1155/2018
Verkehrsunfallsituation des Jahres 2017 im Kölner Stadtgebiet
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Anlage 6 - Plakat Schulstart
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Die Oberbürgermeisterin Wir sind wieder unterwegs! Aufgepasst!
Anlage 7 - Verkehrssicherheitsaktion Toter Winkel
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Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“ 2017 • Auftakt 2017 • Kampagnenfoto Anlage 7
Anlage 2 -Tödliche VU 2017
2760 Zeichen
Anlage 2 Nr Datum Zeit Bezirk Straße Beteiligung Folgen Ursache 1 02.03.2017 13:20 Eil (Bezirk 7) Grengeler Mauspfad 33 - KM 1.400 Pkw (26) - Krad (48) 1 T (48), 1 LV (26) Pkw-Fahrer gerät auf Gegenfahrbahn und kollidiert mit Krad 2 08.03.2017 19:17 Ehrenfeld (Bezirk 4) Subbelrather Straße 262 F (73) - Pkw (42) 1 T (73), 1 LV (42) F taumelt auf die Fahrbahn und wird von Pkw erfasst 3 25.03.2017 14:30 Grengel (Bezirk 7) Alte Kölner Straße/Rösrather Weg R (32) - Krad (38) 1 T (32), 1 SV (38) R will abbiegen und wird von überholendem Krad- Fahrer erfasst 4 03.05.2017 13:00 Bickendorf (Bezirk 4) Vitalisstraße/ca. 50 m südlich Wilhelm- Mauser-Straße Pkw (89) - F (81) 1 T (81) Zurücksetzender Pkw-Fahrer quetscht Ehefrau ein, Verletzungen werden zu spät erkannt 5 05.05.2017 17:59 Dellbrück (Bezirk 9) Grafenmühlenweg 112/Pfarrer- Buchbender-Weg F (76) - R (31) 1 T (76), 1 LV (31) F versucht Fahrbahn zu überqueren und wird von R erfasst 6 15.05.2017 18:25 Neustadt-Nord (Bezirk 1) Innere Kanalstraße/Subbelrather Straße Lkw (44) - R (51) 1 T (51), 1 LV (44) Abbiegender Lkw-Fahrer überrollt R, der vor ihm kreuzen wollte 7 25.05.2017 00:56 Sülz (Bezirk 3) Universitätsstraße zwischen Zülpicher Straße und Kerpener Straße F (52) - Pkw (55) 1 T (52), 1 LV (55) Alkoholisierter F quert Fahrbahn außerhalb der signalisierten Bereiche und wird von Pkw erfasst 8 01.07.2017 03:41 Vogelsang (Bezirk 4) Militärringsstraße - Abschnitt zwischen Gregor-Mendel-Ring und Venloer Straße F (36) - Pkw (28) 1 T (36) - 1 LV (28) F betritt bei Dunkelheit unvermittelt mehrspurige Fahrbahn 9 09.07.2017 13:05 Libur (Bezirk 7) Liburer Landstraße Pkw (22) - Krad (55) 1 T (55) - 1 SV (22) Krad-Fahrer kollidiert mit wend endem Pkw 10 10.09.2017 13:25 Raderthal (Bezirk 2) Militärringstraße/Robinienweg Pkw (76) - Krad (66) 1 T (66) Linksabbiegender Pkw-Fahrer kollidiert mit Krad- Fahrer im Gegenverkehr 11 23.09.2017 10:53 Mülheim (Bezirk 9) Cottbuser Straße/Am Springborn Pkw (42) - Krad (24) 1 T (24) Pkw-Fahrerin missachtet Vorfahrt des Krad- Fahrers 12 08.10.2017 04:55 Riehl (Bezirk 5) Riehler Straße/Frohngasse F (32) - Pkw (30) 1 T (32) F betritt bei Dunkelheit unvermittelt mehrspurige Fahrbahn und wird von Pkw erfasst 13 16.11.2017 10:59 Merkenich (Bezirk 6) Robert-Bosch-Straße 42 Lkw (29) - F (60) 1 T (60), 1 LV (29) Lkw fährt aus Firmenzufahrt und überrollt F 14 21.12.2017 04:20 Neustadt-Nord (Bezirk 1) Konrad-Adenauer-Ufer F (32) - Pkw (51) 1 T (32), 1 LV (51) F hockt auf Fahrbahn und wird von Pkw erfasst F - Fußgänger/-in T - Getöte/r R - Radfahrer/-in LV - Leichtverletze/r StraB - Straßenbahn SV - Schwerverletzte/r Krad- Motorrad Tödliche Verkehrsunfälle 2017 im Kölner Stadtgebiet
Anlage 4 - Verkehrssicherheitsaktion Fahrradquiz
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Die Oberbürgermeisterin
Das Fahrradquiz 2017 – Helfen Sie Rita Rostisch!
Rita Rostisch, Kölnerin und ein bisschen bequem hat sich entschieden: Ab jetzt wird Rad gefahren, denn es macht Spaß, hält gesund und schont die
Umwelt! Das Fahrrad ist schnell aus dem Keller geholt – aber wie geht es jetzt weiter? Wie waren da noch gleich die Radregeln? Rita ist zwar nicht
radlos aber ein bisschen ratlos, denn natürlich will sie sicher und rücksichtsvoll am Verkehr teilnehmen. Als schlaue Kölnerin hat Rita aber eine Idee:
Sie führt einen Blog über ihre Fahrten und so können ihr die anderen Radfahrerinnen und Radfahrer Ratschläge und Tipps geben.
Helfen Sie Rita bei Ihrem Radfahr-Neustart und ermöglichen Sie ihr mit Ihrem Wissen die sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Ihr Gewinn? Ein
Zuwachs an Sicherheit und Verständnis und vielleicht wird Ihre Hilfe sogar mit einem unserer tollen Preise belohnt!
Im folgenden Text finden Sie Ritas Blog mit zehn Beiträgen und Fragen zum Radverkehr. Hier muss nicht nur eine Antwort richtig sein, sondern es
können auch mehrere richtige Antworten möglich sein. Alle vollständig richtig ausgefüllten Bögen nehmen nach dem Einsendeschluss am 31.05.2017
(Poststempel) an der Verlosung von drei tollen Gewinnen teil. Mit ein wenig Glück können Sie sich dieses Jahr über eine dreitägige Reise auf dem
Rurufer-Radweg in der Nordeifel (inklusive drei Übernachtungen mit Frühstück und Gepäcktransfer) für zwei Personen, ein Original
Hollandrad oder eine tolle Fahrradtasche von Ortlieb im „Back-Roller-Design“ freuen!
Teilnahmeberechtigt sind alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer über 12 Jahre , mit Ausnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Amtes für Straßen und Verkehrstechnik. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Im Internet finden Sie das Quiz und weitere interessante Informationen zum Radfahren unter
www.stadt-koeln.de/radfahren
1. Eintrag – 2. Januar 2017
Heute Morgen zum ersten Mal mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Nee, was
war das noch düster. Habe zu spät gemerkt, dass die Fahrradbeleuchtung
nicht funktioniert. Egal – war ja nicht so weit – habe die Strecke über die
Taschenlampe in der Hand gehalten.
Leev Rita
Sorge entweder dafür, dass die Dynamo-Beleuchtung vor der ersten
Fahrt repariert wird oder kaufe dir – am besten im Fachhandel –
Batterieleuchten, die du dann aufsteckst.
Wenn du auf dem Gehweg fährst, darfst du auch ohne Licht fahren.
Eine Taschenlampe in der Hand reicht völlig aus.
2. Eintrag – 4. Januar 2017
Schön ist die Radfahrerei ja normalerweise schon. Aber eines geht mir ja
wahnsinnig auf die Nerven; und das ist, wenn ich so am Straßenrand
vorbeifahre, dass sich da immer das Wasser und der Dreck sammeln und
alles so spritzt. Aber jetzt mal im Ernst: Muss ich denn wirklich so eng am
Fahrbahnrand fahren?
Leev Rita,
du solltest zum Fahrbahnrand einen ungefähren Abstand von rund
80 Zentimetern und zu parkenden Autos von rund einem Meter
halten. Gemessen wird das vom rechten Lenkerende aus.
du solltest immer mitten auf der Fahrbahn fahren.
beim Radfahren wird man eben ein bisschen schmutzig. Du musst
immer im Rinnstein fahren.
3. Eintrag – 18.01.2017
Wenn Sie mich fragen – ich fahre nicht gerne im Kreisverkehr. Immer
hängen die Autos so dicht an mir dran und wenn die aus dem Kreis
rausfahren, dann bin ich schon oft zum Bremsen gezwungen worden,
damit die mich nicht abdrängen. Was kann ich da machen?
Leev Rita,
du solltest die Fahrbahn im Kreisel zu deiner eigenen Sicherheit
selbstbewusst mittig überfahren. Dann kann sich kein Auto neben
dich drängen und besser gesehen wirst du auch.
quetsche dich bei der Einfahrt in den Kreisel nicht neben Fahrzeuge,
die schon im Kreisel sind. Autofahrerinnen und Autofahrer rechnen
bei der nächsten Ausfahrt nicht mit dir!
rechne auch im Kreisel mit Fehlern anderer und sei bremsbereit.
4. Eintrag – 6. Februar 2017
Heute bin ich über die Bonner Straße gefahren und da hat die Stadt den
Radweg so auf die Fahrbahn markiert. Heißt auch nicht mehr Radweg
sondern „Schutzstreifen“. Kaum fahre ich da, hält vor mir die Schmitze
Billa mit ihrem Smart und sagt, sie darf das, weil sie nur schnell ein
Brötchen kaufen geht. Ich frage mich aber jetzt doch, ob das so richtig war
und was ich als Radfahrerin sonst auf dem Streifen darf.
Leev Rita
Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen den Streifen zum
Linksabbiegen und zum Überholen verlassen.
Autofahrerinnen und Autofahrer dürfen ihr Fahrzeug ganz kurz
abstellen, um schnelle Erledigungen zu machen (Brötchenholen, fix
zur Bank etc.)
die Schmitze Billa darf den Schutzstreifen mit dem Auto dann
überfahren, wenn es - zum Beispiel beim Ausweichen - nötig ist und
sie Radfahrerinnen und Radfahrer nicht behindert.
5. Eintrag, 5. März 2017
Meine Freundin Pia und ich, wir haben eine Sonntags-Radtour durch Köln
gemacht, und wir hatten uns wie immer viel zu erzählen. Natürlich fahren
wir da nebeneinander, wir wollen ja nicht unser Gespräch durch die ganze
Stadt brüllen. Später hat mir aber meine Nachbarin erzählt, dass wir das
gar nicht durften. Hat die Recht?
Leev Rita,
ja, die Nachbarin hat recht. Menschen auf dem Fahrrad müssen
immer hintereinander fahren.
nein, die Nachbarin hat unrecht. Radfahrerinnen und Radfahrer
dürfen immer dann nebeneinander fahren, wenn sie niemanden
behindern.
Anlage 4
6. Eintrag, 6. März 2017
In Ehrenfeld bin ich heute durch eine „Fahrradstraße“ gefahren. Kannte ich
bisher auch nicht. Dürfen hier denn nur Fahrräder fahren oder was hat das
mit dieser Straße auf sich?
Leev Rita,
grundsätzlich ist die Straße nur für Radfahrerinnen und Radfahrer
vorgesehen. Hier in dieser Straße dürfen nach der Beschilderung
aber auch Autos und Motorräder fahren.
in einer solchen Straße darfst du mit Pia immer nebeneinander
fahren.
Autos und Motorräder dürfen hier nicht schneller als 30 km/h fahren
und müssen ihre Geschwindigkeit sogar noch weiter reduzieren und
sich dem Radverkehr anpassen, wenn es nötig ist.
7. Eintrag, 19. März 2017
Sonntags radel‘ ich immer ganz gerne mal zum Dom. Bisher war ich ja
immer der Meinung, ich darf gar nicht bis vor die Tür fahren. Aber – was
soll ich sagen – da hat die Stadt schon wieder etwas geändert. Meine
Frage ist aber jetzt die, darf ich denn jetzt heute da rein fahren und muss
ich noch auf etwas achten?
Leev Rita,
Sonntags darfst du in die Fußgängerzone fahren. Zu beachten ist
eigentlich nichts. Wenn du ein bisschen spät dran bist, gib Gas und
klingel‘ dir den Weg frei!
Sonntags darfst du als „Gast“ in die Fußgängerzone einfahren.
Verhalte dich bitte wie ein netter Gast – Fußgängerinnen und
Fußgänger dürfen nicht gefährdet oder behindert werden.
wenn du hier fährst, dann bitte nur Schrittgeschwindigkeit – ist es
voll, dann musst du dein Rad schieben!
8. Eintrag – 19.März 2017 immer noch Sonntag
Da hatte ich mein Fahrrad vor dem Dom abgestellt – stört ja nicht so ein
schmales Rädchen. Junge, Junge, da hat mir ein Dompropst aber was
erzählt. Mir klingeln jetzt noch die Ohren. Aber mal anders gefragt – wo
darf ich denn überhaupt ein Fahrrad abstellen, wenn ich keinen Ärger will?
Leev Rita,
wahrscheinlich war der Dompropst nur schlecht gelaunt. Du darfst
dein Rädchen abstellen, wo du willst und hast damit Recht!
du darfst dein Rad auf Gehwegen, Plätzen und in Fußgängerzonen
abstellen, wenn Fußgängerinnen und Fußgänger nicht behindert
werden. Es zeugt von besonderer Rücksicht, wenn du dein Rad
vielleicht auch nicht gerade direkt vor bedeutsamen Gebäuden
parkst.
du darfst nur da parken, wo die Stadt eine Abstellanlage hingestellt
hat.
Das Quiz wird freundlich unterstützt von:
9. Eintrag, 3 April 2017
Heute bin ich über die Krefelder Straße gefahren. Ein Radweg ist da, rot ist
er auch, es fehlen aber die blauen Radweg-Schilder. Irgendwie ein
bisschen komisch. Ich bin natürlich auf dem Radweg gefahren, neben mir
fuhr die Frau Bongenberg – von der Stadt – auf der Fahrbahn. Ich meine,
die darf das nicht. Sie sagt, sie darf. Wer hat denn jetzt Recht?
Leev Rita,
natürlich hast du Recht! Wenn ein Radweg vorhanden ist, dann
musst du ihn als Radfahrerin befahren!
du musst den Radweg nur dann befahren, wenn er mit den blauen
Schildern „Radweg“ beschildert ist. Ist das nicht so, darfst du auch
auf der Fahrbahn fahren.
10. Eintrag – 15. April 2017
Gestern Abend habe ich mich mit Nachbar Hennes gestritten. Der versteht
viel vom FC und meint, er weiß auch so alles. Furchtbar der Mann! Es ging
um das Bild hier und er sagt, die Radfahrer hätten gegenüber dem Fahrer
im roten Auto Vorfahrt, auch wenn sie den Radweg in der falschen
Richtung befahren. Ich kann das aber nicht glauben. Wer hat denn hier
alles Vorfahrt?
Leev Rita,
der Radverkehr, der den Radweg in der vorgegebenen Fahrtrichtung
befährt, hat Vorfahrt.
Radfahrerinnen und Radfahrer, die den Radweg entgegen der
erlaubten Fahrtrichtung befahren, haben ebenfalls Vorfahrt. Sie
bringen sich aber in erhebliche Unfallgefahr.
der Fahrer des roten Pkw hat gegenüber dem Radverkehr Vorfahrt.
Haben Sie alle Fragen beantwortet? Sehr schön! Dann ab die Post an die
Stadt Köln (Amt für Straßen und Verkehrstechnik - 660/12 , Willy-Brandt-
Platz 2, 50679 Köln - Fax. Nr. 0221/221-27801; Email: Fahrradquiz@stadt-
koeln.de) und mit etwas Glück heißt die glückliche Gewinnerin oder der
glückliche Gewinner:
Vorname und
Name
Geburtsdatum
Adresse
Telefon
Schule,
Klasse, Lehrer
Nur bei angemeldeten Schulklassen:
Anlage 3 - Verkehrsbericht 2017
7169 Zeichen
bürgerorientiert · professionell · rechtsstaatlich Verkehrsunfallentwicklung 2017 Polizeipräsidium Köln Direktion Verkehr 2 Verkehrsunfallentwicklung 2017 Polizeipräsidium Köln Stadtgebiet Köln Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 2 3 Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 3 Verkehrsunfallentwicklung Verkehrsunfälle minus 266 (-0,6 %) zum Vorjahr © OpenStreetMap contributors 35.211 33.474 37.807 39.252 39.138 39.354 38.299 40.859 42.893 42.627 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 35.000 40.000 45.000 50.000 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verkehrsunfälle (Gesamt) im Stadtgebiet Köln 4 Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 4 Verkehrsunfallentwicklung mit Verunglückten Verkehrsunfälle mit Verunglückten minus 144 (-3,0 %) zum Vorjahr © OpenStreetMap contributors 4.291 4.154 3.939 4.350 4.246 4.000 4.303 4.275 4.768 4.624 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verkehrsunfälle mit Verunglückten im Stadtgebiet Köln 5 Verunglücktenentwicklung Verunglückte minus 173 (-3,1 %) zum Vorjahr Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 5 © OpenStreetMap contributors 5.219 5.072 4.938 5.324 5.125 5.004 5.332 5.212 5.773 5.600 4.400 4.600 4.800 5.000 5.200 5.400 5.600 5.800 6.000 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verunglücktenentwicklung im Stadtgebiet Köln 524,3 509,5 494,7 525,2 500,3 483,9 509,4 491,4 544,3 528,0 450 460 470 480 490 500 510 520 530 540 550 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verunglücktenhäufigkeitszahl im Stadtgebiet Köln 6 Verkehrsunfallentwicklung Stadtregion Köln/Leverkusen 2017 6 Rückgang der Verunglücktenhäufigkeitszahl* um 16,3 (-3,0 %) zum Vorjahr *(Verunglückte pro 100.000 Einwohner) Verunglücktenhäufigkeit 7 Verunglückte mit schweren Unfallfolgen Schwerverletzte minus 19 (-2,7 %) zum Vorjahr Getötete minus 4 zum Vorjahr Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 7 © OpenStreetMap contributors 647 650 621 680 619 563 641 623 709 690 19 10 27 26 24 21 19 19 18 14 0 100 200 300 400 500 600 700 800 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Schwerverletzte tödlich Verunglückte 170 264 778 450 542 266 244 332 315 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 Alkohol Geschwin- digkeit Abstand Vorfahrt (ohne Rotlicht) Abbiegen Rotlicht Fzg und Fußgänger falsche Staßen- nutzung Fehler von Fußgänger Fehler ggü. Fußgängern Jahr 2015 Jahr 2016 Jahr 2017 8 Unfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Verunglückten Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 8 9 Verunglückte Kinder Verunglückte Kinder plus 28 (7,5 %) zum Vorjahr Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 9 © OpenStreetMap contributors 393 401 377 363 373 371 344 371 375 403 50 60 53 56 63 51 48 43 46 36 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verunglückte Kinder davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt 10 Verunglückte Junge Erwachsene Verunglückte Junge Erwachsene minus 41 (-5,2 %) zum Vorjahr Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 10 © OpenStreetMap contributors 745 753 711 735 772 698 811 730 784 743 77 81 73 72 80 53 86 66 79 68 2 2 5 1 2 1 0 2 3 2 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verunglückte junge Erwachsene davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt 11 Verunglückte Senioren Verunglückte Senioren minus 114 (-17,5 %) zum Vorjahr Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 11 © OpenStreetMap contributors 545 513 503 598 521 517 568 549 652 538 114 127 107 139 110 84 112 121 119 131 7 5 8 6 16 11 7 9 5 4 -50 50 150 250 350 450 550 650 750 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verunglückte Senioren davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt 12 Verunglückte Rad Fahrende Verunglückte Rad Fahrende minus 10 (-0,5 %) zum Vorjahr Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 12 © OpenStreetMap contributors 1.422 1.441 1.248 1.501 1.419 1.341 1.499 1.480 1.880 1.870 195 202 188 235 193 179 212 202 264 255 8 4 7 3 5 7 5 5 4 2 0 300 600 900 1.200 1.500 1.800 2.100 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verunglückte davon schwerverletzt ..davon tödlich verunglückt 270 221 142 80 69 35 53 38 183 16 78 0 50 100 150 200 250 300 13 Unfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Verunglückten unter Beteiligung von Rad Fahrenden Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 13 Ursachen von Rad FahrendenUrsachen anderer Verkehrsteilnehmer 14 Verunglückte zu Fuß Gehende Verunglückte zu Fuß Gehende minus 24 (-3,3 %) zum Vorjahr Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 14 © OpenStreetMap contributors 771 695 666 698 741 662 665 757 755 731 161 138 139 150 166 141 133 136 145 135 6 4 9 10 16 9 10 7 8 8 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verunglückte davon schwerverletzt ..davon tödlich verunglückt 1 54 246 8 7 0 3 86 0 50 100 150 200 250 300 Alkohol/BTM Rotlicht Überschreiten der Fahrbahn sonstitges falsches Verhalten Nichtben. des Geweges Nichtben. der vorgeschr. Str.-seite Spielen auf/neben der Fahrbahn andere Fehler der zu Fuß Gehenden 2015 2016 2017 15 Hauptunfallursachen von zu Fuß Gehenden bei Verkehrsunfällen mit Verunglückten Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 15 224 215 217 206 211 203 152 170 203 201 38 58 55 49 38 40 37 41 54 46 1 0 6 1 0 1 0 0 1 0 0 50 100 150 200 250 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verunglückte Stadtgebiet Köln ..davon schwerverletzt ..davon tödlich verunglückt 16 Unfallursache Alkohol Verunglückte bei der Unfallursache Alkohol minus 2 (-1,0 %) zum Vorjahr Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 16 16 14 37 20 26 27 43 42 43 61 3 5 8 6 9 5 14 16 11 17 1 0 0 0 0 1 0 1 1 0 0 10 20 30 40 50 60 70 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verunglückte Stadtgebiet Köln ..davon schwerverletzt ..davon tödlich verunglückt 17 Unfallursache BTM (andere berauschende Mittel) Verunglückte bei der Unfallursache andere berauschende Mittel plus 18 zum Vorjahr Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 17 18 Unfallursache Geschwindigkeit bei Kfz. Verunglückte bei der Unfallursache Geschwindigkeit von Kfz. minus 114 (-30,5 %) zum Vorjahr Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 18 © OpenStreetMap contributors 426 430 472 325 318 372 383 350 374 260 72 80 81 65 68 63 98 73 91 43 4 4 8 7 5 3 1 6 4 2 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verunglückte Stadtgebiet Köln ..davon schwerverletzt ..davon tödlich verunglückt 19 Unfallursache Rotlicht (Fahrzeuge und zu Fuß Gehende) Verunglückte minus 8 (-2,0 %) zum Vorjahr Verkehrsunfallentwicklung Stadtgebiet Köln 2017 19 © OpenStreetMap contributors 469 322 394 384 345 353 442 351 400 392 62 66 63 63 57 48 71 58 72 60 5 1 7 4 4 5 3 6 2 0 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Verunglückte ..davon schwerverletzt ..davon tödlich verunglückt bürgerorientiert · professionell · rechtsstaatlich Alle Zahlen und Fakten finden Sie unter: https://koeln.polizei.nrw/
Anlage 1 - Unfallhäufungen 2017
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Unfallhäufungsstellen 2017 im Kölner Stadtgebiet Anlage 1 Nr. Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4 davon Verkehrs- unfälle mit Fuß- gängern davon Verkehrs- unfälle mit Rad- fahrern Unfallfolgen (T - Getötet / SV - Schwer- verletzt / LV - Leicht- verletzt Maß- nahmen sind erfolgt Maß- nahmen in Vor- bereitung/ werden geprüft Kreuzung wurde überprüft - keine geeigneten Maßnahmen ersichtlich 1 Luxemburger Straße/Klettenberggürtel/Sülz-gürtel Bez irk 3 - Klettenberg 15 3 3 4 SV, 17 LV X 2 Deutz-Mülheimer-Straße/Messekreisel/Pfälzischer Ring Bezirk 1 - Deutz 30 1 0 4 SV, 34 LV X X 3 Aachener Straße/Schmalbeinstraße Bezirk 1 - Neustadt -Nord 7 0 6 1 SV, 6 LV X 4 Bayardsgasse/Fleischmengergasse Bezirk 1 - Altstadt- Süd 5 0 5 5 LV X 5 Keupstraße/Markgrafenstraße Bezirk 9 - Mülheim 5 0 1 2 SV, 4 LV X 6 Blaubach/Hohe Pforte/Mühlenbach/Waidmarkt Bezirk 1 - Altstadt-Süd 3 0 2 1 SV, 3 LV X 7 Dünnwalder Kommunalweg/Am Weißen Mönch/Embergweg Bezirk 9 - Höhenhaus 5 0 0 10 LV X 8 Venloer Straße/Auf dem Paulsacker Bezirk 4 - Bocklemünd- Mengenich 10 0 0 5 LV X 9 Mommsenstraße/Gleueler Straße Bezirk 3 - Lindenthal 5 1 2 1 SV, 4 LV X 10 Steinstraße/Hohenstaufenstraße/Theodor-Heuss- Straße Bezirk 7 - Porz 10 0 1 1 SV, 15 LV X* 11 Melatengürtel/Oskar-Jäger-Straße Bezirk 4- Ehrenfeld 8 2 3 1 SV, 8 LV X 12 Weißhausstraße/Rhöndorfer Straße/Pohligstraße/Rudolf-Amelunxen-Straße Bezirk 3 - Sülz 5 0 1 7 LV X 13 Wilhelm-Mauser-Straße/Vitalisstraße Bezirk 4 - Bicke ndorf 4 0 0 2 SV, 4 LV X 14 Aachener Straße/Kitschburger Straße/Maarweg Bezirk 3 - Braunsfeld 14 4 7 1 SV, 13 LV X 15 Butzweiler Straße/Franziska-Anneke-Straße Bezirk 4 - Ossendorf 4 0 0 5 LV X 16 Lindenthalgürtel/Dürener Straße/Stadtwaldgürtel Bezirk 3 - Lindenthal 11 2 2 2 SV, 8 LV X 17 Bonner Landstraße/Kiesgrubenweg/Godorfer Haupstraße Bezirk 2 - Hahnwald 8 1 0 1 SV, 10 LV X Nr. Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4 davon Verkehrs- unfälle mit Fuß- gängern davon Verkehrs- unfälle mit Rad- fahrern Unfallfolgen (T - Getötet / SV - Schwer- verletzt / LV - Leicht- verletzt Maß- nahmen sind erfolgt Maß- nahmen in Vor- bereitung/ werden geprüft Kreuzung wurde überprüft - keine geeigneten Maßnahmen ersichtlich 18 Militärringstraße/Auf- und Abfahrt Aachener Straße Südseite Bezirk 3 - Müngersdorf 4 0 0 1 SV, 5 LV X 19 Frankfurter Str./Höhenberger Ring/Höhenberger Straße Bezirk 8 - Höhenberg 7 0 0 7 LV X 20 Universitätsstraße/Gyrhofstraße Bezirk 3 - Lindentha l 4 0 4 4 LV X 21 Bergischer Ring/Rendsburger Platz Bezirk 9 - Mülheim 4 0 0 1 SV, 3 LV X 22 Berrischstraße/Mörterweg/Further Straße/Thenhover- Escher-Weg Bezirk 6 - Roggendorf 4 0 1 1 LV X 23 Deutzer Ring/Im Hasental Bezirk 1 - Deutz 3 0 0 3 LV X 24 Kalker-Hauptstraße/Walter-Pauli-Ring Bezirk 8 - Kal k 5 0 1 5 LV X 25 Mindener Straße/Karlstraße Bezirk 1 - Deutz 4 0 4 1 SV, 3 LV X 26 Vorgebirgstraße/Roisdorfer Straße/Schwalbacher Straße Bezirk 2 - Zollstock 3 0 0 1 SV, 2 LV X 27 Chlodwigplatz gesamt Bezirk 1 - Neustadt-Süd 8 1 4 8 LV X 28 Luxemburger Straße/Gottesweg/Sülzburgstraße Bezirk 3 - Sülz 8 1 3 4 SV, 10 LV X 29 Luxemburger Straße/Lohrbergstraße/Neuenhöfer Allee Bezirk 3 - Klettenberg 6 3 1 3 SV, 5 LV X 30 Frankfurter Straße/Anschlussstelle Gremberghoven/Rather Straße Bezirk 7 - Gremberghoven 11 0 1 2 SV, 4 LV X 31 Am Vorgebirgstor/Bremsstraße Bezirk 2 - Zollstock 4 0 4 1 SV, 3 LV X 32 Alteburger Straße/Darmstädter Straße/Teutoburger Straße Bezirk 1 - Neustadt-Süd 3 0 3 3 LV X 33 Aachener Straße/Melatengürtel/Stadtwaldgürtel Bezirk 3 - Braunsfeld 11 1 7 1 SV, 13 LV X 34 Mathias-Brüggen-Straße/Mühlenweg Bezirk 4 - Bickendo rf 7 0 0 3 LV X 35 Clevischer Ring/Seidenstraße Bezirk 9 - Mülheim 8 0 3 6 LV X 36 Bergisch Gladbacher Straße/Honschaftsstraße Bezirk 9 - Holweide 11 0 2 8 LV X 37 Berliner Straße/Bredemeyerstraße/Markgrafenstraße Be zirk 9 - Mülheim 6 0 2 1 SV, 6 LV X 38 Venloer Straße/Gutenbergstraße Bezirk 4 - Ehrenfeld 4 4 2 2 SV, 2 LV X 39 Frohnhofstraße/Rochusstraße - Kreisverkehr Bezirk 4 - Ossendorf 4 0 3 1 SV, 3 LV X 40 Äußere Kanalstraße/Ossendorfer Straße Bezirk 4 - Neu ehrenfeld 4 0 4 4 LV X 41 Militärringstraße/Gleueler Straße Bezirk 3 - Lindent hal 6 0 1 1 SV, 6 LV X 42 Neumarkt gesamt Bezirk 1 - Altstad-Süd 16 3 5 2 SV, 12LV X 43 Friedrich-Schmidt-Straße/Kitschburger Straße Kreisverkehr Bezirk 3 - Braunsfeld 5 0 3 4 LV X 44 Ehrenfeldgürtel/Stammstraße Bezirk 4 - Ehrenfeld 4 1 3 4 LV X Nr. Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4 davon Verkehrs- unfälle mit Fuß- gängern davon Verkehrs- unfälle mit Rad- fahrern Unfallfolgen (T - Getötet / SV - Schwer- verletzt / LV - Leicht- verletzt Maß- nahmen sind erfolgt Maß- nahmen in Vor- bereitung/ werden geprüft Kreuzung wurde überprüft - keine geeigneten Maßnahmen ersichtlich 45 Liebigstraße/Pettenkoferstraße Bezirk 4 - Neuehrenfe ld 4 0 4 4 LV X 46 Horbeller Straße/Toyotaallee Bezirk 3 - Junkersdorf 3 0 1 6 LV X 47 Düsseldorfer Straße/Dünnwalder Kommunalweg/Stammheimer Ring Bezirk 9 - Flittard 10 2 2 9 LV X 48 Nummer nicht vergeben 49 Wilhelm-Sollmann-Straße/Herforder Straße/Rambouxstraße Bezirk 5 - Longerich 4 0 0 4 LV X X 50 Haselnußweg/Mercatorstraße Bezirk 6 - Heimersdorf 4 0 1 2 LV X 51 Hackenbroicher Straße/Parallelweg Bezirk 6 - Worring en 4 1 1 2 LV X * mobile Geschwindigkeitskontrollen
Anlage 8 - Plakat "Köln steht bei Rot"
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Köln steht bei Rot. Du gehörst dazu! Foto: Christoph Seelbach
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/660/1 Vorlagen-Nummer 24.05.2018 1155/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 19.06.2018 Verkehrsunfallsituation des Jahres 2017 im Kölner Stadtgebiet In der als Anlage 1 beigefügten Liste sind alle Unfallhäufungsstellen des Jahres 2017 im Kölner Stadtgebiet aufgeführt. Die detaillierte Aufstellung der tödlichen Verkehrsunfälle ergibt sich aus der Aufstellung der Anlage 2. Beigefügt wurden als Anlage 3 der Gesamtunfallbericht der Polizei 2017 und als Anlagen 4 bis 8 Darstellungen zu Verkehrssicherheitsprogrammen. Der Inhalt dieser Mittei- lung wurde am 16.04.2018 im Rahmen eines interfraktionellen Gesprächs vorgestellt. Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr vom 25. Juni 2017 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der Einjah- res-Betrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der Kategorie 1 – 4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. die Strecke durch die Polizei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelas- tung eines Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungs- stelle führt, erhöhen. Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden Kategorien 5 – 7: Sonstige Sachschadensunfälle Nach der Meldung erfolgt die Diskussion in der Unfallkommission, an der Vertreterinnen und Vertreter des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung, des Amtes für Verkehrsmanagement und der Ver- kehrsüberwachung der Stadt Köln, der Polizei, des Landesbetriebs Straßen.NRW, der Bezirksregie- rung Köln und der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) beteiligt sind. Das Gremium entwickelt hier Vorschläge zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an den Kreuzungen, die in den Fachämtern geprüft und möglichst zeitnah umgesetzt werden. Laut Auskunft der Polizei Köln ereigneten sich im Jahr 2017 in Köln insgesamt 42.627 polizeilich er- fasste Verkehrsunfälle (Anlage 3, Seite 3). Im Jahr 2016 betrug diese Gesamtzahl 42.893 - somit sank die Gesamtzahl der Unfälle um 0,6 %. Bei diesen Verkehrsunfällen wurden 690 Personen schwer verletzt. In Köln starben 14 Menschen bei Verkehrsunfällen (Anlagen 2 und 3, Seite 7). Die tragischen Verkehrsunfälle der Kategorie 1 sind seit dem Jahr 2010 kontinuierlich gesunken. Im Vergleich der Jahre 2016/2017 war auch bei der Anzahl der Schwerverletzten ein Rückgang zu ver- zeichnen. Wurden im Jahr 2016 709 Menschen bei Unfällen schwer verletzt, reduzierte sich diese Zahl im Jahr 2017 auf 690 Personen und somit um 2,7 % (Anlage 3, Seite 7). 2 Im Gesamtunfallbild sind die Verkehrsunfälle laut Bewertung der Polizei insbesondere auf mangeln- den Abstand, Fehler beim Abbiegen oder auf Vorfahrtsmissachtungen zurückzuführen (Anlage 3, Seite 8). Generell bezeichnete die Polizei aber auch die Problematik des Alkohol- oder Drogenmiss- brauchs im Straßenverkehr und die offensichtlich zunehmende Ablenkung durch Handys oder andere Unterhaltungsmedien als Gründe für die steigenden Unfallzahlen (Anlagen 3, Seiten 15 bis 17). Be- sonders auffällig sind dabei Verkehrsunfälle, die sich unter Drogenmissbrauch ereigneten. Im Ver- gleich der Jahre 2016 und 2017 ergibt sich in der Anzahl der Verunglückten ein Zuwachs von 41 %; noch dramatischer stieg der Anteil der schwer verletzten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteil- nehmer. Wurden in 2016 insgesamt 11 Personen bei Verkehrsunfällen unter Drogeneinfluss schwer verletzt, erhöhte sich diese Anzahl in 2017 auf 17 Personen und stieg damit um 54,5 % an (Anlage 3, Seite 17). Bei den Unfällen der Kategorie 1 war insbesondere die Gruppe der Fußgängerinnen und Fußgänger betroffen; ereigneten sich in 2017 doch acht Verkehrsunfälle unter ihrer Beteiligung (Anlage 3, Seite 14). In diesem Jahr war – anders als in 2016 – keiner dieser Unfälle auf Verstöße gegen die Rotsig- nalisierung zurückzuführen. Die Hauptunfallursache bei diesen Unfällen war in erster Linie das unge- sicherte oder unvermittelte Überschreiten der Fahrbahn. Bei vier von diesen Unfällen ließ sich nach Auswertung der Verkehrsunfallanzeigen ebenfalls ein Zusammenhang mit einer Alkoholisierung bzw. mit Drogenmissbrauch annehmen. Laut Unfallbericht der Polizei liegt die generelle Hauptunfallursa- che bei Unfällen, an denen Zufußgehende beteiligt waren, beim Überschreiten der Fahrbahn (Anlage 3, Seite 15). 2017 wurden zwei Radfahrer bei Unfällen getötet. In einem Fall versuchte ein Radfahrer unmittelbar vor einem abbiegenden Lkw-Fahrer die Rechtsabbiegespur zu queren und wurde von dem Fahrzeug erfasst. Beim zweiten Unfall wurde ein abbiegender Radfahrer von einem überholen- den Krad-Fahrer angefahren (Anlage 2). Eine deutliche Konzentration einer Unfallursache – wie zum Beispiel Rotlichtverstöße – war in 2017 bei der Untersuchung der tödlichen Verkehrsunfälle nicht er- kennbar. Bei der Betrachtung der verschiedenen Verkehrsgruppen soll aufgrund der hohen Unfallbeteiligung nur auf die Gruppe der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer eingegangen werden. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich die Anzahl der verunglückten Radfahrerinnen und Radfahrer um 0,5 %. Waren im Jahr 2016 insgesamt 1.880 Menschen auf dem Fahrrad an Unfällen beteiligt, belief sich diese Zahl in 2017 auf 1.870 (Anlage 3, Seite 12). Die Ursachen für diese nach wie vor hohe Beteiligung waren auf verschiedene Faktoren zurückzufüh- ren. So ist die Anzahl der Radfahrenden aber auch der insgesamt am Verkehr teilnehmenden Perso- nen seit Jahren in Köln kontinuierlich gestiegen. Bei Betrachtung der Ursachen fiel auf, dass bei den Unfällen, die durch Pkw-Fahrerinnen und Pkw-Fahrer verursacht wurden, Fehler beim Abbiegen, Missachtungen der Vorfahrt und Fehler beim Ein- und Aussteigen im Vordergrund standen. Verur- sachten Radfahrende einen Unfall, so waren in erster Linie falsche Straßennutzung – zum Beispiel Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot – oder Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss als Ursache zu nennen (Anlage 3, Seite12). Im Hinblick auf die Ursachen Missachtung der Vorfahrt und Fehler beim Abbiegen optimiert die Stadt Köln seit Jahren den Verkehrsraum, um so die Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer zu erhöhen. So wurden Schutzstreifen und vorgezogene Aufstell- bereiche an Ampeln angelegt, um so die Radfahrenden verstärkt in den Sichtbereich der Pkw- Fahrerinnen und Pkw-Fahrer zu führen. Tempo 30-Zonen und die Einrichtung von Kreisverkehren trugen zusätzlich zu einer Verlangsamung des Individualverkehrs bei. Problematisch ist bei den auf- getretenen Unfällen, dass viele Fehler aller Verkehrsbeteiligten grundsätzlich auf Verstößen gegen Regeln beruhten, die allgemein bekannt sind. Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer wissen normalerweise, dass sie vor dem Rechtsabbiegen den Schulterblick durchführen müssen, Radfahrerinnen und Rad- fahrer wissen in der Regel, dass auch sie dem Rechtsfahrgebot unterliegen und Gehwege nicht be- fahren dürfen. Diese falschen Verhaltensweisen werden also offensichtlich bewusst und vorsätzlich begangen und die dadurch ausgelösten Gefahrensituationen unterschätzt. Es ist somit schwierig und langwierig, ein Umdenken oder eine Verhaltensänderung durch Verkehrssicherheitskampagnen zu erreichen. In 2017 wurden bereits bau- oder verkehrstechnische Maßnahmen in den Unfallhäufungsstellen so- wie die Einrichtung von Schutz- und Radfahrstreifen im Stadtgebiet und verstärkte Kontrollen des Fahrradverkehrs durchgeführt. Zusätzlich wurden neben diesen restriktiven Maßnahmen auch die 3 Aspekte der Verkehrserziehung berücksichtigt. Die Stadt Köln rief auch im Jahr 2017 wieder dazu auf, sich an dem Quiz „Sicheres Fahrradfahren“ zu beteiligen. Bei diversen Fragen hatten die Teil- nehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, ihr Wissen über die Regeln im Radverkehr zu erproben und unter Beweis zu stellen (Anlage 4). An diesem Wettbewerb nahmen in 2017 insgesamt rund 1.700 Einzelpersonen und 36 Schulklassen aus zehn Schulen teil. Für die beteiligten Schulen wurden neben den eigentlichen Preisen noch Sondergewinne für die Klassenkasse ausgelobt. Einen festen Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit bilden mittlerweile die kostenlosen Fahrradchecks, die an zwei Terminen im September 2017 angeboten wurden (Anlage 5 – Aktionsfoto). Hier hatten die Köl- nerinnen und Kölner die Gelegenheit, ihre Fahrräder durch Fahrradmonteure kostenlos überprüfen zu lassen. Im Anschluss konnten die eventuell festgestellten Schäden in der beteiligten Werkstatt verbil- ligt beseitigt werden. Das Angebot zur Überprüfung erfreute sich an beiden Aktionstagen erheblicher Beteiligung der Radfahrerinnen und Radfahrer und so konnten bis zu 200 Personen an einem Tag über die Verkehrssicherheit ihrer Fahrzeuge informiert werden. Einem starken Rückgang unterlag die Beteiligung der Seniorinnen und Senioren (Personen über 65 Jahre) am Unfallgeschehen. Waren in 2016 noch insgesamt 652 Seniorinnen und Senioren am Un- fallgeschehen beteiligt, belief sich diese Zahl im Jahr 2017 auf 538 Personen (Anlage 3, Seite11). Somit ergab sich ein Rückgang von 17,5 %. Um dem Unfallgeschehen dieser Altersgruppe entgegen- zuwirken und damit Verkehrssicherheitsaktionen für diese Altersgruppe entwickelt werden können, nimmt eine Seniorenvertreterin regelmäßig an den Sitzungen des Arbeitskreises „Sicherheit im Stra- ßenverkehr“ teil. Die Etablierung möglicher Kampagnen stellt sich jedoch als problematisch dar, da Menschen dieser Altersgruppe aus unterschiedlichen Gründen im Straßenverkehr verunglücken und ihre Erreichbarkeit für die Durchführung von Aktionen – anders als bei Schulkindern – wesentlich schwieriger ist. Die Stadt Köln führte auch im Jahr 2017 die Verkehrssicherheitsaktion „Ein zweiter Frühling beim Fahrradfahren“ fort. Auch in diesem Jahr wurden den Seniorinnen und Senioren kos- tenlose Fahrradkurse angeboten. Wer sich auf dem Fahrrad nicht mehr sicher fühlte, war dazu aufge- rufen, innerhalb eines einwöchigen Kurses und unter Anleitung einer diplomierten Fahrradlehrerin seine Fähigkeiten wieder aufzufrischen. Erstmalig fanden nicht nur zwei Kurse im linksrheinischen, sondern auch ein Kurs im rechtsrheinischen Stadtgebiet statt. Angeboten wurden sie im Mai und Juni 2016 für insgesamt 30 Personen. Dieses Programm wurde erstmalig im Jahr 2013 eingerichtet. Die Stadt Köln beteiligte sich ebenfalls am „Rollatorentag“, den die KVB und der VRS im September 2017 auf dem Neumarkt durchführten. Hier erhielten gehbehinderte Seniorinnen und Senioren wichtige Tipps und Verhaltensregeln zum sicheren Umgang mit dem Rollator und zur Nutzung des ÖPNV. Ein Anstieg von 7,5 % war im Hinblick auf die Kinderunfallbeteiligung zu beobachten. Waren im Jahr 2016 375 Kinder an Unfällen beteiligt, erhöhte sich deren Beteiligung im Jahr 2017 auf 403 Beteiligte (Anlage 3, Seite 9). Sie verunglückten mehrheitlich als Zufußgehende, als Radfahrende aber auch nach wie vor als Mitfahrende im Auto Erwachsener. Aber auch wenn die Anzahl der Gesamtunfälle anstieg, sank die Zahl der bei Unfällen schwer verletzten Kinder um 21,7 %. Tödliche Verkehrsunfälle von Kindern sind seit 2008 nicht zu beklagen. Die Stadt Köln unternimmt hier sowohl in der Ausge- staltung der Verkehrswege als auch bei der Verkehrserziehung erhebliche Anstrengungen, damit Un- fälle unter Beteiligung von Kindern vermieden werden können. Ein wichtiger Schwerpunkt dieser Ar- beit liegt dabei in der Kooperation mit den Schulen. So führt das Amt für Straßen und Verkehrsent- wicklung in jedem Jahr Verkehrssicherheitsaktionen zur Einschulung durch, bei dem die Verkehrsteil- nehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu besonderer Rücksicht auf die Schulkinder aufgerufen wer- den. Ein Bestandteil dieser Kampagne ist der Plakataufruf „Wir sind wieder unterwegs“. Dieses Plakat wurde in 2017 neu erstellt (Anlage 6). An neun Grundschulen an verkehrsreichen Straßen im Grund- schulumfeld werden Geschwindigkeitsmessanlagen installiert, die Autofahrende auf Geschwindig- keitsüberschreitungen hinweisen, ohne dieses Verhalten direkt zu sanktionieren. Anlässlich der Ein- schulung der Schulneulinge („I-Dötzchen“) führte das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung eben- falls die „Elternbefragung“ durch. Die Eltern der eingeschulten Kinder haben dabei die Möglichkeit, im unmittelbaren Interview Verbesserungsvorschläge zum Schulweg abzugeben, die anschließend durch Vertreterinnen und Vertreter des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung geprüft werden. Kön- nen sinnvolle Verbesserungen eingerichtet werden, erfolgen diese zeitnah. Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung ist auch ständiges Mitglied des Arbeitskreises „Verkehrserziehung“ (AVEK) der Schulen und beteiligt sich hier auch aktiv und engagiert an den jeweiligen Projekten. Ein besonderes Augenmerk richtete die Stadt Köln auch im Jahr 2017 wieder auf die Verkehrssicher- 4 heitsarbeit zur Vermeidung von Unfällen im Zusammenhang mit dem „Toten Winkel“ (Anlage 7). Oft- mals sind sich Radfahrende und zu Fuß Gehende der Gefahr nicht bewusst, die ihnen droht, wenn neben ihnen fahrende Fahrzeuge nach rechts einbiegen und diese schwachen Verkehrsteilnehmen- den im „Toten Winkel“ nicht wahrnehmen. So ereignen sich immer wieder Unfälle in diesem Zusam- menhang. Um die Radfahrenden und zu Fuß Gehenden ausdrücklich auf diese drohende Gefahr aufmerksam zu machen, wurde gemeinsam mit dem ADAC Nordrhein, den Transportbotschaftern e.V. und der Polizei eine Verkehrssicherheitsaktion entwickelt, bei der Schulkinder für die speziellen Gefahren im „Toten Winkel“ sensibilisiert werden. Nach einer kurzen theoretischen Einführung wird den Kindern mittels einer ausgelegten Plane und eines Lkw die Größe und Lage dieses nicht einseh- baren Bereiches demonstriert. Jedes Kind kann sich anschließend vom Fahrersitz aus von der Größe des Winkels überzeugen. Neben dieser Demonstration erhalten die Schülerinnen und Schüler wichti- ge Tipps, wie sie Gefahren im Zusammenhang mit diesem optischen Phänomen vermeiden können. Im Jahr 2017 wurde die Aktion vor insgesamt 240 Schulklassen demonstriert. Es konnten somit rund 6.000 Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Den Auftakt der Kampagne setzte im März eine gemeinsame Aktion der beteiligen Partner auf dem Gelände der Rennbahn. Wegen der regen Pres- sebeteiligung konnten auch über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weitere Bürgerinnen und Bür- ger über den Toten Winkel informiert werden. Die Stadt Köln freute sich auch über eine ausführliche Berichterstattung des WDR. Die Beteiligung an der Kampagne „Köln steht bei Rot“ wurde im Jahr 2017 ebenfalls fortgesetzt. Unter der Federführung der Kölner Verkehrs-Betriebe AG und unter Beteiligung der Stadt Köln, der Polizei und der Verkehrswacht wurden lebende „Ampelmänner“ im Stadtgebiet eingesetzt. Die nach ihren elektronischen Vorbildern vollständig rot oder grün bekleideten Personen unterstützten die eigentli- chen Signale pantomimisch. Sie hielten Fußgängerinnen und Fußgänger, die offensichtlich die Fahr- bahn bei „rot“ betreten wollten, durch energische Zeichen ab und ermunterten genauso zu Fuß Ge- hende, die bei grün queren wollten. Die Beteiligten schmunzelten über die sympathischen Akteure, wurden aber auch gleichzeitig an die Bedeutung der Signalanlagen und an die Notwendigkeit diese zu beachten, erinnert. Die Stadt Köln unterstützte die Aktion zusätzlich durch Plakatkampagnen, die im April und Oktober 2017 geschaltet wurden (Anlage 8). In Kooperation mit der Grundschule Mommsenstraße wurde ebenso die Aktion „Ich verpfeif‘ dich“ durchgeführt. Mit den Schulkindern wurden dabei signalisierte Überwege im Schulumfeld beobachtet. Betraten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer die Fahrbahn entgegen dem Rotsignal, wurden sie von den Kindern – die vorher Trillerpfeifen erhalten hatten – ausgepfiffen. Diejenigen, die bei „Grün“ die Fahrbahn betraten, erhielten dagegen von den Kindern eine kleine Aufmerksamkeit. Auch bei dieser Aktion freute sich die Stadt Köln über eine rege Berichterstattung der Zeitungen. Seit den Flüchtlingswellen der letzten Jahre wurde der Ruf nach Verkehrssicherheitsaktionen für Flüchtlinge immer lauter. Viele der neu Eingereisten sind mit der Problematik des Großstadtverkehrs nicht vertraut und so sind gefährliche Situationen möglich. Die bisherigen Unfallstatistiken gaben zwar noch keine Hinweise auf verstärkte Unfallbeteiligungen der Neu-Kölnerinnen und –Kölner, dennoch waren laut Einschätzung der Stadtverwaltung neue Kampagnen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Integration geboten. Im Jahr 2016 veranstaltete der Arbeitskreis „Sicherheit im Straßenverkehr“ erstmals Schulungen in den Flüchtlingsunterkünften Ringstraße und Eygelshovener Straße in Köln-Rodenkirchen. Bei insge- samt vier Terminen wurden Eltern und Kindern die Grundlagen der Verkehrsregeln vermittelt. Der Arbeitskreis orientierte sich bewusst an der Verkehrsgruppe der zu Fuß Gehenden, da damit die grundlegenden Mobilitätsbedürfnisse und die allereinfachste Teilnahme am Straßenverkehr ange- sprochen wurden. Jeder kann überall zu Fuß unterwegs sein – ein Hilfsmittel wird nicht benötigt. Da- her war es besonders wichtig, die Migrantinnen und Migranten mit den grundlegenden Regeln des Straßenverkehrs vertraut zu machen. Der Arbeitskreis stellte aber früh fest, dass diesem Unterricht enge Grenzen gesetzt wurden. So musste wegen der Sprachbarrieren ein Dolmetscher hinzugezogen werden, teilweise waren die Vortragenden aber auch mit den Gewohnheiten der Menschen oder mit den Gegebenheiten der Flüchtlingsheime nicht vertraut, so dass teilweise nur wenige Personen mit dem Regeltraining erreicht werden konnten. In 2017 wurde daher erstmalig die „RheinFlanke e.V“ mit den Trainings beauftragt. Die Rheinflanke 5 besuchte aufgrund ihrer Tätigkeit im Bereich der integrativen Jugendarbeit bereits diverse große Flüchtlingsheime und bot den Kindern und Jugendlichen spielerische und sportliche Aktionen an. Es bestand daher der immense Vorteil, dass sowohl die Institution den Menschen in den Heimen bereits positiv bekannt war als auch, dass die RheinFlanke sich in den Heimen auskannte. Das Amt für Stra- ßen und Verkehrsentwicklung beauftragte daher die RheinFlanke mit der Durchführung von Fußgän- gerschulungen. Mit Hilfe der Polizei bildete der Verein folgend Mitarbeiter aus, die in den Heimen die grundlegenden Kenntnisse im Hinblick auf die Verkehrssicherheit für zu Fuß Gehende vermittelten. So wurde die Initiative der „Safewalker“ geboren. Diese Aktion soll in 2018 noch weiter vertieft und verfestigt werden. Anlagen: Anlage 1 – Unfallhäufungsstellen 2017 in Köln Anlage 2 – Tödliche Verkehrsunfälle 2017 in Köln Anlage 3 – Verkehrsunfallbericht 2017 der Polizei Anlage 4 – Verkehrssicherheitsaktion „Fahrradquiz“ Anlage 5 – Verkehrssicherheitsaktion „Fahrradcheck“ Anlage 6 – Plakat „Wir sind wieder unterwegs“ Schulstart Anlage 7 – Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“ Anlage 8 – Plakat „Köln steht bei Rot“ Gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (127)
- Bonner Straße
- Krefelder Straße
- Luxemburger Straße
- Deutz-Mülheimer Straße
- Aachener Straße
- Bayardsgasse
- Keupstraße
- Venloer Straße
- Mommsenstraße
- Steinstraße
- Weißhausstraße
- Wilhelm-Mauser-Straße
- Bonner Landstraße
- Militärringstraße
- Frankfurter Straße
- Universitätsstraße
- Berrischstraße
- Kalker Hauptstraße
- Mindener Straße
- Vorgebirgstraße
- Alteburger Straße
- Mathias-Brüggen-Straße
- Bergisch Gladbacher Straße
- Berliner Straße
- Frohnhofstraße
- Äußere Kanalstraße
- Friedrich-Schmidt-Straße
- Liebigstraße
- Horbeller Straße
- Düsseldorfer Straße
- Wilhelm-Sollmann-Straße
- Hackenbroicher Straße
- Subbelrather Straße 262F
- Alte Kölner Straße
- Vitalisstraße
- Innere Kanalstraße
- Liburer Landstraße
- Cottbuser Straße
- Riehler Straße
- Robert-Bosch-Straße 42
- Dünnwalder Kommunalweg
- Bergischer Ring
- Deutzer Ring
- Chlodwigplatz
- Clevischer Ring
- Haselnußweg
- Grengeler Mauspfad 33
- Grafenmühlenweg 112
- Gregor-Mendel-Ring
- Konrad-Adenauer-Ufer
- Auf dem Paulsacker
- Am Vorgebirgstor
- Rudolf-Amelunxen-Straße
- Franziska-Anneke-Straße
- Pfarrer-Buchbender-Weg
- Eygelshovener Straße
- Hohenstaufenstraße
- Theodor-Heuss-Straße
- Oskar-Jäger-Straße
- Kitschburger Straße
- Thenhover-Escher Weg
- Schwalbacher Straße
- Teutoburger Straße
- Willy-Brandt-Platz 2
- Klettenberggürtel
- Schmalbeinstraße
- Fleischmengergasse
- Rhöndorfer Straße
- Höhenberger Straße
- Roisdorfer Straße
- Darmstädter Straße
- Ossendorfer Straße
- Pettenkoferstraße
- Zülpicher Straße
- Pfälzischer Ring
- Markgrafenstraße
- Lindenthalgürtel
- Rendsburger Platz
- Walter-Pauli-Ring
- Honschaftsstraße
- Bredemeyerstraße
- Gutenbergstraße
- Herforder Straße
- Kerpener Straße
- Am Weißen Mönch
- Gleueler Straße
- Dürener Straße
- Stadtwaldgürtel
- Höhenberger Ring
- Neuenhöfer Allee
- Ehrenfeldgürtel
- Stammheimer Ring
- Mercatorstraße
- Further Straße
- Sülzburgstraße
- Lohrbergstraße
- Rather Straße
- Melatengürtel
- Pohligstraße
- Kiesgrubenweg
- Rochusstraße
- Rambouxstraße
- Am Springborn
- Gyrhofstraße
- Seidenstraße
- Stammstraße
- Rösrather Weg
- Hohe Pforte
- Im Hasental
- Karlstraße
- Bremsstraße
- Ringstraße
- Mühlenbach
- Waidmarkt
- Mörterweg
- Gottesweg
- Mühlenweg
- Parallelweg
- Robinienweg
- Frohngasse
- Blaubach
- Embergweg
- Maarweg
- Neumarkt
- Straße 2
- Straße 4
- Im Grund
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Details
- Aktenzeichen
- 1155/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 24.05.2018
- Erstellt
- 11.04.2018 14:42