Mandari Insight

0158/2017

Durchführung des Kunstprojektes "Casa Utopia" von HA Schult auf dem Gelände der Deutzer Werft (nördlicher Bereich zwischen Deutzer Brücke und Rheinboulevard) vom 01.09. bis 20.09.2017

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 27.01.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 09.02.2017, TOP 3.16

Anlage 2 Aufbauskizze CASA UTOPIA

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Ansehen

Anlage 1 Antrag CASA UTOPIA

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Anlage 3 Vita HA Schult

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung (1) alte Fassung

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Anlage 2 Aufbauskizze CASA UTOPIA

880 Zeichen

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Anlage 1 Antrag CASA UTOPIA

4194 Zeichen

Stadt Köln 
Ordnungsamt 
z.H. Herrn Hans-Joachim Krüger 
Antrag auf Genehmigung für das Kunst-Projekt 
„Casa Utopia" von HA Schult 
gemeinsam mit „Kunst hilft geben e.V." 
* 
Von Freitag, 1.September bis 30.September 2017 
(Aufbau: Dienstag, 29. August bis Donnerstag, 31. 
August 2017 - Abbau 1. Oktober 2017- 4. Oktober 
Kennedy-Ufer, Köln-Deutz neben der beutzer Brücke. 
* 
Es ist ein zertifiziertes Holzfertighaus, verkleidet mit 
Bildern aus Müll. (kein Haus-Müll sondern Gegenstände) 
Grundfläche: 12m lang, 10m breit,7m hoch. 
* 
Es stand bereits am Vatikan in Rom 
und im Zentrum von Madrid 
und ist von den jeweiligen Behörden überprüft 
und bautechnisch abgenommen worden. 
* 
Der Aufbau erfolgt durch eine professionelle Baufirma 
mit Unterstützung der Handwerkskammer/Dachdecker- und 
Zimmerer-Innung Köln und mehrerer Dachdecker- 
Meisterbetriebe, die diese Kunst-Aktion ebenfalls unterstützen. 
* 
Der Aufbau und Abbau benötigen jeweils 3 Tage. 
*

IS Köln, 
HA Schult, 
Marzellenst 
Köln 
Dies ist in erster Linie ein KUNST-PROJEKT, aber auch 
ein soziales und ökologisches Projekt. 
Jeder Kölner und jeder Tourist kann 
es eintrittsfrei besichtigen. 
Das Projekt wird von HA Schult und Kunst hilft geben 
finanziert. Bei den Gebühren für die Genehmigung für 
Aufstellung vor Ort neben der Deutzer-Brücke, 
Kennedyufer, unterhalb des Lancess-Gebäudes (frühere 
Lufthansagebäude) sowie die Schank- und 
Essensausgabe-Genehmigung wird weitestgehende 
Gebührenbefreiung beantragt (von allg. öffentlichen 
Interesse für Köln: Für Köln und die Kölner und 
Sympathie- und Tourismuswerbung) 
Der Erlös geht komplett in das soziale Projekt „Casa 
Colonia" des Vereins Kunst hilft geben für Arme und 
Wohnungslose in Köln e.V. 
1.V 
I IP (L a' 
kunst hilft geben e.V. 
c/o Johanneshaus 
Annostr. 11 
50678 Köln-Südstadt 
0221-2011-242 
0162-2336701

Antrag des Vereins Kunst hilft geben & des Künstlers 
HA Schult auf Genehmigung des Kunstprojekts  
„Casa UTOPIA" in Köln von HA Schult in Köln Kennedy-
Ufer neben der Deutzer Brück (siehe Foto) 
HA Schult gilt weltweit als Umweltkünstler der ersten Stunde. 
Er war zweifacher documenta-Teilnehmer 5 & 6. 
Aus dem Gedanken heraus, die Verbesserung unserer Umwelt 
voranzutreiben, entstand sein „Lucky Trash Hotel" 
Eine vorweggenommene Archäologie. 
Die Cola-bose von heute ist die Römische Scherbe von morgen. 
2010 stellte der Künstler es erstmals 
als „Beach Garbage Hotel"in Rom aus, 
unterhalb der Engelsburg vor dem Vatikan. 
Die Römer strömten dorthin und das Bild ging um die Welt. 
2011 stand es im Herzen von Madrid auf der Plaza del Callao 
und begeisterte ein Millionenpublikum vor Ort. 
Die weltweite Resonanz auf das Projekt hält bis heute an 
und wird die Augen der Welt positiv auf Köln richten. 
Köln in einem Atemzug mit Rom und Madrid. 
Als Wirtschaftsbotschafter Kölns dient HA Schult 
mit seinem Weltruhm dem positiven Image der Domstadt. 
Die Unterstützung des Künstlers für die Armen und Obdachlosen 
der Stadt ist allgemein bekannt. Er glaubt, dass ihn 
die Freiheit, die ihm die Gesellschaft für seine Kunst gibt, 
verpflichtet, ihr mit seiner sozial engagierten Kunst zu dienen. 
Der wirtschaftliche Gewinn des „Trash Hotel" CASA UTOPIA 
GUS Sponsoring und Merchandising und Essen und Getränke- 
Einnahmen kommt dem Verein „Kunst hilft geben für Arme und

I 
st hilft geben für Arme und Wohnungslose in Köln e.V. 
Wohnungslose in Köln e.V." zugute, den ich seit mehreren Jahren 
unterstütze. 
Der Verein sammelt seit 2013 durch Spenden und Kunsterlöse für 
ein menschenwürdiges Zuhause „CASA COLONIA" 
für Wohnungslose, die mit Studenten und Künstlern unter einem 
Dach leben möchten. Das Haus soll möglichst bald auf einem 
städtischen Grundstück als öffentlich geförderter Wohnungsbau 
neu gebaut oder einem Altbau saniert werden. 
Im Erdgeschoss soll ein ART-CAFE' als Integrationsbetrieb 
entstehen. Partner und Betreiber des Cafe' s und Reataurants 
wird das Kolping-Bildungswerk. Hier sollen Menschen mit 
körperlichem, geistigem oder sozialem Handicap (ohne 
Schulabschluss/Ausbildung) eine Ausbildung und Arbeit erhalten. 
Geplante Gesamtinvestition für CASA COLONIA: ca. 2,4 Mio. € 
Köln, Dezember 2016

Anlage 3 Vita HA Schult

11376 Zeichen

HA Schult 
Venedig flutete er mit hunderttausenden 
Zeitungen. In Moskau stand sein Volk der 
Trash People auf dem Roten Platz. In New 
York ließ er eine schwarze Cessna auf die 
Müllfelder von Staten Island stürzen. In St. 
Petersburg zerriss er mit zwei Panzern den 
Krieg. In Berlin baute er ein Haus aus Liebe. 
In Peking besetzten seine Trash People die 
Große Mauer. In Rom stellte er sein Save 
The Beach Hotel vor den Vatikan, in Madrid 
auf die Konsummeile der Grand Via. 
Die wandernden "Müllis", die nur 8.800 Euro 
pro Stück kosten, sind die größte Kunstaktion 
der Welt, und an jedem Ort atemberaubend. 
Sie verschmelzen mit der Örtlichkeit, interpre-
tieren Geschichte durch ihre Präsenz. 
Werke von HA Schult hat's unter anderem im 
Guggenheim, im MoMA, in der National Gallen/ 
of Art in Washington D.C., im Staatlich Russi-
schen Museum, St. Petersburg, im ZKM Karls-
ruhe, im Deutschen Historischen Museum und 
in zahllosen privaten Sammlungen. 
Gerhard Charles Rump, Berlin 
Arbeiten des Künstlers befinden sich unter 
anderem in folgenden Museen und Institutionen: 
Solomon R. Guggenheim Museum, NYC 
MoMA, Museum of Modern Art, NYC 
Roy Lichtenstein Foundation, NYC 
National Gallery of Art, Washington, D.C. 
Tate Gallery, London 
Centre Pompidou, Paris 
ZKM Karlsruhe 
Staatlich Russisches Museum, St. Petersburg 
CAFA Art Museum, Peking 
Dahua 1935 - Art Museum, )(ran 
Zendai Museum, Shanghai 
Neue Galerie im Joanneum, Graz 
Museum Ludwig Köln 
DHM Deutsches Historisches Museum, Berlin 
Haus der Geschichte, Bonn 
Getty Research Center, Los Angeles 
Museum Wiesbaden 
Ernst-Osthaus-Museum, Hagen 
Kunsthalle zu Kiel 
Kunstmuseum Bochum 
Kunsthalle Mannheim 
Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen 
Kunsthalle Nürnberg 
Kunsthalle Recklinghausen 
Märkisches Museum, Witten 
Museum Morsbroich, Leverkusen 
Museum Schloss Oberhausen 
Leopold-Hoesch-Museum, Düren 
Museum am Ostwall, Dortmund 
Museum Frieder Burda, Baden-Baden 
Museum Schloss Wolfsburg 
Kunsthalle St. Annen, Lübeck 
Mönchehaus Museum, Goslar 
Museum Karl-Marx-Haus, Trier 
Ariel Sharon Park, Tel Aviv 
Kennedy Space Center, Merritt Island 
Salzstock Gorleben  
Kurt Schwitters, Robert Rauschenberg und 
Arman nahmen den Müll als Material, 
HA Schult machte ihn erstmals zum Thema. 
Kim Levin, ARTnews, NYC 
Weder der Künstler HA Schult noch seine Kunst 
passen in einen Rahmen. Inzwischen hat das 
einflussreiche amerikanische Kunstmagazin 
ARTnews den Künstler HA Schult zum Pionier 
eines starken Zweiges der zeitgenössischen 
Kunst ausgerufen, zu Recht; als einen, der 
früh ästhetisches Neuland betreten hat. 
Klaus Honnef 
Im Zuge der jüngsten Entwicklung, die offent-
sichtlich von vielen marktmüden Kunstfreunden 
herbeigesehnt wird, ist es nicht unwahrschein-
lich, dass die Klassiker der Aktionskunst - von 
Herrmann Nitsch bis HA Schult - noch einmal 
tüchtig zulegen werden, dass das Interesse vor 
allem an ihren frühen Arbeiten neu aufflammen 
wird. 
Karlheinz Schmid, informationsdienst KUNST 
B.Braun Melsungen 
BFS Bank für Sozialwirtschaft, Köln 
Schweisfurth Stiftung, München 
Henkel AG, Düsseldorf 
Bayer AG, Leverkusen 
eew Energy from Waste, Helmstedt 
DEVK Versicherungen, Köln 
Ford Köln 
TÜV Rheinland, Köln 
Remondis, Köln 
Rotarex Group, Luxemburg 
Kok Tobe, Almaty 
AQ Düsseldorf 
Frankonia Eurobau, Nettetal 
Rhein Energie, Köln 
AWB, Köln 
Toyota Motor Corporation 
VEMAG Verlags- und Medien AG, Köln 
Bofferding Beer, Luxemburg 
Eden Hotel Früh, Köln 
Corona Beer, Mexico City 
Sammlung König, Duisburg 
Schloß Mochental, Baden-Württemberg 
Rethmann Group, Selm 
Ethel and William Gofen, Chicago 
Manuela und Uwe Schmitz, Nettetal 
Hannelore und Lutz Teutloff, Bielefeld 
Dr. Marita Ruiter, Luxemburg 
Hydro Norsk, Oslo 
Nobel & Hug Sozietät, Zürich 
Ringier AG, Zürich 
Tongji University, Shanghai 
Universität Duisburg-Essen 
WEF Weltwirtschaftsforum, Genf 
Israeli Ministry of Environmental Protection 
Bundesministerium für Umwelt, Berlin 
Bundesministerium für Bildung, Berlin 
Sammlung der Bundesrepublik Deutschland 
Deutscher Bundestag 
23. DEZEMBER 2016 KULTURKIRCHE OST KOPERNI FalL 
	
51065 KÖLN

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1970 
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2011, 
1939 in Parchim geboren, wuchs HA Schult in den Trümmern von Berlin 
auf und studierte von 1958 bis 1961 an der Düsseldorfer Kunstakademie 
bei K.O. Götz. 1962 - 1978 lebt er in München, 1978 - 1980 in Köln, 
1980 - 1986 in New York. 1986 gründet er das HA Schult - Museum 
für Aktionskunst in Essen. 1986 - 1991 pendelt er zwischen "Rhein-Ruhr-City" 
und NYC, 1991 - 1992 lebt er in Berlin. 1992 zieht das HA Schult - Museum 
von Essen nach Köln um. 2009 Gründungsdirektor des ÖkoGlobe Instituts 
an der Universität Duisburg-Essen. 
In den 60ern erfand er die Begriffe "Macher" und "Biokinetik". 
Seitdem stellt er die soziale Fauna von Städten und Landschaften 
in den Mittelpunkt seiner Arbeit. So Venedig ("Venezia Vive", 1976), 
New York ("Crash", 1977, "Trash City", 1983, "Now", 1983), Berlin 
("Die Stadt", 1982, "New York is Berlin", 1985), Köln ("Fetisch Auto", 
1989), St. Petersburg ("Marble Time", "Der Krieg", 1994), Deutschland 
("Aktion 20.000 km", 1970), das Ruhrgebiet ("Ruhr-Tour", 1978) und 
das Rheinland ("Rheingeist", 1996). 
1998 realisiert er den "Friedensspeicher" in Osnabrück, 1999 das "Hotel 
Europe" an der Flughafenautobahn Köln-Bonn, 2001 "LoveLetters Building" 
in Berlin, 2003 "Trees for Peace" auf Zollverein Essen, 2010/11 "Corona 
save the Beach Hotel" in Rom und Madrid, 2013 "Beaches Are Rebelling", 
Barcelona, 2014 "Home-Heimat" in Siegburg, "WIR das Tier" in München, 
2015 "Angesichts Karl Marx", Trier und "Ratinger Freiheit", Düsseldorf, 
2016 "Daheim - At Home", Düsseldorf, "Preussen goes Europe", Berlin, 
"Freiheit - Freedom", Hamburg, "Face to Face", Düsseldorf, "Kunst Suppe 
Köln", 2017 "Hope" und "Casa Utopia", Köln, "Expo Astana"17". 
Seit 1996 standen die "Trash People" in Xanten, Paris, Moskau, Peking, 
Kairo, Zermatt, Kilkenny, Gorleben, Brüssel, Köln, Graz, Rom, Barcelona, 
Washington D.C., Syrakus, Fabriano, Telgte, Monschau, in der Arktis, 
in Tel Aviv, Luxemburg, München und Berlin. In Vorbereitung sind 
St. Petersburg, Almaty, 	 Lhasa, Buenos Aires und La Silla 
in der Atacama. 
2015/16 entstand für die Globale des ZKM Karlsruhe der Aktionszyklus 
"Action Blue", Paris, Luxemburg, Trier, Karlsruhe, Köln, Düsseldorf, 
Melsungen, Berlin, Warschau, Vilnius, Riga, Tallinn, St. Petersburg, Pavlovsk, 
Moskau, Nischni Nowgorod, Kazan, Tschaikowski, Ufa, Tscheljabinsk, 
Petropawl, Astana, Karaganda, Balkhash Stadt, Balkhasch See, Almaty, Yueya 
Quan, Dunhuang, Yumen, Wuwei, Jiayuguan, Dejing, Yinchuan, Yan'an, 
Wanhuanshen, Xi'an, Talyuan, Duerping, Shijiazhuang, Tongzhou und Peking. 
HA Schult war einer der ersten Künstler, der das ökologische Ungleich-
gewicht in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellte. Damit hat er maßgeblich 
zum heutigen Umweltbewusstsein beigetragen. 1972 und 1977 nahm er an 
der documenta teil. 
Seine Museumsausstellungen sind Publikumsmagneten (Museum Morsbroich, 
1969, Museum Wiesbaden, 1973, Museum Folkwang, Kunsthalle Kiel, Lenbach-
haus München, 1974, Museum am Ostwall, 1978, Museum Ludwig Köln, 1980, 
State Russian Museum, 1994, National Geographic Museum,Washington, D.C. 
2008, Diözesan Museum, Paderborn, 2013, CAFA Art Museum, Peking, 2017, 
ZKM Karlsruhe, 2018). 
www.haschult.de  
www.action-blue.de  
www.facebook.com/HA.Schult.Art  
Info hasetult@hotinaQcorr 
riirk.kaestel@gag-koeln.de  
C171 326 9645 
0162 233 C701 
wviv.dzurtst-Hft-rbzen.Jr. 
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1: • 
1968 Kölner Ladenstadt 
1974 Kunsthalle Köln 
1980 Museum Ludwig Köln 
1989 Römisch-Germanisches Museum 
1991 Kölnisches Stadtmuseum 
1996 Severinsbrüc.ke, Köln 
Umweltkünstler der ersten Stunde. 
1964 beschreibt Marshall McLuhan in seinem Buch Understanding Aledia 
den Künstler als den einzigen Menschen mit vollem und ganzem Bewußt-
sein, als den einzigen, der das Verhältnis der Sinne zueinander berichtigen 
kann, ehe ein neuer Anschlag der Technik bewusste Vorgänge betäubt, als 
den einzigen, der sich der Natur der Gegenwart bewußt ist, während er 
gleichzeitig eine ausführliche Geschichte der Zukunft schreibt. Und einer 
dieser Propheten - HA Schult - hat 1961 das Leben in die Kunst einbezogen. 
In der Regierungserklärung Willy Brandts vom 18. Januar 1973 wurden wir 
aufgefordert, "ein Klima zu schaffen, in dem die Aufgeschlossenheit für die 
Künstler wächst". Und fast entschuldigend heißt es: "Die Bildende Kunst 
kann sehr wohl die Qualität unserer Umwelt bestimmen". 
Karl Rayens 
Bundesminister für Raumordnung, 
Städtebau und Bauwesen, 1974 - 1978 
HA Schult nennt sich selbst Macher und ist in Wirklichkeit doch ein Poet. 
Was vordergründig häufig an ihm als Klamauk erscheint hat jedenfalls Ele-
mente, die anstossen, erregen, aufmerksam machen und zum Nachdenken 
zwingen. Vieles von dem, was HA Schult einfällt, richtet sich gegen den 
Zeit - Zustand. Das macht den Kern von HA Schult aus. Er ist ein Stück 
radikaler Demokrat. Er setzt seine Konzepte zeitkritisch an, befördert sie 
in einen Prozess und will mit naiv-verkleidetem Intellekt zu einer Jetztzeit 
- Kritik herausfordern. 
Bisweilen überzieht er dabei verbal energisch; denn er selbst ist - darin ein 
Nebenspieler von Joseph Beuys (was er selbst nie zugeben würde) - als 
Person immer mit von der Partie: ein Solist seiner selbst. Kunstwerk 
markiert. Ein Mensch, der seine Einsamkeiten wie kaum einer sonst öffent-
lich bekundet. Dabei hat er zu einer perfekten Selbstdarstellung gefunden. 
Ein Gespräch mit ihm ist immer eine Aufführung wie mit Samuel Becketts 
Erben. Sprachlosigkeit füllt die Pausen in den sprudelnden Monologen. 
Irgendwie legen denn auch seine aus den Konzepten geborenen Aktionen 
Grundzüge in der Sprachlosigkeit der Gegenwart offen. 
Hugo Borger 
Generaldirektor aller Kölner Museen, 1972 -  1990 
Die ganze Bewegung der Kunst der Sechziger Jahre ist der grossangelegte 
Versuch, die gesamte Kunst wieder in eine enge Beziehung zum Leben zu-
rückzubringen. Denken Sie an die berühmten Plastiken des Amerikaners 
Claes Oldenbourg, der ein Store, also ein Geschäft in seinen Bildwelten 
dargestellt hat. Auf dieser Linie des Versuches Kunst und Leben zu einer 
Einheit wieder werden zu lassen, liegt eine Aktion wie die von HA Schult. 
Peter Ludwig 
Kunstsammler und Stifter, 1925 -  1996 
Die Kunst des 20. Jahrhunderts hat nicht nur klassische Kunstformen wie 
Malerei und Skulptur radikal verändert, sondern auch neue Kunstformen 
wie Aktion und Installation geschaffen. Dabei verließ die Kunst das Museum, 
Raum der Repräsentation, und ging auf die Straße, den öffentlichen Raum 
der Realität. 
Einer der wichtigsten Künstler für diesen Wandel der Kunst ist HA Schult, 
dessen künstlerisches Programm Aktionen sind gelebte Bilder heisst. Seit 
Jahrzehnten gelingt es ihm immer wieder, das öffentliche Bewusstsein durch 
gelebte Bilder (Tableaux) zu beleben, indem er auf öffentlichen Plätzen 
Themen inszeniert, die genau diese Öffentlichkeit zu verdrängen beliebt. 
Peter Weibel 
Chairman and CEO ZKM Karlsruhe, seit 1999 
www.haschult.de 	 haschult@hotmail.com 	 www.facebook.com/HA.Schult.Art  
Lth-tst. 1 bi. I gebe.v% fuv 	 eble Weiiirtungsove e3,/v. 	 www,lainz'a.--hat-geberLee

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

6208 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/32/327 
 
Vorlagen-Nummer 
 0158/2017 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Durchführung des Kunstprojektes "Casa Utopia" von HA Schult auf dem Gelände der Deutzer 
Werft (nördlicher Bereich zw. Deutzer Brücke und Rheinboulevard) im September 2017 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt beschließt die Zurverfügungstellung des Teilbereiches der Deutzer 
Werft im September 2017 zur Durchführung des Kunstprojektes „Casa Utopia“ vom Verein „Kunst hilft 
geben für Arme und Wohnungslose in Köln e. V.“ gemeinsam mit Herrn HA Schult unter Ausschluss 
der beantragten gastronomischen Nutzung. 
 
 
Kunstbeirat 26.01.2017 
Ausschuss Kunst und Kultur 31.01.2017 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.02.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Der Verein „Kunst hilft geben für Arme und Wohnungslose in Köln e.V.“ beantragt gemeinsam mit HA 
Schult die Durchführung einer temporären Kunstaktion „Casa Utopia“ vom 01.09.2017 bis 30.09.2017 
auf dem nördlichen Gelände der Deutzer Werft (zwischen Deutzer Brücke und Rheinboulevard). 
Um den Kölner Bürgerinnen und Bürgern zusammen mit ihren Kindern die Gelegenheit zu ermögli-
chen, das Kunstobjekt „Casa Utopia“ zu besuchen, möchte der Verein die Kunstaktion unmittelbar 
nach den Sommerferien im Zeitraum August/September 2017 auf der Deutzer Werft durchführen. 
Durch diesen Zeitraum ist auch gewährleistet, dass die Fläche der Deutzer Werft für das anschlie-
ßend im Oktober stattfindende Herbstvolksfest wieder in vollem Umfang nutzbar ist. 
Planungsrechtliche Gründe aus dem bestehenden Bebauungsplan 68449/09 mit dem Arbeitstitel 
„Festplatz Deutz“ stehen der vom „Verein Kunst hilft geben für Arme und Wohnungslose in Köln e. V.“ 
geplanten Durchführung der temporären Aktionskunst grundsätzlich nicht entgegen, soweit es sich 
ausschließlich um die Präsentation der Aktionskunst handelt, denn der angesprochene Bebauungs-
plan setzt in dem vorgesehenen Bereich eine öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung 
„Parkanlage“ fest. 
Zum Aufbau soll auf einer Grundfläche von ca. 12m x 10m ein 7m hohes Holzfertighaus „Casa Uto-
pia“, verkleidet mit Bildern aus Müll (kein Haus-Müll, sondern Gegenstände) kommen – die Auf- und 
Abbauzeiten werden auf das mindestens notwendige Maß beschränkt und betragen jeweils 3 Tage. 
Der Aufbau wird durch eine professionelle Baufirma unter Betreuung der GAG durchgeführt; während 
der Dauer des Kunstprojektes wird eine Security Firma die Bewachung der „Casa Utopia“ überneh-
men. 
Die Finanzierung des Kunstprojektes erfolgt durch Herrn HA Schult. 
2010 stellte HA Schult das Kunstobjekt mit großem Erfolg erstmals als „Beach Garbage Hotel“ in Rom 
unterhalb der Engelsburg vor dem Vatikan aus. 2011 begeisterte es im Herzen von Madrid auf der 
Plaza des Callao gleichermaßen Einheimische und Touristen. 
Da die weltweite Resonanz auf das Projekt bis heute anhält, werden lt. dem Künstler „die Augen der 
Welt auf Köln gerichtet sein“ – neben dem Hinweis auf die Kunst- und Kulturmetropole Köln soll das 
Kunstprojekt auch für ein soziales und weltoffenes Köln stehen – siehe Anlage 1. 
Der Aufbau des Kunstprojektes erfolgt unter Beachtung der entsprechenden ordnungs- und baurecht-
lichen Vorgaben. 
 
Der Antrag für das Kunstobjekt „Casa Utopia“ beinhaltet - begleitend zum Kunstobjekt - den Antrag 
auf Nutzung von 100 qm Fläche für einen gastronomischen Bereich, der von dem Verein „Kunst hilft 
geben für Arme und Wohnungslose in Köln e. V.“ mit Unterstützung anderer Vereine zum 
- Aufstellen von einem Früh-Kölsch-Schankwagen  
- 1 Kühlwagen von Früh-Kölsch 
- 2-4 Pavillons (3 x 6 m) mit Essenausgabe, Fingerfood, Grill für Bratwürste 
- 3-4 Stehtische 
- 4-6 Bierzeltgarnituren 
- 1 Infostand zum Verkauf von Postkarten/Plakaten von HA Schult durch den Verein 
- 1 Beschallungsanlage für Reden und Live-Musik bis 22:00 Uhr 
- 2-3 mobile Toilettenhäuschen  
- 1 Abwassertank (500 bis 1000 Liter). 
 
benötigt wird. 
Der wirtschaftliche Gewinn aus Sponsoring, Merchandising und Gastronomie fließt unabhängig von 
dem Kunstprojekt in den Verein „Kunst hilft geben für Arme und Wohnungslose in Köln e.V.“

3 
Eine derartige Nutzung öffentlicher Flächen, wie in diesem Fall des stark frequentierten Uferbereiches 
entlang des Rheins, stellt eine erlaubnispflichtige Sondernutzung dar. 
Aus grundsätzlichen Erwägungen erteilt die Verwaltung jedoch keine Erlaubnisse für Spendensam-
mel-Veranstaltungen auf öffentlichen Flächen, sofern nicht ein herausragendes öffentliches Interesse 
an der Durchführung der Veranstaltung im öffentlichen Raum besteht. In diesem Zusammenhang ist 
stets eine Abwägung der widerstreitenden Interessen der Allgemeinheit an der uneingeschränkten 
Nutzung des öffentlichen Raumes einerseits und Ihrem Individualinteresse an der Durchführung einer 
Spenden-Veranstaltung im öffentlichen Raum vorzunehmen. Hierbei ist in einem urbanen Ballungs-
raum wie dem Kölner Stadtgebiet nahezu zwangsläufig dem Interesse der Allgemeinheit ein höheres 
Gewicht beizumessen. 
Bei der sich aus der Erlaubniserteilung für eine derartige Veranstaltung aufgrund des Gleichheits-
grundsatzes in Bezug auf ähnlich gelagerte Anträge ergebenden rechtlichen Situation, kann in kür-
zester Zeit von einer massiven Überbeanspruchung dieser im Focus der Öffentlichkeit stehenden 
Flächen ausgegangen werden. 
Die beantragte und aufgezeigte Begleitnutzung zur Präsentation der Aktionskunst steht nicht im Ein-
klang mit der vorgenannten Festsetzung einer öffentlichen Grünfläche. Auch die ausnahmsweise Zu-
lassung im Rahmen der Erteilung einer Befreiung gemäß § 31 BauGB scheidet aus, denn insbeson-
dere die erhebliche gastronomische Nutzung in Verbindung mit der Spendenakquise ist mit den 
Grundzügen der Planung nicht vereinbar. 
Aufgrund vorstehender Ausführungen kann dem Antrag auf den gastronomischen Bereich, der aus-
schließlich der Spendengewinnung für den Verein dient, nicht entsprochen werden. 
Anlagen 
Anlage 1: Antrag Casa Utopia und Projektbeschreibung 
Anlage 2: Aufbauskizze 
Anlage 3: Vita HA Schult

Beschlussvorlage Bezirksvertretung (1) alte Fassung

6182 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/32/327 
 
Vorlagen-Nummer 
 0158/2017 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Durchführung des Kunstprojektes "Casa Colonia" von HA Schult auf dem Gelände der Deutzer 
Werft (nördlicher Bereich zw. Deutzer Brücke und Rheinboulevard) im September 2017 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur empfiehlt der Bezirksvertretung Innenstadt die Zurverfügungstellung 
des Teilbereiches der Deutzer Werft im September 2017 zur Durchführung des Kunstprojektes „Casa 
Utopia“ vom Verein „Kunst hilft geben für Arme und Wohnungslose in Köln e. V.“ gemeinsam mit 
Herrn HA Schult. 
 
 
Kunstbeirat 26.01.2017 
Ausschuss Kunst und Kultur 31.01.2017 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.02.2017

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Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Der Verein „Kunst hilft geben für Arme und Wohnungslose in Köln e.V.“ beantragt gemeinsam mit HA 
Schult die Durchführung einer temporären Kunstaktion „Casa Utopia“ vom 01.09.2017 bis 30.09.2017 
auf dem nördlichen Gelände der Deutzer Werft (zwischen Deutzer Brücke und Rheinboulevard). 
Um den Kölner Bürgerinnen und Bürgern zusammen mit ihren Kindern die Gelegenheit zu ermögli-
chen, das Kunstobjekt „Casa Utopia“ zu besuchen, möchte der Verein die Kunstaktion unmittelbar 
nach den Sommerferien im Zeitraum August/September 2017 auf der Deutzer Werft durchführen. 
Durch diesen Zeitraum ist auch gewährleistet, dass die Fläche der Deutzer Werft für das anschlie-
ßend im Oktober stattfindende Herbstvolksfest wieder in vollem Umfang nutzbar ist. 
Planungsrechtliche Gründe aus dem bestehenden Bebauungsplan 68449/09 mit dem Arbeitstitel 
„Festplatz Deutz“ stehen der vom „Verein Kunst hilft geben für Arme und Wohnungslose in Köln e. V.“ 
geplanten Durchführung der temporären Aktionskunst grundsätzlich nicht entgegen, soweit es sich 
ausschließlich um die Präsentation der Aktionskunst handelt, denn der angesprochene Bebauungs-
plan setzt in dem vorgesehenen Bereich eine öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung 
„Parkanlage“ fest. 
Zum Aufbau soll auf einer Grundfläche von ca. 12m x 10m ein 7m hohes Holzfertighaus „Casa Uto-
pia“, verkleidet mit Bildern aus Müll (kein Haus-Müll, sondern Gegenstände) kommen – die Auf- und 
Abbauzeiten werden auf das mindestens notwendige Maß beschränkt und betragen jeweils 3 Tage. 
Der Aufbau wird durch eine professionelle Baufirma unter Betreuung der GAG durchgeführt; während 
der Dauer des Kunstprojektes wird eine Security Firma die Bewachung der „Casa Utopia“ überneh-
men. 
Die Finanzierung des Kunstprojektes erfolgt durch Herrn HA Schult. 
2010 stellte HA Schult das Kunstobjekt mit großem Erfolg erstmals als „Beach Garbage Hotel“ in Rom 
unterhalb der Engelsburg vor dem Vatikan aus. 2011 begeisterte es im Herzen von Madrid auf der 
Plaza des Callao gleichermaßen Einheimische und Touristen. 
Da die weltweite Resonanz auf das Projekt bis heute anhält, werden lt. dem Künstler „die Augen der 
Welt auf Köln gerichtet sein“ – neben dem Hinweis auf die Kunst- und Kulturmetropole Köln soll das 
Kunstprojekt auch für ein soziales und weltoffenes Köln stehen – siehe Anlage 1. 
Der Aufbau des Kunstprojektes erfolgt unter Beachtung der entsprechenden ordnungs- und baurecht-
lichen Vorgaben. 
 
Der Antrag für das Kunstobjekt „Casa Utopia“ beinhaltet - begleitend zum Kunstobjekt - den Antrag 
auf Nutzung von 100 qm Fläche für einen gastronomischen Bereich, der von dem Verein „Kunst hilft 
geben für Arme und Wohnungslose in Köln e. V.“ mit Unterstützung anderer Vereine zum 
- Aufstellen von einem Früh-Kölsch-Schankwagen  
- 1 Kühlwagen von Früh-Kölsch 
- 2-4 Pavillons (3 x 6 m) mit Essenausgabe, Fingerfood, Grill für Bratwürste 
- 3-4 Stehtische 
- 4-6 Bierzeltgarnituren 
- 1 Infostand zum Verkauf von Postkarten/Plakaten von HA Schult durch den Verein 
- 1 Beschallungsanlage für Reden und Live-Musik bis 22:00 Uhr 
- 2-3 mobile Toilettenhäuschen  
- 1 Abwassertank (500 bis 1000 Liter). 
 
benötigt wird. 
Der wirtschaftliche Gewinn aus Sponsoring, Merchandising und Gastronomie fließt unabhängig von 
dem Kunstprojekt in den Verein „Kunst hilft geben für Arme und Wohnungslose in Köln e.V.“

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Eine derartige Nutzung öffentlicher Flächen, wie in diesem Fall des stark frequentierten Uferbereiches 
entlang des Rheins, stellt eine erlaubnispflichtige Sondernutzung dar. 
Aus grundsätzlichen Erwägungen erteilt die Verwaltung jedoch keine Erlaubnisse für Spendensam-
mel-Veranstaltungen auf öffentlichen Flächen, sofern nicht ein herausragendes öffentliches Interesse 
an der Durchführung der Veranstaltung im öffentlichen Raum besteht. In diesem Zusammenhang ist 
stets eine Abwägung der widerstreitenden Interessen der Allgemeinheit an der uneingeschränkten 
Nutzung des öffentlichen Raumes einerseits und Ihrem Individualinteresse an der Durchführung einer 
Spenden-Veranstaltung im öffentlichen Raum vorzunehmen. Hierbei ist in einem urbanen Ballungs-
raum wie dem Kölner Stadtgebiet nahezu zwangsläufig dem Interesse der Allgemeinheit ein höheres 
Gewicht beizumessen. 
Bei der sich aus der Erlaubniserteilung für eine derartige Veranstaltung aufgrund des Gleichheits-
grundsatzes in Bezug auf ähnlich gelagerte Anträge ergebenden rechtlichen Situation, kann in kür-
zester Zeit von einer massiven Überbeanspruchung dieser im Focus der Öffentlichkeit stehenden 
Flächen ausgegangen werden. 
Die beantragte und aufgezeigte Begleitnutzung zur Präsentation der Aktionskunst steht nicht im Ein-
klang mit der vorgenannten Festsetzung einer öffentlichen Grünfläche. Auch die ausnahmsweise Zu-
lassung im Rahmen der Erteilung einer Befreiung gemäß § 31 BauGB scheidet aus, denn insbeson-
dere die erhebliche gastronomische Nutzung in Verbindung mit der Spendenakquise ist mit den 
Grundzügen der Planung nicht vereinbar. 
Aufgrund vorstehender Ausführungen kann dem Antrag auf den gastronomischen Bereich, der aus-
schließlich der Spendengewinnung für den Verein dient, nicht entsprochen werden. 
Anlagen 
Anlage 1: Antrag Casa Utopia und Projektbeschreibung 
Anlage 2: Aufbauskizze 
Anlage 3: Vita HA Schult

Beratungsverlauf (2)

31.01.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 7.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
09.02.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.16 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0158/2017
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
27.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27