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Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.08.2016 für die Bühnen der Stadt Köln

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 3142/2018 vom 06.11.2018

Stand: Am 22.11.2018 im Rat ungeändert beschlossen.

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  • 2015-16 Anlage 4 - Ergebnisverwendungsvorschlag

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    Bühnen der Stadt Köln, Köln Jahresabschluss 2015/16 Anlage 4 Seite 1 Ergebnisverwendungsvorschlag der Betriebsleitung Bühnen der Stadt Köln Anlage IV VORSCHLAG ÜBER DIE VERWENDUNG DES BILANZGEWINNS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01.09.2015 BIS ZUM 31.08.2016 Die Betriebsleitung der Bühnen der Stadt Köln schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres vom 01.09.2015 bis zum 31.08.2016 in Höhe von EUR 12.042.494,23 wie folgt zu verwenden: EUR Zuführung zu Gewinnrücklagen - Zuführung einer zweckgebundenen Rücklage 9.635.554,36 für die Sanierung der Bühnen Köln Vortrag auf neue Rechnung 2.406.939,87 12.042.494,23 Das Eigenkapital der Bühnen stellt sich nach Ergebnisverwendung wie folgt dar: Gezeichnetes Kapital 50.000,00 Gewinnrücklagen andere (zweckgebundene) Gewinnrücklagen - Rücklage für Interimspielbetrieb 2016/17 ff. 1.274.000,00 - Rücklage für die Sanierung der Bühnen Köln 9.635.554,36 10.909.554,36 Bilanzgewinn 2.406.939,87 13.366.494,23 I Köln, den 08.10.2018 La SsubavcL- / Ol Dr. | pt AR Patrick Wasserbauer Bern 2 jantin der Oper, Interldant des Schauspiels Geschäftsführender Direktor Technischer Betriebsleiter
  • Beschlussvorlage Rat

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 3142/2018 Freigabedatum 05.11.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.08.2016 für die Bühnen der Stadt Köln Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat der Stadt Köln stellt gem. § 4c der Betriebssatzung der Bühnen der Stadt Köln in Ver- bindung mit § 26 Abs. 1 der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (Eig- VO NRW) den Jahresabschluss zum 31.08.2016 sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.09.2015 bis 31.08.2016 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 17.05.2017 von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dornbach GmbH fest. 2. Der Bilanzgewinn für das Wirtschaftsjahr vom 01.09.2015 bis 31.08.2016 in Höhe von 12.042.494,23 € wird wie folgt verwendet:  Zuführung einer zweckgebundenen Rücklage 9.635.554,36 € Sanierung der Bühnen Köln  Vortrag auf neue Rechnung 2.406.939,87 € -------------------- 12.042.494,23 € ============= 3. Der Betriebsleitung wird Entlastung erteilt. 4. Dem Betriebsausschuss wird (gem. § 4 EigVO NRW) Entlastung erteilt. Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 13.11.2018 Finanzausschuss 19.11.2018 Rat 22.11.2018 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung MANAGEMENT SUMMARY ZUM JAHRESABSCHLUSS UND JAHRESBERICHT 2015/16:  Das Wirtschaftsjahr endet mit einem Jahresüberschuss von 9.337 T€. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung I. Feststellungen zur Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 1. Die Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen  Die Bücher sind ordnungsgemäß geführt.  Die Buchungen sind ordnungsgemäß belegt und sachlich richtig.  Das eingerichtete rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ist angemessen.  Keine Beanstandungen. 2. Der Jahresabschluss  Ist richtig und vollständig aus den Büchern entwickelt.  Vermögensgegenstände und Schulden sind ordnungsgemäß nachgewiesen.  Das handelsrechtliche Gliederungsschema für die Bilanz und die GuV (Gesamtkostenver- fahren) wurde angewandt.  Die handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden beachtet.  Angaben im Anhang sind vollständig und zutreffend.  Nach der Erklärung der Betriebsleitung und den Feststellungen der Prüfung sind sämtliche Aktiva und Passiva erfasst, die Rückstellungen sind nach den bei Bilanzaufstellung vorlie- genden Erkenntnissen ausreichend bemessen. 3. Der Lagebericht  Entspricht den gesetzlichen Vorschriften.  Darstellung zutreffend.  Steht im Einklang mit dem Jahresabschluss.  Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sind zutreffend dargestellt. II. Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen und sachverhaltsgestaltende Maßnahmen  Die allgemeinen Grundsätze über die Bewertung und die Wertansätze der Vermögensge- genstände und Schulden wurden beachtet.  Über sachverhaltsgestaltende Maßnahmen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Dar- stellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, ist nicht zu berichten. 2. Gesamtaussage  Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Einrichtung. 3 ENTWICKLUNGEN VOR BEGINN DER SPIELZEIT 2015/16 Mit Vorlage-Nr. 0932/2015 beschloss der Rat der Stadt Köln am 12.05.2015 den Wirtschaftsp lan der Bühnen für die Spielzeit 2015/16. Dieser Wirtschaftsplan bildete die zu diesem Zeitpunkt geplante Neueröffnung der Bühnen Köln am Offenbachplatz inkl. der ersten Spielzeit im sanierten Gebäudee n- semble ab. Nachdem die Stadt Köln am 23.07.2015 die Öf fentlichkeit über die Verzögerungen im Sanierungspr o- jekt und somit über die nicht zu haltende Wiedereröffnung im November 2015 informierte, war klar, dass sowohl die künstlerischen wie auch die finanziellen Planungen für die Spielzeit 2015/16 überholt waren. Besonders von dieser Entwicklung betroffen war die Oper. Der Musical -Dome stand nicht wei- ter zur Verfügung. Das Schauspiel hatte seine Produktionen zwar auf den Offenbachplatz ausgeric h- tet, verfügte mit dem Depot aber über eine vertraglich verlängerbare Spielstätte, die sehr gut vom Publikum angenommen war. Zu den Aufgaben der Bühnen gehörte in dieser absoluten Ausnahmensituation u.a.: - Interimskonzepte und -budgets neu zu ermitteln und zum Beschluss zu führen. - Eine neue Spielstätte für die Oper zu finden und herzurichten. Hier gelang es, innerhalb von rund sechs Wochen nach Ratsbeschluss das Staatenhaus zu einem spielfertigen Haus zu e r- tüchtigen. - Verträge mit Gästen der Oper neu zu verhandeln und umzuschreiben. - Die Bühnenbilder für den Offenbachplatz an d ie Bühnenmaße der Interimsspielstätten anz u- passen. - Lösungen für den Spielbetrieb der Cäcilia Wolkenburg zu erarbeiten. - Bestehende Mietverträge zu verlängern, Neuanmietungen zu finden und zu verhandeln. Teilbereich SPIELBETRIEB in der Spielzeit 2015/16 Aus dem Spielbetrieb der Bühnen insgesamt resultiert ein Ergebnis in Höhe von -1.100 T€. Die Oper der Stadt Köln war in der Ausnahmespielzeit 2015/16 besonders von dem Nicht -Einzug in das sanierte Bühnenensemble am Offenbachplatz betroffen. Zunächst musste in kürzester Zeit eine neue Ersatzspielstätte gefunden und eingerichtet und der Spielplan für diesen Aufführungsort ang e- passt werden. Nach einem enormen Krafteinsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte im N o- vember 2015 mit der Produktion „Benvenuto Cellini“ im Staatenhaus die Saison eröffnet werden. Die kurzfristige Spielplanänderung, deutlich geringere Platzkapazitäten im Verhältnis zum Offenbac h- platz und der Umstand, dass die Cäcilia Wolkenburg ihr Divertissementchen am Barmer Platz au f- führte, sorgten jedoch dafü r, dass die Umsatzziele nicht erreicht wurden. Die oben dargestellte Au s- nahmesituation führte zu einem Spartenergebnis für den Spielbetrieb von -2.191 T€. Die Auslastung der Oper für diese Spielzeit lag bei 78,84 %. Das Schauspiel eröffnete seine Spielzei t im November 2015 mit der Produktion „Geschichten aus dem Wiener Wald“ in der Regie von Stefan Bachmann. Von den Ereignissen um die abgesagte Neueröffnung des Offenbachplatzes war das Schauspiel nicht so stark betroffen wie die Oper. So musste keine neue Spielstätte hergerichtet werden und auch die 4 Platzkapazitäten im Depot unterscheiden sich nicht erheblich vom Schauspielhaus am Offenbac h- platz. Im Ergebnis konnte das Schauspiel ein positives Spartenergebnis für den Spielbetrieb in Höhe von 1.089 T€ erzielen und die Auslastung des Schauspiels für diese Spielzeit lag bei 75,99%. Auch der Tanz an den Bühnen Köln blieb von den Ereignissen nicht vers chont und musste zwei Tanz-Gastspiele in das Forum Leverkusen verlegen, was der Qualität und dem Zuschauerzuspruch jedoch keinerlei Abbruch tat. Dementsprechend gut lag die Auslastung im Tanz bei 87,51%. Der Tanz konnte die Spielzeit mit einem Spartenergebnis Spielbetrieb in Höhe von 2 T€ abschließen. Vor dem Hintergrund der Unwägbarkeiten und Risiken mit denen die Spielzeit 2015/16 gestartet und verlaufen ist, ist das Spielbetriebsergebnis unter finanziellen Aspekten nicht überzubewerten. Es ha n- delte sich um eine absolute Ausnahme-Spielzeit. Der Spielbetrieb konnte durch den hervorragenden Einsatz der Beschäftigten der Bühnen und den großen Zuschauerzuspruch auf hohem Niveau aufrechterhalten werden. Teilbereich INTERIM in der Spielzeit 2015/16 In der Sitzung des Rates vom 12.05.2015, in der auch der Wirtschaftsplan 2015/16 beschlossen wu r- de, erfolgte mit Vorlage -Nr. 1025/2015 ein Beschluss zur Verlängerung des Interims aufgrund der Auswirkungen der priorisierten Fertigstellung am Offenbachplatz mit ein em Budget von 1.764.342 € für die Zeit bis 31.03.2016. Dem folgte die Vorlage -Nr. 2756/2015 „Verlängertes Interim“ vom 12.11.2015 mit einem Budget von 18,1 Mio. €. Diese Vorlage berücksichtigte die geplanten Entwicklungen in den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17. In der Spielzeit 2015/16 wurde mit Vorlage -Nr. 2092/2016 auch das Bühneninterim bis einschließlich der Spielzeit 2018/19 mit den Hauptspielstätten Depot und Staatenhaus beschl ossen. Entsprechend dieser Vorlage wurden 16,44 Mio. € für die Fortführung des Interims beschlossen. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die Auswirkungen dieser drei Vorlagen auf die Spielzeit 2015/16 wertmäßig berücksichtigt. Das daraus resultierende Spartenergebnis Interim beläuft sich auf einen positiven Betrag in Höhe von 802 T€. Teilbereich SANIERUNG in der Spielzeit 2015/16 Aus der Sanierung resultiert mit 9.636 T€ die deutlichste Auswirkung auf den Jahresüberschuss der Bühnen für die Spielzeit 2015/16. Mit der Kämmerei wurde abgestimmt, dass die in 2014/15 und 2015/16 vorgesehenen und vom Rat beschlossenen, jedoch nicht verbrauchten Mittel für die Sanierung erfolgswirksam gebucht werden und somit das Jahresergebnis der Bühnen positiv verändern. Es wird vorgeschlagen, diesen Betrag einer zweckgebundenen Sanierungsrücklage zuzuführen. In den Folgejahren soll diese zweckgebundene Sanierungsrücklage zum Ausgleich der Abschreibu n- gen auf sanierungsbedingt vorgezogene, bereits aktivierte Einb auten in Anspruch genommen we r- den. Diese Vorgehensweise führt dazu, dass der Betriebskostenzuschussanteil für die Sanierung bis zur vollständigen Inanspruchnahme der Sanierungsrücklage nicht erhöht werden muss. 5 Eigenkapitalentwicklung zum 31.08.2016 Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag 31.08.2016 ergibt sich aus der Anlage 5. Von den insgesamt 13.366 T€ handelt es sich jedoch bei 10.909 T€ um zweckgebundene Rücklagen, so dass abzüglich Stammkapital in Höhe von 50 T€ derzeit 2.407 T€ verbeiben und auf neue Rech- nung vorgetragen werden sollen. Ausblick auf das Ergebnis der Spielzeit 2016/17 Der Jahresabschluss 2016/17 ist zum Zeitpunkt dieser Vorlage in den Beratungs -/Beschlussgremien von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dornbach GmbH testiert und wird zeitnah im Anschluss in Session eingestellt, so dass er zu Beginn des Kalenderjahres 2019 vorliegen wird. Nach aktuellem Buchungsstand bewegt sich das Jahresergebnis innerhalb dem vom Wirtschaftsplan vorgegebenen Rahmen. FAZIT Abschließend kann festgeha lten werden, dass die Bühnen auch in dieser Ausnahmespielzeit mit ihren zahlreichen Unwägbarkeiten und Risiken einen abwechslungsreichen Spielplan pr ä- sentieren und mit einem unter finanziellen Aspekten vertretbaren Spielbetriebsergebnis a b- schließen konnten. Im Interimsspielbetrieb stellen sich die Planungen als solide und zutreffend dar, so dass der Ratsauftrag „Der Rat der Stadt Köln erwartet dennoch, dass im Interim sparsam gewirtschaftet wird (0772/2011).“ weiterhin als erfüllt betrachtet werden kann. Unter Berücksichtigung der geplanten Ergebnisverwendung der Betriebsleitung sehen sich die Bühnen für die kommenden Jahre, vor dem Hintergrund der Unwägbarkeiten des Interim s- betriebes, solide aufgestellt. Anlagen
  • 2015-16 Anlage 1 - Bilanz

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    Bühnen der Stadt Köln, Köln Jahresabschluss 2015/16 Anlage 1 Seite 1 Bilanz 6PBLZLIEBSE ZI TZZLBRSOE 62'812'09p TELSOEOZL S0'ZSL zzB Le BL'ZELEOS'ESZ ErN2220077 €5°'580 20959 4430773 01’E80'286 6LBLS'ELD'SS 00'0 0g'E6S'912 81 LEZLLZGZLL 00'000'005’ZpL SE LPELIL'SZL 00'E81’088°0, 00'BLE ZI Z1 00512 15E9 008250697 00'0 00'086’9E 00'898’525°r lo 72: 277207 ve'Lis’sle'sz 82'890 zvz’rz L2'151’620°% EZ'VEP'IgEEL LELSLEL6E DATIZA0TAR .00°0 00'000’pz2"L 00°000°08 00'000'05 una un3 E47 9LOZELE BRIsseg SH ELLLISBSZ ZI TEILE SOE EINTIEEITZ SO L0r’625 o0'g25’8E6 HL BE'LSO'PRL HL STELE'EOZH gEEFZLOIT sl’opo'zeH'2 E0'9L8'592'8 B8'SSz Por 96590766 1 ZE'6LO'SII'S ve'zvzLls’9 PS'SgL’EegE Ez'LOS' SZ N3LSOISONNZNIYHSVSONNNHOFH 3 UEHayypıpumgiay ablsuog "G 00 BEER 00'z6r gLE'E =— vogawaquaßıg yaqnua6aB uayayyaıpugay *r RZ VOL z667 UIQY JPEIS Jap saqnuabab uajiayypıjpuiguay "C 00'9L1°28E 00'z6EvBE uaßun)s!37 pun uaßunsajar] sne uayayyaıpuıga\ "2 uayninsunpasy JeqnusBab uayayypıpumgaa °L N3LI3XHIITONIBUIA 'Q ESIESS'WSLEHZ BIBHL’ELZIOGE EEIZTEHDENT EITITTPFTOBZ uabunyasyony ablsuog '£ ESTOEBHT OLE EOERIZEERIEI uaßunjajsyonuanals "zZ uauoIsuag ın) uabunasonYy "I 00'rrr'620'r DD'ESZ’ELLY N3ONNTIILSAINE 9 O0'LSLEBE'L 00'SPR'9rL € NISONSIAFSVINV 00'790’220°22 00'z11°296'97 WNZ 3SSNHISNZSNOLLILSZANI UNJ NILSOIYFANOS '8 00'126°v01 00'E01'89 uumaßzugg 'Ill usbeyomuumag "II jendeywweis 1 WLIIYAN393 'V un3 una siozete EINA273 NOS 9102 Jendny Lg unz zuegg UIOy "LION IPEIS Jep uauyng N3LSOISONNZNIYSAVSONNNHOSS O0 LalnySunpaIy Jaq uageying 'puejsaquassey I] apupjsusßaßsusßgunay adlsuos '£ URy IPEIS ap uaßab uaßunsapıoy 'Z uaßun]sı37 pun usßunuayar] sne uaßunsapıog 'L Spuejsuaßaßsusßgunag @BNSUOS pun uaßunJapıo4 uaßungsıa] adıpayun 'Z ayoyssqauag pun -SuIH '-Yoy *L aruoN | NISOWaaAANVmN '8 neg wı uaßejuy pun uaßunjyezuy sjajsıafag "p Bunnejssnesyeyosag pun -sqauyag "£ uaßejuy ajjauyosew pun uauıyosew "zZ ueynegsqauyag yW syomspung ') usßejueypeg uayayy pun uajyoay uayajos UE USZUaZI7] a}MOS ayayyı pun ayaayı aypıluyg pun aypaızınyas aypııqıamab "uauoIssazuoy auaqlomıa yaımaBlug apupjsusßaßsusßgunsy Sjlausyeww "| N39ONY3A39YINV 'V enııaV
  • 2015-16 Anlage 1 - GuV

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    Bühnen der Stadt Köln, Köln Jahresabschluss 2015/16 Anlage 1 Seite 2 Gewinn- und Verlustrechnung aronna 10. Seite 2 Bühnen der Stadt Köln, Köln Gewinn- und Verlustrechnung für 2015/2016 Umsatzerlöse Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe b) Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - davon Erträge aus der Ver- änderung der Abzinsung: EUR 155.677,00 (Vorjahr: EUR 3.310,00) Zinsen und ähnliche Aufwendungen - davon Aufwendungen aus der Ver- änderung der Abzinsung: EUR 399.612,00 (Vorjahr: EUR 406.514,00) . Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag . Sonstige Steuern . Jahresüberschuss . Gewinn-/Verlustvortrag . Entnahmen aus Gewinnrücklagen . Zuführung zweckgebundene Rücklagen . Bilanzgewinn 2015/2016 2014/2015 EUR EUR 3.187.229,45 6.515.886,23 83.000,00 552.300,00 479.000,00 307.700,00 78.297.761,30 66.512.718,93 2.480.424,06 12.823.022.98 1.794.994,76 12.869.283,15 15.303.447,04 14.664.277,91 32.144.238,46 29.721.122,02 8.927.942,06 pe = TA ZN] 8.160.581,25 41.072.180,52 37.881.703,27 3.364.840,30 2.460.667,95 12.640.142,26 12.246.681,74 156.426,01 4.710,17 405.505,59 459.080,25 9.417.301,05 6.180.904,21 13.413,44 2.028,85 66.544,65 4.759,99 9.337.342,96 6.174.115,37 3.979.151,27 -7.186.652,24 0,00 4.991.688,14 -1.274.000,00 0,00 12.042.494.23 __3.979.151,27
  • 2015-16 Anlage 5 - Eigenkapitalentwicklung

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    Bühnen der Stadt Köln, Köln Jahresabschluss 2015/16 Anlage 5 Seite 1-2 Eigenkapitalentwicklung der Bühnen Köln vom 01.09.2000 bis 31.08.2016 0 L88+ 0 Lc+ lo vo8+ |o jser+_ [o ıso't+ |evo'z+ |s29°T+ jeszI+ jeorz- vis+ uauyng jeydeyuabıa 958+ Zes+ ©08- 7e+ sar- vos+ 950T- |s8H+ STVe- |LS0T+ |spoz+ |az9T+ |e8z1T+ eotz- |pter () 0 0 0 0 o 0 o o o 0 0 o 0 0 0 (1 0 0 0 0 0 o ( 0 0 0 0 0 0 SnaS 0 (e} 0 0 0 0 o 0 0 0 0 0 b} 0 (e} laıdsneyas 0 0 0 o 0 0 0 0 () (} 0 o 0 0 0) 4ado FE 0 0 {) 0 0 0 0 o 0 o o 0 o 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 o 0 () 0 o 0 0 Saas 0 o 0 (} 0 o 0 0 0 0 0 0 o 0 o leidsneyas 0 0 0 0 0 o 0 0 o 0 o o o o a 42do Wpoug 958+ 288+ £08- 1r+ seH- voB+ 9s50T- |88H+ gzv'e- srorz+ |szsıı+ |sszr+ Jeorz- |pte+ 0) 0} o o o 0 o o (1 o o 0 a zueL 958+ L88+ £08- 17+ 68v- vOB+ 950'1- 880+ gzw'£- 8 EI Eu 7:74 63 p18+ Saas 0 0 0 0 0 0 (1 0 0 (1) o 0 0 iaıdsneyas 0 0 0 0 0 [v} 0 0 0 0 0 0 0 4ado SSTJaTdS swgaßsazueig 958- ö €08+ ö [722 ° S0Tt+ |0 Szrer |0 0 0 0 0 (} 0 o 0 0 (} u LrE+ 0 ESE+ 0 6BL+ 0 sset+ Jo zo1+ jo PRWUSGBLIDg H9MZ 0 0) 0 0) 0 0 0 0 6 () 05L- [) 0Sp+ 0 00€- 0 D0E- 0 [006+ 0 ce 0 0 () 0 0 0) 0 o0SI+ |0 Sunawes y29mz| uaßepy>nJuumag unaL nal EIETS YnaL anal anal anal anal nal unaL Bunp 6007 Dunp EV Sunp 2002 Sunp 9002 Bunp sooz b0OZ E02 pers sone] 2002 1007 sueds oma | /800z | am | /zo0e | woman | 79002 vamıaa | /sooz | -uaman | /#002 I cooz 7002 asıyan | ‚/Tooz / 0002 -sugadsz | sugaßg | -sIugadıg | siugabsz | -Sugabsg | sıugabsg 2643 | swwgaßsg | -siugaßıg | sugaßsg swgabı3 | sıugabız sıwgab3 | sıugabsg T aJ9S ITOZ'S:TE SI40002:6°F LUNERISZ ul usuung Jpp sie idesiuaß 35>p Bunppimqug susßozsquspeds, m 99E'ET+ jo gge'er+ |zee’is+ |o 6z0r+ Ivzzr+ loos’c+ sprz- |strs+ jo verz- |zroz- |ıe+ Tersz- To Zvz'9- LovT+ |SE9°6- |zP0zI+ |ZEE6+ |pzeT- 6L6E+ |Bzzc+ SIV6r 0 herz zo 276 T+ |Ev6Z- BI6'T- 7p79- EIT+ SEI'6- 86L6+ |SE9'6+ 0 EI9T+ o SSt+ o 8+ o 0 0 0 0 SST+ 0 SSt+ o 0 SSI+ 0 ssIr 0 0 0 0 0 0 0 er LSS’E- 095°E+r LSS'E+ {e} + 0 0 0 er 0 0 0 0 0 St 820'9- €80°9+ 820'9+ 0 S+ 0 0 o S+ 0 0 0 0 0 208+ {ı} z08+ 208+ BITT- IbiTıH JEIT+ 0 190'T+ IstoT+ |zer+ 99T+ €6- 0 BszT- sSs+ drI+ 0 0 0 I} } 0 0 0 0 0 0 0 } 0 0 0 0 89+ 0 88+ 88+ 61r- tor vEI- TEL I+ EL- ISE'T+ bE- #96T- |Wr- 0 Ezb- 0r+ 15+ ble+ ( Widt bIz+ ss8- SSB+ Lv8+ ZB T- oo8'1+ b95+ 991+ DEgT+ |ESI+ 0 se8- Sse+ 18+ zur't+ 0 zerT+ Jloorı- jo usz+ |190rz+ Joose+ TIr8- SpEL+ 8097- vz6eT- |zeet+ |589'9- sro'T- |98€°9- 992+ 0 997+ %+ 0 v97+ 951+ 0 8o1+ BO1+ 0 o 0 o 0 o 051+ 0 051+ 0 ( osT+ 0S1T+ 0SsT- 051+ 0S1+ 0 o o 0 120'7- 0 897z+ |0 BITT+ 6807+ |0 621 1+ I1z+ BST’z- Buz'1+ 6bP"Z+ STZ+ BzL- oTb+ LDZ'T- 0 [66€- zezr- |o WaT- Torz- |0 6b6+ BES T+ 802°9+ 106'6- BEg’H+ EzE'E- 00z'1- UIST+ 606'07+ |SE9'6+ |vzeTi+ |0 PZeT+ |0 [] Z66°'0+ ö ° v96T+ |0 0 o 0 0° 0 0 0 LE+ 0 Er 0 0 0 0 0 0 0 0 (0) 0 1806°7+ 0 176 T- 0 vB6+ b} War 0 bLUI+ 0 ITI+ 0 0 0 o 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 SE9’6+ seg’6+ 0 0 0 0 [ LOT+ 0 0 0 086+ 0 0S+ 0 05+ o o 05+ { 0 0 o b} ynal ynal vnal anal vnal ynaL ynaL vnaLl anal anal EIEN vnal 9107 "Opuamian 9102 9107 öunp sıoz sıoz 1paıs ‚ösne dunp b102 wualul [20074 zI07 6unp 1707 Gunp 0702 61 -sıvgabs3 ol Isı0z -uaman ‘61 { vıoz sıuq asnnan -UBAUSA /e107 Buns 12107 IT10z -uaMIaA Fo1oz -uamıan / 6007 pueıs ayuejdab pueis sıwqadg | -stuga63 pueis | -aB13(15a4) -sıugabıg sıugabı3 -seduy swgadsg | sıugsdsg | -sıugabsg | sıwgabsg | -siugaßıg | sıugabıg 9T0Z'8-TE Sid 0002’6'T WUNeN1SZ Wut uauyng 10p sjeitdeyuaßia sap Sunppimug ausgozaquspeds
  • 2015-16 Anlage 2 - Lagebericht

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    Bühnen der Stadt Köln, Köln Jahresabschluss 2015/16 Anlage 2 Seite 1 - 42 Lagebericht Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 1 LAGEBERICHT FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 1. SEPTEMBER 2015 BIS 31. AUGUST 2016 I. SPIELZEITVERLAUF UND LAGE DER BÜHNEN IM WIRTSCHAFTSJAHR 2015/2016 1. Die wirtschaftliche und kulturpolitische Situation der Bühnen in der Bundesrepublik Deutschland in der Spielzeit 2015/2016 Auch in der Spielzeit 2015/2016 haben die finanziellen Verhältnisse der öffentlichen Haushalte einen hohen Konsolidierungsdruck auf die deutschen Bühnen bewirkt. Die öffentlichen Theater und Orchester, die als personalintensive Einrichtungen mit einem hohen Anteil fixer Personalkosten nur begrenzt über kurz- und mittelfristig realisierbare Konsolidierungspotentiale verfügen, sind von dieser Situation in besonderem Maße betroffen. Die Auswertung der Spielzeitdaten! zeigt für 2015/2016 stabile Verhältnisse: So sind die Besucher- zahlen der öffentlich getragenen Theater einschließlich der Gastspiele mit rd. 21 Mio. Zuschauern stabil geblieben. Während die Zahl der Vorstellungen leicht um 0,3 % auf 67.257 zurückging, konnten die Einnahmen in Höhe von rd. 551 Mio. Euro um 3,0 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist das prozentuale Einspielergebnis von 18,4 % gleich geblieben. Dagegen erhöhten sich die öffentlichen Zuschüsse an die Theater und Orchester von rd. 2,43 Mrd. Euro um rd. 3,1% auf rd. 2,5 Mrd. Euro. Die Zahl der fest angestellten Theatermitarbeiter - befristet und unbefristet — stieg im gleichen Zeitraum leicht von 39.399 auf 39.505. Vor diesem Hintergrund besteht ein unverändert hoher Konsolidierungsdruck auf alle Kultureinrichtun- gen in Deutschland. Effektivität sowie Wirtschaftlichkeit dieser Einrichtungen werden von Politik und Öffentlichkeit stets kritisch hinterfragt. Zugleich werden von der Politik, den Kulturverbänden und den Kultureinrichtungen selbst immer wieder neue Überlegungen angestellt, wie man durch inhaltliche und perspektivische Konzepte, Organisationsmodelle und Rechtsformgestaltungen die Einnahme- und die Kostensituation der Theater verbessern kann. Bei diesen im Wesentlichen auf die ökonomische Effizi- enz ausgerichteten Überlegungen sollte das übergeordnete Ziel der Theater und Orchester, nicht gewinnorientiert zu arbeiten, sondern eine Aufgabe für die Allgemeinheit zu erfüllen, nicht aus den Augen verloren werden. * Quelle: Theaterstatistik 2015/2016 des Deutschen Bühnenvereins, Heft 51 Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 2 2. Der rechtliche Rahmen der Bühnen in der Spielzeit 2015/2016 Gegenstand der seit dem 1.9.2000 als eigenbetriebsähnliche Einrichtung geführten Bühnen der Stadt Köln ist der Betrieb eines Drei-Sparten-Theaters zur Pflege und Förderung kultureller Aufgaben. Der Einrichtungszweck umfasst dabei insbesondere die Aufführung von Bühnenwerken aller Gattungen im Musik-, Tanz- und Sprechtheater. Für die künstlerische und wirtschaftliche Führung ist eine aus nun- mehr vier Personen bestehende Betriebsleitung gesamtverantwortlich. Der Rat der Stadt Köln und der Betriebsausschuss (personenidentisch mit dem Ausschuss für Kunst und Kultur der Stadt Köln) ent- scheiden in allen Angelegenheiten der Bühnen, die ihnen durch die GO NRW, die EigVO NRW, die Hauptsatzung der Stadt Köln und die Betriebssatzung der Bühnen vorbehalten sind. Das Wirtschafts- jahr verläuft spielzeitkonform vom 1. September bis zum 31. August. 3. Die künstlerische Bilanz der Bühnen in der Spielzeit 2015/2016 Als wesentlicher Bestandteil der Kulturstadt Köln gehören die Bühnen der Stadt Köln zu den national bedeutendsten wie international renommierten Spielstätten des Sprech- und Musiktheaters. Im Sinne des qualitativen Anspruchs, welcher der Größe und Bedeutung der Stadt Köln gerecht werden soll, gehören beim Sprechtheater die Klassikerpflege ebenso wie die Präsentation moderner Gegenwartsdramatik und die Realisierung unterschiedlichster Regie- und Ausstattungsstile zu den traditionellen Aufgaben. Nationale und internationale Gastspiele sollen das Programm des Sprech- theaters komplettieren. Die Oper Köln soll den führenden internationalen Opernhäusern zugerechnet werden. Sie ist Mitglied der internationalen Opernkonferenz, zu der folgende Opernhäuser gehören: Staatsoper München, Staatsoper Unter den Linden Berlin, Deutsche Oper Berlin, Komische Oper Berlin, Staatsoper Wien, Opernhaus Zürich, Staatsoper Dresden, Oper Frankfurt, Staatsoper Hamburg, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, Oper Leipzig und Staatsoper Stuttgart sowie die assoziierten Mitglieder Opera National de Paris, Royal Opera House London und Teatro alla Scala Mailand. Diese Institutionen sind geprägt von international renommierten Dirigenten, Regisseuren sowie Sängerinnen und Sän- gern. In diesem Umfeld ist die Oper Köln bereits seit einigen Jahren neben der Komischen Oper Berlin ein Mitglied mit einem der geringsten Betriebskostenzuschüsse. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 3 Seit der Auflösung der Tanzcompany pretty ugly tanz köln mit Ende der Spielzeit 2008/2009 wird der Tanz an den Bühnen Köln durch Gastspiele in den Spielplänen von Oper und Schauspiel vertreten. Bei einer unverändert angespannten städtischen Haushaltslage war die Spielzeit 2015/2016 der Bühnen der Stadt Köln geprägt von der geplatzten Wiedereröffnung von Oper und Schauspielhaus am Offenbachplatz und der - parallel zu den weiterlaufenden Sanierungsmaßnahmen - erforderlichen Fortführung des Interimspielbetriebs des Musiktheaters (Staatenhaus, Außenspielstätten), der Kinderoper und des Sprechtheaters (Depot 1, Depot 2, Grotte). Folgende Inszenierungen konnten realisiert werden: Neuinsz. (N)/ Anzahl der | Eigenprod.(EP)/ Wieder- Spielstätte Vorstel- Koprod.(KP)/ aufn. (WA) lungen Gastspiel(GS) Inszenierungen des Sprechtheaters 3,31.93 Depot 1 Cyrano de Bergerac Depot 1 Der Kuaför aus der Keupstraße Depot 1 Die göttliche Komödie Depot 1 Dogville Depot 1 Ein Buch für die Stadt 2015 Depot 1 Ein Volksfeind Depot 1 En avant, marche! Depot 1 Geschichten aus dem Wiener Wald Depot 1 Glaubenskämpfer Depot 1 Hiob Depot 1 Kabale und Liebe Depot 1 Kimberly Depot 1 Lehmann Brothers Depot 1 Navid Kermani: Buchpremiere Depot 1 Nobelpreistraegerin Swetlana Alexij Depot 1 Troilus und Cressida Depot i Wie es euch gefällt Depot 1 Die Argonauten Depot 2 Aufstand proben! Depot 2 Der gute Mensch von Sezuan Depot 2 Der letzte Enkel Depot 2 Der Menschenfeind Depot 2 Die Lücke Depot 2 Geh hin, ich weiß nicht wohin... Depot 2 Habe die Ehre Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 4 Neuinsz. (N)/ Anzahl der | Eigenprod.(EP)/ Wieder- Spielstätte Vorstel- Koprod.(KP)/ aufn. (WA) lungen Gastspiel(GS) Hit me Baby - Volume II Depot 2 Mitten in Deutschland: NSU Depot 2 Monologe Depot 2 Peter Pan Depot 2 Silk Road Depot 2 Stirb, bevor du stirbst Depot 2 Umbettung Depot 2 Victor oder Die Kinder an der Macht Depot 2 Weihnachtswunderwelt Depot 2 Diverse Einzelveranstaltungen Depot II Depot 2 Die Reise nach Petuschki Grotte Familiengeschichten.Belgrad Grotte Furcht und Ekel Grotte Herzstück/Mauser Grotte Invasion! Grotte Magic Afternoon Grotte Nothing Hurts Grotte Revolver-Traum/Striptease/Die Liebe Grotte Diverse Einzelveranstaltungen sonstige Spielorte Für der Spielzeit 2015/16 - der dritten unter der Intendanz von Stefan Bachmann - sollten nach einer verlängerten Sommerpause die sanierten Häuser am Offenbachplatz eröffnet werden. Nachdem im Sommer die Eröffnung abgesagt wurde, hat das Schauspiel den Spielplan angepasst und die Planung für die bestehenden Interimsspielstätten Depot 1 und Depot 2 sowie die Grotte umgestellt. Bereits in der ersten Interimspielzeit wurden die neuen Räumlichkeiten mit ihrer Industriehallencharakteristik sehr gut angenommen. Mit dem Verlauf der zweiten und dritten Spielzeit ist es gelungen, die Spiel- stätte in Mülheim als festen Kulturort zu etablieren. Neben den beiden Hauptspielorten im Depot waren und sind auch der Carlsgarten, der als urban-gardening-Projekt auch in der zweiten Spielzeit fortgesetzt wurde, und die Grotte unter dem Hügel im Carlsgarten prägende Spiel- und Aufenthalts- orte des Schauspiels, die das Gesamtensemble auf dem Carlswerksgelände in kürzester Zeit zu einem der urbansten Orte in der Stadt haben werden lassen. Das hat nicht nur dazu geführt, dass der neue Spielort des Schauspiels von den Theaterbesuchern besonders gut angenommen wird und als ein identifikatorischer Ort betrachtet wird, sondern hat dem Schauspiel auch eine besondere Rolle als Motor einer Stadt- und Quartiersentwicklung in Mülheim zukommen lassen. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 5 Eröffnet wurde die Spielzeit im November mit dem Stück „Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Ödön von Horväth in der Regie von Stefan Bachmann, der in seiner Inszenierung die Demontage kleinbürgerlicher Gemütlichkeit mithilfe eines spektakulären Bühnenbilds in Szene setzte. „Geschichten aus dem Wiener Wald“ war Stefan Bachmanns bislang beste Inszenierung in Köln. Das Premierenpub- likum schien „ähnlicher Meinung“, schrieb der Kölner Stadtanzeiger anlässlich dieses gelungenen Sai- sonauftaktes, in dem vor allem auch das Ensemble des Schauspiels zeigte, wie sehr es nach zwei Jahren gemeinsamer Arbeit aufeinander eingespielt ist. Wenige Tage später folgte die Premiere von „3.31.93.“ von Lars Noren, einem der wichtigsten lebenden Dramatiker Schwedens und großen euro- päischen Intellektuellen. Der Regisseur Moritz Sostmann brachte das Stück, in dem Verfall und Verein- samung alle sozialen Schichten erfasst, gemeinsam mit Schauspielern und Puppen auf die Bühne. Komplettiert wurde der Saisonstart mit der Uraufführung von Ibrahim Amirs Stück „Stirb, bevor du stirbst" in der Regie von Rafael Sanchez. Neben der Arbeit mit den Hausregisseuren Moritz Sostmann und Rafael Sanchez begann mit der Spielzeit 2015/16 die Zusammenarbeit zwischen der freien Thea- tergruppe subbotnik und dem Schauspiel Köln, die zu einer kreativen Auseinandersetzung in den fol- genden Spielzeiten heranwachsen soll. Subbotnik arbeitet genreübergreifend und verband in „Geh hin, ich weiß nicht wohin — bring das, ich weiß nicht was“ musikalische Elemente mit Sprechtheater. Auch David Schalko setzte mit „Kimberly“ einen musikalischen Schwerpunkt im Spielplan. Gemeinsam mit Kyrre Kvam setzte er ein Singspiel über Einsamkeit, Empathieunfähigkeit und einen ungeschickten Autofahrer, dessen Leben aus den Angeln gehoben wird, brillant auf die Bühne. „Kimberly“, eine Abhandlung über menschliche Sehnsüchte und mörderischer Gelüste. Insgesamt bestand die Spielzeit aus einer ausgewogenen Mischung von Klassikerinterpretationen und Ur- und Erstaufführungen. Zu Ersteren zählen die Produktion „Troilus und Cressida“ in der Regie von Rafael Sanchez sowie „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen in der Regie von Roger Vontobel als auch „Victor oder Die Kinder an der Macht“ von Roger Vitrac. Regie führte Moritz Sostmann. Auch „Cyrano de Bergerac“ lässt sich hier anführen. Der Regisseur Simon Solberg übersetzte die romantische Komö- die von Edmond Rostand im Depot 1 in ein zeitgenössisches Szenario, das den Geist der Hip Hop Kultur widerspiegelte. Zu den Uraufführungen zählten u.a. Angela Richters „Silk road“ und Jens Albinus' „Umbettung“. Letzteres war bereits die zweite Arbeit des dänischen Schauspielers und Regis- seurs im Auftrag des Schauspiel Köln. In der Tradition Ingmar Bergmans und Anton Tschechows nahm er eine Familie als kleinste soziale Zelle in unserer Gesellschaft zum Ausgangspunkt und beschrieb sehr komisch und bitterböse, wie die Lebenslügen, die sich mit den Jahren ansammeln, schließlich zum Fundament der eigenen Existenz werden können. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 6 Ein besonderes Ereignis dieser Spielzeit war die zweite Produktion Stefan Bachmanns. In „Lehmann Brothers“ erzählt der italienische Dramatiker Stefano Massini in epischer Form vom Aufstieg und Fall einer jüdischen Familiendynastie. Gleichzeitig entwirft er in großartigen Bildern und frei von ideologi- scher Färbung eine Chronik des Handels und der Spekulation mit Geld. Die deutsche Erstaufführung des Stücks entstand als Koproduktion mit dem Staatsschauspiel Dresden. Die Kölner Premiere wurde im Rahmen der lit.COLOGNE präsentiert. Nachdem die Produktion „Die Lücke“, die der Autor und Regisseur Nuran David Calis anlässlich des 10. Jahrestages des NSU-Nagelbombenanschlags in der Mülheimer Keupstraße gemeinsam mit Anwohnern der Keupstraße erarbeitet hatte, zum Ende der vergangenen Spielzeit zum überregionalen Erfolg und zum Teil des großen Kunst- und Kulturfestes „Birlikte‘ geworden war, folgten nun in der Spielzeit 2015/2016 „Glaubenskämpfer“. Die Religionssuche zwischen Dom, Moschee und Synagoge. Der Autor und Regisseur Nuran David Calis hatte im Vorfeld Glaubende getroffen. Christen. Muslime. Juden. Er hatte mit Imamen gesprochen, mit Pfarrern, Rabbinern, einer katholischen Nonne und einem ehemaligen Domprobst. Er hat Hassprediger eingeladen und ist Salafisten begegnet, Konvertiten, radikalen Fanatikern, Dogmatikern und Gelegenheitsbetern. Einige von ihnen stehen nun gemeinsam mit den Kölner Schauspielern auf der Bühne. Mit „Glaubenskämpfer“ stellte das Schauspiel auch in der dritten Spielzeit unter Stefan Bachmann unter Beweis, dass es sich mit seinem Programm aktiv und aktuell mit den Belangen einer sich entwickelnden Stadtgesellschaft auseinandersetzt und einmischt und dabei auch in der Lage ist, eine große Anzahl von Menschen für diese Themen zu mobilisieren. Dazu zählte auch das stadtweite Kunst-und Kulturfest „Birlikte". Ein besonderes Highlight stellte das Projekt „Die Stadt von der anderen Seite sehen“ dar. Im Rahmen des zweijährigen Projektes wird sich das Schauspiel Köln zwischen 2015 und 2017 mit der „Stadt von morgen“ beschäftigen und Bewohner, und Stadtplaner aus Köln nach ihren Perspektiven, Träumen und Visionen befragen. Denn 2013 brachte die Entscheidung, mit dem Schauspiel nach Köln-Mülheim zu ziehen, eine Fülle von Themen und Herausforderungen mit sich. Durch dieses Projekt soll der Stadtteil, in dem die Interimspielstätte beheimatet ist, zum vielstimmigen und bunten Experimentier- raum werden. Auf unterschiedlichen Expeditionsrouten wird die linksrheinische Seite erkundet und mit der rechtsrheinischen „Außenspielstätte am Offenbachplatz“ verbunden. Konferenzen und Perfor- mances sollen den Ort beleben, zu einem gemeinsamen Nachdenken über die Formen des Zusam- menlebens innerhalb der heterogenen, kulturell vielfältigen Stadtgesellschaft anregen. An verschiede- nen Modellen des Stadtteils soll aufgezeigt werden: „Was gibt es? Was kann bleiben? Was muss weg?“. Den Höhepunkt des Projektes soll das abschließende Festival „Die Stadt von morgen“ im Sommer 2017 bilden. Vier Tage lang wird mit Kölnern, Musikern und Experten diskutiert, gefeiert, gekocht und die Stadt der Zukunft gebaut. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 7 Dass auch die Nachwuchsförderung am Schauspiel Köln einen hohen Stellenwert hat, zeigte nicht nur der Erfolg des Schauspielstudios am Schauspiel Köln, mit dem sieben Studierende der Leipziger Schauspielschule einen Teil ihrer Ausbildung direkt am Schauspiel Köln absolvieren und das mit dem Projekt „Die Argonauten“ in der Regie von Simon Solberg 2014/15 seine erste abendfüllende eigene Arbeit vorstellte, sondern auch das Programm der Grotte. In der kleinsten Spielstätte des Schauspiel Köln unter dem Grünen Hügel im Carlsgarten inszenierten alle Regieassistenten in der Spielzeit 2015/16 einen eigenen Abend und etablierten die Grotte so zu einem wichtigen Ort der Gegenwarts- dramatik in Köln. Die Debütinszenierung der jungen Regisseurin Pinar Karabulut, die „Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute“ von Dirk Lauke inszenierte, wurde mit dem NachSpielPreis des 33. Heidelberger Stückemarktes prämiert. Neben Karabulut feierte auch Charlotte Sprenger mit „Familiengeschichten.Belgrad“ von Biljana SrbljanoviC sowie Matthias Köhler mit „Magic Afternoon“ von Wolfgang Bauer und Andrea Imler mit Falk Richters „Nothing Hurts“ Premiere in der Grotte. Bühnen der Stadt Köln, Köln j Seite 8 Neuinsz. (N)/ Anzahl der Wieder- Spielstätte Vorstel- aufn. (WA) lungen Eigenprod.(EP)/ Koprod.(KP)/ Gastspiel(GS) Inszenierungen des Musiktheaters Aida Staatenhaus Benvenuto Cellini Staatenhaus Cosi fan tutte Staatenhaus Der fliegende Holländer Staatenhaus Staatenhaus Staatenhaus Staatenhaus Die Eroberung von Mexiko Die Kluge Don Giovanni Heute Abend: Lola Blau Staatenhaus Karneval einmal klassisch Staatenhaus La Boh&me Staatenhaus La Cenerentola - Konzertant Staatenhaus Lucia di Lammermoor Staatenhaus My Fair Lady Staatenhaus Parsifal Staatenhaus Jeanne d' Arc - Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna Staatenhaus The rape of Lucretia . Staatenhaus Tosca Staatenhaus Tree of Codes Staatenhaus Einzelveranstaltungen Staatenhaus Einzelveranstaltungen Excelsior/Columba Die Nachtigall Kinderoper Lollo Kinderoper Vom Fischer und seiner Frau Kinderoper Zwischen den Seiten Kinderoper Irgendwie anders Kinderoper Die Spielzeit 2015/16 war für die Oper ursprünglich als Eröffnungsspielzeit am Offenbachplatz geplant. Dank des enormen Krafteinsatzes aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dank der Mitwirkung der künstlerischen Teams ist es trotz der Absage der Wiedereröffnung am Offenbachplatz gelungen, die Spielplanung fast vollständig für das Staatenhaus als neuer Ausweichspielstätte zu adaptieren. Eine spektakuläre Eröffnung der neuen Hauptspielstätte Staatenhaus gelang mit einer Neuproduktion von Hector Berlioz „Benvenuto Cellini“ in Saal 1 als Kölner Erstaufführung. Frangois-Xavier Roth am Pult — mit seiner ersten Arbeit für die Oper als Generalmusikdirektor der Stadt Köln - und Regisseur Carlus Padrissa ließen das Künstlerdrama um den Renaissance-Bildhauer — angereichert mit Artistik und großen bildlichen Effekten - zu einem großen Gesamtkunstwerk werden. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 9 Der ehemalige Kölner Intendant Michael Hampe inszenierte in Saal 2 eine Neuproduktion von Giacomo Puccinis „La Boh&me“, die mit ihren ausgefeilten technischen Abläufen und den detailgenau erarbei- teten Tableaus zum Entzücken des Publikums geriet. Diese Produktion erwies sich als ein idealer Spielplan-Pfosten für die gesamte Vorweihnachtszeit. Der junge italienische Dirigent Francesco Angelico am Pult ließ auch erfahrene Puccini-Kenner aufhorchen. Carl Orffs „Die Kluge“ wurde - in einer Inszenierung, die sich gleichermaßen an jüngere wie an ältere Zuschauer wandte - in Saal 3 durch Brigitta Gillesen erarbeitet. Mit großer Orffscher Orchesterbeset- zung und einer hochästhetischen Ausstattung von Christof Cremer erwies sich diese Produktion, ein Märchen um eine moralisch aufrechte Bauerntochter, der es gelingt, den König durch ihre Klugheit und Liebe zu überzeugen, als ein wahres ‚Schmuckstück‘ innerhalb des Gesamtspielplans. Die Oper Köln sieht sich in besonderem Maße der Moderne verpflichtet: Mit der Uraufführung von „Tree of Codes“ (Saal 3), einem Musiktheaterwerk der australischen Komponistin Liza Lim, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jonthan Safran Foer und den Erzählungen „Die Zimtläden“ von Bruno Schulz, gelang es der Oper Köln erneut, ein neues Kapitel in Richtung Zukunft aufzuschlagen. Die Produktion — eine Koproduktion mit dem Ensemble MusikFabrik - stieß weithin auf Resonanz und große Anerkennung. Die Zeitschrift Opernwelt nannte das Werk zweimal in der Kategorie „Beste Uraufführung des Jahres". Mit der Kölner Erstaufführung von Wolfgang Rihms „Die Eroberung von Mexiko“, dirigiert von dem jungen argentinischen Pult-Star Alejo Perez, gab es die Begegnung mit einer spektakulären Inszenie- rung von Peter Konwitschny. Diese Koproduktion mit den Salzburger Festspielen fügte sich mit ihrer modernen Ästhetik ideal in den Saal 1 des Staatenhauses und bescherte dem Kölner Publikum einen ganz außergewöhnlichen Saison-Höhepunkt. Die Serie von halbszenischen Aufführungen erlebte mit der erfrischenden Aufbereitung von Rossinis „La Cenerentola“ - dirigiert vom neuen Mannheimer Generalmusikdirektor Alexander Soddy, szenisch eingerichtet von Eike Ecker — einen ganz besonderen Erfolg. Eine weitere längst fällige Kölner Erstaufführung - und zugleich die Begegnung mit einem von den Nationalsozialisten verfemten, bedeutenden Komponisten — bescherte die Neuproduktion „Jeanne d’Arc - Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna“ von Walter Braunfels. Mit dem erfahrenen Diri- genten Lothar Zagrosek und der jungen Erfolgsregisseurin Tatjana Gürbaca fand sich ein Leitungs- team von besonderer Qualität zusammen. Die großen szenischen Tableaus dieser dem 15. Jahrhun- dert entlehnten Geschichte wurden — insbesondere auch durch das eindrucksvolle Bühnenbild von Stefan Heyne - zu einem weit über die Grenzen Kölns ausstrahlenden Ereignis. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 10 In Saal 2 wandte sich Frangois-Xavier Roth mit Mozarts „Don Giovanni“ einer Oper zu, die als eines der Kernstücke des Repertoires anzusehen ist, und errang damit viel Anerkennung. Es inszenierte seine künstlerische Weggefährtin, die französische Regisseurin Emmanuelle Bastet. Im Saal 3 gab es mit einer Neuproduktion von „The Rape of Lucretia” („Die Schändung der Lucretia"), dirigiert von Rainer Mühlbach, in der mit vielen symbolhaften Elementen arrangierten Inszenierung der jungen Regisseurin Kai Anne Schuhmacher einen - in diesem Ausmaß gar nicht erwarteten - Erfolg bei Publikum und Presse. Die Atmosphäre dieses Abends wurde von allen, die ihn erlebt hatten, auch im Nachhinein noch als ganz außergewöhnlich beschrieben. Mit einer ambitionierten Konzeption nahm sich Regisseurin Eva-Maria Höckmayr im Saal2 der Donizetti-Oper „Lucia di Lammermoor“ an. Mit der koreanischen Dirigentin Eun-Sun Kim zeichnete sich erstmals in der Geschichte der Oper Köln eine weibliche „Doppelspitze“ für eine Neuproduktion ver- antwortlich. Insbesondere die Personenregie und die gesangsdarstellerischen Leistungen stießen auf Interesse und lieferten einen wertvollen Beitrag zur Rezeptionsgeschichte des Belcanto. Auch die Wiederaufnahmen von Produktionen, die nun erstmals in das Staatenhaus umgesetzt wurden, sorgten für Höhepunkte: Zu einem wahren Sängerfest wurde in Saal 2 die Wiederaufnahme von Tatjana Gürbacas Inszenierung „Cosi fan tutte“, dirigiert von Francesco Pasqualetti. Das Musical „My Fair Lady“, das in der Oper am Dom bislang in deutscher Sprache zu hören gewesen war, kam nun im Staatenhaus (Saal 1) erstmals in englischer Originalsprache zur Aufführung: Die liebevoll- detailgenaue Inszenierung von Dietrich Hilsdorf, das frische Dirigat von Andreas Schüller und der brillante Cast, bestehend aus durchweg englischsprachigen Sängern, sorgten gegen Ende des Kalen- derjahrs 2015 für ein wahres Musical-‚Operetten'-Fest in der Oper Köln. So ‚modern‘, mitreißend und berührend wie in dieser perfekten englischen Dialogführung war „My Fair Lady“ in Köln noch nie zu erleben gewesen. Ein großer Triumphakt wurde die Wiederaufnahme von Richard Wagners Bühnen- weihfestspiel „Parsifal“ mit Will Humburg am Pult. Auch am Beispiel dieser spektakulären Inszenierung von Carlus Padrissa (La fura dels baus) und seines Teams erwies es sich, dass der Saal 1 des Staaten- hauses eine hervorragende Spielfläche gerade auch für modernere szenische Setzungen bietet. Als idealer Rahmen erwies sich der Saal 1 auch für die szenische Umsetzung von Giacomo Puccinis „Tosca“, die neben mehreren Repertoire-Aufführungen gegen Ende der Saison auch einen Abend mit Gala-Besetzung als „Fest der schönen Stimmen" bot. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 11 Die Sparte Kinderoper punktete mit Neuproduktionen wie „Lollo“ und „Irgendwie anders“. Die deut- sche Erstaufführung von „Lollo“ entstand in Koproduktion mit dem ZOOM Kindermuseum Wien. Ein neues Kapitel der Kinderopern-Historie der Oper Köln wurde mit der Tanz-Uraufführung „Zwischen den Seiten“ von Jonny Lloyd aufgeschlagen, da hier erstmals eine Tanzproduktion für junge Menschen ab 6 Jahren vorgestellt wurde. Diese Uraufführung entstand in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln, von der auch sämtliche Tänzer stammten. Als Wiederaufnahmen waren außer- dem Strawinskijs „Die Nachtigall“ und die Jazz-Oper „Vom Fischer und seiner Frau“ von Ingfried Hoffmann zu sehen. Große Begeisterung wurde auch der Wiederaufnahme von Georg Kreislers „Heute abend: Lola Blau“ in Saal 3 gezollt sowie den konzertanten, auf sängerischem Festspiel-Niveau besetzten Aufführungen von Wagners „Der fliegende Holländer“ (Saal 1) und Verdis „Aida“ (Saal 2). Neuinsz. (N)/ Anzahl der | Eigenprod.(EP)/ Wieder- Spielstätte Vorstel- Koprod.(KP)/ aufn. (WA) lungen Gastspiel(GS) Inszenierungen des Tanzes Depot I Depot I Depot II Les Ballets de Monte-Carlo Leverkusen Nederlands Dans Theater Leverkusen Plafona Now Depot I Siena Depot I Speak low if you speak love Depot I Tanzbiennale Staatenhaus ( Vor dem Hintergrund der verschobenen Wiedereröffnung des Ensembles am Offenbachplatz machte in der Sparte Tanz die spanische Kompanie »La Veronal« mit ihrem Stück »Siena« mit zwei Vorstellun- gen im ausverkauften Depot 1 den Saisonauftakt. »Fractus V«, eine Koproduktion mit Tanz Köln, riss das Kölner Tanzpublikum von den Stühlen. Der Choreograf und Tänzer Sidi Larbi Cherkaoui begeis- terte mit seinem internationalen Ensemble, das sich mit der Gedankenwelt des Sprachwissenschaftlers Noam Chomsky auseinandersetzt. Auch der Belgier Wim Vandekeybus begeisterte mit seiner brand- neuen Produktion »Speak low if you speak love« vor zweimal ausverkauftem Haus im Depot 1. Begleitet wurden die Tänzer/-innen von drei Musikern und einer afrikanischen Jazzsängerin. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 12 Im Hinblick darauf, kontinuierlich junge Choreografen, die den derzeitigen »state of the art« reprä- sentieren, mit ihren aktuellen Arbeiten zu zeigen, präsentierte der Israeli Hofesh Shechter die Produk- tion »Barbarians« mit einer Auslastung von nahezu 100 %. Darüber schrieb die Kölnische Rundschau: „ Seine neun Akteure sind wie immer brillant, die Bewegungen, die sich der israelische Choreograf erdacht hat, kraftvoll und sanft, erkunden den Übergang von rituellen Tänzen zu scheinbaren Improvi- sationen.“ Meg Stuart, amerikanische Tänzerin und Choreografin, zeigte mit dem Solo »Hunter« im Depot 2 die intimste Arbeit der Spielzeit. „Eine unglaublich intensive und interessante Erfahrung, Musik und Geräusche zur Abwechslung mal zu sehen, statt nur zu hören.“ (Kölnische Rundschau). Die von den Kölner Zuschauern heiß geliebten Auftritte des Nederlands Dans Theater mussten ins Forum Leverkusen verlegt werden, was der Qualität und dem Zuschauerzuspruch keinerlei Abbruch tat, „Goecke, Pite und Lightfoot / Leon - ein hochkarätiges Choreografen-Quartett, getanzt von einem Ensemble, das nach wie vor Standards setzt im europäischen zeitgenössischen Tanz.“ (Kölner StadtAnzeiger). Tanzmainz, das zeitgenössische Ensemble des Staatstheaters Mainz, war mit dem sehr futuristischen Ensemblestück »Plafona Now« zu pulsierenden Elektrobeats im Depot 1 zu Gast. Den krönenden Abschluss der Tanzreihe bildete das Gastspiel von »Les Ballets de Monte-Carlo«, welches ebenfalls im Forum Leverkusen stattfand. Schließlich war die Oper Austragungsort für die 5. Biennale Tanzausbildung 2016. Die Präsentations- abende und das Symposium im Staatenhaus waren sehr gut besucht von einem durchweg jungen und tanzinteressiertem Publikum. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 13 4. Die wirtschaftliche Lage der Bühnen im Geschäftsjahr 2015/2016 a) Leistungsdaten Die von den Bühnen in der Spielzeit 2015/2016 realisierten Inszenierungen erbrachten folgende Leistungsdaten: Veran- ange- staltung. Besu- Besu- Aus- Erlöse Spielstätte botene am cher cher lastung | Kartenverk. Plätze! Standort max. Ist % TEUR Staatenhaus Eigenproduktionen - 72.886 58.172 Gastspiele 1.946 687 Einzelveranstaltungen 853 537 m 75.685 59.396 Kinderoper (Altes Pfandhaus) Eigenproduktionen 36 5.403 4.549 5.403 Excelsior m Eigenproduktionen 9 Kolumba Museum Einzelveranstaltungen Depot 1 Eigenproduktionen Gastspiele Depot 2 Eigenproduktionen Gastspiele Einzelveranstaltungen Grotte Eigenproduktionen sonstige Orte Einzelveranstaltungen euisutinie | el ulm more a er 1 ermittelt als Durchschnitt der dem Publikum für die einzelnen Vorstellungen maximal angebotenen Plätze Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 14 Veran- staltung. Besu- Aus- Erlöse Spielstätte am cher lastung | Kartenverk. ä Ist % TEUR Summe Musiktheater 78,84 . Summe Sprechtheater 99 Staatenhaus Gastspiele 872 » a N NS 1 [53 Depot 1 Gastspiele Depot 2 Gastspiele Leverkusen Gastspiele Theaterpädagogik Projektarbeit mit Schülern Schülerworkshops Lehrerworkshops / -fortbildungen Kooperationen Führungen Schultheaterwoche sonstige Aktivitäten Summe Theaterpädagogik Summe Theater gesamt % ermittelt als Durchschnitt der dem Publikum für die einzelnen Vorstellungen maximal angebotenen Plätze 2 Veranstaltungen der Theaterpädagogik ohne Einnahmen 2.674 LLL 3» 58 Der Datenvergleich (ohne Theaterpädagogik) der Spielzeit 2015/2016 mit dem Vorjahr zeigt, dass sich die Zahl der Veranstaltungen (im Vorjahr 789) im Verlauf der Spielzeit 2015/2016 insgesamt um 258 bzw. 32,7 % auf 531 vermindert hat. Dies ist im Wesentlichen auf den verspäteten Veranstaltungs- start infolge des ausgebliebenen Rückumzugs an den Offenbachplatz zurückzuführen sowie den Umstand, dass mit dem Staatenhaus im Bereich der Oper zunächst eine neue Interimspielstätte ein- gerichtet und etabliert werden musste. Im Bereich des Schauspiels stand die Halle Kalk nicht mehr als Veranstaltungsstätte zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund entfällt die Veränderung der Gesamtzahl an Veranstaltungen mit einem Rückgang um 51 Veranstaltungen auf das Musiktheater, ein Rückgang um 210 Veranstaltungen auf das Sprechtheater sowie einem Zuwachs um 3 Veranstaltungen auf die Sparte Tanz. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 15 Im Rahmen der verschiedenen Interimspielstätten reduzierte sich die Zahl der von den Bühnen insge- samt im Durchschnitt je Veranstaltung angebotenen Plätze gegenüber dem Vorjahr von 430 auf 368 um 62 bzw. 14,4%. Bei einem deutlichen Rückgang der Besucherzahl um insgesamt 106.803 (41,3 %) verbesserte sich die Auslastung gegenüber der Spielzeit 2014/2015 geringfügig um 1,5 %- Punkte. Die Analyse zeigt, dass die Besucherentwicklung in den einzelnen Sparten infolge der Akzeptanz und Bespielbarkeit der Interimspielstätten unterschiedlich ausfiel. So lag die Besucherzahl im Musiktheater um 71.793 bzw. 52,9% hinter der Besucherzahl des Vorjahres. Dieser Rückgang entfiel mit 25.155 Besuchern (-28,6 %) auf Eigenproduktionen, insbesondere aber auch mit 46.911 (-98,6 %) auf Gastspiele infolge des von den Bühnen in der Spielzeit 2015/2016 nicht veranstalteten Gastspiels des Kölner Männer-Gesang-Vereins Cäcilia Wolkenburg. Bei den sonstigen Veranstaltungen im Bereich des Musiktheaters nahm die Zahl der Besucher um 273 (71,3 %) zu. Die Auslastungsquote ver- schlechterte sich im Musiktheater um 2,6 %. Das Schauspiel verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Besucherrückgang um 34.545 bzw. 30,5 %, der Tanz einen Rückgang um 465 bzw. 4,9 %. Im Schauspiel entfiel der Rückgang an Besuchern mit 33,055 (-30,9 %) auf Eigenproduktionen, mit 1.445 (-31,8 %) auf Gastspiele sowie mit 45 (-2,3 %) auf Einzelveranstaltungen. Die Auslastungsquote im Schauspiel verbesserte sich dabei insgesamt um 1,5 %. In der Sparte Tanz wurde in 2015/2016 eine Auslastungsquote von 77,8 % (im Vorjahr 76,3 % erreicht. Die durchschnittliche Einnahme je Besucher verminderte sich in der Spielzeit 2015/2016 bei unverän- derten Kartenpreisen im Musiktheater und im Sprechtheater von EUR 21,68 im Vorjahr auf EUR 17,61 (-23,1 %). Der durchschnittliche Betriebskostenzuschuss der Stadt je Besucher für den Spielbetrieb und das Interim lag mit EUR 426,35 um EUR 184,77 bzw. 76,5 % über dem Vorjahreswert (EUR 241,58). Bei diesem rechnerischen Durchschnittswert ist aber zu berücksichtigen, dass der mit der baulichen Sondersituation in der Spielzeit 2015/2016 und dem fortgesetzten Interimspielbetrieb in den Ersatzspielstätten verbundene deutliche Besucherrückgang insoweit nicht die typische Zuschuss- situation widerspiegelt. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 16 b) Ertragslage: Periodenvergleich / Budgetvergleich Infolge der Besonderheiten des fortgeführten Betriebs der Interimspielstätten wird die Ertragslage der Bühnen auch im Wirtschaftsjahr 2015/2016 unverändert aufgeteilt in Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Spielbetrieb sowie Erträge und Aufwendungen, die durch den Betrieb der Interimspielstätten bzw. weitere Sanierungsmaßnahmen veranlasst wurden. Periodenvergleich Gegenüber dem Vorjahr, welches mit einem Jahresüberschuss von TEUR 6.174 abschloss, haben die Bühnen in der Spielzeit 2015/2016 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 9.337 erwirtschaftet. Die Analyse dieses Ergebnisses zeigt, dass sich der Überschuss unter betriebswirtschaftlichen Kriterien im Rahmen des Spielbetriebs zunächst aus einem negativen Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 95 (im Vorjahr mit TEUR +1.845), einem negativen Investitionsergebnis von TEUR 699 (im Vorjahr TEUR -794), einem negativen Finanzergebnis von TEUR 405 (im Vorjahr TEUR -440) sowie einem positiven neutralen Ergebnis von TEUR 98 (im Vorjahr TEUR +5.350) zusammensetzt. Ingesamt trägt der Spielbetrieb somit mit einem Fehlbetrag in Höhe von TEUR 1.101 (im Vorjahr Überschuss in Höhe von TEUR 5.961) zum Jahresergebnis der Bühnen bei. Daneben weisen der Betrieb der Interimspiel- stätten für die Spielzeit 2015/2016 einen Überschuss in Höhe von TEUR 802 (im Vorjahr Überschuss TEUR 213) und der Bereich der Sanierung infolge der Vereinnahmung der noch nicht verbrauchten Zuschussmittel einen Überschuss in Höhe von TEUR 9.635 (im Vorjahr TEUR 0) aus. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 17 Ertragslage Ertragslage Abweichung Wj. 2015/2016 Wj. 2014/2015 Spielbetrieb Erlöse Kartenverkauf Eigenveranstaltungen Kartenverkauf Eigenveranstaltungen (kalk.) Kartenverkauf Fremdveranstaltungen sonstige Bereiche Spielbetrieb Bestandsveränderung unfertige Produktionen andere aktivierte Eigenleistungen sonstige betriebliche Erträge (ohne Betriebskostenzuschüsse) Eigenleistung sonstige betriebliche Erträge Betriebskostenzuschuss Stadt Köln (anteilig) Landeszuschuss NRW betriebliche Erträge Material-/Leistungsaufwand Personalaufwand Kosten Gebäudebewirtschaftung ' Verwaltungsaufwendungen Werbung, Öffentlichkeitsarbeit übrige betriebliche Aufwendungen Betriebsergebnis Investitionszuschüsse 0,0 Erträge Auflösung Sonderposten für Investitionszuschüsse h x 1,8 Erträge aus Anlageabgängen 0,0 planmäßige Abschreibungen Verluste aus Anlageabgängen Aufwendungen Zuführung Sonderposten für Investitionszuschüsse Investitionsergebnis Finanzergebnis Neutrales Ergebnis = Ergebnis Spielbetrieb 1 Ohne Gebäudeversicherungen, enthalten in den Verwaltungsaufwendungen Bühnen der Stadt Köln, Köln Ertragslage Wj. 2015/2016 Ertragslage Wj. 2014/2015 = Ergebnis Spielbetrieb Betrieb Interimspielstätten Einnahmeverluste Oper (kalk.) Einnahmeverluste Schauspiel (kalk.) Einnahmeverluste Service (kalk.) Mitfinanzierung Depot aus Schauspieletat Erträge aus Untervermietung Betriebskostenzuschuss Stadt Köln (anteilig) Zinserträge Sonstige Erträge betriebliche Erträge Material-/ Leistungsaufwand Personalkosteneinsparungen planmäßige Abschreibungen auf Investitionen Interimspielstätten Kosten Gebäudebewirtschaftung (ersparte) Kosten Gebäudebewirtschaftung Mieten und Pachten sonstige Verwaltungsaufwendungen Werbung, Öffentlichkeitsarbeit Zinsaufwendungen betriebliche Aufwendungen = Ergebnis Betrieb Interimspielstätten Sanierung Betriebskostenzuschuss Stadt Köln (anteilig) betriebliche Erträge Material-/ Leistungsaufwand planmäßige Abschreibungen auf Investitionen Interimspielstätten Verwaltungsaufwendungen Werbung, Öffentlichkeitsarbeit Zinsaufwendungen betriebliche Aufwendungen = Ergebnis Sanierung Jahresüberschuss Gewinnvortrag / Verlustvortrag Einstellungen in Gewinnrücklagen =2, Entnahmen aus Gewinnrücklagen Bilanzgewinn & ji a iv oo DR « +] SS om | o_ on ® 0 {ı} es u —— wel an ou : Seite 18 Abweichung <-100,0 Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 19 Im Rahmen des Periodenvergleichs zeigt eine Analyse des Betriebsergebnisses zunächst, dass die betrieblichen Erträge im Spielbetrieb um insgesamt TEUR 2.653 bzw. 4,3 % über dem Vorjahreswert lagen. Dies vor dem Hintergrund, dass bei den Umsatzerlösen aus dem Spielbetrieb in Höhe von ins- gesamt TEUR 6.223 Erlöseinbußen von TEUR 592 bzw. 9,1 % hingenommen werden mussten. Für die Oper sind dabei kalkulatorische Mehrerlöse in Höhe von TEUR 2.166, für das Schauspiel TEUR 600 und für den Service TEUR 270 in die Umsätze des Spielbetriebs eingerechnet worden, so dass der Interimspielbetrieb per saldo mit TEUR 3.036 belastet wurde. Die Bestandsveränderung bei den zu Herstellungskosten bewerteten unfertigen Produktionen trugen mit TEUR -469, die aktivierten Eigen- leistungen im Bereich der Sanierung mit TEUR +171 und die übrigen Erträge mit TEUR +383 zur Ver- änderung der betrieblichen Erträge bei. Vor allem fiel aber in 2015/2016 der für den Spielbetrieb bestimmte Anteil des städtischen Betriebskostenzuschusses um TEUR 3.160 (+6,0 %) höher aus als im Vorjahr. Da sich zugleich mit dem Anstieg der betrieblichen Erträge die betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2014/2015 insgesamt um TEUR 4.593 bzw. 7,6 % erhöhten, fiel das Betriebs- ergebnis 2015/2016 mit TEUR -95 negativ aus und verschlechterte sich im Periodenvergleich um TEUR 1.940 bzw. rd. 105,1 % gegenüber dem Vorjahr. Die in den verschiedenen betrieblichen Aufwandsbereichen eingetretenen Erhöhungen entfielen vor allem auf die Bereiche Material- und Leistungsbezüge (TEUR +218 bzw. +1,5 %), den Personalauf- wand (TEUR +3.416 bzw. +9,0 %), die Kosten der Gebäudebewirtschaftung (TEUR +619 bzw. 17,3 %) sowie Kosten für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (TEUR +227 bzw. +20,3 %). Die Mehrausgaben im Bereich der Material- und Leistungsbezüge entfielen mit TEUR 377 (23,0 %) auf die Materialkosten der Bühnenproduktionen und mit TEUR 215 (+3,1 %) auf die Opernbespielung durch das Gürzenich-Orchester, während bei dem laufenden Leistungsbezug (selbständige Gagen- kräfte, Gastspiele, Tantiemen und GEMA-Gebühren, Transportkosten, Einsatz von Zeitarbeitnehmern, Kostenerstattung Berufsfeuerwehr u.a.) ein Rückgang um TEUR 374 bzw. 6,3 % zu verzeichnen war. Mit rd. 63,8 % (im Vorjahr 61,0 %) bezogen auf die Summe der betrieblichen Erträge der Bühnen im Spielbetrieb bilden die laufenden Personalkosten unverändert den größten Aufwandsposten. Im Wirtschaftsjahr 2015/2016 setzten sich diese Kosten wie folgt zusammen: Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 20 aois 2016° | Vorjahr TEUR TEUR Löhne und Gehälter, Beamtenbezüge soziale Abgaben Aufwendungen für Altersversorgung Aufwendungen für Unterstützung 625 498 Personalkosten der festangestellten Mitarbeiter 38.163 35.391 Gagenkräfte (einschließlich Sozialabgaben 3.135 2.491 Die Personalstatistik weist für die festangestellten Mitarbeiter für das Wirtschaftsjahr 2015/2016 fol- gende Daten aus: Jahres- |Zum Vergleich 30.11.15] 28.02.16 | 31.05.16 | 31.08.16) durch- | internes Budget schnitt 2015/2016 Besetzte Stellen Beschäftigte nach TVÖD künstlerische Angestellte Beamte Auszubildende 5,00 15,00 15,0 | 637,86] 643,8 654,85] 664,71] 650,32] Beschäftigte Beschäftigte nach TVÖD 387 393 403 393 künstlerische Angestellte 285 288 295 309 Beamte 15 15 15 16 Auszubildende 15 15 15 18 I | To] Tu] 72Bl 736] 719,25 741,00 zum Vergleich Vorjahr | _(s89)| __(655)| __(687)| __C709)| (695,00 729,00 Die Personalkosten insgesamt sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen (+9,0 %). Hierbei erhöhten sich die Kosten der festangestellten Mitarbeiter mit einem Zuwachs von TEUR 2.772 bzw. 7,8 % bei einem um 3,5 % gestiegenen Mitarbeiterbestand, die Kosten für Gagenkräfte stiegen in der gleichen Zeit um TEUR 644 bzw. 25,9 % 1 Im Personalaufwand 2015/2016 gemäß Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR 41.072) sind zusätzlich noch Abfindungen (TEUR 24), die innerhalb der Ertragslage 2015/2016 dem neutralen Ergebnis zugeordnet werden, enthalten. Des Weiteren wurden die Personalkosten des Spielbetriebs um kalkulatorische Kosteneinsparungen in Höhe von TEUR 250 im Bereich des Interimspielbetriebs erhöht. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 21 Im Bereich der Gebäudebewirtschaftung entfielen die Kostensteigerungen vor allem auf höhere Instandhaltungskosten (TEUR +348 bzw. 121,4 %), Reinigungskosten (TEUR +257 bzw. 62,5 %) sowie Bewachungskosten (TEUR +462 bzw. 686,1 %). Ebenso wirkten sich höhere kalkulatorische Kosten der Gebäudebewirtschaftung (TEUR +216 bzw. +8,5 %) aus, die in 2015/2016 TEUR 2.766 (im Vorjahr TEUR 2.550) als Gegenposten zu den kalkulierten Kosteneinsparungen in den Interim- spielstätten umfassten. Das Investitionsergebnis ist - da der passive Sonderposten entsprechend den Abschreibungen auf die in den Vorjahren bezuschussten bzw. von der Stadt zum 1.9.2000 übertragenen Anlagegüter kontinu- ierlich ertragswirksam aufgelöst wird - vor allem mit den Abschreibungsbeträgen auf nicht bezu- schusste Anlageinvestitionen belastet. Den im Spielbetrieb aufgewendeten Fremdkapitalzinsen in Höhe von TEUR 5 (ohne Zinsen für Interi- minvestitionen) standen im Rahmen des Finanzergebnisses Zinserträge von TEUR 1 gegenüber. Dar- über hinaus wurde das Finanzergebnis in 2015/2016 in Höhe von TEUR 401 (im Vorjahr TEUR 407) mit dem Aufzinsungsaufwand aus langfristigen Personalrückstellungen entsprechend den aktuellen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften belastet. Das in 2015/2016 positiv ausgefallene neutrale Ergebnis in Höhe von TEUR 98 (i.V. TEUR +5.350) wurde im Bereich der neutralen Erträge (TEUR 244) vor allem von Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten (rd. TEUR 185) beeinflusst. Diesen standen neutrale Aufwen- dungen in Höhe von TEUR 146 gegenüber, die sich aus Abfindungen (TEUR 25), Steueraufwendungen für Vorjahre (TEUR 63) sowie sonstigen a.o. Aufwendungen (TEUR 58) zusammensetzten. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 22 Das Jahresergebnis des Betriebs der Interimspielstätten wurde erneut maßgeblich von den Mietauf- wendungen bzw. abgegrenzten Entschädigungszahlungen für die Spielstätten (einschließlich Betriebs- kosten) in Höhe von insgesamt TEUR 5.264 geprägt. Diese entfallen auf die Oper bzw. Kinderoper mit TEUR 2.418, auf das Schauspiel mit TEUR 2.067 und auf den Servicebereich mit TEUR 779 (im Vorjahr TEUR 6.506, davon TEUR 3.691 für die Oper bzw. Kinderoper, TEUR 1.905 für das Schauspiel und TEUR 910 für den Servicebereich). Zusammen mit dem Materialaufwand (TEUR 623, i.V. TEUR 198), den planmäßigen Abschreibungen auf die Investitionen in den Interimspielstätten (TEUR 737, 1.V. TEUR 495), den Kosten der Bewirtschaftung der Interimspielstätten (TEUR 841, i.V. TEUR 150), den übrigen Verwaltungs- und Werbekosten (insgesamt TEUR 144, i.V. TEUR 119), und den (kalkulato- risch verrechneten) Einsparungen im Bereich der Gebäudebewirtschaftung (TEUR 2.766; im Vorjahr TEUR 2.550) und des Personals (TEUR 250; im Vorjahr TEUR 0) führte der Betrieb der Interimspiel- stätten in 2015/2016 zu Aufwendungen von TEUR 4.593 (im Vorjahr TEUR 4.918). Der im städtischen Betriebskostenzuschuss enthaltene Anteil für den Interimspielbetrieb in Höhe von TEUR 8.234 (im Vorjahr TEUR 5.337) konnte zusammen mit den Abzinsungserträgen (TEUR 155; im Vorjahr TEUR 0) und den übrigen Erträgen von TEUR 42 (im Vorjahr TEUR 394) unter Berücksichtigung der kalkulierten Einnahmeverluste für die Oper (TEUR 2.166, im Vorjahr TEUR 400), das Schauspiel (TEUR 600, im Vorjahr TEUR 200) und den Service (TEUR 270, im Vorjahr TEUR 0) zur Erzielung eines Überschusses von TEUR 802 (im Vorjahr TEUR +213) in diesem Bereich führen. Damit bewegte sich das Ergebnis des Interimspielbetriebs in der Spielzeit 2015/2016 im Rahmen der kalkulierten Budgets. Im Bereich der Sanierung stellte der Rat laufende Zuschussmittel in Höhe von TEUR 1.017 (im Vorjahr TEUR 157) zum Ausgleich der sanierungsbedingten Kosten (Abschreibungen TEUR 818, Verwaltungs- kosten TEUR 192 und sonstigen Kosten TEUR 7) zur Verfügung. Zudem genehmigte die Kämmerei die ergebniswirksame Vereinnahmung der noch nicht verbrauchten, aber im Hinblick auf die Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen am Offenbachplatz zunächst ausgezahlten Betriebskostenzuschussmittel in Höhe von insgesamt TEUR 9.635 (vgl. dazu Anhang, Seite 18). Vor dem Hintergrund der im Ergebnisverwendungsbeschluss für 2014/2015 festgelegten Zuführung zu den zweckgebundenen Gewinnrücklagen (TEUR 1.274) weisen die Bühnen unter Einschluss des Gewinnvortrags (TEUR 3.979; im Vorjahr Verlustvortrag TEUR -7.187) zum 31.8.2016 damit einen Bilanzgewinn von TEUR 12.042 (zum 31.8.2015 Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 3.979) aus. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 23 Budgetvergleich Eine spartenbezogene Analyse des Ergebnisses 2015/2016 in Form eines Soll-Ist-Vergleichs mit dem vom Rat der Stadt Köln am 12.5.2015 beschlossenen Wirtschaftsplan 2015/2016 sowie den Ratsbe- schlüssen vom 12.5.2015 zur priorisierten Fertigstellung Offenbachplatz und vom 12.11.2015 bzw. 28.6.2016 zur Fortführung des Interimspielbetriebs zeigt das nachfolgende Ergebnis. Dabei wird auch der Tanz wieder als gesonderte Sparte ausgewiesen. Seite 24 qanyoqjalds sıugsB1auspeds SRISS s[ugablauspeds obejum qeuaqjaıds sugaßıa = sıugaßıg sojeanaN siugaßsszueulg sıugqaßJasuongsaAuL sıugaßuasqaog uabunpuamyny ayaıqanaq abuan JOqesyayypınuayg 'Bungıam uaBUnpuUamynesßunemuaä BunyeypsyImagapnegag ualsoy Puemynejeuosiad PuemynesBungsia] /-IeLaJeW 0 0+ 0+ 0+ 0+ 10 pue] "yasnzuaJsoysqaunag IS+ 1S+ 0+ I0+ lo Ser (“ue) ujoy IpeIS "yasnzuajsoysganag She ayrngalnag absuos TEET- bLS+ pr- 87L+ o19°z- 1809 Bungsjaluadıg 0+ F + [EBT- (sssnyPsnzuaJsoysqalNag auyo) Sb ayagqanyag abnsuos uabungstzjuaßlg apanıpe 3apue "pynpoAd abıyajun BunJapup4anspuejsag qaınaqjaıds aysıaıag abnsuos (ey) neyaruaney ‚neyuanuaney sg gsımsajsıds 9Toz/SsToz Sunypromqy 9T07/STOZ uedsyeypsuum aßejsbeng uoy ‘UI IPEIS Jap uauyng Seite 25 wı]15Ju1 gqauıyag sıugabaausuieds 5 Z08+ 0+ 0+ 88+ 12722 (} o 0 " 0+ SPT- 0+ rS+ T6+ 0 0 | 0+ wı43JuI qaııyag stugaßıg = uabunpuamyny ayaıqalaaq pP jer TB8’E- 0 0 zos 0 o 88 [274 0 G 0+ 0+ 0 uabunpuamynesulz " [0+ 0 0 z- AOgKesragyPıRUayg ‘bungiam pe’oz+ 1o I6E- LabUnPpuUsmynesbunggemian abNsuos E6'ZI+ 0 ualuped pun uajaın v9'8- 0 "WDSHIMaASPNEI39 UaJsoy (apedsıa) [00’001-> (0) BunyeydsjUmagapnegag ua]soy [00’001-> 0 uapelsjaldswualu] uauonNsaA -uJ jne waßungjasyasqy abıgewuejd Sp’or- I} Zr uabunsedsuis- / UBJSONJEUOSIAA EEIEE+ I} Est puemynesdungsia7 /-eLeWw 6L’E- Mr | | | er | 022- 980° ELENTEETETT EBEN f Sr 8+ 0+ En 0 abe. ajennau fi 0+ o 1 0 0 0 0 abe ayaıgayaq abnsuos n SST+ 0 o 0 o abenasulz [00’0+ 0+ pez’s 0 o 0 (Jue) uI9y IPEIS "yAsnzuaJsoysqal4ag I Str 0 0] 0 o Bunyaw.arıajun sne abeıu3 100°0+ 0+ o2z- 022- 0 0 CAIey) OaS snlanawyeuug 100’0+ 0+ 1009- 10 0 o (sex) (aIdsneyas aysnuarawyeuulg [00°0+ 0+ 99T'7- 0 0 0 (aeg) 2dO Asnanawyeuug o0’001+< |TZZ- 0+ + ZET'T+ |STE'T- I6ZE- 0 EOT- oor't- [jo [4 680'T T6T"T- qauegjaıds sıugabıauayedS %o aunaLl Uunaı anal unal anal anal anal anal unal anal anal unaL unaL Taıds Pıds [ads Juessg las zueL -neyas ısdo |„wessg | Ras -neyas ı9do Jwuessg | asınıas zuei -neyag 4sdo usgeBsonuejd abRsUoS 9T0z/sToz Bunysramqy 9TOZ/SToz uerdsyeyaspim abejsbeiug uloy ’uIO IPeIS Jap uauyung Seite 26 9TZ2'6+ z+ e LL8’v+ e| JuesoB uauyna sıugaBıauspeds m Dr jr El 5F 5 Peer je or | | o+ Bunsatues stugaßıg = z00'PT+ [200'PT+ uabUunpuamyny ayaıqalaq LBZ + LBTr+ uaßunpuamynesuiz in [26T- Z6T- uabunpuamynesbunyemiaA TI6’6+ I16'6+ 6unualueg LBUONNSaA -uJ yne usbungauyasqy sbıgewueid 100‘001-> Puewynesbdungsı>] /-jeL..JeW abe abnsuos o 0 SseI’6 SEI9’6 anIWsbunualUeS alyanesqian Jydlu TTO'ST ITTO'ST TOT 10T wIajbsneUsJsoy Japuayne] UIOY IPeIS "yIsnzusJsoysqaunag Bunssjues et | pr+ fo | wı4aJuI galıyag sıugaßuauspeds ZET'T+ | 6LE- 0 qauaoqıaıds sıugaßsauspeds | [00’00T+ fr PL j | = f 9702/5707 Bunyaomay 9TOZ/SToz verdsyeyaspm abeısbenıg uIoy ‘uJOy IPeIS Jap uauyng Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 27 Die von den Bühnen in 2015/2016 im Spielbetrieb erwirtschafteten betrieblichen Erträge lagen um TEUR 1.281 bzw. 1,9 % unter den geplanten Ansätzen. Dies ist im Wesentlichen auf das Defizit der Erlöse aus dem Kartenverkauf (TEUR -1.489 bzw. -35,3 %), und hier vor allem auf den Bereich der Oper zurückzuführen. Wegen des nicht erfolgten Rückumzugs an den Offenbachplatz bzw. den darauf- hin verspätet einsetzenden Interimspielbetrieb konnten die ursprünglich geplanten Einnahmen aus dem Spielbetrieb nicht mehr realisiert werden. Insgesamt entfiel der Rückgang der betrieblichen Erträge mit TEUR 2.610 auf die Oper und mit TEUR 24 auf den Tanz, während die Erträge im Bereich des Schauspiels um TEUR 728 und im Bereich des Services um TEUR 625 über den budgetierten Erträ- gen lagen. Da bei den betrieblichen Aufwendungen lediglich TEUR 438 bzw. 0,7 % gegenüber den geplanten Kosten eingespart werden konnten, fällt das von den Bühnen in 2015/2016 erwirtschaftete Betriebser- gebnis insgesamt mit TEUR -96 um TEUR 843 und damit rd. 112,9 % schlechter aus, als dies die Plan- zahlen (TEUR +747) vorgesehen haben. Die Kostenrückgänge sind auf den Material- und Leistungsbe- zug (TEUR +564), den Personalaufwand (TEUR +36), die Verwaltungsaufwendungen (TEUR +128) und die Kosten für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (TEUR +117) zurückzuführen, während die Kos- ten der Gebäudebewirtschaftung um TEUR 158 und die übrigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 249 über den kalkulierten Kostenansätzen lagen. Die Einsparungen bei den Materialaufwendungen und Aufwendungen für bezogene Leistungen entfielen mit TEUR 98 auf die reinen Materialkosten für Bühnenproduktionen und mit TEUR 564 auf bezogene Leistungen. Bei den Leistungen im Zusammenhang mit der Opernbespielung durch das Gürzenich-Orchester mussten von den Bühnen TEUR 98 mehr aufgewendet werden. Spartenbezogen entfielen die betrieblichen Kosteneinsparungen mit TEUR 1.207 auf die Oper, mit TEUR 737 auf das Schauspiel und mit TEUR 27 auf den Tanz, während der Service Mehrkosten von TEUR 1.533 verursachte, Die von den einzelnen Sparten erwirtschafteten Betriebsergebnisse lagen damit per saldo um TEUR 1.466 (Schauspiel) und TEUR 4 (Tanz) über dem jeweils geplanten Betriebsergebnis, während die Oper das budgetierte Defizit um TEUR 1.404 und der Service dieses um TEUR 908 (vor Umlage auf die Sparten) überschritten hat. Das geplante Investitionsergebnis von TEUR -791 wurde um TEUR 93 bzw. 11,8 % überschritten. Hier fielen im Wesentlichen TEUR 115 höhere Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investiti- onszuschüsse ins Gewicht. Die Unterschreitung des Planansatzes für das Finanzergebnis um TEUR -64 bzw. 18,8 % bezieht sich auf den hier ausgewiesenen Aufzinsungsaufwand aus langfristigen Personalrückstellungen. Dieser leitet sich in seiner konkreten Höhe aus versicherungsmathematischen Bewertungen dieser Rückstellungen auf den Bilanzstichtag ab. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 28 Der Bereich des neutralen Ergebnisses war wie in jedem Jahr mangels Planbarkeit nur mit einem minimalen Überschuss (TEUR 5) Bestandteil des Wirtschaftsplans. Die Ergebnisabweichung um TEUR +93 entspricht damit im Wesentlichen dem tatsächlich im Wirtschaftsjahr 2015/2016 realisierten neutralen Ergebnis (TEUR +98); zu dessen Zusammensetzung wird auf die Kommentierungen unter Abschnitt 4.b) „Periodenvergleich“, verwiesen. Nach Umlage des Zwischenergebnisses für den Service entsprechend dem im Wirtschaftsplan vorgese- henen Umlageschlüssel von 63,08 % (Oper), 36,92 % (Schauspiel) und 0,00 % (Tanz), weisen die drei Sparten für den Spielbetrieb 2015/2016 für die Oper ein Defizit in Höhe von TEUR 2.191, für das Schauspiel eine Überdeckung von TEUR 1.089 und für den Tanz einen Überschuss von TEUR 2 aus. Die Oper liegt damit um TEUR 1.915 unter dem erwarteten Spartenergebnis. Das Schauspiel liegt um TEUR 1.192 und der Tanz um TEUR 2 über dem budgetierten Spartenergebnis. Insgesamt haben die Bühnen damit ihr Planergebnis von TEUR -379 mit TEUR -1.100 um TEUR -721 unterschritten. Im Bereich der Interimspielstätten wurden die geplanten Erträge um TEUR 197 bzw. 3,8 % über- schritten, im Wesentlichen als Folge nicht budgetierter Erträge aus der Abzinsung langfristiger Rück- stellungen (TEUR 156). Da gleichzeitig die budgetierten Kostenansätze um TEUR 605 bzw. 11,6 % unterschritten werden konnten, verbesserte sich dieser Ergebnisteil nach der Spartenumlage des Services um TEUR 802 gegenüber den Planansätzen. Die Kostenreduzierungen entfielen dabei vor allem auf Einsparungen im Bereich der kalkulierten Entschädigungszahlungen bzw. Mieten für die Inte- rimspielstätten und Probebühnen (TEUR 1.150) sowie Material- und Leistungsaufwendungen (TEUR 312), denen Mehrkosten für Abschreibungen auf Investitionen in den Interimspielstätten in Höhe von TEUR 613 und der Gebäudebewirtschaftung in Höhe von TEUR 350 gegenüberstanden. Im Bereich der Sanierung des Offenbachplatzes wurden den Bühnen im Rahmen des Betriebskostenzu- schusses 2015/2016 aufgrund der ursprünglichen Kostenkalkulation im Zusammenhang mit der geplanten Wiedereröffnung insgesamt TEUR 15.011 zugewiesen, die zum Ausgleich der Abschreibun- gen (TEUR 10.729) und der Finanzierungskosten (TEUR 4.287) geplant waren. Da im Wirtschaftsjahr 2015/2016 infolge der nicht realisierten Wiedereröffnung sanierungsbedingte Kosten lediglich in Höhe von TEUR 1.017 auszugleichen waren, wurden die Zuschussauszahlungen in Höhe von TEUR 7.966 mit den Mehrkosten für die weiterhin erforderlichen Interimbespielungen verrechnet. Der übersteigende Restbetrag (TEUR 6.028) wurde in Abstimmung mit der Kämmerei zusammen mit dem im Vorjahr überzahlten Zuschussbetrag (TEUR 3.607) von den Bühnen im Geschäftsjahr 2015/2016 unter der Auflage vereinnahmt, dass ein daraus resultierender Jahresüberschuss unter Einschluss des Gewinn- vortrags in Höhe von mindestens TEUR 9.635 innerhalb der vom Rat zu beschließenden Ergebnisver- wendung einer zweckgebundenen Sanierungsrücklage zugeführt wird. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 29 Bei der Gesamtbetrachtung der Ergebnisbestandteile des Spielbetriebs sowie des Ergebnisses aus dem Betrieb der Interimspielstätten und der Sanierung haben die Bühnen damit spartenbezogen im Wirt- schaftsjahr 2015/2016 Überschüsse von TEUR 4.601 (Oper), TEUR 4.734 (Schauspiel) und TEUR 2 (Tanz) erzielt. In Summe entspricht dies dem ausgewiesenen Jahresüberschuss der Bühnen in Höhe von TEUR 9.337. c) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Bühnen stellt sich an den beiden Bilanzstichtagen zusammengefasst wie folgt dar: 31.08.2016 31.08.2015 | TEUR | % | TEUR [| % | TEuUR % | 290.214 e 243.155 +47. = 5.665 5.665 2, 2 295.879 | ou 248. sul 64 +47.059 11 3.296) 1,3 +80 “ R 1.768 0,7) +1.333 2.602 4.209 16 -1.607 BET-BErBEr BET Bu sel 0. | al 02 | suol | ssasl wel zesu| 10 Vermögen ‚Anlagevermögen Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände Lang- und mittelfristig gebundene Vermögenswerte Vorräte Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel / kurzfristige Wertpapiere Kurzfristig gebundene Vermögenswerte Rechnungsabgrenzungsposten +46.975 50 ” 1.274 +1.274 Bilanzgewinn 12.042 3, e78 +8. = Eigenkapital SET: 4.029 en Sonderposten Investitionszuschüsse | 24.242|__7,9| __25.320|__9,8| _-1.078] Sonderposten et a 2 Pensionsrückstellungen sonstige Rückstellungen Bankverbindlichkeiten sonstige Verbindlichkeiten Lang- und mittelfristiges Fremdkapital Rückstellungen Bankverbindlichkeiten übrige Verbindlichkeiten Kurzfristiges Fremdkapital Rechnungsabgrenzungsposten 4.526 1,8 3. u 1,4 0,0| +30.000 " 0,0| +65. = BECKER EERERBERIBEL SU = 2.825 FE 145.762 we 142.500 Si +3.262 12 4,2 Ba 2 an rl sl si 0a ne 305.487 258.512] 100,01 +46.975 Kapital insgesamt Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 30 Die Analyse der Vermögenslage ergibt auf den Stichtag 31.8.2016 eine Eigenkapitalquote! von 12,3 % (zum 31.8.2015 11,4 %), einen Verschuldungsgrad? von 87,1 % (zum 31.8.2015 88,5 %) sowie einen Anlagedeckungsgrad? von 13,0 % (zum 31.8.2015 12,1 %). Diese Bilanzstruktur stellt sich allerdings nur dann ein, wenn der passive Sonderposten für Investitionszuschüsse zu Analysezwecken dem Eigenkapital zugerechnet wird. Bei isolierter Betrachtung des Eigenkapitals weisen die Bühnen infolge des Jahresüberschusses 2015/2016 ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 13.366 (im Vorjahr TEUR +4.029) aus. Die Investitionsquote* lag im Wirtschaftsjahr 2015/2016 (unter Berücksichtigung der relativ hohen Buchwerte der Immobilien in Höhe von rd. TEUR 236.617) bei 20,7 % (im Vorjahr 78,8 %). Änderungen im Bestand der wichtigsten technischen Anlagen der Bühnen waren im Wirtschaftsjahr 2015/2016 - nicht zuletzt aufgrund der laufenden Sanierungsmaßnahmen von Oper und Schauspiel- haus - nicht zu verzeichnen. Die in der Spielzeit 2015/2016 in den Interimspielstätten genutzten Anlagen und Geräte waren im Wesentlichen einsatzbereit und verfügbar. An Mitteln des städtischen Haushalts standen den Bühnen im Wirtschaftsjahr 2015/2016 vor dem Hin- tergrund der geplanten Wiedereröffnung am Offenbachplatz über den Ergebnisplan zunächst TEUR 70.732, und damit TEUR 9.288 bzw. 15,1 % mehr als im Vorjahr (TEUR 61.443) zur Verfügung. Diese städtischen Mittel wurden zum einen als Zuschuss zum Ausgleich des geplanten Betriebsverlus- tes im Spielbetrieb (TEUR 55.451) und im Betrieb der Interimspielstätten (TEUR 269) benötigt. Von dem für das sanierte Ensemble am Offenbachplatz, die Nutzung der Werkstätten und des Orchester- probezentrums vorgesehenen Zuschussbetrag (TEUR 15.011) wurde infolge der Verschiebung der Wiedereröffnung in 2015/2016 lediglich ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 1.017 benötigt. Nach Ver- rechnung der mit Ratsbeschluss vom 12.5.2015 bewilligten Mittel zur priorisierten Fertigstellung (TEUR 1.765) und zur Verlängerung des Interimspielbetriebs gemäß den Ratsbeschlüssen vom 12.11.2015 sowie 28.6.2016 (TEUR 6.201) verblieb ein noch nicht verbrauchter Zuschussanteil in Höhe von TEUR 6.028. Dieser wurde in Abstimmung mit der Kämmerei zusammen mit dem im Vorjahr über- zahlten Zuschussbetrag (TEUR 3.607) von den Bühnen vereinnahmt (siehe oben, Abschnitt 4b) „Budgetvergleich"). Der Vergleich der liquiden Mittelbestände an den beiden Bilanzstichtagen 31.8.2015 und 31.8.2016 ergibt insgesamt eine Verminderung des Finanzmittelfonds um TEUR 1.607, die aus folgenden Quellen resultiert: Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Vermögen Rückstellungen + Verbindlichkeiten / Vermögen Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Anlagevermögen Investitionen / Buchwert Anlagevermögen zum Bilanzstichtag des Vorjahres 2une Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 31 Jahresüberschuss planmäßige Abschreibungen auf Anlagevermögen (+) Aufwendungen aus der Zuführung zum Sonderposten für Investitionszuschüsse (+) Buchgewinne (-)/Buchverluste (+) aus dem Verkauf von Anlagevermögen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse (-) Zunahme (+) der langfristigen Personalrückstellungen Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte und Leistungsforderungen Zunahme (-) / Abnahme (+) der sonstigen Aktiva Zunahme (+) / Abnahme (-) der übrigen Rückstellungen Zunahme (+) der Leistungsverbindlichkeiten Zunahme (-) / Abnahme (+) der übrigen Passiva Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens -50. a5 Auszahungen für Investitionen in das Anlagevermögen Cashflow aus Investitionstätigkeit -50.425 Cashflow aus Fi i ‚stätigkeii 48.262 5. Vorläufige Prüfungsfeststellungen nach $ 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes im Rahmen der Vorjahresprüfung (1.9.2014 — 31.8.2015) Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DORNBACH GmbH hat auf der Grundlage des Auftrags der Betriebsleitung der Bühnen vom 18.4.2016 mit Zustimmung der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein- Westfalen den Jahresabschluss der Bühnen unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 1.9.2014 bis 31.8.2015 geprüft. Der Prüfungsauftrag umfasste nach & 106 Abs. 1 GO NRW in entsprechender Anwendung des 853 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HGrG auch die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und die Berichterstattung über wirtschaftlich bedeutsame Sachverhalte. Im Zeitpunkt der Verfassung dieses Lageberichts war die Prüfung abgeschlossen und ein Bestätigungsvermerk zum 17.5.2017 erteilt. Die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung führte in Vorjahren zu Feststellungen in Form einer von den Prüfern ausgesprochenen Empfehlung zur Erstellung eines Organisationshand- buches. Diese konnte aufgrund der Vielzahl der zusätzlichen Aufgaben aus dem Sanierungsprojekt Offenbachplatz personalbedingt auch im Wirtschaftsjahr 2014/2015 noch nicht umgesetzt werden. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 32 Des Weiteren wurde festgestellt, dass Abonnementsausweise gegen Rechnung entgegen den Regelun- gen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bühnen vor Bezahlung ausgegeben wurden. Dies wurde umgehend abgestellt. Weitere Beanstandungen, die für die Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsleitung von Bedeutung waren, wurden nicht festgestellt. II. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER BÜHNEN / RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG 1. Voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen Der im Wirtschaftsjahr 2015/2016 erzielte Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 9.337 führt dazu, dass die Bühnen zum 31.8.2016 einen Bilanzgewinn von TEUR 12.042 und damit ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 13.366 ausweisen. In Bezug auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen stellte der Rat in seiner Sitzung am 28.6.2016 gemäß 8 4 der Betriebssatzung in Verbindung mit 8 4 der Eigenbetriebsverordnung den Wirtschaftsplan der Bühnen für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 mit folgenden Eckdaten fest: Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 33 Wij. 16/17 | Wj. 16/17 . 16/17 | wi. 16/17 . 16/17 gesamt davon davon davon davon Oper Schauspiel Tanz Service TEUR Spielbetrieb der Bühnen Umsatzerlöse sonstige betr. Erträge (ohne Betriebskostenzuschuss Stadt ) Materialaufwendungen Personalaufwendungen sonstige betriebliche Aufwendungen geplantes Betriebsergebnis Erträge aus der Auflösung Sonderposten Invstitionszuschüsse planmäßige Abschreibungen geplantes Investitionsergebnis geplantes Finanzergebnis geplantes neutrales Ergebnis -432 -56.531 -21.381 -12.998 Umlage Spartenergebnis 0| _-13.593 -7.956) = Planergebnis Spielbetrieb Bühnen (vor BKZ) 56.531] -34.974 -20.954 -400 rieb Interimspielstätten Umsatzerlöse sonstige betr. Erträge (ohne Betriebskostenzuschuss Stadt ) Materialaufwendungen Personalaufwendungen Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen geplantes Betriebsergebnis geplantes Finanzergebnis -400 0 . 8 = Planergebnis Interimspielbetrieb Bühnen (vor BKZ B 7.799 Planergebnis Sanierungsmaßnahmen (vor BKZ id = Planergebnis Bühnen (vor BKZ) darauf Betriebskostenzuschuss Stadt Köln für Spielbetrieb darauf Betriebskostenzuschuss Stadt Köln für Übernahme Tariflohnsteigerung darauf Betriebskostenzuschuss Stadt Köln für Interimspielst. darauf Betriebskostenzuschuss Stadt Köln für Sanierungmaßn. = geplante Unterdeckung 2016/2017 Die für 2016/2017 kalkulierte Unterdeckung soll durch Mittelvorgriffe der beiden Sparten auf kom- mende Spielzeiten ausgeglichen werden. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 34 Auf der Grundlage der Auswertungen der Finanzbuchhaltung für das zwischenzeitlich abgeschlossene Wirtschaftsjahr 2016/2017 verläuft die wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen im Bereich des Spielbe- triebs im Vergleich zur internen Ergebnisplanung grundsätzlich positiv. Das für dieses Wirtschaftsjahr geplante Periodenergebnis (TEUR -748) wurde überschritten und liegt bei TEUR -109 (ohne Berück- sichtigung von Abgrenzungsbuchungen). Das vorläufige Betriebsergebnis liegt dabei um TEUR 511 bzw. 0,9 % über Plan, Investitionsergebnis, Finanzergebnis und neutrales Ergebnis liegen zusammen um TEUR 128 bzw. 13,1 % über den budgetierten Ansätzen. Gemäß dem vom Rat in seiner Sitzung vom 4.4.2017 für die Spielzeit 2017/2018 festgestellten Wirt- schaftsplans haben die Bühnen für dieses Jahr wie folgt geplant: wj. 17/18 | wj. 17/18 | wi. 17/18 | wj. 17/18 | wi. 17/18 gesamt davon davon davon davon Oper Schauspiel a ev Planergebnis Spielbetrieb vor Spartenumlage und Betriebskostenzuschuss Umlage Spartenergebnis = Planergebnis Spielbetrieb Bühnen vor Betriebskostenzuschuss -57.183| _ -35.804 -20.870 fe Planergebnis Interimspielstätten vor Spartenumlage und Betriebskostenzuschuss -9,836 -8.410 -3,266 1.840 Umlage Spartenergebnis 1.148 -1.840 = Planergebnis Interimspielstätten vor Betriebskostenzuschuss -9.856 -7.262 -2.594 FE = Planergebnis Sanierungsmaßnahmen vor Betriebskostenzusch. u" Er Er Er = Planergebnis Bühnen vor Betriebskostenzuschuss -400 -749 darauf Betriebskostenzuschuss Stadt Köln für Spielbetrieb darauf Betriebskostenzuschuss Stadt Köln für Übernahme Tariflohnsteigerung darauf Betriebskostenzuschuss Stadt Köln für Interimspielst. darauf Betriebskostenzuschuss Stadt Köln für Sanierungsmaßn. = Überschuss 2017/2018 Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 35 Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisplanungen sowie der verschobenen Wiedereröffnung der Bühnen am Offenbachplatz hängt die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen damit maßgeblich von den konkreten Ertragssituationen in der laufenden Spielzeit 2017/2018 und den Folgejahren sowie der weiteren Bezuschussung durch die Stadt in diesen Jahren ab. Bei einem unverändert hohen Anteil der Personalkosten am Gesamtkostenvolumen der Bühnen wird von einem Mittelbedarf in einer Größen- ordnung auszugehen sein, wie er sich in den Wirtschaftsplänen 2016/2017 und 2017/2018 der Bühnen für diese beiden Wirtschaftsjahre und die Folgejahre niedergeschlagen hat. Entscheidend für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen werden dabei folgende Faktoren sein: e Erfolgreiche Fortsetzung des neustrukturierten Bauablaufs im Rahmen des Sanierungsprojekts der Bühnen am Offenbachplatz und Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen in dem geplan- ten Zeitrahmen; e Fortsetzung der bereits realisierten langfristigen Finanzierungsvereinbarungen zu den Investi- tionen im Bereich der Sanierung im Rahmen der vom Rat erteilten Kreditermächtigungen; e ständige Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit der Bühnen unter Beachtung der Ermächti- gungen zur Kreditaufnahme; e vollständiger Ausgleich der für die Folgejahre aufgrund der verschobenen Wiedereröffnung der Bühnen anfallenden Zusatzkosten für den fortzusetzenden Interimspielbetrieb; e Klärung des neuen Standorts der Bühnenwerkstätten und zügige Realisierung eines ent- sprechenden Nutzungskonzepts; e finanzwirtschaftliche Deckung der geplanten Mittelvorgriffe durch kontrollierte Kostenein- sparungen der Sparten Oper und Schauspiel in den Folgespielzeiten. In Abstimmung mit dem Betriebsausschuss und der Kämmerei bemüht sich die Betriebsleitung im Zeit- punkt der Abfassung dieses Lageberichts unverändert um eine erfolgreiche Umsetzung dieser Punkte. Bühnen der Stadt Köln, Köln j Seite 36 2. Entwicklung des Sanierungsprojekts Offenbachplatz und des Interimspielbetriebs Generalsanierung Infolge der Notwendigkeit einer Sanierung der Gebäude am Offenbachplatz hatte der Rat der Stadt Köln am 1.3.2011 die Ergebnisse seiner diversen Prüfaufträge zur Kenntnis genommen und festge- stellt, dass die Variante 6.0 der Machbarkeitsstudie einschließlich Kinderoper sowie Sanierung der Opernterrassen mit Studiobühne mit geschätzten und zugleich limitierten Bruttogesamtbaukosten von 253 Mio, EUR die Planungsgrundlage bildet. Nachdem der Rat die Bühnen mit Beschluss vom 14.7.2011 bereits mit der Planung, Ausschreibung und Durchführung der sogenannten vorgezogenen Maßnahmen innerhalb des Projekts und der Genehmigungsplanung für die Hauptmaßnahme beauftragt hatte, erteilte er am 24.11.2011 den Bau- beschluss und beauftragte die Bühnen auf der Grundlage der Entwurfsplanung mit der Ausführung des Projekts „Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz“ einschließlich Kinderoper und Sanierung der Opernterrassen mit Kleinem Haus (Baubeschluss). Dabei sollten die limitierten Bruttobaukosten von EUR 253.000.000 für die Gesamtmaßnahme nicht überschritten werden. Aufgrund von gegenüber der Planung deutlich umfangreicheren statischen Ertüchtigungen und Beton- sanierungen, Problemen beim Spezialtiefbau, verlängerten Gerüststandzeiten, einer deutlichen Steige- rung des Baupreisindex sowie bereits eingeleiteter Beschleunigungsmaßnahmen, musste der Rat am 12.5.2015 zunächst zur Kenntnis nehmen, dass sich das Sanierungsprojekt am Offenbachplatz voraus- sichtlich um ca. 10 % auf rund 278 Mio. EUR (ohne Bauzeitzinsen) gegenüber dem ursprünglichen Baubeschluss verteuern würde. Der Rat bewilligte daraufhin die Sanierung in diesem verteuerten Umfang. Im Juli 2015 zeigte sich, dass eine Vielzahl an offenen Planungsthemen im Bereich der Haus- technik zu Störungen und Ausführungskollisionen führte, die auch die Fertigstellung der restlichen Pla- nungs- und Fachplanungsbereiche behinderten. Bei der Bauausführung der technischen Gewerke wurde sichtbar, dass insbesondere hinsichtlich der Koordination der Planungen zu den einzelnen Anla- gengruppen untereinander Mängel in Form von Schnittstellenkollisionen bestanden. Des Weiteren musste davon ausgegangen werden, dass die Defizite der Haustechnikplanung auch in die Werkstatt- und Montageplanung der ausführenden Unternehmen für den Bereich der Technischen Ausrüstung übertragen und in Teilen bereits mangelhaft ausgeführt worden waren, so dass ggf. Umbauten im Rohbau und der Abbruch neu gebauter Bereiche nötig werden könnten. Außerdem mussten Ab- weichungen der Bauausführung von der genehmigten Planung sowie der Ausführungsplanung festge- stellt werden. Daher mussten Bühnenleitung und Verwaltung am 23.7.2015 bekanntgeben, dass die Wiedereröffnung im November 2015 nicht stattfinden konnte. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 37 Am 10.9.2015 beschloss der Rat, dass die Bühnen zur Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit auf der Baustelle Verpflichtungen eingehen dürfen, die das genehmigte Budget auf 287,8 Mio. EUR erhöhten. Die Fertigstellung der Baumaßnahme sollte unter Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel zur Durchsetzung möglicher Schadensforderungen erfolgen. Die Bühnen Köln wurden außerdem ver- pflichtet, einen vorgelegten 11-Punkte-Plan detailliert auszuarbeiten, ggf. anzupassen und umzusetzen. Nachdem die u.a. mit der Errichtung der Schlüsselgewerke Strom und Kältetechnik beauftragte Imtech Deutschland GmbH & Co. KG Ende 2011 insolvent wurde und sich die Bühnen auch von dem zunächst beauftragten Fachplaner, der Deerns Deutschland GmbH getrennt hatten, wurden die Planungs- und Bauleitungsleistungen der Technischen Ausrüstung von dem TA-Planungsbüro INNIUS RR GmbH fort- geführt. In Ausführung des 11-Punkte-Plans wurde das gesamte Sanierungsprojekt neu strukturiert und es wurden auf Seiten des Bauherrn, der Projektleitung und der Projektsteuerung Verstärkungen eingesetzt. Zur Unterstützung des Projektmanagements wurden Sachverständige mit der Feststellung von Leistungsständen und der Qualitätsverfolgung und baubetrieblichen Unterstützung während der Bauzeit beauftragt. Vor diesem Hintergrund beschloss der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 15.3.2016 u.a. die Schaffung eines technischen Betriebsleiters als 4. Mitglied der Betriebsleitung der Bühnen. Der neue technische Betriebsleiter wurde zum 1.5.2016 angestellt und bestellt und hat die vollumfängliche Wahrnehmung der Bauherrenaufgabe (Planung, Steuerung und Kontrolle der Sanierungsmaßnahme) übernommen. Er legt seither in aussagefähigen Monatsberichten weiterführende, konkretisierende Aussagen zu Kosten und Terminen, zur Beauftragung der neuen Planer und Bauleiter und zu den Ergebnissen der anstehenden Vertragsverhandlungen mit allen Projektbeteiligten vor. Des Weiteren ist er zusammen mit dem Projektsteuerungsbüro mit einer Neuaufstellung der Planungs- und Objektüber- wachungsteams der Technischen Ausrüstung, der intensiven Mängelerfassung und Mängelbehebung sowie dem Aufbau eines Qualitätsmanagements befasst. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 38 Nachdem der Rat in der Sitzung vom 15.3.2016 die Aufstockung des Baubudgets auf zunächst EUR 347,8 Mio. zur Wiederherstellung eines geordneten Bauablaufs beschlossen hatte, behielt er sich vor, die Budgetfreigabe für künftig einzugehende Verpflichtungen im Rahmen etwa erforderlicher Steuerungsmaßnahmen aufzuheben (Rückholrecht). Mit Ratsbeschluss vom 17.11.2016 wurde das Budget nochmals auf EUR 404 Mio. aufgestockt. Der Rat nahm zur Kenntnis, dass sich die Geltendma- chung von Ansprüchen gegen Baubeteiligte insbesondere wegen mangelhafter Leistungen und Ver- zugs, die Inanspruchnahme der Baurisikoversicherung und die im Rahmen der Projektfinanzierung günstige Zinsentwicklung positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bühnen auswirken. Ansprüche gegen Baubeteiligte wegen mangelhafter Leistungen etc. sollen durchgesetzt und Nachbesserungsan- sprüche mit dem Ziel der Mängelbeseitigung realisiert werden. Die Sanierung ist möglich und machbar, erfordert aber eine umfassende Neuplanung der Haustechnik. Ein erheblicher Rückbau in diesem Bereich ist wahrscheinlich. So lässt sich die Projektprognose zusammenfassen, die die Bühnen am 3.7.2017 auf einer Pressekonferenz vorgestellt haben. Dabei wurde eine Schlüsselübergabe zu den dann fertiggestellten Gebäuden im 4. Quartal 2022 und Gesamt- kosten in Höhe von 545 Mio. Euro bzw. 570 Mio. Euro (einschließlich aller zu diesem Zeitpunkt bekannten Risiken) in Aussicht gestellt. Alle Daten werden nach Abschluss der Entwurfsplanung im ersten Quartal 2019 noch einmal präzisiert. Nach Abschluss dieser Prognose erfolgte der Übergang zur vertieften Grundlagenermittlung. Das Ergebnis dieser Zustandsfeststellungen und ein 3D-Laserscan von Opernhaus und Schauspielhaus, in dem alle verbauten Komponenten der Haustechnik genau dokumentiert sind, bilden seitdem das datentechnische Rückgrat der Neuplanung, die planmäßig mit der erweiterten Leistungsphase 3 am 7.12.2017 begann. Zum aktuellen Zeitpunkt stehen die überaus komplexen und aufwendigen Gespräche mit den vielen projektbeteiligten Firmen kurz vor dem Abschluss. Im Rahmen des Gegenforderungsmanagements analysieren die Bühnen zudem alle Bauschäden mit entsprechenden Gutachtern und prüfen, ob Scha- densersatz bei den entsprechenden Versicherungen geltend gemacht werden kann. Durch klar geregelte Abläufe wurden nachvollziehbare und überprüfbare Projektstrukturen etabliert. So gibt es ein entsprechendes Risikomanagement, ein Terminmanagement und ein Kostenmanagement, zu denen in regelmäßig stattfindenden Sitzungen Bericht erstattet wird. Auch die Entscheidungswege wurden Schritt für Schritt neu definiert und gestrafft. Auf der Grundlage dieser Strukturen erstellt der Projekt- steuerer jeden Monat den Monatsbericht, den die Bühnen im Ratsinformationssystem bzw. auf ihrer Website als Pressemitteilung veröffentlichen. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 39 Große Fortschritte lassen sich bei der Bühnentechnik feststellen. Nach aktuellem Stand erwarten die Bühnen, dass im Laufe des 4. Quartals 2018 95 % der Bühnentechnik aller vier Bühnen fertiggestellt sein werden. Sobald erreicht sein wird, dass mit der gegebenen Stromversorgung die neue Bühnen- technik betrieben werden kann, gilt es, die technischen Mannschaften aus Oper und Schauspiel mit den neuen Möglichkeiten vertraut zu machen und Kinderkrankheiten bzw. Mängel der Anlagen abzu- stellen. Damit werden für die spätere Phase der Inbetriebnahme Zeit und Sicherheit gewonnen. Auf positive Resonanz stießen die Eröffnung des neu gestalteten großen Offenbachplatzes, inklusive des restaurierten Brunnens im August 2016, sowie die provisorische Eröffnung des „Kleinen Hauses" in den ehemaligen Opernterrassen im September als „Außenspielstätte des Schauspiels", Interimspielstätten Nach der Beendigung des Interimspielbetriebs im Musical Dome im Juni 2015 musste auch für die Oper nach Verschiebung des Wiedereröffnung des Offenbachplatzes eine weitere Interimspielstätte gefun- den und eingerichtet werden. Nach umfangreichen Recherchen und Analysen der Betriebsleitung beschloss der Rat in der Sitzung des Hauptausschusses am 17.9.2015 die Nutzung und Herrichtung des Staatenhauses als Hauptspielstätte der Oper, beauftragte die Betriebsleitung der Bühnen mit der sukzessiven Einrichtung von drei Spielorten im Gebäude und ermächtigte sie, im Rahmen des vorge- legten Kostenplanes die entsprechenden Verträge abzuschließen und dem bisherigen Nutzungsberech- tigten eine pauschale Entschädigung vorbehaltlich einer weiteren wirtschaftlichen und rechtlichen Prü- fung zu erstatten. Für die Spielzeiten 2015/2016 und 2016/2017 wurde die Erhöhung des Betriebskostenzuschusses zur Finanzierung der Interimskosten auf insgesamt 18,1 Mio. EUR begrenzt. Auftretende Mehraufwendun- gen sollten von den Bühnen im Rahmen der Wirtschaftsplanung kompensiert werden, da eine weitere Erhöhung des Betriebskostenzuschusses ausgeschlossen wurde. Die Interimszeit der Oper im Staaten- haus sollte dabei zunächst so kurz wie möglich gehalten werden, maximal bis zum 31.8.2017. Am 15.11.2015 fand nach intensiven Umbau- und Renovierungsarbeiten die erste Premiere der Oper im Staatenhaus statt. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 40 Vor dem Hintergrund der veränderten Situation der Sanierung hat der Rat in seiner Sitzung am 28.6.2016 einer weiteren Verlängerung des Bühneninterims zunächst bis zum 31.8.2019 zugestimmt. Für das Depot ließ der Rat eine Mietvertragsverlängerung bis zum 31.12.2022 zu, für das Staatenhaus eine Anschlussnutzung seitens der Oper und Kinderoper für die Spielzeiten 2017/2018 und 2018/2019. Der Rat nahm darüber hinaus zur Kenntnis, dass der Anteil des weiteren Interimspielbetriebs am Betriebskostenzuschuss der Bühnen in den Spielzeiten 2017/2018 und 2018/2019 insgesamt EUR 16,45 Mio. beträgt. Für sog. Nachlaufkosten der längeren Anmietung des Depots und verschiedener übergreifender Bereiche über den 31.8.2019 hinaus wurde ein weiterer Zuschussbedarf von EUR 8,71 Mio, für die Jahre 2019 bis 2022 eingeplant. Für ggf. erforderliche Ausgleichszahlungen an den ursprünglich vorgesehenen und späteren Nutzer des Staatenhauses hat der Rat auf die Verfügbarkeit von Zuschussmitteln gemäß Beschluss vom 22.10.2015 verwiesen. Mit Vereinbarung vom 30.6.2016 wurde die Anmietung des Depots nunmehr bis zum 31.12.2022 mit zweimaliger Verlängerungsoption für jeweils zwei Jahre geregelt. Die angestrebte Absicht zur Verein- barung eines langfristigen Anschlussmietverhältnisses bleibt davon unberührt. Die verlängerte Nutzung des Staatenhauses als Interimspielstätte der Oper wurde durch Zustimmung des ursprünglich vorgese- henen und späteren Nutzers ebenfalls für Spielzeiten nach dem 31.8.2017 vereinbart. Werkstätten Die auf der Basis einer Machbarkeitsstudie mit geschätzten Gesamtkosten von 18,5 Mio. EUR zur Kon- kretisierung des Bauvorhabens auf dem WDR-Gelände in Bocklemünd notwendigen Planungsmittel in Höhe von 700.000 EUR wurden im April 2017 vom Rat der Stadt Köln nicht freigeben. Stattdessen wurden die Bühnen mit der Prüfung alternativer Standorte beauftragt, die entsprechenden Ergebnisse (22 Standorte) lagen den Gremien im September 2017 vor. Der Rat hat sich für keine der favorisierten Standortalternativen entschieden und am 19.12.2017 beschlossen, dass für den Neubau von Bühnen- werkstätten eine Markterkundung für ein Investorenmodell (Mietmodell) erfolgen soll. Dieser Beschluss befindet sich in der Umsetzung. Der Kooperationsvertrag mit dem WDR ruht, bis absehbar ist, wo die Bühnenwerkstätten künftig ange- siedelt werden. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 41 3. Investitionsplanung Im Rahmen der kurzfristigen Investitionsplanung waren für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 bzw. sind für das Wirtschaftsjahr 2017/2018 von den Bühnen folgende Investitionen vorgesehen: Wirtschaftsplan | Wirtschaftsplan 2016/2017 2017/2018 Technische Anlagen und Maschinen (Beleuchtung, Tonanlagen, Bühnentechnik) EDV-Software / Hardware Sanierung Offenbachplatz Die Finanzierung der Investitionsvorhaben soll in Höhe von jeweils TEUR 650 über Aufwandsgegen- werte aus planmäßigen Abschreibungen sowie in Höhe von TEUR 38.507 (Wirtschaftsjahr 2016/2017) bzw. TEUR 46.480 (Wirtschaftsjahr 2017/2018) über Kreditaufnahmen abgedeckt werden. 4. Sonstige Entwicklungen Im Rahmen des von den Bühnen gemäß 8 10 Abs. 1 EigVO NRW vorgehaltenen Risikofrüherkennungs- systems (RCM-System) liegt ein auf die speziellen Belange der Bühnen zugeschnittenes Handbuch zum Risiko-/Chancenmanagement vor, die Verantwortlichen und deren Aufgaben zur Erfassung und Kom- munikation der Risiken und Chancen sind bestimmt. Letztmals zum 31.12.2016 wurde eine nach exter- nen, leistungswirtschaftlichen, finanzwirtschaftlichen und internen Risiken differenzierte Risikoinventur mit qualitativer Bewertung durchgeführt und abgeschlossen. Für die einzelnen Risiken wurden - sofern möglich - Frühindikatoren sowie Maßnahmen zur Risikovermeidung oder -reduzierung definiert. Aktu- elle Werte, die es erlauben, Frühwarnsignale abzugeben, sind in den laufend erstellten Auswertungen enthalten, die den Risiken zugeordnet sind. Die Pflege des Risiko-/ Chancenmangementsystems sowie die Auswertung der Risikoinventur erfolgten mittels eines Excel-Tools. Die bereits laufend erzeugten Auswertungen, wie z.B. Produktionsberichte, Kostenstellenberichte, Finanz- und Liquiditätsberichte, können mit dem aktuellen Risikobericht zu einem zeitnahen, umfassenden Berichtswesen ausgebaut werden. Mit der Einrichtung eines solchen Informationssystems soll dann sichergestellt sein, dass mögliche Risiken und Chancen an die jeweiligen Entscheidungsträger der Bühnen rechtzeitig kommuni- ziert werden, um wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Fehlentwicklungen frühzeitig entgegenwirken zu können. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 42 Seit März 2014 liegt die vom Betriebsausschuss der Bühnen im Oktober 2012 beauftragte Wirtschaft- lichkeits- und Organisationsuntersuchung vor, die von der Unternehmensberatung actori aus München durchgeführt wurde. Konkret war die Unternehmensberatungsgesellschaft beauftragt, die Auswirkun- gen der Sanierung sowie verschiedene strukturelle Fragestellungen zu untersuchen. In der Sitzung am 3.4.2014 des Betriebsausschusses der Bühnen wurde eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Untersuchung vorgestellt und diskutiert. Durch die Verlängerung des Interims hat sich die Um- setzung der Ergebnisse der Organisationsuntersuchung verschoben. Allein durch den Zeitablauf und die damit verbundenen Änderungen aber auch durch die aktuelle konkrete Finanzierungsstruktur der Bühnen kann das Gutachten nicht mehr unverändert umgesetzt werden. Sobald im Zusammenhang mit der Sanierung des Bühnenensembles am Offenbachplatz ein neuer Wiedereröffnungstermin genannt werden kann, wird die Betriebsleitung empfehlen, eine Überarbeitung der Wirtschaftlichkeits- und Organisationsuntersuchung zu beschließen. In der Zwischenzeit wird in der Mittelfristigen Erfolgs- und Finanzplanung für die Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 eine Erhöhung des Budgets um jeweils EUR 2,5 Mio. EUR gemäß actori-Vorschlag berücksichtigt. Dieser Betrag soll konkretisiert werden, sobald das Ergebnis der überarbeiteten Studie vorliegt. Ansonsten waren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Wirtschaftsjahres 2015/2016, aber vor Verfassung dieses Lageberichts eingetreten sind, nicht zu verzeichnen. Köln, den 31. März 2018 Dr. Birgit Mey Intendantin der Oper In \ . Ua SING) b» We tefan Bachmann Borfid Streitberger Patrick Wasserbauer lant des Schauspiels Tegffnischer Betriebsleiter Geschäftsführender Direktor
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    Bühnen der Stadt Köln, Köln Jahresabschluss 2015/16 Anlage 3 Seite 1-2 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers DORNBACH D) Seite 1 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers An die Bühnen der Stadt Köln, Köln: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Ver- lustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bühnen der Stadt Köln, Köln, für das Wirtschaftsjahr vom 1. September 2015 bis 31. August 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen han- delsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vor- schriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchge- führten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbezie- hung der Buchführung und über den Lagebericht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach $ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grund- sätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prü- fung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht ver- mittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswir- ken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. DORNBACH D Seite 2 Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezo- genen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buch- führung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung sowie die Wür- digung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Er- kenntnisse entspricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beach- tung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Koblenz, 29. Juni 2018 ACH DORNBACH GMBH A RZ Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (®) ST x Steuerberatungsgesellschaft S / WIRTSCHAFTS- & E PRÜFUNGS- - \ GESELLSCHAFT INH Mlkkan N Bokelmann Dr. Müller Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer % 23 +
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    Bühnen der Stadt Köln, Köln Jahresabschluss 2015/16 Anlage 1 Seite 3 - 25 Anhang Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 3 JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 1. SEPTEMBER 2015 BIS 31. AUGUST 2016 ANHANG Der Jahresabschluss der Bühnen der Stadt Köln für das Wirtschaftsjahr 1.9.2015 — 31.8.2016 wurde nach den für Eigenbetriebe geltenden Bestimmungen der 88 21 - 24 der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) in der Fassung vom 16.11.2004, zuletzt geändert am 8.7.2016 mit Wirkung ab 16.7.2016, sowie in sinngemäßer Anwendung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften zum Jahresabschluss im Dritten Buch des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung von $ 263 HGB und der ergän- zenden Vorschriften der Betriebssatzung aufgestellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ord- nungsmäßiger Buchführung ein. I. _BILANZIERUNSILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unverän- derten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanz wurde nach teilweiser Verwen- dung des Jahresergebnisses (8 268 Abs. 1 HGB) aufgestellt. Im Jahresabschluss zum 31.8.2016 wurden die zum 1.9.2000 auf die Bühnen übertragenen Anlagegüter zu fortgeführten Zeitwerten und die in den Folgejahren angeschafften Anlagegüter zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Der Wertminderung wurde durch planmäßige lineare Abschreibungen Rechnung getragen, wobei die Nutzungsdauern bzw. Restnutzungsdauern auf der Grundlage einschlägiger Abschreibungstabellen geschätzt wurden. Die Nutzungsdauer der immateriellen Anlagegüter beträgt 2 bis 5 Jahre. Die Nutzungsdauer der Betriebsbauten und Grundstückseinrichtungen beträgt 4 bis 40 Jahre, der Maschinen und maschinellen Anlagen 1,67 bis 50 Jahre und der Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 20 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt, der im Jahr des Zugangs sowie in den vier folgenden Wirtschaftsjahren mit jeweils !/, gewinnmindernd aufgelöst wird. In die Her- stellungskosten der Anlagen im Bau werden die auf den Herstellungszeitraum entfallenden Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung verwendet wurde, einbezogen. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 4 Der unter den Sachanlagen ausgewiesene Bilanzposten „geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau“ enthält im Wesentlichen die zu Herstellungskosten bewerteten Baukosten einschließlich der aktivierten Bauzeitzinsen im Zusammenhang mit der Sanierung der Oper und des Schauspielhauses. Auch ein Teil- betrag der für das ursprünglich geplante Projekt (Sanierung der Oper und Neubau des Schauspielhauses) zuvor verauslagten Wettbewerbs- und Planungskosten ist mit seinen Herstellungskosten in dem Anlage- posten Anlagen im Bau enthalten. Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Einstandspreisen angesetzt. Die als unfer- tige Leistungen ausgewiesenen Schauspiel- und Musiktheaterproduktionen bzw. Neuinszenierungen, für die bereits Kosten vor dem Bilanzstichtag angefallen sind, wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Dabei wurden analog 8 255 Abs. 2 Satz 2 HGB die den Produktionen direkt zurechenbaren Sachkosten sowie Personalkosten für die Mitarbeiter der Produktionskostenstellen, die Gastkünstler, den Opernchor und das eigene Sängerensemble in die Herstellungskosten eingerechnet. In die Herstellungskosten wurden auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Abschreibungen des für die Produktionen eingesetzten Anlagevermögens einbezogen. Die zum 31.8.2016 ausgewiesenen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen Vermögensgegenständen wurden für erkennbare Einzelrisiken angemessene Wertberichtigun- gen aktivisch abgesetzt. Das Stammkapital wurde zu dem in der Betriebssatzung festgelegten Nennwert angesetzt. Der passive Sonderposten für Investitionszuschüsse bzw. zweckgebundene Spenden zur Beschaffung von Anlagevermögen wurde in Höhe des Betrages angesetzt, der den (ggf. anteiligen) Restwerten der bezu- schussten Anlagegüter entspricht. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 5 Gemäß einer Vereinbarung zwischen der Stadt Köln und den Bühnen haben die Bühnen für Beamte, die vor dem 1.9.2000 in den Ruhestand getreten sind, die nach dem Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) vorgesehenen Versorgungsleistungen vollständig zu übernehmen. Für Beamte, die am 1.9.2000 noch aktiv waren, werden die Bühnen mit Versorgungsleistungen entsprechend dem auf sie entfallenden Dienstzeitenanteil belastet. Für diese ungewissen Verbindlichkeiten wurden Pensionsrückstellungen gebil- det. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte gemäß 822 Abs. 3 EigVO NRW nach 8 36 Abs. 1 der Gemeindehaushaltsverordnung NRW (GemHVO NRW) zum Teilwert unter Zugrundelegung eines festen Rechnungszinsfußes von 5 % und unter Anwendung der neuen Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Erwartbare Änderungen der künftigen Personalkosten waren bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen nicht zu berücksichtigen. Die Wertansätze wurden durch versicherungsmathe- matische Gutachten belegt. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwen- digen Erfüllungsbetrags analog & 253 Abs. 1 HGB passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Rückstellungen für Dienstjubiläen und Altersteilzeitverpflichtungen) wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnitt- lichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der deutschen Bun- desbank monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Bei den langfristigen Rückstellungen für Beihilfeverpflichtungen erfolgte die Bewertung entsprechend der Bewertung der Pensionsrückstellungen zum Teilwert unter Zugrundelegung eines festen Rechnungszins- fußes von 5 % auf der Grundlage des durchschnittlichen Beihilfeaufwandes der letzten fünf Jahre. Alle Wertansätze der Beihilfe-, Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen wurden durch versicherungs- mathematische Gutachten belegt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 2015/2016 ist dem nachfol- genden Anlagennachweis zu entnehmen: Bühnen der Stadt Köln, Köln Posten des Anlagevermögens Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Sachanlagen Grundstücke mit Betriebsbauten Maschinen und maschinelle Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Posten des Anlagevermögens Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Sachanlagen Grundstücke mit Betriebsbauten Maschinen und maschinelle Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Posten des Anlagevermögens Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Sachanlagen Grundstücke mit Betriebsbauten Maschinen und maschinelle Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Seite 6 Anschaffungs- und Herstellungskosten | usoois: | zum | aan | 820 31.8.2015 * Zugang Abgang Umbuchung 31.8.2016 753.483,76 15.035,46 92.116,42 a 676.402,80 1.029.518,80 220.680.729,87 48.759.503,40 285.083.698,48| 50.409.484,99| 1.02051880|_—__0,00| 285.837.182,24|__50.424.520,45| 1.121.655,22] DD o,o0l 88.793,64 1.905,737,87 2.455.477,74 0,00] -4.450.009,25 264.990.224,02 334.463.664,67 335.140.067,47 Abschreibungen Stand 31.8.2015 * Zugang ‚Abgang Umbuchung 31.8.2016 | EUR | EUR | EUR | EUR | Eur | 648.556,76 51.859,46 92.116,42 I 608.299,80 16.377.340,22 2.930.909,06| 12.594.054,33 10.131.768,34 0,00 42.034.071,95 3.312.980,84| 1.029.053800] OD 0,00] 42.682.628,71| 3.364.840,30| 1.121.170022)] ___o0,ool Restbuchwerte 31.8.2015 Restbuchwerte 31.8.2016 Durch- schnittlicher Abschr.satz ? 10.131.768,34 44.317.998,99 44.926.298,79 Kennzahlen Durch- schnittlicher Restbuchwert ? | ER | EUR | % | 68.103,00 104.927,00) 25.967.112,00 3.146.845,00 6.173.253,00 E ‚961,5. 290.145.665,68| 243.049.626,53 290.213.768,68| 243.154.553,53 3 Bezüglich der Aussagekraft des Anlagennachweises ist darauf hinzuweisen, dass die am 1.9.2000 von der Stadt übernommenen Anlagegüter (mit Ausnahme der Grundstücke) mit ihren ursprünglichen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den bis zum 1.9.2000 aufgelaufenen Abschreibungen (unterstellter Zeitwert) in den Anlagennachweis aufgenommen wurden. 2 Zugang Abschreibungen x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.8.2016 3 Restbuchwerte am 31.8.2016 x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.8.2016 Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 7 Die Zugänge (einschließlich Umbuchungen) bei den immateriellen Vermögensgegenständen entfallen auf eine neue Software zur Berechnung von Stabwerken (TEUR 4) und eine neue Software zur Beleuchtungs- automatisierung (TEUR 11). Zugang und Umbuchungen bei den Maschinen und maschinellen Anlagen entfallen auf Gebäudeeinrichtungen in den Interimspielstätten Depot und Staatenhaus (TEUR 2.243) und im Orchesterprobezentrum in der Stolberger Straße (TEUR 55). Im Bereich der Betriebs- und Geschäfts- ausstattung bezieht sich der Zugang (einschließlich der Umbuchungen) ebenfalls auf Anschaffungen im Rahmen der eigenen Immobilien bzw. der angemieteten Interimspielstätten und entfällt auf folgende Anlagegruppe Beleuchtungsanlagen Tonanlagen sonstige Anlagen Werkstatteinrichtungen Fuhrpark Instrumente sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung Hardware Büromöbel Anlagegruppen: Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 8 Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau haben sich im Wirtschaftsjahr 2015/2016 wie folgt ent- Anschaffungs-/ außerplanm. Buchwert Umbuchung / Zugang Stand Herstellungs- Abschreibg. 1.9.2015 Abgang 31.8.2016 in Vorjahren kosten | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | geleistete Anzahlungen 1.003.588,00 ua 1.003.588,00 93.692,28 1.097.280,28 Anlagen im Bau wickelt: Sanierung Oper / Neubau Schauspielhaus (verworfene Variante) 10.361.268,34 10.131.768,34 229.500,00 0,00 0,00 229.500,00) Sanierung Oper / Schauspielhaus .312. 209.312.853,48| -2.446.766,94| 46.237.024,94| 253.103.111,48 Orchesterprobesaal -144.170,47 144.170,47 Werkstatt / Produktions- zentrum Oskar-Jäger-Str. 0,00 116.881,09 Umbau Depot -244.526,91 244.526,91 Umbau Staatenhaus 3.020,05 3.020,05] -1.614.544,93 1.611.524,88 Außenspielstätte Offenbachplatz 0,00 0,00 0,00 297.857,30 219.677.141,87| _10.131.768,34| 209.545.373,53| _-4.450.009,25| _48.665.811,12] 253.761.175,40 | 220.680.729,87| 10.131.768,34| 210.548.961,53] _-4.450.009,25] _48.759.503,40] _254.858.455,68 Modulerweiterung SAP-MM 0,00 0,00 0,00 0,00) 13.825,53 2. Bühnen der Stadt Köln, Köln Vorräte Der Aktivposten Vorräte setzt sich wie folgt zusammen: 3. Material für Produktionen Programmhefte, Plakate, Werbemittel Betriebsstoffe 310 42 23 Büromaterial 9 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.506 Angearbeitete Produktionen Schauspiel 1.486 Angearbeitete Produktionen Tanztheater 0 Unfertige Leistungen 2.992 3.376 Angearbeitete Produktionen Musiktheater Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen folgende Posten: Forderungen Abonnementkunden / Cardkunden Forderungen Vorverkaufsstellen übrige ./. Einzelwertberichtigungen Seite 9 Die Forderungen gegen die Stadt Köln enthalten zum einen die auf den 31.8.2016 fortgeschriebene Restforderung aus der Ausgliederung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zum 1.9.2000 (TEUR 4.376) einschließlich des Anspruchs auf Ausgleich der bis zum 1.9.2002 aufgelaufenen Verluste (TEUR 1.289). Die Stadt hat einen Ausgleich dieses Gesamtbetrages von TEUR 5.665 ohne Zinsverluste frühestens ab dem Haushaltsjahr 2011 zugesagt. Bis zur Aufstellung dieses Anhangs wurden insoweit noch keine Zah- lungen von der Stadt geleistet. Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 10 Des Weiteren umfasst der Bilanzposten laufende Verrechnungen zwischen den Bühnen und verschiede- nen städtischen Dienststellen. Restforderung aus der Ausgliederung zum 1.9.2000 Stand 1.9.2015 Tilgung 2015/2016 Stand 31.8.2016 5.665 laufende Forderungen gegen Kämmerei 2.494 Amt für Soziales und Senioren 2 2.496 abzüglich laufende Verbindlichkeiten gegenüber Personalamt Gebäudewirtschaft Amt für Informationsverarbeitung Berufsfeuerwehr Liegenschaftsamt Zentrale Dienste Bauaufsicht Rechnungsprüfungsamt Rechts- und Versicherungsamt anteiliger Landeszuschuss Vorschüsse/Arbeitgeberdarlehen sowie sonstige Forderungen gegen Mitarbeiter debitorische Kreditoren Forderungen Scheckkartenzahler Forderungen aus Projektzuschüssen Guthaben aus Nebenkostenabrechnungen gezahlte Kautionen übrige Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 11 4. Liquide Mittel Am Bilanzstichtag 31.8.2016 verfügten die Bühnen über folgende liquide Mittel: 31.8.2016 Hauptkasse im Umlauf befindliches Geld Handkasse Wechselgeld Sparkasse KölnBonn Konten mit Zins-/Saldenkompensation laufendes Konto 1 laufendes Konto 2 laufendes Konto 3 abzgl.: laufendes Ausgabenkonto Sanierung laufendes Ausgabenkonto Orchesterprobenzentrum sonstige Konten laufendes Konto 4 5. (Aktiver) Rechnungsabgrenzungsposten Folgende für das Wirtschaftsjahr 2016/2017 vorausbezahlte Aufwendungen wurden per 31.8.2016 als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt: 31.8.2016 Vorschuss Cäcilia Wolkenburg Abgaben, Gebühren, Beiträge Co-Produktionen Beamtenbezüge Mieten Erstattung Pensionslasten übrige Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 12 6. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals der Bühnen stellte sich im Wirtschaftsjahr 2015/2016 wie folgt dar: Saldovortrag Jahres- Zuführung Stand 31.08.2015 ergebnis Gewinn- 31.8.2016 2015/2016 rücklagen TEUR TEUR Vom Rat der Stadt Köln laut Satzung zur Verfügung ge- stelltes Stammkapital Gewinnrücklagen - andere Gewinnrücklagen - Bilanzgewinn Die Zuführung zu den zweckgebundenen Gewinnrücklagen wurde vom Rat der Stadt Köln in seiner Sit- zung am 14.11.2017 beschlossen. 7. Sonderposten Der Sonderposten für Investitionszuschüsse entwickelte sich im Wirtschaftsjahr 2015/2016 wie folgt: Saldovortrag Abgang | Auflösung 31.8.2015 | 2015/2016 | 2015/2016 | 2015/2016 | 31.8.2016 Sonderposten für Investitionszu- schüsse der Stadt Köln aus Übertragung des Anlage- vermögens zum 1.9.2000 24.396 0 1.078 23.318 für die Anschaffung von sonstigem Anlagevermögen 924 33 33 924 11 EEE Bee 14 Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 13 8. Rückstellungen Die Rückstellungen entwickelten sich im Wirtschaftsjahr 2015/2016 wie folgt: Inanspruch- Auf- / Ab- Stand nahme Auflösung Zuführung zinsung Stand 31.8.2015 | 2015/2016 | 2015/2016 | 2015/2016 | 2015/2016 | 31.8.2016 Pensionsrückstellungen Aktive 1.191 Ausgeschiedene 261 Versorgungsempfänger 3.074 Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Personalverpflichtungen Kosten Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses ausstehende Leistungs- abrechnungen Entschädigungen übrige Zum 31.8.2016 bestanden Pensionsverpflichtungen gegenüber 16 Aktiven, 11 Ausgeschiedenen und 15 Versorgungsempfängern. 9. Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten bzw. Besicherungen der Verbindlichkeiten zum 31.8.2016 ergeben sich aus folgender Übersicht: davon mit einer Restlaufzeit Gesamt- bis zu zwischen se | davon Bilanzposten betrag einemJahr 1und 5 se | besichert 5 Jahren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten] 175.761.941,25| 145.761.941,25 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten gegenüber Eigenbetrieben Sonstige Verbindlichkeiten 11.252.112,91| 11.252.112,91 987.083,10 987.083, 10 65.502.085,53 502.085,53| 3.513.513,51 253.503.222,79| 158.503.222,79| 6.888.513,51 sauna) 0.0 Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 14 Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umfassen — nach Saldierung der zins- und saldenkom- pensationsfähigen Bankverbindlichkeiten mit den Bankguthaben (vgl. Abschn. II.4) - Termingeldaufnah- men in Höhe von TEUR 139.650 (zu Zinssätzen von 0,90 % und Laufzeiten bis zum 20.9.2016 bzw. 30.9.2016), Tagesgelder in Höhe von TEUR 5.950, ein langfristiges Darlehen (TEUR 30.000) sowie Zins- verpflichtungen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 162. Das vereinbarte Darlehen bezieht sich auf die langfristigen Finanzierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Bühnensanierung. Es hat - bei drei tilgungsfreien Jahren - eine Laufzeit bis Mai 2039 bei einem Festzins in Höhe von 0,864 % p.a. über die gesamte Laufzeit. Die Kreditaufnahmen bewegen sich im Rahmen der Ermächtigung, die der Betriebslei- tung im Wirtschaftsplan 2015/2016 zur Kreditaufnahme im Rahmen der Sanierung erteilt wurde. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Bauleistungen im Zusammenhang mit der Sanierung. Strittige Leistungsverpflichtungen sind in Höhe von TEUR 627 in diesem Posten enthalten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Eigenbetrieben handelt es sich um Verbindlichkeiten aus laufender Verrechnung gegenüber dem Gürzenich-Orchester Köln. Die Sonstigen Verbindlichkeiten umfassen folgende Posten: Schuldscheindarlehen HUK-COBURG Krankenversicherung AG (30.6.2016) Schuldscheindarlehen ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. (30.6.2016) Schuldscheindarlehen HALLESCHE- Krankenversicherung AG (5.7.2016) 31.8.2016 noch nicht eingelöste Ticketgutscheine Verbindlichkeiten gegenüber Gagenkräften und Mitarbeitern Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern übrige davon aus Steuern davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 15 Die von dem ursprünglichen Darlehensgeber an verschiedene Versicherungen abgetretenen Schuld- scheindarlehen betreffen ebenfalls die langfristigen Finanzierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Bühnensanierung und weisen folgende Konditionen auf: Zinssatz | Zinsbindung | Tilgungs- Darlehensgeber .d. freiheit inJahren | in Jahren HUK-COBURG-Krankenversicherung AG ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. HALLESCHE Krankenversicherung a.G. Auch diese Kreditaufnahmen bewegen sich im Rahmen der Ermächtigung, die der Betriebsleitung im Wirtschaftsplan 2015/2016 zur Kreditaufnahme im Rahmen der Sanierung erteilt wurde. 10. (Passiver) Rechnungsabgrenzungsposten Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden folgende für bestimmte Zeiträume vorvereinnahmte Erträge abgegrenzt: 31.8.2016 Erträge aus Kartenverkäufen / Abonnements für die Spielzeit 2016/2017 ausgegebene und noch nicht eingelöste Umtauschscheine / Gutscheine Projektzuschüsse Bezirksregierung Köln für September bis Dezember 2016 Projektzuschüsse Bezirksregierung Arnsberg für September bis Dezember 2016 Landeszuschuss Anteil 9-12/2016 Zuwendung Kunststiftung NRW Sponsoringerträge für 2016/2017 (Gaffel) übrige Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 16 III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen: 2015/2016 TEUR TEUR TEUR Erlöse Kartenverkauf aus Eigenveranstaltungen Einzelverkauf Abonnements Theatercard Besucherorganisationen Gastspiele von auswärts auf Beteiligung Erlösberichtigungen Erlöse Kartenverkauf aus Fremdveran- staltungen, Gastspielen, Co-Produktionen sonstige Erlöse Spielbetrieb Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 17 Den Erlösen aus Kartenverkäufen im Rahmen von Eigenveranstaltungen liegen im Vergleich zum Vorjahr folgende Leistungsdaten zugrunde: 2015/2016 Veran- Erlöse | Veran- Besu- | Erlöse | Veran- Besu- Erlöse stal- cher stal- cher TEUR | tungen tungen TEUR Oper Staatenhaus Excelsior Kinderoper Kolumba Altes Pfandhaus Palladium Oberlandesgericht Köln Oper am Dom (mit Foyer) Trinitiatiskirche sonstige Spielstätten fer a oanwraana®ßoooo 2 -8 3 sl uns| 2506) Schauspiel Halle Kalk Depot 1 Depot 2 Grotte Halle Kalk (Neuerburgstraße) sonstige Spielstätten Tanz Staatenhaus +3 Depot 1 h +3 Depot 2 3 Oper am Dom Leverkusen Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 18 Die Kartenpreise für die Oper bzw. das Schauspiel fielen in 2015/2016 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt aus: | _ Dos | Vorjahr 1 Veränderung Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- a gruppe | gruppe | gruppe m. gruppe | gruppe En a ar gruppe u u u V u Bot II Fax Fa Fir eur an Fair aucL an as Er 12,00 12.00 12,00 em 12,00 T +0,00 Er u A Preis- | Preis- i Preis- | Preis- | Preis- Preis- | Preis- | Preis- anne er gruppe En er gruppe Sign gruppe | gruppe VII VI [ EUR | EUR | EUR | TEE 81,00) 93,00] 125,00 81,00] 93,00| 125,00 12,00| 15,00] 16,00 12,00| 15,00] 16,00 +0,00] +0,00| +0,00 Vorjahr Veränderung Preis- | Preis- ee — Preis- | Preis- | Preis- Preis- | Preis- | Preis- Dr er gruppe gruppe | gruppe | gruppe gruppe | gruppe | gruppe II I u II I u II Para an [ EUR | EUR | EUR | oe a oo in 2 Platzgruppe 5 ? 10, 2 1200 15, R 10,00| 12,00] 15,00 +0,00| +0,00] +0,00 1 Teuerste Platzgruppe ? Preiswerteste Platzgruppe Platzgruppe 1 * Platzgruppe 7 ? Platzgruppe 1 * Platzgruppe 7 ? Die zunächst für die Spielzeit 2015/2016 vorgesehene Erhöhung der Eintrittspreise um durchschnittlich 5% in der Oper bzw. 25 % im Schauspiel wurde infolge der nicht realisierten Wiedereröffnung am Offenbachplatz zurückgenommen. Der Gewinn- und Verlustrechnungsposten Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen erfasst die erfolgswirksame Veränderung des Bilanzpostens „Unfertige Leistungen“ zu den beiden Bilanzstichtagen. Im Rahmen des Postens Andere aktivierte Eigenleistungen werden die Kosten bühneneigener Mitarbeiter erfolgswirksam abgegrenzt, soweit diese auf Leistungen im Zusammenhang mit den Herstellungsmaß- nahmen der Sanierung entfallen. Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen folgende Posten: Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 19 | re TEUR Erträge Kartenverkäufe zur Weiterleitung an gemeinnützige Organisationen Erträge aus Verkauf / Verleih Dekorationen u.ä. Erträge Fremdleistungen Werkstätten Erträge aus Verkauf von Merchandising-Artikeln Mieterträge (Untervermietung Interimspielstätten) Mieterträge (sonstige) Zuschüsse, Kostenerstattungen, Spenden Betriebskostenzuschuss Stadt Köln laufender Zuschuss Vereinnahmung noch nicht verbrauchte Zuschussmittel Sanierung 2015/2016 Vereinnahmung noch nicht verbrauchte Zuschussmittel Sanierung 2014/2015 Wertausgleich Freikarten Sonderzuschuss Verlustausgleich Sonderzuschuss Tarifmehrkosten 2013/2014 Landeszuschuss NRW Personalkostenzuschüsse Investitionskostenzuschüsse sonstige Kosten- / Projektzuschüsse Kostenerstattungen Spenden Erträge aus Anlagenabgängen Erträge aus der Auflösung von Einzelwert- berichtigungen auf Forderungen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten nicht eingelöster Gutscheine sonstige Erträge Versicherungsentschädigungen Erträge abzugsfähige Vorsteuer übrige 78 EEE 7 Er 55 +23 13] +11.785 Im Zusammenhang mit dem Betriebskostenzuschuss 2015/2016 wurde den Bühnen die erfolgswirksame Vereinnahmung der bis zum 31.8.2016 noch nicht verbrauchten aber ausgezahlten Zuschussmittel zur Sanierung am Offenbachplatz in Höhe von TEUR 6.028 (aus 2015/2016) sowie TEUR 3.607 (aus 2014/2015) genehmigt. Dies erfolgte unter der Auflage, dass ein daraus resultierender Jahresüberschuss der Bühnen für 2015/2016 - unter Einschluss des Gewinnvortrags — in Höhe von mindestens TEUR 9.635 im Rahmen der vom Rat zu beschließenden Ergebnisverwendung einer zweckgebundenen Sanierungs- rücklage zugeführt werden soll. In den Folgejahren soll diese zweckgebundene Sanierungsrücklage zum Ausgleich der Abschreibungen und sonstigen Kosten im Zusammenhang mit den sanierungsbedingt vor- gezogenen Investitionen in Anspruch genommen werden. Bühnen der Stadt Köln, Köln Der Materialaufwand entfällt auf folgende Posten: EEE Tun aa ' Material für Bühnenproduktionen 2 — u pr Orchester- / Notenmaterial Hire adBare beste, BE Hilfs- und Betriebsstoffe 2.480 1.795| _+685 Betriebskostenerstattung an das Gürzenich-Orchester Köln bezogene Leistungen selbständiger Künstler Kosten Gastspiele / Co-Produktionen Tantiemen und GEMA-Gebühren Transportkosten Betriebskostenerstattung Berufsfeuerwehr übrige Aufwendungen für bezogene Leistungen Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen: Bezüge Angestellte, Lohnempfänger, Künstler Grundbezüge Beamte Gagen Gäste / Statisten Sonderzahlungen / Urlaubsgeld Veränderung Rückstellung Altersteilzeit sonstige tarifvertragliche bzw. vertragliche Bezüge ‚Abfindungen Löhne und Gehälter 32.144 29.721] +2.423 Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung Arbeitgeberanteile zur Zusatzversorgungs- kasse / Bayerischen Versorgungskammer Versorgungsbezüge Veränderung der Pensionsrückstellung Beihilfen Veränderung der Rückstellung für Beihilfen sonstige soziale Abgaben Soziale Abgaben und Aufwendungen für ul ul ze ee und für Unterstützung 8.928 8.161 +767 peispsıe 20161 veriehr [_veränderung | 2015/2016 TEUR davon für Altersversorgung 2.302 2.122 Seite 20 Die Zusammensetzung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermö- gens und Sachanlagen ist dem Anlagenachweis zu entnehmen (vgl. Abschnitt TL1.). Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 21 Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen folgende Posten: I Per Gebäudebewirtschaftung e . Abgangsverluste Anlagevermögen Zuführung zum Sonderposten mit Rücklagenanteil Forderungsverluste Verwaltungsaufwendungen Verwaltungskostenerstattungen Stadt Mieten (Interimspielstätten) Entschädigungen (Interimspielstätte Staatenhaus) sonstige Mieten und Pachten Personalnebenkosten Kostenbeteiligung Köln-Ticket (Umweltab- gabe, Veranstaltungsgebühr, Mietgebühr) Versicherungen Jahresabschluss / Abschlussprüfung städtische IT-Struktur EDV-Fremdleistungen Telekommunikation Finanzierung Sanierung übrige Verwaltungsaufwendungen Kosten Werbung, Öffentlichkeitsarbeit Spenden an gemeinnützige Organisationen aus Kartenverkäufen Kostenvorlagen Gürzenich-Orchester übrige 6 1 69 -8 I | 1200l 12207] +30nl Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten im Wesentlichen die Zinserträge aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen (TEUR 155) und aus Steuererstattungen (TEUR 1). Die Zinsen und ähn- liche Aufwendungen betreffen Zinsen für Kreditierungen auf den Girokonten sowie Termin- und Tage- geldkonten und sonstige kurzfristige Fremdmittel (TEUR 53) sowie den Aufzinsungsaufwand der langfris- tigen Personalrückstellungen (Pensionsrückstellungen TEUR 226, Rückstellungen für Dienstjubiläen TEUR 4, für Beihilfeverpflichtungen TEUR 136 sowie für Altersteilzeit TEUR 33). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie die sonstigen Steuern umfassen folgende Abgaben: 2015/2016 I — Pr Per Körperschaftsteuer / SoliZ sowie Gewerbesteuer laufendes Jahr 8 +0 Vorjahre 5 +11 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag TE nenne Me Umsatzsteuer Vorjahre 63 1 +62 | Sonstige teuem | ol sl +62] Sonstige Steuern Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 22 Im Rahmen der von den Bühnen für das Wirtschaftsjahr 2015/2016 gemäß 8 23 Abs. 2 EigVO NRW auf- gestellten Spartenrechnung verteilt sich das erwirtschaftete Jahresergebnis 2015/2016 der Bühnen auf die Sparten Oper, Schauspiel, Tanz und Service wie folgt: 1.9.2015- 31.8.2016 EUR EUR Sparte Sparte Sparte alle Oper Schauspiel Sparten . Umsatzerlöse 1.899.366,25 2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen . Andere aktivierte Eigenleistungen . Sonstige betriebliche Erträge 41.346.477,89 42.805.044,14 . Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.533.859,04 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.542.482,74 11.076.341,78 . Personalaufwand a) Löhne und Gehälter 13.529.987,81 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters- versorgung und für Unter- stützung 2.996.475,32| 2.151.709,18 16.526.463,13| 10.610.804,00 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 669.815,49 514.929,16 2.179.790,38 3.364.840,30 . Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.903.785,33| _2.901.001,54 H 5.746.656,58| _12.640.142,26 10.628.638,41 ‚351. B -9,315.489,76)| 9.666.380,63 . Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 154.517,00 N 749,01 156.426,01 , Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 405.505,59 405.505,59 3,31 0,00 de in | omausai | omzuad sansıos Geschäftstätigkeit 10.783.155,41 8.352.658,67 1.73 -9,720.246,34 9.417.301,05 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00 0,00) . Sonstige Steuern 0,00 0,00 0,00 Jahresüberschuss 10.783.155,41 8.352.658,67 1.733,31] -9.800.204,43 Umlage Sparte Servicebereich -6.181.968,95| -3.618.235,48 0,00 9.800.204,43 4.601.186,46| _4.734.423,19 1.733,31 000 . Gewinnvortrag aus dem Vorjahr . Einstellung in Gewinnrücklagen . Entnahmen aus Gewinnrücklagen 18, _Bilanzgewinn 12.042.494,23 Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 23 IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Organe Die Organe der Bühnen bestehen aus dem Betriebsausschuss und der Betriebsleitung. Die stimmberechtigten Mitglieder des Betriebsausschusses (gemäß 8 5 Abs. 1 der Betriebssatzung perso- nenidentisch mit dem Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln) setzten sich im Wirtschaftsjahr 2015/2016 wie folgt zusammen: Dr. Eva Bürgermeister, Stadtverordnete - Vorsitzende - Brigitta von Bülow, Stadtverordnete - 1. Stellvertreterin - Dr. Ralph Elster, Stadtverordneter - 2. Stellvertreter - Elfi Scho-Antwerpes, Stadtverordnete Katharina Welcker, Stadtverordnete Andreas Pöttgen, Stadtverordneter Thomas Welter, Stadtverordneter Berivan Aymaz, Stadtverordneter Gisela Stahlhofen, Stadtverordnete Dr. Ulrich Wackerhagen, Sachkundiger Bürger Peter Sörries, Sachkundiger Bürger Prof. Klaus Schäfer, Sachkundiger Bürger Karin Reinhardt, Sachkundige Bürgerin Die Betriebsleitung setzte sich im Wirtschaftsjahr 2015/2016 wie folgt zusammen: Patrick Wasserbauer Geschäftsführender Direktor Dr. Birgit Meyer Intendantin der Oper Stefan Bachmann Intendant des Schauspiels Bernd Streitberger Technischer Betriebsleiter (ab 1.5.2016) Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 24 Für die aktiven Mitglieder der Betriebsleitung wurden von den Bühnen im Wirtschaftsjahr 2015/2016 fol- gende Bezüge aufgewendet: Gehälter ‚Aktive Mitglieder der Betriebsleitung: Stefan Bachmann Dr. Birgit Meyer Patrick Wasserbauer Bernd Streitberger (ab 5/2016) Für Mitglieder des Betriebsausschusses wurden keine Bezüge aufgewendet. 2. Arbeitnehmer Die Anzahl der Beschäftigten der Bühnen im Wirtschaftsjahr 2015/2016 entwickelte sich wie folgt: Jahres durch- schnitt Mitarbeiter nach TVÖD 394,00 294,25 15,25 künstlerische Angestellte Beamte 703,50 15,75 os | 76 | ne2s Auszubildende HHE 15 15 15 15 Die Bühnen sind Mitglied der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) und der Bayerischen Versor- gungskammer Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen (BVK). Die Versorgungseinrichtungen haben die Aufgabe, den Arbeitnehmern ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterblie- benenversorgung zu gewähren. Die Umlage beträgt bei der ZVK 5,8% und bei der BVK 9,0 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts. Zum Aufbau einer Kapitaldeckung wird von der ZVK ab 2007 ein Zusatzbeitrag von 3,2 % erhoben. Die umlagepflichtigen Gehälter betrugen im Wirtschaftsjahr 2015/2016 rd. TEUR 28.021 (i.V. TEUR 26.614). Bühnen der Stadt Köln, Köln Seite 25 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Bühnen, die sich zum einen auf am Bilanzstichtag verein- barte Mietverpflichtungen beziehen, werden in den folgenden beiden Spielzeiten zu Liquiditätsabflüssen in Höhe von rd. TEUR 8.129 führen. Darin sind die Miet- und Nebenkostenaufwendungen im Zusammen- hang mit den Interimspielstätten in Höhe von TEUR 4.400 enthalten. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen vor allem aus dem Investitionsvorhaben Sanierung der Bühnen am Offenbach- platz in Höhe der am Bilanzstichtag vergebenen Aufträge. Für die Gesamtinvestitionen bis zur Fertigstel- lung des Projekts wurde bis zum Bilanzstichtag 31.8.2016 vom Rat der Stadt Köln ein Budget in Höhe von 404 Mio. EUR bewilligt. Es wird aber (Stand Juli 2017) davon ausgegangen, dass die Sanierung insgesamt (Baukosten inklusive Baunebenkosten) zwischen 545 und 570 Mio. EUR zuzüglich der Bauzeitzinsen kosten wird. Von diesen sind bis zum Stichtag im Bau befindliche Anlagen mit Herstellungskosten von rd. 253,1 Mio. EUR - vgl. Abschnitt II.1 - bilanziell erfasst. 4. Abschlussprüferhonorare Für die Abschlussprüfungsleistungen für das Wirtschaftsjahr 2015/2016 wurden Honorare in Höhe von TEUR 30,0 aufwandswirksam gebucht. Köln, den 31. März 2018 2? Wassubse Dr. Birgit Meyer Stefan Bachmann B Patrick Wasserbauer Intendantin der Oper ndant des Schauspiels T ischer Betriebsleiter Geschäftsführender Direktor

Beratungsverlauf

  1. 13.11.2018

    Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln

    TOP 3.3, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert empfohlen
  2. 19.11.2018

    Finanzausschuss

    TOP 12.27, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  3. 22.11.2018 zuletzt

    Rat

    TOP 10.13, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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