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1820/2017

Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds für drei Projekte im Sozialraum Humboldt/Gremberg und Kalk

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 13.06.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 22.06.2017, TOP 8.1.2

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 1 BV8-Projekte Aktivierungsfonds Humboldt-Gremberg-Kalk

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

3572 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15/152 
152/1 
Vorlagen-Nummer 
 1820/2017 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds für drei Projekte im Sozialraum 
Humboldt/Gremberg und Kalk 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Kalk beschließt,  
1. dem Antrag der Nachbarschaftsinitiative Humboldt-Gremberg auf eine Zuwendung aus dem 
städtischen Aktivierungsfonds in Höhe von 964,49 € und 
2. dem Antrag des Pavillon e.V. auf eine Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds in 
Höhe von 1.066,06 € und 
3. dem Antrag des Veedel e.V., GWA Kalk-Nord auf eine Zuwendung aus dem städtischen Aktivie-
rungsfonds in Höhe von 469,44 € 
stattzugeben.  
 
 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Für den Zeitraum bis zur Genehmigung des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) „Starke Veedel – 
Starkes Köln“ durch das Land und den darin genannten Förderprojekten wurde der städtische Aktivie-
rungsfonds eingerichtet. Adressat sind die Akteure vor Ort wie z. B. Einrichtungen, Vereine oder Bür-
gerinitiativen. Ziel ist es, im Vorfeld der Förderphase mit kleinen bedarfsgerechten Projekten und 
Maßnahmen in den Sozialräumen eine positive „Aufbruch“/-Stimmung zu erzielen. Dieser Fonds wur-
de gemäß Ratsbeschluss 2901/2015 vom 12.11.2015 mit einem Budget in Höhe von 55.000,00 € 
ausgestattet. 
Verteilt auf die elf Sozialräume sind dies 5.000,00 € pro Sozialraum, ausgeschüttet in zwei Antrags-
durchläufen zu 2.500,00 € und erstmals im Frühjahr 2017 ausgeschrieben. Der maximale Zuwen-
dungsbetrag pro Maßnahme beträgt 1.249,00 €. Der entsprechen-den Beschlussvorlage 3225/2016 
wurde von der Bezirksvertretung Kalk am 08.12.2016 einstimmig zugestimmt.  
Die Bezirksvertretung übernimmt als Entscheidungsgremium die Beschlussfassung für die Zuwen-
dungsanträge aus dem Aktivierungsfonds, nachdem sich die Verwaltung mit dem zuständigen Sozial-
raumkoordinator/ der zuständigen Sozialraumkoordinatorin beraten hat. 
Aus dem Sozialraum Humboldt/Gremberg und Kalk sind drei Anträge eingegangen.  
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 22.06.2017

2 
Die Nachbarschaftsinitiative Humboldt-Gremberg beantragt eine Zuwendung i. H. v. 1.240,00 € für 
das Projekt „Taunusstraßenfest Miteinander (!) leben“. Zuwendungsfähig ist hiervon allerdings nur ein 
Betrag i. H. v. 1.130,00 €. 
Der Pavillon e.V. beantragt eine Zuwendung i. H. v. 1.249,00 € für das Projekt „Natur entdecken in 
Kalk-Nord  Nistkastenprojekt“. Der Veedel e.V., GWA Kalk-Nord beantragt eine Zuwendung i. H. v. 
550,00 € für das Projekt „Gemeinwesenarbeit Kalk-Nord – Eröffnung Stadtteilbüro Loestr. 2“.  
Die Fördervoraussetzungen der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus dem städtischen 
Aktivierungsfonds sind in allen drei Fällen erfüllt.  
Der Sozialraumkoordinator Herr Tschechowski unterstützt die Förderung der Projekte. 
Damit alle drei Projekte gefördert werden können, kann die jeweilige Zuwendung nicht in der bean-
tragten Höhe ausgezahlt werden. Vorgeschlagen wird eine proportionale Kürzung entsprechend fol-
gender Berechnung:  
Projekt
förderfähiger 
Zuwendungsbedarf
% von 
Antragssumme
proportionaler Anteil von 2.500 € 
Gesamtausschüttungsbetrag
proportionale 
Kürzung um
Taunusstraßenfest 1.130,00 € 38,6% 964,49 € 165,51 €
Natur entdecken 1.249,00 € 42,6% 1.066,06 € 182,94 €
Eröffnung 
Stadtteilbüro 550,00 € 18,8% 469,44 € 80,56 €
Kontrollsumme
Antragssumme 2.929,00 € 2.500,00 € 429,00 €
 
 
Erläuterungen siehe Anlagen

Anlage 1 BV8-Projekte Aktivierungsfonds Humboldt-Gremberg-Kalk

7053 Zeichen

Sozialraumgebiet 7: Humboldt/Gremberg / Kalk

Projekt: Taunusstraßenfest "Miteinander (!) leben"

Antragsteller: Nachbarschaftsinitiative Humboldt-Gremberg

Beantragte Förderung: 1.240,00 € (Sondernutzungsgenehmigung 110,00 €, Bühne
250,00 €, Strom 150,00 €, Wasser/ Abwasser 80,00 €, Plakate/ Flyer 100,00 €, Gema
200,00 €, Toilette 200,00 €, Straßenabsperrungen/ Hinweisschilder 150,00 €)

Eingang: 08.05.2017

Prüfung der Förderfähigkeit gemäß der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus
dem städtischen Aktivierungsfonds

- Förderfähig als Mitmachaktion im Stadtteil Humboldt/ Gremberg

- Förderfähig als geeignete Maßnahme zur Aktivierung der Beteiligten

- Zielsetzung: Stärkung der Gemeinschaft

- Zielsetzung: Stärkung der Identität mit dem’ Stadtteil Humboldt/ Gremberg

Projektbeschreibung:

Entstanden aus einer Nachbarschaftsinitiative soll voraussichtlich am 02.09.2017 zum zwei-
ten Mal das Taunusstraßenfest „Miteinander (!) leben“ in Kooperation mit dem Integrations-
haus e.V. und mit Unterstützung der Sozialraumkoordination stattfinden. Organisiert wird es
von Nachbarn für Nachbarn und weitere motivierte und interessierte Anwohnerinnen und
Anwohner können in die verschiedenen Beteiligungsebenen eingebunden werden. Zwi-
schen Gießener Straße und Feldbergstraße ist ein vielfältiges Programm mit Konzerten,
Spiel- und Spaßangeboten für Kinder, verschiedenen Aktionen bspw. Massagen oder Foto-
graf und politischen Redebeiträgen geplant. Abgerundet wird das Fest durch kulinarische
Köstlichkeiten aus verschiedenen Kulturen zu familienfreundlichen Preisen.

Bei dem Fest soll insbesondere die Vielfalt Humboldt/ Grembergs berücksichtigt werden.
Das Bühnenprogramm, die Mitmach- und Konsumstände, die Presse- und Öffentlichkeitsar-
beit sowie das Planungsteam sollen die Vielfalt des Viertels bestmöglich wiederspiegeln.
Vernetzung und Austausch aller in Humboldt/ Gremberg lebenden Menschen und Gruppie-
rungen sollen nachhaltig gefördert und Vertrauen geschaffen werden. Das Fest dient dem
Abbau von Vorurteilen entsprechend der Maxime: „Humboldt/ Gremberg ist ein buntes, tole-
rantes, solidarisches, lebenswertes und schönes Veedel".

Die Vorurteile generieren sich unter anderem aus den Vorkommnissen der Kölner Silvester-
nacht 2015/ 2016, in deren Fokus Menschen aus nordafrikanischen Ländern geraten sind.
Die Folge war eine Reihe von Razzien auf der überwiegend marokkanisch geprägten
Taunusstraße. Diese führten zu Unsicherheiten auf allen Seiten der im Stadtteil lebenden
Bevölkerung.

Votum der Verwaltung:

Die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit sind erfüllt, allerdings ohne die Gebühren i. H.
v. 110,00 € für eine Sondernutzungsgenehmigung der Stadt Köln. Diese sind analog zu den
Städtebauförderrichtlinien nicht förderfähig.

Der Sozialraumkoordinator Herr Tschechowski befürwortet die Unterstützung des Projektes.

Die Verwaltung empfiehlt, das o. g. Projekt auf Basis des förderfähigen Betrages i. H. v.
1.130,00 € anteilsmäßig mit 964,49 € zu fördern.

Sozialraumgebiet 7: Humboldt/Gremberg / Kalk

Projekt: Natur entdecken in Kalk-Nord - Nistkastenprojekt

Antragsteller: Pavillon e.V.

Beantragte Förderung: 1.249,00 € (Honorar 900,00 €, Material 450,00 €, davon Eigenan-

iu 101,00 €)
Eingang: 03.05.2017

Prüfung der Förderfähigkeit gemäß der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus
dem städtischen Aktivierungsfonds

- Förderfähig als Mitmachaktion für Kinder im Stadtteil Kalk-Nord
- Zielsetzung: Aktivierung von Bewohnerengagement
- Zielsetzung: Stärkung der Identität mit dem Stadtteil Kalk-Nord

Projektbeschreibung:

Kinder haben selten oder gar nicht die Möglichkeit, ihren Stadtteil mitzugestalten. Oft sind
keine Möglichkeiten vorhanden, die eigene Lebenswelt nachhaltig zu verändern und aktiv
am öffentlichen Leben teilhaben zu können. Die Bewohner des Stadtviertels nehmen Kinder
oftmals nur als störend wahr. Durch die Aktivierung der Kinder wird auch das friedvollere
Miteinander im Viertel gestärkt.

Das Projekt ist in fünf Phasen gegliedert: Input zum Thema Singvögel durch einen Referen-
ten, Entwurfsbearbeitung für Nistkästen innerhalb des wöchentlichen Kindertreffs, Nistkas-
tenbau und - Gestaltung innerhalb des Kindertreffs, Montage der Nistkästen in Innenhöfen
des Stadtviertels (Herbst) und Erstellen einer Broschüre durch die Kinder. Zum Abschluss
feiern die Kinder im Pavillon ein Fest.

Teilnehmen können 30 Kinder im Alter von 7-11 Jahren, die in Kalk-Nord leben, den Kinder-
treff besuchen oder im Rahmen der aufsuchenden Arbeit auf den Straßen Kalk-Nords auf
das Projekt aufmerksam gemacht werden.

Projektziel ist, dass sich die Kinder aktiv mit ihrer Lebenswelt auseinander setzen und sich
für die Natur interessieren. Im zweiten Schritt nehmen sie aktiv an der Gestaltung ihres
Stadtviertels teil. Bewohner aus dem Stadtviertel nehmen die Veränderungen positiv wahr.
Kinder haben nachhaltig ein Interesse an „ihrem“ Nistkasten und beobachten die Verände-
rungen vor Ort.

Votum der Verwaltung:

Die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit in der beantragten Höhe sind erfüllt.

Der Sozialraumkoordinator Herr Tschechowski befürwortet die Unterstützung des Projektes.
Die Verwaltung empfiehlt, das o. g. Projekt anteilsmäßig mit 1.066,06 € zu fördern.

Sozialraumgebiet 7: Humboldt/Gremberg / Kalk

Projekt: Gemeinwesenarbeit Kalk-Nord - Eröffnung Stadtteilbüro Loestr. 2

Antragsteller: Veedel e.V. Köln, GWA Kalk-Nord

Beantragte Förderung: 550,00 € (250,00 € Catering, 150,00 € Flyer, 150,00 € Kühl-
schrankmagnete „Stadtteilbüro Loestr 2“ / Gesamtkosten: 650,00 €, davon Eigenan-
teil 100,00 €)

Eingang: 08.05.2017

Prüfung der Förderfähigkeit gemäß der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus
dem städtischen Aktivierungsfonds

- Förderfähig als Mitmachaktion im Stadtteil Kalk-Nord

- Förderfähig als geeignete Maßnahme zur Aktivierung der Beteiligten in Kalk-Nord
- Zielsetzung: Aktivierung von Bewohnerengagement

- Zielsetzung: Stärkung der Identität mit dem Stadtteil Kalk-Nord

Projektbeschreibung:

Das neue Stadtteilbüro Loestr. 2 des Veedel e.V. für Gemeinwesenarbeit möchte den Be-
wohnerinnen und Bewohnern in Kalk-Nord Raum geben, um im Stadtteil aktiv zu werden
und sie an Beteiligung im Stadtteil heranzuführen. Es dient als Treffpunkt, Anlaufstelle und
bietet eine Versammlungsmöglichkeit. Das Stadtteilbüro soll der erweiterten Nachbarschaft
Möglichkeiten und Räume eröffnen, im Stadtteil aktiv zu werden. Damit soll einem Rückzug
von Menschen aus dem öffentlichen Leben begegnet und einer drohenden Vereinzelung
entgegen gewirkt werden.

Das Eröffnungsfest dient dazu, das Stadtteilbüro mit seiner Funktion im Quartier bekannt zu
machen. Neben Speisen und Getränken wird es auch Angebote für Kinder und Jugendliche
geben, um alle Altersgruppen anzusprechen.

Votum der Verwaltung:

Die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit in der beantragten Höhe sind erfüllt.

Der Sozialraumkoordinator Herr Tschechowski befürwortet die Unterstützung des Projektes.
Die Verwaltung empfiehlt, das o. g. Projekt anteilmäßig mit 469,44 € zu fördern.

Beratungsverlauf (1)

22.06.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.1.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Taunusstraße
  • Gießener Straße
  • Feldbergstraße
  • Loestraße 2

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Details

Aktenzeichen
1820/2017
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
13.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27