0891/2021
Bürgereingabe nach § 24 GO - "Facebook"
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Beschlussvorlage Ausschuss
2247 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/13 55/21 B Vorlagen-Nummer 0891/2021 Freigabedatum 11.03.2021 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe nach § 24 GO - "Facebook" Beschlussorgan Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden dankt dem Petenten für die Eingabe. Im Hinblick auf die Ausführungen der Verwaltung sieht der Ausschuss keine Notwendigkeit, Links auf den Internetseiten der Stadt Köln, die zu Social-Media-Kanälen führen, zu entfer- nen. Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 03.05.2021 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Der Petent regt an, dass der Rat der Stadt Köln beschließen soll, alle Links auf Facebook, Twitter und Co. von den Seiten der Stadt Köln zu entfernen. Stellungnahme der Verwaltung: Die Nutzung der Social Media Accounts, darunter Facebook, ergibt sich aus dem Informati- onsauftrag, den die Stadt Köln, wie andere Behörden auch, erfüllen muss, und wurde somit im laufenden Geschäft der Verwaltung initiiert. Ein Ratsbeschluss war demnach nicht nötig. Eine Säule der städtischen Kommunikationsstrategie setzt voraus, dass die Stadt Köln pro- aktiv Themen aus der Stadtverwaltung auf den relevanten Kanälen strategisch bekannt macht. Zu den relevanten Kanälen zählen auch Social Media Kanäle wie Facebook, Insta- gram und Twitter. Ein sich geändertes Medienrezeptionsverhalten, insbesondere jüngerer Zielgruppen, macht die Nutzung dieser Kanäle notwendig, um dem Informationsauftrag für alle Kölner*innen gerecht zu werden. Die Social-Media-Kanäle der Stadt Köln werden durch das zuständige Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit professionell betreut. Zuletzt wurde dem Hauptausschuss der Stadt Köln in seiner Sitzung am 22.02.2021 mitge- teilt, dass die Social-Media-Kanäle zukünftig auch für den Livestream der Ratssitzungen ge- nutzt werden sollen. Der Hauptausschuss hat dies zustimmend zur Kenntnis genommen.
Eingabe Az 55_21B anonymisiert
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um Berücksichtigung meines Anliegens: Gegenstand: Auf allen Seiten der Stadt Köln ist ein Button für die Firma Facebook platziert. Die Nutzung wird vom Presse- und Informationsamt der Stadt Köln so begründet: "Die Nutzung der Social Media Accounts, darunter Facebook, ergibt sich aus dem Informationsauftrag, den die Stadt Köln, wie andere Behörden auch, erfüllen muss. Ein Ratsbeschluss (dazu) war demnach nicht nötig." Antrag: Ich beantrage, der Rat der Stadt Köln soll diese Entscheidung überprüfen und rückgängig machen. Er soll beschließen, alle Links auf Facebook, Twitter und Co. von den Seiten der Stadt Köln zu entfernen. Begründung: Die Wirkungsmacht der sogenannten sozialen Medien ist erheblich gewachsen. Die jüngsten Ereignisse in den USA, Australien und Myanmar belegen das. Facebook ist keine soziale Plattform mehr, die die ungehinderte Kommunikation von Mensch zu Mensch ermöglicht. Das Unternehmen ist zu einem politischen Akteur geworden. Anders als z.B. Telekommunikationsunternehmen wie Netcologne oder Telekom, übermittelt Facebook Nachrichten nicht 1:1, sondern zensiert, kommentiert, sperrt oder gewährt den Nachrichten-Transport nach Belieben und verkauft die Nutzerdaten. Diesen Partner auf die Seiten der Stadt einzuladen, überschreitet die Zuständigkeit der Verwaltung. Nur das politische Gremium Rat der Stadt Köln kann dem Unternehmen Zugang zu den städtischen Seiten gewähren oder versagen. Wenn eine Diskussion und Beschlussfassung bislang nicht statt gefunden hat, muss das dringend nachgeholt werden. Mit freundlichen Grüßen,
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0891/2021
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 11.03.2021
- Erstellt
- 05.03.2021 10:43