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AN/0653/2025

Die Beschäftigten brauchen einen klaren Zukunftsplan für Ford

SPD Antrag nach § 3 15.05.2025

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Nächste Beratung: Wirtschaftsausschuss, Sitzung am 31.12.2025, TOP 1

SPD Antrag nach § 3

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SPD Antrag nach § 3

3472 Zeichen

Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 15.05.2025 
 
AN/0653/2025 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 27.05.2025 
 
Die Beschäftigten brauchen einen klaren Zukunftsplan für Ford 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung 
des Rates am 27.05.2025 zu setzen. 
 
 
Beschluss: 
 
 Der Rat der Stadt Köln unterstützt den Einsatz der Belegschaften und der Gewerk-
schaft im Arbeitskampf zur Durchsetzung eines Sozialtarifvertrages. 
 Der Rat fordert die Stadtverwaltung auf, mit dem Unternehmen über ein tragfähiges 
Zukunftskonzept für den Ford-Standort Köln zu verhandeln. 
 Der Rat fordert die Verwaltung auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, ein Werk zur 
Batterieproduktion für Elektrofahrzeuge auf dem Kölner Ford-Gelände anzusiedeln, 
um den Standort Köln der Automobilproduktion zu stärken. 
 Der Rat fordert den Wirtschaftsdezernenten auf, unverzüglich mit Ford ein Konzept 
zur industriellen Weiternutzung der Flächen zu entwickeln, die von Ford nicht weiter 
genutzt werden, und das Ergebnis dem Rat vorzustellen. Dabei ist auf eine automo-
tive-nahe Nachnutzung zu achten. 
 Der Rat fordert die Verwaltung auf, einen Fahrplan zum schnellen Ausbau der Lad-
einfrastruktur für Elektroautos in Köln vorzulegen und die bestehende Ausbaulücke 
zu schließen. 
 Der Rat verpflichtet die Verwaltung, den schleppenden Ausbau der privaten Ladeinf-
rastruktur durch gezielte Anreize zu fördern. 
 Der Rat erwartet von der Stadtverwaltung, dass sie ein Zeichen der Solidarität setzt 
und bei Neuanschaffungen der Fahrzeugflotte – soweit das rechtlich möglich ist – 
Ford-Modelle anschafft.

- 2 - 
 
 
Begründung:  
 
Die Mitglieder der IG Metall bei den Kölner Ford-Werken haben bei einer Urabstimmung mit 
einer Wahlbeteiligung von 95,7% mit 93,5% Ja-Stimmen für einen Arbeitskampf zur Durch-
setzung eines Sozialtarifvertrags gestimmt. Nötig geworden ist das, weil der Ford-Mutterkon-
zern die Patronatserklärung für den Standort Köln gekündigt hat. Damit ist das Werk akut 
von Insolvenz bedroht. Die amerikanischen Eigentümer versuchen auf diese Weise einen 
Stellenabbau gegen die bestehende Beschäftigungssicherungszusage durchzusetzen. 
 
Der Rat der Stadt Köln steht geschlossen und solidarisch an der Seite der Beschäftigten, des 
Betriebsrates und der IG Metall in deren Kampf für eine gute Perspektive der Ford-Werke 
Köln. Es muss jetzt alles getan werden, um eine gute Perspektive für das Kölner Werk zu 
entwickeln. Denn Ford ist systemrelevant für die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts 
Köln. 
 
Köln hinkt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos gegenüber anderen Großstäd-
ten hinterher. Kein Wunder, denn in Köln muss die Genehmigung jedes einzelnen Ladesäu-
len-Standortes mit insgesamt 18 Ämtern abgestimmt werden. Vom Antrag bis zum Bau einer 
Ladesäule dauert es im Schnitt 18 Monate. Wir fordern, die Kompetenzen für den Ausbau 
der E-Auto-Ladestationen in der Stadtverwaltung zu bündeln und den Genehmigungsturbo 
zu zünden, damit Anträge in weniger als vier Monaten beschieden werden.  
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Gez. Thomas Breustedt 
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (2)

27.05.2025 Rat
TOP 3.1.6 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung
31.12.2025 Wirtschaftsausschuss
TOP 1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: für das Digitale Berichtswesen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0653/2025
Typ
SPD Antrag nach § 3
Datum
15.05.2025
Erstellt
15.05.2025 10:49