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2. Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen an den aufgeführten Tagen und Zeiten.

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 4160/2018 vom 25.01.2019

Stand: Am 04.04.2019 im Rat ungeändert beschlossen.

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  • Anlage 2.2. Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 3 ohne Lindenthal und 7

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    Beachte: Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte Feiertage) Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. Antragsteller: ISK Carrée e.V. Geschäftsstelle Hans-Josef Schulte Berrenrather Str. 256 50939 Köln Tel: 0221 34669416 Bezeichnung des Anlass: Markt: M esse: Kunstmeile 16. kunst im carrée Ö rtliches Fest: Ä hnliche Veranstaltung: Anlassbeschreibung: Seit 17 Jahren jährlich stattfindende Kunstmeile im Veedel Sülz/Klettenberg. Für die Dauer von einer Woche stellen Künstlerinnen und Künstler in den Institutionen, Geschäften und Einrichtungen aus. Die Eröffnungsveranstaltung findet in der Regel an einem verkaufsoffenen Sonntag statt, um möglichst viel Publikum zu erreichen. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. X ja die Kunstausstellung ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung X eine Veranstaltung, welche zum 17. Mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; X ja, die Kunst steht im Vordergrund! ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) An dem betreffenden Sonntag wird es einen Rundgang durch alle Lokalitäten geben, in denen Kunst ausgestellt ist. Zu einem großen Teil sind es Händler, die ihre Ladenlokale für die Ausstellung von Kunst an diesem Tag zur Verfügung stellen. Zweck ist es, dass die Besucher der einzelnen „kleinen Kunstausstellungen“ in den einzelnen Lokalitäten neben der Betrachtung der Kunst auch in eine Diskussion mit den Künstlern einsteigen können. Dies wäre im öffentlichen Raum so nicht möglich. Bei den Kunstwerken handelt es ich um hochwertige und teure Arbeiten, die nicht auf der Straße ausgestellt werden können. Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: Deutlich mehr als wegen der Verkaufsstellenöffnung. Die attraktiven Ausstellungsorte und die Möglichkeiten zu einem privaten Austausch über die jeweiligen Kunstobjekte machen den Reiz dieser Veranstaltung aus und bilden den Hauptanlass zum Besuch der umfunktionierten Ladenlokale. Viele der Kunstinteressierten kaufen auch Artikel des täglichen Bedarfs und gehen in Geschäfte, die sie sonst nicht besucht hätten. Im letzten Jahr gab es viele Kunstinteressierte, die an dem Sonntag kamen und enttäuscht vor den geschlossenen Geschäften standen - ein Besuch zur Kunst war ihnen aus zeitlichen Gründen in der Woche nicht möglich. innerhalb von: Sülzgürtel .-Zülpicher Straße, Universitätsstr. - Luxemburger Str. bis Klettenberggürtel Sülzburgstraße / Gottesweg bis Rhöndorfer Straße. ca. 60 Mitglieder der z. Zt. 75 ISK Geschäfte und ca. 10 Nicht-ISK Mitglieder werden sich an der an der Kunstmeile beteiligen. Diese Geschäfte und Institutionen liegen in einer Größenordnung zwischen 50-100 qm Verkaufsfläche. Einige auch größer. Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Siehe beigefügtes pdf für die Veranstaltung- und Verkaufsfläche im letzten Jahr Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Siehe angehängten Brief an Herrn Peter Brandt. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 2 - 5 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2, Nr.3, Nr. 4, Nr. 5) stützen. Eine Möglichkeit, sich auf die neuen Sachgründe zu stützen, ist die Darlegung, hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) dass eine Sonntagsöffnung den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG genannten Zielen dient bzw. ihre Verwirklichung steigern kann (OVG Münster, Beschl. v. 27.04.2018, 4 B 571/18). Positive Umfrageergebnisse zum Effekt von Sonntagsöffnungen: Eine Umfrage unter Geschäftsleuten in Sülz/Klettenberg zur Bedeutung verkaufsoffener Sonntage im Nachgang des Carrée-Festes 2018 offenbart zahlreiche positive Effekte (Die Umfrage wurde von der IHK Köln im September 2018 durchgeführt ): An der Unternehmensbefragung haben sich Einzelhandels-, Gastronomie- und Handwerksbetriebe am Standort Sülz/Klettenberg beteiligt (N=19) 94,2% der Befragten stimmen der Aussage zu, dass das Carrée-Fest eine gute Werbung für die Geschäftslage sei. 47,1% stimmen der Aussage voll zu sowie 52,9 stimmen der Aussage zu, dass das Stadtteilfest Besucher aus anderen Stadtteilen oder der Umgebung anlockt. Betrachtet man ausschließlich die Umfrageergebnisse der teilnehmenden Einzelhandelsbetriebe ergeben sich weitere positive Effekte von Sonntagsöffnungen, die das örtliche Einzelhandelsangebot stärken können. 90% der an der Umfrage teilnehmenden Einzelhändler (N=10) geben an, dass die Bedeutung verkaufsoffener Sonntage für den örtlichen Einzelhandel hoch oder sehr hoch sei. 70 % der befragten Einzelhändler stellen an einem verkaufsoffenen Sonntag fest, dass die Verweildauer von Kunden höher ist. Ebenfalls geben 70% der befragten Einzelhändler an, dass bei einer Sonntagsöffnung die Bereitschaft zur Beratung bei Kunden höher ist. Im Ergebnis ist festzustellen, dass ein verkaufsoffener Sonntag dazu beitragen kann, die Sichtbarkeit des Standortes Sülz/Klettenberg zu steigern und das örtliche Einzelhandelsangebot überregionalen Besuchern zu präsentieren. Das Viertel ist durch seine Aktivitäten, Feste, Kunstmeilen mit v.o. Sonntagen für die Geschäftsinhaber sehr attraktiv. Um die Attraktivität des Viertels zu erhalten, ist es notwendig, Aktionen wie diese Kunstmeile anzubieten. Nur ein lebendiges, individuelles Stadtviertel hat langfristig die Chance im regionalen Wettbewerb zu bestehen. Das Kunst-Event im Besonderen sorgt in der tristen Jahreszeit für einen Kulturtourismus bei dem das Publikum neben der Kunst, neue inhabergeführte Geschäfte entdecken kann, die ein individuelles Sortiment führen und sich vom online-Handel abheben. Das wiederum stärkt die Vielfalt und Entwicklung des stationären Einzelhandelsangebots und fördert den Absatz im Veedel. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Die Attraktivität des Viertels und damit die Akzeptanz bei der Wohnbevölkerung ist ebenfalls dazu geeignet, den zentralen Versorgungsbereich zu stärken und zu erhalten. Es wird immer wichtiger, dem Viertel eine ureigene Identität zu verleihen, dies den Bewohnern einfach macht, sich zu identifizieren. Dort wo man gerne lebt, kauft man auch gerne ein. Ansonsten bestünde die Gefahr dass der Nah- Versorgungsbereich im Besonderen für Senioren und nicht ganz mobile Menschen nicht mehr wirtschaftlich attraktiv ist und keine Vielfalt mehr vorhanden ist, weil dann die Geschäfte schließen. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Das Kunst-Event dient auch einer Belebung des Einkaufszentrums Sülz/Klettenberg (Sülzburgstr/Gottesweg., Luxemburger Straße, Berrenrather Straße sowie die Zülpicher Straße wo unsre Mitglieder ansässig sind.) und wirkt einer Abwanderung von Einzelhändlern entgegen. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Durch die Kunst im Carrée steigern wir die Attraktivität des Stadtteils, mit weiteren Angeboten für die Freizeitgestaltung, den Kulturtourismus und machen das Veedel lebenswert. Beim Rundgang zur Kunst lassen sich attraktive Sporteinrichtungen entdecken, die man sonst als Besucher vielleicht nicht wahrnehmen würde. ISK-CARREE e.V.-Vorsitzende Sebastian Berges c/o Apotheke am Questerhof, Geschäftstelle: Hans-Josef Schulte, Berrenrather Str. 256, 50939 Köln Tel.: 0221 34669416, Fax: 0221 34669418, Mobil: 0177 6863473 Sparkasse KölnBonn IBAN DE47 3705 0198 0008 7620 64 SWIFT_BIC: COLSDE33 Mail: vorstand@isk-carree.de - www.carree-suelz-klettenberg.de Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg CARREÉ E.V. ISK Carrée e.V. / Geschäftsstelle H-J Schulte Berrenrather Str. 256, 50939 Köln Stadt Köln Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) z.Hd. Herrn Peter Brandt Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Köln, den 30. September 2018 Betr.: V.O. Sonntag am 3.November 2019 Sehr geehrter Herr Brandt, traditionell findet die als festes kulturelles Herbst-Event und etablierte Kunst im Carrée in Köln-Sülz/Klettenberg statt. Diese Kunstmeile, die alljährlich unter einem bestimmten künstlerischen Leitthema steht, lockt viele Besucher aus Köln und aus dem nahen Umland (Hürth, Frechen, Brühl, Bergheim, Bergisch Gladbach) in das Stadtviertel. Wir erwarten, wie in den Vorjahren, ca. 15.000 bis 20.000 Besucher. Diese Veranstaltung ist ein Forum für ca. 60 bis 70 Künstler sich zu präsentieren und wird aufgrund der sehr knappen Ausstellungsmöglichkeiten in Köln sehr gern angenommen. Während einer Woche präsentieren die Geschäftsleute Kunst zu einem künstlerischen Leitthema in ihren Geschäften und öffentlichen Einrichtungen und Institutionen. Ein großer Teil der Ausstellungsorte sind Mitglieder der ISK Carrée e.V., die z. Zt. 75 Mitglieder hat. - Etwa 20% der Ausstellungsorte sind Nicht-Mitglieder. Damit die Kunstwerke entsprechend gewürdigt werden können und Gespräche zwischen Besuchern und Künstlern stattfinden können, ist eine Sonntagsöffnung von 13-18 Uhr im Anschluss der Vernissage erforderlich - u. A. für all Diejenigen, die in der Woche den ganzen Tag arbeiten müssen. Ebenso werden in einzelnen Geschäften Kunst-Aktionen stattfinden, die Technik und Arbeitsweise den Besuchern näherbringen. Darüber hinaus stehen die Künstler an diesem Tag den Besuchern für individuelle Gespräche zur Verfügung. Einige Geschäftsinhaber nutzen den v. o. Sonntag zur Vernissage mit Ihrem ausstellenden Künstler. Das macht einen Besuch im Einkaufsviertel besonders interessant, da dem Besucher nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch Informationen und Wissenswertes rund um die ausgestellte Kunst vermittelt werden. Diese Art der Präsentation und auch der Kunst- Aktionen sind während der Woche mit Publikumsverkehr und Geschäftsbetrieb nicht möglich, daher ist eine sonntägliche Öffnungszeit erforderlich. Die Veranstaltung bietet während der ganzen Woche kostenlose Kunstspaziergänge durch eine versierte Kunsthistorikerin an. Dabei kann man nicht nur neue Kunstwerke entdecken, sondern auch besondere inhabergeführte Fachgeschäfte und kulturelle Veranstaltungsorte im Veedel mit ihrem individuellen Angebot kennenlernen. Über die Jahre konnten wir eine wachsende Akzeptanz und steigende Besucherzahlen verzeichnen. Ebenso findet die Veranstaltung in der Presse eine positive Beachtung. /0 /1 /2 /3 /1 /4 /3 /2 /5 /6 /7 /8 /9 /10 /11 /12 /13 /9 /8 /7 /14 □ /16 /12 □ /6 /17 /18 /19 /20 □ /21 /9 /8 /8 /22 /11 /23 /24 /11 /25 /7 □ /17 /26 /11 /8 /7 /8 /9 /27□ /9 /18 /18 /11 □ /28 /8 /29 /9 /8 /7 /30 /12 /31 /11 /12 □ /32 □ /33 /34 /18 /12 /16 /25 /35 /36 /11 □ /37 /30 /12 /38 /25 /35 /36 /9 /30 /36 /7 /7 /13 /25 /20 /39 /39 /29 /29 /29 /1 /8 /30 /12 /38 /25 /35 /36 /9 /30 /23 /40 /12 /18 /16 /12 /11 /1 /38 /11 /39 /25 /7 /8 /9 /25 /25 /11 /12 /13 /9 /8 /7 /14 /23 /16 /12 /23 /25 /30/11 /18 /19 /23 /35 /9 /8 /8 /41 /21 /42 /41 /43 /0 /11 /23 /27 /11 /25 /7 /23 /30 /11 /26 /11 /8 /7 /8 /9 /27 /23 /9 /18 /18 /11 /23 /11 /8 /29 /9 /8 /7 /30 /12 /31 /11 /12 /23 /2 /2 /44/5 /42 /45 /4 /4 /2 /39 /2 /46 /47 /48 /49 /50 /51 /52 /48 /53 □ /50 /55 /56 /57 □ /59 /57 /60 /61 /62 /63 /64 □ /65 /63 /57 /66 /67 /68 /57 /56 /69 /70 /71 /61 □ /72 /73 /57 /74 /69 /70 /71 /75 /73 /6 /7 /8 /9 /10 /11 /12 /13 /9 /8 /7 /14 □ 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Begleitet von Servicedienstleistern (Glas, Reifen, Zubehör). Mobilität durch Fahrräder, E- Bikes und ADFC Stände. - umfangreiches Begleitprogramm durch Bühne für musikalisches Programm, Kinderbelustigungen (s.u.) und Kulinarisches wie Reibekuchen Bratwurst, Crepes und Süßwaren unter Beteiligung von Marktbeschickern des Porzer Wochenmarktes und in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Porz-Mitte, sowie anderer Vereine. -Wichtige und notwendige Veranstaltung zur langfristigen Standortsicherung, zur Belebung der Innenstadt von Porz um eine weitere Abwanderung der Kunden zu stoppen, der Porzer will sich in seinem Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur, wenn wir unseren Porzern mehr bieten als nur den schnellen Einkauf !! Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: X eine historische Veranstaltung X eine Veranstaltung, welche jährlich stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: ca. 10.000 am Sonntag Nachmittag ca. 5000 620 m² (Autos und Fahrräder) 2890 m² 8600 m² + Verkaufsstände (260 m²) Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Plan laut Anlage Frequenzmessung und Gutachten Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Alle Jahre wieder findet auf dem Hermannsplatz , Josefstrasse und der Bahnhofstrasse, der Porzer Autofrühling statt. Mit vielen Überraschungen für unsere kleinen Gäste, wie Hüpfburg, Kinderkarussel und selbstzufahrende Minicars. Mit Beteiligung der Porzer Vereine (Porzer Bürgervereine und Karnevalsvereine) wird eine schöne Stimmung erzeugt, wobei diese Getränke, selbsterstellten Kuchen für einen guten Zweck anbieten, Die Vereine stellen sich Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. vor und können sich präsentieren. Porzer Bürger und Gäste können so die Vereine kennenlernen. Ein musikalisches Programm u.a. der Carl Stamitz Musikschule und Porzer Künstler. Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Porzer Terminkalender Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 2 - 4 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2, Nr.3, Nr. 4) stützen. Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für die Kommunen und den Handel im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG NRW“ ist zu entnehmen, dass für Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege angeführt werden können, die eine konkrete Gefährdung des örtlichen Einzelhandel aufzeigen („Anwendungshilfe“, Seiten 19-20, 29). Auch die Urteile vom OVG NRW (27.04.2018,4 B 571/18 - 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass eine hinreichende Konkretisierung der örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich ist. Der Einzelhandel in der Porzer Innenstadt steht in besonderer Weise unter Druck. Im Abschlussbericht „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte (ISEK)“ vom 04.05.2018 ist die Gefährdung des Einzelhandels ausführlich dokumentiert (Abschlussbericht ISEK, Seiten 20-23). Die Gefährdungssituation bezieht sich auf das gesamte Bezirksteilzentrum Porz. Ausgelöst wurden die „Trading Down“ Effekte vor allem durch die Schließung des Hertie Warenhauses. In der Folge kam es zu vermehrten Leerständen, Frequenzrückgängen und zu massiven Verschlechterungen von Lagequalitäten (Abschlussbericht ISEK, Seite 21). Mitte 2017 wurden im Zentrumsbereich mehr als 20 leerstehende Ladenlokale gezählt (Abschlussbericht ISEK, Seite 22, Kartierung). Die Leerstände erstrecken sich u.a. über die Bahnhofsstraße, Hermannstraße, Josefstraße, Hauptstraße, Wilhelmstraße und verteilen sich über das gesamte Bezirksteilzentrum. Die konkrete Gefährdungssituation spiegelt sich ebenfalls in dem Indikator der Einzelhandelszentralität wider. Porz (PLZ 51143) weist im Jahr 2017 ein Wert von 70,3 auf, sodass es an diesem Standort nachweisbar zu Kaufkraftabflüssen kommt (Zahlenmaterial von Michael Bauer Research GmbH). Die schwierige Wettbewerbssituation für Einzelhändler mit Sortiment mittel-und langfristigen Bedarf zeigt sich auch in dem Einkaufsverhalten der Porzer Innenstadtbesucher. Nach einer Datenerhebung der BBE Handelsberatung aus dem Jahr 2016 zeigt sich, dass Einzelhandelsangebote des mittel-und langfristigen Bedarfes nur im geringen Ausmaß wahrgenommen werden (Präsentation vom 18.02.2016, „Revitalisierung der Innenstadt von Köln- Porz“, Folie 13). Eine Stärkung des Einzelhandelsangebotes in der Porzer Innenstadt ist ein explizites Ziel im „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte“ (Abschlussbericht ISEK, Seiten 42-43). Aufgrund der positiven Effekte von Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung von Besuchern aus anderen Stadtteilen und angrenzenden Kommunen, ist eine Sonntagsöffnung ein probates Instrument der Einzelhandelsförderung. Diese Zielsetzung geht über „bloße Umsatzinteressen und alltägliche Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“ hinaus und dient der nachhaltigen Einzelhandelsentwicklung am Standort Porz Mitte. Im Ergebnis ergibt sich ein öffentliches Interesse, den Einzelhandelsstandort Porz Mitte mit einem verkaufsoffenen Sonntag zu fördern und rechtfertigt nach unserer Auffassung eine Ausnahme vom verfassungsrechtlich geschützten Sonntagsschutz. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Siehe oben Geplante Teilnehmer Porzer Autofrühling 5.5.2019 1. Mercedes Benz, Niederlassung Köln - Porz (4 Neuwagen, 4 Junge Sterne) 2. La Linea, Humbodlststr. Porz, 6 x Volvo, 6 x Ford 3. CCC Smart Center Godorf, 6 - 8 Smart 4. Autohaus Ulmer, 6 Fiat und 4 Lancia 5. Autohaus Schmitz GmbH, 6 x Citroen, 6 x Peugot, 6 x Mazda 6. Autohaus Löko Porz, 8 x Huyndai 7. Autohaus H3, 6 x Toyota, 5 x Opel 8. Auto Laukat, 6 x Nissan Gebrauchtwagen, 4 x Subaru, 3x Oldtimer 9. Auto Karst, 5 x Nissan Neuwagen 10. Getra Autohaus, 4 x Jeep, 3 x Crysler 11. VW - auf Anfrage mind. 6 Fahrzeuge 12. Fahrradhaus Pesch 13. Fahrrad Engel 14. Liebe - Bike und Elektrofahrräder 15. Augla - Autoglas 16. ADAC Infostand 17. HUK Autoversicherung 18. Bosch Autoelektrik 19. Premio Reifenservice 20. ADCF Infostand Summe 1 - 11: ca. 80 - 100 PKW, diverse Fahrräder und Elektroräder Positionierung wie in der beiliegenden Skizze: Josefstr, Hermannsplätzchen, Bahnhofstr., An der Sparkasse (1.-11.) Infostände und Kleinaussteller (12. - 20.) Josefstr. und Bahnhofstr. Antrag Verkaufsoffene Sonntage in Köln Porz Mitte 13.10.2019 Antragsteller: ISG Porz Bezeichnung des Anlass: Musikalischer Herbst Anlassbeschreibung: Traditionelles Fest in der Porzer Innenstadt seit mehr als 40 Jahre - Beginnend mit einem Jazz Frühstück, dann Porzer und Kölner Gruppen und Künstler. - umfangreiches Begleitprogramm durch Kinderbelustigungen (s.u.) und Kulinarisches wie Reibekuchen Bratwurst, Crepes und Süßwaren unter Beteiligung von Marktbeschickern des Porzer Wochenmarktes, Auftritte verschiedener Porzer Karnevalsvereinen. Seit 2013 in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Porz-Mitte, -Wichtige und notwendige Veranstaltung zur langfristigen Standortsicherung, zur Belebung der Innenstadt von Porz um eine weitere Abwanderung der Kunden zu stoppen, der Porzer will sich in seinem Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur, wenn wir unseren Porzern mehr bieten als nur den schnellen Einkauf !! Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: X eine historische Veranstaltung X eine Veranstaltung, welche jährlich stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: ca. 10.500 am Sonntag Nachmittag ca. 5500 2220 m² incl. Bühnen 8520 m² Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Plan laut Anlage Frequenzmessung und Gutachten Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Alle Jahre wieder findet auf dem Hermannsplatz , Josefstrasse und der Bahnhofstrasse, der Musikalische Herbst statt. Mit vielen Überraschungen für unsere kleinen Gäste, wie Riesenrutsche, Hüpfburg oder Stadtrally. Mit Beteiligung der Porzer Vereine (Porzer Bürgervereine und Karnevalsvereine) wird eine schöne Stimmung erzeugt. Die Vereine stellen sich vor und können sich präsentieren, wobei diese Getränke, selbsterstellten Kuchen, Flammkuchen und Gulaschkanone für einen guten Zweck anbieten. Porzer Bürger und Gäste können so die Vereine kennenlernen und sich an verschiedenen Musikrichtungen erfreuen. Ein musikalisches Programm durch verschiedene Künstler. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Porzer Terminkalender Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 2 - 4 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2, Nr.3, Nr. 4) stützen. Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für die Kommunen und den Handel im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG NRW“ ist zu entnehmen, dass für Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege angeführt werden können, die eine konkrete Gefährdung des örtlichen Einzelhandel aufzeigen („Anwendungshilfe“, Seiten 19-20, 29). Auch die Urteile vom OVG NRW (27.04.2018,4 B 571/18 - 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass eine hinreichende Konkretisierung der örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich ist. Der Einzelhandel in der Porzer Innenstadt steht in besonderer Weise unter Druck. Im Abschlussbericht „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte (ISEK)“ vom 04.05.2018 ist die Gefährdung des Einzelhandels ausführlich dokumentiert (Abschlussbericht ISEK, Seiten 20-23). Die Gefährdungssituation bezieht sich auf das gesamte Bezirksteilzentrum Porz. Ausgelöst wurden die „Trading Down“ Effekte vor allem durch die Schließung des Hertie Warenhauses. In der Folge kam es zu vermehrten Leerständen, Frequenzrückgängen und zu massiven Verschlechterungen von Lagequalitäten (Abschlussbericht ISEK, Seite 21). Mitte 2017 wurden im Zentrumsbereich mehr als 20 leerstehende Ladenlokale gezählt (Abschlussbericht ISEK, Seite 22, Kartierung). Die Leerstände erstrecken sich u.a. über die Bahnhofsstraße, Hermannstraße, Josefstraße, Hauptstraße, Wilhelmstraße und verteilen sich über das gesamte Bezirksteilzentrum. Die konkrete Gefährdungssituation spiegelt sich ebenfalls in dem Indikator der Einzelhandelszentralität wider. Porz (PLZ 51143) weist im Jahr 2017 ein Wert von 70,3 auf, sodass es an diesem Standort nachweisbar zu Kaufkraftabflüssen kommt (Zahlenmaterial von Michael Bauer Research GmbH). Die schwierige Wettbewerbssituation für Einzelhändler mit Sortiment mittel-und langfristigen Bedarf zeigt sich auch in dem Einkaufsverhalten der Porzer Innenstadtbesucher. Nach einer Datenerhebung der BBE Handelsberatung aus dem Jahr 2016 zeigt sich, dass Einzelhandelsangebote des mittel-und langfristigen Bedarfes nur im geringen Ausmaß wahrgenommen werden (Präsentation vom 18.02.2016, „Revitalisierung der Innenstadt von Köln- Porz“, Folie 13). Eine Stärkung des Einzelhandelsangebotes in der Porzer Innenstadt ist ein explizites Ziel im „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte“ (Abschlussbericht ISEK, Seiten 42-43). Aufgrund der positiven Effekte von Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung von Besuchern aus anderen Stadtteilen und angrenzenden Kommunen, ist eine Sonntagsöffnung ein probates Instrument der Einzelhandelsförderung. Diese Zielsetzung geht über „bloße Umsatzinteressen und alltägliche Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“ hinaus und dient der nachhaltigen Einzelhandelsentwicklung am Standort Porz Mitte. Im Ergebnis ergibt sich ein öffentliches Interesse, den Einzelhandelsstandort Porz Mitte mit einem verkaufsoffenen Sonntag zu fördern und rechtfertigt nach unserer Auffassung eine Ausnahme vom verfassungsrechtlich geschützten Sonntagsschutz. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Siehe oben Hier beispielhaft das Plakat aus 2017 Antrag Verkaufsoffene Sonntage in Köln Porz Mitte 01.12.2019 Antragsteller: ISG Porz Bezeichnung des Anlass: Porzer Adventsmarkt Anlassbeschreibung: Traditionelles Adventsmarkt in der Porzer Innenstadt - seit mehr als 20 Jahres als Weihnachtsmarkt mit Ständen von regionalen Ausstellern, Kunstgewerbe, Handarbeiten, Schnitzereien, Dekorationsartikeln etc., Kinderprogramm mit Nikolaus und Märchenzelt, Glühweinstand und der Beteiligung ortsansässiger Vereine - in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Porz-Mitte -Wichtige und notwendige Veranstaltung zur langfristigen Standortsicherung, zur Belebung der Innenstadt von Porz um eine weitere Abwanderung der Kunden zu stoppen, der Porzer will sich in seinem Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur, wenn wir unseren Porzern mehr bieten als nur den schnellen Einkauf !! Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung X eine Veranstaltung, welche jährlich ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: ca. 9000 am Sonntag Nachmittag ca. 4500 1520 m² 8520 m² Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Plan laut Anlage Frequenzmessung und Gutachten Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, Wir möchten zunächst darauf verweisen, dass nach dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW (OVG NRW) vom 07.12.2017 (4 B 1538/17 – RN 20) Weihnachtsmärkte als tauglicher Anlass eingestuft und den öffentlichen Charakter eines Sonntags maßgeblich prägen können. Alle Jahre wieder findet auf dem Hermannsplatz , Josefstrasse und der Bahnhofstrasse, sowie Cafe Gecko der Porzer Adventsmarkt statt. Der Nikolaus kommt mit Überraschungen für unsere kleinen Gäste. Mit Beteiligung der Porzer Vereine (Bürgervereine und Karnevalsvereine) wird eine vorweihnachtliche Stimmung erzeugt. Die Vereine stellen sich vor und können einen Adventsbasar mit gestalten. Porzer Bürger und Gäste können so die Vereine kennenlernen. Ein musikalisches Programm dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. weihnachtliche Musik, u.a. der Carl Stamitz Musikschule und Porzer Künstler. Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Porzer Terminkalender Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 2 - 4 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2, Nr.3, Nr. 4) stützen. Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für die Kommunen und den Handel im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG NRW“ ist zu entnehmen, dass für Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege angeführt werden können, die eine konkrete Gefährdung des örtlichen Einzelhandel aufzeigen („Anwendungshilfe“, Seiten 19-20, 29). Auch die Urteile vom OVG NRW (27.04.2018,4 B 571/18 - 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass eine hinreichende Konkretisierung der örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich ist. Der Einzelhandel in der Porzer Innenstadt steht in besonderer Weise unter Druck. Im Abschlussbericht „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte (ISEK)“ vom 04.05.2018 ist die Gefährdung des Einzelhandels ausführlich dokumentiert (Abschlussbericht ISEK, Seiten 20-23). Die Gefährdungssituation bezieht sich auf das gesamte Bezirksteilzentrum Porz. Ausgelöst wurden die „Trading Down“ Effekte vor allem durch die Schließung des Hertie Warenhauses. In der Folge kam es zu vermehrten Leerständen, Frequenzrückgängen und zu massiven Verschlechterungen von Lagequalitäten (Abschlussbericht ISEK, Seite 21). Mitte 2017 wurden im Zentrumsbereich mehr als 20 leerstehende Ladenlokale gezählt (Abschlussbericht ISEK, Seite 22, Kartierung). Die Leerstände erstrecken sich u.a. über die Bahnhofsstraße, Hermannstraße, Josefstraße, Hauptstraße, Wilhelmstraße, Friedrich Ebert-Platz und verteilen sich über das gesamte Bezirksteilzentrum. Die konkrete Gefährdungssituation spiegelt sich ebenfalls in dem Indikator der Einzelhandelszentralität wider. Porz (PLZ 51143) weist im Jahr 2017 ein Wert von 70,3 auf, sodass es an diesem Standort nachweisbar zu Kaufkraftabflüssen kommt (Zahlenmaterial von Michael Bauer Research GmbH). Die schwierige Wettbewerbssituation für Einzelhändler mit Sortiment mittel-und langfristigen Bedarf zeigt sich auch in dem Einkaufsverhalten der Porzer Innenstadtbesucher. Nach einer Datenerhebung der BBE Handelsberatung aus dem Jahr 2016 zeigt sich, dass Einzelhandelsangebote des mittel-und langfristigen Bedarfes nur im geringen Ausmaß wahrgenommen werden (Präsentation vom 18.02.2016, „Revitalisierung der Innenstadt von Köln- Porz“, Folie 13). Eine Stärkung des Einzelhandelsangebotes in der Porzer Innenstadt ist ein explizites Ziel im „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte“ (Abschlussbericht ISEK, Seiten 42-43). Aufgrund der positiven Effekte von Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung von Besuchern aus anderen Stadtteilen und angrenzenden Kommunen, ist eine Sonntagsöffnung ein probates Instrument der Einzelhandelsförderung. Diese Zielsetzung geht über „bloße Umsatzinteressen und alltägliche Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“ hinaus und dient der nachhaltigen Einzelhandelsentwicklung am Standort Porz Mitte. Im Ergebnis ergibt sich ein öffentliches Interesse, den Einzelhandelsstandort Porz Mitte mit einem verkaufsoffenen Sonntag zu fördern und rechtfertigt nach unserer Auffassung eine Ausnahme vom verfassungsrechtlich geschützten Sonntagsschutz. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Siehe oben Plan der Porzer City
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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/32/321 I/32/321 Vorlagen-Nummer 4160/2018 Freigabedatum 25.01.2019 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff 2. Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufgeführten Tagen und Zeiten Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 01 beigefügten 2. Ord- nungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufge- führten Tagen und Zeiten. Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 11.03.2019 Wirtschaftsausschuss 14.03.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 21.03.2019 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 25.03.2019 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 25.03.2019 Bezirksvertretung 7 (Porz) 26.03.2019 Rat 04.04.2019 2 Begründung: Die Verwaltung hat dem Rat, den zuständigen Fachausschüssen und Bezirksvertretungen in der Wahlperiode des aktuellen Rates wiederholt die Sach- und Rechtslage zum Thema verkaufsoffene Sonn- und Feiertage und das LÖG NRW, zuletzt mit der Verwaltungsvorlage 3431/2018, ausführlich erläutert. Sie verzichtet daher in dieser Vorlage auf eine Wiederholung. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat zwischenzeitlich erfolgreich gegen die Sonntagsöffnungen in den Quartieren Sürth, Lindenthal und Rodenkirchen (beabsichtigte Sonntagsöffnung 09.12.2018; Verwaltungsvorlage 2533/2018) Eilanträge gestellt. Diesen Anträgen ist das Verwaltungsgericht Köln mit den jeweiligen Beschlüssen vom 03.12.2018 gefolgt. Der von ver.di gegen die Verkaufsstellenöffnung am 16.12.2018 im Kernbereich Innenstadt (Verwal- tungsvorlage 0249/2018) gestellte Eilantrag wurde mit Beschluss des Verwaltungsgerichtes Köln vom 04.12.2018 zurückgewiesen. Nachfolgende Anträge, die keine Berücksichtigung in die Verwaltungsvorlage 3431/2018 gefunden haben, sind für das Jahr 2019 von den Interessengemeinschaften der Quartiere (Anlage 2 bis 2.2) gestellt worden. Die Verwaltung hat die vorgetragenen Anlassbegründungen der Interessengemeinschaften anhand der allgemein bekannten höchstrichterlichen Urteile und der zuletzt bekanntgewordenen Rechtspre- chung zum neuen LÖG NRW (Verwaltungsgerichte, hier insbesondere Köln; OVG Münster) geprüft. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, werden nachfolgend die Termine lediglich benannt und nicht wiederholend beschrieben. Mit Ausnahme der Anträge für den Kernbereich Innenstadt am 15.12.2019 und die Anträge für das Quartier Porz-Mitte, sind die Anträge der Interessengemeinschaften im Lichte der aktuellen Recht- sprechung nicht geeignet den grundgesetzlich geschützten Sonn- und Feiertag zurückzudrängen. Die Verwaltungsgerichtsbarkeit hat in ihren Urteilen sehr deutlich gemacht, dass von den Kommu- nen ein schlüssig verfolgtes gemeindliches Gesamtkonzept gefordert ist und nur gewichtige im Ein- zelfall festzustellende öffentliche Interessen eine Sonntagsöffnung rechtfertigen. Das Oberverwal- tungsgericht Münster hebt hervor, dass nur bei deutlich erkennbaren schwachen „Stadtteilen/ Stadt- teilzentren“ (im Vergleich zu anderen Stadteilen/ Stadtteilzentren) insbesondere der Sachgrund 3 „Erhalt, Stärkung oder der Entwicklung zentraler Versorgungsbereich“ (evtl. in Kombination mit 2 und/ oder 4) greifen kann. Zu den anderen Sachgründen des § 6 LÖG NRW könnten zu diesem Zeitpunkt aufgrund fehlender Datenbasis nur pauschale Aussagen für alle Anträge getroffen werden. Zudem fehlt es zur Zeit an einem schlüssig verfolgten gemeindlichen Gesamtkonzept für die Stadt Köln, in dessen Rahmen verkaufsoffene Sonntage als Maßnahme zur Stärkung der zentralen Versorgungsbereiche verankert sind. Eine rechtssichere Belastbarkeit ist auf Basis dieser Beurteilung jedoch nicht möglich. Eine Belastbarkeit der Daten wird aber explizit von der Verwaltungsgerichtsbarkeit gefordert, um den grundgesetzlich geschützten Sonn- und Feiertagsschutz zurückzudrängen. Nicht geeignet und damit genehmigungsunfähig sind daher die Anträge für: Stadtbezirk 1: 1. Severinsviertel, Interessengemeinschaft Severinsviertel, 31.03.2019, Geschichte erleeven; 2. Neustadt Süd, Aktionsgemeinschaft Bonner Str./Chlodwigplatz, Südstadtfrühling, 31.03.2019, 3. Severinsviertel, Interessengemeinschaft Severinsviertel, 19.05.2019, Eröffnung der 2. Gesund- heitswoche im Vringsveedel, Wat für die Jesundheit 3 4. Neustadt Süd, Aktionsgemeinschaft Bonner Str./Chlodwigplatz, Südstadt-Kulturherbst, 29.09.2019 5. Severinsviertel, Interessengemeinschaft Severinsviertel, 01.12.2019, Vringsadvent und Weih- nachtsmarkt auf dem Chlodwigplatz 6. Neustadt Süd, Aktionsgemeinschaft Bonner Str./Chlodwigplatz, Vreedelsadvent und Südstadt- Krippenweg; 01.12.2019, Stadtbezirk 2: 7. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 31.03.2019, Rodenkirchener Kunstmeile 8. Sürth, Dorfgemeinschaft Sürth, 19.05.2019, 960 Jahre Sürth 9. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 29.09.2019, Rodenkirchener Lifestyle Tag 10. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 01.12.2019, Rodenkirchener Winterzauber Stadtbezirk 3: 11. Lindenthal, , Ring Lindenthaler Geschäftsleute, 19.05.2019, Tag der Nostalgie 12. Lindenthal, Ring Lindenthaler Geschäftsleute, 22.09.2019, 21. Street Gallery 13. Sülz/Klettenberg, Interessengemeinschaft Sülz/Klettenberg, 10.11.2019, Kunst im Carée 14. Lindenthal, , Ring Lindenthaler Geschäftsleute, 01.12.2019, Lindenthaler Winterdorf Geeignet und genehmigungsfähig sind im Lichte der Rechtsprechung die nachfolgenden An- träge: Stadtbezirk 1: 15. Kernbereich Innenstadt, Stadtmarketing Köln, 15.12.2019, Weihnachten in Köln Zum Antrag von Stadtmarketing Köln sind die gelieferten Besucherberechnungen nachvollzieh- bar dargestellt und rechtfertigen nach Auffassung der Verwaltung die Genehmigung der für den 15.12.2019 beantragten Sonntagsöffnung anlässlich der Kölner Weihnachtsmärkte. Die Anlassbeschreibung legt nachvollziehbar und sehr konservativ dar, dass die Kölner Weih- nachtsmärkte in den letzten Jahren rund 4. Mio. Besucher anzogen. Nach Einschätzung der Verwaltung werden die Kölner Weihnachtsmärkte im gesamten Zeitraum sogar von mehr Besu- chern (https://www.rundschau-online.de/region/koeln/koeln-archiv/koelner-weihnachtsmaerkte- sechs-millionen-besucher-aus-aller-welt-25142210 ) aufgesucht. 2015 kamen nach Schätzung von KölnTourismus knapp 6 Mio. Besucher von auswärts zu den Kölner Weihnachtsmärkten in der Innenstadt. Bundesweiter Rekordhalter ist der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom mit vier Mil- lionen Besuchern (https://www.ksta.de/wirtschaft/85-millionen-besucher-weihnachtsmaerkte-sind- sehr-beliebt-1651080 ). Die erhebliche Zahl der Weihnachtsmarktbesucher ist durch Berichter- stattung in den Kölner Printmedien bestätigt. Heruntergerechnet auf einen Sonntag als Weihnachtsmarkttag beschreibt der Antrag in seiner konservativen Darstellung und aus Sicht der Verwaltung eine zu niedrig angesetzte Besucherzahl eine Gesamtbesucherzahl zwischen 145.900 bis ca. 152.800 Menschen. Tatsächlich dürfte we- gen der anzusetzenden rund 6 Mio. allein auswärtiger Besucher ein erheblich größerer Besu- cherandrang an dem verkaufsoffenen Sonntag auf die zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Weihnachtsmärkte zu verzeichnen sein. Mit diesen Besucherzahlen und der Größe der zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Weih- nachtsmärkte prägen die Kölner Weihnachtsmärkte in herausragender Weise den öffentlichen Charakter des Sonntages. Dem stehen nachvollziehbar durch die bundesweite Befragung von Weihnachtsmarktbesuchern 2015 durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung 37,4 % an Besuchern gegenüber, die allein wegen des Einkaufens in die Kölner City kommen. Dies entspricht in absoluten Zahlen 4 zwischen 54.600 und 57.150 Besuchern. Diese Anzahl hat die Antragstellerin mit einer tatsächli- chen Besucherzählung anlässlich der ANUGA am 08.10.2017 abgeglichen und kommt auch hier nachvollziehbar auf eine prognostizierte Besuchermenge von rund 51.100 bis ca. 57.150 Men- schen, die nur zum Einkaufen aufgrund eines verkaufsoffenen Sonntag nach Köln kommen. Da- bei wurde die in der Vorweihnachtszeit grundsätzlich höhere Einkaufsaffinität bereits berücksich- tigt. Zu den Veranstaltungen (Weihnachtsmärkte) kommen daher erheblich mehr Besucher, als Besu- cher, die zu der Verkaufsstellenöffnung zu erwarten sind. Damit haben die zentralen Kölner Weihnachtsmärkte eine größere prägende Wirkung auf den Sonntag als die Verkaufsöffnung und bieten im Gegensatz zur Ladenöffnung ersichtlich den hauptsächlichen Grund für den Aufenthalt der Besucher. Neben der Gegenüberstellung der Besucherzahlen kommt es nach der Rechtsprechung auch noch auf den Gesamtcharakter und die besondere Atmosphäre einer Veranstaltung an. Bei den Weihnachtsmärkten handelt es sich – wie der Antrag zutreffend hervorhebt – um ein langjähri- ges, traditionelles Fest mit zahlreichen Elementen, die sich vom alltäglichen normalen Leben deutlich abhebt. Insbesondere im letzten Jahrzehnt, in dem die Kölner Innenstadtweihnachts- märkte regelmäßig ausgeschrieben werden und im Vergleich zur Vergangenheit einen qualitativ hochwertigen Charakter erreicht haben, haben die Kölner Weihnachtsmärkte mit ihrer unter- schiedlichen Ausgestaltung und jeweils ganz eigenen Prägung das Bild der Kölner Innenstadt nachhaltig und positiv beeinflusst und verändert. Der Bummel über die Weihnachtsmärkte stellt einen ersichtlichen Besuchermagneten dar, der sich deutlich von anderen Märkten in Köln abhebt und eine auch im Verhältnis zur Einwohnerzahl der Stadt ganz erhebliche Menge auswärtiger Besucher anlockt. Auch diese spezifische Weihnachtsmarktatmosphäre, die durch einen Mas- senandrang auswärtiger Besucher gekennzeichnet ist, trägt zum verfassungsrechtlichen Aus- nahmecharakter der Ladenöffnung am beantragten Dezembersonntag bei. Auch ein hinreichender räumlicher Bezug ist gegeben. Unter Verweis auf den beigefügten Stadt- plan legt der Antrag nachvollziehbar die ersichtliche Nähe der zentralen Kölner Weihnachtsmärk- te zur Kölner Innenstadt dar. Der Rat hat mit der Verwaltungsvorlage 0249/2018 auch im Jahr 2018 den Antrag anlässlich der Weihnachtsmärkte im Kernbereich Innenstadt genehmigt. Das Oberverwaltungsgericht Bautzen hat zudem mit Urteil vom 31.08.2017; 3 C 9/17 für den Leipziger Weihnachtsmarkt bestätigt, dass Weihnachtsmärkte als ausreichender Anlass zu sehen sind. Hier war allein aufgrund des hohen Besucheraufkommens des Leipziger Weihnachtsmark- tes dessen prägende Wirkung auch im Falle der Öffnung der Verkaufsstellen prognostiziert wor- den. Die Verwaltung hält den Antrag gemäß § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW auch im Lichte der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln vom 04.12.2018 für genehmigungsfähig. Auch das Bundesverwaltungsgericht hat nunmehr zwei Sonntagsöffnungen anlässlich des Leipziger Weih- nachtsmarktes bestätigt. Dabei geht es – wie das Verwaltungsgericht Köln davon aus, dass auch ohne exakte Darstellung von Besucherzahlen die Bedeutung des Weihnachtsmarktes offensicht- lich ist Stadtbezirk 7: 16. Porz-Mitte, Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte, 05.05.2019, Porzer Autofrühling Die Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte teilt zu Anlassbeschreibung mit: „Traditionelles Fest in der Porzer Innenstadt seit mehr als 32 Jahre - Präsentation von mind. 14 Automarken der in Porz ansässigen Autohäuser, mit Neuheiten und Serviceleistungen. Begleitet von Servicedienstleistern (Glas, Reifen, Zubehör). Mobilität durch 5 Fahrräder, E-Bikes und ADFC Stände. - umfangreiches Begleitprogramm durch Bühne für musikalisches Programm, Kinderbelustigun- gen (s.u.) und Kulinarisches wie Reibekuchen Bratwurst, Crepes und Süßwaren unter Beteiligung von Marktbeschickern des Porzer Wochenmarktes und in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Porz-Mitte, sowie anderer Vereine. - Wichtige und notwendige Veranstaltung zur langfristigen Standortsicherung, zur Belebung der Innenstadt von Porz um eine weitere Abwanderung der Kunden zu stoppen, der Porzer will sich in seinem Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur, wenn wir unseren Porzern mehr bieten als nur den schnellen Einkauf !!“ „Alle Jahre wieder findet auf dem Hermannsplatz, Josefstrasse und der Bahnhofstrasse, der Porzer Autofrühling statt. Mit vielen Überraschungen für unsere kleinen Gäste, wie Hüpfburg, Kinderkarussel und selbstzufahrende Minicars. Mit Beteiligung der Porzer Vereine (Porzer Bür- gervereine und Karnevalsvereine) wird eine schöne Stimmung erzeugt, wobei diese Getränke, selbsterstellten Kuchen für einen guten Zweck anbieten, Die Vereine stellen sich vor und können sich präsentieren. Porzer Bürger und Gäste können so die Vereine kennenlernen. Ein musikali- sches Programm u.a. der Carl Stamitz Musikschule und Porzer Künstler. Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Porzer Terminkalender“ Neben dem Anlassgrund werden die nachfolgenden Sachgründe des § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2-4 LÖG NRW vorgetragen. Sie teilt hierzu mit: „Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 2 - 4 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2, Nr.3, Nr. 4) stützen. Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für die Kommunen und den Handel im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG NRW“ ist zu entnehmen, dass für Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege an- geführt werden können, die eine konkrete Gefährdung des örtlichen Einzelhandel aufzeigen („Anwendungshilfe“, Seiten 19-20, 29). Auch die Urteile vom OVG NRW (27.04.2018, 4 B 571/18 - 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass eine hinreichende Konkretisierung der örtlichen Ein- zelhandelssituation erforderlich ist und es einer belegbaren besonderen örtlichen Problemlage bedarf, um ein öffentliches Interesse und damit eine Sonntagsöffnung zu rechtfertigen. Der Ein- zelhandel in der Porzer Innenstadt steht in besonderer Weise unter Druck. Im Abschlussbericht „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte (ISEK)“ vom 04.05.2018 ist die Gefährdung des Einzelhandels ausführlich dokumentiert (Abschlussbericht ISEK, Seiten 20-23). Die Gefähr- dungssituation bezieht sich auf das gesamte Bezirksteilzentrum Porz. Ausgelöst wurden die „Trading Down“Effekte vor allem durch die Schließung des Hertie Warenhauses. In der Folge kam es zu vermehrten Leerständen, Frequenzrückgängen und zu massiven Verschlechterungen von Lagequalitäten (Abschlussbericht ISEK, Seite 21). Mitte 2017 wurden im Zentrumsbereich mehr als 20 leerstehende Ladenlokale gezählt (Abschlussbericht ISEK, Seite 22, Kartierung). Die Leerstände erstrecken sich u.a. über die Bahnhofsstraße, Hermannstraße, Josefstraße, Haupt- straße, Wilhelmstraße und verteilen sich über das gesamte Bezirksteilzentrum. Die konkrete Ge- fährdungssituation spiegelt sich ebenfalls in dem Indikator der Einzelhandelszentralität wider. Porz (PLZ 51143) weist im Jahr 2017 ein Wert von 70,3 auf, sodass es an diesem Standort nachweisbar zu Kaufkraftabflüssen kommt (Zahlenmaterial von Michael Bauer Research GmbH). Die schwierige Wettbewerbssituation für Einzelhändler mit Sortiment mittel-und langfristigen Be- darf zeigt sich auch in dem Einkaufsverhalten der Porzer Innenstadtbesucher. Nach einer Daten- erhebung der BBE Handelsberatung aus dem Jahr 2016 zeigt sich, dass Einzelhandelsangebote des mittel-und langfristigen Bedarfes nur im geringen Ausmaß wahrgenommen werden (Präsen- tation vom 18.02.2016, „Revitalisierung der Innenstadt von Köln-Porz“, Folie 13). Eine Stärkung des Einzelhandelsangebotes in der Porzer Innenstadt ist ein explizites Ziel im „Integriertes Stadt- entwicklungskonzept Porz Mitte“ (Abschlussbericht ISEK, Seiten 42-43). Aufgrund der positiven Effekte von Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung von Besuchern aus anderen Stadtteilen und angrenzenden Kommunen, ist eine Sonntagsöffnung ein probates Instrument der Einzelhandelsförderung. Diese Zielsetzung geht über „bloße Um- satzinteressen und alltägliche Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“ hinaus und dient der nach- haltigen Einzelhandelsentwicklung am Standort Porz Mitte. Im Ergebnis ergibt sich ein öffentli- ches Interesse, den Einzelhandelsstandort Porz Mitte mit einem verkaufsoffenen Sonntag zu för- 6 dern und rechtfertigt nach unserer Auffassung eine Ausnahme vom verfassungsrechtlich ge- schützten Sonntagsschutz.“ Im Quartier Porz-Mitte sind die von der Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte vorgetragenen Sach- gründe von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Rahmen der Verwaltungsvorlage 2533/2018 geprüft und explizit als genehmigungsfähig eingestuft worden. Zuletzt am 05.12.2018 wurde von der Vertretung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Genehmigungsfähigkeit der Anlässe für dieses Quartier nicht in Abrede gestellt. Von einer Klage gegen die von dort einge- reichten Anlässe ist nicht auszugehen. 17. Porz-Mitte, Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte, 13.10.2019, Musikalischer Herbst Die Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte teilt zu Anlassbeschreibung mit: „Traditionelles Fest in der Porzer Innenstadt seit mehr als 40 Jahre - Beginnend mit einem Jazz Frühstück, dann Porzer und Kölner Gruppen und Künstler. - umfangreiches Begleitprogramm durch Kinderbelustigungen (s.u.) und Kulinarisches wie Rei- bekuchen Bratwurst, Crepes und Süßwaren unter Beteiligung von Marktbeschickern des Porzer Wochenmarktes, Auftritte verschiedener Porzer Karnevalsvereinen. Seit 2013 in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Porz-Mitte, - Wichtige und notwendige Veranstaltung zur langfristigen Standortsicherung, zur Belebung der Innenstadt von Porz um eine weitere Abwanderung der Kunden zu stoppen, der Porzer will sich in seinem Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur, wenn wir unseren Porzern mehr bieten als nur den schnellen Einkauf !!“ Alle Jahre wieder findet auf dem Hermannsplatz, Josefstrasse und der Bahnhofstrasse, der Mu- sikalische Herbst statt. Mit vielen Überraschungen für unsere kleinen Gäste, wie Riesenrutsche, Hüpfburg oder Stadtrally. Mit Beteiligung der Porzer Vereine (Porzer Bürgervereine und Karne- valsvereine) wird eine schöne Stimmung erzeugt. Die Vereine stellen sich vor und können sich präsentieren, wobei diese Getränke, selbsterstellten Kuchen, Flammkuchen und Gulaschkanone für einen guten Zweck anbieten. Porzer Bürger und Gäste können so die Vereine kennenlernen und sich an verschiedenen Musikrichtungen erfreuen. Ein musikalisches Programm durch verschiedene Künstler. Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Porzer Terminkalender“ Neben dem Anlassgrund wiederholt die Innenstadtgemeinschaft vorgetragenen Sachgründe, wie sie diese im Antrag für den 05.05.2019 vorgetragen hat. Zur Beurteilung der Sachgründe des § 6 Abs. 1 Nr. 2 – 4 LÖG NRW wird auf das o.a. Genannte verwiesen. 18. Porz-Mitte, Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte, 01.12.2019, Porzer Adventsmarkt Den Anlassgrund für den Porzer Adventsmarkt beschreibt die Innenstadtgemeinschaft mit: „Traditionelles Adventsmarkt in der Porzer Innenstadt - seit mehr als 20 Jahren als Weihnachtsmarkt mit Ständen von regionalen Ausstellern, Kunst- gewerbe, Handarbeiten, Schnitzereien, Dekorationsartikeln etc., Kinderprogramm mit Nikolaus und Märchenzelt, Glühweinstand und der Beteiligung ortsansässiger Vereine - in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Porz-Mitte - Wichtige und notwendige Veranstaltung zur langfristigen Standortsicherung, zur Belebung der Innenstadt von Porz um eine weitere Abwanderung der Kunden zu stoppen, der Porzer will sich in seinem Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur, wenn wir unseren Porzern mehr bieten als nur den schnellen Einkauf !!“ „Wir möchten zunächst darauf verweisen, dass nach dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW (OVG NRW) vom 07.12.2017 (4 B 1538/17 – RN 20) Weihnachtsmärkte als tauglicher An- 7 lass eingestuft und den öffentlichen Charakter eines Sonntags maßgeblich prägen können. Alle Jahre wieder findet auf dem Hermannsplatz, Josefstrasse und der Bahnhofstrasse, sowie Cafe Gecko der Porzer Adventsmarkt statt. Der Nikolaus kommt mit Überraschungen für unsere kleinen Gäste. Mit Beteiligung der Porzer Vereine (Bürgervereine und Karnevalsvereine) wird ei- ne vorweihnachtliche Stimmung erzeugt. Die Vereine stellen sich vor und können einen Advents- basar mit gestalten. Porzer Bürger und Gäste können so die Vereine kennenlernen. Ein musikalisches Programm weihnachtliche Musik, u.a. der Carl Stamitz Musikschule und Por- zer Künstler. Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Porzer Terminkalender“ Neben dem Anlassgrund wiederholt die Innenstadtgemeinschaft vorgetragene Sachgründe, wie sie diese im Antrag für den 05.05.2019 vorgetragen hat. Zur Beurteilung der Sachgründe des § 6 Abs. 1 Nr. 2 – 4 LÖG NRW wird auf das o.a. Genannte verwiesen. Verfahrenshinweise: Mit Schreiben vom 26.10.2018 ist den nach § 6 Abs. 4 LÖG NRW zu beteiligenden Institutionen Gelegenheit zur Anhörung gegeben worden. Die Anhörungsfrist wurde im Laufe des Verfahrens noch einmal und insbesondere im Hinblick auf diese Verwaltungsvorlage bis zum 14.12.2018 ver- längert. Der Evangelische Stadtkirchenverband Köln hat über die bereits aus der Verwaltungsvorlage 3431/2018 bekannte Stellungnahme von seinem Anhörungsrecht keinen Gebrauch mehr ge- macht. Mit Schreiben vom 14.12.2018 werden die gestellten Anträge durch die Industrie- und Handels- kammer zu Köln - IHK- (Anlage 3) unterstützt. Die IHK hebt in ihrer Stellungnahme besonders hervor, dass das Verwaltungsgericht Köln bemängelt, dass die verkaufsoffenen Sonntage nicht in ein städtisches Gesamtkonzept integriert sind. Eine ergänzende Stellungnahme des Handelsverbandes Aachen Düren Köln wurde nicht mehr eingereicht. Der DGB hat über die aus der Vorlage 3431/2018 bekannte Stellungnahme hinaus nichts ergän- zend mitgeteilt. Der Katholikenausschuss der Stadt Köln sowie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben auch für diese Verwaltungsvorlage keine Stellungnahmen eingereicht. Fazit: Lediglich die in dieser Verwaltungsvorlage benannten Termine für den Kernbereich Innenstadt am 15.12.2019 und alle für das Quartier Porz-Mitte benannten Termine begründen das öffentli- che Interesse und genügen den rechtlichen Anforderungen des § 6 LÖG NRW. Sie sind daher aus Sicht der Verwaltung genehmigungsfähig. Der Rat der Stadt Köln genehmigt die in der Anlage 1 beigefügte 2. Ordnungsbehördliche Verordnung in den von den Interessengemeinschaften beantragten Grenzen. Die Verwaltung stellt sicher, dass, soweit Anlässe einer Marktfestsetzung oder einer Sondernut- zungserlaubnis bedürfen, diese rechtzeitig von den Veranstaltern beantragt und von der Verwaltung festgesetzt werden. Anlagen 8 Anlage 1 RVO 2019 Anlage 2 Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 1 und 2 Anlage 2.1 Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 3 nur Lindenthal Anlage 2.2 Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 3 ohne Lindenthal und 7 Anlage 3 Stellungnahme IHK Köln 14.12.2018 Hinweis: Der Umdruck erfolgt lediglich für die Anträge der Interessen- und Werbegemeinschaf- ten und die Stellungnahme der IHK (Anlage 3). Die Nachweise zu den Anträgen ent- nehmen Sie bitte dem Ratsinformationssystem.
  • Anlage 2 Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 1 und 2

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    1 Antrag offener Sonntag 15.12.2019 für die Kölner Innenstadt Antragsteller: STADTMARKETING KÖLN Bezeichnung des Anlass: Weihnachten in Köln W eihnachtsmärkte: 25. N ovember – 23. Dezember 2019 – 29 Tage So .-Mi.: jeweils von 11.00-21.00 Uhr geöffnet Do.-Sa.: jeweils von 11.00-22.00 Uhr geöffnet Täglich: 10 bzw. 11 Std. Gesamt: 302 Stunden O ffener Sonntag: 15.12.2018, 13.00- 18.00 Uhr Anlassbeschreibung: Der zur Öffnung vorgesehene Sonntag ist kein geschützter oder religiöser Feiertag im Sinne von § 6 Abs. 5 Ladenöffnungsgesetz NRW (LÖG NRW) und stellt keinen stillen Tag im Sinne der kirchlichen Begrifflichkeit dar. Die Öffnung der Verkaufsstellen entspricht der gesetzlichen Regelung und liegt außerhalb der Zeiten des Hauptgottesdienstes, so dass die Beschäftigten in ihrer Religionsausübung nicht gehindert sind und Störungen der Hauptgottesdienste vermieden werden. Mit der Reduzierung der Ladenöffnungszeit auf fünf Stunden verringert sich die zeitliche Arbeitsbelastung für die betroffenen Arbeitnehmer des Einzelhandels. Die a m 22.03.2018 in Kraft getretene Neufassung des Ladenöffnungsgesetztes NRW ermöglicht Verkaufsstellen explizit aus Anlass von Märkten aufgrund ordnungsbehördlicher Verordnung die Öffnung an bestimmten Sonntagen. Freigaben in diesen Bereichen sind ausschließlich möglich, wenn die Sonntagsöffnung von Verkaufsstellen zugrunde liegenden Veranstaltung (Anlass im Sinne von §6 Abs. 1 LÖG NRW) von öffentlichem Interesse sind. Ein öffentliches Interesse liegt dann vor, wenn die Veranstaltung viele Besucher, in der Regel nicht nur Einwohner der Stadt Köln, sondern auch auswärtige Besucher in hohem Maße anzieht. Ein Markt muss damit die „Hauptsache“ sein und die Sonntagsöffnung der Geschäfte darf lediglich einen „Nebeneffekt“ darstellen. Dementsprechend darf ein Markt nicht nur deshalb veranstaltet werden, um formell die rechtlichen Voraussetzungen für die eigentlich bezweckte Ladenöffnung am Sonnt ag zu schaffen. 2 Weihnachtsmärkte gibt es in Köln schon sehr lange, Vorweihnachtliche Jahrmärkte als Vorläufer können in Köln bis ins Mittelalter und in die frühe Neuzeit zurück verfolgt werden. Stellten die Weihnachtsmärkte in Köln früher vorrangig Warenmärkte dar, die Schaustellern, Handwerkern und Händlern eine Einkommensmöglichkeit boten und die Bevölkerung mit Lebensmitteln für das bevorstehende Weihnachtsfest versorgten (Versorgungsfunktion der Weihnachtsmärkte), steht heute mehr der gesellschaftliche und soziale Aspekt dieser Veranstaltung im Vordergrund (ideelle Funktion der Weihnachtsmärkte). Sie sind zu Treffpunkten und Orten der Geselligkeit und Kommunikation geworden. Erlebnis, Spaß und Genuss sind dabei Bedürfnisse, die Veranstalter erfüllen m üssen. Besinnlichkeit, die Einstimmung auf das eigentliche Weihnachtsfest, Atmosphäre, Attraktionen, Emotionen usw. gewinnen gegenüber der Einkaufsfunktion an Bedeut ung und spiegeln sich deutlich in den Motiven der Befragten beim Besuch eines Weihnachtsmarktes wider (Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor, Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V. Bonn, S. 3) Nahezu der gesamte Bereich der Kölner Innenstadt wird mit mehreren Teilweihnachtsmärkten bespielt, Die ständige Weiterentw icklung der Sortimente der Standbetreiber, die weihnachtlich hochwertige Optik der Märkte und die musikalischen Rahmenprogramme auf den Bühnen der Märkte sind neben den unzähligen charitativen Projekten, die im Veranstaltungszeitraum durchgeführt werden Ga rant für das hohe Niveau und die ständige Weiterentwicklung der Kölner Weihnachtsmärkte und somit der Weihnachtsstadt Köln. Die sich jährlich wiederholenden Märkte ín der Stadt haben eine große Tradition, sind imageprägend und tragen in einer der dicht be siedelsten Regionen Europas zu einem erheblichen Standortvorteil mit nationaler und internationaler Bedeutung bei. Die Kölner Weihnachtsm ärkte gehörten in den vergangenen Jahren immer zu den beliebtesten Weihnachtsmärkten in ganz Europa, noch vor dem Nürnberger Christkindlmarkt. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/247440/u mfrage/die-deutschen-staedte-mit-den-groessten- weihnachtsmaerkten-nach-besuchern/) Charitative Projekte der Kölner Weihnachtsmärkte werden sich auch bei den Partnern des Handels wieder finden. 3 Abgrenzung „alltägliches Erwerbsinteresse“ vs. besonderes „Shopping-Interesse“ Weihnachtszeit Das BVerfG führt im besagten Urteil vom 1. Dezember 2009, - 1 BvR 2857/07 -, - 1 BvR 2858/07 -, aus, dass ein „alltägliches Erwerbsinteresse“ ("Shopping-Interesse") potenzieller Käufer grundsätzlich nicht genügt, um eine Ladenöffnung an Sonntagen (also auch an Sonntagen, die in der Advents-/Weihnachtszeit liegen) genehmigungsfähig „zu machen“. Hier ist ebenfalls festzuhalten: Es genügt grundsätzlich nicht alleine, es darf aber in den Anträgen dennoch vorgetragen werden und muss dann auch in der Abwägung der Genehmigungsbehörden berücksichtigt werden. Grundsätzlich ist zu hinterfragen, was unter einem „alltäglichen Erwerbsinteresse“ zu verstehen ist. Unter Alltag versteht man im allgemeinen gewohnheitsmäßige Abläufe bei (zivilisierten) Menschen im Tages- und Wochenzyklus. Der Alltag ist durch sich wiederholende Muster von Arbeit und Arbeitswegen, Konsum (Einkauf und Essen), Freizeit, Körperpflege, sozialer sowie kultureller Betätigung, Arztbesuche, Schlaf u. v. m. geprägt. Der Alltag wird unter anderem als Gegensatz zum Feiertag oder Festtag bzw. zum Urlaub gesehen. In gleicher Weise impliziert auch der vom BVerfG verwendete Begriff des „alltäglichen Erwerbsinteresses“ die Möglichkeit - wenn nicht gar Notwendigkeit - weitergehender Differenzierungen für solche Fälle, in denen es zwar um „Erwerbsinteressen“ potentieller Käufer geht, diese aber aufgrund besonderer Umstände nicht mehr den „alltäglichen“ Erwerbsinteressen zugeordnet werden können. Entsprechende Differenzierungsmöglichkeiten deutet das Bundesverfassungsgericht an, wenn es von „Besonderheiten der Vorweihnachtszeit“ spricht. (BVerfG, 1. Dezember 2009, - 1 BvR 2857/07 -, - 1 BvR 2858/07 -, Rn. 177). Was ist aber das „Besondere der Vorweihnachtszeit“ im Hinblick auf das Konsumverhalten der Verbraucher? Hier kann im Vergleich zum alltäglichen“ Erwerbsinteressen der Konsumenten auf  das zei tl i ch sehr kompri mi erte Konsumverhal ten der Bevölkerung in der Vorweihnachtszeit (zeitlicher Rhythmus bzw. enges, periodisch wiederkehrendes Zeitfenster),  sei ner produktmäßi gen Ori enti erung auf vorwiegend werthaltige/höherwertige Güter (Schmuck, Uhren, Unterhaltungselektronik, Möbel etc.)  und dem regel mäßi g eher fami l i är konzipierten Einkaufsmodus 4 verwiesen werden. Gemäß einer Studie des Bundesverbandes Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V. stellen die Aktivitäten „Essen und Trinken“ mit 57,5 % eindeutig die Hauptmotive von Verbrauchern beim Weihnachtsmarktbesuch dar (Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor, Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V., Bonn, S. 3). Für lediglich rund 35 % steht der „Geschenkekauf“ im Vordergrund (Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor, Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V., Bonn, S. 3). Diese Werte korrespondieren auch weitestgehend mit Ergebnissen einer bundesweiten Befragung von Weihnachtsmarktbesuchern in der Weihnachtszeit 2015. Für Einkäufe oder gar spezifische Weihnachtseinkäufe besuchen insgesamt lediglich 37,4 % der rund 1.000 befragten Personen die Innenstädte und Weihnachtsmärkte. Separiert man beim „Einkauf“ weiter, so ergeben sich 21,5 % für allgemeine Einkäufe sowie 15,9 % für spezifische Weihnachtseinkäufe (Der Weihnachtsmarkt zwischen Tradition und Inszenierung? Was erwarten Besucher und Touristen? Ergebnisse einer bundesweiten Befragung im Dezember 2015 – Kurzfassung; Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung und MK Illumination GmbH, Dresden; S.2). Als Hauptg rund für den Besuch der Innenstädte anlässlich von Weihnachtsmärkten stehen Aspekte wie „Treffpunkt und Vergnügen“ ganz oben. In Verbindung mit „Bummeln und Freunde“ nehmen ca. 43 % diesen „geselligen Anlass“ zum Weihnachtsmarktbesuch. Auf die Frage, warum Besuche/Reisen zu Weihnachtsmärkten gezielt geplant werden, nannten kumuliert 60,5 % der Befragten die Gesichtspunkte „schönes weihnachtliches Ambiente/Stimmung“ und „Stadtbesichtigung“ (Der Weihnachtsmarkt zwischen Tradition und Inszenierung – Was erwarten Besucher und Touristen, Ergebnisse einer bundesweiten Befragung im Dezember 2015, Präsentation anlässlich eines Expertenseminar zu Essener Lichtwochen am 5. und 14. Dezember 2016, Chart Nr. 22). Diese Werte weichen von „normalen“ bzw. „alltäglichen“ Verhaltensmustern der Verbraucher ab, wie Studien bzw. Untersuchungen belegen. Auf die Frage, aus welchem primären Grund die Verbraucher eine Innenstadt aufsuchen, gaben im Rahmen der Studie „Vitale Innenstädte“ 2014 des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln an einem Donnerstag im September (n=16.653) rund 53 % an, zum Einkaufen in die sogar nahezu 65 % von 16.574 befragten Personen. Insofern kann das alltägliche Erwerbsverhalten nicht annähernd mit dem (Shopping)Verhalten anlässlich 5 von Weihnachtsmärkten verglichen werden. Ein anderer Unterscheidungspunkt ergibt sich, wenn die Personenanzahl beim Einkaufen mit denen anlässlich des Besuches eines Weihnachtsmarktes verglichen wird. Besucher von Weihnachtsmärkten kommen im Allgemeinen nicht allein, sondern in Begleitung. In der Regel kommen mehr als zwei Drittel aller Besucher von Weihnachtsmärkten und/oder in Begleitung von Familienangehörigen, Lebenspartnern und Freunden/Bekannten. Lediglich durchschnittlich 10 % der Besucher sind alleine unterwegs (Exemplarisch: Untersuchung zum Weihnachmarkt in Göttingen. Thomas Wieland: Göttinger Weihnachtsmarkt 2008 – Attraktivität, Einzugsgebiet, soziodemographisches Profil und aktionsräumliches Verhalten der Besucher. Ergebnisse einer Besucherbefragung im Dezember 2008. Geographisches Institut der Universität Göttingen, Abteilung Humangeographie. S. 13f.; Besucherbefragung Weihnachtsmarkt 2008 Leipzig. Endbericht. S.19f. ). Diese Werte stehen im deutlichen Kontrast zu den Ergebnissen diverser Befragungen/Studien an anderen Wochentagen. Im Rahmen der Studie „Vitale Innenstädte“ des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln, wurde für einen Donnerstag im September 2014 ermittelt, dass 56 % aller befragten Besucher (n= 16.653) alleine zum Einkaufen in die Innenstädte kommen. Für einen Samstag im September 2014 ermittelt die Studie (Befragte Personen n = 16.574) einen Anteil der Menschen, die alleine zum Einkaufen unterwegs sind, von rund 40 %. Noch höhere Anteile des „Single-Shoppings“ liefern die Ergebnisse der bundesweiten „Untersuchung Kundenverkehr“ des Handelsverbandes BAG aus Oktober 2008. Bei rund 4,8 Mio. erfassten Konsumenten in deutschen Innenstädten ergaben sich für drei Erhebungstage folgende Anteile von „Single-Shoppern“: Donnerstag = 63,6 % , Freitag = 62,1 % sowie Samstag = 48,7 %. Damit ist eindeutig, dass die Personenanzahl als ein taugliches Abgrenzungskriterium des weihnachtlichen (Einkaufs)Verhaltens zum alltäglichen Erwerbsverhalten angesehen werden kann bzw. muss. Eine besondere Bedeutung im Zusammenhang mit dem Thema Weihnachtsmarkt im hiesigen Kontext hat auch eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, die die Position der Weihnachtsmärkte und Volksfeste wesentlich gestärkt hat (BVerwG 8 C 10.08 vom 27.05.2009). Demnach trägt ein Weihnachtsmarkt mit kulturellem, sozialem und traditionsbildendem Charakter zur Wahrnehmung der Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft bei. Das BVerwG erkennt an, dass bei 6 einem Weihnachtsmarkt mit dem umschriebenen Charakter wirtschaftliche Belange grundsätzlich und eindeutig zurücktreten. Eine reine oder auch überwiegende Betrachtung von Weihnachtsmärkten nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten verkennt nach Auffassung des BVerwG das Vorliegen sozialer, kultureller und traditioneller, gemeinschaftsbezogener Gemeinwohlbelange, des örtlichen Zusammengehörigkeitsgefühls unter den Bürgern, der Wahrung von Tradition und religiöser, historischer ortsbezogener Gebräuche. Eine Reduzierung dieser gemeinwohlorientierten Belange auf eine wirtschaftliche Betätigung im Zusammenhang mit der Veranstaltung eines Weihnachtsmarktes verkennt den Begriff der Angelegenheiten des örtlichen Wirkungskreises. Ergänzend dazu stellt der Deutsche Bundestag die Bedeutung der Weihnachtsmärkte als anerkanntes Kulturgut und wichtigem kommunikativen Treffpunkt für Jung und Alt, für Besucher aus nah und fern dar (Quelle: Euro Professional Online 17.12.2009). Gerichte haben seit jeher bei der Ausrichtung von traditionellen und traditionsbildenden Volksfesten und Weihnachtsm ärkten den Charakter der Daseinsvorsorge hervorgehoben (BayVGH, Urteil vom 23. März 1988 - 4 B 86.02336 - GewArch 1988, 245). Die sozialen Gesichtspunkte wie Veranstaltung von Altennachmittagen, das Auftreten von Musikkapellen und das Bestehen von Kindernachmittagen spielen bei derartigen Veranstaltungen eine erhebliche Rolle (vgl. BayVGH, a.a.O. S. 246). Es ist auch seit Langem anerkannt, dass für einen traditionsbildenden und traditionellen Weihnachtsmarkt das Besucherinteresse, vertraute und beliebte Dar bietungen aus früheren Veranstaltungen wieder zu finden und den Kontakt mit den Bürgern untereinander sicherzustellen, eine wesentliche Rolle spielt (vgl. BayVGH, Urteil vom 3. März 1980 - 22.B 1297/79 - GewArch 1980, 299). Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) 7 Bei dem Anlass handelt es sich um: x eine historische Veranstaltung ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; X ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: In den letzten Jahren zog der Kölner Weihnachtsmarkt regelmäßig rund 4 Mio. Besucher an (http://www.ksta.de/1651080; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/24744 0/umfrage/die-deutschen-staedte-mit-den- groessten-weihnachtsmaerkten-nach-besuchern/). Trotz der großen und in den vergangenen Jahren stets gestiegenen Beliebtheit der Kölner Weihnachtsmärkte bei den Menschen/Bevölkerung aufgrund der latent angespannten Sicherheitslage im Rahmen der Prognose für 2019 gehen wir aktuell von niedrigeren Besucherzahlen aus. Wir schätzen, dass rund 250.000 Besucher weniger kommen. Die 3,75 Mio. von uns prognostizierten Besucher werden 8 auf die gesamte Dauer der Weihnachtsmärkte, 29 Tage verteilt. Somit würden- idealtypisch- rund 129.300 Besucher am Sonntag (15.Dezember 2019) zu erwarten sein. Aufgrund der Erfahrung aus den vergangenen Jahren zählt das dritte Adventswochenende allgemein jedoch eindeutig als der frequenzstärkste Besuchertag der Weihnachtszeit. In Anbetracht dieser Tatsache gehen wir an diesem Sontag – in einem konservativen Ansatz- von höheren Besucheranteilen von 5-10 Prozent aus, was absolut dann etwa 135.700 bis 142.200 Menschen am Sonntag „ausmachen“ würde. Diese Spanne scheint auch im Hinblick auf die Ergebnisse einer Zählung/Befragung anlässlich der Allgemeinen Nahrungs- und Genussmittel- Ausstellung (ANUGA) am 8. Oktober 2017 in Köln realistisch bzw. angemessen zu sein. Im Rahmen dieser Zählung /Befragung konnten 104.520 Personen am 8. Oktober 2017 in der Zeit zwischen 13.00-18.00 Uhr gezählt werden. Da der Weihnachtsmarkt augenscheinlich und grundsätzlich viel breitere Bevölkerungsschichten anspricht als die ANUGA, scheint die prognostizierte Besuchermenge in einer Spanne von rund 135.700 bis 142.200 Menschen plausibel und nachvollziehbar. Überregional bekannte und bedeutende Weihnachtsmärkte, wie die Kölner Weihnachtsmärkte weisen dabei weit überdurchschnittliche Besucherraten bei Einzugsgebieten über 50km auf: teilweise über 50% der Besucher reisen aus weiter entfernten Wohnorten an, was für die hohe Bedeutung von Tagesreisen mit dem Ziel des Weihnachtsmarktbesuches spricht. Der Anteil Besucher mit Wohnort im Ausland beträgt 2%. Weihnachtsmärkte in grenznahen Gebieten und Weihnachtsmärkte mit überregionaler Ausstrahlung zeichnen sich durchüber dem Durchschnitt liegenden Anteilen von ausländischen Besucher aus. (Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor, Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V., Bonn, S. 6) Aufgrund der Erkenntnisse der Zählung/Befragung vom 8.Oktober 2017, wonach rund 8% der auswärtigen Besucher am Sonntag aus dem Ausland stammen und überwiegend Touristen sind, läßt sich für den 15.Dezember 2019 ein noch höherer Anteil dieser Besuchergruppen erwarten. Für diese Gruppen steht der verkaufsoffene Sonntag besonders mit dem Besuchsmotiv „Stadtbesichtigung“ in Verbindung. 9 Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: a. Gemäß der bereits oben erwähnten und zitierten Studie des Bundesverbandes Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V. rechnen wir in einem „vorsichtig-konservativen“ Ansatz auf den Kölner Weihnachtsmärkten mit ähnlichen Bewertungen der Motive. Demnach wäre mit nahezu 51.100 bis 53.480 Menschen zu rechnen, die die Weihnachtsmärkte auch zum Einkaufen nutzen würden. b. Setzt man die ebenso bereits oben erwähnte, bundesweite Befragung von Weihnachtsmarktbesuchern in der Weihnachtszeit 2015 durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) und der MK Illumination GmbH als Ausgangsbasis an und geht man von 145.900 bis 152.800 Besuchern für die Kölner Weihnachtsmärkte am 15. Dezember 2019 aus, so würden zwischen nahezu 54.600 und 57.150 Besucher wegen des „Einkaufens“ (allgemeiner Einkauf + Weihnachtseinkäufe = 37,4 Prozent) den Weihnachtsmarkt besuchen. c. Die unter a. und b. ermittelten Werte sind auch im Abgleich mit den Daten der Zählung/Befragung anlässlich der Allgemeinen Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung (ANUGA) am 8. Oktober 2017 in Köln realistisch bzw. angemessen. Demnach waren (lediglich) ca. 22 % der Besucher am 8. Oktober 2017 ausschließlich wegen des verkaufsoffenen Sonntags in die Kölner Innenstadt gekommen. Da in der Vorweihnachtszeit von einer grundsätzlich höheren Einkaufsaffinität bzw. Einkaufsneigung auszugehen ist, ist die prognostizierte Besuchermenge in einer Spanne von rund 51.100 bis ca. 57.150 Menschen plausibel und nachvollziehbar. In jedem Fall ist die gesetzliche Forderung, wonach für die Zulässigkeit von Sonntagsöffnung die entsprechende Anlassveranstaltung ohne die Sonntagsöffnung mehr Besucher anziehen muss als der alleinige verkaufsoffene Sonntag, überdeutlich erfüllt. Es liegen derzeit weder dezidierte noch abgeleitete anderen Daten/Fakten vor, die deutlich andere (abweichende) Besucherzahlen erwarten lassen bzw. das Gegenteil der dargestellten Berechnungen belegen können. Ungeachtet dessen ist in diesem Kontext darauf hinzuweisen, dass eine schematische Gegenüberstellung der jeweils zu erwartenden Besucherzahlen einer Anlassveranstaltung und den 10 Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: geöffneten Geschäften zur Beurteilung der prägenden Wirkung einer Anlassveranstaltung allein nicht hinreichend aussagekräftig ist. Dies hat zuletzt das OVG in Münster mit der Eilentscheidung 4 B 520/17 (VG Düsseldorf 3 L 1823/17) und 4 B 537/17 (VG Düsseldorf 3 L 1840/17) vom 5. Mai 2017 festgestellt. Das Gericht führte u.a. aus, dass es bei der Genehmigung eines verkaufsoffenen Sonntages anlässlich einer Veranstaltung vielmehr auch auf den Gesamtcharakter und der besonderen Atmosphäre einer Veranstaltung ankomme. Dies ist im vorliegenden Fall ohne Zweifel ersichtlich. Es handelt sich um ein langjähriges, traditionelles Fest mit zahlreichen Elementen, das sich vom alltäglichen/normalen (wochentäglichen) Leben abhebt. Mit den zahlreichen weihnachtlichen Verkaufsständen, Imbiss- und Getränkeständen, Kinderkarussells und vielfältigen, anderen Programmpunkten, wird das bekannte (alltägliche) Bild der Kölner Innenstadt positiv verändert und ein anders „wahrnehmbares Ortsbild“ erzeugt. Eine prägende Wirkung eines Weihnachtsmarktes für einen verkaufsoffenen Sonntag wird nach gegenwärtiger Rechtsinterpretation nur dann angenommen, wenn die Verkaufsfläche der Geschäfte, die geöffnet haben können, ungleich größer ist, als die Fläche des Weihnachtsmarktes. Um wieviel größer die Verkaufsfläche der Geschäfte sein darf bzw. kann, dafür gibt es keine grundsätzlichen quantitativen Angaben bzw. auch keine allgemeinen Näherungswerte. Insgesamt nehmen die Kölner Weihnachtsmärkte in der Kölner Innenstadt eine Fläche von rund 18.500 Quadratmetern ein. Zusätzlich müssen den Märkten die sie verbindenden bzw. zu-/abführenden Straßen/Zuwegungen hinzugerechnet werden. Folgende Straßen sind diesbezüglich von Relevanz: An St. Agatha, Apostelstrasse, Brückenstrasse, Cäcilienstrasse, Deutzer Brücke, Große Sandkaul, Hahnenstrasse, Hohenzollernring, Komödienstrasse, Ludwigstrasse, Minoritenstrasse, Marspfortengasse, Magnusstrasse, Nord-Südfahrt, Pipinstrasse, Rheinuferstrasse/Tunnel, Straße um Neumarkt, Trankgasse, Tunisstrasse, Zeughausstrasse, Diese Straßen stehen im inhaltlich-thematischen Kontext zu den Weihnachtsmärkten. Sie dienen gleichermaßen der Erreichbarkeit bzw. Zugänglichkeit von Ausstellern/Marktanbietern und Besuchern/Kunden. Sie nehmen nach unseren Berechnungen gemeinsam eine Fläche von etwa 224.000 Quadratmetern ein. Somit erhöht sich die Gesamtveranstaltungsfläche auf ca. 242.850 Quadratmeter. Damit wäre die Gesamtfläche des Weihnachtsmarktes noch immer deutlich kleiner als die Fläche der Geschäfte. 11 Dem steht eine theoretisch maximale Gesamtverkaufsfläche der Kölner Innenstadt von rund 314.000 Quadratmetern (Angaben nach COMFORT Städtereport Köln 2016) gegenüber. Damit ist die Fläche der Weihnachtsmärke zunächst kleiner als die Verkaufsfläche der Geschäfte, die in der Kölner Innenstadt theoretisch geöffnet haben können. Allerdings müssen weitere Aspekte berücksichtigt werden: 1. Anhand verschiedener, bundesweiter Erfahrungen mit der Akzeptanz verkaufsoffener Sonntage in den vergangenen Jahren ist bekannt, dass sich in der Regel nicht alle im räumlichen Geltungsbereich einer Sonntagsöffnung befindlichen Einzelhändler auch tatsächlich daran beteiligen. So beteiligen sich etwa in Berlin, der Stadt mit den meisten Sonntagsöffnungen, im Durchschnitt etwa 40 bis 50 % der Einzelhändler nicht regelmäßig an den Öffnungen (diese Auskunft erteilte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin/Brandenburg e.V., Herr Nils Busch-Petersen). Nach Einschätzungen des Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) e.V., Herrn Stefan Genth, ist bundesweit bzw. im Durchschnitt mit einer Beteiligungsquote von 65 bis 70 % auszugehen. In Anbetracht der Bedeutung der Weihnachtszeit für die Umsatzgenerierung im Einzelhandel gehen wir für Köln während des verkaufsoffenen Sonntags am 16.12. 2018 von einer „Nichtbeteiligungsquote“ von lediglich 15 bis 20 Prozent aus. Setzt man diese Werte in Bezug zur vorhandenen innerstädtischen Verkaufsfläche, ergibt sich eine potentiell „geöffnete Fläche“ von 251.200 bis 266.900 Quadratmetern. 2. Die Flächenrelationen relativieren sich zudem auch insofern, als dass sich die ermittelte Verkaufsfläche des innerstädtischen Einzelhandels in Köln teilweise über mehrere Etagen erstreckt. Bei einer rein ebenerdigen („erdgeschossigen“) Betrachtung würde das Verhältnis zur Veranstaltungsfläche noch „günstiger“ sein. Die aus städtebaulichen Gründen gewollte Innenstadtverdichtung kann hier nicht als K.O.- Kriterium für eine Sonntagsöffnung vorgebracht werden. Gesamtfazit: Die hier beantragte Sonntagsöffnung erfüllt – auch im Lichte der jüngeren Rechtsprechung - alle relevanten Vorgaben, die im Zusammenhang mit einer Freigabe eines Sonntags für die Öffnung von Verkaufsstellen stehen. Demnach sind die Kölner Weihnachtsmärkte selbst für den Sonntag prägend und die beantragte Sonntagsöffnung wird lediglich 12 als Annex zur Anlassveranstaltung wahrgenommen und veranstaltet. Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) COMFORT Städtereport Köln 2016 Passanten Befragung und Zählung offener Sonntag 08.10.2017 Vitale Innenstädte 2014 Köln Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor, Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V., Bonn Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengeme inschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. 13 Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. 14 Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Die Beliebtheit der Kölner Weihnachtsmärkte ist seit vielen Jahren unumstritten und spiegelt sich in den Statistiken und Umfragen wider. Einen hohe Anteil haben dabei die nationalen und internationalen Gäste, die die Stadt für einen Tagesausflug oder Wochenendreise nutzen. Mehrere hundert Busse reisen jedes Adventswochenende an und ein großer Anteil an Gästen aus dem Umland nehmen Köln mit seiner schönen weihnachtlichen Atmosphäre wahr. Bei den Beweggründen zum Besuch der Kölner Innenstadt stellten in der Besucherbefragung am 8.10.2017 die Befragten das „Bummeln“, das „Spazierengehen“ und die „Stadtbesichtigung“ als Hauptmotive dar. Rund 60 % aller befragten Besucher gaben diese Beweggründe an. Diese Aussagen unterstreichen einmal mehr die Beweggründe für einen Köln- Besuch. Dabei spielt gerade die vorweihnachtliche Atmosphäre eine große Rolle, um den Aufenthalt in der emotionalsten Zeit des Jahres so attraktiv wie möglich werden zu lassen. Neuere Erkenntnisse setzen das „Erlebnisshopping“ als Pendant zum Online-Kauf, das gerade in der Adventszeit forciert werden kann. Weihnachtsmärkte zu besuchen, Geschenke einzukaufen, das vielfältige Gastronomieangebot zu nutzen und den Aufenthalt mit einem Museums oder Musicalbesuch zu kombinieren ist in Köln mit kurzen Distanzen fussläufig gut möglich. In einer der dicht besiedelsten Regionen ist es außerdem wichtig, sich von umliegenden Kommunen „abzuheben“ und die Alleinstellungsmerkmale der Stadt herauszustellen. Diesem Anspruch wird Köln in der Adventszeit mehr als gerecht und dieser Status Quo sollte in den nächsten Jahren nicht nur beibehalten, sondern auch weiter forciert werden. Diese Entwicklungen werden nicht nur den Anforderungen an den Tourismusstandort, sondern auch einem attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort gerecht. © STADTMARKETING KÖLN | 2016 1 Stadtplan Handel Innenstadt Messe- gelände Möglicher geöffneter Bereich Handel Innenstadt Möglicher geöffneter Bereich Handel Innenstadt © STADTMARKETING KÖLN | 2016 2 Stadtplan Passagen 2018 © STADTMARKETING KÖLN | 2016 1 Stadtplan Handel und Weihnachtsmärkte Innenstadt Weihnachtsmärkte: Möglicher geöffneter Bereich Handel Innenstadt Möglicher geöffneter Bereich Handel Innenstadt Beachte: Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte Feiertage) Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. Antragsteller: ABC – Aktionsgemeinschaft rund um Bonner Straße/Chlodwigplatz e.V. c/o Alice Baker Bonner Wall 27 50677 Köln 01732947686 Bezeichnung des Anlass: Markt: Messe: Örtliches Fest: Ähnliche Veranstaltung: Südstadt-Kulturherbst 29.09.2019 Anlassbeschreibung: In 2019 wird der Südstadt- Kulturherbst zum 6. Mal stattfinden und so endgültig zum festen Programmpunkt im Kalender der ABC. In den Räumlichkeiten zahlreicher Gewerbetreibenden – Restaurants, Dienstleister, Einzelhändler finden am Sonntag, dem 29.09.2019 Ausstellungen, Lesungen und Konzerte statt. Sämtliche Angebote sind kostenfrei. Bevorzugt sollen Künstler und Kunstschaffende aus dem Veedel präsentiert werden – vor allem junge, unbekannten Künstler wird hier ein Plattform gegeben, sich vorzustellen und ihre Arbeit einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Desweiteren sind Führungen durchs Veedel durch renomierte Stadtführer geplant. Mit eingebunden werden dann auch zu dem Zeitpunkt noch leerstehende Geschäfts-Immobilen, genau so wie die vielen Theater in der Südstadt. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. x☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung ☐x eine Veranstaltung, welche zum 6. mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; x☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; ☐ x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: Ca. 3000 Ca. 1000 Das gesamte Einzugsgebiet der ABC -: Die Genehmigung für den VOS muß für den gesamten Einzugsbereich der ABC gelten – s. beigefügtern Plan, da die Geschäfte sich nicht auf ein oder zwei Straßen konzentrieren. Ca. 50-60 Gewerbetreibende, ca. 5000m² Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Wir werden in 2018 Zählungen in den einzelnen Räumlichkeiten durchführen. Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich Ein Problem für die bestehenden Geschäfte ist. z.B. erhöhter Leerstand, Wegfall einiger attraktiven Geschäfte, zu viel Gastronomie statt Einzelhandel. Zudem hat sich das Kaufverhalten der Menschen in den letzten Jahren deutlich verändert – nicht nur in Bezug auf den Onlinehandel. Einkaufen will immer häufiger „erlebt werden“, was jedoch im hektischen Alltag oftmals nicht möglich ist. genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Es fehlt vielfach der Laufkunde, da die Geschäfte nicht zentral zusammen liegen, sondern über die Fläche verstreut sind. Der Kunde muß gezielt geführt werden, es muß ihm gezeigt werden, welche geschäftliche Vielfalt es gibt. Es ist unsere Anliegen, diese Vielfalt zu erhalten, was nur möglich ist, wenn die Geschäfte ausreichend bekannt sind und genutzt werden. Der Verkaufsoffene Sonntag dient dazu, dies bei möglichst vielen Menschen noch einmal zu verdeutlichen. Eine Öffnung am Sonntag bietet den Besuchern und Kunden die Gelegenheit, die Geschäfte in Ruhe zu entdecken und sich beraten zu lassen, da auch sie mehr Zeit mitbringen, als im normalen hektischen Alltag. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Noch gibt es in der Südstadt eine gute Deckung mit den Waren des täglichen Bedarfs. In den letzten Jahren sind allerdings immer wieder Fachgeschäfte weggefallen und meistens durch Gastronomie ersetzt worden. Es ist unser Bestreben, ein weiteres Sterben des Einzelhandels zu verhindern. Nur attraktive, wertige Geschäfte ziehen weitere interessante Geschäftsideen an. Durch die Öffnung am Sonntag können die Geschäftsinhaber sich besonders darstellen und ihre Stärken und Besonderheiten hervorheben. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Die Einzelhandelssituation in der Südstadt hat sich stark verändert. Mehrere große Mieteinheiten (ehem. Strauß, 2 x Santander Bank, ehem. Apotheke z. Goldenen Horn, Domino Pizza) stehen leer. Es sind größere Geschäfte. Dies führt zu einem etwas trostlosen Bild. Der Leerstand macht die Straßen für Laufkundschaft unattraktiv. Oftmals werden ehemalige Einzelhandelsgeschäfte durch Gastronomie ersetzt, da die höhere Mieten erziehlen. Das führt wiederum dazu, dass insbesondere kleine, neue und junge Geschäftsideen/-inhaber, keine Möglichkeit sehen, ein Geschäftslokal anzumieten. Die noch bestehenden oder auch dazu gekommenen kleineren Geschäfte konnten sich zwar etablieren, leiden aber teilweise unter rückläufigen Geschäftszahlen.. Dem wollen wir mit verschiedenen Aktionen, eben auch dem Kulturherbst entgegen wirken. Der verkaufsoffene Sonntag ist eine gerade für die kleinen Einzelhändler günstige Möglichkeit, Marketing zu betreiben und auf ihre Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Der Südstadt- Kulurherbstes soll mit seinen interessanten und neuartigen Kulturangeboten auch Besucher aus den umliegenden Stadtteilen (Rodenkirchen, Sülz, Zollstock, Raderberg etc.) in die Südstadt zeihen und somit die Vielfalt der Geschäfte aufzeigen.. Eine Sonntagsöffnung ihrer Geschäfte bietet den Einzelhändlern zusätzlich die Möglichkeit, noch einmal durch besondere Aktionen und in einer entspannten Einkaufsatmosphäre auf sich und ihr vielfältiges Angebot aufmerksam zu machen und so neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden weiter an sich zu binden. Das Ziel soll sein, die Südstadt allgemein als Einkaufsziel für die südlichen und südwestlichen Stadtteile bekannt zu machen und zu etablieren. Beachte: Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte Feiertage) Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. Antragsteller: ABC – Aktionsgemeinschaft rund um Bonner Straße/Chlodwigplatz e.V. c/o Alice Baker Bonner Wall 27 50677 Köln 01732947686 Bezeichnung des Anlass: Markt: Messe: Örtliches Fest: Ähnliche Veranstaltung: „Gemeinsam in der Südstadt“ Anlassbeschreibung: Die Südstadt verändert sich zur Zeit sehr stark – einhergehend mit einer Gentrifizierung und veränderten Infrastruktur – auch bedingt durch den Bau der Nord-Süd-Bahn. Zudem hat es in der Vergangenheit viele Diskussionen über die Nutzung des Straßenraumes etc. gegeben, oftmals auch sehr kontorvers. Die ABC möchte daher einen neuen Weg gehen und am 31.3. eine Aktion starten, die viele Anwohner der Südstadt mit einbezieht. Geplant ist, dass die Gewerbetreibenden der Südstadt eine „Patenschaft“ für eine der vielen gemeinnützigen Vereine/Organisationen etc. in der Südtstadt übernehmen. Diese Organisationen erhalten dann an dem Tag Gelegenheit, sich in dem jeweiligen Geschäft/Gastätte etc. zu präsentieren und auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen, können Mitglieder werben und ggfs. auch Spenden sammeln. Wichtig ist, dass die Vereine/Organisationen einen direkten Bezug zur Südstadt haben. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. x☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung ☐ eine Veranstaltung, welche zum 6. mal stattfindet x☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; x☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; ☐x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: Unbekannt - Ca. 800 Das gesamte Einzugsgebiet der ABC -: Die Genehmigung für den VOS muß für den gesamten Einzugsbereich der ABC gelten – s. beigefügtern Plan, da die Geschäfte sich nicht auf ein oder zwei Straßen konzentrieren. Ca. 30-40 Gewerbetreibende, ca. 4000m² Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Da neue Veranstaltung liegen keine Nachweise vor. Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Noch gibt es in der Südstadt eine gute Deckung mit den Waren des täglichen Bedarfs. In den letzten Jahren sind allerdings immer wieder Fachgeschäfte weggefallen und meistens durch Gastronomie ersetzt worden. Es ist unser Bestreben, ein weiteres Sterben des Einzelhandels zu verhindern. Durch die Verbindung von Gewerbe und der Sichtbarkeit der vielfältigen Vereine, Organisationen und sozialen Einrichtungen soll allen bewußt werden, wie wichtig der Erhalt des stationären Einzelhandels ist. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Die Einzelhandelssituation in der Südstadt hat sich stark verändert. Mehrere große Mieteinheiten (ehem. Strauß, 2 x Santander Bank, ehem. Apotheke z. Goldenen Horn, Domino Pizza) stehen leer. Es sind größere Geschäfte. Dies führt zu einem etwas trostlosen Bild. Der Leerstand macht die Straßen für Laufkundschaft unattraktiv. Oftmals werden ehemalige Einzelhandelsgeschäfte durch Gastronomie ersetzt, da die höhere Mieten erziehlen. Das führt wiederum dazu, dass insbesondere kleine, neue und junge Geschäftsideen/-inhaber, keine Möglichkeit sehen, ein Geschäftslokal anzumieten. Eine Sonntagsöffnung ist insbesondere für den kleinen Einzelhandeln die beste Marketingmöglichkeit, um auf seine Produkte und Leistungen und die Wichtigkeit des stationären Einzelhandels aufmerksam zu machen. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Bei dieser Veranstaltung geht es uns im Besonderen darum, die verschiedensten Gruppen einander näher zu bringen. Gleichzeitig soll sichtbar werden, dass die Einzelhändler und Gewerbetreibende ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft sind, über die Versorgung der Bürger hinaus. Es geht um ein Miteinander und darum zu erfahren, welche vielfältigen Organisationen/ Vereine es in der Südstadt gibt, die ein hohes Maß an ehrenamtlicher Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Arbeit erbringen. Die Bewohner, aber auch die Besucher erfahren so möglicherweise von Vereinen, die sie vorher nicht kannten. Die Lebensqualität der Südstadt wird dadurch über das Einzelhandels- und Gastronomieangebot hinaus gezeigt. Damit erhöht sich die Attraktivität des Südstadt – Ziel ist, dass die Menschen hier nicht nur gerne einkaufen, sondern weitere Vorteile und lebenswerte Anreize in der Südstadt sehen. Beachte: Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte Feiertage) Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. Antragsteller: ABC – Aktionsgemeinschaft rund um Bonner Straße/Chlodwigplatz e.V. c/o Alice Baker Bonner Wall 27 50677 Köln 01732947686 Bezeichnung des Anlass: Markt: Messe: Örtliches Fest: Ähnliche Veranstaltung: Veedels-Advent mit Südstadt-Krippenweg Verkaufsoffener Sonntag am 01.12.2019 Anlassbeschreibung: In 2019 jährt sich der Südstadt- Krippenweg zum 8. Mal. Die Teilnehmer unter den Gewerbetreibenden wächst jährlich und wir rechnen mit mind. 25-30 Krippenstationen. Dabei nehmen nicht nur Mitglieder mit Ladenlokal an diesem Krippenweg teil, sondern auch Gastronomen, Dienstleister. Durch diese Aktion alle Mitglieder der ABC ein gemeinschaftliches Event schaffen. Der Krippenweg führt durch die gesamte Südstadt (s. Plan) in jeder Straße gibt es Teilnehmer. Die Krippen sind in der Regel so ausgestellt, dass sie von aussen gesehen werden. Begleitend dazu gibt es eine Broschüre, über den gesamten Kölner Krippenweg, in dem der Südstadt-Krippenweg noch einmal separat beschrieben wird und alle Stationen aufgelistet sind. Es gibt mehrere öffentliche Führungen, aber auch gebuchte private Führungen während der gesamten Adventszeit. Zusätzlich bewirbt die ABC den Krippenweg per Socialmedia. Für den 01.12. sind Führungen mit besonderem Schwerpunkt geplant. Ein weiteres Highlight wird die „Wunschkrippe“ sein. Geplant ist eine weitere Krippenstation in Höhe der Fußgängerquerung Bonner Straße/Zugweg/Elsaßstraße. Ähnlich wie bei einem „Wunschbaum“ werden Wünsche „bedürftiger“ Kinder/Menschen präsentiert, die jemand anders erfüllen kann. Im Vorfeld werden wir diese in der Krippe sammeln und am 01.12. dann an „Schenkwillige“ Menschen verteilen. Das Sammeln der Wünsche erfolgt in Zusammenarbeit mit den gemeinnützigen Organisationen der Südstadt und der beiden Kirchen. Zur gleichen Zeit findet auch der Weihnachts-Markt auf dem Chlodwigplatz statt, im Jahr 2019 von der IG Severinsviertel ausgerichtet. Da der Verkaufsoffene Sonntag gleichzeitig und im Verbund mit der IG Severin gestaltet und durchgeführt wird, wird auch in 2019 auf dem Weihnachtsmarkt eine Weihnachtskrippe installiert. Sie gilt für die Führungen als Start- und Endpunkt. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. x☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung ☐x eine Veranstaltung, welche zum 8. mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch x☐ ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; ☐x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: Aufgrund des Weihnachtsmarktes, des Krippenweges und der angebotenen Führungen rechnen wir mit ca. 3000 Besuchern (Erfahrungswerte der letzten Jahre). Der Organisator des Krippenweges hat die angebotenen Führungen in den letzten Jahr stetig erhöht. Ca. 1500 Das gesamte Einzugsgebiet der ABC -: Die Genehmigung für den VOS muß für den gesamten Einzugsbereich der ABC gelten s. beigefügter Plan, da die Geschäfte sich nicht auf ein oder zwei Straßen konzentrieren. Ca. 50 Gewerbetreibe mit durchschnittlicher Ladenfläche von 100 m², also ca. 5000 m² Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Zeitungsberichte aus den letzten Jahren. Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Der Krippenweg, aber auch der Weihnachtsmarkt auf dem Chlodwigplatz zieht gilt als Treffpunkt der Südstädter und der Menschen aus den umliegenden südlichen und westlichen Stadtteilen. Mit dem Verkaufsoffenen Sonntag zeigen wir die Vielfalt der Südstadt und das es eben nicht nötig ist, für seine Weihnachts- und Geschenkeinkäufe in die Innenstadt zu fahren. Noch bietet die Südstadt ein vielfältiges Angebot – über Bekleidung, Accessoires, Bücher, Design- und Lifestyle-Artikel, Kinderspielsachen etc. Insbesondere der hier in der Südstadt ansäßige unternehmergeführte Einzelhandel sieht sich rückläufiger Umsätzen und einem veränderten Kundenverhalten ausgesetzt. , Wegfall einiger attraktiven Geschäfte, zu viel Gastronomie statt Einzelhandel, die ebenfalls dazu beitragen. Es fehlt vielfach der Laufkunde, da die Geschäfte nicht zentral zusammen liegen, sondern über die Fläche verstreut sind. Der Kunde muß also gezielt geführt werden, es muß ihm gezeigt werden, welche geschäftliche Vielfalt es gibt. Es ist unsere Anliegen, diese Vielfalt zu erhalten, was nur möglich ist, wenn die Geschäfte ausreichend bekannt sind und genutzt werden. Der Verkaufsoffene Sonntag dient dazu, dies bei möglichst vielen Menschen noch einmal zu verdeutlichen. Eine Öffnung am Sonntag bietet den Besuchern und Kunden die Gelegenheit, die Geschäfte in Ruhe zu entdecken und sich beraten zu lassen, da auch sie mehr Zeit mitbringen, als im normalen hektischen Alltag. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Noch gibt es in der Südstadt eine gute Deckung mit den Waren des täglichen Bedarfs. In den letzten Jahren sind allerdings immer wieder Fachgeschäfte weggefallen und meistens durch Gastronomie ersetzt worden. Es ist unser Bestreben, ein weiteres Sterben des Einzelhandels zu verhindern. Nur attraktive, wertige Geschäfte ziehen weitere interessante Geschäftsideen an. Durch die Öffnung am Sonntag können die Geschäftsinhaber sich besonders darstellen und ihre Stärken und Besonderheiten hervorheben. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Die geplanten Aktionen am 01.12,, Sonderführungen für den Südstadt- Krippenweg und die „Wunschkrippe“ werden Besucher aus den umliegenden Stadtteilen (Rodenkirchen, Sülz, Zollstock, Raderberg etc.) anziehen. Eine Sonntagsöffnung ihrer Geschäfte bietet den Einzelhändlern die Möglichkeit, auch diese „Besucher“ auf sich und ihr vielfältiges Angebot aufmerksam zu machen und so neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden weiter an sich zu binden. Das Ziel soll sein, die Südstadt allgemein als Einkaufsziel für die südlichen und südwestlichen Stadtteile bekannt zu machen und zu etablieren. Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 1 - Sonntagsöffnung zur 17. Rodenkirchener Kunstmeile Termin: Sonntag, 31.03.2019 von 13-18 Uhr Antrag: Sonntägliche Öffnung der Verkaufsstellen Ort: Stadtteil Rodenkirchen Örtliche Ausdehnung der Geschäftsöffnung: Maternusplatz, Hauptstraße, Barbarastraße, Rheingalerie mit Seitenstraße, Maternusstraße mit Seitenstraßen, Rathausplatz, Sommershof, Wilhelmstrasse. Ausrichter: Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. Rechtsgrundlage: Novelle Ladenöffnungsgesetz 2018 Nordrhein- Westfalen Anlass: 17. Rodenkirchener Kunstmeile 1. Beschreibung Veranstaltung/ Anlass: Die 17. Kunstmeile ist eine Rodenkirchener Traditions - veranstaltung, die seit 200 1 stattfindet. Die Sonntage waren von 2001 bis 2016 jeweils verkaufsoffen. Wie in den vergangenen Jahren wird die Kunstmeile 2019 wieder ein großes Kulturfest werden, das immer mehr auch überregionale Bedeutung erhält. Nicht nur die Anzahl der ca. 3.000 Besucher an einem Vernissage - Sonntag, die nac h Rodenkirchen strömen, sondern auch die Zahl der teilnehmenden, professionellen Künstler, die ihre Werke präsentieren, steigt jedes Jahr: 2018 wurden an 55 Ausstellungsorten 58 künstlerische Positionen jeder Kunstgattung aus neun Nationen gezeigt – insgesamt waren 2018 jedoch sogar rund 400 aktive Kreative an der Kunstmeile beteiligt. Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 2 - Als separate Datei fügen wir hinzu den Ausstellungskatalog „Kunstmeile 2018“ mit allen Ausstellern und Ausstellungsorten. Hierbei ist, wie nachfolgend auch geschildert, dass der gesamte Stadtteil mit vielen Gliederungen und Teilbereichen des öffentlichen, sozialen und kulturellen Lebens von Rodenkirchen konstitutiv an der Kunstmeile beteiligt sind. Es ist in der Tat eine kulturelle Traditionsveranstaltung für den ganzen Ort, weit über die Geschäftswelt hinaus. Kunstmeile_2018_ka talog_oB.pdf Verzeichnis der Geschäfte AIDA Mode (Knopp, Andreas R.) 34 AXA Claus Decker (Heil, Alex) 48 Benetton Rodenkirchen (Peltzer, Michael) 24 Bischoff Betten (Helker, Mcichaela) 33 Brauhaus Quetsch (Jugend-Kunstschule) 12 Brauhaus Quetsch (Raab, Walter) 13 Caritas-Altenzentr. (Künstlergruppe St. Maternus) 71 Das Sylter (Kilders, Monika) 56 Diakonie Michaelshoven e.V. / Imhoff (Offenes Atelier – ein inklusives Angebot) 37 Domizil Immobilien (Broden, Kathrin) 30 E Libby Op den Rhein (Antes, Nancy) 44 Eiscafé Marco (Hiob, Astrid) 60 Epi GmbH & Co. KG (Klein, Ursula) 55 Franzi‘s Dessous UG (Hilfsprojekt, ) 54 Fuchte Zahnheilkunde (Dahmen, Ludolf) 23 Goldschmiede Alius (Locher-Otto, Barbara) 21 Hinger d‘r Heck (Glatzer, Dr. Elke) 70 Hörgeräte Baschlebe (Florin, Ekkehard) 27 Hollenders Mode (Zieleke, Corinna) 20 Im Sommershof (Jugend-Kunstschule) 36 in focus galerie (verschiedene Künstler) 50 in focus galerie (verschiedene Künstler) 51 Jonen Hören und Sehen (Jäkel, LEONI A.) 35 Juwelier Behrendt (Blanke, CG) 64 KBB Verlag (Mann, Marek) 49 KLAMÖTTCHEN 2 (Palacios, Celeste) 61 Kölner Bank eG (Laufenberg, Gerda) 62 Köttgen Hörakustik (Magsumbol, Jayson) 25 La Buona Tavola (Geiter, Renate) 66 Marc Schmitz GmbH (Schäfer, Utta) 32 Maternus Apotheke (Franzen, Claudia) 53 Maternus Seniorencentrum (Friedrich, Knuth) 47 Mayersche Buchhandlung Köhl (Bischof, Petra) 40 Mayersche Buchhandlung Köhl (Gymnasium Rodenkirchen) 41 MC Mode (Höppener, Wolfgang) 31 Metzgerei Gillessen (Behnke, Tim) 65 Modetreff (Minrath, Jörg) 29 Musikschule MuR 128 (Fochtman, Roy) 46 N. Steckelbach GmbH (Adscheid, Dr. Reinhold) 68 Nina Maintzer Schmuck (Vortmann, Joanna) 67 NOVOTERGUM Süd GmbH (Albrecht, Lucie) 38 Palladio (Schmitz, Jürgen) 58 Privat-Galerie (Hardt, Doris) 14 Rathaus Rodenkirchen (Rieger, Joachim) 42 Rechtsanwältin Ebel-Philippi (Compère, Nicole) 72 Restaurant Fährhaus (Nilson, Margareta) 16 Rheinstation (AMROT) 18 Rheinstation (Ney, Susanne) 19 Kapellchen (de Payrebrune, Jeannette) 17 Rust Herrenmoden (Pfeffer, Klaus) 22 Schuhaus Müller GmbH (Sommer, Seona) 59 Sparkasse KölnBonn (Budimlija, Zrinka) 57 Tanzschule van Hasselt (Seifert, Nike) 39 Via Moda (Wegener-Botz, Elisabeth) 52 Villahotel Rheinblick (Voigtländer, Lutz) 43 VITA VERDE Naturkost (Lebrun, Dorothée) 45 Walterscheidt | Bistro Verde (Hülbach, Alexandra) 63 Wiesel Apotheke (Klapp, Carola) 26 Woman & Fashion (Krüger, D. St.) 69 Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 3 - Der Fokus liegt also nicht nur jeweils auf den Einzelkünstlern, sondern auch auf dem verbindenden und die Gemeinschaft stärkenden Element der kreativen Tätigkeit. So nehmen rund 200 Jugendliche und Kinder aus Rodenkirchen teil, die am Gymnasium Rodenkirchen, der Gesamtschule Rodenkirchen , der renommierten Jugendkunstschule Ro denkirchen sowie dem offenen Atelier der Diakonie Michaelshoven (Flüchtlingshilfe) extra Projekte für die Kunstmeile gestalten , diese am Vernissage - Sonntag ausstellen und so zum ersten Mal ihre Werke einer großen Öffentlichkeit präsentieren können. Auch die ältere Generation ist immer mit der Künstlergruppe des Caritas Altenzentrums von Sankt Maternus vertreten. Mit den Musikern, Tänzern und Literaten, die das umfangreiche Rahmenprogramm am Eröffnungssonntag und der Laufzeit gestalten, sind so fast über 4 00 Kreative an der Kunstmeile beteiligt. Als Ausstellungsorte sind das Bezirksrathaus Rodenkirchen, die katholische Kirche St. Maternus, die evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen, das Maternus -Seniorencentrum Köln-Rodenkirchen, das Caritas -Altenzentrum St. Maternus , diverse Kanzleien, Arztpraxen, Privatwohnungen, Restaurants und Gaststätten sowie Geschäfte im gesamten Ortsteil, bis hinunter an den Rhein vertreten – die Orte werden einheitlich mit Fahnen gekennzeichnet und auch durch Führungen sowie ei nem Rahmenprogramm mit Konzerten, Lesungen, Workshops und Performances miteinander verbunden. Hinzu kommen als „unterirdische Ausstellungsräume“ noch die beiden Tiefgaragen „Maternusplatz“ und „Sommershof“, in denen Graffitis und junge Kunst präsentiert wird. Den Besuchern werden 2019 auch mobile Hilfsmittel (Rikschas, Kunsttaxen etc.) angeboten, mit denen weiter auseinanderliegende Orte besucht und Kunsttouren durch Rodenkirchen unternommen werden können. Die Künstler werden nach der großen Vernissage im Sommershof den ganzen Sonntag an ihren Ausstellungsorten präsent sein und Auskunft über ihr Schaffen geben sowie zum Teil ihre Arbeitstechniken präsentieren. Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 4 - Begleitet wird die Kunstmeile immer von einem vierfarbigen, rund 80 Seiten starken Katalog (siehe oben), der in einer Auflage von 5000 Exemplaren erscheint. Er stellt nicht nur jeweils auf einer Seite die teilnehmenden Künstler dar, sondern enthält auch einen Veranstaltungskalender mit dem Rahmenprogramm und einen detaillierten Ortsplan, der Spaziergänge zu den Kulturorten vereinfacht. Erstmalig wird die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. den Sonntag der Vernissage als „ Tag des Kunsthandwerks “ als zentrale Veranstaltung auf dem Maternusplatz ausrichten. Hierbei handelt es sich um einen exklusiven Mix hochwertigen Kleinkunstangebots aus der Region. Die seit vielen Jahren für die Aktionsgemeinschaft tätige Kunstkuratorin Alexa Jansen, die für uns künstlerische Choereographie und Matching zwischen Künstlern und Ausstellern organisiert, wird an diesem Vernissage-Sonntag über 20 Aussteller mit Ständen kunstorientierter Produkte auf dem Maternusplatz platzieren. Daneben richten wir als Aktionsgemeinschaft öffentliche Mitmachaktionen wie kollektives Malen für Schüler und ambitionierte Laien aus. Auch die se werden von der Kuratorin mit den o.a. Schulen organisiert. Hinzu kommen an diesem Vernissage-Sonntag für ein breites Publikum kunstorientierte Vorführungen wie Schnellzeichnen und der Deutsche Meister in der Disziplin „Kettensägen-Holzskulpturen“. 2. und 3. Begründung des Öffentlichen Interesses: Erhalt, Stärkung und Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots und zentraler Versorgungsbereiche: Rodenkirchen ist gemäß des Einzelhandelskonzepts der Stadt Köln von 2013 das Oberzentrum des Stadtbezirks Rodenkirchen. Demnach werden in Rodenkirchen zentrale Versorgungsbereiche vorgehalten. Deren Erhalt und Stärkung sind im öffentlichen Interesse der St adt Köln und werden mit zahlreichen Veranstaltungen wie der Rodenkirchener Kunstmeile, Rodenkirchener Weinwoche, Kulturfrühling@Rodenkirchen, Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 5 - Rodenkirchener Sommertagen, Rodenkirchener LifestyleTag,Rodenkirchener Martinsmarkt, Winterzauber in Rodenkirchen und Krippenweg nachhaltig gestärkt. Oben ist die räumliche Ausdehnung der sonntäglichen Ladenöffnung auf die zentralen Bereiche im Stadtteil Rodenkirchen definiert. Daher führt die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. auch mit ihrer eigenen Markenbildung „Treffpunkt Rodenkirchen mit dem Roten Punkt“ im Rahmen der Umsetzung des Stadtteilentwicklungskonzeptes zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Zentrenfunktion Rodenkirchens als Einzelhandelsstandort und zur Profilierung als der Gastronomie - und Ausgehst andort durch, was zunehmend auch in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rückt. Die Veranstaltungen der Aktionsgemeinschaft in Verbindung mit den verkaufsoffenen Sonntagen gibt die Möglichkeiten die Vielfalt des Rodenkirchener Einzelhandels zu präse ntieren und damit im Bewusstsein der Bürgerinnen, Bürger und Besucher Rodenkirchens zu verfestigen. Die Veranstaltungen und verkaufsoffenen Sonntage tragen dazu bei, die neuen Bürgerinnen und Bürger in das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben von Rodenkirchen einzubinden und ihnen vielfältige und attraktive, stationäre Versorgungsstrukturen in ihrem Lebensumfeld und eine deutliche Alternative zum wachsenden Online -Handel aufzuzeigen. Hier wurden immer wieder vom örtlichen Handel positiv erwähnt, dass die drei Sonntagsöffnungen im Jahr in der Vergangenheit Besucher aus anderen Stadtteilen angezogen hatten und dies nachweislich zur Neukundengewinnung beigetragen hat. Diese belegt, dass Sonntagsöffnungen die Strukturen des Rodenkirchener Einzelhandels stärken und fördern. Gleichzeitig soll sich Rodenkirchen als attraktiver Handelsstandort für weitere Neuansiedlungen zur Erweiterung des standorttypischen Branchenmixes durch eine hohe Besucherfrequenz empfehlen. Im Jahr 2012/2013 waren laut Zentrenkonzept 130 Einzelhandelsbetriebe angegeben. Durch Inhaber-Aufgabe und andere strukturelle Probleme betreiben derzeit knapp 115 Betriebe Sortimente mittel- und langfristigen Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 6 - Bedarfs. An bisherige Standorte von Einzelhandelsbetrieben sind zwischen 2012-2018 allein im Stadtteil Rodenkirchen neun Maklerbüros eingezogen. Diese Tendenz belegt auch das aktuell in Arbeit befindliche Einzelhandelskonzept der Stadt Köln. Das vielfältige Einzelhandelsangebot in Rodenkirchen hat also trotz überwiegend noch belegter Ladenlokale leider stark abgenommen. 4. Begründung Öffentliches Interesse: Belebung Ortskerne und Stadtteilzentren Rodenkirchen als Handelsstandort steht seit über zwei Jahren unter nachprüfbarem Druck. Von den gut 80 Ladenlokalen stehen seit gut 12 Monaten z.T. ca . 11% der Lokale leer (Siehe auch Leerstands-Dokumentation) im Vergleich war Jahre 2012/2013 angegeben mi t 2% (seite308 https://www.stadt - koeln.de/mediaasset/content/pdf15/teil_b2_stadtbezirk_rodenkirch en.pdf). Ursache sind der Rückzug älterer Inhaber, d.h. nicht erfolgter Inhaberwechsel. Hinzu kommen Kaltmieten, die für potentielle Nachmieter am Markt nich t darstellbar sind. (Siehe Kurzdokumentation). Diese Leerstände beeinträchtigen die Magnet -Funktion des Rodenkirchener Einzelhandels als Frequenzbringer. Dennoch verfügt Rodenkirchen als größter Stadtteil im gleichnamigen Stadtbezirk 2 für ein Oberzentrum immer noch ungewöhnlich große, vielfältige und weiterwachsende Anzahl qualitativ hochwertige inhabergeführter Fachgeschäfte und ist stets bemüht, gemeinsam mit den Immobilieneigentümern neue Fachgeschäfte ansiedeln zu lassen. Diese Ansiedlungen erfolgen j edoch zum Teil in den Nebenlagen außerhalb der Hauptstraße, was von der Bevölkerung dann partiell gar nicht wahrgenommen und geschätzt wird. Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 7 - 5. Begründung Öffentliches Interesse: Überörtliche Sichtbarkeit als attraktiver und lebenswerter Standort Rodenkirchen ist gerade an Sonn - und Feiertage ein touristischer Standort. So wird der Ort wegen seiner topo - und geographischen Besonderheiten (Vor allem: Rheinlage mit ausgeprägter touristisch angelegter Gastronomie für Naherholer aus dem Umland, aber auch Spazierwege wie Forstbotanischer und Finkens Garten) besucht. Daher betreibt die AG Rodenkirchen e.V. mit und für ihre Mitglieder auch die touristische Sichtbarkeit des Stadtteils. Hierzu werden in den Geschäften und Gastronomie in Rodenkirchen an dem beantragten Sonntag 31.3.2019 Marketingmaßnahmen "Besuch uns in Rodenkirchen - wo Sonst?" mit Aufklebern und Aufstellern, Displays etc. betrieben, um Naherholung suchende auswärtige Besucher aus dem Umland vom attraktiven Freizeit - und Wochenend -Standort Rodenkirchen zu begeistern. So bringt der verkaufsoffene Sonntag aufgrund geöffneter Geschäfte mehr Reichweite für die Besucher, die sich an dem Tag in und über Rodenkirchen informieren. Antrag VOS 29. September 2019.docx Sonntagsöffnung zum 7. Rodenkirchener Lifestyle Tag Termin: Sonntag, 29.09.2019 von 13-18 Antrag: Sonntägliche Öffnung der Verkaufsstellen Uhr Ort: Stadtteil Rodenkirchen Örtliche Ausdehnung: Maternusplatz, Hauptstraße, Barbarastraße, Rheingalerie mit Seitenstraße, Maternusstraße mit Seitenstraßen, Rathausplatz, Sommershof, Wilhelmstrasse, Uferstrasse (Kirmes) Ausrichter: Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. Rechtsgrundlage: Novelle Ladenöffnungsgesetz 2018 Nordrhein- Westfalen Anlass: 7. Rodenkirchener Lifestyle-Tag 1. Beschreibung Veranstaltung/ Anlass: Der 7. Lifestyletag ist eine Rodenkirchener Traditionsveranstaltung, die seit 2013 stattfindet. Die Sonntage waren von 2013 bis 2016 jeweils verkaufsoffen. Wie in den vergangenen Jahren wird der Lifestyletag 2019 wieder Tausende Besucher nach Rodenkirchen ziehen. Die Veranstaltung ist von Vielfalt und räumlicher Ausdehnung ein Magnet für Besucher aus dem Stadtbezirk und dem Umland. Dies zeigte sich auch in den Jahren 2017 und 2018, als der Sonntag nicht verkaufsoffen war. Der Rodenkirchener Lifestyletag subsumiert mehrere Veranstaltungen an einem Tag. Zunächst zu nennen ist der Antikmarkt, der mit über 50 Ausstellern nostalgische Devotionalien auf dem Maternusplatz anbietet. Die Aktionsgemeinschaft e.V. repräsentiert an diesem Sonntag mit vielen ehrenamtlich tätigen Vereinen im Stadtbezirk wieder Kooperationen zur Unterstützung der Veranstaltung: So sind beim Antrag VOS 29. September 2019.docx Lifestyletag 2019 als Säulen des Stadtteillebens wieder die Bürgervereinigung Rodenkirchen mit über 800 Mitgliedern, der TV Rodenkirchen mit seinen über 3.500 Mitgliedern mit eigenen Ständen auf dem Maternusplatz Hinzu wird der Platz der Rheingalerie mit e iner Oldtimer-Ausstellung belebt. Jahrelang kam hinzu eine Modenschau lokaler Modehändler im Sommershof (Dies ist für 2019 noch nicht final bestätigt). Schließlich ist Tradition, dass auf dem Rathausplatz ein Kinderflohmarkt mit über 30 Ständen von den Sch ülern der Ernst -Moritz-Arndt-Grundschule und der Grüngürtelschule zusammen mit dem evangelischen Kindergarten ausgerichtet wird. Hinzu kommt die Maternus-Kirmes, die an diesem Wochenende am Rheinufer stattfindet und an diesem Sonntag alljährlich mehrere Tausend Besucher und Gäste aus Stadt und Umland anlockt, (diese Kirmes wird aber nicht von der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen ausgerichtet). Dieser Sonntag hat in den letzten Jahren tausende Besucher nach Rodenkirchen gezogen, die von Vielfalt der angebotenen Attraktionen und Veranstaltungen angelockt wurden. Dieser Veranstaltungstag ist inzwischen fest im Jahreskalender der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen verankert. 2. und 3. Begründung des Öffentlichen Interesses: Erhalt, Stärkung und Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots und zentraler Versorgungsbereiche: Rodenkirchen ist gemäß des Einzelhandelskonzepts der Stadt Köln von 2013 das Oberzentrum des Stadtbezirks Rodenkirchen. Demnach werden in Rodenkirchen zentrale Versorgungsbereiche vorgehalten. Deren Erhalt und Stärkung sind im öffentlichen Interesse der St adt Köln und werden mit zahlreichen Veranstaltungen wie der Rodenkirchener Kunstmeile, Rodenkirchener Weinwoche, Kulturfrühling@Rodenkirchen, Rodenkirchener Sommertagen, Rodenkirchener LifestyleTag, Rodenkirchener Martinsmarkt, Winterzauber in Rodenkirchen und Krippenweg nachhaltig gestärkt. Oben ist die räumliche Ausdehnung der sonntäglichen Ladenöffnung auf die zentralen Bereiche im Stadtteil Rodenkirchen definiert. Daher führt die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. auch mit ihrer eigenen Antrag VOS 29. September 2019.docx Markenbildung „Treffpunkt Rodenkirchen mit dem Roten Punkt“ im Rahmen der Umsetzung des Stadtteilentwicklungskonzeptes zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Zentrenfunktion Rodenkirchens als Einzelhandelsstandort und zur Profilierung als der Gastronomie- und Ausgehstandort durch, was zunehmend auch in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rückt. Die Veranstaltungen der Aktionsgemeinschaft in Verbindung mit den verkaufsoffenen Sonntagen gibt die Möglichkeiten die Vielfalt des Rodenkirchener Einzelhandel s zu präsentieren und damit im Bewusstsein der Bürgerinnen, Bürger und Besucher Rodenkirchens zu verfestigen. Die Veranstaltungen und verkaufsoffenen Sonntage tragen dazu bei, die neuen Bürgerinnen und Bürger in das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben von Rodenkirchen einzubinden und ihnen vielfältige und attraktive, stationäre Versorgungsstrukturen in ihrem Lebensumfeld und eine deutliche Alternative zum wachsenden Online -Handel aufzuzeigen. Hier wurden immer wieder vom örtlichen Hand el positiv erwähnt, dass die drei Sonntagsöffnungen im Jahr in der Vergangenheit Besucher aus anderen Stadtteilen angezogen hatten und dies nachweislich zur Neukundengewinnung beigetragen hat. Diese belegt, dass Sonntagsöffnungen die Strukturen des Rodenki rchener Einzelhandels stärken und fördern. Gleichzeitig soll sich Rodenkirchen als attraktiver Handelsstandort für weitere Neuansiedlungen zur Erweiterung des standorttypischen Branchenmixes durch eine hohe Besucherfrequenz empfehlen. Im Jahr 2012/2013 w aren laut Zentrenkonzept 130 Einzelhandelsbetriebe angegeben. Durch Inhaber -Aufgabe und andere strukturelle Probleme betreiben derzeit knapp 115 Betriebe Sortimente mittel- und langfristigen Bedarfs. An bisherige Standorte von Einzelhandelsbetrieben sind z wischen 2012 -2018 allein im Stadtteil Rodenkirchen neun Maklerbüros eingezogen. Diese Tendenz belegt auch das aktuell in Arbeit befindliche Einzelhandelskonzept der Stadt Köln. Das vielfältige Einzelhandelsangebot in Rodenkirchen hat also trotz überwiegend noch belegter Ladenlokale leider stark abgenommen. Antrag VOS 29. September 2019.docx 4. Begründung Öffentliches Interesse: Belebung Ortskerne und Stadtteilzentren Rodenkirchen als Handelsstandort steht seit über zwei Jahren unter nachprüfbarem Druck. Von den gut 80 Ladenlokalen stehen seit gut 12 Monaten z.T. ca . 11% der Lokale leer (Siehe auch Leerstands - Dokumentation) im Vergleich war Jah re 2012/2013 angegeben mit 2% (S eite 308 https://www.stadt - koeln.de/mediaasset/content/pdf15/teil_b2_stadtbezirk_rodenkirch en.pdf). Ursache sind der Rückzug älterer Inhaber, d.h. nicht erfolgter Inhaberwechsel. Hinzu kommen Kaltmieten, die für potentielle Nachmieter am Markt nicht darstellbar sind. (Siehe Kurzdokumentation). Diese Leerstände beeinträchtigen die Magnet -Funktion des Rodenkirchener Einzelhandels als Frequenzbringer. Dennoch verfügt Rodenkirchen als größter Stadtteil im gleichnamigen Stadtbezirk 2 für ein Oberzentrum immer noch ungewöhnlich große, vielfältige und weiterwachsende Anzahl qualitativ hochwertige inhabergeführter Fachgeschäfte und ist stets bemüht, gemeinsam mit den Immobilieneigentümern neue Fachgeschäfte ansiedeln zu lassen. Diese Ansiedlungen erfolgen jedoch zum Teil in den Nebenlagen außerhalb der Hauptstraße, was von der Bevölkerung dann partiell gar nicht wahrgenommen und geschätzt wird. Antrag VOS 29. September 2019.docx 5.Begründung Öffentliches Interesse: Überörtliche Sichtbarkeit als attraktiver und lebenswerter Standort Rodenkirchen ist gerade an Sonn - und Feiertagen ein touristischer Standort. So wird der Ort wegen seiner topo - und geographischen Besonderheiten (Vor allem: Rheinlage mit ausgeprägter touristisch angelegter Gastronomie für Naherholer aus dem Umland, aber auch Spazierwege wie Forstbotanischer und Finke ns Garten) besucht. Daher betreibt die AG Rodenkirchen e.V. mit und für ihre Mitglieder auch die touristische Sichtbarkeit des Stadtteils. Hierzu werden in den Geschäften und Gastronomie in Rodenkirchen an dem beantragten Sonntag 29.09.2019 Marketingmaßnahmen "Besuch uns in Rodenkirchen - wo Sonst?" mit Aufklebern und Aufstellern, Displays etc. betrieben, um Naherholung suchende auswärtige Besucher aus dem Umland vom attraktiven Freizeit- und Wochenend-Standort Rodenkirchen zu begeistern. So bringt der verkaufsoffene Sonntag aufgrund geöffneter Geschäfte mehr Reichweite für die Besucher, die sich an dem Tag in und über Rodenkirchen informieren. Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber Sonntagsöffnung zum 13. Rodenkirchener Winterzauber Termin: Sonntag, 1.12.2019 von 13-18 Uhr Antrag: Sonntägliche Öffnung der Verkaufsstellen Ort: Stadtteil Rodenkirchen Örtliche Ausdehnung: Maternusplatz, Hauptstraße, Barbarastraße, Rheingalerie mit Seitenstraße, Maternusstraße mit Seitenstraßen, Rathausplatz, Sommershof Ausrichter: Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. Rechtsgrundlage: Novelle Ladenöffnungsgesetz 2018 Nordrhein- Westfalen Anlass: 13. Rodenkirchener Winterzauber 1. Beschreibung Veranstaltung/ Anlass: Der Winterzauber ist eine Rodenkirchener Traditionsveranstaltung, die seit 2005 stattfindet. Er findet seit vielen Jahren von Donnerstag- Sonntag statt. Am Sonntag um Nikolaus feiern Erwachsene und Kinder im Ort gemeinsam mit einem echten Nikolaus, der auf der Bühne mit den Menschen feiert, weihn achtliche Lieder singt und Geschenke verteilt. Eingebettet ist dieser Nikolausmarkt in einen geschmückten Weihnachtsmarkt vom 6. -9.12. auf dem Maternusplatz mit Hütten, Weihnachtsbaum und Eistockschiess-Stand. Der Dorfcharakter wird durch die einheitlich gestalteten Weihnachtsmarktbuden erreicht. Im Jahr 2016 waren an den vier Tagen ca. 6.000 Besucher auf dem Weihnachtsmarkt, davon ca. 2.500 Besucher am Sonntag, belegt Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber durch Zeitungs-Berichterstattung und Bonverkauf an den diversen Glühweinständen. Dies war 2017 auch ohne verkaufsoffenen Sonntag so, was die Bedeutung der Veranstaltung unterstreicht. Die Besucher auf der Bühne finden zwischen Donnerstag bis Sonntag statt, wie beispielsweise gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern. Die Rodenkirchener Schulen oder Kindergärten treten mit musikalischen oder anderen Darbietungen auf. Wie auch stets in den letzten Jahren, hat auch beim 13. Rodenkirchener Winterzauber die Aktionsgemeinschaft e.V. mit vielen ehrenamtlich tätigen Vereinen im Stadtbezirk wie der Kooperationen zur Unterstützung der Veranstaltung geschlossen: So sind beim Winterzauber 2019 wieder die Bürgervereinigung Rodenkirchen mit über 800 Mitgliedern, der TV Rodenkirchen mit seinen über 3.500 Mitgliedern mit Ständen vor Ort- ebenso sind das Gymnasium Rodenkirchen, die Katholische Grundschule Mainstraße, der evangelische Kindergarten, die Music Academy Köln-Süd und die örtlichen Tanzschulen mit Ständen und zum Teil gemeinsamen Hütten sowie besonders herausragend mit kostenlosen Programmbeit rägen als ehrenamtliche Vereinsträger und -partner der Rodenkirchener Aktionsgemeinschaft e.V. dabei. Das Bühnenprogramm auf dem Maternusplatz findet statt mit Beteiligung der OGS Mainstra ße und der Realschule Köln Godorf. Die Hütten und Stände am Weihnachtsmarkt finden statt unter regelmäßiger Beteiligung gemeinnütziger Stände der Rotarier, Lions-Club und der Schnieke -Funken (soziale Integration hilfsbedürftiger Kinder in den Karneval). Außerdem ist die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e V. in den Tagen des Winterzaubers Annahmesteller der Weihnachtspäckchen der Kölner Tafel e.V.. Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber Weihnachtlicher Bezug und räumliche Ausdehnung werden zudem durch den „ Rodenkirchener Krippenweg“ durch von Einzelhändlern bzw. Gewerbetreibenden zentral von der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen zur Verfügung gestellte ganz individuelle Krippen hervorgehoben. So ist der Rodenkirchener Winterzauber zusätzlich in den o.a. Straßen und Plätzen räumlich ausgedehnt. Hinzu kommen auf den Platz der Rheingalerie noch weitere gastronomische Buden, die den Gedanken des Winterzaubers dort thematisch und physisch aufgreifen. Ebenso gibt es im Sommershof weihnachtliche Veranstaltungsflächen mit Glühwein, Krippenverkauf und Gebäck. Hinzu kommt zusätzlich die Rodenkirchener Weihnachtsbeleuchtung über die gesamte Hauptstraße vom nördlichen Ortseingang bis Ortsausgang an der Sürther Straße und auf der Maternusstraße vom Rodenkirchener Bahnhof bis zum Sommershof gespannt als zusätzliche räumliche und thematische Klammer der Veranstaltung "Rodenkirchener Winterzauber“. 2. und 3. Begründung des Öffentlichen Interesses: Erhalt, Stärkung und Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots und zentraler Versorgungsbereiche: Rodenkirchen ist gemäß des Einzelhandelskonzepts der Stadt Köln von 2013 das Oberzentrum des Stadtbezirks Rodenkirchen. Demnach werden in Rodenkirchen zentrale Versorgu ngsbereiche vorgehalten. Deren Erhalt und Stärkung sind im öffentlichen Interesse der Stadt Köln und werden mit zahlreichen Veranstaltungen wie der Rodenkirchener Kunstmeile, Rodenkirchener Weinwoche, Kulturfrühling@Rodenkirchen, Rodenkirchener Sommertagen , Rodenkirchener LifestyleTag,Rodenkirchener Martinsmarkt, Winterzauber in Rodenkirchen und Krippenweg nachhaltig gestärkt. Oben ist die räumliche Ausdehnung der sonntäglichen Ladenöffnung auf die zentralen Bereiche im Stadtteil Rodenkirchen Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber definiert. Daher führt die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. auch mit ihrer eigenen Markenbildung „Treffpunkt Rodenkirchen mit dem Roten Punkt“ im Rahmen der Umsetzung des Stadtteilentwicklungskonzeptes zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Zentrenfunktion Rode nkirchens als Einzelhandelsstandort und zur Profilierung als der Gastronomie - und Ausgehstandort durch, was zunehmend auch in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rückt. Die Veranstaltungen der Aktionsgemeinschaft in Verbindung mit den verkaufsoffenen Sonntagen gibt die Möglichkeiten die Vielfalt des Rodenkirchener Einzelhandels zu präsentieren und damit im Bewusstsein der Bürgerinnen, Bürger und Besucher Rodenkirchens zu verfestigen. Die Veranstaltungen und verkaufsoffenen Sonntage tragen dazu bei, die neuen Bürgerinnen und Bürger in das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben von Rodenkirchen einzubinden und ihnen vielfältige und attraktive, stationäre Versorgungsstrukturen in ihrem Lebensumfeld und eine deutliche Alternative zum wachsenden Online-Handel aufzuzeigen. Hier wurden immer wieder vom örtlichen Handel positiv erwähnt, dass die drei Sonntagsöffnungen im Jahr in der Vergangenheit Besucher aus anderen Stadtteilen angezogen hatten und dies nachweislich zur Neukundengewinnung beigetragen hat. Diese belegt, dass Sonntagsöffnungen die Strukturen des Rodenkirchener Einzelhandels stärken und fördern. Gleichzeitig soll sich Rodenkirchen als attraktiver Handelsstandort für weitere Neuansiedlungen zur Erweiterung des standorttypischen Branchenmixes durch eine hohe Besucherfrequenz empfehlen. Im Jahr 2012/2013 waren laut Zentrenkonzept 130 Einzelhandelsbetriebe angegeben. Durch Inhaber-Aufgabe und andere strukturelle Probleme betreiben derzeit knapp 115 Betriebe Sortimente mittel - und langfristigen Bedarfs. An bisherige Standorte von Einzelhandelsbetrieben sind Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber zwischen 2012 -2018 allein im Stadtteil Rodenkirchen neun zusätzliche Maklerbüros eingezogen. Diese Tendenz belegt auch das aktuell in Arbeit befindliche Einzelhandelskonzept der Stadt Köln. Das vielfältige Einzelhandelsangebot in Rodenkirchen hat also trotz überwiegend noch belegter Ladenlokale leider stark abgenommen. 4. Begründung Öffentliches Interesse: Belebung Ortskerne und Stadtteilzentren Rodenkirchen als Handelsstandort steht seit über zwei Jahren unter nachprüfbarem Druck. Von den gut 80 Ladenlokalen stehen seit gut 12 Monaten z.T. ca . 11% der Lokale leer (Siehe auch Leerstands - Dokumentation) im Vergleich war Jahre 2012/2013 angegeben mit 2% (seite308 https://www.stadt - koeln.de/mediaasset/content/pdf15/teil_b2_stadtbezirk_rodenkirch en.pdf). Ursache sind der Rückzug älterer Inhaber, d. h. nicht erfolgter Inhaberwechsel. Hinzu kommen Kaltmieten, die für potentielle Nachmieter am Markt nicht darstellbar sind. (Siehe Kurzdokumentation). Diese Leerstände beeinträchtigen die Magnet -Funktion des Rodenkirchener Einzelhandels als Frequenzbrin ger. Dennoch verfügt Rodenkirchen als größter Stadtteil im gleichnamigen Stadtbezirk 2 für ein Oberzentrum immer noch ungewöhnlich große, vielfältige und weiterwachsende Anzahl qualitativ hochwertige inhabergeführter Fachgeschäfte und ist stets bemüht, gem einsam mit den Immobilieneigentümern neue Fachgeschäfte ansiedeln zu lassen. Diese Ansiedlungen erfolgen jedoch zum Teil in den Nebenlagen außerhalb der Hauptstraße, was von der Bevölkerung dann partiell gar nicht wahrgenommen und geschätzt wird. Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber 5. Begründung Öffentliches Interesse: Überörtliche Sichtbarkeit als attraktiver und lebenswerter Standort Rodenkirchen ist gerade an Sonn - und Feiertage ein touristischer Standort. So wird der Ort wegen seiner topo - und geographischen Besonderheiten (Vor allem: Rheinlage mit ausgeprägter touristisch angelegter Gastronomie für Naherholer aus dem Umland, aber auch Spazierwege wie Forstbotanischer und Finkens Garten) besucht. Daher betreibt die AG Rodenkirchen e.V. mit und für ihre Mitglieder auch die touristische Sichtbarkeit des Stadtteils. Hierzu werden in den Geschäften und Gastronomie in Rodenkirchen an dem beantragten Sonntag 1.12.2019 Marketingmaßnahmen "Besuch uns in Rodenkirchen - wo Sonst?" mit Aufklebern und Aufst ellern, Displays etc. betrieben, um Naherholung suchende auswärtige Besucher aus dem Umland vom attraktiven Freizeit - und Wochenend-Standort Rodenkirchen zu begeistern. So bringt der verkaufsoffene Sonntag aufgrund geöffneter Geschäfte mehr Reichweite für die Besucher, die sich an dem Tag in und über Rodenkirchen informieren. =ˆ!óÊш ŸššjÃÆÏ?~^Öʳ CÃåÖç¦| |Ñ                                   "1*###$##.+. 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April RODENKIRCHEN Kultur.Frühling@Rodenkirchen Freitag 9.5.2014 Moonlight Shopping Musikalische Highlights, gastronomische Leckereien, großartige Künstler , kurzum: Lebensfreude pur . Das alles ist „Kultur .Frühling@Rodenkirchen” vom 7. bis zum 14. Mai 2014. Treffpunkt Rodenkirchen hat für den Wonnemonat ein buntes Programm mit Kleinkunst, literarischen Flashmobs, Jazzmusik, Chansons und, und, und zusammengestellt. Schon am 9. Mai 2014 lädt die Rodenkirchener Geschäftsmeile zum „Moonlight Shopping“ bis 22 Uhr ein. Dazu erwartet Sie Live-Musik auf 3 Bühnen. Treffpunkt Rodenkirchen – Wir bringen Leben in das Veedel! Präsentiert von Mit freundlicher Unterstützung von: 2 Impressum: 16. Kunstmeile Rodenkirchen Herausgeber und Veranstalter Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. Vorsitzender: Wolfgang Behrendt Maternusstraße 14a | 50996 Köln info@treffpunkt-rodenkirchen.de Gestaltung und Produktion Werbeagentur & Verlag perey-medien, Ralf Perey Auf der Ruhr 82 | 50999 Köln info@perey-medien.de www.perey-medien.de Kuratorin und verantwortlich für den Inhalt Alexa Conen-Jansen Alexa.Jansen.Galerie Galerie und Kunstberatung Pantaleonswall 50 | 50676 Köln kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com www.alexajansen.com März 2018 Unterstützt von 3 die 16. RODENKIRCHENER KUNSTMEILE öff net ihre Pforten und wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen. In diesem Jahr treff en Sie an 57 Ausstellungsorten mehr als 60 außergewöhnliche Künstler und ihre vielfältigen Werke. Die Vernissage startet am 14. April in den Räumen der Tanzschule van Hasselt im Sommershof und setzt sich dort mit diversen Aktionen fort. Im Anschluß daran verbreitet sich die Kunst im ganzen Ort – überall laden Geschäftsleute und ihre Künstler zu Betrachtung, Be- geisterung, Kunstkritik und Gespräch. In entspannter Atmosphäre haben Sie an zahlreichen Ausstellungs- orten bei Kunst, Musik und Getränk Gelegenheit zu opulentem Kunstgenuß. Der kreative Nachwuchs im Kölner Süden beteiligt sich ebenfalls zahlreich: rund 200 Kinder und Jugend- liche des Rodenkirchener Gymnasium, der Gesamt- schule, der Jugend-Kunstschule und der Diakonie Michaelshoven beteiligen sich mit ihren Werken. Neben hochkarätiger Kunst in den temporären Galerien gibt es während der – wieder zweiwöchigen- RODENKIRCHENER KUNSTMEILE ein abwechs- lungsreiches Rahmenprogramm mit Kunst-Aktionen, Führungen, Musik und Events. Unter dem Motto ‚Musik triff t Kunst’ bietet die örtliche Gastronomie laufende Highlights in lebendigem Rodenkirchen-Am- biente - gesellen Sie sich dazu und feiern Sie mit. Dass Kreative und Kunstschaff ende mit ungewöhnli- chen Ideen und Gestaltungswünschen seit Jahren in Rodenkirchen aktiv sein können verdanken wir dem stetigen Engagement der ansässigen Unternehmer, die sich alljährlich auf ‚ihre’ Künstler einlassen und ihre Geschäfte zur Verfügung stellen. Ebenso gilt unser Dank den beteiligten Künstlern, die der mittlerweile traditionellen Kunstmeile Qualität und überregionale Bedeutung verleihen. Die wiederum zahlreiche Teilnahme der Rodenkirche- ner Unternehmer ist erneut eine Bereicherung für den Ort und eine Bestätigung für den Zusammenhalt im Dorf. Wir danken Allen, die sich vom Wegfall des ver- kaufsoff enen Sonntags nicht haben beirren lassen und die aus jeder Situation das Beste machen! Roden- kirchen ist das ‚Dorf mit Charme’ im Kölner Süden. Damit es so bleibt, bewegen wir viel – machen Sie mit! Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche 16. RODENKIR- CHENER KUNSTMEILE - genießen Sie ausgewählte Kunst und kreative Atmosphäre in Rodenkirchen – wo sonst! Der Vorstand der AKTIONSGEMEINSCHAFT RODENKIRCHEN Liebe Kunstinteressierte, Kultur.Frühling@Rodenkirchen Freitag 9.5.2014 Moonlight Shopping Musikalische Highlights, gastronomische Leckereien, großartige Künstler , kurzum: Lebensfreude pur . Das alles ist „Kultur .Frühling@Rodenkirchen” vom 7. bis zum 14. Mai 2014. Treffpunkt Rodenkirchen hat für den Wonnemonat ein buntes Programm mit Kleinkunst, literarischen Flashmobs, Jazzmusik, Chansons und, und, und zusammengestellt. Schon am 9. Mai 2014 lädt die Rodenkirchener Geschäftsmeile zum „Moonlight Shopping“ bis 22 Uhr ein. Dazu erwartet Sie Live-Musik auf 3 Bühnen. Treffpunkt Rodenkirchen – Wir bringen Leben in das Veedel! Präsentiert von Mit freundlicher Unterstützung von: 4 Werbeaktivitäten der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. 2014 / 2015 Zeitraum 09.05. bis 14.05.2016 während „Malbücher für Erwachsene – der neue Trend“ der Öffnungszeiten zum Entspannen, Stressabbau, Spaßhaben und Kreativsein. Stadtteilbibliothek, Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 38 Montag 09.05.2016 19.30 Uhr Jazz am Montag in der Quetsch Eintritt frei, Reservierung unter 0221 26036308 Dienstag 10.05.2016 19.00 Uhr Lesung mit Isabel Bogdan aus Ihrem Buch: „Der Pfau“ Buchhandlung Köhl, Eintritt 13 Euro Mittwoch 11.05.2016 18.30 Uhr „Vom Kommen und Gehen der Liebe“ Ein Zyklus von Jazzstandards: Wolfgang Behrendt and Friends; Bistro Verde; Eintritt 12Euro, Beginn 19.00 Uhr 20.00 Uhr Jazz o´what – Jazz Standards mit Stefan Kaiser und Band Hinger d´r Heck, Wilhelmstraße 58; Eintritt frei, uSwg. Donnerstag 12.05.2016 19.00 Uhr Vernissage der Ausstellung „ Vor unserer Haustür“ von Hedwig Thielen , Hotel Begardenhof Freitag 13.05.2016 15.00 – 17.00 Uhr „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“ Experimenteller Umgang mit Papierarten und Farbsorten für Kinder von 5 – 11 Jahren; Bistro Verde; 20Euro inkl. Material. Anmeldung : anja.faerber@auf-ihre-eigene-art.de 19.00 Uhr Kulinarische Reise durch andere Kulturen begeben Sie sich auf eine Weltreise de s Essens, mit exotischem, unbekannten und leckeren Gerichten. Hotel Begardenhof ; Moderation Claudia Scarpatetti, Einlass 19.00 Uhr Beginn 19.30 Uhr , 39 Euro inkl. 1 Sekt. Reservierung bis 11.5.2016 unter 0221-9854710 Programmübersicht 1. bis 24. Mai 2016 Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. | www.treffpunkt-rodenkirchen.de E-Mail: info@treffpunkt-rodenkirchen.de | Telefon: 0221 393432 kulturwoche_flyer_2016_FIN.qxp_kwflyer 09.05.16 09:49 Seite 5 Kultur.Frühling@Rodenkirchen 1. bis 31. Mai 5 bei der 16. Kunstmeile Rodenkirchen stehen erneut die Bandbreite künstlerischen Schaffens und die Viel- seitigkeit der Werke im Mittelpunkt. Gezeigt werden Fotografie, Malerei, Zeichnung, Graphik, Bildhauerei, Collagen und Objekte. Besonders anerkennenswert ist, dass wieder Kinder und Jugendliche der Gesamt- schule, des Gymnasiums und der Jugendkunstschule in ein großes Ausstellungsprojekt eingebunden sind und so die Gelegenheit bekommen, ihre Kreativität einem großen Publikum zu präsentieren. Die Kunstmeile Rodenkirchen lädt alle Interessierten dazu ein, sich im eigenen Stadtteil mit der Kunst auf eine ganz besondere Weise auseinanderzusetzen, denn die etwa 60 Ausstellungsflächen finden sich in Geschäften, Büros, Gastronomiebetrieben und Arztpraxen. Für diese schöne Kunstinitiative, die dabei auch den Stadtteil Rodenkirchen als attraktives Einkaufszentrum präsentiert, danke ich der Aktions- gemeinschaft Rodenkirchen sehr herzlich. Der 16. Rodenkirchener Kunstmeile wünsche ich einen erfolgreichen Verlauf mit vielen kunstinteressierten Besucherinnen und Besuchern. Henriette Reker Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Liebe Kunstinteressierte, sehr geehrte Damen und Herren, Henriette Reker Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 6 U P P P P P Homburgerstr. Rheinstraße Oststraße Walther-Rathenau-Straße Mettfelder Straße Gudrunstraße Sürther Straße Gustav-Radruchstr. Adamstraße Mittelstraße Schillingsrotter Straße Gunterstraße Nibelungenweg Wilhelmstraße Augustastraße Barbarastraße Kirchstraße Hauptstraße Weißer Straße Ringstraße Brückenstraße Maternusstraße So kommen Sie nach Rodenkirchen Stadtbahn:16, 17 Bus: 130, 131, 135 Autobahn: A4 Hier können Sie parken Kunstmeile Rodenkirchen 14. bis 29. April 2018 Vernissage im Sommershof 14. April | 14.00 Uhr P 16 17 20 22 23 31 32 33 34 35 36 37 39 38 25 29 62 63 64 65 66 69 68 67 43 44 45 46 47 48 70 71 54 55 56 57 58 59 60 61 53 52 42 49 12-13 18-19 14 30 21 24 27 26 72 40-41 50-51 7 Inhaltsverzeichnis 3 Liebe Kunstinter essierte 5 Grußwort Bür germeisterin Henriette Reker 6 Straßenplan 7 Inhaltsverzeichnis 8 Pogramm zur 16. Kunstmeile 11 Musik trift Kunst - Musikpr ogramm 12 Brauhaus Quetsch Jugend-Kunstschule 13 Brauhaus Quetsch W alter Raab 14 Privat-Galerie Doris Har dt 16 Restaurant Fährhaus Margar eta Nilson 17 Rdk. Kapellchen Jeannette de Payr ebrune 18 Rheinstation AMROT 19 Rheinstation Susanne Ney 20 Hollenders Mode Corinna Zieleke 21 Goldschmiede Alius Barbara Locher -Otto 22 Rust Herr enmoden Klaus Pfeffer 23 Fuchte Zahnheilkunde Ludolf Dahmen 24 Benetton Rodenkir chen Michael Peltzer 25 Köttgen Hörakustik Jayson Magsumbol 26 Wiesel Apotheke Car ola Klapp 27 Hör geräte Baschlebe Ekkehar d Florin 29 Modetr eff Jörg Minrath 30 Domizil Immobilien Kathrin Br oden 31 MC Mode W olfgang Höppener 32 Mar c Schmitz GmbH Utta Schäfer 33 Bischoff Betten Michaele Helker 34 AIDA Mode Andr eas R. Knopp 35 Jonen Hör en und Sehen LEONI A. Jäkel 36 Sommershof Jugend-Kunstschule 37 Diakonie Michaelshoven Offenes Atelier 38 NOVOTERGUM Süd GmbH Lucie Albr echt 39 T anzschule van Hasselt Nike Seifert 40 Mayersche Buchhandlung Köhl Petra Bischof 41 Mayersche Buchhandlung Köhl Gymnasium Rodenkir chen 42 Rathaus Rodenkir chen Joachim Rieger 43 V illahotel Rheinblick Lutz V oigtländer 44 E Libby Op den Rhein Nancy Antes 45 VIT A VERDE Naturkost Dor othée Lebrun 46 Musikschule MuR 128 Roy Fochtman 47 Mater nus Seniorencentrum Knuth Friedrich 48 AXA Claus Decker Alex Heil 49 KBB V erlag Mar ek Mann 50 in focus galerie verschiedene Künstler 51 in focus galerie verschiedene Künstler 52 V ia Moda Elisabeth W egener-Botz 53 Mater nus Apotheke Claudia Franzen 54 Franzi‘s Dessous Hilfsprojekt 55 Epi GmbH & Co. KG Ursula Klein 56 Das Sylter Monika Kilders 57 Sparkasse KölnBonn Zrinka Budimlija 58 Palladio Jürgen Schmitz 59 Schuhaus Müller GmbH Seona Sommer 60 Eiscafé Mar co Astrid Hiob 61 Klamöttchen 2 Celeste Palacios 62 Kölner Bank eG Ger da Laufenberg 63 W alterscheidt Bistro Verde Alexandra Hülbach 64 Juwelier Behr endt CG Blanke 65 Metzger ei Gillessen T im Behnke 66 La Buona T avola Renate Geiter 67 Nina Maintzer Schmuck Joanna V ortmann 68 N. Steckelbach GmbH Dr . Reinhold Adscheid 69 W oman & Fashion D. St. Krüger 70 Hinger d‘r Heck Dr . Elke Glatzer 71 Caritas-Altenzentrum Künstlergruppe St. Mater nus 72 Rechtsanwältin Ebel-Philippi Nicole Compère Seite Seite Seite 8 11. April | Mittwoch 19 Uhr, MuR Musikschule, Hauptstraße 128, Vernissage mit Wer - ken des Fotografen Roy Fochtman 14. April | Samstag 14 Uhr, Tanzschule van Hasselt, Sommershof, Vernissage der Kunstmeile mit Tanz von Tomás Zybura und Natalia Murariu zu Wer - ken von Nike Seifert und Auftritt des Chors VO!CE Rodenkirchen 14 bis 18 Uhr, Sommershof, kostenfreie Mitmachaktionen der Ju- gend-Kunstschule für Alle zwischen sechs und 99 Jahren 19 Uhr, in focus Galerie, Hauptstraße 114, Vernissage der Grup- penausstellung „So beautiful“ mit Meisterwerken der Fotografie von 1940 bis heute tagsüber und abends: Musikprogramm in vielen Ausstellungsorten und Gastronomien 15. April | Sonntag 15 bis 17 Uhr, Caritas-Altenzentrum St. Maternus, Brückenstraße 21, Vernissage der Künstlergruppe St. Maternus, mit Musik von Jens Hillebrand 16. April | Montag 17 bis 19 Uhr, Rodenkirchener Kapellchen, Steinstraße, Ausstel- lung mit Werken von Jeannette de Payrebrune, die Künstlerin musi- ziert von 17.30 bis 18.30 Uhr 18.30 Uhr, Sparkasse KölnBonn, Maternusplatz 10, Vernissage mit Werken von Zrinka Budimlija 19 Uhr, Palladio, Maternusplatz 11, Vernissage mit Werken des Fotografens Jürgen Schmitz und Musik von Wolfgang Behrendt & Friends Programm zur 16. Kunstmeile Vernissage im Sommershof 14. April | 14.00 Uhr 9 17. April | Dienstag 14 bis 18 Uhr, Sommershof, kostenfreie Mitmachaktionen der Ju- gend-Kunstschule für Alle zwischen sechs und 99 Jahren 18. April | Mittwoch 14 bis 18 Uhr, Sommershof, kostenfreie Mitmachaktionen der Ju- gend-Kunstschule für Alle zwischen sechs und 99 Jahren 19.30 Uhr, Maternus Apotheke, Hauptstraße 100, „Wechsel-Jahre und andere Gemeinheiten - Malerei trifft Text trifft Medizin trifft Phar - mazie“ mit Martina Köllner, Apothekerin, Carla Berling, Autorin, Dr. Bri- gitte Steinfort-Görner, Ärztin, und Claudia Franzen, Malerin 19. April | Donnerstag 15 bis 17 Uhr, Nord- und Mitte-Führung mit der Kuratorin Al- exa Jansen, Treffpunkt: MC-Mode, Hauptstraße 67, Anmeldung an kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com 17 bis 19 Uhr, Rodenkirchener Kapellchen, Steinstraße, Ausstel- lung mit Werken von Jeannette de Payrebrune, die Künstlerin musi- ziert von 17.30 bis 18.30 Uhr 20. April | Freitag 14 bis 17 Uhr, Treffpunkt Fährhaus, Steinstraße 1, Skizzen-Work- shop am Rhein mit Margareta Nilson, Infos und Anmeldung unter mar- gareta.nilson@gmx.net 20 Uhr, Atelier Gerda Laufenberg, Mühlenweg 3, Literatur und Mu- sik, „Seltsame Saiten“, Geschichten von Daniil Charms, gelesen von Madeleine Milojcic, musikalisch umrahmt von Marius Peters. Eintritt gegen Spende, Anmeldung unter 0177/2178286 erwünscht 21. April | Samstag 14 bis 18 Uhr, Sommershof, kostenfreie Mitmachaktionen der Ju- gend-Kunstschule für Alle zwischen sechs und 99 Jahren 22. April | Sonntag 16 Uhr, Atelier Gerda Laufenberg, Mühlenweg 3, „48 Kölner Köp- fe – warum nur Frauen – und wer sind die überhaupt?“, ein Vorstel- lungsnachmittag des Projekts „48 Kölner Köpfe“ von und mit Gerda Laufenberg 23. April | Montag 17 bis 19 Uhr, Rodenkirchener Kapellchen, Steinstraße, Ausstel- lung mit Werken von Jeannette de Payrebrune, die Künstlerin musi- ziert von 17.30 bis 18.30 Uhr 24. April | Dienstag 14 bis 18 Uhr, Sommershof, kostenfreie Mitmachaktionen der Ju- gend-Kunstschule für Alle zwischen sechs und 99 Jahren 10 25. April | Mittwoch 10 bis 12 Uhr, Süd- und Mitte-Führung mit der Kuratorin Alexa Jansen, Treffpunkt: Vita Verde Naturkost, Sürther Straße 2, Anmel- dung an kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com 19 bis 21 Uhr, MuR Musikschule, Hauptstraße 128, kostenfreier Foto-Workshop „Bildkomposition und –analyse“ mit dem Fotografen Roy Fochtman 26. April | Donnerstag 11 bis 18 Uhr, Sommershof, spannender Rückblick auf die Grün- dung der Jugend-Kunstschule vor 29 Jahren im Sommershof. 17 bis 19 Uhr, Rodenkirchener Kappelchen, Steinstraße, Ausstel- lung mit Werken von Jeannette de Payrebrune, die Künstlerin musi- ziert von 17.30 bis 18.30 Uhr 28. April | Samstag 10 bis ca. 11.30 Uhr, Fotoexkursion mit Dr. Elke Glatzer, „Klei- ne Dinge ganz groß“ – Makrofotografie und Geologisches im Auenwald, bequeme Schuhe und Kamera bitte mitbringen, Treffpunkt Parkplatz Campingplatz Berger, Uferstraße 71, 50996 Köln, Kostenbeitrag 12 Euro, Anmeldung unter kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com 11 14. April 10.00 Uhr Musikschule MuR 128 V orspiel der Schülerinnen & Schüler 12.00 Uhr Musikschule MuR 128 Monique & Michelle Moller , Gesang/Pop 15.00 Uhr Das Sylter Angelika Görs Acoustic Duo 15.00 Uhr W oman & Fashion Duo Barrique - Gipsy Jazz 15.00 Uhr Kammermusiksaal Rodenkir chen Chor VO!CE Rodenkir chen Chorische Highlights 16.00 Uhr Musikschule MuR 128 Isabel Hahn & Daniela Gruss Gesang - Klassik 19.00 Uhr La Buona T avola Copa de Luxe 19.00 Uhr Bistr o Verde Dahmenwahl, Eintritt 15 Euro 19.00 Uhr Quetsch Beatnixx - Oldies der 60er & 70er 15. April 15.00 Uhr Caritas Altenzentrum St. Mater nus Jens Hillebrand – Klavier 16. April 19.00 Uhr Palladio W olfgang Behrendt & Friends 21. April 19.00 Uhr Kammermusiksaal Rodenkir chen Klavierabend Daniel Kasparian 19.00 Uhr Musikschule MuR 128 W erke von Bach/Platz/Mozart/Chopin Musik trifft Kunst Musik zur 16. Kunstmeile 12 Brauhaus Quetsch Hauptstraße 7 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 26036803 www.brauhaus-quetsch.de Jugend-Kunstschule Rodenkirchen e.V. Die Jugend-Kunstschule wurde 1989 gegründet und vermittelt Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis 18 Jahren Sicherheit im Umgang mit allen Kunstformen. Sie haben hier die Möglichkeit, künstlerische Ausdrucks- und Gestaltungsformen kennen zu lernen. Angebote gibt es in folgenden Bereichen: Bildnerisches Gestalten, Stimmbildung, Tanz, Theater/Schauspiel, Fotografie, Video-Film, Keramik, Drucken, Skulptur-Objekt-Trommelbau, Trommelspiel und Bildhauerei. Künstlerkontakt Youth Art School, Jugend-Kunstschule Rodenkirchen e.V. Ingeburg Zimmermann, Kierberger Straße 2, 50969 Köln Telefon 0221 354552, www.jugend-kunstschule-rodenkirchen.de Ausstellung „Kleine Künstler stellen sich vor!“ bis Mittwoch, 30. April 2018 Schülerinnen und Schüler der Jugend-Kunstschule Rodenkirchen zeigen Bilder und Collagen 2. Austellung im Sommershof „Erinnerungskisten“ mit Aktionsprogramm 13 Brauhaus Quetsch Hauptstraße 7 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 26036803 www.brauhaus-quetsch.de Walter Raab Die Bildende Kunst, besonders die Malerei, hat im Leben von Walter Raab immer eine unverzichtbare Bedeutung gehabt. Die Beweggründe für diese lebenslange, nicht ganz beschreib- und erklärbare Faszination vermutet er in dem Geschenk eines Wasserfarbkastens zur Einschu- lung, der auch die kriegsbedingte Evakuierung überstand und seine anfänglichen Malaktivitäten unterstützte. Unter den vielen Techniken der Malerei entwickelte Walter Raab seit den siebziger Jahren eine besondere Neigung zum Aquarell. Er betrieb intensive autodidaktische Studien über die Geschichte und die Technik des englischen Aquarells. Als gebürtigem Südstadtkölner nehmen die Köln-Motive einen Großteil seiner Malerei ein, wobei nicht die architek- tonischen Genauigkeiten, sondern die Atmosphäre und die Stimmung einer Szene das Bild bestimmen sollen. Seine heimliche Liebe ist die mediterrane Landschaft, wo die Farben zu ihrer völligen Entfaltung aufblühen können. Seit 1986 zeigt er regelmäßig Ausstellungen mit seinen Werken. Künstlerkontakt Kalscheurer Weg 29, 50969 Köln Telefon: 0221 361813, raab.walter@t-online.de www .aquarelle-raab.de „Rheinauhafen im Umbau“, 30 x 40 cm, Aquarell, 2008 „Leinpfad im Weißer Bogen“, 35 x 48 cm, Aquarell, 2016 14 Privat-Galerie Doris Hardt Die Kölnerin Doris Hardt führte fast dreißig Jahre lang ihre Galerie Can Daifa auf Ibiza und zeigte dort sehr erfolgreich international be- kannte spanische Künstler sowie junge Newcomer der spanischen Kunstszene. In ihrer Rodenkirchener Galeriewohnung im 7. Stock präsentiert sie zur Kunstmeile einen spannenden Querschnitt von Werken aus ihrer langjährigen Tätigkeit sowie Arbeiten von Juan Alcade, der im Februar dieses Jahres 100 Jahre alt wurde und ein Wegfährte von Picasso in dessen Pariser Jahren war. Wie zahlrei- che spanische Intellektuelle musste Alcade nach dem Spanischen Bürgerkrieg und dem Faschismus Francos aus Spanien nach Paris fliehen. Dort traf er unter anderem auf den späteren Literaturnobel- preisträger José Cela, den Pantomimen Marcel Marceau und auch Pablo Picasso. „Wir haben zusammen im Hotel der Immigranten Teller abgewaschen“, so erinnert sich der Hundertjährige. Auch das Spanische Königshaus gehört heute zu der Sammlerschaft von Alcade. Zudem sind erneut Werke von Miguel Carlos Montesino de Arago- nes zu sehen, den Doris Hardt exklusiv in Deutschland vertritt. Er wurde in Spanien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und der spanische Staat fördert große Projekte von ihm. Seine Bilder faszi- nieren durch die gelungene Mischung von Licht, Form und Farbe. Er malt mit kräftigen Farben und schafft eine gekonnte Technik aus Collage und Ölmalerei. 15 Arte Doris Hardt Hauptstraße 28 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon 0152 06061962 arte.dorishardt@t-online.de Öffnungszeiten Samstag, 14. April, 15 bis 18 Uhr während der Kunstmeile täglich von 17 bis 20 Uhr und jederzeit gerne nach telefonischer Vereinbarung Bild links „Stier“: Toro - Miguel Carlos Montesino de Arago- nes, Öl auf Leinwand Bilder Seite 15: Juan Alcade Links: Sie denkt an nichts Öl auf Leinwand Rechts: New York City Öl auf Leinwand Bild unten: Juan Alcade Anfang 2018 in seinem Madrider Atelier 16 „Märzhochwasser“, 2017, 30x40 cm, Acryl auf Leinwand Margareta Nilson Den Rhein erlebt Margareta Nilson jeden Tag - das ständige Farbenspiel des Wassers und das Leben der Bäume im Wechsel der Jahreszeiten fasziniert sie. Bäume sind das zentrale Thema der Werke, die sie für die Kunstmeile ausgewählt hat. Bäume sind für sie eine Quelle der Inspiration durch ihre Schönheit, ihre Kraft und ihre Lebendigkeit. Sie verkörpern zugleich Stabilität und Bewegung: ein Baum ist tief verwurzelt und streckt sich gleichzeitig zum Himmel. Ohne Wurzeln kann man nicht fliegen! Kurzvita Margareta Nilson ist in Schweden geboren und aufgewachsen. Nach Ro- denkirchen kam sie 1976, zwischen 1995 und 2011 hat sie in Lissabon gelebt und wohnt jetzt wieder in Rodenkirchen. Sie hat u.a. bei Nextart Formação Artistica in Lissabon und bei der Freien Kunstakademie Artefact in Bonn Zeichnen und Malerei studiert und Malreisen in Europa, Südamerika und Nordafrika unternommen. Sie hat an zahlreichen Aus- stellungen, u.a. in Deutschland, Portugal und Schweden teilgenommen. Künstlerkontakt margareta.nilson@gmx.net, www.margaretartist.com Den Verkaufserlös auf der Kunstmeile spendet Margareta Nilson vollständig an die SOS-Kinderdörfer! Restaurant Fährhaus Steinstraße 1 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 329149 www.faehrhauskoeln.de Skizzen-Workshop am Rhein | 20. April | 14 - 17 Uhr 17 Jeannette de Payrebrune Für diesen besonderen Ort, das Rodenkirchener Kapellchen, wählte Jeannette de Payrebrune ihre aktuellen Gemälde aus, die einen spiri- tuellen Bezug haben und sich an Himmelslandschaften anlehnen. Es sind jedoch frei von der Künstlerin entwickelte Farbkompositionen, die in vielen Schichten nach altmeisterlicher Art mit Ölfarben gemalt wur- den und sich im Wesentlichen von ihrer Dynamik her unterscheiden. Kurzvita Jeannette de Payrebrune wurde 1968 in Köln geboren und ist seit 2003 als freischaffende Künstlerin tätig. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Seit 2007 hat sie ein Atelier im Kunstzentrum Wachsfabrik. Künstlerkontakt Atelier 10 / Wachsfabrik, Industriestraße 170, 50999 Köln Mobil: 0163 5671907, www.payrebrune-art.de Öffnungszeiten und Konzert Samstag, 14. April, 15 bis 18 Uhr, Montag, 16. April, Donnerstag, 19. April, Montag, 23. April, und Donnerstag, 26. April, jeweils von 17 bis 19 Uhr. An diesen Tagen musiziert die Künstlerin jeweils von 17.30 bis 18.30 Uhr zu ihren Werken Katholische Kirche im Rheinbogen Pfarrgemeinde St. Joseph und Remigius Köln-Rodenkirchen / Sürth / Weiß Rodenkirchener Kapellchen Steinstraße 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 392360 www.rheinbogen-kirche.de „Allegro I“, 2017, Öl auf Leinwand, 90 x 90 cm 18 Rheinstation Karlstraße 7-9 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 80024124 www.rheinstation-koeln.de AMROT Allen Objekten von AMROT ist etwas sehr Schroffes, Rohes oder Sprö- des inne und doch scheinen seine Figuren auch sehr zart und sensibel - und manchmal sogar verletzlich. Diese Widersprüche seiner kunstvollen Figuren machen den großen Reiz aus, indem sie auch beim Betrachter verschiedene Gefühle auslösen. AMROTs archaische Wesen sind einem gleichermaßen vertraut aber auch fremd, anziehend aber auch bedroh- lich, fern und trotzdem heutig. Ein neuer Schwerpunkt in seinem Werk ist die MiniARTur. Kurzvita AMROT wurde 1962 in Enger (NRW) geboren, studierte 1985-93 Visuelle Kommunikation und Bildhauerei an der Fachhochschule Bielefeld, lebt seit 1993 in Berlin. Öffentliche Aufträge und Auszeichnungen sowie zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland. Künstlerkontakt Telefon: 030 80920616, Mobil: 0176 52350111 contact@amrot.eu, www.amrot.eu „Kleine Sitzende XIII_04_17 “ Mischtechnik, 38 x 22 x 22 cm 19 „Hafentunnel“ Alu Dibond, 2004, 70 x 100 cmRheinstation Karlstraße 7-9 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 80024124 www.rheinstation-koeln.de Susanne Ney Digitale Fotografie ermöglicht Susanne Ney seit fast zwanzig Jahren, Ausschnitte von dem, was um sie herum geschieht, in Bilder zu verwandeln. Oft werden Kleinigkeiten zur Hauptsache und zeigen so, wie bereichernd die bewusste Wahrnehmung des Alltäglichen sein kann. So möchte Susanne Ney ihre Bilder als Sehhilfe für das Spannende verstanden wissen, das uns immer und überall begegnet. Ihre Motive sind Beobachtetes, Zuhause oder auch auf Reisen. Allgemeingültiges unserer Zeit und Besonderheiten, die Menschliches in Sachen spiegeln, werden fotografisch dokumentiert. Nicht ist gestellt, alle Fotos sind das Ergebnis des Unterwegsseins mit offenen Augen. Künstlerkontakt susanne.ney@koeln.de 20 Corinna Zieleke Hollenders Mode Hauptstraße 39-41 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 395560 www.mode-hollenders.de Landschaft und Himmel entstehen bei Corinna Zieleke aus inneren Bildern, sie werden in Acryl angelegt und teils mit Öl ausgearbeitet - gegenständlich in feinen farblichen Nuancierungen, auch abstrahiert und kräftig im Gestus. Die Abstraktionen entwickeln sich aus dem Prozess unter Verwendung von unterschiedlichen Materialien (Sand, Kreide, Paste etc.) und unterschiedli- chen Werkzeugen (Pinsel, Spachtel, Schütten etc.). In vielfachen Überlage- rungen verdichten sie sich zu einer Bildkomposition mit Tiefe und Raum. Kurzvita Corinna Zieleke ist Malerin und Psychotherapeutin, gebürtig in der Lüneburger Heide, lebt und arbeitet sie heute in der Kölner Südstadt. Sie beschäftigt sich intensiv mit Acryl- und Ölmalerei und Mischtechniken und absolvierte Studien an der Kunstakademie in Bad Reichenhall. Seit 2007 ist sie in Ausstellungen im Kölner Raum präsent, so unter anderen bei der Kunstmeile Rodenkirchen, im Lichthof Köln, DAS DUO Bonn und in der Kanzlei Dr. Hannes/Schwab in Koblenz. Künstlerkontakt Landskronstraße 11, 50969 Köln Telefon: 0221 442808, corinna.zieleke@t-online.de, www.corinnazieleke.de „Spiegelung“, 100 x 100 cm, 2017, Acryl auf Leinwand 21 Barbara Locher-Otto Goldschmiede Alius Hauptstraße 39-41 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 391615 www.goldschmiede-alius.de/ Barbara Locher-Otter zeigt Objekte aus der Werkreihe „Logo“, die aus über Jahre gewachsenen Plakatschichten von Litfaßsäulen geschaffen werden. Angelehnt an Logos, Icons und Apps zeigen sie Ikonen einer globalisierten Welt. Ob das zwitschernde Vögelchen von Twitter, die Muschel von Shell, das lächelnde Gespenst von Snapchat oder Apples Apfel - sie alle sind weltweit bekannt in ihrer fast kindlichen und einfachen Bildsprache. Das Material der Litfaßsäule bietet eine sinnliche Erfahrung in der heutigen Welt, in der Digitalisierung im Vordergrund steht. Kurzvita Kunststudium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter, bei Bonn, Bachelor of Fine Arts B.F.A., Bildende Kunst, Bild- hauerei. Meisterschülerin bei Professor Andreas Kienlin. Verschiedene Projekte und Ausstellungen. Als Künstlerin nutzt Barbara Locher-Otto gerne Material, in dem Geschichte steckt: Altkleider, Stoffe, Litfaßsäu- len, Glas und andere und schafft Objekte, Fotografien und Installatio- nen als Spiegel zeitgenössischer Themen. So entstehen zusätzliche Wahrnehmungs- und Zugangsebenen. Künstlerkontakt und/art, Heinrichstraße 3, 50999 Köln, Telefon 02236 9699644 blo@undart.de, www.undart.de „Meinl“, Schichten von Litfaßsäulen, 70 x 90 cm 22 Klaus Pfeffer Schon seit Kindertagen galt die private Leidenschaft des 1949 in Köln geborenen Architekten Klaus J. Pfeffer dem Automobil- rennsport. Über 25 Jahre lang fuhr er Langstrecken- und Berg- rennen und besitzt heute die DMSB-Internationale C-Lizenz, um wieder im klassischen Rennsport mitzuwirken. Nachdem seit 1970 dreißig Jahre lang der Architektur-Modellbau das zweite Standbein neben dem Planungsatelier war, entstand im Jahr 2000 die Idee der 3-dimensionalen Themenboxen, der 3D-design-objects. Geschaffen werden sie unter anderem für Oldtimerfans, die ihre Liebhaberstücke stets im Kleinformat ge- genwärtig haben können. Oder für Rennfahrer, die so sämtliche in der Laufbahn gefahrenen Rennfahrzeuge bewahren können. Dabei wird jedes Modell dem Original angepasst, in Farbe, Be- reifung und Sponsoren-Outfit – vor dem Hintergrund, dem The- ma, des jeweiligen Einsatzes. Zusätzlich setzt Klaus Pfeffer auch Design-Ideen für Sponsoren vor der endgültigen 1:1 Lackierung um. In der Regel werden die Automodelle im Maßstab 1 : 43 bearbeitet und in 15 x 25 cm großen Boxen präsentiert, gerahmt in Alublockrahmen, auf Wunsch indirekt beleuchtet. Es gibt aber auch Sondergrößen bis 1 x 1,25 Meter sowie Themenkästen für private und berufliche Anlässe. Die 3d-design-objects werden deutschlandweit und international in Ausstellungen präsentiert. Rust Herrenmoden Hauptstraße 39-41 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 395999 ch@rust-herrenmoden.de Künstlerkontakt Dipl. Ing. Klaus Pfeffer Helmutweg 16 50999 Köln-Weiß Mobil: 0171 3475568 pfefferplan@3d-design-objects.com www.3d-design-objects.com HERRENMODEN 23 Ludolf Dahmen Praxis für Zahnheilkunde Tobias Fuchte Kirchstraße 1-3 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 392580 info@zahnarzt-fuchte.de „Cosplay_01“ 40 x 60 cm, Ausbelichtung von analogem Mittelformatnegativ, 2006. Der Fotograf zeigt Ausschnitte aus einigen seiner frühen Japan-Arbeiten, die während zweier Stipendienaufenthalte entstanden sind. Der rote Faden der vier kurzen Geschichten ist dabei der Bezug zu Themen wie Maskerade und Klischees. Man sieht in der Portraitserie „Look“ sehr modebewusste Jugendliche, die nicht dem Klischee der konformen, angepassten Jugend Japans entsprechen wollen. Im Gegenteil – es kommen mittlerweile ja viele stilprägende Modetrends aus Japan zu uns nach Europa. So wie z.B. die Maskerade der „Cosplayer“: Masken und Verkleidun- gen haben in Japan eine lange Tradition und sind sehr beliebt. Das zeigt sich dann auch in den Fotos über den europäisch anmutenden Stadtteil Kitano in Kobe und das Deutsche Kultur-Dorf „Ueno“ auf der Pazifikinsel Mijako-jima. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, einen Eindruck von Europa zu erhalten, sich ländertypisch zu verkleiden. Der Charme besteht jedoch darin, dass es sich mehr um eine „Vorstellung“ von Europa handelt und eher Klischees als Realitäten bedient werden. Kurzvita Ludolf Dahmen studierte Fotodesign mit Schwerpunkt Bildjournalismus an der Fachhochschule Dortmund und arbeitet seit nunmehr bald 20 Jahren für viele renommierte Kunden als freiberuflicher Fotograf - zuerst im redaktionellen Kontext, später verstärkt in den Bereichen der Unternehmens- kommunikation und der sozialen Fotografie. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen. Künstlerkontakt Ludolf Dahmen Fotografie, Mobil: 0171 4853804, info@ludolfdahmen.de, www.ludolfdahmen.de 24 Michael Peltzer „In Michael Peltzers Malerei entwickelt sich nicht nur der aller Malerei zugrunde liegende Konflikt von Form und Inhalt, sondern auch von Schein und Substanz. Eine eruptive Kraft lässt in der Substanz des Malmaterials einen außerbildlichen Verweis aufscheinen: einen Ge- genstand, eine Figur, eine Landschaft. Dieses schafft eine sehr eigene Dynamik und Dramatik der eigentlich unspektakulär ins Bild gesetzten Dinge. Das Stadium des „Dazwischen“, des Unvollendeten ist das entscheidende Spannungsmoment dieser eigentümlichen Bildwelt, die so stark den Bedingungen des Bildes verhaftet ist.“ Prof. Dr. Ferdinand Ulrich, Kunsthalle Recklinghausen Kurzvita Michael Peltzer wurde 1977 in Bonn geboren und studierte ab 2001 Freie Kunst an der Kunstakademie Münster bei den Professoren Gunther Keusen, Daniele Buetti und Michael van Ofen. 2006 wurde er zum Meisterschüler von Michael van Ofen ernannt und erhielt 2008 den Akademiebrief. Er zeigte bislang seine Werke in zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen, zuletzt in der Barlachhalle in Hamburg sowie in der Evelyn Drewes Galerie, Hamburg, Berlin und London. Künstlerkontakt Koblenzer Str. 98, 50968 Köln, Kbrono1@gmx.de Benetton Rodenkirchen Hauptstraße 70 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 394596 „Beatgirls“, 60 x 50 cm, Acryl auf Nessel, 2012 25 Jayson Magsumbol “G E N E R A T I O N” nennt der Künstler seine Serie aus Fotomontagen. Auf den ersten Blick mögen die Bilder ver- störend wirken, aber wenn man genauer hinschaut sieht man, wie das Leben seine Spuren auf unseren Gesichtern hinterlässt. Für das Projekt wurden ein Kind und ein gleich- geschlechtlicher Elternteil zu einem Gesicht, einem Kopf und einer Person zusammengeführt. Ein interessanter Blick in die Zukunft wird ermöglicht. Kurzvita Jayson Magsumbol hat seine Wurzeln auf den Philippinen. Er ist in Duisburg geboren und lebt seit 2010 in Düsseldorf. Magsumbol ist in der IT-Branche tätig und beschäftigt sich in seiner Freizeit leidenschaftlich mit der Fotografie. Einen großen Gefallen findet er in der Hochzeitsfotografie. Künstlerkontakt jay@magicweddingmoments.de www.magicweddingmoments.de, www.strobix.de Köttgen Hörakustik Hauptstraße 74 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 3989300 www.koettgen-hoerakustik.de „Lloyd-Lolo2, Projekt Generation“, 60 x 40 cm, Foto auf Leinwand 26 Carola Klapp Wiesel – Apotheke Hauptstr. 49 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9352815 apotheke-rodenkirchen.de Spiegelung”, 100 x 120 cm, Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 2017 Carola Klapp hat ein breites Repertoire an Techniken und Motiven. Die Themen ihrer Arbeiten sind realistisch, zum Teil gegenständlich und finden sich genauso in der Abstraktion. Kompositionen von Emotionen und Gedanken verbinden sich in ihren Arbeiten zu einer Einheit. In verschiedenen Farbkompositionen entstehen unter Verwendung der unterschiedlichsten Malmittel, wie Acryl, Lack, Kreide oder auch Beize Bilder, in die der Betrachter Formen und Geschichten assoziiert - selbst beurteilen zu dürfen und zu fühlen ist sehr wichtig. Experimentelles Arbeiten und spontane Intuition sind für Carola Klapp ein wesentlicher Bestandteil in der Entwicklung ihrer Malerei. Kurzvita Carola Klapp, geboren 1962 in Köln, stellt seit 2012 ihre Werke in verschiedenen Ausstellungen im Raum Brühl (Galerie am Schloss, Gieseler Galerie, Rathausgalerie) und Köln aus. Auch im Wesselinger Dreifaltigkeits-Krankenhaus und in Sceaux, Frankreich, waren ihre Werke zu sehen. Seit 2017 hat sie eine Ateliergemeinschaft mit der Künstlerin Margot Keila in Wesseling. Künstlerkontakt Mathias-Leyendecker-Straße 49 50389 Wesseling-Berzdorf Telefon: 0151/67527868 carola.klapp@t-online.de Instagram: carola_artist Wiesel Apotheke Natürlich gesund leben. 27 Ekkehard Florin Kurzvita Ekkehard Florin, Jahrgang 1959, lebt in Köln und ist seit 2014 als freiberuflicher Fotograf und Webdesigner tätig. Nach dem Studium zum Photoingenieur arbeitete er für Medienagenturen als Berater und Projektmanager. Die Liebe zur künstlerischen Fotografie war jedoch immer Bestandteil seines Schaffens, der er in den letzten Jahren durch die intensive Auseinandersetzung mit digitalen Techniken neue Möglichkeiten der Gestaltung hinzufügte. 2017 nahm er an der 13. Kalkkunst und an den 4. Brücker Kunsttagen teil. Hörgeräte Baschlebe Hauptstraße 59 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 84637809 www.baschlebe.de „Cologne - places I remember“, digitale Fotografie auf Alu Dibond , 60 x 40 cm, 2016 There are Places I Remember – Mit seinen Bildcollagen aus urbanen Fragmenten versucht Ekkehard Florin foto- grafische Eindrücke von Orten und Situationen visuell zu komprimieren und verschmelzen zu lassen. Mit den Mög- lichkeiten der digitalen Bearbeitung ist dies ein ständiger kreativer Prozess, bis Formen, Farben und Strukturen der einzelnen Aufnahmen ineinander zerfließen und ein neues Gesamtbild ergeben. Bei seiner Art, sich einem Ort fotografisch zu nähern, ist in den einzelnen Aufnahmen die lokale Zuordnung nahezu austauschbar. Erst in der subjektiven Zusammenstellung und Auswahl der Motive kehrt die Individualität einer Stadt oder einer Situation für den genauen Beobachter zurück. Künstlerkontakt Mobil: 0157 37946344, eflorin@photowerkstatt.koeln, www.photowerkstatt.koeln 28 Programm 2018 Kultur.Frühling@Rodenkirchen Freitag 9.5.2014 Moonlight Shopping Musikalische Highlights, gastronomische Leckereien, großartige Künstler , kurzum: Lebensfreude pur . Das alles ist „Kultur .Frühling@Rodenkirchen” vom 7. bis zum 14. Mai 2014. Treffpunkt Rodenkirchen hat für den Wonnemonat ein buntes Programm mit Kleinkunst, literarischen Flashmobs, Jazzmusik, Chansons und, und, und zusammengestellt. Schon am 9. Mai 2014 lädt die Rodenkirchener Geschäftsmeile zum „Moonlight Shopping“ bis 22 Uhr ein. Dazu erwartet Sie Live-Musik auf 3 Bühnen. Treffpunkt Rodenkirchen – Wir bringen Leben in das Veedel! Präsentiert von Mit freundlicher Unterstützung von: Winterzauber Kultur.Frühling@ Rodenkirchen Kunstmeile 6. – 9. Dezember Lifestyle-Tag 22. – 23. September Antikmarkt & Oldtimershow Sommertage 7. und 8. Juli 14. – 29. April Wine-Time im Mai 31. Mai – 3. Juni 2. Rodenkirchener Weintage Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. www.treffpunkt-rodenkirchen.de 29 Jörg Minrath Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie entdeckte Jörg Minrath schon sehr früh seine Begabung für die Komposition von Farben und Formen. Ab seinem 20. Lebensjahr zog es ihn nach Frank- reich. Hier sammelte er in Städten wie Paris, Bordeaux und Biarritz umfangreiche künstlerische Eindrücke. Diese finden sich in seinen Werken wieder. Die Suche nach immer neuen Formen und Farbkombinationen machen seine Werke zu einem äußerst dekorativen und repräsentativen Blickfang. Kurzvita Jörg Minrath wurde 1967 in Köln geboren, von 1987 bis 1996 lebte er als freischaffender Künstler in Paris und von 1996 bis 2001 in Bordeaux. Seit 2001 lebt und arbeitet er in Köln. Seine Werke wer- den in zahlreichen Ausstellungen und Messen im In- und Ausland gezeigt und sind in vielen Sammlungen vertreten. Künstlerkontakt Atelier Jörg Minrath Försterstr. 25, 50825 Köln T elefon 0221 789 64619, Mobil 0163 4205503 info@minrath-art.de, www.minrath-art.de MODETREFF Hauptstr. 92 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 35 39 921 „pointe“, 100 x 100 cm, Strukturarbeit auf Leinwand, 2017 30 Kathrin Broden Mit ihren Fotoarbeiten entführt Kathrin Broden den Betrachter an geheimnisvolle Orte und lässt ihn eintauchen in die Welt verfallener Gemäuer. Schwerpunkt ihrer Kunst sind „Lost Places“, verlassene Orte und Gebäude. Dorthin nimmt sie uns mit, zieht uns in einen viele Jahre dauernden Prozess und macht uns zu Zeugen von Zeitgeschichte - vordergründig der von Gebäuden, aber damit verbunden auch die von Menschen und Epochen. Sie versucht, die besondere Atmosphäre dieser Orte einzufangen und ihre Aura lebendig werden zu lassen. Die eigene Faszination für diese Gebäude will sie mit ihr en Bildern an den Betrachter weitergeben und den besonderen Zauber, die Schönheit, auch im Verfall, herausheben. Ihre Bilder zeigen eine historische Zwischenwelt aus gestern und heute. Kurzvita Aus Ratingen stammend, lebt Kathrin Broden seit 1994 in Hennef und machte 1999 an der dortigen Kunstakademie ihren Abschluss als Diplom-Grafik-Designerin. Seit 2009 begann sie sich verstärkt mit der Fotografie auseinanderzusetzen und nimmt seit 2011 an zahlreichen nationalen und auch internationalen Ausstellungen teil. Künstlerkontakt brokat-grafik@web.de, www.brokatgrafik.wordpress.com Domizil Immobilien Hauptstraße 94 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 8002121 www.domizil-koeln.de „Taubenschloss“ 65 x 50 cm, Fotografie auf Hahnemühlepapier, 2017 31 Wolfgang Höppener Wolfgang Höppener, „Static Dynamic“, beginnt seine Werke mit einem ersten Hammerschlag. Ein Stahlstift, an sich in seiner Eigenschaft nur statisch, wird in Beziehung zu seinesgleichen gestellt. Dadurch ergeben sich dynamische Formen, die Bewegung und Lebendigkeit entstehen lassen. Je nach Betrachtungswinkel und Lichtverhältnissen entwickeln sich unterschiedliche Spannungsverhältnisse. „Der Meister mit dem Hammer setzt die Nägel wie der impressionisti- sche Maler die Farbtupfer. Allerdings wirken diese Tupfer sowohl klarer und härter und auch plastischer. Ganz entscheidend für die Wirkung ist der Standort des Betrachters zum Bild, indem die genagelten Umrisse sich je nach Perspektive anders darstellen.“ Kölner Stadt-Anzeiger, 17.10.2017 Kurzvita Wolfgang Höppener ist Architekt und Künstler aus Köln, eine weiße Leinwand und rohe Stahlstifte sind Ausdruck seiner nüchternen und klaren Kreativität. Künstlerkontakt Mobil: 0162 4145088, wolfganghoeppener@yahoo.de MC Mode Hauptstraße 67 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 391487 www.mcmode-koeln.de „Face“, 100 x 100 cm, Drahtstift auf Leinwand 32 Utta Schäfer Kurzvita Utta Schäfer wurde 1960 geboren, sie lebt und arbeitet in Köln. Wäh- rend des Studiums und im Beruf setzt sie sich praktisch und theore- tisch mit künstlerischen Themen und Techniken auseinander. Von 2005 bis 2013 besuchte sie mehrere Jahreskurse am Weiterbildungszentrum der Alanus Hochschu- le, Alfter. 2007 war sie Gründungsmitglied der Künstlergruppe Rømme. Künstlerkontakt utta.schaefer@koeln.de, www.roemme.de o.T., Serie KörperHaltungen II 2017, Bronze, ca. 3x2x7 cm, Unikate Marc Schmitz GmbH Barbarastraße 5 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 37984703 www.marcschmitz.de Die Bildhauerei ist das bevorzugte Ausdrucksmittel von Utta Schäfer, lange arbeitete sie mit dem Werkstoff Holz, seit 2016 auch mit der Technik des Bronzegusses. Seit 2012 steht für sie mit der Serie „KörperHaltungen“ die Aus- einandersetzung mit der Körpersprache im Mittelpunkt. Neben ausdrucksstarken Posen aus Alltag, Sport und Tanz interessie- ren die Künstlerin auch die unterschiedlichen Gemütszustände, Stimmungen und Gefühle. Für Utta Schäfer ist Kommunikation ein Vieles mehr als das gesprochene Wort. Neben der gesprochenen Aussage finden für sie viele Botschaften einen Weg von Mensch zu Mensch, wobei manchmal sogar die Körpersprache das ge- sprochene Wort Lüge straft. Bewusst werden bei ihren Skulpturen ein Gesicht, eine Frisur oder die Kleidung weggelassen, um so den Fokus auf die Körpersprache zu lenken – unser Körper als der Spiegel innerer Haltungen. 33 Bischoff Betten Hauptstraße 71-73 | Sommershof 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 395141 www.bischoff-betten.de Michaele Helker Thema der Arbeiten von Michaele Helker ist die Wahrneh- mung unserer sich ständig verändernden Umwelt und die Orientierung des Einzelnen in komplizierten Alltagsstruktu- ren. Dieser Ansatz führt sie in ihren Bildserien zu Zeich- nungen und Collagen aus „Fundstücken“, die mit vielen Farbschichten verschleiert werden. Es geht um das nicht mehr sichtbare Vergangene, das dennoch immer durchzu- leuchten scheint. Kurzvita Michaele Helker (*1963) begann zuerst mit Zeichen- und Malunterricht bei Alexander Deisenroth, anschließend folgte das Studium von Kommunikationsdesign in Wiesbaden und Sydney. Danach war sie mehrere Jahre als Art Directo- rin in Frankfurt am Main tätig, seit 2009 arbeitet sie als freie Grafikerin und Malerin in ihrem Atelier in Köln. Künstlerkontakt Atelier Michaele Helker, Rolandstrasse 69, 50677 Köln www.Michaele-Helker.de Michaele_Helker@web.de DRAHT-los_0170 (Kontrollverlust) 50 x 50 cm, Collage und Tusche auf Holzmalkörper, 2016 34 Im Rahmen der Werkreihe ZUCHTERFOLG von Andreas Knoop sind weitere neue Werke entstanden, die zur Kunstmeile gezeigt werden. In bekannter Manier reißt der Maler wieder bevorzugt Tiere Afrikas aus ihrem natürlichen Umfeld und bringt sie in untypischen, abstrakten Um- gebungen in Bezug zum Menschen. Beide Spezies erscheinen dabei als Einheit im Werk, unzertrennlich und sich gegenseitig vermeintlich respektierend. Aber welcher Erfolg will hier erfahren werden und vor allem, wessen Zucht führte hier zum Erfolg? Dem Betrachter wird seine eigene, individuelle Interpretation der spannungsgeladenen Szenarien überlassen. Zudem zeigt Knoop zur Kunstmeile 2018 auch bisher unveröff entlichte Arbeiten, die einer neuen, noch zu defi nierenden Werkreihe zuzuordnen sein werden. Kurzvita Knoop, Jahrgang 1965, lebt und arbeitet seit 2005 in Köln-Rodenkirchen. Künstlerkontakt Carl-Spitzweg-Straße 4, 50999 Köln, Mobil: 0151 11168647, andreasknoop@gmx.de, www.andreasknoop.de Andreas R. Knoop AIDA Mode Hauptstraße 71-73 | Sommershof 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 3981277 www.aida-textil.de Nestwiege, 140 x 100 cm, Öl auf Leinwand, 2017 35 LEONI A. Jäkel Im Angesicht der Vergänglichkeit nimmt Jäkel wechselnde Natur- schauspiele kontemplativ in sich auf und hält diese „magischen Momente“ fotografisch fest. Ihre malerischen Arbeiten setzen auf ihren fotografischen Kunstwerken auf. Oft sind es Ausschnitte aus mehreren Fotos, die sie malend verbindet und zu neuen Universen formt - in Freiheit zu weiterer Abstraktion, Wahrnehmungsgrenzen überwindend. Es entstehen abstrakt expressionistisch wirkende Kunstwerke, die sie als Weg zum inneren Universum empfindet. Nicht allein ums Motiv geht es ihr, sondern auch um die Sichtweise, um Immaterielles und das Wesen der Dinge. Kurzvita LEONI A. Jäkel studierte Kunst/Heilpädagogik in Köln, Mitgliedschaft im BBK und im Internationalen Künstlerverein. In mehr als 25 Jahren zeigte sie ihre Arbeiten in Galerien, öffentlichen Räumen und auf Kunstmessen (Kölner Liste, Art´pu:l Emmerich) im In- und Ausland, seit 1984 lebt sie als freiarbeitende Künstlerin in Köln Rodenkirchen. Künstlerkontakt LEONI A. Jäkel Atelier, Mittelstr. 24 -26, 50996 Köln Mobil 0173 138 9670, www.leoni-art.de Jonen Hören und Sehen Hauptstraße 71-73 | Sommershof 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 3579911 www.jonen.de Universe of the Sea“, Triptychon, 90 x 210 cm, Öl auf Leinwand, 2015-16 36 Jugend-Kunstschule Rodenkirchen e.V. Ausstellung „Erinnerungskisten“ SchülerInnen des Leistungskurses Kunst der Gesamtschule Rodenkirchen und der SchülerInnen des Ateliers Grüngürtel- schule der Jugend-Kunstschule Rodenkirchen teilen sich kunst- voll ihre Erinnerungen mit! Künstlerkontakt: Youth Art School, Jugend-Kunstschule Rodenkirchen e.V. Ingeburg Zimmermann, Kierberger Straße 2, 50969 Köln Telefon 0221 354552, www.jugend-kunstschule-rodenkirchen.de Aktionsprogramm: Kostenfreie Mitmachaktionen für Kunstinteressierte von sechs bis 99 Jahren jeweils von 14 bis 18 Uhr: • Samstag, 14. April • Dienstag, 17. April, • Mittwoch, 18. April • Samstag, 21. April • Dienstag, 24. April Ein ausführliches Programm hängt vor Ort aus. Sommershof Hauptstraße 71-73 50996 Köln-Rodenkirchen Kultur.Frühling@Rodenkirchen Freitag 9.5.2014 Moonlight Shopping Musikalische Highlights, gastronomische Leckereien, großartige Künstler , kurzum: Lebensfreude pur . Das alles ist „Kultur .Frühling@Rodenkirchen” vom 7. bis zum 14. Mai 2014. Treffpunkt Rodenkirchen hat für den Wonnemonat ein buntes Programm mit Kleinkunst, literarischen Flashmobs, Jazzmusik, Chansons und, und, und zusammengestellt. Schon am 9. Mai 2014 lädt die Rodenkirchener Geschäftsmeile zum „Moonlight Shopping“ bis 22 Uhr ein. Dazu erwartet Sie Live-Musik auf 3 Bühnen. Treffpunkt Rodenkirchen – Wir bringen Leben in das Veedel! Präsentiert von Mit freundlicher Unterstützung von: 2. Austellung im Brauhaus Quetsch „Kleine Künstler stellen sich vor!“ Donnerstag, 26. April, 11 bis 18 Uhr: Spannender Rückblick auf die Gründung der Jugend-Kunstschule vor 29 Jahren im Sommershof. 37 Offenes Atelier – ein inklusives Angebot Seit März 2016 findet im Berufskolleg Michaelshoven freitags von 15-17 Uhr ein „Offenes Atelier“ statt. Das Offene Atelier versteht sich als Raum, in dem sich Jeder in seiner Kre- ativität ausprobieren und entfalten kann, sei es in der Auseinandersetzung mit Ton, Stein, Holz, Farbe oder anderen Materialien. Entstanden ist das Projekt 2015 aus einer inklusi- ven Malgruppe, seit 2016 wird es auch von vielen Flüchtlingskindern und Jugendlichen aus der Turnhalle Mainstraße regelmäßig besucht. Ermöglicht wird das Offene Atelier durch die Unterstützung des Berufskollegs Michaelshoven, durch die Stiftung „Einfach Helfen“ der Diakonie Michaelshoven sowie durch ehrenamtliches Engagement. Seit Dezember 2016 finden in den Flüchlingsunterkünften Eygelshovener Straße und Ringstraße zusätzlich zwei kunstpädagogische Gruppen für Flüchtlingskinder statt. Sie werden finanziert durch die Imhoff Stiftung und die Diakonie Michaelshoven. Viele der Kinder besuchen auch freitags das Offene Atelier. Alle drei Gruppen stellen entstandene Werkstücke aus und geben so einen Einblick in ihre Arbeit. Die Projekte umfassen: Bildnerisches Gestalten, Druckverfahren, Keramik, Skulpturales Arbeiten. Die fachliche Leitung haben: Brigitte Maxrath-Enger, Annette Ronicke und Susana Nazario Trippel. Künstlerkontakt: Offenes Atelier, Berufskolleg Michaelshoven, Pfarrer-te-Reh-Str. 5, 50999 Köln, Brigitte Maxrath-Enger, Mobil: 0163 2338676, maxrath@gmx.net Diakonie Michaelshoven e.V. Ausstellungsort im Sommershof Hauptstraße 71-73 50999 Köln Telefon: 0221 9956-0 38 NOVOTERGUM Süd GmbH Hauptstraße 71-73 | Sommershof 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9924411 www.novotergum.de Lucie Albrecht „Beige kann ich auch noch wenn ich tot bin…“ – dies ist das Motto von Lucie Albrecht, deren Leidenschaft der Expressionismus und die Pop Art sind. Die Künstlerin präsentiert sich in Rodenkirchen mit bunten, phantasievollen Tieren, die ihr eigenes Leben führen, einen eigenen Namen haben und nicht zufällig Erinnerungen wecken. Kurzvita Lucie Albrecht wurde in Pilsen (Tschechien) geboren, sie lebt und arbeitet im Bergischen Land. Studium der Diplom-Pädagogik an der Kölner Uni. Studium der Malerei und Grafik an der privaten Malakademie Köln. Meisterschülerin von Prof. J. Knabe. Bislang zeigte sie zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Köln-Bonner Raum, Frankreich und Tschechien. Künstlerkontakt Adelenhof 38, 51503 Rösrath, Telefon: 0173/5998870 lucie.albrecht@t-online.de, www.lucie-albrecht.eu Akiko und Akamaru je 150 cm, Holz, Acrylfarben, Leder, Stoffe, Metall, Kunsthaare, 2017 39 Tanzschule van Hasselt Hauptstraße 71-73 | Sommershof 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9988460 www.vanhasselt.de Nike Seifert Die Bilder von Nike Seifert wirken auf den Betrachter wie ein Farbenparadies und wecken unterschiedlichste Asso- ziationen. Manche Arbeiten sind stark und farbgewaltig, mache wiederum zart und meditativ. Nike Seifert malt intuitiv und spontan und verwendet aus- schließlich natürliche Pigmente sowie edle und außerge- wöhnliche Materialien wie zum Beispiel Blattgold, Eiseno- xide, Champagnerkreide, Geigenlack. In aufwendigen Arbeitsvorgängen entstehen auf der Leinwand Strukturen und ein faszinierendes Farbspektrum. Kurzvita Nike Seifert, geboren 1970, ist als freischaff ende Künstle- rin in Köln tätig und hat ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Messebeteiligungen im In-und Ausland wie ArtFair Köln, AFF Amsterdam, Arte Padua, Arte Lucca, Art Karlsruhe etc. Künstlerkontakt Mobil: 0171 7778453, atelier@nikeseifert.de, www.nikeseifert.de Bear Dance Mischtechnik auf Leinwand, 2017, 140 x 160 cm Tanzperformance | 14. April | 14 Uhr 40 Mayersche Buchhandlung Köhl Hauptstraße 81-83 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 394405 www.buchhandlung-koehl.de Petra Bischof Petra Bischof gibt Farben und Formen den Raum, sich innerhalb einer Planung außerplanmäßig zu verselbständigen. Sie schafft in Ihren Bildern Verbindungen, um sie auch wieder bewusst zu unterbrechen. Wie bei alten Mauern, bei denen teilweise Fragmente fehlen oder die Fassade blättert. Dies erreicht sie durch Herausarbeiten vieler Farb- und Materialschichten, bis eine Dreidimensionalität entsteht. Kurzvita Petra Bischof wurde 1968 in Köln geboren. Nach einer Grafik-Design Schule und einer Siebdrucklehre in einer Kunstdruckerei absolvierte sie ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln mit dem Schwerpunkt Kulturmarketing. Seit 2001 arbeitet sie im Rahmen von Workshops in freier experimenteller Malerei mit Helmut Brandt in Köln zusammen. Sie wird vertreten durch Galerie Luzia Sassen in Köln und arbeitet mit der Galerie Arte Casa in Puerto Andratx (Mallorca) zusammen. Petra Bischof hat ihre Arbeiten in diversen Einzel- und Sammelausstellungen im Raum Köln und im Ruhrgebiet gezeigt. Künstlerkontakt Mobil: 0163 5099732, info@petra-bischof.de www.petra-bischof.de, Instagram: petrabischofcologne o.T. 80 x 80 cm Mischtechnik auf Leinwand, 2018 o.T. 110 x 120 cm Mischtechnik auf Leinwand, 2017 41 Gymnasium Rodenkirchen Das Gymnasium Rodenkirchen freut sich, wieder in der Mayerschen Buchhandlung Köhl ausstellen zu dürfen. Thematisch passend werden gebundene Arbeiten und lyrisch-künstlerische Kombinationen präsen- tiert. Der Leistungskurs Kunst der Jahrgangsstufe 11 von Dagmar Bätz hat sich intensiv mit dem Künstler und der Biografi e Francisco de Goyas beschäftigt und kleine Heftchen mit comicsprachlichen Mitteln gezeichnet und koloriert. Ein aufregendes Künstlerleben wurde in Bilder übersetzt, bei dem erzählerische Mittel nur reduziert eingesetzt wurden, um sich so dem Werk Goyas anzunähern. Der Grundkurs Kunst desselben Jahrgangs bei U.H. Bendix hat sich ebenfalls mit Goyas Porträts beschäftigt und diese auf vielfältige Art und Weise, als Collage und als Inszenierte Fotografi e verfremdet und in die Gegenwart geholt. Die Klassen 7a und 7c haben sich literarisch und künstlerisch dem Thema Liebe genähert. Sie haben Musterpapiere entworfen, Me- talldeckel durchgedrückt und damit ihre selbst gebastelten Kladden geschmückt. Darin befi nden sich eigene Texte zur Liebe, die kalligrafi ert und illustriert wurden - sie werden zur Vernissage präsentiert. Als Ge- meinschaftsprojekt haben sie fi ligrane Mobiles mit poetischen Liebes- botschaften angefertigt. Mayersche Buchhandlung Köhl Hauptstraße 81-83 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 394405 www.buchhandlung-koehl.de 42 Rathaus Rodenkirchen Hauptstraße 81-83 50996 Köln-Rodenkirchen Joachim Rieger Wegen Baustelle geöffnet – Ein positiver Blick „Wegen Baustelle geöffnet“- Köln scheint nur noch aus Baustellen zu bestehen, die Menschen sind genervt von Behinderungen und Dreck. Schnell werden dabei die schönen Seiten unserer Stadt übersehen, so fürchtet Joachim Rieger. In seiner Ausstellung richtet er daher den Blick auf die schönen, auf die charmanten und liebenswerten Seiten der Rheinmetropole - vorbei an den Baustellen. Kurzvita Joachim Rieger lebt als freier Fotograf und Buchautor in Köln. Er ist in Köln geboren und machte eine Ausbildung zum Fotofachla- borant, danach war er geschäftsführender Gesellschafter der „taimlab Fotofachlabor GmbH“ in der Kölner Südstadt, sowie Ausbilder für Fotofachlaboranten und Fotomedienlaboranten. Später dann Inhaber der Agentur „kommART“. Seit 2003 freier Fotograf, Ausbilder für Fotografen und Inhaber der Fotoschule „Spass am Foto“. Die Schwerpunkte in der Fotografie von Joachim Rieger liegen in lebendigen und feinfühligen Bildern von Menschen und Unterneh- men, sowie Städten und Regionen. Künstlerkontakt Thymianweg 13, 51061 Köln, Telefon: 0221 739 18 75 Mobil: 0172 77 12 113, JR@fotografie-joachimrieger.de, www.fotografie-joachimrieger.de, www.gluecksmomente.com www.spass-am-foto.de Ausstellungsort Foyer des Rathaus Rodenkirchen Hauptstraße 85, 50996 Köln Öffnungszeiten Mo, Mi und Fr, 7.30 bis 12 Uhr Dienstag 9.30 bis 18 Uhr Donnerstag 7.30 bis 16 Uhr „Wegen Baustelle geöffnet“, 70x150 cm, fineART Druck kaschiert auf Dibond 43 „Wegen Baustelle geöffnet“, 70x150 cm, fineART Druck kaschiert auf Dibond „Adrienne Morgan Hammond“, Gospel Sängerin, 2004, 60 x 60 cm „Baaba Maal“, Musiker, 2005, 33 x 33 cm Villahotel Rheinblick Uferstraße 20 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 3409140 www.villahotel-rheinblick.de Lutz Voigtländer hat mit seinen Fotos einen vollkommen eigenen und auch eigenwilligen „Look“ gefunden. Der in Köln geborene Fotograf, der sowohl für größere Magazine als auch für Jazz- und Musikfachzeitschriften arbeitet, sucht ungewöhnliche Räume und Plätze außerhalb der Bühne, die meist durch einen grafischen Reiz gekennzeichnet sind, um die portraitierten Musiker und Schauspieler in Szene zu setzen. In Voigtländers Bildern kommt stets die Persönlich- keit durch, und zwar gleichermaßen die des Portraitierten wie die des Fotografen. Das Spektrum der portraitierten Künstler reicht von Newcomern bis zu „Legenden“,und erlaubt auch mal den Blick über den so genannten Tellerrand hinweg - ganz im Sinne der Vielfalt. Künstlerkontakt www.lutzvoigtlaender.com Lutz Voigtländer 44 E Libby Op den Rhein Heilpraktiker Psychotherapie Mettfelder Straße 1 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0178 1341222 www.1-lotse.com Neben Yoga und der Liebe zur Natur bietet die Malerei Nancy Antes die Möglichkeit, sich auszudrücken. Schon als Kleinkind war Malen ihre Lieblingsbeschäftigung. Angeregt durch die vielen tollen Bilder, die ihr Vater überall hinmalte, manchmal sogar auf Bananenschalen, wurde sie schon als Kind inspiriert, die Welt mit ihren vielen Farben wahr- zunehmen. In den vergangenen Jahren entstanden viele Bilder, alle in Acryl gemalt. Kurzvita Nancy Antes wurde 1962 in Köln geboren. Im Alter von fünf Jahren verbrachte sie ein Jahr in Kanada, seither lebt sie in Köln. 1996 zog sie mit ihrem Mann nach Köln-Weiß. Seit ihrem BWL Studium arbeitet sie bei einer Versicherung. Immer wieder auf der Suche nach neuen Herausforderungen hat sie letztes Jahr die Prüfung zur Yogalehrerin abgelegt. Künstlerkontakt Am Wingert 38, 50999 Köln, Telefon: 02236 380229 Mobil: 0172 9362989, nancy.antes@gmail.com Nancy Antes „Bambus“, 60 x 80 cm, Acryl auf Leinwand 45 Orte Der Kraft (SERIEN I-III): Die Erforschung der Natur und deren spiritueller Grenzräume sind die treibenden Motive der Arbei- ten der Fotografin Dorothée Lebrun, die vor 8 Jahren aus Köln-Rodenkirchen nach Toulouse zog und nun dort lebt. Inspiriert von der Düsseldorfer Schule und der Becher-Klasse fotografiert sie im Ansatz der New Topographics, der eine sehr ruhige und distanzierte Sichtweise auf die Motive erlaubt. Die 3 Serien „Orte der Kraft“ umfassen Bilder von 1000-jährigen Olivenbäumen (Serie I), von Naturwesen (Serie II), die sich in Felsen oder anderen Natur- und Landformen manifestieren und von megalithischen Stätten (Serie III). In Zeiten von zunehmender Entfremdung der Natur und dem sog. „Natur-Defizit-Syndrom“ sind die mannigfalti- gen, oft vergessenen Kraftorte mit ihren starken Energiefeldern für die Menschen umso wichtiger geworden. Dorothée Lebrun VITA VERDE Naturkost Sürther Straße 2 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 396201 www.vitaverde.de, info@vitaverde.de aus der Serie „Orte der Kraft I:“, 60 x 90 cm, lim. Auflage, Fineart Papier auf Alu-Dibond Kurzvita Dorothée Lebrun ist seit dem 15. Lebensjahr autodidaktische Fotografin, ihr Arbeitsfelder sind New Topographics, Bildjournalismus und die Standfotografie. Sie zeigte bislang Ausstellungen in Toulouse, Köln und Nürnberg. Künstlerkontakt 25 rue Nestor Brun, F- 31300 Toulouse, Telefon 0157 39157347, info@photo-lebrun.de, www.photo-lebrun.de 46 Roy Fochtman Musiker bewegen ihre Zuhörer durch ihre Musik. Dieser Moment, eingefangen in der Kamera, erreicht wiederum die Zuschauer durch seine Stille. So entsteht eine komplette Abbildung des Musikgefühls als Fotografie. Doch nicht nur Musiker übertragen diese Gefühle, man findet sie überall im wahren Leben wieder. Mein Ziel ist es, echte Momente einzufangen, die den Zuschauer fühlen lassen. In dieser Ausstellung möchte ich Momente der Fr eude mit Ihnen teilen. Ein Paar genießt die Zweisamkeit im Tanz, ein Mädchen freut sich über die Sonne auf ihrer Haut. Solche und andere Momente werden Sie miterleben. Natürlich wird das Thema Musik am Aus- stellungsort nicht aus den Augen verloren. Kurzvita Roy Fochtman wurde 1992 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Dort ist er in einer Kultur aufgewachsen, in der das Leben gefeiert wird. Diese Einstellung hat er mit sich genommen, als er 2010 nach Deutschland kam. Als Fotograf und Filmemacher möchte er diese Lebensfreude in die Gesellschaft tragen. Künstlerkontakt Mainstraße 32, 50996 Köln, Mobil: 0157 8673 0152, www.royfochtman.com Musikschule MuR 128 Musikunterricht in Rodenkirchen & Kammermusiksaal Cologne-Rodenkirchen Hauptstr. 128 50996 Köln-Rodenkirchen www.musikunterrichtinrodenkirchen.de „Minimalistic Beach“, 75 x 50 cm, Foto-Abzug auf Dibond, 2016 Vernissage | 11. April | 19.00 Uhr Workshop Mittwoch, 25. April, 19 bis 21 Uhr Kostenfreier Fotoworkshop zum Thema „Bildkomposi- tion und –analyse“, in der Musikschule 47 Schon viele Jahre malt Knuth Friedrich, mittlerweile bevorzugt mit Acryl. In seinem neuesten Projekt, dem Werkzyklus „Japanese Deconstructivism“ beschäftigt er sich mit Tradition und modernen Brüchen, Farbverläufen und bewusster Unschärfe, Verfremdung, Verhüllung und Transparenz. Kurzvita Knuth Friedrich lebt und arbeitet in Köln, seit 2016 absolviert er ein Privatstudium für Freie Kunst in Köln. Seit 2015 als Künstler mit kontinuierlicher Ausstellungsaktivitäten tätig, u.a. in Rodenkirchen (Hotel Begardenhof, Altenberger Hof, Kultur in der Sackgasse, Kunstmeile, Bistro Walterscheidt). Seine Kenntnisse der Malerei hat er sich in den 80ern durch jahrelange Ausbildung und Ausbau seiner Fertigkeiten bei einem chilenischen Lehrer angeeignet. Erste Ausstellung im Alter von 12 Jahren, künstlerische Früherziehung. Künstlerkontakt Weidengasse 44, 50999 Köln, Telefon 02236 9617430, knuth.friedrich1@gmail.com, www.knuth-friedrich.de Knuth Friedrich Maternus Seniorencentrum Hauptstraße 128 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 3598484 www.koeln.maternus.de „Trees & Morning Fog“, 30 x 40 cm, Acryl auf Leinwand, 2017 48 Alex Heil Die Künstlerin Alex Heil malt Wasser. Sie bezieht ihre Motive aus ihrer unmittelbaren Umgebung und macht sie so für den Betrachter erlebbar. Kontinuum ihrer Bildkomposition ist der Kontrast zwischen der strengen Geometrie der Schwimmbecken und der organisch fließenden Bewegtheit des Wassers, das alle Formen und Gerad- linigkeiten zu spielerischen Figuren verzerrt und so eine einmalige komplexe Ästhetik schafft, die in der Realität nicht reproduzierbar ist. Die Malerei hingegen kennt diese Grenze nicht, und so halten die Arbeiten von Alex Heil genau diese flüchtigen Momente fest. Zentrale Bildelemente sind zufällige, fast schon ornamentierte Formen, wie man sie kennt, aber kaum wahrnimmt. Mit ihren Bil- dern fixiert Alex Heil genau diese facettenreichen Augenblicke, ohne dabei auf etwas hinweisen zu wollen. Sie lässt Spielraum für eigene Interpretation zu, distanziert sich aber selbst davon: „Meine Arbei- ten haben keine tiefere Aussage, mir geht es nur um die Ästhetik. Das klingt oberflächlich und ist auch genau so gewollt.“ Sehen, betrachten, eintauchen. Genau darum geht es. Künstlerkontakt Mobil: 0176 45151516, post@alexheil.de, www.alexheil.de AXA Geschäftsstelle Claus Decker Hauptstraße 122-124 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 93729950 oT, 60 x 100 cm, Öl auf Leinwand, 2017 oT, 50 x 100 cm, Öl auf Leinwand, 2017 49 „Alter Markt“, 2010, Acryl auf Leinwand, 90x 100 cm Marek Mann Marek Mann ist ein deutscher Maler, Grafiker, Illustrator und Kin- derbuch-Autor. Er wurde im Mai 1942 in Lemberg geboren und studierte 1962 bis 1968 Grafik, Buchillustration und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau. 1968 schloss er sein Studium mit dem Magister ab. Bis 1975 arbeitete er als Maler, Grafiker und Illustrator in Polen, 1975 siedelte er nach Deutschland über, wo er bei Bekannten in Köln-Rodenkirchen unterkam. „Ich habe mich sofort in Rodenkirchen verliebt“, sag- te er später immer wieder. Vor zwei Jahren siedelte Marek Mann noch einmal um, mit seiner Frau Fatima lebt er seitdem in deren Heimat Brasilien. Als freischaffender Künstler entwarf er Plakate, Cover für Platten, Buchumschläge, illustrierte Zeitschriften und Bücher, darunter 48 Kinderbücher, bei denen er meist auch der Autor war. Als Jazz-Drummer nahm Mann an zahlreichen Konzerten und Musikaufnahmen teil. Der Zyklus „Jam-Session“ ist eine Verbindung der beiden Passionen. Der Bilderbogen stellt sechs Bilder von Marek Mann aus dem Jahr 2010 aus, sie zeigen in schwarz und weiß die zerbombte Kölner Innenstadt im Jahr 1945. Künstlerkontakt Kölner Bilderbogen-Verlag, redaktion@bilderbogen.de. KBB Verlag Gustav-Radbruch-Straße 10 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9352688 www.bilderbogen.de Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9 bis 12.30 Uhr geöffnet Am Tag der Vernissage zusätzlich von 14 bis 18 Uhr Donnerstag 19.4. von 15 bis 18 Uhr 50 „so beautiful“ „So beautiful“ führt den Betrachter auf eine Rei- se, um Meisterwerke der Fotografie von 1940 bis heute zu entdecken, die sich auf die Schönheit der Frau konzentrieren. Ein dominierender Schwerpunkt in der Samm- lung der Galerie waren immer Frauenbilder; ob in humanistischen, modischen oder konzeptio- nellen Kontexten, ein Thema von Eleganz und Grazie vereint sie über Kulturen und Zeiträume hinweg. Ergänzend erzählen die Fotografien in dieser Ausstellung vom Alltagsleben, von Moral- vorstellungen, vom Wandel der Mode und vom Schönheitsideal einer Epoche. Die Gruppenausstellung zeigt Werke berühmter Fotografen u.a.: Lillian Bassman, Ruth Bernhard, Edouard Boubat, Jean Philippe Charbonnier, Lucien Clergue, Frantisek Drtikol, Elliott Erwitt, Franco Fontana, Greg Gorman, René Groebli, FC Gundlach, Frank Horvat, William Klein, Helmut Newton, Marc Riboud, Willy Ronis, Jan Saudek, Jeanloup Sieff und Karin Székessy. F.C. Gundlach, Grit Hübscher mit Weißfuchsstola, Berlin 1955, Vintage 51 in focus galerie Burkhard Arnold Hauptstraße 114 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 1300341 www.infocusgalerie.com Öffnungszeiten: 15.04. - 18.05.2018 Di. u Mi. 16 – 19 Uhr Do. u Fr. 15 – 19 Uhr Sa. 11 – 16 Uhr 19.05 - 7.07.2018 Do. u Fr. 15 – 19 Uhr und nach Vereinbarung René Groebli, Auge der Liebe,1952 Vernissage | 14. April | 19 - 21.30 Uhr 52 Elisabeth Wegener-Botz Seit vielen Jahren begeistert Elisabeth Wegener-Botz der Ton als Gestaltungs- element - durch seinen stets veränderbaren Charakter, zunächst weich und knetbar, später bei der fortgeschrittenen Skulptur, lederhart und schnitzbar beinahe wie Holz. Ihre Vorliebe gilt dem figürlichen Gestalten. Meist drücken ihre Geschöpfe Gelassenheit aus, Menschen wie Tiere. Aber auch situative Bewegungen werden von ihr des öfteren dargestellt. Die meisten Arbeiten werden nach Abschluss in Bronze gegossen. Die Formate sind häufig 20 bis 30 cm groß, wobei der Künstlerin die Ausarbeitung des Gesichtsaus- drucks trotz der geringen Größe wichtig ist. Einige Arbeiten sind großformatig, häufig mit partiellem Farbauftrag, um die Gleichförmigkeit der Bronze durch Akzentuierung aufzubrechen. Künstlerkontakt info@botz-skulpturen.de, www.botz-skulpturen.de Via Moda Hauptstraße 102 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 393596 www.via-moda.de „Fabeltiere“ „Thomas Mann mit Bauschan“ 53 Maternus Apotheke Hauptstraße 100 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 393570 www.maternus-apotheke.de Claudia Franzen Wir erleben uns selbst: „Bei den meisten Darstellungen von Menschen – auch Portraits – fehlt dem Betrachter ein persönlicher Bezug und den Wenigsten gelingt, den wahren Charakter zu erfassen oder gar seine Authentizität zu prüfen. Trotzdem funktioniert ein Begreifen, denn der Betrachter induziert Bilder und Muster seiner eigenen Erfahrungen auf das Bildmodell, frei von den objektiven Eigenschaften der abgebildeten Person. Wir erleben nicht den bestimmten Menschen oder das Werk des Künst- lers, sondern in erster Linie uns selbst.“ Claudia Franzen Kurzvita Die Schwerpunkte in der Arbeit der Rodenkirchener Künstlerin Claudia Franzen liegen in der Malerei und dem Teppich-Design nach eigenen Entwürfen, die sie in Kooperation mit Teppichmanufakturen im Mittleren Atlas, Marokko, realisiert. Zudem veranstaltet sie Malkurse und –unterricht für Starter und Fortgeschrittene. Künstlerkontakt Atelier Claudia Franzen Falderstraße 44-48, 50999 Köln, Mobil: 0173 2531409 atelier@claudiafranzen.de, www.claudiafranzen.de „Woman House“, 120 x 160 cm, 2018, Öl und Lack auf Leinwand Mittwoch, 18. April, 19.30 Uhr „Wechsel-Jahre und andere Gemeinheiten - Malerei trifft Text trifft Medizin trifft Pharmazie“ mit Martina Köllner, Apothekerin, Carla Berling, Autorin, Dr. Brigitte Steinfort-Görner, Ärztin, und Claudia Franzen, Malerin. 54 Hilfsprojekt „Schweine für Swasiland“ MobiDiK-Swasiland ist vorwiegend ein Projekt zur medizinischen Versorgung der Aids-Waisen auf dem Land, für die die ohnehin ungenügenden staatlichen Angebote nicht zu erreichen sind. Zusammen mit ihrem Partner „Hand in Hand Swasiland“ kümmert sich die THOMAS ENGEL-Stiftung um die Versorgung von mehr als 3.000 Aidswaisenkindern. „Hand in Hand Swasiland“ ist über- wiegend in Shiselweni, dem abgelegensten und ärmsten Distrikt des Landes, im ländlichen Süden von Swasiland tätig. Die Aidswaisenkinder werden dort in 100 NCP‘s (Neighbourhood Care Points) versorgt. Diese Einrichtungen sind mit unseren Kindertagesstätten vergleichbar, allerdings wesentlich kleiner und primitiver. In den über das Land verstreuten 100 NCP‘s kümmern sich etwa 700 ehrenamtlich tätige Caregivers (Betreuerinnen) um die Kinder im Vorschulalter. Sie erhalten dort u.a. Vorschulunterricht und mittags eine warme Mahlzeit. Nachmittags kehren die Kinder wieder in ihre Hütten zurück, wo sie dann von älteren Geschwistern, Großmüttern oder sonstigen Gemeindemitgliedern betreut werden. Das Hilfsprojekt „Schweine für Swasiland“ wird auch vom Rotary Club Wörth- see und dessen Gründungspräsidenten Frank Ingerfurth unterstützt, der die handgefertigten Schweinchen in Europa vertreibt. Der volle Spendenerlös geht an die Aidswaisen. Franzi‘s Dessous UG Hauptstraße 102-104 50996 Köln-Rodenkirchen Passage zum Maternusplatz Telefon: 0221 9372621 www.franzisdessous.de Kontakt www.handinhand-ev.org/mediengalerie/ www.thomasengel-stiftung.org/index.php/mobidik.html 55 Ursula Klein Strukturen von verfallenen Häusern in alten Gassen, bröckelige Hausanstriche, verwitterte Fassaden, verrostete Rohre und Pflanzen, die aus Mauern wachsen – das alles begeistert Ursula Klein. Sie versucht, mit Acrylfarben ihre Eindrücke auf Leinwand festzuhalten. Dabei geht es ihr nicht darum, das Gesehene genau und naturgetreu wiederzugeben, sondern vielmehr um die Reduzierung auf das Wesentliche durch Vereinfachen und Weglassen. Die auf der Kunstmeile gezeigten Bilder sind 2017 in der Provence entstanden. Kurzvita Ursula Klein, Grafik-Designerin, ist seit 2013 Mitglied des Kölner Künstlernetzwerks SüdArt in der alten Dorfschule Meschenich. Sie lebt und arbeitet in Köln. Künstlerkontakt Mobil 0157 37732013, ursula.klein@netcologne.de Épi GmbH & Co. KG Maternusplatz 4 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 93721712 www.epi-cologne.eu von oben nach unten „Alte Fassade mit Persönlichkeit“, 80 x 100cm, Acryl auf Leinwand, 2017 „Cafe Louve“, 80 x 100cm, Acryl auf Leinwand, 2017 56 Das Sylter Maternusplatz 6 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 93459176 Monika Kilders Im Mittelpunkt der Malerei von Monika Kilders steht die Darstellung von Menschen. Dabei ist die Faszination für Licht ein verbindendes Element in ihren Werkreihen. Es tritt in Form von Spiegelungen auf Wasseroberflächen oder feuchtem Untergrund in Erscheinung und kann die Reflexion des Sonnenlichts am Meer oder auf nassen Straßen sein. Dabei rückt sie von der realistischen Darstellung von Menschen teilwei- se ab und gibt wie bei dem Bild „Schwimmerin“ der Fragmentierung, Deformation und Abstraktion der menschlichen Gestalt Raum. Dabei ist das Spiel mit Bewegungsschärfe, Schärfe und Unschärfe von Schatten ein typisches Stilelement. Kurzvita Monika Kilders studierte an der Fachhochschule für Kunst und De- sign in Köln und Germanistik und Textilgestaltung an der Universität zu Köln. Von 1975 bis 2010 unterrichtete sie als Lehrerin an einer Kölner Realschule Deutsch, Kunst und Textilgestaltung. Seit 2002 absolvierte sie intensive Studien der Malerei bei Volker Altrichter und Prof. Thomas Egelkamp an der Bonner Kunstakademie und schloss dort 2013 ihr Masterstudium Freie Kunst ab. Zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen. Sie lebt und arbeitet in Köln. Künstlerkontakt Judenpfad 51a, 50999 Köln, Telefon: 02236/67886 mo-kilders@web.de, www.monika-kilders.de „Schwimmerin II“, 70 x 60 cm, Acryl auf Leinwand, 2017 57 Zrinka Budimlija In ihrem Werkzyklus „Die blauen Bilder“ beschäftigt sich Zrinka Budimlija mit dem Vergangenen, der Erinnerung, den Momenten, die unwiederbringlich sind. Das Blau als Thema ihrer Malerei erzeugt Melancholie und verleiht ihren Werken traumähnliche Qualität. Vorwiegend setzt sie sich mit der Portraitmalerei auseinander. Einen Menschen zu porträtieren bedeutet für sie, ihn richtig anzusehen und wahrnehmen, so wie man in unserer schnelllebigen Zeit es eigentlich gar nicht mehr schafft. Kurzvita Zrinka Budimlija ist eine kroatisch-deutsche Malerin, Autorin und Regisseurin, sie wurde 1977 in Zagreb geboren. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste in Zagreb und an der Kunsthochschule für Me- dien Köln. Sie erschafft sowohl freie als auch Auftrags- arbeiten. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Köln. Künstlerkontakt post@bildmeisterin.de, www.bildmeisterin.de Sparkasse KölnBonn Maternusplatz 10 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 226-98510 www.sparkasse-koelnbonn.de „Mutter Schwester Kind“, 140 x 110 cm, Öl und Acryl auf Leinwand, 2017 Vernissage | 16. April | 18.30 Uhr 58 Jürgen Schmitz Jürgen Schmitz arbeitet hauptberuflich als Sport- regisseur fürs Fernsehen und als Filmemacher im Bereich Sport, insbesondere Motorsport. Sein hohes technisches Wissen, verbunden mit der Akribie, die als Sportregisseur unabdingbar ist, hat ihn neben- beruflich zu einem Fotografen reifen lassen, des- sen außergewöhnliche Bilder in Komposition und Sichtweise sowie mit dem sicheren Blick für Details beeindrucken. Beim Fotowettbewerb „Chargesheimer Reloaded“ gehörte er zu den Gewinnern, in einem Wettbewerb von National Geographic ist er mit einem Bild zur Zeit in der engeren Auswahl. Künstlerkontakt Sportregisseur / Fotograf www.leicacologne.de www .instagram.com/juergen.schmitz www.twitter.com/leicacologne Palladio Rodenkirchen Maternusplatz 11 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 98549760 www.palladio-rodenkirchen.de “Buick”, Köln Spichernstraße – Leinwanddruck, 120 x 180 cm, Digitalfotografie Vernissage | 16. April | 19.00 Uhr 59 Jürgen Schmitz Seona Sommer Die Künstlerin aus Köln-Brück malt einzigartige und berühren- de Porträts. Auf der Grundlage eines Referenzfotos beschäf- tigt sie sich intensiv mit dem Wesen eines Menschen und arbeitet dabei insbesondere seine Liebenswürdigkeit heraus. Realistische Details spielen dabei eine ebenso große Rolle wie die Abbildung von Emotionen und Körpersprache. In der Flüchtigkeit des Augenblicks verlieren wir den Sinn für die Feinheiten in der zwischenmenschlichen – auch der nonverbalen – Kommunikation. Dies gilt für uns vertrauten Menschen genauso wie für uns (scheinbar) Unbekannte. Gefühle oder Emotionen kommen uns im Alltag oft abhanden und wir suchen nach einer Manifestierung, um die Leben- digkeit unserer Seele zu erhalten. Die Porträts von Seona Sommer können Vertrautes – teilweise Verlorengegangenes – wiederbeleben und konservieren. Sie berücksichtigt dabei auch die unterschiedliche Wirkung verschiedener Maltechni- ken (Bleistift, Softpastell, Kohle oder Öl). Künstlerkontakt Lindlarer Str. 28, 51109 Köln Mobil: 0173 6387214, www.sommerkunst.net Orthopädie-Schuhtechnik Schuhmode für Sie und Ihn Sanitätshaus Telefon: 0221 393186 www.orthopaedie-mueller.de 50996 Köln-Rodenkirchen, Maternusplatz 2 „KB“, 90 x 60 cm, Öl auf Leinwand, 2016 60 Eiscafé Marco Maternusplatz 1 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 50005676 Astrid Hiob Künstlerkontakt Merlinweg 45 50997 Köln Mobil: 0173 2537873 www.alba-foto.de Aurora Borealis oder auch Polarlichter genannt, sind Leuchterscheinungen, die meistens im Norden jenseits 66,5° nördlicher Breite zu sehen sind, oder auf der Südhalbkugel und dort als Aurora Australis bezeichnet werden. Je nach In- tensität können Polarlichter verschiedene Farben von grün, blau-violett bis rot haben. Auch in den Formen können Aurora Borelis nicht verschiede- ner sein, so ist jedes einzelne Bild einzigartig. Die Fotografie und auch das Reisen begleiten Astrid Hiob schon fast ein Leben lang. In den letzten Jahren hat sie die nordischen Länder, insbesondere Schottland, Norwegen und Island, für sich entdeckt und lieben gelernt. In Island er- lebte sie auch zum ersten Mal das phan tas tische Schauspiel der Aur ora Borealis, das sie in den Bann zog und nicht mehr los lässt. 61 KLAMÖTTCHEN 2 KLEINE SCHUHE Maternusstraße 3 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 395192 Celeste Palacios Celeste Palacios wurde in Argentinien geboren. An der Akademie der schönen Künste in Cór doba erhielt sie 2004 ihr Diplom als Kunstlehrerin. Anschließend arbeitete sie als Kunstlehrerin und freischaffende Künstlerin in Argentinien. Sie stellte ihre Werke sowohl dort als auch im Ausland aus. Seit 2007 lebt sie in Köln. Hier ist sie weiterhin als freischaffende Künstlerin und Illustratorin tätig. In mehreren Städten wie Berlin, Hamburg, Stuttgart und San Diego (California) wurden ihre Bilder ausgestellt. Illustriert hat sie für Zeitschriften aus Mexiko, Spani- en, Argentinien und Deutschland. Als Künstlerin hatte Celeste Palacios immer schon den Wunsch nach einem eigenen Atelier und einer Malschule. Nach länge- rem Suchen fand sie im September 2017 dafür den passenden Raum: an der Bachemer Str. 46 in Köln Lindenthal. Künstlerkontakt Telefon 0221 80063375, info@malatelier-himmelblau.de www.celestepalacios.com, www.malatelier-himmelblau.de „Bambi“, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand „Kolibri“, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand 62 Kölner Bank Maternusstraße 1 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 20032004 www.koelnerbank.de Gerda Laufenberg Die Rodenkirchener Malerin und Illustratorin Gerda Laufenberg präsentiert ihre soeben fertiggestellte Arbeit “48 Kölner Köpfe“. An dem Werk arbeitet die Künstlerin seit einigen Jahren, sie gestaltet es immer wieder um, nimmt Köpfe heraus, fügt neue hinzu, aktualisiert. Das Original im Format ca. 3,80 x 3,60m wurde erstma- lig am 8.3.2018 anlässlich des Weltfrauentags im Kölner Rathaus gezeigt. Zu sehen sind darauf 48 Porträts von bekannten und bedeutenden Kölner Persönlichkeiten. Stadtgründerin Agrippina macht den Anfang, es folgen 47 weitere Köpfe, bis hin zu Bettina Böttinger und Ober- bürgermeisterin Henriette Reker - zufälligerweise? nur Frauen. Das Bild ist eine Antwort auf Gerhard Richters Werk “48 Köpfe“, das 1972 auf der Biennale in Venedig präsentiert wurde - und nur berühmte Männer zeigt. Auf der Kunstmeile zeigt Gerda Laufenberg von ihr ausgewählte Ausschnitte aus der Porträtsammlung und ein verkleinertes Gesamtbild als handsignierte, limitierte Druckgrafik sowie weitere neue Arbeiten. Künstlerkontakt Atelier Mühlenweg 3, 50996 Köln Mobil: 0177 2178286, www.GerdaLaufenberg.de Freitag, 20. April um 20 Uhr* „Seltsame Saiten“ Literatur/ Musik - Geschichten von Daniil Charms, dem Großmeister der absurden Komik, gelesen von Madeleine Milojcic, musikalisch bereichert vom fulminanten Gitarristen Marius Peters. Eintritt gegen eine angemessene Spende, vorherige Anmeldung aus orga- nisatorischen Gründen erwünscht (0177 2178286) Sonntag, 22. April um 16 Uhr* „48 Kölner Köpfe – warum nur Frauen - und wer sind die überhaupt?“ ... Ein Vorstellungsnachmittag bei dem Sie von der Künstlerin alles über die Entstehung des Bildes „48 Kölner Köpfe“ erfahren, von der Entstehung bis zur Fertig- stellung, von der Schwierigkeit, aus vielen Frauen die „richti- gen 48“ auszuwählen, von der Möglichkeit, alles wieder zu ändern ... Sie haben die Gelegenheit, jede Menge Fragen zu stellen. Zum Beispiel: Warum nur Frauen?.... * Beide Veranstaltungen im Atelier Gerda Laufenberg 63 Alexandra Hülbach Die verschiedenen Darstellungsmethoden beziehungsweise der Ausdruck künstlerischer Möglichkeiten treiben Alexandra Hülbach dazu an, immer wieder zu experimentieren und Landschaften oder Stimmungen immer anders darzustellen. Sie arbeitet mit den un- terschiedlichsten Materialien, so auf Leinwand, Dibond, Glas, mit Übermalungen und kontrastierenden Farben. Farbe verhält sich auf unterschiedlichen Maluntergründen anders: Die Reflexe von Licht und Schatten auf Glas und die anderen Trocknungsprozesse haben sie dazu inspiriert, vielschichtige Glas- arbeiten anzufangen. Hier experimentiert sie neben der Farbe und den Schattenspielen, die die einzelnen Seiten auf die Rückwand werfen, auch mit Verdrehungen. Diese Arbeiten sind spannend und obwohl Alexandra Hülbach vorher skizziert, was sie malt und ihre Motive genau überlegt, so entsteht doch oft zum Schluss ein völlig anderes Bild - durch die Art der Vermalung, die Verdrehung und die Abstraktion. Künstlerkontakt Atelier im Kunstwerk Deutz- Mühlheimer Strasse 127-129, 51063 Köln Mobil: 0170 4561034, alex@huelbach.com Instagram: justme_AlexH Walterscheidt | Bistro Verde Maternusstraße 6 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 9355040 www.walterscheidt.net „Mandelblüte“, Schattenspiele auf 3 Ebenen, 34 x 44 x 3 cm, Acryl auf Glas 64 CG Blanke Drucktechnik faszinierte CG Blanke schon immer, bereits als Schülerin begann sie künstlerisch mit Monotypien, die sich ohne Druckerpresse umsetzen lassen. Seit sie die Möglichkeit hat, in einer Graphikwerkstatt auf Tiefdruckpressen zu arbeiten, liegt ihr Schwerpunkt auf Kaltnadel- und Ätzradierungen. Parallel ex- perimentiert sie mit neuen Materialien und Techniken, sie druckt auf Gold oder Folien, nutzt Styropor und andere Kunststoffe als Druckstöcke. CG Blanke entwickelt Bildreihen als Serien im Sinne eines Werkprozesses. Sie beschäftigt sich vorher über einen längeren Zeitraum mit einem Themen- komplex, bis sie später dazu druckt. In einer Serie kann sie viele Facetten darstellen und unterschiedliche Varianten eines Themas erzählen. Die Künstlerin möchte Dinge so mitteilen, dass ihr gewähltes Thema für den Betrachter spürbar ist. Zugleich sollen die Darstellungen aber so viel Raum lassen, dass jeder mit seinen persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen Anknüpfungspunkte für seinen eigenen Dialog mit den Bildern findet. Kurzvita CG Blanke wurde 1965 in Remscheid geboren und absolvierte eine Ausbildung zur Druckformherstellerin Offsetdruck . Sie studierte Kunstge- schichte und Romanistik an der Universität zu Köln und Kulturmanagement an der Technischen Universität Kaiserslautern. Zahlreiche Ausstellungen in Köln, z.B. bei der Kölner Graphikwerkstatt. Künstlerkontakt CG Blanke, mail@cgblanke.de, www.cgblanke.de Juwelier Behrendt Maternusstraße 14 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 393432 www.juwelier-behrendt.com „Lorely 5“, ca.15 x 15 cm, Blattgold 24 Karat, Monoprint/Mischtechnik auf MDF, 2017 Edition zur Kunstmeile 65o.T., Mischtechnik, 21 x 15 cm Metzgerei Gillessen Maternusstraße 16-18 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 93551122 www.metzgerei-gillessen.de Tim Behnke Schon während der Schulzeit absolvierte Tim Behnke ein Praktikum bei der Kölner Kunstmesse Art.Fair und stellte gemeinsam mit seinem Kunst-Leistungskurs auf der Kunstmeile Rodenkirchen aus. Er beschäftigt sich mit verschieden Bereichen der Kunst wie Graffi ti, Popart, psychedelischer Kunst und Naturalismus. Auf Reisen nach Indonesien, Indien, Afrika und Südame- rika nahm er kulturelle Eindrücke und Anreize auf, die sich häufi g in seinen Werken widerspiegeln. Er experimentiert mit Materialien wie Faserminen, Buntstiften, Aquarellfarben oder Kohle und kombiniert verschiedene Techniken der Zeich- nung, Malerei oder der Spraytechnik. Kurzvita Tim Behnke, Jahrgang 1996, ist in Köln-Rodenkirchen auf- gewachsen. Nach längeren Reisen und einer Studienzeit in Göttingen wohnt er aktuell wieder in Rodenkirchen. Künstlerkontakt Albrecht-Dürer-Str. 10, 50999 Köln Mobil 0157 83806154, timbehnke@ymail.com 66 Renate Geiter Renate Geiter wurde 1971 in Cochem an der Mosel geboren und ist zum Studium nach Köln gezogen. Zwei Jahre nach dem Studium arbeitete sie zunächst noch als Architektin, doch seit 2001 widmet sie sich der Kunst. Eine neue Ära begann 2016 mit einer Ausstellung in der Galerie Display in Zollstock: Um als unbekannte Künstlerin Besucher in die kleinste Galerie Kölns zu locken, entstand die Idee, für die Zollstocker ihr Viertel zu malen. Zunächst fotografierte Renate Geiter die für sie interessanten Straßenzüge und malte sie anschließend in ihrem ganz eigenen Stil. Hier vereinte sich nun erstmalig die zwanzigjährige Erfahrung als Künstlerin mit dem Blick und dem Raumempfinden der Architektin. Es entstanden Bilder zu Bayenthal, Marienburg und zum Rathenauviertel. Eindrucksvoll findet Renate Geiter, dass jedes Viertel etwas ganz beson- deres hat. Sich malerisch mit einem Viertel zu beschäftigen, ist für sie das beste Mittel, um die Schönheit der eigenen Heimat zu erfahren. Extra für die Kunstmeile „erwanderte“ sie sich Rodenkirchen, das nächste Ziel ist Ehrenfeld. Künstlerkontakt Paul-Nießen-Straße 32, 50969 Köln, Mobil 0152 04623837 www.renate-geiter.de La Buona Tavola Maternusstraße 26 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 29968441 www.labuonatavola.de „Rodenkirchener Brücke“ Acryl auf Holz, 80 x 100 cm, 2018 „Rodenkirchener Brücke2“ Acryl auf Holz, 80 x 60 cm, 2018 67 Joanna Vortmann Die Arbeitsschwerpunkte von Joanna Vortmann liegen auf der Umsetzung künstlerischer Thesen, thematisch-konzeptioneller Arbeiten sowie Video-Sound-Installationen, die archaische Naturereignisse als bewegtes Bild zeigen. Sie widmet sich in verschiedenen Werken menschlichen Grundemotionen, wie z.B. Stärke und Schwäche. Die Erforschung von Transformation und Transzendenz schwingt in allen Arbeiten mit. Ihre Werke werden in zahlreichen Ausstellungen der Öffentlichkeit vorgestellt und wurden mehrfach nominiert, die Werkgruppe „Utopia“, die verdrängte Gefühle zeigt, mit einem Preis ausgezeichnet. “Essential Malta“ ist ein Werk, das bei langjährigen Besuchen auf den maltesischen Inseln im Winter entstanden ist. Unübersehbar für diese Jahreszeit sind dramatische Himmel und stürmische Wellen. Die künstlerische Frage lautet: Was bleibt, wenn die dramati- schen Elemente der Insel weggenommen werden? Keine Himmel, keine Meere? Kurzvita Joanna Vortmann wurde in Bochum geboren. Sie studierte an der freien Akademie der Bildenden Künste in Essen im Fachbereich Fotografie/Medien. Ihr Studium schloss sie mit besonderer Auszeichnung ab. Sie lebt als Fotokünstlerin in Köln. Die Werke von Joanna Vortmann sind konzentriert und zeigen ihre Liebe zur Fotografie und zu bewegten Bildern. Künstlerkontakt www .fotovideokunst.net, info@fotovideokunst.net, Mobil 0160 96610629 Nina Maintzer Schmuck Wilhelmstraße 68 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 8004661 www.ninamaintzer.de „Essential Malta“ Fine Art im Objektrahmen, 30 x 40 cm 68 Dr. Reinhold Adscheid Dr. Reinhold Adscheid wurde 1959 in Köln geboren und absolvierte ein Studium der Astrophysik an der Universität Bonn. Als promovier- ter Teilchenphysiker ist er als Software Engineer tätig. Nach diversen Ortswechseln in Deutschland und einigen Jahren im europäischen und asiatischen Ausland, lebt und arbeitet er seit 2009 wieder in Köln. Seine Arbeiten entstehen aus der selbst gestellten Frage: Wie sähe die Welt aus, wenn wir sie aus verschiedenen Positionen in Zeit und/oder Raum gleichzeitig sehen könnten? Was heraus kommt, ist kein Bild von etwas, sondern ist selber eine vierdimensi- onale Raum-Zeit-Blase. Der Betrachter kann und muss sich selbst durch diesen Irrgarten des virtuell-realen Objektes bewegen. Oder er kann sich einfach faszinieren lassen. Letztendlich stellt er sich die Frage: Wieviel Realität ist eigentlich in unserer Wahrnehmung? Mit seiner von ihm über Jahre entwickelten besonderen Technik der Mehrfachbelichtungen versucht Dr. Reinhold Adscheid, herauszufin- den, ob unsere Konzepte von der Umwelt, von den Gegenständen, wirklich unabhängig vom Betrachter sind. Künstlerkontakt Niehler Straße 330, 50735 Köln, Mobil: 0175 5826350 „Taksensand“, 60 x 40 cm, Pigmentdruck auf Hahnemühle N. Steckelbach GmbH Wilhelmstraße 66 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 352001 www.steckelbach-immobilien.de 69 D. St. Krüger Wie in den vergangenen Jahren zeigt D. St. Krüger wieder neue Interpretationen, Provokationen und Sichtweisen althergebrachter Symbolik aus unserem christlichen Abendland. Um bösen Reak- tionen hinsichtlich seiner Kunst zuvorzukommen, erwähnt Krüger gerne, dass er diese und ähnliche Arbeiten letztes Jahr in der Abtei Brauweiler ausgestellt hat, wo die Verantwortlichen sich hoch- erfreut über die kritische Auseinandersetzung gegenüber christlicher Symbolik gezeigt hätten. Auch Kardinal Wölki gab seinen Segen zu der Ausstellung. Um sein Spektrum zu ergänzen, zeigt Krüger aber auch eher deko- rative Bilder und Objekte aus dem Sujet „objets trouvés“. Kurzvita D.St. Krüger studierte bis 1981 Musik an der Musikhochschule in Aachen. Er war als Bildender Künstler Schüler u.a. von Rente Biermann-Ernst und Jupp Ernst sowie von Josef Ferdinand Seitz. 1991 gewann er den 1. Preis des Neuen Aachener Kunstvereins NAK. Ausstellungen in Paris, Bozen und den Beneluxländern. Instrumentalpädagoge an der Musikschule Düren, Experimente zur Verschmelzung von Malerei und Musik, Mitglied des „Artist Space“ in New York, USA. Künstlerkontakt www.dst-krueger.de Woman & Fashion Wilhelmstraße 49, 50996 Köln Telefon: 0221 395246 ibzben@outlook.de F ashion& W OMAN Zweite Hand- Erste Klasse Wilhelmstraße 49 · 50996 Köln T elefon: 0221- 395246 „Geflügel“, 100 x 20 x 20 cm, 2017 14. April | 15 Uhr Duo Barrique - Gipsy Jazz 70 Hinger d‘r Heck Wilhelmstraße 58 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 394358 Dr. Elke Glatzer Für Elke Glatzer steht die Fotografie im Schnittpunkt von Kunst und Technik. Mit der Kamera beobachtet sie ihre Umwelt aufmerksam und nimmt Details wahr. Ein häufig wiederkehrendes Thema ihrer Arbeit ist die Gestaltung der Landschaft durch den Menschen. So sind auch Brücken mit ihrer Symbolkraft ein immer wiederkehrendes Motiv. Eine sachliche Darstellung und der liebevolle Blick auf skurrile Details schließen sich in ihrem Werk nicht gegenseitig aus. Kurzvita Elke Glatzer, die seit ihrer Kindheit fotografiert, studierte Physik und Geologie in Köln. Sie beschäftigte sich auch intensiv mit Philosophie, Kunst und Textilge- staltung. Ihre künstlerische Ausbildung ergänzte sie durch Kurse bei den Malern Seyyit Bozdogan und Samarpan sowie bei dem Kölner Architekturfotografen Thomas Riehle. Ihre naturwissenschaftliche Ausbildung nennt sie einen „Kolla- teralnutzen“ für die Fotografie. Einigen ist sie noch als langjährige Redakteurin des „Weisser Dorfecho“ in Erinnerung. Seit 1993 stellt Elke Glatzer regelmäßig aus - neben Fotografien auch Malereien und Textilobjekte. Sie veranstaltet Fotoexkursionen und -kurse, darunter einige als Dozentin der Melancht- hon-Akademie. Elke Glatzer wohnt mit ihrer Familie in Köln-Weiß. Künstlerkontakt www.fotografie-glatzer.de, post@fotografie-glatzer.de Telefon: 02236 3289025, Mobil: 0157 5616 9589 Hohenzollernbrücke (Juni 2015), 60 x 60 cm Digitaldruck auf Polyester-Stoff, Aluminium-Leuchtrahmen, Helligkeit dimmbar Fotoexkursion im Auenwald | 28.4. | 10 Uhr 71 Caritas-Altenzentrum St. Maternus Das Caritas-Altenzentrum St. Maternus liegt zentral und dennoch ruhig im Herzen von Rodenkirchen, in einer grünen Oase. In St. Maternus stehen 115 Bewohnerzimmer für die vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege zur Verfügung, dabei handelt es sich überwiegend um Einzelzimmer. Insgesamt finden hier 128 Bewohner in der vollstationären Pflege ein Zuhause, acht zusätzliche Plätze sind für die Kurz- zeitpflege reserviert. In der Tagespflege gibt es Plätze für 13 Gäste. Vielfältige Angebote zur Alltagsgestaltung sorgen für Abwechslung und schaffen Kontakte: Dazu gehören, neben anderen Angeboten, auch kulturelle Veranstaltungen und regelmäßige Kunstausstellungen für Bewohner, Angehörige und Gäste. Die ausgestellten Werke im Rahmen der Kunstmeile werden unter dem Titelthema „a journey into our heart“ gezeigt und sind in Kreativangeboten von den BewohnerInnen sowie den Gästen der Tagespflege gestaltet worden. Vernissage mit Musik | 15. April | 15 - 17 Uhr Caritas Altenzentrum St. Maternus Brückenstraße 21 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 0221 35950 72 Nicole Compère Es waren nur ein paar Stunden, aber das erste Erlebnis des bewussten Sehens und Wahrnehmens hinterließ bei Nicole Compère einen bleibenden Eindruck: Vor über dreißig Jahren begann sie ein Praktikum bei dem Kölner Fotografen Werner Unger und wurde aufgefordert, eine Serie von Fenstern zu fotografieren. Sie durchstreifte zu Fuß die Straßen, schlich sich in Hinterhöfe und entdecke Ein – und Ausblicke. Das war es, was sie in Zukunft tun wollte, und bei dieser tiefen Freude und der Lust am Sehen, Hinsehen und Entdecken, ist es bis heute geblieben. Im Laufe der vergangenen 28 Jahre, in denen Nicole Compère als freiberuf- liche Architektur- und Innenarchitekturfotografin für nationale und internatio- nale Auftraggeber gearbeitet hat, sind die gezeigten Aufnahmen entstanden. Bilder, frei von Vorgaben. Momente der Stille und des Entdeckens. Kurzvita Nicole Compère wurde 1962 geboren und lebt und arbeitet in Köln. Im Anschluss an ein Studium in Köln (Germanistik, Theater, Film- und Fernseh- wissenschaften) machte sie 1986 eine Ausbildung zur Fotografin und arbeitet seit den 90er Jahren freiberuflich als Architekturfotografin. Seit 1986 zeigt sie ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen. Sie ist berufenes Mitglied der DGPh Deutsche Gesellschaft für Photografie e.V. Künstlerkontakt nicole@compere.de, www.compere.de Rechtsanwältin Ebel-Philippi Adamstraße 24 50996 Köln Telefon: 0221 39806993 „Paris, Jardin des plantes“, 1989 73 Verzeichnis der Künstler Adscheid, Dr. Reinhold (N. Steckelbach GmbH) 68 Albr echt, Lucie (NOVOTERGUM Süd GmbH) 38 AMROT , (Rheinstation) 18 Antes, Nancy (E Libby Op den Rhein) 44 Behnke, T im (Metzgerei Gillessen) 65 Bischof, Petra (Mayersche Buchhandlung Köhl) 40 Blanke, CG (Juwelier Behr endt) 64 Br oden, Kathrin (Domizil Immobilien) 30 Budimlija, Zrinka (Sparkasse KölnBonn) 57 Compèr e, Nicole (Rechtsanwältin Ebel-Philippi) 72 Dahmen, Ludolf (Fuchte Zahnheilkunde) 23 de Payr ebrune, Jeannette (Rdk. Kapellchen) 17 Florin, Ekkehar d (Hörgeräte Baschlebe) 27 Fochtman, Roy (Musikschule MuR 128) 46 Franzen, Claudia (Mater nus Apotheke) 53 Friedrich, Knuth (Mater nus Seniorencentrum) 47 Geiter , Renate (La Buona Tavola) 66 Glatzer , Dr. Elke (Hinger d‘r Heck) 70 Gymnasium Rodenkirchen (Mayersche Buchhandlung Köhl) 41 Har dt, Doris (Privat-Galerie) 14 Heil, Alex (AXA Claus Decker) 48 Helker , Michaele (Bischoff Betten) 33 Hilfspr ojekt, (Franzi‘s Dessous UG) 54 Hiob, Astrid (Eiscafé Marco) 60 Höppener , Wolfgang (MC Mode) 31 Hülbach, Alexandra (W alterscheidt Bistro Verde) 63 Jäkel, LEONI A. (Jonen Hör en und Sehen) 35 Jugend-Kunstschule (Brauhaus Quetsch) 12 Jugend-Kunstschule (Im Sommershof) 36 Kilders, Monika (Das Sylter) 56 Klapp, Car ola (Wiesel Apotheke) 26 Klein, Ursula (Epi GmbH & Co. KG) 55 Knopp, Andr eas R. (AIDA Mode) 34 Krüger , D. St. (Woman & Fashion) 69 Künstlergruppe St. Mater nus (Caritas-Altenzen.) 71 Laufenberg, Ger da (Kölner Bank eG) 62 Lebrun, Dor othée (VITA VERDE Naturkost) 45 Locher -Otto, Barbara (Goldschmiede Alius) 21 Magsumbol, Jayson (Köttgen Hörakustik) 25 Mann, Mar ek (KBB Verlag) 49 Minrath, Jörg (Modetr eff) 29 Ney , Susanne (Rheinstation) 19 Nilson, Margar eta (Restaurant Fährhaus) 16 Offenes Atelier (Diakonie Michaelshoven / Imhoff) 37 Palacios, Celeste (KLAMÖTTCHEN 2) 61 Peltzer , Michael (Benetton Rodenkirchen) 24 Pfeffer , Klaus (Rust Herrenmoden) 22 Raab, Walter (Brauhaus Quetsch) 13 Rieger , Joachim (Rathaus Rodenkirchen) 42 Schäfer , Utta (Marc Schmitz GmbH) 32 Schmitz, Jürgen (Palladio) 58 Seifert, Nike (T anzschule van Hasselt) 39 Sommer , Seona (Schuhaus Müller GmbH) 59 V erschiedene Künstler (in focus galerie) 50 V erschiedene Künstler (in focus galerie) 51 V oigtländer, Lutz (Villahotel Rheinblick) 43 V ortmann, Joanna (Nina Maintzer Schmuck) 67 W egener-Botz, Elisabeth (Via Moda) 52 Zieleke, Corinna (Hollenders Mode) 20 Seite Seite Seite 74 Verzeichnis der Geschäfte AIDA Mode (Knopp, Andreas R.) 34 AXA Claus Decker (Heil, Alex) 48 Benetton Rodenkir chen (Peltzer, Michael) 24 Bischoff Betten (Helker , Mcichaela) 33 Brauhaus Quetsch (Jugend-Kunstschule) 12 Brauhaus Quetsch (Raab, W alter) 13 Caritas-Altenzentr . (Künstlergruppe St. Maternus) 71 Das Sylter (Kilders, Monika) 56 Diakonie Michaelshoven e.V . / Imhoff (Offenes Atelier – ein inklusives Angebot) 37 Domizil Immobilien (Br oden, Kathrin) 30 E Libby Op den Rhein (Antes, Nancy) 44 Eiscafé Mar co (Hiob, Astrid) 60 Epi GmbH & Co. KG (Klein, Ursula) 55 Franzi‘s Dessous UG (Hilfspr ojekt, ) 54 Fuchte Zahnheilkunde (Dahmen, Ludolf) 23 Goldschmiede Alius (Locher -Otto, Barbara) 21 Hinger d‘r Heck (Glatzer , Dr. Elke) 70 Hörgeräte Baschlebe (Florin, Ekkehar d) 27 Hollenders Mode (Zieleke, Corinna) 20 Im Sommershof (Jugend-Kunstschule) 36 in focus galerie (verschiedene Künstler) 50 in focus galerie (verschiedene Künstler) 51 Jonen Hör en und Sehen (Jäkel, LEONI A.) 35 Juwelier Behrendt (Blanke, CG) 64 KBB V erlag (Mann, Marek) 49 KLAMÖTTCHEN 2 (Palacios, Celeste) 61 Kölner Bank eG (Laufenberg, Ger da) 62 Köttgen Hörakustik (Magsumbol, Jayson) 25 La Buona T avola (Geiter, Renate) 66 Mar c Schmitz GmbH (Schäfer, Utta) 32 Mater nus Apotheke (Franzen, Claudia) 53 Mater nus Seniorencentrum (Friedrich, Knuth) 47 Mayersche Buchhandlung Köhl (Bischof, Petra) 40 Mayersche Buchhandlung Köhl (Gymnasium Rodenkirchen) 41 MC Mode (Höppener , Wolfgang) 31 Metzger ei Gillessen (Behnke, Tim) 65 Modetr eff (Minrath, Jörg) 29 Musikschule MuR 128 (Fochtman, Roy) 46 N. Steckelbach GmbH (Adscheid, Dr . Reinhold) 68 Nina Maintzer Schmuck (V ortmann, Joanna) 67 NOVOTERGUM Süd GmbH (Albr echt, Lucie) 38 Palladio (Schmitz, Jürgen) 58 Privat-Galerie (Har dt, Doris) 14 Rathaus Rodenkir chen (Rieger, Joachim) 42 Rechtsanwältin Ebel-Philippi (Compèr e, Nicole) 72 Restaurant Fährhaus (Nilson, Margar eta) 16 Rheinstation (AMROT) 18 Rheinstation (Ney , Susanne) 19 Kapellchen (de Payr ebrune, Jeannette) 17 Rust Herr enmoden (Pfeffer, Klaus) 22 Schuhaus Müller GmbH (Sommer , Seona) 59 Sparkasse KölnBonn (Budimlija, Zrinka) 57 T anzschule van Hasselt (Seifert, Nike) 39 V ia Moda (Wegener-Botz, Elisabeth) 52 V illahotel Rheinblick (Voigtländer, Lutz) 43 VIT A VERDE Naturkost (Lebrun, Dorothée) 45 W alterscheidt | Bistro Verde (Hülbach, Alexandra) 63 W iesel Apotheke (Klapp, Carola) 26 W oman & Fashion (Krüger, D. St.) 69 Seite Seite Seite 75 WINE-TIME 1. Rodenkirchener Weintage Geöffnet jeden Abend bis 22.00 Uhr 31. Mai bis 3. Juni 2018 Maternusplatz 76 Leerstandssituation in Rodenkirchen Aufgenommen auf der Hauptstraße in Rodenkirchen Leerstandssituation in Rodenkirchen Aufgenommen auf der Hauptstraße in Rodenkirchen A SEITE 33NUMMER 286 DIENSTAG, 8. DEZEMBER 2015 KÖLN SÜD&SPORT LiebgewonnenundmitNeuemergänzt NochbisHeiligeDreiKönigesindinRodenkirchenBesonderheitenzubewundern DasEiswar nichte cht,der Spaßallemal Einbesonderes„Dankeschön“ andieRodenkirchener INHALT •••• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• • VONSANDRAMILDEN RODENKIRCHEN. „Vier Tage lang herrschthier Remmidem- mi. Eigentlich ist der ,Winter- zauber’ ja eine durchgehende, dreiwöchige Veranstaltung“, fasste Oliver Kehrl vom Treff- punkt Rodenkirchen die be- liebten Veranstaltungr und um den Maternusplatz zutreffend zusammen. Altbekanntes wurde in die- sem Jahr mit Neuem bunt ge- mischt. Denn erstmals räumte der Markt seinen angestamm- ten Platz,u me inem kleinen Weihnachtsmarktu nd vor al- lem der Schlittschuhbahn Raum für den Rodenkirchener Winterzauber zu bieten. Die kleine Bühne bot mit zehn Veranstaltungen pro Tag ein üppiges, bunt gemischtes Programm. Vond er ortsansäs- sigen Tanzschule bis hin zur abendlichen Livemusik,e s weihnachtet sehr in Rodenkir- chen. Auch der Rodenkirche- ner Krippenweg lädt noch bis zum 6. Januar zum Schaufens- terbummel in den Geschäften ein, denn insgesamt 25 Krip- pen –d ie meisten aus privater Hand mit einer entsprechen- den privaten Geschichte –l a- den zum Rodenkirchener Krippenweg ein, der dieses Jahr bereits zum dritten Mal stattfindet. Frisch geschlagenwaren die Weihnachtsbäumea us dem Bergischen. „Die Nordmann- tanne bleibt im Trend“, wusste Landschaftsgärtner Friedrich Bock, der zahlreiche Bäume verkaufte und erklärte: „Die Tanne ist zwar langweilig, aber sie ist einfach zu schmücken, nadelt kaum. Und eine Fichte pikst nun mal wie jeck.“ Auf Vorbestellunghält er für seine Kunden auch Exotische- res parat, denn der eine oder andere hätte gerne eine Kiefer oder Korkfichte.Die Preise der Nordmänner seien im Ver- gleich zum letzten Jahr mit 22 bis 24 Euro stabil. Besonders aber mochte Bock die tolle At- mosphäre auf dem Maternus- platz: „Die Pänz hatten ihren Spaß, die Musik war eine ge- lungene Mischung aus Konser- ve und Livemusik“, resümierte der Landschaftsgärtner.M issi- on erfüllt, so Bock: „Im Wesent- lichen geht es doch darum, At- traktionenzu bieten,d amit der Einzelhandel vor Ort genutzt wird.“ In ganz anderer Mission wa- ren sechs junge Frauen unter- wegs, die sich vom Gymnasium Rodenkirchen kennen und mittlerweilestudierenoder ar- beiten. Spontan waren sie zu sechst nach Kos geflogen, jetzt liegt ihr Ansinnen, den Verein „helping hands Köln Süd“ zu gründen, zur Absegnung beim Notar.M it 160 Kilo Sachspen- den im Gepäck halfen sie auf der griechischen Insel eine Woche lang, Güter für Flücht- linge zu verteilen. „Es war eine ganz andere, eine Grenzerfah- rung“, meinte die Mittzwanzi- gerin. Mit den ortsansässigen Willkommens-Initiativen wol- len sie nun an einem Strang ziehen. Für den Weihnachts- markt hielten sie an ihrem Stand Tüten bereit, die mit ei- nem Sachwert von zehn Euro gefülltw erdens ollen. Die „hel- ping hands“ wollen die Tüten am 23. Dezember in der Turn- halle am Grüngürtel verteilen. Die Vereinsmitglieder hatten auch Listen dafür ausgelegt, wie man die Tüten weihnacht- lich füllen könnte. Knete oder Stiftef ür die Kinder,H ygiene- artikel oder eine schöne Hand- creme etwa für die Erwachse- nen. Auch die Kölner Tafelw ar vertreten, für die viele Päck- chen gepacktwurden.Die Mie- ten für die Stände waren eher symbolischer Natur.D as Resü- mee der Veranstalter fiel durchweg positiv aus. „Wir wa- ren selbst überrascht, wie gut der Winterzauber angenom- men wurde“, meinte Oliver Kehrl. Tatsächlich herrschte großes Gedränge vor der klei- nen Bühne. Schließlichkam da auch der Nikolaus: „Wir haben 500 Schokoladen-Nikoläuse besorgt. Das reicht ganz be- stimmt nicht“,m einteW olf- gang Behrendt von der AG. Nur für die Gesellschaft für Aufführungsrechte (Gema) musste die AG tief in die Ta- sche greifen. „Ich sehe hier nur gut gelaunte Eltern und fröhli- che Kinder.D as sollted er Aus- schlag für eine gelungeneV er- anstaltung sein“, schloss der Vorsitzende der AG. Die Hände zumH immel–daskönnenschondieKleinsten.EtwadieDrei-bisVierjährigenausderTanzschuleHasselt.(Fotos:Milden) Glühwein geht immer–auch wennesmit teilweiseüber zehnGrad nichtwirklich winterlichkalt war. SammelnGeschenkefürFlüchtlingeundgründendenVerein„helping hands“:LaraBrovot,JaninaSchröderundBiancaGroos(v.l.). •••• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• • VONSANDRAMILDEN RODENKIRCHEN. Eigentlich ging die Veranstaltung am Donnerstag erst um 16 Uhr los. Doch kaum waren die Holz- plankeng elegt und mit schwe- ren Plastikplatten versehen, standen die Kinder schon ab 14 Uhr Schlange. Denn wann kann man schon mal in Roden- kirchen mitten auf dem Ma- ternusplatz die Schlittschuhe anziehen? Überlegt hatte sich das Event mit einem kleinen Weih- nachtsmarkt und ortsansässi- ger Gastronomie die Aktions- gemeinschaftR odenkirchen – sie lud zum „Winterzauber“ ein. Wegen des großen An- drangsh atten die Mitglieder bereits vor dem offiziellen Start die Bahn eröffnet. „Wir haben überlegt, was wir für die Pänz machen können und im Internet nach einer passenden Möglichkeit gesucht“, erzählte Ralf Duschat, Mitglied im Vor- stand der AG. Und sie wurden fündig. „Wir brauchten etwas für vier Tage, eine richtige Eis- bahn wäre nicht zu stemmen gewesen“, so Duschat weiter. Deshalb wurde kurzerhand ei- ne Schlittschuhbahn aufge- baut. Pauline und Keira fanden es dennochganz schön schwierig, sich auf den glitschigen Platten zu bewegen. „Das ist gar nicht so einfach. Es ist ein bisschen so, als ob man mit Rollschuhen versucht über Rasen zu fah- ren“, fachsimpelten die beiden Gymnasiasten, denn man rutschte eher über die Plan- ken, als dass man laufen konn- te. Doch der Spaß überwog. Die Platten wurden tatsäch- lich mit einer Lauge einge- schmiert,u md as „Eisgefühl“ nachzuahmen. Auf zehn mal 20 Metern ließ es sich dann zu- mindest bei konstant gutem Wetter ganz lustig hin und her rutschen.„ Die Schlittschuhe wurden extra scharf geschlif- fen, damit sie greifen“,e rzählte Duschat. Der Spaß, samt Schlitt- schuhverleih war für die Pänz im übrigen kostenlos.Es sei ein Dankeschönan alle Bürger,d ie regelmäßig die Geschäftswelt im Ort beleben,s od ie Veran- stalter.U nd so rutschtend ie Kids über die Bahn, während sich die Eltern bei einem Glas Glühweind ie Zeit vertrieben oder den verkaufsoffenen Sonntag nutzten, um schon mal ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Das Ganze bei Musik und guter Laune und einem bunt geschmückten Weihnachts- baum aufd er Marktmitte. Nicht ganz wie am Rockefeller Centeri nN ew York, aber zu- mindest ein bisschen. VieleG eschäfteb oten dazu einenb esonderen Rabatt an, „Ein VIP-Sale“wie Oliver Kehrl vond er AG es nannte, eigens für den Winterzauber.E ine Spendenboxl ud dennoche in, einenO bolus zu hinterlassen. „Wir sammeln für die Kölner Tafel“,m einteD uschat.D enn der Spaß soll auch den sozialen Einrichtungen im Ort ein we- nig weihnachtlichen Benefit ermöglichen. Gar nicht so einfach,vor- wärtszukom- menaufder Schlittschuh- bahn.Keira undPauline hattenwieviele andereeinen Riesenspaß aufdemrut- schigenUnter- grund. EinmalimJahrwirdesaufdemMaternusplatzinRodenkirchennichtnurwinterlich,sondernauchproppenvoll.Beimdiesjährigen „Winterzauber“konntendiePänzüberdieerstmalsinstallierteSchlittschuhbahnrutschen. LärmschutzfüreineWie- se:StadtlässtMaueraufGelände anderKapellenstraßeweitvor derVermarktungerrichten. FetteWiesesollabma- gern:IneinemTeilderSürther AuewerdenPflegemaßnahmen durchgeführt. Erstspenden,dannzu- rückkaufen:Südstädterund FreundetrinkenfleißigGlühwein fürdengutenZweck. S.35 S.37S.36 Beachte: Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte Feiertage) Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden. Antragsteller: Dorfgemeinschaft Sürth e.V. Bezeichnung des Anlass: Markt: 7. Marktplatzfest mit Flohmarktständen und 3. Garagenflohmarkt in ganz Sürth Messe: Örtliches Fest: 960 Jahre Sürth Ähnliche Veranstaltung: Anlassbeschreibung: 19. Mai 2019 Anlass des Jahrestages 960 Jahre Sürth findet ein Festakt mit Programm statt, das allerdings bis zur Antragstellung noch nicht festgelegt ist. Dieses Fest findet hauptsächlich auf dem Sürther Marktplatz und den anliegenden Straßenzügen (Falderstraße, Sürther Hauptstraße) statt, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind. Programm und weitere Einzelheiten reichen wir nach. Wir weisen darauf hin, dass sich die räumliche Ausdehnung der beantragten Ladenöffnung im engen räumlichen Zusammenhang mit der Veranstaltungsfläche befindet. Bei den in Frage kommenden Einzelhändlern, die an der Sonntagsöffnung teilnehmen, handelt es sich um inhabergeführte Geschäfte. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse ☐ ja X ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) hierbei nicht im Vordergrund steht. Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung ☐ eine Veranstaltung, welche zum 7. bzw.3.Mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Festakt zum Jahrestag Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; ☐ ja X ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; ☐ ja X ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: 3000 750 1600 m² 200 m² Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Fotomaterial zum Marktplatzfest Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Unseren Antrag möchten wir neben Sachgrund Nr. 1 auf Sachgrund Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4 stützen (§ 6 Abs. 1 S 2. Nr. 2-4 LÖG NRW) und im Folgenden in einem Absatz behandeln. Der Einzelhandelsstandort Sürth weist eine enorm niedrige Einzelhandelszentralität aus. Im Jahr 2017 betrug der Wert für Sürth 34,6 (PLZ-Gebiet 50999, Zahlenmaterial Michael Bauer Research GmbH). Dieser Wert ist damit im Vergleich zu anderen Kölner Stadtteilen einer der geringsten Werte überhaupt. Damit kommt es am Einzelhandelsstandort Sürth zu nachweislich zu Kaufkraftabflüssen und ist ein Anhaltspunkt dafür, dass der örtliche Einzelhandel einer Gefährdung unterliegt. Laut Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Köln wird der Einzelhandelsstandort Sürth als Nahversorgungszentrum eingestuft. Der Erhalt und die Stärkung des örtlichen Einzelhandelsangebotes und des Nahversorgungszentrums liegt damit im Öffentlichen Interesse und dient der wohnortsnahen Versorgung der Sürther Bevölkerung. Aufgrund des Besucherandranges zum Marktplatzfest bietet dieser Anlass eine geeignete Gelegenheit, dass sich der örtliche Einzelhandel einem breiten Publikum präsentieren kann. Wir sehen daher einen verkaufsoffenen Sonntag als einen Baustein, der lokalen Einzelhandel zu unterstützen. Der Festakt und die beantragte Ladenöffnung haben damit das Potential, eine Belebung des Stadtteiles Sürth zu erzielen und auf das örtliche Einzelhandelsangebotes und seine Besonderheiten aufmerksam zu machen. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
  • Anlage 3 Stellungnahme_IHK_Koeln_14.12.2018

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    Industrie- und Handelskammer zu Köln Postanschrift: 50606 Köln | Hausanschrift: Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln | Internet: www.ihk-koeln.de Tel. +49 221 1640-0 | Fax +49 221 1640-1290 IHK Köln, 50606 Köln Per Mail Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung Herrn Peter Brandt Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Ihr Zeichen | Ihre Nachricht vom Unser Zeichen | Ansprechpartner rdt | Philip Reichardt E-Mail philip.reichardt@koeln.ihk.de Telefon | Fax +49 221 1640-1506 | +49 221 1640-1509 Datum 14. Dezember 2018 Stellungnahme der Industrie- und Handelskammer zu Köln Ihre Aufforderung vom 08.11.2018 Sehr geehrter Herr Brandt, wir bedanken uns für Ihre Mail vom 08.11.2018 mit der Aufforderung, eine Stellungnahme zu den geplanten Sonntagsöffnungen 2019 in der Stadt Köln gem. § 6 Abs. 4 LÖG NRW zu formulieren. Der Landesgesetzgeber hat durch die Novellierung des Ladenöffnungsgesetzes (LÖG) NRW neue Handlungsspielräume zur Rechtfertigung von verkaufsoffenen Sonntagen eingeführt. Die neuen Sachgründe, die ein öffentliches Interesse begründen können, hat der Gesetzgeber dabei in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 bis 5 LÖG NRW definiert. Wir plädieren ausdrücklich dafür, dass die Stadtverwaltung die neugeschaffenen gesetzlichen Möglichkeiten zur Rechtfertigung von Sonntagsöffnungen voll ausschöpft und in ihrem Abwägungsprozess berücksichtigt. Damit die neuen gesetzlichen Möglichkeiten zur Rechtfertigung von Sonntagsöffnungen jedoch herangezogen werden können, bedarf es einer ausreichenden Informationsgrundlage und Konkretisierung der neuen Sachgründe. Die jüngsten Entscheidungen des Verwaltungsgerichtes Köln, Beschl. 30.10.2018 - 1 L 2477/18 (Neustadt -Süd), Beschl. 04.12.2018 - 1 L 2649/18 (Rodenkirchen), 1 L 2650/18 (Sürth), 1 L 2651/18 (Lindenthal) als auch das Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW, Beschl. 02.11.2018 - 4 B 1577/18 haben deutlich gemacht, dass eine hinreichende Konkretisierung von örtlichen Problemlagen erforderlich ist. Das Verwaltungsgericht Köln hat bei seinen Entscheidungen zudem bemängelt, dass verkaufsoffene Sonntage nicht in ein städtisches Gesamtkonzept integriert sind. Um den gerichtlichen Anforderungen zu entsprechen, empfehlen wir daher dringend, verkaufsoffene Sonntage in das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Köln zu integrieren. Darüber hinaus regen wir an, die 14. Dezember 2018 | Seite 2 erforderlichen Informationsgrundlagen zu beschaffen, damit die Stadtverwaltung ihre r Plausibilitätsprüfung nachkommen und die Sachgründe Nr. 2 - 5 (§ 6 Abs. 1 S. 2 Nr.2 -5 LÖG NRW) nachvollziehbar darlegen kann. Im Ergebnis unterstützen wir die gestellten Anträge der Interessen- und Werbegemeinschaften. Mit freundlichen Grüßen Industrie- und Handelskammer zu Köln Im Auftrag Philip Reichardt, M.A. Geschäftsbereich Innovation und Umwelt
  • Anlage 1 2. RVO 2019

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    Anlage 1 1 2. Ordnungsbehördlichen Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen in den Stadtteilen Kernbereich Innenstadt und Porz-Mitte vom ??.??.2019 Der Rat hat in seiner Sitzung am ?????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. März 2018 (GV. NRW. S.172), in Kraft getreten am 30. März 2018, für die Stadt Köln verordnet: § 1 (1) Im Stadtteil Kernbereich Innenstadt dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 15.12.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. (2) Im Stadtteil Porz-Mitte dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 05.05.2019, Sonntag, dem 13.10.2019 und am Sonntag, dem 01.12.2019 in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien: Kernbereich Innenstadt Rhein - Straße Heumarkt - Pipinstr. - Cäcilienstr. - Hahnenstr. - Aachener Str. - Brüsseler Str. - Venloer Str. - Magnusstr. - Zeughausstr. - Komödienstr. - Trankgasse - Rhein Porz-Mitte Karlstraße – Philipp-Reis-Straße – Friedrichstraße – Bahnhofstraße – Mühlenstraße – Ernst- Mühlendyck-Straße – Hauptstraße § 2 Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält. Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden. § 3 Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum 31.12.2019. Stadt Köln als örtliche Ordnungsbehörde
  • Anlage 5 Rückzug 190331_190123

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    — — Stadt Köln Peter Brandt Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Ottmar-Pohl-Platz 1 50475 Köln Köln, 23.01.2019 Antrag verkaufsoffener Sonntage für 31.03.2019 Sehr geehrter Herr Brandt, Sehr geehrte Damen und Herren, in diesem Schreiben müssen wir leider den Antrag, für den beantragten verkaufsoffenen Sonntag am 31.03.2019, zurück ziehen. Für die Installation „Geschichte erlevve“ fehlen uns leider noch immer Genehmigungen der Stadt Köln. Sodass wir die Bronzeplatten noch nicht in das öffentliche Bild einfügen können. Wir hoffen, dass Sie für unsere Situation Verständnis haben. Mit freundlichen Grüßen aus dem Vringsveedel, Hans HausmannMitglied des Vorstandes Interessengemeinschaft Severinsviertel e.V Kartäuserhof 50· D-50678 Köln Fax 0221 932 06 26 www.severinsviertel.info info@severinsviertel.info Sparkasse Köln-Bonn IBAN: DE32370501981929964995 BIC: COLSDE33XXX Vorstand Vorsitzende Dr. Thorsten Fröhlich, Wilhelm von der Gathen IG Severinsviertel e.V. · Kartäuserhof 50 · 50678 Köln
  • Anlage 4

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    Anlage 4 I 28.01.2019 32 Herr Brandt 321 26447 Anlage 4 Antragsrücknahme 31.03.2019 Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen Mit Schreiben vom 23.01.2019 nimmt die Interessengemeinschaft Severinsviertel ihren Antrag auf Genehmigung für das Offenhalten von Verkaufsstellen am Sonntag, dem 31.03.2019, zurück (s. Anlage 5). Dieser Antrag hatte bereits in der Verwaltungsvorlage 4160/2018 wegen fehlender Genehmigungsfähigkeit keine Berücksichtigung gefunden.
  • Anlage 2.1. Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 3 nur Lindenthal

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    Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen Lindenthal – Sonntag, 19.05.2019 Antragsteller: Lindenthal, Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V. Bezeichnung des Anlass: Markt: ./. Messe: ./. Örtliches Fest: ./. Ä hnliche Veranstaltung: 5. Tag der Nostalgie Anlassbeschreibung: Zunächst möchten wir darauf verweisen, dass der Tag der Nostalgie im örtlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der beantragten Ladenöffnung am 19.05.2019 stattfindet. N ach dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW vom 25.05.2018 (4 B 707/18, Juris, RN 16) sind der Charakter, die Größe und der Zuschnitt der Veranstaltung zu spezifizieren. Dies möchten wir im Folgenden darlegen. Zum Charakter der Veranstaltung: Zum 5. Mal in Folge soll am Sonntag, den 19.05.2019 der Tag der Nostalgie in Lindenthal stattfinden. Auf dem Karl- Schwering-Platz und entlang der Dürener Straße wird wieder eine große Zahl von historischen Automobilen gezeigt. Die drei beliebtesten Oldtimer werden durch eine große Besucherbefragung ermittelt und mit dem "Lindenthal Pokal" ausgezeichnet. Die Teilnehmer an der Befragung nehmen ihrerseits an einer Verlosung von Preisen teil, die von den Lindenthaler Gewerbetreibenden gestiftet werden. Den Höhepunkt und Abschluss bildet ein Auto-Corso über die Dürener Straße, den Karl-Schwering-Platz und angrenzende Straßen. Der Tag der Nostalgie hat sich über die Jahre zu einem sehr beliebten Veedels- Fest für die ganze Familie entwickelt und zieht Jung und Alt gleichermaßen an. Für nostalgische Musik sorgt eine Dixie- Band, die wieder über die Dürener Straße und den Karl-Schwering-Platz zieht. In vielen Geschäften können die Besucher am Tag der Nostalgie mit D-Mark bezahlen. Darüber hinaus werden die Gewerbetreibenden das Thema Nostalgie wieder mit individuellen, kreativen Ideen unterstützen, z.B. durch nostalgische Mitarbeiter-Kleidung, besondere Dekoration, historische Ange-bote, Speisen und Getränke. Organisatorisch stellt der beliebte Tag der Nostalgie mit seiner Oldtimer-Ausstellung und -Parade eine große Herausforderung dar. Die Sperrung einer ausreichenden Zahl an Parkplätzen für die Oldtimer ist an einem normalen Werktag kaum umsetzbar. Auch eine Oldtimer-Parade lässt sich ohne große Verkehrsbehinderung nur an einem Sonntag durchführen. Und schließlich haben viele Oldtimerbesitzer nur an einem Sonntag Zeit, mit ihrem Fahrzeug für Stunden in Lindenthal zu verweilen. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung x eine Veranstaltung, welche zum 5. Mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: 7.500-9.500 4.280 Dürener Str. (Falkenburgstr. bis Universitätsstr. + Karl-Schwering-Platz Dürener Str. (Falkenburgstr. bis Universitätsstr., einschl. 250 Meter links und rechts der Fahrbahn) Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Für die Dürener Straße ergibt die Passantenfrequenzmessung aus dem Retailbericht B-Lagen Köln 2015 der Firma Larbig & Mortag Immobilien GmbH eine Zahl von 856 Passanten je Stunde. Daraus lässt sich ableiten, dass an einem Sonntag mit fünfstündiger Öffnung der Geschäfte 4.280 Einkaufsbesucher zu erwarten sind. Damit ergibt sich eine erste Näherungsgröße für die zu vergleichenden Besucherströme. Eine Zählung der Veranstaltungsbesucher an den Tagen der Nostalgie in den zurückliegenden Jahren wurde leider nicht durchgeführt. Auch die zahlreichen Pressemeldungen nennen leider keine konkreten Besucherzahlen. Anhand der nachfolgenden Informationen soll jedoch der prägende Charakter des “ Tages der Nostalgie“ belegt werden. Diese Vorgehensweise, anhand von qualitativen Daten den prägenden Charakter einer Veranstaltung zu belegen, wird vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG) anerkannt. Auf einer Informationsveranstaltung am 21.06.2017 mit dem OVG Münster beim Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein- Westfalen erläuterten die OVG Richter Details ihrer Rechtsprechung (Information hierzu von Herrn Philip Reichardt, IHK Köln). Nach Aussagen der OVG Richter ist es zulässig, dass der prägende Charakter einer Veranstaltung beispielsweise anhand von Presseberichterstattungen der letzten Jahre, Berichten des Ordnungsamtes über vergangene Veranstaltungen, Sicherheitskonzepten für die geplante Veranstaltung, Aussagen über Straßensperrungen, Verkehrs- und Parkraumkonzepten als auch anhand von der Art und dem Umfang der Veranstaltungsbewerbung belegt werden kann. In seinem Urteil (Entscheidungsdatum 07.12.2017 I Aktenzeichen 4 B 1538/17) bekräftigt das OVG diese Sichtweise. Auf einige Punkte möchten wir im Folgenden eingehen: Werbemittel: Im Jahr 2018 wurden 6500 Flyer und Stimmkarten sowie 200 Plakate DIN A1/ A2/ A3 produziert. (Nachweis: Rechnungen der Druckerei können nachgereicht werden). Damit wird die Veranstaltung bei einem breiten Publikum lokal als auch überregional beworben. Flächen: Der Tag der Nostalgie 2019 erstreckt sich über die Dürener Str. (von der Falkenburgstr. bis zur Universitätsstr.) sowie den Karl-Schwering-Platz. Im Jahr 2017 wurden Halteverbotszonen im Bereich von 76 Parkplätzen an der Dürener Straße sowie im Bereich des gesamtem Karl-Schwering-Platzes eingerichtet. Ein großer Teil der Dürener Straße und der gesamte Karl-Schwering- Platz werden somit von dem Fest geprägt. Zur Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer wurde damals zur Auflage gemacht, die Radwege komplett zu sperren, was wiederum ein Hinweis auf die hohen Besucherzahlen ist. Presseberichte: Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau und der Kölner Wochenspiegel haben in jedem Jahr mit Vor- und Nachberichterstattung inkl. Bildern über den Tag der Nostalgie geschrieben. (Nachweis: Pressemeldungen) Fotomaterial: Fotomaterial aus den letzten Jahren zeigt deutlich die hohe Zahl an Besuchern und Oldtimern beim Tag der Nostalgie. Die Bürgersteige entlang der Dürener Str. und auch der Karl-Schwering- Platz waren deutlich stärker gefüllt als an normalen Einkaufstagen. (Nachweis: Fotos). Überregionale Bedeutung: Der Tag der Nostalgie zieht auch Oldtimer-Fahrer und - Freunde über die Kölner Stadtgrenzen hinaus an. Fotos zeigen beispielsweise Oldtimer aus Aachen. Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist festzuhalten, dass der Tag der Nostalgie prägenden Charakter hat und nicht die Ladenöffnung im Vordergrund steht. Die Ladenöffnung hat lediglich Annexcharakter. Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für die Kommunen und den Handel im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG NRW“ ist zu entnehmen, dass für Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege angeführt werden können, die eine konkrete Gefährdung des örtlichen Einzelhandel aufzeigen („Anwendungshilfe“, Seiten 17, 19-20, 29). Auch die Urteile vom OVG NRW (Beschl. v. 27.04.2018,4 B 571/18 – Beschl. v. 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass eine hinreichende Konkretisierung der örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich ist. Im Folgenden möchten auf die örtlichen Einzelhandelsstrukturen und Einzelhandelsentwicklungen auf der Dürenerstraße eingehen Rückläufige Frequenzen und Umsätze: Auch in Lindenthal leidet der stationäre Einzelhandel unter rückläufigen Frequenzen und Umsätzen. Dies ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche des Vorstands des RLG e.V. mit seinen Mitgliedern. Rückläufige Frequenzen Im Retailbericht von Larbig & Mortag, 2016/2017, wird ersichtlich, dass die Passantenfrequenz auf der Dürenerstraße von 856 (2015) auf 720 (2016) gesunken ist (Larbig & Mortag, Retailbericht Köln, 2016/2017, S. 4). Kontinuierliche Abnahme der Einzelhandelsgeschäfte: Auch wenn die Leerstände nicht in dramatischer Form zunehmen, ist doch ein deutlicher struktureller Wandel sichtbar: Jahr für Jahr schließen Einzelhandelsgeschäfte und werden durch gastronomische Angebote ersetzt. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept von 2010 gibt dazu leider keine Auskünfte, so dass die Angaben auf Beobachtungen des RLG e.V. basieren. Unterdurchschnittliche Einzelhandelszentralität: Die Untersuchung zur Einzelhandelszentralität aus dem Jahr 2017 zeigt, dass aus Lindenthal Kaufkraft abfließt. Für das PLZ-Gebiet 50931 (Universitätsstr. bis Gürtel) liegt die Zentralitätskennziffer bei 88,6 und für das PLZ-Gebiet 50935 (vom Gürtel stadtauswärts) bei nur 30,8. Positive Umfrageergebnisse zum Effekt von Sonntagsöffnungen: Eine Umfrage unter Lindenthaler Geschäftsleuten zur wirtschaftlichen Bedeutung verkaufsoffener Sonntage im Nachgang des Tags der Nostalgie 2018 offenbart zahlreiche positive Effekte (Umfrage durchgeführt im Monat Juni 2018 von der IHK Köln): 87,5% der Befragten (48) haben an der Sonntagsöffnung teilgenommen. 75% der Befragten gaben an, dass die Bedeutung verkaufsoffener Sonntage für den örtlichen Einzelhandel hoch oder sehr hoch sei. Folgende Angaben unterstützen dies: 83,3% bewerten den letzten verkaufsoffenen Sonntag als gute Werbung für die Geschäftslage; 73,8% gewinnen neue Kunden; 81% sagen aus, dass Besucher aus anderen Stadtteilen bzw. der Umgebung angelockt werden; 76,2% geben an, dass die Veranstaltung bedeutsam ist für den Umsatz des örtlichen Einzelhandels ist. Aufgrund der positiven Effekte von Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung von Besuchern aus anderen Stadtteilen und angrenzenden Kommunen, ist eine Sonntagsöffnung ein probates Instrument der Einzelhandelsförderung. Diese Zielsetzung geht über „bloße Umsatzinteressen und alltägliche Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“ hinaus und dient der nachhaltigen Einzelhandelsentwicklung am Standort Lindenthal. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Des Weiteren möchten wir uns auf Sachgrund Nr. 3 beziehen. Vorab möchten wir aus der „Anwendungshilfe für Kommunen“ zitieren: "Zwar müssen die Gemeinden nicht belegen, dass eine Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen eine positive Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Wirkung für den Erhalt, die Stärkung oder Entwicklung eines zentralen Versorgungsbereichs haben wird. Allerdings muss sich der Verordnungsgeber vor Erlass der Verordnung vergewissern, dass die Öffnung dem Zweck jedenfalls förderlich ist und einen positiven Effekt haben kann". (Seite 24) Die Umfrageergebnisse unter den Gewerbetreibenden am Standort Lindenthal zeigen, dass eine Sonntagsöffnung positive Effekte auf die örtlichen Einzelhandelsstrukturen haben und damit der zentrale Versorgungsbereich gestärkt wird. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Des Weiteren möchten wir uns auf Sachgrund Nr. 4 beziehen. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Sonntagsöffnungen das Potential haben, Besucher aus anderen Stadtteilen und der näheren Umgebung anzulocken. Diese Einschätzung haben 81% der Befragten abgegeben. Daraus geht hervor, dass eine Sonntagsöffnung am Standort Lindenthal zu einer Belebung des Einzelhandelsstandortes führt. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen Lindenthal – Sonntag, 22.09.2019 Antragsteller: Lindenthal, Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V. Bezeichnung des Anlass: Markt: ./. Messe: ./. Örtliches Fest: ./. Ähnliche Veranstaltung: „Open Air Atelier“ im Rahmen der 21. Street Gallery Anlassbeschreibung: Zunächst möchten wir darauf verweisen, dass die Lindenthaler Street Gallery und das „Open Air Atelier“ im örtlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der beantragten Ladenöffnung am 22.09.2019 stattfindet. Nach dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW vom 25.05.2018 (4 B 707/18, Juris, RN 16) sind der Charakter, die Größe und der Zuschnitt der Veranstaltung zu spezifizieren. Dies möchten wir im Folgenden darlegen. Zum Charakter der Veranstaltung: Am Sonntag, den 22.09.2019 bildet die Veranstaltung „Open Air Atelier“ den Höhepunkt der jährlich stattfindenden Street Gallery in Lindenthal. Im Jahr 2019 veranstaltet der RLG e.V. bereits zum 21. Mal die Street Gallery in Lindenthal. Es handelt sich somit um eine Traditionsveranstaltung, welche sich fest im Veedel etabliert hat und eine Ausstrahlwirkung auch außerhalb des Stadtteiles entfaltet. Eine Woche lang (vom 21.09. bis 28.09.2019) werden über 50 Schaufenster entlang der Dürener Straße zu Raum für Kunst. Dieses traditionelle, kulturelle Ereignis bietet Kunstschaffenden aus der Region eine hervorragende Plattform zur Präsentation ihrer Werke und wird von den Bürgern Lindenthals und über Köln hinaus ebenso hochgeschätzt wie von den Künstlern und Galeristen. Am Sonntag, den 22.09.2019 werden die teilnehmenden Künstler auf dem Bürgersteig und in den Parkbuchten entlang der Dürener Str. Open Air Ateliers errichten und vor Ort ihr künstlerisches Arbeiten für alle Bürger erfahrbar machen und erläutern. Es wird gemalt, gemeißelt und geschweißt werden. Für Groß und Klein wird künstlerisches Schaffen erlebbar sein. Begleitet wird das Schaffen der bildenden Künstler von Musikern, die ebenfalls entlang der Straße Kunst für die Ohren erzeugen. Am Tag des Open Air Ateliers wird wieder eine Spende der Lindenthaler Geschäftsleute an eine karitative Einrichtung in Lindenthal übergeben. Im Jahr 2017 ging die Spende an LebensWert e.V. und im Jahr 2018 an die Stiftung Villa Kunterbunt. Wieder ist geplant, zusätzlich auch den Karl-Schwering-Platz mit einzubeziehen. Eine große Bauzaun- Ausstellung soll dort installiert werden. Dazu wurden im Jahr 2018 Zuschüsse aus Bezirksorientierten Mitteln gewährt, die auch für das Jahr 2019 wieder beantragt werden sollen. Hervorzuheben ist, dass die Ausstellung der Kunstwerke in den Schaufenstern der Ladenlokale erfolgt bzw. von außen durch die Schaufenster zu betrachten ist. Es handelt sich also im wahrsten Sinne des Wortes um eine „Street Gallery“. Dieser Effekt wird durch die Integration des Karl- Schwering-Platzes noch verstärkt. Parallel findet eine Sammelausstellung aller Künstler im Bezirksrathaus Lindenthal statt, die mit einer Vernissage am Abend des 21.09.2019 von der Bezirksbürgermeisterin Fr. Blömer-Frerker eröffnet wird. Auch die katholische Pfarrgemeinde St. Stephan plant, sich an der Street Gallery wie im Vorjahr wieder mit einem Orgelkonzert zu beteiligen. Für große und kleine Kinder plant das Malatelier Himmelblau wieder ein Malspiel. Außerdem werden wieder zahlreiche Galerien und Institutionen Lesungen an verschiedenen Orten in Lindenthal durchführen. Der RLG erstellt zu der Veranstaltung einen Kunstkatalog, der bereits in die Stadtbibliothek aufgenommen wurde. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung x eine Veranstaltung, welche zum 21. Mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: 7.000-9.000 4.280 Dürener Str. (Falkenburgstr. bis Universitätsstr., einschl. 250 Meter links und rechts der Fahrbahn) + Karl- Schwering-Platz Dürener Str. (Falkenburgstr. bis Universitätsstr., einschl. 250 Meter links und rechts der Fahrbahn) Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Für die Dürener Straße ergibt die Passantenfrequenzmessung aus dem Retailbericht B-Lagen Köln 2015 der Firma Larbig & Mortag Immobilien GmbH eine Zahl von 856 Passanten je Stunde. Daraus lässt sich ableiten, dass an einem Sonntag mit fünfstündiger Öffnung der Geschäfte 4.280 Einkaufsbesucher zu erwarten sind. Eine Zählung der Veranstaltungsbesucher der Street Gallery in den zurückliegenden Jahren wurde leider nicht durchgeführt. Auch die zahlreichen Pressemeldungen nennen leider keine konkreten Besucherzahlen. Anhand der nachfolgenden Informationen soll jedoch der prägende Charakter der “Street Gallery“ belegt werden Diese Vorgehensweise, anhand von qualitativen Daten den prägenden Charakter einer Veranstaltung zu belegen, wird vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG) anerkannt. Auf einer Informationsveranstaltung am 21.06.2017 mit dem OVG Münster beim Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein- Westfalen erläuterten die OVG Richter Details ihrer Rechtsprechung (Information hierzu von Herrn Philip Reichardt, IHK Köln). Nach Aussagen der OVG Richter ist es zulässig, dass der prägende Charakter einer Veranstaltung beispielsweise anhand von Presseberichterstattungen der letzten Jahre, Berichten des Ordnungsamtes über vergangene Veranstaltungen, Sicherheitskonzepten für die geplante Veranstaltung, Aussagen über Straßensperrungen, Verkehrs- und Parkraumkonzepten als auch anhand von der Art und dem Umfang der Veranstaltungsbewerbung belegt werden kann. In seinem Urteil (Entscheidungsdatum 07.12.2017 I Aktenzeichen 4 B 1538/17) bekräftigt das OVG diese Sichtweise. Auf einige Punkte möchten wir im Folgenden eingehen: Werbemittel: Im Jahr 2018 wurden 3.000 Kunstkataloge und über 100 Plakate DIN A2/ A3 produziert. (Nachweis: Rechnung der Druckerei kann nachgereicht werden). Außerdem werben große Banner über der Dürener Straße für die Veranstaltung. Damit wird die Veranstaltung bei einem breiten Publikum beworben. Flächen: Die Street Gallery 2019 erstreckt sich über die Dürener Str. (von der Falkenburgstr. bis zur Universitätsstr., einschl. 250 Meter links und rechts der Fahrbahn) sowie den Karl-Schwering-Platz. Zusätzlich zu den Verkaufsflächen der Geschäfte wird der Karl-Schwering-Platz mit einer großen Bauzaun-Ausstellung einbezogen. Presseberichte: Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau und der Kölner Wochenspiegel haben in jedem Jahr mit Vor- und Nachberichterstattung inkl. Bildern über die Street Gallery geschrieben. (Nachweis: Pressemeldungen) Öffentliche Zuschüsse: Für die Durchführung der Street Gallery 2018 wurden bereits Zuschüsse aus bezirksorientierten Mitteln gewährt. Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist festzuhalten, dass die Street Gallery prägenden Charakter hat und nicht die Ladenöffnung im Vordergrund steht. Die Ladenöffnung hat lediglich Annexcharakter. Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für die Kommunen und den Handel im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG NRW“ ist zu entnehmen, dass für Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege angeführt werden können, die eine konkrete Gefährdung des örtlichen Einzelhandel aufzeigen („Anwendungshilfe“, Seiten 17, 19-20, 29). Auch die Urteile vom OVG NRW (Beschl. v. 27.04.2018,4 B 571/18 – Beschl. v. 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass eine hinreichende Konkretisierung der örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich ist. Im Folgenden möchten auf die örtlichen Einzelhandelsstrukturen und Einzelhandelsentwicklungen auf der Dürenerstraße eingehen Rückläufige Frequenzen und Umsätze: Auch in Lindenthal leidet der stationäre Einzelhandel unter rückläufigen Frequenzen und Umsätzen. Dies ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche des Vorstands des RLG e.V. mit seinen Mitgliedern. Rückläufige Frequenzen Im Retailbericht von Larbig & Mortag, 2016/2017, wird ersichtlich, dass die Passantenfrequenz auf der Dürenerstraße von 856 (2015) auf 720 (2016) gesunken ist (Larbig & Mortag, Retailbericht Köln, 2016/2017, S. 4). Kontinuierliche Abnahme der Einzelhandelsgeschäfte: Auch wenn die Leerstände nicht in dramatischer Form zunehmen, ist doch ein deutlicher struktureller Wandel sichtbar: Jahr für Jahr schließen Einzelhandelsgeschäfte und werden durch gastronomische Angebote ersetzt. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept von 2010 gibt dazu leider keine Auskünfte, so dass die Angaben auf Beobachtungen des RLG e.V. basieren. Unterdurchschnittliche Einzelhandelszentralität: Die Untersuchung zur Einzelhandelszentralität aus dem Jahr 2017 zeigt, dass aus Lindenthal Kaufkraft abfließt. Für das PLZ-Gebiet 50931 (Universitätsstr. bis Gürtel) liegt die Zentralitätskennziffer bei 88,6 und für das PLZ-Gebiet 50935 (vom Gürtel stadtauswärts) bei nur 30,8 (Zahlenmaterial von MB Research 2017) Das OVG Münster verlangt eine nachvollziehbare Darlegung, dass die Sonntagsöffnung die mit den Sachgründen nach § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW verfolgten Ziele förderlich bzw. dienlich sind (OVG Münster, Beschl.v. 27.04.2018, 4 B 571/18). Die Förderlichkeit und Dienlichkeit der Sonntagsöffnung mit den Zielsetzungen der Sachgründe Nr. 2-4 (§ 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 4 LÖG NRW) möchte wir im Folgenden mit einer Umfrage unter Lindenthaler Geschäftsleuten darlegen. Positive Umfrageergebnisse zum Effekt von Sonntagsöffnungen: Eine Umfrage unter Lindenthaler Geschäftsleuten zur Bedeutung verkaufsoffener Sonntage im Nachgang des Tags der Nostalgie 2018 offenbart zahlreiche positive Effekte (Umfrage durchgeführt von der IHK Köln im Monat Juni 2018): 87,5% der Befragten (N =48) haben an der Sonntagsöffnung teilgenommen. 75% der Befragten gaben an, dass die Bedeutung verkaufsoffener Sonntage für den örtlichen Einzelhandel hoch oder sehr hoch sei. Folgende Angaben unterstützen dies: 83,3% der Befragten bewerten den letzten verkaufsoffenen Sonntag als gute Werbung für die Geschäftslage; 73,8% gewinnen neue Kunden; 81% sagen aus, dass Besucher aus anderen Stadtteilen bzw. der Umgebung angelockt werden; 76,2% geben an, dass die Veranstaltung bedeutsam ist für den Umsatz des örtlichen Einzelhandels ist. Aufgrund der positiven Effekte von Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung von Besuchern aus anderen Stadtteilen und angrenzenden Kommunen, ist eine Sonntagsöffnung ein probates Instrument der Einzelhandelsförderung. Die genannten Effekte gehen über „bloße Umsatzinteressen und alltägliche Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“ hinaus und sind ein Baustein der Einzelhandelsentwicklung am Standort Lindenthal. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Des Weiteren möchten wir uns auf Sachgrund Nr. 3 beziehen. Vorab möchten wir aus der „Anwendungshilfe für Kommunen“ zitieren: "Zwar müssen die Gemeinden nicht belegen, dass eine Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen eine positive Wirkung für den Erhalt, die Stärkung oder Entwicklung eines zentralen Versorgungsbereichs haben wird. Allerdings muss sich der Verordnungsgeber vor Erlass der Verordnung vergewissern, dass die Öffnung dem Zweck jedenfalls förderlich ist und einen positiven Effekt haben kann". (Seite 24) Die Umfrageergebnisse unter den Gewerbetreibenden am Standort Lindenthal zeigen, dass eine Sonntagsöffnung positive Effekte auf die örtlichen Einzelhandelsstrukturen haben und damit der zentrale Versorgungsbereich gestärkt wird. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Des Weiteren möchten wir uns auf Sachgrund Nr. 4 beziehen. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Sonntagsöffnungen das Potential haben, Besucher aus anderen Stadtteilen und der näheren Umgebung anzulocken. Diese Einschätzung haben 81% der Befragten abgegeben. Daraus geht hervor, dass eine Sonntagsöffnung am Standort Lindenthal zu einer Belebung des Einzelhandelsstandortes führen und dem Ziel von Sachgrund Nr. 4 dienen kann. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen Lindenthal – Sonntag, 01.12.2019 Antragsteller: Lindenthal, Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V. Bezeichnung des Anlass: Markt: ./. Messe: ./. Örtliches Fest: ./. Ähnliche Veranstaltung: 2. Lindenthaler Winterdorf (in Kombination mit Lindenthaler Lichterglanz) Anlassbeschreibung: Zunächst möchten wir darauf verweisen, dass das Lindenthaler Winterdorf im örtlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der beantragten Ladenöffnung am 01.12.2019 stattfindet. Nach dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW vom 25.05.2018 (4 B 707/18, Juris, RN 16) sind der Charakter, die Größe und der Zuschnitt der Veranstaltung zu spezifizieren. Dies möchten wir im Folgenden darlegen. Zum Charakter der Veranstaltung: Im Jahr 2019 veranstaltet der RLG e.V. zum zweiten Mal das Lindenthaler Winterdorf auf dem Karl-Schwering-Platz. Vom 25. November bis 23. Dezember 2019 werden wir wieder einen Weihnachtsmarkt mit zehn Ständen, einer kleinen Bühne und einem Kinderkarussell aufbauen. Das Lindenthaler Winterdorf richtet sich an die ganze Familie und soll wieder ein netter Treffpunkt für die Menschen aus dem Veedel sein. Den Höhepunkt des Winterdorfs bildet der 1. Sonntag (01.12.2019). An diesem Sonntag wird das Lindenthaler Winterdorf mit zusätzlichen Hütten erweitert, die an markanten Punkten entlang der Dürener Str. errichtet werden. Diese zusätzlichen Hütten werden Vereinen und Gruppierungen aus dem Veedel kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Vereine werden dort zugunsten Ihrer Vereinsarbeit Speisen und Getränke sowie weihnachtliche Artikel verkaufen und für Ihre Anliegen werben können. Lindenthaler Lichterglanz: Parallel zum Winterdorf wird während der gesamten Adventszeit die Dürener Straße im Glanz von vielen tausenden Lichtern erstrahlen, mit denen zwischen Falkenburgstr. und Universitätsstraße rund 50 Bäume geschmückt werden. Der Lichterglanz bildet eine Klammer um alle Geschäfte der Straße und bindet sie so an das Winterdorf an. In Kooperation mit der Lokalpresse ist ein Wettbewerb zur schönsten weihnachtlichen (Schaufenster-) Dekoration geplant. Dieser Wettbewerb soll seinen Höhepunkt am Sonntag, den 01.12.2019 haben. Entlang der Dürener Str. (Falkenburgstr. bis Universitätsstr.) werden die Passanten an diesem Tag über die Straße schlendern und die schönste Weihnachtsdekoration auswählen. Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im Vordergrund? Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund steht. x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung x eine Veranstaltung, welche zum 2. Mal stattfindet ☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung Besteht ein unmittelbar räumlicher und zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und den zur Öffnung vorgesehenen Verkaufsstellen? Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet. Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet. Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände, sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt genehmigten Anlässe. Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist; x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird nicht genehmigungsfähig sein; Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher als die der Verkaufsstellenöffnung? Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung; x ja ☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln) Besucher wegen Anlassveranstaltung: Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung: Veranstaltungsfläche: Verkaufsfläche: 9.000-11.000 4.280 Zum Zuschnitt der Veranstaltung Karl-Schwering-Platz + Dürener Str. (Falkenburgstr. bis Universitätsstr.) Dürener Str. (Falkenburgstr. bis Universitätsstr., einschl. 250 Meter links und rechts der Fahrbahn) Quellenangabe und Belege zu Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche und Verkaufsfläche: Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf) Für die Dürener Straße ergibt die Passantenfrequenzmessung aus dem Retailbericht B-Lagen Köln 2015 der Firma Larbig & Mortag Immobilien GmbH eine Zahl von 856 Passanten je Stunde. Daraus lässt sich ableiten, dass an einem Sonntag mit fünfstündiger Öffnung der Geschäfte 4.280 Einkaufsbesucher zu erwarten sind.. Da die Veranstaltung im Jahr 2018 Art zum ersten Mal stattfindet, gibt es noch keine Zahlen zu den Veranstaltungsbesuchern des Lindenthaler Winterdorfs. Anhand der nachfolgenden Informationen soll jedoch der prägende Charakter des Lindenthalers Winterdorfs dargestellt werden. Diese Vorgehensweise, anhand von qualitativen Daten den prägenden Charakter einer Veranstaltung zu belegen, wird vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG) anerkannt. Auf einer Informationsveranstaltung am 21.06.2017 mit dem OVG Münster beim Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein- Westfalen erläuterten die OVG Richter Details ihrer Rechtsprechung (Information hierzu von Herrn Philip Reichardt, IHK Köln). Nach Aussagen der OVG Richter ist es zulässig, dass der prägende Charakter einer Veranstaltung beispielsweise anhand von Presseberichterstattungen der letzten Jahre, Berichten des Ordnungsamtes über vergangene Veranstaltungen, Sicherheitskonzepten für die geplante Veranstaltung, Aussagen über Straßensperrungen, Verkehrs- und Parkraumkonzepten als auch anhand von der Art und dem Umfang der Veranstaltungsbewerbung belegt werden kann. In seinem Urteil (Entscheidungsdatum 07.12.2017 I Aktenzeichen 4 B 1538/17) bekräftigt das OVG diese Sichtweise. Auf einige Punkte möchten wir im Folgenden eingehen: Konzept: Das Lindenthaler Winterdorf wird ein qualitativ hochwertiger Weihnachtsmarkt mit zehn Ständen, einer Bühne und einem Kinderkarussell sein. Für die Konzeption des Winterdorfes wird eine Event- Dienstleister beauftragt. Das Lindenthaler Winterdorf richtet sich an die ganze Familie und soll ein netter Treffpunkt für die Menschen aus dem Veedel sein. (Das vollständige Konzept ist beigefügt.) Werbemittel: Für das Lindenthaler Winterdorf wird intensiv geworben: Vorberichterstattungen/ PR, Anzeigen, Social Media (facebook etc.), Straßenbanner, Plakate und Flyer werden in Lindenthal und darüber hinaus für die Veranstaltung werben. Flächen: Neben dem Winterdorf am Karl – Schwering Platz werden am 01.12.2019 Hütten an markanten Punkten der Dürenerstraße aufgestellt, die lokale Vereine zur Darstellung ihrer Aktivitäten nutzen können. Der Lindenthaler Lichterglanz mit stimmungsvollen Lichterbäumen und weihnachtlichen (Schaufenster-) Dekorationen erstreckt sich über die Dürener Str. (von der Falkenburgstr. bis zur Universitätsstr., einschl. 250 Meter links und rechts der Fahrbahn) sowie den Karl- Schwering-Platz. Das Lindenthaler Winterdorf wird zentral ungefähr mittig auf dieser Strecke auf dem Karl-Schwering-Platz errichtet. Presse: Schon in der Vergangenheit haben Kölner Stadtanzeiger und Kölner Wochenspiegel über den besonderen, weihnachtlichen Lichterglanz entlang der Dürener Str. berichtet (Nachweis: Pressemeldungen). Zum Lindenthaler Winterdorf und zur weihnachtlichen (Schaufenster-) Dekoration wird in Zukunft ein viel größeres Presseecho erwartet. Fotomaterial: Fotomaterial des weihnachtlichen Lichterglanzes finden Sie beigefügt. Zum Lindenthaler Winterdorf gibt es noch keine Fotos. Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist festzuhalten, dass das Lindenthaler Winterdorf in Kombination mit dem Lindenthaler Lichterglanz, dem Wettbewerb zur Weihnachtsdekoration und den Hütten entlang der Dürenerstraße prägenden Charakter hat und nicht die Ladenöffnung im Vordergrund steht. Die Ladenöffnung hat lediglich Annexcharakter. Die nachfolgend genannten Sachgründe wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG geschaffen. Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen von den zur Antragstellung berechtigten Interessengemeinschaften genehmigt. Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische Erwägungen) auch nicht aufgegeben. Die nachfolgenden Sachgründe können allerdings kumulativ vorliegen und der Verwaltung dazu dienen, dem Rat das öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/- zusammenhang hinaus zu begründen. Hier sind die Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften gefordert, diese Sachgründe geltend zu machen/nachzuweisen und überprüfbare Belege vorzulegen. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt hier zum Download bereit. Es wird gefordert, dass die Kommune auf der Grundlage eines Einzelhandelskonzepts mit der Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen noch nicht als Mittel, um das öffentliche Interesse in Gestalt der benannten weiteren Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend genannten Sachgründe können daher derzeit nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept begründet werden. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen vorzutragen. Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen, dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B. Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze) Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für die Kommunen und den Handel im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG NRW“ ist zu entnehmen, dass für Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege angeführt werden können, die eine konkrete Gefährdung des örtlichen Einzelhandel aufzeigen („Anwendungshilfe“, Seiten 17, 19-20, 29). Auch die Urteile vom OVG NRW (Beschl. v. 27.04.2018,4 B 571/18 – Beschl. v. 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass eine hinreichende Konkretisierung der örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich ist. Im Folgenden möchten auf die örtlichen Einzelhandelsstrukturen und Einzelhandelsentwicklungen auf der Dürenerstraße eingehen Rückläufige Frequenzen und Umsätze: Auch in Lindenthal leidet der stationäre Einzelhandel unter rückläufigen Frequenzen und Umsätzen. Dies ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche des Vorstands des RLG e.V. mit seinen Mitgliedern. Rückläufige Frequenzen: Im Retailbericht von Larbig & Mortag, 2016/2017, wird ersichtlich, dass die Passantenfrequenz auf der Dürenerstraße von 856 (2015) auf 720 (2016) gesunken ist (Larbig & Mortag, Retailbericht Köln, 2016/2017, S. 4). Kontinuierliche Abnahme der Einzelhandelsgeschäfte: Auch wenn die Leerstände nicht in dramatischer Form zunehmen, ist doch ein deutlicher struktureller Wandel sichtbar: Jahr für Jahr schließen Einzelhandelsgeschäfte und werden durch gastronomische Angebote ersetzt. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept von 2010 gibt dazu leider keine Auskünfte, so dass die Angaben auf Beobachtungen des RLG e.V. basieren. Unterdurchschnittliche Einzelhandelszentralität: Die Untersuchung zur Einzelhandelszentralität aus dem Jahr 2017 zeigt, dass aus Lindenthal Kaufkraft abfließt. Für das PLZ-Gebiet 50931 (Universitätsstr. bis Gürtel) liegt die Zentralitätskennziffer bei 88,6 und für das PLZ-Gebiet 50935 (vom Gürtel stadtauswärts) bei nur 30,8. Das OVG Münster verlangt eine nachvollziehbare Darlegung, dass die Sonntagsöffnung die mit den Sachgründen nach § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW verfolgten Ziele förderlich bzw. dienlich sind (OVG Münster, Beschl.v. 27.04.2018, 4 B 571/18). Die Förderlichkeit und Dienlichkeit der Sonntagsöffnung mit den Zielsetzungen der Sachgründe Nr. 2-4 (§ 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 4 LÖG NRW) möchte wir im Folgenden mit einer Umfrage unter Lindenthaler Geschäftsleuten darlegen. Positive Umfrageergebnisse zum Effekt von Sonntagsöffnungen: Eine Umfrage unter Lindenthaler Geschäftsleuten zur Bedeutung verkaufsoffener Sonntage im Nachgang des Tags der Nostalgie 2018 offenbart zahlreiche positive Effekte (Umfrage durchgeführt im Monat Juni 2018 von der IHK Köln): 87,5% der Befragten (48) haben an der Sonntagsöffnung teilgenommen. 75% der Befragten gaben an, dass die Bedeutung verkaufsoffener Sonntage für den örtlichen Einzelhandel hoch oder sehr hoch sei. Folgende Angaben unterstützen dies: 83,3% bewerten den letzten verkaufsoffenen Sonntag als gute Werbung für die Geschäftslage; 73,8% gewinnen neue Kunden; 81% sagen aus, dass Besucher aus anderen Stadtteilen bzw. der Umgebung angelockt werden; 76,2% geben an, dass die Veranstaltung bedeutsam ist für den Umsatz des örtlichen Einzelhandels ist. Aufgrund der positiven Effekte von Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung von Besuchern aus anderen Stadtteilen und angrenzenden Kommunen, ist eine Sonntagsöffnung ein probates Instrument der Einzelhandelsförderung. Diese Zielsetzung geht über „bloße Umsatzinteressen und alltägliche Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“ hinaus und dient der nachhaltigen Einzelhandelsentwicklung am Standort Lindenthal. Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung oder Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse, insbesondere weniger mobiler und ältere Teile der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher Versorgung) Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren. Des Weiteren möchten wir uns auf Sachgrund Nr. 3 beziehen. Vorab möchten wir aus der „Anwendungshilfe für Kommunen“ zitieren: "Zwar müssen die Gemeinden nicht belegen, dass eine Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen eine positive Wirkung für den Erhalt, die Stärkung oder Entwicklung eines zentralen Versorgungsbereichs haben wird. Allerdings muss sich der Verordnungsgeber vor Erlass der Verordnung vergewissern, dass die Öffnung dem Zweck jedenfalls förderlich ist und einen positiven Effekt haben kann". (Seite 24) Die Umfrageergebnisse unter den Gewerbetreibenden am Standort Lindenthal zeigen, dass eine Sonntagsöffnung positive Effekte auf die örtlichen Einzelhandelsstrukturen haben und damit der zentrale Versorgungsbereich gestärkt wird. Ladenöffnung dient der Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung der Innenstädte mit negativen Auswirkungen auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien und der Abwanderung von Einzelhändlern und Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und örtlichen Zentren dienen. Des Weiteren möchten wir uns auf Sachgrund Nr. 4 beziehen. Die zitierten Umfrageergebnisse zeigen, dass Sonntagsöffnungen das Potential haben, Besucher aus anderen Stadtteilen und der näheren Umgebung anzulocken. Diese Einschätzung haben 81% der Befragten abgegeben. Daraus geht hervor, dass eine Sonntagsöffnung am Standort Lindenthal zu einer Belebung des Einzelhandelsstandortes führen und für die Zielsetzung des Sachgrundes Nr. 4 dienlich sein kann. Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune als attraktiver und lebenswerter Standort, insbesondere für den Tourismus und die Freizeitgestaltung, als Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort von kulturellen und sportlichen Einrichtungen Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren Städten mehr Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen anzuziehen. Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt. In teilnehmenden Geschäften kann auch mit D-Mark (2:1) gezahlt werden! Oldtimer-Ausstellung am Karl-Schwering-Platz, 17.30 Uhr Siegerehrung & Verlosung, anschließend Oldtimer-Corso Foto: Krzysztof Swider Live Musik: Good-Time-Dixie Band VERKAUFSOFFENER SONNTAG 10.6.2018 13-18 UHR DÜRENER STRASSE 4. T AG DER NOSTALGIE DAS SCHÖNSTE AUTO MODELL: KENNZEICHEN: STIMMEN SIE AB UND NEHMEN SIE AN UNSERER VERLOSUNG TEIL!* Name: Vorname: Straße: PLZ, Ort: *Diese Teilnahmebedingungen müssen mit Ihrer Unterschrift akzeptiert werden. Sollte die Anerkennung fehlen, können Sie leider nicht an unserer Verlosung teilnehmen. Teilnahme- berechtigt sind alle volljährigen, natürlichen Personen im eigenen Namen. Nur eine Teilnahme pro Person. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinnwertes und ein Umtausch sind ausgeschlossen. Der Gewinn besteht in dem vom RLG e.V. angegebenen Umfang. Mögliche (Folge-) Kosten bei der Nutzung oder durch die Nutzung des Gewinns sind nicht umfasst. Der RLG e.V. übernimmt keine Haftung für Schäden, die einem Teilnehmer/einer Teilnehmerin durch die Annahme und/oder die Nutzung des Gewinns entstehen. Unterschrift: Wertvolle Preise gestiftet von Lindenthaler Geschäften ABGABE DES STIMMZETTELS BIS 17 UHR AM KARL-SCHWERING-PLATZ SIEGEREHRUNG INKL. VERLOSUNG UM 17.30 UHR OLDTIMER-CORSO UM 18 UHR A SEITE 33NUMMER 85 DIENSTAG, 12. APRIL 2016 BEULE DRIN? Oder Kratzerim Lack? Ittingbehebt Karosserie- undLackschäden amAuto– fachgerecht, preiswert undschnell Wilhelm-Mauser-Straße 35 • 50827 Köln • Telefon 02 21/5811 60 und58 12 60 Fax:0221/5801586 • E-Mail: kadler@itting.com • www.itting.com Mobilitäts-Service Qualitätslackierung Karosseriearbeiten Schaden-Service 24Std.erreichbar KÖLN WEST&SPORT DieFaszinationvergangenerZeiten OldtimerwarenAnziehungspunktamzweiten„TagderNostalgie“rundumdieDürenerStraße „NächstesZielisteinAuto-Korso“ INHALT •••••••••••••••••• •••••••••••••••• ••••••• VONHOLGERHOECK LINDENTHAL. Ein schwelge- rischesLächelnzeichnetesich deutlichimGesichtvonHans- Georg Lückesa us Rodenkir- chenab,alserden1967erMus- tang in seinem lime-goldenen LackaufdemKarl-Schwering- Platzentdeckte.„Soeinenhab ich auch mal gefahren.Mann, da kommenb eim Betrachten jagleichganzvieleErinnerun- gen zurück“, sagte der Be- triebswirtzuseinemSohnund dachte still an seine Jugend- zeit in der Epoche von Rü- schenhemden und Minirock zurück. Auch der knallrot leuchtendeAlfaRomeoSpider 1300, ein Ford Thunderbird oder der exakt 50 Jahre alte BMW700LSCoupélocktendie Besucherdes„TagsderNostal- gie“aufdenPlatzunddieStra- ßenrundumdieDürenerStra- ße. Um Fachwissen mit den stolzenBesitzernderlegendä- ren Oldtimer auszutauschen oder schüchterneB licke ins Wageninnerezuriskieren. DerKerpenerMeinradFeld- hoffhattefürseinendunkelro- tenPackard1001sogareineei- geneAbsperrungundeinDach fürseinSchmuckstückorgani- siert. „Der Wagenk ostete in seinemBaujahr1933etwa4000 Dollar,heuteisterrund120000 Eurowert“,erläutertederDip- lom-Ingenieur dem interes- siertenPublikum. Bei guten Witterungsbedin- gungen und für Fahrten zu Oldtimer-Treffen holt der RentnerdenPackard,derseit acht Jahren in seinem Besitz ist,ausderGarageundgenießt dievorbeiziehendeLandschaft bei einer Höchstgeschwindig- keit von 100 km/h. „Ich habe mir vor kurzem noch einen zweitenPackardzugelegt,der noch ein Jahr älter ist. Hier muss ich jedoch noch einige Arbeiten am Motor vorneh- men, bevor dieser fahrtüchtig ist.“ DiefaszinierendeOldtimer- Show war bei der Neuauflage des Nostalgie-Tags, den der „RingLindenthalerGeschäfts- leute“(RLG)e.V.imvergange- nenJahrinsLebenrief,derma- gische Anziehungspunkt des Frühjahrsfests für Anwohner und Gewerbetreibende. Doch dieZeitsollteauchdurchwei- tere Angebote zurückgedreht werden. „In allen Geschäften wird heute die D-Mark als Zah- lungsmittel akzeptiert.Es gibt musikalische Evergreens und nostalgische Attraktionen vor denFachgeschäftenundGast- ronomien,diezudemverschie- dene Aktionenu nd Rabatte bieten“, sagte Bettina Spill- mann, stellvertretende RLG- Vorsitzende.S ie hoffte zudem auf Besucher in historischen Kostümen. Am Ende der mehrstündi- gen Veranstaltung wartete noch ein besonderer Höhe- punkt. „Die Besucher können überihrenpersönlichenFavo- ritenunterdenrund50Model- le abstimmen.Die drei Sieger erhalten einen Pokal, und je- der abgegebene Wahlzettel nimmt an einer Verlosung wertvollerPreiseteil,dieRLG- Mitgliedergestiftethaben.Da- runter sind etwa Einkaufsgut- scheine, spezielle Präsente und andere nützliche Dinge.“ Spillmanndankteinsbesonde- re der Sparkasse KölnBonn, diedie„Lindenthal-Pokale“für diesiegreichenBesitzergestif- tethatte. Auch in Lindenthal musste dieVorgabederStadtKöln,ei- nen verkaufsoffenen Sonntag miteinerspeziellenVeranstal- tung für die Allgemeinheitzu verbinden,erfülltwerden.Bet- tina Spillmann war glücklich, dassdieseAuflagevondenört- lichen Geschäftsleuten auf breiterBasismitgetragenwur- de. „Sie waren begeistert, als sie hörten, dass wir den ´Tag der Nostalgienach der positi- EinbesondereHinguckerwarderPackard1001ausdemJahr1933,dessenWertsichaufrund120000 Eurobeläuft.(Fotos:Hoeck) LeovandenBergundFriederikeMahrausZollstocksinderstseitsechsMonatenBesitzerihres„Herbies“, einemperlweißenVW-KäferausdemJahre1963. venResonanzimvergangenen Premierenjahr wiederholen wollten. Viele brachten sich auch sogleich mit Ideen und Vorschlägenein.“ Auch die Anwohner aus dem Stadtteilfreutensich auf daserstegroßeEreignisinih- rem Veedel in diesem Jahr. „Wirbekamenhierfürschonim Vorfeld Lob und Dank. Viele finden es toll, dass hier etwas losist.SolcheVeranstaltungen halten einen Stadtteil doch erstamLeben.“DerRLGhofft, diegelebteGeschichtsreiseim kommendenJahrnochweiter ausbauenzukönnen.„Wirwol- len uns immer steigern, und daher wird das Konzeptw ei- terentwickelt.Nostalgieistein schönes und ausbaufähiges Thema. Da geht noch mehr“, blickte Spillmann in die Zu- kunft. HANS-GEORGLÜCKES Oldtimer-Fan Soeinenhabich auchmalgefah- ren.Mann,da kommenbeimBe- trachtenjagleich ganzvieleErinne- rungenzurück.« IN TER VI EW BettinaSpillmann(57)iststell- vertretende Vorsitzende des Vereins „Ring LindenthalerG e- schäftsleutee .V.( RLG).H olger Hoecksprach mit ihr über den Stadtteil. WiekameszurIdeedes„Tags derNostalgie“? AlsesdieAuflagefürverkaufsof- feneSonntagegab,parallelhier- zueineVeranstaltungzuorgani- sieren, haben Henning Moeller (RLG-Vorsitzender,d.Red.)und ich uns überlegt,w as wir ma- chenkönnten.Lindenthalistein lebendigesViertelundstehtfür Traditionu nd Moderne,d aher wolltenwiretwasHistorischesin die heutigeZ eit holen. Schnell warenwirbeimThema„Nostal- gie“ und dann bei einerO ldti- mer-Ausstellungangekommen. DiePremiere2015wareingro- ßerErfolg. Stimmt.Wirhabenden„Tagder Nostalgie“ zu unserem jährli- chen Frühlingsfest deklariert. DemschließensicheinStraßen- festimSommerunddie„Street Gallery“im Herbst an. Für den Winter iste rstmals ein Weih- nachtsmarktgeplant. WiewichtigsindsolcheVeran- staltungenfürdenZusammen- haltimStadtteil? Alle Beteiligten loben, dasse s keinek ommerziellen Events sind,sondernallesgemachtist vonLeuten ausdemVeedelfür dasVeedel. WäreeineÄnderungdeserfolg- reichenKonzeptsdenkbar? EssollaufjedenFallregelmäßig optimiertw erden. Wirü berle- gen,obwirimkommendenJahr beispielsweiseg rößereO ldti- mer in Glaskästena usstellen. Unser primärer Wunsch istz u- demeinAuto-Korso allerOldti- merüberdieDürenerStraße. WunderderSchöpfung erkundet:Kinderbefasstensich beimBibeltaginLindenthalmit denPsalmen. 26Kneipen,Barsund Restaurantsbeteiligtensicham „EhrenfeldHopping“:auchLe- sungenaufdemProgramm. Wiedas„Blattmachen“ funktioniert:Rundschau-Redak- teurinMartinaWindrathberich- teteausdemRedaktionsalltag. » S.36 S.38S.37 Anzeige Jos Schlösser spielt Klaviersonaten von Mozart Haydn Beethoven 16. April 2016 20 Uhr Aula St. Aposteln, Apostelnkloster 4 Eintritt:16 € /12 € Tel. 0176 63725290 Donnerstag,7.April 2016KölnerStadt-Anzeiger QUERDURCHKÖLN 31 Leichtbauhalle am Butzweilerhof INTEGRATION BisEndedesJahreswerdenfasttausendPlätzefürFlüchtlingeinOssendorfeingerichtetsein VON HERIBERT RÖSG EN Ossendorf.Fast tausend Plätze für Flüchtlinge wird der Stadtteil Os- sendorf bis zum Endes des Jahres haben. In Kürze werden die ersten Bewohner in eine umgebaute Ge- werbehalle an der Mathias-Brüg- gen-Straßeeinziehen.Bürgerwur- den jetzt im Forumd es Montesso- ri-Gymnasiums an der Rochus- straße über die aktuellen Projekte imStadtteilaufgeklärt.AnderMa- thias-Brüggen-Straße entstand ei- ne Notunterkunft mit Schlafkojen fürmaximal250Menschen.„Dün- ne Trennwände, die jedoch aus Brandschutzgründen nicht bis zur Hallendecker eichen, verschaffen ein wenig Schutz der Privatsphä- re“, erklärte Josef Ludwig. Leiter desWohnungsamts. Im Ossendorfer Gewerbegebiet Am Butzweilerhof gibt es an der Köhlstraße bereits ein Heim für männliche Flüchtlinge. Aus der Ehrenfelder Willkommensinitiati- ve hat sich inzwischen ein kleiner KreisvonHelferinnenzusammen- gefunden,derdieBewohnerregel- mäßig besucht und unterstützt. Ebenfalls ausschließlich Männer wohnen in einer kürzlich bezoge- nen Container-Anlage an der Heinrich-Rohlmann-Straße. Sie bietet Platz für maximal 150 Per- sonen. Noch im Planungsstadium sind dieUnterkünfteandenStandorten Wilhelm-Schreiber-Straße und Butzweilerhofallee. In Sichtweite des historischen Flughafengebäu- des Butzweilerhof ist der Bau ei- ner Leichtbauhalle vorgesehen. Die eingezäunte Anlage soll 400 Menschen Platz bieten. „Wir ha- ben vor, am Butzweilerhof auch Schulunterricht zu ermöglichen“, sagte Josef Ludwig. Es sei zuneh- mendschwieriger,Flüchtlingskin- der in den Vorbereitungsklassen der Kölner Schulen unterzubrin- gen. Ludwig rechnet damit, dass das Leichtbau-Projekt im Oktober bezugsfertig sein könnte. Vom Bau einer Leichtbauhalle auf dem Sportplatz an der Grundschule Wilhelm-Schreiber-Straße ist die Verwaltunginzwischenabgerückt. DasGrundstückistzuklein.Statt- dessen ist nun eine Containersied- lung für etwa3 0Familien geplant. EineAnwohnerinitiative,d ie nach eigenen Angaben bereits 700 Un- terschriften gegen den Bau einer Leichtbauhalle gesammelt hatte, begrüßt diese Lösung. Man wolle jedoch an den Planungen beteiligt werden. So werde imViertel mehr Akzeptanzerzeugt,sagteeinSpre- cher in der Bezirksvertretung Eh- renfeld. Hier hatten Bürger eine Anfrage zur geplanten Unterkunft gestellt. Ludwig sagte damals zu, dass es auch in der Planungsphase Bürgerinformationen geben wer- de. Die nächsteVeranstaltung fin- det am Mittwoch, 13. April, 19 Uhr,i nd er Aula der Grundschule Wilhelm-Schreiber-Straßestatt. Wirh aben vor,am Butzweilerhof Schulunterricht zu ermöglichen Josef Ludwig Das Innered er Leichtbau-Unterkunft in Ostheim; in ähnlicher Größe wirdamButzweilerhofgeplant. Archivfoto:Hennes AKTION Tagd er Nostalgie mitOldtimernin Lindenthal Lindenthal. Durch die Geschäfte bummeln und dabei in Erinnerun- gen an vergangene Zeiten schwel- gen:DazuhabenBesucherderDü- rener Straße einen Sonntagnach- mittag lang Gelegenheit. Am 10. April öffnen an der Lindenthaler Einkaufsmeile von1 3b is 18 Uhr die Geschäfte, während an der Straße und am Karl-Schwering- PlatzausgestellteOldtimernostal- gisches Flair verbreiten. Unter an- deremwirdeinluxuriöserPackard aus dem Baujahr 1933 zu sehen sein. Die Besucher des „Tags der Nostalgie“, so der Name der Ver- anstaltung des Rings Lindenthaler Geschäftsleute, können per Stimmzettel ihren Lieblingsoldti- mer auswählen. Am Karl-Schwe- ring-Platz findet um 18 Uhr die Verleihung des „Lindenthal-Po- kals“ an die Besitzer der drei be- liebtesten Ausstellungsstücke statt. Wera bstimmt, wird automa- tisch Teilnehmer einer Tombola. Zeitgleich mit der Pokalübergabe werden die Gewinner gezogen. Neben der Oldtimerausstellung gibt es weitere Programmpunkte, diedieBesucherindieVergangen- heit versetzen: Im Café Hirsch spielteineBandnostalgischeLive- Musik. Und werm öchte, kann mit D-Mark bezahlen: Alle Geschäfte tauschendieMark2:1gegenEuro. VieleräumenzudemspezielleRa- batteein.(se) www.wirsindlindenthal.de Ohne Schlagloch durch den Park SANIERUNG DiestarkbeschädigteFahrbahn derOssendorferStraßewirdinstandgesetzt VON HERIBERT RÖSG EN Neuehrenfeld/Bilderstöckchen.Der WegdurchdenBlücherparkistfür Radfahrer stellenweise eine holp- rige Angelegenheit. Besonders schlaglochträchtig ist der Ab- schnitt der alten Ossendorfer Stra- ße, die bis zum Bau derAutobahn vorr und 50 Jahren sogarn och für Autos freigegeben war. Sie liegt zwischendenFußball-undTennis- plätzenunddemeigentlichenPark mitLiegewiesen,WeiherundSpa- zierwegen. DasabersollschonbaldderVer- gangenheit angehören. Im Mai, so hofft GeorgT kotz vond er Pla- nungsabteilung desAmts für Stra- ßen und Verkehrstechnik, sollen sämtliche Arbeiten an der Straße durch den Park beendet sein. „Das istnatürlichvonderWitterungab- hängig,dochbislanggehteszügig voran“,sagtTkotz. Viel Sorgfalt verwenden die Straßenbauer darauf, die gepflas- terten Regenrinnen aus Grauwa- ckez ub eiden Seiten der Straße wiederherzustellen.AmEndesoll siefastsoaussehenwiebeiderEr- öffnungdesParksvormehrals100 Jahren. AsphaltdeckebiszumGürtel Zwischendiebeidengepflasterten Streifen kommt eine glatte As- phaltdecke.SiereichtvonderEin- mündung am Parkgürtel in Höhe der Rhein-Energie-Hauptverwal- tung bis zur Einmündung der Müngersdorfer Straße im Bereich der Tennisanlage. Somit erhält auch das Park-Entree am Parkgür- tel, wo sich mehrere Auto-Stell- plätzeeinerKleingartenanlagebe- finden,eineAsphaltdecke. Die rund 150 000 Euro teure Baumaßnahme ist Teil des städti- schen Radwegeprogramms. Nach Fertigstellung wird die Ossendor- fer Straße jedoch auch für alle an- deren Verkehrsteilnehmer –a ußer fürAutofahrer–freigegeben. VielSorgfalt:PflastererbeiihrerArbeitimBlücherpark. Foto:Rösgen G` _9å_VWV]UDec  G` _9å_VWV]UDec  9fX`6T\_VcDec 9C`Y] 3]VcZ`edec <ßY]dec <ß Y]dec  >ReYZRd3cåXXV_Dec  3fekhVZ]VcY`W2]]VV28cZ^^V2]]VV >ReYZRd3cåXXV_Dec  @ddV_U`cWVc HVX HV deV_Udec  >åY]V_hVX H DTYcVZSVcDec  C`TYfddec  >RdZfddec 3fekhVZ]Vcdec  3fekhVZ]Vcdec  >Z]ZeÍccZ_Xdec  GV_]`Vc Dec :HVWIULHGKRI ^R__Dec 57 3fekhVZ]VcY`W2]]VV3fekhVZ]VcY`W2]]VV" " ^R__Dec^R__Dec # # 3]VcZ`edec3]VcZ`edec <ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec<ßY]dec $ $ & & >åY]V_hVX>åY]V_hVX>åY]V_hVX>åY]V_hVX % % 7VceZXSRfYR]]V XVa]R_e 4`_eRZ_VcdZVU]f_X F_eVc\f_We Z_ 3V_fekf_X 8VhVcSVYR]]V f^XVSRfe 4`_eRZ_VcdZVU]f_X XVa]R_e 7]åTYe]Z_Xdf_eVc\å_WeV Z_ @ddV_U`cW Gemeinsam mehr erreichen – was das für jeden Einzelnen bedeutet, lesen Sie auf koelnerbank.de/2016 Wir sind zuverlässiger Finanzpartner für alle Kölnerinnen und Kölner. Sicherheit geht bei uns vor Risiko. 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(LQ 6SD]LHU JDQJ GXUFK GLH ZHLWOlX¿JHQ :LH VHQ XQG 3DUNÀlFKHQ GLH GLH ,QQHQ VWDGW YRQ (KUHQIHOG DEWUHQQHQ IKUW GHQ 6SRUWEHJHLVWHUWHQ ]X GHP UXQG  4XDGUDWPHWHU JUR‰HQ 3DUFRXUV ]ZLVFKHQ 9HQORHU XQG 9RJHOVDQJHU 6WUD‰H $Q  *HUlWHQ N|QQHQ VLFK DOOH $OWHUVJUXSSHQ DQ .OLPP]XJVWDQJHQ RGHU LP %RFNVSUXQJ PHVVHQ (QWZHGHU VSRQWDQ LQ $OOWDJVNOHLGXQJ RGHU JH]LHOW DOV VSRUWOLFKHV 7UDLQLQJ Öffentliche Sportfläche für alle. 'HU 3DUFRXUV LVW LP 6HSWHPEHU  HU|II QHW ZRUGHQ 'LH *HVDPWNRVWHQ YRQ  (XUR ZXUGHQ YRQ GHU .|OQHU *UQ 6WLIWXQJ GHQ .|OQHU 6SRUWVWlWWHQ GHU .RHOQPHVVH VRZLH 3ULYDWOHXWHQ ¿ QDQ]LHUW =LHO ZDU HV HLQH |IIHQWOLFKH IUHL ]XJlQJOLFKH 6SRUWÀlFKH ]X VFKDI IHQ 6R HQWVWDQG GDV 2SHQ$LU)LWQHVV VWXGLR LP *UQJUWHO Holzschnitzel als Fallschutz. $XI GLH 3UREH JHVWHOOW ZHUGHQ GRUW .RQ ]HQWUDWLRQ 0XVNHONUDIW XQG %DODQFH +RO]KDFNVFKQLW]HO GLHQHQ GDEHL DOV 'lPPXQJ EHL HYHQWXHOOHQ 6WU]HQ 6R NDQQ MHGHU .UDIW $XVGDXHU XQG )HLQ PRWRULN WUDLQLHUHQ 'DPLW GDV VR EOHLEW NPPHUW VLFK GDV *UQÀlFKHQDPW XP GLH ,QVWDQGKDOWXQJ Kleine Boutiquen. :HUQ DFK GHU VSRUWOLFKHQ %HWlWLJXQJ EHL HLQHP NK OHQ *HWUlQN HQWVSDQQHQ P|FKWH ¿QGHW DXI GHU 9HQORHU 6WUD‰H ]DKOUHLFKH &DIpV XQG %LVWURV (EHQVR ODGHQ NOHLQH %RX WLTXHQ XQG LQKDEHUJHIKUWH /lGHQ GLH 3DVVDQWHQ ]XP %HVXFK HLQ 6R NDQQ GHU )UKOLQJVWDJ HQWVSDQQW DXVNOLQJHQ Der Mehrgenerationen-Trimm-Parcours im Inneren Grüngürtel ist einen Ausflug wert Die sogenannte Insider-Stadtfüh- rung durch Ehrenfeld zeigt den Stadtteil von einer ganz besonde- ren Seite. Am Samstag, 16. April, treffen sich Interessierte um 15 Uhr auf dem Marktplatz vor der Kapelle St. Mariä Himmel- fahrt, Geisselstraße 1. Von da aus geht es über die „Kreativmeile“ bis hin zum alten Luftschutzbunker. Die Teilnehmer entdecken die industrielle Vergangenheit Ehren- felds und erhalten Insider-Tipps. Die Teilnahme kostet 15 Euro. Anmeldung und Infos unter: 0177/616 02 88  koelner-stadtfuehrung.de Veedels Geflüster ’‘”– ‹ †‡” ƒ–—” ‹•– ƒ—ˆ †‡ ‡Ž¡†‡ ‘•–‡Ž‘• Ú‰Ž‹…Š Bild: Belibasakis Erlebnistour 34 QUER DURCH KÖLN Donnerstag,14.April 2016 Kölner Stadt-Anzeiger „Nächstes Jahr fahren die Oldtimer durchs Viertel“ HenningMoeller,VorsitzenderdesRingsLindenthalerGeschäftsleute,überdenerfolgreichenTagderNostalgieinLindenthalamSonntag Herr Moeller,a mS onntagh aben die Lindenthaler Geschäftsleute den Tagd er Nostalgie veranstaltet, unter anderem haben Sie Oldtimer ausge- stellt. Wiei st die Veranstaltung von den Bürgern angenommen worden? DerTagh at alle unsere Erwartun- gen übertroffen. Zu den vonu ns angekündigten 65 Oldtimernk a- men noch unzählige Autoliebha- ber dazu. Am Ende hatten wir mehrals400OldtimeraufderDü- rener Straße. Bei den Oldtimer- BesitzernhattesichunsereVeran- staltungoffenbarvorherherumge- sprochen.DazukamdastolleWet- ter,dawardieDürenerStraßevon 13bis18Uhrknackevoll. Sie haben einen Pokal für den schönsten Oldtimer ausgelost. Hat jemand aus demVeedel gewonnen? 362 Besucher haben über das schönste Auto abgestimmt, die ZettellagenindenGeschäftenaus. AmEndehateinPackard,eineArt amerikanischerRollsRoyce,Bau- jahr 1933, vond enen es nur noch wenige Modelle auf derWelt gibt, gewonnen. Der Besitzer kam aus Frechen. Haben sichd ann vor allem Männer in Lindenthal die Nasen an den Au- tos platt gedrückt? Würdemanden- ken( lacht). Es waren aber auch vieleFrauenund Kinder,d ie ge- guckthaben. Beim Tagd er Nostalgie durften die Besucher in den Geschäften ausnahmsweise auchm it D-Mark zahlen. Haben das manche tatsäch- lichg emacht? Ja. Mindestens sieben Geschäfte haben mich nachträglich angeru- fen und gefragt, wo sie das alte Geld denn umtauschen können. Dasgehtmittlerweilenurnochbei derBundesbank. Wies ind Sie auf die Idee gekommen, den verkaufsoffenen Sonntagm it dem Nostalgie-Motto zu verknüp- fen? Die Idee war, eine auf Lindenthal gemünzte, hochwertigeAktion zu kreieren.Wirhabeneinekaufkräf- tige Klientel, das passte also wie dieFaustaufsAuge. Werden Sie das Motto im nächsten Jahr wiederholen? Auf jeden Fall. Dann wollen wir die Idee sogarn och ausweiten. Es wäre toll, wenn die Oldtimer durchs Viertel fahren, es einen ConcoursD’Elegancegibt. Einigev erkaufsoffene Sonntage in der Stadt sind von Kürzungen betrof- fen. Auch Ihre? Wirg ehen davona us, dass unsere nicht gestrichen werden. Wirh a- ben einen verkaufsoffenen Sonn- tag Ende November im Zusam- menhang mit dem Weihnachts- markt. Die Street Galleryw ird wohlimSeptemberstattfinden. Das Gespr äch führte Sarah Brasack Hunderte Oldtimer warteten am Sonntagi nL indenthal auf Bewunderer.F oto: Grönert Moeller Foto: privat Zeit nehmen!!! Für sich und Ihre Liebsten Verführerische Dessous Tag + Nachtwäsche in farbiger Vielfalt 50933 Köln · Aachener Straße 504 – 506 · Tel. 02 21/ 495 606 Inh. M. Böcking Aachener Straße 549 50933 Köln-Braunsfeld Telefon: (0221) 69 03 68 6 Fax: (0221) 57 77 38 8 Mo bis Fr 10.00 –1 8.30 Uhr Samstag 10.00 –1 3.00 Uhr • Gold-, Silberu nd Bernsteinschmuck auch Einzelanfertigungen sowie Umarbeitungen und Reparaturen • Uhren Reparaturen aller Art (auch Großuhren) und Batteriewechsel • Ankauf von Altgold und Zahngold (sofort Bargeld) • Knüpfen von Perlenketten Inh.: G. 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STREET GALLERY LINDENTHAL Sa. 3.11. bis Sa. 10.11.2018 SA. 3.11. 19 UHR VERNISSAGE Kunsthalle Rathaus Lindenthal, Aachener Str. 220 Grußwort der Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker SA. 3.11.- SA.10.11. „DAS GESICHT VON LINDENTHAL“ Fotoinstallation auf dem Karl-Schwering-Platz SO. 4.11.- DO. 8.11. SAMMELAUSSTELLUNG* Kunsthalle Rathaus Lindenthal, Aachener Str. 220 SO. 4.11. 14 UHR | MO. 5.11. 19 UHR | DO. 8.11. 17 UHR MALSPIEL FÜR GROSS & KLEIN je 45 Min., Bachemer Str. 46, 50931 Köln im Malatelier Himmelblau Anmeldung: info@malatelier-himmelblau.de, Stichwort: „20. Street Gallery“ SO. 4.11. 18 UHR LESUNG AMOS PLAUT Der israelische Künstler liest in der Galerie Hubert Wichelmann aus seinem autobiographischen Roman „Erste Rasur“. Anmeldung erbeten unter Handy 0172-2429447 oder E-mail: info@wirsindlindenthal.de DI. 6.11. & Mi. 7.11. 17 UHR KÖLNZEIT INTERAKTIVE LESUNG FÜR KINDER (6-11 Jahre) je 45 Min., Bachemer Str. 46, 50931 Köln im Malatelier Himmelblau DO. 8.11. 17 UHR LESUNG AMOS PLAUT Kunsthalle Rathaus Lindenthal, Aachener Str. 220 (ohne Voranmeldung) FR. 9.11. 19 UHR ORGELKONZERT - BILD wird Klang wird BILD - Musik & Kunst im Dialog St. Stephan, Bachemer Str. 104 a SA. 10.11. 16 UHR FINISSAGE „DAS GESICHT VON LINDENTHAL“ Karl-Schwering-Platz *Die Öffnungszeiten der Sammelausstellung in der Kunsthalle finden Sie auf der RLG e.V. Website www.wirsindlindenthal.de DER EINTRITT FÜR ALLE VERANSTALTUNGEN IST FREI DÜRENER STR. KlosterStr. Geibelstr. Hans-Sachs-Str. DÜRENER STR. Theresienstr. Lindenburger AlleeSchuhmannstr. Theresienstr. Landgrafenstr. Hillerstr. LINDENTHALGÜRTEL 7 31 32 Wittgensteinstr. 1. GrünMarie 2. Café Hirsch 3. Amei Food Culture 4. Café Zweiblatt 5. Laufwerk 6. KönigReich 7. Cologne Couture 8. Adamarina 9. Weinkontor 10. Eiscafé Azzurro 11. Adler Apotheke 12. Gianni Schuhmode 13. Sanitätshaus Salgert 14. M´Philippi 15. APRICOT room 16. Cosimo Kinderschuhe 17. Hosenmatz 18. Buchhandlung Kaiser 19. vom Fass 20. Nordstern 21. Corner 212 22. S.A.L.E. 23. Koch Schuhmode 24. EP: Zabel 25. KLEE stilvoll leben 26. Optik Baart 27. Raumdesign Ariane Nitschke 28. Falkenburg Apotheke 29. Café Bonnen 30. Estilo Argentino West 31. Radio Reymer 32. Colflor Blumendesign 33. Fleischerei Eckart 34. Köttgen Hörakustik 35. Volksbank Köln Bonn eG 36. Somewear 37. Wolford Boutique 38. die Brille 39. Dahlmeyer 40. Lindenthal Apotheke 41. A+E Idee 42. Luissa goes shopping 43. Marc O´Polo 44. Sparkasse KölnBonn 45. 50 Grad Cologne 46. Brillen Galerie 47. Galerie Hubert Wichelmann 48. Kölner Kaffeemanufaktur 49. Libacco 50. Niova Schuhe 51. PodoLOGE KUNSTHALLE IM RATHAUS LINDENTHAL 27 Bachemer Str. 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 8 291213 1 1419 18 17 162324 2226 1120 10 2829 456 25 3 152130 47 48 49 50 51 Fotoinstallation DAS GESICHT VON LINDENTHALKARL- SCHWERING- PLATZ AUSSEN- AUSSTELLUNG Donnerstag,22.Oktober 2015 Kölner Stadt-Anzeiger QUER DURCH KÖLN 31 Ausd em Schaufenster in die weite Welt STREET GALLERY EineWochelanggibteswiederKunstinGeschäftenzusehen–NikeSeifertstartetehierihreKarriere VON SUSANNE ESCH Lindenthal. Die Entstehungsge- schichteihrerGemäldegleichtder vonL andschaften. Immer neue Schichten vonK alk, Leim, ver- schiedenen Farbpigmenten und manchmalauchBlattgoldhatNike Seiferta uf Leinwand auf- und dann wieder abgetragen, mit Ma- lermesser,MeißeloderSchmirgel- papierbearbeitet,alsseiensieNa- turgewalten ausgesetzt gewesen. Die Ergebnisse dieserArbeit sind abstrakt.IhreStrukturenundFarb- schattierungen erinnerns chemen- haftanDinge,wiegeisterhaftlich- te Gestalten, türkisgrünes Wetter- leuchten zwischen tiefgrauen Ne- belwänden oder an brennende Mohnfelder,e nglisch „Burning Poppyfields“. So lautet der Titel eines vonS eiferts Kunstwerken, dienuneineWochelangimMode- geschäftCorner212,anderDüre- nerStraße,EckeWittgensteinstra- ßeundinderTanzschulevanHas- selt,ausgestelltsind. WährendderStreetGalleryLin- denthal des Rings Lindenthaler Geschäftsleute, die vom2 4. bis zum 31. Oktober stattfindet, sind in insgesamt 53 Geschäften und ihren Schaufensternw ährend der Öffnungszeiten Gemälde, Skulp- turen, Fotografien und Installatio- nendiverserKünstlerzusehen. So zeigt der Regisseur der Köl- nerStunksitzung,JunSchäffer,im Cologne Couture, einem Geschäft fürAbendgarderobeanderGeibel- straße/Ecke DürenerStraße multimediale Installationen, die auch akus- tisch erlebbar sind. Skulptu- renderArgenti- nierin Viviana Meretta sind im Schuhhaus Rösler an der Dürener Straße 234 ausge- stellt. Der Mitbe- gründer der Street Gallery, Dan Hepperle, zeigt seine bunt- grafischen Wer- ke in der Buch- handlung Kaiser an der Dürener Straße202. „MitderStreetGallerymöchten wireinmalimJahrdasAlltägliche mit dem Besonderen verbinden“, erklärtBettinaSpillmann,Inhabe- rin des Modegeschäfts Cologne CoutureundstellvertretenderVor- sitzende des Rings Lindenthaler Geschäftsleute. „Wir möchten auchsolchenKünstlerneineMög- lichkeit geben, ihre Werkez uz ei- gen, die nicht vone iner Galerie vertreten sind. Wirh aben den Raum, die Künstler die Objekte. Das ist eine Win-Win-Situation.“ Beider17.AuflagederVeranstal- tunghaben20Geschäftemehrihre Schaufenster zur Verfü- gunggestelltalszuletzt. UndauchdieKünst- ler wissen die Street GalleryL indenthal zu schätzen, selbst wenn sie mittlerweile auch auf internationalen- Kunstmessen unter- wegs sind,w ie Sei- fert: „Mit den Aus- stellungenbeiderLin- denthaler Street Galleryb egann mein Erfolg. Nun ist es fast ein bisschen, wie nach Hause zu kommen“, sagt sie.Wers ich einen Überblick verschaffen möchte,kannamSams- tag, 31.Oktober,u m1 2 UhrimRahmenderFi- nissage an einem Kunstspaziergang mit Martina Weigand teil- nehmen.Treffpunkt istbeiGalerieNr.6. www.wirsind/ lindenthal.de So wirde in Bild von Nike Seifert im Schaufenster. desGeschäftsCorner212präsentiert... Mit den Ausstellungen bei der Lindenthaler und Rodenkirchener Street Gallery begann mein Erfolg.Nun iste sf aste in bisschen, wie wieder nach Hause zu kommen NikeSeifert NOTIERT •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• Bickendorf.ZumHerbstballunter demMotto„Galantundelegant“ lädtdieGemeindeZudenHeiligen Rochus,DreikönigenundBartholo- mäusinsneuePfarrzentrumBiOs- InnanderRochusstraße.Dervon angehendenVeranstaltungskauf- leutendesJosephDuMont-Berufs- kollegsgestalteteAbendamSams- tag,24.Oktober,19Uhr,bietetMu- sik-undTanzvorträge,einBüffet, andemSpeisenvordenAugender Gästezubereitetwerden,sowieei- neTombola,derenErlösfürdieKin- dertagesstättederPfarreibe- stimmtist.Eintrittskartenzum Preisvon25EurosindimPfarrbüro, Rochusstraße141,erhältlich.(Rös) Neuehrenfeld.DasBegegnungs- zentrumNachbarschaftshausan derAnsgarstraße5lädtamSonn- tag,25.Oktober,11Uhr,zumTag deroffenenTürundstelltseineAn- gebotevor.KurseundoffeneGrup- penpräsentierensich,esbesteht dieMöglichkeit,mitNachbarnins Gesprächzukommen.DieEinrich- tungwurde2009durchdieWoh- nungsgenossenschaftDieEhrenfel- dergegründet.(Rös) Lövenich.Der3.LövenicherDe- monstrationszugfüreineVerbesse- rungderVerkehrssituationim StadtteilfindetDienstag,27.Okto- ber,16.30bis18Uhr,statt.Treff- punktistderKirchplatzanderDr. Johannes-Honnef-Straße.DerWeg führtvomKirchplatzüberdie MoltkestraßeunddieKölnerStraße biszumFuchsweg.Danachgehtes zurückdurchdieZaunstraße,die WiddersdorferLandstraßeunddie Johanniterstraße.Um17.30Uhrfin- detaufdemSportplatzeineKund- gebungmitPolitikernstatt.Veran- stalteristderBürgervereinLöve- nichimBrennpunkt.(eic) www.loevenich-im-brenn- punkt.de 3VYcZ_Xdec  EYVcVdZV_dec  5åcV_Vc Dec CRfeV_decRfTYdec <]`deVcdec  8c`_V hR]Udec 8VZSV]dec  DTYR]]dec  =Z_UV_eYR] DEC66E 82==6CJ ...einweiteresihrerWerke tragenNikeSeifert(r.)und GeschäftsinhaberinSand- raKehrlinsModegeschäft Corner212,DürenerStra- ße,EckeWittgenstein- straße,woesnunausge- stelltist.Fotos:Esch Kopernikusstraße 33-35 50126 Bergheim Gewerbepark Telefon 02271 47580 www.baetz-holz.de Sonntag, 25. Oktober 2015 10.00 bis 18.00U hr Genießen Sie Ihren Sonntag bei uns! •K unsthandwerk •B lumen &P flanzen •G eflügel &L amm •S chinken &S alami •B rot &K äse •P asta &W ein •K affee &K uchen •L eckeresv om Grill •K inderkarussell g UnsereA usstellungwird geöffnetsein,jedochleiderohneBeratungundohneVerkauf unseres Sortimentsan diesemTag! UnterdiesemMo$overanstaltetdieFirmaJ.BaetzHolzgroßhand- lung GmbH & Co. KG am 25. Oktober 2015 ihren diesjährigen Kunsthandwerker- & Schlemmermarkt von 10 bis 18 Uhr. Die Besucher erwartet ein a$rak#ves Marktprogramm mit rund 30 Ausstellern. An den Ständen werden handgefer#gte Produkte wie Seidenschals, Taschen, Mützen, Kinderspielzeuge, Püppchen aus Filz, Schmuck aus Edelstahl und echten Perlen, Ledertaschen, Glasperlen, Modeschmuck, Accessoires, Holzsachen, Handgefer#gtes aus Papier (wie Bastel- und Geschenkar#kel) präsen#ert. Des Weiteren werden dieMarktbesucherKölnbilder,PostkartenundTassenvorfinden. AuchsollendieDekora#onenfürHausundGartennichtfehlen.Hier- zu werden floris#sche Herbstarbeiten, Blumen, Dekora#onen für in- nen und außen sowie Gartenkeramik und Skulpturen aus Holz und Metallangeboten. FürdasleiblicheWohlwirdebenfallsgesorgtmitdiversenAngeboten wieGeflügel&Lamm,Schinken&Salami,Brot&Käse,Pasta,Kaffee& Kuchen, Leckeres vom Grill, Monschauer Senf, Räucherwürstchen, Öle,Essige,Pesto,Dips,Likör&Spirituosen. DamitsichaufdemHandwerker-&SchlemmermarktdieganzeFami- lie wohlfühlt, bietet die Firma für die Kleinsten: Kinderschminken, Bastelak#onen,KinderkarussellundGlücksradan. AndiesemTagwirddieAusstellungderFirmaJ.BaetzHolzgroßhand- lungGmbH&Co.KGundDerkleineBaetzgeöffnetsein,jedochohne BeratungundVerkaufdeseigenenSor#ments. Kunsthandwerker- & SchlemmermarktKunsthandwerker- & Schlemmermarkt Fang Dir ein Huhn!g Donnerstag,22.Oktober 2015 Kölner Stadt-Anzeiger QUER DURCH KÖLN 31 Ausd em Schaufenster in die weite Welt STREET GALLERY EineWochelanggibteswiederKunstinGeschäftenzusehen–NikeSeifertstartetehierihreKarriere VON SUSANNE ESCH Lindenthal. Die Entstehungsge- schichteihrerGemäldegleichtder vonL andschaften. Immer neue Schichten vonK alk, Leim, ver- schiedenen Farbpigmenten und manchmalauchBlattgoldhatNike Seiferta uf Leinwand auf- und dann wieder abgetragen, mit Ma- lermesser,MeißeloderSchmirgel- papierbearbeitet,alsseiensieNa- turgewalten ausgesetzt gewesen. Die Ergebnisse dieserArbeit sind abstrakt.IhreStrukturenundFarb- schattierungen erinnerns chemen- haftanDinge,wiegeisterhaftlich- te Gestalten, türkisgrünes Wetter- leuchten zwischen tiefgrauen Ne- belwänden oder an brennende Mohnfelder,e nglisch „Burning Poppyfields“. So lautet der Titel eines vonS eiferts Kunstwerken, dienuneineWochelangimMode- geschäftCorner212,anderDüre- nerStraße,EckeWittgensteinstra- ßeundinderTanzschulevanHas- selt,ausgestelltsind. WährendderStreetGalleryLin- denthal des Rings Lindenthaler Geschäftsleute, die vom2 4. bis zum 31. Oktober stattfindet, sind in insgesamt 53 Geschäften und ihren Schaufensternw ährend der Öffnungszeiten Gemälde, Skulp- turen, Fotografien und Installatio- nendiverserKünstlerzusehen. So zeigt der Regisseur der Köl- nerStunksitzung,JunSchäffer,im Cologne Couture, einem Geschäft fürAbendgarderobeanderGeibel- straße/Ecke DürenerStraße multimediale Installationen, die auch akus- tisch erlebbar sind. Skulptu- renderArgenti- nierin Viviana Meretta sind im Schuhhaus Rösler an der Dürener Straße 234 ausge- stellt. Der Mitbe- gründer der Street Gallery, Dan Hepperle, zeigt seine bunt- grafischen Wer- ke in der Buch- handlung Kaiser an der Dürener Straße202. „MitderStreetGallerymöchten wireinmalimJahrdasAlltägliche mit dem Besonderen verbinden“, erklärtBettinaSpillmann,Inhabe- rin des Modegeschäfts Cologne CoutureundstellvertretenderVor- sitzende des Rings Lindenthaler Geschäftsleute. „Wir möchten auchsolchenKünstlerneineMög- lichkeit geben, ihre Werkez uz ei- gen, die nicht vone iner Galerie vertreten sind. Wirh aben den Raum, die Künstler die Objekte. Das ist eine Win-Win-Situation.“ Beider17.AuflagederVeranstal- tunghaben20Geschäftemehrihre Schaufenster zur Verfü- gunggestelltalszuletzt. UndauchdieKünst- ler wissen die Street GalleryL indenthal zu schätzen, selbst wenn sie mittlerweile auch auf internationalen- Kunstmessen unter- wegs sind,w ie Sei- fert: „Mit den Aus- stellungenbeiderLin- denthaler Street Galleryb egann mein Erfolg. Nun ist es fast ein bisschen, wie nach Hause zu kommen“, sagt sie.Wers ich einen Überblick verschaffen möchte,kannamSams- tag, 31.Oktober,u m1 2 UhrimRahmenderFi- nissage an einem Kunstspaziergang mit Martina Weigand teil- nehmen.Treffpunkt istbeiGalerieNr.6. www.wirsind/ lindenthal.de So wirde in Bild von Nike Seifert im Schaufenster. desGeschäftsCorner212präsentiert... Mit den Ausstellungen bei der Lindenthaler und Rodenkirchener Street Gallery begann mein Erfolg.Nun iste sf aste in bisschen, wie wieder nach Hause zu kommen NikeSeifert NOTIERT •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• Bickendorf.ZumHerbstballunter demMotto„Galantundelegant“ lädtdieGemeindeZudenHeiligen Rochus,DreikönigenundBartholo- mäusinsneuePfarrzentrumBiOs- InnanderRochusstraße.Dervon angehendenVeranstaltungskauf- leutendesJosephDuMont-Berufs- kollegsgestalteteAbendamSams- tag,24.Oktober,19Uhr,bietetMu- sik-undTanzvorträge,einBüffet, andemSpeisenvordenAugender Gästezubereitetwerden,sowieei- neTombola,derenErlösfürdieKin- dertagesstättederPfarreibe- stimmtist.Eintrittskartenzum Preisvon25EurosindimPfarrbüro, Rochusstraße141,erhältlich.(Rös) Neuehrenfeld.DasBegegnungs- zentrumNachbarschaftshausan derAnsgarstraße5lädtamSonn- tag,25.Oktober,11Uhr,zumTag deroffenenTürundstelltseineAn- gebotevor.KurseundoffeneGrup- penpräsentierensich,esbesteht dieMöglichkeit,mitNachbarnins Gesprächzukommen.DieEinrich- tungwurde2009durchdieWoh- nungsgenossenschaftDieEhrenfel- dergegründet.(Rös) Lövenich.Der3.LövenicherDe- monstrationszugfüreineVerbesse- rungderVerkehrssituationim StadtteilfindetDienstag,27.Okto- ber,16.30bis18Uhr,statt.Treff- punktistderKirchplatzanderDr. Johannes-Honnef-Straße.DerWeg führtvomKirchplatzüberdie MoltkestraßeunddieKölnerStraße biszumFuchsweg.Danachgehtes zurückdurchdieZaunstraße,die WiddersdorferLandstraßeunddie Johanniterstraße.Um17.30Uhrfin- detaufdemSportplatzeineKund- gebungmitPolitikernstatt.Veran- stalteristderBürgervereinLöve- nichimBrennpunkt.(eic) www.loevenich-im-brenn- punkt.de 3VYcZ_Xdec  EYVcVdZV_dec  5åcV_Vc Dec CRfeV_decRfTYdec <]`deVcdec  8c`_V hR]Udec 8VZSV]dec  DTYR]]dec  =Z_UV_eYR] DEC66E 82==6CJ ...einweiteresihrerWerke tragenNikeSeifert(r.)und GeschäftsinhaberinSand- raKehrlinsModegeschäft Corner212,DürenerStra- ße,EckeWittgenstein- straße,woesnunausge- stelltist.Fotos:Esch Kopernikusstraße 33-35 50126 Bergheim Gewerbepark Telefon 02271 47580 www.baetz-holz.de Sonntag, 25. Oktober 2015 10.00 bis 18.00U hr Genießen Sie Ihren Sonntag bei uns! •K unsthandwerk •B lumen &P flanzen •G eflügel &L amm •S chinken &S alami •B rot &K äse •P asta &W ein •K affee &K uchen •L eckeresv om Grill •K inderkarussell g UnsereA usstellungwird geöffnetsein,jedochleiderohneBeratungundohneVerkauf unseres Sortimentsan diesemTag! UnterdiesemMo$overanstaltetdieFirmaJ.BaetzHolzgroßhand- lung GmbH & Co. KG am 25. Oktober 2015 ihren diesjährigen Kunsthandwerker- & Schlemmermarkt von 10 bis 18 Uhr. Die Besucher erwartet ein a$rak#ves Marktprogramm mit rund 30 Ausstellern. An den Ständen werden handgefer#gte Produkte wie Seidenschals, Taschen, Mützen, Kinderspielzeuge, Püppchen aus Filz, Schmuck aus Edelstahl und echten Perlen, Ledertaschen, Glasperlen, Modeschmuck, Accessoires, Holzsachen, Handgefer#gtes aus Papier (wie Bastel- und Geschenkar#kel) präsen#ert. Des Weiteren werden dieMarktbesucherKölnbilder,PostkartenundTassenvorfinden. AuchsollendieDekora#onenfürHausundGartennichtfehlen.Hier- zu werden floris#sche Herbstarbeiten, Blumen, Dekora#onen für in- nen und außen sowie Gartenkeramik und Skulpturen aus Holz und Metallangeboten. FürdasleiblicheWohlwirdebenfallsgesorgtmitdiversenAngeboten wieGeflügel&Lamm,Schinken&Salami,Brot&Käse,Pasta,Kaffee& Kuchen, Leckeres vom Grill, Monschauer Senf, Räucherwürstchen, Öle,Essige,Pesto,Dips,Likör&Spirituosen. DamitsichaufdemHandwerker-&SchlemmermarktdieganzeFami- lie wohlfühlt, bietet die Firma für die Kleinsten: Kinderschminken, Bastelak#onen,KinderkarussellundGlücksradan. AndiesemTagwirddieAusstellungderFirmaJ.BaetzHolzgroßhand- lungGmbH&Co.KGundDerkleineBaetzgeöffnetsein,jedochohne BeratungundVerkaufdeseigenenSor#ments. Kunsthandwerker- & SchlemmermarktKunsthandwerker- & Schlemmermarkt Fang Dir ein Huhn!g Dienstag,2 7.Oktober 2015 Kölner Stadt-Anzeiger QUER DURCH KÖLN 31 Im Vorbeigehen Kunstb etrachten STREET GALLERY 53Geschäftebeteiligensichander17.AuflagederVeranstaltung,dievomRingLindenthalerGeschäftsleuteorganisiertwurde VON ALEXA NDER FIGGE Lindenthal. DieKunstistzurückge- kehrti nd ie Schaufenster der Ge- schäfterundumdieDürenerStra- ße. Die Street Gallery,organisiert vomRingLindenthalerGeschäfts- leute, hat sie angelockt. Im Wein- kontor Lindenthal (Geibelstraße 33) etwaf ügen sich die Gemälde der Künstlerin Marion Recht har- monischindieAuslagederunzäh- ligen Flaschen mit Rebensaft. Schließlich zeigten ihre Stillleben unter anderem Szenen mit Wein- trauben.AuchdasBildeinesriesi- genSpargelpasstgutzueinerFla- che Weißwein. „Ich kenne die Künstlerin schon seit meiner Ju- gend,d al ag es nahe, ihre Bilder auszustellen“, so Inhaber Hans Spernat. Ganz andere Kunst gibt es ge- genüber der Weinhandlung im Modegeschäft Cologne Couture zu erleben: die digitalen Installa- tionenvonJunSchäffer.ImSchau- fenster zeigt ein Bildschirmd ie historische Aufnahme des Doms, und im Inneren zwischen Pull- overnu nd Röcken stellt ein Fern- seher die blaue Weite des Meeres dar.EineberuhigendeSzene,doch gehörtzudemKunstwerknochein Kopfhörer.DieAudiospurspiegelt eine Rettungsaktion im Mittel- meerwiederundspieltaufdieak- tuellenFlüchtlingsströmean. „Ich habe Gänsehaut bekom- men, als ich die Paddelgeräusche und kurz darauf Stimmen und Schreie gehörth abe“, sagt Juliane ReyesN ovas ichtlich gerührt. Die Designerin hat den Katalogz ur Ausstellung entworfen und be- sucht nun die verschiedenen Standorte der Kunst. Dazu zählt auchdasAtelierAkzente(Dürener Straße 137) vonG oldschmied Dirk Fiebig. In der Auslage des kleinen Ladens stehen neben sei- nen Schmuckkreationen die Schrottskulpturen vonM ichael Heinrichsdorff. Die groben Kom- binationen aus Holz und Eisen sind wie geschaffen die filigran gearbeitetKettenundRingezuak- zentuieren. Und auch bei Froschkönig’s Kindermoden passen die knall- bunten Gemälde vonU rsula Reinsch gut zu den Schaufenster- puppen mit der aktuellen Winter- ausstattungfürKinder.DieKünst- lerin hat die Kunstfigur „Cicolet- ta“ erfunden. Eine junge Frau die auf mehreren Bilderna uftaucht. Der Zyklus zeigt die Figur in ver- schiedenenKleidernundSituatio- nenunderzähltsoeinekleineGe- schichte. Insgesamt 53 Geschäfte beteili- gen sich an der 17. Auflage der Street Gallery, die noch bis zum 31. Oktober läuft. Dann findet auch ein Kunstspaziergang statt, bei dem alle Stationen besichtigt werden.Treffpunkt ist um 12 Uhr beiCologneCoutureanderDüre- ner Straße 142. Den Katalogz ur Ausstellunggibtesindenbeteilig- ten Geschäften. Eine Karte mit den Standorten findet sich auch auf der Homepage des Ring Lin- denthalerGeschäftsleute. www.wirsindlindenthal.de Ichh abe Gänsehaut bekommen, als ich die Paddelgeräusche und kurz darauf Stimmen und Schreie gehört habe Juliane Reyes Nova DerRingLindenthalerGeschäftsleutehatrundumdieDürenerStraßeeineStreetGalleryorganisiert:InSchaufensternundVerkaufsräumenlocktKunstzumHinschauen.Fotos:af Einladung zur Informationsveranstaltung Prostata:FrühzeitigHandeln,Heilungschancensteigern Über50ProzentderMännerüber50habeneinevergrößerteProstata.WanneineBehandlung sinnvollundnotwendigistundwiegutartigeundbösartigeProstataerkrankungen unterschiedenwerden,erläutertDr.med.PetraStamm,ChefärztinderKlinikfürUrologie desHeiligGeist-Krankenhauses.InsbesonderebeiProstatakrebsgilt:Jeeherer erkanntwird,umsogrößersinddieHeilungschancen. DerEintrittistfrei.UmtelefonischeVoranmeldungunterTelefon:0221224-2586 beiFrauClaudiaEfferwirdgebeten.Einlass:ab18:30Uhr·BeginndesVortrags:19:00Uhr. 18.11.2015 19:00 Uhr Veranstaltungsort: studio dumont Breite Straße 72 50667 Köln Dienstag,2 7.Oktober 2015 Kölner Stadt-Anzeiger QUER DURCH KÖLN 31 Im Vorbeigehen Kunstb etrachten STREET GALLERY 53Geschäftebeteiligensichander17.AuflagederVeranstaltung,dievomRingLindenthalerGeschäftsleuteorganisiertwurde VON ALEXA NDER FIGGE Lindenthal. DieKunstistzurückge- kehrti nd ie Schaufenster der Ge- schäfterundumdieDürenerStra- ße. Die Street Gallery,organisiert vomRingLindenthalerGeschäfts- leute, hat sie angelockt. Im Wein- kontor Lindenthal (Geibelstraße 33) etwaf ügen sich die Gemälde der Künstlerin Marion Recht har- monischindieAuslagederunzäh- ligen Flaschen mit Rebensaft. Schließlich zeigten ihre Stillleben unter anderem Szenen mit Wein- trauben.AuchdasBildeinesriesi- genSpargelpasstgutzueinerFla- che Weißwein. „Ich kenne die Künstlerin schon seit meiner Ju- gend,d al ag es nahe, ihre Bilder auszustellen“, so Inhaber Hans Spernat. Ganz andere Kunst gibt es ge- genüber der Weinhandlung im Modegeschäft Cologne Couture zu erleben: die digitalen Installa- tionenvonJunSchäffer.ImSchau- fenster zeigt ein Bildschirmd ie historische Aufnahme des Doms, und im Inneren zwischen Pull- overnu nd Röcken stellt ein Fern- seher die blaue Weite des Meeres dar.EineberuhigendeSzene,doch gehörtzudemKunstwerknochein Kopfhörer.DieAudiospurspiegelt eine Rettungsaktion im Mittel- meerwiederundspieltaufdieak- tuellenFlüchtlingsströmean. „Ich habe Gänsehaut bekom- men, als ich die Paddelgeräusche und kurz darauf Stimmen und Schreie gehörth abe“, sagt Juliane ReyesN ovas ichtlich gerührt. Die Designerin hat den Katalogz ur Ausstellung entworfen und be- sucht nun die verschiedenen Standorte der Kunst. Dazu zählt auchdasAtelierAkzente(Dürener Straße 137) vonG oldschmied Dirk Fiebig. In der Auslage des kleinen Ladens stehen neben sei- nen Schmuckkreationen die Schrottskulpturen vonM ichael Heinrichsdorff. Die groben Kom- binationen aus Holz und Eisen sind wie geschaffen die filigran gearbeitetKettenundRingezuak- zentuieren. Und auch bei Froschkönig’s Kindermoden passen die knall- bunten Gemälde vonU rsula Reinsch gut zu den Schaufenster- puppen mit der aktuellen Winter- ausstattungfürKinder.DieKünst- lerin hat die Kunstfigur „Cicolet- ta“ erfunden. Eine junge Frau die auf mehreren Bilderna uftaucht. Der Zyklus zeigt die Figur in ver- schiedenenKleidernundSituatio- nenunderzähltsoeinekleineGe- schichte. Insgesamt 53 Geschäfte beteili- gen sich an der 17. Auflage der Street Gallery, die noch bis zum 31. Oktober läuft. Dann findet auch ein Kunstspaziergang statt, bei dem alle Stationen besichtigt werden.Treffpunkt ist um 12 Uhr beiCologneCoutureanderDüre- ner Straße 142. Den Katalogz ur Ausstellunggibtesindenbeteilig- ten Geschäften. Eine Karte mit den Standorten findet sich auch auf der Homepage des Ring Lin- denthalerGeschäftsleute. www.wirsindlindenthal.de Ichh abe Gänsehaut bekommen, als ich die Paddelgeräusche und kurz darauf Stimmen und Schreie gehört habe Juliane Reyes Nova DerRingLindenthalerGeschäftsleutehatrundumdieDürenerStraßeeineStreetGalleryorganisiert:InSchaufensternundVerkaufsräumenlocktKunstzumHinschauen.Fotos:af Einladung zur Informationsveranstaltung Prostata:FrühzeitigHandeln,Heilungschancensteigern Über50ProzentderMännerüber50habeneinevergrößerteProstata.WanneineBehandlung sinnvollundnotwendigistundwiegutartigeundbösartigeProstataerkrankungen unterschiedenwerden,erläutertDr.med.PetraStamm,ChefärztinderKlinikfürUrologie desHeiligGeist-Krankenhauses.InsbesonderebeiProstatakrebsgilt:Jeeherer erkanntwird,umsogrößersinddieHeilungschancen. DerEintrittistfrei.UmtelefonischeVoranmeldungunterTelefon:0221224-2586 beiFrauClaudiaEfferwirdgebeten.Einlass:ab18:30Uhr·BeginndesVortrags:19:00Uhr. 18.11.2015 19:00 Uhr Veranstaltungsort: studio dumont Breite Straße 72 50667 Köln Lindenthal - Rheinische Anzeigenblätter | Mein Blatt | Kölner Wochenspiegel | Lindenthal Kunst im alltäglichen Leben: 19. Street Gallery Lindenthal noch bis zum 14. Oktober 09.10.17, 15:44 Uhr Geschäftsführer Uwe Schwarzkamp (Mitte) nahm den Spendenscheck im Wert von 1.000 Euro für seinen Verein „LebensWert“ entgegen.Foto: Kellner (nk) Mit einer Vernissage in der Kunsthalle des Bezirksrathauses eröffnete die 19. Street Gallery Lindenthal. Noch bis zum 14. Oktober sind in Läden entlang der Dürener Straße in insgesamt 46 Läden Kunstwerke unterschiedlicher Künstler ausgestellt. „Als musikalischen Programmpunkt haben wir erstmalig das ökumenische Abendlob mit 100 Sängern und Instrumentalisten integriert, sowie Lesung, Signierstunde und ein „Shop-Konzert“. Ebenfalls wurde wieder eine Sammelausstellung in der Kunsthalle des Rathauses zusammengestellt, in der weitere Werke teilnehmender Künstler zu sehen sind“, berichtete Bettina Spillmann aus der Arbeitsgruppe des „Street Gallery des RLG e.V.“. Die Finissage findet wieder als „Kunstspaziergang“ am 14. Oktober mit der Kunstkennerin Marina Weigand statt. „Ich habe den Eindruck, es wird immer qualitätsvoller“, so die Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker bei der Vernissage. Bilder wie die von Ricarda Nowak oder Ruth Moneke lassen zumindest diesen Eindruck entstehen. Die Künstlerin Ricarda Nowak stellt in ihren Landschaftsbildern mit Leuchtfarben beeindruckende großformatige Wandmalereien dar. In der Kunsthalle hängt ein nächtliches Bild von Bergen in Norwegen, die Lichter der Häuser werfen Helligkeit in die Umgebung, die sich auch auf dem Wasser gemütlich widerspiegelt. Ruth Moneke hat in der Kunsthalle ein Gemälde von sich ausgestellt, das die Weite des Meeres und über diese Weite die Grenzen eines Raumes, einen Kronleuchter, zeigt. Weitere Kunstwerke der Künstlerinnen sind zu sehen im ColFlor Blumendesign an der Rondorfer Hauptstraße 90 von Ricarda Nowak und im Köttgen Hörakustik an der Dürener Straße 229 von Ruth Moneke. Weitere Orte und Künstler finden Sie unter www.wirsindlindenthal.de Erstmalig, aber nicht einmalig, wurde mit der Hilfe der Sparkasse KölnBonn eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation überreicht. In diesem Jahr ging die Spende an den LebensWert e.V. LebensWert ist eine 1997 am Klinikum der Universität zu Köln gegründete Initiative für krebskranke Patienten. Durch psychologische Gesprächsangebote sowie durch bewegungs-, kunst- und musiktherapeutische Angebote bietet LebensWert den Krebspatienten und deren Angehörigen eine umfassende und direkte seelische Hilfe bei Ängsten, Sorgen und Nöten, die mit der Erkrankung oft einhergehen (Psychoonkologie). Dadurch werden die Patienten zu Mitkämpfern im Behandlungsverlauf, ihre Zukunft bekommt eine Perspektive und wird wieder lebenswert. „Unsere Angebote stehen allen Krebspatienten der Universitätsklinik Köln und der niedergelassenen Praxen der Kölner Region zur Verfügung“, so der Geschäftsführer Uwe Schwarzkamp. Auswahl teilen Tweet Kölner Wochenspiegel43.KW 26. Oktober 2016 Ihr Ansprechpartner Mathias Nelles Tel. 0 22 1 / 95 44 14 - 129 Fax 0 22 1 / 95 44 14 - 429 mathias.nelles@koelner-wochenspiegel.de Immer gut beraten! ..Beilagen Anzeigengestaltung Onlinewerbung Lindenthal, Sülz, Klettenberg, Zollstock Einladung zur Jubiläumsausstellung 16 Jahre GoldschmiedeAndrea Quast Das möchte möchte ich gerne mit Ihnen feiern! Goldschmiede Andrea Quast Landgrafenstrasse 67, 50931 Köln, Telefon: 0221.28 28 562 mail.me@andrea-quast.de Die Goldschmiede zeigt ausgefallenen Schmuck und verwöhnt Sie mit besonderen Getränken & leckeren Kleinigkeiten. Außerdem gibt es in dieser Zeit als besonderen Anreiz 16 % auf die ausgestellten Schmuckstücke. Bei jedem Kauf erhält man zusätzlich ein besonderes Geschenk! andrea quast schmuck marcel terrani kunst ausstellung vonderstein individualisierte handtaschen knock on wood wohnaccessoire Mi. 26.10. – Fr. 28.10. von 10.00 bis 18.00 Uhr Sa. 29.10., 10.00 bis 16.00 Uhr;So. 30.10. nurvon 15.00 bis 18.00 Uhr STREET GALLERY LINDENTHAL Sonntag, 30. Oktober bis Samstag, 5. November 2016 Verkaufsoffener Sonntag: 30. Oktober 2016 EIN RICHTIG GUTES STÜCK KÖLN! Seitüber30JahreninKöln-Lindenthal. WirunterstützenMenschen, dieHilfebenötigenmithaushaltsnahen Dienstleistungen. Bürozeiten:Mo.,Di.,Fr.9.30–12.00Uhr,Do.15.00–17.30Uhr Lindenthalgürtel30,50935Köln·Telefon:0221/4769844 Helfen Sie uns und werden Sie Mitglied. Lindenthaler Dienste e. V. SINNVOLL UND SOLIDARISCH LEBEN Salgert GmbH Dürener Straße 186 50931 Köln-Lindenthal Telefon: 0221 – 404946 Fax 0221 – 29 78 98 41 koeln@sanitaetshaus-salgert.de www.sanitaetshaus-salgert.de ausstellender Künstler: Herr Ryszard Zan UNSER BESONDERER SERVICE PersönlicheBeratung EigenerLieferservice GeschultesFachpersonal IndividuellePlanung, Beratung,Installationund WartungbeiIhnenvorOrt DürenerStraße238 50931Köln(Lindenthal) Telefon: (0221) 4060051 Telefax: 4060055 www.ep-zabel.de ausstellende Künstlerin: Elfi Sautot                                                                Lindethal (red). Der „Ring Lindenthaler Geschäftsleute“ (RLG)freutsich,die„18.Street Gallery“ anzukündigen. Genau vor18JahrenwurdedieVeran- staltung unter Mitwirkung des ausstellenden Künstlers Dan Hepperle (Buchhandlung Kai- ser) ins Leben gerufen: Lin- denthaler Geschäfte schaffen Raum für die Kunst in Farbe, BildundForm. Vor zwei Jahren erschien erstmaligein Kunstkatalog,ei- ne handliche, vierfarbige Bro- schüre mit Lageplan sowie Be- schreibungen und Abbildun- gen aller „Galerien“undihrer jeweiligen Künstler, um dieser besonderen Ausstellung Nach- haltigkeit zu verschaffen. Das Kölner Stadtarchiv hat die bei- den Büchlein übrigens bereits aufgenommen.MitdemKunst- katalogalsWegweiseristesei- ne besondere Freude, die „Ga- lerien“ zu besuchen oder an- ders gesagt: in Geschäfte zu gehen, um Kunst zu schauen. Und hierbei fällt auf, wie le- bendig diese Symbiose auf Zeit zwischen Geschäft, Ange- bot und Kunstwerken vollzo- genwerdenkann:Farblichund inhaltlich abgestimmt, werden die Exponate entweder offen- sichtlich in den Schaufens- tern oder auch zwischen Wa- ren präsentiert und überra- schen das Auge des Betrach- tersmitneuemKontext. Jedes Jahr trifft man auf der Street Gallery bekannte Künstler mit neuenWerken,aberauchneue KünstlermitneuerKunst oder neue „Galerien“. Hier wur- de schon manches Talent ent- deckt, entwickelt und bekannt gemacht. Das Programm der Street Gallery gestaltet sich wie folgt: Die Vernissage und Beginn der Sammelausstel- lung findet am Samstag, 29. Oktober, 18 bis 20 Uhr in der Kunsthalle am Lindentha- ler Rathaus (Aachener Stra- ße 220), statt. Bezirksbürger- meisterin Helga Blömer-Frer- ker und ein Vertreter des RLG werdendieseVeranstaltunger- öffnen. Am Sonntag, 30. Okto- ber, ist in den Geschäften ent- lang der Dürener Straße offizi- eller Start von 13-18 Uhr (ver- kaufsoffen),teilweiseunterAn- wesenheit der Künstler. Been- det wird die Street Gallery mit einem Kunstspaziergang am 5. November, geleitet von der ehemaligenGaleristinundMa- lerin Frau Martina Weigand. Treffpunkt ist um 12 Uhr die Kölner Kaffeemanufaktur (Dü- renerStraße123). Viel Raum für die Kunst InGeschäftenaufderDürenerStraßewirddie„18.StreetGallery“präsentiert n Bummeln ist ausdrücklich erwünscht: In über 40 Geschäften an der Dürener Straße veran- staltet der Ring Lindenthaler Geschäftsleute die „Street Gallery“. Dabei bietet sich in einigen Geschäften die Gelegenheit, persönlich mit den Künstlern zu sprechen. Foto: Krzysztof Swider Der Plan zum Ausschneiden " Bild: Krzysztof Swider Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 Vorstellung der Brüder & Organisatoren: • Timo Schulte * Eventorganisation seit über achtzehn Jahren * Initiator + Veranstalter „Refrather Winterdorf“ seit 6 Jahren * Referenzen: Harley-Davidson Europe, PUMA SE, Volkswagen * Motto: „Die Liebe zum Detail“ • Phil Schulte * Regisseur mit Liebe zu seinem Veedel * Referenzen: ZDF, WDR, ARD uvm. * Motto: „Maach et.“ Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 „Lindenthal – Das Veedel mit Herz.“ Wichtige Fakten Ein Winterevent für die ganze Familie Netter Treffpunkt für die Menschen aus dem Veedel Stärkung des Standorts Lindenthal Enge Zusammenarbeit mit den Lindenthaler Kaufleuten Angenehme Öffnungszeiten zum Schutze der Anwohner Keine überheblichen Verkaufspreise im Winterdorf Großes Interesse an Sauberkeit und Struktur im Winterdorf Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 „Lindenthal – Das Veedel mit Herz.“ Fakten des neuen Lindenthaler Veedel Winter Events 2018: Ein Winterdorf für alle einheimischen Bewohner und Freunde von Lindenthal, die die Geselligkeit unter Freunden und Nachbarn suchen. • Terminplan: – Aufbau: 19.November bis 25. November 2018 – Veranstaltung: 26. November bis 23. Dezember 2018 (28 Veranstaltungstage) – Abbau: 27. Dezember bis 30. Dezember 2018 • hochwertige Bewirtung ausgewählter Gastronom aus dem Veedel verköstigt die Besucher mit Speisen • 6 Verkaufsstände mit liebevoll geschmückten Holzhütten und ausgewählten regionalen Produkten, einer kleinen Bühne, einem kleinem Kinderkarussell und attraktiven überdachten Stehmöglichkeiten erstrahlen im weihnachtlichen Glanz Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 „Lindenthal – Das Veedel mit Herz.“ Veranstaltungsort des neuen Lindenthaler Veedel Winter Events 2018: Karl - Schwering Platz Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 „Lindenthal – das Veedel mit Herz.“ 5 Ausstellerhütten 1 Glühweinhütte 1 Crepeshütte Stehtischmülleimer 2 Imbisshütten Sitztisch 1 Bühne 4x3m 1 Karussell 1 Toilettenwagen Dürener Straße 60,00 m 4,5 x 2,2m 3,0 x 2,0m 3,0 x 2,0m 4,5 x 2,2m 4,5 x 2,2m 5,5 x 2,2m Parkautomat 10,40 m 5m Karrussell Bühne Drinks Adamarina Aussteller frei Geschenke + Waffeln Aussteller frei Crepes 3,5 x 2,5m Aussteller frei WC Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 Platzplanung 32A CEE 230V 63A CEE 16A CEE 230V 230V 230V 32A CEE 16A CEE 16A CEE 230V 16A CEE 16A CEE Wasser Wasser Wasser 5 Ausstellerhütten 1 Glühweinhütte 1 Crepeshütte Stehtischmülleimer 2 Imbisshütten 1 Bühne 4x3m 1 Karussell 1 Toilettenwagen Dürener Straße 60,00 m 4,5 x 2,2m 3,5 x 1,8m FREI 3,5 x 1,8m 4,5 x 2,2m 3,5 x 1,8m 5,5 x 2,2m Parkautomat 10,40 m 5m Karrussell Bühne Drinks Terrasse Terrasse i Crepes 3,5 x 2,5m FREI WC Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 Platzplanung Terrasse Terrasse Terrasse Programmhighlights 2018 26.1 1. – 09.12.2018 DATUM PROGRAMM BEGINN ENDE Mo, 26.11.2018 Offizielle Eröffnung durch den Vorstand Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V. 19:00 20:00 Fr, 30.11.2018 VinoRosso – Alpine World Music aus Italien 19:00 20:00 Sa, 01.12.2018 Fabian Kronbach – Kölner Newcomer 19:00 20:00 1. Advent So, 02.12.2018 Zirkus Antavia – Die große Zirkusshow 15:00 16:00 Brigosco – Kölner Gospelchor 17:00 18:00 Do, 06.12.2018 Fug & Janina – Kinderliedermacher aus dem TV 17:00 18:00 Der Nikolaus kommt ins Winterdorf… (Kostenlose Weckmänner) 18:00 19:00 Fr, 07.12.2018 Die Drei Liköre 19:00 20:00 Sa, 08.12.2018 The Busquitos – Comedy Jazz aus Amsterdam 19:00 21:00 2. Advent So, 09.12.2018 Pelemele – Die Kinderrock Band No.1 15:00 16:00 Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 Programmhighlights 2018 10.12. – 23.12.2018 DATUM PROGRAMM BEGINN ENDE Fr, 14.12.2018 La Mäng – Kölsche Musik 19:00 20:00 Sa, 15.12.2018 The Rockhouse Brothers aus Hamburg 19:00 20:00 3. Advent So, 16.12.2018 Zirkus Antavia – Die große Zirkusshow 15:00 16:00 Fr, 21.12.2018 Drachenfelser Brass Band 19:00 20:00 Sa, 22.12.2018 Goldplay unplugged – No. 1 Tribute Band von Coldplay 19:00 20:00 04. Advent So, 23.12.2018 New Life Gospel – Afroamerikanische Gospelchor 19:00 20:00 Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 Programmhighlights 2018 Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 Programmhighlights 2018 Mit unseren unterschiedlichen Sponsoringpaketen richten wir uns an alle regionalen Unternehmen und Unternehmer, die im Rahmen einer Sponsoringpartnerschaft Ihr ganz persönliches Interesse an dieser Veranstaltung als gesellschaftliches Kulturevent in der Region zum Ausdruck bringen möchte – ohne Ihr Engagement können wir das Bühnenprogramm in der Ausmaße kostentechnisch nicht auf die Beine stellen. Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 Sponsoring 250 € Keine Begrenzung 500 € Max. 8 Sponsoren 750 € Max.7 Sponsoren 1500 € Max. 5 Sponsoren Hauptsponsor (1x) 5000 € Facebook - Verlinkung X X X X 3x Sponsorentafel im Winterdorf X X X groß Logo im Programmflyer (20.000 Auflage / Verteilung KSTA) X X X Vorderseite A3 Plakate auf der Dürener Straße X X groß Verkehrsbanner (2x) an Hauptverkehrsstraße und auf Promotionfahrzeug X X groß Sonderaktionen (z.B. Bühnenprogramm / Presenter, Exponateausstellung) X X Bühnenbanner X X Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 Sponsoring Für Rückfragen stehen Ihnen die Veranstalter von Schulte & Schulte jederzeit und gerne Rede und Antwort: Programm, Sponsoring & Organisation & Technische Leitung Sponsoring Timo Schulte Phil Schulte timo@schulteundschulte.de phil@schulteundschulte.de +49-151-15188542 +49-172-2854115 Projektgesellschaft: Schulte & Schulte | Die Agentur Mohnweg 14 51427 Bergisch Gladbach www.schulteundschulte.de www.refrather-winterdorf.de Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
  • Anlage 6, Auszug aus dem Beschlussprotokoll BV2 25.03.2019 4160-2018

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    Geschäftsführung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) Frau Paßmann Telefon: (0221) 221-92313 Fax : (0221) 221-92318 E-Mail: miriam.passmann@stadt-koeln.de Datum: 26.03.2019 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 25.03.2019 öffentlich 9.2.3 2. Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufgeführten Tagen und Zeiten 4160/2018 Die Bezirksvertretung Rodenkirchen kritisiert, dass die Fachverwaltung nicht an der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen teilgenommen hat. Herr Bronisz bittet die Fachverwaltung um Mitteilung, warum die Satzung den zu be- teiligenden Stellen (z.B.: Verdi) nicht vorgelegt wurde. Die CDU-Fraktion, die SPD-Fraktion und die FDP-Fraktion stellen einen gemeinsa- men Änderungsantrag. 1. Beschluss: Die Vorlage soll wie folgt geändert werden: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 01 beigefügten 2. Ordnungsbehördlichen Verordnung über das Of- fenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufgeführten Tagen und Zei- ten in geänderter Form: Entgegen der ursprünglichen Verwaltungsvorlage werden die nachfolgend genannten Anträge für den Stadtbezirk Rodenkirchen genehmigt: 7. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 31.03.2019, Rodenkirche- ner Kunstmeile 8. Sürth, Dorfgemeinschaft Sürth, 19.05.2019, 960 Jahre Sürth 10. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 01.12.2019, Rodenkirche- ner Winterzauber Begründung: Für alle drei Sonntagsöffnungen sind seitens der Antragsteller hinreichend die Aspekte des Erhalts, der Stärkung oder der Entwicklung eines vielfältigen statio- nären Einzelhandelsangebots begründet und dargelegt worden. Niedrigste Werte der Einzelhandelszentralität sowie hohe Werte von Landenleerständen überzeu- gen insoweit als Gründe. In Bezug auf die beantragte Ladenöffnung anlässlich des Rodenkirchener Winter- zaubers muss die gleiche rechtliche Begründung wie auch für die Innenstadt gel- ten, nämlich dass Weihnachtsmärkte als ausreichender Anlass zu sehen sind. Mit dem VG Köln ist auch die BV-Rodenkirchen der Auffassung, dass auch ohne exakte Darstellung von Besucherzahlen die Bedeutung eines Weihnachtsmark- tes, wie dem des Rodenkirchener Winterzaubers offensichtlich ist. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Die Grünen und der Stimme des Herrn Bronisz bei Enthaltung zweier Stimmen der CDU -Fraktion mit vier Stim- men der SPD-Fraktion, zwei Stimmen der CDU-Fraktion, zwei Stimmen der FDP-Fraktion und der Stimme des Herrn Ilg zugestimmt. (nicht anwesend: Herr Pavegos, Frau Bussmann, Herr Küpper) Sodann lässt Herr Homann über die geänderte Vorlage abstimmen. 2. Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen empfiehlt dem Rat folgenden geänderten Be- schluss zu fassen: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 01 beigefügten 2. Ordnungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufgeführten Tagen und Zeiten in geänder- ter Form: Entgegen der ursprünglichen Verwaltungsvorlage werden die nachfolgend ge- nannten Anträge für den Stadtbezirk Rodenkirchen genehmigt: 7. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 31.03.2019, Rodenkirche- ner Kunstmeile 8. Sürth, Dorfgemeinschaft Sürth, 19.05.2019, 960 Jahre Sürth 10. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 01.12.2019, Rodenkirchener Winterzauber Begründung: Für alle drei Sonntagsöffnungen sind seitens der Antragsteller hinreichend die As- pekte des Erhalts, der Stärkung oder der Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots begründet und dargelegt worden. Niedrigste Werte der Ein- zelhandelszentralität sowie hohe Werte von Landenleerständen überzeugen insoweit als Gründe. In Bezug auf die beantragte Ladenöffnung anlässlich des Rodenkirchener Winter- zaubers muss die gleiche rechtliche Begründung wie auch für die Innenstadt gelten, nämlich dass Weihnachtsmärkte als ausreichender Anlass zu sehen sind. Mit dem VG Köln ist auch die BV-Rodenkirchen der Auffassung, dass auch ohne exakte Dar- stellung von Besucherzahlen die Bedeutung eines Weihnachtsmarktes, wie dem des Rodenkirchener Winterzaubers offensichtlich ist. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich bei Enthaltung der Fraktion Die Grünen und zweier Stimmen der CDU-Fraktion gegen die Stimme des Herrn Bronisz mit vier Stimmen der SPD- Fraktion, zwei Stimmen der CDU-Fraktion, den zwei Stimmen der FDP-Fraktion und der Stimme des Herrn Ilg zugestimmt. (nicht anwesend: Herr Pavegos, Frau Bussmann, Herr Küpper)

Beratungsverlauf

  1. 11.03.2019

    Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)

    TOP 9.2.4, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  2. 21.03.2019

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 3.9, Anhörung (BV). Ergebnis: zurückgestellt
  3. 21.03.2019

    Wirtschaftsausschuss

    TOP 7.3, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  4. 25.03.2019

    Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales

    TOP 10.5, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  5. 25.03.2019

    Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)

    TOP 9.2.3, Anhörung (BV). Ergebnis: mit Änderungen empfohlen
  6. 26.03.2019

    Bezirksvertretung 7 (Porz)

    TOP 7.4, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert empfohlen
  7. 04.04.2019 zuletzt

    Rat

    TOP 6.3.1, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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