AN/1306/2017
Medizinische Notfallversorgung in Köln
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FDP Anfrage nach § 4
2671 Zeichen
www.FDP-Koeln.de An den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses Herrn Dr. Ralf Unna Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 13.09.2017 AN/1306/2017 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Gesundheitsausschuss 19.09.2017 Medizinische Notfallversorgung in Köln Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie, die folgende Anfrage auf die Tagesord- nung der kommenden Sitzung des Gesundheitsausschusses zu setzen. Laut einer Pressemitteilung der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften Notärzte Deutschlands (BAND) e.V. vom Mai 2017 sind nur 22% der Notfalleinsätze mit Blaulicht als echte Notfälle einzustufen. Bei dem großen Rest handelt es sich somit überwiegend um me- dizinische Bagatellfälle. Trotzdem steigen die Einsatzzahlen im Rettungsdienst jährlich bun- desdurchschnittlich um 5-7 %. Die Zahlen, auf die sich die BAND e.V. bezieht, basieren auf einer bundesweiten Analyse des DRK, bei der alle Notfalleinsätze des Rettungsdienstes un- tersucht wurden. Davon ausgehend, dass sich die Zahlen für die Stadt Köln nicht wesentlich anders darstel- len, stellen sich für die FDP Fraktion insbesondere vor dem Hintergrund ständiger Bedarfs- planerweiterungen im Rettungsdienst die nachfolgenden Fragen: 1. Inwiefern kann sichergestellt werden, dass es zukünftig zu einem gezielteren und wirt- schaftlicheren Einsatz der Notfallrettungsmittel in der Stadt Köln kommt? 2. Inwieweit ist an eine stärkere Einbeziehung von Krankentransportwagen statt der oft- mals nicht notwendigen Rettungswagen gedacht? 3. Inwieweit gibt es Pläne für eine deutlich bessere Vernetzung der Akteure der Notfall- versorgung, also von Rettungsdienst, kassenärztlichem Notfallbereitschaftsdienst und Krankenhaus-Notaufnahme? 4. Inwieweit denkt die Verwaltung über eine gemeinsame Aufklärungskampagne aller Akteure der Notfallversorgung nach, um den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, wann welcher Akteur in der Notfallversorgung der richtige Ansprechpartner ist? FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de 5. Inwiefern sollte eine Neustrukturierung der Abfrageschemata in der Rettungsleitstelle (Notruf 112) erfolgen, um Notfallrettungsmittel zielgerichteter einzusetzen? Mit freundlichen Grüßen gez. Ulrich Breite Bettina Houben Fraktionsgeschäftsführer Gesundheitspolitische Sprecherin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1306/2017
- Typ
- FDP/KSG Anfrage nach § 4
- Datum
- 13.09.2017
- Erstellt
- 12.09.2017 15:59