JHA/043/2025
‚‚Fit in Grünau‘‘ – Ein Quartiersprojekt der Düsseldorfer Präventionskette zum Auf- und Ausbau gesundheitsförderlicher Strukturen für null- bis zehnjährige Kinder und deren Familien
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Fit in Grünau_2025
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Sozia mi für und Jugend Düsseldorf Nähe trifft Freiheit Fit in Grünau Health in All Policies Düsseldorfer Präventionskette Health in All Policies — Entwicklung gesundheitsförderlicher Strukturen zur Förderung eines chan- cengerechten Aufwachsens als Bestandteil kommunaler Präventionsketten in der Landeshaupt- stadt Düsseldorf Gesundheit für alle — Health in All Policies (HiAP) Das Konzept Health in All Policies (HiAP) versteht Gesundheit als eine gesamtgesellschaftliche Auf- gabe, die über den Gesundheitssektor hinaus alle politischen und gesellschaftlichen Bereiche umfasst [1]. Damit auch Gesundheitsförderung wirksam und nachhaltig gestaltet werden kann, müssen Ver- antwortlichkeiten klar definiert und transparent kommuniziert werden. Eine abgestimmte und ergän- zende Zusammenarbeit zwischen politischen Ämtern, Behörden und der gesamten Gesellschaft ist dabei notwendig. HiAP setzt daher auf eine verzahnte Strategie, die sowohl regierungspolitische als auch gesellschaftliche Ansätze einbindet und eine enge Kooperation zwischen den beteiligten Ak- teur*innen fördert. Sechs priorisierte Aspekte bilden den Rahmen für die Umsetzung von HiAP: a) Chancengleichheit, b) intersektorales Verständnis, c) Vernetzung und Nachhaltigkeit, d) Nutzer*in- nenorientierung, e) Empowerment, Selbstwirksamkeit und Selbsthilfe sowie f) Salutogenese. [1]. Die Notwendigkeit einer HiAP-Strategie Nicht übertragbare, chronische und degenerative Erkrankungen dominieren weltweit und lassen sich unter anderem auf beinflussbare Gesundheitsdeterminanten wie individuelle Lebensstile auf der Ver- haltensebene sowie Lebenslagen und Arbeits-, politische, kulturelle und sozioökonomische Bedin- gungen auf der Verhältnisebene zurückführen [1, 6]. Seit Jahren verweisen zahlreiche Studien aus Deutschland auf den Zusammenhang zwischen einem niedrigen sozioökonomischen Status und ge- ringeren gesundheitlichen Chancen. Diese so genannte vertikale gesundheitliche Ungleichheit gilt so- wohl für Erwachsene, als auch für Kinder [5, 8]. Studien zufolge weisen Kinder, die in Familien mit ei- nem niedrigen sozioökonomischen Status aufwachsen, häufiger Verhaltensauffälligkeiten [5] und Sprachentwicklungsstörungen [8] auf als Kinder aus einkommensstarken Familien. In Bezug auf das Sportverhalten in der Freizeit bewegen sich Kinder aus Familien mit einem niedrigen sozioökonomi- schen Status im Vergleich zu Kindern aus einkommensstärkeren Familien weniger [5, 12]. Weitere Untersuchungen belegen eine schlechtere Koordination [5] sowie Übergewicht und Adipositas [12] in Zusammenhang mit einem niedrigen sozioökonomischen Status. Auch in Bezug auf die horizontale gesundheitliche Ungleichheit, die Dimensionen wie Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, Erkran- kungen sowie Flucht- und Migrationserfahrungen umfasst, bestätigen zahlreiche Studien, dass Kinder mit Migrationshintergrund öfters Sprachentwicklungsstörungen als Kinder ohne Migrationshinter- grund [11] aufweisen. Zudem sind Kinder in belasteten Wohnorten häufiger übergewichtig als Kinder, deren Wohnumfeld als weniger belastet gilt [16] und Jungen im Vergleich zu Mädchen häufiger ver- haltensauffällig [11]. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben die bestehenden gesundheit- lichen Ungleichheiten nochmals verstärkt. Die Forsa-Umfrage der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) und des Else-Kröner-Fresenius-Zentrums [18] kam zu dem Ergebnis, dass bei jedem sechsten Kind seit Beginn der Pandemie das Gewicht überproportional gestiegen ist. Dabei sind Kinder und Ju- gendliche aus Familien mit einem niedrigen sozioökonomischen Status doppelt so häufig betroffen wie Gleichaltrige aus einkommensstarken Familien. Um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken, sind HiAP-Ansätze unerlässlich, da Gesundheitsförde- rung und Prävention in den frühen Lebensphasen die gesundheitsrelevanten Einstellungen und Ver- haltensweisen maßgeblich prägen. Gleichwohl betonen Thyen und Geene [5], dass HiAP bei Kindern den Schwerpunkt auf Verhältnisprävention legen sollte. Dazu sollten evidenzbasierte und von Kin- dern und Familien akzeptierte, partizipativ entwickelte Maßnahmen in den Lebenswelten gestaltet werden. Dem kontinuierlich wachsenden Anteil von Kindern mit Adipositas — der unter anderem auf den steigenden Konsum zuckerhaltiger Getränke und Lebensmittel sowie auf unzureichende Bewe- gungsmöglichkeiten zurückzuführen ist - könnte durch entsprechende Maßnahmen entgegengewirkt werden [20, 5]. Eine nachhaltige HiAP-Strategie berücksichtigt daher in besonderem Maße die Ge- sundheit von Kindern und nimmt die Lebenslagen und -welten von Familien in den Blick. HiAP in der Kommune: Die Präventionskette In den Kommunen gibt es vielfältige Ansätze und Konzepte, die erste Umsetzungserfolge zeigen. In der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde 2019 das Konzept der kommunalen Präventionskette initi- iert und 2020 vom Rat der Stadt mit dem Ziel verabschiedet, gelingendes und chancengerechtes Auf- wachsen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ermöglichen [4, 21]. Mit der Düssel- dorfer Präventionskette werden Akteur*innen aller Sektoren und Fachbereiche dazu aufgefordert, sich am Aufbau einer lückenlosen Präventionskette zu beteiligen. Erste Prozesse wurden bereits an- gestoßen und strukturelle Änderungen vorgenommen, zum Beispiel die Förderung der kommunalen Vernetzung. Dabei wurde bewusst darauf verzichtet, weitere Konferenz- oder Parallelstrukturen zu schaffen. Stattdessen werden bestehende Strukturen genutzt und die Präventionskette wird in den Sitzungen des Jugendhilfeausschusses sowie in weiteren relevanten Ausschüssen, Gesundheits- und Bildungskonferenzen thematisiert. Zudem werden Förderaufrufe gemeinsam bearbeitet und bei der Förderung von Chancengerechtigkeit in Bezug auf Gesundheit, Bildung, Erziehung und Teilhabe wird eine ämter-, träger- und institutionsübergreifende Zusammenarbeit forciert [4]. Im Rahmen der Prä- ventionskette wird vor allem eine langfristige Planung und nachhaltige Verstetigung angestrebt. Als Planungsinstrumente dienen Bestands-, Bedarfs- und Bedürfnisanalysen, die neben Ist-Analysen und einer kleinräumlichen Gliederung auch Befragungen von Zielgruppen und partizipative Ansätze ver- knüpfen. Zur Qualitätssicherung werden die für Prävention und Gesundheitsförderung verantwortli- chen kommunalen Akteur*innen wie zum Beispiel die einzelnen Fachämter oder die freien Träger durch landes- und bundesweite Netzwerke (unter anderem Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit, kinderstark NRW) beraten und begleitet. Die im Rahmen der Düsseldorfer Präventionskette angestoßenen Prozesse und Ansätze zugunsten einer intersektoralen Zusammenarbeit über alle Lebensphasen hinweg, wie es Richter-Kornweitz et al. [22] im Kontext von Präventionsketten als erstrebenswert ansehen, werden im Folgenden am Be- spiel des Fit in Grünau Projekts veranschaulicht. Intersektorale Zusammenarbeit im Kontext der Düsseldorfer Präventionskette am Beispiel des Fit in Grünau-Projekts Fit in Grünau Aufbau gesundheitlicher Strukturen als Baustein der Düsseldorfer Präventionskette Empowerment, Selbstwirksamkeit und Selbsthilfe ‚Chancen- gleichheit Va STEUERUNGS- Intersektorale Zusammen- arbeit GRUPPE FIT IN GRÜNAU RUNDER TISCH Vernetzung und IM QUARTIER Nachhaltigkeit Projektkoordination Nutzer- Salutogenese nn orientierung Das von 2021 bis Mitte 2024 durchgeführte Projekt „Kinder in Grünau - Fit ins Leben: Ein Quar- tiersprojekt - Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen als Baustein der Düsseldorfer Präventions- kette“ (kurz: Fit in Grünau) wurde gemeinsam vom Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) und dem Amt für Soziales und Jugend (ehemals Jugendamt) Düsseldorf initiiert. Die Finanzierung des Projekts er- folgte durch die GKV-Spitzenverband NRW (Spitzenverband Bund der Krankenkassen) im Rahmen der Förderung von Projekten in nicht-betrieblichen Lebenswelten nach & 20a SBG V. Fit in Grünau wurde im linksrheinischen Stadtteil Düsseldorf-Heerdt im Quartier Grünau durchgeführt. Die Auswahl für diesen Handlungsraum basiert auf Ergebnissen von Analysen und der sozialräumlichen Gliederung!, denen zufolge Grünau als ein Sozialraum mit erhöhtem Belastungsgrad identifiziert und dem ein er- höhter sozialer und gesundheitlicher Handlungsbedarf attestiert wurde. Kennzeichnend dafür sind unter anderem eine hohe Lärmbelästigung, wenig Spiel- und Grünflächen sowie ein hoher Anteil an Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status und Migrationshintergrund. Neben der GKV-Finanzierung nach dem Präventionsgesetz erfüllte das Fit in Grünau-Projekt weitest- gehend die zuvor skizzierten sechs priorisierten HiAP-Aspekte, die im Folgenden in der Tabelle veran- schaulicht werden. Tab. Umsetzung von HiAP-Aspekten im Quartiersprojekten HiAP-Aspekt Umsetzung im Fit in Grünau-Projekt Chancengleichheit Um die gesundheitliche Chancengleichheit von Kindern (null bis zehn Jahre), deren Familien und pädagogischen Fachkräften zu er- höhen, wurden gesundheitsförderliche Maßnahmen unmittelbar in den Lebenswelten der Zielgruppen installiert. Auf der Verhältnisebene wurden gesundheitsförderliche Struktu- ren durch den Aus- und Aufbau von sozialraumbezogenen Netz- werken geschaffen (> Vernetzung). 1 Sozialräumliche Gliederung und Quartiersatlas - Landeshauptstadt Düsseldorf Auf der Verhaltensebene wurden zahlreiche niedrigschwellige ge- sundheitsbezogene Aktivitäten wie Sensibilisierungs- und Informa- tionsveranstaltungen sowie Kurse zur Bewegung, Ernährung und Entspannung durchgeführt. Durch die Verortung gesundheitsförderlicher Maßnahmen gemäß des Setting- bzw. Lebenswelt-Ansatzes, also an Orten, wo Men- schen „spielen, lernen, arbeiten und leben“ [23] und der nied- rigschwelligen Ansätze, konnten zum Beispiel Zugänge gesichert und Barrieren abgebaut werden. Intersektorales Verständnis Einem intersektoralen Verständnis folgend wurden bereits bei der Antragsstellung unter Federführung des Amtes für Soziales und Ju- gend weitere Ämter der Landeshauptstadt Düsseldorf (Gesund- heitsamt, Sportamt, Amt für Schule und Bildung, Stadtplanungs- amt) sowie das Institut für medizinische Soziologie an der Heinrich- Heine-Universität (HHU) Düsseldorf eingebunden. Diese intersektorale Zusammenarbeit zu Beginn des Projekts wurde als fach- und ämterübergreifende Steuerungsgruppe auf strategischer Projektebene fortgeführt. Zu den Aufgaben der Steuerungsgruppe gehörten unter anderem die fachliche Beratung sowie die Unterstützung der Projektkoordi- nation bei verschiedenen Projektaktivitäten (> Vernetzung und Nachhaltigkeit). Im Vordergrund der intersektoralen Zusammenarbeit stand ein partizipativer Ansatz, bei dem nicht nur die Fachkräfte, sondern auch die adressierten Personengruppen als Expert*innen ihrer Le- benswelten betrachtet wurden. Vernetzung und Nachhaltigkeit Neben der etablierten fach- und ämterübergreifende Steuerungs- gruppe auf strategischer Ebene wurde auf der operativen Ebene in sozialraumbezogenes Netzwerk der Runde Tisch Fit in Grünau ge- gründet (> Intersektorales Verständnis). Mitglieder beider Gremien - Steuerungsgruppe und Runder Tisch — beteiligten sich regelmäßig an Workshops und Arbeitsgruppen so- wie Fachtagen. Der Aufbau nachhaltiger Strukturen konnte durch die Sicherstel- lung personeller und finanzieller Ressourcen seitens der Steue- rungsgruppe gefördert werden. Um Nachhaltigkeit möglichst frühzeitig sicherzustellen, wurde Fit in Grünau als ein Baustein der Frühen Hilfen im Kontext der kommu- nalen Präventionskette verankert. Nach Projektende wurde durch das Amt für Soziales und Jugend in der Fachabteilung Familienförderung und dem dort angesiedelten Sachgebiet Frühe Hilfen und Familienbildung in enger Kooperation mit dem Träger Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM) im Fachbereich Migration und Stadteilarbeit eine Koordi- nierungsstelle für den Stadtteil Düsseldorf-Heerdt etabliert. Nutzer*innenorientierung Um eine möglichst hohe Nutzer*innenorientierung bei Kindern und Familien sowie den (pädagogischen) Fachkräften aus den Lebens- welten der Kinder und Familien zu erreichen, wurden vorab eine Bestands-, Bedarfs- und Bedürfnisanalyse durchgeführt. Unter Berücksichtigung der Wünsche und Bedürfnisse von Kindern und Familien sowie der bestehenden Rahmenbedingungen der ko- operierenden Institutionen in Grünau, wurden zahlreiche Sensibili- sierungsmaßnahmen, Informationsveranstaltungen, gesundheits- bezogene Angebote und Kurse sowie Multiplikator*innenschulun- gen durchgeführt. Mit dem Angebotsspektrum wurden die Gesundheitskompetenzen der adressierten Kinder und Familien gestärkt (> Chancengleich- heit). So wurde bspw. in Kochkursen praktisch vermittelt, wie be- liebte Kindergerichte nahrhafter zubereitet werden können. Empowerment, Selbstwirksam- | Durch die partizipative Entwicklung von Rezeptkarten konnten Em- keit und Selbsthilfe powerment, Selbstwirksamkeit und Selbsthilfe gefördert werden. Weiterhin trugen auch die Multiplikator*innenschulungen bei den Fachkräften zu Empowerment, Selbstwirksamkeit und Selbsthilfe bei, indem diese befähig wurden eigenständig gesundheitsförderli- che Angebote durchzuführen (zum Beispiel Kinder-Yoga). Salutgenese Fit in Grünau war ein Projekt, dass durch die Stärkung von Gesund- heitskompetenzen und individuellen Ressourcen durch zahlreiche Kurse und Angebote zur Bewegung, Ernährung und Entspannung und die durch Schaffung nachhaltiger gesundheitsförderlicher Strukturen durch die Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und den Aufbau des Runden Tisches, einen res- sourcenorientierten Ansatz verfolgt (> Salutogenese). Ausblick Fit in Grünau war ein Projekt zur Gesundheitsförderung und Prävention, das — orientiert am Konzept der Salutogenese - Ansätze zur Stärkung und Förderung individueller Fähigkeiten zur Erhaltung und Förderung der eigenen Gesundheit und - vor dem Hintergrund des HiAP-Ansatzes - sowohl auf Äm- ter-, Träger-, als auch auf individueller Ebene der Adressat*innen und Fachkräfte ansetzte. Es hat dazu beigetragen, im Projekt aus- und aufgebaute Strukturen (Netzwerke, Kursangebote, usw.) zu verstetigen, die intersektorale Zusammenarbeit im Bereich Gesundheitsförderung, Prävention und chancengerechtes Aufwachsen in Düsseldorf weiter auszubauen und Handlungsansätze für weitere Sozialräume bzw. Quartiere mit erhöhtem sozialem Handlungsbedarf zu entwickeln. In dem Zuge wurde gemeinsam eine Projektskizze für den Stadtteil Düsseldorf-Oberbilk entworfen. Das Projekt wird nach positivem Votum des Jugendhilfeausschusses 2024 und 2025 aus Mitteln des Fonds zur Minderung der Folgen von Kinderarmut finanziert. Somit wird der HiAP-Ansatz in der Landeshaupt- stadt Düsseldorf unter Federführung des Amts für Soziales und Jugend in Kooperation mit dem Deut- schen Diabetes-Zentrum und zahlreichen Ämtern und Institutionen kontinuierlich ausgebaut. Literaturverzeichnis (1) Geene, R., Kurth, B.-M., Matusall, S. (2020). 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Informationsvorlage
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JHA/043/2025 X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft: ‚‚Fit in Grünau‘‘ – Ein Quartiersprojekt der Düsseldorfer Präventionskette zum Auf- und Ausbau gesundheitsförderlicher Strukturen für null- bis zehnjährige Kinder und deren Familien Fachbereich: 51 - Amt für Soziales und Jugend Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Jugendhilfeausschuss 18.06.2025 Kenntnisnahme Ausschuss für Gesundheit und Soziales 24.06.2025 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Das Projekt „Fit in Grünau“ verfolgt einen intersektoralen, fachübergreifenden und multiprofessionellen Ansatz, um ein gelingendes Aufwachsen, gesundheitliche Chancengleichheit, soziale Teilhabe sowie präventive Maßnahmen in Quartieren mit hohem sozialen und gesundheitlichen Handlungsbedarf zu fördern. Durch die systematische Vernetzung relevanter Akteursgruppen – darunter Fachkräfte aus der Jugendhilfe, dem Gesundheitswesen, dem Sport, der Stadtplanung, Bildungsinstitutionen, Kirchengemeinden und politischen Akteur*innen – sowie die partizipative Einbindung der Zielgruppen werden integrierte und bedarfsgerechte Interventionsstrategien entwickelt. Die Maßnahmen sind konzeptionell an bestehende lokale Strukturen angebunden, um nachhaltige Verbesserungen zu sichern. Die Erkenntnisse aus dem Projekt unterstreichen die Relevanz interdisziplinärer Kooperationen für die Wirksamkeit präventiver Ansätze. Dies entspricht der Düsseldorfer Präventionsstrategie, die eine kontinuierliche intersektorale Vernetzung und bedarfsgerechte Begleitung präventiver Angebote vorsieht. Anlagen: Fit in Grünau_2025
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- JHA/043/2025
- Typ
- Informationsvorlage
- Datum
- 23.05.2025
- Erstellt
- 23.05.2025 07:43