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AN/1683/2022

72 Stunden ohne Strom -

Die PARTEI Anfrage nach § 4 22.09.2022

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Nächste Beratung: Gesundheitsausschuss, Sitzung am 27.09.2022, TOP 3.4

Die FRAKTION Anfrage nach § 4

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Die FRAKTION Anfrage nach § 4

3007 Zeichen

Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 22.09.2022 
 
AN/1683/2022 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Gesundheitsausschuss 27.09.2022 
 
72 Stunden ohne Strom - kein Problem 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,  
 
wir bitten Sie die folgende Anfrage auf die Tagesordnung des nächsten Gesundheitsausschusses zu 
setzen.  
 
Im Zuge der Berichte um die Sicherheit der Gas- und Stromversorgung entstehen vermehrt Unsicherhei-
ten bei Kölnerinnen und Kölnern.  
 
Der Kölner Express berichtet im Artikel vom 18.09.22 „Blackout-Szenario in Köln: Satt werden im Kata-
strophenfall“ das sich die Köln laut Stadtdirektorin „auf Stromausfälle von bis zu 72 Stunden“ vorbereite.  
https://www.express.de/koeln/blackout-szenario-in-koeln-wie-koche-ich-ohne-strom-109543 
 
In der Folge wird im Artikel das Notfallkochbuch des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz rund um das 
Thema Kochen ohne Strom vorgestellt. Eine THW-Projektleiterin gibt bei Vorstellung des Buches prakti-
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
Herrn Ausschussvorsitzenden  
Dr. Ralf Unna 
 
 
Fraktion Die FRAKTION 
Michael Hock 
Birgit Dickas  
Walter Wortmann  
Karina Syndicus 
Unter Goldschmied 6  
50667 Köln 
Tel.:+49 (221) 221 – 35606  
E-Mail: michael.hock@stadt -koeln.de 
E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt -koeln.de 
E-Mail: walter.Wortmann@stadt -koeln.de 
E-Mail: karina.syndicus@stadt -koeln.de

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sche Beispiel. Sie zeigt z.B. wie eins ohne Herd mittels eines Campinggaskochers Brot backen kann. Es 
werden dauerhaft haltbare Lebensmittel wie Zwiebeln, Mandeln, vakuumierte Maronen und Konserven 
empfohlen, weil Frisches vergammelt, wenn der Kühlschrank nicht funktioniert. Auch über die (liebevol-
le) Herstellung eines Pfannkuchens - mit Mineralwasser- wird berichtet. Im Artikel heißt es: „Denn ohne 
Strom bleibt auch die gewohnte Wasserversorgung aus“. 
 
Unseres Eindrucks nach lässt der Artikel die Leser:innen etwas ratlos zurück. Was an Katastrophenvor-
bereitung von privat ist wirklich sinnvoll? Welche Versorgungssicherheiten werden seitens der Stadt ge-
währleistet? 
 
Vor diesem Hintergrund stellen wir folgende Fragen:  
 
1. Wie ist die Stadt Köln auf Ausfälle der Stromversorgung vorbereitet? 
2. In welchen Zusammenhängen sind hierdurch Ausfälle der gewöhnlichen Trinkwasserversorgung 
denkbar und durch welche Maßnahmen wird eine Notversorgung dennoch gewährleistet? 
3. Könnten irgendeiner Weise hierdurch bestehende relevante Lieferketten beispielsweise von 
Milchpulver oder dem Medikament Insulin betroffen sein auf die Menschen in besonderer Weise 
angewiesen sind und durch welche Maßnahmen werden Notversorgungen sichergestellt? 
4. Welche Vorkehrung empfiehlt die Stadt Köln den privaten Haushalten? Was ist also unaufgeregt 
sinnvoll? 
5. Gibt es sonst noch sinnvolle Empfehlungen nach denen wir hier nicht gefragt haben und welche 
sind das?  
 
Gez. Karina Syndicus   gez. Elise Teitz 
Fraktionsvorsitzende    Sachkundige Einwohnerin

Beratungsverlauf (1)

27.09.2022 Gesundheitsausschuss
TOP 3.4 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1683/2022
Typ
Die PARTEI Anfrage nach § 4
Datum
22.09.2022
Erstellt
22.09.2022 13:41