010| - 140700153632] 00|00| - | - | - | 82
Tr21 IF 21 66 dA) - [303 j00| 0 | 0 |5782 [0 |38 [e62| 00 Jo0| - | - [ma] -
r21 IF 21 Ns2aa) 263] - j00|0| - Jera2|o]39 je62] on joo| - | - | - | 4
F2r2 1-56 .dB7A) - [307/00] 0 | 0 [6500 10 [00 [673] 0000| - | - |180| -
E22 Ir 2 Ns2aa) ]267| - joojo| - [esoo|o|oojera]on|oo| - | - | - 90
TE] 23 66 dBtA) - [394 00) 0 | 0 |7296 [0 | on [es3] 00 J00| - | - |1rs| -
FT NS0ds@) 1234] - |00]0| - ]7286|0]00]e83| 00 |00| - | - | - | 91%
TE 2A IF 24 66 dB1A) - [#200] 0 | 0 |7651[0 | 26 [esr| oo Joo| - | - [ıu2| -
TE 2A IF 24 Ns2aa) ]282| - joolo|- [7651|0]25 jesr|oo|oo| - | - | - | 1002
TF_25 [50 Bau- und Gartenmarkt N 605 dBa)| 6:8 |318|00] 0 | 0 |7e84 | 0 | 38 j687| 00 |oo | - | - | 1044 | 794
TF2%5 Baustoffhandel N 6035 dB(A)| 0.8 |258 00] 0 | 0 |8090 | 0j47 |682100 100 | - | - | 6 | 74%
rar Ir 27 60 dBIR) - [332 ]00| 0 | 0 |8054 [0 |35 [01] 00 Jo0| - | - |ıes| -
Tr 27 IF 27 NAoasa) |132| - j00| 0] - [e058|0 35 |ro1] on |oo| - | - | - ] 868

Sum 520 572

Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 31 von 68

BEE E HE E E EDEEEEEEE KM
IP10/ MK2 Stadthaus

Nr. Kommentar [Gruppe LAT | LAT |Dc/mM|Cmet| d(p) | DI |Abar|Adiv |Aatm| Agr |Refl. | Refl. |lw/LmElLwiLme)

N|T /Anttlantn| T | N

agtaylag(a)laB|aB| dB | m laB| dB | dB | aB | aB | aB | aB | asıa) | aBıa)
TF_00 |TF_00 65 dA) - |483]00] 0 | 0 | 738 [o |on [aaa] oo Joo| - | - |e7 | -
TF_00 [TF_00 NSoasa) 1343] - j00[0 | - [739 [0 [00 jas4lon|oo| - | - | - [87
TF01 ITF.01 65 aA) - [381 [00] 0 | 0 | 18 [0 |on [320] 00 Jo0| - | - |m2| -
TF01 ITF.01 NSoaa) |331] - j00| 0 | - [1128|0]00|520] 00 |oo| - | - | - | 82
TF02 IrF_01 65 aA) - 454 00) 0 | 0 | 1618 [0 [on [552] 00 Joo| - | - [ws| -
TF02 |TF_01 Nsoaa) ]304| - jo0Jo| - [ters]|o]oo|s52]o0|joo| - | - | - | 85
TF_03 |TF_03 66 dBtA) - [#31 j00| 0 | 0 ]200.1 [0 | 00 [570] 00 J00| - | - |Jwıi| -
TF-03 IIF_03 NSoasa) 27.1] - j00jo| - [2oo1loToojsrojonjoo| - | - | - 841
TF04 IIF.04 66 dB1A) - [#37]00| 0 | 0 |268 [0 [on [85] 00 |o0| - | - |m2| -
TF04 IIF.04 Nsoasa) 277] - joolo| - [23680 ]00 585] 00 |oo| - | - | - | 82
[TF_05 |TF_05 T-67 BA) - [447 ]00| 0 | 0 |2858 [0 [oo [eos] oo Joo| - | - J1osı] -
TF05 ITF_05 NSoasa) 277] - j00j0| - [2858000 jeoalonjoo| - | - | - Tas
TF06 |TF_06 67 B1A) - |420 [00] 0 | 0 |3760 [0 [on je25] 00 Jo0| - | - |1s5| -
TF_06 |TF_06 Nasa) 240] - j00| 0 | - [3760000 je25] on Joo| - | - | - ] 865
TF-o7 [rr.o7 67 BA) - |380 [00] 0 | 0 |#07 [0 | on [esr| oo joo| - | - [mr| -
TF-o7 [rF.o7 nasse) 210] - joolo| - [a0or|o][oojesr]on|joo| - | - | - [87
TF_08 |TF_08 67 B1A) - [382]00| 0 | 0 #720 [0 | on [e25] 00 |o0| - | - |m7| -
TF_08 |TF_08 NSoasa) 212] - j00[0 | - [ara0lo|o0ea5|on|oo| - | - | - [87
TF-08 ITF_08 66 dB1A) - 39100] 0 | 0 ]5467 [0 | on [658] 00 Jo0o| - | - |mss| -
TF_08 ITF_08 NSoaa) |231] - j00| 0 | - [5467| 0]00jes8] on |oo| - | - | - | 888
TF10 GuD-Kw TmSadsıa) #78 ]478|00| 0 | 0 |1033 |0 [00 |513| 00 |oo | - | - | 2 | ®2
TF11 HKW_Eimeiterung TmSadsıa) ]283]283 00] 0 | 0 |4044 [0 |00 |es1] 00 Joo| - | - [mi | w1
Tea |IF_12 67 BR) - 383 [00] 0 | 0 |#583 [0 | on [e22| 00 jo0| - | - |1ao| -
E12 [TF_12 Ns2asa) 248] - j00|0| - Jasaalo|o0 642] o0|oo| - | - | - | 80
EIEE T-66dB1A) - 35300] 0 | 0 |5202 [0 [on [esr| 00 Joo| - | - [nts| -
UEIGEE Nsoasa) |189] - joolo| - [sro Too jessjon|oo| - | - | - | 8%
TFA IF 14 66 dBtA) - [373]00| 0 | 0 |3287 [0 | on [655] 00 |o0| - | - |ım#| -
TEaIr_1a Ns2aa) 233] - j00[0| - [82871000 je55|o0|oo| - | - | - | 888
WERE 67 B1A) - 383 [00] 0 | 0 |3330 [0 | 55 [er] 00 Joo| - | - [1065| -
TFS IIF_15 Nssaa) 248] - j00| 0 | - [33300 ]55 Je1a] on |oo| - | - | - | 91%
TF16 IFF_16 67 BA) - 344 00) 0 | 0 [85 [0 | 28 [e24] 00 Jo0| - | - | ws | -
TFI6 IFF_16 Nssaa) ]204| - jo0lo| - [50 ]29je24]on|joo| - | - | - | 8%
EL 66 dBtA) - [383 00) 0 | 0 |#224 [0 | 14 [er] 00 |o0| - | - |mas| -
EL Nssasa) 2658| - j00[0 | - [4111014 jes7| on |oo| - | - | - | 918
rs IIF_18 67 BA) - 35300) 0 | 0 [5192 [0 [04 [653] 00 Jo0| - | - [nts| -
FB ITF_18 Ns2aa) |209| - j00| 0 | - [5182004 je53] on |oo| - | - | - ] 86%
MIT 1678) - [352/00] 0 | 0 [23780 |48 [638] 00100] - | - |1038| -
Tre Iris Nssasa) |212| - joolo| - [4780 ]48 jess] on |oo| - | - | - | 808
TF20 |TF20 67 B1A) - 303 [00] 0 | 0 ]5085 [0 | 45 [651] 00 Joo| - | - |w2| -
FORD N52dBA) 1155] - 0010| - 150850146 ]651100|00| - | - | - | 82
Tr21 IF 21 66 dA) - [4#17]00| 0 | 0 |6753 [0 | 11 [ers] 00 Joo| - | - [ma] -
r21 IF 21 Ns2aa) 277] - j00j0| - Jerss|o|11jersjon|oo| - | - | - | 4
F2r2 1-56 .d7A) - [357700[ 0 | 0 |7223|0|00 [683] 00100] - | - |180| -
E22 Ir 2 Ns2aa) ]257| - joolo| - [7223]0]00jes3]on|joo| - | - | - 90
TE] 23 66 dBtA) - 383 j00| 0 | 0 |e015 [0 | on [eat] oo Joo| - | - |1rs| -
FT NS0ds@) 1225] - 00] 0| - ]8015|0]00]e91] 00 |00| - | - | - | 91%
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Sum #87 567

Gutachten-Nr.: 050634 17-3 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 32 von 68

V-1068-2017-Anlage-1-Buergeranhoerung

30080 Zeichen

Protokoll 
Infoveranstaltung Masterplan Stadthäfen Münster / frühzeitige Bürgerbeteiligung Bau-
leitplanverfahren am 05.07.12, Mehrzweckhalle Stadtwerke 
Teilnehmer: 
Herr Fischer-Baumeister / Bezirksbürgermeister Stadtbezirk Münster-Mitte (Leitung 
der Veranstaltung) 
Herren Schowe, Franke, Krause, Milde, Hänsel, Hopp, Leifken / Amt für Stadtent- 
wicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  
ca. 200 Bürgerinnen und Bürger 
Beginn: 18.35 Uhr 
Begrüßung: 
Herr
 Fischer-Baumeister begrüßt alle Anwesenden. In der Veranstaltung werden komplexe 
Planverfahren behandelt. Er wird sich als Gesprächsleiter um einen stringenten Gesprächs-
verlauf bemühen. Jedoch sollen alle Meinungen und Fragen berücksichtigt werden.  
Einleitung: 
Herr
 Schowe stellt die Teilnehmer seitens der Verwaltung vor. Zu den Projekten stehen je-
weils Vertreter der Investoren und z.T. Verfasser der Gutachten für Rückfragen zur Verfü-
gung.   
Der vorgesehene Veranstaltungsablauf wird vorgestellt. Fragen und Meinungen sollen nach 
der Vorstellung des Masterplans Stadthäfen in den jeweiligen Themenblöcken „Vorläufiger 
Entwurf Verkehrsuntersuchung Masterplan“, „Projekt Hafencenter“, „Projekt Neuhafen“ und 
„Bauleitplanung“ erörtert werden.  
Bis zur heutigen Veranstaltung hat bereits ein umfassender Planungs-, Beratungs- und Be-
teiligungsprozess stattgefunden. Eine Chronologie zu den bisherigen Beschlüssen der Bau-
leitplanung und des Ablaufs des Hafenforums wird vorgestellt.  
Prozesse der Stadtentwicklung und Stadtplanung sind immer das Ergebnis von Abwägun-
gen und Kompromissen. Eine vollständige Berücksichtigung von Einzelinteressen ist damit 
nahezu immer ausgeschlossen. 
Die heutige Darstellung der Projekte „Hafencenter“ und „Neuhafen“ sind als Zwischenergeb-
nisse zu verstehen. Weitere Beteiligungen der Bürgerinnen und Bürger  wird es im Rahmen 
der Bauleitplanung geben. Entsprechende Anregungen sind genauso wie die Stellungnah-
men interner und externer Ämter in die abschließende Abwägung einzustellen. Entspre-
chend sind auch die bisher vorliegenden Gutachten als Entwürfe zu verstehen.  
Die jetzigen Planungsstände sind jedoch unter diesem Gesichtspunkt durch die politischen 
Gremien der Stadt Münster bestätigt und für die frühzeitige Bürgerbeteiligung freigegeben 
worden.  
Die anschließende inhaltliche Vorstellung und die jeweilige Diskussion mit Fragen, 
Ant
worten, Meinungen werden im Folgenden themenbezogen und nicht chronolo-
gisch dargestellt:  
S. 2   - Masterplan Stadthäfen 
S. 4   - Vorläufiger Entwurf Verkehrsuntersuchung Masterplan 
S. 6   - Projekt „Hafencenter“ 
S. 9   - Projekt „Neuhafen“ 
S. 10 - Bauleitplanung 
S. 10 - Verschiedenes 
Anlage 1
zur Vorlage Nr. V/1068/2017

- 2 - 
Masterplan Stadthäfen: 
 
Her
r Franke erläutert den Masterplan Stadthäfen Münster, der am 14.12.2011 vom Haupt-
ausschuss der Stadt Münster beschlossen wurde. Die Berücksichtigung entsprechender 
Änderungen aus dem o.g. Beschluss wurde am 03.05.2012 vom Ausschuss für Stadtent-
wicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung, Wirtschaft bestätigt. Die grundlegenden Ziele für 
die verschiedenen Teilräume werden dargestellt:  
- Bereich ehem. OSMO-Areal = Allgemeine Wohnnutzungen / an der Wasserkante 
Mischnutzung 
- Bereich südl. Hansaring / östl. Fr.-Ebert-Str. = Gemischte Nutzungen 
- Bereiche Kreativkai / westl. Bernhard-Ernst-Str. / Kulturszene Hawerkamp = Kreative 
und kulturelle Nutzungen, Dienstleistungen, Gastronomie  
- Bereiche östl. Albersloher Weg / westl. Hafenstr. = Klassische Büronutzungen 
- Bereiche südl. Stadthafen 1, westl. DEK / östl. DEK, nördl. Feuerwache 2 / östl. Fr.-
Ebert-Str. / westl. Lippstädter Str. = Gewerbliche Nutzungen 
- Bereich südl. Am Mittelhafen = Versorgungsfläche der Stadtwerke 
- Bereich östl. DEK / westl. Lütkenbecker Weg = (Kunst-) Handwerkliche Nutzungen 
- Bereiche südwestl. Lütkenbecker Weg / nördl. B 51 sowie westl. u. östl. Industrieweg = 
Industrielle Nutzungen 
- Bereiche westl. Albersloher Weg / nördl. u. südl. Kulturszene Hawerkamp / südöstl. 
DEK, Nieberdingstr. = Messe-/Kongress-Veranstaltungen, Groß-/Open-Air-
Veranstaltungen, Entertainment 
- Bereich westl. DEK / nördl. u. südl. Stadthafen 2 = Hafenfunktionen 
- Bereiche östl. Fr.-Ebert-Str. / östl. Albersloher Weg, nördl. B 51 = Großflächige Einzel-
handelsnutzungen 
Gemäß den Ergebnissen aus dem Hafenforum wurden folgende Ziele in den Masterplan 
au
fgenommen: 
- Die Bezeichnung Stadtbereichszentrum für das „Hafencenter“ wurde entfernt. Ent-
sprechend ist die Fläche nun für gemischte Nutzungen mit großflächigem Einzelhan-
del dargestellt. Die Option für Quartiersparken bleibt erhalten. Die Verkaufsflächen 
werden auf 4.900 qm begrenzt (ehem. 6.400 qm). 
- Die Verlagerung der Gastronomiebetriebe nördlich Stadthafen 1 (Heaven, Coconut-
Beach) in den Bereich südlich Stadthafen 1 soll ermöglicht werden.  
- Eine Wegeverbindung zwischen der Nord- und Südseite des Stadthafen 1 wurde auf-
genommen. 
- Ein öffentliches Wegenetz in Nord-/Südrichtung auf der Fläche des „Neuhafen“-
Projektes wird die direkte fußläufige Verbindung zwischen dem Herz-Jesu-Viertel und 
dem Stadthafen 1 sicherstellen.  Entsprechend ist auch eine Ost-/ Westwegeverbin-
dung über die Projekte „Hafencenter“ und „Neuhafen“ vorgesehen.  
- Über eine Mehrfachbeauftragung sollen verschiedene Architektenbüros für einzelne 
Bauzeilen beauftragt werden.  
- Eine öffentliche Begehbarkeit der Kaiflächen auf der Nord- und Südseite wird sicher-
gestellt. 
Für die Flächen der Stadtwerke nördlich des Stadthafen 1 soll ein Realisierungswettbewerb 
durchgeführt werden. In diesem Wettbewerb sollen auch die Flächen für eine Erweiterung 
des Coppenrath-Verlages sowie die östliche Spitze des „Neuhafen“-Projektes berücksichtigt 
und eine wirtschaftliche Nutzung eines Teilerhaltes der ehem. OSMO-Hallen mit wohnver-
träglicher Nutzung dargestellt werden.  
Für die Flächen südlich des Stadthafen 1 werden städtebauliche Untersuchungen zur Opti-
mierung der Entwicklung durchgeführt. In diesem Rahmen soll der mögliche Erhalt von ha-
fentypischen Gebäuden und Objekten und die Möglichkeit einer öffentlichen Quartierspark-
anlage dargestellt werden.

- 3 - 
Fragen/Meldungen aus dem Publikum : Der Erhalt eines Teils der OSMO-Hallen ist nicht 
als klarer Auftrag/Planungsziel zu verstehen. Im Hafenforum wurde eine Wohnnutzung direkt 
an der Wasserkante abgelehnt.  
Antworten/Stellungnahmen: Diese Aspekte sind im Rahmen des Realisierungswettbewer-
bes zu berücksichtigen. Ein Teilerhalt der Hallen soll unter dem Aspekt einer wirtschaftlichen 
Tragfähigkeit aufgezeigt werden. Eine ggf. untergeordnete Wohnnutzung entlang der Was-
serkante ist nur unter Nachweis der Verträglichkeit mit der freizeitorientierten Nutzung des 
Hafens möglich. Die Inhalte des Wettbewerbes werden noch zu formulieren und durch den 
Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung, Wirtschaft zu beraten und 
zu beschließen sein.  
Fragen/Meldungen aus dem Publikum : 
 Der Einzelhandelsumfang wird nicht benötigt. Die 
Belange der Durchgrünung, Durchlüftung, Kinderspielplätze und Verkehrserschließung sind 
zu wenig berücksichtigt. 
Antworten/Stellungnahmen: Der Masterplan stellt lediglich die Grobstrukturen dar. Durch 
die entsprechenden planerischen Konkretisierungen sind die genannten Aspekte zu berück-
sichtigen. Es wird auf die folgenden Erläuterungen zu den Themenschwerpunkten verwie-
sen.

- 4 - 
Vorläufiger Entwurf Verkehrsuntersuchung Masterplan: 
 
Her
r Milde stellt den Entwurf der Verkehrsuntersuchung, der den gesamten Planbereich des 
Masterplans Stadthäfen abdeckt, vor. Im Vergleich zur Verkehrsuntersuchung 2009 liegen 
die heutigen Verkehrsbelastungen in einzelnen Abschnitten deutlich höher. Die Gründe hier-
für sind die neuen Strukturen im Hafen, der allgemeine Verkehrszuwachs in Münster und 
eine genauere Datenerfassung durch die neuen Lichtsignalanlagen. 
Bis zum Prognosehorizont 2025 wird münsterspezifisch von einem Zuwachs des Kfz-
Aufkommens von 3,8 % durch die Münsteraner und 10,7 % durch Auswärtige ausgegangen. 
Diese Prognosen liegen deutlich über bundesdurchschnittlichen Prognosen, deswegen man 
hier von einem belastbaren Szenario ausgehen kann.   
Sämtliche Entwicklungsstrukturen des Masterplans wurden berücksichtigt. Für die Projekte 
„Hafencenter“ und „Neuhafen“ konnten die relativ konkreten Strukturen der vorliegenden 
Projektstände berücksichtigt werden. Für die übrigen Bereiche wurden grobe Annahmen 
getroffen. Bezogen auf bislang nicht projektierte Entwicklungsflächen im Geltungsbereich 
des Masterplans Stadthafen ist die Verkehrsuntersuchung jeweils anlass- und projektbezo-
gen fortzuschreiben.   
Für das „Hafencenter“ wird von einer täglichen Frequentierung von 5.000 Kfz (80% über 
Hansaring, 20% über Hafenweg) ausgegangen bei einer Gesamtbelastung von ca. 17.000 
Kfz-Fahrten pro Tag. Im Ergebnis kann daher festgestellt werden, dass aufgrund der eintre-
tenden Entlastungswirkungen beim Ausbau der B 51 3. Bauabschnitt einschließlich der An-
bindung an den Schifffahrter Damm (L 481n) das Verkehrsaufkommen sich gegenüber heu-
te kaum verändern wird. Vergleichend wurden die Veränderungen der Belastungen der 
Friedrich-Ebert-Straße durch den Bau des E-Centers herangezogen. Im Ergebnis kam es 
hier nach der Realisierung des E-Centers nicht zu einer stärkeren Frequentierung der Fried-
rich-Ebert Straße. Dies ist damit zu begründen, dass neue Nutzungen nicht automatisch 
neue Verkehrs erzeugen, sondern dass a) große Verkehrserzeuger zu Umverteilungen im 
Straßennetz führen können und b) der dem konkreten Vorhaben zuzuordnende Quell-/ Ziel-
verkehr oftmals zu nicht unerheblichen Anteilen bereits heute im Netz besteht. 
Die Prognose 2025 berücksichtigt ebenso alle Maßnahmen, die gemäß Darstellung des Flä-
chennutzungsplanes absehbar sind, sowie den planfestgestellten Ausbau der B 51 und den 
Ausbau und die öffentliche Nutzung der Theodor-Scheiwe-Straße gem. Darstellung im Mas-
terplan.  
Der Albersloher Weg und der Hansaring wird in der Konsequenz dieser Berücksichtigung 
kaum eine Änderung erfahren.  
Die Belastung der Schillerstraße könne im theoretischen Falle des Ausbaus der Theodor-
Scheiwe-Straße von derzeit ca. 9.000 auf max. 13.500 Kfz/24 Std. steigen. Die prognosti-
zierte Belastung entspricht der Funktion der Schillerstraße im Straßennetz.    
Die Verkehrsuntersuchung soll dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Ver-
ke
hrsplanung und Wirtschaft am 30.08.2012 vorgestellt werden.  
Die projektbezogene, vorläufige Ersteinschätzung der Verkehrsuntersuchung zum „Hafen-
center“ vom Büro nts muss die aktuellen Zahlen dieser Untersuchung noch berücksichtigen. 
Gravierende Änderungen der Ergebnisse sind jedoch aus einer Anpassung dieser Untersu-
chung nicht zu erwarten.  
Fragen/Meldungen aus dem Publikum : Die Schillerstraße wird durch die Entwicklung im 
Bereich der Stadthäfen die verhältnismäßig stärkste Erhöhung an Kfz-Frequentierung erfah-
ren? Die Schillerstraße besitzt heute schon funktionale Defizite! 
Antworten/Stellungnahmen: Aufgrund der möglichen Öffnung / des Ausbaus der Theodor-
Scheiwe Straße wird dies prognostiziert. 
Im Rahmen des „Neuhafen“-Projektes wird in diesem Bereich der Straßenraum der Schiller-
straße verbreitert. Sie wird hier für die verschiedenen Verkehrsteilnehmer gestalterisch und 
funktional aufgewertet.

- 5 - 
Fragen/Meldungen aus dem Publikum : Warum steuert die Verkehrsplanung nicht gegen 
den allgemeinen Trend der Zunahme durch Kfz-Verkehr? 
Antworten/Stellungnahmen: Die Stärkung des ÖPNV und des Radverkehrs ist ein zentra-
les Ziel der Verkehrsplanung. Der Anteil an ÖPNV und Radverkehr nimmt in Münster im 
Vergleich zu anderen Städten einen absoluten Spitzenwert ein. 
Die im bundesweiten Vergleich deutlich höheren prozentualen Verkehrszunahmewerte sind 
u. a. auf die besonders dynamische Stadtentwicklung Münsters zurückzuführen. Münster als 
solitäres Oberzentrum hat zudem ein besonders hohes Kfz-Pendleraufkommen, welches 
sich in den vergangenen 25 Jahren von 150.000 Kfz-Fahrten auf 300.000 Kfz-Fahrten ver-
doppelt hat und auch künftig überproportional zunehmen wird. Der Pendlerverkehr besteht 
zu 80% aus individuellen Kfz-Verkehr und 20% aus ÖPNV-Nutzungen. 
Der Ausbau der B 51 mit der qualifizierten Anbindung der Wolbecker Straße und an den 
Schifffahrter Damm (L 481n, s. o.) ist eine Maßnahme zur Entlastung des Stadtgebietes, 
auch im Betrachtungskorridor. 
Zudem bedeutet die Maxime der Innenentwicklung vor Außenentwicklung eine Vermeidung 
von unnötigen zusätzlichen Kfz-Verkehren.  
Die Innenentwicklung und die Sicherung von zentralen Versorgungsbereichen sichern den 
nachhaltigen Aspekt der „Stadt der kurzen Wege“.  
Fragen/Meldungen aus dem Publikum:  
 Der Ausbau der B 51 ist Zukunftsmusik. Wie si-
cher ist der Ausbau der B 51, - wie ist der Planungsstand? Der Ausbau der B 51 sollte nicht 
in die Prognose einfließen! Wie kann der Ausbau der B 51 eine Entlastung für die innerstäd-
tischen Bereiche / für den Hansaring bringen?  
Antworten/Stellungnahmen: Zum Ausbau der B 51 besteht ein Planfeststellungsbeschluss. 
Es sind Klageverfahren anhängig. Hierzu werden Entscheidungen im Jahr 2013 erwartet. 
Aus dieser Sicht ist die Frage jedoch nicht, ob es zum Ausbau kommt, sondern wann. Die 
Berücksichtigung dieser Maßnahme ist demnach angebracht. 
Der Ausbau der B 51 wird einen besseren Verkehrsfluss auf der Umgehungsstraße gewähr-
leisten. Verkehre aus den stärker belasteten innerstädtischen Straßen werden auf die Um-
gehungsstraße ausweichen. 
Fragen/Meldungen aus dem Publikum: Was bedeutet die Unterführung Albersloher Weg / 
Hafenstraße, welche Planung liegt hier zugrunde? 
Antworten/Stellungnahmen: Dieses Projekt wird seit langem diskutiert. Es ist nur realisier-
bar, wenn eine Bündelung/Verlagerung von Gleisanlagen durchgeführt und damit das Areal 
des Stückgutbahnhofes städtebaulich entwickelt werden kann. Es ist weiterhin strukturell 
wünschenswert, jedoch fehlen hierfür bisher wirtschaftliche und planungsrechtliche Grundla-
gen. Es ist deshalb nicht im vorläufigen Entwurf der Verkehrsuntersuchung Masterplan be-
rücksichtigt.

- 6 - 
Projekt „Hafencenter“: 
 
Her
r Krause stellt dem aktuellen Konzept das ehem. Konzept aus dem Jahr 2010 (vor dem 
Hafenforum) gegenüber und hebt die Unterschiede hervor.  
Die Verkaufsfläche ist auf 4.900 qm reduziert und verteilt sich nun auf 2 Baukörper. Mit der 
Aufteilung der Zufahrtssituation vom Hansaring und der Stellplatzfläche stellt sich eine stär-
ker betonte Kleingliederigkeit ein. Die Zufahrt vom Hansaring wird mit einer Lichtsignalanla-
ge versehen.  
Die Stellplatzfläche wird u.a. begrenzt vom Spänebunker, der im Rahmen des „Neuhafen“-
Projektes erhalten werden soll. Direkte Blickbeziehungen von der Stellplatzfläche zum En-
semble Verlags- und Atelierspeicher sind gegeben. Die Erschließung der Tiefgarage stellt 
sich nun wesentlich integrierter dar. Die Tiefgaragenzufahrten von der Erschließungstraße 
zum Hansaring und vom Hafenweg sind in die Gebäudestrukturen integriert.  
Eine direkte Wegebeziehung zum „Neuhafen“-Projekt wird berücksichtigt. Vom Hansaring 
aus sind direkte Fuß- und Radwegebeziehungen zum Hafenweg gegeben.  
Die ebenerdige Stellplatzanlage ist gegenüber dem ursprünglichen Konzept verringert wor-
den (162 Stlpl.). In der vom Hafenweg aus erreichbaren Tiefgarage sind ca. 200 öffentliche 
Stellplätze vorgesehen. Insgesamt sind durch das Projekt 515 Stellplätze berücksichtigt.  
Das E-Center schließt um 21.30 Uhr. Die ebenerdige Stellplatzanlage wird um 22.00 Uhr 
geschlossen.  
Die Belieferung des E-Centers erfolgt (vom Hafenweg) über eine separate Zufahrt an der 
Grenze zum „Neuhafen“-Projekt. Im Zusammenhang mit der bestehenden Mauer zum 
ehem. OSMO-Gelände wird die Anlieferzone eingehaust. Der Anlieferverkehr fließt über die 
Schillerstraße ab.  
Neben der Einzelhandelsnutzung sind ca. 4.750 qm für Büro, Dienstleistung, Gastronomie 
und ca. 2.700 qm für Wohnnutzung vorgesehen. 
Fragen/Meldungen aus dem Publikum : 
 Das Konzept des „Hafencenter“ stellt eine Huldi-
gung an den Kfz-Verkehr dar. Wie kann eine Zunahme an Nutzungen zu einer Verringerung 
der Kfz-Belastung auf dem Hansaring führen?  
Wieso ist eine Lichtsignalanlage vorgesehen? Der hierdurch induzierte Stop&Go-Verkehr 
wird zu einer noch stärkeren Lärmbelastung führen, die ohnehin heute schon sehr hoch ist! 
Warum werden nicht die Ergebnisse der Schalltechnischen Untersuchung gezeigt.  
Die enge Abfolge von Lichtsignalanlagen Dortmunder Straße / „Hafencenter“ / Wolbecker 
Straße wird den Verkehrsfluss drastisch einschränken! Wie viele Lkw werden pro Tag das 
Hafencenter bedienen? Die Verkehrsuntersuchung berücksichtigt nicht die Spitzenbelastung! 
Warum ist keine Durchgrünung des Bereichs vorgesehen? 
Antworten/Stellungnahmen: Einzelhandelsprojekte benötigen auch aus bauordnungsrecht-
lichen Gründen Stellplätze. Neben den Stellplätzen zum Einzelhandelsanteil sind auch öf-
fentliche Stellplätze vorgesehen. Somit werden mit dem Projekt nur z.T. neue Verkehre ver-
ursacht. Bestehende Einkaufsverkehre oder Besucherverkehre (Stadthafen) die bisher in 
diesem Bereich stattgefunden haben, konzentrieren sich nach der Realisierung auf diesen 
Projektstandort als zentraleren Zielstandort (sh. hierzu auch die vergleichende Untersuchung 
E-Center Friedrich-Ebert Straße). Zudem führt der Ausbau der B 51 zur Entlastung inner-
städtischer Verkehrswege. Die durch die Nutzungen des Masterplans sukzessive ausgelös-
ten Verkehrszunahmen werden, wie bereits erwähnt, weitgehend durch die prognostizierten 
Entlastungen Ausbau B 51 / L 481n kompensiert. 
Die Lichtsignalanlage ist nicht aufgrund der Verkehrsbelastung erforderlich, sondern dient 
der sicheren Abwicklung/Begegnung aller Verkehrsteilnehmer. Die Lärmauswirkungen der 
Lichtsignalanlage sind in die vorläufige Voreinschätzung der Schalltechnischen Untersu-
chung eingeflossen, die im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung einge-
sehen werden kann. 
Herr Stroetmann führt aus, dass das E-Center täglich durch 3 Lkw beliefert wird. Er weist auf 
die heutige erhöhte Lkw-Frequentierung des Postgebäudes hin.  
Die vorläufige Ersteinschätzung zur Verkehrsuntersuchung berücksichtigt Spitzenbelastun-
gen.

- 7 - 
Die betreffenden Grundstücke sind bereits heute voll versiegelt. Wir befinden uns in einem 
ur
banen Umfeld. Für das Projekt „Hafencenter“ sind umfangreiche Funktionsflächen erfor-
derlich. 
Fragen/Meldungen aus dem Publikum: Das E-Center ist größer als die Einzelhandelsnut-
zung am Schifffahrter Damm! Mit 4.900 qm Verkaufsfläche des geplanten E-Centers entste-
hen soviel Verkaufsflächen wie jetzt schon an der Wolbecker Straße vorhanden sind! Es ist 
im Viertel bereits eine Sättigung erreicht, jede weitere Verkaufsfläche führt zu einer Ver-
schärfung des Verdrängungswettbewerbes!  
Die Gefahr ist ein umfangreicher Leerstand auf der Wolbecker Straße, - dies wird nicht nur 
von wenigen, sondern von vielen Geschäftsleuten im Viertel befürchtet! Vor allem wird um 
die Existenz von Geschäften mit Magnetwirkung gebangt! Das Gutachten prognostiziere 
mögliche große Umverteilungsverluste für Einzelhandelsnutzungen an der Wolbecker Stra-
ße! 
Im Hafenforum bestand eine breite Ablehnung gegenüber dem „Hafencenter“ – warum wird 
nicht mehr auf diese Meinungen eingegangen? Das „Hafencenter“ will im Hansaviertel nie-
mand! Wer hat das entsprechende Einzelhandelsgutachten beauftragt, Stadt oder Investor?  
Sind in den vorliegenden Gutachten die Erweiterungsabsichten der REWE - Märkte bereits 
berücksichtigt? Durch die Erweiterung der REWE - Märkte entfällt die Notwendigkeit eines 
E-Centers! 
Antworten/Stellungnahmen: Auf der Wolbecker Straße befinden sich ca. 6.000 qm Ver-
kaufsfläche westlich des Hansaringes und ca. 1.000 qm Verkaufsfläche östlich des Hansa-
ringes.  
Die Erweiterungsabsichten der REWE - Märkte verdeutlichen, dass aus Sicht der Handels-
betriebe noch Bedarfe bestehen und hier keine Sättigung besteht. 
Eine zukunftsorientierte Stadtplanung darf im Sinne der Gewährleistung eines freien Marktes 
keinen Konkurrenzschutz betreiben. Die Stadtplanung muss jedoch negative städtebauliche 
Auswirkungen ausschließen. Zukunftsfähige Versorgungsstandorte sind zu sichern. Es wur-
de und wird bestätigt, dass dies u.U. mit negativen Auswirkungen für Einzelne verbunden 
sein kann. Die Stadtplanung hat sich jedoch in diesem Kontext darauf zu konzentrieren, un-
abhängig von Marktschwankungen und einzelbetrieblichen, wirtschaftlichen Aufstellungen 
zukunftsfähige Versorgungsstandorte zu sichern.     
Die Ergebnisse des Hafenforums haben zu dem politischen Beschluss geführt, die Verkaufs-
flächen des „Hafencenters“ auf 4.900 qm zu reduzieren. Der Standort für großflächigen Ein-
zelhandel wurde bereits mit dem Zentren- und Einzelhandelskonzept vom Rat der Stadt 
Münster 2009 bestätigt.  
Die Erfahrung zeigt, dass sich in Beteiligungsverfahren insbesondere Kritiker von Projekten 
positionieren. In der Gesamtabwägung müssen jedoch alle Belange betrachtet und ihre Vor- 
und Nachteile abgewogen werden.  
Die grundsätzliche städtebauliche Vereinbarkeit wird durch die Städtebauliche Wirkungsana-
lyse (Einzelhandelsgutachten) zum „Hafencenter“-Projekt belegt. Das Gutachten ist von den 
Investoren in Abstimmung mit der Stadt beauftragt worden. Diese Vorgehensweise ist bei 
vergleichbaren Projekten unter Berücksichtigung der abschließenden fachlichen Bewertung 
durch die Verwaltung in Abstimmung z.B. mit der IHK, der Bezirksregierung oder dem Ein-
zelhandelsverband gängige Praxis.  
Auch von Herrn Stroetmann wird bestätigt, dass die vorliegende Städtebauliche Wirkungs-
analyse mit Berücksichtigung der Verringerung der Einzelhandelsflächen auf 4.900 qm und 
der Erweitungsabsichten der REWE – Märkte, überarbeitet wird.  
Herr Schowe bekräftigt seine Bereitschaft, einen separaten Dialog mit den Einzelhändlern 
der Wolbecker- bzw. Warendorfer Straße zu führen.  
Fragen/Meldungen aus dem Publikum : 
 Wann wurden die Liegenschaften für das „Hafen-
center“ vom Investor erworben! Ist es legitim die städtische Fläche der Tankstelle durch den 
Investor zu überplanen?

- 8 - 
Antworten/Stellungnahmen: Herr Stroetmann führt aus, dass die entsprechenden Liegen-
schaften in 2001 und 2008 erworben wurden. Herr Schowe führt aus, dass es legitim ist Flä-
chen Dritter konzeptionell zu überplanen. Einem Verkauf städtischer Grundstücke werde 
dadurch nicht vorgegriffen, sondern darüber entscheiden die städtischen Gremien zu gege-
bener Zeit.

- 9 - 
 
Projekt „Neuhafen“: 
 
He
rr Hänsel stellt das Wohnprojekt „Neuhafen“ vor. Die städtebauliche Grundstruktur des 
Entwurfes ist vom Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung und 
Wirtschaft am 03.05.2012 zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung freigegeben worden. Gemäß 
diesem Entwurf sind ca. 312 Wohneinheiten als Stadthäuser, Etagenwohnungen und Pent-
housewohnungen mit verschiedenen Größenzuschnitten geplant. Gemäß Beschluss zum 
Masterplan Stadthäfen ist ein Anteil von 25 % der Wohnungen als mit öffentlichen Mitteln 
grundsätzlich förderfähige Wohnungen einzuplanen. 
Der Entwurf zeichnet sich durch 7-zeilige Bauriegel in Nord-/Südrichtung aus. Die Erdge-
schosszonen sind erhöht. Die Bauriegel werden abwechselnd von Grachten und Wohnwe-
gen unterbrochen. Die Wohnwege sind öffentlich begehbar und sonst nur für Ver- und Ent-
sorgungs- sowie Rettungsfahrzeuge befahrbar. Zudem durchzieht ein öffentlich nutzbarer 
Weg vom Projekt „Hafencenter“ das Wohngebiet in östliche Richtung. Die Grachten werden 
mit Brücken überspannt. Die Regelgeschossigkeit liegt bei 4 Geschossen.  
Zur Schillerstraße wird der Entwurf in 4 Varianten dargestellt: 
- Offener Abschluss der Grachten 
- Halboffener Abschluss 
- Stirn- und Eckabschluss 
- Riegelabschluss 
Das Gebiet ist autofrei geplant. Gemäß Entwurf befinden sich drei Tiefgaragen mit 366 
Stellplätzen unter dem Wohngebiet, die von der Schillerstraße aus erreichbar sind. Die Ka-
pazität würde ggf. auch die notwendigen öffentlichen Stellplätze abdecken.  
Fragen/Meldungen aus dem Publikum :
  Gibt es eine Durchgrünung und was ist mit dem 
Bedarf an Kinderspielflächen? 
Die Qualität des Wohnprojektes wird in Frage gestellt. 
Insgesamt solle das Projekt mit neuen Volumenansätzen überdacht werden, die Varianten 
betr. der Kopfbebauung zur Schillerstraße stellen nur Nuancen dar. 
Werden die förderfähigen Wohnungen zur Schillerstraße orientiert? Wie sind die Aussichten 
auf eine Förderung bzw. wie prioritär wird die Stadt Münster in diesem Zusammenhang be-
handelt?  
Zentrales Problem sei die Gentrifizierung, es fehlen Wohnungen die wirtschaftlich sozial ges-
taltet sind! 
Die Entwicklung des „Neuhafen“-Projektes wird auch Mehrverkehr im Hubertiviertel verursa-
chen! 
Antworten/Stellungnahmen: Herr Kresing führt aus, dass die graphische Darstellung das 
städtebauliche Grundkonzept hervorhebe. In den Wohnwegen sind Grünpflanzungen ge-
plant.  
Die Verwaltung bestätigt, dass Flächen für Kinderspielplätze bisher nicht in dem Grundkon-
zept berücksichtigt sind, diese jedoch durch eine Bedarfserhebung im Rahmen des Bauleit-
planverfahrens festgestellt und gesichert werden.  
Zur Ausrichtung von einzelnen Wohnungsformen gibt es z.Zt. noch keine Aussage.  
Die Stadt Münster wird seit 2011 ein wenig besser mit Mitteln der Wohnungsbauförderung 
bedacht. Konkrete mögliche Fördervolumen zu diesem Projekt können jedoch nicht genannt 
werden.   
Das Problem der Gentrifizierung ist in Münster im Vergleich zu anderen prosperierenden 
Städten nicht so umfangreich. Die stärkste entsprechende Entwicklung im Stadtgebiet betraf 
in den 1970`er Jahren das Kreuzviertel. Die Stadt Münster bemüht sich um die Realisierung 
sozialverträglicher Wohnungen. 
Im o.g. vorläufigen Entwurf Verkehrsuntersuchung Masterplan sind die Entwicklung des 
„Neuhafen“-Projektes und die Auswirkungen auf das umliegende Straßennetz berücksichtigt.

- 10 - 
Bauleitplanung: 
 
Her
r Krause erläutert die Herleitung zur Abgrenzung des Bebaungsplanes Nr. 541, für das 
der Rat der Stadt Münster am 27.06.2012 den Aufstellungsbeschluss gefasst hat.  
Mit dem Ziel der Entwicklung einer Wohnnutzung auf dem ehem. OSMO-Areal, der Siche-
rung des Versorgungsstandortes der Stadtwerke Münster GmbH und der Sicherung weiterer 
Strukturen gem. Zielperspektive Masterplan Stadthäfen ist eine Anpassung des Planungs-
rechtes für das ehem. OSMO-Areal, den Bereichen südlich des Stadthafen 1 und östlich des 
Dortmund-Ems-Kanals erforderlich. Diese Bereiche sind z.Zt. von den Bebauungsplänen 
401 und 348 abgedeckt.  
Mit der Neuaufstellung des Bebauungsplanes Nr. 541 werden die Bereiche beider bisheriger 
Bebauungspläne einer ganzheitlichen Behandlung zugeführt. Die Wechselwirkungen der 
verschiedenen Bereiche untereinander können so mit einem Bebauungsplanverfahren be-
handelt werden.  
I.d.R. wird mit dem Verfahren eine Aufwertung bisheriger Industriebereiche zu Gewerbebe-
reichen verfolgt. Erkennbar ist z.Zt. dass durch die neue Planung kein Eingriff in ausgeübte 
Nutzungen erfolgt.  
Parallel mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 541 wird die Änderung des Flächen-
nutzungsplanes für die betreffenden Bereiche durchgeführt. 
Allgemeines: 
 
 
 
 
 
 
 
Fra
gen/Meldungen aus dem Publikum: Wie ist das weitere Procedere bzw. wie können 
sich die Bürger in das weitere Verfahren einbringen? 
Gibt es die Möglichkeit eines Bürgerentscheides? 
Antworten/Stellungnahmen: Für das Projekt „Hafencenter“ ist bei positivem Verlauf zum 
Ende des Jahres mit der förmlichen Offenlegung zu rechnen. Für die übrigen Maßnahmen 
kann erst 2013 oder 2014 mit der Offenlegung gerechnet werden. Im Rahmen dieser 1-
monatigen Offenlegung kann jeder Bürger seine Stellungnahme zu der Planung einreichen. 
Wichtig ist, dass Bedenken in diesem Rahmen förmlich eingereicht werden müssen, damit 
sie im Rahmen der Abwägung berücksichtigt werden. Der Zeitraum der Offenlegung wird 
über die Presse und im Internet bekannt gemacht.  
Durch Beschluss des Landtages NRW zu § 26 der Gemeindeordnung ist nun ein unmittelba-
rer Zugang für Bürgerbegehren/Bürgerentscheide zu Aufstellungsbeschlüssen von Bebau-
ungsplänen gegeben.  
Fragen/Meldungen aus dem Publikum:  
 Der Zeitpunkt dieser Veranstaltung kurz vor den 
Sommerferien ist äußerst ungünstig terminiert! Zudem ist eine Veranstaltung mit dem Um-
fang der Themen überfrachtet! 
Antworten/Stellungnahmen: Der Termin ist seit langem abgestimmt. Eine ungünstige Ter-
minierung ist nicht zu erkennen, das große Interesse heute gibt der Terminierung recht.  
Der Umfang der Themen ist den jeweiligen planungsrelevanten Abhängigkeiten geschuldet. 
Fragen/Meldungen aus dem Publikum: Die Bürgerbeteiligung ist überflüssig! Da die Stadt 
die strategischen Flächen nicht erworben hat, gibt es seitens der Stadt/Bürger auch keine 
Möglichkeit mehr der Steuerung der Entwicklung. Die Politik handelt gegen das Bürgerge-
fühl! 
Es fehlen Politiker in dieser Veranstaltung!  
Antworten/Stellungnahmen: Die Stadt besitzt die kommunale Planungshoheit. Ohne Ände-
rungen der Bebauungspläne durch entsprechende politische Beschlüsse sind die zentralen 
Projekte nicht realisierbar.

- 11 - 
Herr Fischer-Baumeister weißt auf die Anwesenheit einiger Politiker im Publikum hin. 
Fragen/Meldungen aus dem Publikum:  Das Herz-Jesu-Viertel bzw. das Hubertiviertel ist 
und wird durch umfangreiche Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogen (Abbruch Bunker Ot-
tostraße, Kanal-Tiefbauarbeiten, Ausbau Dortmund-Ems-Kanal). Die anvisierten Projekte 
sollten zurückgestellt bzw. aufgegeben werden! Die Politik handelt gegen das Bürgergefühl! 
Antworten/Stellungnahmen: Negative Auswirkungen wird es geben. Am Beispiel der Ent-
wicklung der Schulstraße ist jedoch auch erkennbar, dass ein zunächst sehr negativ aufge-
nommenes Projekt mittlerweile durch die Nachbarschaft akzeptiert bzw. positiv aufgenom-
men wird.  
Ende 21.50 Uhr 
Münster, 10.08.2012 
gez.       gez. 
________________     ______________________ 
Leifken       Fischer-Baumeister

V-1068-2017-Anlage-4-Begruendung

152639 Zeichen

Begründung zum Entwurf / Seite 1 von 46 
Anlage 4 zur Vorlage Nr. V/1068/2017 
Begründun g   
zum Entwurf des Bebauungsplans Nr. 541 
Teilabschnitt I: Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / 
Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
Inhalt Seite 
1 Planungsanlass / Planungsgrundlagen ................................................................................................. 2 
2 Geltungsbereich ..................................................................................................................................... 3 
3 Planungsrechtliche Situation ................................................................................................................. 3 
3.1 Entwicklung aus dem Flächennutzungsplan .............................................................................. 3 
3.2 Bestehendes Planungsrecht / sonstige Satzungen, Verordnungen ........................................... 4 
4 Räumliche und strukturelle Situation ..................................................................................................... 6 
5 Planungsziele ......................................................................................................................................... 7 
6 Inhalte des Bebauungsplans ................................................................................................................. 8 
6.1 Grundzüge der Planung ............................................................................................................. 8 
6.2 Bauliche Nutzung und Baugestaltung ...................................................................................... 10 
6.2.1 Nutzungsart(en) ............................................................................................................... 10 
6.2.2 Nutzungsdichte ................................................................................................................ 18 
6.2.3 Bebaubare Flächen, Bauhöhe ........................................................................................ 18 
6.2.4 Stellplätze, Nebenanlagen .............................................................................................. 20 
6.2.5 Freiflächen, Begrünung ................................................................................................... 20 
6.2.6 Werbeanlagen ................................................................................................................. 20 
6.3 Verkehrsflächen / Erschließung................................................................................................ 20 
6.4 Ver- und Entsorgung / technische Infrastruktur ........................................................................ 22 
6.5 Grünflächen / Begrünung ......................................................................................................... 22 
6.5.1 Anpflanz- und Erhaltungsgebote ..................................................................................... 22 
6.6 Immissionsschutz ..................................................................................................................... 23 
6.7 Altlasten / Altstandorte .............................................................................................................. 24 
6.8 Denkmalschutz / Archäologie ................................................................................................... 24 
7 Flächenbilanz ....................................................................................................................................... 25 
8 Auswirkungen auf die Umwelt / Umweltbericht gemäß § 2 a BauGB ................................................. 25 
8.1. Rahmen der Umweltprüfung ..................................................................................................... 25 
8.2 Kurzdarstellung der Planung .................................................................................................... 25 
8.3 Fachgesetzliche Ziele und Vorgaben des Umweltschutzes ..................................................... 26 
8.4 Umweltbeschreibung / Umweltbewertung und Wirkungsprognose .......................................... 27 
8.4.1 Mensch ............................................................................................................................ 27 
8.4.2 Pflanzen und Tiere / biologische Vielfalt ......................................................................... 30 
8.4.3 Boden .............................................................................................................................. 34 
8.4.4 Wasser ............................................................................................................................ 36 
8.4.5 Klima / Luft ...................................................................................................................... 37 
8.4.6 Landschaft ....................................................................................................................... 38 
8.4.7 Kulturgüter und sonstige Sachgüter ................................................................................ 39 
8.4.8 Wechselwirkungen der Schutzgüter ................................................................................ 39 
8.5 Nichtdurchführung der Planung (Prognose Null-Variante) ....................................................... 39 
8.6 Anderweitige Planungsmöglichkeiten ....................................................................................... 40 
8.7 Überwachung (Monitoring) ....................................................................................................... 40 
8.8 Zusammenfassung ................................................................................................................... 40 
9 Gesamtabwägung ................................................................................................................................ 42 
10 Realisierung der Planung / Durchführungsmaßnahmen ..................................................................... 45

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 2 von 46 
1 Planungsanlass / Planungsgrundlagen  
Der Münsteraner Hafen, insbesondere im  Bereich des ‚ Stadthafen I‘, ist seit Ende des 
19. Jahrhunderts ein zentraler gewerblicher und industrieller Standort  der Stadt . Auch die 
Flächen östlich des Dortmund- Ems-Kanals ( DEK) sind seit Beginn des 20.  Jahrhunderts 
gewerblich und industriell geprägt.  
Zu Beginn der 90er Jahre wurde mit den heute bestandskräftigen Bebauungsplänen Nr.  348 
und 401 der planungsrechtliche Rahmen zur Strukturierung der gewerblichen Flächen in eben 
diesen Bereichen festgelegt. Ebenfalls in den 90er Jahren wurden  mit dem Bau des  
Hafenplatzes und der Leitbildentwicklung ‚Kreativkai‘ die Weichen für die Umstrukturierung des  
nördlichen Hafenbereichs  gestellt. In den folgenden Jahren wurde mit der Umsetzung des 
‚Kreativkais‘ der Wandel des vormals hafenindustriell dominierten Bereichs zu einem 
hochwertigen Standort  mit gastronomischen Nutzungen s owie Büro-  und Dienstleistungen 
erfolgreich vollzogen.  
Das Quartier südlich des ‚Stadthafen I‘ ist, bis auf den Standort des Heizkraftwerkes,  seit 
Längerem nicht mehr industriell genutzt, zum Tei l befinden sich dort  größere brachliegende 
Grundstücke. Neu entstehende Bürogebäude und gewerbliche Bauten spiegeln im direkten 
Übergang vom ‚ Kreativkai‘ den Entwicklungsdruck  wider, der im gesamten Hafenbereich 
spürbar ist. Die innenstadtnahe Lage sowie die Nähe zum erfolgreichen ‚Kreativkai‘ sind starke 
Standortfaktoren.  
Mit der Verlagerung eines Gefahrgutlagers bzw. der störfallrelevanten Stoffe südlich des 
‚Stadthafen I‘ im Jahre 2016 bietet sich nun auch für diesen Hafenbereich die Mög lichkeit einer 
Neuausrichtung. Ebenso stehen die ehemaligen OSMO -Flächen öst lich des ‚Kreativkais‘, die 
derzeit weitestgehend brach liegen, damit für eine konzeptionelle Neuausrichtung zur 
Verfügung.  
Mit der Fortschreibung des Masterplans Stadthäfen aus den Jahre n 2011/2012 wurden unter 
Beteiligung der Bürgerschaft  die Entwicklungsziele für den gesamten Hafenbereich definiert.  
Die Fortschreibung wurde 2012 als handlungsleitende Grundlage für die weitere Entwicklung 
des Gebiets beschlossen.  
Im Nachgang zum Beschluss des Masterplans wurde entsprechend 2012 der 
Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr.  541 ‚Stadthafen I / Schillerstraße  / 
Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B  51 / Albersloher Weg‘ gefasst. Dieser Bebauungsplan ist 
somit Teil eines Gesamtkonzepts zur städtebaulichen Neuordnung des Münsteraner 
Hafengebiets.  
Für de n Planbereich nordöstlich des Stadthafens wurden daran anschließend 
Realisierungswettbewerbe vorbereitet und durchgeführt  – die grundsätzliche Nutzungsstruktur 
für das Gebiet ist dabei pol itisch beschlossen, die genaue Ausgestaltung wird in de n 
Konkretisierungsverfahren noch präzisiert. Derzeit werden die einzelnen Teilbereiche  zu einem 
gesamten s tädtebaulichen Konzept für ein w ohn- und m ischgenutztes urbanes Quartier 
Stadthafen Nord zusammengefügt. Die  dafür erforderliche Konkretisierung ist noch nicht 
abgeschlossen. In den Bereichen südlich des ‚ Stadthafen I‘ und östlich des DEK hingegen  
liegen die rahmengebenden Planungskonzeptionen bereits vor, sodass dieser T eilbereich des 
Bebauungsplans als Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I ‚Stadthafen I / Lütkenbecker Weg /

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 3 von 46 
Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg‘ räumlich herausgelöst und zeitlich vorgezogen wird. Der 
Teilbereich nördlich des ‚Stadthafen I‘ wird nachfolgend – bei entsprechender K onkretisierung 
der Planungsvorgaben – als Teilabschnitt II ebenso weitergeführt.  
2 Geltungsbereich  
Das Plangebiet des Teilbebauungsplans wird begrenzt  
- im Norden durch den ,Stadthafen I‘  
- im Osten durch den Lütkenbecker Weg  
- im Süden durch die Bundesstraße 51  
- im Westen durch den Albersloher Weg.  
Innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplans liegen die folgenden Grundstücke:  
Gemarkung Münster  
Flur 148:  
Flurstücke 201, 202, 203, 207, 211, 364, 414, 465, 513, 514, 534, 536, 537, 556, 570, 571, 572, 
573, 574, 575, 576, 577, 578, 579, 580, 581, 582, 583, 586, 588, 610, 611, 612, 613, 619, 621, 
622, 623, 624, 625, 626, 627, 628, 629, 630, 631, 632, 633, 634, 635, 636, 638, 639, 640, 668, 
670, 672, 675, 680, 681, 692, 693, 694, 695  
Teile der Flurstücke 421, 466, 662, 669  
Flur 149:  
Flurstücke 55, 67, 70, 76, 120, 122, 123, 124, 128, 136, 158, 159, 160, 161, 164, 165, 168, 170, 
171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 183, 184, 191, 194, 195, 196, 197, 198, 
199, 200, 201, 204, 205, 206, 207, 208  
Teile der Flurstücke 96, 182, 202  
Flur 150:  
Flurstücke 87, 169, 220, 221, 222, 223, 224, 225, 249  
Teil des Flurstücks 199  
Flur 179:  
Teile der Flurstücke 140,460  
Die Abgrenzung des räumlichen Geltungsbereichs ist in der Planzeichnung durch einen grauen 
Farbstreifen gekennzeichnet.  
3 Planungsrechtliche Situation  
3.1 Entwicklung aus dem Flächennutzungsplan  
Das Plangebiet ist im gültigen Flächennutzungsplan wie folgt ausgewiesen:  
- Im Bereich des Heizkraftwerkstandorts als Fläche für Ver- und Entsorgung mit der 
Zweckbestimmung Elektrizität und Fernwärme  
- Im Bereich südlich des ,Stadthafen I‘ und westlich des DEK im nördlichen Teilbereich als 
Industriegebiet, im südlichen Teilbereich als Gewerbegebiet

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 4 von 46 
- Im Bereich östlich des DEK zunächst als öffentliche Grünfläche mit der 
Zweckbestimmung Parkanlage, im weiteren Verlauf als gewerbliche Baufläche  
- Entlang des Albersloher Weges – beidseits des Kanals – als gemischte Baufläche  
Mit der Umstrukturierung der industriellen Flächen zu gewerblichen Flächen,  der Ausweisung 
des Heizk raftwerkstandortes als Sondergebiet , der Ausweisung der Baumarktflächen als 
Sondergebiete sowie der Ausweisung der Flächen  für die Feuerwache und des Rudervereines 
als Gemeinbedarfsfläche ergibt sich ein Änderungsbedarf des Flächennutzungsplans.  
Die Änderung des Flächennut zungsplans erfolgt als 42.  Änderung des wirksamen 
Flächennutzungsplans der Stadt Münster im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs. 3 BauGB.  
3.2 Bestehendes Planungsrecht / sonstige Satzungen, Verordnungen  
Bestehende Bebauungspläne  
Der Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I ‚Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße 
B 51 / Albersloher Weg‘ überplant den Bebauungsplan Nr.  348 ‚Albersloher Weg / Dortmund-
Ems-Kanal / Lütkenbecker Weg / Umgehungsstraße‘ sowie Teilbereiche der  Bebauungspläne 
Nr. 401 ‚Stadthafen I / Albersloher Weg‘ sowie Nr. 142 Teilabschnitt  I‚ Albersloher Weg (von 
Dortmund-Ems-Kanal bis Drolshagenweg)‘.  
Der Bebauungsplan Nr.  348 ‚Albersloher Weg / Dortmund -Ems-Kanal / Lütkenbecker Weg / 
Umgehungsstraße‘, rechtskräftig seit 1993, setzt für weit e Teile des Plangebiets gewerbliche 
Flächen fest. Ein Kernbereich, der sich vom D EK über rund 280 m in Richtung B 51 erstreckt 
wird dabei als Industriegebiet festgesetzt . Entlang des Albersloher Weges erfolgt  eine 
Kerngebietsausweisung. Im östlichen Teilbereich des Plangebiets findet  sich entlang eines 
Gewässers eine Fläche zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft. 
Zielsetzung der Planung war die Sicherstellung der gewerblichen Nutzung in diesem Bereich 
sowie der Aufwertung des Al bersloher Weges. Gleichzeitig wird über die Verknüpfung zum 
Abstandserlass NRW und dem Ausschluss bestimmter Abstandsklassen sichergestellt, dass die 
gewerbliche Entwicklung der Fläche verträglich in Bezug auf die umliegende Wohnnutzung, 
beispielsweise südöstlich der B 51, verläuft.  
Der von der neuen Planung überl agerte Teilbereich des seit 1999 rechtskräftigen 
Bebauungsplans Nr.  401 ‚Stadthafen I / Albersloher Weg‘ (inklusiv der 2.  Änderung aus dem 
Jahre 2000) setzt südlich des ‚ Stadthafen I‘, beidseit s der Straße ‚Am Mittelhafen‘ , mit 
Ausnahme der Heizk raftwerksfläche, ein Industriegebiet fest. Die Fläche des bestehenden 
Heizkraftwerks wird als Fläche für Versorgungsanlagen mit de r Zweckbindung Elektrizität 
festgesetzt. Im südlichen Planbereich sind gewerbliche Flächen festgesetzt. Die Zielsetzung für 
diesen Teilbereich war, ein zukunftsfähiges gewerbliches Gebiet  – insbesondere auch für 
hafenaffine Nutzungen – zu entwickeln und zu sichern. Hierfür fand vor allem im südlichen 
Teilbereich des Bebauungs plans mit der Bauleitplanung eine Neuordnung der Bau - und 
Verkehrsflächen statt, die Straße ‚Kiesekamps Mühle‘ wurde als Zufahrt vom Albersloher Weg 
entwickelt, Querverbindungen sicherten die Zuwegung zur Straße ‚Am Mittelhafen‘ und eine  
weitere Planstraße parallel zum Kanal sollte das Gewerbegebiet an die außerhalb des 
Plangebiets liegenden Flächen am ‚Stadthafen  II‘ anbinden. Diese letztgenannte 
Verkehrstrasse wurde bisher nicht umgesetzt. Der räumlichen Nähe zur Wohn - und 
Mischnutzung nördlich des ‚Stadthafen I‘ Rechnung tragend, gibt es  bezüglich der zulässigen 
Betriebstypen im Gewerbe-  und Industriegebiet E inschränkungen derart, dass mit Verweis auf

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 5 von 46 
den Abstandserlass NRW bestimmte Abstandsklassen ausgeschlossen wurden. Entlang des 
Albersloher Weges, seiner städtebaulichen Lagegunst entsprechend, fand eine Ausweisung als 
Kerngebiet statt.  
Der Bebauungsplan Nr.  142 Teilabschnitt  I ‚Albersloher Weg (von Dortmund- Ems-Kanal bis 
Drolshagenweg)‘ ist damals als Bebauungsplan zur Realisierung des Albersloher We ges und 
seiner angrenzenden funktional zugeordneten Flächen umgesetzt worden. In dem von der 
neuen Planung überlagerten Teilbereich setzt er eine öffentliche Verkehrsfläche und die 
Ausweisung von Parkplätzen fest.  Der Parkplatz wurde entsprechend realisier t und hat in der 
zukünftigen Planung weiterhin Bestand.  
Eine Umsetzung der Entwicklungsziele für diesen Bereich ist mit den bestehenden 
Bebauungsplänen nicht möglich. Der zukünftige B ebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I 
‚Stadthafen I / Lütkenbecker Weg  / Bundesstraße B  51 / Albersloher Weg‘  überlagert mit 
Rechtskraft in entsprechenden Teilbereichen das bisherige Planungsrecht.  
Hafenverordnung  
Innerhalb des Plangebiets befinden sich Flächen, die durch eine Hafenverordnung überlagert 
sind. Die für den ‚Stadthafen I‘ erlassene Hafenverordnung vom Dezember 2013 umfasst neben 
Gewässerflächen auch die südlich angrenzenden Grundstücke einschließlich der Straße ‚Am 
Mittelhafen‘ sowie die westlich des DEK angrenzenden Grundstücksflächen. Mit der 
Ausweisung als Haf enbereich ist Unbefugten der Aufenthalt im Hafenbereich untersagt. Durch 
die mit dem Bebauungsplan verfolgten städtebaulichen Entwicklungsziele soll nun der private 
Charakter zugunsten einer stärkeren öffentlichen Belebung geändert werden. Um die 
Umsetzbarkeit der Bauleitplanung zu garantieren,  wird, entsprechend den Zielen des 
Bebauungsplans, ein Verfahren zur Teilaufhebung der Hafenverordnung durch die 
Eigentümerin der Flächen (Stadtwerke Münster) eingeleitet und vor Rechtskraft des 
Bebauungsplanes vollzogen.  
Eisenbahn / Gleisanlagen  
Im nördlichen Teilbereich des Plangebiets verläuft eine Gleisanlage vom Hafenplatz entlang der 
südlichen Kaimauer des ‚Stadthafen I‘, im weiteren Verlauf  westlich des DEK und entlang der 
Straße ‚Kiesekamps Mühle‘ zum Gelände der Versorgungsflächen der Stadtwerke. Der 
Bebauungsplan Nr. 401 ‚Stadthafen I / Albersloher Weg‘ sichert eine wei tere Gleistrasse vom 
‚Stadthafen I‘ entlang des DEK mit Übergang zum ‚Stadthafen II‘. Mit Aufgabe der Nutzung des 
Gefahrgutlagers entfällt 2016 die letzte hafenaffine Nutzung, die einen Fortbestand der 
Gleisanlagen benötigt. Die Gleisanlage wurde bahnrechtlich gesichert , entsprechend ist ein 
Entwidmungsverfahren für die im P langebiet befindlichen Flächen durchzuführen. Ein 
entsprechender Antrag auf Entwidmung wird von der  Eigentümerin bei der zuständigen  
Behörde im weiteren Verfahren eingereicht.  
Sanierungsgebiet und Umlegungsverfahren  
Teilflächen des Plangebiets sind als förmliches Sanierungsgebiet zur Behebung städtebaulicher 
Missstände festgelegt. Die Sanierungssatzung umfasst die Flächen südlich des ‚Stadthafen I‘, 
DEK und Albersloher Weg mit Ausnahme einer Fläche im Kreuzungsbereich von ‚ Stadthafen I‘ 
und Dortmund-Ems-Kanal (Flur 148, Flurstücke 580 und 586).  Mit dem Bebauungsplan Nr. 541 
Teilabschnitt I werden die planungsrechtlichen Grundlagen zur Entwicklung des Gebiets und 
somit ein Beitrag zur Behebung der städtebaulichen Missstände im Plangebiet geschaffen.

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 6 von 46 
Zur Neuordnung der Grundstücksflächen wurde am 25.09.1991 für den Bereich Hafen  II ein 
Umlegungsverfahren angeordnet. Teilbereiche des Bebauungsplangebiets sind noch nicht aus 
der Umlegung entlassen. Der Bebauungsplan Nr.  541 Teilabschnitt  I wird mit 
Satzungsbeschluss als die Basis für die weitere Neuordnung, sofern erforderlich, dienen.  
Planfeststellungsbeschluss  
Der Dortmund-Ems-Kanal (DEK) ist eine planfestgestellte Wasserstraße des Bundes. Im  Jahre 
2008 ist ein Ausbau des DEK im Bereich des Plangebiets planfestgestellt worden. Dies umfasst 
eine Querschnittserweiterung sowie im Bereich des Plangebiets die Herrichtung einer 
Liegestelle. Beidseits des DEK werden auch zukünftig Kanalseitenwege verbleiben. Die 
gesamten Kanal- und Kanalbegleitflächen werden auf Basis des Planfeststellungsbeschlusses 
von 2008 nachrichtlich in die Plandarstellung übernommen.  
4 Räumliche und strukturelle Situation  
Das rund 51 ha große Plangebiet erstreckt sich über zwei Stadtbezirke, der nördliche 
Teilbereich liegt innerhalb des S tadtbezirks Münster -Mitte, der südliche Teilbereich innerhalb 
des Stadtbezirks Münster -Südost. Mit seiner Lage , 1 km vom Zentrum und 0,6  km vom 
Hauptbahnhof entfernt, zeichnet sich insbesondere der nördliche Teil des Plangebiets durch 
seine innenstadtnahe Lage aus.  
Nördlich an das Plangebiet angrenzend befindet sich einer der wachstumsstärksten 
Entwicklungsbereiche der Stadt Münster. Der ‚Kreativkai‘ ist als Marke ein attraktiver Standort 
für Gastronomie- und Büronutzung. Der Entwicklungsschub für die Umgebung greift auch auf 
die nördlich angrenzenden Bürostandorte am Albersloher Weg und die Wohnquartiere des 
Hafen- und Hansaviertels  über. Das nördlich gelegene Hansaviertel ist durch seine 
zentrumsnahe Lage, seinen  zum Teil gründerzeitlichen Baubestand und seinen Besatz an 
Cafés, Bars und kleineren Geschäften ein attraktiver Wohnstandort Münsters.  
Der das Plangebiet im Westen begrenzende Albersloher Weg ist als Ein- und Ausfallstraße von 
der B  51 eines der Tore zur Stadt. Entsprechend dieser Funktion finden sich im nördlichen 
Bereich einige zentrale Einrichtungen: Prägend ist die ‚Halle Münsterland‘, der Messestandort 
der Stadt Münster, unmittelbar nordwestlich an das Plangebiet angrenzend.  
Das Plangebiet grenzt im südlichen Bereich an die B 51. Weiter südl ich angrenzend befindet 
sich das Wohnquartier Lütkenbeck. Östlich d es Plangebiets, hinter dem Lütkenbecker Weg 
befinden sich Kleingartenstrukturen. Südwestlich des Plangebiets sind, mit dem Gewerbegebiet 
Loddenheide und den gewerbli ch industriellen Flächen süd-westlich der Messe, im Bereich 
Stadthafen II und entlang des Industrieweges, weitere gewerbliche Flächen vorhanden. 
Das Plangebiet ist in seiner räumlichen Wahrnehmung durch die trennende Wirkung des DEK 
zweigeteilt.  
Den Auftakt in den westlichen Planbereich bilden zwei Großverwaltungseinrichtungen der Stadt 
Münster bzw. der Stadtwerke, die vis-à-vis zum Messestandort liegen. Direkt angrenzend liegen 
die Flächen des Heizk raftwerks der Stadtwerke Münster, die durch ihre bauliche Kubatur 
ebenfalls einen Schwerpunkt bilden. Entlang des Stadthafens zeugt das Baudenkmal des 
Flechtheimspeichers von der ehemaligen Hafennutzung. In der direkten Nachbarschaft entlang 
des Stadthafen- Beckens entstehen erste neue Büro-  und gewerbliche Einrichtungen.  Im

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 7 von 46 
weiteren Verlauf entlang des Stadthafens finden sich Gewerbehallen und mindergenutzte bzw. 
brachliegende Flächen. Südlich angrenzend befinden sich zwischen den Straßen ‚Am 
Mittelhafen‘ und ‚Kiesekamps Mühle‘  weitere gewerbliche Nutzungen. Südlich daran 
anschließend sowie parallel zum DEK liegen weitere minder- bzw. nicht genutzte Flächen.  
Der Teilbereich östlich des DEK ist durch großmaßstäblichere gewerbliche Einheiten geprägt. 
Beidseits der privaten Theodor-Scheiwe-Straße finden sich verschiedene Gewerbehallen. Auch 
hier sind gewerbliche Flächen, die noch unbebaut sind oder  als zukünftige 
Betriebserweiterungen vor gehalten werden, vorhanden. Im Übergang zum  Albersloher Weg 
befinden sich die Gebäude eines Baumarktes sowie der Feuerwache 2.  
5 Planungsziele  
Die Planungsziele für diesen Bebauungsplanentwurf leiten sich aus dem Masterplan Stadthäfen 
in seiner aktualisierten Form aus dem Jahre 2012 ab. Dies er umfasst sowohl die Zielsetzungen 
für den Planbereich als auch die Zielmaßgaben für die nähere Umgebung.  
Für den Planbereich sind dabei folgende Zielsetzungen relevant:  
- Der Masterplan gibt ein klares Bekenntnis zum Standort des Heizkraftwerks für die 
zukünftige Energieversorgung der Stadt Münster. Mit einer Sicherung der bestehenden 
Nutzungen und räumlichen und anlagentechnischen Erweiterungsoptionen soll der 
Energieversorgungsstandort planungsrechtlich gesichert werden.  
- Für die das Kraftwerk umgebenden Flächen südlich des Stadthafens soll zukünftig eine 
gewerbliche Nutzung  gesichert werden. Damit entsteht ein Wandel von den ehemals 
hafenaffinen, zum Teil industriellen Nutzungen,  hin zu einem gewerblichen Nutzungs -
Spektrum von nicht -störenden Gewerbe- und Handwerksbetr ieben, um neue 
Flächenpotentiale für die teils mindergenutzten Grundstücksflächen zu schaffen.  
- Auf den Flächen östlich des DEK sollen die bestehenden Nutzungen mit ihren 
Erweiterungsoptionen gesichert werden. Gleichzeitig soll en für Teilflächen, der 
Lagegunst im Kreuzungsbereich von DEK und Stadthafen entsprechend, erweiterte 
handwerkliche und kreative Nutzungsoptionen geboten werden.  
- Der Albersloher Weg als zentrale Einfahrtsstraße und Standort für Messe und zentrale 
Verwaltungseinrichtungen wird im Masterplan bestätigt. Auch zukünftig soll dies ein 
Standort für Großverwaltungseinrichtungen und Büronutzungen verbleiben. 
Stadtauswärts, östlich des DEK, werden entlang des Albersloher Weges die bestehende 
Feuerwache und die Baumarktflächen bestätigt.  
- Die öffentliche Zugänglichkeit des Gebiets südlich des ‚Stadthafen I‘ – insbesondere als 
durchgängige Wegeverbindung entlang der Kaiflächen des Stadthafens aber auch 
entlang des DEK und die Schaffung eines öffentlich nutzbaren Freiraums im 
Kreuzungsbereich DEK / ‚Stadthafen I‘ sollen dieses Quartier zukünftig ebenso erlebbar 
machen wie den Bereich auf der nördlichen Stadthafen-Seite.  
- Um eine ausreichende Verkehrsqualität im gesamten Bereich des Masterplans 
Stadthafen zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit die bisher private und für den 
Durchgangsverkehr gesperrte Theodor -Scheiwe-Straße als öffentliche

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 8 von 46 
Verkehrserschließungsstraße mit durchgehender Befahrbarkeit auszuweisen und 
auszubauen.  
Gleichzeitig wird die Ausgestaltung der gewerblichen Strukturen auch mit Blick auf die nördlich 
des Stadthafens vorgesehene Wohn- und Mischnutzung entwickelt:  
- Dem verstärkten Wohnungsdruck im Bereich des Hansarings Rechnung tragend, wird – 
gemäß Masterplan Stadthafen  – für die zukünftige Nachnutzung der OSMO -Flächen 
eine Wohn-  und Mischnutzung im Sinne eines Urbanen Gebietes vorgesehen. Die 
Wohnnutzung im nördlichen Teilbereich ist damit eine direkte Fortführung der 
Wohnnutzung entlang der Schillerstraße und des Hansarings. Mit der Mischnutzung im 
südlichen Teilbereich des OSMO -Geländes wird der Verlängerung des ‚ Kreativkais‘ 
Rechnung getragen. Diese Entwicklung wird erst durch den Bebauungsplan Nr. 541 im 
künftigen Teilabschnitt II planungsrechtlich vorbereitet und umgesetzt.  
Die gegenseitige Abhängigkeit der räumlichen Einzelziele des Masterplans nördlich und südlich 
des Stadthafens von- und untereinander (Stärkung des innerstädtischen Wohnen einerseits 
sowie Sicherung  / Entwicklung / Neustrukturierung für Gewerbe / Industrie / Heizkraftwerk 
andererseits) ist in diesem Zuge stets Gegenstand einer ganzheitlichen Betrachtung, die auf 
einen Ausgleich aller auftretenden Interessen ausgerichtet ist.  
- Zum einen wird die Wohn-  und Mischnutzung auf den ehemaligen OSMO-Flächen als 
eine Nutzung, die sich bewusst in einem urbanen Gefüge mit benachbarten 
gewerblichen Strukturen und der K raftwerksnutzung etabliert , Rücksicht auf die 
bestehenden Strukturen in Form eines geringeren Schutzanspruches gegenüber 
Lärmbelastungen aus dem Umfeld nehmen. Für ein urbanes Gebiet  betragen gemäß 
TA Lärm die Richtwerte 63 dB(A) tags und 45 dB(A) nachts u nd bieten somit 
insbesondere im Beurteilungszeitraum Tag einen größeren Spielraum als Wohn-, Misch- 
oder Kerngebiete  
- Gleichzeitig wird auch die gewerbliche und Kraf twerksnutzung in diesem Plangebiet auf 
die neu entstehende heranrückende Wohn - und Mischnut zung reagieren.  Die 
gewerblichen und industriell genutzten Flächen auf der südlichen Stadthafen- Seite und 
die Flächen östlich des DEK  – die Ausweisung auf der nördlichen Stadthafen- Seite im 
Blick behaltend – werden so umstrukturiert, dass sie immissionsverträglich in Bezug auf 
die bestehenden und neu zu schaffenden  urbanen Wohnnutzungen in der Umgebung 
sind. Der bestehende Versorgungsstandort und die wesentlichen bestehenden 
produzierenden Gewerbebetriebe werden gesichert  – zudem wird ihre betriebliche und 
räumliche Weiterentwicklung ermöglicht.  
Vor diesem Hintergrund ist der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans Nr.  541 über den 
Gesamtbereich erfolgt. Die Realisierung des  Teilabschnitts I hat dabei die Entwicklungsziel e 
des künftigen nördlichen Teilabschnitts II im Blick.  
6 Inhalte des Bebauungsplans  
6.1 Grundzüge der Planung  
In diesem Teilbebauungsplan erfolgt , analog zu den Vorgaben des Masterplans , eine 
Neuausrichtung der gewerblichen Strukturen. Hierbei ist bewus st eine Untergliederung in

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 9 von 46 
verschiedene gewerbliche Bereiche vollzogen worden, um den spezifischen Gegebenheiten der 
Teilbereiche gerecht zu werden.  
- Die Flächen des GE 1 befinden sich entlang der Kaiflächen des ‚Stadthafen I‘ sowie der 
gewerblichen Fläche östlich des DEK im Kreuzungsbereich des DEK mit dem 
‚Stadthafen I‘. Diese werden in Wasserlage als hochwertige gewerbliche Bürostandorte 
und eingeschränkt produzierende Gewerbeflächen eingestuft. Gastronomische Nutzung 
ist nur begrenzt möglich, da eine Spiegelung des ‚Kreativkais‘ auf die 
gegenüberliegende Hafenseite vermieden werden soll.  
- Die Flächen des GE  2 stellen die angestrebten Verlagerungsstandorte für Gastronomie 
und Clubnutzung (Heaven) aus dem ehemaligen OSMO-Areal nördlich Stadthafen I dar. 
Hiermit wird dieses Nutzungss pektrum bewusst und konzentriert auf diesen Standort  
gelenkt.  
- Die Flächen des GE  3 werden für das produzierende, handwerkliche und artverwandte 
Gewerbe vorgehalten. Damit wird den bestehenden Nutzungen auf diesen Flächen 
entsprochen bzw. neue Nutzungen ermöglicht.  
Da mit einer noch zu konkretisierenden Bauleitplanung nördlich des Stadthafens auf den 
ehemaligen OSMO-Flächen eine Ausweisung von Wohn- und Mischnutzung ermöglicht werden 
soll (siehe Kapitel 5), wird eine Lärm kontingentierung für die gewerblichen, industriellen und 
Sondernutzungen festgesetzt. Mit dieser wird gleichzeitig sichergestellt, dass sowohl die 
bestehenden Nutzungen zukunftsfähig bleiben als auch die derzeit ungenutzten bzw. 
mindergenutzten Flächen stabile und lageadäquat hochwertigere Entwicklungsmöglichkeiten 
erhalten. In dem vorliegenden Planentwurf ist auf eine Steuerung der emittierenden Betriebe 
über die Abstandsklassen (nutzungsbezogene Gliederung) , wie es noch in den 
Bebauungsplänen Nr. 348 und Nr.  401 der Fall war , verzichtet und als die Gemengelage nicht 
ausreichend abgewogen lösend erachtend worden. Viel mehr wird  eine Steuerung der 
Lärmintensitäten nun flächenbezogen über Emissionskontingente (nach DIN  45691) über eine 
eigenschaftsbezogene Gli ederung erreicht. Somit wird nicht vorab eine Einschränkung 
bestimmter Betriebsarten vorgenommen, sondern eine Ansiedlung vom Emissionsverhalten der 
Betriebe abhängig gemacht. Dieses flächenbezogene Schalleistungs-Potenzial kann sowohl für 
die Tag-  als auc h für die Nachtkontingente nutzungs - und betriebsindivi duell mit optimierter 
Verortung, Anordnung, Zuordnung und Höhenlage der Betriebssteile in Verbindung mit aktiven 
und passiven Schallschutzmaßnehmen baulicher und betriebstechnischer Art ausgenutzt und 
gestaltet werden.  
Im Vergleich zum bestehenden Planungsrecht der Bebauungspläne Nr.  348 und Nr.  401 findet 
teilräumlich eine Veränderung der Baugebietsausweisungen statt. Im Bereich südlich des 
Stadthafens werden beidseits der Straße ‚Am Mittelhafen‘ bestehende Industriegebietsflächen 
zukünftig als Gewerbegebiete ausgewiesen. Auch östlich des DEK werden die bestehenden 
Industriegebietsflächen nun als Gewerbegebietsflächen festgesetzt.  Diese 
Gewerbegebietsausweisung bietet, im Vergleich zum Industriegebiet , eine größere 
Ausnutzungsvielfalt für künftige Nutzungen. In Bezug auf das Emissionsverhal ten kann nicht 
pauschal eine GI -Fläche im bestehenden Planungsrecht mit einer GE -Fläche im zukünftigen 
Planungsrecht ver glichen werden, vielmehr  sind die Steuerungen des bestehenden 
Planungsrechts (Abstandsklassen) mit dem Zukünftigen (Emissionskontingente) anzusetzen. 
Durch die Zuordnung der Emissionskontingente wird sichergestellt, dass  bestehende

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 10 von 46 
produzierende Betriebe in ihrem heute ausgeübten Lärmverhalten, unabhängig von 
Entwicklungs- und Steuerungsmöglichkeiten innerhalb des zugewiesenen Lärmverhaltens, nicht 
eingeschränkt werden. Die Veränderungen von GI zu GE auf den Flächen mit 
Entwicklungspotenzial in unmittelbarer Wasserlage am Kanal und Hafen schränken ebenfalls 
die dort heute ausgeübten Nutzungen nicht ein: Hierdurch wird vielmehr die Nutzungsflexibilität 
und Nutzungsbreite für das strukturelle Ziel, nutzungsgemischten  diversifizierten, hochwertigen 
gewerblich-kulturellen und dienstlei stenden Nutzungen eine aktive Angebotsoption 
einzuräumen, deutlich gestärkt. In Konsequenz bedeutet dies vor allem eine merklich wertigere 
und damit offensichtlich grundstückswertsteigernde und vermarktungsflexiblere Situation für die 
betroffenen Grundstückeigentümer als im planungsrechtlichen Status Quo (GI).  
Das bestehende Heizk raftwerk, heute als Fläche für Versorgungsanlagen ausgewi esen, wird 
mit seinen Erweiterungsflächen in der Planung als Sondergebiet gesichert. Damit wird der 
Bedeutung des städtisc hen Energieversorgers Rechnung getragen. Die Festsetzung als 
Sondergebiet erfolgt so, dass auf den Flächen keine differenzierten Nutzungsarten, sondern die 
allgemeine Nutzung als Heizkraftwerk mit den ihm affinen und zugeordneten Nutzungen 
zulässig sind. Ü ber eine Gliederung des Emissions -Verhaltens wird eine hier flächen-  und 
lagebezogen notwendige Strukturierung der Heizkraftwerksflächen erreicht, um die Belastungen 
des Heizkraftwerks auf die Umgebung zu begrenzen und zu steuern. Darüber hinaus soll eine 
größtmögliche Flexibilität für die  Entwicklungsmöglichkeiten des Heizk raftwerks auf der Kern-
Versorgungsfläche durch entsprechende Zuweisung von Lärmkontingent erreicht werden.  
Die Kerngebietsnutzung entlang des Albersloher Weges wird für Teile des Plangebiets 
bestätigt. Das Kerngebiet konzentriert sich damit auf den Bereich, der auch zukünftig – 
aufgrund seiner stadträumlich gut erschlossenen Lage und dem v is-à-vis mit Messe - und 
Kongresseinrichtungen und Entertainmentflächen – für zentrale Funktionen und Nutzungen 
vorgesehen ist. Die Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung befinden  sich innerhalb dieses 
Bereichs, der durch den DEK begrenzt wird. Mit Infrastruktureinrichtungen wie der neuen 
Feuerwache 2 und einem Park -and-Ride-Platz wird östlich des DEK  ein neuer Fokus gelegt. 
Hier werden die bestehenden Nutzungen planungsrechtlich gesichert . Die Fläche des 
Rudervereines wird als Fläche für den Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung „Sportlichen 
Zwecken dienende Einrichtung“ festgesetzt. Die Fläche der Feuerwache wird entsprechend der 
heutigen Nutzung  ebenfalls als Gemeinbedarfsfläche Feuerwehr festgesetzt , der bestehende 
großflächige Baumarktstandort wird als Sondergebiet Bau - und Garten markt mit 
Entwicklungsspielräumen gesichert. Darüber hinaus soll  die bestehende Baumarktstruktur um 
einen Baustoffhandel mit ausschließlich nicht -zentrenrelevanten Sortimenten  (Baustoffen) 
ergänzt werden. Begrenzt auf diese Sortimente  wird – als ergänzender SO -Standort – eine 
Ausweisung von 5.000 m² VK ermöglicht.  
6.2 Bauliche Nutzung und Baugestaltung  
6.2.1 Nutzungsart(en)  
Im räumlichen Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 541 Teilabschnitt I werden zur Art der 
baulichen Nutzung gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 1 folgende Festsetzungen getroffen:  
In den Gewerbegebieten GE  1-GE 3 gibt es teilweise Einschränkungen der allgemeinen und 
ausnahmsweise zulässigen Nutzung. So sind i n allen Gewerbegebieten Einzelhandelsbetriebe 
unzulässig. Ausnahmsweise können nur dann Verkaufsflächen zugelassen werden, wenn es

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Begründung zum Entwurf / Seite 11 von 46 
sich um Produkte handelt, die im Gewerbebetrieb hergestellt oder weiterverarbeitet wurden und 
zudem sichergestellt ist, dass sich die Verkaufsflächen im Verhältnis zur Betriebsgröße 
unterordnen und auf dem Betriebsgrundstück liegen. Mit dieser Steuerung wi rd bezweckt, dass 
ein Schutz der G ewerbegebiete für produzierendes  und artverwandtes Gewerbe erreicht wird. 
Einzelhandelsbetriebe sind in der Lage, auf gleicher Fläche deutlich höhere Renditen zu 
erwirtschaften als andere Gewerbebetriebe. Bei einer weitergehenden Entwicklung des Gebiets 
als Einzelhandelsstandort würde auf Dauer eine Verdrängung der Anlagen mit relativ geringerer 
Flächenproduktivität (z.B. Lagerhallen) zu erwar ten sein. Um ange sichts ohnehin knapper GE -
Flächen den Verbleib dieser Gewerbebetriebe mit ihren Arbeitsplätzen im Plangebiet und in der 
Stadt Münster zu sichern, ist beabsichtigt, die Neuansiedlung von Einzelhandelsbetrieben 
auszuschließen. Dieses Ziel wird durch das vom Rat der Stadt Münster 2004, 2009 und 2017 
fortgeschriebene beschlossene Einzelhandelskonzept unterstützt, das als städteba uliches 
Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB zu berücksichtigen ist.  Dieses gibt die 
Struktur der städtebaulich verträglichen qualitativen Einzelhandelsverortung im Stadtgebiet als 
Rahmen vor und schützt mit seinen Zielaussagen explizit die Stadt -, Stadtbereichs - und 
Stadtteilzentren in ihrer Urbanität, ihrer nutzungsdifferenzierten Einzelhandelsstruktur und 
Versorgungsfunktion. Zudem lenkt es die Zulässigkeit nicht -zentrenrelevanter Sort imente auf 
bestimmte Stadtbereiche (Fachmarkzentren). Die einzelhandelseinschränkenden 
Festsetzungen in den Gewerbegebieten des Bebauungsplans Nr.  541 I setzen diese Schutz - 
und Entwicklungsziele planungsrechtlich um und leisten einen entscheidenden Beitrag, die 
zentralen Versorgungsbereiche und - strukturen insbesondere im Bereich Südviertel (Friedrich-
Ebert-Straße, Hammer Straße) und Hansaviertel (Hansaring und Wolbecker Straße) zu 
schützen und nachhaltig zu stärken.  
Gleichzeitig wird  mit der Ermöglichung  des Annexhandels  in geringem Umfang und sehr 
spezifiziert auf eine Anknüpfung an eine gewerbliche/produzierende Nutzung eine Ausnahme 
eröffnet. Dies widerspricht nicht der allgemeinen Zielsetzung des grundsätzlichen 
Ausschlusses, da diese Ausnahme nur in Verbindung mit gewerblichen, produzierenden 
Betrieben greift. Zudem ist sicherzustellen, dass die Einzelhandelsnutzung nur untergeordnet in 
Bezug zur gewerblichen Nutzung und maximal begrenzt auf 250  m² stattfindet. Diesen 
Betrieben wird, in Übereinstimmung mit dem Einzelhandelskonzept der Stadt Münster, lediglich 
die Möglichkeit gegeben, sich ergänzende Einkommensquellen erschließen und einen 
umfassenden Service gewährleisten zu können.  
Im GE  3* ist der Kfz -Einzelhandel von den beschränkenden Zulässigkeitsregelungen für 
Einzelhandelsflächen und -betriebe ausgenommen. Bei Kfz -Einzelhandel kann, aufgrund der 
atypischen Betriebssituation, nicht von Einzelhandel im herkömmlichen Sinne gesprochen 
werden. Insbesondere d adurch, dass dieser  Nutzung i.d.R. Werkstätten und entsprechender 
Service angehängt sind , handelt es sich um eine stark  gewerblich geprägte Nutzung, die sich 
gut in ein solches Gebiet integrieren lässt. Darüber hinaus  ist der Kfz -Einzelhandel eine sehr 
flächenintensive Nutzung, die ents prechende Standorte benötigt.  Aufgrund der speziellen 
Betriebssituation, die in der Regel große Außenstellflächen für Fahrzeuge erfordert, sind große 
zusammenhängende Flächen unabdingbar. Solche finden sich im Plangebiet ausschließlich auf 
Flächen, die mit einem * versehen sind (GE 3* und MK*). Auch aus städtebaulicher Sicht bietet 
sich das GE  3* für eine Kfz-Einzelhandelsnutzung an. Durch die direkte Lage am Albersloher 
Weg als eine der Hauptverkehrsstraße in Richtung Innenstadt sind die Flächen verkehrlich sehr 
gut erreichbar, was für den Kfz -Einzelhandel von enormer Bedeutung ist.  Alle anderen

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Begründung zum Entwurf / Seite 12 von 46 
Gewerbe- und Kerngebiete im Geltungsbereich des Bebauungsplans kommen entweder aus 
Gründen der Lage und Erreichbarkeit oder aufgrund der Flächengröße für eine Kfz -
Einzelhandelsnutzung nicht in Frage. Da  Kraftfahrzeuge keine zentrenrelevanten Sortimente 
sind, wird durch diese Festsetzung  keine Konkurrenz zur Innenstadt und den zentralen 
Versorgungsbereichen entstehen.  
Darüber hinaus wurde aufgrund der „Überplanung“ durch die aktuellen Festsetzungen 
einzelfallbezogen erweiterter Bestandsschutz für vorhandenen bestehenden 
Einzelhandelsbetrieb i. S. des § 1 (10) BauNVO geprüft . Innerhalb der gewerblichen Flächen 
des Plangebiets befindet s ich derzeit nur ein Einzelhandelsbetrieb. Unter Berücksichtigung 
wirtschaftlicher Belange und zur Vermeidung unbotmäßiger Härten wird  diesem vorhandenen 
Holz- und Baustoffmarkt Lignum am Lütkenbecker Weg  8 insofern die Bestands- und 
Entwicklungsperspektive durch alleinige Reduktion auf den baulichen Bestandsschutz bewusst 
und interessensabwägend nicht genommen. Entsprechend wird diesem Betrieb (als fokussiert 
betriebsbezogene Festsetzung) gezielt eine Sicherung  seiner Sortimentsstruktur  mit 
geringfügiger Er weiterungsoption per  Festsetzung ermöglicht. Bauliche Erneuerungen und 
bauliche Änderungen bleiben allgemein zulässig. Eine Nutzungsänderung zugunsten einer 
anderen Einzelhandelsnutzung ist  vor dem Hintergrund der generell restriktiven 
Einzelhandelsziele des Bebauungsplans nicht vertretbar und ausgeschlossen.  
Für alle Gewerbegebiete erfolgt ein Ausschluss der allgemein zulässigen Bordelle und 
bordellartiger Betriebe da diese nicht mit den Zielvorgaben des Masterplans  vereinbar sind.  
Ebenfalls unzulässig sind Betriebsleiterwohnungen. Hier soll sichergestellt werden, dass keine 
neuen Immissionsorte im Gebiet entstehen, die das durch die Emissionskontingentierung 
ermöglichte Nutzungsspektrum einschränken.  
Entsprechend den grundsätzlichen Zielvorgaben für die verschiedenen gewerblichen Gebiete 
ist darüber hinaus eine zielgerichtete Feinsteuerung notwendig:  
Innerhalb des GE  1 sind Schank- und Speisewirtschaften nur ausnahmsweise zulässig, wenn 
sichergestellt ist, dass sie Betriebsteile der Hauptnutzung  und flächenmäßig der Hauptnutzung 
untergeordnet sind. Damit werden selbstständige Schank - und Speisewirtschaften 
ausgeschlossen. Mit dieser Einschränkung soll bewusst eine Abgrenzung zum nördlich des 
Stadthafens liegenden ‚Kreativkai‘ erreicht werden, um Raum für gewerbliche, produzierende 
Nutzungen und Büronutzungen zu erreichen . Der Masterplan sieht in seiner Aktualisierung von 
2012 den Fokus einer gastronomischen Nutzung auf der Nordseite des Stadthafens. Die 
gastronomische Nutzung soll sich nicht fortlaufend auf die Süd- und Ostseite ausdehnen, da mit 
einer derart intensiven Ausdehnung negative städtebauliche Folgewirkungen erwartet werden, 
die insgesamt zu einem Trading-Down-Effekt führen können. Gleichzeitig soll den gewerblichen 
und kulturellen Einrichtungen aber die nutzungs - und betriebszugehörige Nutzung als Schank - 
und Speisewirtschaft ermöglicht werden. Auch hier ist (in Analogie zum Annexhandel) bewusst 
eine flächige Begrenzung auf einen  untergeordneten Nutzungsanteil erfolgt. Damit wird 
vermieden, dass sich die Gastronomieszene unbegrenzt auf die Süd-  und Ostseite ausdehnt , 
gleichzeitig wird der besonderen Lage am Kai Rechnung getragen und bereits bestehende 
Einrichtungen werden nicht beschränkt.  Auf den Flächen des GE  3 werden Schank - und 
Speisewirtschaften zum Schutz der Flächen für das klassische produzierende Gewerbe 
vollständig ausgeschlossen. Einzig im GE  2 findet keine Einschränkung der Schank - und

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Begründung zum Entwurf / Seite 13 von 46 
Speisewirtschaften statt. Auf diesen Flächen wird bewusst die Verlagerung  des Heavens 
ermöglicht.  
In den Gewerbegebieten GE  1 und GE  3 sind die ausnahmsweise zulässigen 
Vergnügungsstätten unzulässig, um negative städtebauliche Auswirkungen wie Trading-Down-
Effekte zu vermeiden. B ezogen auf das GE 1 sollen somit negative städtebauliche 
Auswirkungen auf das Gesamtgebiet des ‚ Stadthafen I‘‚ vermieden werden. In Bezug auf  die 
Flächen des GE 3 liegt ein besonderes Augenmerk darauf, dass die Flächen einer Nutzung mit 
geringerer Flächenproduktivität vorgehalten werden sollen. Im  GE 2 wird dies wiederum mit 
Blick auf die gewollte Verlagerung des Heavens bewusst ermöglicht.  
Zusätzlich findet in den Gewerbegebieten GE  1-GE 3 eine Steuerung der Lärmemissionen der 
Gewerbebetriebe statt (siehe hierzu Ausführungen in den Kapiteln 6.1 und 6.2.1).  
Im Kerngebiet MK  sind die allgemein zulässigen Nutzungen gemäß § 7 Abs.  2 Nr n. 1-5 
BauNVO mit Ausnahme von großflächigen Einzelhandelsbetrieben sowie von Betrieben des 
Beherbergungsgewerbes und von Wohnungen für Aufsichts - und Bereitschaftspersonen sowie 
für Betriebsinhaber und Betriebsleiter (§ 7 Abs. 2 Nrn. 6-7 BauNVO) zulässig. Damit verbleiben 
Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude, kleinflächige Einzelhandelsbetriebe, Schank - und 
Speisewirtschaften, sonstige Gewerbebetriebe, Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, 
gesundheitliche und sportliche Zwecke, Tankstellen im Zusammenhang mit Groß garagen und 
Parkhäuser. Vergnügungsstätten werden ausnahmsweise zugelassen, wenn sie in ihrer 
Ausgestaltung keine negativen Auswirkungen auf die Umgebung  erwarten lassen. Die gemäß 
§ 7 Abs. 3 ausnahmsweise zulässigen Tankstellen und Wohnungen sind unzulässig.  
Mit diesen Festsetzungen wird den Entwicklungszielen des Masterplans entsprochen, eine 
weitere Aufwertung des Albersloher Weges  zu erreichen und einen Standort für 
Verwaltungsgroßeinrichtung, weitere Büronutzungen und diese ergänzende Nutzungen 
auszubilden. Die diese städtebauliche Zielsetzung störenden N utzungen werden 
ausgeschlossen. Gleichzeitig entsprechen die Festsetzungen damit weitgehend dem 
bestehenden Planungsrecht. Lediglich die im bestehenden Planungsrecht zulässigen Betriebe 
des Beherbergungsgewerbes werden damit unzulässig.  
Die Dimensionierung und die Anzahl der vorhandenen Verwaltungsgroßeinrichtungen sind 
kerngebietsprägende Nutzungen. Sie betonen die Wirkung des Albersloher Weges als Tor zur 
Stadt. Mit der Hafenentwicklung entsprechend des Masterplans wird diese Funktion beidseitig 
des Albersloher Weges bis zum Dortmund -Ems-Kanal fortgeführt. Dieses soll in Art und Maß 
der Nutzung ermög licht werden. Eine großflächige Einzelhandelsnutzung entspricht nicht d er 
städtebaulichen Zielsetzung des  Masterplans und ebenso wenig  dem vom Rat beschlossenen 
Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Münster. Eine Beschränkung des Einzelhandels 
auf Verkaufsflächen bis 800 m² ermöglicht eine Ansiedlung kleinflächiger 
Einzelhandelsstrukturen die als Ergänzung zum Großverwaltungsstandort dienen.  
Ebenso wenig  wird der Standort aufgrund seiner städtebaulichen Zielsetzung und Lage als 
Wohnstandort gesehen . Entsprechend ist auf eine Ausweisung von Wohnnutzung verzichtet 
worden.  
Für das MK* gelten bezüglich der Zulässigkeit von Kfz -Einzelhandel die gleichen 
Bestimmungen wie für das GE 3* (siehe obige Ausführungen zu GE 3*).

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Im Sondergebiet Heizkraftwerk ist der Betrieb eines  Heizkraftwerks zur Erzeugung von 
elektrischer Energie und Fernwärme einschließlich notwendiger Zubehörbauten, Lagerflächen 
und Anlagen für den Betrieb mit Brennstoffen , Umschlags - und Transportanlagen sowie den 
dazugehörigen notwendigen untergeordneten Sozial -, Verwaltungseinrichtungen und 
Nebenanlagen zulässig. Aus immissionsschutzrechtlichen Gründen ist eine Konkretisierung der 
Anlagennutzung durch eine Emissionskontingentierung notwendig.  
Im Sondergebiet SO Bau- und Gartenmarkt ist der Betrieb eines Bau- und Gartenmarktes mit 
einer Gesamtverkaufs fläche von 13 .000 m² für nicht zentrenrelevante Sortimente gem äß 
Münsteraner Sortimentsliste zulässig. Zentrenrelevante Randsortimente gem äß Münsteraner 
Sortimentsliste mit Bezug zum Haupt sortiment sind auf max. 10 % der zulässigen 
Gesamtverkaufsfläche, höchstens jedoch 800 m² Verkaufsfläche zulässig.  
Der im Bestand vorhandene Baumarkt verfügt über eine Verkaufsfläche von knapp 10.400  m² 
und soll im Zuge des Bebauungsplans Nr.  541 Teilabschnitt I eine Erweiterungsoption um rund 
2.600 m² auf zukünftig 13.000 m² Verkaufsfläche erhalten. Diese Erweiterungsoption basiert 
nicht auf konkreten Planungen, soll dem Standort jedoch zukünftig in diesem Umfang 
Entwicklungsspielräume bieten.  
Ergänzt wird das bestehende Baumarktangebot um einen  unmittelbar nördlich an das 
Firmengrundstück angrenzenden Baustoffhandel mit max. 5.000 m² Verkaufsfläche. Hierdurch 
wird dem  Erweiterungsbestreben der  ansässigen Firma Bauhaus , einen Drive- In-
Baustoffhandel zu errichten, entsprochen. Zur Steuerung des Vorhabens wird gezielt ein 
Sondergebiet Baustoffhandel  mit einer thematischen Begrenzung und gleichzeitigem 
Ausschluss zentrenrelevanter Sortimente festgesetzt.  
Mit diesen Festsetzungen wird der bestehende Baumark t in seiner spezifischen Nutzung als 
Standort für großflächigen Einzelhandel mit bau-  und gartenmarktspezifischen 
Hauptsortimenten bestätigt. Er liegt an  der leistungsfähigen Verkehrsach se Albersloher Weg 
zwischen der Innenstadt und den südöstlich gelegenen St adtteilen, weist eine räumliche Nähe 
(rd. 500  m) zum So nderstandort/Fachmarktzentrum E  3 Loddenheide auf und ist aus allen 
Teilräumen des Stadtgebietes mit dem Individualverkehr und dem öffentlichen Verkehr  gut 
erreichbar. Gleichzeitig liegt er innerhalb eines im Regionalplan Münsterland für Münster 
dargestellten Allgemeinen Siedlungsbereichs. Damit sind wesentliche Eignungskriterien für die 
Ansiedlung von großf lächigem, nicht zentrenrelevantem  Einzelhandel außerhalb zentraler 
Versorgungsbereiche gemäß Einzelhandels- und Zentrenkonzept erfüllt. Mit der 
Sondergebietsausweisung und der Ausweitung der zulässigen Verkaufsfläche soll nun die 
bestehende und planungsrechtlich gesicherte Nutzung zukunftsfähig abgesichert werden.  
Die Begrenzung der zentrenrelevanten Randsortimente erfolgt zum Schutz zentraler 
Versorgungsbereiche und basiert auf den gesetzlichen Vorgaben des LEP NRW  – Sachlicher 
Teilplan "Großflächiger Einzelhandel" (Ziel  5) sowie den Regelungen des Einzelhandels - und 
Zentrenkonzepts Münsters. Mit den Steuerungen der zentrenrelevanten Verkaufsfläche  auf 
800 m² und einer Bezugnahme zum Hauptsortiment ist sichergestellt, dass durch die 
Darstellung des Sondergebietes Bau-  und Gartenma rkt mit der o. g. max. zulässigen 
Verkaufsfläche für zentrenrelevante Sortimente die Schw elle zur Großflächigkeit gem. § 11 
Abs. 3 BauNVO nicht überschritten wird. Gleichzeitig ist auch keine Erweiterung der 
Verkaufsfläche für zentrenrelevante Sortimente gegenüber der im Bestand vorhandenen und 
genehmigten Verk aufsfläche des Bauhaus -Baumarktes möglich. Die einzelnen

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zentrenrelevanten Randsortimente im Bauhaus -Baumarkt haben lediglich ergänzenden 
Charakter und weisen jeweils einen Bezug zum Hauptsortiment auf.  
Da die zulässige Verkaufsfläche für zentrenrelevante Randsortimente auf max. 800 m² begrenzt 
ist, keine Erweiterung der Verkaufsfläche für zentrenrelevante Sortimente gegenüber dem 
Bestand erfolgt und seit dem Jahr 2009 durchgängig ein Baumarkt am Standort Theodor -
Scheiwe-Straße 2 ansässig ist – und sich der Einzelhandelsbestand im Einzugsbereich bzw. im 
Stadtgebiet daher vollumfänglich auf diesen Marktteilnehmer eingestellt  hat – sind durch die 
Planung keine wesentlichen Beeinträchtigungen zentraler Versorgungsbereiche zu erwarten. 
Dem Ziel 3 des LEP  NRW – Sachlicher Teilplan „Großflächiger Einzelhandel“ wird damit 
entsprochen.  
Ferner ist durch die Beschränkung der Verkaufsflächen für die Sondergebiet e sichergestellt, 
dass der erwartete Gesamtumsatz der Sondergebietsflächen aus der Kaufkraft der Gemeinde 
generiert werden kann und somit dem Grundsatz der Landesplanung entsprochen wird: Der 
Gesamtumsatz der durch die im Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt  I ermöglichten 
Baumarkterweiterung auf max. 13.000 m² Verkaufsfläche und des Drive- In-Baustoffhandels mit 
max. 5.000 m² Verkaufsfläche wird sich zusammen auf der Basis einer Worst-Case-Betrachtung 
mit der Annahme von durchschnittlich 1.500 Euro Umsatz je m² Verkaufsfläche p.a. auf max. 
27 Mio. Euro belaufen. Die aktuelle sortimentsspezifische Kaufkraft für bau-  und 
gartenmarktspezifische Sortimente je Einwohner in Münster beträgt 550 Euro (GfK 
GeoMarketing 2014). Bei rd. 300.000 Einwohnern zum 31.12.2014 ist von einem aktuellen 
sortimentsspezifischen Kaufkraftpotenzial von rd. 165 Mio. € auszugehen. Damit ist 
sichergestellt, dass der Gesamtumsatz die entsprechende Kaufkraft der Einwohner der Stadt 
Münster nicht übersteigt.  
Geräuschkontingentierung gemäß DIN 45691  
Da eine Neuordnung unter Berücksichtigung der bestehenden umgebenden Wohnnutzung und 
der geplanten Wohn-  und Mischnutzung im Sinne eines urbanen Gebietes nördlich des 
‚Stadthafen I‘ erfolgt, ist eine weitergehenden Nutzungssteuerung in Bezug auf die 
Emissionseigenschaften der Betriebe in den Gewerbegebieten GE 1-GE 3 und dem 
Sondergebiet Heizkraftwerk notwendig. Hierfür wurde auf die eigenschaftsbezogene Gliederung 
gemäß § 1 Abs. 4 Nr. 2 BauNVO zurückgegriffen.  
Die Festsetzung der Lärmemissionskontingente (LEK) erfolgt auf der Grundlage der DIN 45691. 
Bei der Zuordnung der Emissionskontingente wurde folgendermaßen vorgegangen:  
- In einem ersten Schritt wurden die relevanten Immissionsorte herausgearbeitet. Dies 
sind neben den heute bestehenden Nutzungen im Umfeld des Plangebietes auch die 
zukünftig nördlich des Plangebiets angest rebte Wohn- und Mischnutzung. Wie bereits 
unter Kapitel 5 (Ziele der Planung)  dargestellt, ist hier keine „klassische“ 
Wohngebietskategorie Ziel der Planung, sondern ein hochurbanes nutzungsgemischtes 
innerstädtisches Stadtquartier mit der Festsetzungsperspektive Urbanes Gebiet (MU 
i.S.v. § 6a BauNVO). Diesen Schutzanspruch legen die gutachterlichen Annahmen und 
Überlegungen für diesen Stadtbereich realistisch zu Grunde.  
- Danach ist der Blick auf die vorhandenen Emittenten gelegt worden, die sich in der 
Umgebung des Plangebiets befinden, um so herauszuarbeiten, in welchem Umfang bei 
den Immissionsorten von einer Vorbelastung ausgegangen werden muss, bevor die

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Verteilung der im Plangebiet liegenden Emittenten erfolgt.  Die jeweiligen 
Vorbelastungen sind im Gutachten dargestellt.  
- Im Anschluss ist der Blick auf das Plangebiet gerichtet worden. Bei der Verteilung der 
anzusetzenden Kontingente wurde der Fokus  zunächst auf die Sicherung der 
vorhandenen Betriebe, vor allem der wichtigen Versorgungs - und Produktionsbetriebe, 
gelegt. Hierzu sind die Betriebe bezüglich ihres Lärmverhaltens näher betrachtet 
worden – entweder auf Basis vorhandener Gutachten, Messungen oder Einschätzungen 
gemäß dem Betriebstypen. Zielsetzung war es, diese in ihrem bestehenden 
Handlungsrahmen nicht einzuschränken.  
- In einem zweiten Schritt sind dann die bisher nicht genutzten Flächen, bzw. die Flächen, 
die absehbar freigezogen werden und künftig einer neuen (gewerblichen) 
Nutzungsperspektive unterliegen , betrachtet worden. Hi er ist sowohl gemäß der 
zukünftigen Ausweisung der Flächen und ihrer Nutzungsausrichtung ( GE 1-GE 3) bzw. 
ihrer Funktion als Erweiterungsfläc he vorhandener Betriebe eine Zu ordnung der 
Kontingente erfolgt.  
- Durch den Fachgutachter wurden daraufhin zwei Szenarien zur möglichen Verteil ung 
der Emissionskontingente erarbeitet. In einem ersten Szenario erfolgt die Verteilung der 
tags und nachts vorhandenen (für die Einhaltung der Schutzansprüche an den IP 
verbleibenden) Lärmkontingente unter Berücksicht igung der vorhandenen 
Entwicklungsbedarfe (bestehende Betriebserfordernisse, zukünftige Flächenausweisung 
bzw. Nutzungsspektrum) gleichmäßig auf die Flächen. Hierbei wird deutlich, dass die 
Flächen, die in räumlicher Nähe zu den Immissionsorten liegen, geringere 
Emissionskontingente erhalten, als die Fläche n, die aufgrund der Distanz zu den 
Immissionsorten, ein höheres Lärmverhalten erzeugen dürfen.  
- In einem zweiten Szenario ist ein deutlicherer Schwerpunkt auf die stadt - und 
versorgungsstrukturell gebotene zukünfti ge Sicherung des Kraftwerksstandorts gelegt 
worden. Hierzu ist auf der großen Kraftwerksfläche bewusst ein um 3  dB(A) höheres 
Lärmkontingent gelegt worden. Mit dieser Steigerung kann der Kraftwerksbetrieb auf 
zukünftige Entwicklungen reagieren – bspw. betriebliche Erweiterungen um eine weitere 
Turbine. Aus dieser Steigerung der Kontingente ergibt sich, dass einzelne Flächen ein – 
im Vergleich zu Szenario 1 – im Nachtzeitraum eingeschränkteres Kontingent zur 
Verfügung haben. In weiten Teilen handelt es sich bei diesen Flächen um bisher nicht, 
bzw. absehbar nicht mehr genutzte Flächen. Hier ist eine Reduzierung der 
Emissionskontingente mit Blick auf die zukünftige Nutzungsausweisung vertretbar. Nur 
vereinzelt betrifft die Reduzierung auch Flächen mit bestehend en bzw. geplanten 
Nutzungen. Hierzu haben die Untersuchungen des Fachgutachtens gezeigt, dass auch 
bei diesen Flächen eine Sicherung der bestehenden Betriebsstrukturen möglich ist bzw. 
die konkret geplante Nutzung umsetzbar bleibt.  
- Da dieses Szenario die politisch gewollte Sicherung des Kraftwerksstandorts auch 
zukünftig unterstreicht, es gleichzeitig aber zu keinen Einschränkungen bestehender 
Nutzungen kommt, wird dieses Szenario als Vorzugsszenario nutzungsstrukturell 
abwägend und stadtstrukturell-städtebaulich begründet gewählt.

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 17 von 46 
Die Überprüfung der Werte im Rahmen des Gutachtens hat zudem ergeben, dass es an zwei 
der Immissionspunkte zu einer Überschreitung des zulässigen Richtwertes gemäß Nr.  6 
TA Lärm kommt. Am Immissionspunkt  7 entsteht tagsüber eine Gesamtbelastung von 
55,4 dB(A) bei eine m dort geltenden Richtwert von 55 dB(A). Nachts ergibt sich mit einer 
Gesamtbelastung von 40,4 dB(A) bei einem Richtwert von 40 dB(A) ebenfalls eine 
Überschreitung von 0,4 dB(A). Am Immissionspunkt 2a entsteht mit einer Gesamtbelastung von 
45,8 dB(A) bei einem dort geltenden Richtwert von 45 dB(A) eine Überschreitung von 
0,8 dB(A). Diese geringfügigen Überschreitungen um 0,4 dB(A) und 0,8 dB(A) ergeben sich aus 
den hier vorherrschenden städtebaulichen Rahmenbeding ungen, eines bereits historisch 
gewachsenen Nebeneinanders divergierender Nutzungen.  Eine Einhaltung des zulässigen 
Richtwertes an diesem Immissionspunkt hätte nur durch eine wesentliche  Kürzung der 
Emissionskontingente für den Kraftwerksstandort und weitere r großer Gewerbebetriebe 
erfolgen können. Im Rahmen einer planerischen Einschätzung und Abwägung wurde zugunsten 
von bestehenden Nutzungen und Entwicklungsmöglichkeiten  der ansässigen Gewerbebetriebe 
entschieden. Die Überschreitung von 0,4  dB(A) und 0,8  dB(A) ist auch vor dem Hintergrund  
hinnehmbar, dass gemäß TA  Lärm die Genehmigung einer neuen Anlage wegen 
Überschreitung der Immissionsrichtwerte aufgrund der Vorbelastung auch dann nicht versagt 
werden darf, wenn dauerhaft sichergestellt ist, dass diese  Überschreitung nicht mehr als 
1 dB(A) be trägt (vgl. Nr.  3.2.1 Abs.  4 TA  Lärm). Darüber hinaus ist die  Geringfügigkeit der 
Überschreitung von 0,4 dB(A) und 0,8 dB(A) zu betonen, die unterhalb der 
Merkbarkeitsschwelle für E rhöhungen von 1- 3 dB(A) liegt. Ebenfalls ist eine 
Gesundheitsgefährdung durch die Richtwertüberschreitungen ausgeschlossen.  
Daraus ergeben sich für die Festsetzungen im Bebauungsplan folgende in der nachfolgenden 
Tabelle aufgezeigten Emissionskontingente (L EK) nach DIN  45691 für die einzelnen 
Teilflächen. Diese dargestellten Werte dürfen weder in der Tageszeit ( 6.00-22.00 Uhr) noch in 
der Nachtzeit (22.00-6.00 Uhr) überschritten werden.  
Tabelle 1: Teilflächen / Emissionskontingente  
Teil- 
fläche 
LEK,  
tags 
dB(A)/m² 
LEK,  
nachts 
dB(A)/m² 
 Teil- 
fläche 
LEK,  
tags 
dB(A)/m² 
LEK,  
nachts 
dB(A)/m² 
 Teil- 
fläche 
LEK, 
tags 
dB(A)/m² 
LEK,  
nachts 
dB(A)/m² 
TF 0 65 50  TF 10 57 57  TF 20 67 50 
TF 1 65 50  TF 11 54 54  TF 21 66 51 
TF 2 65 50  TF 12 67 50  TF 22 66 52 
TF 3 66 50  TF 13 66 50  TF 23 66 50 
TF 4 66 50  TF 14 66 50  TF 24 66 51 
TF 5 67 45  TF 15 67 50  TF 25 60 35 
TF 6 67 45  TF 16 67 50  TF 26 60 35 
TF 7 67 45  TF 17 66 50  TF 27 60 43 
TF 8 67 45  TF 18 67 50     
TF 9 66 45  TF 19 67 50

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 18 von 46 
Die Einteilung der  28 Teilflächen erfolgte anhand der aktuellen und der absehbaren, 
zukünftigen Nutzungen und Grundstücksgrenzen. Durch di ese Kleinteiligkeit wird  eine hohe 
Genauigkeit der Emissionskontingente in der städtebaulich begründeten räumlichen Verort ung 
und Zuweisung erzielt. Die einzelnen Teilflächen sind aufgrund besserer Lesbarkeit im 
Bebauungsplan selbst nicht dargestellt . Die jeweiligen Emissionskontingente sind jedoch den 
jeweiligen baugebietsbezogenen Nutzungskreuzen zu entnehmen. Dementsprechend grenzen 
die verschiedenen Linien der Abgrenzung unterschiedlicher Nutzung  im Bebauungsplan nicht 
nur unterschiedliche zulässige Nutzungen i.S. der Baugebietskategorien der BauNVO , sondern 
auch unterschiedliche immissionstechnisch differenzierte Gewerbebereiche voneinander ab und 
differenzieren die Zuläss igkeiten von Betriebstypen und -klassifizierungen emissionstechnisch 
tags/nachts. Zur besseren Übersichtlichkeit und Verständlichkeit wurde ein thematischer 
Beiplan zum Bebauungsplan erstellt, in der die Teilflächen und die Emissionskontingente 
zeichnerisch übersichtlicher als in der eigentlichen Planzeichnung dar gestellt und 
nachzuvollziehen sind.  
6.2.2 Nutzungsdichte  
Im räumlichen Geltungsbereich des  Bebauungsplans Nr.  541 Teilabschnitt  I werden zur 
Nutzungsdichte als Maß der baulichen Nutzung nach § 9 Abs.  1 Nr.  1 BauGB folgende 
Festsetzungen getroffen:  
Als maximal zulässige Grundflächenzahl (GRZ) wird  
- für die Gewerbegebiete GE  1-GE 3, das Kerngebiet MK,  die Sondergebiete 
Baustoffhandel und Heizk raftwerk sowie die Fläche für Gemeinbedarf mit der 
Zweckbestimmung Feuerwehr eine GRZ von 0,8 festgesetzt. Für das Sondergebiet Bau- 
und Gartenmarkt wird gemäß dem bestehenden Baurecht eine GRZ von 1,0 festgesetzt.  
Als maximal zulässige Geschossflächenzahl (GFZ) wird  
- für die Gewerbegebiet GE  1-GE 3, das Kerngebiet MK sowie die Sondergebiete 
Baustoffhandel und Bau- und Gartenmarkt eine GFZ von 2,4 festgesetzt.  
Die Festsetzung der GRZ für die  Gewerbegebiete GE 1-GE 3, das Kerngebiet  und die 
Sondergebiete Bau-  und Garten markt, Baustoffhandel  und Heizkraftwerk entspricht den 
Obergrenzen gemäß § 17 BauNVO und greift gleichzeitig für die gewerblichen Baugebiete und 
das Kerngebiet  den bestehenden planungsrechtlichen Rahmen auf.  Für die Sondergebiete 
Baustoffhandel, Bau- und Gartenmarkt und Heizkraftwerk ergeben sich durch die Festsetzung 
planungsrechtlich keine Einschränkung en der ausgeübten Nutzung, gleichzeitig  wird jedoch 
eine Steuerung der Grundstücksversiegelung erreicht und so ökologischen Aspekten Rechnung 
getragen. Vor diesem Hintergrund wird auch die GRZ auf der Fläche für Gemeinbedarf  mit der 
Zweckbestimmung Feuerwehr auf 0,8 festgesetzt.  
6.2.3 Bebaubare Flächen, Bauhöhe  
Die überbaubaren Grundstücksflächen werden durch Baugrenzen und Baulinien gemäß § 23 
Abs. 1 BauNVO festgesetzt.  
Dabei sichern große Baufelder eine flexible Grundstücksausnutzung. Entlang der 
Straßenflächen ist ein Rücksprung der Baufelder von 3 m von der Grundstücksgrenze 
festgesetzt. Ausnahmen hiervon umfassen die Flächen des Sondergebiets Heizkraftwerk sowie

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Begründung zum Entwurf / Seite 19 von 46 
das denkmalgeschütz te Speichergebäude am Mittelhafen. Entlang der öffentlichen Fuß-  und 
Radwegeverbindungen ist ebenfalls auf diesen Rücksprung zugunsten eines urbanen 
Raumgefüges verzichtet wor den. Beidseitig der Theodor -Scheiwe-Straße liegen bestehende 
Gebäude innerhalb des 3 m tiefen Rücksprunges zwischen der Straße und dem Baufeld. Diese 
Gebäude haben Bestandsschutz, die Festsetzung des Baufeldes bedeutet keine 
Einschränkungen für die Eigentümer.  
Ein Rücksprung des Baufeldes östlich des DEK zwischen dem Kanalseitenweg und dem 
Gewerbegebiet GE  1 sichert eine räumliche Aufweitung gemäß den Vorgaben aus dem 
Masterplan.  
Lediglich entlang des Hafenplatzes sichert eine Baulinie eine geschlossene Gebäudekubatur. 
Diese ist in allen Vollgeschossen einzuhalten. Nur ausnahmsweise kann zugelassen werden, 
dass Gebäudeteile auf 1/3 der Gebäudefront zurücktreten.  
Ergänzend zu der Festsetzung der GRZ und GFZ wird eine Strukturierung der zulässigen 
Gebäudekubatur durch eine Begrenzung der Höhe der baulichen Anlagen gemäß §  16 
BauNVO erreicht.  
Die maximal zulässige Gebäudehöhe wird begrenzt  
- für das Kerngebiet MK auf 22 m bzw. 26 m,  
- für das Gewerbegebiet GE 3 westlich des DEK auf 18 m, östlich des DEK auf 20 m,  
- für das Gewerbegebiet GE 2 auf 26 m,  
- für das Gewerbegebiet GE 1 gestaffelt auf 24 bzw. 26 m,  
- für das Sondergebiet Baumarkt auf 20 m,  
- für das Sondergebiet Baustoffhandel auf 20 m.  
Für das Sondergebiet Heizk raftwerk werden aufgrund der Anforderung en an die Funktionalität 
keine Höhenbegrenzungen festgesetzt.  
Die Gebäudehöhen westlich des DEK werden zunächst auf  18 m begrenzt. I n Teilbereichen 
wird eine moderate Erhöhung angestrebt , um städtebauliche Gegebenheiten zu betonen. 
Hierzu zählt die Achse des Albersloher Weges, entsprechend wurde hier eine maximale 
Gebäudehöhe auf 22 m festgesetzt. Auch für das gewerbliche Grundstück im Kreuzungsbereich 
Stadthafen und DEK  wird die städtebaulich betonte Lage durch eine Erhöhung der  
Gebäudehöhe auf 24 m unterstrichen.  
Vor dem Hintergrund des deutlich erhöhten Heizk raftwerksblocks ist für die nördlich 
angrenzenden Grundst ücksflächen eine Erhöhung auf 26  m ermöglicht worden, um die 
städtebaulichen Wirkungsmöglichkeiten der Grundstücke vor diesem funktionalen industriellen 
Bau entlang des Stadthafens zu erhöhen. So kann eine repräsentative Wirkung der zukünftigen 
Baukörper auch vor dem rein funktional wirkenden Heizkraftwerk verbessert werden.  
Auf der Ostseite des DEK wird die Gebäudehöhe auf den gewerblichen Flächen durchgängig 
auf 20 m festgesetzt. Als Ausnahme wird auch hier für die städtebaulich exponierten Flächen 
des Gewerbegebiets GE  1 eine Differenzierung der Höhenentwicklung in Abstufungen von 20 
und 26 m maximaler Gebäudehöhe vorgenommen.  
Für alle Baugebiete ist als ergänzende Festsetzung geregelt, dass die zulässige Gebäudehöhe 
durch technische, untergeordnete Bauteile wie z.B. Aufbauten für Aufzüge oder Lüftungs - und 
Kühlaggregate bis zu einem Umfang von 3 m überschritten werden kann. Schornsteine sind von

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
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Begründung zum Entwurf / Seite 20 von 46 
dieser Höhenbegrenzung auf 3 m ausgenommen. Im MK und GE 1 ist diese Überschreitung nur 
dann zulässig, wenn die technischen, untergeordneten Bauteile mindestens 2 m von der 
Vorderkante der straßenseitigen und hafenseitigen G ebäudefassade zurückgesetzt und 
eingehaust werden.  
6.2.4 Stellplätze, Nebenanlagen  
Nebenanlagen sowie oberirdische Garagen und Carports sind nur innerhalb der überbaubaren 
Grundstücksfläche zugelassen.  
6.2.5 Freiflächen, Begrünung  
Innerhalb der Gewerbegebiete, des Sondergebiets Bau- und Gartenmarkt und des Kerngebiets 
sind 10 % der Grundstücksfläche ebenerdig dauerhaft zu begrünen. Hiermit wird auch in diesen 
gewerblich geprägten Gebieten ein Mindestmaß an ökologischen Ansprüchen erfüllt. D as 
Sondergebiet Heizkraftwerk ist von di eser Regelung ausgenommen, um zukünftige funktionale  
Anforderungen an die Fläche nicht einzuschränken.  
6.2.6 Werbeanlagen  
Der Bebauungsplan regelt mit dem Ausschluss von bewegtem und wechselndem  Licht, den 
Begrenzungen v on auskragenden Werbeanlagen sowie der Regulierung von freistehenden 
Werbeanlagen den grundsätzlichen Umgang mit Werbeanlagen. Mit diesen Festsetzungen soll 
die Gestalt der Bebauung gewahrt und eine  Beeinträchtigung des Stadtbildes vermieden 
werden.  
Auf den Kerngebietsflächen entlang des Albersloher Weges sowie den repräsentativen 
Gewerbeflächen entlang des ‚Stadthafen I‘ und in dessen Kreuzungsbereich mit dem DEK 
werden zusätzlich Begrenzungen in der räumlichen Anordnung und Ausgestaltung der 
Werbeanlagen gemacht. Mit diesen Steuerungen wird der städtebaulich exponierten Lage mit 
besonderen gestalterischen Ansprüchen entsprochen.  
6.3 Verkehrsflächen / Erschließung  
Für die Umstrukturierung des  Hafengebiets im Sinne des Masterplans Stadthäfen ist die 
Neuerrichtung und Umstrukturierung verschiedener Verkehrsflächen notwendig. Dies betrifft 
zum einen den öffentlichen Ausbau der bisher privaten Verkehrstrasse der Theodor -Scheiwe-
Straße im Bereich östlich des DEK. Auf der westlichen Kanalseite betrifft es dar über hinaus die 
Neukonzipierung einer Verkehrsverbindung parallel zum Kanal als Zuwegung zum 
‚Stadthafen II‘. Diese Verkehrsverbindung wird zukünftig mit Realisierung des Masterplans im 
Bereich des ‚Stadthafen II‘ ein verkehrliches Rückgrat für die Erschließung bilden.  
Neben diesen grundsätzlichen übergeordneten verkehrlichen Neuerungen erfolgt die 
Erschließung des Plangebiets folgendermaßen:  
Die Flächen östlich des DEK werden im Wesentlichen über den Albersloher Weg an das 
übergeordnete Straßennetz angebunden. Der bereits vorhandene Anschluss über die Theodor -
Scheiwe-Straße ist für die zukünftige Entwicklung ausreichend. Im weiteren Verlauf, nördlich 
der Grundstücksflächen der Feuerwache,  wird die heute private Erschließungsachse als 
öffentliche Verkehrsf läche bis zum Anschluss an den Lütkenbecker Weg ausgewiesen. In 
diesem Zuge findet eine Verbreiterung der bestehenden Trasse statt.

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
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Begründung zum Entwurf / Seite 21 von 46 
Die Theodor -Scheiwe-Straße ist von größter Bedeutung zur Gewährleistung einer 
ausreichenden Verkehrs- und Erschließungsqualität im gesamten umliegenden Bereich, wie die 
Ausführungen der Verkehrsuntersuchung Masterplan Stadthäfen mit Stand vom Juli 2017 
verdeutlichen. Die Straße erfüllte vor der derzeitigen Sperrung durch den Eigentümer, mit einer 
täglichen Verkehrsbelastun g von rund 3.700 Kfz, eine enorme Verbindungs - und 
Vernetzungsfunktion (vgl. Verkehrsuntersuchung), in Zukunft wird sie weiter wachsende 
Bedeutung erfahren. Die Theodor -Scheiwe-Straße ist die einzige direkte Verbindung zwischen 
dem Albersloher Weg und dem Lütkenbecker Weg und muss  im Sinne der Entlastung des 
gesamten umliegenden Bereichs durchgehend  befahrbar sein. Neben der durchgängigen 
Befahrbarkeit ist auch der Ausbauzustand der Straße von Bedeutung, der in seinem  jetzigen 
Zustand nicht den städtischen Standards entspricht. Das Ziel des Masterplans Stadthäfen auf 
den wassernahen Flächen ein hochwertiges Gewerbegebiet mit der Ansiedlung von gewerblich-
dienstleistenden Nutzungen zu schaffen, kann mit dem jetzigen Zustand der Straße nicht 
umgesetzt werden. Im Vergleich zu den übrigen attraktiven Gewerbegebieten des 
Bebauungsplanes bieten sich erst mit Ausbau  der Theodor-Scheiwe-Straße auf den dortigen 
Flächen gleiche Voraussetzung en z.B. im Hinblick auf Erschließungstiefe-  und dichte , 
öffentliches Parken, sowie Fuß-  und Radverkehr und somit ähnlich attraktive Standortvorteile. 
Eine Planungsalternative zur gewählten Trassenführung dieser Straße ist nicht vorhanden, da 
die Theodor -Scheiwe-Straße an keiner anderen Stelle mit einer gleichwertigen Funktionalität 
umgesetzt werden kann. Die Theodor -Scheiwe-Straße besteht in ihrer jetzigen Führung schon 
über sehr lange Zeit, sodass sich auch der bisherige Grundstücksverkehr daran angepasst hat. 
Eine notwendige Verbindung zwischen Albersloher Weg und Lütkenbecker Weg k önnte auch in 
jeder anderen Führung nur über die Beanspruchung und Zerschneidung von Privateigentum 
umgesetzt werden. Parallel zum Lütkenbecker Weg verläuft zudem der im Jahre 2000 naturnah 
ausgebaute Vischeringgraben. Durch die Festsetzung einer Fläche für Maßnahmen zum 
Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft wird der Graben mit 
seinen Gewässerrandflächen dauerhaft erhalten und gepflegt. Eine Zerschneidung durch eine 
neue Straßenführung würde einen erheblichen Eingriff in die sensible Ökologie bedeuten. Vor 
dem Hintergrund der aufgeführten Gründe ist es grundlegend und sinnvoll, die Theodor -
Scheiwe-Straße als öffentliche Verkehrsfläche auszubauen.  
Im Bere ich südlich des ‚ Stadthafen I‘ finden verschiedene Umstrukturierungen der 
Verkehrstrassen statt. Auch für diesen Bereich des Plangebiets bietet der Albersloher Weg den 
Anschluss an das übergeordnete Verkehrsnetz. Über die Straße ‚Kiesekamps Mühle‘ findet die 
Haupterschließung dieses Teils des Plangebiets statt. Die neu konzipierte Planstraße (15,5 m 
Breite) als Übergang zum ‚Stadthafen II‘ wird zukünftig – mit Entwicklung des ‚Stadthafen II‘ und 
den dort neu strukturierten Flächen des Hawerkamps –  das Rüc kgrat des Verkehrsnetzes 
bilden und ein leistungsfähiges Erschließungssystem ermöglichen. Über diese neue Planstraße 
werden zudem neue Grundstücke in attraktiver Lage entstehen und erschlossen. Die für diesen 
Bereich noch geltende Umlegung schafft die Voraussetzung, die genannten Ziele 
eigentümerinteressenverträglich umzusetzen.  
Die bestehenden Gleisanlagen nördlich der Straße ‚ Kiesekamps Mühle ‘ werden zukünftig in 
ihrer Funktion nicht mehr benötigt, so dass die Straße entsprechend ihrer zukünftigen Funktion 
um diese Flächen insbesondere für Fußwege verbreitert werden kann.  
Für den nördlichen Teilbereich wird weiterhin die Straße ‚Am Mittelhafen‘ als 
Erschließungsstraße über den Hafenplatz und den Hafenweg an den Albersloher Weg dienen.

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
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Begründung zum Entwurf / Seite 22 von 46 
Die Straße verbleibt in ihrem Straßenbett , wird jedoch entsprechend der zukünftigen Nutzung 
eine Neustrukturierung zugunsten des Fußgängerverkehrs erhalten.  
Bis zur Realisierung der Verkehrstrassen am ‚Stadthafen II‘ wird die Straße ‚Am Mittelhafen‘ 
eine Abwicklung des Verkehrs ermöglichen.  
Die beiden Verbindungstrassen zwischen den Straßen ‚Am Mittelhafen‘ und ‚Kiesekamps 
Mühle‘ werden je in Einrichtungsverkehr eingerichtet; die Westliche in Süd- Nord-Richtung, die 
Östliche in Nord -Süd-Richtung; der Radverkehr erhält  jeweils in der Gegenricht ung einen 
Schutzstreifen.  
Ergänzt wird dieses Verkehrsnetz um öffentliche Verkehrsflächen mit besonderer 
Zweckbestimmung als Fußgängerbereich. D iese führen entlang des Kais am ‚Stadthafen I‘ bis 
zum Kreuzungsbereich ‚Stadthafen I‘ und DEK. Dort findet eine Aufweitung als Platzfläche statt. 
Eine weitere Ausdifferenzierung der öffentlichen Flächen in diesem Bereich findet im Rahmen 
eines Konkretisierungsverfahrens statt. Im weiteren Verlauf führen die Fuß-  und 
Radwegeverbindungen über die planfestgestellten Flächen des DEK als Kanalseitenweg bis 
zum ‚Stadthafen II‘. Verschiedene Verbindungsstiche sichern die Durchlässigkeit zwischen den 
Kaiflächen und der Straße ‚Am Mittelhafen‘ sowie zwischen den Flächen des DEK und der neu 
geplanten Straße als Verbindung zum ‚Stadthafen II‘.  
Mit der Ausweisung als Verkehrsfläche mit besonderer Zweckbestimmung wird Raum für den 
Fußgänger und Radverkehr geschaff en. Eine Erschließung der Grundstücke entlang dieser 
Fläche ist über die Straße ‚Am Mittelhafen‘ gesichert. So können auch die Verbindungsstiche 
zwischen der Straße ‚Am Mittelhafen‘ und den Kaiflächen mit dieser besonderen 
Zweckbestimmung ausgewiesen werden.  
6.4 Ver- und Entsorgung / technische Infrastruktur  
Die Ver - und Entsorgung des Plangebiets ist über die bereits bestehende technische 
Infrastruktur gesichert.  
Die Entwässerung erfolgt über das Trennsystem. Das Schmutzwasser wird der Hauptkläranlage 
zugeleitet. Das städtische Regenwasserkanalnetz mündet in die Regenwasserbehandlungs - 
und Regenrückhalteanlage am Gasometer östlich der B  51. Die Stadt Münster wurde für 
Teilflächen auf der DEK -Ostseite von der Regenwasserbeseitigungspflicht durch die 
Bezirksregierung befreit. An dieser Stelle befindet sich ein von zwei Eigentümern genutztes 
privates Regenrückhaltebecken.  
6.5 Grünflächen / Begrünung  
6.5.1 Anpflanz- und Erhaltungsgebote  
Entlang des Lütkenbecker Weges finden sich mit einem renaturierten Gewässerlauf 
(‚Vischeringgraben‘) und einem zulaufenden Nebengewässer in Höhe August -Schepers-Straße 
Grünstrukturen. Der Vischeringgraben wird folgerichtig als Fläche für Maßnahmen zum Schutz, 
zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft ausgewiesen. Hiermit wird 
sichergestellt, dass der renaturi erte Gewäs serlauf dauerhaft gesichert, von Bebauung 
freigehalten und in gebotener ökologischer Qualität erhalten wird.

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Begründung zum Entwurf / Seite 23 von 46 
6.6 Immissionsschutz  
Lärm  
Die dargestellte Emissionskontingentierung steuert die gewerblichen Nutzungen im Plangebiet 
und reagiert auf das Nebeneinander der verschiedenen Nutzungen. Eine ausführliche 
Darstellung hierzu findet sich bereits in Kapitel 6.2.  
Neben den dort dargestellten Grundsätzen, Erarbeitungsteilschritten und -themen sowie zu den 
Inhalten einer konkret und ebenso abge wogenen wie begründet vorgenommenen 
Emissionskontingentierung ist darüber hinaus auch eine Belastung durch Verkehrslärm, 
insbesondere den des Albersloher Weges, (mit Blick auf empfindliche und schutzbedürftige 
Nutzungen) näher zu betrachten.  
So werden – auf Grundlage der Ergebnisse der schallgutachterlichen Untersuchung des Büros 
Uppenkamp und Partner vom 07.12.2017 –  bei einer Errichtung oder baulichen Änderung von 
Räumen, die nicht nur zum vorübergehenden Aufenthalt von Menschen bestimmt sind, zum 
Schutz vor Lärmeinwirkungen durch den Straßen- , Schienen-  und Schiffsverkehr, passive 
Schallschutzmaßnahmen erforderlich.  
In der Einführungsbekanntmachung zur DIN  4109 sind „maßgebliche Außenlärmpegel“ 
genannt, bei deren Erreichen bzw. Überschreiten der Nachwei s ausreichender Schalldämmung 
der Außenbauteile erforderlich ist. Die DIN  4109 enthält eine Tabelle, die für verschiedene 
Lärmpegelbereiche das erforderliche resultierende Schalldämm -Maß der Gesamtaußenfläche 
für Büroräume angibt. Die angegebenen Schalldäm m-Maße gelten für die gesamte 
Außenfassade eines Raumes, d.h. einschließlich Wandkonstruktion, Fenster, Rolladenkästen 
und ggf. weitere Bauteile. Näheres dazu ist im Immissionsschutzgutachten zum Bebauungsplan 
zu finden.  Die städtebaulich zur Schaffung von Nutzungsverträglichkeiten der möglichen 
Nutzungen in den einzelnen Baugebietskategorien erforderlichen Lärmpegelbereiche sind 
insofern in der Planzeichnung Gegenstand der zeichnerischen und textlichen Festsetzungen 
und im Beiplan zum Bebauungsplan ergänzend transparent und räumlich- verständlich 
dargestellt.  
Geruch  
Im Plangebiet sind keine geruchsemittierenden Betriebe bekannt. Entsprechende Regelungen 
zu erforderlichen Abstandsflächen sind folglich aus der bestehenden Nutzung nicht abzuleiten. 
Zukünftige Ansiedlungen sind im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens daraufhin zu 
überprüfen, inwieweit sie an den jeweils nächstgelegenen Immissionsorten die erforderlichen 
Abstände bzw. Geruchsbelastungen einhalten. Regelungen im Bebauungsplan sind hierfür 
jedoch nicht erforderlich. In Zweifelsfällen wird dieses derzeit nicht erkennbare Konfliktfeld bei 
künftigen Bauvorhaben auf die Ebene der Baugenehmigung analysiert und gelöst werden.  
Störfallbetriebe  
Mit der Firma Lehnkering befanden sich lange zwei Gefahrstof flager, die unter den 
Geltungsbereich der 12. BImSchV (Störfall-Verordnung) fallen, im Bereich des Plangebiets. Die 
Firma Lehnkering wird nur bis maximal September 2017 am Standort verbleiben, danach laufen 
die Erbpachtverträge endgültig aus. Damit hat Lehnkering eine Umzugsverlängerung über den 
Stichtag 31.12.2016 erhalten, die jedoch einschließt, dass ab 2017 keine störfallrelevanten 
Stoffe am Standort gelagert werden. Somit ist eine im Plangebiet verbleibende störfallrelevante

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Begründung zum Entwurf / Seite 24 von 46 
Nutzung zum Zeitpunkt der  Rechtskraft des Bebauungsplans auszuschließen. 
Festsetzungsmechanismen im Rahmen der Bauleitplanung sind entsprechend nicht 
erforderlich.  
6.7 Altlasten / Altstandorte  
Im Plangebiet finden sich aufgrund der historischen gewerblichen und industriellen Nutzungen  
verschiedene Altstandorte, Altlastenverdachtsflächen und Alt lasten-Flächen – diese sind in der 
Planzeichnung des Bebauungsplans entsprechend gekennzeichnet. Die diesen Flächen zu 
Grunde liegende Erkenntnislage stellt die zukünftigen dort zulässigen Nutzungskategorien 
gleichwohl nicht in Frage. Über die Signalwirkung der Kennzeichnung werden 
Untersuchungserfordernisse im Baugenehmigungsverfahren im Zuge der konkreten 
Projektplanungen soweit erforderlich angestoßen. Entsprechende Regelungen für den Um gang 
bei Erdarbeiten sind als Hinweise in den Bebauungsplan aufgenommen worden.  
6.8 Denkmalschutz / Archäologie  
Bodendenkmäler  
Bodendenkmäler sind im Plangebiet nicht bekannt. Ein Hinweis auf den Umgang bei möglichen 
zukünftigen Fundstellen wird im Bebauungsplan aufgenommen.  
Baudenkmäler  
Mit dem Rhenus - und dem Flechtheimspeicher sind zwei Baudenkmäler im Plangebiet 
vorhanden. Diese sind entsprechend gekennzeichnet und ein Hinweis nimmt Bezug auf die 
notwendige Benehmensherstellung nach Fachgesetz bei Veränderungen an den Denkmälern 
bzw. in der näheren Umgebung.  
Darüber hinaus befinden sich im Plangebiet einige hafentypische Obj ekte. Diese sind in der 
Plandarstellung mit Hinweischarakter gekennzeichnet. Hierbei handelt es sich um den 
ehemaligen Kohlebunker nördlich des Kraftwerks, den Portaldrehkran der Firma Rhenus im 
Bereich der Kaiflächen, zwei Siloanlagen im Bereich der Kaiflächen sowie ein Gebäude (Am 
Mittelhafen 42/44) und ein Bürogebäude (Hafengrenzweg  5/7). Diese hafentypischen Objekte 
spiegeln die Historie des Ortes wider und werden entsprechend als erhaltenswerte Objekte 
eingestuft. Anders als bei den eingetragenen Denkmälern greifen hier jedoch keine 
fachgesetzlichen Regelungen und auch keine planungsrechtlichen Steuerungen , die 
Kennzeichnung hat insofern ausschließlich informativen und empfehlenden Charakter.

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Begründung zum Entwurf / Seite 25 von 46 
7 Flächenbilanz  
Tabelle 2: Flächenbilanz  
Plangebiet gesamt 51,13 ha 100 % 
Öffentliche Verkehrsfläche 6,2 ha 12,1 % 
Wasserfläche (inkl. planfestgestellte Kanalseiten) 4,6 ha 9,0 % 
Flächen zum Schutz, Entwicklung und Pflege von Natur und Landschaft 1,2 ha 2,3 % 
Gemeinbedarfsfläche Ruderverein 0,4 ha 0,8 % 
Gemeinbedarfsfläche Feuerwehr 1,2 ha 2,3 % 
Bauflächen (GE) 26 ha 50,85 % 
Bauflächen (MK) 3,5 ha 6,9 % 
Bauflächen (SO Bau- und Gartenmarkt) 2,8 ha 5,5 % 
Bauflächen (SO Baustoffhandel) 1,0 ha 2,0 % 
Bauflächen (SO Heizkraftwerk) 4,2 ha  8,2 % 
Versorgungsflächen 0,03 ha 0,05 % 
8 Auswirkungen auf die Umwelt / Umweltbericht gemäß § 2 a BauGB  
8.1. Rahmen der Umweltprüfung  
Die in der Umweltprüfung nach §  2 Abs.  4 BauGB ermittelten und bewerteten Belange des 
Umweltschutzes werden im nachfolgenden Umweltbericht dargelegt. Maßstab für die 
Bewertung der Umweltauswirkungen sind die im Baugesetzbuch sowie in den einschlägigen 
Fachgesetzen und Fachplänen festgelegten Ziele des Umweltschutzes.  
Für die Belange des Immissionsschutzes und des Artenschutzes fußt der Umweltbericht auf 
den Ergebnissen folgender Fachgutachten:  
- Immissionsschutz-Gutachten: Schalltechnische Beurteilung im Rahmen der 
Bauleitplanung für den Teilbebauungsplan Nr.  541 I „Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / 
Bundesstraße 51 / Albersloher Weg“ (Uppenkamp und Partner: 2017)  
- Brutvogelerfassung B-Plan 541. I (Schwartze, M.: 2015)  
8.2 Kurzdarstellung der Planung  
Der Bebauungsplan erstreckt sich in weiten Teilen auf die bestehenden Bebauungspläne 
Nr. 348, 401 und 142 Teilabschnitt  I, die bereits eine gewerblich- industrielle Nutzung und eine 
entsprechende verkehrliche Erschließung des Plangebietes zum Ziel hatten.  
In diesem Teilbebauungsplan erfolgt analog zu den Vorgaben des Masterplans Hafen eine 
Neuausrichtung der g ewerblichen Strukturen. Hierbei ist bewusst eine Untergliederung in 
verschiedene gewerbliche Bereiche vollzogen worden, um den spezifischen Gegebenheiten der 
Teilbereiche gerecht zu werden. Die Flächen des GE  1 befinden sich entlang der Kaiflächen 
des ‚Stadthafen I‘ sowie der gewerblichen Fläche östlich des DEK im Kreuzungsbereich des 
DEK mit dem ‚Stadthafen I‘. Diese werden als hochwertige gewerbliche Bürostandorte und

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 26 von 46 
eingeschränkt produzierende Gewerbeflächen eingestuft. Die Flächen des GE  2 stellen die 
angestrebten Verlagerungsstandorte für Gastronomie und Clubnutzung (Heaven) aus dem 
ehemaligen OSMO -Areal nördlich Stadthafen  I dar.  Die Flächen des GE  3 werden für das 
produzierende und artverwandte Gewerbe vorgehalten.  
Die im Gebiet bestehenden weiteren Nutzungen werden als Sondergebiete (Baumarkt, 
Heizkraftwerk), Flächen für den Gemeinbedarf (Feuerwehr) und Kerngebiete 
(Stadtverwaltung/Stadtwerke) gesichert. In südlicher Fortsetzung der Verwaltungsstandorte am 
Albersloher Weg setzen sich die Kerngebiete in der Planung bis zum DEK fort.  
Gegenüber den bisherigen Bebauungsplänen erfolgen darüber hinaus Veränderungen in der 
Festsetzung der Verkehrsflächen, insbesondere die Planung  der Theodor-Scheiwe-Straße als 
öffentliche Verkehrsfläche, der geplante Durchstich in Richtung ‚Stadthafen  II‘ sowie die 
Schaffung von für Radfahrer und Fußgänger vorbehaltenen Flächen südlich des Stadthafens 
und an der Einmündung des Hafens zum DEK.  
8.3 Fachgesetzliche Ziele und Vorgaben des Umweltschutzes  
Für die Beurteilung der voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen sind neben den sich 
unmittelbar aus dem Baugesetzbuch ergebenden Umweltschutzzielen insbesondere folgende 
fachgesetzlichen Ziele und Vorgabe des Umweltschutzes zu berücksichtigen. 
Tabelle 3: Schutzgüter / Ziele  
Schutzgut fachgesetzliche Ziele und Vorgaben des Umweltschutzes 
Menschen / Gesundheit  - Bundesimmissionsschutzgesetz (§ 50 BImSchG)  
- TA-Lärm  
- Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV)  
- DIN 18005-1, Beiblatt 1, DIN 4109, Juli 2016 (technische Regelwerke) 
DIN 45691 „Geräuschkontingentierung“  
- Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen 
(39. BImSchV)  
- Störfall-Verordnung (12. BImSchV)  
Pflanzen und Tiere / 
biologische Vielfalt  
- Bundesnaturschutzgesetz i.V.m. FFH-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG) 
im Hinblick auf streng geschützte Arten  
- Bundesnaturschutzgesetz (Eingriffsregelung i.V.m. den Regelungen des 
BauGB)  
Boden  - Bundes-/ Landesbodenschutzgesetz 
Wasser  - Wasserhaushaltsgesetz  
- Landeswassergesetz  
Klima / Luft  - Bundesimmissionsschutzgesetz (§ 50 BImSchG)  
- 39. BImSchV  
Landschaft  - Bundesnaturschutzgesetz (Eingriffsregelung i.V.m. den Regelungen des 
BauGB)  
Kulturelles Erbe  - Denkmalschutzgesetz NRW  
Die Art und Weise, wie die fachgesetzlichen Ziele und Vorgaben des Umweltschutzes im 
Rahmen des Verfahrens berücksichtigt werden, wird jeweils bei den einzelnen Schutzgütern 
dargelegt.

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 27 von 46 
Der fortgeschriebene Regionalplan – Teilabschnitt Münsterland – stellt den Änderungsbereich 
vollständig als Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) bzw. als Wasserstraße (DEK) dar. Der 
Flächennutzungsplan wird im Zuge der 42. Änderung des wirksamen FNP geändert und mit der 
Zielsetzung des Bebauungsplanes harmonisiert.  
Der Lärmaktionsplan Münster sowie der Luftreinhalteplan Münster weisen für das Plangebiet 
keine maßnahmenbezogene Relevanz auf.  
Das Plangebiet liegt nicht im Geltungsbereich des Landschaftsplanes der Stadt Münster. Der 
Geltungsbereich des Bebauungsplans liegt nicht innerhalb eines Wasserschutzgebiet es oder 
eines Überschwemmungsgebietes.  
Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (Fauna- Flora-Habitat (FFH) –Gebiete und 
Europäische Vogelschutzgebiete) sind durch die Planung nicht berührt.  
8.4 Umweltbeschreibung / Umweltbewertung und Wirkungsprognose  
8.4.1 Mensch  
Bestand  
Das Plangebiet befindet sich innerhalb der Stadtbezirke Münster-Mitte und Münster-Südost, die 
durch den DEK getrennt werden. Innerhalb des Plangebietes befinden sich keine Wohngebiete. 
Das nächstgelegene Wohngebiet befindet sich südlich der B  51 im Abstand von ca. 150 m zum 
Plangebiet. Für die öffentliche Erholungsnutzung ist bislang vorwiegend das südliche Kanalufer 
bedeutsam. Für die Hafensüdseite liegen Planungen vor, entsprechend der Zielsetzung des 
Masterplans Hafen, einen nutzbaren und begehbaren öffentlichen Raum zu entwickeln, um den 
Naherholungsraum im Quartier zu vergrößern und zu verbessern.  
Das Plangebiet wird bereits heute durch Immissionen belastet, die zum einen aus Emissionen 
des Gebietes selber, zum anderen auf von außen auf das Gebiet einwirkende Faktoren, 
insbesondere Verkehrslärm beruhen. Die vorwiegend gewerbliche Nutzung bzw. Büronutzung 
weist diesbezüglich jedoch keine erhöhte Empfindlichkeit auf.  
Mit der Firma Lehnkering befanden sich lange zwei Gefahrstofflager, die unter den 
Geltungsbereich der 12. BImSchV (Störfall-Verordnung) fallen, im Bereich des Plangebiets. Die 
Firma Lehnkering befindet sich jedoch aktuell nicht mehr an diesem Standort.  
Im Plangebiet sind keine geruchsemittierenden Betriebe bekannt.  
Auswirkungen der Planung / Maßnahmen zur Minderung  
Erholungsnutzung/Grünordnung  
Durch die Festsetzung von öffentlichen Fußgängerbereichen am Stadthafen werden die 
Voraussetzungen zur Umsetzung der Neugestaltung an der Hafensüdseite geschaffen. Die 
Maßnahme wird zu einer  wesentlichen Aufwertung für die Erholungsnutzung im Hafengebiet 
beitragen.  
Der für die Erholung bedeutsame Kanalseitenweg wird gemäß Planfeststellungsbeschluss zum 
Ausbau des Dortmund- Ems-Kanal gesichert und ist im Bebauungsplan entsprechend 
nachrichtlich übernommen.

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 28 von 46 
Durch grünordnerische Festsetzungen zur Begrünung von Grundstücken bzw. Stellplatzanlagen 
wird eine der intensiven Nutzung des Gebietes und der einzelnen Baugebiete angemessene 
Begrünung erzielt.  
Immissionsschutz  
Die Beschreibung und Bewer tung der Auswirkungen auf das Schutzgut Mensch und die 
menschliche Gesundheit durch Lärmimmissionen beruhen auf dem Immissionsschutz -
Gutachten des Büros Uppenkamp und Partner (2017):  
Gewerbelärm  
Die gewünschte Neuordnung des Plangebietes erfolgt unter Berücksichtigung der bestehenden 
umgebenden Wohnnutzung und der geplanten Wohn - und Mischnutzung nördlich des 
‚Stadthafens I‘. Durch eine Nutzungssteuerung in Bezug auf die Lärmemissionen der Betriebe 
in den Gewerbegebieten GE  1-GE 3 und dem Sondergebiet Heizkraftwerk  soll mit dem 
vorliegenden Bebauungsplan ein verträgliches Miteinander der Nutzungen erzielt werden. Die 
Planung setzt hierzu Emissionskontingente für Teilflächen des Bebauungsplanes fest (vgl. 
Beiplan zum Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I).  
Die Festsetzung der Lärmemissionskontingente (LEK) erfolgt auf der Grundlage der DIN 45691. 
Ausgangsbasis für die Festlegung der Emissionskontingente waren die sensiblen Nutzungen in 
der Umgebung des Gewerbegebiets. Die maßgeblichen Immissionsorte befinden sich einerseits 
nördlich des Plangebiets als bestehende Nutzungen IP  1a (Hafenweg 6), IP  5a (Bernhard-
Ernst-Str. 21), IP 1b (Hafenweg 24), IP 5b (Dortmunder Str. 47) und IP 5c (Hafenweg 15) sowie 
als geplante Nutzungen IP 2a-b (MI-Nutzung OSMO-Areal) und IP 3a-b sowie IP 4a-c (Urbanes 
Gebiet). Auch im Osten des Plangebietes (IP  6 Lütkenbecker Weg 2) und in der weiter östlich 
gelegenen Kleingartenanlage (IP_Z1/Z2) sowie südlich des Plangebietes (IP 7 Köhlweg 37; IP 8 
Nieberdingstraße 11) finden sich repräsentative Immissionsorte, die für die Herausarbeitung 
von Emissionskontingenten betrachtet wurden. Innerhalb des Plangebietes waren zudem die 
Immissionspunkte IP9/IP10 (Stadthaus 3) zu berücksichtigen.  
Bewertungsgrundlage für die Immissionsorte ist die TA-Lärm, die für unterschiedliche 
Gebietsnutzungen die zulässigen Immissionsrichtwerte festlegt:  
Tabelle 4: Gebietsnutzung / Immissionsrichtwerte  
Maßgebliche Gebietsnutzung Immissionsrichtwerte gemäß TA-Lärm in dB(A) 
Beurteilungszeitraum Tag Beurteilungszeitraum Nacht 
Allgemeines Wohngebiet (WA) 55 40 
Mischgebiet (MI), Kerngebiet (MK) 60 45 
Urbanes Gebiet (MU) 63 45 
Gewerbegebiet (GE) 65 50 
Mit Blick auf die Ziele des Masterplans geht das Immissionsschutzgutachten realistisch davon 
aus, dass im Rahmen der künftigen Ausweisung des auf dem OSMO -Gelände geplanten 
hochverdichteten nutzungsgemischten neuen Stadtquartiers mit Wohnnutzungen von einem 
Urbanen Gebiet im Sinne der BauNVO (MU) und der TA-Lärm ausgegangen werden kann.

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 29 von 46 
Für die zu berücksichtigenden Kleingärten sowie das Kerngebiet (Stadthaus 3) sind lediglich die 
Tagwerte von 60 dB(A) zu berücksichtigen.  
Die räumliche Gliederung der Emissionen im Rahmen der Kontingentierung berücksicht igt – 
nach Identifizierung der einschlägigen Immissionspunkte (IP’e) und deren lärmtechnischer 
Vorbelastung – sowohl bestehende Nutzungen, konkrete Ansiedlungs - bzw. 
Erweiterungsplanungen und bietet gleichzeitig noch eine Angebotsplanung für noch nicht 
ausgenutzte Grundstücke im Gewerbegebiet. Emissionen in Form von zu berücksichtigenden 
Vorbelastungen aus dem Umfeld des Plangebietes sind nach den gutachterlichen 
Untersuchungen nicht gegeben.  
Daraus ergeben sich für die Festsetzungen die im Bebauungsplan aufgezeigte n 
Emissionskontingente (LEK) nach DIN  45691 für die einzelnen Teilflächen (vgl. Beiplan zum 
Bebauungsplan Nr.  541 Teilabschnitt I – Emissionskontingente). Diese dargestellten Werte 
(LEK) dürfen weder in der Tageszeit (06.00- 22.00 Uhr) noch in der  Nachtzeit (22.00-6.00 Uhr) 
überschritten werden.  
Aus der gutachterlichen Berechnung ergibt sich, dass unter Berücksichtigung der festgesetzten 
Emissionskontingente, die auf die als Planungsziel festgelegte Variante „Starke Stadtwerke“ 
abstellen, die oben genannten Immissionsrichtwerte an fast allen Immissionsorten eingehalten 
werden können. Geringfügige Überschreitungen ergeben sich lediglich an zwei Punkten: zum 
einen wird der zulässige Richtwert am IP  7 tags und nachts um 0,4  dB(A), sowie am IP  2a 
nachts um 0,8 dB(A) überschritten.  
Verkehrslärm (DIN 18005)  
Hinsichtlich des Verkehrslärms sind die auf das Plangebiet einwirkenden Lärmimmissionen 
durch den Straßen -, Schienen- und Schiffsverkehr zu berücksichtigen. Die Beurteilung richtet 
sich nach der  DIN 18005. Grundlage für die Ermittlung der Schallemissionen sind hinsichtlich 
des Straßenverkehrs die Verkehrsprognosen für den Prognosehorizont 2030. Für den 
Schiffsverkehr wurde als Vergleichsjahr das Jahr 2014 herangezogen. Hinsichtlich des 
Bahnverkehrs wurde als Prognosehorizont das Jahr 2025 herangezogen.  
Die für das Plangebiet maßgeblichen schalltechnischen Orientierungswerte der DIN  18005 
werden mit Blick auf die im Bebauungsplan festgesetzten Nutzungen insbesonder e durch den 
Verkehr im Nahbereich des Albersloher Weges und der B  51 überschritten. Hier treten 
Lärmimmissionen auf, die tags Schallpegel von 70-75 dB(A) erreichen können.  
Tabelle 5: Gebietsnutzung / Schalltechnische Orientierungswerte  
Maßgebliche Gebietsnutzung 
innerhalb des Bebauungsplans  
Schalltechnische Orientierungswerte gemäß DIN 18005 
-Verkehrslärm- 
Beurteilungszeitraum Tag  Beurteilungszeitraum Nacht  
Gewerbegebiet (GE),  
Kerngebiet (MK) 
65  55  
Sondergebiete (SO), soweit sie 
schutzbedürftig sind, je nach 
Nutzungsart 1 
45-65  35-65  
                                                
1 Die SO-Gebiete im Plangebiet umfassen Bau- und Gartenmärkte bzw. Baustoffhandel, die mit einer 
gewerblichen Nutzung vergleichbar sind.

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 30 von 46 
Einer Überschreitung der Orientierungswerte ist vorrangig durch aktiven Lärmschutz zu 
begegnen. In vorhandenen Gemengelagen wie im vorliegenden Bebauungsplan ist dies  jedoch 
häufig nicht umsetzbar, sodass aus städtebaulichen Gründen auf aktiven Lärmschutz verzichtet 
wird. Der Bebauungsplan stellt daher auf passiven Lärmschutz ab. Hierzu enthält der 
Bebauungsplan Festsetzungen von Lärmpegelbereichen gemäß DIN 4109.  
Durch die Festsetzung von Lärmpegelbereichen bis zur Klasse VI werden gesunde 
Arbeitsverhältnisse gesichert. Wohnungen für Aufsichts - und Bereitschaftspersonen sowie für 
Betriebsinhaber und Betriebsleiter sowie sonstige Wohnungen sind gemäß den textlichen 
Festsetzungen des Bebauungsplans unzulässig.  
Straßenverkehrslärm (16. BImSchV)  
Für den geplanten Straßenneubau zwischen Theodor -Scheiwe-Straße und Lütkenbecker Weg 
sowie die Verlängerung des Hafengrenzweges kommt die Verkehrslärmschutzrichtlinie 
(16. BImSchV) zur Anwendung. Die maßgebenden Verkehrsmengen für den Neubau werden 
mit 2.500 bzw. 2.100 DTV [Kfz/24h] angenommen. Als Immissionsorte wurden die 
nächstgelegenen Baugrenzen herangezogen.  
An den maßgeblichen Immissionsorten liegen nahezu alle Beurt eilungspegel unterhalb der 
Immissionsgrenzwerte der 16.  BImSchV (GE: 69/59  dB(A) tags/nachts; MK: 64/54 dB(A) 
tags/nachts). Lediglich in dem geplanten Kerngebiet am Hafengrenzweg kommt es zu 
rechnerischen Überschreitungen des Nachtwertes. Da keine schutzbedürftigen Nutzungen zur 
Nachtzeit zugelassen sind, entsteht jedoch kein Anspruch auf Lärmschutz.  
Geruchsbelastungen  
Im Plangebiet sind keine geruchsemittierenden Betriebe bekannt. Entsprechende Regelungen 
zu erforderlichen Abstandsflächen sind entsprechend aus der bestehenden Nutzung nicht 
abzuleiten. Zukünftige Ansiedlungen sind im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens 
daraufhin zu überprüfen, inwieweit sie an den jeweils nächstgelegenen Immissionsorten die 
erforderlichen Abstände bzw. zulässige Geruchsbelastungen einhalten. Regelungen im 
Bebauungsplan sind hierfür jedoch nicht erforderlich.  
Störfallbetriebe  
Im Rahmen des Bebauungsplans sind nach der Auslagerung der Fa. Lehnkering in den Hansa-
BusinessPark im Süden Münsters keine Betriebe mehr zu berücks ichtigen, die in den 
Geltungsbereich der 12. BImSchV fallen.  
Luftbelastungen  
vgl. Kapitel 8.4.5 Klima/Luft  
8.4.2 Pflanzen und Tiere / biologische Vielfalt  
Bestand  
Das Plangebiet wird durch gewerblich- industrielle Nutzung geprägt. Damit verbunden sind 
einerseits großflächig versiegelte Verkehrsflächen und Betriebsgelände. Andererseits finden 
sich an verschiedenen Stellen z.T. großflächige Brachflächen, die unterschiedliche 
Sukzessionsstadien aufweisen. Vor allem zwischen B  51 und Lütkenbecker Weg, aber auch

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 31 von 46 
zwischen Hafengrenzweg und Albersloher Weg finden sich unterschiedlich stark mit 
Pioniergehölzen bewachsene Ruderalflächen.  
Am östlichen Rand des Plangebietes verläuft der im Jahr 2000 naturnah ausgebaute 
Vischeringgraben, der beidseits von einem dichten Gehölzstreifen begleitet wird.  
Naturschutzrechtlich ausgewiesene Schutzgebiete oder - objekte sind im Plangebiet und im 
näheren Umfeld nicht vorhanden. Das nächste Europäische Schutzgebiet ist das FFH -Gebiet 
DE-4012-301 Wolbecker Tiergarten in mehr als 6 km Entfernung.  
Auswirkungen der Planung / Maßnahmen zur Minderung  
Durch Veränderungen der Nutzungsstrukturen sowie durch bislang noch nicht ausgenutzte 
Bauflächen innerhalb der bisherigen Bebauungspläne Nr.  348 und 401  haben sich innerhalb 
des Plangebietes verschiedene Brachenstadien entwickelt, die als Lebensräume für Tiere und 
Pflanzen Bedeutung erlangt haben. Bei einer vol lständigen Ausnutzung der Baufelder ist von 
einem vollständigen Verlust der genannten Brachflächen auszugehen. Die Lebensräume für 
Flora und Fauna gehen entsprechend verloren.  
Gebiete von gemeinschaftlicher europäischer Bedeutung (FFH -Gebiete) oder Europäische 
Vogelschutzgebiete sowie sonstige geschützte Teile von Natur und Landschaft werden nicht 
tangiert.  
Eingriffe in Natur und Landschaft  
Nach § 1a Abs. 3 BauGB sind die Vermeidung und der Ausgleich voraussichtlich erheblicher 
Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes sowie der Leistungs - und Funktionsfähigkeit des 
Naturhaushalts (Eingriffsregelung nach dem Bundesnaturschutzgesetz) in der Abwägung nach 
§ 1 Abs. 7 BauGB zu berücksichtigen. Ein Ausgleich ist nicht erforderlich, soweit die Eingriffe 
bereits vor der planerischen Entscheidung erfolgt sind oder zulässig waren. Als 
Beurteilungsmaßstab dient diesbezüglich das bestehende Planungsrecht der überplanten 
Bebauungspläne.  
Eine vergleichende Bewertung des bestehenden Planungsrechtes mit dem Entwurf des 
Bebauungsplanes hat ergeben, dass mit der vorgesehenen Aufstellung des 
Teilbebauungsplanes keine zusätzlichen Eingriffe in Natur  und Landschaft einhergehen. 
Entsprechend sind keine Ausgleichsmaßnahmen erforderlich. Durch die Festsetzung einer 
Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und 
Landschaft wird das in diesem Gebiet vorhandene Gewässer  ‚Vischeringgraben‘ mit seinen 
Gewässerrandflächen dauerhaft erhalten und gepflegt.  
Artenschutzprüfung  
Die Artenschutzprüfung erfolgt auf der Grundlage der gemeinsamen Handlungsempfehlungen 
des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verk ehr NRW und des 
Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW vom 
22.12.2010.  
Die Zugriffsverbote des §  44 Abs.  1 BNatSchG gelten grundsätzlich für alle europäisch 
geschützten Arten. Das Landesamt für Natur, Umwelt  und Verbraucherschutz (LANUV) hat für 
Nordrhein-Westfalen eine naturschutzfachlich begründete Auswahl derjenigen „planungs -

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 32 von 46 
relevanten Arten“ getroffen, die im Rahmen einer Artenschutzprüfung (ASP) im Sinne einer Art-
für-Art-Betrachtung einzeln zu bearbeiten sind.  
Als potenziell relevante Artengruppen sind Fledermäuse und Vögel zu betrachten. Sonstige 
Artengruppen kommen aufgrund der Biotopausstattung nicht in Betracht.  
Vögel  
Im Rahmen der Artenschutzprüfung erfolgte die Erfassung der Br utvögel durch SCH WARTZE 
2015 in insgesamt sechs Durchgängen. Es wurden insgesamt 33 überwiegend häufige und 
ungefährdete Brutvogelarten und Nahrungsgäste nachgewiesen. Von den planungsrelevanten 
Arten wurden lediglich Turmfalke und Waldkauz dokumentiert. Der Turmfalke brüt ete an dem 
Gebäude der Stadtwerke und wurde einmal nahrungssuchend in den Brachflächen nördlich der 
B 51 festgestellt. Ein revieranzeigender Waldkauz befand sich in den uferbegleitenden 
Gehölzen des Vischeringgraben.  
Im Zuge der Kartierung der Kiebitzpopulation im Stadtgebiet von Münster durch den NABU 
wurden erstmals 2016 und 2017 brütende Kiebitze im Plangebiet vorgefunden. Darüber hinaus 
wurde ein Austernfischer am DEK auf dem Durchzug festgestellt.  
Tabelle 6: Auswirkungen auf planungsrelevante Vogelarten im Plangebiet  
Art Auswirkung der Planung 
Turmfalke Eine konkrete Gefährdung des Brutplatzes ist derzeit nicht erkennbar.  
Der Turmfalke nutzt Teile des Geltungsbereiches des Bebauungsplans (Brachflächen) als 
Teil seines Nahrungsraumes. Mit zunehmender Bebauung des Gewerbegebietes und dem 
Verlust von Brachflächen wird das  
Nahrungshabitat längerfristig für den Turmfalken 
verschlechtert. Aufgrund der Reviergröße 2 (mindestens 1,5- 2,5 km²) führt die 
Inanspruchnahme und Abwertung von Teilen des Nahrungshabitats jedoch nicht zu 
erheblichen Störungen für den Turmfalken. Eine Aufgabe des Brutplatzes ist nicht zu 
erwarten. Tötungsrisiken durch das Vorhaben können ausgeschlossen werden.  
Waldkauz  Ein konkreter Brutplatz  konnte nicht ermittelt werden. Der Ruf des Män nchens erfolgte aus 
dem Gehölzbestand am Vischeringgraben, der im Rahmen der Planung unverändert 
erhalten bleibt. Da neben Altholzbeständen auch Gebäude vom Waldkauz teilweise zur Brut 
angenommen werden, sind 
zur Vermeidung von artenschutzrechtlichen Konflikten im 
Rahmen von Abbruchgenehmigungen detaillierte Prüfungen der in Frage kommenden 
Gebäude vorzunehmen. Eine potenzielle Gefährdung des Brutplatzes ist somit vermeidbar. 
Der Bebauungsplan enthält einen entsprechenden Hinweis.  
Der Waldkauz nutzt vermutlich Teile des Geltungsbereiches  des Bebauungsplans 
(Brachflächen) als Teil seines Nahrungsraumes. Mit zunehmender Bebauung des 
Gewerbegebietes und dem Verlust von Brachflächen wird das Nahrungshabitat längerfristig 
für den Waldkauz verschlechtert. Aufgrund der Reviergröße 2 (25-80 ha) führt die 
Inanspruchnahme und Abwertung von Teilen des Nahrungshabitats jedoch nicht zu 
erheblichen Störungen für den Waldkauz. Tötungsrisiken durch das Vorhaben können 
ausgeschlossen werden.  
                                                
2 Reviergrößen gemäß 
http://artenschutz.naturschutzinformationen.nrw.de/artenschutz/de/arten/gruppe/voegel/liste

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 33 von 46 
Art Auswirkung der Planung 
Kiebitz  Vermutlich durch Umstellung der Pflege erfolgt seit 2016 eine Kiebitzbrut im Plangebiet. In 
Verbindung mit den festgesetzten Baugrenzen gehen die Brutflächen mittelbar verloren.  
Der Erhaltungszustand des Kiebitzes in NRW wird als unzureichend mit fallender Tendenz 
bewertet, sod ass der Verlust der Brutplätze als erheblich zu werten ist und den 
Verbotstatbestand nach § 44 Abs. 1 Nr. 3 auslöst.  
Sofern auch zukünftig dort Kiebitze brüten, sind z ur Vermeidung des o.g. 
Verbotstatbestandes CEF-Maßnahmen (Vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen) erforderlich. 
Diese werden im Rahmen des „Handlungskonzeptes Kiebitzschutz -Münster“ umgesetzt. 
Dieses sieht  u.a. vor, auf einer städtischen Fläche im Bereich des Vogelschutzgebietes 
Rieselfelder Münster (Gemarkung Sankt Mauritz, Flur 21, Flurstück 479) neue Lebensräume 
für den Kiebitz z.B. durch die Neuanlage von Grünland und die Anlage von Blänken zu 
entwickeln.  
Durch die geplanten Maßnahmen können die Zugriffsverbote gemäß § 44 Abs.  1 BNatSchG 
vermieden werden. Die Vollzugsfähigkeit des Bebauungsplanes ist damit sichergestellt. Die 
Durchführung der Maßnahmen erfolgt im Kontext mit der konkreten Realisierung eines 
Bauvorhabens im Rahmen des jeweiligen Genehmigungsverfahrens. Die Wirksam keit der 
Maßnahmen ist dabei ggf. künftig noch einem Monitoring zu unterziehen.  
Fledermäuse  
Für den vorherrschenden Messtischblattquadranten (Q4011.4) sind mit Bezug auf die 
vorhandenen Lebensraumstrukturen folgende Fledermausarten potenziell im Gebiet 
anzutreffen: Breitflügelfledermaus, Teichfledermaus, Wasserfledermaus, Großabendsegler , 
Rauhautfledermaus und Zwergfledermaus (FIS  LANUV). Hinsichtlich der vorkommenden 
Fledermäuse ist bei den im Gebiet vorhandenen Habitatstrukturen vorrangig von einer 
Planungsrelevanz hinsichtlich möglicher Nahrungshabitate auszugehen. Die Inanspruchnahme 
von Teilen des Nahrungshabitats durch das Vorhaben bzw. die Abwertung von Teilen des 
Nahrungshabitats führen nicht zu erheblichen Störungen für die genannten Arten.  
Grundsätzlich ist nicht auszuschließen, dass die gewerbliche Gebäudesubstanz auch 
Ruhestätten für die genannten Arten enthält. Im Rahmen der Realisierung des Bebauungsplans 
kann es zu einem Abriss von Bestandsgebäuden im Plangebiet kommen. In diesem 
Zusammenhang gehen potenziell Quartiersmöglichkeiten in Spaltenstrukturen für Gebäude 
bewohnende Fledermausarten verloren. Zur Vermeidung von artenschutzrechtlichen Konflikten 
ist im Rahmen von Abbruchgenehmigungen eine detaillierte Prüfung der entsprechenden 
Gebäude vorzunehmen. Von einer Kartierung kann daher auf der Ebene des Bebauungsplanes 
abgesehen werden.  
Der potenzielle Verlust einzelner Individuen trotz geeigneter Vermeidungsmaßnahmen geht 
nicht über das allgemeine Lebensrisiko hinaus und führt nicht zu einer Verschlechterung des 
Erhaltungszustandes der lokalen Populationen.  
Der Bebauungsplan enthält einen entsprechenden Hinweis.

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 34 von 46 
8.4.3 Boden  
Bestand  
Im Plangebiet ist durch die gewerbliche Vornutzung weitgehend von einer anthropogenen 
Überformung der natür licherweise vorkommenden Böden auszugehen. Im Bereich der Brache 
nördlich der B  51, die zuvor als Kleingartenanlage genutzt wurde, ist noch mit naturnäheren 
Bodenverhältnissen zu rechnen. Aufgrund der natürlich anstehenden Pseudogleye ist 
überwiegend von staunassen Bodenverhältnissen im Plangebiet auszugehen.  
Innerhalb des Geltungsbereichs des Teilbebauungsplanes befinden sich nach Angabe der 
Unteren Bodenschutzbehörde folgende Altlasten- / Verdachtsflächen sowie Historische 
Altstandorte:  
Tabelle 7: Altlast-/ Verdachtsflächen  
Altlast-/ 
Verdachtsfläche 
Art Bewertung 
183,  
Am Mittelhafen 3 
ehem. 
Betriebstankstelle 
Verunreinigungen wurden festgestellt und saniert, ggfs. 
sind Restbelastungen verblieben 
168,  
Albersloher Weg 27-29 
ehem. Elektrizitäts-
werk 
Fläche wurde durch Neubebauung saniert 
327,  
Am Mittelhafen 10 
Altablagerung Verunreinigungen wurden festgestellt, aufgrund der 
Versiegelung derzeit keine weiteren Maßnahmen 
erforderlich 
233,  
Am Mittelhafen 14/18 
ehem. Betankung / 
Altablagerung 
Vollständig saniert, Kennzeichnung ist nicht mehr 
erforderlich 
323,  
Am Mittelhafen 14-24 
ehem. Betankung 
und Altablagerung 
Verunreinigungen wurden festgestellt und saniert, 
Restbelastungen sind verblieben 
286,  
Am Mittelhafen 46/56 
ehem. 
Mineralölhandel 
Verunreinigungen wurden nicht festgestellt, 
Karteimäßige Überwachung 
32,  
Am Mittelhafen 56a 
ehem. Betankung Derzeit Sanierung 
292,  
Am Mittelhafen 70/74 
ehem. 
Mineralölhandel 
Verunreinigungen wurden festgestellt, weitere 
Maßnahmen sind erforderlich 
273,  
Am Mittelhafen 
ehem. Betankung 
und Altablagerung 
Verunreinigungen wurden festgestellt, Sanierungen sind 
erfolgt, derzeit keine weiteren Maßnahmen erforderlich 
236,  
Am Mittelhafen 29 
ehem. Teerbau Verunreinigungen wurden festgestellt und tlw. saniert, 
weitere Maßnahmen sind noch erforderlich 
272,  
Am Mittelhafen 37/39 
ehem. Betankung geringe Verunreinigungen wurden festgestellt, keine 
weiteren Maßnahmen erforderlich 
234,  
Am Mittelhafen 51-57 
ehem. Betankung Kontaminationen wurden saniert, keine weiteren 
Maßnahmen erforderlich 
10027,  
Hafengrenzweg 27 
Tanklager Saniert, geringe Restbelastungen 
10008,  
Hafengrenzweg 25 
Tanklager Saniert, geringe Restbelastungen 
10051,  
Straßenbereich  
Kiesekamps Mühle 
  Verunreinigungen wurden festgestellt, 
Grundwasserüberwachung ist erforderlich

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 35 von 46 
Altlast-/ 
Verdachtsfläche 
Art Bewertung 
312,  
Hafengrenzweg 21 
ehem. Tanklager Verunreinigungen wurden festgestellt, teilsaniert, 
weitere Sanierungen sind erforderlich 
10036,  
Hafengrenzweg 11-17 
  Verunreinigungen wurden festgestellt, aufgrund der 
Nutzung derzeit keine weiteren Maßnahmen erforderlich 
279,  
Hafengrenzweg 3-9 
ehem. 
Metallverarbeitung 
Verunreinigungen wurden festgestellt, aufgrund der 
Nutzung derzeit keine weiteren Maßnahmen erforderlich 
281,  
Hafengrenzweg 1 
ehem. Werkstatt Verunreinigungen wurden festgestellt, aufgrund der 
Nutzung derzeit keine weiteren Maßnahmen erforderlich 
176,  
Albersloher Weg 45/47 
ehem. Tanklager Verunreinigungen wurden festgestellt, weitere 
Maßnahmen sind erforderlich 
218,  
Albersloher Weg 39b 
ehem. Werkstatt Verunreinigungen wurden festgestellt, Sanierungen sind 
erfolgt, keine weiteren Maßnahmen erforderlich 
274,  
Albersloher Weg 43 
ehem. Tankstelle 
mit Werkstatt 
Verunreinigungen wurden festgestellt, Sanierungen sind 
erfolgt, keine weiteren Maßnahmen erforderlich 
33,  
Hafengrenzweg 8 
ehem. Tankstelle Saniert, geringe Restbelastungen 
326,  
Hafengrenzweg 12 
Altablagerung Verunreinigungen wurden festgestellt, aufgrund der 
Nutzung derzeit keine weiteren Maßnahmen erforderlich 
10058,  
Hafengrenzweg 
Ölschaden Verunreinigungen wurden festgestellt, weitere 
Maßnahmen sind erforderlich 
24,  
Theodor-Scheiwe-Straße 
Altablagerung Fläche wurde gelöscht, Kennzeichnung ist nicht mehr 
erforderlich 
 
Tabelle 8: Historische Altstandorte  
Historischer Altstandort Branche 
2322, Am Mittelhafen 63, 67 IX74MI: chemische Industrie vom 05.06.68 - 31.12.74 
2444, Am Mittelhafen 58-68 I83DER: Mineralöl-, Brennstoffhandel bis 1980 
2684, Am Mittelhafen 30, 36 XXIII82RIE: Transport, Spedition vom 05.11.80 - 31.10.82 
3548, Am Mittelhafen 25,27 XXVII85MA: Kunststoffverarbeitung vom 24.02.71 - 31.12.85 
  XXVIII55MO: Baumaterialien, -industrie vom 17.1.50 - 1955/56 
3550, Am Mittelhafen 57 XXX68NI: Holzverarbeitung, Handwerk vom 18.02.36 - 30.09.68 
3908, Albersloher Weg 41 XXVI58WO: Schlosserei vom 07.05.28 - 30.09.58 
  XXX68NI: Holzverarbeitung, Handwerk vom 18.02.36 - 30.09.68 
  XXXVII64ST: Huf- und Wagenschmiede vom 17.07.46 - 01.06.64 
8000, Albersloher Weg 95 XII74GE: Lager, allgemein vom 16.9.63 - 30.06.74 
  XVIII70TI: Fahrzeug-, Kühlerbau bis 1971 
 XXII65RE: Herstellung und Vertrieb von Wand- und Bodenbelag vom 
16.06.56 - 31.12.64

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 36 von 46 
Auswirkungen der Planung / Maßnahmen zur Minderung  
Gemäß § 1a Abs.  2 BauGB soll mit  Grund und Boden sparsam und schonend umgegangen 
werden; dabei sind zur Verringerung der zusätzlichen Inanspruchnahme von Flächen für 
bauliche Nutzungen die Möglichkeiten der Entwicklung der Gemeinde insbesondere durch 
Wiedernutzbarmachung von Flächen, Nac hverdichtung und andere Maßnahmen zur 
Innenentwicklung zu nutzen sowie Bodenversiegelungen auf das notwendige Maß zu 
begrenzen. Diese Grundsätze sind in der Abwägung nach § 1 Abs . 7 BauGB zu 
berücksichtigen.  
Die für eine bauliche Entwicklung vorgesehenen Flächen betreffen ausschließlich Gebiete, für 
die bereits eine bauliche Nutzung aufgrund des bestehenden Planungsrechtes möglich ist. Die 
Planung entspricht damit in vollem Umfang der Zielsetzung des §  1a Abs. 2 BauGB mit Grund 
und Boden sparsam umzugehen und Neuversiegelungen zu vermeiden. Die festgesetzte 
Grundflächenzahl (GRZ) von 0,8 entspricht dem für Gewerbeflächen und vergleichbare 
Nutzung geltendem Rahmen.  
Nach § 9 Abs.  5 Nr.  3 BauGB sollen im Bebauungsplan Flächen, deren Böden erheblich mit 
umweltgefährdenden Stoffen belastet sind, gekennzeichnet werden. Der vorliegende Entwurf 
des Bebauungsplans hat diese nach den Angaben der Unteren Bodenschutzbehörde im Plan 
gekennzeichnet. Flächen, deren umweltgefährdende Belastung zwischenzeitlich saniert wurde, 
sind im Plan nicht mehr verzeichnet.  
8.4.4 Wasser  
Bestand  
Oberflächengewässer  
Am östlichen Rand des Plangebietes verläuft der Vischeringgraben (Gew. -Nr. 3292000.1), der 
in südöstliche Richtung entwässert. Das Gewässer wurde im Jahr 2000 zwischen B  51 und 
DEK vollständig verlegt und naturnah ausgebaut.  Im Bereich des Vereinshauses für den 
Wassersport fließt das Nebengewässer 329222 in den Vischeringgraben.  
Der Bebauungsplan wird zentral vom Dortmund- Ems-Kanal gequert. Entsprechend de m 
Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des DEK erfolgt in den kommenden Jahren eine 
Verbreiterung des Querschnittes.  
Grundwasser  
Bei der im Plangebiet anzutreffenden hydrogeologischen Einheit handelt es sich um einen in 
Ost-West-Richtung verlaufenden Bereich mit überwiegend Löß an der Oberfläche. Dieser 
überdeckt die darunter anstehenden Schichten aus Geschiebemergel und/oder Mergelstein.  
Oberflächennah anstehendes Grundwasser ist im Verlauf des (ehemaligen) Gewässerbettes 
des Vischeringgrabens in Tiefen von 80- 130 cm unter Flur zu erwarten (vgl. Umweltkataster 
Münster).  
Auswirkungen der Planung / Maßnahmen zur Minderung  
Die Entwässerung des Gebietes erfolgt über ein Trennsystem. Das Schmutzwasser wird der 
Hauptkläranlage zugeleitet. Das städtische Regenwasserkanalnetz mündet in die 
Regenwasserbehandlungs- und Regenrückhalteanlage am Gasometer östlich der B  51. Die

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 37 von 46 
Stadt Münster wurde für Teilflächen auf der DEK -Ostseite von der 
Regenwasserbeseitigungspflicht durch die Bezirksregierung befreit.  
Die Baugrenzen der geplanten Bebauung halten im Bereich der Gemeinbedarfsfläche am 
Vischeringgraben den von der Unteren Wasserbehörde eingeforderten Abstand von 3,0  m zur 
Böschungsoberkante des Gewässers ein. Maßgebliche Auswirkungen auf das 
Gewässersystem sind durch die der Planung nicht erkennbar.  
Hinsichtlich des Ausbaus des Dortmund -Ems-Kanals greift der Bebauungsplan die Ergebnisse 
des Planfeststellungsverfahrens auf.  
Durch den vorhandenen bzw. planungsrechtlich zulässigen, hohen Versiegelungsgrad ist die 
Grundwasserneubildung im Gebiet gering ausgeprägt. Durch die vorwiegend gewerbliche 
Nutzung ist das Versickerungspotenzial deutlich eingeschränkt.  
8.4.5 Klima / Luft  
Bestand  
Klima  
Das Plangebiet stellt gemäß den Darstellungen des Klimaa npassungskonzeptes der Stadt 
Münster insbesondere nördlich des DEK durch die innerstädtische Lage und den hohen 
Versiegelungsgrad eines der thermisch am stärksten belasteten Gebiete in Münster dar. Die 
Temperaturen liegen hier im Durchschnitt um bis zu 2,5 K höher als im Freiland. Die Prognose 
für 2030 zeigt diesbezüglich eine Verfestigung der Situation.  
Die Freiflächen zwischen der Straße ‚Kiesekamps Mühle‘  und B  51 werden in der 
Stadtklimaanalyse Münster (Kiese 1992) als klimaökologischer Ausgleichsraum für versiegelte 
Areale im Grünflächenring dargestellt. Bereits mit Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan 
Nr. 348 wurde 1993 eine vollständige gewerbliche Überplanung dieser Freiflächen beschlossen, 
jedoch in weiten Teilen noch nicht umgesetzt.  
Das Klimaanpassungskonzept der Stadt Münster stellt Teile des Plangebietes als im 
Starkregenfall (Modellregen: Blockregen von 90 l/m² über 60  Minuten) potenziell überflutete 
Verkehrs- bzw. Siedlungsflächen dar.  
Lufthygiene  
Im Zuge der Genehmigung des Heizkraftwerkes (GuD -Anlage) der Stadtwerke Münster GmbH 
wurden im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung die Auswirkungen der Immissionen auf 
das Umfeld der Anlage untersucht (Bezirksregierung Münster 2003). Danach konnten die 
Immissionsbeiträge des Heizkraftwerkes für die Komponent en NO 2 und Schwebstaub sowie 
nach dem 01.01.2008 auch für SO 2 im Sinne der TA-Luft auf einen irrelevanten Beitrag (< 3 %) 
begrenzt werden.  
Im Hinblick auf den Klimaschutz wurden durch den Betrieb der GuD -Anlage die CO 2-
Emissionen gegenüber der Vorgängeranlage deutlich reduziert.  
Die Feinstaubbelastung entlang den  umgebenden Straßen (Albersloher Weg / Schillerstraße / 
Lütkenbecker Weg / B  51) liegt  unter 28  µg/m³ im Jahresmittel. Auch die Belastungen mit 
Stickstoffdioxid liegen an den genannten Straßen zumeist unter 28 µg/m³ im Jahresmittel 
(Umweltkataster Münster). Die Grenzwerte der 39. BImSchV werden deutlich unterschritten.

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 38 von 46 
Auswirkungen der Planung / Maßnahmen zur Minderung  
Klima  
Gemäß § 1a Abs.  5 BauGB soll den Erfordernissen des Klimasch utzes sowohl durch 
Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegenwirken, als auch durch solche, die der Anpassung 
an den Klimawandel dienen, Rechnung getragen werden. Dieser Grundsatz ist in der 
Abwägung nach § 1 Absatz 7 BauGB zu berücksichtigen.  
Die Planung führt hinsichtlich der Auswirkungen auf das Lokalklima zu keinen 
Verschlechterungen gegenüber den bislang geltenden Bebauungsplänen. Die Planung sieht 
darüber hinaus keine spezifischen Maßnahmen vor, die der vorhandenen und künftigen 
thermischen Belastung entgegenwirken. Sonstige Maßnahmen, die den Folgen des 
Klimawandels entgegenwirken sollen, sind innerhalb des Gewerbegebietes nicht vorgesehen.  
Lufthygiene  
Hinsichtlich der Auswirkungen auf das Schutzgut Luft entfallen gegenüber den bisher geltenden 
Bebauungsplänen die Festsetzungen von Abstandsklassen. Bei der Ansiedlung bzw. 
Erweiterung von Schadstoff emittierenden Betrieben ist daher im jeweiligen 
Genehmigungsverfahren zu prüfen, ob Beeinträchtigungen empfindlicher Nutzungen entstehen 
können und wie diese Immissionen zu vermeiden sind.  
8.4.6 Landschaft  
Bestand  
Die Grünordnung Münster weist östlich des Plangebietes, südlich des DEK den Grünzug 
Lütkenbeck-Loddenbach aus. Der DEK ist als systemüberlagernder Grünzug dargestellt.  
Der Siedlungsraum ist in w eiten Teilen durch eine gewerblich- industrielle Nutzung geprägt. 
Durch den Gehölzstreifen entlang des Vischeringgrabens wird das Plangebiet zum 
Erholungsraum um Haus Lütkenbeck gut abgeschirmt. Eine landschaftsgerechte Einbindung ist 
auch zur B 51 durch einen straßenbegleitenden Gehölzstreifen gegeben. Westlich angrenzend 
an das Plangebiet findet sich entlang des Albersloher Weges eine durchgehende 
Baumbepflanzung. Innerhalb des Gebietes sind keine Straßenbaumpflanzungen anzutreffen.  
Auswirkungen der Planung / Maßnahmen zur Minderung  
Durch die Planung ergeben sich gegenüber den bislang geltenden Bebauungsplänen keine 
erheblichen Veränderungen. Auf Pflanzgeboten basierende, bereits umgesetzte 
Baumanpflanzungen im öffentlichen Raum werden nicht erneut festge setzt. Ihr Bestand ist 
durch die öffentliche Nutzung gesichert.  
Neue Standorte für Baumanpflanzungen kommen durch die bereits verfestigte Struktur des 
Gewerbegebietes nur im Bereich der Neuplanungen einer Straße am Hafengrenzweg in 
Betracht.  
Durch ergänzende grünordnerische Festsetzungen wird ein den Nutzungszielen im 
Gewerbegebiet entsprechendes Mindestmaß an Begrünung gewährleistet:

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 39 von 46 
Textliche Festsetzung Nr. 1.28:  
In den als Kerngebiet MK, als Sondergebiet SO Baumarkt und in den als Gewerbegebie t GE 1-
GE 3 festgesetzten Baugebieten sind mindestens 10 % der Grundstücksfläche ebenerdig 
dauerhaft zu begrünen (§ 9 Abs. 1 Nr. 25a BauGB).  
Textliche Festsetzung Nr. 1.29:  
In allen Baugebieten ist je angefangene 5  ebenerdige Stellplätze ein standortgerechter, 
hochstämmiger, mittelkroniger Laubbaum mit einer Vegetationsfläche von 2,5 x 2,5 m zu 
pflanzen und mit Ersatzverpflichtung dauerhaft zu unterhalten (§ 9 Abs. 1 Nr. 25a BauGB).  
8.4.7 Kulturgüter und sonstige Sachgüter  
Bestand  
Bodendenkmäler sind im Plangebiet nicht bekannt. Mit dem Rhenus - und dem 
Flechtheimspeicher sind zwei Baudenkmäler im Plangebiet vorhanden. Darüber hinaus 
befinden sich als kulturelle Zeugnisse erhaltenswerte Einzelanlagen/Gebäude und 
hafentypische Objekte im Geltungsbereich.  
Der Bebauungsplan umfasst ein bereits bestehendes Gewerbe-  und Industriegebiet. Zudem 
finden sich im Gebiet Verwaltungsgebäude der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Münster 
GmbH. Insofern sind im Plangebiet umfassende Sachgüter vorhanden.  
Auswirkungen der Planung / Maßnahmen zur Minderung  
Die im Plan befindlichen Baudenkmäler sind im Bebauungsplan nachrichtlich übernommen 
worden. Ergänzend sind auch die erhaltenswerte Einzelanlagen/Gebäude und hafentypische 
Objekte nachrichtlich dargestellt.  
Im Rahmen der Hinweise zum Bebauungsplan wird auf den  erforderlichen Umgang bei 
möglichen zukünftigen Fundstellen von Bodendenkmälern verwiesen. Zudem erfolgt ein 
Hinweis auf die notwendige Benehmensherstellung nach § 9 DSchG NRW bei der Veränderung 
an oder in der Umgebung von Denkmälern.  
Auswirkungen auf vorhandene Schutzgüter sind nicht absehbar. Maßgebliche Auswirkungen 
auf die Schutzgüter sind nicht erkennbar.  
8.4.8 Wechselwirkungen der Schutzgüter  
Die zu betrachtenden Schutzgüter beeinflussen sich gegenseitig in unterschiedlicher Intensität. 
Hierbei treten Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern auf, auf die bei Bedarf im Bereich 
der jeweiligen Schutzgüter hingewiesen wird.  
Eine erhebliche Verstärkung der Umweltauswirkungen durch sich negativ v erstärkende 
Wechselwirkungen sind im Plangebiet nicht zu erwarten.  
8.5 Nichtdurchführung der Planung (Prognose Null-Variante)  
Ein Verzicht auf die Planung hätte zur Folge, dass die bestehenden Festsetzungen der 
Bebauungspläne Nr.  348 und 401 ihre Gültigkeit behie lten. Zentrale Bausteine der im 
Masterplan Hafen festgelegten Ziele könnten damit nicht umgesetzt werden. Dem laufenden 
Strukturwandel im Hafenumfeld könnte somit nicht im gewünschten Maße Rechnung getragen

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 40 von 46 
werden. Die wichtige städtebaulic h und strukturell sinnvolle Aufwertung und die ebenfalls 
i.S. der Innenentwicklung gebotene Intensivierung und gewünschte Nutzungsvielfältigkeit von 
bereits baulich intensiv vorgeprägten Flächenarealen in hoc hwertiger, innenstadtnaher Lage  
unterbliebe.  
8.6 Anderweitige Planungsmöglichkeiten  
Die Planungsziele für diesen Bebauungsplanentwurf leiten sich aus dem Masterplan Stadthäfen 
in seiner aktualisierten Form aus dem Jahre 2012 ab. Die Fortschreibung wurde als 
handlungsleitende Grundlage für die weitere Entwicklung des Gebiets beschlossen. Der 
Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I ist somit Teil eines Gesamtkonzepts zur städtebaulichen 
Neuordnung des Münsteraner Hafengebiets. Mit der Festlegung dieser Planungsziele kommen 
auf der Ebene des Bebauungsplanes  keine grundsätzlichen anderweitigen 
Planungsmöglichkeiten in Betracht.  
8.7 Überwachung (Monitoring)  
Die Gemeinden sind verpflichtet, die erheblichen Umweltauswirkungen, die auf Grund der 
Durchführung der Bauleitpläne entstehen, zu überwachen. Sie werden damit in die Lage 
versetzt, nachteilige Auswirkungen frühzeitig zu ermitteln und ggf. geeignete Maßnahmen zur 
Abhilfe zu ergreifen.  
Konkrete Maßnahmen im Zuge des Monitorings sind zurzeit nicht vorgesehen. Mit Blick auf den 
Immissionsschutz und Artenschu tz sind in nachfolgenden Genehmigungsverfahren ggf. noch 
Festlegungen zu treffen, die einem Monitoring unterzogen werden sollten. Eine abschließende 
Festlegung ist zurzeit noch nicht möglich bzw. erforderlich.  
8.8 Zusammenfassung  
Die Planungsziele für den Bebauung splan Nr. 541 Teilabschnitt I „Stadthafen I / Lütkenbecker 
Weg / Bundestraße B  51 / Albersloher Weg“ leiten sich aus dem Masterplan Stadthäfen in 
seiner aktualisierten Form aus dem Jahre 2012 ab. Dieser umfasst sowohl die Zielsetzungen für 
den Planbereich als auch die Zielmaßgaben für die nähere Umgebung.  
Im Rahmen der Umweltprüfung, die u.a. auf verschiedenen Fachgutachten, z.B. zum 
Immissionsschutz und Artenschutz beruht, wurden die Auswirkungen der Planung auf Natur 
und Umwelt untersucht und im vorliegenden Umweltbericht zum Bebauungsplan dargestellt. Die 
nachfolgende Tabelle fasst die wesentlichen Auswirkungen des Vorhabens zusammen:  
Tabelle 9: Zusammenfassende Darstellung der Umweltauswirkungen  
Schutzgut Auswirkungen des Bebauungsplans auf die Umwelt 
Mensch - Durch die Festsetzung von Lärmkonti ngenten wird  das Plangebiet so gegliedert, 
dass unter Bezug auf die Variante „Starke Stadtwerke“ an fast allen maßgeblichen 
Immissionsorten die maßgeblichen Immissionsrichtwerte eingehalten werden 
können. Geringfügige Überschreitungen ergeben sich lediglich an zwei Pu nkten: 
zum einen wird der zulässige Richtwert am IP  7 tags und nachts um 0,4 dB(A), 
sowie am IP 2a nachts um 0,8 dB(A) überschritten.  
- Auf das Plangebiet wirken Verkehrsimmissionen von Straße, Schiene und 
Wasserweg (DEK). Durch passive Lärmschutzmaßnahmen,  die auf der 
Festsetzung von Lärmpegelbereichen fußen, werden verträgliche Immissionspegel

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 41 von 46 
Schutzgut Auswirkungen des Bebauungsplans auf die Umwelt 
im Plangebiet erreicht.  
- Durch den Neubau von Straßen innerhalb des Plangebietes ent stehen keine 
Ansprüche nach der Verkehrslärmschutzverordnung.  
- Maßgebliche Auswir kungen hinsichtlich von Luftschadstoffimmissionen 
(NO2 / PM10) durch den Straßenverkehr sind nicht gegeben. Relevante 
Schadstoffe aus dem Heizkraftwerk sind entsprechend der Genehmigung der 
Anlage nicht zu verzeichnen. Ansiedlungen von Betrieben, die Lufts chadstoffe 
emittieren sind nicht bekannt.  
- Die Erholungsfunktion wird durch die geplante Umgestaltung des Hafenareals 
aufgewertet.  
Tiere, 
Pflanzen, 
biologische 
Vielfalt 
- Naturschutzrechtliche Schutzgebiete werden nicht tangiert.  
- Durch den Bebauungsplan werden teilweise naturnahe Vegetationsbestände in 
Anspruch genommen, die jedoch bereits durch die bislang bestehenden 
Bebauungspläne überplant waren. Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in Natur 
und Landschaft sind daher nicht erforderlich.  
- Zur Vermeidung v on artenschutzrechtlichen Konflikten sind Vermeidungs - sowie 
ggf. vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen insbesondere für die seit 2016 im 
Plangebiet brütenden Kiebitze erforderlich.  
Boden - Die in weiten Teilen des Plang ebietes vorhandenen Altlasten/ - Verdachtsflächen 
stehen einer Realisierung der Planung nicht entgegen. Durch eine Kennzeichnung 
der Flächen im Bebauungsplan erfolgt eine dauerhafte Warnfunktion.  
- Das Gebiet ist durch die bestehende Versiegelung bereits vorbelastet.  
Wasser - Oberflächengewässer werden nicht in erheblichem Umfang beeinträchtigt.  
- Die Grundwasserneubildung ist durch den hohen Versiegelungsgrad vermindert.   
Klima / (Luft) - Im Plangebiet selber sowie im Umfeld werden sich die lokalklimatischen 
Verhältnisse gegenüber dem bislang planungs rechtlich zulässigen Maß nicht 
maßgeblich verändern.  
- Mit Blick auf den Klimawandel erfolgt kein Beitrag zur Anpassung an mögliche 
Folgen.  
- Maßgebliche Auswirkungen hinsichtlich von Luftschadstoffimmissionen (NO
2 / 
PM10) durch den Straßenverkehr sind nicht  gegeben. Relevante Schadstoffe aus 
dem Heizkraftwerk sind entsprechend der Genehmigung der Anlage nicht zu 
verzeichnen. Ansiedlungen von Betrieben, die Luftschadstoffe emittieren sind nicht 
bekannt.  
Landschaft - Das Ortsbild wird durch die Planung nicht maßgeblich beeinträchtigt.  
- Eingrünungsmaßnahmen bewirken –  soweit möglich  – eine Einbindung in das 
Umfeld.  
Sachgüter / 
Kulturelles 
Erbe  
- Die im Plangebiet vorhandenen Denkmäler und kulturellen Zeugnisse werden in 
der Planung berücksichtigt.  
- Auswirkungen auf bestehende Sachgütern sind zurzeit nicht abschätzbar.  
Mit den vorgesehenen Maßnahmen zur Vermeidung, zur Verminderung und zum Ausgleich von 
nachteiligen Umweltfolgen wird die Erheblichkeit der aus der Planung resultierenden 
nachteiligen Umweltauswi rkungen minimiert. Die verbleibenden Umweltbeeinträchtigungen

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 42 von 46 
werden in die Abwägung aller planungsrelevanten Belange eingestellt (vgl. insbesondere 
Kapitel 6.6 und 9).  
Anderweitige Planungsalternativen einschließlich eines Verzichtes auf die Planung drän gten 
sich nicht auf. Durch Monitoringmaßnahmen wird gewährleistet, dass etwaige 
unvorhergesehene Auswirkungen erkannt und ggf. Gegenmaßnahmen eingeleitet werden 
können.  
9 Gesamtabwägung  
Mit der Umsetzung der Entwicklungsziele des  Bebauungsplans Nr.  541 Teilabschnitt I ist die 
Entwicklung von Gewerbe- , Mischgebiets- und Sondergebiets flächen auf auch zuvor 
überwiegend bereits  gewerblich und gewerblich-industriell genutzten Flächen vorgesehen, 
wodurch zugleich die Ziele des Masterplans Hafen umgesetzt werden. Der Bebauungsplan 
verfolgt das Ziel für diesen südöstlichen Bereich von Münsters Innenstadt einerseits einer 
Umstrukturierung, andererseits aber auch Sicherung von bestehenden Strukturen und trägt 
somit maßgeblich dazu bei , die positive Entwicklung des Hafengebiets der letzten Jahre 
qualitativ-städtebaulich und stadtstrukturell als große Chance für die münstersche 
innerstädtische Stadtentwicklung zu sichern und weiterzuführen.  
Der Bebauungsplan mit seinen Festsetzungen basiert auf einer  Abwägung zwischen den 
Anforderungen des Immissionsschutzes innerhalb und außerhalb des Plangebietes , den 
privaten (Nutzungs-, Gestaltungs - und betrieblichen) Belangen der Grundstückseigentümer 
sowie den öffentlichen Belangen im Sinne einer attraktiven und nachhaltigen Entwicklung des 
Areals insbesondere im Sinne von  Urbanität (Nutzungsdichte, Nutzungsmischung, 
Nutzungsvielfalt) und –  mit diesen städtebaulich- strukturellen Zielen eng verbunden –  der 
Verbesserung und Optimierung der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur.  
Die Umweltprüfung hat ergeben, dass die Auswirkungen des Bebauungsplans auf die Umwelt 
in der Breite gering sind und durch die Festsetzungen des Bebauungsplanes soweit als möglich 
gemindert oder ausgeglichen werden.  Bereits vor Aufstellung des Bebauungsplans war der 
Planbereich nahezu flächendeckend überbaut bzw. versiegelt, sodass kein neuer Eingriff 
erfolgt. Wesentliche Beeinträchtigungen der Schutzgüter sind aufgrund der Festsetzungen des 
Bebauungsplans nicht festzustellen und durch die Umset zung der Planung nicht zu erwarten. 
Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft sind nicht erforderlich. Die über ein 
Gutachten und zusätzliche Kartierungen erfolgte Prüfung de s Artenschutzes erbrachte den 
Hinweis auf drei planungsrelevante Arten, von denen die Vogelart Kiebitz den 
Verbotstatbestand nach § 44 Abs.  1 Nr.  3 BNatSchG  auslöst. Sofern auch zukünftig dort 
Kiebitze brüten, sind z ur Verm eidung dieses Verbotstatbestands CEF -Maßnahmen 
(vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen) erforderlich, wel che im Rahmen des 
„Handlungskonzeptes Kiebitzschutz-Münster“ umgesetzt werden. Dieses sieht unter anderem 
vor, auf einer städtischen Fläche im Bereich des Vogelschutzgebietes Rieselfelder Münster 
(Gemarkung Sankt Mauritz, Flur  21, Flurstück  479) neue Lebensräume für den Kiebitz z.B. 
durch die Neuanlage von Grünland und die Anlage von Blänken zu entwickeln.  Für die Flächen 
im Plangebiet , auf denen der Kiebitz nachgewiesen wurde,  besteht bereits seit den 1990er 
Jahren Planungsrecht im Sinne eines Gewerbegebietes.  Die betreffenden Flächen sind jedoch 
bis zum heutigen Tage nicht bebaut  worden. Die Belange und Entwicklungsbestrebungen der 
vorhandenen Gewer bebetriebe können dementsprechend nicht nachträglich eingeschränkt

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 43 von 46 
werden. Vor dem Hintergrund der Neuanlage von Habitaten auf oben genannten Flächen kann 
die Umsetzung des Bebauungsplanes ohne Einschränkungen vollzogen werden.  
In einem Immissionsschutzgutachten wurden darüber hinaus die Auswirkungen von Verkehrs - 
und Gewerbelärm im und um das Plang ebiet untersucht. Die durch den Verkehr auf dem 
Albersloher Weg erzeugten Schallimmissionen und damit einhergehenden Beeinträchtigungen 
werden in ihren Auswirkungen baugebietsbezogen durch passive Lärmschutzmaßnahmen an 
den Gebäuden kompensiert . Für das gesamte Plangebiet wurde eine Lärmkontingentierung 
nach DIN 45691 durchgeführt, die die gewerblichen Nutzungen im Plangebiet steuert und damit 
auf das Nebeneinander der verschiedenen Nutzungen reagiert  und diese Situation für die 
Zukunft aktiv steuert . Die Steuerung der Lärmintensität erfolgt so nun flächenbezogen über 
Emissionskontingente, es werden vorab keine bestimmten Betriebsarten ausgeschlossen, 
Bewertungskriterium für die Neuansiedlung von Betrieben ist deren Emissionsverhalten. A n 
nahezu allen Immissionsor ten können die vorgegebenen Richtwerte eingehalten werden, an 
zwei Immissionsorten verbleiben, vor allem auch aufgrund der bereits seit Langem 
vorherrschenden Gemengelage Überschreitungen der jeweiligen Richtwerte um 0,4 dB(A) und 
0,8 dB(A). Hier wird  begründet eine Abwägung zu gunsten der  Entwicklungspotentiale der 
gewerblichen Wirtschaft getroffen. Das Lärmgutachten bietet hier unter Anhalt  einer TA-Lärm-
Betrachtung bestmöglichstes Zahlenmaterial für diese Abwägung. Die Bewältigung der 
Lärmkonflikte zw ischen Gewerbelärm und umliegenden schützenswerten Nutzungen im 
Planverfahren wird mit dem Instrumentarium der Lärmkontingentierung aktiv angegangen. 
Dieses System basiert ausdrücklich auf dem Prinzip der Gleichzeitigkeit der Ausschöpfung aller 
Kontingente/Potenziale auf allen Grundstücken –  es stellt insofern eine Worst -Case-
Betrachtung dar, die die Planung in praktischen Nutzungs - und Betriebswechseln auf 
gewerblichen Flächen als „auf der sicheren Seite befindlich“ darstellt. Unabhängig hiervon 
kommt es, basierend auf den konfliktbewältigenden Festsetzungen des Bebauungsplans in 
diesem angenommenen schlechtesten Fall und in der großräumigen und in den 
Nutzungsgeflechten komplexen städtebaulichen Gemengelage nur zu punktuellen 
Richtwertüberschreitungen. Flächenumfangreiche oder gar flächendeckende 
Richtwertüberschreitungen werden durch die Festsetzungen des Bebauungsplans nicht 
hervorgerufen. Zudem sind die punktuellen Richtwertüberschreitungen deutlich entfernt von der 
Schwelle der Gesundheitsgefährdung. Ebenfalls können sich die bestehe nden Wohnnutzungen 
im Bereich Köhlweg (IP  7), die zudem eine entsprechende Belastung durch Verkehrslärm zu 
verzeichnen haben, absehbar baulich passiv schützen. Dies gilt umso mehr für die 
Neuplanungen im Bereich Hafenweg in ei nem künftigen MU (IP  2a). Die dortige 
Konfliktbewältigung im Detail kann und wird im fortfolgenden Bebauungsplanverfahren Nr.  541 
Teilabschnitt II besondere Betrachtung und Beachtung erfahren. Im Gesamtfazit sind die beiden 
punktuellen Richtwertüberschrei tungen für schützenswerte Nutzungen im Umfeld des 
Bebauungsplans im Gesamtgefüge der bestehenden Gemengelage und im Verhältnis zur 
Umsetzung der städtischen Planungsziele hinnehmbar und städtebaulich vertretbar.  
Die Verkehrsuntersuchung Masterplan Stadthä fen wurde für den Bebauungsplan Nr. 541 
Teilabschnitt I überarbeitet  und planungszielgerichtet aktualisiert . Im Rahmen dessen wird 
nachgewiesen, dass  das Zielkonzept des Bebauungsplans , vor allem auch großräumig 
verkehrstechnisch abwickelbar ist . Dies setz t jedoch voraus, eine ausreichend vernetzte und 
dimensionierte öffentliche Verkehrs- und Erschließungsqualität anzubieten bzw. im Zuge dieses 
stadtstrukturellen Entwicklungsschwerpunktes „mitwachsend“ zu realisieren. Insofern ist es zur

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 44 von 46 
Umsetzung der Ziele der Masterplanung Stadthäfen strukturell planerisch als erstes 
wesentliches Verkehrserschließungselement notwendig , eine durchgehende Befahrbarkeit der 
Theodor-Scheiwe-Straße für den allgemeinen Verkehr zwischen Albersloher Weg und 
Lütkenbecker Weg zu gewährleisten. Die Festsetzung als öffentliche Verkeh rsfläche folgt 
diesem Ziel in einem  noch eher konservati ven Querschnitt . Alternative Trassenvarianten 
wurden untersucht, scheiden jedoch aus Gründen der Zerschneidung von Flächen eines 
bestehenden und dauerhaft am Standort verbleibenden produzierenden Gewerbebetriebes aus 
– zudem besitzen die Flächen der im B ebauungsplan festgesetzten künf tigen öffentlichen 
Verkehrstrasse, jahrzehntelang als Privatstr aße mit erheblichen öffentlichen Verkehrsanteilen 
genutzt, eine maßgebliche lagebezogene und funktionale Vorprägung. Das städtische Ziel ist 
nur realistisch festsetzungstechnisch und durch Umsetzung und Durchsetzung dieser 
Planungsfestlegung erreichbar: „ Denn langfristig ist die Theodor -Scheiwe-Straße eine 
unverzichtbare Straßenverbindung, um das zukünftige Verkehrsaufkommen mit ausreichenden 
Verkehrsqualitäten abwickeln zu können“, so das Fazit der verkehrsgutachterli chen Expertise. 
Die Notwendigkeit einer  öffentlichen Straßenerschließung ist ergänzend zu begründen durch 
die gebotene Steigerung der Erschließungsgunst zur Erreichung der Masterplanziele 
insbesondere für die wassernahen Flächen (Ansiedlung hochwertigerer gewerblich-
dienstleistender Nutzungen). Dies ist im heutigen erschließungsstrukturellen Status quo nicht 
realistisch um setzbar und widerspräche in der Vergleichbarkeit mit Erschließungstiefen  
und -dichten den übrigen lageattraktiven GE-Gebieten im Bebauungsplan.  
Als zweites wesentliches Verkehrserschließungselement ist mit Blick auf die Masterplanziele 
geboten, eine optimierte Verknüpfung zwischen Stadthafen I und Stadthafen II zu schaffen. Die 
Verlängerung des Hafengrenzweges in einer der Verkehrsbedeutung entsprechenden Breite in 
Richtung des Areals Stadthafen II unter dem Albersloher Weg hindurch ist offensichtlich sinnvoll 
und führt zu einem flexiblen und leistungsfähigen Erschließungssystem. Dieses generiert 
zudem Erschließungs- und damit Standort - und Vermarktungsvorteile für alle Grundstücke im 
Bereiche beider münster schen Stadthäfen. Die für diesen Bereich im Bereich des 
Geltungsbereichs des Bebauungsplans noch geltende Umlegung schafft die Voraussetzungen, 
dieses Ziel eigentümerinteressenverträglich umzusetzen –  Gespräche hierzu sind ber eits 
angelaufen.  
Zur besseren verkehrlichen Abwicklung des gesamten Gebiets des Masterplans Hafen wird 
unabhängig vom Bebauungsplanverfahren die Leistungsfähigkeit des Knotenpunkts Albersloher 
Weg / Bundesstraße 51 erhöht. Die Ampelschaltung für die Rechtsabbieger, die aus Richtung 
Innenstadt auf die Bundesstraße 51 fahren, wird mit längeren Grünzeiten ausgestattet.  
Mit den Festsetzungen des Bebauungsplans sind unabhängig von der 
immissionsschutzrechtlichen Betroffenheit und der Inanspruchnahme durch öffentliche 
Verkehrsflächen weitere Auswirkungen auf bestehende Rechte und ausgeübte Nutzungen 
verbunden:  
- Wechsel der Baugebietskategorie:  Die Veränderung der Baugebietskategorien partiell 
von GI in GE greif t nicht in ausgeübte Nutzungen ein –  alle heute vorhandenen 
Betriebstypen im Geltungsbereich sind auch in einem GE zulässig und grundsätzlich 
erweiterbar (Entwicklungsperspektive). Hinzu kommt die ohnehin durch die historische 
und heutige Gemengelagensituation „gedeckelte“ immissionsschutztechnische 
Entwicklungsperspektive. Die Umorientierung hin zu GE erhöht die Nutzungs - und

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 45 von 46 
Vermarktungsflexibilitäten auch für standortverbleibende klassische gewerblich -
produzierende Betriebe und steigert zugleich die Werthaltigkeit von mit Blick auf die 
Planungsziele heute mindergenutzten Arealen und Flächen, insbesondere in 
Wasserlage. Im Bereich des Wechsels von MK zu SO entspricht dies eindeutig der 
faktisch vorhandenen Nutzungsstruktur, steht im Widerspruch zur heutigen 
nutzungsmischungsgenerierenden Festsetzung MK , widerspricht nicht den 
Zielsetzungen des Einzelhandelskonzeptes und kommt nur so den Betreiberwünschen 
entgegen, den Standort mit einem Baustoffhandel zu erweitern.  
- Überplanung bestehender Einzelhandelsnutzungen: Der Bebauungsplan folgt mit seinen 
Festsetzungen zum  Ausschluss von Einzelhandel in GE -Gebieten dem städtischen 
Einzelhandelskonzept mit seinem Schutz - und Entwicklungseffekt für zentrale 
Versorgungsbereiche. Vor dem Hintergrund der Maßgaben nach § 1 BauGB entsteht 
keine Härte für den Eigentümer , vielmehr greift der Bebauungsplan dies durch die 
Gewährung proaktiven planungsrechtlich gesicherten Bestandsschutzes für den 
vorhandenen Betrieb auf.  
- Überplanung von Bestandsgebäuden:  Entlang des Großteils der Straßenflächen des 
Bebauungsplanes ist ein Rücksprung der Baufelder von 3 m von der Grundstücksgrenze 
festgesetzt. Teilweise liegen bestehende Gebäude in diesem Rücksprung zwischen 
Straßenfläche und Baufeld. Diese Gebäude haben Bestandsschutz, die Festsetzung 
des Baufeldes bedeutet dementsprechend keine Einschränkungen für die Eigentümer.  
Der Bebauungsplan kommt insgesamt zu einem alle Belange, insbes ondere die Belange des 
§ 1 (6) Nrn.  1, 4, 7a, c, e, und i sowie 8a,  c und e, und 11 BauGB  berücksichtigenden und 
sinnvoll abwägenden E rgebnis, welches  sich in den teilweise fachgutachtengestützten 
Festsetzungen zeichnerischer und textlicher Art manifestiert. Die für die Planungsziele 
relevanten Konfliktpotenziale wurden erkannt, analysiert, dem Gebot der planerischen 
Konfliktbewältigung entsprechend städtebaulich abgewogen und in der Folge lösungsorientiert 
in Festsetzungen umg esetzt. Eine Verlagerung insbesondere von Immissionskonflikten auf die 
Ebene künftiger Baugenehmigungen erfolgt gerade in dies er hochkomplexen innerstädtischen 
Nutzungsgemengelage nicht: Der Bebauungsplan schafft hier vielmehr übergeordnet, 
großräumig und ebenso ausgleichend wie voraus schauend insbesondere für das Thema 
Gewerbelärm eine in Summe überzeugende, für alle Planungsbetroffenen innerhalb und 
außerhalb des Plangebietes  transparente und für die im Plangebiet befindlichen Eigentümer 
und Nutzer klare und eindeutige Lösungen und planungsrechtliche Grundlagen für eine 
angemessene, partiell flexiblere und insgesamt nachhal tige Nutzung ihrer Grundstücke. In der 
Gesamtbetrachtung fü hren die Festsetzungen des Bebauungsplans in Abwägung zu den 
stadtentwicklungssinnvollen und begründeten Planungszielen als öffentliche Belange einerseits 
nicht zu einer unverhältnismäßigen Beeinträchtigung in den o.g. genannten Betroffenheit en 
privater Belange andererseits.  
10 Realisierung der Planung / Durchführungsmaßnahmen  
Die Verwirklichung des Bebauungsplans wird sich auf die persönlichen Lebensumstände der im 
Plangebiet lebenden und arbeitenden Menschen zwar auswirken, nachteilige Auswirkungen in 
wirtschaftlicher oder sozialer Hinsicht sind jedoch nicht ersichtlich. Ein Sozialplan ist daher nicht 
erforderlich.

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Begründung zum Entwurf / Seite 46 von 46 
Im Ge ltungsbereich des Bebauungsplans finden nordwestlich des DEK  
Bodenordnungsmaßnahmen im Sinne eines Umlegungsverfahrens z ur Neuordnung d er 
Grundstücksflächen statt. Teilbereiche des Bebauungsplangebiets sind noch nicht aus der 
Umlegung entlassen. Der Bebauungsplan Nr.  541 Teilabschnitt I wird mit Satzungsbeschluss 
die Basis für die weitere Neuordnung , in Teilbereichen bereits aktiv angegangen, dienen (vgl. 
insbesondere in Kapitel 9: Sicherung der öffentlichen Erschließung gen Stadthafen II).  
Darüber hinaus besteht die Notwendigkeit für den Erwerb der bisher privaten (derzeit einseitig 
gesperrten) Verkehrstrasse „Theodor -Scheiwe-Straße“ im Bereich östlich des DEK, um sie 
künftig als öffentliche Verkehrserschließungsstraße auszubauen. Hierzu wurde bereits eine 
Reihe von Gesprächen mit den beiden betroffenen Eigentümern der Grundstücksflächen 
geführt. Prioritäres Ziel in diesen Gesprächen und folgenden freihändigen 
Erwerbsverhandlungen war und ist weiterhin eine kooperative, freiwillige liegenschaftliche 
Lösung. Gelingt dies nicht, wird die Stadt, aufgrund der stadtstrukturell und verkehrlich 
begründeten Zielstellung im Bebauungsplan, de s besonderen öffentlichen Interesses und, da 
das Ziel auf keine andere zumutbare Weise erreicht werden kann, perspektivisch von den 
umsetzungsorientierten Instrumenten des Baugesetzbuches Gebrauch machen müssen 
(§§ 85 ff. BauGB).  
Teilflächen des Plangebietes (Flächen südlich des ‚Stadthafen I‘, DEK und Albersloher Weg mit 
Ausnahme einer Fläche im Kreuzungsbereich von ‚Stadthafen I‘ und Dortmund -Ems-Kanal) 
sind als förmliches Sanierungsgebiet zur Behebung städtebaulicher Missstände festgelegt. Mit 
dem Bebauungsplan Nr.  541 Teilabschnitt I werden die planungsrechtlichen Grundlagen zur 
Entwicklung des Gebietes und somit ein Beitrag zur Behebung der städtebaulichen Missstände 
im Plangebiet geschaffen.  
Für diejenigen Flächen i nnerhalb des Plangebiets , die durch die Hafenverordnung überlagert 
sind, wird ein Verfahren zur Teilaufhebung durch die Eigentümerin der Flächen ( Stadtwerke 
Münster) eingeleitet und vor Rechtskraft des Bebauungsplanes vollzogen.  
Für die i m Pl angebiet verlaufenden, bahnrechtlich gesicherten Gleisanlagen wird von der 
Eigentümerin bei der zuständigen Behörde ein entsprechender Antrag für ein 
Entwidmungsverfahren eingereicht.  
Diese Begründung dient gemäß § 9 Abs. 8 Baugesetzbuch (BauGB) als 
Anlage zum Entwurf des Bebauungsplans Nr. 541 Teilabschnitt I: 
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
Münster, den __________  
Der Oberbürgermeister  
In Vertretung  
Robin Denstorff  
Stadtbaurat

541_I_Plan_2

2574 Zeichen

0QVWHU1 : 1000Gemarkung:Flur:0D‰VWDE148, 149, 150, 179 
Blatt 1Blatt 26WDGWKDIHQ,/WNHQEHFNHU:HJ%XQGHVVWUD‰H%$OEHUVORKHUWegBlatt 2
Bebauungsplan Nr. 541 I
Bebauungsplan Nr. 541Teilabschnitt I
Bestandsangaben
.DQDOGHFNHOK|KHQ0HWHUEHU1RUPDOK|KHQQXOO 57,33
Flurgrenze)OXUVWFNVJUHQ]HTopografische UmrisslinieBaum:RKQJHElXGH(hier mit Hausnummer und Geschosszahl):LUWVFKDIWVJHElXGHgIIHQWOLFKH*HElXGHI10
=HLFKHQHUNOlUXQJArt der baulichen NutzungKerngebieteMK
hEHUEDXEDUH*UXQGVWFNVIOlFKHQBaulinie
GemeinbedarfFeuerwehr
6WUD‰HQYHUNHKUVIOlFKHQVerkehr6WUD‰HQEHJUHQ]XQJVOLQLH
)OlFKHQIU9HUVRUJXQJVDQODJHQ$EIDOOHQWVRUJXQJAbwasserbeseitigung und AblagerungenVer- und Entsorgung
Hebeanlage
0LW/HLWXQJVUHFKWHQ/]XEHODVWHQGH)OlFKHQ]XJXQVWHQGHU(UVFKOLH‰XQJVWUlJHU(LE
*UHQ]HGHVUlXPOLFKHQ*HOWXQJVbereiches des Bebauungsplanes
gIIHQWOLFKH3DUNIOlFKH
Abgrenzung unterschiedlicher Nutzung
(OHNWUL]LWlW
Kennzeichnungen und Hinweise
9HUNHKUVIOlFKHQEHVRQGHUHU=ZHFNEHVWLPPXQJ
8PJUHQ]XQJYRQ)OlFKHQIU0D‰QDKPHQzum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklungvon Boden, Natur und Landschaft
Baugrenze
)OlFKHQIUGHQ*HPHLQEHGDUI
Besondere schallschutztechnische Vorkehrungen/lUPSHJHOEHUHLFK,9QDFK',1(siehe textliche Fesetzungen Nr. 1.23)/lUPSHJHOEHUHLFK9QDFK',1(siehe textliche Fesetzungen Nr. 1.24)/lUPSHJHOEHUHLFK9,QDFK',1(siehe textliche Fesetzungen Nr. 1.25)
0D‰GHUEDXOLFKHQ1XW]XQJ*UXQGIOlFKHQ]DKO*HVFKRVVIOlFKHQ]DKO0,82,4
$QSIODQ]XQJYRQ%lXPHQ6WUlXFKHUQund sonstigen Bepflanzungen%lXPH6WDQGRUWYRUJHVFKODJHQ
)OlFKHQRGHU0D‰QDKPHQ]XP6FKXW]]XU3IOHJHund zur Entwicklung von Natur und Landschaft
$EJUHQ]XQJXQWHUVFKLHGOLFKHU%DXK|KH
Kennziffer (siehe textliche Festsetzungen)1
)X‰JlQJHUEHUHLFK
Sportlichen Zwecken dienende Einrichtung
Bereiche ohne Ein- und Ausfahrt
Emissionskontingente Tag/Nacht in dB(A)(siehe textliche Festsetzung Nr. 1.20)T 65 dB(A)N 50 dB(A)
GewerbegebieteGESondergebieteSO
9HUNDXIVIOlFKHVk
Kennzeichnung(siehe textliche Festsetzungen Nr. 1.4 und 1.10)*
/lUPSHJHOEHUHLFK,,,QDFK',1(siehe textliche Fesetzungen Nr. 1.22)
:DVVHUIOlFKH'RUWPXQG(PV.DQDOnach Planfeststellungsbeschluss
8PJUHQ]XQJYRQ)OlFKHQGHUHQ%|GHQHUKHEOLFKPLWXPZHOWJHIlKUGHQGHQ6WRIIHQbelastet sind
%HUHLFKP|JOLFKHU6SXQGZDQGYHUDQNHUXQJHQ
Vorgeschlagene Abgrenzung]%)DKUEDKQ*HElXGH
Kanalseitenweg und -bankettenach Planfeststellungsbeschluss
1DFKULFKWOLFKHhEHUQDKPH
DenkmalD(UKDOWHQVZHUWH(LQ]HODQODJHQ*HElXGHHafentypische ObjekteE
Wasser, Wasserwirtschaft:DVVHUIOlFKH*HZlVVHU1U
%DXK|KHBH

541-I-Immissionsschutzgutachten_2017_12_20

245498 Zeichen

uppenkampundpartner
BEE E E E E BE EBENE BEE .
Sachverständige für Immissionsschutz

Immissionsschutz-Gutachten

Schalltechnische Beurteilung im Rahmen der
Bauleitplanung für den Bebauungsplan Nr. 541
Teilabschnitt | Stadthafen I/Lütkenbecker Weg/
Bundesstraße 51/Albersioher Weg

Der vorliegende Bericht Nr. 05 0634 17-1 ersetzt die Vorgängerversion
Nr. 05 0634 17 vom 7. Dez. 2017 vollständig.

Auftraggeber Stadt Münster
Albersloher Weg 33
48127 Münster

Schallimmissionsprognose Nr. 05 0634 17-1
vom 20. Dez. 2017

Verfasser Dipl.-Umweltwiss. Melanie Rohring

Umfang Textteil 58 Seiten
Anhang 44 Seiten

Ausfertigung PDF-Dokument
Akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025 Messstelle nach $ 29b BImSchG Hauptsitz Ahaus Kapellenweg 8 Niederlassung Hamburg Kampstraße 9
für die Ermittlung von Emissionen/ für Geräusche und Gerüche Fon +49 2561 44915-0 48683 Ahaus Fon +4940 43910762-0 20357 Hamburg
((DAkks Immissionen von Geräuschen
Deutsch www.uppenkamp-partner.de Niederlassung Berlin Zeughofstraße 21 Niederlassung Rheinland Moltkestr. 25
eußsene und Gerüchen (Messungen) an den

‚Akkreditierungsstelle info@uppenkamp-partner.de Fon +49 30 6953999-60 10997 Berlin Fon +49 2175 89576-0 42799 Leichlingen
D-PL-14607-01-00 Standorten Ahaus und Berlin

uppenkampundpartner
LE u Su vu | u EB BB EBEE BE 5
Sachverständige für Immissionsschutz

Inhalt Textteil
Zusammenfassung ......u..u.uus0ssussssssosnsnnsnnsnnnnsnnsnnnnsnnnnnnnsnnsnnnnsnnsnnnssnnnnnsnsnnsnssssnnsnnsssnssnnsssnnsnnsssnnsnssssnssnnssssnsnnsnnsnsnnsnnsnnnnn 5
1 Grundlagen...
2 Veranlassung und Aufgabenstellung...............sussussesussossennssnsennnnnsnnnnnnnnnennnnnnnnnnnnnnnannnnnnnnnnnnnsnnnnsnnnnnnnnnn 10
3 Grundlage für die Ermittlung und Beurteilung der Immissionen ....................20000200000000000nnnnennnnnnnennnnnne 12
3.1 Schallschutz im Städtebau
3.2 Weitere Abwägungskriterien zum Schallschutz in der städtebaulichen Planung . FR
3.3 Gewerbelärm, Schallschutz in der Genehmigungsplanung .........eesessenensenenensenenennannnnnnenensnnnnensnnanen
4 Gewerbelärm.......uusssesesssssenenssssnsnsnensnnsnsnsnensnssssnsnensnssnsnsnensnnsnsnsnensnssnsnsnensnssssnsnenssnsnsnsnenssssnsnsnsnsnnsnsnsnsnnne
4.1 Beschreibung des Vorhabens
4.2 Untersuchte Immissionsorte....
4.3 Durchführung und Auswirkung der Kontingentierung
4.3.1 Bestehende Emissionssituation (Vorbelastung)
4.3.2 Ermittlung der Emissionskontingente
4.4 Sondergebiete als gegebene Nutzungen innerhalb des Geltungsbereiches
4.4.1 Emissionsermittlung
4.4.2 Ergebnisdarstellung und Beurteilung
4.5 Vorhandene und geplante gewerbliche Nutzungen innerhalb des Geltungsbereiches.
4.6 Nachweis der Nutzbarkeit, Beschreibung der Emissionsansätze
4.7 Vorschlag für Festsetzungen zum Schallschutz im Bebauungsplan .
5 Verkehrslärmeinwirkungen ...
5.1 Beschreibung des Vorhabens
5.2 Beschreibung der Emissionsansätze
5.3 Beschreibung der Emissionsansätze Straßenverkeh
5.4 Beschreibung der Emissionsansätze Wasserstraße
5.5 Beschreibung der Emissionsansätze Schienenverkehr...
5.6 Ermittlung der Geräuschimmissionen und Diskussion der Untersuchungsergebnisse
5.6.1 Beschreibung des Berechnungsverfahrens
5.7 Untersuchungsergebnisse und Beurteilung der Geräuschimmissionen..
5.8 Schallschutzmaßnahmen für das Plangebiet
5.8.1 Anforderungen an die Schalldämmung von Außenbauteilen..
5.9 Hinweise und Vorschläge für Festsetzungen zum Schallschutz im Bebauungsplan .
5.10 Neubauabschnitt
5.10.1 Ermittlung der Geräuschimmissionen und Diskussion der Untersuchungsergebnisse
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Inhalt
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 2 von 58

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Inhalt Anhang
A Tabellarische Emissionskataster
B Grafische Emissionskataster
c Dokumentation der Immissionsberechnungen
D Immissionspläne
E Lagepläne
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 541 1 ...esesssesensnsenensnnenensnnenensnnnnensensnennnnensnnnnenennanennn 10
Abbildung 2: Lage der für das Plangebiet repräsentativen Immissionsorte innerhalb und außerhalb
des Plangebietes ..........usesssenensenenensunenensenenennanensnnnnensnnnnensnnanensnnnnensansnnnsnnensnnnnensnnanensnnenensansnnnnne 20
Abbildung 3: Lage der untersuchten Vorbelastungsbetriebe.........uuusssssenssnsenensennnensenenennnnenennannnnnnnne 23
Abbildung 4 Lage der Sondergebietsflächen Heizkraftwerk (TF_11/TF_12), Bau- und Gartenmarkt(
F_25) und Baustoffhandel (TF_26)..........uueesesssessnssenensunenensnnenennnnenennensnnnnnnensnnnnensnnansnsnnnennansnnnnne 29
Abbildung 5: Lage der Grundstücksnutzungen im Geltungsbereich.......uuessssenensnnenensnnenensnnenennanenen 31
Abbildung 6: Lage der kontingentierten Flächen..........unsesssseneseneensenensnnnnensnnanensnnenennnnnnensnnenensnnenennanenen 34
Abbildung 7:  Emissionskontingente Hafen Süd.......uusssesenssensnsunenensensnennnnensnnnnensnnanensnnnnensannnensnnensnnnnnnsnnansnnen 35
Abbildung 8: Emissionskontingente Hafen Ost ......usssenssensnsnnensnsunnnensensnennnnensnnnnensnnanensnnnnensansnennnnensnnnnensnnansnnen 35
Abbildung 9: Lage der Verkehrsflächen Straßen (schwarz/gelb) und Wasserstraße (türkisfarben) ............. 46
Abbildung 10: Anzahl und Zusammensetzung der Schiffe, bezogen auf ein Kalenderjahr... 50
Abbildung 11: Lage des im Rahmen der Schallimmissionsprognose betrachteten Straßenneubaus
sowie der innerhalb des Abschnittes befindlichen Immissionsorte (Baugrenzen) ............... 55
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Schalltechnische Orientierungswerte der DIN 18005 .......esssesssenssnenensnnenensnnensnnnnnnennanennnnnne 12
Tabelle 2: Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV)... 14
Tabelle 3: Immissionsrichtwerte in Abhängigkeit der Gebietsnutzung für die
Beurteilungszeiträume Tag und Nacht; Immissionsorte außerhalb von Gebäuden... 15
Tabelle 4: Beurteilungszeiträume nach TA Lärm.......ussesnsnnsensnnsnsnnnnnsnnnnnsnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn 16
Tabelle 5: Untersuchte Immissionsorte mit Angabe der jeweiligen Gebietsnutzung und der

Gutachten-Nr.:
Projekt:

Immissionsrichtwerte nach TA Lärm für die Tages- und Nachtzeit............ee 21

05 0634 17-1 Textteil - Inhalt
Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 3 von 58

abelle 6:

abelle 7:

abelle 8:

abelle 9:

abelle 10:

abelle 11:

abelle 12:

abelle 13:

abelle 14:

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abe

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2

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Potentielle Vorbelastung durch gewerblich
Vorbelastung (VB) der als maßgeblich eing
Vergleich mit den Immissionsrichtwerten ..
Emissionskontingente für die Sondergebiets
Immissionsanteile Sondergebietsflächen un

Immissionsrichtwerten der TALärm.

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e Anlagen im weiteren/näheren Umfeld

estuften Anlagen gemäß TALärm,

fläche TF10/11 und TF25/26 ...

d Vergleich mit den

Langfristig bestehende und verbleibende Anlagen und Betriebe ...

Emissionskontingente der Gewerbeflächen

Variante Stadtwerke mit Erweiterungspotentidl ....

Gesamtbelastung aus den Sondergebietsfl

Zusatzbelastung, Vergleich mit den Immissionsrichtwerten ...

Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelas
Tageszeit, Vergleich mit den Immissionsrich
Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelas

Nacchtzeit, Vergleich mit den Immissionsrich

innerhalb des Geltungsbereiches,

ächen und Gewerbeflächen als

ung Leerund Gesamtbelastung zur

werten.
ung Lesen und Gesamtbelastung zur
twerten. 39

Straßenverkehr, bezogen auf den Prognosehorizont 2030

Wasserstraßenverkehr, bezogen auf Grundlage des Jahres 2014.
Schienen-Belastungszahlen der DBAG, Prognosehorizont 2025..
Anforderungen an die Luftschalldäömmung von Außenbauteilen nach DIN 4109
Maßgebende Verkehrsmengen Neubau.
Gegenüberstellung der Immissionsgrenzwerte der 16. BImSchV und der

Beurteilungspegel L- durch den Neubau der Straße für die maßgeblichen

Immissionsorte innerhalb des Neubauabschnittes ....

Revisionsverzeichnis

Berichts-Nr. Datum Änderung(en)
05 063417 07.12.2017 - Originalbericht
05 063417-1 20.12.2017 - Kartengrundlage aktualisiert
- Nutzungen Bestandsbetriebe aktualisiert
- redaktionelle Änderungen
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Inhalt

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 4 von 58

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Zusammenfassung

Gegenstand des vorliegenden schalltechnischen Gutachtens ist die durch die Stadt Münster geplante
Neustrukturierung des Hafengebietes. Aufgrund der städtebaulichen Zielsetzung eines Nebeneinanders von
Gewerbe und Wohnen wird es insbesondere in Hinblick auf die bestehende aber auch die zukünftig in dem
Bereich befindliche Gewerbenutzung erforderlich, die Bebauungspläne Nr. 348 Albersloher Weg/
Dortmund-Ems-Kanal/Lütkenbecker Weg/Umgebungsstraße und Nr. 401 Stadthafen I/Albersioher Weg zu
überplanen und die zukünftige Nutzung zu regeln. Dieses soll Über die Aufstellung des Bebauungsplanes
Nr. 541 Teilbereich | Stadthafen I/ Lütkenbecker Weg/Bundesstraße B 51/Albersioher Wegerfolgen.

Um die Vollzugsfähigkeit des Bebauungsplans aus schalltechnischer Sicht sicherzustellen, sind daher sowohl
die schalltechnischen Auswirkungen der Planung auf die außerhalb des Plangebietes bestehenden
schutzbedürftigen Nutzungen zu ermitteln und zu bewerten als auch die bestehende Nutzung und das
Erweiterungspotential der derzeitig in den Geltungsbereichen befindlichen gewerblichen Nutzungen
weiterhin sicherzustellen. Die Anpassung der Planung sieht dabei vor, dass die derzeitig über den
Abstandserlass von 1990 geregelte Zulässigkeit der Nutzung zukünftig mittels Emissionskontingentierung in
Anlehnung an die DIN 45691 erfolgt. Darüber hinaus sind potentielle Geräuscheinwirkungen aus den

angrenzenden Verkehrswegen (Straße/Schiene/Kanal) auf das Plangebiet zu ermitteln und zu bewerten.

Im Rahmen der Prognose wurden dabei folgende Situationen untersucht und dargestellt:

- Ermittlung der zulässigen und erforderlichen Emissionskontingente Lex für die in Anlehnung an die
örtlichen Gegebenheiten (Grundstücksgrenzen/Betriebsgrenzen) gewählten Teilflächen. Die
Emissionskontingentierung erfolgt dabei in Anlehnung an die DIN 45691. In Hinblick auf die
Nutzbarkeit der zukünftigen Sondergebietsfläche SO-Heizkraftwerk wird das für den Bestandsbetrieb
erforderliche Emissionskontingent zuzüglich der Erweiterungsflächen und einer möglichen
Erweiterungsmöglichkeit als gegebene Vorbelastung für die Übrigen nördlich des Kanals befindlichen

Teilflächen festgesetzt.

- Ermittlung der auf das Plangebiet einwirkenden Verkehrslärmimmissionen (Straße/Schiene/Kanal)
einschließlich der innerhalb der Plangebiete zu erwartenden Verkehre unter Einbeziehung der
innerhalb des Plangebietes vorgesehenen Neuplanung Öffentlicher Verkehrsflächen (Theodor-

Scheiwe-Straße/Hafengrenzweg). Vergleich der ermittelten Geräuscheinwirkungen mit den

Orientierungswerten der DIN18005. Bei Bedarf Darlegung erforderlicher Lärmminderungsmaßnahmen

bzw. textlicher Festsetzungen für die Bebauungspläne.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Kurzfassung
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- Ermittlung der durch die Neuplanung öffentlicher Verkehrsflächen (Theodor-Scheiwe-
Straße/Hafengrenzweg) zu erwartenden Verkehrslärmimmissionen. Vergleich der ermittelten
Geräuscheinwirkungen mit den Immissionsgrenzwerten der 16. BlmschV. Bei der Beurteilung des
Änderungsbereiches des Hafengrenzweges wird dieser wie ein Neubau betrachtet. Bei Bedarf
Darlegung erforderlicher Lärmminderungsmaßnahmen bzw. textlicher Festsetzungen für die

Bebauungspläne.

Hierzu wurde eine Schallimmissionsprognose erstellt. Die Planungsgrundlagen und die getroffenen

Annahmen und Voraussetzungen werden in der Langfassung des vorliegenden Berichts erläutert.

Ergebnis
Gewerbelärm

Mit den im Gutachten erarbeiteten Emissionskontingenten Lex kann in beiden Varianten sichergestellt
werden, dass die im Rahmen der Bauleitplanung anzustrebenden Orientierungswerte der DIN 18005 bzw.
der jeweiligen im Baugenehmigungsverfahren heranzuziehenden Immissionsrichtwerte der TA Lärm durch
die alleinige Zusatzbelastung des Plangebietes an den schutzbedürftigen Nutzungen im Umfeld
eingehalten werden. Berücksichtigt man darüber hinaus die im weiteren Umfeld befindlichen gewerblichen
Anlagen, die der Beurteilung durch die TALärm unterliegen, zeigt sich, dass aufgrund der an den
maßgeblichen Immissionsorten IP7 Köhlweg3 und IP2a (Hafengrenze Osmo-Areal) vorliegenden
Ausschöpfung des Orientierungs bzw. Immissionsrichtwertes durch den Teilbereich | Stadthafen | die

Orientierungswerte der DIN 18005 um bis zu 1 dB(A) überschritten werden können.

Gewerbliche Nutzbarkeit des Gebietes

Anhand der Zulässigkeiten der aktuellen noch rechtskräftigen Bebauungspläne Nr. 348 und Nr. 401 sowie
durch Akteneinsicht in die Bauakten der bestehenden Gewerbebetriebe und Vorortbesichtigungen zeigt
sich, dass bei vorliegender Kontingentierung nicht nur die Nutzungssicherheit der Betriebsflächen weiterhin

gegeben ist, sondern auch Erweiterungsoptionen bestehen.

Verkehrslärm

Die Ermittlung der auf den Neubauabschnitten verursachten Beurteilungspegel hat gezeigt, dass auf
Grundlage der vorliegenden Verkehrsbelastungsdaten die gebietsspezifischen Immissionsgrenzwerte der
16. BImSchV an den maßgeblichen Immissionsorten auf der Baugrenze entlang der Straßenabschnitte zur
Tageszeit eingehalten bzw. deutlich unterschritten werden. Aus dem Neubau ergeben sich somit keine
Ansprüche auf Schallschutz. Zur Nachtzeit werden lediglich im MK Gebiet die dafür geltenten
Immissionsgrenzwerte überschritten. Aufgrund der in dem MK-Gebeit vorhandenen und geplanten

Nutzungen liegt jedoch auch hier kein Anspruch auf Lärmschutz vor.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Kurzfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 6 von 58

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Wie die Beurteilung der Gesamtverkehrslärmsituation innerhalb des Plangebietes zeigt, ist insbesondere der
Nahbereich des Albersloher Weges und der B51 durch Verkehrslärm beeinträchtigt. Zur Sicherung gesunder
Arbeitsverhältnisse innerhalb des Plangebietes werden somit Schallminderungsmaßnahmen erforderlich.
Diese werden im Kapitel 5 beschrieben.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Kurzfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 7 von 58

1 Grundlagen

BImSchG

16. BImSchV

TA Lärm

24. BImSchV

DIN 18005

Q

N 18005, BBl. 1

Q

N ISO 9613-2

Q

NEN 12354-4

Q

N 4109-1

Q

N 4109-2

Q

N 45691
DI 2717

<

RLS-90

Schall 03

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftver-
unreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge
(Bundes-Immissionsschutzgesetz - BImSchG) in der aktuellen Fassung
Sechzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutz-
gesetzes (Verkehrslärmschutzverordnung - 16. BImSchV) vom 12. Juni 1990
(BGBl. 1S. 1036) in der aktuellen Fassung

Sechste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutz-
gesetz (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm - TA Lärm) vom
26. August 1998, GMBl 1998, Nr. 26, S. 503

Vierundzwanzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissions-
schutzgesetzes
24. BImSchV) vom 4. Februar 1997. BGBl. I, S. 172 - 1973; S. 1253 in der

aktuellen Fassung

(Verkehrswege-Schallschutzmaßnahmenverordnung -

Schallschutz im Städtebau; Teil 1: Grundlagen und Hinweise für die
Planung. Juli 2002

Schallschutz im Städtebau; Teil 1: Berechnungsverfahren; Beiblatt 1:
Schalltechnische Orientierungswerte für die städtebauliche Planung,
Mai 1987

Akustik - Dämpfung des Schalls bei der Ausbreitung im Freien. Teil 2:
Allgemeines Berechnungsverfahren. Entwurf September 1997

Berechnung der akustischen Eigenschaften von Gebäuden aus den Bau-
teileigenschaften - Teil 4: Schallübertragung von Räumen ins Freie,
April 2001

Schallschutz im Hochbau, Teil 1: Mindestanforderungen, Juli 2016
Schallschutz im Hochbau, Teil 2: Rechnerische Nachweise der Erfüllung der
Anforderungen, Juli 2016

Geräuschkontingentierung, Dezember 2006

Lärmminderung auf Binnenschiffen, März 1988

Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen, Ausgabe 1990. Der Bundes-
minister für Verkehr. Bonn, den 22. Mai 1990. Berichtigter Nachdruck
Februar 1992

Richtlinie zur Berechnung der Schallimmissionen von Schienenwegen
(Information Akustik03 der Deutschen Bundesbahn). Bundesbahn-

Zentralamt München, Ausgabe 2012

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Parkplatzlärmstudie Untersuchung von Schallemissionen aus Parkplätzen, Autohöfen und
Omnibusbahnhöfen sowie von Parkhäusern und Tiefgaragen; Bayerisches
Landesamt für Umwelt, Augsburg, 6. Überarbeitete Auflage, August 2007

Lkw-Lärmstudie Technischer Bericht zur Untersuchung der Lkw- und Ladegeräusche auf
Betriebsgeländen von Frachtzentren, Auslieferungslagern und Speditionen,

Schriftenreihe der Hessischen Landesanstalt für Umwelt, Heft Nr. 192, 1995

Informationen und Unterlagen wurden zur Verfügung gestellt durch:

«e Stadt Münster; Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung,

e Stadt Münster; Amt für Grünflächen und Umweltschutz,

e _ Wirtschaftsförderung der Stadt Münster,

e Gutachten 365209 vom 18.08.2009 und Gutachten 05104212 vom 19.05.2012, Uppenkamp+
Partner GmbH,

e _ Mess- und Besichtigungstermin Firma Cordes am 23. Mai 2015.

Ortstermine wurden am 23. Apr. 2015 und 15. Jun. 2016 durchgeführt.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Grundlagen
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2 Veranlassung und Aufgabenstellung

Gegenstand des vorliegenden schalltechnischen Gutachtens ist die durch die Stadt Münster geplante
Neustrukturierung des Hafengebietes.

In Hinblick auf die städtebauliche Zielsetzung eines Nebeneinander von Gewerbe und Wohnen wird es
insbesondere in Hinblick auf die bestehende aber auch die zukünftig in dem Bereich befindliche
Gewerbenutzung erforderlich, die Bebauungspläne Nr. 348 Albersioher Weg/Dortmund-Ems-Kanal/
Lütkenbecker Weg/Umgebungsstraße und Nr. 401 Stadthafen I/Alberslioner Weg zu Üüberplanen und
die zukünftige Nutzung zu regeln. Dieses soll Über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 541 Teilbereich I
Stadthafen I/ Lütkenbecker Weg/Bundesstraße B 51/Albersioher Weg erfolgen.

Nachfolgend ist der Geltungsbereich des Bebauungsplanes graphisch dargestellt:

Abbildung I: Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 541 |

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Um die Vollzugsfähigkeit des Bebauungsplans aus schalltechnischer Sicht sicherzustellen, sind daher sowohl
die schalltechnischen Auswirkungen der Planung auf die außerhalb des Plangebietes bestehenden
schutzbedürftigen Nutzungen zu ermitteln und zu bewerten als auch die bestehende Nutzung und das
Erweiterungspotential der derzeitig in den Geltungsbereichen befindlichen gewerblichen Nutzungen
weiterhin sicherzustellen. Dafür wurde das Bebauungsplangebiet entsprechend den örtlichen Gegeben-

heiten in Teilflächen gegliedert.

Bestehende Betriebe und Anlagen sowie Teilflächen mit konkreter Planung sind in der Form in die Unter-
suchung einzustellen, dass ein ausreichender Bestandsschutz mit Erweiterungsoptionen sichergestellt ist.
Dazu wurde neben einer Besichtigung der Örtlichkeiten soweit möglich Einsicht in die jeweiligen Bau-
genehmigungen genommen. Für Flächen ohne relevante Nutzung oder Flächen ohne konkretes Nutzungs-
konzept sind die zulässigen Emissionskontingente unter Berücksichtigung der gegebenen Vorbelastung
durch den Bestand in Hinblick auf die außerhalb des Geltungsbereiches bestehende bzw. in Planung

befindliche Schutzbedürftige Nutzungen iterativ zu ermitteln.

Darüber hinaus sind potentielle Geräuscheinwirkungen aus den angrenzenden Verkehrswegen
(Straße/Schiene/Kanal) auf das Plangebiet unter Einbeziehung der innerhalb des Plangebietes
vorgesehenen Neuplanung Öffentlicher Verkehrsflächen (Theodor-Scheiwe-Straße/Hafengrenzweg) aus

schalltechnischer Sicht zu bewerten.

Kriterien zur Ermittlung der Geräuschimmissionen und zur Beurteilung, ob die mit der Eigenart des geplanten
Baugebietes verbundene Erwartung auf angemessenen Schutz vor Lärmbelastungen erfüllt ist, sind in der
Norm DIN 18005! definiert. Beurteilungsgrundlage für zukünftig mögliche Baugenehmigungsverfahren für
die gewerblichen Geräuscheinwirkungen ist die 6. Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-
Immissionsschutzgesetz (TA Lärm) vom August 1998. Auswirkungen des Straßenneubaus sind gemäß 16.
BImSchV zu beurteilen. Gemäß DIN 18005 sind die Lärmarten Gewerbe und Verkehr getrennt voneinander

zu beurteilen.

Hierzu wird eine Schallimmissionsprognose erstellt. Sollten die vorgegebenen Anforderungen nicht

eingehalten werden, sind geeignete Maßnahmen zur Lärmminderung aufzuzeigen.

' DIN 18005 - Schallschutz im Städtebau, Teil 1 in Verbindung mit dem Beiblatt 1 zur DIN 18005

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 11 von 58

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3 Grundlage für die Ermittlung und Beurteilung der Immissionen

3.1 Schallschutz im Städtebau

Zur Berücksichtigung des Schallschutzes im Rahmen der städtebaulichen Planung sind Hinweise in der
DIN 180052 gegeben. Im Beiblatt 13 zu dieser Norm sind für die unterschiedlichen Gebietsnutzungen schall-
echnische Orientierungswerte angegeben, deren Einhaltung oder Unterschreitung wünschenswert ist, um
die mit der Eigenart des betreffenden Baugebietes verbundene Erwartung auf angemessenen Schutz vor

Lärmbelastungen zu erfüllen. Diese Orientierungswerte sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Tabelle 1: Schalltechnische Orientierungswerte der DIN 18005

Orientierungswerte in dB(A)

Tag Nacht
6:00 bis 22:00 Uhr 22:00 bis 6:00 Uhr
Gebietseinstufung —
Verkehrslärm, .
r Industrie-,
Industrie-, en
Verkehrslärm Gewerbe-
Gewerbe- und Arme
Freizeitlärm und Freizeitlärm
Reine Wohngebiete (WR),
Wochenendhaus- und Feriengebiete so #0 35
Allgemeine Wohngebiete (WA),
Kleinsiediungsgebiete (WS) 55 45 40
Mischgebiete (MI), Dorfgebiete (MD) 60 50 45
Kerngebiete (MK), Gewerbegebiete (GE) 65 55 50
Sondergebiete (SO), soweit sie
schutzbedürftig sind, je nach Nutzungsart 45-65 35-65 35-65

Die DIN 18005 enthält folgende Anmerkung und Hinweise:

Im Rahmen der erforderlichen Abwägung der Belange in der städtebaulichen Planung ist der Belang
des Schallschutzes als ein wichtiger Planungsgrundsatz neben anderen Belangen zu sehen. Die
Abwägung kann in bestimmten Fällen bei Überwiegen anderer Belange - insbesondere in bebauten
Gebieten - zu einer entsprechenden Zurückstellung des Schallschutzes führen.

Die Beurteilungspegel der Geräusche verschiedener Arten von Schallquellen (Verkehr, Industrie und
Gewerbe, Freizeit) sollen jeweils für sich allein mit den Orientierungswerten verglichen und nicht addiert

werden.

2 DIN 18005-1: Schallschutz im Städtebau - Teil 1: Grundlagen und Hinweise für die Planung; Juli 2002
® DIN 18005-1, Beiblatt 1: Schallschutz im Städtebau; Berechnungsverfahren; Schalltechnische Orientierungswerte für
die städtebauliche Planung

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In vorbelasteten Bereichen, insbesondere bei vorhandener Bebauung, bestehenden Verkehrswegen
und in Gemengelagen, lassen sich die Orientierungswerte oft nicht einhalten. Wo im Rahmen der
Abwägung mit plausibler Begründung von den Orientierungswerten abgewichen werden soll, weil
andere Belange überwiegen, sollte möglichst ein Ausgleich durch andere geeignete Maßnahmen (z. B.
geeignete Gebäudeanordnung und Grundtissgestaltung, bauliche Schallschutzmaßnahmen, insbeson-

dere für Schlafräume) vorgesehen und planungsrechtlich abgesichert werden.

Überschreitungen der Orientierungswerte und entsprechende Maßnahmen zum Erreichen aus-
reichenden Schallschutzes sollen in der Begründung zum Bebauungsplan beschrieben und ggf. in den

Plänen gekennzeichnet werden.

Bei Beurteilungspegeln über 45 dB(A) zur Nachtzeit ist selbst bei nur teilweise geöffnetem Fenster
ungestörter Schlaf häufig nicht mehr möglich. Diesbezüglich ist anzumerken, dass die VDI-Richtlinie 2719*
in Kapitel 10.2 erst ab einem A-bewerteten Außengeräuschpegel Lm > 50 dB(A) auf die Notwendigkeit

zusätzlicher Belüftungsmöglichkeiten für Schlaf- und Kinderzimmer hinweist.

3.2 Weitere Abwägungskriterien zum Schallschutz in der städtebaulichen Planung

Die im Beiblatt 1 der DIN 18005 angegebenen Orientierungswerte lassen bei ihrer Einhaltung erwarten, dass
ein Baugebiet entsprechend seinem üblichen Charakter ohne Beeinträchtigungen genutzt werden kann.
Die Orientierungswerte können, dies drückt bereits der Begriff „Orientierungswert“ aus, zur Bestimmung der
zumutbaren Lärmbelastung in einem Plangebiet im Rahmen einer gerechten Abwägung lediglich als
Orientierungshilfe herangezogen werden. Über die reine immissionsschutztechnische Betrachtung hinaus

sind auch andere gewichtige Belange in die bauleitplanerische Abwägung einzubeziehen.

Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV)
Zur Beurteilung von Verkehrsgeräuschen beim Neubau bzw. bei den wesentlichen Änderungen von
Verkehrswegen wird die Verkehrslärmschutzverordnung® angewandt. Die in dieser Verordnung aufge-

führten Immissionsgrenzwerte können als Grenze zur erheblichen Belästigung betrachtet werden.

4 _VDI 2719: Schalldämmung von Fenstern und deren Zusatzeinrichtungen, August 1987
5 Sechzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (16. BImSchV)

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In der Verkehrslärmschutzverordnung (hier: $ 2, Abs. 1) werden folgende zum Schutz der Nachbarschaft

einzuhaltende Immissionsgrenzwerte (IGW) aufgeführt:

Tabelle 2: Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV)

Immissionsgrenzwerte in dB(A)

Gebietseinstufung Tag Nacht
6:00 bis 22:00 Uhr 22:00 bis 6:00 Uhr

Krankenhäuser, Schulen, Kurheime, Altenheime 57 47
Reine Wohngebiete (WR), Allgemeine Wohngebiete (WA), 59 49
Kleinsiediungsgebiete (WS)
Kerngebiete (MK), Dorfgebiete (MD), Mischgebiete (MI) 64 54
Gewerbegebiete (GE) 69 59

Schallschutz in Wohnungen und Büroräumen

In lärmbelasteten Gebieten ist neben der Reduzierung der Außenlärmpegel für die empfundene Wohn-

und Arbeitsqualität insbesondere der Schutz von Aufenthaltsräumen in Gebäuden ein wichtiges Ziel. Durch

geeignete Dimensionierung der Schalldämmung der Außenbauteile kann gemäß den Empfehlungen der

DIN 4109 ein gesundheitsverträgliches Wohnen und Arbeiten ermöglicht werden.

3.3 Gewerbelärm, Schallschutz in der Genehmigungsplanung

Zur Beurteilung von Anlagen, die als genehmigungsbedürftige und nicht genehmigungsbedürftige Anlagen

den Anforderungen des zweiten Teils des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) unterliegen, ist die

Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) in der Fassung vom 26. August 1998 heranzuziehen.

% DIN 4109: Schallschutz im Hochbau, Anforderungen und Nachweise, mit Beiblättern 1 und 2

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Immissionsrichtwerte

In der TA Lärm werden Immissionsrichtwerte genannt, bei deren Einhaltung im Regelfall ausgeschlossen
werden kann, dass schädliche Umwelteinwirkungen im Einwirkungsbereich gewerblicher oder industrieller
Anlagen vorliegen. Die Immissionsrichtwerte gelten akzeptorbezogen. Dies bedeutet, dass die ener-
getische Summe der Immissionsbeiträge aller relevant einwirkenden Anlagen, für die die TA Lärm gilt, den
Immissionsrichtwert nicht überschreiten soll. In Abhängigkeit der Nutzung des Gebietes, in dem die

schutzbedürftigen Nutzungen liegen, gelten die in Tabelle 3 zusammengefassten Immissionsrichtwerte:

Tabelle 3: Immissionsrichtwerte in Abhängigkeit der Gebietsnutzung für die Beurteilungszeiträume Tag
und Nacht; Immissionsorte außerhalb von Gebäuden

Gebietsnutzung Immissionsrichtwerte (IRW) in dB(A)

Beurteilungszeitraum Tag Beurteilungszeitraum Nacht

Kurgebiete, Krankenhäuser und

Pflegeanstalten 45 35
Reine Wohngebiete (WR) 50 35
Allgemeine Wohngebiete (WA), 55 40

Kleinsiedlungsgebiete (WS)
Urbane Gebiete (MU) 63 45
Mischgebiete (MI), Dorfgebiete (MD),

Kerngebiete (MK)* 60 45
Gewerbegebiete (GE) 65 50
Industriegebiete (Gl) 70 70

* Bei der Beurteilung der TA Lärm wird die Gebietsnutzung MK Gebiet nicht wie in der DIN 18005 einem Gewerbegebiet sondern

einem Mischgebiet gleichgesetzt. Dieses sollte in Hinblick auf eine Ausweisung von MK-Gebieten neben Gewerbegebieten in
Hinblick auf den Genehmigungsfall beachtet werden.

Weiterhin dürfen gemäß TA Lärm einzelne kurzzeitige Geräuschspitzen die Immissionsrichtwerte am
Tag (IRWrımax) um nicht mehr als 30 dB(A) und in der Nacht (IRWumax) um nicht mehr als 20 dB(A)

überschreiten.

Anmerkung: Die Art der bezeichneten Gebiete und Einrichtungen ergibt sich aus den Festlegungen in den
Bebauungsplänen. Sonstige in Bebauungsplänen festgesetzte Flächen für Gebiete und Einrichtungen sowie
Gebiete und Einrichtungen, für die keine Festsetzungen bestehen, sind entsprechend der Schutz-
bedürftigkeit zu beurteilen. In Tabelle 4 werden die für Immissionsrichtwerte relevanten Beurteilungs-

zeiträume aufgeführt.

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Tabelle 4: Beurteilungszeiträume nach TA Lärm
Bezeichnung Beurteilungszeitraum Beurteilungszeit
Tag 6:00 bis 22:00 Uhr 16 Stunden
. y. volle Nachtstunde mit dem höchsten
Nacht 22:00 bis 6:00 Uhr Beurteilungspegel (z. B. 5:00 - 6:00 Uhr)

Seltene Ereignisse

Können bei selten auftretenden betrieblichen Besonderheiten” auch bei Einhaltung des Standes der
Technik zur Lärmminderung die Immissionsrichtwerte nicht eingehalten werden, kann eine Überschreitung
zugelassen werden. Die Höhe der zulässigen Überschreitung kann einzelfallbezogen festgelegt werden;

folgende Immissionshöchstwerte dürfen dabei nicht überschritten werden:

Beurteilungszeitraum Tag 70 dB(A),
Beurteilungszeitraum Nacht 55 dB(A).

Einzelne Geräuschspitzen dürfen diese Werte in Kur-, Wohn- und Mischgebieten tags um nicht mehr als

20 dB, nachts um nicht mehr als 10 dB überschreiten.

Gemengelagen
Für das Aneinandergrenzen von gewerblich bzw. industriell genutzten Gebieten und Wohnge-

bieten (Gemengelagen) wird die folgende Regelung getroffen:

„Wenn gewerblich, industriell oder hinsichtlich ihrer Geräuschauswirkungen vergleichbar genutzte und
zum Wohnen dienende Gebiete aneinandergrenzen (Gemengelage), können die für die zum Wohnen
dienenden Gebiete geltenden Immissionsrichtwerte auf einen geeigneten Zwischenwert der für die
aneinandergrenzenden Gebietskategorien geltenden Werte erhöht werden, soweit dies nach der

gegenseitigen Pflicht zur Rücksichtnahme erforderlich ist.

Die Immissionsrichtwerte für Kern-, Dorf- und Mischgebiete sollen dabei nicht überschritten werden. Es ist
vorauszusetzen, dass der Stand der Lärmminderungstechnik eingehalten wird. Für die Höhe des
Zwischenwertes nach Absatz 1 ist die konkrete Schutzwürdigkeit des betroffenen Gebietes maßgeblich.

Wesentliche Kriterien sind die Prägung des Einwirkungsgebiets durch den Umfang der Wohnbebauung

7” _Definierter Zeitraum: an nicht mehr als 10 Tagen oder Nächten eines Kalenderjahres und an nicht mehr als zwei
aufeinander folgenden Wochenenden.

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einerseits und durch Gewerbe- und Industriebetriebe andererseits, die Ortsüblichkeit eines Geräusches

und die Frage, welche der unverträglichen Nutzungen zuerst verwirklicht wurde.

Liegt ein Gebiet mit erhöhter Schutzwürdigkeit nur in einer Richtung zur Anlage, so ist dem durch die
Anordnung der Anlage auf dem Befriebsgrundstück und die Nutzung von Abschirmungsmöglichkeiten

Rechnung zu tragen. “8

Zuschlag für Tageszeiten mit erhöhter Empfindlichkeit
Kriterien für einen Zuschlag für Tageszeiten mit erhöhter Empfindlichkeit sind in der TA Lärm unter Ziffer 6.5

aufgeführt. Die betreffenden Zeiträume am Tag sind wie folgt definiert:

an Werktagen 6:00 - 7:00 Uhr 20:00 - 22:00 Uhr,
an Sonn- und Feiertagen 6:00 - 9:00 Uhr 13:00 - 15:00 Uhr 20:00 - 22:00 Uhr.

Für die aufgeführten Zeiten ist in Gebieten nach TA Lärm Ziffer 6.1, Buchstaben d) bis f), d. h. für

« Reine und Allgemeine Wohngebiete,
«e _ Kleinsiediungsgebiete,
«e in Kurgebieten sowie für

e Krankenhäuser und Pflegeanstalten,

bei der Ermittlung des Beurteilungspegels die erhöhte Störwirkung von Geräuschen durch einen Zuschlag

von 6 dB(A) zu berücksichtigen.?

Vor-, Zusatz- und Gesamitbelastung
Die o. a. Immissionsrichtwerte sind akzeptorbezogen. Das heißt, dass zur Beurteilung der Gesamtbelastung
neben den von der zu beurteilenden Anlage verursachten Immissionen (Zusatzbelastung) auch eine evtl.

vorliegende Vorbelastung durch Anlagen, für die die TA Lärm gilt, heranzuziehen ist.

8 siehe TA Lärm Ziffer 6.7
%° siehe TA Lärm Ziffer 6.1, Buchstaben d) bis f)

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Die Definition gemäß der TA Lärm lautet folgendermaßen:

Vorbelastung: Geräuschimmissionen von allen Anlagen, für die die TA Lärm gilt,
ohne die Betriebsgeräusche der zu beurteilenden Anlage,
Zusatzbelastung: Immissionsbeitrag durch die zu beurteilende Anlage,

Gesamtbelastung: Immissionen aller Anlagen, für die die TA Lärm gilt.

Eine Vorbelastung in dem zu beurteilenden Gebiet muss nicht ermittelt werden, wenn die von der zu
beurteilenden Anlage ausgehende Zusatzbelastung die Immissionsrichtwerte am maßgeblichen

Immissionsort um mindestens 6 dB(A) unterschreitet.!0

Die Genehmigung für die zu beurteilende Anlage soll auch dann nicht versagt werden, wenn die
Immissionsrichtwerte aufgrund der Vorbelastung überschritten werden und dauerhaft sichergestellt ist, dass

diese Überschreitung nicht mehr als 1 dB(A) beträgt.

Verkehrsgeräusche

Fahrgeräusche auf dem Betriebsgrundstück sowie bei Aus- und Einfahrt, die im Zusammenhang mit dem
Betrieb der Anlage entstehen, sind der zu beurteilenden Anlage zuzurechnen und zusammen mit den
Übrigen zu berücksichtigenden Anlagengeräuschen bei der Ermittlung des Beurteilungspegels zu erfassen
und zu beurteilen. Geräusche des An- und Abfahrverkehrs auf öffentlichen Verkehrsflächen in einem
Abstand von bis zu 500 m von dem Betriebsgrundstück sollen durch Maßnahmen organisatorischer Art

soweit wie möglich vermindert werden, soweit

" sie den Beurteilungspegel der Verkehrsgeräusche für den Tag oder die Nacht rechnerisch um

mindestens 3 dB(A) erhöhen,
" keine Vermischung mit dem Übrigen Verkehr erfolgt ist und
" die Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV) erstmals oder weiter-

gehend überschritten werden.

Die Immissionsgrenzwerte betragen nach der 16. BImSchV in:

Allgemeinen Wohngebieten tags 59 dB(A) nachts 49 dB(A),
Mischgebieten tags 64 dB(A) nachts 54 dB(A).

In Gewerbe- und Industriegebieten sind die Geräusche des An- und Abfahrverkehrs auf öffentlichen

Verkehrsflächen nicht zu betrachten.

10 siehe TA Lärm Ziffer 3.2.1

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4 Gewerbelärm

4.1 Beschreibung des Vorhabens

Die Stadt Münster plant die Neustrukturierung des Hafenbereiches mit dem städtebaulichen Ziel eines
Nebeneinanders von Gewerbe und Wohnen. Hinsichtlich dieses Planungsziels wird es erforderlich, die
Bebauungspläne Nr. 348 Albersioher Weg/Dortmund-Ems-Kanal/Lütkenbecker Weg/Umgebungsstraße und

Nr. 401 Stadthafen I/Albersioher Weg zu überplanen und die zukünftige Nutzung zu regeln.

Dieses soll mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 541 Teilbereich | Stadthafen I/ Lütkenbecker
Weg/Bundesstraße B 51/Albersioher Weg erfolgen. Die Regelung der gewerblichen Zulässigkeiten innerhalb
des Plangebietes soll dabei nicht wie bisher Über den Abstandserlass von 1990 sondern zukünftig mittels
Emissionskontingentierung in Anlehnung an die DIN 45691 erfolgen. Im Gegenzug wird es darüber hinaus
erforderlich, im Rahmen der gegenseitigen Rücksichtnahme bei der Ausweisung des auf dem OSMO
Gelände geplanten Wohnauartiers (nicht Bestandteil dieses Bebauungsplanes) auf die faktischen
Nutzungen im Umfeld zu reagieren. Dieses soll nach Rücksprache mit dem Planungsamt Münster als

Urbanes Gebiet (MU) eingestuft werden.

4.2 Untersuchte Immissionsorte

Auf der Grundlage der durchgeführten Ortstermine sowie in Anlehnung an vorangegangene Unter-
suchungen werden im Rahmen der schalltechnischen Untersuchung die in Abbildung 2 dargestellten

Immissionsorte betrachtet.

Aufgrund der gegebenen Situation, d. h. der Summe aus einer großen Entfernung in Kombination mit dem
auf dem Ausbreitungsweg befindlichen Gebäude, der für diese Immissionsorte pegelbestimmenden
Gewerbebetriebe im näheren Umfeld und des ebenfalls einwirkenden Schienenverkehrs wurde dabei auf
die Einbeziehung der dort bezeichneten Immissionsorte IPA und IPB an der Friedrich-Ebert Straße bzw.
Clevornstraße verzichtet. Aus gutachterlicher Sicht kann durch die Festsetzungen des aktuell betrachteten

Geltungsbereiches eine Betroffenheit dieser Immissionsorte verneint werden.

Innerhalb des Geltungsbereiches werden darüber hinaus im südwestlichen Bereich des Geltungsbereiches
Grundstücke als Kerngebiet (MK) ausgewiesen. Dazu zählen u. a. die Grundstücke der Stadtverwaltung, die
zur Tageszeit ebenfalls in den Berechnungen Berücksichtigung finden. Für die übrigen MK-Flächen soll zur
Vermeidung einer Einschränkung der Gewerbeflächen auf eine Zulässigkeit einer schutzbedürftigen
Nutzung verzichtet werden bzw. sollen in den Bereichen nur gewerbegebietstypische Nutzungen wie etwa
Büronutzungen/Beherbergungsgewerbe zugelassen werden, die dann in Anlehnung an die TALärm 6.1

Fußnote 19 aufgrund der besonderen Umstände, d.h. einer eher gewerblichen als mischgebietstypischen

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Nutzungen mit einem Immissionsrichtwert von zur Tageszeit 65 dB(A) und zur Nachtzeit 50 dB(A) zu

berücksichtigen sind.

1] FE E ish

Abbildung 2: Lage der für das Plangebiet repräsentativen Immissionsorte innerhalb und außerhalb des
Plangebietes

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Für die maßgeblichen und repräsentativen Immissionsorte gelten die in Tabelle 5 angegebenen

Immissionsrichtwerte nach TA Lärm!! für die Tages- und Nachtzeit:

Tabelle 5: Untersuchte Immissionsorte mit Angabe der jeweiligen Gebietsnutzung und der Immissions-
richtwerte nach TA Lärm für die Tages- und Nachtzeit

Immissionsort Gebiets- Immissionsrichtwerte [IRW] in dB(A)
IP-Nr./Bezeichnung nutzung Tag Nacht
Pla/Hafenweg 6 GE 65 50
Plb/Hafenweg 24 GE 65 50
P2a/OSMO-Area MU 63 45
P2b/OSMO-Area MU 63 45
P2c/OSMO-Area MU 63 45
P3a/OSMO-Area MU 63 45
P3b/OSMO-Area MU 63 45
P3c/OSMO-Area MU 63 45
P4a/OSMO-Area MU 63 45
P4b/OSMO-Area MU 63 45
P4c/OSMO-Areaı MU 63 45
P4d/OSMO-Area MU 63 45
P5a/Bernhard-Ernst-Str. 21 M 60 45
P5b/Dortmunder Straße 47 M 60 45
P5c/Hafenweg 15 M 60 45
P6/Wassersportwohnheim Lütkenbecker Weg 2 GE 65 50
P7/Köhlweg 37 WA 55 40
P8/Nieberdingstraße 11 M 60 45
PO9/MKI Stadthaus MK 60 -
P10/MK2 Stadthaus MK 60 -
P11/Kleingartenanlage (tags wie MI) M 60 -
P12/Kleingartenanlage (tags wie MI) M 60 -

11 Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm - TA Lärm vom 26. August 1998

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4.3 Durchführung und Auswirkung der Kontingentierung

Nach der TA Lärm, die für die Beurteilung der Geräuschimmissionen von gewerblichen Anlagen im Rahmen
von Genehmigungsverfahren heranzuziehen ist, sind die Immissionsrichtwerte auf die Summe der
Immissionsbeiträge von allen gewerblichen Anlagen zusammen anzuwenden, die auf einen Immissionsort

einwirken.

Um zu verhindern, dass die schalltechnischen Anforderungen in der Umgebung von gewerblichen
Nutzungen überschritten werden, wird für die Gewerbeflächen im Bebauungsplan festgesetzt, wieviel
Schallleistung je Quadratmeter Grundfläche immissionswirksam emittiert werden darf. Diese so ermittelten
Emissionskontingente werden nach Teilflächen differenziert festgesetzt. Da im Rahmen der Bauleitplanung
die konkrete Lage und die Stärke der Emissionsquellen zu den maßgeblichen Immissionsorten noch nicht
bekannt sind oder sich im Laufe der Zeit ändern können, wird zur Festsetzung der Emissionskontingente in

Anlehnung an die DIN 45691 die freie, ungedämpfte Schallausbreitung im Vollraum betrachtet.

Im Rahmen der später zu erteilenden Betriebsgenehmigungen wird unter Berücksichtigung der vom
jeweiligen Betrieb in Anspruch genommenen Teilfläche eine Schallausbreitungsberechnung auf der Grund-
lage der festgesetzten Emissionskontingente gemäß DIN 45691 durchgeführt. Sollten nur Teilbereiche der
Teilflächen oder aber mehrere Teilflächen von einem Betrieb in Anspruch genommen werden, ist das
zulässige Immissionskontingent für die jeweils betrachtete gewerbliche Nutzung gemäß DIN 45691 zu
berechnen. Durch ein schalltechnisches Gutachten nach TALärm ist dann nachzuweisen, dass das
ermittelte Immissionskontingent an den vorgegebenen Immissionsorten von den Beurteilungspegeln der
Betriebsgeräusche eingehalten wird. In diesem schalltechnischen Nachweis sind Zuschläge für Ton- und
nformationshaltigkeit, Impulshaltigkeit und für Zeiten erhöhter Empfindlichkeit („Ruhezeitenzuschläge“)
nach TA Lärm zu berücksichtigen. Im konkreten Planungsfall werden außerdem die betriebs- oder quellen-
ypischen Besonderheiten wie die Abschirmung durch Gebäude und topographische Gegebenheiten

sowie die Richtwirkungscharakteristiken auf dem Ausbreitungsweg berücksichtigt.

Da die aktuelle Immissionssituation im Umfeld des Plangebietes bereits heute durch verschiedene Anlagen

und Betriebe geprägt ist, war zu prüfen, ob neben den aus dem Plangebiet verursachten Immissionen

Zusatzbelastung) auch eine evtl. vorliegende Vorbelastung durch Anlagen, für die die TA Lärm gilt, bei der

Kontingentierung zu berücksichtigen ist.

4.3.1 Bestehende Emissionssituation (Vorbelastung)

Aus diesem Grund wurde bereits im Rahmen des Immissionsschutzgutachtens Nr. 05104212 vom 19. Mai
2014 der Einfluss einer potentiellen Vorbelastung durch die in der folgenden Abbildung außerhalb des

Plangebietes bestehenden Gewerbe- und Industriebetriebe auf die vorliegende Planung untersucht.

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Zur Ermittlung der Immissionen wurde zum Teil auf bestehende Schallimmissionsprognosen zurückgegriffen.
Für den überwiegenden Teil der Betriebe wurden die zulässigen Emissionen anhand der Lage der

Betriebsflächen und der jeweils nächstgelegenen Wohnhäuser iterativ ermittelt.

Abbildung 3: Lage der untersuchten Vorbelastungsbetriebe

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Tabelle 6: Potentielle Vorbelastung durch gewerbliche Anlagen im weiteren/näheren Umfeld
Betriebsbezeichnung Lage des Betriebes | Art des Betriebes
Hafencenter (geplant) Hansaring Einzelhandelszentrum
Pebüso-Betonwerke H. Büscher GmbH& Co.KG | Am Hawerkamp 29 | Betonsteinwerk
Agravis Raiffeisen AG Industrieweg 110 Futtermittelherstellung
Westfalen AG Industrieweg 43 technische Gase
Rebholz GmbH & Co. Eulerstraße 21 Eisengießerei
Eurovia Industrie GmbH Eulerstraße 22 Asphaltmischwerk
Oelck Lippstädter Str. 75 Farbengroßhandel
Messe/Congress Centrum Halle Münsterland Albersloher Weg 32 | Veranstaltungshalle
Cineplex Albersioher Weg 14 | Kino
Jovel Music Hall Albersloher Weg 54 | Konzert- & Veranstaltungen
Restaurantbetriebe Hafenweg Gastronomie

Nachfolgend werden die zur Vorbelastung beitragenden Betriebe beschrieben und die Ermittlung der

Emissionen dargestellt.

Hafencenter

Die Stroetmann Grundbesitzverwaltung GmbH beabsichtigt in Münster am Hansaring die Entwicklung eines
Einzelhandelszentrums. Durch die Stadt Münster wurde die im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens
erstellte schalltechnische Untersuchung der Zech Ingenieurgesellschaft zur Verfügung gestellt. Gemäß
Baugenehmigung beschränkt sich der Betrieb des Hafencenters mit Ausnahme der haustechnischen
Aggregate auf den Tageszeitraum. Gemäß der auf der schalltechnischen Untersuchung gründenden
Baugenehmigung ist an der ersten Häuserreihe des östlich angrenzenden Osmo-Areals ein Immissions-
richtwert von zur Tageszeit 57 dB(A) einzuhalten. In der lautesten Nachtstunde ist gemäß schalltechnischer

Untersuchung in dem Bereich ein Immissionsrichtwert von 33 dB(A).

Pebüso-Betonwerke Heribert Büscher GmbH& Co.KG

Die Firma Pebüso stellt an ihrem Standort Betonsteine her. Neben den Anlagen zur Herstellung der
Betonsteine ist im nördlichen Bereich des Standortes der Betrieb einer Brecheranlage zur Zerkleinerung von
Betonsteinen vorgesehen. Informationen zu Emissionsquellen, Immissionsorten und Beurteilungspegeln
wurden durch das Amt für Grünflächen und Umweltschutz der Stadt Münster zur Verfügung gestellt. Die

Brecheranlage wird ausschließlich im Tageszeitraum betrieben.

Entsprechend den vorliegenden Unterlagen erzeugt der Betrieb der Anlagen am Gebäude Nieber-
dingstraße 22 einen Beurteilungspegel von tags 46 dB(A). Die von den Flächen ausgehenden

Schallemissionen wurden so ausgelegt, dass diese Werte erreicht werden. Für den Nachtzeitraum werden

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die von den Flächen ausgehenden Schallemissionen so ausgelegt, dass am Gebäude Nieberdingstraße 22

einen Beurteilungspegel von 39 dB(A) erreicht wird.

Agravis Raiffeisen AG

Die Firma betreibt an ihrem Standort Anlagen und Maschinen zur Herstellung von Futtermitteln. Die
Rohstoffe werden mittels Lkw und Schiff angeliefert; der Abtransport erfolgt mittels Lkw. Informationen zu
Emissionsquellen, Immissionsorten und Beurteilungspegeln wurden durch das Amt für Grünflächen und

Umweltschutz der Stadt Münster zur Verfügung gestellt.

Entsprechend den vorliegenden Unterlagen erzeugt der Betrieb der Anlagen der Agravis am Gebäude
Nieberdingstraße 28 einen Beurteilungspegel von tags 42 dB(A) und in der lautesten Nachtstunde einen
Pegel von 38 dB(A). Die Emissionen des Betriebes wurden programmintern iterativ so ermittelt, dass an dem

betreffenden Aufpunkt die genannten Beurteilungspegel erreicht werden.

Westfalen AG

Die Westfalen GmbH betreibt Anlagen zur Herstellung und Abfüllung von technischen Gasen. Das Betriebs-
gelände liegt in einem nicht überplanten Bereich. Relevante Schallabstrahlungen werden durch die
stationären Anlagen und den Lkw-Verkehr erzeugt. Als nächstgelegener und limitierender Immissionsort
wurde das Gebäude Friedrich-Ebert-Str. 129b berücksichtigt. Die Emissionen des Betriebes wurden
programmintern iterativ so ermittelt, dass an dem betreffenden Aufpunkt Beurteilungspegel von tags

54 dB(A) und in der lautesten Nachtstunde einen Pegel von 39 dB(A) erreicht wird.

Rebholz GmbH & Co.

Auf dem Gelände der Rebholz GmbH wird eine Eisengießerei betrieben. Die Schallabstrahlungen dieser
Anlage werden durch die im Innern der Werkhalle aufgestellten Anlagen und den zugehörigen Fahrverkehr
erzeugt. Der Betrieb wird als Industriebetrieb charakterisiert, ein Betrieb der Anlagen im Nachtzeitraum
findet jedoch nicht statt. Als nächstgelegene und limitierende schutzbedürftige Nutzung dient das
Gebäude Nieberdingstraße 28 zur Beurteilung. Die Emissionen des Betriebes wurden programmintern

iterativ so ermittelt, dass an dem betreffenden Aufpunkt Beurteilungspegel von tags 54 dB(A) erreicht wird.

Eurovia Industrie GmbH

Die Emissionen der Anlagen definieren sich über die stationären Mischanlagen sowie den zugehörigen Lkw-
und Radladerverkehr. Die zu erwartenden Immissionen im Umfeld wurden anhand von Messwerten
vergleichbarer Anlagen und im Hinblick auf die Lage und Gebietseinstufung der umliegenden Immissions-
orte konservativ abgeschätzt. Der Betrieb wird als Industriebetrieb charakterisiert; als nächstgelegene und
limitierende schutzbedürftige Nutzung wird ebenfalls das Gebäude Nieberdingstraße 28 zur Beurteilung
herangezogen. Nach Auskunft der Stadt Münster wird hier der zulässige Immissionsrichtwert von zur Tages-
und Nachtzeit 60 dB(A)/45 dB(A) eingehalten.

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Max Oelck

Die Firma Oelck betreibt einen Großhandel für Farben und Lacke an der Lippstädter Straße in Münster.
Nach Inaugenscheinnahme der Gegebenheiten vor Ort sind durch diesen Betrieb keine Geräusch-
emissionen zu erwarten, welche eine relevante Auswirkung auf die Geräuschimmissionssituation im

Plangebiet hervorrufen. Eine Berücksichtigung im Rahmen der Vorbelastung entfällt.

Sonstige Gewerbebetriebe

Westlich und südwestlich des Plangebietes liegen die Gebäude der Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland GmbH sowie ein Kino. Die Schallemissionen der Betriebe werden im Wesentlichen durch die
Parkplatzbewegungen erzeugt, welche durch die gegebene Gebäudestruktur abgeschirmt werden. Die
schalltechnisch relevanten Räumlichkeiten der Jovel Music Hall liegen ebenfalls abgeschirmt.Eine
Berücksichtigung im Rahmen der Vorbelastung entfällt.

Entlang des Hafenweges haben sich im Laufe der Zeit innerhalb des als Gewerbegebiet festgesetzten
Bereiches Gastronomie mit Außengastronomieflächen etabliert. Die als maßgeblich zu betrachtenden
Schallquellen sind die Außengastronomieflächen. Diese werden in Abhängigkeit Außengastronomie-
flächen mit einem flächenbezogenen Schallleistungspegel für Biergärten von 66 dB(A) pro m? als

potentielle Vorbelastung in die Berechnungen eingestellt.

In der folgenden Tabelle sind die Ergebnisse der Vorbelastung in Bezug auf die für das vorliegende

Plangebiet als relevant einzustufenden Immissionsorte dargestellt.

Tabelle 7: Vorbelastung (VB) der als maßgeblich eingestuften Anlagen gemäß TALärm, Vergleich mit
den Immissionsrichtwerten
Immissionsort IRWr Lorve Diff. IRWN Lon.ve Diff.
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)
PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 65 46.7 8.3 50 44.0 6.0
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 65 58.0 70 50 44.0 6.0
PO2a/ OSMO-Areal (MU 63 44.8 82 45 38.8 6.2
PO2b/ OSMO-Areal (MU 63 44.6 8.4 45 33.7 1.3
PO2c/ OSMO-Areal (MU 63 43.7 9.3 45 31.9 3.1
PO3a/ OSMO-Areal (MU 63 55.6 7.4 45 31.5 3.5
PO3b/ OSMO-Areal (MU 63 42.3 20.7 45 29.3 5.7
PO3c/ OSMO-Areal (MU 63 43.5 9.5 45 29.9 5.1
PO4a/ OSMO-Areal (MU 63 56.1 6.9 45 34.0 1.0
PO4b/ OSMO-Areal (MU 63 46.3 6.7 45 29.1 5.9
PO4c/ OSMO-Areal (MU 63 43.2 9.8 45 29.5 5.5
PO4d/ OSMO-Areal (MU 63 42.9 20.1 45 29.2 5.8
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 60 42.3 77 45 29.0 6.0
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 60 33.6 26.4 45 28.0 70
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 60 42.5 75 45 31.9 3.1
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Immissionsort IRWr Love Diff. IRWN Len.ve Diff.
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)
IPO6 Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 65 43.2 21.8 50 30.7 19.3
IPO7 Köhlweg 37 (WA) 55 44.8 10.2 40 31.4 8.6
IPO8 Nieberdingstraße 11 (MI) 60 40.3 19.7 45 28.7 16.3
IPO9 MKI Stadthaus 60 31.6 28.4 45 - -
IPIO MK2 Stadthaus 60 32.5 27.5 45 - -
IP11 Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 43.0 17.0 45 - -
IP12 Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 42.9 17.1 45 - -

4.3.2 Ermittlung der Emissionskontingente

Die Ermittlung der zulässigen Emissionskontingente Lex erfolgt für Teilflächen, die sich in Anlehnung an die

DIN 45691 aus den örtlichen Gegebenheiten, d.h. an Grundstücksgrenzen und Betriebsgrenzen ergeben.

Die jeweiligen Emissionskontingente Lex in dB(A) der Teilflächen werden dann unter Berücksichtigung der
Flächengröße und des iterativ in Hinblick auf die maßgeblichen Immissionsorte zur Tages- und Nachtzeit

ermittelten Schallleistungspegels Lwa wie folgt errechnet:

Lxxi=Lwai- 10 log (Fi/ Fo) in dB(A)

Hierbei ist:

i = 1 bis n (Anzahl der Teilflächen),

Fi = Flächengröße der i-ten Teilfläche in m?
Fo = Bezugsfläche 1 m2.

In Hinblick auf die Nutzbarkeit der zukünftigen Sondergebietsfläche SO Heizkraftwerk wird das für den
Bestandsbetrieb erforderliche Emissionskontingent zuzüglich der Erweiterungsflächen als gegebene
Vorbelastung für die Übrigen nördlich des Kanals befindlichen Teilflächen festgesetzt. Im südlichen Bereich
werden die Sondergebietsflächen SO Bau- und Gartenmarkt und SO Baustoffhandel entsprechend ihrer

tatsächlichen Nutzung berücksichtigt.

4.4 Sondergebiete als gegebene Nutzungen innerhalb des Geltungsbereiches
4.4.1 Emissionsermittlung

Für den Betrieb des Heizkraftwerkes der Stadtwerke Münster GmbH liegen Berechnungen der Immissions-
situation für den derzeitigen Bestand aber auch für unterschiedliche Erweiterungsmöglichkeiten vor.

Detaillierte Ergebnisse sind dem Bericht 3 65209 vom 18.08.2009 zu entnehmen. Auf Grundlage dieser

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Berechnungen wird nachfolgend für die Fläche der Stadtwerke Münster GmbH ein Emissionskontingent
nach den Vorgaben der DIN 45691 ermittelt, dass mit den Ergebnissen der Ausbreitungsrechnung und der
in der Vergangenheit durchgeführten Immissionsmessungen für die maßgeblichen Immissionsorte nördlich
des Kraftwerkes deckungsgleich ist. Die Berechnungen berücksichtigen dabei lediglich den Kraftwerk-

betrieb. Die anderweitigen Betriebsvorgänge auf der Fläche sind als schalltechnisch irrelevant einzustufen.

Für die Sondergebiete Bau- und Gartenmarkt und Baustoffhandel werden aufgrund der typischerweise
innerhalb des Tageszeitraums stattfindenden Betriebsbedingungen wie die Stellplatznutzung durch Kunden

sowie Liefervorgänge die Emissionskontingente ermittelt.

Für die Sondergebietsflächen werden die folgenden Emissionskontingente Lex in dB(A) zugrunde gelegt.
Aufgrund des kontinuierlich zur Tages- und Nachtzeit stattfindenden Betriebes des Kraftwerks wird das für
die immissionskritiichere Nachtzeit ermittelte Kontingent auch für die Tageszeit übernommen. Dabei stellen
die 54 dB(A) das Kontingent dar, was dem derzeitigen Stand entspricht. Mit einem Zusatzkontingentvon 3
dB steht den Stadtwerken eine Erweiterungsoption zur Verfügung. Diese Variante bildet die Grundlage der

folgenden Untersuchung.

Tabelle 8: Emissionskontingente für die Sondergebietsfläche TF10/11 und TF25/26
Flächen- Teilgebietsfläche Emissionskontingent
Bez. in m? Bestand
Tag Nacht
Lex in dB(A) Lex in dB(A)
TF_10 (HKW
Bestandsfläche) 33.200 57 57
TF_11 (HKW
Erweiterungsfläche) 6.600 54 54
TF_25 27.370 60 35
TF_26 9.090 60 35
Die Zuordnung der Teilflächen innerhalb des Plangebietes ist der folgenden Abbildung zu entnehmen.

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Abbildung 4 Lage der Sondergebietsflächen Heizkraftwerk (TF_11/TF_12), Bau- und Gartenmarkt( TF_25)
und Baustoffhandel (TF_26)

4.4.2 Ergebnisdarstellung und Beurteilung

Unter Berücksichtigung der in der Tabelle 8 dargestellten Emissionskontingente L«x in dB(A) errechnen sich
an den in Abbildung 2 dargestellten Immissionsorten folgende Immissionsanteile Log und Lcs,n in dB(A) aus
den Sondergebiets-Flächen für die Tages- und Nachtzeit.

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Tabelle 9: Immissionsanteile Sondergebietsflächen und Vergleich mit den Immissionsrichtwerten der
TALärm
Immissionsort IRWr Leer, Diff. IRWN Loen Diff.
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)
Bestand Bestand

PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 65 45.0 20.0 50 44.7 5.3
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 65 44.3 20.7 50 43.6 6.4
PO2a/ OSMO-Areal (MU 63 43.4 19.6 45 42.2 2.8
PO2b/ OSMO-Areal (MU 63 42.0 21.0 45 39.9 5.1
PO2c/ OSMO-Areal (MU 63 41.0 22.0 45 37.8 72
PO3a/ OSMO-Areal (MU 63 37.4 25.6 45 37.3 77
PO3b/ OSMO-Areal (MU 63 40.2 22.8 45 39.9 5.1
PO3c/ OSMO-Areal (MU 63 40.9 22.1 45 38.5 6.5
PO4a/ OSMO-Areal (MU 63 35.8 27.2 45 35.8 92
PO4b/ OSMO-Areal (MU 63 33.0 30.0 45 32.9 2.1
PO4c/ OSMO-Areal (MU 63 40.5 22.5 45 38.3 6.7
PO4d/ OSMO-Areal (MU 63 40.1 22.9 45 37.4 7.6
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 60 38.0 22.0 45 37.3 77
POS5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 60 29.2 30.8 45 26.9 8.1
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 60 38.1 21.9 45 37.2 78
PO6 Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 65 40.7 24.3 50 36.3 3.7
PO7 Köhlweg 37 (WA) 55 43.7 11.3 40 31.5 8.5
PO8 Nieberdingstraße 11 (MI) 60 47.8 12.2 45 33.3 1.7
PO9 MK1 Stadthaus 60 54.8 5.2 45 -
P10 MK2 Stadthaus 60 50.9 9.1 45 -
P11 Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 40.8 19.2 45 -
P12 Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 40.4 19.6 45 -

Anhand der Ergebnisse wird deutlich, dass durch die Sondergebietsnutzungen an den untersuchten

Immissionsorten die Immissionsrichtwerte zur Tageszeit und Nachtzeit um mindestens 5 dB(A) unterschritten

werden.

4.5 Vorhandene und geplante gewerbliche Nutzungen innerhalb des Geltungsbereiches

Für die neben dem Sondergebiet SO Heizkraftwerk, dem Sondergebiet SO Bau- und Gartenmarkt, dem
Sondergebiet SO Baustoffhandel und der Feuerwache sind im Plangebiet noch weitere bestehende bzw.

konkret geplante Betriebe aber auch solche, die in absehbarer Zeit aufgegeben werden, vorhanden.

Im Folgenden werden die durch Akteneinsicht und Vor-Ort-Besichtigung in Zusammenarbeit mit dem
Planungsamt ermittelten gewerblichen Grundstücksnutzungen innerhalb des Plangebietes in Gänze zur

Orientierung graphisch und tabellarisch dargestellt.

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Abbildung 5: Lage der Grundstücksnutzungen im Geltungsbereich

In den folgenden Tabellen sind die Grundstücksnutzungen entsprechend der in den Abbildungen

vorgenommenen Nummerierungen aufgeführt.

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Tabelle 10: Langfristig bestehende und verbleibende Anlagen und Betriebe
Adresse Nutzer Nutzung
1 | Am Mittelhafen 8 Stadtwerke Warmwasserspeicher

Rhenus-/Flecht-

Straße 2

2 | Am Mittelhafen 10 . . Theater, Ausstellung, Archiv, Büronutzung
heimspeicher
3 | Am Mittelhafen 14 Beratungsunfernehmen Büronutzung
Cronos
4 | Am Mittelhafen 16 Firmensitz Superbiomarkt Büronutzung mit Tiefgarage
5 | Am Mittelhafen 20 Bio-Käserei Söbbeke Schaukäserei & Büronutzung
6 | Am Mittelhafen 30-36 Lehnkering GmbH Leerstand nach endgültiger Räumung des
früheren Gefahrstofflagers
Geplante Nutzung: Geplante Nutzung:
7 | Am Mittelhafen 40-44 B-Side Kulturzentrum gewerbliche und kulturelle Nutzung
Ruderverein Halle für Boote, Büronutzung
. Geplante Nutzung: Geplante Nutzung:
8 | Am Mittelhafen 46 RB F . . . ri R
Cibaria GmbH Okologisch-biologische Vollkornbäckerei
Bis Ende Dezember 2017: Büronutzung,
9 | Am Mittelhafen 56a Citie GmbH Betriebsleiterwohnungen, Lagerhallen
danach Abriss des Gebäudes
10 | Am Mittelhafen 56 - keine Nutzung
11 | Am Mittelhafen 58 Privat Lagerhalle
12 | Am Mittelhafen 11-33 Stadtwerke GuD-Kraftwerk, Lagerplatz
R Geplante Nutzung: Erweiterung Stadtwerke,
13 | Am Mittelhafen 43 Stadtwerke zukünftige SO-Kraftwerksfläche
14 | Am Mittelhafen 55 Postverteilzentrum Post-Zustellstützpunkt
15 | Am Mittelhafen 63-67 | FYrocityfest GbmH, Steffi Lagerhalle, Tonstudio
Stephan
Geplante Nutzung: Geplante Nutzung: Gastronomie, Club-
16 | Hafengrenzweg 27 Heaven, Dockland Betrieb, Büronutzung
Dermasence
17 | Hafengrenzweg 3-5 Medizinische Hautpflege Lagerplatz, Handel
18 | Hafengrenzweg 3 Crossfit48 Fitnessstudio, Parkplatz
19 | Hafengrenzweg 11-19 Tepper Aufzüge Büronutzung, Außendienst, Produktion
20 | Hafengrenzweg - keine Nutzung
27 | Theodor-Scheiwe- Bauhaus Bauhaus

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LE u Su vu | u EB BB EBEE BE 5
Sachverständige für Immissionsschutz

auch Toxizentrale

Adresse Nutzer Nutzung
heodor-Scheiwe-
22 Straße 2 Bauhaus Abhollager
23 | Lütkenbecker Weg OSMO / Cordes Brachfläche, langfristige Erweiterungsfläche
24 | Lütkenbecker Weg OSMO / Cordes Produktion, Abfüll- und Lagerbereiche,
Bürogebäude
25 | Lütkenbecker Weg Emo-Log GmbH Lager
26 | Lütkenbecker Weg Atlas-Paletten e.K. Palettenlager- und Reparatur
27 | Lütkenbecker Weg Flaschenpost GmbH Getränkelager
28 | Lütkenbecker Weg Hausverwaltung Osmo Lager, Büro
29 | Lütkenbecker Weg Kleidwerk Textildruck
30 | Lütkenbecker Weg Jugendhilfe Andante Hilfeleistungen für Kinder, Jugendliche und
GmbH Familien
Marokkanisch-
31 | Lütkenbecker Weg slamische Religions- Gebetsräume
gemeinschaft
32 | Lütkenbecker Weg Kletterfabrik Vertikal- Kletterschule
Labor Münster
33 | Lütkenbecker Weg Macei a for your Lager
34 | Lütkenbecker Weg Robert Schröder GmbH Dachdeckerbetrieb
u Stadtteilauto Carsharing Rn
35 | Lütkenbecker Weg Münster GmbH Kfz-Innenreinigung
Lignum
Handelsgesellschaft für
36 | Lütkenbecker Weg 8 Bau- und Holzfachmarkt
Einrichtungsbedarf mbH
& Co.KG
37 | Lütkenbecker Weg 8 Tischlerei Grimme in Containern eingerichtete Tischlerwerkstatt
38 | Lütkenbecker Weg 8 Einzelperson, Lagerfläche
verschiedene Firmen
39 | Lütkenbecker Weg 6 MID Moborec Technik Motorradwerkstatt (umgezogen)
40 | Lütkenbecker Weg 6 Büronufzung, darunter verschiedene Büronutzungen

Gutachten-Nr.:

Projekt:

05 0634 17-1

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Textteil - Langfassung
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BEE EEE EEE EDEEBEEEEN DM
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n der folgenden Abbildung erfolgt eine als sinnvoll erachtete Zuordnung der Teilflächen entsprechend der
Grundstücks- bzw. Betriebsnutzungen.

Abbildung 6: Lage der kontingentierten Flächen

Für die in Abbildung 6 dargestellten Grundstücke ergeben sich aufgrund der Bestandsbelastung der
Sondergebietsflächen (orange) sowie einer Erweiterungsoption für die Stadtwerke in Hinblick auf die im
Umfeld befindlichen und die Nutzbarkeit bestimmenden maßgeblichen Immissionsorte folgende iterativ
ermittelten Emissionskontingente. Ebenfalls Berücksichtigung bei der Ermittlung fanden die derzeitigen
Festsetzungen in den Bebauungsplänen unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungsprinzips.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 34 von 58

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BEE EEE EEE EDEEBEEEEN DM
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Abbildung 7: Emissionskontingente Hafen Süd
2

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Abbildung 8: Emissionskontingente Hafen Ost

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 35 von 58

Tabelle 11: Emissionskontingente der Gewerbeflächen innerhalb des Geltungsbereiches, Variante
Stadtwerke mit Erweiterungspotential

Flächen- Teilgebiets- Emissionskontingent Gesamtschallleistungs-
Bezeich- fläche pegel der Flächen
nung in m? tagsüber nachts tagsüber nachts

Lek in dB(A) Lex in dB(A) Lwa in dB(A) Lwa in dB(A)

F_0O 1850 65 50 97.7 82.7
F_O1 3300 65 50 00.2 85.2
F_02 3580 65 50 00.5 85.5
F_03 2560 66 50 00.1 84.1
F_04 4150 66 50 02.2 86.2
F_05 6440 67 45 05.1 83.1
F_06 5580 67 45 04.5 82.5
F_07 3710 67 45 02.7 80.7
F_08 3730 67 45 02.7 80.7
F_09 7660 66 45 04.8 83.8
F_10 33100 57 57 02.2 102.2
FI 6400 54 54 92.1 92.1
F_12 5050 67 50 04.0 87.0
F_13 3600 66 50 01.6 85.6
F_14 4750 66 50 02.8 88.8
F_15 7180 67 50 05.6 88.6
F_16 1840 67 50 99.7 82.7
F_17 7750 66 50 04.9 88.9
F_18 2870 67 50 01.6 84.6
F_19 4830 67 50 03.8 86.8
F_20 2080 67 50 00.2 83.2
F21 27570 66 51 10.4 95.4
F22 16000 66 52 08.0 94.0
F_23 14530 66 50 07.6 91.6
F24 66500 66 51 14.2 99.2
F_25 27370 60 35 04.4 79.4
F_26 9090 60 35 99.6 74.6
F27 48450 60 43 06.9 89.9

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Langfassung

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Unter Berücksichtigung der in Tabelle 11 dargestellten Emissionskontingente Lex in dB(A) errechnen sich an
den in Abbildung 2 dargestellten Immissionsorten folgende Immissionsanteile Loser und Lce,n in dB(A) aus den

Sondergebiets-Flächen für die Tages- und Nachtzeit.

Tabelle 12: Gesamtbelastung aus den Sondergebietsflächen und Gewerbeflächen als
Zusatzbelastung, Vergleich mit den Immissionsrichtwerten
Immissionsort IRWr Loer, Diff. IRWN Loen Diff.
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)

PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 65 56.4 8.6 50 46.0 4.0
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 65 58.2 6.8 50 45.5 4.5
PO2a/ OSMO-Areal (MU 63 59.5 3.5 45 44.8 0.2
PO2b/ OSMO-Areal (MU 63 59.2 3.8 45 44.0 1.0
PO2c/ OSMO-Areal (MU 63 58.8 42 45 43.9 1.1

PO3a/ OSMO-Areal (MU 63 49.8 13.2 45 38.0 70
PO3b/ OSMO-Areal (MU 63 54.6 8.4 45 41.2 3.8
PO3c/ OSMO-Areal (MU 63 57.4 3.6 45 42.8 2.2
PO4a/ OSMO-Areal (MU 63 49.8 13.2 45 37.0 8.0
PO4b/ OSMO-Areal (MU 63 49.1 13.9 45 34.8 10.2
PO4c/ OSMO-Areal (MU 63 56.2 6.8 45 41.8 3.2
PO4d/ OSMO-Areal (MU 63 55.1 79 45 40.8 42
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 60 49.7 10.3 45 38.6 6.4
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 60 39.9 20.1 45 28.4 16.6
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 60 51.7 8.3 45 39.1 5.9
PO6 Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 65 64.2 0.8 50 48.6 1.4
PO7 Köhlweg 37 (WA) 55 55.0 0.0 40 39.8 0.2
PO8 Nieberdingstraße 11 (MI) 60 54.4 3.6 45 39.1 5.9
PO9 MK1 Stadthaus 60 58.3 1.7 45 - -

P10 MK2 Stadthaus 60 57.2 2.8 45 - -

P11 Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 59.4 0.6 45 - -

P12 Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 59.7 0.3 45 - -

Anhand der Ergebnisse wird deutlich, dass die gewerbliche Nutzung des Bereiches Hafens Süd zur Tages-
und Nachtzeit durch die Immissionsorte des Osmo Areals (IP2a bis IP4c) sowie durch die östlich
angrenzende Kleingartenanlage limitiert wird. Für die Nutzungen des Bereiches Hafen Ost hingegen sind
die limitierenden Immissionsorte der IP& Wohnheim Lütkenbecker Weg 2 und der IP7 Köhlweg 37 sowie zur

Tageszeit die Kleingartenanlage.

Die Auswirkung dieser Immissionsorte zeigt sich insbesondere in der Form, dass für die Teilflächen mit dem
geringsten Abstand zu diesen Orten geringe Emissionskontingente vergeben werden. Dieses ist dem

Ausbreitungsverhalten von Schall geschuldet, der mit zunehmender Entfernung zur Quelle abnimmt. In

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Bezug auf die Teilflächen bedeutet das, dass auch eine Einschränkungen weiter von den Immissionsorten
entfernt liegender Flächen nicht zwangsläufig zu einer Erhöhung der zulässigen Schallabstrahlung von
Teilflächen, die näher an den Immissionsorten liegen, führt. Dieses ist insbesondere bei der Darstellung der
als Planungsinstrument dienenden Vergabe von Emissionskontingenten der Fall, da zu deren Festlegung
ausschließlich die Schallreduktion über das Abstandsmaß herangezogen wird. Weitere den Schall
reduzierende Faktoren wie etwa auf dem Ausbreitungsweg befindliche Abschirmungen, eine meteorolo-
gische oder bodenabhängige Dämpfung, gehen nicht in die Betrachtungen ein. Dieses ist jedoch bei

einem späteren Baugenehmigungsverfahren heranzuziehen.

Von der Vergabe von Zusatzkontingenten ist nach Prüfung der gegebenen Situation im vorliegenden Fall
abzusehen. Ursächlich dafür ist, dass aufgrund der Lage der schalltechnischen Situation im
Immissionsbereich keine zuverlässige Aussage hinsichtlich des im Bebauungsplan z.B. über Sektoren
einzutragenden Wertes bzw. Zusatzkontingentes getroffen werden kann. Durch die Festsetzungen der im
anschließenden Baugenehmigungsverfahren als maßgeblich zu berücksichtigenden Immissionsorte regelt

sich eine mögliche richtungsabhängige Mehrzulässigkeit darüber hinaus von selbst.

Im Rahmen der Überplanung des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes Nr. 541 Teilbereich | Stadthafen
sind die festgesetzten Emmissionskontingente nunmehr als Zusatzbelastung zu betrachtenden. Da durch die
festgesetzten Kontingente die Immissionsrichtwerte an den untersuchten Immissionsorten teilweise
ausgeschöpft werden, ist gemäß TALÄrm eine Betrachtung bzw. Einstellung der Vorbelastung in die
Untersuchung erforderlich. Im Folgenden ist die an den untersuchten Immisisonsorten prognostizierte

Gesamtbelastung dargesetellt.

Tabelle 13: Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelastung Leer und Gesamtbelastung zur Tageszeit,
Vergleich mit den Immissionsrichtwerten
Immissionsort IRWr L.1.ve Leer, LT
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)
PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 65 46.7 56.4 56.8
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 65 58.0 58.2 61.1
PO2a/ OSMO-Areal (MU 63 44.8 59.5 59.6
PO2b/ OSMO-Areal (MU 63 44.6 59.2 59.3
PO2c/ OSMO-Areal (MU 63 43.7 58.8 58.9
PO3a/ OSMO-Areal (MU 63 55.6 49.8 56.6
PO3b/ OSMO-Areal (MU 63 42.3 54.6 54.8
PO3c/ OSMO-Areal (MU 63 43.5 57.4 57.6
PO4a/ OSMO-Areal (MU 63 56.1 49.8 57.0
PO4b/ OSMO-Areal (MU 63 46.3 49.1 50.9
PO4c/ OSMO-Areal (MU 63 43.2 56.2 56.4
PO4d/ OSMO-Areal (MU 63 42.9 55.1 55.4
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 60 42.3 49.7 50.4
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Immissionsort

IRWr L.1.ve Leer, LT

dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 60 33.6 39.9 40.8
PO5c/ Hafenweg 15 (MI) 60 42.5 51.7 52.2
PO6 Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 65 43.2 64.2 64.2
IPO7 Köhlweg 37 (WA) 55 44.8 55.0 55.4
PO8 Nieberdingstraße 11 (MI) 60 40.3 54.4 54.6
PO? MKI Stadthaus 60 31.6 58.3 58.3
P10 MK2 Stadthaus 60 32.5 57.2 57.2
P11 Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 43.0 59.4 59.5
P12 Kleingartenanlage (tags wie MI) 60 42.9 59.7 59.8

Tabelle 14:

Darstellung Vorbelastung (VB), Zusatzbelastung Lesen und Gesamtbelastung zur Nachtzeit,

Vergleich mit den Immissionsrichtwerten

Immissionsort

IRWn L.nve Lsen, LrN

dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)
PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 50 46.7 48.1 50
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 50 58.0 47.8 50
IPO2a/ OSMO-Areal (MU) 45 44.8 45.8 45
PO2b/ OSMO-Areal (MU 45 44.6 44.4 45
PO2c/ OSMO-Areal (MU 45 43.7 44.2 45
PO3a/ OSMO-Areal (MU 45 55.6 38.9 45
PO3b/ OSMO-Areal (MU 45 42.3 41.5 45
PO3c/ OSMO-Areal (MU 45 43.5 43.0 45
PO4a/ OSMO-Areal (MU 45 56.1 38.8 45
PO4b/ OSMO-Areal (MU 45 46.3 35.8 45
PO4C/ OSMO-Arecl (MU 45 43.2 42.0 45
PO4d/ OSMO-Areal (MU 45 42.9 41.1 45
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 45 42.3 39.1 45
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 45 33.6 31.2 45
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 45 42.5 39.9 45
PO6 Wassersportwohnheim Weg 2 (GE) 50 43.2 48.7 50
IP07 Köhlweg 37 (WA) 40 44.8 40.4 40
PO8 Nieberdingstraße 11 (MI) 45 40.3 39.5 45
PO? MKI Stadthaus 45 31.6 - 45
P10 MK2 Stadthaus 45 32.5 - 45
P11 Kleingartenanlage (tags wie MI) 45 43.0 - 45
P12 Kleingartenanlage (tags wie MI) 45 42.9 - 45

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Bei Berücksichtigung der im weiteren Umfeld befindlichen gewerblichen Anlagen, die der Beurteilung
durch die TA Lärm unterliegen, zeigt sich, dass aufgrund der an den maßgeblichen Immissionsorten IP7
Köhlweg 3 und IP2a (Hafengrenze Osmo-Areal) vorliegenden Ausschöpfung des Orientierungs- bzw.
Immissionsrichtwertes durch den Teilbereich | Stadthafen I die Orientierungswerte der DIN 18005 um bis zu

1 dB(A) überschritten werden können.

4.6 Nachweis der Nutzbarkeit, Beschreibung der Emissionsansätze

Im Folgenden soll für die o.a. Gewerbebetriebe der Erhalt der Nutzungssicherheit geprüft werden. Für

aktuell derzeit noch nicht gewerblich genutzte Flächen ist dies nicht erforderlich.

Bereich Hafen Süd
TF_01 Rhenus/Flechtheimspeicher, Am Mittelhafen 10
Aufgrund der mischgebietstypischen Nutzungen im Flechtheimspeicher sind keine Konflikte hinsichtlich der

zur Verfügung stehenden Kontingente gegeben.

TF_02 Beratungsunternehmen Cronos, Am Mittelhafen 14
Aufgrund der mischgebietstypischen Nutzungen des Beratungsunternehmens sind die zur Verfügung

stehenden Kontingente ebenfalls ausreichend.

TF_03 Firmensitz Superbiomarkt, Am Mittelhafen 16
Aufgrund der mischgebietstypischen Nutzungen dieser Teilfläche durch den Firmensitz Superbiomarkt sind

hier ebenfalls keine Konflikte hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Kontingente gegeben.

TF_04 Bio-Käserei Söbbeke, Am Mittelhafen 20

Die Schaukäserei und Büronutzung der Käserei Söbbeke wird in drei Schichten an 7 Tagen in der Woche
betrieben werden. Relevante schallabstrahlende Aggregate sind zur Nachtzeit, insbesondere durch die frei
aufgestellten Kühl- und Lüftungsaggregate, gegeben. Die Einhaltung der festgesetzten Eimissionskontin-

gente wurde durch eine schalltechnische Untersuchung nachgewiesen.

TF_05 Lenkering GmbH, Am Mittelhafen 30-36
Die Nutzungen sind aufgegeben. Nachfolgende Nutzungen sind bei Nachweis der Emissionskontingente

zulässig.

TF_06 Ruderverein, B-Side Kulturzentrum, Am Mittelhafen 40-44

Für die geplante Nutzung als Ruder bzw. Kulturstätte ist das Kontingent zur Tageszeit ausreichend. Zur
Nachtzeit kann eine Nutzung nur sichergestellt werden, wenn z.B. Musiksession o. Ä. nicht außerhalb des
Gebäudes und insbesondere nicht in Ausrichtung zum Kanal stattfinden. Dieses ist entsprechend zu

untersuchen.

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TF_08 Citie GmbH, Am Mittelhafen 56/56a
Die Nutzungen werden bis Ende 2017 aufgegeben. Nachfolgende Nutzungen sind bei Nachweis der

Emissionskontingente zulässig.

TF_12 Postverteilzentrum, Am Mittelhafen 55
Für den Post-Zustellstützpunkt, der durch die Zu- und Auslieferungsvorgänge mittels Lkw und Pkw im Tages-

und Nachtzeitraum charakterisiert ist, liegt ein schalltechnischer Nachweis der Zulässigkeit vor.

TF_13 Eurocityfest GmbH, Am Mittelhafen 63-67
Für die auf dieser Teilfläche befindliche Nutzung einer Lagerhalle und dem Tonstudio durch die Eurocityfest

GmbH sind keine Konflikte hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Kontingente gegeben.

TF_14 Dockland, Hafengrenzweg 27

Für die geplante Nutzung Heaven, ein Gastronomie- und Clubbetrieb mit anteiliger Büronutzung liegt ein
schalltechnisches Gutachten im Rahmen der Baugenehmigung vor. Aufgrund der Anpassung der
nachtzeitlichen Emissionskontingente der Fläche kann die geplante Nutzung im Rahmen des nunmehr zur

Verfügung stehenden Kontingentes realisiert werden.

TF_15 Dermasence Medizinische Hautpflege, Hafengrenzweg 3-5

Die Nutzung der Teilfläche durch die Firma Dermasence beschränkt sich schwerpunktmäßig auf den
Tageszeitraum. Für die Nutzung des Grundstückes als Produktions- und Lagerbereich sowie für Büro und
Mitarbeiterparkplätze steht im Tageszeitraum ein ausreichendes Kontingent zur Verfügung. Insbesondere
durch die Anordnung des Betriebes liegen die schalltechnisch relevanten Lärmquellen wie die Lade-

rampen in Hinblick auf die maßgeblichen Immissionsquellen abgeschirmt.

TF_16 Crossfit48, Hafengrenzweg 3
Die Nutzung der Teilfläche durch das Fitnesstudio Crossfit48 beschränkt sich schwerpunktmäßig auf den
Tageszeitraum. Für die Nutzung des Grundstückes sowie für die Besucher- und Mitarbeiterparkplätze steht

im Tageszeitraum ein ausreichendes Kontingent zur Verfügung.

TF_17/18 Tepper, Hafengrenzweg 11-19

Die Firma Tepper betreibt an ihrem Standort Anlagen zur Herstellung von Aufzügen. Der Betrieb ist
entsprechend der Produktionsart als Maschinenbaubetrieb einzustufen. Relevante Emissionen werden
durch die Arbeiten im Innern der Werkhallen sowie durch den Lkw-Verkehr zur Anlieferung von Werkstoffen
und zur Abholung von Produkten erzeugt. Äquivalent zur Firma Dermasence steht dem schwerpunktmäßig
im Tageszeitraum stattfindenden Betrieb ein ausreichendes Kontingent zur Verfügung. Insbesondere durch
die Anordnung des Betriebes liegen die schalltechnisch relevanten Lärmquellen wie die Lieferzone in

Hinblick auf die maßgeblichen Immissionsquellen abgeschirmt.

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Bereich Hafen Ost

Für den Bereich östlich des Kanals zeigte sich, dass sich auf den Grundstücken (Scheiwe/Lignum) zum Teil
eine Vielzahl verschiedener Firmen mit ganz unterschiedlicher schalltechnischer Relevanz befindet. Im
Rahmen der Prüfung werden die in dem Teilbereich befindlichen Betriebe nicht mehr hinsichtlich ihrer

anteiligen Nutzung, sondern in Gänze in die Berechnungen eingestellt.

TF_21, Lütkenbecker Weg 10

Auf dem Grundstück befindet sich die Firma Emo-Log, ein kleines Logistikunternehmen/Schuh-
verteilzentrum. Nach Betreiberangaben werden derzeitig im Ein-Schicht-Betrieb (7:00 bis 18:00 Uhr) i.d.R.
werktags 5 - 10 LKW abgefertigt. Eine zukünftige Erweiterung auf einen Zweischichtbetrieb wird angestrebt.

Die Andienung erfolgt kanalseitig/straßenseitig.

Die Firma Atlas Paletten ist ein Palettenreparaturbetrieb. Dabei werden die angekauften Paletten repariert,
gesäubert und anschließend wieder verkauft. Nach Betreiberangaben werden derzeitig im Ein-Schicht-
Betrieb (7:00 bis 18:00 Uhr) i.d.R. werktags ca. 8LKW abgefertigt. Die Andienung erfolgt dabei
straßenseitig. Die auf den Tageszeitraum beschränkte Reparatur umfasst schalltechnisch relevante

Geräusche, die durch den Einsatz von Nagelschussgeräten, Kompressoren und Sägen verursacht werden.

Die Firma Stadtteilauto betreibt auf dem Grundstück in einem Teilstück der Halle einen auf den
Tageszeitraum (8:00 bis 17:00 Uhr) beschränkten Kfz-Aufbereitungsbetrieb. Stündlich ist mit ca. 5 Kfz zu

rechnen. Die Andienung erfolgt straßenseitig.

Die Firma Flaschenpost betreibt auf dem Grundstück im südöstlichen Bereich dieser Halle einen
Getränkelieferservice. Dabei erfolgt die Anlieferung mittels Lkw seitlich an der nördlichen Gebäudeseite,
die Auslieferung mittels Kastenwagen straßenseitig. Die Betriebszeiten sind mit Mo - So von 9:00 - 21:00 Uhr

angegeben.

Die Robert Schröder GmbH betreibt auf dem Grundstück einen Dachdeckerbetrieb. Dabei erfolgt die
Anlieferung des Materials mittels Lkw an der südlichen Gebäudeseite. Die Betriebszeiten sind mit werktags

von 7:00 - 16:00 Uhr angegeben.

Für die in der Moschee befindlichen Gebetsräume, die Jugendhilfe Andante, die Hausverwaltung Osmo,
die Kletterfabrik, den Internethandel Maoci teaware, die Firma Kleidwerk Textildruck sind lediglich Kunden-

bzw. Mitarbeiterfahrzuge zu berücksichtigen.

Für die derzeitigen Nutzungen, die ausschließlich innerhalb des Tageszeitraumes genutzt werden, ist das

Flächenkontingent sowohl im Bestand als auch für zukünftige Nutzungen ausreichend bemessen.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Langfassung
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TF_22 Lignum Handelsgesellschaft für Bau- und Einrichtungsbedarf mbH & Co.KG, Lütkenbecker Weg 8

Bei der Firma Lignum handelt es sich um einen Holzfachmarkt mit a) Einzelhandelsbereich, b) Holz- und
Metallbeschichtung/-verarbeitung (mit Abluftanlagen zur Gebäudeseite), c) Zuschneidebereich für Privat-
kunden sowie d) Großhandel für Firimenkunden. Die Öffnungszeiten sind mit werktags 9:00 - 18:30 Uhr

anzugeben. Derartige Betriebe sind durch Kunden- und Anlieferungsvorgänge zu charakterisieren.

Für die derzeitigen Nutzungen, die ausschließlich innerhalb des Tageszeitraumes stattfinden, ist das

Flächenkontingent sowohl im Bestand als auch für zukünftige Nutzungen ausreichend bemessen.

TF_23 Lütkenbecker Weg 8/6

Auf dem Grundstück befindet sich in Containern eingerichtet die Tischlerei Grimme. Hierbei handelt es sich
um eine Tischlerwerkstatt mit klassischem Tagbetrieb ohne zugehörige Außenfläche. Der Standort MTD
Motorrad Technik Dreier wurde aufgegeben, ist daher nicht zu berücksichtigen. Die auf dem Gelände
befindliche Halle wird durch verschiedene kleinere Einzelpersonen/Firmen als Kleinstlagerfläche benutzt.
Das auf dem Grundstück befindliche Bürogebäude ist durch verschiedene Nutzer angemietet, darunter

auch Taxizentrale inkl. Parkplätze.

Für die derzeitigen Nutzungen, die mit Ausnahme des Lkw-Parkplatzes und der Taxizentrale ausschließlich
innerhalb des Tageszeitraumes genutzt werden, ist das Flächenkontingent sowohl im Bestand als auch für

zukünftige Nutzungen ausreichend bemessen.

TF_24 Lütkenbecker Weg 12 OSMO, Cordes

Die Firma Cordes betreibt die Herstellung von Farben und Lacken. Um einen Nachweis der weiter-
reichenden Nutzbarkeit der kontingentierten Flächen nicht nur für den bestehenden sondern auch für eine
geplante Erweiterung zu erbringen, wurde am 23. April 2015 ein Besichtigungs- und Messtermin

durchgeführt.

Aus der Berechnung lässt sich feststellen, dass die zugrunde gelegten Emissionskontingente sowohl für den
Bestandsbetrieb als auch bei einer Bestandserweiterung ausreichen. In Hinblick auf eine zukünftige
Erweiterung, insbesondere in den Nachtzeitraum, sollte aber im Hinterkopf behalten werden, dass die
Wohnbebauung des Köhlweges und des Vereinsheims des Wassersportvereins für die Firma auch jetzt
schon rechnerisch den limitierenden Faktor darstellt. Daher sollten lärmrelevante Schallquellen, wie etwa
Ladezonen oder neu geplante Auslässe von Absaugungen, hinsichtlich ihrer Lage immer möglichst

abgeschirmt und nach dem Stand der Technik realisiert werden.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Langfassung
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4.7 Vorschlag für Festsetzungen zum Schallschutz im Bebauungsplan

Emissionskontingente tags und nachts:

Flächen- Teilgebiets- Emissionskontingent Gesamtschallleistungs-

Bezeich- fläche pegel der Flächen

nung in m? tagsüber nachts tagsüber nachts

Lek in dB(A) Lex in dB(A) Lwa in dB(A) Lwa in dB(A)

F_0O 1850 65 50 97.7 82.7
F_O1 3300 65 50 00.2 85.2
F_02 3580 65 50 00.5 85.5
F_03 2560 66 50 00.1 84.1
F_04 4150 66 50 02.2 86.2
F_05 6440 67 45 05.1 83.1
F_06 5580 67 45 04.5 82.5
F_07 3710 67 45 02.7 80.7
F_08 3730 67 45 02.7 80.7
F_09 7660 66 45 04.8 83.8
F_10 33100 57 57 02.2 102.2
FI 6400 54 54 92.1 92.1
F_12 5050 67 50 04.0 87.0
F_13 3600 66 50 01.6 85.6
F_14 4750 66 50 02.8 88.8
F_15 7180 67 50 05.6 88.6
16 1840 67 50 99.7 82.7
F17 7750 66 50 04.9 88.9
F_18 2870 67 50 01.6 84.6
F_1? 4830 67 50 03.8 86.8
F_20 2080 67 50 00.2 83.2
r21 27570 66 51 10.4 95.4
F22 16000 66 52 08.0 94.0
F23 14530 66 50 07.6 91.6
F_24 66500 66 51 14.2 99.2
F25 27370 60 35 04.4 79.4
F26 9090 60 35 99.6 74.6
F27 48450 60 43 06.9 89.9

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Langfassung

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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n dem Plangebiet sind nur Anlagen und Betriebe zulässig, deren Geräusche die in der oben dargestellten
abelle angegebenen Emissionskontingente Lek nach DIN 45 691 weder tags (6 bis 22 Uhr) noch nachts
22 bis 6 Uhr) Überschreiten.

Die Prüfung der Einhaltung erfolgt nach DIN 45 691:2006-12, Abschnitt 5.

Ein Vorhaben erfüllt auch dann die schalltechnischen Festsetzungen des Bebauungsplanes, wenn der

eilbeurteilungspegel einer Fläche den Immissionsrichtwert an den maßgeblichen Immissionsorten um

mindestens 15 dB unterschreitet.

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Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 45 von 58

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5 Verkehrslärmeinwirkungen
5.1 Beschreibung des Vorhabens

m Rahmen der Bauleitplanung war der schalltechnische Immissionsschutz in Hinblick auf die außerhalb des
Plangebietes befindlichen Geräuschauellen (Straßen-und Wasserverkehr) sowie die durch die Neuplanung
öffentlicher Verkehrsflächen (Theodor-Scheiwe-Straße/Hafengrenzweg) zu erwartenden Verkehrslärm-
immissionen wie in Abbildung 2 dargestellt, zu prüfen. Der östlich verlaufende Schienenverkehr ist

hinsichtlich seiner Lage und Frequentierung zur Tageszeit eher untergeordnet.

Abbildung 9: Lage der Verkehrsflächen Straßen (schwarz/gelb) und Wasserstraße (türkisfarben)

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5.2 Beschreibung der Emissionsansätze

Im Folgenden werden die auf das Plangebiet einwirkenden Verkehrslärmimmissionen (Straße/Schiene/
Wasserstraße) für die Strecken wie in Abbildung 1 dargestellt ermittelt. Das Rechenverfahren für die
Ermittlung von Lärmpegeln an Straßen- und Wasserstraßen wird durch die DIN 180051? vorgegeben und in
den Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen RLS 90'3 näher beschrieben. Für die Schienenwege gilt die
Schall03 [2012].

5.3 Beschreibung der Emissionsansätze Straßenverkehr

Der Schallemissionspegel Lm.s einer Straße wird nach den RLS 90 aus der durchschnittlichen täglichen
Verkehrsstärke DTV, dem Lkw-Anteil p in % sowie Zu- und Abschlägen für unterschiedliche Höchst-

geschwindigkeiten, Straßenoberflächen und Steigungen >5 % berechnet.

Grundlage für die Ermittlung der Schallemissionen sind Angaben zu Verkehrsstärken sowie zu den Anteilen
des Schwerverkehrs und zur prozentualen Aufteilung des Verkehrs auf den Tages- und den Nachtzeitraum
aus der aktualisierten Verkehrsuntersuchung Masterplan Stadthäfen Münster vom Juli 2017 der Stadt

Münster für den Prognosehorizont 2030.

Die Eingangsdaten für die Emissionsberechnungen und die hieraus berechneten Emissionspegel Lm.: für den
Tages- und Nachtzeitraum sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Im vorliegenden Fall wird für die
Straßen die höchst zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h auf den innerstädtischen Straßen sowie die
höchst zulässige Geschwindigkeit von 70 km/h auf der B51 berücksichtigt. Für alle Straßenabschnitte wird
von einem Fahrbahnbelag aus nicht geriffeltem Gussasphalt, Asphaltbeton oder Splittmastix ausgegangen,

für den der Korrekturwert Dsto = 0 dB beträgt.

Für die durch Lichtzeichen geregelten Kreuzungen des Albersioher Weges wurde entsprechend der RLS 90

programmintern ein Zuschlag für die erhöhte Störwirkung berücksichtigt.

12 DIN 18005-1: Schallschutz im Städtebau - Teil 1: Grundlagen und Hinweise für die Planung, Juli 2002
13 Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen, Ausgabe 1990. Eingeführt durch das Allgemeine Rundschreiben
Straßenbau Nr. 8/1990 des Bundesministers für Verkehr, Bonn, den 22. Mai 1990. Berichtigter Nachdruck Februar 1992

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 47 von 58

Tabelle 15: Straßenverkehr, bezogen auf den Prognosehorizont 2030

Nr. Straßenbezeichnung und DIV MT MN PT PN v MFrefl | LME LME

Abschnitt Pkw/Lk . T N
[Kfz/24h] | [Kfz/h] | [Kfz/h] [1%] [71 w [dB] | [dB(A)] | [dB(A)]
T/N
[km/h]

Str_01 Albersloher Weg L596 TS1 19300 1158 154.4 8.7 87 50 0.0 66.0 57.2

Str_02 | Hafenweg TS1 bis 7200 432 79.2 10.0 3.0 50 0.0 62.1 51.9
Bernhard-Ems Straße

Str_03 | Hafenweg TS2 bis Soester 4700 282 51.7 10.0 3.0 50 3.2 60.3 50
Straße

Str_04 | Hafenweg TS3 bis 2200 132 24.2 10.0 3.0 50 3.2 57.0 46.8
Dortmunder Straße

Str_05 | Hafenweg TS5 bis Ende 1900 114 20.9 10.0 3.0 50 2.4 56.3 46.1

Str_06 | Albersloher Weg TS2 bis 24600 1476 196.8 8.7 87 50 0.0 67.0 58.3
Lippstädter Straße

Str_07 | Albersloher Weg TS3 bis 16300 978 130.4 8.7 87 50 0.0 65.3 56.5
Am Hawerkamp

Str_08 | Kiesekamps Mühle TS1 bis 2800 168 30.8 17.0 17.0 50 0.0 59.7 52.4
Parkhaus

Str_09 | Kiesekamps Mühle TS2 ab 1500 90 16.5 17.0 17.0 50 0.0 57.0 49.6
Parkhaus

Str_10O | Kiesekamps Mühle TS3 bis 800 48 8.8 10.0 3.0 50 0.0 52.6 42.4
Am Mittelhafen

Str_11 Kiesekamps Mühle TS3 bis 600 36 6.6 17.0 17.0 50 0.0 53.0 45.7
Hafengrenzweg

Str_12 | Hafengrenzweg 2100 126 23.1 17.0 17.0 50 0.0 58.5 51.1

Str_13 | Hafengrenzweg bis Am 1600 96 17.6 17.0 17.0 50 0.0 57.3 49.9
Mittelhafen

Str_14 | Hafengrenzweg ab Am 3100 186 34.] 17.0 17.0 50 0.0 60.2 52.8
Mittelhafen bis

Str_15 | Albersloher Weg von 18700 1122 149.6 9.3 9.3 50 0.0 66.0 57.3
Kiesinger Mühle bis
Theodor-Scheiwe Str.

Str_l6 | Albersloher Weg von 30800 1848 246.40 8.4 8.4 50 0.0 67.9 59.2
Theodor-Scheiwe Str. bis
B51

Str_17 | B51 Auffahrtsbereich 50000 3000 550 6.4 6.4 70 0.0 73.5 66.1

Str_18 |B51 Nordost 50000 3000 550 6.4 6.4 70 0.0 71.5 64.1

Str_19 | Albersloher Weg von B51 37200 2232 520.8 8.4 8.4 50 0.0 68.7 62.4

Str_20 | Lütkenbecker Str. TS1 B51 3500 210 38.5 1.2 1.2 50 0.0 55.0 47.6
bis Theodor-Scheiwe Str.

Str_21 Theodor-Scheiwe Str. bis 10700 642 117.7 8.1 8.1 50 0.0 63.2 55.9
Lütkenbecker Weg

Str_21 Theodor-Scheiwe Str. bis 7600 456 83.6 2.9 2.9 50 0.0 59.4 52.1
Lütkenbecker Weg

Gutachten-Nr.:

Projekt:

05 0634 17-1

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Nr. Straßenbezeichnung und DIV MT MN PT PN V MfFrefl | LME LME
Abschnitt Pkw/Lk . T N
[Kfz/24h] | [Kfz/h] | [Kfz/h] [1%] [71 w [dB] | [dB(A)] | [dB(A)]
T/N
[km/h]
Str_22 | Lütkenbecker Str. TS2 ab 10700 642 117.7 1.7 1.7 50 0.0 60.2 52.8
Theodor-Scheiwe Str.
Str_23 | Schillerstraße TS1 bis 12000 720 132 1.7 1.7 50 0.0 60.7 53.3
Ewaldistraße
Str_24 | Schillerstraße TS12 von 9700 582 106.7 1.7 1.7 50 2.4 59.7 52.4
Ewaldistraße bis
Hansaring
Str_25 | HansaringTS1 von Schiller 14500 870 159.50 10.0 3.0 50 2.0 65.2 54.9
Str. bis Emdener Str.
Str_26 | Hansaring TS2 von 15400 924 169.40 10.0 3.0 50 2.2 65.4 55.2
Emdener Str. bis
Dortmunder Str.
Str_27 | Hansaring TS3 von 14500 870 203 25.0 45.0 50 2.2 68.2 64.2
Dortmunder Str. bis
Soester Str.
Str_28 | Hansaring TS4 von 15200 912 167.2 10.0 3.0 50 2.2 65.4 55.1
Soester Str. bis Albersioher
Weg
Str_29 | Soester Straße 2900 174 31.9 10.0 3.0 50 3.2 58.2 48
Str_30 | Bernhard-Ernst Straße 500 30 5.5 10.0 3.0 50 3.2 50.5 40.3
Str_31 Dortmunder Straße 2400 144 26.4 10.0 3.0 50 3.2 59.3 49.1
Str_32 | Hafengrenzweg 2500 150 27.5 12.5 12.5 50 12.5 58.2 50.8
Hierbei ist:
DIV die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke in Kfz/24 h,
M die maßgebende stündliche Verkehrsstärke in Kfz/h,
p der prozentuale Anteil des Schwerverkehrs am durchschnittlichen täglichen Verkehrsaufkommen in %,
v die für den betreffenden Straßenabschnitt zulässige Höchstgeschwindigkeit in km/h für Pkw und Lkw,
jedoch mindestens 30 km/h und höchstens 80 km/h für Lkw und 130 km/h für Pkw,
Ims der Mittelungspegel nach den RLS 90.
5.4 Beschreibung der Emissionsansätze Wasserstraße

Wenn keine Messergebnisse vorliegen, kann gemäß DIN 18005-1 Kapitel 7.4 die Schallimmission von
gewerblichem Schiffsverkehr auf Flüssen und Kanälen nach der RLS 90 berechnet werden, indem für die
Berechnung an Stelle eines Motorschiffes, Schleppzuges oder Schubverbandes 3LKW mit einer

Geschwindigkeit von 80 km/h (entspricht einem Lm.e = 52 dB(A)) angenommen werden.

In der folgenden Abbildung ist eine Zusammenfassung der in den letzten Jahren auf dem Dortmund-Ems-

Kanal verkehrenden Fahrzeuge dargestellt.

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Schleuse Münster Anzahl der Fahrzeuge ab 2002
(eb 2013 SV ohne zusätzliche Aufsummierung der Schubleichter; 2015 noch nicht abschließend;)
25.000 -
20.000 nn
©
= 15.000
=
5
n
=
N 10.000
5
<
5.000
0 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 | 2012 2013 2014 | 2015
Summe 19.252 19.374 21.487 19.138 19.710 21.466 19.965 19.252 21.130 20.154 | 18.228 17.879 | 18,617 | 4.004
MS+SV 186.047 15.969 18.259 15.738 16.344 18.192 16.721 15.254 16.795 16.419 | 14.824 14.707 15.045 | 3.748
sonstige 759 810 633 679 712 581 629 1.249 1.577 er | 796 894 | 785 T 202
=Sportboote 2.446 2.595 2.595 2.721 2.654 2.693 2.615 2.749 2.758 2.754 | 2.608 2.278 2ara7 | 54
‚Anteil der Sportboote 13% 13% 12% 14% 13% 13% 13% 14% 13% 14% |. 14% | 13% 15% 1%
asvV 360 560 647 789 1.042 703 712 967 „1.176 662 I 594 | 355 335 72
aMS 15.687 15.409 17.612 14.949 15.302 17.489 15.949 14.287 15.619 156.757 | 14.230 14.352 14.710 3.675

Abbildung 10: Anzahl und Zusammensetzung der Sc

hiffe, bezogen auf ein Kalenderjahr

Zur Berechnung der durch den Schiffsverkehr zu erwartenden Geräuscheinwirkungen wurde die Anzahl der

Schiffe für das Jahr 2014 zugrunde gelegt. Ausgehend von 250 Betriebsjahrestagen ergeben sich somit für

einen Tag gemittelte 75 Schiffsbewegungen. Es wurde davon ausgegangen, dass 10% der Schiffe

innerhalb des Nachtzeitraumes unterwegs sind. Somit ist im Tageszeittaum im Mittel von 4 Schiffs-

bewegungen pro Stunde im Nachtzeitraum von | Schiffsbewegung pro Stunde auszugehen. In Anlehnung

an die DIN 18005 sind diese mittleren Stundenpegel zu verdreifachen. Folgende Eingabeparameter gehen

in die Berechnungen ein.

Tabelle 16: Wasserstraßenverkehr, bezogen auf Grundlage des Jahres 2014
Nr. Bezeichnung und DIV MT MN PT/N V LME LME
Abschnitt Pkw/Lkw T N
[Schiffäqui- | [Schiffäqui- | [Schiffäqui- | [%] T/N [dB(A)] | [dB(A)]
valent/24h] | valent /h] | valent /h] [km/h]
S_01 | Dortmund Ems Kanal 222 12 3 100 80 57.7 51.6

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5.5 Beschreibung der Emissionsansätze Schienenverkehr

Die in den Berechnungen berücksichtigten Belastungszahlen der angrenzenden Bahnlinie beruhen auf
Angaben der Deutschen Bahn AG und auf Grundlage der Schall 03 [2012]. Dabei werden in Hinblick auf
eine ausreichende Prognosesicherheit die im Folgenden für den Prognosehorizont 2025 dargestellten
Personen- und Göüterverkehre für die Beurteilung der Verkehrslärmsituation berücksichtigt. Keine
Betrachtung findet die eventuell geplante Ertüchtigung der WLE Trasse für den Personenverkehr. In Hinblick
auf die vorliegende Verkehrssituation führt dieses aufgrund der im Verhältnis zu dem übrigen Verkehr
geringen Schallemissionen jedoch nicht zu anderen Ergebnissen. Die Ermittlung der Emission erfolgt

getrennt für den Tages- und Nachtzeitraum (Lwar/Lwan in dB(A)).

Tabelle 17: Schienen-Belastungszahlen der DBAG, Prognosehorizont 2025
Strecke _Zugart | Fahrzeugkategorie Anzahl Anzahl Max. zulässige| Lwar Lwa,n
Fahrzeuge | Fahrzeuge | Geschwindigkeit |in dB(A) in dB(A)
Tag Nacht km/h
S2200_GZ_E 7b. ELOK_SB 5 8 00 63 68
S2200_GZ_E Ob. GW_VK 120 192 00 76 8
S2200_GZ_E 0a. GW_GGK 30 48 00 75 80
S2200_GZ_E Of. KW_KS 30 48 00 71 76
S2200_GZ_E De. KW_GGK 5 8 00 68 73
S2200_GZ_E 7b. ELOK_SB 5 8 20 64 69
S2200_GZ_E Ob. GW_VK 120 192 20 77 82
S2200_GZ_E 0a. GW_GGK 30 48 20 76 8
S2200_GZ_E Of. KW_KS 30 48 20 72 77
S2200_GZ_E De. KW_GGK 5 8 20 69 74
S2200_RV_ET 5b. E_TZUG_SBAHN_RS 64 16 20 77 74
S2200_RV_E 7b. ELOK_SB 32 6 20 72 67
S2200_RV_E 9b. RZW_SB 160 30 20 78 74
S2200_ICE 1. HGV_IK 30 2 20 69 60
S2200_ICE 2. HGV_MS 180 12 20 74 65
S2200_IC_E 7b. ELOK_SB 42 6 20 73 67
S2200_IC_E 9b. RZW_SB 504 72 20 84 78
S2200_AZ/D_E 7b. ELOK_SB 4 2 20 63 63
S2200_AZ/D_E 9b. RZW_SB 48 24 20 73 73
S2000_GZ_E 7b. ELOK_SB 21 19 00 69 72
S2000_GZ_E 10b. GW_VK 504 456 00 82 85
S2000_GZ_E 10a. GW_GGK 126 114 00 8 84
S2000_GZ_E 10f. KW_KS 126 114 00 77 79
S2000_GZ_E 108. KW_GGK 21 19 00 74 77
S2931_GZ_E 7b. ELOK_SB 7 5 00 64 66
S2931_GZ_E 10b. GW_VK 168 120 00 78 79
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Strecke _Zugart | Fahrzeugkategorie Anzahl Anzahl Max. zulässige| Lwar Lwa,n
Fahrzeuge | Fahrzeuge | Geschwindigkeit |in dB(A) in dB(A)
Tag Nacht km/h
S2931_GZ_E 100. GW_GGK 42 30 100 77 78
S2931_GZ_E 10f. KW_KS 42 30 100 72 74
S2931_GZ_E 10e. KW_GGK 7 5 100 69 71
S2931_RV_E 7b. ELOK_SB 60 6 100 74 67
S2931_RV_E 9b. RZW_SB 300 30 100 80 73
S2931_RV_ET 5b. E_TZUG_SBAHN_RS 31 7 100 72 69
S2265_RV_VT 6. V_Triebzug 55 5 60 73 65
S2265_RV_VT 6. V_Triebzug 16 (0) 60 67 {0}
5.6 Ermittlung der Geräuschimmissionen und Diskussion der Untersuchungsergebnisse

5.6.1 Beschreibung des Berechnungsverfahrens

Die Berechnung der Schallimmissionen durch den Straßen- und Schienen und Schiffverkehrs erfolgt nach
dem Berechnungsverfahren der RLS 90 und der Schall 03 unter Berücksichtigung der in Abschnitt 5.3 und
Abschnitt 5.4 genannten Berechnungsgrundsätze. Hierzu wird das Programmsystem MAPANDGIS der

Kramer Software GmbH, St. Augustin, in seiner aktuellen Softwareversion (1.1.3.4) verwendet.

Die Berechnung der Geräuschimmissionen im Plangebiet erfolgt in Form von Schallimmissionsplänen
flächenmäfßig in einem festgelegten Raster. Der Orientierungswert für Kerngebiete (MK) und Gewerbe-
gebiete von tagsüber 65 dB(A) ist durch den Farbwechsel rot/dunkelrot und der Orientierungswert von

nachts 55 dB(A) durch den Farbwechsel braun/orange gekennzeichnet.

5.7 Untersuchungsergebnisse und Beurteilung der Geräuschimmissionen

Um die Wohn- bzw. Arbeitsqualität innerhalb des Plangebietes sicherzustellen, wurden die auf das
Plangebiet einwirkenden Verkehrslärmimmissionen ermittelt. Die Ergebnisse der Berechnungen sind im

Anhang in Form von Schallimmissionsplänen wie folgt dokumentiert:

Seite 17: Geräuschimmissionen durch Straßenverkehr/Schiene/Wasser im Tageszeitraum im Bereich

des 2. Obergeschosses ohne Lärmminderungsmaßnahmen

Wie aus den Schallimmissionsplänen im Anhang Seite 17 zu ersehen ist, werden im Nahbereich der
Albersioher Weg und der B51 die gebietsspezifischen schalltechnischen Orientierungswerte der DIN 18005

überschritten.

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5.8 Schallschutzmaßnahmen für das Plangebiet

Dass die mit der Eigenart eines Baugebietes oder einer Baufläche verbundenen Erwartungen an den
Schallschutz erfüllt sind, wird durch die Einhaltung der Orientierungswerte in der Norm DIN 18005'*
ausgedrückt. In vorbelasteten Gebieten, insbesondere bei vorhandener Bebauung, bei bestehenden
Verkehrswegen und in Gemengelagen, lassen sich die Orientierungswerte oft nicht einhalten. Sind
Überschreitungen der Orientierungswerte festzustellen, sollte möglichst ein Ausgleich durch geeignete
Maßnahmen gesichert werden. Im Allgemeinen ist dabei der aktive Lärmschutz an der Emissionsquelle dem
passiven Lärmschutz an den Gebäuden Vorrang zu geben. Im vorliegenden Fall ist in Hinblick auf die
Sicherung von Arbeitsräumen im Gebäudeinnern der Immissionsschutz durch entsprechende bauliche

Maßnahmen am Gebäude zu erbringen.

5.8.1 Anforderungen an die Schalldämmung von Außenbauteilen

In der Einführungsbekanntmachung zur Norm DIN 410915 sind „maßgebliche Außenlärmpegel“ genannt, bei
deren Erreichen bzw. Überschreiten der Nachweis ausreichender Schalldämmung der Außenbauteile

erforderlich ist. Sie betragen in der Tageszeit:

66 dB(A) bei Büroräumen etc.

Hierbei wird unterstellt, dass die Geräuschbelastung im Nachtzeitraum so deutlich absinkt, dass auch die
Anforderungen an Schlafräume nachts mit i.d.R. um 10. dB niedrigeren zulässigen Rauminnenpegeln
(s. z.B. VDI 2719) eingehalten werden.

Die nachfolgende Tabelle entspricht der Tabelle 7 der DIN 4109. Darin ist für verschiedene Lärmpegel-
bereiche das erforderliche resultierende Schalldämm-Maß der Gesamtaußenfläche (erf. R'wres) für
Büroräume angegeben. Die angegebenen Schalldämm-Maße erf. Rwres gelten für die gesamte
Außenfassade eines Raumes, d.h. einschließlich Wandkonstruktion, Fenster, Rollladenkästen und ggf.

weiterer Bauteile.

\* DIN 18005-1, Beiblatt 1: Schallschutz im Städtebau; Berechnungsverfahren; Schalltechnische Orientierungswerte für
die städtebauliche Planung

15 Runderlass des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport vom 10.07.2002; II B 2 - 408 (MBl. NRW. 2002
5.916 / SMBI.NRW.2323)

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 53 von 58

Tabelle 18: Anforderungen an die Luftschalldämmung von Außenbaufeilen nach DIN 4109
Lärmpegel- Maßgeblicher Erforderliches Schalldamm-Maß
bereich Außenlärmpegel erf. R'w,res in dB

Büroräume und Ähnliches
j bis 55 dB[A) -
ll 56 - 60 dB(A) 30
Il 61-65 dB(A) 30
IV 66 - 70 dB(A) 35
V 71-75 dB(A) 40
VI 76-80 dB(A) 45
Vıl > 80 dB(A) 50
Das erforderliche Schalldämm-Maß der Fensterkonstruktionen lässt sich erst bei detaillierter Kenntnis der

weiteren Aufbauten ermitteln.

5.9 Hinweise und Vorschläge für Festsetzungen zum Schallschutz im Bebauungsplan

Zum Schutz vor Lärmeinwirkungen durch den Straßen-, Schienen und Schiffsverkehr werden bei einer

baulichen Errichtung oder baulichen Änderung von Räumen, die nicht nur zum vorübergehenden
Aufenthalt von Menschen bestimmt sind, passive Schallschutzmaßnahmen erforderlich. Die Lärmpegel-

bereiche zur Bestimmung des erforderlichen R'w,res des Außenbauteils sind zu kennzeichnen.

Lärmpegel- Maßgeblicher Beurteilungspegel Erforderliches

bereich Außenlärmpegel Tag Schalldämm-Maß erf.
R'wresin dB

Büroräume und

Ähnliches

) bis 55 dB(A) bis 52 dB(A) -

ll 56 - 60 dB(A) 53 - 57 dB(A, 30

Il] 61 - 65 dB(A) 58 - 62 dB(A 30

IV 66 - 70 dB(A) 63 - 67 dB(A, 35

V 71-75 dB(A) 68 - 72 dB(A, 40

V 71-75 dB(A) 68 - 72 dB(A, 40

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-1

Die Berechnung des resultierenden Schalldäömm-Maßes R’wres hat nach DIN 4109 zu erfolgen.

Textteil - Langfassung

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 54 von 58

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BEE EEE EEE EDEEBEEEEN DM
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Von den vorgenannten Festsetzungen kann abgewichen werden, wenn im Rahmen eines Einzel-
nachweises nach DIN 4109 ermittelt wird, dass durch die Errichtung vorgelagerter Baukörper oder sonstiger
baulicher Anlagen aufgrund der verminderten Lärmbelastung geringere Anforderungen an den Schall-
schutz resultieren.

5.10 Neubauabschnitt
Die schalltechnischen Berechnungen wurden dabei für die nachfolgend dargestellten und mit Nummern
gekennzeichneten Straßenabschnitte in Bezug auf die innerhalb des Neubauabschnittes befindlichen
mmissionsorte berücksichtigt.

1

Y

Abbildung 11: Lage des im Rahmen der Schallimmissionsprognose betrachteten Straßenneubaus sowie
der innerhalb des Abschnittes befindlichen Immissionsorte (Baugrenzen)

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Textteil - Langfassung
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 55 von 58

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Tabelle 19: Maßgebende Verkehrsmengen Neubau
Nr. Name DIV MT MN PT PN V Pkw LME LME
T/N T N
[Kfz/24h] | [Kfz/h] | [Kfz/h] [7] [7] [km/h] | [dB(A)] | [dB(A)]
str_12 Hafengrenzweg 2100 126 23.1 17.0 17.0 50 58.5 51.1
Str_21 Theodor-Scheiwe Str. | 7600 456 83.6 2.9 2.9 50 59.4 52.1

5.10.1 Ermittlung der Geräuschimmissionen und Diskussion der Untersuchungsergebnisse

Die Berechnung der Auswirkungen des Neubaus der Straßen erfolgt beispielhaft für die in Abbildung 11
dargestellten Immissionsorte. Die Immissionsorte liegen auf den Baugrenzen. Sie ensprechen somit der
Fassade, die durch den Straßenverkehrslärm am pontentiell am stärksten betroffenen ist. Die

Untersuchungen beziehen sich auf das erste Obergeschoss.

n den nachfolgenden Tabellen sind die Ergebnisse der punktuellen Berechnungen für die maßgeblichen
mmissionsorte dargestellt. Entsprechend der RLS9O sind Zwischenergebnisse und Pegeldifferenzen auf

0,1 dB(A) zu runden, die Gesamtbeurteilungspegel auf ganze dB(A) aufzurunden.

abelle 20: Gegenüberstellung der Immissionsgrenzwerte der 16. BImSchV und der Beurteilungspegel Lr
durch den Neubau der Straße für die maßgeblichen Immissionsorte innerhalb des
Neubauabschnittes

Immissionsort Geschoss IGW der Lin dB(A) Lin dB(A)
16.BlmSchV Neubau Differenz
in dB(A) Neubau/ IGW
Tag Nacht | Tag Nacht Tag | Nacht
P_NO1, 1.0G; MK 5.6 64 54 62 56 -1.4 1.2
P_NO2, 1.0G, GE 5.6 69 59 62 55 -6.7 4.1
P_NO3, 1.0G, GE 5.6 69 59 62 56 -6.3 -3.7
P_NOA4, 1.0G, GE 5.6 69 59 64 58 -4.1 -1.4
P_NOS, 1.0G, GE 5.6 69 59 65 58 -3.8 -1.1
P_NO6, 1.0G, GE 5.6 69 59 64 57 -5.0 -2.3
P_N07, 1.0G, GE 2.8 69 59 64 58 -4.2 -1.5
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Die Ergebnisse der Ermittlung der durch das auf dem Neubauabschnitt zu erwartende Verkehrsaufkommen

verursachten Beurteilungspegel an den innerhalb und außerhalb des Abschnittes befindlichen Immissions-

orten (siehe Tabellen 20/21) zeigen,

dass auf Grundlage der vorliegenden Verkehrsbelastungsdaten die gebietsspezifischen
Immissionsgrenzwerte der 16. BImSchV an den maßgeblichen Immissionsorten zur Tageszeit einge-
halten bzw. deutlich unterschritten werden. Aus dem Neubau ergeben sich somit keine
Ansprüche auf Schallschutz.

Zur Nachtzeit werden lediglich im MK-Gebiet die dafür geltenten Immissionsgrenzwerte
überschritten. Aufgrund der in dem MK-Gebiet vorhandenen und geplanten Nutzungen liegt

jedoch auch hier kein Anspruch auf Lärmschutz vor.

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Die Unterzeichner erstellten dieses Gutachten unabhängig und nach bestem Wissen und Gewissen.

Als Grundlage für die Feststellungen und Aussagen der Sachverständigen dienten die vorgelegten und im

Gutachten zitierten Unterlagen sowie die Auskünfte der Beteiligten.

Bericht verfasst durch: Geprüft und freigegeben durch:
. KK
Da .
Dipl.-Umweltwiss. Melanie Rohring Dipl.-Ing. Matthias Brun
Projektleiterin Stellvertretend Fachlich Verantwortlicher
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Tabellarische Emissionskataster

Grafische Emissionskataster

Dokumentation der Immissionsberechnungen
Immissionspläne

Lagepläne

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Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Anhang

Verzeichnis des Anhangs

Anhang
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A Tabellarische Emissionskataster

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Legende Emissionsberechnung TA Lärm/Berechnungen gemäß DIN ISO 9613-2

Zeichen Einheit | Bedeutung
Nr. _ Laufende Quellenortskennzahl
” Quellen mit gleichen Koordinaten (Höhe kann unterschiedlich sein) haben gleiche Nummern.
Kommentar - Textliche Beschreibung der Quelle
Gruppe = Bezeichnung der Quellengruppe
RW/HW m Koordinatenangabe
ke) m Höhe der Emissionsquelle
Index D = Quelle über Dach
DO dB Raumwinkelmaß
KT dB Zuschlag für Ton- und Informationshaltigkeit
Kl dB Zuschlag für Impulshaltigkeit
Lw/LmE aB(A) Schallleistungspegel der Quelle bzw. Mittelungspegel (RLS-90) der Quelle
Korrekturfaktor, nach Bedarf
num.Add. dB (bereits in Lw/LmE enthalten
Messabstand zur Quelle
Bez.Abst. m Die Eintragung ist Grundlage für die Berechnung des Schallleistungspegels. Wenn Eintragung = leer,
dann Emissionswert bereits berechnet.
Eintragung der Messfläche bzw. der Fläche des schallabstrahlenden Bauteils.
Messfl./Anz. m?/- Eintragung ist Grundlage für die Berechnung des Schallleistungspegels. Wenn Eintragung = leer,
“ ” dann Emissionswert bereits berechnet. Bei Fahrbewegungen gibt die Zahl die Anzahl der Fahrzeuge
auf der dazugehörigen Teilstrecke wieder.
Eintragung der Anzahl der Fahrzeuge auf der dazugehörigen Teilstrecke,
Anz. - getrennt nach Beurteilungszeiträumen
Wenn Eintragung = leer, dann Emissionswert bereits berechnet.
Minderungsmaßnahme an der Quelle.
MM dB Wenn die Eintragung = leer, bleibt die Minderungsmaßnahme bei der Berechnung
unberücksichtigt.
Einw.T min Einwirkzeit der Emissionsquelle
RWID _ Bezug zum verwendeten Schalldämmspektrum
nach Bedarf
Wenn Eintragung = 1, dann handelt es sich um die Berechnung kurzzeitiger
ST = Geräuschspitzen. Bei Eintragung = -1 ist die Quelle nicht in den Berech-
nungen berücksichtigt.

Bei den aufgelisteten Spalten ist zu beachten, dass je nach Projekt nicht alle Spalten für die Berechnungen genutzt
und entsprechend dokumentiert werden.

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-1

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Gewerbe
Variante Stadtwerke mit Erweiterungspotential, tag/nacht

Nr. IKommentar (Gruppe ha DO | Lw/LmE | Lw/LmE num. num. Bez. Messfl. MM Lw/Lp
T N Add.T Add.N | Abst. m’ Input

m daB | dB(A) dB(A) dB dB m ‚Anz. dB dB(A)

ITF_00 [TF_00 IN_50 dB(A) 10.0 0 82.7 82.7 0.0 0.0 1850.0 0 50.0
|TF_00 [TF_00 |T_65 dB(A) 10.0 0 97.7 977 0.0 0.0 1850.0 0 65.0
|TF_01 |Rhenus Flechtheimspeicher |T_65 dB(A) 10.0 0 100.2 100.2 0.0 0.0 3300.0 0 65.0
|TF_01 |Rhenus Flechtheimspeicher IN_50 dB(A) 10.0 0 85.2 85.2 0.0 0.0 3300.0 0 50.0
ITF_02 (Cronos Beratung IN_50 dB(A) 10.0 0 85.5 85.5 0.0 0.0 3580.0 0 50.0
ITF_02 (Cronos Beratung |T_65 dB(A) 10.0 0 100.5 100.5 0.0 0.0 3580.0 0 65.0
ITF_03 Superbiomarkt IN_50 dB(A) 10.0 0 84.1 84.1 0.0 0.0 2560.0 0 50.0
ITF_03 |Söbbeke /Superbiomarkt |T_66 dB(A) 10.0 0 100.1 100.1 0.0 0.0 2560.0 0 66.0
ITF_04 |Söbbeke /Superbiomarkt IN_50 dB(A) 10.0 0 86.2 86.2 0.0 0.0 4150.0 0 50.0
ITF_04 |Söbbeke /Superbiomarkt |T_66 dB(A) 10.0 0 102.2 102.2 0.0 0.0 4150.0 0 66.0
ITF_06 Lenkering GmbH |T_67 dB(A) 10.0 0 105.1 105.1 0.0 0.0 6440.0 0 67.0
ITF_06 Lenkering GmbH IN_45 dB(A) 10.0 0 83.1 83.1 0.0 0.0 6440.0 0 45.0
ITF_06 LLenkering Gefahrenlager wird aufgegeben |T_67 dB(A) 10.0 0 104.5 104.5 0.0 0.0 5580.0 0 67.0
ITF_06 LLenkering Gefahrenlager wird aufgegeben IN_45 dB(A) 10.0 0 82.5 82.5 0.0 0.0 5580.0 0 45.0
ITF_07 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei IN_45 dB(A) 100 0 80.7 80.7 0.0 0.0 3710.0 0 45.0
ITF_07 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei |T_67 dB(A) 10.0 0 102.7 102.7 0.0 0.0 3710.0 0 67.0
ITF_08 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei IN_45 dB(A) 10.0 0 80.7 80.7 0.0 0.0 3730.0 0 45.0
ITF_08 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei |T_67 dB(A) 10.0 0 102.7 102.7 0.0 0.0 3730.0 0 67.0
ITF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt |T_66 dB(A) 10.0 0 104.8 104.8 0.0 0.0 7660.0 0 66.0
ITF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt IN_45 dB(A) 10.0 0 83.8 83.8 0.0 0.0 7660.0 0 45.0
ITF_10 |GuD-Kw ITIN_57 dB(A) 10.0 0 102.2 102.2 0.0 0.0 33100.0 0 57.0
ITF_11 IHKW_Erweiterung ITIN_54 dB(A) 10.0 0 92.1 9.1 0.0 0.0 6400.0 0 54.0
ITF_12 PPostverteilzentr. IN_50 dB(A) 10.0 0 87.0 87.0 0.0 0.0 5050.0 0 50.0
ITF_12 PPostverteilzentr. |T_67 dB(A) 10.0 0 104.0 104.0 0.0 0.0 5050.0 0 67.0
ITF_13 Eurocityfest GmbH IN_50 dB(A) 10.0 0 85.6 85.6 0.0 0.0 3600.0 0 50.0
ITF_13 Eurocityfest GmbH |T_66 dB(A) 10.0 0 101.6 101.6 0.0 0.0 3600.0 0 66.0
ITF_14 DDockland Heaven IN_50 dB(A) 10.0 0 86.8 86.8 0.0 0.0 4750.0 0 50.0
ITF_14 DDockland Heaven |T_66 dB(A) 100 0 102.8 102.8 0.0 0.0 4750.0 0 66.0
ITF_15 DDermasence |T_67 dB(A) 10.0 0 105.6 105.6 0.0 0.0 7180.0 0 67.0
ITF_15 DDermasence IN_50 dB(A) 10.0 0 88.6 88.6 0.0 0.0 7180.0 0 50.0
ITF_16 DDermasence |T_67 dB(A) 10.0 0 99.7 97 0.0 0.0 1840.0 0 67.0
ITF_16 Crossfit48 IN_50 dB(A) 10.0 0 82.7 82.7 0.0 0.0 1840.0 0 50.0
ITF_17 [Tepper IN_50 dB(A) 10.0 0 88.9 88.9 0.0 0.0 7750.0 0 50.0
ITF_17 [Tepper |T_66 dB(A) 10.0 0 104.9 104.9 0.0 0.0 7750.0 0 66.0
ITF_18 Hafengrenzweg |T_67 dB(A) 10.0 0 101.6 101.6 0.0 0.0 2870.0 0 67.0
ITF_18 Hafengrenzweg IN_50 dB(A) 10.0 0 84.6 84.6 0.0 0.0 2870.0 0 50.0
ITF_19 Hafengrenzweg |T_67 dB(A) 10.0 0 103.8 103.8 0.0 0.0 4830.0 0 67.0
ITF_19 Hafengrenzweg IN_50 dB(A) 10.0 0 86.8 86.8 0.0 0.0 4830.0 0 50.0
ITF_20 Hafengrenzweg IN_50 dB(A) 10.0 0 83.2 83.2 0.0 0.0 2080.0 0 50.0
ITF_20 Hafengrenzweg |T_67 dB(A) 10.0 0 100.2 100.2 0.0 0.0 2080.0 0 67.0
ITF_21 |Scheiwe |T_66 dB(A) 10.0 0 1104 110.4 0.0 0.0 27570.0 0 66.0
ITF_21 |Scheiwe IN_51 dB(A) 10.0 0 95.4 94 0.0 0.0 27570.0 0 51.0
ITF_22 Lignum IN_52 dB(A) 10.0 0 94.0 94.0 0.0 0.0 16000.0 0 52.0
ITF_22 Lignum |T_66 dB(A) 10.0 0 108.0 108.0 0.0 0.0 16000.0 0 66.0
ITF_23 Lignum IN_50 dB(A) 10.0 0 91.6 91.6 0.0 0.0 14530.0 0 50.0
ITF_23 Lignum |T_66 dB(A) 10.0 0 1076 107.6 0.0 0.0 14530.0 0 66.0
ITF_24 (Cordes Il |T_66 dB(A) 10.0 0 1142 1142 0.0 0.0 66500.0 0 66.0
ITF_24 (Cordes Il IN_51 dB(A) 10.0 0 99.2 92 0.0 0.0 66500.0 0 51.0
ITF_25 ISO Bau- und Gartenmarkt |TIN_60/35 dB(A) 10.0 0 104.4 79.4 0.0 25.0 27370.0 0 60.0
ITF_26 Baustoffhandel |TIN_60/35 dB(A) 10.0 0 99.6 74.6 0.0 25.0 9090.0 0 60.0
ITF_27 [Erweiterungsfläche Cordes/Osmo |T_60 dB(A) 10.0 0 106.9 106.9 0.0 0.0 48450.0 0 60.0
ITF_27 [Erweiterungsfläche Cordes/Osmo IN_43 dB(A) 10.0 0 89.9 899 0.0 0.0 48450.0 0 43.0

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Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

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Verkehr

Emissionen Strasse/Schiff Gesamt

Nr. Name (ch. [ME [ME DIV B& MT MN PT PN WVPkw Vikw VPkw VLkw Dstro Bi Mrreft.

bst. |T att. 1 ff %

kB(A) KB(A) Ken kizin Kim % % kmin kmin kmih km kB kB
Str_01 lbersioher Weg L596 T81 9 | 660 | 572 Jısoo| 3 [me] 1a [a7 jer | 50 | 50 | 50 | so | 00 | 00 00
Str_02 Hafenweg TS1 bis Bernhard-Ems Straße 35] 91 | ss [700] 4 ]ja2] 70 |100|30 | 50 | 50 | 5 | 5 | 00 | 00 00
6tr_03 Hafenweg 52 bis Soester Straße 35 | 603 | 500 jamoo| 4 282 | 52 |100|30 | 50 | &0 | 50 | 50 | 00 | 00 32
6tr_04 Hafenweg T83 bis Dortmunder Strasse 35 | 570 | #68 2200| 4 [12] 2 jmo|30 | 50 | so | so | 5 | 00 | 00 32
[5tr_05 Hafenweg T85 bis Ende 35] 53 | #61 [too] 4 ja] 21 [10|30 | 50 | 50 | © | 5 | 00 | 00 24
Str_06 [Albersioher Weg 182 bis Lippstädter Straße 20 | 670 | 583 [2400| 3 jtare| tor |er |er | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
[5tr_07 lbersioher Weg T83 bis Am Hewerkamp] 2 | 653 | 565 J1esoo| 3 Tore | 10 jer er | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
Str_09_Kiesekamps Mühle T82 ab Parkhaus 5 | 570 | 46 |tsoo| # jo | 17 Tmmolızo| 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
Sr_10_Kiesekamps Mühle TS3 bis Am Mittelhafen 5 | 56 | 24 |oo| 4 ja | 9 j100130| 50 | so | 50 | so | 00 | 00 00
Str_11_Kiesekamps Mühle TS3 bis Hafengrenzweg 5 | 530 | 7 [oo | # | % | 7 Tmolıo| 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
Str_12 Hafengrenzueg 5 | 585 | 511 Jzmo| #4 j126 | 23 Tmmolızo| 50 | 50 | 50 | so | 00 | 00 00
Str_13_Hafengrenzweg bis Am Mittelhafen 5 | 53] #3 |too| # | | 18 |tmolızo| 50 | so | 50 | so | 00 | 00 00
Str_14 Hafengrenzweg ab Am Mittelhafen bis 5 | 602 | 528 [3100| # J1s6 | 34 Itmolızo| 50 | 50 | 50 | so | 00 | 00 00
Str_15 lbersioher Weg von Kiesinger Mühle bis Theodor- 20 | 660 | 573 j1er00| 3 Im22| 10 |o3 a3 | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
cheiwe Str.

tr_16 Albersioher Weg von Theodor-Scheiwe Sir.bis B51 20 | 673 | 502 jsosoo| 3 Tteas| 26 |84 [84 | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
5tr_19 lbersioher Weg von B51 20 | 687 | 824 jarzoo| 1 T22s2| 521 |84 [84 | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
Str_17 BS1 Auffahrisbereich 20 | 735 | 66.1 Jsoooo| 2 Tz000| so |64 [64 | 70 | vo | o | o | 00 | 00 00
Str_18 B51 Nordost 15 | 715 ] 641 ]jsoooo| 2 [zoo | 550 64 |64 | vo | vo | o | mo | 00 | oo 00
(5tr_22 Lütkenberger Str. T82 ab Theodeor-Schweiwe Str 35 | 602 | 528 [tool 4 je | me 17 17 | 50 | 0 | 5 | 50 | 00 | 00 00
6_23 Schilerstraße TS1 bis Ewaldistraße 35 | 07 | 533 [tool 4 [mo | 12 17 17 | 50 | so | 5 | 50 | 00 | 00 00
tr_24 |Schilerstraße TS12 von Ewaldistraße bis Hansaring 5 | 507 | 524 |sroo| # Js82 |1or 17 17 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 24
Str_25 HansaringTS1 von Schiller Str. bis Emdener Str. 5 | #52 ] 529 100] 4 |ero | 10 [100130 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 20
(Str_26 Hansaring T82 von Emdener Str. is Dorimunder Str 5 | 654] 552 10] #4 |824 | 19 [100] 30 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 22
Str_27 Hansaring T83 von Dortmunder Str. bis Soester Str. 5 | 682 | 642 j1400| 1 jero | 203 2501450] 50 | 50 | 50 | so | 00 | 00 22
Sr_28 Hansaring TS4 von Soester Str. bis Ibersioher Weg 5 | 654 ] 551 [15200] # |812 | 1er [100130 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 22
6_29 oester Straße 3 | 582 | 40 |2o00| #4 j17ra | 32 J100|30 | 50 | so | 50 | 0 | 00 | 00 32
Sr_30 Bemhard-Ernst Straße 3] 505 | 03 |500 | # | 30 | 6 j100]30 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 32
Str_20 Fütkenberger Sir. TS1 B51bis Theodeor-Schweiwett. | 3.5 | 550 | 476 3500| 4 |210 | so 11212 | 50 | so | 50 | 50 | 00 | 00 00
6ir_20 [ütkenberger Sir. TS1 B51bis Theodeor-Schweiwestt. | 35 | 550 | 476 [00] 4 |2m| se [12 |12 | 5 | 50 | 50 | 50 [00 | 00 00
Sir_20 [ütkenberger Sir. TS1 B51bis Theodeor-Schweiwestt. | 35 | 550 | 476 |s00| 4 |2m0 | se 1212 | 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
Str_20 Fütkenberger Sir. TS1 B51bis Theodeor-Schweiwestt. | 3.5 | 550 | 476 3500| 4 |z210 | so 11212 | 50 | so | 50 | 50 | 00 | 00 00
[5tr_08 Kiesekamps Mühle T81 bis Parkhaus 5 | 507 | 524 J2eoo | # j1es | 37 Tmmolızo| 50 | 50 | 50 | so | 00 | 00 00
Str_21 |Theodor-Scheiwe Str. is Lükenbecker Weg 5 | #32 | 559 jmoroo| #4 je | 11 |81 |eı | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 00
Sr_31 Dortmunder Straße 35 | 503 | 1 [zoo] #4 [1a] 26 [10030 | 50 | 50 | 50 | 50 | 20 | 00 32
Str_21 [Theodor-Scheiwe Str. bis Lükenbecker Weg 5 | 504 | 521 |rooo| # ja | ea |28]28 | 50 | so | 50 | 0 | 00 | 00 00
Str_21 |Theodor-Scheiwe Str. is Lükenbecker Weg 5 | 504 | 521 |roo| #4 ja | ea |29]29 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 00
61_32 Hafengrenzweg 5 | 582 | 508 |2500| 4 |150 | 28 112517125] 50 | s0 | 50 | 50 | 00 | 00 00
6.01 chifle 1977 516 ]23]| 2 | 2 | 3 jmooltooo| 0 | | 0 | | on | 00 00
Neubauabschnitte Straße
Nr. Name [Achs.] IME | LME [DIV I Str. [MT MN [PT PN [VPkw]VLkwfVPkw]VLkwiDsto] Ste. MFrefi.

Abst.| T N Gatt. Titın|ıN %

m | dB(A) | dB(A) Iktzi24 Kfzih |Ktzm | % | % | kmm | kmih | km | kmih | dB dB

h

Str_12 Hafengrenzweg 5 | 585 | 511 |2100| 4 [126 | 23 tmojızo| 50 | 50 | 50 | 50 | 00 | 00 00
r_21 [Theodor-Scheiwe Str. bis Lükenbecker Weg 5 | 504 | 521 |rooo| # ja6 | ea |28]28 | 50 | so | 50 | so | 00 | 00 00
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 5 von 44

Emissionen Schiene

Name TypiD Fahrzeugart Anzahl Anzahl Anzahl wi wii v
Tag Nacht ‚Achsen Tag Nacht
[dB(A)] [dB(A)] [km/h]
62200_6Z_E 1 7b.ELOK_SB 5.0000 8.0000 4 630 680 100
6220062 E 1 Tob. GW_YK 120.0000 192.000 4 760 810 100
6220062 E 1 102. GW_GCK 30.0000 48.0000 4 750 800 100
6220062 E 1 Tot.KWKS 30.0000 48.0000 4 710 760 100
6220062 E 1 T0s.KW_GCK 5.0000 8.0000 4 680 730 100
6220062 E 1 7b.ELOK_SB 5.0000 8.0000 4 640 690 120
6220062 E 1 TOb. GW_YK 120.0000 192.000 4 770 320 120
62200_6Z_E 1 108. GW_GCK 30.0000 48.0000 4 760 810 120
6220062 E 1 Tot. KWKS 30.0000 48.0000 4 720 770 120
6220062 E 1 Ts. KW_GCK 5.0000 8.0000 4 690 740 120
62200. RV_ET 1 5b. E_TZUG_SBAHNRS 64.0000 16.0000 10 770 740 120
62200. RV_E 1 7b.ELOK_SB 32.0000 6.0000 4 720 670 120
62200 RV_E 1 %.RZW_SB 16.0000 30.0000 4 780 740 120
[52200_ICE 1 T.HGV_TK 30.0000 2.0000 4 690 600 120
[52200_ICE 1 2.HCV_NS 180.0000 12.0000 4 740 650 120
[52200_IC_E 1 7b.ELOK_SB 42.0000 6.0000 4 730 670 120
152200_IC_E 1 %.RZW_SB 504.0000 72.0000 4 340 780 120
[52200_AZID_E 1 7b.ELOK_SB 4.0000 2.0000 4 630 630 120
[52200_AZID_E 1 %.RZW_SB 48.0000 24.0000 4 730 730 120
5200062 E 2 7b.ELOK_SB 21.0000 19.0000 4 690 720 100
52000_GZ_E 2 To. GW_VK 504.000 456.000 4 820 850 100
200062 E 2 108. GW_GCK 126.000 14.0000 4 810 340 100
5200062 E 2 Tot. KWKS 126.0000 14.0000 4 770 790 100
6200062 E 2 T0s.KW_GCK 21.0000 19.0000 4 740 770 100
6293162. E 3 7b.ELOK_SB 7.0000 5.0000 4 640 660 100
6203162 E 3 Tob. GW_YK 168.0000 120.000 4 780 790 100
6293162 E 3 102. GW_GCK 42.0000 30.0000 4 770 780 100
6293162. E 3 Tor. KWKS 42.0000 30.0000 4 720 740 100
6203162 E 3 Ts. KW_GCK 7.0000 5.0000 4 690 710 100
SO RV_E 3 7b.ELOK_SB 60.0000 6.0000 4 740 670 100
S2O3I_RV_E 3 %.RZW_SB 300.0000 30.0000 4 800 730 100
S2O3I_RV_ET 3 5b. E_TZUG_SBAHNRS 31.0000 7.0000 10 720 690 100
62265. RV_VT 4 6. V_Trebzug 55.0000 5.0000 6 730 650 60
[62265_RV_VT 4 6. V_Triebzug 16.0000 0.0000 6 670 00 60
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 6 von 44

uppenkampundpartner
LE u Su vu | u EB BB EBEE BE 5
Sachverständige für Immissionsschutz

B Grafische Emissionskataster

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 7 von 44

uppenkampunapartner

Sachverständige für Immissionsschutz

Planinhalt:
Lageplan

Maßstab:
keine Angabe

Kommentar:

Grafisches Emissionskataster Gewerbe

\ NORDEN
N 07

Gutachten-Nr.:
Projekt:

05 0634 17-1

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster

Anhang
Seite 8 von 44

uppenkampunapartner
BEE EEE EEE EDEEBEEEEN DM
Sachverständige für Immissionsschutz

Planinhalt: Kommentar:
Lageplan Grafisches Emissionskataster Verkehr
Maßstab:

keine Angabe

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 9 von 44

uppenkampundpartner
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Sachverständige für Immissionsschutz

C Dokumentation der Immissionsberechnungen

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 10 von 44

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Sachverständige für Immissionsschutz

Legende Immissionsberechnung TA Lärm/Berechnungen gemäß DIN ISO 9613-2
Zeichen Einheit |Bedeutung
Nr. _ Laufende Quellenortskennzahl
” Quellen mit gleichen Koordinaten (Höhe kann unterschiedlich sein) haben gleiche Nummern.
Kommentar - Textliche Beschreibung der Quelle
Gruppe = Bezeichnung der Quellengruppe
Schalldruckpegel der Emissionsquelle am Immissionspunkt.
LAT AB(A) Je nach Berechnungsart ist LAT mit oder ohne Berücksichtigung von Minderungsmaßnahmen
angegeben.
DC dB Richtwirkungskorrektur(DI wird separat ausgewiesen)
DT dB Korrekturwert für die Einwirkzeit im Verhältnis zum Beurteilungszeitraum
+RT dB Zuschlag für Tageszeiten erhöhter Empfindlichkeit
MM dB Minderungsmaßnahme an der Quelle.
Wenn die Eintragung = leer, bleibt die Minderungsmaßnahme bei der Berechnung unberücksichtigt.
KT/KI dB Zuschlag für Ton-, Informations- und Impulshaltigkeit
Meteorologie-Korrektur-Faktor
Cmet dB Größe abhängig von der Lage des Immissionsortes zur Emissionsquelle und der Hauptwindrichtung in
dem jeweiligen Gebiet.
Horizontaler (projizierter) Abstand der Emissionsquelle zum Emissionsort.
ap) m Bei Berechnungen mit Geländeberücksichtigung = Strecke zwischen Emissionsquelle und
Immissionsort.
DI dB Richtwirkungsmaß
Nr dB Die Dämpfung aufgrund von Abschirmung
(z. B. Schallschirm)
iv dB Die Dämpfung aufgrund geometrischer Ausbreitung
Hinweis: die Berechnung erfolgt softwareintern und ist u. U. nicht händisch überprüfbar.
Aatm dB Die Dämpfung aufgrund von Luftabsorption
Agr dB Die Dämpfung aufgrund des Bodeneffekts
Refl.Ant. dB Reflexionsanteil an senkrechten Oberflächen und Decken bzw. Wänden
Lw/LmE aB(A) Schallleistungspegel der Quelle bzw. Mittelungspegel (RLS-90) der Quelle
Bei den aufgelisteten Spalten ist zu beachten, dass je nach Projekt nicht alle Spalten für die Berechnungen genutzt
und entsprechend dokumentiert werden.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 11 von 44

Variante Stadtwerke mit Erweiterungspotential

uppenkampundpartner
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Sachverständige für Immissionsschutz

Gewerbelärm

Inmiksitonsem) Be Br Ba
Bezeichnung, Fassade, Geschoss Lrin dB(A) Lon in dB(A) inm
PO1a/ Hafenweg 6 (GE) 56.4 46.0 0.0
PO1b/ Hafenweg 24 (GE) 58.2 45.5 0.0
PO2a/ OSMO-Arecal (MU 59.5 44.8 0.0
PO2b/ OSMO-Arecl (MU 59.2 44.0 0.0
PO2c/ OSMO-Areal (MU 58.8 43.9 0.0
PO3a/ OSMO-Arecal (MU 49.8 38.0 0.0
PO3b/ OSMO-Arecal (MU 54.6 41.2 0.0
PO3c/ OSMO-Areal (MU 57.4 42.8 0.0
PO4a/ OSMO-Arecl (MU 49.8 37.0 0.0
PO4b/ OSMO-Arecal (MU 49.1 34.8 0.0
PO4c/ OSMO-Areal (MU 56.2 41.8 0.0
PO4d/ OSMO-Arecal (MU 55.1 40.8 0.0
PO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21 (MI) 49.7 38.6 0.0
PO5b/ Dortmunder Straße 47 (MI) 39.9 28.4 0.0
PO5c/ Hafenweg 15 (MI 51.7 39.1 0.0
PO6 Wassersportwohnheim Lütkenheimer Weg 2 (GE) 64.2 48.6 0.0
PO7 Köhlweg 37 (WA) 55.0 39.8 0.0
PO8 Nieberdingstraße 11 (MI) 54.4 39.1 0.0
PO? MKI Stadthaus 58.3 0.0
P10 MK2 Stadthaus 57.2 0.0
P11 Kleingartenanlage (tags wie MI) 59.4 0.0
P12 Kleingartenanlage (tags wie MI) 59.7 0.0
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster

Seite 12 von 44

IPO1a/ Hafenweg 6 (GE)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
aB(a)\asta)|aB |aB | dB | m [as | aB | dB | aB | daB | dB | dB | aBıa) | aBıa)
TF_00._Irr_00 150 .dBIA) 344) - joo]o | - | 73 | 0] 00 |a3 00 |oo | - | - - | ®7
TF_00_[rr_00 65 dBrA) - [#24 [oo] 0 [0 | 733 [0 | 00 [#83 |00 |00o | - | - [ 97
TF_01_Rhenus Flechtheimspeicher 50 BA) 30] - joo]jo | - [aa [0 [00 |22 00 | | - | - - | 82
TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher 65 dBrA) - [#80 [00] 0 | | 114 | 0 | 00 |522 | 00 | oo | - | - | 1002
TF_02 (Cronos Beratung 50 .dBIA) 33] - joo|o | - [21 [0 [00 [52 0 | | - | - - | 85
TF_02 KCronos Beratung 65 dBrA) - [#53 [oo] 0 [0 | 121 | 0 | 00 |552 | 00 | oo | - | - | 1005
F_03 Superbiomarkt 50 BA) 2780| - joo]jo | - zo | 0 |00 Jo 00 || - | - = | 81
TF_03 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [#0 [oo] 0 | 0 | zur |o | 00 [570 | 00 | 00 | - | - | 101
TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 50 BA) 275] - joo|o | - [zes | 0 [00 [56 | | | - | - - | %2
TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [#85 [00] 0 | 0 | 283 | 0 | 00 |586 | 00 | oo | - | - | 1m2
TF_05_Lenkering GmbH 145 dB(A) 25| - Joojo | - | zo1 | o | 00 |oos 00 oo | - | - - | 81
TF_05_ Lenkering GmbH 67 dBlA) - [#45 [oo] 0 | 0 | zo01 | o | 00 [605 | 00 | 00 | - | - [151
TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 45 dBIA) 18 | - j00]0|- [323 [0 [oo je | || - | - - | 85
TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 67 dBA) - [a8 [oo] 0 | 0 | 23 | 0 | 00 |e26 | 00 | oo | - | - | 1045
TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 45 dBIA) 19] - jo0]o | - [ara [0 |o0 je | 0 | - | - - | 897
TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBA) - [383 [00] 0 | 0 | #74 | 0 | 00 |e38 | 00 | oo | - | - [mr
TF_08_Jangfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 45 dBA) 11] - j00]0o | - [ass [0 |o0 jeas |oo || - | - - | 7
TF_08_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBrA) - [381 joo| 0 [0 | #13 [0 | 00 [646 | 00 | oo | - | - [tar
TF_08 Stadtwerke Inhaber ungenutzt 45 dBIA) 10 | - j0o0] 0 | - [550 [0 [oo Jess | | | - | - - | 88
TF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt 66 dBrA) - [380 [oo] o | 0 | 5550 | 0 | 00 |esa | 00 | 00 | - | - 18] -
TF10 GuD-Kw TN57 dB(A) 446 |446 |00| 0 | 0 | 2136 | 0 | 00 |576 [00 | oo | - | - [122 | 1022
TFT AKW_Enweiterung N 54 dBIA) 232 ]222 j0o0|0o |o [84 [0 [00 |ess [00 Joa | - | - [wi | »ı
TF_12_Postvereilzentr 50 BA) 22] - joo|o | - [stı [0 [00 [es 00 | | - | - - | 80
TF_12_Postverteilzentr T-67 Bra) - [392 Jjoo|o | o | a10 [oo [00 [648 | 00 | oo | - | - [mo | -
F13_Eurociiyfest GmbH 50 BA) 16 | - jo0] 0 | - [504 [0 [oo Jo | | o | - | - - | 8%
F13 Eurociiyfest GmbH 66 dBrA) - [355 [00] 0 [0 | 5605 | 0 | 00 |660 | 00 | oo | - | - | 101%
TF14 Dockland Heaven 50 BA) 208] - joo]jo | - | :e20 | 0 | 00 |660 |00 |oo | - | - - | 88
TF14° Dockland Heaven] 66 dBrA) - [368 [oo] 0 [0 | 5620 | 0 | 00 |660 | 00 | oo | - | - [tes
TF15_Dermasence 50 BA) 233] - joo|o | - [ze2 | 0 | 22 [0 00 | | - | - - | 88
TF15_Dermasence 67 dBA) - [203 [oo] 0 | 0 | 62 | 0 | 22 |630 | 00 | oo | - | - | 1056
TF_16 (rossitäß 50 .dBIA) 18 | - j00]o | - [aas [0 [01 Jess 0 | - | - - | 8%
TF16 Dermasence 67 dBA) - [358 [oo] 0 [0 | #43 | 0 | 01 |e38 | 00 | 00 | - | - | 8%
F17 Tepper 50 BA) 241] - joo]jo | - [er | 0 |00 Jar 00 || - | - - | 83
F17_Tepper 1-66 dBrA) - [#02 [j0o0|0 | 0 | 453 | 0 | 00 |6a7 | 00 | oo | - | - [18
TF_18_Hafengrenzweg 50 BA) 15 | - jo0]o | - [ser [o [oo Je | Io | - | - - | 86
TF_18_Hafengrenzweg 67 dBA) - 1355 [oo] 0 | 0 | 5671 | 0 | 00 |661 | 00 | oo | - | - | 101%
F_19 Hafengrenzweg [50 .dBIA) 197] - 100] 0 | - | 514 | 0 | 20 |e52 | 00 100 | - | - - | %8
TF19_Hafengrenzweg 67 dBrA) - [367 [oo] 0 [0 | 5144 | 0 | 20 |652 | 00 | oo | - | - | tes
TF_20 Hafengrenzweg 50 BA) 10] - j00]o| - [sr7 jo |oo |e2 | oo || - | - - | 82
TF-20 Hafengrenzweg 67ER) - 7340 [00] 0 [0 | 5727 | 0 | 00 |662 | 00 | 00 | - | - | 102
F21Scheiwe 66 dB(A) - [#22 j0o0|0 |o | 12 | 0 | 00 |682 | 00 | oo | - | - | 104
TF 21 Scheiwe 51 BA) 272] - joo]jo | - [12 | o |00 |ee2 00 || - | - - | 84
722 Lonum 1-66 dBrA) - 7385 [00] 0 [0 | 7557 | 0 | 00 |686 | 00 | 00 | - | - | 1080
F22 Lignum 52 dB[A) 235] - joo|o | - [77 [0 [00 [es | | | - | - - | #0
F 23 Lignum 66 dBrA) - [385 [oo] 0 | 0 | sosı | 0 | 00 |eat | 00 | oo | - | - | 1ors
723 Lonum 50ER) 25] - |00]0 | - | eos1 | 0 | 00 [01] 00 | 00 | - | - - | 915
F24 Cordes Il 66 dBrA) - [#3 joo| 0 [0 [eess [0 | 00 [esa | 00 |oo | - | - |m2]| -
TF24 Cordes Il 51 BA) 23] - joo|o | - [esss | 0 [00 [es 00 | | - | - - | ®2
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um #60 | 54
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 13 von 44

IPO1b/ Hafenweg 24 (GE)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
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aB(a)\asta)|aB |aB | dB | m [as | aB | dB | aB | daB | dB | dB | aBıa) | aBıa)
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um #5 ] 582
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 14 von 44

IPO2a/ OSMO-Areal (MU)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
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um 48 | 595
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 15 von 44

IPO2b/ OSMO-Areal (MU)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
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TF_12_Postverteilzentr T-67 Bra) - [#51 joo|o [0 | 205 |o [00 [590 | 00 | oo | - | - [1so| -
F13_Eurociiyfest GmbH 50 BA) 233] - joojo | - [mus [0 | |72 0 jo | - | - - | 8%
F13 Eurociiyfest GmbH 66 dBrA) - [#23 jo0| 0 | 0 | z08 | 0 | 00 |572 | 00 | oo | - | - | 101%
TF14 Dockland Heaven 50 BA) 276] - joo]o | - 258 | 0 |00 |2 00 | | - | - - | 88
TF14° Dockland Heaven] 66 dBrA) - [#5 [joo| 0 | 0 | 2583 | 0 | 00 |582 | 00 | oo | - | - [tes
TF15_Dermasence 50 BA) 23] - joo]jo | - [ta [0 [00 [7 | | | - | - - | 88
TF15_Dermasence 67 dBA) - [#13 [00] 0 | 0 | #14 | 0 | 00 |e37 | 00 | oo | - | - | 1056
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TF16 Dermasence 67 dBA) - [367 [oo] o [0 | 071 | 0 | 00 [630 | 00 | oo | - | - | 8%
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F17_Tepper 1-66 dBrA) - [225 j0o0|0 | 0 | 352 | 0 | 00 |623 | 00 | oo | - | - [18
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TF_18_Hafengrenzweg 67 dBA) - [398 [oo] 0 | 0 | 43 | 0 | 00 |e17 | 00 | oo | - | - | 101%
F_19 Hafengrenzweg [50 .dBIA) 28] - |00|0| - | 4478 | 0 | 00 |640 100 | 00 | - | - - | %8
TF19_Hafengrenzweg 67 dBrA) - [398 [00] 0 [0 | 473 | 0 | 00 |640 | 00 | oo | - | - | Tess
TF_20 Hafengrenzweg 50 BA) 16 | - joo]o | - [mar |o |oo jess | on || - | - - | 82
TF-20 Hafengrenzweg 67ER) - 1355 [00] 0 [0 | 241 | 0 | 00 |635 | 00 | 00 | - | - | 102
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TF 21 Scheiwe 51 BA) 325] - joojo | - [a5 0 |00 | 00 || - | - - | 84
722 Lonum 1-66 dBrA) - [#73 [00|0|60 | 2857 | 0 | 00 |601 100 | 00 | - | - | 1080
F22 Lignum 52 dB[A) 33] - joo|o | - [27 [0 [00 [oo 0 | | - | - - | #0
F 23 Lignum 66 dBrA) - [#80 [00] 0 | 0 | 283 | 0 | 00 |se6 | 00 | oo | - | - | ters
723 Lonum 50ER) 320] - |00|0| - | 283 | 0 | 00 [586 | 00 | 00 | - | - - | 915
F24 Cordes Il 66 dBrA) - [#3 joo| 0 | 0 | #28 [0 [00 [643 | 00 |oo | - | - |m2]| -
TF24 Cordes Il 51 BA) 33] - joo|o | - [2a 0 [00 [3 00 | | - | - - | ®2
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[727 Enweiterungsfläche Cordes/Osmo 60 dB(A) - [#03 [oo] 0 | 0 ] eo [0 | 00 [666 | 00 | oo | - | - [Tees | -
TF_27 Erwelterungsfläche Cordes/Osmo 43 dB1A) 233] - joo]o | - [eo | 0 | 00 |e66 |00 |oo | - | - - | 88
um 40 | 92
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 16 von 44

IPO2c/ OSMO-Areal (MU)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
aB(a)\asta)|aB |aB | dB | m [as | aB | dB | aB | daB | dB | dB | aBıa) | aBıa)
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TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher 65 dBrA) - [337 [oo] 0 | 0 | 553 ] 0 | 00 |665 | 00 | oo | - | - | 102
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TF_05_ Lenkering GmbH 67 dBlA) - [#13 [oo] 0 [0 [#2 [0 | 00 [632 | 00 | 00 | - | - [1051
TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 45 dBIA) 211] - joo|o | - [304 [0 | Ja | | | - | - - | 85
TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 67 dBA) - [#100] 0 | 0 ] 304 | 0 | 00 |614 | 00 | oo | - | - | 15
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TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBA) - [#27 j0o0| 0 | 0 | 2810 | 0 | 00 |600 [00 | oo | - | - [mr
TF_08_Jangfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 45 dBA) 20] - jooJjo | - 226 | o | 00 |ser |00 |oo | - | - - | 7
TF_08_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBrA) - [#20 joo|o [0 | 2225 | 0 | 00 |587 | 00 | oo | - | - [tar
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TFT AKW_Enweiterung N 54 dBIA) 23]23]00|0 | 0 [34 [0 [00 |21]00 |oo | - | - [wi | a1
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TF_12_Postverteilzentr T-67 Bra) - [223 joo|o |o | 109 [o |o0 |erı | 00 |oo | - | - [ao | -
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TF15_Dermasence 50 BA) 233] - joo]|o | - [sms [0 [00 [652 00 | | - | - - | 88
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TF19_Hafengrenzweg 67 dBrA) - [388 [00] 0 [0 | 5060 | 0 | 00 |651 [00 | oo | - | - | 1ass
TF_20 Hafengrenzweg 50 BA) 18 | - j00] 0 | - [ass [0 |o0 jeas|oo || - | - - | 82
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F 23 Lignum 66 dBrA) - [523 [00] 0 | 0 | 19 | 0 | 00 |553 | 00 | oo | - | - | 1ors
723 Lonum 50ER) %3]| - |00|0 | - | 139 | 0 | 00 [553 | 00 |00 | - | - - | 915
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TF_25 60 Bau- und Gartenmarkt m 6oBSdBta) | 116 | 366 00] 0 | 0 | eo | 0 | 00 |ers | 00 | oo | - | - | toaa | 704
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[727 Enweiterungsfläche Cordes/Osmo 60 dB(A) - [#15 [oo] 0 | 0 | 526 | 0 | 00 |654 | 00 | 00 | - | - [18 | -
TF_27 Erwelterungsfläche Cordes/Osmo 43 dB1A) 245] - joo]jo | - ] 526 | 0 |00 |654 00 |oo | - | - - | 88
um 333 ] 588
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 17 von 44

IPO3a/ OSMO-Areal (MU)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
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TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher 65 dBrA) - [228 [oo] 0 | 0 | 3784 | 0 |128 |626 | 00 | oo | - | - | 102
TF_02 (Cronos Beratung 50 .dBIA) 101] - joo]o | - [325 [0 [to je oo | | - | - - | 85
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TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [285 [00] 0 |o | 217 [0 |140 |507 | 00 | oo | - | - | 1m2
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TF_05_ Lenkering GmbH 67 dBlA) - [#1 jo0|0 |o [22 |o | 33 [581 | 00 | 00 | - | - [1051
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TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 67 dBA) - [#58 [oo] 0 | 0 | 15 | 0 | 21 |566 | 00 | oo | - | - | 1045
TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 45 dBIA) 22] - joo]o|- [tr [o |n2]4 [oo || - | - - | 897
TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBA) - [322 [00] 0 [0 | 157 [0 |122 |564 | 00 | oo | - | - [mr
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TF_08 Stadtwerke Inhaber ungenutzt 45 dBIA) 93 | - joo]o | - [228 | 0 |1sjseo [oo Jo | - | - - | 88
TF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt 66 dBrA) - [308 [oo] o jo | 228 | 0 |158 |580 | 00 | 00 | - | - [18] -
TF10 GuD-Kw TN57 dB(A) 372 372 |00| 0 | o | 30 | 0 | 28 |613 [00 | oo | - | - [122 | 1022
TFT AKW_Enweiterung N 54 dBIA) 157 [157 joo] 0 | o | 27 [0 [iss |eo4 | 00 [oo | - | - [»1 | #1
TF_12_Postvereilzentr 50 BA) 10 | - jo] o | - [2er [0 [ts je oo Io | - | - - | 80
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F13_Eurociiyfest GmbH 50 BA) 1098| - joo]o | - [2er [0 [ta jeo2 oo 0 | - | - - | 8%
F13 Eurociiyfest GmbH 66 dBrA) - [253 [00] 0 | 0 | 2889 | 0 |144 |602 | 00 | oo | - | - | 101%
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TF16 Dermasence 67 dBA) - [201 [00] 0 [0 | as | 0 [163 |629 | 00 | oo | - | - | 6
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TF_18_Hafengrenzweg 50 BA) 97 | - joo]o | - Teams To [ts jes3 | oo | | - | - - | 86
TF_18_Hafengrenzweg 67 dBA) - 1257 [oo] 0 | 9 | aa | 0 | 115 |633 | 00 | 00 | - | - | 101%
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TF19_Hafengrenzweg 67 dBrA) - [201 [00] 0 [0 | 4738 | 0 101 |645 | 00 | oo | - | - | tes
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F21Scheiwe 66 dB(A) - [305 [00] 0 [0 | 54 | o [148 |652 | 00 | oo | - | - | 1004
TF 21 Scheiwe 51 BA) 155] - j00] 0 | - | st04 [0 |tasjes2 | oo | | - | - - | 84
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F22 Lignum 52 dB[A) 7283| - joo]o|- [as |o |ırjes oo || - | - - | #0
F 23 Lignum 66 dBrA) - 1250 [00] 0 | | #180 | 0 |102 |634 | 00 | oo | - | - | 1ors
723 Lonum 50ER) 90 | - j00] 0 | - [a0 | 0 |12]e34 | 00 |00| - | - - | 915
F24 Cordes Il 66 dBrA) - [307 [joo|o | 0 [eos [0 [170 |e6r | 00 |oo | - | - |m2]| -
TF24 Cordes Il 51 BA) 3657| - joo]o | - [eos [0 |mojer oo |o | - | - - | ®2
TF_25 60 Bau- und Gartenmarkt m 6oBsdBtA) | 38 | 212 Jo0| 0 | 0 | 8006 | 0 140 |602 | 00 | 00 | - | - | toaa | 704
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[727 Enweiterungsfläche Cordes/Osmo 60 dB(A) - [208 [00] 0 |o | rar [0 [175 [684 | 00 | 00 | - | - [Tees | -
TF_27 Erwelterungsfläche Cordes/Osmo 43 dB1A) 39 | - joo]o|- [rar |o |1ejesa|on |0o0 | - | - - | 88
um 380 | 198
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 18 von 44

IPO3b/ OSMO-Areal (MU)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
aB(a)\asta)|aB |aB | dB | m [as | aB | dB | aB | daB | dB | dB | aBıa) | aBıa)
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TF_00_[rr_00 65 dBrA) - [227 joo|o [0 [46 | o [110 [eaı [00 [oo | - | - [97
TF_01_Rhenus Flechtheimspeicher 50 BA) 108 | - j00] 0 | - [ana [o [ma jesı [oo | | - | - - | 82
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um #12 | 545
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 19 von 44

IPO3c/ OSMO-Areal (MU)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
aB(a)\asta)|aB |aB | dB | m [as | aB | dB | aB | daB | dB | dB | aBıa) | aBıa)
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TF_27 Erwelterungsfläche Cordes/Osmo 43 dB1A) 231] - joo]o | - [emo [0 |00 |er 00 | | - | - - | 88
um 728 | 574
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 20 von 44

IPO4a/ OSMO-Areal (MU)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
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F17_Tepper 1-66 dBrA) - [381 joo| 0 [0 [40 | o | 18 |640 | 00 | 00 | - | - [148
TF_18_Hafengrenzweg 50 BA) 61] - jooJo | - Tao [0 [1asjea3 |oo | | - | - - | 86
TF_18_Hafengrenzweg 67 dBA) - [231 j00] 0 | 0 | #20 | 0 |143 |643 | 00 | 00 | - | - | 101%
F_19 Hafengrenzweg [50 .dBIA) 212] - 0010| - | 5276 | 0 | 02 |654 100 |00 | - | - - | %8
TF19_Hafengrenzweg 67 dBrA) - [382 [00] 0 [0 | 3272 | o | 02 |654 | 00 | oo | - | - | tes
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TF-20 Hafengrenzweg 67ER) - 1255 [00|0|06 | 5200 | 0 | 93 |655 | 00 | 00 | - | - | 1002
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TF 21 Scheiwe 51 BA) 101] - joo]o | - [556 [0 [ts Jess [oo |o0 | - | - - | 84
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F22 Lignum 52 dB[A) 73 | - j00]o | - [ao ]o |25]j&3 oo | | - | - - | #0
F 23 Lignum 66 dBrA) - [205 [oo] 0 | 0 | #28 | 0 |232 |e33 | 00 | oo | - | - | tus
723 Lonum 50ER) #5 | - [00[0 | - [428 [0 |22]|639 | 00 |00 | - | - - | 915
F24 Cordes Il 66 dBrA) - [254 joo| 0 | 0 [es [oo [218 [er2 | 00 |oo | - | - |m2]| -
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um 370 | 98
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 21 von 44

IPO4b/ OSMO-Areal (MU)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
aB(a)\asta)|aB |aB | dB | m [as | aB | dB | aB | daB | dB | dB | aBıa) | aBıa)
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TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBA) - [#20 [00] 0 |o | 2414 | 0 | 00 |587 | 00 | oo | - | - [mr
TF_08_Jangfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 45 dBA) 720] - joo]o | - [26 |o |to1]sea | oo |0o0 | - | - - | 7
TF_08_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBrA) - [320 [oo] 0 [0 | 2445 | o |101 |588 | 00 | oo | - | - [tar
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722 Lonum 1-66 dBrA) - [277 [00|0 [0 | 4459 | 0 [223 |640 | 00 | 00 | - | - | 1080
F22 Lignum 52 dB[A) 77 | - joo]o | - [ass ]o |23 60 |oo || - | - - | #0
F 23 Lignum 66 dBrA) - [210 [oo] 0 |o | #13 | 0 |232 |835 | 00 | oo | - | - | ters
723 Lonum 50ER) 50 | - j00]0| - a3 |0 232 ]e35 | 00 |00| - | - - | 915
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[727 Enweiterungsfläche Cordes/Osmo 60 dB(A) - [161 [00] 0 [0 | os [0 [221 [686 | 00 | 00 | - | - [Tees | -
TF_27 Erwelterungsfläche Cordes/Osmo 43 dB1A) 23 | - j00]o | - [eos [0 |221]ess |oo oo | - | - - | 88
um 348 | 91
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 22 von 44

IPO4c/ OSMO-Areal (MU)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
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TF_01_Rhenus Flechtheimspeicher 50 BA) 15] - jo] 0 | - [502 [0 [65 je [oo Io | - | - - | 82
TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher 65 dBrA) - [285 [00] 0 | 0 | 5072 | 0 | 66 |651 | 00 | oo | - | - | 1002
TF_02 (Cronos Beratung 50 .dBIA) 15] - [00] 0 | - [a2 [0 | 38 Js oo | | - | - - | 85
TF_02 KCronos Beratung 65 dBrA) - [325 j0o0| 0 | 0 | #42 | 0 | 38 |643 | 00 | oo | - | - | 1005
F_03 Superbiomarkt 50 BA) 14 | - j00]0o | - [aos |o |21 je oo | | - | - = | 81
TF_03 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [324 [oo] 0 | 0 | 06 |o | 21 |e37 | 00 | 00 | - | - [101
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TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [387 [oo] 0 [0 | 321 | 0 | 06 |#29 | 00 | oo | - | - | 1m2
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TF_05_ Lenkering GmbH 67 dBlA) - [#4 jo0o| 0 | 0 | 308 | o | 00 [61% | 00 | oo | - | - [151
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TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 67 dBA) - [#24 [00] 0 | 0 | 2857 | 0 | 00 |e01 | 00 | oo | - | - | 1045
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TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBA) - [#5 j0o0| 0 | 0 | 260 | 0 | 00 |502 | 00 |oo | - | - [mr
TF_08_Jangfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 45 dBA) 21] - joo]jo | - [207 | 0 | 00 |586 | 00 |oo | - | - - | 7
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TF10 GuD-Kw TN57 dB(A) 376 | 376 |0o0| 0 | 0 | #73 | 0 | 01 |644 | 00 | 00 | - | - [122 | 1022
TFT AKW_Enweiterung N 54 dBIA) 28 |28 jo0|0o |o [30 [0 [oo |22]00 Joa | - | - Tai | »ı
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TF14° Dockland Heaven] 66 dBrA) - [#06 [oo] 0 [0 | 3615 | 0 | 00 |622 | 00 | oo | - | - [tms
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F_19 Hafengrenzweg [50 .dBIA) 217] - [0010| - [537 000 |657 100 |00 | - | - - | %8
TF19_Hafengrenzweg 67 dBrA) - [381 [00] 0 [0 | 5430 | 0 | 00 |657 | 00 | oo | - | - | tes
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722 Lonum 1-66 dBrA) - 7354 [00] 0 [0 | 3804 | 0 | 00 |626 | 00 | 00 | - | - | 1080
F22 Lignum 52 dB[A) 34] - joo]|o | - [304 0 [00 |26 00 || - | - - | #0
F 23 Lignum 66 dBrA) - [#3 [00] 0 | 0 | 3377 | 0 | 22 |616 | 00 | oo | - | - | ters
723 Lonum 50ER) 273] - |00|0 | - | 3377 | 0 |22 |61% 00 |00 | - | - - | 915
F24 Cordes Il 66 dBrA) - [#82 joo|o [0 | sss1 [oo [01 [e5a | 00 [oo | - | - |m2]| -
TF24 Cordes Il 51 BA) 32] - joo]|o | - [ser [0 [01 [659 00 | | - | - - | ®2
TF_25 60 Bau- und Gartenmarkt m 6oBsdera) | 102 | 352 Jo0| 0 | 0 | 8130 | 0 | 00 |ea2 | 00 | oo | - | - | ta | 704
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[727 Enweiterungsfläche Cordes/Osmo 60 dB(A) - [383 [00] 0 | 0 [eos [0 [02 |ers | 00 | 00 | - | - [Tees | -
TF_27 Erwelterungsfläche Cordes/Osmo 43 dB1A) 219] - joo]jo | - Jens |o 02 Jos | 00 || - | - - | 88
um #18 | 52
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 23 von 44

IPO4d/ OSMO-Areal (MU)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
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TF_01_Rhenus Flechtheimspeicher 50 BA) 16 | - jo0]o | - [ser [0 [os je | | | - | - - | 82
TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher 65 dBrA) - [335 [oo] 0 | 0 | 817 | 0 | 03 |663 | 00 | oo | - | - | 1002
TF_02 (Cronos Beratung 50 .dBIA) 18] - joo]o | - [530 [o [01 Jess | [0 | - | - - | 85
TF_02 KCronos Beratung 65 dBrA) - [323 [00] 0 [0 | 5330 | 0 | 01 |655 | 00 | oo | - | - | 1005
F_03 Superbiomarkt 50 BA) 192] - joo]o | - [ass [0 |o0 Jeas | oo | | - | - = | 81
TF_03 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [352 [oo] 0 [0 [ss | 0 | 00 [643 | 00 | 00 | - | - | 101
TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 50 BA) 213] - joojo | - [os 0 [00 [3 00 | | - | - - | %2
TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [373 [00] 0 | 0 | #09 | 0 | 00 |643 | 00 | oo | - | - | 1m2
TF_05_Lenkering GmbH 145 dB(A) 109 | - joo]o | - [ao |o |o0 |es2|oo o| - | - - | 81
TF_05_ Lenkering GmbH 67 dBlA) - [#13 joo| 0 | 0 [7 [0 [00 [632 | 00 | 00 | - | - [1051
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TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 67 dBA) - [228 [00] 0 | 0 | 327 | 0 | 00 |e17 | 00 | oo | - | - | 105
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Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 24 von 44

IPO5a/ Bernhard-Ernst-Str. 21
(MI)
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um 386 | 97
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 25 von 44

IPO5b/ Dortmunder Straße 47
(MI)
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F22 Lignum 52 dB[A) 76 | - joo]o | - [eo |o |twajerı [oo |o | - | - - | #0
F 23 Lignum 66 dBrA) - [201 [00] 0 | 0 | e89 | 0 |z02 |era | 00 | oo | - | - | tus
723 Lonum 50ER) #1] - [oo[0 | - [es [0 [202 |er4 | 00 |00 | - | - - | 915
F24 Cordes Il 66 dBrA) - [285 joo|o | 0 | mas [0 [168 |es0 | 00 |oo | - | - |m2]| -
TF24 Cordes Il 51 BA) 15] - joo]o | - [mas [0 [tes je [oo | | - | - - | ®2
TF_25 60 Bau- und Gartenmarkt TmoBsera) | 03 1253 oo] o | 0 | ir | 0 | 87 |704 | 00 | 00 | - | - | ta | 704
7-25 Baustoffhandel MM 6035 dB7A) |-149 | 101 |00| 0 | 0 | 944 | 0 | 102 |703 | 00 | 00 | - | - | 86 | 746
[727 Enweiterungsfläche Cordes/Osmo 60 dB(A) - [73 [00] 0 [0 [as [0 |100 [705 | 00 | 00 | - | - [Tees | -
TF_27 Erwelterungsfläche Cordes/Osmo 43 dB1A) 04 | - j00] 0 | - Jens ]|o |two|7os |on || - | - - | 88
um EEE
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 26 von 44

IPO5c/ Hafenweg 15 (MI)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
aB(a)\asta)|aB |aB | dB | m [as | aB | dB | aB | daB | dB | dB | aBıa) | aBıa)
TF_00._Irr_00 150 .dBIA) 85 | - joo]o|- ]282 ]o |tar jsoa | on |00 | - | - - | ®7
TF_00_[rr_00 65 dBrA) - [235 joo|o [0 | 22 | o [1a [584 [00 [00 | - | - [97
TF_01_Rhenus Flechtheimspeicher 50 BA) 1183| - j00]0 | - [285 [0 [13 ]58ı [oo | | - | - - | 82
TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher 65 dBrA) - [258 [00] 0 | 0 | 2265 | 0 |153 ]581 | 00 | oo | - | - | 1002
TF_02 (Cronos Beratung 50 .dBIA) 13] - [00] o | - [tes [0 [tas]ses [oo | | - | - - | 85
TF_02 KCronos Beratung 65 dBrA) - [283 [00] 0 | 0 | es | 0 [148 |569 | 00 | oo | - | - | 1005
F_03 Superbiomarkt 50 BA) 13] - j00]0o | - [tes |o |ts]s3 [oo || - | - = | 81
TF_03 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [323 joo|o [0 | 1ss [oo [118 [563 | 00 | 00 | - | - [101
TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 50 BA) 22] - joo|o | - [ms [0 | 10 [560 00 | | - | - - | %2
TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [#52 [j0o0| 0 | 0 | 1775 | 0 | 10 |560 | 00 | oo | - | - | 1m2
TF_05_Lenkering GmbH 145 dB(A) 208| - Joojo | - [as Jo |57 | | | | - | - - | 81
TF_05_ Lenkering GmbH 67 dBlA) - [#28 joo|o | 0 [ts [o [57 [567 | 00 [00 | - | - [1051
TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 45 dBIA) 13] - joo]o|- [ar |o [58 Je3 [oo | | - | - - | 85
TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 67 dBA) - [203 [oo] 0 |o | 27 | 0 | 58 ]583 | 00 | oo | - | - | 105
TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 45 dBIA) 16 | - joo]o|- [zz [0 [54 Je | [0 | - | - - | 897
TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBA) - [375 j0o0| 0 |o | ar [0 | 54 [507 | 00 | oo | - | - [mr
TF_08_Jangfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 45 dBA) 11] - j00] 0 | - [06 [0 | 53 jeos |oo |o0 | - | - - | 7
TF_08_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBrA) - [361 joo| 0 [0 | 085 | 0 | 53 [608 | 00 | oo | - | - [mr
TF_08 Stadtwerke Inhaber ungenutzt 45 dBIA) 17 | - j00]0 | - [es [0 [es Ja | || - | - - | 88
TF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt 66 dBrA) - [357 [oo] o | 0 | 6 | 0 | 68 |e24 | 00 | 00 | - | - [18] -
TF10 GuD-Kw TN57 dB(A) 39 ]3%39]j00|0o | 0 | 243 | o | #8 |604 | 00 | 00 | - | - [122 | 1022
TFT AKW_Enweiterung N 54 dBIA) 233]23]j00|0 |o [30 [0 |52 Jeır [00 Joa | - | - [wi | 31
TF_12_Postvereilzentr 50 BA) 16 | - jo0]o|- [a2 [0 50 ja | | | - | - - | 80
TF_12_Postverteilzentr T-67 Bra) - [366 Jjoo|o |o | 3732 | o | 50 [624 | 00 |o0 | - | - [mo | -
F13_Eurociiyfest GmbH 50 BA) 15] - j00] 0 | - [a2 [0 | 48 |e2 | 0 | - | - - | 8%
F13 Eurociiyfest GmbH 66 dBrA) - [335 [oo] 0 [0 | #00 | 0 | #8 |633 | 00 | oo | - | - | 101%
TF14 Dockland Heaven 50 BA) 12] - jo0o]o | - [as5 |0 | 48 Jess |oo | | - | - - | 88
TF14° Dockland Heaven] 66 dBrA) - [322 joo|o [0 | #55 | 0 | #8 [638 | 00 | 00 | - | - [tes
TF15_Dermasence 50 BA) 2365| - joo]jo | - [ara [0 [18 [2 0 | | - | - - | 88
TF15_Dermasence 67 dBA) - [#08 [oo] 0 | 0 | ro | 0 | 18 |632 | 00 | oo | - | - | 1056
TF_16 (rossitäß 50 .dBIA) 17 | - joo]o | - [ans [0 | 4 Jes3 | Io | - | - - | 8%
TF16 Dermasence 67 dBA) - [317 [joo|o [0 | 423 [0 | #6 [633 | 00 | 00 | - | - | 8%
F17 Tepper 50 BA) 23] - joo]jo | - Tas | 0 | as |es8 | 00 || - | - - | 83
F17_Tepper 1-66 dBrA) - [363 joo| 0 [0 | #41 | 0 | #8 [638 | 00 | 00 | - | - [1048
TF_18_Hafengrenzweg 50 BA) 51] - joo]o | - [aso [0 [38 Jar | 0 | - | - - | 86
TF_18_Hafengrenzweg 67 dBA) - [321 [00] 0 | 0 | #30 | 0 | #8 |6a7 | 00 | oo | - | - | 101%
F_19 Hafengrenzweg [50 .dBIA) 174] - 100] 0| - | 480 [0 | 45 |e48 | 00 100 | - | - - | %8
TF19_Hafengrenzweg 67 dBrA) - [324 [0o0| 0 | 0 | 43 | 0 | #5 |643 | 00 | 00 | - | - | tes
TF_20 Hafengrenzweg 50 BA) 10] - joo]o|- [so [o |ar jean | | - | - - | 82
TF-20 Hafengrenzweg 67ER) - 7300 [00|0|60 | 5270 | 0 | 47 |654 | 00 | 00 | - | - | 102
F21Scheiwe 66 dB(A) - [383 [00] 0 [0 | 6146 | 0 | a7 |s68 | 00 | oo | - | - | 1004
TF 21 Scheiwe 51 BA) 233] - joo]o | - Jens | o Jar |e6s | 00 | | - | - - | 84
722 Lonum 1-66 dBrA) - 1353 [00] 0 [0 | 5854 | 0 | 54 |663 | 00 | 00 | - | - | 1080
F22 Lignum 52 dB[A) 23] - joo]jo | - [ses [0 | 54 [663 00 | | - | - - | #0
F 23 Lignum 66 dBrA) - [322 [oo] 0 | 0 | 8055 | 0 | 68 |666 | 00 | oo | - | - | 1ors
723 Lonum 50ER) 12] - j00] 0 | - | 05 | 0 | 68 je66 | 00 | 00 | - | - - | 915
F24 Cordes Il 66 dBrA) - [#08 joo|o | 0 | mas |o | #3 [685 | 00 |oo | - | - |m2]| -
TF24 Cordes Il 51 BA) 233] - joo|o | - [mas | 0 | as [685 00 || - | - - | ®2
TF_25 60 Bau- und Gartenmarkt TmoBsega) | 47 1297 Joo| o | 0 | a3 | o | a7 |700 | 00 | 00 | - | - | 1oaa | 704
7-25 Baustoffhandel N 6035 dBgA) | -0.1 | 249 [00| 0 | 0 | 8879 | 0 | a7 |700 | 00 | 00 | - | - | 86 | 746
[727 Enweiterungsfläche Cordes/Osmo 60 dB(A) - [320 [oo] 0 [0 | es2 | o | #8 |ro0 | 00 | 00 | - | - [Tees | -
TF_27 Erwelterungsfläche Cordes/Osmo 43 dB1A) 150] - joo]o | - [es2 |o as Jo | || - | - - | 88
um 31] 517
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 27 von 44

IPO6 Wassersportwohnheim Lütkenheimer Weg 2
(GE)
Nr. Kommentar Gruppe LAT | LAT [DC [MM |Cmet | d(p) DI | Abar | Adiv |Aatm | Agr | Refl. | Refl. |Lw/LmE |Lw/LmE
N T Ant.T |Ant.N T N

dB(A) \dB(A)| dB | dB | dB m dB | dB dB dB dB dB dB | dB(A) | dB(A)

|TF_00 ITF_00 1_50 dB(A) 14.1 - 0.00 - 757.0 0 00 [686 | 00 0.0 - - - 82.7

|TF_00 ITF_00 IT_65 dB(A) - 291 [0o0| o 0 757.0 0 00 [686 | 00 0.0 - - 97.7

|TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher 1_50 dB(A) 172 - 0.00 - 704.2 0 00 [680 | 00 0.0 - - - 85.2

|TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher IT_65 dB(A) - 322100] 0 0 704.2 0 00 [680 | 00 0.0 - - 100.2

|TF_02 Kronos Beratung 1_50 dB(A) 18.2 - 0.00 - 654.3 0 00 [673 | 00 0.0 - - - 85.5

|TF_02 Kronos Beratung IT_65 dB(A) - 3200| 0 0 654.3 0 00 [673 | 00 0.0 - - 100.5

|TF_03 Superbiomarkt 1_50 dB(A) 173 - 0.00 - 616.3 0 00 [668 | 00 0.0 - - - 84.1

|TF_03 Söbbeke /Superbiomarkt IT_66 dB(A) - 3300| 0 0 616.3 0 00 [668 | 00 0.0 - - 100.1

|TF_04 Söbbeke /Superbiomarkt 1_50 dB(A) 20.0 - 0.00 - 576.6 0 00 [662 | 00 0.0 - - - 86.2

|TF_04 Söbbeke /Superbiomarkt IT_66 dB(A) - 36.0 00] 0 0 576.6 0 00 [662 | 00 0.0 - - 102.2

|TF_05 Lenkering GmbH 145 dB(A) 179 - 0.0|0 - 514.2 0 00 | 652 | 00 0.0 - - - 83.1

|TF_05 Lenkering GmbH IT_67 dB(A) - 399 |00| 0 0 514.2 0 00 [652 | 00 0.0 - - 105.1

|TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 145 dB(A) 18.7 - 0.00 - 433.8 0 00 [637 | 00 0.0 - - - 82.5

|TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben IT_67 dB(A) - 407 |00| 0 0 433.8 0 00 [637 | 00 0.0 - - 104.5

|TF_07 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 145 dB(A) 18.1 - 0.00 - 380.9 0 00 [626 | 00 0.0 - - - 80.7

|TF_07 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei IT_67 dB(A) - 40.1 |00| 0 0 380.9 0 00 [626 | 00 0.0 - - 1027

|TF_08 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 145 dB(A) 19.1 - 0.00 - 338.3 0 00 [616 | 00 0.0 - - - 80.7

|TF_08 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei IT_67 dB(A) - 411 [00| 0 0 338.3 0 00 [616 | 00 0.0 - - 1027

|TF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt 145 dB(A) 24.4 - 0.00 - 264.7 0 00 [595 | 00 0.0 - - - 83.8

|TF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt IT_66 dB(A) - 454 |00| 0 0 264.7 0 00 [595 | 00 0.0 - - 104.8 -

ITF_10 GuD-Kw |TIN_57 dB(A) 355 [355 [00| 0 0 608.6 0 00 [667 | 00 0.0 - - 102.2 | 102.2

|TF_11. HKW_Erweiterung ITIN_54 dB(A) 282 | 282 |00| 0 0 438.2 0 00 [638 | 00 0.0 - - 9.1 92.1

|TF_12 Postverteilzentr. 1_50 dB(A) 242 - 0.00 - 390.2 0 00 [628 | 00 0.0 - - - 87.0

|TF_12 Postverteilzentr. |T_67 dB(A) - 412 |00| 0 0 390.2 0 00 [628 | 00 0.0 - - 104.0 -

|TF_13_ Eurocityfest GmbH 1_50 dB(A) 25.0 - 0.00 - 302.0 0 00 [606 | 00 0.0 - - - 85.6

|TF_13_ Eurocityfest GmbH IT_66 dB(A) - 410 |00| 0 0 302.0 0 00 [606 | 00 0.0 - - 1016

|TF_14 Dockland Heaven 1_50 dB(A) 25.1 - 0.00 - 343.5 0 00 [61.7 | 00 0.0 - - - 86.8

|TF_14 Dockland Heaven IT_66 dB(A) - 411 [00| 0 0 343.5 0 00 [61.7 | 00 0.0 - - 102.8

|TF_15 Dermasence 1_50 dB(A) 222 - 0.00 - 586.7 0 00 [664 | 00 0.0 - - - 88.6

|TF_15 Dermasence IT_67 dB(A) - 3200| 0 0 586.7 0 00 [664 | 00 0.0 - - 105.6

ITF_16 Krossfit48 1_50 dB(A) 170 - 0.00 - 540.9 0 00 [657 | 00 0.0 - - - 82.6

|TF_16 Dermasence IT_67 dB(A) - 340 |00| 0 0 540.9 0 00 [657 | 00 0.0 - - 99.6

|TF_17 [Tepper 1_50 dB(A) 242 - 0.00 - 485.6 0 00 [647 | 00 0.0 - - - 88.9

|TF_17 [Tepper |T_66 dB(A) - 402 |00| 0 0 485.9 0 00 [647 | 00 0.0 - - 104.9

|TF_18 Hafengrenzweg 1_50 dB(A) 21.1 - 0.00 - 421.5 0 00 [635 | 00 0.0 - - - 84.6

|TF_18 Hafengrenzweg IT_67 dB(A) - 38.100] 0 0 421.5 0 00 [635 | 00 0.0 - - 1016

ITF_19 Hafengrenzweg 1_50 dB(A) 20.9 - 0.010 - 556.8 0 00 [659 | 00 0.0 - - - 86.8

|TF_19 Hafengrenzweg IT_67 dB(A) - 3779100] 0 0 555.4 0 00 [659 | 00 0.0 - - 103.8

|TF_20 Hafengrenzweg 1_50 dB(A) 18.2 - 0.00 - 502.5 0 00 [650 | 00 0.0 - - - 83.2

|TF_20 Hafengrenzweg [T_67 dB(A) - 352100] 0 0 502.5 0 00 [650 | 00 0.0 - - 100.2

|TF_21 Scheiwe IT_66 dB(A) - 48.0 |00| 0 0 372.0 0 00 [624 | 00 0.0 - - 110.4

|TF_21 Scheiwe 151 dB(A) 3.0 - 0.00 - 372.0 0 00 [624 | 00 0.0 - - - 95.4

|TF_22 Lignum IT_66 dB(A) - 515 [0.0] 0 0 190.3 0 0.0 [566 | 0.0 0.0 - - 108.0

|TF_22 Lignum 152 dB(A) 375 - 0.00 - 190.3 0 00 [566 | 00 0.0 - - - 94.0

|TF_23 Lignum IT_66 dB(A) - 6.0 [00| 0 0 477 0 00 [446 | 00 0.0 - - 1076

|TF_23 Lignum 1_50 dB(A) 47.0 - 0.010 - 47.7 0 00 [446 | 00 0.0 - - - 916

ITF_24 Cordes Il IT_66 dB(A) - 537100] 0 0 300.9 0 00 [606 | 00 0.0 - - 1142 -

ITF_24 Cordes Il 151 dB(A) 38.7 - 0.00 - 300.9 0 00 [606 | 00 0.0 - - - 99.2

|TF_25 |SO Bau- und Gartenmarkt |TIN_60/35 dB(A) 121 [371 [00| 0 0 648.4 0 00 1672 | 00 0.0 - - 104.4 79.4

|TF_26 Baustoffhandel [TN_60/35 dB(A) 86 [336 [0.0] 0 0 558.9 0 00 [659 | 00 0.0 - - 99.6 74.6

|TF_27 Erweiterungsfläche Cordes/Osmo IT_60 dB(A) - 43[00| 0 0 424.3 0 00 [636 | 00 0.0 - - 106.8 -

|TF_27 Erweiterungsfläche Cordes/Osmo 143 dB(A) 26.3 - 0.00 - 424.3 0 00 [636 | 00 0.0 - - - 89.8

um 48.6 | 64.2
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 28 von 44

IPO7 Köhlweg 37 (WA)
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
aB(a)\asta)|aB |aB | dB | m [as | aB | dB | aB | daB | dB | dB | aBıa) | aBıa)
TF_00._Irr_00 150 .dBIA) 102] - joo]o|- [mms|o|oo |24|oo || - | - - | ®7
TF_00_[rr_00 65 dBrA) - 1252 [oo] o [0 [mes | 0 | 00 [724 |00 |0o | - | - | 97
TF_01_Rhenus Flechtheimspeicher 50 BA) #1] - joo]o | - [msi fo [00 [21 | |o | - | - - | 82
TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher 65 dBrA) - [281 [00] 0 | 0 | 151] 0 | 00 |721 | 00 | oo | - | - | 1002
TF_02 (Cronos Beratung 50 .dBIA) 18 | - j00] 0 | - [mess |o [00 || 0 | - | - - | 85
TF_02 KCronos Beratung 65 dBrA) - [288 [00] 0 | 0 |1es5 | 0 | 00 |r18 | 00 | oo | - | - | 1005
F_03 Superbiomarkt 50 BA) 7256| - j00]o| - [meos|o | oo |15|oo || - | - = | 81
TF_03 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [285 [oo] 0 | 0 [toos | 0 | 00 [715 | 00 | 00 | - | - | 101
TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 50 BA) 150] - joo]o|- jmzss jo |oo |12 | |o | - | - - | %2
TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [310 [oo] 0 [0 |12ss | 0 | 00 |r12 | 00 |oo | - | - |1m2
TF_05_Lenkering GmbH 145 dB(A) 23] - joo]o | - [em2 |o |o0 | |oo o| - | - - | 81
TF_05_ Lenkering GmbH 67 dBlA) - [323 [oo] 0 | 0 | eri2 | 0 | 00 [vor | 00 [00 | - | - [1051
TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 45 dBIA) 724] - j00] 0 | - [eo [0 [oo Jnı on 0 | - | - - | 85
TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 67 dBA) - [324 [00] 0 | 0 | to | 0 | 00 [701 | 00 | oo | - | - | 1045
TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 45 dBIA) 110 | - [oo] o | - [est [o [oo je | on | - | - - | 897
TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBA) - [330 [oo] 0 [0 | 81 | o | 00 |sar [00 |oo | - | - [mr
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Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 29 von 44

IPO8 Nieberdingstraße 11 (MI)
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Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 30 von 44

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7-25 Baustoffhandel TM_ 6035 BgA) | 08 | 258 [00| 0 | 0 | 8090 | 0 | a7 |682 | 00 | 00 | - | - | 86 | 746
[727 Enweiterungsfläche Cordes/Osmo 60 dB(A) - [332 [oo] 0 [0 | wsa [0 | 35 [ro1 | 00 | 00 | - | - [Tees | -
TF_27 Erwelterungsfläche Cordes/Osmo 43 dB1A) 12] - joo]o | - [eos jo | 35 Joı oo || - | - - | 88
um 549 ] 583
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 31 von 44

IP10O MK2 Stadthaus
Nr. Kommentar Gruppe LAT [LAT [pc [mM [cmet| dip) | DI [Abar | Adiv [Aatm | Agr | Ref. | Refi. [LwiLme [LwiLme
N|T AntT \Antn | T N
aB(a)\asta)|aB |aB | dB | m [as | aB | dB | aB | daB | dB | dB | aBıa) | aBıa)
TF_00._Irr_00 150 .dBIA) 45] - joo]o | - | ns |o|o00 |a2]|00 |oo | - | - - | ®7
TF_00_[rr_00 65 dBrA) - [#5 joo|o [0 | 25 |o | 00 [#2 |00 |oo | - | - [ 97
TF_01_Rhenus Flechtheimspeicher 50 BA) 31] - joo]|o | - [ms [0 [00 [20 0 Jo | - | - - | 82
TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher 65 dBrA) - [#81 [00] 0 | 0 | 128 | 0 | 00 |520 | 00 | oo | - | - | 1002
TF_02 (Cronos Beratung 50 .dBIA) 34] - joo|o | - [ers [0 [00 [52 0 | | - | - - | 85
TF_02 KCronos Beratung 65 dBrA) - [#54 [00] 0 | 0 | 113 | 0 | 00 |552 | 00 | oo | - | - | 1005
F_03 Superbiomarkt 50 BA) 271] - joo]jo | - zwi | 0 |00 Jo 00 || - | - = | 81
TF_03 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [#1 jo0| 0 | 0 | zoı [0 [00 [570 | 00 | 00 | - | - [101
TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 50 BA) 27] - joo|o | - [zes | 0 [00 [55 00 | | - | - - | %2
TF_04 öbbeke /Superbiomarkt 66 dBrA) - [#7 jo0| 0 [0 | 28 | 0 | 00 |585 | 00 | oo | - | - | 1m2
TF_05_Lenkering GmbH 145 dB(A) 27| - joojo | - | 28 | o | 00 |ooa 00 |oo | - | - - | 81
TF_05_ Lenkering GmbH 67 dBlA) - [#27 joo|o | 0 | 23 | 0 | 00 [604 | 00 | 00 | - | - [1051
TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 45 dBIA) 200] - Joo]jo | - [mo [0 [00 |25 00 | | - | - - | 85
TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 67 dBA) - [220 [00] 0 | 0 | 3760 | 0 | 00 |e25 | 00 | oo | - | - | 1045
TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 45 dBIA) 10] - j0o0]o | - [or [0 [oo jer | 0 | - | - - | 897
TF_07_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBA) - [380 [00] 0 [0 | #07 | 0 | 00 |e37 | 00 |oo | - | - [mr
TF_08_Jangfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 45 dBA) 12] - jo0]o | - jaao [0 |o0 jeas |oo | | - | - - | 7
TF_08_Jangtristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 67 dBrA) - [382 [oo| 0 [0 | a0 | 0 | 00 |645 | 00 | oo | - | - [mar
TF_08 Stadtwerke Inhaber ungenutzt 45 dBIA) 11] - joo]o | - [57 [0 [oo je | Io | - | - - | 88
TF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt 66 dBrA) - [3821 [00] 0 | 0 | 567 | 0 | 00 |e58 | 00 | 00 | - | - [18] -
TF10 GuD-Kw TN57 dB(A) 508 |508 oo] o | 0 | 33 | o | 00 |513 [00 | 00 | - | - [122 | 1022
TFT AKW_Enweiterung N 54 dBIA) 283 ]283 joo|o | 0 [a4 Jo [00 |es1 [00 Joa | - | - [wi | 31
TF_12_Postvereilzentr 50 BA) 28| - joojo | - [asa [0 [00 |a2 00 | | - | - - | 80
TF_12_Postverteilzentr T-67 Bra) - [s9s joo|o [0 | 403 [oo [00 [642 | 00 | oo | - | - [mo | -
F13_Eurociiyfest GmbH 50 BA) 18] - joo]o | - [sr [0 [oo Je | | o | - | - - | 8%
F13 Eurociiyfest GmbH 66 dBrA) - [353 [00] 0 [0 | 5002 | 0 | 00 |657 | 00 | oo | - | - | 101%
TF14 Dockland Heaven 50 BA) 213] - jooJjo | - [7 | 0 | 00 |655 |00 |oo | - | - - | 88
TF14° Dockland Heaven] 66 dBrA) - [373 joo| 0 [0 | 387 | 0 | 00 |655 | 00 | oo | - | - [tes
TF15_Dermasence 50 BA) 218] - joojo | - [a0 [0 |55 Ja | | | - | - - | 88
TF15_Dermasence 67 dBA) - [388 [00] 0 | 0 | 3330 | 0 | 55 |e14 | 00 | 00 | - | - | 1056
TF_16 (rossitäß 50 .dBIA) 14] - [00] 0 | - [zes [0 [28 ja | 0 | - | - - | 8%
TF16 Dermasence 67 dBA) - [324 [oo] 0 [0 | 5 | 0 | 29 |624 | 00 [oo | - | - | 8%
F17 Tepper 50 BA) 238] - joojo | - [a1 |o | 1a jr 00 | | - | - - | 83
F17_Tepper 1-66 dBrA) - [398 joo| 0 [0 | #24 | 0 | 14 |s37 | 00 | 00 | - | - [148
TF_18_Hafengrenzweg 50 BA) 13 | - jo0]o | - [st2 [o [04 Je3 | 0 | - | - - | 86
TF_18_Hafengrenzweg 67 dBA) - [353 [00] 0 | 0 | 5102 | 0 | 04 |653 | 00 | oo | - | - | 101%
F_19 Hafengrenzweg [50 .dBIA) 12] - 100] 0] - |@78 | 0 | 48 |e38 | 00 100 | - | - - | %8
TF19_Hafengrenzweg 67 dBrA) - [352 [oo] 0 | 0 | rs | 0 | #8 |e38 | 00 | oo | - | - | tes
TF_20 Hafengrenzweg 50 BA) 15] - j00] 0 | - [ss [0 | 46 jesı [oo oo | - | - - | 82
TF-20 Hafengrenzweg 67ER) - 7305 [00] 0 [0 | 5085 | 0 | 46 |651 00 | 00 | - | - | 1002
F21Scheiwe 66 dB(A) - [#7 [oo] 0 [0 | ers9 | o | 11 [ers | 00 | oo | - | - | 1004
TF 21 Scheiwe 51 BA) 237] - joo]jo | - [era |o | 11 Jers |00 | | - | - - | 84
722 Lonum 1-66 dBrA) - [397 [00|0|00 | 7323 | 0 | 00 |683 | 00 | 00 | - | - | 1080
F22 Lignum 52 dB[A) 237] - joo]jo | - [723 | 0 | 00 [63 00 | | - | - - | #0
F 23 Lignum 66 dBrA) - [385 [00] 0 | 0 | 8015 | 0 | 00 |eat | 00 | oo | - | - | tus
723 Lonum 50ER) 25] - |00]0 | - | 815 | 0 | 00 [81100 |00 | - | - - | 915
F24 Cordes Il 66 dBrA) - [#20 [oo] 0 | 0 [800 [0 [os |es6 | 00 |oo | - | - [| m2]| -
TF24 Cordes Il 51 BA) 20] - Joo|o | - [son | 0 [os |ee5 00 | | - | - - | ®2
TF_25 60 Bau- und Gartenmarkt TmoBsera) | 32 1282 Joo| 0 | 0 | era4 | 0 | 63 |eas | 00 | 00 | - | - | toaa | 704
7-25 Baustoffhandel N 6035 dBgA) | -02 | 248 |00| 0 | 0 | 9130 | 0 | 46 |702 | 00 | 00 | - | - | 86 | 746
[727 Enweiterungsfläche Cordes/Osmo 60 dB(A) - [352 [00] 0 [0 | wer [0 [07 |r10 | 00 | 00 | - | - [Tees | -
TF_27 Erwelterungsfläche Cordes/Osmo 43 dB1A) 12] - joo]o | - [ees jo jor Jmo|o || - | - - | 88
um 512 ] 572
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 32 von 44

IP11 Kleingartenanlage (tags
wie MI)

Nr. Kommentar Gruppe LAT | LAT [DC [MM |Cmet | d(p) DI | Abar | Adiv |Aatm | Agr | Refl. | Refl. |Lw/LmE |Lw/LmE

N T Ant.T |Ant.N T N
dB(A) \dB(A)| dB | dB | dB m dB | dB dB dB dB dB dB | dB(A) | dB(A)

|TF_00 ITF_00 1_50 dB(A) 119 - 0.00 - 969.8 0 00 [707 | 00 0.0 - - - 82.7

|TF_00 ITF_00 IT_65 dB(A) - 269 |0o0o| 0 0 969.8 0 00 [707 | 00 0.0 - - 97.7

|TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher 1_50 dB(A) 149 - 0.00 - 917.7 0 00 [703 | 00 0.0 - - - 85.2

|TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher IT_65 dB(A) - 299 [o0o| o 0 917.7 0 00 [703 | 00 0.0 - - 100.2

|TF_02 Kronos Beratung 1_50 dB(A) 15.8 - 0.00 - 866.6 0 00 [698 | 00 0.0 - - - 85.5

|TF_02 Kronos Beratung IT_65 dB(A) - 308 |0.0| 0 0 866.6 0 00 [698 | 00 0.0 - - 100.5

|TF_03 Superbiomarkt 1_50 dB(A) 14.7 - 0.00 - 830.1 0 00 [694 | 00 0.0 - - - 84.1

|TF_03 Söbbeke /Superbiomarkt IT_66 dB(A) - 30.7 100] 0 0 830.1 0 00 [694 | 00 0.0 - - 100.1

|TF_04 Söbbeke /Superbiomarkt 1_50 dB(A) 172 - 0.00 - 790.5 0 00 [690 | 00 0.0 - - - 86.2

|TF_04 Söbbeke /Superbiomarkt IT_66 dB(A) - 3200| 0 0 790.5 0 00 [690 | 00 0.0 - - 102.2

|TF_05 Lenkering GmbH 145 dB(A) 149 - 0.0|0 - 725.4 0 00 |682 | 00 0.0 - - - 83.1

|TF_05 Lenkering GmbH IT_67 dB(A) - 369 |00| 0 0 725.4 0 00 [682 | 00 0.0 - - 105.1

|TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 145 dB(A) 15.3 - 0.00 - 644.2 0 00 [672 | 00 0.0 - - - 82.5

|TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben IT_67 dB(A) - 3773100] 0 0 644.2 0 00 [672 | 00 0.0 - - 104.5

|TF_07 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 145 dB(A) 14.3 - 0.00 - 590.8 0 00 [664 | 00 0.0 - - - 80.7

|TF_07 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei IT_67 dB(A) - 3300| 0 0 590.8 0 00 [664 | 00 0.0 - - 1027

|TF_08 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 145 dB(A) 15.0 - 0.00 - 547.1 0 00 [658 | 00 0.0 - - - 80.7

|TF_08 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei IT_67 dB(A) - 370 100] 0 0 547.1 0 00 [658 | 00 0.0 - - 1027

|TF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt 145 dB(A) 19.4 - 0.00 - 471.1 0 00 [645 | 00 0.0 - - - 83.8

|TF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt IT_66 dB(A) - 404 |00| 0 0 471.1 0 00 [645 | 00 0.0 - - 104.8 -

ITF_10 GuD-Kw |TIN_57 dB(A) 33.0 [330 [00| 0 0 803.6 0 01 [691 | 00 0.0 - - 102.2 | 102.2

|TF_11. HKW_Erweiterung ITIN_54 dB(A) 253 | 253 [00| 0 0 613.0 0 00 [667 | 00 0.0 - - 9.1 92.1

|TF_12 Postverteilzentr. 1_50 dB(A) 21.1 - 0.00 - 558.7 0 00 [659 | 00 0.0 - - - 87.0

|TF_12 Postverteilzentr. |T_67 dB(A) - 38.1 |00| 0 0 559.0 0 00 | 659 | 00 0.0 - - 104.0 -

|TF_13_ Eurocityfest GmbH 1_50 dB(A) 21.1 - 0.00 - 472.3 0 00 [645 | 00 0.0 - - - 85.6

|TF_13_ Eurocityfest GmbH IT_66 dB(A) - 371100] 0 0 472.3 0 00 [645 | 00 0.0 - - 1016

|TF_14 Dockland Heaven 1_50 dB(A) 21.9 - 0.00 - 492.6 0 00 [649 | 00 0.0 - - - 86.8

|TF_14 Dockland Heaven IT_66 dB(A) - 3779100] 0 0 492.6 0 00 [649 | 00 0.0 - - 102.8

|TF_15 Dermasence 1_50 dB(A) 20.2 - 0.00 - 737.0 0 00 [683 | 00 0.0 - - - 88.6

|TF_15 Dermasence IT_67 dB(A) - 3772100] 0 0 737.0 0 00 [683 | 00 0.0 - - 105.6

ITF_16 Krossfit48 1_50 dB(A) 149 - 0.00 - 688.2 0 00 [678 | 00 0.0 - - - 82.6

|TF_16 Dermasence IT_67 dB(A) - 319 [00] 0 0 688.2 0 00 [678 | 00 0.0 - - 99.6

|TF_17 [Tepper 1_50 dB(A) 22.0 - 0.00 - 622.3 0 00 [669 | 00 0.0 - - - 88.9

|TF_17 [Tepper |T_66 dB(A) - 380 [00| 0 0 622.5 0 00 [669 | 00 0.0 - - 104.9

|TF_18 Hafengrenzweg 1_50 dB(A) 18.9 - 0.00 - 539.8 0 00 [656 | 00 0.0 - - - 84.6

|TF_18 Hafengrenzweg IT_67 dB(A) - 3900| 0 0 539.8 0 00 [656 | 00 0.0 - - 1016

ITF_19 Hafengrenzweg 1_50 dB(A) 19.3 - 0.010 - 670.4 0 00 [675 | 00 0.0 - - - 86.8

|TF_19 Hafengrenzweg IT_67 dB(A) - 3300| 0 0 672.4 0 00 [676 | 00 0.0 - - 103.8

|TF_20 Hafengrenzweg 1_50 dB(A) 16.6 - 0.00 - 601.6 0 00 [666 | 00 0.0 - - - 83.2

|TF_20 Hafengrenzweg [T_67 dB(A) - 36 [00] 0 0 601.6 0 00 [666 | 0.0 0.0 - - 100.2

|TF_21 Scheiwe IT_66 dB(A) - 470 |00| 0 0 417.3 0 00 [634 | 00 0.0 - - 110.4

|TF_21 Scheiwe 151 dB(A) 32.0 - 0.00 - 417.3 0 00 [634 | 00 0.0 - - - 95.4

|TF_22 Lignum IT_66 dB(A) - 48.1 [00| 0 0 279.8 0 00 [599 | 0.0 0.0 - - 108.0

|TF_22 Lignum 152 dB(A) 34.1 - 0.00 - 279.8 0 00 [599 | 00 0.0 - - - 94.0

|TF_23 Lignum IT_66 dB(A) - 499 |00| 0 0 2172 0 00 [577 | 00 0.0 - - 1076

|TF_23 Lignum 1_50 dB(A) 3.9 - 0.010 - 2172 0 00 [57.7 [00 0.0 - - - 916

ITF_24 Cordes Il IT_66 dB(A) - 56.9 |0.0| 0 0 206.8 0 00 [573 | 00 0.0 - - 1142 -

ITF_24 Cordes Il 151 dB(A) 41.9 - 0.00 - 206.8 0 00 [573 | 00 0.0 - - - 99.2

|TF_25 SO Bau- und Gartenmarkt |TN_60/35 dB(A) 13.1.1381 [00 | 0 0 583.1 0 00 [663 | 00 0.0 - - 104.4 79.4

|TF_26 Baustoffhandel [TN_60/35 dB(A) 103 1353 [00 | 0 0 462.8 0 00 [643 | 00 0.0 - - 99.6 74.6

|TF_27 Erweiterungsfläche Cordes/Osmo IT_60 dB(A) - 43 |00| 0 0 213.0 0 00 [576 | 00 0.0 - - 106.8 -

|TF_27 Erweiterungsfläche Cordes/Osmo 143 dB(A) 32.3 - 0.00 - 213.0 0 00 [576 | 00 0.0 - - - 89.8

um 44.4 | 59.4
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 33 von 44

IP12 Kleingartenanlage (tags
wie MI)

Nr. Kommentar Gruppe LAT | LAT [DC [MM |Cmet | d(p) DI | Abar | Adiv |Aatm | Agr | Refl. | Refl. |Lw/LmE |Lw/LmE

N T Ant.T |Ant.N T N
dB(A) \dB(A)| dB | dB | dB m dB | dB dB dB dB dB dB | dB(A) | dB(A)

|TF_00 ITF_00 1_50 dB(A) 12.7 - 0.00 - 890.7 0 00 [700 | 00 0.0 - - - 82.7

|TF_00 ITF_00 IT_65 dB(A) - 277 |00| o 0 890.7 0 00 [700 | 00 0.0 - - 97.7

|TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher 1_50 dB(A) 15.7 - 0.00 - 839.7 0 00 [695 | 00 0.0 - - - 85.2

|TF_01 Rhenus Flechtheimspeicher IT_65 dB(A) - 30.7 100] 0 0 839.7 0 00 [695 | 00 0.0 - - 100.2

|TF_02 Kronos Beratung 1_50 dB(A) 16.6 - 0.00 - 789.1 0 00 [689 | 00 0.0 - - - 85.5

|TF_02 Kronos Beratung IT_65 dB(A) - 316 [0.0] 0 0 789.1 0 00 [689 | 00 0.0 - - 100.5

|TF_03 Superbiomarkt 1_50 dB(A) 15.6 - 0.00 - 750.1 0 00 [685 | 00 0.0 - - - 84.1

|TF_03 Söbbeke /Superbiomarkt IT_66 dB(A) - 316 [0.0] 0 0 750.1 0 00 [685 | 00 0.0 - - 100.1

|TF_04 Söbbeke /Superbiomarkt 1_50 dB(A) 18.1 - 0.00 - 710.7 0 00 [680 | 00 0.0 - - - 86.2

|TF_04 Söbbeke /Superbiomarkt IT_66 dB(A) - 341100] 0 0 710.7 0 00 [680 | 00 0.0 - - 102.2

|TF_05 Lenkering GmbH 145 dB(A) 15.9 - 0.0|0 - 646.4 0 00 |672 | 00 0.0 - - - 83.1

|TF_05 Lenkering GmbH IT_67 dB(A) - 3779100] 0 0 646.4 0 00 [672 | 00 0.0 - - 105.1

|TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben 145 dB(A) 16.4 - 0.00 - 564.7 0 00 [660 | 00 0.0 - - - 82.5

|TF_06 Lenkering Gefahrenlager wird aufgegeben IT_67 dB(A) - 384 |00| 0 0 564.7 0 00 [660 | 00 0.0 - - 104.5

|TF_07 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 145 dB(A) 15.5 - 0.00 - 510.5 0 00 [652 | 00 0.0 - - - 80.7

|TF_07 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei IT_67 dB(A) - 3775/00] 0 0 510.5 0 00 [652 | 00 0.0 - - 1027

|TF_08 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei 145 dB(A) 16.3 - 0.00 - 467.4 0 00 [644 | 00 0.0 - - - 80.7

|TF_08 langfristig andere Nutzung Taxi Bäckerei IT_67 dB(A) - 3300| 0 0 467.4 0 00 [644 | 00 0.0 - - 1027

|TF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt 145 dB(A) 21.0 - 0.00 - 390.9 0 00 [628 | 00 0.0 - - - 83.8

|TF_09 Stadtwerke Inhaber ungenutzt IT_66 dB(A) - 42.0 |00| 0 0 390.9 0 00 [628 | 00 0.0 - - 104.8 -

ITF_10 GuD-Kw |TIN_57 dB(A) 39[39|00| 0 0 730.9 0 00 [683 | 00 0.0 - - 102.2 | 102.2

|TF_11. HKW_Erweiterung ITIN_54 dB(A) 26.2 | 262 |00| 0 0 551.9 0 00 [658 | 00 0.0 - - 9.1 92.1

|TF_12 Postverteilzentr. 1_50 dB(A) 22.1 - 0.00 - 498.9 0 00 [650 | 00 0.0 - - - 87.0

|TF_12 Postverteilzentr. |T_67 dB(A) - 391 |00| 0 0 498.9 0 00 | 650 | 00 0.0 - - 104.0 -

|TF_13_ Eurocityfest GmbH 1_50 dB(A) 22.3 - 0.00 - 408.8 0 00 [632 | 00 0.0 - - - 85.6

|TF_13_ Eurocityfest GmbH IT_66 dB(A) - 3300| 0 0 409.7 0 00 [632 | 00 0.0 - - 1016

|TF_14 Dockland Heaven 1_50 dB(A) 22.9 - 0.00 - 440.6 0 00 [639 | 00 0.0 - - - 86.8

|TF_14 Dockland Heaven IT_66 dB(A) - 389/00] 0 0 440.6 0 00 [639 | 00 0.0 - - 102.8

|TF_15 Dermasence 1_50 dB(A) 20.8 - 0.00 - 688.9 0 00 [678 | 00 0.0 - - - 88.6

|TF_15 Dermasence IT_67 dB(A) - 378 |00| 0 0 688.9 0 00 [678 | 00 0.0 - - 105.6

ITF_16 Krossfit48 1_50 dB(A) 15.5 - 0.00 - 641.0 0 00 [67.1 | 00 0.0 - - - 82.6

|TF_16 Dermasence IT_67 dB(A) - 325/00] 0 0 641.0 0 00 [67.1 | 00 0.0 - - 99.6

|TF_17 [Tepper 1_50 dB(A) 22.6 - 0.00 - 5799 0 00 [663 | 00 0.0 - - - 88.9

|TF_17 [Tepper |T_66 dB(A) - 386 [00| 0 0 579.6 0 00 [663 | 0.0 0.0 - - 104.9

|TF_18 Hafengrenzweg 1_50 dB(A) 19,5 - 0.00 - 503.3 0 00 [650 | 00 0.0 - - - 84.6

|TF_18 Hafengrenzweg IT_67 dB(A) - 365 |00| 0 0 503.3 0 00 [650 | 00 0.0 - - 1016

ITF_19 Hafengrenzweg 1_50 dB(A) 19.7 - 0.010 - 641.2 0 00 [67.1 [00 0.0 - - - 86.8

|TF_19 Hafengrenzweg IT_67 dB(A) - 3.700] 0 0 637.6 0 00 [67.1 | 00 0.0 - - 103.8

|TF_20 Hafengrenzweg 1_50 dB(A) 170 - 0.00 - 576.1 0 00 [662 | 00 0.0 - - - 83.2

|TF_20 Hafengrenzweg [T_67 dB(A) - 340 100] 0 0 576.1 0 00 [662 | 00 0.0 - - 100.2

|TF_21 Scheiwe IT_66 dB(A) - 42|00| 0 0 408.7 0 00 [632 | 00 0.0 - - 110.4

|TF_21 Scheiwe 151 dB(A) 32.2 - 0.00 - 408.7 0 00 [632 | 00 0.0 - - - 95.4

|TF_22 Lignum IT_66 dB(A) - 495 [00 | 0 0 238.7 0 00 [586 | 0.0 0.0 - - 108.0

|TF_22 Lignum 152 dB(A) 35.5 - 0.00 - 238.7 0 00 [586 | 00 0.0 - - - 94.0

|TF_23 Lignum IT_66 dB(A) - 543 [00] 0 0 130.4 0 00 [533 | 00 0.0 - - 1076

|TF_23 Lignum 1_50 dB(A) 38.3 - 0.010 - 130.4 0 00 [533 | 00 0.0 - - - 916

ITF_24 Cordes Il IT_66 dB(A) - 55.7 100] 0 0 238.1 0 00 [585 | 00 0.0 - - 1142 -

ITF_24 Cordes Il 151 dB(A) 40.7 - 0.00 - 238.1 0 00 [585 | 00 0.0 - - - 99.2

|TF_25 SO Bau- und Gartenmarkt |TN_60/35 dB(A) 123 1373 [0oo| 0 0 634.2 0 00 [670 | 00 0.0 - - 104.4 79.4

|TF_26 Baustoffhandel [TN_60/35 dB(A) 92 [342 [00] 0 0 524.4 0 00 [654 | 00 0.0 - - 99.6 74.6

|TF_27 Erweiterungsfläche Cordes/Osmo IT_60 dB(A) - 45 |00| 0 0 327.4 0 00 [613 | 00 0.0 - - 106.8 -

|TF_27 Erweiterungsfläche Cordes/Osmo 143 dB(A) 28.5 - 0.00 - 327.4 0 00 [613 | 00 0.0 - - - 89.8

um 44.6 | 59.7
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 34 von 44

Verkehrslärm, Neubau

Berechnungen für den Tages/Nachtzeitraum

Nr. Kommentar Gruppe LAT | ar sT DB | DsT T DEM | Refl. | ImE [ ImE
N T Ant. T N
dB(A) | dB(A) m a | dB | dB | dB | aBıa) | aBıa)

IP_NO1.csv
Str_12 Neu _Hafengrenzweg 51 | 625 | 384 00 | 15 | 11 - 585 | 511
Str_21_Neu _|Theodor-Scheiwe Str. bis Lükenbecker Weg 333 | 06 | #15 | 00 | 19 | #5 - 94 | 21
um 552 | 626
IP_NO2.csv
Str_12 Neu _Hafengrenzweg 548 | 622 | #4 00 | 13 | 13 - 585 | 511
Str_21_Neu _(Theodor-Scheiwe Str. bis Lükenbecker Weg 338 | 1 | 406 | 00 | 14 | #5 - 34 | 21
um 549 | 623
IP_No.csv
Str_12_ Neu _ Hafengrenzweg 552 | 626 | 482 0 | 15 | 1 - 585 | 511
Str_21_Neu _[Theodor-Scheiwe Str. bis Lükenbecker Weg 355 | 28 | 383 | 00 | 22 | #5 - 94 | 321
um 53 | 627
IP_NO4.csv
Str_12 Neu _Hafengrenzweg 330 | 04 | 2837 | 00 | mı | #3 - 585 | 511
Str_21_Neu _[Theodor-Scheie Str. bis Lükenbecker Weg 576 | 649 | 1474 | 00 | 72 | 21 - 94 | 321
um 576 | 649
IP_NOS.csv
Str_12 Neu _Hafengrenzweg 312 | 386 | 2867 | 00 | 111 | #4 - 585 | 511
Str_21_Neu _|Theodor-Scheiwe Str. bis Lükenbecker Weg 579 | 652 | 1038 | 00 | 53 | 22 - 94 | 21
um 579 | 62
IP_NoB.csv
Str_12 Neu _Hafengrenzweg 235 | 359 | 3818 | 00 | 10 | 45 - 585 | 511
Str_21_Neu _(Theodor-Scheiwe Str. bis Lükenbecker Weg 567 | 640 | 93 00 | 50 | 22 - 34 | 21
um 567 | 640
IP_NO7.csv
Str_12 Neu _Hafengrenzweg 230 | 24 | 580 | 00 | 16 | 46 - 585 | 511
Str_21_Neu _|[Theodor-Scheiwe Str. bis Lükenbecker Weg 575 | 648 | 124 | 00 | 57 | 19 - 34 | 321
um 575 | 648
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 35 von 44

uppenkampundpartner
LE u Su vu | u EB BB EBEE BE 5
Sachverständige für Immissionsschutz

D Immissionspläne

Beim Vergleich von Schallimmissionsplänen mit den an den diskreten Immissionsorten ermittelten

Beurteilungspegeln ist Folgendes zu beachten:

Als Immissionsort außerhalb von Gebäuden gilt allgemein die Position 0,5 m außerhalb vor der Mitte des
geöffneten Fensters von schutzbedürftigen Räumen nach DIN 4109. Dementsprechend werden die Schall-
reflexionen am eigenen Gebäude nicht berücksichtigt. Die so berechneten Beurteilungspegel werden

tabellarisch angegeben.

Bei der Berechnung der Schallimmissionspläne werden Schallreflexionen an Gebäuden generell mit
berücksichtigt, sodass unmittelbar vor den Gebäuden gegenüber den Gebäudelärmkarten um bis zu
3 dB höhere Immissionspegel dargestellt werden. Dies ist nicht gleichzusetzen mit den Beurteilungspegeln,

die mit den entsprechenden Immissionsrichtwerten zu vergleichen sind.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt I der Stadt Münster Seite 36 von 44

uppenkampunapartner
BEE EEE EEE EDEEBEEEEN DM
Sachverständige für Immissionsschutz

IPO9 [E10]

gem BEN __ BE Bu
>

>45-50 >50-55 >55-60 >60-65 >65-70 >70-75 >75-80 >80-180
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A) dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)

Planinhalt: Kommentar:
Lageplan Schallimmissionsplan für den Beurteilungszeitraum
Tag (6:00 bis 22:00 Uhr)

EMK, Immissionshöhe 10m, Stadtwerke mit

Maßstab: Erweiterungspotential
keine Angabe

Hinweis: Bei den dargestellten Quell-Nummern ist zu \ NORDEN
beachten, dass einzelne von ihnen nicht dargestellt N _
werden, wenn diese nahe bei- oder übereinander =
liegen.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 37 von 44

uppenkampunapartner

Sachverständige für Immissionsschutz

>45-50 >70-75 >75-80 >80-180
Bun Er Fr dB(A) EN N EN EN dB(A) dB(A) dB(A)

Planinhalt: Kommentar:
Lageplan Schallimmissionsplan für den Beurteilungszeitraum
Nacht (22:00 bis 6:00 Uhr)

EMK, Immissionshöhe 10m, Stadtwerke mit
Maßstab: Erweiterungspotential

keine Angabe . . R R
Hinweis: Bei den dargestellten Quell-Nummern ist zu

beachten, dass einzelne von ihnen nicht dargestellt
werden, wenn diese nahe bei- oder übereinander
liegen.

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 38 von 44

uppenkampundpartner
BEE E E E E BE EBENE BEE.
Sachverständige für Immissionsschutz

>45-50 >70-75 >75-80 >80-180
Bm EN rn dB(A) N N En N) dB(A) dB(A) dB(A)
Planinhalt: Kommentar:
Lageplan Schallimmissionsplan für den Beurteilungszeitraum
Tag (6:00 bis 22:00 Uhr)
Neubau Straße
Maßstab:

keine Angabe

Bezugshöhe 1.Obergeschoss (5.6m)

_ NORDEN /
NL

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster

Anhang
Seite 39 von 44

uppenkampundpartner
LE u Su vu | u EB BB EBEE BE 5
Sachverständige für Immissionsschutz

mare BEE BuEN u BET

50 >70-75 >75-80 >80-180
dB(A) dB(A) dB(A) dB(A) dB(A) dB(A) dB(A) dB(A) dB(A) dB(A) dB(A)

Planinhalt: Kommentar:
Lageplan Schallimmissionsplan für den Beurteilungszeitraum
Tag (6:00 bis 22:00 Uhr)

(Straße, Schiene, Wasserstraße)

Maßstab:
i Bezugshöhe 2.Obergeschoss (8.4m
keine Angabe g g ( ) \ NORDEN
SS,
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 40 von 44

uppenkampundpartner
u EB BB EBEE BE 5
Sachverständige für Immissionsschutz

=
m

|

ae,

el
FE
173% 8
i- Km’
=. 8

nun}

I u m NV v Vvı vu

Planinhalt: Kommentar:
Lageplan Maßgeblicher Außenlärmpegel
(Straße, Schiene, Wasserstraße)
Maßstab: Bezugshöhe 2.Obergeschoss (8.4m)
keine Angabe \ NORDEN
N
Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang

Projekt:

Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster

Seite 41 von 44

uppenkampundpartner
LE u Su vu | u EB BB EBEE BE 5
Sachverständige für Immissionsschutz

E Lagepläne

Gutachten-Nr.: 05.0634 17-1 Anhang
Projekt: Bauleitplanung Nr. 541 Teilabschnitt | der Stadt Münster Seite 42 von 44

541_I_Plan_1

2575 Zeichen

0QVWHU1 : 1000Gemarkung:Flur:0D‰VWDE148, 149, 150, 179 
Blatt 1Blatt 26WDGWKDIHQ,/WNHQEHFNHU:HJ%XQGHVVWUD‰H%$OEHUVORKHUWegBlatt 1
Bebauungsplan Nr. 541 I
Bebauungsplan Nr. 541Teilabschnitt I
Bestandsangaben
.DQDOGHFNHOK|KHQ0HWHUEHU1RUPDOK|KHQQXOO 57,33
Flurgrenze)OXUVWFNVJUHQ]HTopografische UmrisslinieBaum:RKQJHElXGH(hier mit Hausnummer und Geschosszahl):LUWVFKDIWVJHElXGHgIIHQWOLFKH*HElXGHI10
Art der baulichen NutzungKerngebieteMK
hEHUEDXEDUH*UXQGVWFNVIOlFKHQBaulinie
GemeinbedarfFeuerwehr
6WUD‰HQYHUNHKUVIOlFKHQVerkehr6WUD‰HQEHJUHQ]XQJVOLQLH
)OlFKHQIU9HUVRUJXQJVDQODJHQ$EIDOOHQWVRUJXQJAbwasserbeseitigung und AblagerungenVer- und Entsorgung
Hebeanlage
0LW/HLWXQJVUHFKWHQ/]XEHODVWHQGH)OlFKHQ]XJXQVWHQGHU(UVFKOLH‰XQJVWUlJHU(LE
*UHQ]HGHVUlXPOLFKHQ*HOWXQJVbereiches des Bebauungsplanes
gIIHQWOLFKH3DUNIOlFKH
Abgrenzung unterschiedlicher Nutzung
(OHNWUL]LWlW
Kennzeichnungen und Hinweise
9HUNHKUVIOlFKHQEHVRQGHUHU=ZHFNEHVWLPPXQJ
8PJUHQ]XQJYRQ)OlFKHQIU0D‰QDKPHQzum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklungvon Boden, Natur und Landschaft
Baugrenze
)OlFKHQIUGHQ*HPHLQEHGDUI
Besondere schallschutztechnische Vorkehrungen/lUPSHJHOEHUHLFK,9QDFK',1(siehe textliche Fesetzungen Nr. 1.23)/lUPSHJHOEHUHLFK9QDFK',1(siehe textliche Fesetzungen Nr. 1.24)/lUPSHJHOEHUHLFK9,QDFK',1(siehe textliche Fesetzungen Nr. 1.25)
0D‰GHUEDXOLFKHQ1XW]XQJ*UXQGIOlFKHQ]DKO*HVFKRVVIOlFKHQ]DKO0,82,4
$QSIODQ]XQJYRQ%lXPHQ6WUlXFKHUQund sonstigen Bepflanzungen%lXPH6WDQGRUWYRUJHVFKODJHQ
)OlFKHQRGHU0D‰QDKPHQ]XP6FKXW]]XU3IOHJHund zur Entwicklung von Natur und Landschaft
$EJUHQ]XQJXQWHUVFKLHGOLFKHU%DXK|KH
Kennziffer (siehe textliche Festsetzungen)1
)X‰JlQJHUEHUHLFK
Sportlichen Zwecken dienende Einrichtung
Bereiche ohne Ein- und Ausfahrt
Emissionskontingente Tag/Nacht in dB(A)(siehe textliche Festsetzung Nr. 1.20)T 65 dB(A)N 50 dB(A)
GewerbegebieteGESondergebieteSO
9HUNDXIVIOlFKHVk
Kennzeichnung(siehe textliche Festsetzungen Nr. 1.4 und 1.10)*
/lUPSHJHOEHUHLFK,,,QDFK',1(siehe textliche Fesetzungen Nr. 1.22)
:DVVHUIOlFKH'RUWPXQG(PV.DQDOnach Planfeststellungsbeschluss
8PJUHQ]XQJYRQ)OlFKHQGHUHQ%|GHQHUKHEOLFKPLWXPZHOWJHIlKUGHQGHQ6WRIIHQbelastet sind
%HUHLFKP|JOLFKHU6SXQGZDQGYHUDQNHUXQJHQ
Vorgeschlagene Abgrenzung]%)DKUEDKQ*HElXGH
Kanalseitenweg und -bankettenach Planfeststellungsbeschluss
1DFKULFKWOLFKHhEHUQDKPH
DenkmalD(UKDOWHQVZHUWH(LQ]HODQODJHQ*HElXGHHafentypische ObjekteE
Wasser, Wasserwirtschaft:DVVHUIOlFKH*HZlVVHU1U
%DXK|KHBH
=HLFKHQHUNOlUXQJ

541_I_Plan_3

10709 Zeichen

P
P
P
PP
P
PP
P
P
P
II
II
II
IV
IIII
II
I
II
IV
II
I
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I
I
II
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II
I
I
II
II
IV
IIIII
II
I
II
VIII
0HVVHXQG&RQJUHVV&HQWUXP+DOOH0QVWHUODQG
Eichamt
Feuerwache 2
Dortmund-Ems-Kanal
Dortmund-Ems-Kanal
Dortmund-Ems-Kanal
Flur 180
Flur 179
Stadthafen II
Rampe
Rampe Rampe
1LHEHUGLQJVWUD‰H
Am Hawerkamp
Am Hawerkamp
Am Hawerkamp
75
12
10
22 18
33
31 88
14
16
92
24
29
11
Vischeringgraben
61636569
70
53
72
73 32
35373941
4271 52
5557
60
252321191731
II
II
II
II
II
II
II
II
II
II
II
IIIIII
II
IIII
I
I
II
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
II
IIII
II
II
II
II
II
I
I
IIII
I
I
I
I
I
I
I
II
Feuerwache 2
24
22
10
26
14
252729
3579
15
23
191713
272933
Flur 149
Rampe
III
IIIIIIIIII
Vischeringgraben
Albersloher Weg
Albersloher Weg
Albersloher Weg
7KHRGRU6FKHLZH6WUD‰H
/WNHQEHFNHU:HJ
/WNHQEHFNHU:HJ
Torminweg
.|KOZHJ
12
8a
1
2
62
73 67
74
75 3444
1513119
54
59
50
45
51
52
53
50
1
11
21
36
34
32
30
47
54
49
48
31
33
35
37
3b
12
28
16
43
16
20
8
1715
1113
HsNr. 5HsNr. 5HsNr. 5HsNr. 5 a
HsNr. 14HsNr. 16
HsNr. 43
I III
V
IV
III
VIV
I
I
IV
I
II
IIIV
VI
VI
VI
VII
VII
V
II
II
S
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F
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F
F
IVI
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III
III
III
-II
IVIV
IV
II
II
17
VI
V
II
I
II
11
I
40
IV
I
I
VI
20
10
II
II
I
II
I
II
II
I
V
II
III
II
III
III
IIIII
IVIV
I
II
I VIII
-I
32
11 a
6
8
10
I
II
V
IXV
VIII
IVIV
IV
IV
III
IV II
IIIIVIV
IVVI
V VV
IV
IIV
IVIV
-I
V
-II
-II
IV
V
II
-I
IV
VII
Stadtwerke
Stadthaus 3
0HVVHXQG&RQJUHVV&HQWUXP+DOOH0QVWHUODQG
Flur 148
Stadthafen I
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe Rampe
Rampe
II
Rampe
Rampe
Lagerplatz
Lagerplatz
VI
Hafenplatz
Albersloher Weg
Albersloher Weg
Albersloher Weg
Hafenweg
Hafenweg
Hafenweg
%HUQKDUG(UQVW6WUD‰H
Am Mittelhafen
Am Mittelhafen
.LHVHNDPSV0KOH.LHVHNDPSV0KOH
6RHVWHU6WUD‰H
Am Hawerkamp
Am Hawerkamp
Am Hawerkamp Hafengrenzweg
Hafengrenzweg
26a26b
3
5
16 2218
15
47
2466
1357
30
14
10
6
4
15
649
21
59
33
8
11
46
42/4430/36
28
1
1
33
55
19
2624a24b13
62
11
17
5860
63 97
28
54
1 11
III
IIIIIIII
FMDMDMD
F
F
I
I
VI
I
I
III
IIII
I
IIIIIIIIIIIIIII
I
15329 28
II
I
I
I
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IIIIIIII
II I II
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IIIIII
II-I
IIIIIIIII
RampeRampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Dortmund-Ems-Kanal
Dortmund-Ems-Kanal
Dortmund-Ems-Kanal
I
II
IIIIIIII
I
Vischeringgraben
Vischeringgraben
HsNr. 23 a
Sportanlage
oF
Lagerplatz
IIII /DPEHUWLVWUD‰H
Hafenweg
Hafenweg
Hafenweg
+XEHUWLVWUD‰H
/WNHQEHFNHU:HJ
/WNHQEHFNHU:HJ
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Hafengrenzweg
Hafengrenzweg
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398
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410
310
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137
136
135
134
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223
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142
140
138
149
148
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384
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203
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202
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147
132
144
135
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148 113
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534
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218
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55
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70
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638
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575588
583
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17576 176
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184
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578576
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298
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0,8BH O 26,0 mGE 12,4
0,8T/N 57 dB(A)
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0,8BH O 26,0 mGE 22,4
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BH O 18,0 mGE 32,40,8
BH O 20,0 mSOBaustoffhandel2,40,8
BH O 26,0 mGE 12,40,8
BH O 20,0 mGE 32,40,8
BH O 20,0 mGE 32,40,8
BH O 20,0 mGE 3e2,40,8
Vk OPð
BH O 26,0 mMK2,40,8
BH O 22,0 mMK*2,40,8
BH O 22,0 mMK2,40,8
BH O 22,0 mMK2,40,8
0,8BH O 26,0 mGE 12,4
BH O 20,0 m2,41,0Vk OPð
SOBau- undGartenmarkt
0,8BH O 18,0 mGE 32,4
BH O 20,0 mGE 32,40,8
T 65 dB(A)N 50 dB(A)
0,8BH O 26,0 mGE 12,4T 66 dB(A)N 50 dB(A)0,8BH O 24,0 mGE 12,4T 67 dB(A)N 45 dB(A)
T 66 dB(A)N 45 dB(A)
T/N 54 dB(A)T 67 dB(A)N 50 dB(A)T 66 dB(A)N 50 dB(A)
T 66 dB(A)N 50 dB(A)0,8BH O 18,0 mGE 32,4T 67 dB(A)N 50 dB(A)T 66 dB(A)N 50 dB(A)
T 67 dB(A)N 50 dB(A)
T 67 dB(A)N 50 dB(A)T 67 dB(A)N 50 dB(A)
T 66 dB(A)N 50 dB(A)
T 66 dB(A)N 52 dB(A)
T 66 dB(A)N 51 dB(A) T 66 dB(A)N 51 dB(A)
T 60 dB(A)N 43 dB(A)
T 60 dB(A)N 35 dB(A)T 60 dB(A)N 35 dB(A)
0,8
TF 02TF 03TF 04TF 05TF 06TF 08TF 07
TF 09TF 10
TF 11TF 12TF 13TF 14TF 15TF 16TF 17TF 18
TF 19TF 20
TF 23
TF 22
TF 21
TF 24
TF 27
TF 26
TF 25
TF 00TF 01T 65 dB(A)N 50 dB(A)
SOHeizkraftwerk
SOHeizkraftwerk
SOHeizkraftwerk
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P
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Dortmund-Ems-Kanal
Dortmund-Ems-Kanal
Dortmund-Ems-Kanal
Flur 180
Flur 179
Stadthafen II
Rampe
Rampe Rampe
1LHEHUGLQJVWUD‰H
Am Hawerkamp
Am Hawerkamp
Am Hawerkamp
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Vischeringgraben
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73 32
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4271 52
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I
I
I
I
II
Feuerwache 2
24
22
10
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15
23
191713
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Flur 149
Rampe
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Vischeringgraben
Albersloher Weg
Albersloher Weg
Albersloher Weg
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Torminweg
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HsNr. 14HsNr. 16
HsNr. 43
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17
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11
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I
VI
20
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IV
V
II
-I
IV
VII
Stadtwerke
Stadthaus 3
0HVVHXQG&RQJUHVV&HQWUXP+DOOH0QVWHUODQG
Flur 148
Stadthafen I
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe Rampe
Rampe
II
Rampe
Rampe
Lagerplatz
Lagerplatz
VI
Hafenplatz
Albersloher Weg
Albersloher Weg
Albersloher Weg
Hafenweg
Hafenweg
Hafenweg
%HUQKDUG(UQVW6WUD‰H
Am Mittelhafen
Am Mittelhafen
.LHVHNDPSV0KOH.LHVHNDPSV0KOH
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Am Hawerkamp
Am Hawerkamp
Am Hawerkamp Hafengrenzweg
Hafengrenzweg
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Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Dortmund-Ems-Kanal
Dortmund-Ems-Kanal
Dortmund-Ems-Kanal
I
II
IIIIIIII
I
Vischeringgraben
Vischeringgraben
HsNr. 23 a
Sportanlage
oF
Lagerplatz
IIII /DPEHUWLVWUD‰H
Hafenweg
Hafenweg
Hafenweg
+XEHUWLVWUD‰H
/WNHQEHFNHU:HJ
/WNHQEHFNHU:HJ
$XJXVW6FKHSHUV6WUD‰H
Hafengrenzweg
Hafengrenzweg
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4723
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169
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303
336
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364
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514513
144
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202173
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177
176 175
122
32
31
28
25174
373
372 121
33
352
399
362393
392
388
398
394
386
196
195
219
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140
460
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226
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125
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180
179
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164
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202
159
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412
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310
141
137
136
135
134
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142
140
138
149
148
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124
131
308
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417
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950
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76
123
122120
70
67
693692
669
640
626
625
638
581
575588
583
582
224
96
938177713
17576 176
201
296185
186
184
668
854
786
5
249
87
586
577
364
580579
578576
619
315 302301
317316 304303
298
306
0QVWHU1 : 2000Gemarkung:Flur:0D‰VWDE148, 149, 150, 179 6WDGWKDIHQ,/WNHQEHFNHU:HJ%XQGHVVWUD‰H%$OEHUVORKHUWeg
=HLFKHQHUNOlUXQJ*UHQ]HGHVUlXPOLFKHQ*HOWXQJVbereiches des Bebauungsplanes
BestandsangabenFlurgrenze)OXUVWFNVJUHQ]HTopografische UmrisslinieBaum:RKQJHElXGH(hier mit Hausnummer und Geschosszahl):LUWVFKDIWVJHElXGHgIIHQWOLFKH*HElXGHI10
Beiplan zumBebauungsplan Nr. 541 I
Beiplan zumBebauungsplan Nr. 541Teilabschnitt I
Emissionskontingente/lUPSHJHOEHUHLFKH
Art der baulichen NutzungKerngebieteGewerbegebieteMKGESchallschutztechnische VorkehrungenSondergebieteSO
0D‰GHUEDXOLFKHQ1XW]XQJ*UXQGIOlFKHQ]DKO*HVFKRVVIOlFKHQ]DKO0,82,4
T 65 dB(A)N 50 dB(A)*Kennziffer (siehe textliche Festsetzungen)1Emissionskontingente Tag/Nacht in dB(A)(siehe textliche Festsetzung Nr. 1.20)Kennzeichnung(siehe textliche Festsetzungen Nr. 1.4 und 1.10)9HUNDXIVIOlFKHVk
%DXK|KHBH

V-1068-2017-Anlage-2b-Emissionskontingente

112 Zeichen

Anlage 2b zur Vorlage Nr. V/1068/2017
(PLVVLRQVNRQWLQJHQWH0D‰VWDEBebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I

V-1068-2017-Anlage-3-Textliche Festsetzungen

15060 Zeichen

Textliche Festsetzungen zum Entwurf / Seite 1 von 5 
Anlage 3 zur Vorlage Nr. V/1068/2017 
Textliche Festsetzungen
  
zum Entwurf des Bebauungsplans Nr. 541 
Teilabschnitt I: Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / 
Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
1  Textliche Festsetzungen gemäß § 9 Baugesetzbuch (BauGB)  
Art der baulichen Nutzung  
MK  
1.1 In den als Kerngebiet MK festgesetzten Baugebieten sind die nach § 7 Abs. 2 Nr. 6 und 7 
BauNVO allgemein zulässigen Wohnungen für Aufsichts - und Bereitschaftspersonen 
sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter  sowie sonstige Wohnungen nach Maßgabe 
der Festsetzungen des Bebauungsplans unzulässig (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB i.V.m. §  1 
Abs. 5 BauNVO).  
1.2 In den als Kerngebiet MK festgesetzten Baug ebieten können die nach §  7 Abs. 2 Nr. 2 
BauNVO allgemein z ulässigen Vergnügungsstätten und Betriebe des 
Beherbergungsgewerbes nur ausnahmsweise zugelassen werden (§ 9 Abs.  1 Nr.  1 
BauGB i.V.m. § 1 Abs. 5 BauNVO).  
1.3 In den als Kerngebiet MK festgesetzten Baugebieten sind die nach § 7 Abs.  2 Nr.  2 
BauNVO allgemein zulässigen Einzelhandelsbetriebe mit mehr als 1. 200 m² 
Geschossfläche unzulässig (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB i.V.m. § 1 Abs. 9 BauNVO).  
1.4 In dem als Kerngebiet MK* festgesetzten Baugebiet ist der Kfz -Einzelhandel von den 
unter 1.3 genannten beschränkenden Zulässigkeitsregelungen für Einzelhandelsflächen 
und –betriebe ausgenommen (§ 1Abs. 5 i.V.m. § 1 Abs. 9 BauNVO).  
1.5 In den als Kerngebiet MK festgesetzten B augebieten sind die nach § 7 Abs. 3 BauNVO 
ausnahmsweise zulässigen Nutzungen (Tankstellen, die nicht unter Abs . 2 Nr.  5 fallen 
und Wohnungen, die nicht unter Abs.  2 Nr. 6 und 7 fallen) unzulässig  (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 
BauGB i.V.m. § 1 Abs. 6 BauNVO).  
SO Bau- und Gartenmarkt  
1.6 In den als Sondergebiet SO Bau- und Gartenmarkt  festgesetzten Flächen ist ein 
Einzelhandelsbetrieb Bau- und Gartenmarkt mit einer Gesamtverkaufsfläche von maximal 
13.000 m² für nicht zentrenrelevante Sortimente gemäß Münst eraner Sorti mentsliste 
zulässig. Zentrenrelevante Rands ortimente laut der Münsteraner Sortimentsliste dürfen 
auf maximal 10 % der Gesamtverkaufsfläche, maximal jedoch 800 m², als 
branchenübliche R andsortimente geführt werden ( § 9 Abs.  1 Nr.  1 BauGB i.V.m. §  11 
Abs. 3 BauNVO).  
SO Baustoffhandel  
1.7 In dem als Sondergebiet SO Baustoffhandel festgesetzten Baugebiet ist ein Betrieb des 
großflächigen Einzelhandels ausschließlich mit Baustoffen, Baumaterialien und Bauteilen 
bis zu einer Verkaufsfläche von 5.000 m² zulässig. Zentrenrelevante Sortimente laut der 
Münsteraner Sortimentsliste sind unzulässig  (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB i.V.m. §  11 Abs. 3 
BauNVO).

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Textliche Festsetzungen zum Entwurf / Seite 2 von 5 
GE  
1.8 In den als Gewerbegebiet GE 1-3 festgesetzten Baugebieten sind die nach § 8 Abs. 2 
Nr. 1 BauNVO allgemein zulässigen Einzelhandelsbetriebe unzulässig. Ausnahmsweise 
können Verkaufsflächen zugelassen werden,  die auf dem Grundstück mit einem 
Produktions- und Handwerksbetrieb verbunden sind,  wenn die vertriebenen Waren in 
einem funktionalen Zusammenhang  mit der ausgeübten Produktion stehen. Darüber 
hinaus muss die Verkaufsfläche im Verhältnis zur sonstigen Betriebsfl äche untergeordnet 
sein, maximal darf sie 250 m² umfassen (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB i.V.m. § 1 Abs. 5 und 9 
BauNVO).  
1.9 Erweiterungen des vorhandenen und zulässigerweise errichteten Holz - und 
Baustoffmarktes (Lignum, Lütkenbecker Weg 8, Flur 149, Flurstücke 55, 70 und 170) sind 
einmalig bis zu einer Verkaufsfläche von max. 10 % der Verkaufsfläche,  jedoch nicht 
mehr als 500  m² Verkaufsfläche , bezogen auf den  zum Stand Satzungsbeschluss  
baurechtlich genehmigten Bestand,  zulässig. Änderungen und Erneuerungen dieses 
Betriebes bleiben allgemein zulässig  (§ 9 Abs.  1 Nr.  1 BauGB i.V.m. §  1 Abs.  10 
BauNVO).  
1.10 Im GE3* ist der Kf z-Einzelhandel von den unter 1.8 genannten beschränkenden 
Zulässigkeitsregelungen für Einzelhandelsflächen und – betriebe ausgenommen (§  1 
Abs. 5 i.V.m. § 1 Abs. 9 BauNVO).  
1.11 In den als Gewerbegebiet GE  1-3 festgesetzten Baugebieten sind Bordelle und 
bordellartige Betriebe unzulässig  (§ 9 Abs.  1 Nr.  1 BauGB i.V.m. §  1 Abs.  5 und 9 
BauNVO).  
1.12 In den als Gewerbegebiet GE  1 festgesetzten Baugebieten können Schank- und 
Speisewirtschaften ausnahmsweise zugelassen werden, wenn sie als Betriebsteile der 
Hauptnutzung flächenmäßig im Verhältnis zur sonstigen Nutzung deutlich untergeordnet 
sind, maximal jedoch 100 m² umfassen (einschließlich Gastraum und Thekenbereich). In 
den als Gewerbegebiet GE  3 festgesetzten Baugebieten sind Schank - und 
Speisewirtschaften unzulässig (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB i.V.m. § 1 Abs. 5 und 9 BauNVO).  
1.13 In den als Gewerbegebiet GE  1 und GE  3 festgesetzten Baugebieten sind die 
ausnahmsweise zulässigen Vergnügungsstätten unzulässig  (§ 9 Abs.  1 Nr.  1 BauGB 
i.V.m. § 1 Abs. 6 BauNVO).  
1.14 In den als G ewerbegebiet GE  1-3 festgesetzten Baugebieten sind die ausnahmsweise 
zulässigen Wohnungen für Aufsichts - und Bereitschaftspersonen sowie für 
Betriebsinhaber und Betriebsleiter, die dem Gewerbebetrieb zugeordnet und ihm 
gegenüber in Grundfläche und Baumasse untergeordnet sind,  unzulässig (§ 9 Abs.  1 
Nr. 1 BauGB i.V.m. § 1 Abs. 6 BauNVO).  
SO Heizkraftwerk  
1.15 In den  als Sondergebiet SO  Heizkraftwerk festgesetzten Baugebieten sind der Betrieb 
eines Heizk raftwerks zur Erzeugung von elektrischer Energie und Fernwärme 
einschließlich notwendiger Zubehörbauten, Lagerflächen und Anlagen für den Betrieb, 
Umschlags- und Transportanl agen, die zugeordneten Verwaltungsgebäude und 
Werkstätten sowie Stellplätze und Garagen für den durch die zugelassene Nutzung 
verursachten Bedarf zulässig. Ausnahmsweise sind Nebenanlagen gemäß § 14 BauNVO 
zulässig (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB i.V.m. § 11 Abs. 2 BauNVO).

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Textliche Festsetzungen zum Entwurf / Seite 3 von 5 
Maß der baulichen Nutzung  
Ergänzend zu den Festsetzungen im zeichnerischen Teil:  
1.16 Die zulässige Bauhöhe (BH) kann durch technische, untergeordnete Bauteile wie z.B. 
Aufbauten für Aufzüge oder Lüftungs - und Kühlaggregate bis zu einem  Maß von 3,00 m 
überschritten werden. Schornsteine sind von dieser Höhenbegrenz ung ausgeschlossen. 
In den als Kerngebiet  MK und Gewerbegebiet GE 1 festgesetzten Baugebieten ist die 
Überschreitung nur dann zulässig, sofern die technischen, untergeordneten Bauteile 
mindestens 2,00  m von der Vorderkante der straßenseitigen und hafenseit igen 
Gebäudefassade zurückgesetzt und eingehaust werden (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB i.V.m. 
§ 16 Abs. 6 BauNVO).  
1.17 Als Bezugspunkt der festgesetzten Bauhöhen (BH) ist jeweils die Höhenlage der fertig 
ausgebauten zugehörigen Erschließungsfläche in der Mitte der gemeinsamen Grenze des 
Baugrundstückes mit der Verkehrsfläche maßgebend. Die Bezugshöhe ist für das 
jeweilige Grundstück durch lineare Interpolation aus den beiden benachbarten, in der 
Planzeichnung eingetragenen Höhenangaben über Normalhöhennull (NHN)  zu ermitteln 
(§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB i.V.m. § 16 Abs. 2 BauNVO und § 18 Abs. 1 BauNVO).  
Überbaubare Grundstücksfläche  
1.18 Ist eine Baulinie festgesetzt, so ist  diese in allen Vollgeschossen einzuhalten. 
Ausnahmsweise kann ein Zurücktreten von Gebäudeteilen auf einer Länge von max. 1/3 
der durch das Vorhaben entstehenden Gebäudefront zugelassen werden (§ 9 Abs. 1 Nr. 2 
BauGB i.V.m. § 23 Abs. 2 BauNVO).  
1.19 Nebenanlagen im Sinne des § 14 BauNVO sowie oberirdische Garagen und Carports sind 
nur innerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen zulässig ( § 9 Abs.  1 Nr.  4 BauGB 
i.V.m. § 12 Abs. 6 und § 23 Abs. 5 BauNVO).  
Immissionsschutzfestsetzungen  
1.20 Innerhalb der in dem Beiplan zum Bebauungsplan mit TF 1-27 gekennzeichneten Flächen 
sind nur Betriebe und Anlagen zulässig, deren Geräusche die in der folgenden Tabelle 
angegebenen Emissionskontingente L
EK weder tags (6.00-22.00 Uhr) noch nachts (22.00-
6.00 Uhr) überschreiten (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB i.V.m. § 1 Abs. 4 Nr. 2 BauNVO):  
Teil- 
fläche 
LEK,  
tags 
dB(A)/m² 
LEK,  
nachts 
dB(A)/m² 
 Teil- 
fläche 
LEK,  
tags 
dB(A)/m² 
LEK,  
nachts 
dB(A)/m² 
 Teil- 
fläche 
LEK, 
tags 
dB(A)/m² 
LEK,  
nachts 
dB(A)/m² 
TF 0 65 50  TF 10 57 57  TF 20 67 50 
TF 1 65 50  TF 11 54 54  TF 21 66 51 
TF 2 65 50  TF 12 67 50  TF 22 66 52 
TF 3 66 50  TF 13 66 50  TF 23 66 50 
TF 4 66 50  TF 14 66 50  TF 24 66 51 
TF 5 67 45  TF 15 67 50  TF 25 60 35 
TF 6 67 45  TF 16 67 50  TF 26 60 35 
TF 7 67 45  TF 17 66 50  TF 27 60 43 
TF 8 67 45  TF 18 67 50     
TF 9 66 45  TF 19 67 50

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Textliche Festsetzungen zum Entwurf / Seite 4 von 5 
1.21 An Gebäudefronten,  die entlang der durch Lärmpegelbereich (LPB) gekennzeichneten 
Flächen/Baugrenzen gebaut werden, parallel zu diesen oder in einem Winkel von  bis zu 
90 Grad zu diesen errichtet werden, sind passive Maßnahmen zum Schutz  gegen 
Verkehrslärm zu treffen:  
1.22 Für die im Bebauungsplan und im Beiplan zum Bebauungsplan als Lärmpegelbereich III 
nach DIN  4109 gekennzeichneten Fassadenseiten oder Teil e davon sind die 
Außenbauteile von Büroräumen mit einem erforderlichen resultierenden Schalldämm-Maß 
(erf. R’w,res) von 30 dB zu errichten (§ 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB).  
1.23 Für die im Bebauungsplan und im Beiplan zum Bebauungsplan als Lärmpegelbereich IV 
nach DIN 4109 gekennzeichneten Fassadenseiten oder Teile davon sind d ie 
Außenbauteile von Büroräumen mit einem erforderlichen resultierenden Schalldämm-Maß 
(erf. R’w,res) von 35 dB zu errichten (§ 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB).  
1.24 Für die im Bebauungsplan und im Beiplan zum Bebauungsplan als Lärmpegelbereich V 
nach DIN  4109 gekennzeichneten Fassadenseiten oder Teile davon sind die 
Außenbauteile von Büroräumen mit einem erforderlichen resultierenden Schalldämm-Maß 
(erf. R’w,res) von 40 dB zu errichten (§ 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB).  
1.25 Für die im Bebauungsplan und im Beiplan zum Bebauungsplan als Lärmpegelbereich VI 
nach DIN  4109 gekennzeichneten Fassadenseiten oder Teile davon sind die 
Außenbauteile von Büroräumen mit einem erforderlichen resultierenden Schalldämm-Maß 
(erf. R’w,res) von 45 dB zu errichten (§ 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB).  
1.26 Bei einem Zurückbleiben hinter den Baugrenzen in größerem Maße kann – sofern der 
Nachweis erbracht wird, dass im Einzelfall geringere Lärmpegelbereiche an den 
Fassaden vorliegen – bei entsprechendem Nachweis im Baugenehmigungsverfahren von 
den festgesetzten Lärmpegelbereichen zurückgetreten werden (§ 9 Abs.  1 Nr.  24 
BauGB).  
GFL Rechte  
1.27 Die mit L  E gekennzeichneten Flächen sind mit einem Leitungsrecht zugunsten der 
Erschließungsträger zu belasten (§ 9 Abs. 1 Nr. 21 BauGB).  
Grünordnerische Festsetzungen 
1.28 In den als Kerngebiet MK, als Sondergebiet SO Baumarkt und in den als Gewerbegebiet 
GE 1-3 festgesetzten Baug ebieten sind mindestens 10  % der Grundstücksfläche 
ebenerdig dauerhaft zu begrünen (§ 9 Abs. 1 Nr. 25a BauGB).  
1.29 In allen Baugebieten ist je angefangene 5  ebenerdige Stellplätze ein standortgerechter , 
hochstämmiger, mittelkroniger Laubbaum mit einer Vegetationsfläche von 2,5 x 2,5 m zu 
pflanzen und mit Ersatzverpflichtung dauerhaft zu unterhalten (§ 9 Abs.  1 Nr.  25a 
BauGB).  
1.30 Das als Fläche für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, 
Natur und Landschaft festgesetzte Gewässer ‚Vischeringgraben‘ mit seinen 
Gewässerrandflächen ist im Bestand zu erhalten und dauerhaft zu pflegen. Es dürfen 
keine nachteiligen Veränderungen vorgenommen werden.  Darüber hinaus dürfen im 
Gewässerrandstreifen keine Auffüllungen und Abgrabungen vorgenommen werden (§ 9 
Abs. 1 Nr. 20 BauGB).

Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I  
Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg  
  
Textliche Festsetzungen zum Entwurf / Seite 5 von 5 
2 Textliche Festsetzungen gemäß § 86 Landesbauordnung (BauO NRW)  
2.1 Im gesamten Plangebiet sind Werbeanlagen mit wechselndem Licht (Blinkreklame), 
bewegtem (laufendem) Licht sowie Werbeanlagen oberhalb der Gebäudetraufe 
grundsätzlich unzulässig. Unzulässig sind ebenso freistehende Werbetafeln von mehr als 
2 m Höhe und 1  m Breite  aufgeständert auf einer Höhe vom mehr als  2,5 m, sowie 
Anlagen, die mehr als 1 m vor die jeweilige Gebäudefront treten (§ 9 Abs. 4 BauGB i.V.m. 
§ 86 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 BauO NRW).  
2.2 In den als Kerngebiet MK  und Gewerbegebiet GE  1 festgesetzten Baugebieten dürfen 
Werbeanlagen zusätzlich höchstens bis zur Unterkante des Fensters des ersten 
Obergeschosses reichen. Die Werbeanlagen sind in Einzelbuchstaben auszuführen. Sie 
dürfen eine Höhe von 0,8 m und eine Gesamtlänge von 2/3 der Gebäudefassade, 
maximal jedoch 10 m nicht überschreiten (§ 9 Abs. 4 BauGB i.V.m. § 86 Abs. 1 Nr. 1 und 
Abs. 4 BauO NRW).  
3 Hinweise  
3.1 DIN-Vorschriften/Regelwerke:  
Die in vorste henden Festsetzungen zitierten DIN -Vorschriften, andere untergesetzliche 
Regelwerke und die Münsteraner Sortimentsliste können während der Dienstzeiten bei 
der Stadt  Münster, im Kundenzentrum ‚Planen- Bauen-Umwelt‘ im Erdgeschoss des 
Stadthauses 3, Albersloher Weg 33, eingesehen werden.  
3.2 Altlasten:  
Auf den im Bebauungsplan entsprechend gekennzeichneten Flächen finden sich 
Bodenverunreinigungen bzw. Altlastenverdachtsflächen. Erdarbeiten sind in Abstimmung 
mit dem Umweltamt fachgutachterlich zu begleiten.  Die Weisungen des Umweltamtes 
hinsichtlich etwaiger ergänzender gutachterlicher Untersuchungen oder einer 
ordnungsgemäßen Verwertung oder Entsorgung sind zu beachten. Sollten sich über diese 
Flächen hinaus bei Erdarbeiten Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Altlast oder von 
schädlichen Bodenveränderungen ergeben, ist dies unverzüglich dem Umweltamt der 
Stadt Münster mitzuteilen.  
3.3 Bodendenkmäler:  
Die Entdeckung von Bodendenkmälern (kulturgeschichtliche Bodenfunde, Mauern, 
Einzelfunde, aber auch Verfärbungen in der natürlichen Bodenbeschaffenheit) ist 
unverzüglich der Stadt Münster/Städtische Denkmalbehörde oder dem 
Landschaftsverband Westfalen- Lippe/LWL-Archäologie für Westfalen, Münster 
anzuzeigen (§ 15 DSchG). Die Fundstelle ist unverändert zu erhalten (§ 16 DSchG).  
3.4 Denkmäler:  
Veränderungen an oder in der Umgebung eines Baudenkmals sind im Rahmen der 
Benehmensherstellung nach § 9 DSchG NRW abzustimmen.  
3.5  Artenschutz bei Gebäudesanierung oder Abbruch:  
Bei konkretisierenden Planungen, insbesondere Anträgen auf Gebäudesanierung oder 
Gebäudeabriss ist das Vorkommen von Fledermäusen bzw. Brutplätzen des Waldkauzes 
in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Münster genauer zu 
untersuchen, so dass Zugriffsverbote gemäß § 44 Abs. 1 BNatSchG vermieden werden 
können.

Berichtsvorlage

24725 Zeichen

V/1068/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I: Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / 
Albersloher Weg 
Kenntnisnahme des Entwurfs zur öffentlichen Auslegung 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
23.01.2018 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 
23.01.2018 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht 
25.01.2018 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Die Verwaltung beabsichtigt, den Entwurf des Bebauungsplans Nr.  541 Teilabschnitt I 
‚Stadthafen I / Lütkenbecker Weg  / Bundesstraße B  51 / Albersloher Weg‘ öffentlich au s-
zulegen.  
 
 
Übergeordnete Planungskonzeption  
 
Die Bereiche um den Stadthafen I waren die Keimzelle der gewerblich-industriellen Entwicklung 
in Münster ab Ende des 19.  Jahrhunderts. Die Flächen östlich des Dortmund -Ems-Kanals wur-
den erst in der zweiten Hälfe des 20.  Jahrhunderts gewerblich entwickelt. In den letzten Jah r-
zehnten haben sich die strukturellen Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwick lung 
von Häfen mit Umschlagsaktivitäten grundlegend geändert. Veränderte Ansprüche an die Infr a-
strukturanbindungen und Flächenbedarfe ließen keine Perspektive für einen Erhalt oder einen 
Ausbau der Hafenfunktionen. Beim Stadthafen  I in Münster kam und komm t die unmittelbare 
Nähe zu Wohngebieten hinzu, die einen Ausbau von emissionsträchtigen Nutzungen von je her 
begrenzt und einschränkt.  
 
Mit dem Bau des Hafenplatzes und der Leitbildentwicklung ‚Kreativkai‘ wurden in den 90er Jah-
ren bereits die Weichen für die Umstrukturierung des nördlichen Hafenbereichs, ebenfalls fla n-
kiert durch Bebauungsplanung (Bebauungsplan Nr.  401), gestellt . Mittlerweile ist der Wandel 
dieses vormals hafenindustriell dominierten Bereichs zu einem hochwertigen Standort mit Büro- 
und Dienstleistungen, der Kreativwirtschaft sowie Freizeitnutzungen wie Gastronomie, Theater 
und Kino erfolgreich vollzogen.  
Im Rahmen  der Fortschreibung des  am 14.12.2011 vom Rat beschlossenen  Masterplans 
Stadthäfen (Vorlage Nr. V/0800/2011), wurden, unter intensiver Einbindung der Bürgerschaft im 
Zuge des sog. Hafenforums,  wichtige Entwicklungs- und Veränderungsziele für den gesamten 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/1068/2017 
Auskunft erteilt: 
Herr Krause / Herr Husmann 
Ruf: 
492 6120 / 492 61 94 
E-Mail: 
KrauseJ@stadt-muenster.de 
Husmann@stadt-muenster.de 
Datum: 
08.01.2017 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/1068/2017 
 
Hafenbereich und die innerstädtische Stadtentwicklung auch streitig diskutiert und in der G e-
samtabwägung der Interessen im fortgeschriebenen Masterplan zeichnerisch wie textlich formu-
liert. Dessen Ziele bilden die Leitlinie für deren Umsetzung auf den konkretisierenden Pl a-
nungsebenen der Bauleitplanung.  
 
Die heute im räumlichen Umgriff der Masterplanung bestandskräftigen Bebauun gspläne aus 
den frühen 1990er Jahren besitzen eine deutlich gewerbe- und industriesichernde Prägung. Die 
in 2011 aktualisierten Zielplanungen des Masterplans „verwalten“ jedoch nicht nur die best e-
hende historisch gewachsene Gemengelage zwischen gewerblich -industriellen Standorten im 
Hafenbereich einerseits und Wohnstrukturen im und um das Hansaviertel sowie im Bereich Lüt-
kenbeck andererseits, sondern definieren vielmehr weitergehende und veränderte Entwic k-
lungsziele, vor allem für folgende Teilbereiche (nordöstlich des Albersloher Weges): 
 
 Realisierung eines urbanen und nutzungsgemischten innerstädtischen Stadtquartiers mit 
vielfältigen Wohnfunktionen zwischen Stadthafen I und Schillerstraße;  
 Umstrukturierung der ehemals klassisch gewerblich bzw. industriell geprägten Zonen 
südlich Stadthafen I sowie nordwestlich und südöstlich des DEK hin zu standortadäquat 
hochwertigeren gewerblichen wie dienstleisterischen Nutzungen;  
 Verbesserung der Erschließungsstruktur und -qualität, sowohl zwischen den Entw ick-
lungsarealen Stadthafen  I / Stadthafen II als auch im Bereich des Entwicklungsareals 
südöstlich DEK.  
 
Diese Entwicklungsziele müssen kompatibel gemacht werden zu den ebenfalls bestehenden 
Masterplanzielen, die verbleibenden gewerblich -industriellen Ker nnutzungen zu erhalten und 
ihnen maßvolle und zielkonforme Entwicklungsspielräume einzuräumen (Standort der Stad t-
werke als Nukleus der Energieversorgung der Stadt südlich Stadthafen  I sowie des Produkt i-
onsbetriebes Cordes zwischen DEK und Umgehungsstraße s amt Erweiterungsflächen). Für 
weite Teile des Plangebie tes sind aktuell Gewerbegebiete, Industriegebiete und  Kerngebiete 
festgesetzt.  
 
Die Herstellung dieser Zielverträglichkeiten erfordert eine Lösung in Form einer aktualisierten, 
neu abwägenden planungsrechtlichen Grundlage (Bebauungsplanneuaufstellung).  
 
 
Umsetzung der Planungsziele  
 
Für den Stadtbereich besteht bereits ein am 27.06.2012 vom Rat gefasster Aufstellungsb e-
schluss (V/0430/2012 als Bebauungsplan Nr.  541 ‚Stadthafen I / Schillerstraße / Lütkenbecker 
Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg‘).  
 
Mit dem Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I ‚Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bundesstra-
ße B  51 / Albersloher Weg ‘ werden die Gebiete der bisherigen  Bebauungspläne Nr. 348 ‚A l-
bersloher Weg  / Dortm und-Ems-Kanal / Lütkenbecker Weg  / Umgehungsstraße‘, Nr.  401 
‚Stadthafen I / Albersloher Weg‘ sowie Nr.  142 Teilabschnitt I ‚Albersloher Weg (von Dortmund-
Ems-Kanal bis Drolshagenweg)‘ in diesem Zusammenhang neu beplant und einer ganzheitli-
chen städtebaulichen Betrachtung zugeführt. Hierdurch werden insbesondere d ie Wechselwir-
kungen der verschiedenen Nutzungsbereiche untereinander in einem Bebauungsplanverfahren 
behandelt und durch zielgerichtete Festsetzungen die Planungsziele „ausgeglichen“ und die 
hierfür erforderlichen Nutzungsverträglichkeiten untereinander bereitet und geschaffen.  
 
Die Neuaufstellung für den Teilabschnitt „I“ bezieht sich gegenüber dem Aufstellungsbeschluss-
Umgriff auf die Bereiche südlich Stadthafen  I und östlich DEK – die Flächen nördlich Stadtha-
fen I werden noch nicht eingebunden (späterer Teilabschnitt Nr.  541 II): Grund hierfür ist, dass 
die Planungskonzeptionen nördlich Stadthafen  I noch nicht den gleichen bauleitplanerisch for t-
geschrittenen Verfahrensstand besitzen.

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V/1068/2017 
 
Parallel mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr.  541 I wird die Änderung des Flächen nut-
zungsplanes für die betreffenden Bereiche durchgeführt. Beide Planverfahren, auf der vorberei-
tenden und verbindlichen Planungsebene, stellen entscheidende Bausteine  im Gesamtbild 
(Masterplan Stadthäfen)  zur städtebaulichen Neuordnung des münsterschen Hafengebietes 
dar.  
 
 
Wesentliche Planungsinhalte  
 
Neben den o.a. Planungszielen wie der Ansiedlung neuer Nutzungen, der Umstrukturierung von 
Nutzungsbereichen und der Sicherung bestehender Nutzungsbereiche stellen  damit einherge-
hend die Verbesserung der öffentlichen Zugänglichkeit der Wasserbereiche an Stadthafen und 
DEK sowie die Verbesserung der erschließungsstrukturellen Voraussetzungen zur Steigerung 
der Attraktivität des Gesamtquartiers weitere essenzielle Ziele der Bebauungsplanung dar.  
 
Art (und Maß) der Nutzung  
Für die Neuausrichtung und Umstrukturierung des Gebietes erfolgt teilräumlich eine Veränd e-
rung von Art und Maß der baulichen Nutzung  – so sind keine Industriegebi etsausweisungen 
mehr vorgesehen: Oberste Priorität dabei hat gleichwohl, dass trotz teilräumlich geänderter 
Festsetzungen der Baugebietskategorie die heute ausgeübten gewerblichen Nutzungen nicht 
eingeschränkt werden und wichtige bestehende gewerbliche Nutzungen mit räumlichen 
und/oder betrieblichen Erweiterungsoptionen gesichert werden. Gleichzeitig werden durch Um-
wandlung von Industrie- zu Gewerbegebieten für Teilflächen, ihrer Lagegunst im unmittelbaren 
Bereich von DEK und Stadthafen entsprechend, im gleichen Zuge breitere und erweiterte Nut-
zungs- und Vermarktungsoptionen angeboten.  
Die Kerngebietsnutzung entlang des Albersloher Weges wird für die überwiegenden Teile des 
Plangebietes bestätigt: Der Albersloher Weg, als zentrale Einfahrtsstraße und Standort für Mes-
se und zentrale Verwaltungseinrichtungen, soll auch zukünftig ein Standort primär für Großver-
waltungseinrichtungen und Büronutzungen bleiben. Das bestehende Heizkraftwerk  sowie der 
Warmwasserspeicher, welch e heute  noch als Fläche n für Versorgungsanlagen ausgewiesen  
sind, werden mit entsprechenden  Erweiterungsflächen in der Planung als Sondergebiet ges i-
chert. Die Fläche der Feuerwache wird analog der heutigen Nutzung als Gemeinbedarfsfläche 
‚Feuerwehr‘ festgesetzt. Der bestehende großflächige Baumarktstandort wird als Sondergebiet 
Bau- und Gartenmarkt mit leichten Entwicklungsspielräumen gesichert: Zusätzlich wird die be-
stehende Baumarkt nutzung um einen Baustoffhandel , als ergänzender SO -Standort, gestärkt 
und räumlich erweitert.  
 
Herstellung der Nutzungsverträglichkeit  
Es erfolgt im Verfahren des Bebauungsplanes eine plangebietsübergreifende Betrachtung, die 
insbesondere vor dem Hintergrund des großräumigeren Nebeneinanders von gewerblichen, 
emittierenden Be trieben und schutzbedürfti ger Wohnnutzung notwendig ist. Die gegenseitige 
Abhängigkeit der räumlichen Einzelziele des Masterplans nördlich und südlich des Stadth a-
fens I voneinander und untereinander (Stärkung des innerstädtischen Wohnen einerseits sowie 
Sicherung / Entwicklung / Neustrukturierung für Gewerbe  / Industrie / Heizkraftwerk andere r-
seits) ist in diesem Zuge stets Gegenstand einer ganzheitlichen Betrachtung, die auf einen 
Ausgleich aller auftretenden Interessen ausgerichtet ist.  Die Ausgestaltung der gewerblichen 
Strukturen wird auch mit Blick auf die nördlich des Stadthafen  I vorgesehene Wohn - und 
Mischnutzung entwickelt: Zum einen muss und wird die Wohn- und Mischnutzung als eine Nut-
zung, die sich bewusst in einem urbanen Gefüge mit benachbarten gewerblichen Strukturen 
und der Kraftwerksnutzung etabliert, Rücksicht auf die bestehenden Strukturen in Form eines 
gegenüber allgemeiner Wohnnutzung verringerten  Schutzanspruches gegenüber Lärmbela s-
tungen aus dem Umfeld nehmen  (künftige Ausweisung als MU) . Zum anderen  müssen und 
werden auch die produzierend-gewerblichen Nutzungen und die Kraftwerksnutzung in diesem 
Plangebiet auf die Planungsziele der Aufwertung, hier insbesondere neu entstehender (heran-
rückender) urbaner Wohn- und Mischnutzungen, reagieren. Sowohl die gewerblich genutzten 
Flächen auf der südlichen Stadthafen-Seite als auch die Flächen östlich des DEK – die künftige

4 
V/1068/2017 
 
Ausweisung auf der nördlichen Stadthafen-Seite sowie die heutigen Wohnnutzungen im Umfeld 
in den Bereichen Lütkenbeck  und Hansaviertel im Blick behaltend – werden so umstrukturiert, 
dass sie immissionsverträglich in Bezug auf die bestehenden und neu zu schaffenden urbanen 
Wohnnutzungen in der Umgebung des Bebauungsplanbereiches sind.  
 
Instrument der Lärmkontingentierung  
Insbesondere vor dem Hintergrund der  noch zu konkretisierenden Bauleitplanung nördlich des 
Stadthafens, auf den ehemaligen OSMO -Flächen, auf denen  künftig eine Ausweisung von 
Wohn- und Mischnutzungen im Sinne eines Urbanen Gebietes (§ 6a Baunutzungsverordnung – 
BauNVO) ermöglicht werden soll, sowie unter Anhalt der zukünftig möglichen Erweiterung des 
Heizkraftwerkes erfolgt eine detailliertere Auseinandersetzung mit dem Thema Gewerbelärm. In 
den aktuell bestehenden Bebauungsplänen ist eine Steuerung der emittierenden Betriebe über 
Abstandsklassen (nutzungsbezogene Gliederung) vorgenommen worden – dies bereits unter 
dem Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme in der gewachsenen Gemengelage. Im vorli e-
genden Planentwurf dagegen wird eine Lärmkontingentierung (nach DIN 45691) für die gewerb-
lichen Nutzungen und die sondergebietsspezifischen N utzungen vorgenommen: So wird  eine 
Steuerung der Lärmintensitäten gerecht, klar und allgemeingültig  flächenbezogen über zuge-
wiesene Emissionskontingente per eigenschaftsbezogener Gliederung der Gewerbe- bzw. fak-
tischen und zukünftigen Betriebsflächen erreicht. Auf diese Weise erfolgt  keine Einschränkung 
bestimmter Betriebsarten – die Zulässigkeit von Bauvorhaben  wird primär vom Emissionsver-
halten der Betriebe in der Tag- wie der Nachtzeit in Verbindung mit variablen schalltechnischen 
Lösungen auf dem Betriebsgelände abhängig gemacht.  
Mit diesem Vorgehen wird sichergestellt, dass die bestehenden gewerblichen und Sondernu t-
zungen sowohl zukunftsfähig bleiben, als auch, dass  die derzeit ungenutzten bzw. minderg e-
nutzten Flächen stabile Entwicklungsmöglichkeiten erhalten. So findet zwar (i m Vergleich zum 
bisherigen Planungsrecht der Bebauungspläne Nr. 348 und Nr. 401) teilräumlich eine Verände-
rung der Baugebietsausweisungen sta tt: Mithilfe der  Emissionskontingente wird jedoch siche r-
gestellt, dass bestehende wesentliche Versorgungsbereiche bzw. Produktionsb etriebe in ihrem 
heute ausgeübten Lärmverhalten  auch zukünftig nicht eingeschränkt werden  und sich unter 
Anhalt des zugewiese nen Lärmkontingents räumlich und betrieblich weiterentwickeln können . 
Die Zuweisung von Lärmkontingenten schafft Sicherheit und Verbindlichkeit für beide Seiten – 
sowohl für die bestehenden und künftigen betrieblichen Strukturen als auch für die umliegenden 
bestehenden und geplanten Wohnnutzungsbereiche.  
 
Durch ein Fachgutachten sind in diesem Zusammenhang zwei Szenarien zur möglichen Verte i-
lung der Emissionskontingente im Bebauungsplanbereich erarbeitet worden: In einem ersten 
Szenario erfolgt die Verteil ung unter Berücksichtigung der vorhandenen Bedarfe (bestehende 
Betriebserfordernisse, zukünftige Flächenausweisung bzw. Nutzungsspektrum) gleichmäßig auf 
die Flächen. Hierbei wird deutlich, dass die Flächen, die in räumlicher Nähe zu den Immissio n-
sorten liegen, geringere Emissionskontingente erhielten, als die Flächen, die aufgrund der Di s-
tanz zu den Immissionsorten, ein höheres Lärmverhalten erzeugen dürften.  
In einem zweiten Szenario ist ein deutlicherer Schwerpunkt auf die strukturell gewünschte z u-
künftige Sicherung des Kraftwerksstandorts gelegt worden: Hierzu ist auf die künftig räumlich 
bereits erweiterte Kraftwerksfläche ein um 3  dB(A) höheres Lärmkontingent zugewiesen wo r-
den. Mit dieser Steigerung kann der Kraftwerksbetrieb wie erforderlich auf zukü nftige Entwick-
lungen und Ausbauszenarien reagieren. Aus diesem Szenario der nicht gleichflächigen, so n-
dern strukturell begründeten Zuweisung der Kontingente ergibt sich in Konsequenz, dass ei n-
zelne Flächen ein – im Vergleich zu Szenario  1 – im Nachtzeitraum eingeschränkteres Kontin-
gent zur Verfügung haben. In weiten Teilen handelt es sich bei diesen Flächen aber um derzeit 
nicht genutzte Bereiche – hier ist eine Zuweisung geringerer Emissionskontingente mit Blick auf 
die Planungsabsichten und die Nutzungsau sweisung vertretbar. Die Untersuchungen des 
Fachgutachtens zeigen, dass auch für die Flächen mit bestehenden gewerblichen Nutzungen 
über die kontingentierenden Festsetzungen des Bebauungsplans für diese Betriebe sowohl 
eine Sicherung der bestehenden Betrie bsstrukturen gegeben ist als auch die konkret geplante 
Nutzung – unter Anhalt intelligenter Anordnung, Ausrichtung und Zuordnung von Betriebsanl a-
gen zzgl. technischer Anforderungen des Standes der Technik, umsetzbar bleiben.

5 
V/1068/2017 
 
Da das zweite Szenario die str ukturell und für das gesamte Stadtgebiet gewichtige Sicherung 
und Ausbauperspektive für den Kraftwerksstandort unterstreicht, es gleichzeitig aber zu keinen 
Einschränkungen wichtiger bestehender produzierender Nutzungsbereiche führt, wird dieses 
Szenario im Bebauungsplan verfolgt und durch Festsetzung der Lärmkontingente als fläche n-
bezogene Schalleistungspegel für den Tag - und Nachtzeitraum fixiert (vgl. hierzu Immission s-
schutzgutachten – einsehbar unter der vorliegenden Vorlagennummer V/1068/2017 im Ratsi n-
formationssystem der Stadt Münster  
https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/infobi.php).  
 
Festzuhalten ist, dass durch das planerische Instrument der Lärmkontin gentierung auf der e i-
nen Seite die Planungs - und Standortsicherheit durch klare Rahmenbedingungen für die lär m-
emittierenden Bereiche und Betriebe ebenso klar definiert wie verbindlich und verlässlich ges i-
chert wird. Auf der anderen Seite wird eine zielführ ende Konfliktbewältigung zu den Wohnnu t-
zungen im Umfeld geleistet, indem diese Gesamtkontingentierung auf alle umliegenden best e-
henden und geplanten schutzwürdigen Nutzungen sowie deren sog. Vorbelastung rückgerec h-
net wird.  
 
 
Erschließung und Verkehr  
Für die Umstrukturierung des Hafengebietes im Sinne des Masterplans Stadthäfen  ist die Neu-
errichtung und Umstrukturierung verschiedener Verkehrsflächen notwendig. So ist auf der west-
lichen Kanalseite die Neukonzipierung einer Verkehrsverbindung parallel zum K anal, als Zuwe-
gung zum ‚Stadthafen  II‘ vorgesehen (Verlängerung des Hafengrenzweges) . Diese Verkehr s-
verbindung wird zukünftig mit dem Masterplanbereich ‚Stadthafen II‘ (südwestlich Albersloher 
Weg) ein verkehrliches Rückgrat für die Erschließung bilden  und größtmögliche Flexibilität in 
Verkehrszu- und -abfluss dieser Entwicklungsbereiche sichern.  
 
Darüber hinaus besteht die Notwendigkeit, die  bisher private (derzeit einseitig gesperrte) Ve r-
kehrstrasse „Theodor-Scheiwe-Straße“ im Bereich öst lich des DEK kün ftig als öffentliche Ve r-
kehrserschließungsstraße auszuweisen und auszubauen. Diese  ist von größter Bedeutung zur 
Gewährleistung einer ausreichenden Verkehrsqualität für die Nutzungsziele im gesamten 
Stadtbereich (Masterplan Stadthäfen), wie vor allem auch die Ausführungen der Verkehrsunter-
suchung Masterplan Stadthäfen mit Stand vom Juli 2017 verdeutlichen (vgl. hierzu Verkehrsun-
tersuchung – einsehbar unter der vorliegenden Vorlagennummer V/1068/2017 im Ratsinform a-
tionssystem der Stadt Münster https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/infobi.php). 
Eine durchgehende Befahrbarkeit der Theodor-Scheiwe-Straße zwischen dem Albersloher Weg 
und dem Lütkenbecker Weg muss sich ergestellt sein: Dafür ist es grundlegend und stadtstruk-
turell geboten die Straße als öffentliche Verkehrsfläche auszubauen. Eine Planungsalternative 
zur gewählten Trassenführung dieser Straße ist nicht vorhanden, da die Theodor -Scheiwe-
Straße an keiner anderen Stelle mit einer gleichwertigen Funktionalität umgesetzt werden kann. 
Eine notwendige Verbindung zwischen dem Albersloher Weg und dem Lütkenbecker Weg 
könnte auch in jeder anderen Führung nur über die Beanspruchung von Privateigentum umg e-
setzt werden. Die vorgesehene Trassierung ist insofern ausdrücklich diejenige, die die beste-
henden Betriebsfunktionalitäten faktisch und planerisch in geringstem Maße berührt.  
Die im Bebauungsplanentwurf als öffentliche Verkehrsfläche festgesetzte Theodor -Scheiwe-
Straße hat nicht nur die Funktion der Vernetzungs - und Verkehrsabwicklungsverbesserung: Sie 
schafft erst die erschließungsstrukturellen Voraussetzungen für eine geordnete städtebauliche 
Entwicklung der beabsichtigten Aufwertung der gewerblichen Bereiche zwischen Erschli e-
ßungstrasse und DEK. Der Bebauungsplan bietet dort gegenübe r dem aktuellen Planungsrecht 
ein vermarktungstechnisch umfassenderes und hochwertigeres Nutzungsspektrum in unmitte l-
barer Wasserlage und -nähe an – hierfür ist eine optimierte öffentliche Erschießung erforderlich.  
In der Vergangenheit wie auch aktuell we rden diesbezüglich Gespräche mit den Eigentümern 
der Grundstücksflächen geführt, die geboten und nötig sind, um die Realisierung einer öffentl i-
chen Straße auf heutigen Privatflächen zu ermöglichen. Prioritäres Ziel ist weiterhin eine koope-
rative, freiwilli ge liegenschaftliche Lösung in diesen Gesprächen zu erreichen. Gelingt dies 
nicht, wird die Stadt, aufgrund der stadtstrukturell und verkehrlich begründeten Zielstellung im

6 
V/1068/2017 
 
Bebauungsplan, des besonderen öffentlichen Interesses  und, da das Ziel auf keine andere zu-
mutbare Weise erreicht werden  kann, perspektivisch von den umsetzungsorientierten Instr u-
menten des Baugesetzbuches Gebrauch machen (§§ 85 ff. BauGB).  
 
Durch entsprechende Festsetzungen und parallele Gestaltungsplanungen im Bebauungsplan 
wird die öf fentliche Zugänglichkeit des Gebiet es südlich des ‚Stadthafen I‘ verbessert: In Form 
einer durchgängigen Wegeverbindung entlang der Kaiflächen des Stadthafens und entlang des 
DEK sowie durch die Schaffung eines öffentlich nutzbaren Freiraums im Kreuzungsbe reich 
DEK / ‚Stadthafen  I‘ mit einer Festsetzung als  Verkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung 
„Fußgängerbereich“ wird dieses Quartier zukünftig ebenso erlebbar werden, wie der ‚Kreativkai‘ 
auf der nördlichen Stadthafen-Seite.  
 
 
Bisheriges Verfahren - frühzeitige Beteiligungen  
 
Entsprechend der Vorgaben des Baugesetzbuches fand vom 26.02.2015 bis zum 26.03.2015 
eine frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen sog. Träger öffentlicher Belange statt. 
Die vorgebrachten Anregungen und Hinweise wurden i m Wesentlichen übernommen. Anme r-
kungen gab es insbesondere zu den folgenden Punkten:  
 
a. Berücksichtigung der Lärmemissionen, insbesondere vor dem Hintergrund des Nebe n-
einanders von emittierenden Betrieben und sensiblen Nutzungen;  
b. Verlust von GI -Flächen, vo r dessen Hintergrund dennoch der Bestandsschutz best e-
hender Betriebe gewahrt bleiben muss;  
c. Erhalt von Erweiterungsmöglichkeiten für das Kraftwerk;  
d. Verkehrsbelastung.  
 
Die Themenbereiche wurden geprüft und berücksichtigt – die Planungsverwaltung position iert 
sich mit dem fortgeschriebenen Entwurf des Bebauungsplans zur Offenlegung zu den genann-
ten Punkten wie folgt:  
 
Zu a: Im Rahmen eines Emissionsschutzgutachtens wurde der Aspekt Lärmimmissi o-
nen /-emissionen eingehend untersucht. Durch eine Lärmemissionskontingentierung wird 
sichergestellt, dass sensible Nutzungen geschützt, aber bestehende Nutzungen dennoch 
nicht eingeschränkt werden.  
 
Zu b: Trotz der teilweisen Veränderung von Art und Maß d er baulichen Nutzung kann s i-
chergestellt werden, dass bestehende Betriebe keiner Einschränkung unterliegen. Hie r-
durch verschlechtert sich die betriebliche Situation auch nicht – vielmehr bleiben Erweite-
rungsoptionen weiterhin erhalten bzw. wird ein breiter es, hochwertigeres Nutzungsspekt-
rum für die Areale möglich.  
 
Zu c: Ein besonderer Fokus wurde auf die Sicherung des Kraftwerkstandortes gelegt. B e-
wusst wurde das Szenario „Starke Stadtwerke“ zur Weiterverfolgung gewählt, durch we l-
ches Ausbau- und Erweiterungsmöglichkeiten für das Kraftwerk gesichert werden.  
 
Zu d: Durch eine die Planung flankierende Verkehrsuntersuchung wurde nachgewiesen, 
dass der Verkehr durch das bestehende und geplante Straßennetz abgewickelt werden 
kann.  
 
Zur ausführlichen, frühzeit igen Information der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB wurde, 
ergänzend zu öffentlichen Diskussions - und Partizipationsveranstaltungen im Rahmen des H a-
fenforums in 2010/2011, am 05.07.2012 eine Bürgerinformation durchgeführt, bei der der Pl a-
nungsraum und die grundlegenden Planungsziele der Bauleitplanung bereits vorgestellt wu r-
den.

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V/1068/2017 
 
Im Rahmen dieser Information, veranstaltungstechnisch eng verknüpft mit der Präsentation des 
fortgeschriebenen Masterplans Stadthäfen, sind kaum (bebauungsplanrelevante) An regungen 
bezüglich der Planungen südlich des Stadthafen I und östlich des DEK eingegangen (vgl. Anl a-
ge 1 zu dieser Vorlage). Kritischer wurden die Ziele für den Bereich nördlich des Stadthafens  I 
gesehen; diese Flächen befinden sich nicht im Geltungsbereich dieser Planung.  
 
 
Weiteres Vorgehen  
 
Die öffentliche Auslegung de s Entwurfes der Änderung des Flächennutzungsplans und de s 
Entwurfes des Bebauungsplans für die Dauer eines Monats gemäß §  3 (2) BauGB soll unmit-
telbar im Anschluss an die politischen Beratungen erfolgen.  
Nach der Offenlegung (und parallel der erneuten förmlichen Beteiligung der Behörden und 
sonstigen Träger Öffentlicher Belange) erfolgt eine dezidierte Prüfung aller Anregungen, Ei n-
wände und Hinweise. Daran anschließend wird die Planung gg f. überarbeitet und –-verbunden 
mit einem Abwägungsvorschlag für jede eingegangene Anregung, Einwand oder Hinweis – dem 
Rat zur abschließenden Entscheidung vorgelegt.  
 
 
i.V. 
 
gez.  
Denstorff 
Stadtbaurat 
 
Anlagen: 
 
1 Protokoll der Bürgeranhörung  
2a Planverkleinerung  
2b Emissionskontingente  
2c Lärmpegelbereiche 
3 Textliche Festsetzungen 
4 Begründung

V-1068-2017-Anlage-2c-Laermpegelbereiche

109 Zeichen

Anlage 2c zur Vorlage Nr. V/1068/2017
/lUPSHJHOEHUHLFKH0D‰VWDEBebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I

541-I-Masterplan-Stadthaefen-Verkehrsuntersuchung

41055 Zeichen

Verkehrsuntersuchung Masterplan Stadthäfen Münster 
 
Aktualisierung zum Bebauungsplan Nr. 541 Teilabschnitt I Stadthafen I / 
Lütkenbecker Weg / Bundesstraße 51 / Albersloher Weg 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stand: Juli 2017

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
2 
 
 
Aufgabenstellung und Ausgangssituation 
 
In der Verkehrsuntersuchung „Masterplan Stadthäfen Münster “ mit dem Bearbeitungsstand 
Januar 2015 wurden die Pr ognosen für das Prognosejahr 202 5 berechnet. Im Rahmen des 
Bebauungsplanverfahrens Nr. 541 Teilabschnitt I Stadthafen I / Lütkenbecker Weg / Bu n-
desstraße 51 / Albersloher Weg  wurden die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung „Maste r-
plan Stadthäfen Münster“ vom Januar 2015 auf Ihre Gültigkeit überprüft.  
 
Die Überprüfung der bisherigen Rahmenbedingungen zeigt, dass die ursprünglich ang e-
nommen Strukturentwicklungen deutlich langsamer voranschreiten, als noch für die Progno-
sehorizont 2025 angesetzt wurde. Projektentwicklung en wie z.B. für die Projekte Neuhafen, 
Kuhr, LVM und das Hafencenter liegen deutlich hinter den für die Prognose 2025 angeno m-
men Zeitplänen. Auch für die nicht überplanten  Flächen des M asterplanes gibt es in der 
Summe keine flächendeckenden Planungen die bis 2025 umgesetzt werden können.  Die 
Vermarktung und Entwicklung dieser Flächen wird deutlich über das Jahr 2025 hinausgehen. 
 
Die grundsätzlichen Zielsetzungen des Masterplans S tadthäfen Münster haben sich in den 
vergangenen drei Jahren ebenfalls  nicht geändert. Auch die Auswertung der a ktuellen Ver-
kehrserhebungsdaten lassen gegenüber den Analyse -Werten aus 2014 keine nennenswe r-
ten Veränderungen hinsichtlich der Bestandssituation erkennen. Auswirkungen von zeitlich 
begrenzten Maßnahmen, insbesondere größere Baumaßnahmen,  werden bei der Be schrei-
bung der Ausgangssituation möglichst nicht berücksichtigt.  
 
Somit sprechen keine fachlichen Argumente dagegen den Prognosehorizont 2025 aus der 
Verkehrsuntersuchung „Masterplan Stadthäfen Münster“ mit dem Bearbeitungsstand vom 
Januar 2015 auf d as Prognosejahr 2030 zu verlängern . Hierfür sind keine weiteren Berec h-
nungen notwendig. Die Berechnungen aus der Verkehrsuntersuchung „Masterplan Stadth ä-
fen Münster“ mit Stand vom Januar 2015 sind weiterhin gültig. Es sind lediglich redaktionelle 
Anpassungen erforderlich gewesen.

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
3 
 
Das Untersuchungsgebiet umfasst den Geltungsbe reich des Masterplans Stadthäfen Mün s-
ter und wurde gegenüber der Verkehrsuntersu chung aus 2015  nicht verändert ( vgl. Abbil-
dung 1). 
 
 
 
 
Abbildung 1: Abgrenzung des Untersuchungsgebietes 
 
 
Mit den Ergebnissen der Haushaltsbefragung Münster 2013, liegen aktuelle Daten zum Ve r-
kehrsverhalten der Münsteraner vor.  Aus den beiden folgenden Abbildungen  Modal–Split 
(Abb. 1) und Wegeaufkommen (Abb. 2) können wesentliche Entwicklungen für das zukünft i-
ge Verkehrsaufkommen und Verkehrsverhalten der Münsteraner Bevölkerung abgeleitet 
werden. 
 
 
Abbildung 2: Entwicklung des Modal-Splits

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
4 
 
Seit der letzten H aushaltsbefragung aus dem Jahr 2007  konnte der Anteil der KFZ-Nutzer 
bei der Münsteraner Bevölkerung nochmals deutlich von 36,3 % auf einen Anteil von 29,0 % 
(inklusive Kfz-Mitfahrer) im Jahr 2013  gesenkt werden. In Kombination mit einer geringeren 
Mobilität (Wege/24h), wie in Abbildung 2 dargestellt , ist die Mobilität von 3,80 Wege/Tag in 
2007 auf 3,42 Wege/Tag in 2013 zurückgegangen . Die Folge ist, dass  erstmalig auch der 
absolute Wert der Kfz -Fahrten bei den Münsteranerin nen und Münsteranern rückläufig ist 
und auf unter 300.000 Kfz -Personenfahrten/Tag sank. Gleichzeitig wurden jedoch die z u-
rückgelegten Wege bei den Kfz-Fahrten länger, was in der Tendenz zu „erlebbaren“ Mehrbe-
lastungen auf den Straßen im Stadtgebiet führt. 
 
Abbildung 3: Entwicklung der Mobilität  
 
 
Aber der Münsteraner Verkehr macht nur ca.  die Hälfte des Verkehrs auf Münsters Straßen 
aus. Die andere Hälfte des Verkehrs wird von den Pendlern verursacht. In der Abbildung 4  
ist dargestellt, wie sich der Pendlerverkehr von 2001 bis 2007 entwickelt hat.

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
5 
 
 
Abbildung 4: Kfz-Verkehr pro Tag auf den Haupteinfallstraßen im Vergleich 2007 und 2001  
 
 
Wie sich die Verkehrsbelastungen  auf Münsters Straßen tatsächlich darstellen und entwi-
ckelt haben, kann mittlerweile dennoch sehr genau nachgehalten werden. A n über 100 Si g-
nalanlagen und somit an  über 300 Straßenquerschnitte n werden seit 2012 täglich die Ve r-
kehrsbelastungen automatisch erfasst und in einer Verkehrsdatenbank im Amt für Stadten t-
wicklung Stadtplanung Verkehrsplanung  gespeichert. In der Anlage 1 sind für 36 zufällig 
ausgewählte Straße nquerschnitte die durchschnittlichen täglichen Verkehrsbelastungen für 
die Jahre 2012, 2013 und 2014 dargestellt. Danach wurden in 2012 an den entsprechende n 
Straßenquerschnitten durchschnittlich 705.522 Kfz/24h  erfasst. I n 2013 waren es 696.380 
Kfz/24h un d in 2014 (bis September) waren es  699.019 Kfz/24h. Dieses Erge bnis belegt 
nachweisbar, dass der Kfz -Verkehr in den vergangenen 3 Jahren auf den Hauptverkehr s-
straßen der Stadt Münster nicht zugenommen hat.  
Die Ergebnisse der Haushaltsbefragung Münster 2013 und die Auswertungen der Dauerzäh-
lungen belegen, dass die auf lange Sicht angelegten Konzepte der Stadt Münster , wie z. B. 
das Zentrenkonzept, Einzelhandelskonzept, Innenentwicklung vor Außenentwicklung, Förde-
rung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes  und einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit 
nachhaltig ihre positiven Auswirkungen entfalten. 
Darüber hinaus haben sich in den vergangenen  Jahren weitere Projekte im Geltungsbereich 
des Masterplans Stadthäfen Müns ter konkretisiert. Hierzu zählen die Projekte Käserei, Bio-
land und weitere. Für diese konkreten Projekte kann in Abhängigkeit der geplanten Bruttoge-
schossflächenzahlen und der ausgewiesen en Stellplätze das zukünftige Verkehrsaufko m-
men detaillierter abgeschätzt und bei den Prognosen berücksichtigt werden.

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
6 
 
Methode 
Vor über 25 Jahren hat die Stadt Münster im Rahmen der Aufstellung des Gesamtverkehrs-
plans Münster GVP 1986 ein Verkehrssimulationsmodell angeschafft .  Mit Hilfe dieses Ve r-
kehrsmodells werden im Stadtgebiet von Münster die notwendigen Verkehrsuntersuchungen 
und Verkehrsprognosen erstellt. 
Grundlagen der Verkehrssimulationen (Analyse, Prognose, Szenarien) zum fließenden Kraft-
fahrzeugverkehr sind:  
 Die Strukturdaten der Stadt Münster (Einwohner, Erwerbstätige, Arbeitsplätze, tertiä-
re Arbeitsplätze, Schüler , Studenten, Schulplätze und Studienplätze), differenziert 
nach 174 innerstädtischen Verkehrszellen und 47 Umlandzellen. 
 Das Verkehrsverhalten der Münsteraner  Bevölkerung, das im Jahr 2013 mittle rweile 
zum sechsten Mal seit 1982 mit Hilfe von Haushaltsbefragungen detailliert ermittelt 
wurde. 
 Das vollständige Straßennetz der  Stadt Münster, das komplette Buslinien - und 
Schienennetz der Stadt Münster und des benachbarten Umlandes sowie auch das 
gesamte Radwegenetz.  
Unter in Anspruchnahme dieser Daten werden mit dem Verkehrsmodell der Stadt Münster im 
gesamtstädtischen Gefüge die vorhandenen Verkehrsbela stungen im Straßennetz abgebi l-
det und stellen die Grundlage für weitere Simulationen dar. 
Die Einga ngsdaten des Verkehrssimulationsmodells werden ständig aktualisiert und übe r-
prüft. Damit ist sichergestellt, dass das Verkehrssimulationsmodell immer auf einem aktue l-
len Stand ist und den anerkannten Regeln der Technik entspricht. 
Zu Plausibilitätskontrollen werden im Rhythmus von fünf Jahren die Verkehr sbelastungen in 
Teilen des Haup tverkehrsstraßennetzes durch Verkehrs zählungen an Knotenpunkten er-
fasst. So liegen die Verkehrsbelastungen im gesamten Hauptverkehrsstraßennetz und zahl-
reicher untergeordneter Straßen vor. Mittlerweile besteht auch die Möglichkeit, mit den ne u-
en Verkehrssteuerungsanlagen an ausgewählten Knotenpunkten tagesaktuelle  Verkehrsbe-
lastungen abzurufen (vgl. Kapitel Ausgangssituation). Im Untersuchungsgebiet sind dies die 
Knotenpunkte des Albersloher Weges und der Knotenpunkt Wolbecker Straße/Hansaring. 
Die Ergebnisse der Verkehrssimulation werden mit den erfassten Verkehrsbelastungen ab-
geglichen.  
Dieser umfassende Grundlagen- und Analyseaufwand garantiert, dass auch kleinräumig e r-
stellte Verkehrsuntersuchungen aktuell und aussagekräftig so wie fachlich belastbar sind. 
Aufbauend auf die gesamtstädtischen Verkehrsanalysen werden auch die Verkehrsprogn o-
sen mit dem Verkehrsmodell der Stadt  Münster ausgearbeitet. Planerisch bildet der Fl ä-
chennutzungsplan der Stadt Müns ter den Rahm en für den Prognosenullfall 2030 . Darüber 
hinaus werden je nach Frage -/Aufgabenstellung Detailplanungen berücksichtigt, um auch 
kleinräumige Verkehrsprognosen differenziert abbilden zu können. Wie im vorliegenden Fall  
die Auswirkungen des Masterplans Stadthäfen Münster (Stand: November 2014). 
Täglich werden im Stadtgebiet von Münster ca. 1,4 Millionen Wege und Fahrten von Mün s-
teranern und Pendlern zurückgelegt. Das V erkehrsmodell bildet so realitätsnah wie möglich 
dieses Verkehrsaufkommen ab und zwar differenziert nach Verkehrsarten (Fuß, Rad, Kfz,

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
7 
 
ÖPNV), Reisezwecken und Zielen im gesamten Stadtgebiet und dem angrenzenden U m-
land. 
Grundsätzlich ist aber bei allen Verkehrssimulationen zu berücksichtigen, dass sie auf einem 
Rechenmodell basieren. Das Verhalten der Verkehrsteilnehmer ist sehr flexibel und unte r-
liegt diversen Einflussgrößen (z.B. Wetter , Pkw -Verfügbarkeit), die nicht berechenbar sind 
und sich täglich änder n. Daher dürfen ausschließlich die Größenordnungen bei den Erge b-
nissen (Verkehrsbelastungen) einer Verkehrssimulation betrachtet werden. Für die vorli e-
gende Verkehrsuntersuchung Masterplan Stadthäfen bedeutet dies, dass, wenn z. B. in der 
Analyse für eine n Straßenabschnitt 1.500 Fahrten/Tag, in der Prognose 1.200 Fahrten/Tag 
und im Planfall 1.700 Fahrten/Tag ausgewiesen werden, die Größenordnung in allen drei 
Fällen die Gleiche ist und keine wesentlichen Veränderungen für diesen Straßenabschnitt zu 
erwarten sind.  
Vergleichs- und Dauerzählungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass das Verkehr s-
aufkommen täglich um bis zu 20% schwanken kann. Verkehrszählungen sind also immer nur 
Momentaufnahmen. Technisch wäre es möglich, durch di e Anwendung von Eichparam etern 
jeden einzelnen Wert der Verkehrserhebungen bei der Simulation der Analyseverkehrsstä r-
ken zu erreichen. Dies ist jedoch nicht sachgerecht, da damit die simulierten Verkehrsbela s-
tungen für die einzelnen Streckenabschnitte nahezu festgeschrieben würden. Anschließende 
Prognoseberechnungen und Planfälle wären dann kaum noch sinnvoll, da sie nur in sehr 
begrenztem Umfang zu Veränderungen führen würden. Für eine fachgerechte Verkehrss i-
mulation ist es entscheidender, dass sich das Verkehrsaufkommen gemäß der zugrunde 
gelegten Verkehrsmatrizen im bewerteten Straßennetz frei verteilen kann, als die übertrieben 
genaue Wiedergabe kleinsträumlicher Verkehrserhebungen. Denn insbesondere kurzzeitige 
Verkehrserhebungen der Spitzenstunden bilden auch nur eine kurze Mo mentaufnahme des 
Verkehrsaufkommens. 
 
Analyse 
Die Analyse beschreibt die aktuelle Verkehrssituation für das relevante Straßennetz im U n-
tersuchungsgebiet. Bei den in Anlage 2 dargestellten  Verkehrsbelastungen handelt es sich 
um durchschnittliche werktägliche Verkehrsbel astungen für das Bezugsjahr 2014 , im weit e-
ren Verlauf der Untersuchung  als DTV W abgekürzt. Dabei handelt es sich um berechnete 
Werte aus dem Verkehrsmodell der Stadt Münster,  die mit vorhandenen Zähldaten abgegli-
chen wurden.  
Um im weiteren Verfahren die Vergleichbarkeit zwischen der Ist -Situation und den Progn o-
seberechnungen zu gewährleisten, werden die Analyseergebnisse aus dem Verkehrsmodell 
als Grundlage für die weiteren Untersuchungen und Bewertungen mit folgenden Ergebnissen 
verwendet: 
 Über den gut ausgebauten 4-streifigen Albersloher Weg wird das Hafengebiet an das 
städtische und das überregionale Straßennetz angebunden. Die Verkehrsbelastu n-
gen liegen südlich des Hansri nges bei ca. 22.000 Kfz/24h und steigen bis zur Ei n-
mündung Lippstädter Straße auf 26.000 Kfz/24h an. Im weiteren Verlauf sinken die 
Querschnittsbelastungen auf ca. 20.000 Kfz/24h, um südlich der Theodor -Scheiwe-
Straße wieder auf über 25.000 Kfz/24h anzusteigen.

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
8 
 
 Die Lippstädter Straße/der Industrieweg werden auf ihrer gesamten Länge von ca. 
11.000 Kfz/24h befahren. 
 Im Zuge des Hansaringes liegen die werktäglichen Verkehrsbelastungen zwischen 
15.000 Kfz und 17.000 Kfz. 
 Die Schillerstraße, die ebenfalls zum H auptverkehrsstraßennetz der Stadt Münster 
zählt, wird in einzelnen Abschnitten werktäglich von bis zu 9.000 Kfz belastet. 
Für die Verkehrsuntersuchung Masterplan  Stadthäfen Münster  sind neben de n Hauptver-
kehrsstraßen auch die Nebenstraßen von Bedeutung. Di es sind der Hafenweg, Soester 
Straße und Dortmunder Straße (südl. Hansaring), Am Mittelhafen, Hafengrenzweg, Kies e-
kampsmühle, Am Hawerkamp, Nieberdingstraße, Theodor-Scheiwe-Straße zwischen Albers-
loher Weg und Lütkenbecker Weg.  
In der Anlage  2 sind auch f ür das untergeordnete Straßennetz die werktäglichen Que r-
schnittsbelastungen dargestellt. Sie liegen deutlich unter den Belastungswerten des Haup t-
verkehrsstraßennetzes. Mit bis zu 7.100 Kfz wird die Theodor -Scheiwe-Straße im Kre u-
zungsbereich zum Albersloher Weg am höchsten belastet. 
Erwähnt werden müssen die Verkehrsbelas tungen der Theodoer -Scheiwe-Str. zwischen A l-
bersloher Weg und Lütkenbecker Straße . Dieser  Streckenabschnitt zwischen Feuerwache 
und Lütkenbecker Weg befindet sich in Privatbesitz. Der Ausbau dieses Straßenabschnittes 
entspricht gegenwärtig nicht den städtischen Standards. So existieren bspw. nur einseitig, 
provisorische Nebenanlagen für Fußgänger und Radfahrer.  Dennoch wurde diese Straßen-
verbindung werktäglich von ca. 3.700 Kfz genutzt und hatte somit eine bedeutende Netzfunk-
tion für das Untersuchungsgebiet . Mittlerweile wurde die Privatstraße von  den Eigentümern 
für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Auswirkungen der Sperrung, ein erhöht es Ve r-
kehrsaufkommen vor allem im Zuge des Hansaringes, kann täglich beobachtet werden. 
Folgerichtig ist das Bebauungsplanverfahren zum Bebauungsplan Nr. 541 Stadthafen I / 
Schillerstraße / Lütkenbecker Weg / Bundesstraße B 51 / Albersloher Weg , das  bereits am 
27.06.2012 (Aufstellungsbeschluss) eingeleitet worden ist, um u. a. auch die Voraussetzu n-
gen für den Ausbau einer öffentlichen Theodor-Scheiwe-Straße zu schaffen. 
 
Prognose-Nullfall 2030 
Mit dem Prognose -Nullfall 2030 werden die verkehrlichen Auswirkungen der Entwicklungen 
und Maßnahmen dargestellt, deren Realisierung aus heutiger Sicht als wahrscheinlich ei n-
geschätzt werden. Dieser Planfall gilt als Bemessungsgrundlage für alle weiteren Unters u-
chungen (Lärm, Schadstoff) die im Rahmen der Bebauungsplanung notwendig sind. 
Mit der Haushaltsbefragung Münster 2013 und der Verfügbarkeit der tatsächlichen erfassten 
Verkehrsbelastungen müssen die bisherigen Entwicklungsparameter für die gesamtstädt i-
schen Prognosen korrigiert w erden. Entsprechend der Expertise „Mobilität Münster / Mün s-
terland 2050“ aus Juli 2010 und den Ergebnissen aus den fünf Haushaltsbefragungen bis 
2007 wurde für den Münsteraner noch bis 2030  eine stetige Zunahme beim Kfz -
Verkehrsaufkommen unterstellt. Die aktuellen Ergebnissen der Haushaltsbefragung Münster 
2013 und die Dauerzählstellen b elegen aber, dass der Verkehr der Münsteraner in den ver-
gangenen Jahren nicht angestiegen ist. Diese Entwicklung wird bis zum Prognosejahr 2030  
fortgeschrieben.

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
9 
 
Die Verkehrsbelastungen auf Münsters Straßen werden stark vom Pendleraufkommen be-
einflusst. Aus diesem Grund  muss auch die Entwicklung des Pendleraufkommens bis 2030  
berücksichtigt werden. In 2007 wurden letztmalig die Verkehrsbelastungen an den Einfal l-
straßen der St adt Münster erfasst und das Pendlerverkehrsaufkommen daraus abgeleitet.  
Aktuellere Daten zum Pendlerverkehrsaufkommen liegen nicht vor. Aus diesem Grund wird 
das Pendlerverkehrsaufkommen entsprechend der Progn osen des Bundes hochgerechnet  
(Prognose der deutschlandweiten Verkehrsverflechtung 2025, FE-Nr. 96.0857/2005). 
Die Prognosen des Bundes gehen im Zeitraum von 2004 bis 2025 im motorisierten Individ u-
alverkehr von einer Erhöhung der Fahrtenzahl um 8,9 % aus. Das entspricht einem durc h-
schnittlichen jährlichen Zuwachs von 0,42 %. Umgerechnet auf den Zeitraum der Verkehr s-
untersuchung Mas terplan Stadthäfen Münster (2014 -2025) bedeutet dies eine  Steigerung 
beim Kfz-Fahrtenaufkommen von 4,6 %. In absoluten Zahlen ausgedrückt, werden die Pend-
ler bei einem Fahrzeu gbesetzungsgrad von 1,2  Personen/Kfz im Jahr 20 25 zusätzlich ca. 
12.000 Kfz-Fahrten/Tag gesamtstädtisch unternehmen. 
Mittlerweile hat das Bundesministerium eine aktuelle Verkehrsprognose bis 2030 herausg e-
geben (Quelle: Verkehrsverflechtungsprognose 2030, Schlussbericht, 11. Juni 2014, Bu n-
desministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur). Die aktuelle Verkehrsprognose geht 
davon aus, das s der motorisierte Individualverkehr von 2010 bis 2030 jährlich nur noch um 
0,2 Prozent steigen wird. Für die Verkehr suntersuchung Masterplan Stadthäfen Münster be-
deutet dies einen deutlich niedrigeren Pendlerzuwachs. Nach der bisherigen Prognose 2025 
ergeben sich rechnerisch 12.000 zusätzliche Kfz -Fahrten/24h, unter Berücksichtigung der 
aktuellen Vorgaben ergibt sich ei n zusätzliches Fahrtenaufkommen von 8.500 Kfz -
Fahrten/24h bis zum Prognosejahr 2030. Somit lieg en die bisherigen Annahmen für die 
Prognose 2030 in jedem Fall auf der sichern Seiten. 
In der Summe werden ca. 584.000 Kfz/24h im Prognose-Nullfall 2030 umgelegt. Da es sich  
bei den Zunahmen  um Pendlerverkehre handelt, wurden ausschließlich die Quell - und Ziel-
verkehre der Analysematrix hochgerechnet. 
Damit die Prognosen auf gesamtstädtischer Ebene und innerhalb des Untersuchungsgebi e-
tes erstellt werden können, wird das bestehende Straßennetz um die bis zum Jahr 2030 rea-
lisierbaren Infrastrukturmaßnahmen ergänzt. Für das Untersuchungsge biet Masterplan 
Stadthäfen Münster sind dies das Straßennetz entsprechend Masterplan (ausgenommen ist 
hier der Knotenpunkt Albersloh er Weg/Hansaring, Realisierung swahrscheinlichkeit deutlich 
nach 2030) und die Aufhebung der Abbieg ebeziehungen im Zuge Hafenweg. Auf ge samt-
städtischer Ebene sind dies  der Aus bau/Neubau der B51/B482n bis zum Schifffahrter 
Damm, der Ausbau des südlichen Albersloher Weges und die Ortsumgehung Wolbeck (Frei-
gabe 16. Dezember 2014). 
Die zusätzlichen 12.000 Kfz-Verkehre pro Tag werden sich nicht gleichmäßig über das 
Stadtgebiet verteilen. Dort wo es Entwicklungsschwerpunkte gibt, wird verstärkt Verkehr e r-
zeugt. Bezogen auf das gesamtstädtische Straßennetz, ist der Verkehrszuwachs von täglich 
12.000 Kfz-Fahrten (=2 %) bei einem Gesamtvolumen von über 580.000 Kfz-Fahrten am Tag 
auf einzelnen Hauptverkehrsstraßen kaum  nachweisbar. Spürbar werden Struktur - und 
Netzveränderung, die die Gesamtsumme der Verflechtungsmatrix zwar nicht verändern, aber 
innerhalb der Matrix zwischen den einzelnen Verkehrszellen, deutlich andere Fahrbeziehun-
gen auslösen.

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
10 
 
Hierzu gehören insbesondere die Strukturentwicklungen des  Masterplans Stadthäfen Müns-
ter. Dabei gibt es konkrete Projekte, Projekte die sich noch in der Planung befinden und Are-
ale/Flächen, die es noch zu entwickeln und zu vermarkten gilt . Für die Projekte/Flächen, für 
die noch keine konkreten Aussagen zum Verkehrsaufkommen vorliegen, hat d ie Fo r-
schungsgesellschaft für Strassen - und Verkehrswesen, Arbeitsgruppe Verkehrspla nung, 
Hinweise zur Schätzung des Verkehrsaufkommens von Gebietstypen ausgearbeitet. 
Somit können für den gesamten Geltungsbereich Masterplan Stadthäfen Münster Annahmen 
zum zukünftigen Verkehrsaufkommen getroffenen werden. In der Anlage 3 ist  eine tabellari-
sche Übersicht der angesetzten Projekte, mit dem jeweils abgeschätzten Verkehrsaufkom-
men dargestellt. Bei den projektbezogenen dar gestellten Fahrtenaufkommen 2030  handelt 
es sich um Rechenwerte, die auf der Basis empirisch ermittelter Faktoren beruhen. Diese 
Ergebnisse werden zunächst nicht gerundet, sondern gehen absolut in das weitere Berech-
nungsverfahren ein. Damit wird vermieden, dass sich Rundungsfehler im weiteren Simulat i-
onsverfahren potenzieren. Erst  das abschließende Ergebnis  (Verkehrsbelastungen auf den 
Straßen) wird gerundet. Für die Verkehrsprognosen werden folgende Verkehrserzeuger be-
rücksichtigt: 
 Das geplante Hafen -Center wird werktäglich ca. 5 .000 Kfz auslösen . Diese Größe n-
ordnung wurde von der Ingenieurgesellschaft nts mbH in Abhängigkeit der geplanten 
Strukturen, der Anzahl der Stellplätze und der Lage im Stadtgebiet gutacht erlich er-
mittelt (siehe: Vorläufige Ersteinschätzung zur Verkehrsuntersuchung im Bereich des 
Bebauungsplan Nr. 535 Hansaring / Schillerstraße / Hafenweg / Dortmunder Straße 
in Münster). Das in das Hafencenter integrierte öffentliche Quartiersparkhaus mit sei-
nen ca.  200 Stellplätzen wird keinen „Neuverkehr“ erzeugen, sondern dient au s-
schließlich der Neuordnung des vorhandenen Parkens im Quartier Hafen -
/Hansaviertel. Hierdurch werden die vorhande nen Parksuchverkehre deutlich  redu-
ziert. Die Anbindung des Hafencenters und des Quartiersparkhauses wird zu 80% an 
den Hansaring und zu 20% an den Hafenweg vorgesehen. 
 Die geplante Wohnnutzung (Neuhafen) wird vora ussichtlich werktäglich bis zu  800 
Kfz-Fahrten erzeugen, abgeleitet aus ca. 350 -400 geplanten Wohneinheiten, einer 
durchschnittlichen Belegung von 2 Personen und deren Verkehrsverhalten  (Haus-
haltsbefragung Münster 2013) . Diese werden zu 100 % an die Schillerstraße ang e-
bunden.  
 Das Projekt Hafentor wird eine Bruttogeschossfläche von ca. 24.000 qm haben  und 
löst ein geschätztes Verkehrsaufkommen von 400 Kfz/24h aus. Diese V erkehre wer-
den zu 100 % an die Schillerstraße angebunden. 
 Für eine Fläche der LVM von ca. 10.50 0 qm nördlich des Stadthafens 1  liegen kon-
krete Konzepte vor. Hieraus ergibt sich für die Ermittlung des Ver kehrsaufkommens 
eine Bruttogeschossfläche von ca. 24.000 qm. Die geschätzten  417 Kfz/24h werden 
zu jeweils 50 % an den Hafenweg und die Schillerstraße angebunden. 
 Der Coppenrath -Verlag plant eine Erweiterung der Bruttogeschlossfläche um ca. 
5.800 qm und kann damit rechnerisch 28 Kfz/24h zusätzlich auslösen. Diese werden 
zu 100 % an den Hafenweg erschlossen. 
 Mit dem Flechtheim -Rhenusspeicher werden weitere  12.200 qm Bruttogeschossfl ä-
che geschaffen, die über die Straße Am Mittelhafen erschlossen wird und en tspre-

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
11 
 
chend der Vorgaben der Forsch ungsgesellschafft geschätzte 424  Kfz/24h erzeugen 
können. 
 Das Projekt Cronos wird mit ca. 11.600 qm Bruttogeschossfläche angesetzt und ve r-
ursacht Kfz-Verkehre von täglich 252  Kfz. Diese Verkehre werden zu 100 % an die 
Straße Am Mittelhafen angebunden. 
 Ein weiteres Vorhaben ist das Bürogebäude der Firma Super -Biomarkt mit ca. 5.700 
qm Bruttogeschossfläche. Dies Projekt geht mit 124  Kfz/24h in die weiteren Progn o-
seberechnungen ein und wird ebenfalls zu 100 % über die Straße A m Mittelhafen er-
schlossen. 
 2.500 qm Bruttogeschossfläche werden für den 1. Bauabschnitt des geplanten Pr o-
jektes Söbbeke in Ansatz gebracht. Ein Projekt, das auch direkt an der Straße  Am 
Mittelhafen liegt und 87 Kfz/24h auslöst. 
 Das Postverteilzentrum Am Mittelhafen 55 ist bereits in Betrieb. Die Verkehre sind be-
reits Bestandteil der Analyse. Jedoch muss die Grundstücksfläche von ca. 5.000 qm 
bei der Flächenbilanz des Geltungsbereichs Masterplan Stadthäfen Münster berüc k-
sichtigt werden. 
 Aufgrund der jeweiligen Planungsstände bei den Projekten nördlich des Stadthafens 
1 ist von Veränderungen der Nutzungen auszugehen. Im Rahmen der vorliegenden 
Verkehrsuntersuchung wird bezogen auf die BGF -Zahl eine 20 %ige Wohnnutzung 
angesetzt. Diese Einwohner lösen täglich 87 Kfz-Fahrten aus. 
In der Verkehrsuntersuchung aus 2012 standen im  Masterplan Stadthäfen Münster süd-
lich des Stadthafens 1 und nörd lich des Dortmund -Ems-Kanals noch ca. 22 ha für eine 
gewerbliche Umnutzung zur Verfügung (Anlage 4). Mittlerweile müssen die gerade zuvor 
aufgeführten Vorhaben und Projekte, die sich in den letzten 2 Jahren konkretisiert haben 
gegen gerechnet werden. Hierdurch reduziert sich die noch zur Verfügung stehende Fl ä-
che von 22 ha auf gut 20 ha. Bei den verbleibende n Flächen handelt es sich weiterhin 
um Brachflächen bzw. Flächen, die überp lant werden und aktuell nur  wenig bis keinen 
Verkehr erzeugen. Auch für die se städtebauliche Situation  hat d ie Forschungsgesel l-
schaft für Straß en- und Verkehrswesen, Arbeitsgruppe V erkehrsplanung Hinweise zur 
Schätzung des Verkehrsaufkommens ausgearbeitet, die lauten:  
„Im Laufe des Planungsprozesses v on Gewerbegebieten gibt es Stad ien, in 
denen genauere Kenntnisse von Struktur und Branchenmix noch nicht vorli e-
gen. Hier kann der Einsatz von auf empirischen Erfahrungen beruhenden, fl ä-
chenspezifischen Verkehrsaufkommenswerten hilfreich sein. Diese reichen 
von unter 100 Kfz/24 h und ha Bruttofläche in „klassischen“ Gewerbegebieten 
mit hoher Kleinteiligkeit und gutem Branchenmix bis h in zu über 1.000 Kfz/24 
h und ha Bruttofläche in Gebieten, in de nen Handels- und Freizeitnutzungen 
mit entsprechenden Kunden - und Besucherverkehren einen entschei denden 
Anteil der Nutzung des G ebietes ausmachen. Als Maximalwerte sind in dera r-
tig strukturierten Bereichen bis zu ca. 1.500 Kfz/24h und ha Bruttofläche b e-
kannt.“ 
Die Tabelle in der Anlage  3 belegt, dass die bisherigen Projekte mit einer Grundfläche von 
38.750 qm rechnerisch 1.829 Kfz/24h auslösen. Dies entspricht einem Verkehrsaufkommen 
von 472Kfz/ha und Tag. Dieses Ergebnis zeigt, die Annahme mit 450 K fz/ha und Tag aus

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
12 
 
der Verkehrsuntersuchung Masterplan S tadthäfen Münster (Stand: 8 /2012) deckt sich im 
Wesentlichen mit der tatsächlichen Entwicklung. Da der rechnerisch e Wert für die konkreten 
Projekte aktuell jedoch etwas höher bei 472 Kfz/ha und Tag liegt, wird dieser Wert für die 
weiteren Prognoseberechnungen auf 500 Kfz/ha und Tag aufgerundet.  Somit können  die 
restlichen 20 ha des Masterplans, ca. 10.000 Kfz/24h auslösen. Nach den bisherigen Erf ah-
rungen, wird es voraussichtlich noch ca. 15 -20 Jahre dauern, bis alle Flächen bebaut sind 
und die entsprechenden Verkehre ausgelöst werden. Somit werden in den folgenden 13 Jah-
ren, bis zum Prognosehorizont 2030  dementsprechend ca. 7.500 Kfz/24h von den übrigen 
Flächen des Masterplans Stadthäfen Müns ter erzeugt. Für die Prognoseberechnungen wer-
den die Flächen südlich des Dortmunder Ems -Kanals nicht berücksichtigt. Hierzu zählen die 
Flächen für einen Stadionbau (eine Realisierung vor 2030  wird ausgeschlossen) und die Er-
weiterungsflächen der Firma Cordes. Auch hier wird eine Erweiterung mit nennenswerten 
Verkehrserzeugern bis 2030 ausgeschlossen. 
Für den Prognosehorizont 2030  werden drei Netzfälle berechnet . Sie berücksichtigen alle 
zuvor genannten Struktur- und Netzentwicklungen und unterscheiden sich nur im Ausbauz u-
stand bzw. der Verfügbarkeit der Theodor -Scheiwe-Straße zwischen Feuerwache und Lü t-
kenbecker Weg.  
Prognose-Nullfall 2030 Ausbau der Theodor-Scheiwe-Straße entsprechend den Vorga-
ben des beschlossenen Masterplans Stadthäfen Münster als öf-
fentliche Straße (Anlage 5) 
Prognose 2030 Fall 1 Die Theodor-Scheiwe-Straße steht dem ö ffentliche Verkehr im 
heutigen Zustand zur Verfügung (Anlage 6) 
Prognose 2030 Fall2 Die Theodor -Scheiwe-Straße steht dem ö ffentlichen Ver kehr 
nicht zur Verfügung (Anlage7) 
In der folgenden Tabelle sind die Ergebnisse der Pr ognoseberechnungen 2030 für ausge-
wählte Straßenquerschnitte zusammenfassend dargestellt. 
 
 
Der Prognose-Nullfall 2030 beschreibt das Zielkonzept der Stadt  Münster. Die Verkehrsb e-
lastungen der B51/B481n werden auch im nächsten Bauabschnitt deutlich auf ca. 50.000 
Kfz/24h ansteigen und somit regionale und überregionale Verkehrsströme bündeln, die akt u-
ell das innerstädtische Hauptverkehrsstraßennetz belasten.  Verdoppeln wird sich die Ve r-
kehrsbelastung auf der Theodor -Scheiwe-Straße zwischen Feuerwache und Lütkenbecker 
Weg. Für diesen Straßenabschnitt wird im Prognose -Nullfall 2030  eine Verkehrsbelastung 
von 7.600 Kfz/24h prognostiziert. Auf den Straßen Soester Str., Hafenweg und Schillerstraße

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
13 
 
werden die Verkehrsbelastungen ebenfalls leicht ansteigen. Diese Verkehrszunahmen sind 
auf die Strukturentwicklungen im Hafengebiet zurückzuführen. 
Sinkende Querschnittsbelastungen weisen die Progn oseberechnungen für den Hansaring, 
den Albersloher Weg und die Dortmunder Straße aus. Die Belastungsabnahmen für den 
Hansaring und den Albersloher Weg ergeben sich aus der Verlagerung der regionalen und 
überregionalen Verkehrsbeziehungen zugunsten der ausgebauten B51/B481n. Die Abnahme 
der Verkehrsbelastung im Zuge der Dortmunder Straße muss im Zusammenhang mit der 
Verkehrsbelastung der Soester Straße betrachtet werden. Beide Straßen bilden eine paralle-
le Verbindung zwischen dem Hafenweg und dem Han saring. Aus diesem Grund müssen die 
Entwicklungen dieser Straßen zusammengefasst betrac htet werden. Die Summe der beiden 
Straßenzüge zeigt einen leichten Anstieg der Verkehrsbelastungen für den Prognose-Nullfall 
2030. In der Analyse liegen die Querschnittsbelastun gen beider Straßen bei 4.900 Kfz/24h 
und die Prognoseberechnungen  für den Nullfall  weisen 5.300 Kfz/24h aus. Diese zusätzli-
chen Verkehrsbelastungen werden ebenfalls durch die geplanten Strukturentwicklungen im 
Hafengebiet ausgelöst. 
Die Verkehrsbelastungen des Prognose-Nullfalles 2030 zeigen, dass die langfristigen Netz - 
und Strukturentwicklungen verkehrlich abwickelbar sind. Die zusätzlichen Verkehrsbelastu n-
gen im Zuge der Soester Straße, der Dortmunder Straße, des Hafenweges und der Schille r-
straße sind bezogen auf die geplanten Strukturentwicklungen vertretbar. Für den Hansaring 
wird sich die Situation  gegenüber heute sogar etwas verbessern. Die Verkehrsbelastungen 
sinken in einigen Abschnitten um bis zu 15 %. Dies ergibt sich aus der Verlagerung von Ve r-
kehrsströmen zugunsten der ausgebauten Theodor-Scheiwe-Straße und der B51/B481n. 
Mit den Prognosen 2030 Fall 1 und Fall 2 wird die Netzfunktion der Theodor-Scheiwe-Straße 
zwischen Feuerwache und Lütkenbecker Weg aufgezeigt. Wenn dieser Straßenabschni tt 
nicht ausgebaut wird, wird das zusätzlich Verkehrsaufkommen der geplanten Strukturen, das 
angrenzende Straßennetz im Untersuchungsgebiet verstärkt belasten. Der Vergleich der 
Verkehrsbelastungszahlen zeigt, da ss sich der Verkehr zum einen großräumig über die 
B51/B481n und zum anderen über die Fahrbeziehung Albersloher Weg/Hansaring verteilt. 
Die Verkehrsbelastungen des Hansaringes steigen im Fall 1 wieder auf das heutige Bela s-
tungsniveau an. Sie liegen im Kreuzungsbereich Albersloher Weg/Hansaring leicht über de n 
Berechnungswerten der Analyse. Darüber hinaus finden geringfügige Verdrängungsverkehre 
in das nachgeordnete Straßennetz statt. Wenn die Theodor-Scheiwe-Straße aber nicht mehr 
für den öffentlichen Kraftfahrzeugverkehr zur Verfügung stehen  sollte, wie es der Fall 2 un-
terstellt, fallen die Verdrängungsverkehre in das nachgeordnete Straßen deutlich höher  aus. 
Die Verkehrsbelastung der Soester Straße und der Dortmunder Straße steigen in der Su m-
men auf 6.900 Kfz/24h. Der Hafenweg wird abschnittsweise von bis z u 8.000 Kfz/24h belas-
tet. Die Verkehrsbelastungen des Hansaringes liegen mit bis zu 18.300 Kfz/24h deutlich über 
den heutigen Werten. Diese Verdrängungsverkehre sind die Folge der Überlastung des Kno-
tenpunktes Albersloher Weg/Hansaring/Bremer Straße. Über diesen K notenpunkt können 
keine weiteren Verkehrsströme abgewickelt werden.

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
14 
 
Fazit 
Die Ergebnisse der Prognoseberechnungen (Prognose-Nullfall 2030) zeigen, dass mit dem 
Zielkonzept der Stadt Münster die geplanten Strukturen des Masterplans Stadthäfen Münster 
im angrenzenden Straßennetz  verkehrstechnisch abgewickelt werden können. Dabei unter-
streichen die Planfälle Prognose 2030 Fall 1 und Fall 2 die verkehrliche Bedeutung der The-
odor-Scheiwe-Straße im Zielkonzept des Masterplans Stadt häfen Münster. Bereit s vor der 
Sperrung durch den Eigentümer war  diese Straße, mit einer Verkehrsbelastung von täglich 
ca. 3.700 Kfz, eine wichtige Netzverbindung. Mit der sukzessiven Umsetzung des Maste r-
plans Stadthäfen Münster wird die Bedeutung dieser Straße weiter zu nehmen.  
Grundsätzlich können die prognostizierten Verkehrsstärken jedoch auch ohne eine öffentlich 
gewidmete und leistungsgerecht ausgebaute  Theodor-Scheiwe-Straße im Straßennetz  ab-
gewickelt wer den. Zwingend erforderlich ist jedoch mindestens eine durchgängige  Befahr-
barkeit der Theodor-Scheiwe-Straße für den allgemeinen Verkehr zwischen dem Albersloher 
Weg und dem Lüdkenbecker Weg . Denn langfristig ist die Theodor -Scheiwe-Straße eine 
unverzichtbare Straßenverbindung, um das zukünftige Verkehrsaufkommen mit ausr eichen-
den Verkehrsqualitäten abwickeln zu können.

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Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
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Anlagen 
 
Anlage 1: Auswertung der Dauerzählstellen 
Anlage 2: Analyse Belastungen im Untersuchungsgebiet 
Anlage 3:  Übersicht der Bisherigen Projekte im Geltungsbereich des Masterplans 
Anlage 4: Flächenbilanz Masterplan Stadthäfen Münster 
Anlage 5: Prognose-Nullfall 2030 
Ausbau der Theodor-Scheiwe-Straße entsprechend den Vorgaben des be-
schlossenen Masterplans Stadthäfen Münster als öffentliche Straße 
Anlage 6: Prognose 2030 Fall 1 
Die Theodor-Scheiwe-Straße steht dem öffentliche Kraftfahrzeugverkehr im 
heutigen Zustand zur Verfügung 
Anlage 7: Prognose 2030 Fall2 
Die Theodor-Scheiwe-Straße steht dem öffentlichen Kraftfahrzeugverkehr 
nicht zur Verfügung

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Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
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Anlage 1: Auswertung der Dauerzählstellen an zufällig ausgewählten Querschnitten 
 
Straße Abschnitt
hin rück Summe hin rück Summe hin rück Summe
Steinfurterstr. Yorck-Ring,Steinfurterstraße 15.482 15.085 30.567 15.227 14.918 30.145 15.837 14.857 30.694
AlbersloherWeg Vogelrohrsheide,Zum Erlenbusch 7.177 7.129 14.306 7.312 7.094 14.406 7.302 7.211 14.513
AlbersloherWeg Homannstr., Albersloher Weg 7.713 7.605 15.318 7.666 7.530 15.196 7.715 7.574 15.289
AlbersloherWeg K10004586, Hiltruperstr. 3.863 4.081 7.944 3.876 4.041 7.917 4.096 4.189 8.285
AlbersloherWeg K10014618, Kiesekamps Mühle 8.621 8.874 17.495 8.080 8.396 16.476 8.014 8.603 16.617
AlbersloherWeg B51,B51 11.392 11.589 22.981 10.753 11.019 21.772 10.802 11.345 22.147
AlbersloherWeg B51,Theodor-Scheiwe-Straße 11.604 10.801 22.405 11.271 10.852 22.123 10.404 9.922 20.326
Steinfurterstr. K10024544,Steinfurterstr. 15.337 14.152 29.489 15.363 14.308 29.671 15.458 14.454 29.912
AlbersloherWeg Hiltruperstr., Albersloher Weg 6.361 6.284 12.645 6.328 6.190 12.518 6.635 6.354 12.989
AlbersloherWeg Loddenheide, Albersloher Weg 16.327 15.814 32.141 15.929 15.396 31.325 15.985 15.519 31.504
AlbersloherWeg Zufahrt Praktiker, Albersloher Weg 12.383 11.037 23.420 12.051 10.706 22.757 12.304 10.923 23.227
AlbersloherWeg K10014618,Albersloher Weg 8.702 9.383 18.085 8.207 9.314 17.521 8.525 10.002 18.527
AlbersloherWeg Otto-Hersing-Weg, Albersloher Weg 7.605 7.713 15.318 7.530 7.666 15.196 7.574 7.715 15.289
AlbersloherWeg K10009738, Gremmendorfer Weg 12.695 11.416 24.111 12.457 11.233 23.690 12.493 11.288 23.781
AlbersloherWeg Heidestr., Albersloher Weg 9.226 8.234 17.460 9.368 8.521 17.889 9.325 9.360 18.685
AlbersloherWeg K10005912, Am Schütthook 6.220 6.444 12.664 6.075 6.312 12.387 6.299 6.519 12.818
AlbersloherWeg Theodor-Scheiwe-Straße, Albersl.Weg. 8.962 8.421 17.383 8.711 8.412 17.123 7.998 7.717 15.715
Weseler Straße Boeselagerstraße, Weselerstraße 9.265 9.465 18.730 9.364 9.647 19.011 9.468 10.142 19.610
Weseler Straße Bonhoefferstr., Weselerstraße 12.588 13.595 26.183 12.588 13.582 26.170 12.316 13.540 25.856
Weseler Straße Buckstraße, Weseler Straße 12.141 13.725 25.866 11.890 13.494 25.384 11.809 13.382 25.191
Weseler Straße K10024152, B51 8.113 8.477 16.590 7.975 8.457 16.432 8.471 8.707 17.178
Weseler Straße B51,B51 11.467 11.589 23.056 11.192 11.637 22.829 11.088 11.672 22.760
Weseler Straße B51,Weseler Straße 8.446 11.451 19.897 8.421 11.526 19.947 8.375 11.513 19.888
Weseler Straße Koldering, Weseler Straße 15.059 13.258 28.317 14.514 13.366 27.880 13.987 12.632 26.619
Weseler Straße Moltkestraße,Weseler Straße 18.132 14.257 32.389 17.123 13.809 30.932 16.935 14.056 30.991
Weseler Straße Buckstraße, Weseler Straße 13.635 12.199 25.834 13.421 11.944 25.365 13.294 11.878 25.172
Willy-Brandt-Weg K10012476, Albersloher Weg 1.876 1.689 3.565 1.924 1.751 3.675 1.991 1.861 3.852
Wolbecker Straße Emdener Straße, Sophienstraße 4.567 3.966 8.533 4.607 3.981 8.588 4.511 3.942 8.453
York-Ring Koburger Weg, York-Ring 13.738 16.029 29.767 13.576 15.765 29.341 13.753 15.809 29.562
York-Ring Gasselstiege, York-Ring 13.553 14.523 28.076 13.306 14.582 27.888 13.256 14.573 27.829
Osttor K10005036, Hiltruper Straße 5.454 5.224 10.678 5.361 5.152 10.513 5.582 5.373 10.955
An den Loddenbüschen Heumannsweg,An den Loddenbüschen 4.465 5.240 9.705 4.534 5.189 9.723 4.404 4.881 9.285
Austermannstraße Steinfurter Straße,Austermannstraße 3.898 3.182 7.080 4.065 3.558 7.623 4.268 3.771 8.039
Schlossplatz K10020564,Lazarettstraße 16.500 17.400 33.900 16.445 17.160 33.605 16.751 17.275 34.026
Gremmendorfer Weg Gustav-Tweer-Weg,Gremmendorfer Weg 4.296 4.450 8.746 4.337 4.378 8.715 4.315 4.388 8.703
Grevener Straße Friesenring,Grevener Straße 8.146 6.732 14.878 7.972 6.675 14.647 8.220 6.512 14.732
355.009 350.513 705.522 348.819 347.561 696.380 349.560 349.459 699.019
2013 20142012

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
17 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 2: Analysebelastungen 2014 [Kfz/24h]

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
18 
 
 
Anlage 3: Übersicht der bisherigen Projekte im Geltungsbereich des Masterplans  
Projekt Grundfläche BGF Bewohner BGF ohne Wohnen Beschäftigte Wege/Beschäftigte Kundenwege/Beschäftigtem Summe Wege Kfz-Anteil Kfz/ha
Hafentor * 7.200 23.000 18.400 460 920 230 1.150 400
Stadtwerkeflächen, nörl. Stadthafen 1 * 10.500 24.000 19.200 480 960 240 1.200 417
Coppenrath-Verlag * 2.400 5.800 4.640 32 65 16 81 28
Flechtheim-Rhenusspeicher 3.300 12.200 12.200 305 610 610 1.220 424
Cronos 3.650 11.600 11.600 290 580 145 725 252
Super-Biomarkt 2.500 5.700 5.700 143 285 71 356 124
Söbbeke 4.150 2.500 2.500 63 125 125 250 87
Postverteilzentrum 5.050 2.400 2.400 12 24 6 30 10
Wohnnutzung 10.560 106 87
Summe 38.750 1.829 472
*    Aufgrund der jeweiligen frühen Planungsstände ist von Veränderungen der jeweiligen Nutzungsänderungen auszugehen. Im Rahmen der VU ist von einem 20 %igen Anteil an Wohnnutzung auszugehen.

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
19 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 4: Flächenbilanz Masterplan Stadthäfen Münster

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
20 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 5: Prognose-Nullfall 2030 
 
Ausbau der Theodor-Scheiwe-Straße entsprechend den Vorgaben des 
beschlossenen Masterplans Stadthäfen Münster als öffentliche Straße

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
21 
 
 
 
 
 
 
Anlage 6: Prognose 2030 Fall 1 
 
Die Theodor-Scheiwe-Straße steht dem öffentliche Kraftfahrzeugver-
kehr im heutigen Zustand zur Verfügung

Aktualisierung Verkehrsuntersuchung    
Masterplan Stadthäfen Münster 
 
 
22 
 
 
 
 
 
Anlage 7: Prognose 2030 Fall 2 
 
Die Theodor-Scheiwe-Straße steht dem öffentlichen Kraftfahrzeugver-
kehr nicht zur Verfügung

Beratungsverlauf (3)

23.01.2018 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 4.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.01.2018 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.01.2018 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 6.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (65)

  • Bernhard-Ernst-Straße 21
  • Hafenstraße
  • Lippstädter Straße 20
  • Nieberdingstraße 11
  • Friedrich-Ebert-Straße 129b
  • Schillerstraße
  • Wolbecker Straße
  • Warendorfer Straße
  • Schulstraße
  • Wasserstraße 5
  • Theodor-Scheiwe-Straße 11
  • Clevornstraße
  • Eulerstraße 21
  • Dortmunder Straße 47
  • Ewaldistraße 35
  • Emdener Straße 5
  • Soester Straße 2900
  • Weseler Straße 12
  • Sophienstraße 4
  • Hiltruper Straße 5
  • Austermannstraße 3
  • Lazarettstraße 16
  • Grevener Straße 8
  • Hammer Straße
  • Hansaring 5
  • Albersloher Weg 7
  • Lütkenbecker Weg 2G
  • Industrieweg 110
  • Hafenweg 6
  • Schifffahrter Damm
  • Torminweg
  • Köhlweg 37
  • Hafengrenzweg 27
  • Otto-Hersing-Weg
  • Gremmendorfer Weg 12
  • Willy-Brandt-Weg
  • York-Ring 13
  • Schlossplatz
  • Gustav-Tweer-Weg
  • Drolshagenweg
  • Hafenplatz
  • Wasserweg
  • Am Mittelhafen 8
  • Am Hawerkamp 75
  • Zum Erlenbusch 7
  • Am Schütthook 6
  • Umgehungsstraße
  • Boeselagerstraße
  • An den Loddenbüschen 4
  • Steinfurter Straße
  • August-Schepers-Straße
  • Moltkestraße 25
  • Kiesekamps Mühle 8
  • Bremer Straße
  • Vogelrohrsheide
  • Kampstraße 9f
  • Loddenheide
  • Buckstraße
  • Koburger Weg
  • Gasselstiege
  • Heumannsweg
  • Friesenring
  • Kapellenweg 8
  • Tiergarten
  • Osttor

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Details

Aktenzeichen
V/1068/2017
Typ
Vorlagen
Datum
18.12.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37