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AN/1177/2018

Mehr Park and ride Plätze für Köln

Gem. Antrag nach § 3 (CDU) 19.09.2018

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Gem. Antrag nach § 3 (CDU)

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Gem. Antrag nach § 3 (CDU)

4104 Zeichen

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Frakton Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
 
An die Vorsitzende 
des Kölner Rates 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 17.09.2018 
 
AN/1177/2018 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 27.09.2018 
 
Mehr Park and ride Plätze für Köln 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag zur Beschlussfassu ng in die 
Tagesordnung der Sitzung des Rates am 27. September 2018 aufzunehmen: 
 
 
Beschluss: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der KVB auf Grundlage der Ratsbeschlüsse 
vom 05.02.2015 (2216/2014) und 10.05.2016 (3434/2015) mit folgenden Maßgaben die An-
zahl von Park- bzw. Bike-and-ride-Stellplätzen zu erhöhen: 
 
1. Alle schon bestehenden Park- bzw. Bike-and-ride-Stellplätze auf Kölner Stadtgebiet 
werden auf die Möglichkeit und den Bedarf der Kapazitätserhöhung überprüft. 
 
2. Neue Flächen für weitere Park- bzw. Bike-and-ride-Stellplätze sind zu identifizieren. 
Vorrangig sind hierbei Standorte am Stadtrand zu suchen. 
 
3. Bestehende sowie in Planung befindliche Anlagen werden auf die Möglichkeit über-
prüft, diese Mobilitäts-Stationen mit einem umfangreichen Angebot (E-Ladestationen, 
Leihräder etc.) zu ertüchtigen. 
 
4. Gemeinsam mit dem NVR soll geprüft werden, ob außerhalb des Kölner Stadtgebie-
tes ebenfalls Park- bzw. Bike-and-ride-Stellplätzen ertüchtigt oder neu errichtet wer-
den können. 
 
 
Begründung: 
 
Entsprechend den Zielen von Köln Mobil 2025 soll die Mobilität der Zukunft stärker auf die 
Verkehrsangebote des Umweltverbunds ausgerichtet werden. Insbesondere die Probleme

- 2 - 
 
mit Lärm- und Schadstoffemissionen bei prognostiziertem städtebaulichen Wachstum zwin-
gen zum Handeln. 
 
Ein Baustein, den innerstädtischen Autoverkehr zu reduzieren und aus der Stadt herauszu-
halten, ist die Stärkung des ÖPNV. Autofahrerinnen und Autorfahrer sollen Alternativen ge-
boten bekommen, ohne Auto die Innenstadt zu erreichen. 
 
Das gilt für Kölnerinnen und Kölner genauso wie für Pendlerinnen und Pendler. Da viele 
Menschen im Kölner Umland keine gute Anbindung an den ÖPNV haben, bieten sowohl die 
Park-and-ride-Anlagen als auch die Bike-and-ride-Anlagen die Möglichkeit, vom Auto bzw. 
Fahrrad auf den ÖPNV bzw. die Stadtbahn umzusteigen. 
 
Leider sind bereits viele Anlagen am Ende ihrer Kapazität. Sollen künftig mehr Autofahrerin-
nen und Autofahrer auf den ÖPNV umsteigen, müssen die Anlagen über mehr Stellplätze 
verfügen. Ebenso müssen an sinnvollen Verknüpfungspunkten neue Anlagen entstehen. 
 
Daneben soll geprüft werden, wie im Rahmen von Mobilitäts-Stationen weitere Verkehrsträ-
ger oder unterstützende Infrastruktur den Nutzen der Anlagen sinnvoll erweitern. Dazu gehö-
ren u.a. Angebote für Leihfahrräder, Car-Sharing und ggf. Ladestationen für E-Mobilität. 
 
Als Ergebnis des Ratsbeschlusses vom 05.02.2015 (2216/2014) zur Anpassung an den Kli-
mawandel wurden Handlungsempfehlungen für die zukünftige, klimaangepasste Stadtent-
wicklung formuliert; diese beinhalten, bei der Anlage von Pkw-Stellplätzen mindestens vier 
Bäumen/ Stellplatz vorzusehen. Dies soll bei der Erweiterung von P+B+R-Anlagen berück-
sichtigt werden.  
 
Viele Pendlerinnen und Pendler aus den anliegenden Kreisen fahren mit dem Auto nach 
Köln. Für viele ist es unattraktiv, nach langer Fahrt noch am Stadtrand auf den ÖPNV umzu-
steigen. Daher ist gemeinsam mit dem NVR nach Möglichkeiten zu suchen, diesen Autofah-
rerinnen und Autofahrer außerhalb des Stadtgebiets Angebote zum Umsteigen zu machen. 
 
Infolge des Ratsbeschlusses vom 10.05.2016 (3434/2015) sind der Betrieb, die Unterhaltung 
und Erweiterungsmaßnahmen der städtischen P+R-Anlagen an die KVB übertragen worden. 
Daher bedarf es eines Auftrags an die KVB. 
 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Niklas Kienitz    gez. Jörg Frank 
CDU- Fraktionsgeschäftsführer   GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer 
 
gez. Ulrich Breite 
FDP-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (2)

27.09.2018 Rat
TOP 3.1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
31.12.2025 Verkehrsausschuss
TOP 1.20 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: für das Digitale Berichtswesen

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Details

Aktenzeichen
AN/1177/2018
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (CDU)
Datum
19.09.2018
Erstellt
30.08.2018 11:10