1994/2022
Beantwortung der STEB
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/02/02-2 Vorlagen-Nummer 1994/2022 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 13.06.2022 Beantwortung der STEB - Sachstand Aufklärungskampagne bei Gefahrwetterlagen, Anfrage der FDP-Fraktion AN/1168/2022 Die Beantwortung der STEB ist als Anlage beigefügt.
Top 7.2.4.1 Beantwortung der STEB
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/ 2/ 2 / 2 Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR Rechtsform: Anstalt des öffentlichen Rechts Vorständin: Dipl.-Ing. Ulrike Franzke USt-IdNr.: DE224970939 Bankverbindung: Sparkasse KölnBonn IBAN: DE89 3705 0198 0043 0329 60 SWIFT-BIC: COLSDE33 68000 Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR Postfach 910754 · 51077 Köln Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR Ostmerheimer Straße 555 · 51109 Köln Öffnungszeiten Mo. - Do. 08.00 - 16.00 Uhr Fr. 08.00 - 12.00 Uhr und nach Vereinbarung KVB-Linien: Linie 1 Haltestelle Merheim Linie 13/18 Haltestelle Holweide DB/VRS: S11 (Holweide) anschließend in allen 3 Fällen mit dem Bus Linie 157 bis Haltestelle Eggerbachstraße Auskunft erteilt: Henning Werker Zimmer: Geb. 90 Raum 206 fon 0221 221 - 22758 fax 0221 221 - 6622758 e-mail: henning.werker@steb-koeln.de Herrn Bezirksbürgermeister Manfred Giesen Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum StEB-TP We 13.06.2022 AN/1168/2022 Anfrage zum Sachstand Aufklärungskampagne bei Gefahrwetterlagen Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Giesen, Sehr geehrte Damen und Herren, die FDP- Fraktion bittet um Beantwortung einiger Fragen zu denen die Stadtentwässerungs- betriebe gerne Stellung nehmen . Frage 1 Inwieweit konnte die Verwaltung, vornehmlich unter der Führung von Berufsfeuerwehr und StEB, mit der Erarbeitung einer breit angelegten Informations- und Aufklärungskampagne bereits beginnen? Antwort der StEB Köln: Die StEB Köln wollen die Überflutungsvorsorge verbessern, d.h. die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen von Hochwasser und Starkregen zu erhöhen. Die nachfolgen- de Antwort der StEB Köln bezieht sich daher auf die Informations- und Aufklärungskampag- ne zu der Überflutungsvorsorge. Seit den extremen Hochwasserereignissen 1993 und 1995 wurde das Hochwasserschutz- konzept durch den Rat der Stadt Köln einstimmig beschlossen. Neben den baulichen Schutzvorkehrungen ist die Information, die Beratung und die Warnung der Bevölkerung ein wichtiger Baustein der Hochwasservorsorge. Unterjährlich werden Anwohnende widerkeh- rend vor den Gefahren und den Schutzmöglichkeiten informiert und beraten. Bei großen, für den Hochwasserschutz wichtigen Baumaßnahmen, wie z.B. die Realisierung des Retenti- onsraums Worringen werden vor Ort die Anwohnenden besonders über den Bau und die Auswirkungen der Maßnahme informiert. Derzeit betreiben die StEB Köln ein Bürgerbüro in Worringen, dem Ort des aktuell letzten großen Bauvorhabens. Im linksrheinischen Brücken- 2 / 3 kopf der Deutzer Brücke werden regelmäßig Führungen zur Überflutungsvorsorge veranstal- tet. Dort befindet sich auch eine Dauerausstellung mit vielen Exponaten und zielgruppenge- richteten Informationsmaterialien. Die StEB Köln binden bei ihrer Informations- und Aufklä- rungskampagne Dritte als Multiplikatoren aktiv ein. So ist z.B. die BI Rodenkirchen ein wich- tiger Begleiter für den Wissenstransfer. Seit 2015 informieren die StEB Köln auch über die Auswirkungen von Starkregen und über die Schutzmöglichkeiten mittels diverser Informationskampagnen. Diese wurden nach dem Starkregenereignis in 2021 nochmals intensiviert. Für die Information und Beratung der Menschen in Köln mit individueller Beantwortung von Anfragen zu Überflutungen sowie Herleitung der Fließ- und Eindringwege und Ableitung ge- eigneter Schutzmaßnahmen erfolgte unter anderem die nachfolgenden Aktivitäten: - Beratungstagen und Informationsveranstaltungen im Kölner Stadtgebiet; beispielsweise: o 17.07.2021 im Taborsaal. Veranstalter: Bürgerverein Heimersdorf, die StEB Köln un- ter Mitwirkung der Sanitär-Heizung-Klima-Innung Köln o 31.07.2021 im Bezirksrathaus Chorweiler. Veranstalter: Bürgerverein Heimersdorf, die StEB Köln unter Mitwirkung der Sanitär-Heizung-Klima-Innung Köln o 07.08.2021 im VHS-Forum Innenstadt. Veranstalter: StEB Köln unter Mitwirkung der Sanitär-Heizung-Klima-Innung Köln StEB Köln, o 19.08.2021 digitales Fachgespräch der StEB Köln mit der BV Ehrenfeld o 20.08.2021 Stadtspaziergang in Vogelsang zur Starkregenprävention o 23.08.2021 in Widdersdorf „Wie schütze ich mein Dorf ggü. Starkregen“ o 31.08.2021 in Mülheim in der BV 9. Überflutungen in Dnnwald o 04.10.2021 in Pesch. Veranstaltung zur Überflutungsvorsorge o 02.11.2021 in Rodenkirchen. Sonderfraktionssitzung BV 2 o 03.11.2021 im Stadtwaldviertel. Garagentermin zum Schutz vor Starkregen o 04.11.2021 in Porz in der BV 7. Auswirkungen des Starkregens in Porz o 05.11.2021 in Esch. Talk unter Turm o 18.11.2021 in Ehrenfeld. „Wie schütze ich mich vor Starkregen.“ o 23.11.2021 digitales Fachgespräch der StEB Köln mit der BV Nippes o 17.02.2022 digitales Fachgespräch „Unser Bezirk wird zur Schwammstadt“ o 08.03.2022 digitale Informationsveranstaltung „Starkregenvorsorge Bocklemünd“ o 28.04.2022 in der Vortragshalle HUG, Starkregenvorsorge. Veranstalter: Haus und Grund, StEB Köln. o 08.05.2022 Klimatag im Kölner Zoo. Überflutungsvorsorge o 04.06.2022 Infomarkt Gut Leidenhausen. Überflutungsvorsorge o 10.06.2022 in der Deutzer Brücke. Bürgerbeteiligung „Stadtwaldviertel“ zu Maßnah- menentwicklung der Überflutungsvorsorge o Weitere Veranstaltungen sind geplant. - persönlichen Beratungen im Verwaltungsgebäude der StEB Köln in Köln-Merheim (auf Wunsch auch telefonisch oder digital) und der Starkregenausstellung Brückenrampe- Altstadt - Monatlich wiederkehrende Online-Schulungen „Starkregen und Objektschutz – wie schütze ich mich richtig“ während der Starkregensaison (Mai-September) - Bereitstellung des digitalen „Wasser-Risiko-Checks“ (Zugriff bis zu 200 User pro Tag,. https://infotool.hw-karten.de/) - Beilage im Grundbesitzabgabenbescheid 2022 „Das geschützte Haus“, - Wanderausstellung Starkregenvorsorge in den Bezirksämtern. Die Wanderausstellung in der Mannesmannstraße findet vom 06.06.2022 – 07.07.2022 statt. Zudem fanden Aktionen zur Verbreitung der Informationen und des Informationsangebotes der StEB Köln statt, beispielsweise: 3 / 4 - Anpassung der Website mit aktuellen Inhalten zu Starkregen und Hochwasser mit bis zu 31.000 Websitebesucher*innen täglich, - Aktualisierung der Leitfäden „Wassersensibel planen und bauen in Köln“, „Mehr grün für ein besseres Klima in Köln“ und „Wassersensible Stadt- und Freiraumgestaltung“, - Zahlreiche Pressemitteilungen und Wahrnehmung mehrerer Fernseh- und Radiointer- views, - Megalightkampagnen zur Überflutungsvorsorge und Umgang mit Regenwasser - Posten von Informationen auf den Socialmedia-Kanälen der StEB Köln bei Facebook, Twitter, Instagam, LinkedIn und Xing Derzeit untersuchen die StEB Köln in Zusammenarbeit mit der Kölner Berufsfeuerwehr die Möglichkeit einer frühzeitigen Warnung vor extremen Großwetterlagen. Die StEB Köln beraten nicht über die Vorsorge zu Sturm und Hagel. Frage 2 Wie gestalten sich die ersten Zwischenergebnisse? Antwort der StEB Köln: Ein durch die StEB Köln beauftragtes Marktforschungsinstitut untersuchte u.a. den Stand der Sensibilisierung zum Thema „Starkregenvorsorge“ in der Kölner Bevölkerung und kommt zu folgendem Ergebnis: „Das Thema Starkregen und Starkregenvorsorge hat durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 im Verlauf des letzten Jahres eine ganz neue Relevanz bekommen sowohl in der Kölner Ge- samtbevölkerung als auch unter Hausbesitzern in Köln. Dementsprechend hat auch die me- diale Wahrnehmung des Themas signifikant in beiden Gruppen zugenommen. Auch die Kenntnisse zum Thema Starkregen haben sich in der Bevölkerung signifikant verbessert. Unter den Hausbesitzern war der Wissenstand ohnehin schon besser, aber auch hier zeigt sich eine tendenziell positive Entwicklung. Besonders signifikant hat das Wissen, dass auch Privatleute gegen Starkregen Vorsorge treffen müssen und dass man sich zu diesen Vorsor- gemaßnahmen bei den StEB Köln beraten lassen kann sowohl in der Bevölkerung als auch unter Hausbesitzern in Köln zugenommen.“ (deta Markforschung, Stand Januar 2022) Den Wissenstand zum Thema Starkregenvorsorge zeigen die nachfolgenden Grafiken im Vergleich der Bevölkerung und den Hausbesitzenden sowie der Veränderung von 2021 auf 2022. 4 / 5 Mehrheitlich haben die Menschen in Köln gute Grundkenntnisse zum Thema Starkregen. Dass Privatleute dagegen Vorsorge treffen müssen, ist ca. 2/3 der an der Umfrage teilge- nommenen Personen aus der Kölner Bevölkerung bekannt, hingegen sind nur weniger als 1/3 über die Möglichkeit des persönlichen Beratungsgesprächs bei den StEB Köln informiert. Es ist festzustellen, dass insbesondere Hausbesitzer im Vergleich zur gesamten Kölner Be- völkerung in sämtlichen abgefragten Belangen bessere Umfragewerte aufweisen. Das per- sönliche Beratungsangebot bei den StEB Köln vor Ort ist fast jedem zweiten Hausbesitzer in Köln bekannt. 5 Das Thema Starkregen und Starkregen-Vorsorge hat durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 im Verlauf des letzten Jahres eine ganz neue Relevanz bekommen. Dementsprechend signi- fikant sind die Verbesserungen im Wissenstand der Kölner Bevölkerung zu diesem Thema. Besonders gestiegen ist das Wissen, dass auch Privatleute Vorsorge gegen Starkregen tref- fen müssen und dass man sich dazu bei den StEB Köln beraten lassen kann. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung, da in der Vergangenheit eher von einer Vergesslichkeit der Auswir- kungen von Naturereignissen in der Bundesrepublik und auch in Köln feststellbar war. Durch die widerkehrende und kontinuierliche Ansprache der KölnerInnen zur Überflutungsvorsorge kann der Trend in Köln aufgehalten bzw. umgekehrt werden. Das Thema ist präsent. Aufbauend auf den Ergebnissen der Messung werden die StEB Köln die Kampagnen in den nächsten Jahren fortsetzen. Vorgesehen ist die Ansprache auch auf wasserwirtschaftliche Möglichkeiten der Trockenwetter- sowie Hitzeprävention auszuweiten, um den anstehenden Klimawandel durch Nutzung von Synergien und Handlungsmöglichkeiten entgegen zu treten. Frage 3 Ist es im Sinne einer Gefahrenvermeidung noch im laufenden Jahr und vor Beginn der som- merlichen Starkregenperiode zu erwarten, dass erste Ergebnisse dieser Kampagne in der Öffentlichkeit kommuniziert werden? Antwort der StEB Köln: Die StEB Köln werden die erfolgreiche Informations- und Aufklärungskampagnen auch in diesem und in den nächsten Jahren fortsetzen und bei Bedarf die Kommunikationsstrategie entsprechend den jeweiligen Erfordernissen anpassen. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Henning Werker (Bereichsleiter Planung und Bau)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (6)
- Ostmerheimer Straße 555
- Mannesmannstraße
- Deutzer Brücke
- Eggerbachstraße
- Gut Leidenhausen
- Straße 5
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Details
- Aktenzeichen
- 1994/2022
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 13.06.2022
- Erstellt
- 13.06.2022 12:10