V/1184/2019
Aktualisierungen zum Kinder- und Jugendhilfereport des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zu Beginn des Jahres 2020 (Beratungsschwerpunkte, Organisation)
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage A
2233 Zeichen
Anlage A zur V/1184/2019 Kurzüberblick Die Vorlage informiert über wesentliche inhaltliche strukturelle Entwicklungen im Amt für Kinder, Jugendliche im abgelaufenen Jahr sowie über das Arbeitsprogramm des neuen Jahres als Er- gänzung zum jährlich erscheinenden Kinder- und Jugendhilfereport. Ziele/Teilziele/Zielerreichung In Verbindung mit den gerade abgeschlossenen Beratungen über den Haushaltsplan-Entwurf soll der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien die Möglichkeit einer Bewertung haben, ob die erforderlichen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit durch die Stadt Münster mit dem vorhandenen Ressourcenrahmen realisiert werden können. Des Weiteren werden folgende Ziele aus dem ISM-Prozess verfolgt: Wir werden einer der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungs- standorte in Europa Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi- ckeln: mit breitem Freizeit- und Sportangebot mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft Finanzierung Produktgruppe: PG 0601 bis 0605 Bezeichnung der PG Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja X Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja X Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja X Nein Bereits veranschlagt? Ja X Nein Mit der Berichtsvorlage sind keine finanziellen Auswirkungen verbunden. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig pflichtig X überwiegend pflichtig X überwiegend freiwillig X vollständig frei- willig Die dargestellten Inhalte des Produktbereichs 06 verteilen sich auf sämtliche Pflichtigkeitsgrade. Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Mit den beschriebenen Inhalten, insbesondere mit der Information über das Arbeitsprogramm, werden Beiträge zu den stadtweiten Querschnittsthemen Demographie, Gender, Migration, Inklu- sion sowie zu fachspezifischen Querschnittsthemen Kinderschutz und Prävention geleistet.
Berichtsvorlage
16106 Zeichen
V/1184/2019 V/1184/2019 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Aktualisierungen zum Kinder- und Jugendhilfereport des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien zu Beginn des Jahres 2020 (Beratungsschwerpunkte, Organisation) Beratungsfolge 29.01.2020 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht Bericht: Seit dem Jahr 2003 erstellt das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien einen jährlichen Kinder- und Jugendhilfereport, mit dem umfassend über die Leistungsdaten und Ressourcen der Kinder - und Ju- gendhilfe berichtet wird. Zu Beginn jedes Jahres werden für den Fachausschuss ergänzend aktuelle Hinweise zu wesentlichen inhaltlichen und strukturellen Veränderungen im abgelaufenen Jahr, zur aktuellen Stellensituation sowie zu den Arbeits - und Beratungsschwerpunkten des neuen Jahres g e- geben. 1. Wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen im abgelaufenen Jahr Die aktuellen Strukturen des Amtes sind in dem als Anlage beigefügten Organigramm dargestellt, das zeigt, welche Organisationseinheiten mit welchen Funktionen an der Bereitstellung der Leistungen des Amtes mitwirken (Aufbauorganisation). Folgende wesentliche inhaltliche und strukturelle Veränderungen haben sich im abgelaufenen Jahr 2019 ergeben: Zum Kindergartenjahr 2019/2020 wurde das bedarfsgerechte Angebot zur Kindertagesbetre u- ung mit dem weiteren Ausbau/Umbau von 163 u3 -Plätzen und 300 ü3-Plätzen in mehreren Ki n- dertageseinrichtungen sowie in Kindertagespflege weiterentwickelt. Damit stehen insgesamt 12.645 Betreuungsplätze für Kinder unter sechs Jahren zur Verfügung. Trotz des weiterhin zu verzeichnenden Anstiegs der Zahl von in Mün ster lebenden Kindern unter drei Jahren konnte im u3 -Bereich die Versorgungsquote deutlich auf aktuell 46,6 % nach 45,0 % im Vorjahr erhöht werden. Im ü3-Bereich beträgt sie nunmehr 104,3 % (Vorjahr: 104,7 %). Auch in Zukunft ist stadtweit mit einem stetig en Anstieg der Kinderzahlen zu rechnen. Der weitere Ausbau der Kindertagesbetreuung wird daher auch in den kommenden Jahren ein bestimmendes Thema bleiben. Dementsprechend konnten auch in 2019 weitere wichtige Beschlüsse zur bedarfsgerec h- ten Sicherung und Umsetzung der Rechtsansprüche für u3- und ü3-Kinder gefasst werden. Aktuell sind weitere 3.180 Plätze in konkreter Planung. Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 18.12.2019 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Hagel Telefon: 492-5102 HagelC@stadt-muenster.de - 2 - V/1184/2019 Die Betreuungsangebote an offenen Ganztagsschulen (OGS) wurden im Rahmen eines b e- darfsgerechten Ausbaus zum 01.08.2019 durch Einrichtung von 14 weiteren Gruppen ausgeweitet. Damit hat sich die Gesamtgruppenzahl von 218 auf jetzt 232 Gruppen erhöht, in denen derzeit 6.064 OGS-Kinder betreut werden (Offizielle Oktoberstatistik). Für das Schuljahr 2019/2020 wird somit eine Versorgungsquote von 63,7 % an Grund - und Förderschulen (Primarstufe) erreicht. Im Rahmen des Stellenplans 2019 wurden hierfür insgesamt 6,48 Stellen für Erzieher/ -innen (Gruppenleitungen) sowie 6,36 Stellen für Unterstützungskräfte neu eingerichtet. Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen 2014 wurde vom Rat beschlossen, den Anteil der freien Träger im Bereich OGS bis zum Jahr 2017 auf 25 % zu erhöhen. Die Umsetzung setzt voraus, dass es an vorhandenen OGS-Standorten zu Trägerwechseln kommt. Hierdurch würden sich auch Auswirkungen auf das vorzuhaltende städtische Personal ergeben. Mit der Vorlage V/0210/2019 wurde vom Rat der Stadt Münster beschlossen, die Trägerschaft für die Offene Ganztagsschule in der Grundschule Wolbeck -Nord, Grenkuhlenweg 21 dem Kinder - und Jugendhilfeträger Kreisel e.V. – Emsdetten zu übertragen. Die Trägerschaft begann mit dem Start der Grundschule Wolbeck-Nord zum Schuljahr 2019/2020 am 01.08.2019. Der Anteil der Be- treuungsangebote an OGS-Schulen, die sich in freier Trägerschaft befinden, b eträgt damit aktuell 19,57 %. Mit dem gemeinsamen Antrag der CDU -Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Gr ü- nen/GAL „Trägervielfalt an Offenen Ganztagsgrundschulen“ vom 02.09.2019 (A-R/0059/2019) wurde die Verwaltung beauftragt, bis Anfang 2020 (1. Qua rtal) die Chancen und die Risiken eines Trägerwechsels darzustellen und dabei die Perspektiven unterschiedlicher Akteure z.B. Schulleitungen, Fachkräften, Perso- nalrat, Schulpflegschaften etc. einzubeziehen, bis zum Schuljahr 2020/2021, weitere Trägerschaften für die Offenen Ganztagsschulen vom öf- fentlichen auf freie Träger der Jugendhilfe zu übertragen, sodass Trägervielfalt hergestellt we r- den kann, das Subsidiaritätsprinzip zum Tragen kommt (§ 4 Abs. 2 SGB VIII) und dadurch der städtische Personalhaushalt mittel- und langfristig entlastet wird und die Stadt Münster in Bezug auf die OGS -Trägerschaft im interkommunalen Vergleich zu veror- ten. Entsprechend der zeitlichen und inhaltlichen Eckpunkte wird die Verwaltung den politischen Gr e- mien im 1. Quartal 2020 ein zwischen dem Personal- und Organisationsamt und dem Amt für Ki n- der, Jugendliche und Familien abgestimmtes Grundlagenpapier vorlegen. Auf der Grundlage des gemeinsamen Antrags der CDU -Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL „Qualitätsoffensive: Die gute (offene) Ganztagsschule“ wurde zum Stellenplan 2019 beschlossen, auch die Koordinationskräfte an OGS -Schulen mit vier Gruppen freizustellen . Dementsprechend wurden daher zur Umsetzung des Antrags 4,32 Stellen für Erzieher/ -innen (Gruppenleitungen) an acht Schulen eingerichtet. Um die Randzeiten an Grundschulen weiter auszubauen, wurden die hierfür zur Verfügung st e- henden Finanzmittel im Haushaltsplan 2019 auf 160.000 Euro erhöht. Mit dem Ziel der Erweiterung der bestehenden Kooperationsvereinbarungen mit freien Trägern um eine Pauschale für (krankheitsbedingte) Abwesenheitsvertretungen im OGS-Bereich wurden im Haushaltsplan 2019 zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 94.300 Euro eing estellt. Für die Folg e- jahre sind jährliche Kostensteigerungen für den weiteren Ausbau sowie Tariferhöhungen berüc k- sichtigt. Als Ergebnis einer durch das Personal - und Organisationsamt durchgeführten Stellenwertüberprü- fung hat sich die Eingruppierung der Koordinationskräfte in der OGS geändert. So rechtfert i- gen die wahrzunehmenden Aufgaben eine Eingruppierung nach Vergütungsgruppe S12 BT, Ziff. XXIV (SuE) TVöD. Vorgesehen ist, die Stellenwerte der betreffenden Arbeitsplätze zum Stelle n- - 3 - V/1184/2019 plan 2020 anzupassen. Die freien Träger erhalten seit dem Schuljahr 2019/2020 für die Koordina- tionskräfte eine analoge Anhebung der Personalkostenzuschüsse. Im Rahmen der von der Politik mit der Vorlage V/0569/2015 beschlossenen Reduzierung der Zahl der Niedrig-teilzeitbeschäftigten Mitarbeiter/-innen (NTK) und Umwandlung in sozialversi- cherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse wurden in den Stadtteileinrichtungen Lorenz Süd und Fachwerk Gievenbeck in den Aufgabenbereichen „Infobüro/Verwaltung“ (Lorenz Süd) sowie „Café“ und „Verwaltung“ (Fachwerk Gievenbeck) NTK -Stellen zunächst überplanmäßig in Stelle n- anteile für hauptamtliches Personal umgewandelt. Eine Anmeldung zur Verstetigung dieser Anteile soll zum Stellenplan 2021 erfolgen. Zur Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes und des Ausführungsgesetzes für NRW sind den Kommunen neue Aufgaben im Zusammenhang mit der Gewährung von Leistungen der Eingliederungshilfe übertragen worden. Bisher wurde diese Aufgabe in der Fachstelle „Bezirk s- übergreifende Fachdienste“ des Kommunalen Sozialdienstes mit Blick auf die Zusammenführung dieser Aufgaben im SGB VIII wahrgenommen. Dieses schloss auch die Planung der eigentlich in der Zuständigkeit des Amtes 50 liegenden Hilfen für körperlich oder mehrfach behinderte Kinder mit ein. Diese Zusammenführung wird durch den Gesetzgeber in absehbarer Zeit nicht erfolgen. Aus diesem Grund wurde im Einvernehmen zwischen den Ämtern 50 und 51 die zum Stellenplan 2016 eingerichtete Vollzeitstelle zum 01.03.2019 zum Amt 50 verlag ert und dort in der Fachstelle 50.35 „Soziale Dienste für Pflegebedürftige und ältere Menschen" verortet. Aktuell besteht für die Stadt Münster eine Aufnahmeverpflichtung von rund 123 unbegleiteten minderjährigen Ausländern (umA) . Im V ergleich zum Stand November 2018 (165) ist die Zahl damit weiter gesunken. Der Einsatz der erforderlichen Personalressourcen (in den Bereichen „B e- treuung, vorläufige Inobhutnahme“, „Bezirkssozialarbeit“, „Vormundschaften“, „Adoptions - und Pflegekinderdienst“ und „wirtschaftliche Jugendhilfe“) wurde im Rahmen der Beratungen zum Stel- lenplan 2019 befristet bis zum 31.12.2022 verlängert. Zur Situation unbegleiteter minderjähriger Ausländer (umA) in Münster wird der Ausschuss für Kin- der, Jugendliche und Familien durch die Verwaltung weiterhin regelmäßig informiert. Aufgrund stetig gestiegener Antragszahlen wurde die Elterngeldstelle zu Jahresbeginn um eine weitere 0,94 Stelle zunächst überplanmäßig verstärkt. Grundsätzlich regelt das Land NRW mit e i- ner Verordnung den Belastungs ausgleich für die Kommunen für den Aufgabenbereich Bundese l- terngeld – und Elternzeitgesetz (BEEG). Mit VO vom 10.01.2017 ist für die Stadt Münster auf der Basis von 4.184 Anträgen im Mittel der Jahre 2013 -2015 ein Personalbedarf von 5,04 Stellen a n- erkannt worden. Planmäßig abgesichert sind davon bisher 4,10 Stellen. Die Antragszahlen sind in Münster weiter steigend. Grund hierfür ist die Geburtenrate und der Anteil der Väter, die einen E l- terngeldantrag stellen. In 2016 wurden 4.472 Anträge, in 2017 4.609 An träge und in 2018 4.659 Anträge verzeichnet. Die Evaluation des Landes NRW erfolgt alle drei Jahre. Vorgesehen ist, die 0,94 Stelle über den Stellenplan 2020 dauerhaft abzusichern. 2. Aktuelle Stellensituation Die Zahl der Stellen im gesamten Stellenplan der Stadt Münster ist im Jahr 2019 um 6,53 % auf nu n- mehr 5.126,92 gestiegen. Damit hat sich der seit 2010 bestehende Trend nicht nur fortgesetzt, so n- dern in 2019 noch einmal deutlich beschleunigt. Die Entwicklung der Anzahl der Stellen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien hat diesen Anstieg im Betrachtungszeitraum dabei erstmals seit langer Zeit deutlich weniger beeinflusst. So entfielen in 2019 6,63 % aller Stellenvermehrungen auf den Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Die Anzahl der Planstellen im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Produktbereich 06) ist in 2019 insgesamt auf nunmehr 978,48 ange- stiegen. Dieses entspricht einem Zuwachs von 2,12 % gegenüber 2018. Der Anteil der Stellen im Bereich der Kinder, Jugend - und Famil ienhilfe an den Gesamtstellen der Stadt beträgt insgesamt 19,09 % und ist damit erstmals seit 2006 gesunken. Die Entwicklung im Zeitverlauf zeigt die nachfo l- gende Grafik: - 4 - V/1184/2019 Eine detaillierte Darstellung a) der sich auf der Basis der einschlägigen Beschlüsse des Rates und seiner Gremien zum Stellenplan 2019 ergebenden dauerhaften Stellenzuwächse sowie b) der aktue l- len Personalsituation im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien erfolgt im Rahmen des Kinder- und Jugendhilfereports 2019. 3. Arbeits- und Beratungsschwerpunkte des neuen Jahres Die Verwaltung hat das folgende Beratungsprogramm für den Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien auf Grund von Beschlüssen der Gremien des Rates und orientiert am internen Arbeitspr o- gramm sowie den geplanten fachlichen Schwerpunkten für das neue Jahr zusammengestellt. Zu den unten aufgeführten Themen sollen Berichts - oder Beschlussvorlagen erarbeitet und dem Ausschuss zur Beratung bzw. zur Entscheidung vorgelegt werden. Übergreifende Aufgabenbereiche Frühe Hilfen / Prävention: Landes-Modellvorhaben „Kommunale Präventionsketten“ Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen Vorbereitung und Durchführung der Präventionskonferenz 2020 Konzeptentwicklung für die Familienkonferenz Projekte „Maßnahmenprogramm einer kind- und jugendbezogenen Armutsprävention“ Übergreifend: Jährliche Berichte des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien: - Kinder- und Jugendhilfereport des Amtes, - 5 - V/1184/2019 - Aktualisierungen zum Kinder- und Jugendhilfereport zu Beginn des Jahres, - Kindertagesbetreuungsbericht, - vertiefende Berichte der Einrichtungen u. a. OGS-Bildungsbericht Bedarfs- und Infrastrukturplanungen für alle Bereiche Digitalisierung der Verwaltung Neukonstituierung des Jugendhilfeausschusses aufgrund der Kommunalwahl 2020 Neuwahl der Sprecher/-innen der Arbeitsgemeinschaften nach § 78 SGB VIII Qualitätsentwicklung nach § 79a SGB VIII Tagesbetreuung für Kinder Rechtsanspruchssicherung für u3- und ü3-Kinder mit den dazugehörigen Aufgaben Aufbau neuer Großtagespflegestellen mit selbstständigen und angestellten Tagespflegepers o- nen Ausbau Betriebliche Kindertagespflege Konversion - Umsetzung der erforderlichen Planung - u. a. Errichtungsbeschlüsse und Träger- vergaben Umsetzung des novellierten Kinderbildungsgesetzes Qualitätsentwicklung nach § 79 SGB VIII - Kindertagesbetreuung Abfederung des drohenden Fachkräftemangels in Kindertageseinrichtungen, Ursachenanalyse und Erstellung eines Katalogs potentieller Maßnahmen (im Rahmen von § 79 SGB VIII) Weiterentwicklung des web -basierten Aufnahmeverfahrens (Kita -Navigator/Priorisierung) zum Kindergartenjahr 2021/2022 ff. Weiterentwicklung der flexiblen Kindertagesbetreuung gemäß KiBiz Kinder- und Jugendarbeit, Offener Ganztag, Jugendsozialarbeit Erarbeitung/Erstellung des neuen Kinder- und Jugendförderplans 2020-2024 Aktualisierung der Leistungsvereinbarungen „Finanzteil“ mit den Trägern der freien Jugendhilfe Aktualisierung der Kooperationsvereinbarungen mit den freien OGS-Trägern entsprechend den letzten politischen Beschlüssen Überarbeitung der Richtlinien des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Mün s- ter zur Förderung der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit freier Träger Ausbau der Trägerschaft freier Träger in der OGS Fortführung: Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung - weitere Teilprojekte Entwicklung von Schlüsselprozessen im Rahmen des Wirksamkeitsdialoges Jugendberufsagentur Familienförderung, Familien- und Erziehungshilfen Überarbeitung der Qualitätsstandards im KSD im Zusammenhang mit dem amtsweiten Quali- tätsentwicklungsprozesses im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien mit stationären Tr ä- gern der HzE (§ 79a SGB VIII) Fortführung der § 35a SGB VIII-Konzeptentwicklung im Hinblick auf Veränderungen zum Stich- tag 01.01.2020 Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in die Praxis Revision Kinderschutzverfahren Haus des Jugendrechts - Fortführung der Konzeptentwicklung / Umsetzung des Ratsbeschlus- ses Darüber hinaus wurden im Rahmen des Jahrestreffens mit den Sprecher/ -innen sowie den G e- schäftsführungen der Arbeitsgemeinschaften nach § 78 SGB VIII am 22.11.2019 die folgenden drei Themen als gemeinsame, übergreifende Arbeitsfelder für das Jahr 2020 festgelegt: - 6 - V/1184/2019 Thema 1 Digitalisierung von Angeboten und Leistungen („Onlinezugangsgesetz – OZG“) Thema 2 Qualitätsentwicklung nach § 79a SGB VIII Thema 3 Fachkräfteentwicklung in allen Bereichen der Jugendhilfe (Kita, OGS etc.) 4. Ausblick Mit dem Kinder- und Jugendhilfereport wird ein Berichtswesen fortgeführt, das systematisch Grundin- formationen über zahlreiche Leistungen, Ziele, Ressourcenverbräuche und Kennzahlen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien liefert. Die aktuelle Vorlage informiert nunmehr über einige wichtige Neuerungen (update). Das Erscheinen des neuen Kinder- und Jugendhilfereports ist für Frühsommer 2020 geplant. Seine Beratung im Aus- schuss folgt - wie in den vergangenen Jahren - in der ersten Sitzung nach den Sommerferien. In Vertretung Gez. Thomas Paal Stadtdirektor Anlage: Organigramm des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien
Amt_51_Organigramm_2019_12_01_Übersicht
4817 Zeichen
Organisation des Jugendamtes Die Aufgaben des Jugendamtes werden durch den Jugendhilfeausschuss (politischer Teil) und durch die Verwaltung des Jugendamtes (Verwaltungsteil) wahrgenommen (§ 70 SGB VIII). Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Münster führt die Bezeichnung "Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien", die Verwaltung des Jugendamtes führt die Bezeichnung "Amt für Kinder, Jugendliche und Familien". 15 Mitglieder (mit Stimmrecht) 25 beratende Mitglieder (ohne Stimmrecht) Amtsleiterin 5 Abteilungen 29 Kindertageseinrichtungen 9 Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien (§ 71 SGB VIII) Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (§ 70 Absatz 2 SGB VIII) Arbeitsgemeinschaften (als Kooperationsgremium - § 78 KJHG) AG 1: Mädchen und Jungen / Gender AG 2: Kinder- und Jugendarbeit AG 3: Jugendsozialarbeit AG 4: Familienförderung AG 5: Kindertagesbetreuung AG 6: Erziehungshilfen Vertreter des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien Vertreter anerkannter Träger der freien Jugendhilfe Vertreter der Träger geförderter Maßnahmen Abteilung 51.4 Familien- und Erziehungshilfen Leitung: Heiner Vogt (Karin Weinlich) Amtsleiterin Sabine Trockel (Stellvertretung: Bernhard Paschert, Heiner Vogt) Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (Amt 51) Sekretariat Petra Karger Abteilung 51.2 Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Leitung: Bernhard Paschert (Georg Piepel) Abteilung 51.1 Tagesbetreuung für Kinder Leitung: Sibylle Kratz-Trutti (Monika Reuter-Humpohl, Oliver Heintze) Fachstelle Städtische Tages- einrichtungen für Kinder Leitung: Monika Reuter-Humpohl, Oliver Heintze Fachstelle Finanzierung und Förderung von Kindertageseinrichtungen Leitung: Oliver Braun Fachstelle Elternbeiträge und wirtschaftliche Hilfen Leitung: Silvia Siewert Fachstelle Beratungsstelle für Kindertagespflege Leitung: Oliver Heintze, Tanja Boye Fachstelle Jugendhilfe an weiterführenden Schulen Leitung: Heike Nees Fachstelle OGS Leitung: Karin Schild Fachstelle Kinderpädagogik/ ABI/ Kindertreff Leitung: Andreas Garske Telefon 0251 / 492 5101 Telefax 0251 / 492 7730 e-mail: jugendamt@stadt-muenster.de internet: www.stadt-muenster.de/jugendamt 29 Städtische Kinder- tageseinrichtungen Fachstelle Jugendinformations- und -bildungs- zentrum - Jib Leitung: Michael Geringhoff Jugendhilfeplanung Birgit Herdes, Nadja Rengshausen, May Britta Paarmann Finanzmanagement und -controlling, Ausschuss- angelegenheiten 1. SB: Heike Dierks Team Verwaltung 1. SB: Jochen Detering Fachstelle Kinder- und Jugendeinrichtung WUDDI/ FEEZ Leitung: Dieter Schmitz Fachstelle Stadtteilhaus Fachwerk Gievenbeck / La Vie Leitung: Alfons Egbert Fachstelle Drogenhilfe/ Streetwork Leitung: Georg Piepel Fachstelle Wirtschaftl. Jugendhilfe, Elterngeld Leitung: Manfred Julitz Fachstelle Beistandschaften, Unterhaltsvorschussstelle Leitung: Ralf Neuhaus Geschäftsstelle Örtliche Kommission nach §§ 78a ff. SGB VIII, Heimaufsicht Karin Weinlich, Ruth Fernkorn Stabstelle Planung von Kindertageseinrichtungen und konzeptionelle Grund- satzangelegenheiten 1. SB: Manuela Eschert Abteilung 51.5 Controlling und zentraler Service Leitung: Chris Hagel (Heike Dierks) IuK- und Gebäudemanagement, zentrale Verwaltung, Beschaffungen Informations- und Bürgerservice, Familienbüro Fachstelle Stadtteilhaus Lorenz-Süd / 37° Leitung: Berthold Götte Fachstelle Jugendhilfe in der Primarstufe Leitung: Edgar Brey Fachcontrolling Nadja Rengshausen Sven Werk Zentrale Trägerförderung Jörg Dartmann Abteilung 51.3 Kommunaler Sozialdienst (KSD) Leitung: Benedikt Lütke Glanemann (Heike Fernholz) KSD-Bezirk West Leitung: Heike Fernholz KSD-Bezirk Nord Leitung: Hans Tillack KSD-Bezirk Ost/Südost Leitung: Matthias Gehlmann KSD-Bezirk Hiltrup Leitung: Ralf Geller Bezirksüber- greifende Fachdienste Leitung: Hermann Sandknop Adoptiv- und Pflegekinder Annette Tenhumberg Heimfachdienst Felizitas Gola Vormund- schaften / Pflegschaften Frank Museler Koordination JGH Bernhard Gleitz Eingliederungs- hilfen Reinhold Kauling KSD-Bezirk Mitte Leitung: Jutta Echelmeyer Kinderschutz Sandra Krome Betreuung des Offenen Ganztags an 46 Schulen Stand: 01.12.2019 Koordination Arbeits- und Gesundheitsschutz, Datenschutzkoordination Iris Bäumker Personalverwaltung 1. SB: Stefanie Mentrup Bildungsplanung/ -steuerung Silke Thesing Team Kinder- und Jugendförderung 1. SB: Maike Talhoff Betreuung unbegleitete minderjährige Flüchtlinge* Alexander Milic *Projektstellen/ üp-Stellen Fachstelle Prävention und Frühe Hilfen, Netzwerkkoordination, Familienbesuche, Schwangerschafts- beratung Leitung: Brigitte Berghoff
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Grenkuhlenweg 21
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/1184/2019
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 05.12.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37