AN/1645/2022
Arbeitskräftemangel bei der Stadt: Aktuelle Personalsituation
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
SPD Anfrage nach § 4
3566 Zeichen
An Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker An den Vorsitzenden des AVR Herrn Bernd Petelkau SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 14.09.2022 AN/1645/2022 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 19.09.2022 Arbeitskräftemangel bei der Stadt: Aktuelle Personalsituation Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Vorsitzender, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des AVR am 19.09.2022 zu setzen. Die Stadt Köln gibt jährlich einen Personalbericht heraus, der die Personaldaten der Stadt- verwaltung aus dem vorangegangenen Jahr zusammenstellt. In der Stadtverwaltung arbeiten ca. 22.000 Mitarbeitende in zehn Dezernaten mit über 80 Ämtern. Der letzte Bericht be- leuchtete das Jahr 2020 und gab auch einen Überblick über die Maßnahmen und Entwick- lungen im Personalmarketing der Stadt Köln. Die Entwicklung der Stadt Köln hin zu einer attraktiven Arbeitgeberin ist insbesondere vor dem Hintergrund des Arbeitskräftemangels mehr als dringlich. Die Auswirkungen dieses Mangels wurden in den letzten Jahren auch be- dingt durch die Corona-Pandemie für die Bürger*innen immer sichtbarer: Termine sind über Monate ausgebucht, Ämter nicht erreichbar und Anliegen bleiben liegen. Der Personalmangel der Verwaltung wird zukünftig noch verschärft, weil die geburtenstar- ken Jahrgänge altersbedingt aus dem öffentlichen Dienst ausscheid en werden. Laut Perso- nalbericht 2020 werden bis 2031 5.189 Mitarbeitende die Stadtverwaltung altersbedingt verlassen. Das sind 25 Prozent des Personalbestands. Ähnliche Probleme wie Köln verzeichnen viele Kommunalverwaltungen und der öffentliche Dienst allgemein, weswegen der Deutsche Beamtenbund (dbb) und ver.di anlässlich des Fachkräftegipfels der Bundesregierung warnten, dass im öffentlichen Dienst 360.000 Be- schäftigte fehlten. Berücksichtigt seien bei dieser Zahl nicht nur offene Stellen, sondern auch der Personalbedarf, der sich durch neue Aufgaben ergebe. Der öffentliche Dienst müsse durch Anreizsysteme attraktiver werden; finanziell könne mit der Privatwirtschaft nicht kon- kurriert werden, aber Ziel müsse sein, besonders modern und familienfreundlich zu werden. - 2 - Ganz konkret zeigte zuletzt eine Anfrage der SPD-Fraktion, wie sich der Personalmangel ext- rem negativ für die Stadt Köln auswirkt: Laut Antwort der Verwaltung auf die Anfrage „ An-, Ab- und Ummeldungen von Gewerbebetrieben in Köln“ ist das Gewerbeamt mit der Bearbei- tung von Anträgen ein Jahr in Verzug und findet kein Personal, um diesen Rückstand abzu- bauen. Vor dem Hintergrund der Beratungen über den Stellenplan 2023/24 fragen wir die Stadtver- waltung: 1. Wie viele Stellen in der Stadtverwaltung sind zurzeit in welchen Abteilungen und Fachbereichen vakant? 2. Wie stellt sich die Krankenquote pro Abteilung und Fachbereich für das Jahr 2021 bis heute dar? 3. Aus welchen Abteilungen und Fachbereichen liegen Überlastungsanzeigen vor? 4. Wie hat sich die Zahl der Überstunden pro Abteilung und Fachbereich für das Jahr 2021 bis heute entwickelt? 5. Wie hat sich die Zahl der Ein- und Austritte pro Abteilung und Fachbereich für das Jahr 2021 bis heute entwickelt? Mit freundlichen Grüßen gez. Christian Joisten SPD-Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1645/2022
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 19.09.2022
- Erstellt
- 14.09.2022 13:14