Mandari Insight

0792/2025

Projektanträge im Rahmen des Bürgerorientierten Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Porz-Mitte“

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 18.03.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 01.04.2025, TOP 6.3

Anlage 2: Projektantrag Partizipative Gestaltung der Bühne Rathaus Porz

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 1: Projektantrag Polit-Talk: Mitreden in Porz-Mitte

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Anlage 2: Projektantrag Partizipative Gestaltung der Bühne Rathaus Porz

10057 Zeichen

Gestaltung der Betonelemente am Bezirksrathaus Porz 
 
Die MittwochsMaler*innen 
Die MittwochsMaler*innen sind ein eigenständiges Graffiti-Projekt in der Trägerschaft des 
SKM Köln. Sie sind ein laufendes Angebot in der OT Lucky's Haus in Köln-Bilderstöckchen 
und ein Teil des HipHop-Netzwerks für Toleranz und Integration im Stadtbezirk Köln-
Nippes. Als Jugendkunstprojekt begann die Gruppe seit 2005 mit dem Ziel, die Graffiti-
Jugendkultur aufzugreifen und präventiv zu wirken: durch Kontakte in die Szene, 
Aufklärung über Folgen illegalen Sprühens und gesundheitsschädigende Aspekte, 
Bereitstellung legaler Flächen sowie durch wöchentliche Angebotstage mit den 
Schwerpunkten Kunst und Kreativität. In Ausstellungen und legalen Spray-Aktionen treten 
die jungen Graffitimaler*innen an die Öffentlichkeit und finden sowohl in der Graffitiszene 
als auch in der Jugendhilfe Anerkennung. Die in der Vergangenheit stattgefunden 
Beteiligungsprojekte im jugendpolitischen Bereich (Jugendpark Nippes 
Gelderstraße/Parkgürtel, Veedelstars Vol. 1,2,3 & 4), bestärkte das Mandat und damit die 
pädagogische Arbeit, jugendkulturelle Belange und Bedarfe in die Öffentlichkeit zu rücken 
und somit Inhalte der Jugendkultur in neue Aushandlungsprozesse im institutionellen 
Kontext zu begleiten. Neben den Schwerpunkten Kunst und Kreativität, rückte im 
Zusammenhang der non-formalen Bildung der Schwerpunkt Beteiligung durch 
Partizipation in den Vordergrund. Die Erfahrungen der MittwochsMaler*innen durch 
demokratische Bildungsprozesse stärkten ihr Bewusstsein für Beteiligung im öffentlichen 
Raum. Die Entstehung der drei Hall of Fames (legale Sprühflächen) in Köln Nippes und 
Köln Mülheim in Kooperation mit der Stadt Köln und den Besucher*innen der 
MittwochsMaler*innen waren drei wichtige Meilensteine. Die MittwochsMaler*innen 
nehmen ihr sozialräumliches Mandat wahr und fungieren als ein Ort der non-formalen 
Jugendkulturarbeit. Desweiteren sind die MittwochsMaler*innen seit dem Jahr 2012 aktiver 
Akteur und anerkanntes kulturpädagogisches Projekt im Kulturrucksack NRW sowie seit 
2015 in der Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen tätig. Mit Blick 
auf den aktuellen Prozess um die Debatte des Begriffes „postmigrantische Gesellschaft", 
basiert die konzeptionelle Ausrichtung des Projekts auf dem Ansatz der offenen 
Millieubildung, mit dem Fokus auf intersektionaler und kritischer Offenen Kinder- und 
Jugendarbeit. 
 
Ausgangslage 
Im Rahmen der geplanten Kooperation mit den MittwochsMaler*innen und dem 
Jugendkulturmobil 2.0 am Standort Rheinufer Porz/Porzer Bezirksrathaus geht es darum, 
den jugendlichen Teilnehmer*innen aus dem Jugendkulturmobil 2.0 einen Zugang zur 
Jugendkultur Graffiti zu ermöglichen und Graffiti in der Selbstwirksamkam aktiv zu 
erfahren. Im stattfindenden Graffitiworkshop (Zeitraum noch offen)  werden die 
Betongelemente gegenüber vom Bezirksrathaus gestaltet. Die Gruppe kann während des 
Projekts das Jugendkulturmobil 2.0 zu diesem Zwecke benutzen. Das Motto des 
Workshops lautet "One united Power". Die jugendlichen Teilnehmer*innen sollen die 
Möglichkeit bekommen, den öffentlichen Raum mitzugestalten. Den Teilnehmer*innen 
werden verschiedene Techniken zum Erstellen von Buchstaben, Figuren und graphischen

Elementen gezeigt und beigebracht, um selbstständig kreativ sein zu können. Innerhalb 
der Projektphase sind Zeichensessions Thema Graffiti geplant, die die unterschiedlichen 
Erscheinungsformen von Graffiti in unterschiedlichen Kulturkreisen aufzuschlüsseln 
versuchen und um Parallelen von Graffiti in unterschiedlichen Kulturkreisen zu finden.  
 
Die Vorüberlegungen zu diesem Workshop orientieren sich an den Aussagen des Kinder- 
und Jugendhilfegesetzes. Aus diesem geht hervor, junge Menschen bei der Herausbildung 
ihrer Identität zu unterstützen, gestalterischen und kreativen Interessen Raum zu geben, 
soziale Prozesse zu fördern und gefährdende Elemente zu reduzieren. In der Praxis heißt 
dies konkret, nicht gefährdende Aktivitäten zu fördern, die Erlebnis- und 
Handlungsmöglichkeiten zu verbessern und alternative kreative, künstlerische, aber 
subjektbezogene Partizipationsmöglichkeiten zu entwickeln. Im Rahmen des geplanten 
Workshops möchten wir den Zugang zu kreativen Prozessen anstoßen, um die 
Partizipation an Gestaltung im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Die HipHop, bzw. die 
Graffitikultur ist eine lebensweltorientierte Jugendkultur und kann den Prozess der 
Identitätsfindung im Jugendalter gut unterstützen.  
 
Teilnehmer*innen 
- Jugendliche im Alter von 13-18 Jahren 
- Teilnehmer*innenzahl ca. 10-15 Jugendliche  
 
Inhalte des Workshops 
- Vorstellung MittwochsMaler*innen 
- Skizzierung von Buchstaben und Figuren 
- Vertiefung von Techniken des Malens mit Sprühdosen 
- Geschichtliches Hintergrundwissen zum Thema Graffitikultur 
 
Ziele 
- Interesse für eine Auseinandersetzung mit Jugendkultur im Bereich der Graffitikultur  
schaffen 
- Raum für Begegnung schaffen  
- Kennenlernen von kreativen Ausdrucksmöglichkeiten 
- Schaffen von kulturellen Freiräumen  
- Subjektive Veränderbarkeit von Räumen 
- Förderung von Kultursensibilität 
- Förderung von Gendersensibilität 
- Unterstützung bei der Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung 
- Partizipation der Jugendlichen

Methode 
Das Herausragende an der Arbeit mit der Methode Graffiti ist der inklusive Moment dieser 
populären Kulturform. Die Akzeptanz und Popularität von Graffiti und insbesondere 
Streetart ermöglicht den Teilnehmer*innen Integration in die Gesellschaft durch die 
positive Konnotation des Geleisteten. Die legale Gestaltung und Aneignung von z.B. 
Treffpunkten von Jugendlichen führt insbesondere in Zeiten der Pubertät und der 
beginnenden Adoleszenz zu einem positiven Selbstbild, das durch die Anerkennung von 
Peergroups und Erwachsenen (Eltern, Anwohner*innen und Pädagog*innen) unterstützt 
wird. Im Rahmen des geplanten Workshops werden Schwerpunkte in der 
prozessorientierten Graffitientstehung gesetzt. Durch Kommunikation und Teilhabe 
werden positive Erfahrungen gesammelt, die die Auseinandersetzung mit der eigenen 
Gedankenwelt steigert und die Fähigkeit der Reflexion fördert. Graffiti ist eine besondere 
Kulturform, da es für jeden Menschen unabhängig von Bildung und Herkunft zugänglich 
ist. Die Erfahrungen der Mitarbeiter*innen im Bereich der szenespezifischen Kinder- und 
Jugendarbeit ermöglichen einen Transfer in die Arbeit mit sozial benachteiligten und 
marginalisierten Kindern und Jugendlichen mit und ohne Fluchthintergrund. Das 
Herausragende an der Arbeit mit der Methode Graffiti ist der inklusive Moment dieser 
populären Kulturform. Der Zugang zur Hochkultur bleibt leider immer noch vielen Kindern 
und Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten verschlossen und verhindert dadurch die 
Entwicklung eines mündigen Bürgers. Um mit den Worten von Paul Willis zu sprechen, 
findet Kunst nicht mehr nur in der Galerie statt.  
Durchführung 
Die im
 Zeitraum von 01.05.2025 bis 30.09.2025 stattfindende Kooperation wird im Verlauf 
verschiedene Modulphasen (Einführung in die Thematik, Anfertigen von Skizzen und 
Entwürfe, Erlernen der Dosenführung, Gestaltung einer Wand, Präsentation der 
Ergebnisse, Reflexion und Schlussbetrachtung) durchlaufen mit dem Ziel der Gestaltung 
der Betonelemente gegenüber des Bezirksrathauses Porz. So findet Aneignung durch 
pädagogisch initiiertes und begleitetes Graffiti statt. Die Jugendlichen aus dem 
Sozialraum können dadurch einen weiteren Zugang zu Bereichen der ästhetischen 
Bildung finden und werden gezielt mit diesem Projekt angesprochen.  
Finanzielle Ausstattung 
Sachkosten: 
Freischaffender Künstler: 3 x 8 Std. 1.500,00€ 
Materialkosten: Spraydosen, Aufsätze 
Handschuhe, Malerfließ 1.000,00€ 
Overheadkosten:   10%    250,00€ 
________________________________________________________________________ 
Gesamt:        2.750,00€

Re: Rückfrage zum VF Antrag Gestaltung Bühne Rathaus
Von: Mundt, Julian 
An: buero@porz-mitte.de
Kopie: 
Datum: 14.03.2025 13:51
Lieber Herr Dreger,
Wie vorhin telefonisch besprochen, hier nochmal ein Statement, warum die Finanzierungssitution sich so gestaltet.
Das Projekt MittwochsMaler*innen erhält eine Projektfinanzierung zur Durchführung des Regelangebotes (montags und
mittwochs). Dieses Regelangebot ist von der Durchführung des Projektes nicht betroffen, sodass es sich um zusätzliche
Kapazitäten handelt, die der freischaffender Künstler Martin Liebschner separat abrechnet. Die Umsetzung des Projektes am
Bezirksrathaus wird mit der Zielgruppe vor Ort durchgeführt und betrifft nicht die Zielgruppe der Stammbesuchenden der
MittwochsMaler*innen. Es handelt sich somit um ein "On Top" Angebot, welches zusätzliche Ressourcen und Kapazitäten
bindet. Außerdem ist für die Durchführung eine Konzeption erstellt worden, die die spezifische Zielgruppe vor Ort berücksichtigt,
welche sich um Besuchende aus der Glashütte und dem Jugendkulturmobil handelt.
Falls noch Rückfragen bestehen, können Sie sich gerne nochmal melden. 
Mit freundlichen Grüßen
Julian Mundt
SKM Köln – Sozialdienst Katholischer Männer e.V.
Offene Tür "Lucky's Haus"
Projektleitung MittwochsMaler*innen
_
___________________________________________
Begegnungshaus Roggendorf/Thenhoven
Jugendtreff "Bauwagen"
Mobil:
E-Mail:
Internet: [www.skm-koeln.de]www.skm-koeln.de
SKM Köln – Sozialdienst Katholischer Männer e.V. | Vorstand: Markus Peters, Elisabeth Quiske
Sitz des Vereins: Große Telegraphenstraße 31, 50676 Köln | Vereinsregister: Amtsgericht Köln, VR 5384
Im Rahmen des E-Mail-Verkehrs verarbeiten wir personenbezogene Daten. Bitte beachten Sie hinsichtlich der gesetzlichen
Grundlagen und Ihrer Rechte unsere Datenschutzbedingungen, die unter https://www.skm-koeln.de/datenschutz/ abrufbar sind.
Von: Büro Porz MiƩe <buero@porz-miƩe.de>
Gesendet: Wednesday, March 12, 2025 8:30:26 AM
An: Mundt, Julian 
Cc: 
Re: Rückfrage zum VF Antrag Gestaltung Bühne Rathaus https://webmail.all-inkl.com/mail-print.php?d=SU5CT1g%3D&i=1...
1 von 2 14.03.2025, 13:54

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

5623 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/152/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 0792/2025 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Projektanträge im Rahmen des Bürgerorientierten Verfügungsfonds für das Soziale-
Stadt-Gebiet „Porz-Mitte„  
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Die Bezirksvertretung Porz beschließt,  
 
 dem Antrag der Jugendzentrum Köln gGmbH auf Zuwendungen aus dem Bürger-
orientierten Verfügungsfonds für das Projekt „Polit-Talk: Mitreden in Porz-Mitte“ in 
der beantragten Höhe von 2.900,00 € brutto, und 
 
 dem Antrag des SKM Köln c/o Mittwochsmaler*innen auf Zuwendungen aus dem 
Bürgerorientierten Verfügungsfonds für das Projekt „Partizipative Gestaltung der 
Bühne Rathaus Porz“ in der beantragten Höhe von 2.750,00 € brutto 
 
zuzustimmen. 
 
 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 01.04.2025

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            
% 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  5.650,00 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 3.955,00 €  70 
% 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Stadt Köln hat sich gemäß Ratsbeschluss vom 08.09.2022 (Vorlage Nr. 0953/2022) für 
die Durchführung der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzept Porz-Mitte 
entschieden. Hiermit steht die Revitalisierung der Porzer Mitte mit besonderem Förderbedarf 
sowie die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der dort lebenden Menschen im Fo-
kus. Die Aktivierung der in dem Programmgebiet lebenden Bürger*innen ist daher ein ent-
scheidender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung. 
Der Förderantrag zur Maßnahme 6.5 „Büro für Vernetzung und Aktivierung“ wurde mit Zuwen-
dungsbescheid vom 07.09.2023 (05/13/23) durch den Fördermittelgeber positiv beschieden.  
Der Bürgerorientierte Verfügungsfonds ist eine Teilmaßnahme des „Büros für Vernetzung und 
Aktivierung“. Für das Soziale-Stadt-Gebiet „Porz-Mitte“ stehen im Bewilligungszeitraum 2023 - 
2027 Zuwendungen aus dem Bürgerorientierten Verfügungsfonds mit einem Gesamtvolumen 
von 84.000,00 € zur Verfügung. Die maximale Zuwendungshöhe pro Projektantrag ist auf 
3.000,00 € brutto begrenzt.

3 
Grundlage für die Vergabe der Fördermittel aus dem Bürgerorientierten Verfügungsfonds bil-
det eine kommunale Richtlinie, die auf Basis der Förderrichtlinie „Stadterneuerung 2008“ er-
stellt und von der Bezirksvertretung Porz beschlossen wurde (Vorlage Nr.0507/2024). Die 
Richtlinie sieht zwölf bis vierzehn Antragsdurchläufe bis Ende 2027 vor. Pro Antragsdurchlauf 
stehen 7.000,00 € zur Verfügung. 
Über die Gewährung einer Zuwendung aus dem Bürgerorientierten Verfügungsfonds ent-
scheidet die Bezirksvertretung Porz nach einer Vorprüfung der Anträge durch ein Fachgre-
mium, das aus je einer/einem Vertreter*in des Quartiersmanagements, des Zentrenmanage-
ments, der Sozialraumkoordination, der Bezirksjugendpflege, des Interkulturellen Dienstes 
und des Bürgeramtes Porz sowie aus acht Vertreter*innen der Bürgerschaft besteht.  
Im Rahmen des zum 01.02.2025 beendeten dritten Antragsdurchlaufes wurden zwei Anträge 
für den Bürgerorientierten Verfügungsfonds als grundsätzlich förderfähig an das Fachgremium 
weitergeleitet. Das Antragsvolumen der förderfähigen Anträge belief sich im dritten Durchgang 
auf 5.650,00 € brutto.  
Das Beratungsgremium empfiehlt beide Anträge in voller Höhe zu bewilligen. 
 
Aus dem Fachgremium ergeht die Empfehlung an die Bezirksvertretung Porz folgende 
zwei Projekte in der genannten Höhe zu bewilligen: 
Antragsteller*in 
 
Projekt Gesamt-
projekt-
kosten 
(brutto) 
Eigenanteil  
(brutto) 
(vom Antrag-
stel lenden zu 
tragen)  
Förderung 
(brutto) 
Jugendzentrum Köln 
gGmbH 
Polit-Talk: Mitreden in 
Porz-Mitte 
2.900,00 € 0,00 € 2.900,00 € 
SKM Köln c/o Mitt-
wochsmaler*innen 
Partizipative Gestaltung 
der Bühne Rathaus 
Porz 
2.750,00 € 0,00 € 2.750,00 € 
   Summe  5.650,00 € 
 
Finanzen 
Die Kosten für die Teilmaßnahme zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Verfügungs-
fonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Porz-Mitte“ liegen bei insgesamt 84.000,00 €. Die Höhe 
der Fördermittel im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" des Landes 
NRW beträgt laut Zuwendungsbescheid Nr. 05/13/23 insgesamt 58.800,00 € brutto. Die Ge-
samtkosten liegen innerhalb des Kostenvolumens der bereits beschlossenen Mittel des Ge-
samtprogramms in Höhe von  
30,1 Millionen €. 
Der dritte Antragsdurchlauf endete zum 01.02.2025. Die Projekte der dritten Antragsrunde 
umfassen ein Gesamtvolumen von 5.650,00 €. Die aus den bisherigen Antragsrunden nicht 
abgerufenen Mittel in Höhe von 6.354,50 € stehen für die folgenden Durchläufe zur Verfü-
gung. 
Die Finanzierung der förderfähigen Gesamtkosten der Maßnahme erfolgt aus dem Teilergeb-
nisplan 0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen. 
 
Anlagen 
Anlage 1: Projektantrag Polit-Talk: Mitreden in Porz-Mitte 
Anlage 2: Projektantrag Partizipative Gestaltung der Bühne Rathaus Porz

Anlage 1: Projektantrag Polit-Talk: Mitreden in Porz-Mitte

8996 Zeichen

Stadt Köln Soziale-Stadt-Gebiet "Porz-Mitte"
Antrag auf Zuwendung
aus dem Verfügungsfonds
Die Oberbürgermeisterin
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
152/12
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln Telefax 0221 / 221-
28493E-Mail vf_porz-mitte@stadt-koeln.de
Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Bürgerorientierten
Verfügungsfonds "Porz-Mitte"
Antragsteller*in
Ansprechperson
Familienname Vorname
Straße und Hausnummer Postleitzahl Wohnort
Telefonnummer Faxnummer E-Mail-Adresse
Projekttitel
Projektbeginn Projektende
Beschreibung des Projektes
(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)
Wie sieht das Projekt im Detail aus?
Seite 1 von 4
Jugendzentrum Köln gGmbH
Terboven
Alexander
Christianstraße 82
50825
Köln
017632819902
0221 - 54 600 - 345
a.terboven@glashuette.jugz.de
Polit-Talk: Mitreden in Porz-Mitte 
15.04.2025
30.06.2025
Beim Polit-Talk handelt es sich um ein Kooperationsprojekt vieler Träger und (vor allem 
Jugend-) Einrichtungen aus Porz, z.B. HOT Porz, Pro Humanitate, OT Poll u.m...
Die Jugendlichen sollen in einen Austausch mit politischen Vertretern aus Porz 
kommen und über ihre Anliegen, ihre Lebenswelt und vor allem ihren Stadtteil und 
Porz-Mitte und dessen Entwicklungsprozess sprechen. 
Die Veranstaltung wird durch das Kinder- und Jugendforum Porz begleitet und 
organisiert. Professionelle Moderation soll über den Jugendring erfolgen. Professionelle 
Betreuung der Jugendlichen ist durch pädagogische Fachkräfte vor Ort gegeben. Als 
Termin ist voraussichtlich der 13. Juni (Freitagnachmittag ab 15 Uhr in der Glashütte) 
geplant. 
Das detaillierte Konzept befindet sich im Anhang.

Anhang zum Antrag für den bürgerorientierten Verfügungsfond 
 
Poli-Talk – Mitreden 
 
 Demokratieprojekt mit Jugendlichen aus Porz  
   
Ein Austausch zwischen politischen Vertretern und Jugendlichen aus Porz 
 
Das Projekt richtet sich insbesondere an Jugendliche aus Porz  im Alter von 12 Jahren bis 27 
Jahre 
 
Beschreibung des Projektes  
Die C orona-Pandemie, der Klimawandel , die weltweiten Kriege und Konflikte, haben bei 
Jugendlichen Spuren hinsichtlich ihres Verhältnisses zu  Demokratie und politischer Te ilhabe 
hinterlassen, wobei sich bereits bestehende Frustrat ion und Exklusionsdynamiken  noch 
verstärkt haben. Gleichzeitig zeigen viele  Jugendliche durchaus  Wille und Interesse an 
demokratischer Partizipation. Es ist zu beobachte n, dass  die Politisierung de r Jugend 
zunehmend außerhalb der Institutionen der repräsentativen Demokratie stattfindet, wie 
beispielsweise auf der Straße oder in den sozialen Netzwerken.  
Viele Jugendliche hatten bereits vor der Pandemie das Gefühl politischer Exklusion. Die Krisen 
der letzten Monate und Jahre verstärken die Frustration über etablierte demokratische 
Prozesse.  
Kinder und Jugendliche haben kaum Möglichkeiten, auf politische Proze sse einzuwirken. Die 
wichtigste Einflussmöglichkeit in unserer Demokrat ie ist die Teilnahme an Wahlen. Dies ist 
bislang bei den Bundestagswahlen den Erwachsenen vorbehalten . In NRW können 
Jugendliche schon ab 16 Jahren bei der Landtagswahl und Kommunalwahl teilnehmen. Für die 
nächste Kommunalwahl im September 2025 wird auch die Porzer Jugend angesprochen sein.  
Darüber hinaus gibt es verschiedene Formen der Jugendbeteiligung. Sie bieten die Chance, die 
Sichtweise von Kindern und Jugendlichen in die Politik einfließen zu lassen. Davon profitieren 
nicht nur die Jugendlichen selb st, sondern die gesamte Gesellschaft. Denn auf diese Weise 
machen Jugendliche die Erfahrung, dass ihre Meinung gehört wird und dass sie Einfluss auf 
politische Entscheidungen nehmen können. Solche Erfahrungen bieten auch die Möglichkeit, 
„Demokratie zu ler nen“ Die unterschiedlichen Formate einer Jugendbeteiligung fördern die 
Fähigkeiten, sich mit politischen Fragestellungen auseinander zu setzen und die eigene  
Meinung zu artikulieren. Darüber hinaus wird die Fähigkeit geschult,  die Meinung anderer 
anzuhören und schließlich Kompromisse zu schließen. Damit werden grundlegende 
demokratische Werte wie Mitsprache, Gleichheit und Toleranz vermittelt.  
Porz ist gekennzeichnet durch Diversität und wirtschaftlich herausfordernde Lebenslagen. Für 
die Besucher*innen de r Jugendzentren besteht  ein verstärkter Förderbedarf. O ft fallen sie

durch das Raster üblicher Freizeitangebote, die sie aus finanziellen oder familiären Gründen 
nicht wahrnehmen können. Umso wichtiger ist es, diesen jungen Menschen die Chance zu 
geben, ei nen leichten und niedrigschwelligen Zugang zu politischen Mandatsträgern aus 
ihrem Lebensumfeld zu finden und auch mit den jugendpolitischen Sprechern ins Gespräch zu 
kommen, wo ihre Wünsche, Interessen und Bedürfnisse in den Vordergrund gestellt werden. 
Eine solche  Gesprächsrunde ist geplant. Hierbei  soll das grundlegende Interesse an den 
teilnehmenden Jugendlichen im Vordergrund stehen. Beispielsweise durch  Fragestellungen:  
wie informieren sie sich über das, was auf der bezirklichen Ebene geplant oder en tschieden 
wurde, was bewegt sie, was ist ihnen wichtig, was läuft ihrer Meinung nach  gut, was soll sich 
ändern. Gerade bei der Revitalisierung der Porzer Innenstadt ist es wichtig, dass sich die 
jungen Menschen aus Porz mit ihren Wünschen und konkreten Anr egungen einbringen und 
so jugendrelevante Aspekte in die Neugestaltung der Stadtmitte einfließen. Es können auch 
allgemeine Themen wie Zukunftsunsicherheit, Umweltproblematik, Kriegsgefahr, 
Wirtschaftskrisen, Fachkräftemangel, Rassismus, Homophobie etc. zur Sprache kommen.  
Der Fokus liegt auf den Wünschen und Bedürfnissen der Jugend. Diese beziehen sich in der 
Regel auf ihr Lebensumfeld und somit auf die Belange des Stadtbezirks Porz. Sie können ihre 
Fragen an die Politiker*innen im Vorfeld zusammentragen und auf einer Stellwand 
präsentieren. Unter dem Motto: Jugendliche fragen – Politiker antworten. Aber auch die 
politischen Mandatsträger selbst können sich mit ihren Fragen aktiv an di e Jugendlichen 
wenden. So fühlen sich Jugendliche mit ihren Sorgen und Bedarfen ernst und wahrgenommen. 
Die grundlegende Haltung dabei ist, dass Vertreter politischer Parteien, aber auch 
pädagogische Fachkräfte und junge Menschen im Dialog miteinander und voneinander lernen. 
Dies steigert deren Demokratie-Bewusstsein, das eng zusammenhängt mit der Erfahrung von 
fairem Miteinander.  
Die Sensibilisierung für den Sinn und Zweck von Rechten sowie das Erfahren von 
demokratischen Prozessen während der Veranstaltung ist eine wichtige Grundlage für die 
Entwicklung eines demokratischen Selbstverständnisses bei den teilnehmenden Jugendlichen. 
Die Jugendlichen werden bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung aktiv 
eingebunden. Hierdurch erproben sie Methoden der Mitgestaltung und Mitwirkung. Als 
Wertschätzung können sie ein Mitw irkungszertifikat erhalten und dieses für ihre Bewerbung 
um Praktikums- und Ausbildungsstellen nutzen. 
Dieser Demokratietag der Jugend soll in einem attraktiven Veranstaltungsrahmen in der 
Jugendeinrichtung Glashütte stattfinden. Alle Porzer Jugendlichen s ind angesprochen, 
insbesondere die aus der Offenen Kinder - und Jugendarbeit. Aber auch darüber hinaus 
Jugendliche, die keine Einrichtung besuchen und über die Schulen informiert sind.  
Zum Rahmenprogramm gehört die Bereitstellung von Speisen und Getränken. Zudem soll es 
verschiedene Mitmachaktionen geben wie beispielsweise eine mobile Kletterwand, ein 
Sportcontainer, 3 D Brillen. Die inklusive OT Ohmstraße wird sich speziell für Jugendli che mit 
Einschränkungen mit passenden Angeboten einbringen. Zusätzlich können künstlerische 
Darbietungen das Event jugendgerecht präsentieren.  
Zur Umsetzung eines jugendgerechten Dialogtages mit Politiker*innen sind neben der 
Einbeziehung aller Porzer Ein richtungen im Handlungsfeld der Offenen Kinder - und

Jugendarbeit auch Kooperationen mit dem Kölner Jugendring, dem Jugendzentrum digital, der 
Sportjugend Köln sowie mit weiterführenden Schulen aus Porz geplant.  
Der Poli-Talk sollte noch vor den Sommerferi en, ca. Mitte Juni, an einem Freitagnachmittag 
ab 15.00 Uhr in den Räumen der Glashütte und auf dem Außengelände der Glashütte 
stattfinden.

Anhang: Weitere Erläuterungen im Nachgang der Einreichung 
Zu den Kosten für die Verpflegung:  
Es wird für das Projekt kein Catering bestellt, sondern das Jugendzentrum kauft selbst Getränke und 
Essen im Supermarkt ein. Der kalkulierte Betrag beruht auf Erfahrungswerten. Im Zuge der 
Umsetzung werden dann nur die tatsächlichen Kosten über die Einkaufsbelege abgerechnet.  
Zu dem Programmposten “Break Dance No Limits”:  
Um Jugendliche für das Projekt zu gewinnen, sollen weitere Angebote vor Ort stattfinden. An der 
Break Dance Show nehmen Jugendliche aus dem Umfeld des Jugendzentrums teil, daher gehen die 
Antragsstellenden davon aus, dass die Ankündigung die Besucherzahlen erhöht. Für die Realisierung 
fallen Honorarkosten für die Leiter des Projekts an, die deshalb im Antrag mit kalkuliert sind.

Beratungsverlauf (1)

01.04.2025 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 6.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Ohmstraße
  • Große Telegraphenstraße 31
  • Willy-Brandt-Platz 2
  • Christianstraße 82
  • Parkgürtel

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
0792/2025
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
18.03.2025
Erstellt
13.03.2025 12:58