4160/2018
2. Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen an den aufgeführten Tagen und Zeiten.
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Anlage 2.1. Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 3 nur Lindenthal
117043 Zeichen
Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen
Lindenthal – Sonntag, 19.05.2019
Antragsteller: Lindenthal,
Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V.
Bezeichnung des Anlass: Markt: ./.
Messe: ./.
Örtliches Fest: ./.
Ä
hnliche Veranstaltung:
5. Tag der Nostalgie
Anlassbeschreibung: Zunächst möchten wir darauf verweisen,
dass der Tag der Nostalgie im örtlichen
und zeitlichen Zusammenhang mit der
beantragten Ladenöffnung am 19.05.2019
stattfindet.
N
ach dem Urteil vom
Oberverwaltungsgericht NRW vom
25.05.2018 (4 B 707/18, Juris, RN 16) sind
der Charakter, die Größe und der
Zuschnitt der Veranstaltung zu
spezifizieren. Dies möchten wir im
Folgenden darlegen.
Zum
Charakter der Veranstaltung:
Zum 5. Mal in Folge soll am Sonntag, den
19.05.2019 der Tag der Nostalgie in
Lindenthal stattfinden. Auf dem Karl-
Schwering-Platz und entlang der Dürener
Straße wird wieder eine große Zahl von
historischen Automobilen gezeigt.
Die drei beliebtesten Oldtimer werden
durch eine große Besucherbefragung
ermittelt und mit dem "Lindenthal Pokal"
ausgezeichnet. Die Teilnehmer an der
Befragung nehmen ihrerseits an einer
Verlosung von Preisen teil, die von den
Lindenthaler Gewerbetreibenden gestiftet
werden. Den Höhepunkt und Abschluss
bildet ein Auto-Corso über die Dürener
Straße, den Karl-Schwering-Platz und
angrenzende Straßen.
Der Tag der Nostalgie hat sich über die
Jahre zu einem sehr beliebten Veedels-
Fest für die ganze Familie entwickelt und
zieht Jung und Alt gleichermaßen an.
Für
nostalgische Musik sorgt eine Dixie-
Band, die wieder über die Dürener Straße
und den Karl-Schwering-Platz zieht.
In vielen Geschäften können die Besucher
am Tag der Nostalgie mit D-Mark
bezahlen. Darüber hinaus werden die
Gewerbetreibenden das Thema Nostalgie
wieder mit individuellen, kreativen Ideen
unterstützen, z.B. durch nostalgische
Mitarbeiter-Kleidung, besondere
Dekoration, historische Ange-bote, Speisen
und Getränke.
Organisatorisch stellt der beliebte Tag der
Nostalgie mit seiner Oldtimer-Ausstellung
und -Parade eine große Herausforderung
dar. Die Sperrung einer ausreichenden
Zahl an Parkplätzen für die Oldtimer ist an
einem normalen Werktag kaum umsetzbar.
Auch eine Oldtimer-Parade lässt sich ohne
große Verkehrsbehinderung nur an einem
Sonntag durchführen. Und schließlich
haben viele Oldtimerbesitzer nur an einem
Sonntag Zeit, mit ihrem Fahrzeug für
Stunden in Lindenthal zu verweilen.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
x ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
x eine Veranstaltung, welche zum 5. Mal
stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
x ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
x ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
7.500-9.500
4.280
Dürener Str. (Falkenburgstr. bis
Universitätsstr. + Karl-Schwering-Platz
Dürener Str. (Falkenburgstr. bis
Universitätsstr., einschl. 250 Meter links
und rechts der Fahrbahn)
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Für die Dürener Straße ergibt die
Passantenfrequenzmessung aus dem
Retailbericht B-Lagen Köln 2015 der Firma
Larbig & Mortag Immobilien GmbH eine
Zahl von 856 Passanten je Stunde. Daraus
lässt sich ableiten, dass an einem Sonntag
mit fünfstündiger Öffnung der Geschäfte
4.280 Einkaufsbesucher zu erwarten sind.
Damit ergibt sich eine erste
Näherungsgröße für die zu vergleichenden
Besucherströme.
Eine Zählung der
Veranstaltungsbesucher an den Tagen
der Nostalgie in den zurückliegenden
Jahren wurde leider nicht durchgeführt.
Auch die zahlreichen Pressemeldungen
nennen leider keine konkreten
Besucherzahlen.
Anhand der nachfolgenden Informationen
soll jedoch der prägende Charakter des “
Tages der Nostalgie“ belegt werden.
Diese Vorgehensweise, anhand von
qualitativen Daten den prägenden
Charakter einer Veranstaltung zu belegen,
wird vom Oberverwaltungsgericht für das
Land Nordrhein-Westfalen (OVG)
anerkannt. Auf einer
Informationsveranstaltung am 21.06.2017
mit dem OVG Münster beim Ministerium für
Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand
und Handwerk des Landes Nordrhein-
Westfalen erläuterten die OVG Richter
Details ihrer Rechtsprechung (Information
hierzu von Herrn Philip Reichardt, IHK
Köln). Nach Aussagen der OVG Richter ist
es zulässig, dass der prägende Charakter
einer Veranstaltung beispielsweise anhand
von Presseberichterstattungen der letzten
Jahre, Berichten des Ordnungsamtes über
vergangene Veranstaltungen,
Sicherheitskonzepten für die geplante
Veranstaltung, Aussagen über
Straßensperrungen, Verkehrs- und
Parkraumkonzepten als auch anhand von
der Art und dem Umfang der
Veranstaltungsbewerbung belegt werden
kann. In seinem Urteil
(Entscheidungsdatum 07.12.2017 I
Aktenzeichen 4 B 1538/17) bekräftigt das
OVG diese Sichtweise.
Auf einige Punkte möchten wir im
Folgenden eingehen:
Werbemittel: Im Jahr 2018 wurden 6500
Flyer und Stimmkarten sowie 200 Plakate
DIN A1/ A2/ A3 produziert. (Nachweis:
Rechnungen der Druckerei können
nachgereicht werden). Damit wird die
Veranstaltung bei einem breiten Publikum
lokal als auch überregional beworben.
Flächen: Der Tag der Nostalgie 2019
erstreckt sich über die Dürener Str. (von
der Falkenburgstr. bis zur Universitätsstr.)
sowie den Karl-Schwering-Platz.
Im Jahr 2017 wurden Halteverbotszonen
im Bereich von 76 Parkplätzen an der
Dürener Straße sowie im Bereich des
gesamtem Karl-Schwering-Platzes
eingerichtet. Ein großer Teil der Dürener
Straße und der gesamte Karl-Schwering-
Platz werden somit von dem Fest geprägt.
Zur Sicherheit der Fußgänger und
Radfahrer wurde damals zur Auflage
gemacht, die Radwege komplett zu
sperren, was wiederum ein Hinweis auf die
hohen Besucherzahlen ist.
Presseberichte: Kölner Stadtanzeiger,
Kölnische Rundschau und der Kölner
Wochenspiegel haben in jedem Jahr mit
Vor- und Nachberichterstattung inkl.
Bildern über den Tag der Nostalgie
geschrieben. (Nachweis:
Pressemeldungen)
Fotomaterial: Fotomaterial aus den letzten
Jahren zeigt deutlich die hohe Zahl an
Besuchern und Oldtimern beim Tag der
Nostalgie. Die Bürgersteige entlang der
Dürener Str. und auch der Karl-Schwering-
Platz waren deutlich stärker gefüllt als an
normalen Einkaufstagen. (Nachweis:
Fotos).
Überregionale Bedeutung: Der Tag der
Nostalgie zieht auch Oldtimer-Fahrer und -
Freunde über die Kölner Stadtgrenzen
hinaus an. Fotos zeigen beispielsweise
Oldtimer aus Aachen.
Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist
festzuhalten, dass der Tag der Nostalgie
prägenden Charakter hat und nicht die
Ladenöffnung im Vordergrund steht. Die
Ladenöffnung hat lediglich Annexcharakter.
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst
und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für
die Kommunen und den Handel
im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG
NRW“ ist zu entnehmen, dass für
Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege
angeführt werden können, die eine
konkrete Gefährdung des örtlichen
Einzelhandel aufzeigen
(„Anwendungshilfe“, Seiten 17, 19-20, 29).
Auch die Urteile vom OVG NRW
(Beschl. v. 27.04.2018,4 B 571/18 –
Beschl. v. 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen
auf, dass eine hinreichende
Konkretisierung der örtlichen
Einzelhandelssituation erforderlich ist.
Im Folgenden möchten auf die örtlichen
Einzelhandelsstrukturen und
Einzelhandelsentwicklungen auf der
Dürenerstraße eingehen
Rückläufige Frequenzen und Umsätze:
Auch in Lindenthal leidet der stationäre
Einzelhandel unter rückläufigen
Frequenzen und Umsätzen. Dies ist das
Ergebnis zahlreicher Gespräche des
Vorstands des RLG e.V. mit seinen
Mitgliedern.
Rückläufige Frequenzen
Im Retailbericht von Larbig & Mortag,
2016/2017, wird ersichtlich, dass die
Passantenfrequenz auf der Dürenerstraße
von 856 (2015) auf 720 (2016) gesunken
ist (Larbig & Mortag, Retailbericht Köln,
2016/2017, S. 4).
Kontinuierliche Abnahme der
Einzelhandelsgeschäfte:
Auch wenn die Leerstände nicht in
dramatischer Form zunehmen, ist doch ein
deutlicher struktureller Wandel sichtbar:
Jahr für Jahr schließen
Einzelhandelsgeschäfte und werden durch
gastronomische Angebote ersetzt.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept
von 2010 gibt dazu leider keine Auskünfte,
so dass die Angaben auf Beobachtungen
des RLG e.V. basieren.
Unterdurchschnittliche
Einzelhandelszentralität:
Die Untersuchung zur
Einzelhandelszentralität aus dem Jahr
2017 zeigt, dass aus Lindenthal Kaufkraft
abfließt. Für das PLZ-Gebiet 50931
(Universitätsstr. bis Gürtel) liegt die
Zentralitätskennziffer bei 88,6 und für das
PLZ-Gebiet 50935 (vom Gürtel
stadtauswärts) bei nur 30,8.
Positive Umfrageergebnisse zum Effekt
von Sonntagsöffnungen:
Eine Umfrage unter Lindenthaler
Geschäftsleuten zur wirtschaftlichen
Bedeutung verkaufsoffener Sonntage im
Nachgang des Tags der Nostalgie 2018
offenbart zahlreiche positive Effekte
(Umfrage durchgeführt im Monat Juni 2018
von der IHK Köln):
87,5% der Befragten (48) haben an der
Sonntagsöffnung teilgenommen.
75% der Befragten gaben an, dass die
Bedeutung verkaufsoffener Sonntage für
den örtlichen Einzelhandel hoch oder sehr
hoch sei.
Folgende Angaben unterstützen dies:
83,3% bewerten den letzten
verkaufsoffenen Sonntag als gute Werbung
für die Geschäftslage; 73,8% gewinnen
neue Kunden; 81% sagen aus, dass
Besucher aus anderen Stadtteilen bzw. der
Umgebung angelockt werden;
76,2% geben an, dass die Veranstaltung
bedeutsam ist für den Umsatz des örtlichen
Einzelhandels ist.
Aufgrund der positiven Effekte von
Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung
für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung
von Besuchern aus anderen Stadtteilen
und angrenzenden Kommunen, ist eine
Sonntagsöffnung ein probates Instrument
der Einzelhandelsförderung.
Diese Zielsetzung geht über „bloße
Umsatzinteressen und alltägliche
Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“
hinaus und dient der nachhaltigen
Einzelhandelsentwicklung am Standort
Lindenthal.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Des Weiteren möchten wir uns auf
Sachgrund Nr. 3 beziehen. Vorab möchten
wir aus der „Anwendungshilfe für
Kommunen“ zitieren:
"Zwar müssen die Gemeinden nicht
belegen, dass eine Ladenöffnung
an Sonn- und Feiertagen eine positive
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Wirkung für den Erhalt, die Stärkung
oder Entwicklung eines zentralen
Versorgungsbereichs haben wird.
Allerdings muss sich der
Verordnungsgeber vor Erlass der
Verordnung vergewissern, dass
die Öffnung dem Zweck jedenfalls
förderlich ist und einen positiven Effekt
haben kann". (Seite 24)
Die Umfrageergebnisse unter den
Gewerbetreibenden am Standort
Lindenthal zeigen, dass eine
Sonntagsöffnung positive Effekte auf die
örtlichen Einzelhandelsstrukturen haben
und damit der zentrale Versorgungsbereich
gestärkt wird.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Des Weiteren möchten wir uns auf
Sachgrund Nr. 4 beziehen. Die
Umfrageergebnisse zeigen, dass
Sonntagsöffnungen das Potential haben,
Besucher aus anderen Stadtteilen und der
näheren Umgebung anzulocken. Diese
Einschätzung haben 81% der Befragten
abgegeben. Daraus geht hervor, dass eine
Sonntagsöffnung am Standort Lindenthal
zu einer Belebung des
Einzelhandelsstandortes führt.
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen
Lindenthal – Sonntag, 22.09.2019
Antragsteller: Lindenthal,
Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V.
Bezeichnung des Anlass: Markt: ./.
Messe: ./.
Örtliches Fest: ./.
Ähnliche Veranstaltung:
„Open Air Atelier“ im Rahmen der 21.
Street Gallery
Anlassbeschreibung: Zunächst möchten wir darauf verweisen,
dass die Lindenthaler Street Gallery und
das „Open Air Atelier“ im örtlichen und
zeitlichen Zusammenhang mit der
beantragten Ladenöffnung am 22.09.2019
stattfindet.
Nach dem Urteil vom
Oberverwaltungsgericht NRW vom
25.05.2018 (4 B 707/18, Juris, RN 16) sind
der Charakter, die Größe und der
Zuschnitt der Veranstaltung zu
spezifizieren. Dies möchten wir im
Folgenden darlegen.
Zum Charakter der Veranstaltung:
Am Sonntag, den 22.09.2019 bildet die
Veranstaltung „Open Air Atelier“
den Höhepunkt der jährlich
stattfindenden Street Gallery in Lindenthal.
Im Jahr 2019 veranstaltet der RLG e.V.
bereits zum 21. Mal die Street Gallery in
Lindenthal. Es handelt sich somit um eine
Traditionsveranstaltung, welche sich fest
im Veedel etabliert hat und eine
Ausstrahlwirkung auch außerhalb des
Stadtteiles entfaltet.
Eine Woche lang (vom 21.09. bis
28.09.2019) werden über 50 Schaufenster
entlang der Dürener Straße zu Raum für
Kunst. Dieses traditionelle, kulturelle
Ereignis bietet Kunstschaffenden aus der
Region eine hervorragende Plattform zur
Präsentation ihrer Werke und wird von den
Bürgern Lindenthals und über Köln hinaus
ebenso hochgeschätzt wie von den
Künstlern und Galeristen.
Am Sonntag, den 22.09.2019 werden die
teilnehmenden Künstler auf dem
Bürgersteig und in den Parkbuchten
entlang der Dürener Str. Open Air Ateliers
errichten und vor Ort ihr künstlerisches
Arbeiten für alle Bürger erfahrbar machen
und erläutern. Es wird gemalt, gemeißelt
und geschweißt werden. Für Groß und
Klein wird künstlerisches Schaffen erlebbar
sein.
Begleitet wird das Schaffen der bildenden
Künstler von Musikern, die ebenfalls
entlang der Straße Kunst für die Ohren
erzeugen.
Am Tag des Open Air Ateliers wird wieder
eine Spende der Lindenthaler
Geschäftsleute an eine karitative
Einrichtung in Lindenthal übergeben. Im
Jahr 2017 ging die Spende an LebensWert
e.V. und im Jahr 2018 an die Stiftung Villa
Kunterbunt.
Wieder ist geplant, zusätzlich auch
den Karl-Schwering-Platz mit
einzubeziehen. Eine große Bauzaun-
Ausstellung soll dort installiert werden.
Dazu wurden im Jahr 2018 Zuschüsse aus
Bezirksorientierten Mitteln gewährt, die
auch für das Jahr 2019 wieder beantragt
werden sollen.
Hervorzuheben ist, dass die Ausstellung
der Kunstwerke in den Schaufenstern der
Ladenlokale erfolgt bzw. von außen durch
die Schaufenster zu betrachten ist. Es
handelt sich also im wahrsten Sinne des
Wortes um eine „Street Gallery“. Dieser
Effekt wird durch die Integration des Karl-
Schwering-Platzes noch verstärkt.
Parallel findet eine Sammelausstellung
aller Künstler im Bezirksrathaus Lindenthal
statt, die mit einer Vernissage am Abend
des 21.09.2019 von der
Bezirksbürgermeisterin Fr. Blömer-Frerker
eröffnet wird.
Auch die katholische Pfarrgemeinde St.
Stephan plant, sich an der Street Gallery
wie im Vorjahr wieder mit einem
Orgelkonzert zu beteiligen.
Für große und kleine Kinder plant das
Malatelier Himmelblau wieder ein Malspiel.
Außerdem werden wieder zahlreiche
Galerien und Institutionen Lesungen an
verschiedenen Orten in
Lindenthal durchführen.
Der RLG erstellt zu der Veranstaltung
einen Kunstkatalog, der bereits in die
Stadtbibliothek aufgenommen wurde.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
x ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
x eine Veranstaltung, welche zum 21. Mal
stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
x ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
x ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
7.000-9.000
4.280
Dürener Str. (Falkenburgstr. bis
Universitätsstr., einschl. 250 Meter links
und rechts der Fahrbahn) + Karl-
Schwering-Platz
Dürener Str. (Falkenburgstr. bis
Universitätsstr., einschl. 250 Meter links
und rechts der Fahrbahn)
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Für die Dürener Straße ergibt die
Passantenfrequenzmessung aus dem
Retailbericht B-Lagen Köln 2015 der Firma
Larbig & Mortag Immobilien GmbH eine
Zahl von 856 Passanten je Stunde. Daraus
lässt sich ableiten, dass an einem Sonntag
mit fünfstündiger Öffnung der Geschäfte
4.280 Einkaufsbesucher zu erwarten sind.
Eine Zählung der
Veranstaltungsbesucher der Street
Gallery in den zurückliegenden Jahren
wurde leider nicht durchgeführt. Auch die
zahlreichen Pressemeldungen nennen
leider keine konkreten Besucherzahlen.
Anhand der nachfolgenden Informationen
soll jedoch der prägende Charakter der
“Street Gallery“ belegt werden
Diese Vorgehensweise, anhand von
qualitativen Daten den prägenden
Charakter einer Veranstaltung zu belegen,
wird vom Oberverwaltungsgericht für das
Land Nordrhein-Westfalen (OVG)
anerkannt. Auf einer
Informationsveranstaltung am 21.06.2017
mit dem OVG Münster beim Ministerium für
Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand
und Handwerk des Landes Nordrhein-
Westfalen erläuterten die OVG Richter
Details ihrer Rechtsprechung (Information
hierzu von Herrn Philip Reichardt, IHK
Köln). Nach Aussagen der OVG Richter ist
es zulässig, dass der prägende Charakter
einer Veranstaltung beispielsweise anhand
von Presseberichterstattungen der letzten
Jahre, Berichten des Ordnungsamtes über
vergangene Veranstaltungen,
Sicherheitskonzepten für die geplante
Veranstaltung, Aussagen über
Straßensperrungen, Verkehrs- und
Parkraumkonzepten als auch anhand von
der Art und dem Umfang der
Veranstaltungsbewerbung belegt werden
kann. In seinem Urteil
(Entscheidungsdatum 07.12.2017 I
Aktenzeichen 4 B 1538/17) bekräftigt das
OVG diese Sichtweise.
Auf einige Punkte möchten wir im
Folgenden eingehen:
Werbemittel: Im Jahr 2018 wurden 3.000
Kunstkataloge und über 100 Plakate DIN
A2/ A3 produziert. (Nachweis: Rechnung
der Druckerei kann nachgereicht werden).
Außerdem werben große Banner über der
Dürener Straße für die Veranstaltung.
Damit wird die Veranstaltung bei einem
breiten Publikum beworben.
Flächen: Die Street Gallery 2019 erstreckt
sich über die Dürener Str. (von der
Falkenburgstr. bis zur Universitätsstr.,
einschl. 250 Meter links und rechts der
Fahrbahn) sowie den Karl-Schwering-Platz.
Zusätzlich zu den Verkaufsflächen der
Geschäfte wird der Karl-Schwering-Platz
mit einer großen Bauzaun-Ausstellung
einbezogen.
Presseberichte: Kölner Stadtanzeiger,
Kölnische Rundschau und der Kölner
Wochenspiegel haben in jedem Jahr mit
Vor- und Nachberichterstattung inkl.
Bildern über die Street Gallery
geschrieben. (Nachweis:
Pressemeldungen)
Öffentliche Zuschüsse: Für die
Durchführung der Street Gallery 2018
wurden bereits Zuschüsse aus
bezirksorientierten Mitteln gewährt.
Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist
festzuhalten, dass die Street Gallery
prägenden Charakter hat und nicht die
Ladenöffnung im Vordergrund steht. Die
Ladenöffnung hat lediglich Annexcharakter.
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst
und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für
die Kommunen und den Handel
im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG
NRW“ ist zu entnehmen, dass für
Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege
angeführt werden können, die eine
konkrete Gefährdung des örtlichen
Einzelhandel aufzeigen
(„Anwendungshilfe“, Seiten 17, 19-20, 29).
Auch die Urteile vom OVG NRW
(Beschl. v. 27.04.2018,4 B 571/18 –
Beschl. v. 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen
auf, dass eine hinreichende
Konkretisierung der örtlichen
Einzelhandelssituation erforderlich ist.
Im Folgenden möchten auf die örtlichen
Einzelhandelsstrukturen und
Einzelhandelsentwicklungen auf der
Dürenerstraße eingehen
Rückläufige Frequenzen und Umsätze:
Auch in Lindenthal leidet der stationäre
Einzelhandel unter rückläufigen
Frequenzen und Umsätzen. Dies ist das
Ergebnis zahlreicher Gespräche des
Vorstands des RLG e.V. mit seinen
Mitgliedern.
Rückläufige Frequenzen
Im Retailbericht von Larbig & Mortag,
2016/2017, wird ersichtlich, dass die
Passantenfrequenz auf der Dürenerstraße
von 856 (2015) auf 720 (2016) gesunken
ist (Larbig & Mortag, Retailbericht Köln,
2016/2017, S. 4).
Kontinuierliche Abnahme der
Einzelhandelsgeschäfte:
Auch wenn die Leerstände nicht in
dramatischer Form zunehmen, ist doch ein
deutlicher struktureller Wandel sichtbar:
Jahr für Jahr schließen
Einzelhandelsgeschäfte und werden durch
gastronomische Angebote ersetzt.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept
von 2010 gibt dazu leider keine Auskünfte,
so dass die Angaben auf Beobachtungen
des RLG e.V. basieren.
Unterdurchschnittliche
Einzelhandelszentralität:
Die Untersuchung zur
Einzelhandelszentralität aus dem Jahr
2017 zeigt, dass aus Lindenthal Kaufkraft
abfließt. Für das PLZ-Gebiet 50931
(Universitätsstr. bis Gürtel) liegt die
Zentralitätskennziffer bei 88,6 und für das
PLZ-Gebiet 50935 (vom Gürtel
stadtauswärts) bei nur 30,8 (Zahlenmaterial
von MB Research 2017)
Das OVG Münster verlangt eine
nachvollziehbare Darlegung, dass die
Sonntagsöffnung die mit den Sachgründen
nach § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW
verfolgten Ziele förderlich bzw. dienlich
sind (OVG Münster, Beschl.v. 27.04.2018,
4 B 571/18).
Die Förderlichkeit und Dienlichkeit der
Sonntagsöffnung mit den Zielsetzungen
der Sachgründe Nr. 2-4 (§ 6 Abs. 1 S. 2 Nr.
2 bis 4 LÖG NRW) möchte wir im
Folgenden mit einer Umfrage unter
Lindenthaler Geschäftsleuten darlegen.
Positive Umfrageergebnisse zum Effekt
von Sonntagsöffnungen:
Eine Umfrage unter Lindenthaler
Geschäftsleuten zur Bedeutung
verkaufsoffener Sonntage im Nachgang
des Tags der Nostalgie 2018 offenbart
zahlreiche positive Effekte
(Umfrage durchgeführt von der IHK Köln im
Monat Juni 2018):
87,5% der Befragten (N =48) haben an der
Sonntagsöffnung teilgenommen.
75% der Befragten gaben an, dass die
Bedeutung verkaufsoffener Sonntage für
den örtlichen Einzelhandel hoch oder sehr
hoch sei.
Folgende Angaben unterstützen dies:
83,3% der Befragten bewerten den letzten
verkaufsoffenen Sonntag als gute Werbung
für die Geschäftslage; 73,8% gewinnen
neue Kunden; 81% sagen aus, dass
Besucher aus anderen Stadtteilen bzw. der
Umgebung angelockt werden;
76,2% geben an, dass die Veranstaltung
bedeutsam ist für den Umsatz des örtlichen
Einzelhandels ist.
Aufgrund der positiven Effekte von
Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung
für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung
von Besuchern aus anderen Stadtteilen
und angrenzenden Kommunen, ist eine
Sonntagsöffnung ein probates Instrument
der Einzelhandelsförderung.
Die genannten Effekte gehen über „bloße
Umsatzinteressen und alltägliche
Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“
hinaus und sind ein Baustein der
Einzelhandelsentwicklung am Standort
Lindenthal.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Des Weiteren möchten wir uns auf
Sachgrund Nr. 3 beziehen. Vorab möchten
wir aus der „Anwendungshilfe für
Kommunen“ zitieren:
"Zwar müssen die Gemeinden nicht
belegen, dass eine Ladenöffnung
an Sonn- und Feiertagen eine positive
Wirkung für den Erhalt, die Stärkung
oder Entwicklung eines zentralen
Versorgungsbereichs haben wird.
Allerdings muss sich der
Verordnungsgeber vor Erlass der
Verordnung vergewissern, dass
die Öffnung dem Zweck jedenfalls
förderlich ist und einen positiven Effekt
haben kann". (Seite 24)
Die Umfrageergebnisse unter den
Gewerbetreibenden am Standort
Lindenthal zeigen, dass eine
Sonntagsöffnung positive Effekte auf die
örtlichen Einzelhandelsstrukturen haben
und damit der zentrale Versorgungsbereich
gestärkt wird.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Des Weiteren möchten wir uns auf
Sachgrund Nr. 4 beziehen. Die
Umfrageergebnisse zeigen, dass
Sonntagsöffnungen das Potential haben,
Besucher aus anderen Stadtteilen und der
näheren Umgebung anzulocken. Diese
Einschätzung haben 81% der Befragten
abgegeben. Daraus geht hervor, dass eine
Sonntagsöffnung am Standort Lindenthal
zu einer Belebung des
Einzelhandelsstandortes führen und dem
Ziel von Sachgrund Nr. 4 dienen kann.
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Antrag auf Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen
Lindenthal – Sonntag, 01.12.2019
Antragsteller: Lindenthal,
Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V.
Bezeichnung des Anlass: Markt: ./.
Messe: ./.
Örtliches Fest: ./.
Ähnliche Veranstaltung:
2. Lindenthaler Winterdorf (in
Kombination mit Lindenthaler
Lichterglanz)
Anlassbeschreibung: Zunächst möchten wir darauf verweisen,
dass das Lindenthaler Winterdorf im
örtlichen und zeitlichen Zusammenhang
mit der beantragten Ladenöffnung am
01.12.2019 stattfindet.
Nach dem Urteil vom
Oberverwaltungsgericht NRW vom
25.05.2018 (4 B 707/18, Juris, RN 16) sind
der Charakter, die Größe und der Zuschnitt
der Veranstaltung zu spezifizieren. Dies
möchten wir im Folgenden darlegen.
Zum Charakter der Veranstaltung:
Im Jahr 2019 veranstaltet der RLG e.V.
zum zweiten Mal das Lindenthaler
Winterdorf auf dem Karl-Schwering-Platz.
Vom 25. November bis 23. Dezember 2019
werden wir wieder einen Weihnachtsmarkt
mit zehn Ständen, einer kleinen Bühne und
einem Kinderkarussell aufbauen.
Das Lindenthaler Winterdorf richtet sich an
die ganze Familie und soll wieder ein netter
Treffpunkt für die Menschen aus dem
Veedel sein.
Den Höhepunkt des Winterdorfs bildet der
1. Sonntag (01.12.2019). An diesem
Sonntag wird das Lindenthaler Winterdorf
mit zusätzlichen Hütten erweitert, die an
markanten Punkten entlang der Dürener
Str. errichtet werden. Diese zusätzlichen
Hütten werden Vereinen und
Gruppierungen aus dem Veedel kostenlos
zur Verfügung gestellt. Die Vereine werden
dort zugunsten Ihrer Vereinsarbeit Speisen
und Getränke sowie weihnachtliche Artikel
verkaufen und für Ihre Anliegen werben
können.
Lindenthaler Lichterglanz: Parallel zum
Winterdorf wird während der gesamten
Adventszeit die Dürener Straße im Glanz
von vielen tausenden Lichtern erstrahlen,
mit denen zwischen Falkenburgstr. und
Universitätsstraße rund 50 Bäume
geschmückt werden. Der Lichterglanz
bildet eine Klammer um alle Geschäfte der
Straße und bindet sie so an das Winterdorf
an.
In Kooperation mit der Lokalpresse ist
ein Wettbewerb zur schönsten
weihnachtlichen (Schaufenster-)
Dekoration geplant. Dieser Wettbewerb soll
seinen Höhepunkt am Sonntag, den
01.12.2019 haben. Entlang der Dürener
Str. (Falkenburgstr. bis Universitätsstr.)
werden die Passanten an diesem Tag über
die Straße schlendern und die schönste
Weihnachtsdekoration auswählen.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
x ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
x eine Veranstaltung, welche zum 2. Mal
stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
x ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
x ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
9.000-11.000
4.280
Zum Zuschnitt der Veranstaltung
Karl-Schwering-Platz + Dürener Str.
(Falkenburgstr. bis Universitätsstr.)
Dürener Str. (Falkenburgstr. bis
Universitätsstr., einschl. 250 Meter links
und rechts der Fahrbahn)
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Für die Dürener Straße ergibt die
Passantenfrequenzmessung aus dem
Retailbericht B-Lagen Köln 2015 der Firma
Larbig & Mortag Immobilien GmbH eine
Zahl von 856 Passanten je Stunde. Daraus
lässt sich ableiten, dass an einem Sonntag
mit fünfstündiger Öffnung der Geschäfte
4.280 Einkaufsbesucher zu erwarten
sind..
Da die Veranstaltung im Jahr 2018 Art zum
ersten Mal stattfindet, gibt es noch keine
Zahlen zu den Veranstaltungsbesuchern
des Lindenthaler Winterdorfs.
Anhand der nachfolgenden Informationen
soll jedoch der prägende Charakter des
Lindenthalers Winterdorfs dargestellt
werden.
Diese Vorgehensweise, anhand von
qualitativen Daten den prägenden
Charakter einer Veranstaltung zu belegen,
wird vom Oberverwaltungsgericht für das
Land Nordrhein-Westfalen (OVG)
anerkannt. Auf einer
Informationsveranstaltung am 21.06.2017
mit dem OVG Münster beim Ministerium für
Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand
und Handwerk des Landes Nordrhein-
Westfalen erläuterten die OVG Richter
Details ihrer Rechtsprechung (Information
hierzu von Herrn Philip Reichardt, IHK
Köln). Nach Aussagen der OVG Richter ist
es zulässig, dass der prägende Charakter
einer Veranstaltung beispielsweise anhand
von Presseberichterstattungen der letzten
Jahre, Berichten des Ordnungsamtes über
vergangene Veranstaltungen,
Sicherheitskonzepten für die geplante
Veranstaltung, Aussagen über
Straßensperrungen, Verkehrs- und
Parkraumkonzepten als auch anhand von
der Art und dem Umfang der
Veranstaltungsbewerbung belegt werden
kann. In seinem Urteil
(Entscheidungsdatum 07.12.2017 I
Aktenzeichen 4 B 1538/17) bekräftigt das
OVG diese Sichtweise.
Auf einige Punkte möchten wir im
Folgenden eingehen:
Konzept: Das Lindenthaler Winterdorf wird
ein qualitativ hochwertiger
Weihnachtsmarkt mit zehn Ständen, einer
Bühne und einem Kinderkarussell sein. Für
die Konzeption des Winterdorfes wird eine
Event- Dienstleister beauftragt.
Das Lindenthaler Winterdorf richtet sich an
die ganze Familie und soll ein netter
Treffpunkt für die Menschen aus dem
Veedel sein. (Das vollständige Konzept ist
beigefügt.)
Werbemittel: Für das Lindenthaler
Winterdorf wird intensiv geworben:
Vorberichterstattungen/ PR, Anzeigen,
Social Media (facebook etc.),
Straßenbanner, Plakate und Flyer werden
in Lindenthal und darüber hinaus für die
Veranstaltung werben.
Flächen: Neben dem Winterdorf am Karl –
Schwering Platz werden am 01.12.2019
Hütten an markanten Punkten der
Dürenerstraße aufgestellt, die lokale
Vereine zur Darstellung ihrer Aktivitäten
nutzen können.
Der Lindenthaler Lichterglanz mit
stimmungsvollen Lichterbäumen und
weihnachtlichen (Schaufenster-)
Dekorationen erstreckt sich über die
Dürener Str. (von der Falkenburgstr. bis zur
Universitätsstr., einschl. 250 Meter links
und rechts der Fahrbahn) sowie den Karl-
Schwering-Platz.
Das Lindenthaler Winterdorf wird zentral
ungefähr mittig auf dieser Strecke auf dem
Karl-Schwering-Platz errichtet.
Presse: Schon in der Vergangenheit
haben Kölner Stadtanzeiger und Kölner
Wochenspiegel über den besonderen,
weihnachtlichen Lichterglanz entlang der
Dürener Str. berichtet (Nachweis:
Pressemeldungen). Zum Lindenthaler
Winterdorf und zur weihnachtlichen
(Schaufenster-) Dekoration wird in Zukunft
ein viel größeres Presseecho erwartet.
Fotomaterial: Fotomaterial des
weihnachtlichen Lichterglanzes finden Sie
beigefügt. Zum Lindenthaler Winterdorf gibt
es noch keine Fotos.
Im Ergebnis der dargestellten Fakten ist
festzuhalten, dass das Lindenthaler
Winterdorf in Kombination mit dem
Lindenthaler Lichterglanz, dem Wettbewerb
zur Weihnachtsdekoration und den Hütten
entlang der Dürenerstraße prägenden
Charakter hat und nicht die Ladenöffnung
im Vordergrund steht.
Die Ladenöffnung hat lediglich
Annexcharakter.
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst
und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für
die Kommunen und den Handel
im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG
NRW“ ist zu entnehmen, dass für
Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege
angeführt werden können, die eine
konkrete Gefährdung des örtlichen
Einzelhandel aufzeigen
(„Anwendungshilfe“, Seiten 17, 19-20, 29).
Auch die Urteile vom OVG NRW
(Beschl. v. 27.04.2018,4 B 571/18 –
Beschl. v. 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen
auf, dass eine hinreichende
Konkretisierung der örtlichen
Einzelhandelssituation erforderlich ist.
Im Folgenden möchten auf die örtlichen
Einzelhandelsstrukturen und
Einzelhandelsentwicklungen auf der
Dürenerstraße eingehen
Rückläufige Frequenzen und Umsätze:
Auch in Lindenthal leidet der stationäre
Einzelhandel unter rückläufigen
Frequenzen und Umsätzen. Dies ist das
Ergebnis zahlreicher Gespräche des
Vorstands des RLG e.V. mit seinen
Mitgliedern.
Rückläufige Frequenzen:
Im Retailbericht von Larbig & Mortag,
2016/2017, wird ersichtlich, dass die
Passantenfrequenz auf der Dürenerstraße
von 856 (2015) auf 720 (2016) gesunken
ist (Larbig & Mortag, Retailbericht Köln,
2016/2017, S. 4).
Kontinuierliche Abnahme der
Einzelhandelsgeschäfte:
Auch wenn die Leerstände nicht in
dramatischer Form zunehmen, ist doch ein
deutlicher struktureller Wandel sichtbar:
Jahr für Jahr schließen
Einzelhandelsgeschäfte und werden durch
gastronomische Angebote ersetzt.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept
von 2010 gibt dazu leider keine Auskünfte,
so dass die Angaben auf Beobachtungen
des RLG e.V. basieren.
Unterdurchschnittliche
Einzelhandelszentralität:
Die Untersuchung zur
Einzelhandelszentralität aus dem Jahr
2017 zeigt, dass aus Lindenthal Kaufkraft
abfließt. Für das PLZ-Gebiet 50931
(Universitätsstr. bis Gürtel) liegt die
Zentralitätskennziffer bei 88,6 und für das
PLZ-Gebiet 50935 (vom Gürtel
stadtauswärts) bei nur 30,8.
Das OVG Münster verlangt eine
nachvollziehbare Darlegung, dass die
Sonntagsöffnung die mit den Sachgründen
nach § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW
verfolgten Ziele förderlich bzw. dienlich
sind (OVG Münster, Beschl.v. 27.04.2018,
4 B 571/18).
Die Förderlichkeit und Dienlichkeit der
Sonntagsöffnung mit den Zielsetzungen
der Sachgründe Nr. 2-4 (§ 6 Abs. 1 S. 2 Nr.
2 bis 4 LÖG NRW) möchte wir im
Folgenden mit einer Umfrage unter
Lindenthaler Geschäftsleuten darlegen.
Positive Umfrageergebnisse zum Effekt
von Sonntagsöffnungen:
Eine Umfrage unter Lindenthaler
Geschäftsleuten zur Bedeutung
verkaufsoffener Sonntage im Nachgang
des Tags der Nostalgie 2018 offenbart
zahlreiche positive Effekte (Umfrage
durchgeführt im Monat Juni 2018 von der
IHK Köln):
87,5% der Befragten (48) haben an der
Sonntagsöffnung teilgenommen.
75% der Befragten gaben an, dass die
Bedeutung verkaufsoffener Sonntage für
den örtlichen Einzelhandel hoch oder sehr
hoch sei.
Folgende Angaben unterstützen dies:
83,3% bewerten den letzten
verkaufsoffenen Sonntag als gute Werbung
für die Geschäftslage; 73,8% gewinnen
neue Kunden; 81% sagen aus, dass
Besucher aus anderen Stadtteilen bzw. der
Umgebung angelockt werden;
76,2% geben an, dass die Veranstaltung
bedeutsam ist für den Umsatz des örtlichen
Einzelhandels ist.
Aufgrund der positiven Effekte von
Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung
für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung
von Besuchern aus anderen Stadtteilen
und angrenzenden Kommunen, ist eine
Sonntagsöffnung ein probates Instrument
der Einzelhandelsförderung.
Diese Zielsetzung geht über „bloße
Umsatzinteressen und alltägliche
Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“
hinaus und dient der nachhaltigen
Einzelhandelsentwicklung am Standort
Lindenthal.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Des Weiteren möchten wir uns auf
Sachgrund Nr. 3 beziehen. Vorab möchten
wir aus der „Anwendungshilfe für
Kommunen“ zitieren:
"Zwar müssen die Gemeinden nicht
belegen, dass eine Ladenöffnung
an Sonn- und Feiertagen eine positive
Wirkung für den Erhalt, die Stärkung
oder Entwicklung eines zentralen
Versorgungsbereichs haben wird.
Allerdings muss sich der
Verordnungsgeber vor Erlass der
Verordnung vergewissern, dass
die Öffnung dem Zweck jedenfalls
förderlich ist und einen positiven Effekt
haben kann". (Seite 24)
Die Umfrageergebnisse unter den
Gewerbetreibenden am Standort
Lindenthal zeigen, dass eine
Sonntagsöffnung positive Effekte auf die
örtlichen Einzelhandelsstrukturen haben
und damit der zentrale Versorgungsbereich
gestärkt wird.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Des Weiteren möchten wir uns auf
Sachgrund Nr. 4 beziehen.
Die zitierten Umfrageergebnisse zeigen,
dass Sonntagsöffnungen das Potential
haben, Besucher aus anderen Stadtteilen
und der näheren Umgebung anzulocken.
Diese Einschätzung haben 81% der
Befragten abgegeben. Daraus geht hervor,
dass eine Sonntagsöffnung am Standort
Lindenthal zu einer Belebung des
Einzelhandelsstandortes führen und für die
Zielsetzung des Sachgrundes Nr. 4 dienlich
sein kann.
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
In teilnehmenden
Geschäften kann auch
mit D-Mark (2:1)
gezahlt werden!
Oldtimer-Ausstellung
am Karl-Schwering-Platz,
17.30 Uhr
Siegerehrung & Verlosung,
anschließend
Oldtimer-Corso
Foto: Krzysztof Swider
Live Musik:
Good-Time-Dixie Band
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ein Umtausch sind ausgeschlossen. Der Gewinn besteht in dem vom RLG e.V. angegebenen
Umfang. Mögliche (Folge-) Kosten bei der Nutzung oder durch die Nutzung des Gewinns sind
nicht umfasst. Der RLG e.V. übernimmt keine Haftung für Schäden, die einem Teilnehmer/einer
Teilnehmerin durch die Annahme und/oder die Nutzung des Gewinns entstehen.
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DieFaszinationvergangenerZeiten
OldtimerwarenAnziehungspunktamzweiten„TagderNostalgie“rundumdieDürenerStraße
„NächstesZielisteinAuto-Korso“
INHALT
•••••••••••••••••• •••••••••••••••• •••••••
VONHOLGERHOECK
LINDENTHAL. Ein schwelge-
rischesLächelnzeichnetesich
deutlichimGesichtvonHans-
Georg Lückesa us Rodenkir-
chenab,alserden1967erMus-
tang in seinem lime-goldenen
LackaufdemKarl-Schwering-
Platzentdeckte.„Soeinenhab
ich auch mal gefahren.Mann,
da kommenb eim Betrachten
jagleichganzvieleErinnerun-
gen zurück“, sagte der Be-
triebswirtzuseinemSohnund
dachte still an seine Jugend-
zeit in der Epoche von Rü-
schenhemden und Minirock
zurück. Auch der knallrot
leuchtendeAlfaRomeoSpider
1300, ein Ford Thunderbird
oder der exakt 50 Jahre alte
BMW700LSCoupélocktendie
Besucherdes„TagsderNostal-
gie“aufdenPlatzunddieStra-
ßenrundumdieDürenerStra-
ße. Um Fachwissen mit den
stolzenBesitzernderlegendä-
ren Oldtimer auszutauschen
oder schüchterneB licke ins
Wageninnerezuriskieren.
DerKerpenerMeinradFeld-
hoffhattefürseinendunkelro-
tenPackard1001sogareineei-
geneAbsperrungundeinDach
fürseinSchmuckstückorgani-
siert. „Der Wagenk ostete in
seinemBaujahr1933etwa4000
Dollar,heuteisterrund120000
Eurowert“,erläutertederDip-
lom-Ingenieur dem interes-
siertenPublikum.
Bei guten Witterungsbedin-
gungen und für Fahrten zu
Oldtimer-Treffen holt der
RentnerdenPackard,derseit
acht Jahren in seinem Besitz
ist,ausderGarageundgenießt
dievorbeiziehendeLandschaft
bei einer Höchstgeschwindig-
keit von 100 km/h. „Ich habe
mir vor kurzem noch einen
zweitenPackardzugelegt,der
noch ein Jahr älter ist. Hier
muss ich jedoch noch einige
Arbeiten am Motor vorneh-
men, bevor dieser fahrtüchtig
ist.“
DiefaszinierendeOldtimer-
Show war bei der Neuauflage
des Nostalgie-Tags, den der
„RingLindenthalerGeschäfts-
leute“(RLG)e.V.imvergange-
nenJahrinsLebenrief,derma-
gische Anziehungspunkt des
Frühjahrsfests für Anwohner
und Gewerbetreibende. Doch
dieZeitsollteauchdurchwei-
tere Angebote zurückgedreht
werden.
„In allen Geschäften wird
heute die D-Mark als Zah-
lungsmittel akzeptiert.Es gibt
musikalische Evergreens und
nostalgische Attraktionen vor
denFachgeschäftenundGast-
ronomien,diezudemverschie-
dene Aktionenu nd Rabatte
bieten“, sagte Bettina Spill-
mann, stellvertretende RLG-
Vorsitzende.S ie hoffte zudem
auf Besucher in historischen
Kostümen.
Am Ende der mehrstündi-
gen Veranstaltung wartete
noch ein besonderer Höhe-
punkt. „Die Besucher können
überihrenpersönlichenFavo-
ritenunterdenrund50Model-
le abstimmen.Die drei Sieger
erhalten einen Pokal, und je-
der abgegebene Wahlzettel
nimmt an einer Verlosung
wertvollerPreiseteil,dieRLG-
Mitgliedergestiftethaben.Da-
runter sind etwa Einkaufsgut-
scheine, spezielle Präsente
und andere nützliche Dinge.“
Spillmanndankteinsbesonde-
re der Sparkasse KölnBonn,
diedie„Lindenthal-Pokale“für
diesiegreichenBesitzergestif-
tethatte.
Auch in Lindenthal musste
dieVorgabederStadtKöln,ei-
nen verkaufsoffenen Sonntag
miteinerspeziellenVeranstal-
tung für die Allgemeinheitzu
verbinden,erfülltwerden.Bet-
tina Spillmann war glücklich,
dassdieseAuflagevondenört-
lichen Geschäftsleuten auf
breiterBasismitgetragenwur-
de. „Sie waren begeistert, als
sie hörten, dass wir den ´Tag
der Nostalgienach der positi-
EinbesondereHinguckerwarderPackard1001ausdemJahr1933,dessenWertsichaufrund120000
Eurobeläuft.(Fotos:Hoeck)
LeovandenBergundFriederikeMahrausZollstocksinderstseitsechsMonatenBesitzerihres„Herbies“,
einemperlweißenVW-KäferausdemJahre1963.
venResonanzimvergangenen
Premierenjahr wiederholen
wollten. Viele brachten sich
auch sogleich mit Ideen und
Vorschlägenein.“
Auch die Anwohner aus
dem Stadtteilfreutensich auf
daserstegroßeEreignisinih-
rem Veedel in diesem Jahr.
„Wirbekamenhierfürschonim
Vorfeld Lob und Dank. Viele
finden es toll, dass hier etwas
losist.SolcheVeranstaltungen
halten einen Stadtteil doch
erstamLeben.“DerRLGhofft,
diegelebteGeschichtsreiseim
kommendenJahrnochweiter
ausbauenzukönnen.„Wirwol-
len uns immer steigern, und
daher wird das Konzeptw ei-
terentwickelt.Nostalgieistein
schönes und ausbaufähiges
Thema. Da geht noch mehr“,
blickte Spillmann in die Zu-
kunft.
HANS-GEORGLÜCKES
Oldtimer-Fan
Soeinenhabich
auchmalgefah-
ren.Mann,da
kommenbeimBe-
trachtenjagleich
ganzvieleErinne-
rungenzurück.«
IN TER VI EW
BettinaSpillmann(57)iststell-
vertretende Vorsitzende des
Vereins „Ring LindenthalerG e-
schäftsleutee .V.( RLG).H olger
Hoecksprach mit ihr über den
Stadtteil.
WiekameszurIdeedes„Tags
derNostalgie“?
AlsesdieAuflagefürverkaufsof-
feneSonntagegab,parallelhier-
zueineVeranstaltungzuorgani-
sieren, haben Henning Moeller
(RLG-Vorsitzender,d.Red.)und
ich uns überlegt,w as wir ma-
chenkönnten.Lindenthalistein
lebendigesViertelundstehtfür
Traditionu nd Moderne,d aher
wolltenwiretwasHistorischesin
die heutigeZ eit holen. Schnell
warenwirbeimThema„Nostal-
gie“ und dann bei einerO ldti-
mer-Ausstellungangekommen.
DiePremiere2015wareingro-
ßerErfolg.
Stimmt.Wirhabenden„Tagder
Nostalgie“ zu unserem jährli-
chen Frühlingsfest deklariert.
DemschließensicheinStraßen-
festimSommerunddie„Street
Gallery“im Herbst an. Für den
Winter iste rstmals ein Weih-
nachtsmarktgeplant.
WiewichtigsindsolcheVeran-
staltungenfürdenZusammen-
haltimStadtteil?
Alle Beteiligten loben, dasse s
keinek ommerziellen Events
sind,sondernallesgemachtist
vonLeuten ausdemVeedelfür
dasVeedel.
WäreeineÄnderungdeserfolg-
reichenKonzeptsdenkbar?
EssollaufjedenFallregelmäßig
optimiertw erden. Wirü berle-
gen,obwirimkommendenJahr
beispielsweiseg rößereO ldti-
mer in Glaskästena usstellen.
Unser primärer Wunsch istz u-
demeinAuto-Korso allerOldti-
merüberdieDürenerStraße.
WunderderSchöpfung
erkundet:Kinderbefasstensich
beimBibeltaginLindenthalmit
denPsalmen.
26Kneipen,Barsund
Restaurantsbeteiligtensicham
„EhrenfeldHopping“:auchLe-
sungenaufdemProgramm.
Wiedas„Blattmachen“
funktioniert:Rundschau-Redak-
teurinMartinaWindrathberich-
teteausdemRedaktionsalltag.
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Donnerstag,7.April 2016KölnerStadt-Anzeiger QUERDURCHKÖLN 31
Leichtbauhalle am Butzweilerhof
INTEGRATION BisEndedesJahreswerdenfasttausendPlätzefürFlüchtlingeinOssendorfeingerichtetsein
VON HERIBERT RÖSG EN
Ossendorf.Fast tausend Plätze für
Flüchtlinge wird der Stadtteil Os-
sendorf bis zum Endes des Jahres
haben. In Kürze werden die ersten
Bewohner in eine umgebaute Ge-
werbehalle an der Mathias-Brüg-
gen-Straßeeinziehen.Bürgerwur-
den jetzt im Forumd es Montesso-
ri-Gymnasiums an der Rochus-
straße über die aktuellen Projekte
imStadtteilaufgeklärt.AnderMa-
thias-Brüggen-Straße entstand ei-
ne Notunterkunft mit Schlafkojen
fürmaximal250Menschen.„Dün-
ne Trennwände, die jedoch aus
Brandschutzgründen nicht bis zur
Hallendecker eichen, verschaffen
ein wenig Schutz der Privatsphä-
re“, erklärte Josef Ludwig. Leiter
desWohnungsamts.
Im Ossendorfer Gewerbegebiet
Am Butzweilerhof gibt es an der
Köhlstraße bereits ein Heim für
männliche Flüchtlinge. Aus der
Ehrenfelder Willkommensinitiati-
ve hat sich inzwischen ein kleiner
KreisvonHelferinnenzusammen-
gefunden,derdieBewohnerregel-
mäßig besucht und unterstützt.
Ebenfalls ausschließlich Männer
wohnen in einer kürzlich bezoge-
nen Container-Anlage an der
Heinrich-Rohlmann-Straße. Sie
bietet Platz für maximal 150 Per-
sonen.
Noch im Planungsstadium sind
dieUnterkünfteandenStandorten
Wilhelm-Schreiber-Straße und
Butzweilerhofallee. In Sichtweite
des historischen Flughafengebäu-
des Butzweilerhof ist der Bau ei-
ner Leichtbauhalle vorgesehen.
Die eingezäunte Anlage soll 400
Menschen Platz bieten. „Wir ha-
ben vor, am Butzweilerhof auch
Schulunterricht zu ermöglichen“,
sagte Josef Ludwig. Es sei zuneh-
mendschwieriger,Flüchtlingskin-
der in den Vorbereitungsklassen
der Kölner Schulen unterzubrin-
gen. Ludwig rechnet damit, dass
das Leichtbau-Projekt im Oktober
bezugsfertig sein könnte. Vom
Bau einer Leichtbauhalle auf dem
Sportplatz an der Grundschule
Wilhelm-Schreiber-Straße ist die
Verwaltunginzwischenabgerückt.
DasGrundstückistzuklein.Statt-
dessen ist nun eine Containersied-
lung für etwa3 0Familien geplant.
EineAnwohnerinitiative,d ie nach
eigenen Angaben bereits 700 Un-
terschriften gegen den Bau einer
Leichtbauhalle gesammelt hatte,
begrüßt diese Lösung. Man wolle
jedoch an den Planungen beteiligt
werden. So werde imViertel mehr
Akzeptanzerzeugt,sagteeinSpre-
cher in der Bezirksvertretung Eh-
renfeld. Hier hatten Bürger eine
Anfrage zur geplanten Unterkunft
gestellt. Ludwig sagte damals zu,
dass es auch in der Planungsphase
Bürgerinformationen geben wer-
de. Die nächsteVeranstaltung fin-
det am Mittwoch, 13. April, 19
Uhr,i nd er Aula der Grundschule
Wilhelm-Schreiber-Straßestatt.
Wirh aben vor,am
Butzweilerhof
Schulunterricht zu
ermöglichen
Josef Ludwig
Das Innered er Leichtbau-Unterkunft in Ostheim; in ähnlicher Größe
wirdamButzweilerhofgeplant. Archivfoto:Hennes
AKTION
Tagd er Nostalgie
mitOldtimernin
Lindenthal
Lindenthal. Durch die Geschäfte
bummeln und dabei in Erinnerun-
gen an vergangene Zeiten schwel-
gen:DazuhabenBesucherderDü-
rener Straße einen Sonntagnach-
mittag lang Gelegenheit. Am 10.
April öffnen an der Lindenthaler
Einkaufsmeile von1 3b is 18 Uhr
die Geschäfte, während an der
Straße und am Karl-Schwering-
PlatzausgestellteOldtimernostal-
gisches Flair verbreiten. Unter an-
deremwirdeinluxuriöserPackard
aus dem Baujahr 1933 zu sehen
sein. Die Besucher des „Tags der
Nostalgie“, so der Name der Ver-
anstaltung des Rings Lindenthaler
Geschäftsleute, können per
Stimmzettel ihren Lieblingsoldti-
mer auswählen. Am Karl-Schwe-
ring-Platz findet um 18 Uhr die
Verleihung des „Lindenthal-Po-
kals“ an die Besitzer der drei be-
liebtesten Ausstellungsstücke
statt. Wera bstimmt, wird automa-
tisch Teilnehmer einer Tombola.
Zeitgleich mit der Pokalübergabe
werden die Gewinner gezogen.
Neben der Oldtimerausstellung
gibt es weitere Programmpunkte,
diedieBesucherindieVergangen-
heit versetzen: Im Café Hirsch
spielteineBandnostalgischeLive-
Musik. Und werm öchte, kann mit
D-Mark bezahlen: Alle Geschäfte
tauschendieMark2:1gegenEuro.
VieleräumenzudemspezielleRa-
batteein.(se)
www.wirsindlindenthal.de
Ohne Schlagloch
durch den Park
SANIERUNG DiestarkbeschädigteFahrbahn
derOssendorferStraßewirdinstandgesetzt
VON HERIBERT RÖSG EN
Neuehrenfeld/Bilderstöckchen.Der
WegdurchdenBlücherparkistfür
Radfahrer stellenweise eine holp-
rige Angelegenheit. Besonders
schlaglochträchtig ist der Ab-
schnitt der alten Ossendorfer Stra-
ße, die bis zum Bau derAutobahn
vorr und 50 Jahren sogarn och für
Autos freigegeben war. Sie liegt
zwischendenFußball-undTennis-
plätzenunddemeigentlichenPark
mitLiegewiesen,WeiherundSpa-
zierwegen.
DasabersollschonbaldderVer-
gangenheit angehören. Im Mai, so
hofft GeorgT kotz vond er Pla-
nungsabteilung desAmts für Stra-
ßen und Verkehrstechnik, sollen
sämtliche Arbeiten an der Straße
durch den Park beendet sein. „Das
istnatürlichvonderWitterungab-
hängig,dochbislanggehteszügig
voran“,sagtTkotz.
Viel Sorgfalt verwenden die
Straßenbauer darauf, die gepflas-
terten Regenrinnen aus Grauwa-
ckez ub eiden Seiten der Straße
wiederherzustellen.AmEndesoll
siefastsoaussehenwiebeiderEr-
öffnungdesParksvormehrals100
Jahren.
AsphaltdeckebiszumGürtel
Zwischendiebeidengepflasterten
Streifen kommt eine glatte As-
phaltdecke.SiereichtvonderEin-
mündung am Parkgürtel in Höhe
der Rhein-Energie-Hauptverwal-
tung bis zur Einmündung der
Müngersdorfer Straße im Bereich
der Tennisanlage. Somit erhält
auch das Park-Entree am Parkgür-
tel, wo sich mehrere Auto-Stell-
plätzeeinerKleingartenanlagebe-
finden,eineAsphaltdecke.
Die rund 150 000 Euro teure
Baumaßnahme ist Teil des städti-
schen Radwegeprogramms. Nach
Fertigstellung wird die Ossendor-
fer Straße jedoch auch für alle an-
deren Verkehrsteilnehmer –a ußer
fürAutofahrer–freigegeben.
VielSorgfalt:PflastererbeiihrerArbeitimBlücherpark. Foto:Rösgen
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Der Mehrgenerationen-Trimm-Parcours
im Inneren Grüngürtel ist einen Ausflug wert
Die sogenannte Insider-Stadtfüh-
rung durch Ehrenfeld zeigt den
Stadtteil von einer ganz besonde-
ren Seite. Am Samstag, 16. April,
treffen sich Interessierte um
15 Uhr auf dem Marktplatz vor
der Kapelle St. Mariä Himmel-
fahrt, Geisselstraße 1. Von da aus
geht es über die „Kreativmeile“ bis
hin zum alten Luftschutzbunker.
Die Teilnehmer entdecken die
industrielle Vergangenheit Ehren-
felds und erhalten Insider-Tipps.
Die Teilnahme kostet 15 Euro.
Anmeldung und Infos unter:
0177/616 02 88
koelner-stadtfuehrung.de
Veedels Geflüster
¡ Ú
Bild: Belibasakis
Erlebnistour
34 QUER DURCH KÖLN Donnerstag,14.April 2016 Kölner Stadt-Anzeiger
„Nächstes Jahr fahren die Oldtimer durchs Viertel“
HenningMoeller,VorsitzenderdesRingsLindenthalerGeschäftsleute,überdenerfolgreichenTagderNostalgieinLindenthalamSonntag
Herr Moeller,a mS onntagh aben die
Lindenthaler Geschäftsleute den
Tagd er Nostalgie veranstaltet, unter
anderem haben Sie Oldtimer ausge-
stellt. Wiei st die Veranstaltung von
den Bürgern angenommen worden?
DerTagh at alle unsere Erwartun-
gen übertroffen. Zu den vonu ns
angekündigten 65 Oldtimernk a-
men noch unzählige Autoliebha-
ber dazu. Am Ende hatten wir
mehrals400OldtimeraufderDü-
rener Straße. Bei den Oldtimer-
BesitzernhattesichunsereVeran-
staltungoffenbarvorherherumge-
sprochen.DazukamdastolleWet-
ter,dawardieDürenerStraßevon
13bis18Uhrknackevoll.
Sie haben einen Pokal für den
schönsten Oldtimer ausgelost. Hat
jemand aus demVeedel gewonnen?
362 Besucher haben über das
schönste Auto abgestimmt, die
ZettellagenindenGeschäftenaus.
AmEndehateinPackard,eineArt
amerikanischerRollsRoyce,Bau-
jahr 1933, vond enen es nur noch
wenige Modelle auf derWelt gibt,
gewonnen. Der Besitzer kam aus
Frechen.
Haben sichd ann vor allem Männer
in Lindenthal die Nasen an den Au-
tos platt gedrückt?
Würdemanden-
ken( lacht). Es
waren aber auch
vieleFrauenund
Kinder,d ie ge-
guckthaben.
Beim Tagd er
Nostalgie durften
die Besucher in
den Geschäften
ausnahmsweise auchm it D-Mark
zahlen. Haben das manche tatsäch-
lichg emacht?
Ja. Mindestens sieben Geschäfte
haben mich nachträglich angeru-
fen und gefragt, wo sie das alte
Geld denn umtauschen können.
Dasgehtmittlerweilenurnochbei
derBundesbank.
Wies ind Sie auf die Idee gekommen,
den verkaufsoffenen Sonntagm it
dem Nostalgie-Motto zu verknüp-
fen?
Die Idee war, eine auf Lindenthal
gemünzte, hochwertigeAktion zu
kreieren.Wirhabeneinekaufkräf-
tige Klientel, das passte also wie
dieFaustaufsAuge.
Werden Sie das Motto im nächsten
Jahr wiederholen?
Auf jeden Fall. Dann wollen wir
die Idee sogarn och ausweiten. Es
wäre toll, wenn die Oldtimer
durchs Viertel fahren, es einen
ConcoursD’Elegancegibt.
Einigev erkaufsoffene Sonntage in
der Stadt sind von Kürzungen betrof-
fen. Auch Ihre?
Wirg ehen davona us, dass unsere
nicht gestrichen werden. Wirh a-
ben einen verkaufsoffenen Sonn-
tag Ende November im Zusam-
menhang mit dem Weihnachts-
markt. Die Street Galleryw ird
wohlimSeptemberstattfinden.
Das Gespr äch führte
Sarah Brasack Hunderte Oldtimer warteten am Sonntagi nL indenthal auf Bewunderer.F oto: Grönert
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Grußwort der Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker
SA. 3.11.- SA.10.11. „DAS GESICHT VON LINDENTHAL“ Fotoinstallation auf dem Karl-Schwering-Platz
SO. 4.11.- DO. 8.11. SAMMELAUSSTELLUNG* Kunsthalle Rathaus Lindenthal, Aachener Str. 220
SO. 4.11. 14 UHR | MO. 5.11. 19 UHR | DO. 8.11. 17 UHR MALSPIEL FÜR GROSS & KLEIN
je 45 Min., Bachemer Str. 46, 50931 Köln im Malatelier Himmelblau
Anmeldung: info@malatelier-himmelblau.de, Stichwort: „20. Street Gallery“
SO. 4.11. 18 UHR LESUNG AMOS PLAUT Der israelische Künstler liest in der Galerie Hubert Wichelmann aus seinem
autobiographischen Roman „Erste Rasur“. Anmeldung erbeten unter Handy 0172-2429447 oder E-mail: info@wirsindlindenthal.de
DI. 6.11. & Mi. 7.11. 17 UHR KÖLNZEIT INTERAKTIVE LESUNG FÜR KINDER
(6-11 Jahre) je 45 Min., Bachemer Str. 46, 50931 Köln im Malatelier Himmelblau
DO. 8.11. 17 UHR LESUNG AMOS PLAUT Kunsthalle Rathaus Lindenthal, Aachener Str. 220 (ohne Voranmeldung)
FR. 9.11. 19 UHR ORGELKONZERT - BILD wird Klang wird BILD - Musik & Kunst im Dialog St. Stephan, Bachemer Str. 104 a
SA. 10.11. 16 UHR FINISSAGE „DAS GESICHT VON LINDENTHAL“ Karl-Schwering-Platz
*Die Öffnungszeiten der Sammelausstellung in der Kunsthalle finden Sie auf der RLG e.V. Website www.wirsindlindenthal.de
DER EINTRITT
FÜR ALLE
VERANSTALTUNGEN
IST FREI
DÜRENER STR.
KlosterStr.
Geibelstr.
Hans-Sachs-Str.
DÜRENER STR.
Theresienstr.
Lindenburger AlleeSchuhmannstr.
Theresienstr.
Landgrafenstr.
Hillerstr.
LINDENTHALGÜRTEL
7
31 32
Wittgensteinstr.
1. GrünMarie
2. Café Hirsch
3. Amei Food Culture
4. Café Zweiblatt
5. Laufwerk
6. KönigReich
7. Cologne Couture
8. Adamarina
9. Weinkontor
10. Eiscafé Azzurro
11. Adler Apotheke
12. Gianni Schuhmode
13. Sanitätshaus Salgert
14. M´Philippi
15. APRICOT room
16. Cosimo Kinderschuhe
17. Hosenmatz
18. Buchhandlung Kaiser
19. vom Fass
20. Nordstern
21. Corner 212
22. S.A.L.E.
23. Koch Schuhmode
24. EP: Zabel
25. KLEE stilvoll leben
26. Optik Baart
27. Raumdesign Ariane Nitschke
28. Falkenburg Apotheke
29. Café Bonnen
30. Estilo Argentino West
31. Radio Reymer
32. Colflor Blumendesign
33. Fleischerei Eckart
34. Köttgen Hörakustik
35. Volksbank Köln Bonn eG
36. Somewear
37. Wolford Boutique
38. die Brille
39. Dahlmeyer
40. Lindenthal Apotheke
41. A+E Idee
42. Luissa goes shopping
43. Marc O´Polo
44. Sparkasse KölnBonn
45. 50 Grad Cologne
46. Brillen Galerie
47. Galerie Hubert Wichelmann
48. Kölner Kaffeemanufaktur
49. Libacco
50. Niova Schuhe
51. PodoLOGE
KUNSTHALLE IM
RATHAUS LINDENTHAL
27
Bachemer Str.
33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46
8
291213
1
1419 18 17 162324 2226
1120
10
2829
456
25
3
152130
47 48 49 50 51
Fotoinstallation
DAS GESICHT VON
LINDENTHALKARL-
SCHWERING-
PLATZ
AUSSEN-
AUSSTELLUNG
Donnerstag,22.Oktober 2015 Kölner Stadt-Anzeiger QUER DURCH KÖLN 31
Ausd em Schaufenster in die weite Welt
STREET GALLERY EineWochelanggibteswiederKunstinGeschäftenzusehen–NikeSeifertstartetehierihreKarriere
VON SUSANNE ESCH
Lindenthal. Die Entstehungsge-
schichteihrerGemäldegleichtder
vonL andschaften. Immer neue
Schichten vonK alk, Leim, ver-
schiedenen Farbpigmenten und
manchmalauchBlattgoldhatNike
Seiferta uf Leinwand auf- und
dann wieder abgetragen, mit Ma-
lermesser,MeißeloderSchmirgel-
papierbearbeitet,alsseiensieNa-
turgewalten ausgesetzt gewesen.
Die Ergebnisse dieserArbeit sind
abstrakt.IhreStrukturenundFarb-
schattierungen erinnerns chemen-
haftanDinge,wiegeisterhaftlich-
te Gestalten, türkisgrünes Wetter-
leuchten zwischen tiefgrauen Ne-
belwänden oder an brennende
Mohnfelder,e nglisch „Burning
Poppyfields“. So lautet der Titel
eines vonS eiferts Kunstwerken,
dienuneineWochelangimMode-
geschäftCorner212,anderDüre-
nerStraße,EckeWittgensteinstra-
ßeundinderTanzschulevanHas-
selt,ausgestelltsind.
WährendderStreetGalleryLin-
denthal des Rings Lindenthaler
Geschäftsleute, die vom2 4. bis
zum 31. Oktober stattfindet, sind
in insgesamt 53 Geschäften und
ihren Schaufensternw ährend der
Öffnungszeiten Gemälde, Skulp-
turen, Fotografien und Installatio-
nendiverserKünstlerzusehen.
So zeigt der Regisseur der Köl-
nerStunksitzung,JunSchäffer,im
Cologne Couture, einem Geschäft
fürAbendgarderobeanderGeibel-
straße/Ecke
DürenerStraße
multimediale
Installationen,
die auch akus-
tisch erlebbar
sind. Skulptu-
renderArgenti-
nierin Viviana
Meretta sind im
Schuhhaus Rösler
an der Dürener
Straße 234 ausge-
stellt. Der Mitbe-
gründer der
Street Gallery,
Dan Hepperle,
zeigt seine bunt-
grafischen Wer-
ke in der Buch-
handlung Kaiser an der Dürener
Straße202.
„MitderStreetGallerymöchten
wireinmalimJahrdasAlltägliche
mit dem Besonderen verbinden“,
erklärtBettinaSpillmann,Inhabe-
rin des Modegeschäfts Cologne
CoutureundstellvertretenderVor-
sitzende des Rings Lindenthaler
Geschäftsleute. „Wir möchten
auchsolchenKünstlerneineMög-
lichkeit geben, ihre Werkez uz ei-
gen, die nicht vone iner Galerie
vertreten sind. Wirh aben den
Raum, die Künstler die Objekte.
Das ist eine Win-Win-Situation.“
Beider17.AuflagederVeranstal-
tunghaben20Geschäftemehrihre
Schaufenster zur Verfü-
gunggestelltalszuletzt.
UndauchdieKünst-
ler wissen die Street
GalleryL indenthal zu
schätzen, selbst wenn
sie mittlerweile auch
auf internationalen-
Kunstmessen unter-
wegs sind,w ie Sei-
fert: „Mit den Aus-
stellungenbeiderLin-
denthaler Street
Galleryb egann mein
Erfolg. Nun ist es fast
ein bisschen, wie nach
Hause zu kommen“,
sagt sie.Wers ich einen
Überblick verschaffen
möchte,kannamSams-
tag, 31.Oktober,u m1 2
UhrimRahmenderFi-
nissage an einem
Kunstspaziergang mit
Martina Weigand teil-
nehmen.Treffpunkt
istbeiGalerieNr.6.
www.wirsind/
lindenthal.de
So wirde in Bild von Nike Seifert im Schaufenster.
desGeschäftsCorner212präsentiert...
Mit den Ausstellungen
bei der Lindenthaler und
Rodenkirchener Street
Gallery begann mein
Erfolg.Nun iste sf aste in
bisschen, wie wieder nach
Hause zu kommen
NikeSeifert
NOTIERT ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
Bickendorf.ZumHerbstballunter
demMotto„Galantundelegant“
lädtdieGemeindeZudenHeiligen
Rochus,DreikönigenundBartholo-
mäusinsneuePfarrzentrumBiOs-
InnanderRochusstraße.Dervon
angehendenVeranstaltungskauf-
leutendesJosephDuMont-Berufs-
kollegsgestalteteAbendamSams-
tag,24.Oktober,19Uhr,bietetMu-
sik-undTanzvorträge,einBüffet,
andemSpeisenvordenAugender
Gästezubereitetwerden,sowieei-
neTombola,derenErlösfürdieKin-
dertagesstättederPfarreibe-
stimmtist.Eintrittskartenzum
Preisvon25EurosindimPfarrbüro,
Rochusstraße141,erhältlich.(Rös)
Neuehrenfeld.DasBegegnungs-
zentrumNachbarschaftshausan
derAnsgarstraße5lädtamSonn-
tag,25.Oktober,11Uhr,zumTag
deroffenenTürundstelltseineAn-
gebotevor.KurseundoffeneGrup-
penpräsentierensich,esbesteht
dieMöglichkeit,mitNachbarnins
Gesprächzukommen.DieEinrich-
tungwurde2009durchdieWoh-
nungsgenossenschaftDieEhrenfel-
dergegründet.(Rös)
Lövenich.Der3.LövenicherDe-
monstrationszugfüreineVerbesse-
rungderVerkehrssituationim
StadtteilfindetDienstag,27.Okto-
ber,16.30bis18Uhr,statt.Treff-
punktistderKirchplatzanderDr.
Johannes-Honnef-Straße.DerWeg
führtvomKirchplatzüberdie
MoltkestraßeunddieKölnerStraße
biszumFuchsweg.Danachgehtes
zurückdurchdieZaunstraße,die
WiddersdorferLandstraßeunddie
Johanniterstraße.Um17.30Uhrfin-
detaufdemSportplatzeineKund-
gebungmitPolitikernstatt.Veran-
stalteristderBürgervereinLöve-
nichimBrennpunkt.(eic)
www.loevenich-im-brenn-
punkt.de
3VYcZ_Xdec
EYVcVdZV_dec
5åcV_Vc
Dec
CRfeV_decRfTYdec
<]`deVcdec
8c`_V
hR]Udec
8VZSV]dec
DTYR]]dec
=Z_UV_eYR]
DEC66E 82==6CJ
...einweiteresihrerWerke
tragenNikeSeifert(r.)und
GeschäftsinhaberinSand-
raKehrlinsModegeschäft
Corner212,DürenerStra-
ße,EckeWittgenstein-
straße,woesnunausge-
stelltist.Fotos:Esch
Kopernikusstraße 33-35
50126 Bergheim
Gewerbepark
Telefon 02271 47580
www.baetz-holz.de
Sonntag,
25. Oktober 2015
10.00 bis 18.00U hr
Genießen Sie Ihren
Sonntag bei uns!
•K unsthandwerk
•B lumen &P flanzen
•G eflügel &L amm
•S chinken &S alami
•B rot &K äse
•P asta &W ein
•K affee &K uchen
•L eckeresv om Grill
•K inderkarussell
g
UnsereA usstellungwird geöffnetsein,jedochleiderohneBeratungundohneVerkauf unseres
Sortimentsan diesemTag!
UnterdiesemMo$overanstaltetdieFirmaJ.BaetzHolzgroßhand-
lung GmbH & Co. KG am 25. Oktober 2015 ihren diesjährigen
Kunsthandwerker- & Schlemmermarkt von 10 bis 18 Uhr.
Die Besucher erwartet ein a$rak#ves Marktprogramm mit rund 30
Ausstellern. An den Ständen werden handgefer#gte Produkte wie
Seidenschals, Taschen, Mützen, Kinderspielzeuge, Püppchen aus Filz,
Schmuck aus Edelstahl und echten Perlen, Ledertaschen, Glasperlen,
Modeschmuck, Accessoires, Holzsachen, Handgefer#gtes aus Papier
(wie Bastel- und Geschenkar#kel) präsen#ert. Des Weiteren werden
dieMarktbesucherKölnbilder,PostkartenundTassenvorfinden.
AuchsollendieDekora#onenfürHausundGartennichtfehlen.Hier-
zu werden floris#sche Herbstarbeiten, Blumen, Dekora#onen für in-
nen und außen sowie Gartenkeramik und Skulpturen aus Holz und
Metallangeboten.
FürdasleiblicheWohlwirdebenfallsgesorgtmitdiversenAngeboten
wieGeflügel&Lamm,Schinken&Salami,Brot&Käse,Pasta,Kaffee&
Kuchen, Leckeres vom Grill, Monschauer Senf, Räucherwürstchen,
Öle,Essige,Pesto,Dips,Likör&Spirituosen.
DamitsichaufdemHandwerker-&SchlemmermarktdieganzeFami-
lie wohlfühlt, bietet die Firma für die Kleinsten: Kinderschminken,
Bastelak#onen,KinderkarussellundGlücksradan.
AndiesemTagwirddieAusstellungderFirmaJ.BaetzHolzgroßhand-
lungGmbH&Co.KGundDerkleineBaetzgeöffnetsein,jedochohne
BeratungundVerkaufdeseigenenSor#ments.
Kunsthandwerker- & SchlemmermarktKunsthandwerker- & Schlemmermarkt
Fang Dir ein Huhn!g
Donnerstag,22.Oktober 2015 Kölner Stadt-Anzeiger QUER DURCH KÖLN 31
Ausd em Schaufenster in die weite Welt
STREET GALLERY EineWochelanggibteswiederKunstinGeschäftenzusehen–NikeSeifertstartetehierihreKarriere
VON SUSANNE ESCH
Lindenthal. Die Entstehungsge-
schichteihrerGemäldegleichtder
vonL andschaften. Immer neue
Schichten vonK alk, Leim, ver-
schiedenen Farbpigmenten und
manchmalauchBlattgoldhatNike
Seiferta uf Leinwand auf- und
dann wieder abgetragen, mit Ma-
lermesser,MeißeloderSchmirgel-
papierbearbeitet,alsseiensieNa-
turgewalten ausgesetzt gewesen.
Die Ergebnisse dieserArbeit sind
abstrakt.IhreStrukturenundFarb-
schattierungen erinnerns chemen-
haftanDinge,wiegeisterhaftlich-
te Gestalten, türkisgrünes Wetter-
leuchten zwischen tiefgrauen Ne-
belwänden oder an brennende
Mohnfelder,e nglisch „Burning
Poppyfields“. So lautet der Titel
eines vonS eiferts Kunstwerken,
dienuneineWochelangimMode-
geschäftCorner212,anderDüre-
nerStraße,EckeWittgensteinstra-
ßeundinderTanzschulevanHas-
selt,ausgestelltsind.
WährendderStreetGalleryLin-
denthal des Rings Lindenthaler
Geschäftsleute, die vom2 4. bis
zum 31. Oktober stattfindet, sind
in insgesamt 53 Geschäften und
ihren Schaufensternw ährend der
Öffnungszeiten Gemälde, Skulp-
turen, Fotografien und Installatio-
nendiverserKünstlerzusehen.
So zeigt der Regisseur der Köl-
nerStunksitzung,JunSchäffer,im
Cologne Couture, einem Geschäft
fürAbendgarderobeanderGeibel-
straße/Ecke
DürenerStraße
multimediale
Installationen,
die auch akus-
tisch erlebbar
sind. Skulptu-
renderArgenti-
nierin Viviana
Meretta sind im
Schuhhaus Rösler
an der Dürener
Straße 234 ausge-
stellt. Der Mitbe-
gründer der
Street Gallery,
Dan Hepperle,
zeigt seine bunt-
grafischen Wer-
ke in der Buch-
handlung Kaiser an der Dürener
Straße202.
„MitderStreetGallerymöchten
wireinmalimJahrdasAlltägliche
mit dem Besonderen verbinden“,
erklärtBettinaSpillmann,Inhabe-
rin des Modegeschäfts Cologne
CoutureundstellvertretenderVor-
sitzende des Rings Lindenthaler
Geschäftsleute. „Wir möchten
auchsolchenKünstlerneineMög-
lichkeit geben, ihre Werkez uz ei-
gen, die nicht vone iner Galerie
vertreten sind. Wirh aben den
Raum, die Künstler die Objekte.
Das ist eine Win-Win-Situation.“
Beider17.AuflagederVeranstal-
tunghaben20Geschäftemehrihre
Schaufenster zur Verfü-
gunggestelltalszuletzt.
UndauchdieKünst-
ler wissen die Street
GalleryL indenthal zu
schätzen, selbst wenn
sie mittlerweile auch
auf internationalen-
Kunstmessen unter-
wegs sind,w ie Sei-
fert: „Mit den Aus-
stellungenbeiderLin-
denthaler Street
Galleryb egann mein
Erfolg. Nun ist es fast
ein bisschen, wie nach
Hause zu kommen“,
sagt sie.Wers ich einen
Überblick verschaffen
möchte,kannamSams-
tag, 31.Oktober,u m1 2
UhrimRahmenderFi-
nissage an einem
Kunstspaziergang mit
Martina Weigand teil-
nehmen.Treffpunkt
istbeiGalerieNr.6.
www.wirsind/
lindenthal.de
So wirde in Bild von Nike Seifert im Schaufenster.
desGeschäftsCorner212präsentiert...
Mit den Ausstellungen
bei der Lindenthaler und
Rodenkirchener Street
Gallery begann mein
Erfolg.Nun iste sf aste in
bisschen, wie wieder nach
Hause zu kommen
NikeSeifert
NOTIERT ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
Bickendorf.ZumHerbstballunter
demMotto„Galantundelegant“
lädtdieGemeindeZudenHeiligen
Rochus,DreikönigenundBartholo-
mäusinsneuePfarrzentrumBiOs-
InnanderRochusstraße.Dervon
angehendenVeranstaltungskauf-
leutendesJosephDuMont-Berufs-
kollegsgestalteteAbendamSams-
tag,24.Oktober,19Uhr,bietetMu-
sik-undTanzvorträge,einBüffet,
andemSpeisenvordenAugender
Gästezubereitetwerden,sowieei-
neTombola,derenErlösfürdieKin-
dertagesstättederPfarreibe-
stimmtist.Eintrittskartenzum
Preisvon25EurosindimPfarrbüro,
Rochusstraße141,erhältlich.(Rös)
Neuehrenfeld.DasBegegnungs-
zentrumNachbarschaftshausan
derAnsgarstraße5lädtamSonn-
tag,25.Oktober,11Uhr,zumTag
deroffenenTürundstelltseineAn-
gebotevor.KurseundoffeneGrup-
penpräsentierensich,esbesteht
dieMöglichkeit,mitNachbarnins
Gesprächzukommen.DieEinrich-
tungwurde2009durchdieWoh-
nungsgenossenschaftDieEhrenfel-
dergegründet.(Rös)
Lövenich.Der3.LövenicherDe-
monstrationszugfüreineVerbesse-
rungderVerkehrssituationim
StadtteilfindetDienstag,27.Okto-
ber,16.30bis18Uhr,statt.Treff-
punktistderKirchplatzanderDr.
Johannes-Honnef-Straße.DerWeg
führtvomKirchplatzüberdie
MoltkestraßeunddieKölnerStraße
biszumFuchsweg.Danachgehtes
zurückdurchdieZaunstraße,die
WiddersdorferLandstraßeunddie
Johanniterstraße.Um17.30Uhrfin-
detaufdemSportplatzeineKund-
gebungmitPolitikernstatt.Veran-
stalteristderBürgervereinLöve-
nichimBrennpunkt.(eic)
www.loevenich-im-brenn-
punkt.de
3VYcZ_Xdec
EYVcVdZV_dec
5åcV_Vc
Dec
CRfeV_decRfTYdec
<]`deVcdec
8c`_V
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8VZSV]dec
DTYR]]dec
=Z_UV_eYR]
DEC66E 82==6CJ
...einweiteresihrerWerke
tragenNikeSeifert(r.)und
GeschäftsinhaberinSand-
raKehrlinsModegeschäft
Corner212,DürenerStra-
ße,EckeWittgenstein-
straße,woesnunausge-
stelltist.Fotos:Esch
Kopernikusstraße 33-35
50126 Bergheim
Gewerbepark
Telefon 02271 47580
www.baetz-holz.de
Sonntag,
25. Oktober 2015
10.00 bis 18.00U hr
Genießen Sie Ihren
Sonntag bei uns!
•K unsthandwerk
•B lumen &P flanzen
•G eflügel &L amm
•S chinken &S alami
•B rot &K äse
•P asta &W ein
•K affee &K uchen
•L eckeresv om Grill
•K inderkarussell
g
UnsereA usstellungwird geöffnetsein,jedochleiderohneBeratungundohneVerkauf unseres
Sortimentsan diesemTag!
UnterdiesemMo$overanstaltetdieFirmaJ.BaetzHolzgroßhand-
lung GmbH & Co. KG am 25. Oktober 2015 ihren diesjährigen
Kunsthandwerker- & Schlemmermarkt von 10 bis 18 Uhr.
Die Besucher erwartet ein a$rak#ves Marktprogramm mit rund 30
Ausstellern. An den Ständen werden handgefer#gte Produkte wie
Seidenschals, Taschen, Mützen, Kinderspielzeuge, Püppchen aus Filz,
Schmuck aus Edelstahl und echten Perlen, Ledertaschen, Glasperlen,
Modeschmuck, Accessoires, Holzsachen, Handgefer#gtes aus Papier
(wie Bastel- und Geschenkar#kel) präsen#ert. Des Weiteren werden
dieMarktbesucherKölnbilder,PostkartenundTassenvorfinden.
AuchsollendieDekora#onenfürHausundGartennichtfehlen.Hier-
zu werden floris#sche Herbstarbeiten, Blumen, Dekora#onen für in-
nen und außen sowie Gartenkeramik und Skulpturen aus Holz und
Metallangeboten.
FürdasleiblicheWohlwirdebenfallsgesorgtmitdiversenAngeboten
wieGeflügel&Lamm,Schinken&Salami,Brot&Käse,Pasta,Kaffee&
Kuchen, Leckeres vom Grill, Monschauer Senf, Räucherwürstchen,
Öle,Essige,Pesto,Dips,Likör&Spirituosen.
DamitsichaufdemHandwerker-&SchlemmermarktdieganzeFami-
lie wohlfühlt, bietet die Firma für die Kleinsten: Kinderschminken,
Bastelak#onen,KinderkarussellundGlücksradan.
AndiesemTagwirddieAusstellungderFirmaJ.BaetzHolzgroßhand-
lungGmbH&Co.KGundDerkleineBaetzgeöffnetsein,jedochohne
BeratungundVerkaufdeseigenenSor#ments.
Kunsthandwerker- & SchlemmermarktKunsthandwerker- & Schlemmermarkt
Fang Dir ein Huhn!g
Dienstag,2 7.Oktober 2015 Kölner Stadt-Anzeiger QUER DURCH KÖLN 31
Im Vorbeigehen Kunstb etrachten
STREET GALLERY 53Geschäftebeteiligensichander17.AuflagederVeranstaltung,dievomRingLindenthalerGeschäftsleuteorganisiertwurde
VON ALEXA NDER FIGGE
Lindenthal. DieKunstistzurückge-
kehrti nd ie Schaufenster der Ge-
schäfterundumdieDürenerStra-
ße. Die Street Gallery,organisiert
vomRingLindenthalerGeschäfts-
leute, hat sie angelockt. Im Wein-
kontor Lindenthal (Geibelstraße
33) etwaf ügen sich die Gemälde
der Künstlerin Marion Recht har-
monischindieAuslagederunzäh-
ligen Flaschen mit Rebensaft.
Schließlich zeigten ihre Stillleben
unter anderem Szenen mit Wein-
trauben.AuchdasBildeinesriesi-
genSpargelpasstgutzueinerFla-
che Weißwein. „Ich kenne die
Künstlerin schon seit meiner Ju-
gend,d al ag es nahe, ihre Bilder
auszustellen“, so Inhaber Hans
Spernat.
Ganz andere Kunst gibt es ge-
genüber der Weinhandlung im
Modegeschäft Cologne Couture
zu erleben: die digitalen Installa-
tionenvonJunSchäffer.ImSchau-
fenster zeigt ein Bildschirmd ie
historische Aufnahme des Doms,
und im Inneren zwischen Pull-
overnu nd Röcken stellt ein Fern-
seher die blaue Weite des Meeres
dar.EineberuhigendeSzene,doch
gehörtzudemKunstwerknochein
Kopfhörer.DieAudiospurspiegelt
eine Rettungsaktion im Mittel-
meerwiederundspieltaufdieak-
tuellenFlüchtlingsströmean.
„Ich habe Gänsehaut bekom-
men, als ich die Paddelgeräusche
und kurz darauf Stimmen und
Schreie gehörth abe“, sagt Juliane
ReyesN ovas ichtlich gerührt. Die
Designerin hat den Katalogz ur
Ausstellung entworfen und be-
sucht nun die verschiedenen
Standorte der Kunst. Dazu zählt
auchdasAtelierAkzente(Dürener
Straße 137) vonG oldschmied
Dirk Fiebig. In der Auslage des
kleinen Ladens stehen neben sei-
nen Schmuckkreationen die
Schrottskulpturen vonM ichael
Heinrichsdorff. Die groben Kom-
binationen aus Holz und Eisen
sind wie geschaffen die filigran
gearbeitetKettenundRingezuak-
zentuieren.
Und auch bei Froschkönig’s
Kindermoden passen die knall-
bunten Gemälde vonU rsula
Reinsch gut zu den Schaufenster-
puppen mit der aktuellen Winter-
ausstattungfürKinder.DieKünst-
lerin hat die Kunstfigur „Cicolet-
ta“ erfunden. Eine junge Frau die
auf mehreren Bilderna uftaucht.
Der Zyklus zeigt die Figur in ver-
schiedenenKleidernundSituatio-
nenunderzähltsoeinekleineGe-
schichte.
Insgesamt 53 Geschäfte beteili-
gen sich an der 17. Auflage der
Street Gallery, die noch bis zum
31. Oktober läuft. Dann findet
auch ein Kunstspaziergang statt,
bei dem alle Stationen besichtigt
werden.Treffpunkt ist um 12 Uhr
beiCologneCoutureanderDüre-
ner Straße 142. Den Katalogz ur
Ausstellunggibtesindenbeteilig-
ten Geschäften. Eine Karte mit
den Standorten findet sich auch
auf der Homepage des Ring Lin-
denthalerGeschäftsleute.
www.wirsindlindenthal.de
Ichh abe Gänsehaut
bekommen, als ich die
Paddelgeräusche und kurz
darauf Stimmen und
Schreie gehört habe
Juliane Reyes Nova
DerRingLindenthalerGeschäftsleutehatrundumdieDürenerStraßeeineStreetGalleryorganisiert:InSchaufensternundVerkaufsräumenlocktKunstzumHinschauen.Fotos:af
Einladung zur Informationsveranstaltung
Prostata:FrühzeitigHandeln,Heilungschancensteigern
Über50ProzentderMännerüber50habeneinevergrößerteProstata.WanneineBehandlung
sinnvollundnotwendigistundwiegutartigeundbösartigeProstataerkrankungen
unterschiedenwerden,erläutertDr.med.PetraStamm,ChefärztinderKlinikfürUrologie
desHeiligGeist-Krankenhauses.InsbesonderebeiProstatakrebsgilt:Jeeherer
erkanntwird,umsogrößersinddieHeilungschancen.
DerEintrittistfrei.UmtelefonischeVoranmeldungunterTelefon:0221224-2586
beiFrauClaudiaEfferwirdgebeten.Einlass:ab18:30Uhr·BeginndesVortrags:19:00Uhr.
18.11.2015
19:00 Uhr
Veranstaltungsort:
studio dumont
Breite Straße 72
50667 Köln
Dienstag,2 7.Oktober 2015 Kölner Stadt-Anzeiger QUER DURCH KÖLN 31
Im Vorbeigehen Kunstb etrachten
STREET GALLERY 53Geschäftebeteiligensichander17.AuflagederVeranstaltung,dievomRingLindenthalerGeschäftsleuteorganisiertwurde
VON ALEXA NDER FIGGE
Lindenthal. DieKunstistzurückge-
kehrti nd ie Schaufenster der Ge-
schäfterundumdieDürenerStra-
ße. Die Street Gallery,organisiert
vomRingLindenthalerGeschäfts-
leute, hat sie angelockt. Im Wein-
kontor Lindenthal (Geibelstraße
33) etwaf ügen sich die Gemälde
der Künstlerin Marion Recht har-
monischindieAuslagederunzäh-
ligen Flaschen mit Rebensaft.
Schließlich zeigten ihre Stillleben
unter anderem Szenen mit Wein-
trauben.AuchdasBildeinesriesi-
genSpargelpasstgutzueinerFla-
che Weißwein. „Ich kenne die
Künstlerin schon seit meiner Ju-
gend,d al ag es nahe, ihre Bilder
auszustellen“, so Inhaber Hans
Spernat.
Ganz andere Kunst gibt es ge-
genüber der Weinhandlung im
Modegeschäft Cologne Couture
zu erleben: die digitalen Installa-
tionenvonJunSchäffer.ImSchau-
fenster zeigt ein Bildschirmd ie
historische Aufnahme des Doms,
und im Inneren zwischen Pull-
overnu nd Röcken stellt ein Fern-
seher die blaue Weite des Meeres
dar.EineberuhigendeSzene,doch
gehörtzudemKunstwerknochein
Kopfhörer.DieAudiospurspiegelt
eine Rettungsaktion im Mittel-
meerwiederundspieltaufdieak-
tuellenFlüchtlingsströmean.
„Ich habe Gänsehaut bekom-
men, als ich die Paddelgeräusche
und kurz darauf Stimmen und
Schreie gehörth abe“, sagt Juliane
ReyesN ovas ichtlich gerührt. Die
Designerin hat den Katalogz ur
Ausstellung entworfen und be-
sucht nun die verschiedenen
Standorte der Kunst. Dazu zählt
auchdasAtelierAkzente(Dürener
Straße 137) vonG oldschmied
Dirk Fiebig. In der Auslage des
kleinen Ladens stehen neben sei-
nen Schmuckkreationen die
Schrottskulpturen vonM ichael
Heinrichsdorff. Die groben Kom-
binationen aus Holz und Eisen
sind wie geschaffen die filigran
gearbeitetKettenundRingezuak-
zentuieren.
Und auch bei Froschkönig’s
Kindermoden passen die knall-
bunten Gemälde vonU rsula
Reinsch gut zu den Schaufenster-
puppen mit der aktuellen Winter-
ausstattungfürKinder.DieKünst-
lerin hat die Kunstfigur „Cicolet-
ta“ erfunden. Eine junge Frau die
auf mehreren Bilderna uftaucht.
Der Zyklus zeigt die Figur in ver-
schiedenenKleidernundSituatio-
nenunderzähltsoeinekleineGe-
schichte.
Insgesamt 53 Geschäfte beteili-
gen sich an der 17. Auflage der
Street Gallery, die noch bis zum
31. Oktober läuft. Dann findet
auch ein Kunstspaziergang statt,
bei dem alle Stationen besichtigt
werden.Treffpunkt ist um 12 Uhr
beiCologneCoutureanderDüre-
ner Straße 142. Den Katalogz ur
Ausstellunggibtesindenbeteilig-
ten Geschäften. Eine Karte mit
den Standorten findet sich auch
auf der Homepage des Ring Lin-
denthalerGeschäftsleute.
www.wirsindlindenthal.de
Ichh abe Gänsehaut
bekommen, als ich die
Paddelgeräusche und kurz
darauf Stimmen und
Schreie gehört habe
Juliane Reyes Nova
DerRingLindenthalerGeschäftsleutehatrundumdieDürenerStraßeeineStreetGalleryorganisiert:InSchaufensternundVerkaufsräumenlocktKunstzumHinschauen.Fotos:af
Einladung zur Informationsveranstaltung
Prostata:FrühzeitigHandeln,Heilungschancensteigern
Über50ProzentderMännerüber50habeneinevergrößerteProstata.WanneineBehandlung
sinnvollundnotwendigistundwiegutartigeundbösartigeProstataerkrankungen
unterschiedenwerden,erläutertDr.med.PetraStamm,ChefärztinderKlinikfürUrologie
desHeiligGeist-Krankenhauses.InsbesonderebeiProstatakrebsgilt:Jeeherer
erkanntwird,umsogrößersinddieHeilungschancen.
DerEintrittistfrei.UmtelefonischeVoranmeldungunterTelefon:0221224-2586
beiFrauClaudiaEfferwirdgebeten.Einlass:ab18:30Uhr·BeginndesVortrags:19:00Uhr.
18.11.2015
19:00 Uhr
Veranstaltungsort:
studio dumont
Breite Straße 72
50667 Köln
Lindenthal -
Rheinische Anzeigenblätter | Mein Blatt | Kölner Wochenspiegel | Lindenthal
Kunst im alltäglichen Leben: 19. Street Gallery Lindenthal noch bis zum 14. Oktober
09.10.17, 15:44 Uhr
Geschäftsführer Uwe Schwarzkamp (Mitte) nahm den Spendenscheck im Wert von 1.000 Euro für seinen Verein „LebensWert“ entgegen.Foto: Kellner
(nk) Mit einer Vernissage in der Kunsthalle des Bezirksrathauses eröffnete die 19. Street Gallery Lindenthal. Noch bis zum 14. Oktober sind in Läden entlang der Dürener Straße in insgesamt 46 Läden Kunstwerke unterschiedlicher Künstler ausgestellt. „Als musikalischen Programmpunkt haben wir erstmalig das ökumenische Abendlob mit 100 Sängern und Instrumentalisten integriert, sowie Lesung, Signierstunde und ein „Shop-Konzert“.
Ebenfalls wurde wieder eine Sammelausstellung in der Kunsthalle des Rathauses zusammengestellt, in der weitere Werke teilnehmender Künstler zu sehen sind“, berichtete Bettina Spillmann aus der Arbeitsgruppe des „Street Gallery des RLG e.V.“. Die Finissage findet wieder als „Kunstspaziergang“ am 14. Oktober mit der Kunstkennerin Marina Weigand statt. „Ich habe den Eindruck, es wird immer qualitätsvoller“, so die Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker bei der Vernissage. Bilder wie die von Ricarda Nowak oder Ruth Moneke lassen zumindest diesen Eindruck entstehen. Die Künstlerin Ricarda Nowak stellt in ihren Landschaftsbildern mit Leuchtfarben beeindruckende großformatige Wandmalereien dar. In der Kunsthalle hängt ein nächtliches Bild von Bergen in Norwegen, die Lichter der Häuser werfen Helligkeit in die Umgebung, die sich auch auf dem Wasser gemütlich widerspiegelt. Ruth Moneke hat in der Kunsthalle ein Gemälde von sich ausgestellt, das die Weite des Meeres und über diese Weite die Grenzen eines Raumes, einen Kronleuchter, zeigt. Weitere Kunstwerke der Künstlerinnen sind zu sehen im ColFlor Blumendesign an der Rondorfer Hauptstraße 90 von Ricarda Nowak und im Köttgen Hörakustik an der Dürener Straße 229 von Ruth Moneke. Weitere Orte und Künstler finden Sie unter www.wirsindlindenthal.de
Erstmalig, aber nicht einmalig, wurde mit der Hilfe der Sparkasse KölnBonn eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation überreicht. In diesem Jahr ging die Spende an den LebensWert e.V. LebensWert ist eine 1997 am Klinikum der Universität zu Köln gegründete Initiative für krebskranke Patienten.
Durch psychologische Gesprächsangebote sowie durch bewegungs-, kunst- und musiktherapeutische Angebote bietet LebensWert den Krebspatienten und deren Angehörigen eine umfassende und direkte seelische Hilfe bei Ängsten, Sorgen und Nöten, die mit der Erkrankung oft einhergehen (Psychoonkologie). Dadurch werden die Patienten zu Mitkämpfern im Behandlungsverlauf, ihre Zukunft bekommt eine Perspektive und wird wieder lebenswert.
„Unsere Angebote stehen allen Krebspatienten der Universitätsklinik Köln und der niedergelassenen Praxen der Kölner Region zur Verfügung“, so der Geschäftsführer Uwe Schwarzkamp.
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Kölner Wochenspiegel43.KW 26. Oktober 2016
Ihr Ansprechpartner
Mathias Nelles
Tel. 0 22 1 / 95 44 14 - 129
Fax 0 22 1 / 95 44 14 - 429
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Sa. 29.10., 10.00 bis 16.00 Uhr;So. 30.10. nurvon 15.00 bis 18.00 Uhr
STREET GALLERY
LINDENTHAL
Sonntag, 30. Oktober bis Samstag, 5. November 2016
Verkaufsoffener Sonntag: 30. Oktober 2016
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Künstler:
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ausstellende Künstlerin: Elfi Sautot
Lindethal (red). Der „Ring
Lindenthaler Geschäftsleute“
(RLG)freutsich,die„18.Street
Gallery“ anzukündigen. Genau
vor18JahrenwurdedieVeran-
staltung unter Mitwirkung des
ausstellenden Künstlers Dan
Hepperle (Buchhandlung Kai-
ser) ins Leben gerufen: Lin-
denthaler Geschäfte schaffen
Raum für die Kunst in Farbe,
BildundForm.
Vor zwei Jahren erschien
erstmaligein Kunstkatalog,ei-
ne handliche, vierfarbige Bro-
schüre mit Lageplan sowie Be-
schreibungen und Abbildun-
gen aller „Galerien“undihrer
jeweiligen Künstler, um dieser
besonderen Ausstellung Nach-
haltigkeit zu verschaffen. Das
Kölner Stadtarchiv hat die bei-
den Büchlein übrigens bereits
aufgenommen.MitdemKunst-
katalogalsWegweiseristesei-
ne besondere Freude, die „Ga-
lerien“ zu besuchen oder an-
ders gesagt: in Geschäfte zu
gehen, um Kunst zu schauen.
Und hierbei fällt auf, wie le-
bendig diese Symbiose auf
Zeit zwischen Geschäft, Ange-
bot und Kunstwerken vollzo-
genwerdenkann:Farblichund
inhaltlich abgestimmt, werden
die Exponate entweder offen-
sichtlich in den Schaufens-
tern oder auch zwischen Wa-
ren präsentiert und überra-
schen das Auge des Betrach-
tersmitneuemKontext. Jedes
Jahr trifft man auf der Street
Gallery bekannte Künstler mit
neuenWerken,aberauchneue
KünstlermitneuerKunst oder
neue „Galerien“. Hier wur-
de schon manches Talent ent-
deckt, entwickelt und bekannt
gemacht. Das Programm der
Street Gallery gestaltet sich
wie folgt: Die Vernissage und
Beginn der Sammelausstel-
lung findet am Samstag, 29.
Oktober, 18 bis 20 Uhr in
der Kunsthalle am Lindentha-
ler Rathaus (Aachener Stra-
ße 220), statt. Bezirksbürger-
meisterin Helga Blömer-Frer-
ker und ein Vertreter des RLG
werdendieseVeranstaltunger-
öffnen. Am Sonntag, 30. Okto-
ber, ist in den Geschäften ent-
lang der Dürener Straße offizi-
eller Start von 13-18 Uhr (ver-
kaufsoffen),teilweiseunterAn-
wesenheit der Künstler. Been-
det wird die Street Gallery mit
einem Kunstspaziergang am
5. November, geleitet von der
ehemaligenGaleristinundMa-
lerin Frau Martina Weigand.
Treffpunkt ist um 12 Uhr die
Kölner Kaffeemanufaktur (Dü-
renerStraße123).
Viel Raum für die Kunst
InGeschäftenaufderDürenerStraßewirddie„18.StreetGallery“präsentiert
n Bummeln ist ausdrücklich erwünscht: In über 40 Geschäften an der Dürener Straße veran-
staltet der Ring Lindenthaler Geschäftsleute die „Street Gallery“. Dabei bietet sich in einigen
Geschäften die Gelegenheit, persönlich mit den Künstlern zu sprechen. Foto: Krzysztof Swider
Der Plan zum Ausschneiden
"
Bild: Krzysztof Swider Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
Vorstellung der Brüder & Organisatoren:
• Timo Schulte
* Eventorganisation seit über achtzehn Jahren
* Initiator + Veranstalter „Refrather Winterdorf“ seit 6 Jahren
* Referenzen: Harley-Davidson Europe, PUMA SE, Volkswagen
* Motto: „Die Liebe zum Detail“
• Phil Schulte
* Regisseur mit Liebe zu seinem Veedel
* Referenzen: ZDF, WDR, ARD uvm.
* Motto: „Maach et.“
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
„Lindenthal – Das Veedel mit Herz.“
Wichtige Fakten
Ein Winterevent für die ganze Familie
Netter Treffpunkt für die Menschen aus dem Veedel
Stärkung des Standorts Lindenthal
Enge Zusammenarbeit mit den Lindenthaler Kaufleuten
Angenehme Öffnungszeiten zum Schutze der Anwohner
Keine überheblichen Verkaufspreise im Winterdorf
Großes Interesse an Sauberkeit und Struktur im Winterdorf
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
„Lindenthal – Das Veedel mit Herz.“
Fakten des neuen Lindenthaler Veedel Winter Events 2018:
Ein Winterdorf für alle einheimischen Bewohner und Freunde von Lindenthal, die
die Geselligkeit unter Freunden und Nachbarn suchen.
• Terminplan:
– Aufbau: 19.November bis 25. November 2018
– Veranstaltung: 26. November bis 23. Dezember 2018 (28 Veranstaltungstage)
– Abbau: 27. Dezember bis 30. Dezember 2018
• hochwertige Bewirtung
ausgewählter Gastronom aus dem Veedel verköstigt die Besucher mit
Speisen
• 6 Verkaufsstände mit liebevoll geschmückten Holzhütten und ausgewählten
regionalen Produkten, einer kleinen Bühne, einem kleinem Kinderkarussell
und attraktiven überdachten Stehmöglichkeiten erstrahlen im
weihnachtlichen Glanz
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
„Lindenthal – Das Veedel mit Herz.“
Veranstaltungsort des neuen Lindenthaler Veedel Winter Events 2018:
Karl - Schwering Platz
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
„Lindenthal – das Veedel mit Herz.“
5 Ausstellerhütten
1 Glühweinhütte
1 Crepeshütte Stehtischmülleimer
2 Imbisshütten Sitztisch
1 Bühne 4x3m
1 Karussell
1 Toilettenwagen
Dürener Straße 60,00 m
4,5 x 2,2m 3,0 x 2,0m 3,0 x 2,0m 4,5 x 2,2m 4,5 x 2,2m 5,5 x 2,2m
Parkautomat
10,40 m
5m
Karrussell
Bühne
Drinks
Adamarina Aussteller
frei
Geschenke
+ Waffeln
Aussteller
frei
Crepes
3,5 x 2,5m
Aussteller
frei
WC
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
Platzplanung
32A CEE
230V
63A CEE
16A CEE
230V
230V
230V
32A CEE
16A CEE
16A CEE
230V
16A CEE
16A CEE
Wasser
Wasser
Wasser
5 Ausstellerhütten
1 Glühweinhütte
1 Crepeshütte Stehtischmülleimer
2 Imbisshütten
1 Bühne 4x3m
1 Karussell
1 Toilettenwagen
Dürener Straße
60,00 m
4,5 x 2,2m 3,5 x 1,8m
FREI
3,5 x 1,8m
4,5 x 2,2m
3,5 x 1,8m 5,5 x 2,2m
Parkautomat
10,40 m
5m
Karrussell
Bühne
Drinks
Terrasse
Terrasse
i Crepes
3,5 x 2,5m
FREI
WC
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
Platzplanung
Terrasse
Terrasse Terrasse
Programmhighlights 2018
26.1 1. – 09.12.2018
DATUM PROGRAMM BEGINN ENDE
Mo, 26.11.2018 Offizielle Eröffnung durch den Vorstand Ring Lindenthaler Geschäftsleute e.V. 19:00 20:00
Fr, 30.11.2018 VinoRosso – Alpine World Music aus Italien 19:00 20:00
Sa, 01.12.2018 Fabian Kronbach – Kölner Newcomer 19:00 20:00
1. Advent
So, 02.12.2018
Zirkus Antavia – Die große Zirkusshow 15:00 16:00
Brigosco – Kölner Gospelchor 17:00 18:00
Do, 06.12.2018 Fug & Janina – Kinderliedermacher aus dem TV 17:00 18:00
Der Nikolaus kommt ins Winterdorf… (Kostenlose Weckmänner) 18:00 19:00
Fr, 07.12.2018 Die Drei Liköre 19:00 20:00
Sa, 08.12.2018 The Busquitos – Comedy Jazz aus Amsterdam 19:00 21:00
2. Advent
So, 09.12.2018
Pelemele – Die Kinderrock Band No.1 15:00 16:00
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
Programmhighlights 2018
10.12. – 23.12.2018
DATUM PROGRAMM BEGINN ENDE
Fr, 14.12.2018 La Mäng – Kölsche Musik 19:00 20:00
Sa, 15.12.2018 The Rockhouse Brothers aus Hamburg 19:00 20:00
3. Advent
So, 16.12.2018
Zirkus Antavia – Die große Zirkusshow 15:00 16:00
Fr, 21.12.2018 Drachenfelser Brass Band 19:00 20:00
Sa, 22.12.2018 Goldplay unplugged – No. 1 Tribute Band von Coldplay 19:00 20:00
04. Advent
So, 23.12.2018
New Life Gospel – Afroamerikanische Gospelchor 19:00 20:00
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
Programmhighlights 2018
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
Programmhighlights 2018
Mit unseren unterschiedlichen Sponsoringpaketen richten wir uns an alle
regionalen Unternehmen und Unternehmer, die im Rahmen einer
Sponsoringpartnerschaft Ihr ganz persönliches Interesse an dieser
Veranstaltung als gesellschaftliches Kulturevent in der Region zum
Ausdruck bringen möchte – ohne Ihr Engagement können wir das
Bühnenprogramm in der Ausmaße kostentechnisch nicht auf die Beine
stellen.
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
Sponsoring
250 €
Keine
Begrenzung
500 €
Max. 8
Sponsoren
750 €
Max.7
Sponsoren
1500 €
Max. 5
Sponsoren
Hauptsponsor (1x)
5000 €
Facebook - Verlinkung X X X X 3x
Sponsorentafel im Winterdorf X X X groß
Logo im Programmflyer (20.000 Auflage /
Verteilung KSTA) X X X Vorderseite
A3 Plakate auf der Dürener Straße X X groß
Verkehrsbanner (2x) an
Hauptverkehrsstraße und auf
Promotionfahrzeug
X X groß
Sonderaktionen (z.B. Bühnenprogramm /
Presenter, Exponateausstellung) X X
Bühnenbanner X X Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
Sponsoring
Für Rückfragen stehen Ihnen die Veranstalter von Schulte & Schulte jederzeit
und gerne Rede und Antwort:
Programm,
Sponsoring & Organisation &
Technische Leitung Sponsoring
Timo Schulte Phil Schulte
timo@schulteundschulte.de phil@schulteundschulte.de
+49-151-15188542 +49-172-2854115
Projektgesellschaft: Schulte & Schulte | Die Agentur
Mohnweg 14
51427 Bergisch Gladbach
www.schulteundschulte.de
www.refrather-winterdorf.de
Ein Konzept von Schulte & Schulte | Die Agentur 2018
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Anlage 5 Rückzug 190331_190123
1017 Zeichen
— — Stadt Köln Peter Brandt Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung (321/1) Ottmar-Pohl-Platz 1 50475 Köln Köln, 23.01.2019 Antrag verkaufsoffener Sonntage für 31.03.2019 Sehr geehrter Herr Brandt, Sehr geehrte Damen und Herren, in diesem Schreiben müssen wir leider den Antrag, für den beantragten verkaufsoffenen Sonntag am 31.03.2019, zurück ziehen. Für die Installation „Geschichte erlevve“ fehlen uns leider noch immer Genehmigungen der Stadt Köln. Sodass wir die Bronzeplatten noch nicht in das öffentliche Bild einfügen können. Wir hoffen, dass Sie für unsere Situation Verständnis haben. Mit freundlichen Grüßen aus dem Vringsveedel, Hans HausmannMitglied des Vorstandes Interessengemeinschaft Severinsviertel e.V Kartäuserhof 50· D-50678 Köln Fax 0221 932 06 26 www.severinsviertel.info info@severinsviertel.info Sparkasse Köln-Bonn IBAN: DE32370501981929964995 BIC: COLSDE33XXX Vorstand Vorsitzende Dr. Thorsten Fröhlich, Wilhelm von der Gathen IG Severinsviertel e.V. · Kartäuserhof 50 · 50678 Köln
Anlage 1 2. RVO 2019
1749 Zeichen
Anlage 1
1
2. Ordnungsbehördlichen Verordnung für 2019
über das Offenhalten von Verkaufsstellen
in den Stadtteilen Kernbereich Innenstadt und Porz-Mitte
vom ??.??.2019
Der Rat hat in seiner Sitzung am ?????? aufgrund des § 6 Abs. 1 und 4 des Gesetzes zur
Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) vom 16.11.2006 (GV. NRW. 2006 S. 516),
zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. März 2018 (GV. NRW. S.172), in Kraft getreten am 30.
März 2018, für die Stadt Köln verordnet:
§ 1
(1) Im Stadtteil Kernbereich Innenstadt dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem
15.12.2019, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein.
(2) Im Stadtteil Porz-Mitte dürfen die Verkaufsstellen am Sonntag, dem 05.05.2019,
Sonntag, dem 13.10.2019 und am Sonntag, dem 01.12.2019 in der Zeit von 13 bis
18 Uhr geöffnet sein.
Die Sonderöffnungszeit gilt für Verkaufsstellen innerhalb der folgenden Grenzlinien:
Kernbereich Innenstadt
Rhein - Straße Heumarkt - Pipinstr. - Cäcilienstr. - Hahnenstr. - Aachener Str. - Brüsseler Str. -
Venloer Str. - Magnusstr. - Zeughausstr. - Komödienstr. - Trankgasse - Rhein
Porz-Mitte
Karlstraße – Philipp-Reis-Straße – Friedrichstraße – Bahnhofstraße – Mühlenstraße – Ernst-
Mühlendyck-Straße – Hauptstraße
§ 2
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig im Rahmen des § 1 Verkaufsstellen
außerhalb der dort zugelassenen Geschäftszeiten und Grenzlinien offen hält.
Die Ordnungswidrigkeit kann nach § 13 des Ladenöffnungsgesetzes NRW mit einer Geldbuße
bis zu fünftausend Euro geahndet werden.
§ 3
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft und gilt bis zum
31.12.2019.
Stadt Köln
als örtliche Ordnungsbehörde
Anlage 6, Auszug aus dem Beschlussprotokoll BV2 25.03.2019 4160-2018
4870 Zeichen
Geschäftsführung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) Frau Paßmann Telefon: (0221) 221-92313 Fax : (0221) 221-92318 E-Mail: miriam.passmann@stadt-koeln.de Datum: 26.03.2019 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 25.03.2019 öffentlich 9.2.3 2. Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufgeführten Tagen und Zeiten 4160/2018 Die Bezirksvertretung Rodenkirchen kritisiert, dass die Fachverwaltung nicht an der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen teilgenommen hat. Herr Bronisz bittet die Fachverwaltung um Mitteilung, warum die Satzung den zu be- teiligenden Stellen (z.B.: Verdi) nicht vorgelegt wurde. Die CDU-Fraktion, die SPD-Fraktion und die FDP-Fraktion stellen einen gemeinsa- men Änderungsantrag. 1. Beschluss: Die Vorlage soll wie folgt geändert werden: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 01 beigefügten 2. Ordnungsbehördlichen Verordnung über das Of- fenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufgeführten Tagen und Zei- ten in geänderter Form: Entgegen der ursprünglichen Verwaltungsvorlage werden die nachfolgend genannten Anträge für den Stadtbezirk Rodenkirchen genehmigt: 7. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 31.03.2019, Rodenkirche- ner Kunstmeile 8. Sürth, Dorfgemeinschaft Sürth, 19.05.2019, 960 Jahre Sürth 10. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 01.12.2019, Rodenkirche- ner Winterzauber Begründung: Für alle drei Sonntagsöffnungen sind seitens der Antragsteller hinreichend die Aspekte des Erhalts, der Stärkung oder der Entwicklung eines vielfältigen statio- nären Einzelhandelsangebots begründet und dargelegt worden. Niedrigste Werte der Einzelhandelszentralität sowie hohe Werte von Landenleerständen überzeu- gen insoweit als Gründe. In Bezug auf die beantragte Ladenöffnung anlässlich des Rodenkirchener Winter- zaubers muss die gleiche rechtliche Begründung wie auch für die Innenstadt gel- ten, nämlich dass Weihnachtsmärkte als ausreichender Anlass zu sehen sind. Mit dem VG Köln ist auch die BV-Rodenkirchen der Auffassung, dass auch ohne exakte Darstellung von Besucherzahlen die Bedeutung eines Weihnachtsmark- tes, wie dem des Rodenkirchener Winterzaubers offensichtlich ist. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Die Grünen und der Stimme des Herrn Bronisz bei Enthaltung zweier Stimmen der CDU -Fraktion mit vier Stim- men der SPD-Fraktion, zwei Stimmen der CDU-Fraktion, zwei Stimmen der FDP-Fraktion und der Stimme des Herrn Ilg zugestimmt. (nicht anwesend: Herr Pavegos, Frau Bussmann, Herr Küpper) Sodann lässt Herr Homann über die geänderte Vorlage abstimmen. 2. Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen empfiehlt dem Rat folgenden geänderten Be- schluss zu fassen: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 01 beigefügten 2. Ordnungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufgeführten Tagen und Zeiten in geänder- ter Form: Entgegen der ursprünglichen Verwaltungsvorlage werden die nachfolgend ge- nannten Anträge für den Stadtbezirk Rodenkirchen genehmigt: 7. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 31.03.2019, Rodenkirche- ner Kunstmeile 8. Sürth, Dorfgemeinschaft Sürth, 19.05.2019, 960 Jahre Sürth 10. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 01.12.2019, Rodenkirchener Winterzauber Begründung: Für alle drei Sonntagsöffnungen sind seitens der Antragsteller hinreichend die As- pekte des Erhalts, der Stärkung oder der Entwicklung eines vielfältigen stationären Einzelhandelsangebots begründet und dargelegt worden. Niedrigste Werte der Ein- zelhandelszentralität sowie hohe Werte von Landenleerständen überzeugen insoweit als Gründe. In Bezug auf die beantragte Ladenöffnung anlässlich des Rodenkirchener Winter- zaubers muss die gleiche rechtliche Begründung wie auch für die Innenstadt gelten, nämlich dass Weihnachtsmärkte als ausreichender Anlass zu sehen sind. Mit dem VG Köln ist auch die BV-Rodenkirchen der Auffassung, dass auch ohne exakte Dar- stellung von Besucherzahlen die Bedeutung eines Weihnachtsmarktes, wie dem des Rodenkirchener Winterzaubers offensichtlich ist. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich bei Enthaltung der Fraktion Die Grünen und zweier Stimmen der CDU-Fraktion gegen die Stimme des Herrn Bronisz mit vier Stimmen der SPD- Fraktion, zwei Stimmen der CDU-Fraktion, den zwei Stimmen der FDP-Fraktion und der Stimme des Herrn Ilg zugestimmt. (nicht anwesend: Herr Pavegos, Frau Bussmann, Herr Küpper)
Anlage 3 Stellungnahme_IHK_Koeln_14.12.2018
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Industrie- und Handelskammer zu Köln Postanschrift: 50606 Köln | Hausanschrift: Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln | Internet: www.ihk-koeln.de Tel. +49 221 1640-0 | Fax +49 221 1640-1290 IHK Köln, 50606 Köln Per Mail Amt für öffentliche Ordnung Gewerbeabteilung Herrn Peter Brandt Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln Ihr Zeichen | Ihre Nachricht vom Unser Zeichen | Ansprechpartner rdt | Philip Reichardt E-Mail philip.reichardt@koeln.ihk.de Telefon | Fax +49 221 1640-1506 | +49 221 1640-1509 Datum 14. Dezember 2018 Stellungnahme der Industrie- und Handelskammer zu Köln Ihre Aufforderung vom 08.11.2018 Sehr geehrter Herr Brandt, wir bedanken uns für Ihre Mail vom 08.11.2018 mit der Aufforderung, eine Stellungnahme zu den geplanten Sonntagsöffnungen 2019 in der Stadt Köln gem. § 6 Abs. 4 LÖG NRW zu formulieren. Der Landesgesetzgeber hat durch die Novellierung des Ladenöffnungsgesetzes (LÖG) NRW neue Handlungsspielräume zur Rechtfertigung von verkaufsoffenen Sonntagen eingeführt. Die neuen Sachgründe, die ein öffentliches Interesse begründen können, hat der Gesetzgeber dabei in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 bis 5 LÖG NRW definiert. Wir plädieren ausdrücklich dafür, dass die Stadtverwaltung die neugeschaffenen gesetzlichen Möglichkeiten zur Rechtfertigung von Sonntagsöffnungen voll ausschöpft und in ihrem Abwägungsprozess berücksichtigt. Damit die neuen gesetzlichen Möglichkeiten zur Rechtfertigung von Sonntagsöffnungen jedoch herangezogen werden können, bedarf es einer ausreichenden Informationsgrundlage und Konkretisierung der neuen Sachgründe. Die jüngsten Entscheidungen des Verwaltungsgerichtes Köln, Beschl. 30.10.2018 - 1 L 2477/18 (Neustadt -Süd), Beschl. 04.12.2018 - 1 L 2649/18 (Rodenkirchen), 1 L 2650/18 (Sürth), 1 L 2651/18 (Lindenthal) als auch das Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW, Beschl. 02.11.2018 - 4 B 1577/18 haben deutlich gemacht, dass eine hinreichende Konkretisierung von örtlichen Problemlagen erforderlich ist. Das Verwaltungsgericht Köln hat bei seinen Entscheidungen zudem bemängelt, dass verkaufsoffene Sonntage nicht in ein städtisches Gesamtkonzept integriert sind. Um den gerichtlichen Anforderungen zu entsprechen, empfehlen wir daher dringend, verkaufsoffene Sonntage in das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Köln zu integrieren. Darüber hinaus regen wir an, die 14. Dezember 2018 | Seite 2 erforderlichen Informationsgrundlagen zu beschaffen, damit die Stadtverwaltung ihre r Plausibilitätsprüfung nachkommen und die Sachgründe Nr. 2 - 5 (§ 6 Abs. 1 S. 2 Nr.2 -5 LÖG NRW) nachvollziehbar darlegen kann. Im Ergebnis unterstützen wir die gestellten Anträge der Interessen- und Werbegemeinschaften. Mit freundlichen Grüßen Industrie- und Handelskammer zu Köln Im Auftrag Philip Reichardt, M.A. Geschäftsbereich Innovation und Umwelt
Anlage 2.2. Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 3 ohne Lindenthal und 7
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Beachte:
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.
Antragsteller: ISK Carrée e.V.
Geschäftsstelle
Hans-Josef Schulte
Berrenrather Str. 256
50939 Köln
Tel: 0221 34669416
Bezeichnung des Anlass: Markt:
M
esse: Kunstmeile
16. kunst im carrée
Ö
rtliches Fest:
Ä
hnliche Veranstaltung:
Anlassbeschreibung: Seit 17 Jahren jährlich stattfindende
Kunstmeile im Veedel Sülz/Klettenberg.
Für die Dauer von einer Woche stellen
Künstlerinnen und Künstler in den
Institutionen, Geschäften und
Einrichtungen aus. Die
Eröffnungsveranstaltung findet in der Regel
an einem verkaufsoffenen Sonntag statt,
um möglichst viel Publikum zu erreichen.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
X ja die Kunstausstellung
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
X eine Veranstaltung, welche zum 17. Mal
stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
X ja, die Kunst steht im Vordergrund!
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
An dem betreffenden Sonntag wird es
einen Rundgang durch alle Lokalitäten
geben, in denen Kunst ausgestellt ist. Zu
einem großen Teil sind es Händler, die ihre
Ladenlokale für die Ausstellung von Kunst
an diesem Tag zur Verfügung stellen.
Zweck ist es, dass die Besucher der
einzelnen „kleinen Kunstausstellungen“ in
den einzelnen Lokalitäten neben der
Betrachtung der Kunst auch in eine
Diskussion mit den Künstlern einsteigen
können. Dies wäre im öffentlichen Raum so
nicht möglich.
Bei den Kunstwerken handelt es ich um
hochwertige und teure Arbeiten, die nicht
auf der Straße ausgestellt werden können.
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
Deutlich mehr als wegen der
Verkaufsstellenöffnung.
Die attraktiven Ausstellungsorte und die
Möglichkeiten zu einem privaten Austausch
über die jeweiligen Kunstobjekte machen
den Reiz dieser Veranstaltung aus und
bilden den Hauptanlass zum Besuch der
umfunktionierten Ladenlokale.
Viele der Kunstinteressierten kaufen auch
Artikel des täglichen Bedarfs und gehen in
Geschäfte, die sie sonst nicht besucht
hätten. Im letzten Jahr gab es viele
Kunstinteressierte, die an dem Sonntag
kamen und enttäuscht vor den
geschlossenen Geschäften standen - ein
Besuch zur Kunst war ihnen aus zeitlichen
Gründen in der Woche nicht möglich.
innerhalb von: Sülzgürtel .-Zülpicher
Straße, Universitätsstr. - Luxemburger
Str. bis Klettenberggürtel
Sülzburgstraße / Gottesweg bis
Rhöndorfer Straße.
ca. 60 Mitglieder der z. Zt. 75 ISK
Geschäfte und ca. 10 Nicht-ISK Mitglieder
werden sich an der an der Kunstmeile
beteiligen. Diese Geschäfte und
Institutionen liegen in einer Größenordnung
zwischen 50-100 qm Verkaufsfläche.
Einige auch größer.
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Siehe beigefügtes pdf für die
Veranstaltung- und Verkaufsfläche im
letzten Jahr
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Siehe angehängten Brief an
Herrn Peter Brandt.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW
möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S.
2. Nr. 2 - 5 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2,
Nr.3, Nr. 4, Nr. 5) stützen.
Eine Möglichkeit, sich auf die neuen
Sachgründe zu stützen, ist die Darlegung,
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst
und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
dass eine Sonntagsöffnung den in § 6 Abs.
1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG genannten Zielen
dient bzw. ihre Verwirklichung steigern
kann (OVG Münster, Beschl. v.
27.04.2018, 4 B 571/18).
Positive Umfrageergebnisse zum Effekt
von Sonntagsöffnungen:
Eine Umfrage unter Geschäftsleuten in
Sülz/Klettenberg zur Bedeutung
verkaufsoffener Sonntage im Nachgang
des Carrée-Festes 2018 offenbart
zahlreiche positive Effekte (Die Umfrage
wurde von der IHK Köln im September
2018 durchgeführt ):
An der Unternehmensbefragung haben
sich Einzelhandels-, Gastronomie- und
Handwerksbetriebe am Standort
Sülz/Klettenberg beteiligt (N=19)
94,2% der Befragten stimmen der Aussage
zu, dass das Carrée-Fest eine gute
Werbung für die Geschäftslage sei. 47,1%
stimmen der Aussage voll zu sowie 52,9
stimmen der Aussage zu, dass das
Stadtteilfest Besucher aus anderen
Stadtteilen oder der Umgebung anlockt.
Betrachtet man ausschließlich die
Umfrageergebnisse der teilnehmenden
Einzelhandelsbetriebe ergeben sich
weitere positive Effekte von
Sonntagsöffnungen, die das örtliche
Einzelhandelsangebot stärken können.
90% der an der Umfrage teilnehmenden
Einzelhändler (N=10) geben an, dass die
Bedeutung verkaufsoffener Sonntage für
den örtlichen Einzelhandel hoch oder sehr
hoch sei. 70 % der befragten Einzelhändler
stellen an einem verkaufsoffenen Sonntag
fest, dass die Verweildauer von Kunden
höher ist. Ebenfalls geben 70% der
befragten Einzelhändler an, dass bei einer
Sonntagsöffnung die Bereitschaft zur
Beratung bei Kunden höher ist.
Im Ergebnis ist festzustellen, dass ein
verkaufsoffener Sonntag dazu beitragen
kann, die Sichtbarkeit des Standortes
Sülz/Klettenberg zu steigern und das
örtliche Einzelhandelsangebot
überregionalen Besuchern zu präsentieren.
Das Viertel ist durch seine Aktivitäten,
Feste, Kunstmeilen mit v.o. Sonntagen für
die Geschäftsinhaber sehr attraktiv. Um die
Attraktivität des Viertels zu erhalten, ist es
notwendig, Aktionen wie diese Kunstmeile
anzubieten. Nur ein lebendiges,
individuelles Stadtviertel hat langfristig die
Chance im regionalen Wettbewerb zu
bestehen.
Das Kunst-Event im Besonderen sorgt in
der tristen Jahreszeit für einen
Kulturtourismus bei dem das Publikum
neben der Kunst, neue inhabergeführte
Geschäfte entdecken kann, die ein
individuelles Sortiment führen und sich vom
online-Handel abheben. Das wiederum
stärkt die Vielfalt und Entwicklung des
stationären Einzelhandelsangebots und
fördert den Absatz im Veedel.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Die Attraktivität des Viertels und damit die
Akzeptanz bei der Wohnbevölkerung ist
ebenfalls dazu geeignet, den zentralen
Versorgungsbereich zu stärken und zu
erhalten. Es wird immer wichtiger, dem
Viertel eine ureigene Identität zu verleihen,
dies den Bewohnern einfach macht, sich zu
identifizieren. Dort wo man gerne lebt, kauft
man auch gerne ein. Ansonsten bestünde
die Gefahr dass der Nah-
Versorgungsbereich im Besonderen für
Senioren und nicht ganz mobile Menschen
nicht mehr wirtschaftlich attraktiv ist und
keine Vielfalt mehr vorhanden ist, weil dann
die Geschäfte schließen.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Das Kunst-Event dient auch einer
Belebung des Einkaufszentrums
Sülz/Klettenberg (Sülzburgstr/Gottesweg.,
Luxemburger Straße, Berrenrather Straße
sowie die Zülpicher Straße wo unsre
Mitglieder ansässig sind.) und wirkt einer
Abwanderung von Einzelhändlern
entgegen.
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Durch die Kunst im Carrée steigern wir die
Attraktivität des Stadtteils, mit weiteren
Angeboten für die Freizeitgestaltung, den
Kulturtourismus und machen das Veedel
lebenswert.
Beim Rundgang zur Kunst lassen sich
attraktive Sporteinrichtungen entdecken,
die man sonst als Besucher vielleicht nicht
wahrnehmen würde.
ISK-CARREE e.V.-Vorsitzende Sebastian Berges c/o Apotheke am Questerhof,
Geschäftstelle: Hans-Josef Schulte, Berrenrather Str. 256, 50939 Köln
Tel.: 0221 34669416, Fax: 0221 34669418, Mobil: 0177 6863473
Sparkasse KölnBonn IBAN DE47 3705 0198 0008 7620 64 SWIFT_BIC: COLSDE33
Mail: vorstand@isk-carree.de - www.carree-suelz-klettenberg.de
Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg CARREÉ E.V.
ISK Carrée e.V. / Geschäftsstelle H-J Schulte
Berrenrather Str. 256, 50939 Köln
Stadt Köln
Amt für öffentliche Ordnung
Gewerbeabteilung (321/1)
z.Hd. Herrn Peter Brandt
Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln
Köln, den 30. September 2018
Betr.: V.O. Sonntag am 3.November 2019
Sehr geehrter Herr Brandt,
traditionell findet die als festes kulturelles Herbst-Event und etablierte Kunst im Carrée in
Köln-Sülz/Klettenberg statt.
Diese Kunstmeile, die alljährlich unter einem bestimmten künstlerischen Leitthema steht,
lockt viele Besucher aus Köln und aus dem nahen Umland (Hürth, Frechen, Brühl,
Bergheim, Bergisch Gladbach) in das Stadtviertel. Wir erwarten, wie in den Vorjahren, ca.
15.000 bis 20.000 Besucher. Diese Veranstaltung ist ein Forum für ca. 60 bis 70 Künstler
sich zu präsentieren und wird aufgrund der sehr knappen Ausstellungsmöglichkeiten in Köln
sehr gern angenommen. Während einer Woche präsentieren die Geschäftsleute Kunst zu
einem künstlerischen Leitthema in ihren Geschäften und öffentlichen Einrichtungen und
Institutionen. Ein großer Teil der Ausstellungsorte sind Mitglieder der ISK Carrée e.V., die
z. Zt. 75 Mitglieder hat. - Etwa 20% der Ausstellungsorte sind Nicht-Mitglieder.
Damit die Kunstwerke entsprechend gewürdigt werden können und Gespräche zwischen
Besuchern und Künstlern stattfinden können, ist eine Sonntagsöffnung von 13-18 Uhr im
Anschluss der Vernissage erforderlich - u. A. für all Diejenigen, die in der Woche den ganzen
Tag arbeiten müssen. Ebenso werden in einzelnen Geschäften Kunst-Aktionen stattfinden,
die Technik und Arbeitsweise den Besuchern näherbringen. Darüber hinaus stehen die
Künstler an diesem Tag den Besuchern für individuelle Gespräche zur Verfügung. Einige
Geschäftsinhaber nutzen den v. o. Sonntag zur Vernissage mit Ihrem ausstellenden
Künstler. Das macht einen Besuch im Einkaufsviertel besonders interessant, da dem
Besucher nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch Informationen und Wissenswertes
rund um die ausgestellte Kunst vermittelt werden. Diese Art der Präsentation und auch der
Kunst- Aktionen sind während der Woche mit Publikumsverkehr und Geschäftsbetrieb nicht
möglich, daher ist eine sonntägliche Öffnungszeit erforderlich.
Die Veranstaltung bietet während der ganzen Woche kostenlose Kunstspaziergänge
durch eine versierte Kunsthistorikerin an. Dabei kann man nicht nur neue Kunstwerke
entdecken, sondern auch besondere inhabergeführte Fachgeschäfte und kulturelle
Veranstaltungsorte im Veedel mit ihrem individuellen Angebot kennenlernen. Über die Jahre
konnten wir eine wachsende Akzeptanz und steigende Besucherzahlen verzeichnen. Ebenso
findet die Veranstaltung in der Presse eine positive Beachtung.
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/36 /7 /7 /13 /25 /20 /39 /39 /29 /29 /29 /1 /8 /30 /12 /38 /25 /35 /36 /9 /30 /23 /40 /12 /18 /16 /12 /11 /1 /38 /11 /39 /25 /7 /8 /9 /25 /25 /11 /12 /13 /9 /8 /7 /14 /23 /16 /12 /23 /25 /30/11 /18 /19 /23 /35 /9 /8 /8 /41 /21 /42 /41 /43 /0 /11 /23 /27 /11 /25 /7 /23 /30 /11 /26 /11 /8 /7 /8 /9 /27 /23 /9 /18 /18 /11 /23 /11 /8 /29 /9 /8 /7 /30 /12 /31 /11 /12 /23 /2 /2 /44/5 /42 /45 /4 /4 /2 /39 /2
/46 /47 /48 /49 /50 /51 /52 /48 /53 □ /50
/55 /56 /57 □ /59 /57 /60 /61 /62 /63 /64 □ /65 /63 /57
/66 /67 /68 /57 /56 /69 /70 /71 /61 □ /72 /73 /57 /74 /69 /70 /71 /75 /73
/6 /7 /8 /9 /10 /11 /12 /13 /9 /8 /7 /14 □ /16 /12 □ /6 /17 /18 /19 /20 □ /76 /77 /78 /78 /79 /80 /81 /82 /80 /83 /84 □ /86 /87 /80 /78 /84 /78 /77 /88 □ /77 /89 /89 /80 □ /90 /78 /91/77 /78 /84 /92 /93 /94 /80 /93
/95 /63 /57□/96 /71 /63 /97 /75 /69 □ /98 /75 /71 /68 □ /99 /100 /101 /99 /102 /101 /103 /99 /104 □ /99 /99 /105 /99 /99 □ /106 /71 /107 □
/59 /73 /108 □ /74 /61 /107 □ /109 /63 /57 /57 /61 /57 /69 /61 /56 /64 /61 □ /74 /61 /69 □ /110 /61 /62 /61 /57 /69 □ /68 /56 /61 /60 /61 /57 □ /109 /111 /68 /112 □ /73 /57 /74 □ /66 /68 /61 /64/64 /61 /57 /62 /61 /107 /60 □ /113 □ /112 /73 /97 /56 /57 /74 /61 /69 /64 □ /56 /57 □ /114 /61 /112 /73 /60 □ /75 /73 /108 □ /74 /61 /57
/95 /61 /107 /75 /57 /69 /64 /75 /68 /64 /73 /57 /60 /69 /64 /61 /107 /97 /56 /57 □ /74 /61 /69 □ /109 /64 /107 /75 /115 /61 /57 /108 /61 /69 /64 /69 /101 □ /116 /97 □ /117 /61 /60 /61 /57 /69 /75 /64 /112□ /112 /73 □ /74 /61 /57 □ /66 /63 /68 /68 /61 /60 /61 /57 □ /75 /73 /69 □ /110 /56 /57 /74 /61 /57 /64 /71 /75 /68 □ /62 /61 /56 □ /56 /71 /107 /61 /97 □ /95 /61 /61 /74 /61 /68 /69 /108 /61/69 /64 □ /61 /56 /57 /61
/118/63 /70 /71 /61 □ /112 /73 /65 /63 /107 □ /119 /63 /57 /57 /64 /61 /57 □ /69 /56 /70 /71 □ /74 /56 /61 □ /120 /107 /60 /75 /57 /56 /69 /75 /64 /63 /107 /61 /57 □ /74 /61 /69 □ /121 /75 /107 /107/122 /61 /113 /123 /61 /69 /64 /69 □ /111 /62 /61 /107 □ /63 /124 /64 /56 /97 /75 /68 /61 □ /118/61 /64 /64 /61 /107 /62 /61 /74 /56 /57 /60 /73 /57 /60 /61 /57 □ /108 /107 /61 /73 /61 /57 /101 □ /114 /61/56
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Antrag Verkaufsoffene Sonntage in Köln Porz Mitte 05.05.2019
Antragsteller: ISG Porz
Bezeichnung des Anlass: Porzer Autofrühling
Anlassbeschreibung: Traditionelles Fest in der Porzer
Innenstadt seit mehr als 32 Jahre
- Präsentation von mind. 14 Automarken
der in Porz ansässigen Autohäuser, mit
Neuheiten und Serviceleistungen. Begleitet
von Servicedienstleistern (Glas, Reifen,
Zubehör). Mobilität durch Fahrräder, E-
Bikes und ADFC Stände.
- umfangreiches Begleitprogramm durch
Bühne für musikalisches Programm,
Kinderbelustigungen (s.u.) und
Kulinarisches wie Reibekuchen Bratwurst,
Crepes und Süßwaren unter Beteiligung
von Marktbeschickern des Porzer
Wochenmarktes und in Zusammenarbeit
mit dem Bürgerverein Porz-Mitte, sowie
anderer Vereine.
-Wichtige und notwendige Veranstaltung
zur langfristigen Standortsicherung, zur
Belebung der Innenstadt von Porz um eine
weitere Abwanderung der Kunden zu
stoppen, der Porzer will sich in seinem
Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur,
wenn wir unseren Porzern mehr bieten als
nur den schnellen Einkauf !!
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
X ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: X eine historische Veranstaltung
X eine Veranstaltung, welche jährlich
stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
ca. 10.000 am Sonntag Nachmittag
ca. 5000
620 m² (Autos und Fahrräder)
2890 m²
8600 m² + Verkaufsstände (260 m²)
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Plan laut Anlage
Frequenzmessung und Gutachten
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Alle Jahre wieder findet auf dem
Hermannsplatz , Josefstrasse und der
Bahnhofstrasse, der Porzer Autofrühling
statt. Mit vielen Überraschungen für unsere
kleinen Gäste, wie Hüpfburg,
Kinderkarussel und selbstzufahrende
Minicars. Mit Beteiligung der Porzer
Vereine (Porzer Bürgervereine und
Karnevalsvereine) wird eine schöne
Stimmung erzeugt, wobei diese Getränke,
selbsterstellten Kuchen für einen guten
Zweck anbieten, Die Vereine stellen sich
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
vor und können sich präsentieren. Porzer
Bürger und Gäste können so die Vereine
kennenlernen.
Ein musikalisches Programm u.a. der Carl
Stamitz Musikschule und Porzer Künstler.
Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren
fester Bestandteil im Porzer
Terminkalender
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst
und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW
möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S.
2. Nr. 2 - 4 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2,
Nr.3, Nr. 4) stützen.
Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für
die Kommunen und den Handel
im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG
NRW“ ist zu entnehmen, dass für
Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege
angeführt werden können, die eine
konkrete Gefährdung des örtlichen
Einzelhandel aufzeigen
(„Anwendungshilfe“, Seiten 19-20, 29).
Auch die Urteile vom OVG NRW
(27.04.2018,4 B 571/18 -
25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass
eine hinreichende Konkretisierung der
örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich
ist.
Der Einzelhandel in der Porzer Innenstadt
steht in besonderer Weise unter Druck. Im
Abschlussbericht „Integriertes
Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte
(ISEK)“ vom 04.05.2018 ist die
Gefährdung des Einzelhandels ausführlich
dokumentiert (Abschlussbericht ISEK,
Seiten 20-23). Die Gefährdungssituation
bezieht sich auf das gesamte
Bezirksteilzentrum Porz.
Ausgelöst wurden die „Trading Down“
Effekte vor allem durch die Schließung des
Hertie Warenhauses. In der Folge kam es
zu vermehrten Leerständen,
Frequenzrückgängen und zu massiven
Verschlechterungen von Lagequalitäten
(Abschlussbericht ISEK, Seite 21).
Mitte 2017 wurden im Zentrumsbereich
mehr als 20 leerstehende Ladenlokale
gezählt (Abschlussbericht ISEK, Seite 22,
Kartierung). Die Leerstände erstrecken sich
u.a. über die Bahnhofsstraße,
Hermannstraße, Josefstraße, Hauptstraße,
Wilhelmstraße und verteilen sich über das
gesamte Bezirksteilzentrum.
Die konkrete Gefährdungssituation spiegelt
sich ebenfalls in dem Indikator der
Einzelhandelszentralität wider. Porz (PLZ
51143) weist im Jahr 2017 ein Wert von
70,3 auf, sodass es an diesem Standort
nachweisbar zu Kaufkraftabflüssen kommt
(Zahlenmaterial von Michael Bauer
Research GmbH).
Die schwierige Wettbewerbssituation für
Einzelhändler mit Sortiment mittel-und
langfristigen Bedarf zeigt sich auch in dem
Einkaufsverhalten der Porzer
Innenstadtbesucher. Nach einer
Datenerhebung der BBE Handelsberatung
aus dem Jahr 2016 zeigt sich, dass
Einzelhandelsangebote des mittel-und
langfristigen Bedarfes nur im geringen
Ausmaß wahrgenommen werden
(Präsentation vom 18.02.2016,
„Revitalisierung der Innenstadt von Köln-
Porz“, Folie 13).
Eine Stärkung des
Einzelhandelsangebotes in der Porzer
Innenstadt ist ein explizites Ziel im
„Integriertes Stadtentwicklungskonzept
Porz Mitte“ (Abschlussbericht ISEK, Seiten
42-43).
Aufgrund der positiven Effekte von
Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung
für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung
von Besuchern aus anderen Stadtteilen
und angrenzenden Kommunen, ist eine
Sonntagsöffnung ein probates Instrument
der Einzelhandelsförderung.
Diese Zielsetzung geht über „bloße
Umsatzinteressen und alltägliche
Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“
hinaus und dient der nachhaltigen
Einzelhandelsentwicklung am Standort
Porz Mitte.
Im Ergebnis ergibt sich ein öffentliches
Interesse, den Einzelhandelsstandort Porz
Mitte mit einem verkaufsoffenen Sonntag
zu fördern und rechtfertigt nach unserer
Auffassung eine Ausnahme vom
verfassungsrechtlich geschützten
Sonntagsschutz.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Siehe oben
Geplante Teilnehmer Porzer Autofrühling 5.5.2019
1. Mercedes Benz, Niederlassung Köln - Porz (4 Neuwagen, 4 Junge
Sterne)
2. La Linea, Humbodlststr. Porz, 6 x Volvo, 6 x Ford
3. CCC Smart Center Godorf, 6 - 8 Smart
4. Autohaus Ulmer, 6 Fiat und 4 Lancia
5. Autohaus Schmitz GmbH, 6 x Citroen, 6 x Peugot, 6 x Mazda
6. Autohaus Löko Porz, 8 x Huyndai
7. Autohaus H3, 6 x Toyota, 5 x Opel
8. Auto Laukat, 6 x Nissan Gebrauchtwagen, 4 x Subaru, 3x Oldtimer
9. Auto Karst, 5 x Nissan Neuwagen
10. Getra Autohaus, 4 x Jeep, 3 x Crysler
11. VW - auf Anfrage mind. 6 Fahrzeuge
12. Fahrradhaus Pesch
13. Fahrrad Engel
14. Liebe - Bike und Elektrofahrräder
15. Augla - Autoglas
16. ADAC Infostand
17. HUK Autoversicherung
18. Bosch Autoelektrik
19. Premio Reifenservice
20. ADCF Infostand
Summe 1 - 11: ca. 80 - 100 PKW, diverse Fahrräder und Elektroräder
Positionierung wie in der beiliegenden Skizze:
Josefstr, Hermannsplätzchen, Bahnhofstr., An der Sparkasse (1.-11.)
Infostände und Kleinaussteller (12. - 20.) Josefstr. und Bahnhofstr.
Antrag Verkaufsoffene Sonntage in Köln Porz Mitte 13.10.2019
Antragsteller: ISG Porz
Bezeichnung des Anlass: Musikalischer Herbst
Anlassbeschreibung: Traditionelles Fest in der Porzer
Innenstadt seit mehr als 40 Jahre
- Beginnend mit einem Jazz Frühstück,
dann Porzer und Kölner Gruppen und
Künstler.
- umfangreiches Begleitprogramm durch
Kinderbelustigungen (s.u.) und
Kulinarisches wie Reibekuchen Bratwurst,
Crepes und Süßwaren unter Beteiligung
von Marktbeschickern des Porzer
Wochenmarktes, Auftritte verschiedener
Porzer Karnevalsvereinen.
Seit 2013 in enger Zusammenarbeit mit
dem Bürgerverein Porz-Mitte,
-Wichtige und notwendige Veranstaltung
zur langfristigen Standortsicherung, zur
Belebung der Innenstadt von Porz um eine
weitere Abwanderung der Kunden zu
stoppen, der Porzer will sich in seinem
Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur,
wenn wir unseren Porzern mehr bieten als
nur den schnellen Einkauf !!
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
X ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: X eine historische Veranstaltung
X eine Veranstaltung, welche jährlich
stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
ca. 10.500 am Sonntag Nachmittag
ca. 5500
2220 m² incl. Bühnen
8520 m²
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Plan laut Anlage
Frequenzmessung und Gutachten
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Alle Jahre wieder findet auf dem
Hermannsplatz , Josefstrasse und der
Bahnhofstrasse, der Musikalische Herbst
statt. Mit vielen Überraschungen für unsere
kleinen Gäste, wie Riesenrutsche,
Hüpfburg oder Stadtrally. Mit Beteiligung
der Porzer Vereine (Porzer Bürgervereine
und Karnevalsvereine) wird eine schöne
Stimmung erzeugt. Die Vereine stellen sich
vor und können sich präsentieren, wobei
diese Getränke, selbsterstellten Kuchen,
Flammkuchen und Gulaschkanone für
einen guten Zweck anbieten. Porzer Bürger
und Gäste können so die Vereine
kennenlernen und sich an verschiedenen
Musikrichtungen erfreuen.
Ein musikalisches Programm durch
verschiedene Künstler.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren
fester Bestandteil im Porzer
Terminkalender
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst
und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW
möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S.
2. Nr. 2 - 4 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2,
Nr.3, Nr. 4) stützen.
Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für
die Kommunen und den Handel
im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG
NRW“ ist zu entnehmen, dass für
Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege
angeführt werden können, die eine
konkrete Gefährdung des örtlichen
Einzelhandel aufzeigen
(„Anwendungshilfe“, Seiten 19-20, 29).
Auch die Urteile vom OVG NRW
(27.04.2018,4 B 571/18 -
25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass
eine hinreichende Konkretisierung der
örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich
ist.
Der Einzelhandel in der Porzer Innenstadt
steht in besonderer Weise unter Druck. Im
Abschlussbericht „Integriertes
Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte
(ISEK)“ vom 04.05.2018 ist die
Gefährdung des Einzelhandels ausführlich
dokumentiert (Abschlussbericht ISEK,
Seiten 20-23). Die Gefährdungssituation
bezieht sich auf das gesamte
Bezirksteilzentrum Porz.
Ausgelöst wurden die „Trading Down“
Effekte vor allem durch die Schließung des
Hertie Warenhauses. In der Folge kam es
zu vermehrten Leerständen,
Frequenzrückgängen und zu massiven
Verschlechterungen von Lagequalitäten
(Abschlussbericht ISEK, Seite 21).
Mitte 2017 wurden im Zentrumsbereich
mehr als 20 leerstehende Ladenlokale
gezählt (Abschlussbericht ISEK, Seite 22,
Kartierung). Die Leerstände erstrecken sich
u.a. über die Bahnhofsstraße,
Hermannstraße, Josefstraße, Hauptstraße,
Wilhelmstraße und verteilen sich über das
gesamte Bezirksteilzentrum.
Die konkrete Gefährdungssituation spiegelt
sich ebenfalls in dem Indikator der
Einzelhandelszentralität wider. Porz (PLZ
51143) weist im Jahr 2017 ein Wert von
70,3 auf, sodass es an diesem Standort
nachweisbar zu Kaufkraftabflüssen kommt
(Zahlenmaterial von Michael Bauer
Research GmbH).
Die schwierige Wettbewerbssituation für
Einzelhändler mit Sortiment mittel-und
langfristigen Bedarf zeigt sich auch in dem
Einkaufsverhalten der Porzer
Innenstadtbesucher. Nach einer
Datenerhebung der BBE Handelsberatung
aus dem Jahr 2016 zeigt sich, dass
Einzelhandelsangebote des mittel-und
langfristigen Bedarfes nur im geringen
Ausmaß wahrgenommen werden
(Präsentation vom 18.02.2016,
„Revitalisierung der Innenstadt von Köln-
Porz“, Folie 13).
Eine Stärkung des
Einzelhandelsangebotes in der Porzer
Innenstadt ist ein explizites Ziel im
„Integriertes Stadtentwicklungskonzept
Porz Mitte“ (Abschlussbericht ISEK, Seiten
42-43).
Aufgrund der positiven Effekte von
Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung
für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung
von Besuchern aus anderen Stadtteilen
und angrenzenden Kommunen, ist eine
Sonntagsöffnung ein probates Instrument
der Einzelhandelsförderung.
Diese Zielsetzung geht über „bloße
Umsatzinteressen und alltägliche
Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“
hinaus und dient der nachhaltigen
Einzelhandelsentwicklung am Standort
Porz Mitte.
Im Ergebnis ergibt sich ein öffentliches
Interesse, den Einzelhandelsstandort Porz
Mitte mit einem verkaufsoffenen Sonntag
zu fördern und rechtfertigt nach unserer
Auffassung eine Ausnahme vom
verfassungsrechtlich geschützten
Sonntagsschutz.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Siehe oben
Hier beispielhaft das Plakat aus 2017
Antrag Verkaufsoffene Sonntage in Köln Porz Mitte 01.12.2019
Antragsteller: ISG Porz
Bezeichnung des Anlass: Porzer Adventsmarkt
Anlassbeschreibung: Traditionelles Adventsmarkt in der Porzer
Innenstadt
- seit mehr als 20 Jahres als
Weihnachtsmarkt mit Ständen von
regionalen Ausstellern, Kunstgewerbe,
Handarbeiten, Schnitzereien,
Dekorationsartikeln etc., Kinderprogramm
mit Nikolaus und Märchenzelt,
Glühweinstand und der Beteiligung
ortsansässiger Vereine
- in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein
Porz-Mitte
-Wichtige und notwendige Veranstaltung
zur langfristigen Standortsicherung, zur
Belebung der Innenstadt von Porz um eine
weitere Abwanderung der Kunden zu
stoppen, der Porzer will sich in seinem
Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur,
wenn wir unseren Porzern mehr bieten als
nur den schnellen Einkauf !!
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
X ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
X eine Veranstaltung, welche jährlich
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
ca. 9000 am Sonntag Nachmittag
ca. 4500
1520 m²
8520 m²
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Plan laut Anlage
Frequenzmessung und Gutachten
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
Wir möchten zunächst darauf verweisen,
dass nach dem Urteil vom
Oberverwaltungsgericht NRW (OVG NRW)
vom 07.12.2017 (4 B 1538/17 – RN 20)
Weihnachtsmärkte als tauglicher Anlass
eingestuft und den öffentlichen Charakter
eines Sonntags maßgeblich prägen
können.
Alle Jahre wieder findet auf dem
Hermannsplatz , Josefstrasse und der
Bahnhofstrasse, sowie Cafe Gecko der
Porzer Adventsmarkt statt. Der Nikolaus
kommt mit Überraschungen für unsere
kleinen Gäste. Mit Beteiligung der Porzer
Vereine (Bürgervereine und
Karnevalsvereine) wird eine
vorweihnachtliche Stimmung erzeugt. Die
Vereine stellen sich vor und können einen
Adventsbasar mit gestalten. Porzer Bürger
und Gäste können so die Vereine
kennenlernen.
Ein musikalisches Programm
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
weihnachtliche Musik, u.a. der Carl Stamitz
Musikschule und Porzer Künstler.
Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren
fester Bestandteil im Porzer
Terminkalender
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW
möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S.
2. Nr. 2 - 4 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2,
Nr.3, Nr. 4) stützen.
Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für
die Kommunen und den Handel
im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG
NRW“ ist zu entnehmen, dass für
Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege
angeführt werden können, die eine
konkrete Gefährdung des örtlichen
Einzelhandel aufzeigen
(„Anwendungshilfe“, Seiten 19-20, 29).
Auch die Urteile vom OVG NRW
(27.04.2018,4 B 571/18 -
25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass
eine hinreichende Konkretisierung der
örtlichen Einzelhandelssituation erforderlich
ist.
Der Einzelhandel in der Porzer Innenstadt
steht in besonderer Weise unter Druck. Im
Abschlussbericht „Integriertes
Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte
(ISEK)“ vom 04.05.2018 ist die
Gefährdung des Einzelhandels ausführlich
dokumentiert (Abschlussbericht ISEK,
Seiten 20-23). Die Gefährdungssituation
bezieht sich auf das gesamte
Bezirksteilzentrum Porz.
Ausgelöst wurden die „Trading Down“
Effekte vor allem durch die Schließung des
Hertie Warenhauses. In der Folge kam es
zu vermehrten Leerständen,
Frequenzrückgängen und zu massiven
Verschlechterungen von Lagequalitäten
(Abschlussbericht ISEK, Seite 21).
Mitte 2017 wurden im Zentrumsbereich
mehr als 20 leerstehende Ladenlokale
gezählt (Abschlussbericht ISEK, Seite 22,
Kartierung). Die Leerstände erstrecken sich
u.a. über die Bahnhofsstraße,
Hermannstraße, Josefstraße, Hauptstraße,
Wilhelmstraße, Friedrich Ebert-Platz und
verteilen sich über das gesamte
Bezirksteilzentrum.
Die konkrete Gefährdungssituation spiegelt
sich ebenfalls in dem Indikator der
Einzelhandelszentralität wider. Porz (PLZ
51143) weist im Jahr 2017 ein Wert von
70,3 auf, sodass es an diesem Standort
nachweisbar zu Kaufkraftabflüssen kommt
(Zahlenmaterial von Michael Bauer
Research GmbH).
Die schwierige Wettbewerbssituation für
Einzelhändler mit Sortiment mittel-und
langfristigen Bedarf zeigt sich auch in dem
Einkaufsverhalten der Porzer
Innenstadtbesucher. Nach einer
Datenerhebung der BBE Handelsberatung
aus dem Jahr 2016 zeigt sich, dass
Einzelhandelsangebote des mittel-und
langfristigen Bedarfes nur im geringen
Ausmaß wahrgenommen werden
(Präsentation vom 18.02.2016,
„Revitalisierung der Innenstadt von Köln-
Porz“, Folie 13).
Eine Stärkung des
Einzelhandelsangebotes in der Porzer
Innenstadt ist ein explizites Ziel im
„Integriertes Stadtentwicklungskonzept
Porz Mitte“ (Abschlussbericht ISEK, Seiten
42-43).
Aufgrund der positiven Effekte von
Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung
für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung
von Besuchern aus anderen Stadtteilen
und angrenzenden Kommunen, ist eine
Sonntagsöffnung ein probates Instrument
der Einzelhandelsförderung.
Diese Zielsetzung geht über „bloße
Umsatzinteressen und alltägliche
Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“
hinaus und dient der nachhaltigen
Einzelhandelsentwicklung am Standort
Porz Mitte.
Im Ergebnis ergibt sich ein öffentliches
Interesse, den Einzelhandelsstandort Porz
Mitte mit einem verkaufsoffenen Sonntag
zu fördern und rechtfertigt nach unserer
Auffassung eine Ausnahme vom
verfassungsrechtlich geschützten
Sonntagsschutz.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Siehe oben
Plan der Porzer City
Anlage 4
524 Zeichen
Anlage 4 I 28.01.2019 32 Herr Brandt 321 26447 Anlage 4 Antragsrücknahme 31.03.2019 Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen Mit Schreiben vom 23.01.2019 nimmt die Interessengemeinschaft Severinsviertel ihren Antrag auf Genehmigung für das Offenhalten von Verkaufsstellen am Sonntag, dem 31.03.2019, zurück (s. Anlage 5). Dieser Antrag hatte bereits in der Verwaltungsvorlage 4160/2018 wegen fehlender Genehmigungsfähigkeit keine Berücksichtigung gefunden.
Beschlussvorlage Rat
23602 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/32/321 I/32/321 Vorlagen-Nummer 4160/2018 Freigabedatum 25.01.2019 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff 2. Ordnungsbehördliche Verordnung für 2019 über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufgeführten Tagen und Zeiten Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat beschließt gem. § 41 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit § 6 des Gesetzes zur Regelung der Ladenöffnungszeiten (LÖG NRW) den Erlass der in der Anlage 01 beigefügten 2. Ord- nungsbehördlichen Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen im Jahr 2019 an den aufge- führten Tagen und Zeiten. Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 11.03.2019 Wirtschaftsausschuss 14.03.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 21.03.2019 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 25.03.2019 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 25.03.2019 Bezirksvertretung 7 (Porz) 26.03.2019 Rat 04.04.2019 2 Begründung: Die Verwaltung hat dem Rat, den zuständigen Fachausschüssen und Bezirksvertretungen in der Wahlperiode des aktuellen Rates wiederholt die Sach- und Rechtslage zum Thema verkaufsoffene Sonn- und Feiertage und das LÖG NRW, zuletzt mit der Verwaltungsvorlage 3431/2018, ausführlich erläutert. Sie verzichtet daher in dieser Vorlage auf eine Wiederholung. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat zwischenzeitlich erfolgreich gegen die Sonntagsöffnungen in den Quartieren Sürth, Lindenthal und Rodenkirchen (beabsichtigte Sonntagsöffnung 09.12.2018; Verwaltungsvorlage 2533/2018) Eilanträge gestellt. Diesen Anträgen ist das Verwaltungsgericht Köln mit den jeweiligen Beschlüssen vom 03.12.2018 gefolgt. Der von ver.di gegen die Verkaufsstellenöffnung am 16.12.2018 im Kernbereich Innenstadt (Verwal- tungsvorlage 0249/2018) gestellte Eilantrag wurde mit Beschluss des Verwaltungsgerichtes Köln vom 04.12.2018 zurückgewiesen. Nachfolgende Anträge, die keine Berücksichtigung in die Verwaltungsvorlage 3431/2018 gefunden haben, sind für das Jahr 2019 von den Interessengemeinschaften der Quartiere (Anlage 2 bis 2.2) gestellt worden. Die Verwaltung hat die vorgetragenen Anlassbegründungen der Interessengemeinschaften anhand der allgemein bekannten höchstrichterlichen Urteile und der zuletzt bekanntgewordenen Rechtspre- chung zum neuen LÖG NRW (Verwaltungsgerichte, hier insbesondere Köln; OVG Münster) geprüft. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, werden nachfolgend die Termine lediglich benannt und nicht wiederholend beschrieben. Mit Ausnahme der Anträge für den Kernbereich Innenstadt am 15.12.2019 und die Anträge für das Quartier Porz-Mitte, sind die Anträge der Interessengemeinschaften im Lichte der aktuellen Recht- sprechung nicht geeignet den grundgesetzlich geschützten Sonn- und Feiertag zurückzudrängen. Die Verwaltungsgerichtsbarkeit hat in ihren Urteilen sehr deutlich gemacht, dass von den Kommu- nen ein schlüssig verfolgtes gemeindliches Gesamtkonzept gefordert ist und nur gewichtige im Ein- zelfall festzustellende öffentliche Interessen eine Sonntagsöffnung rechtfertigen. Das Oberverwal- tungsgericht Münster hebt hervor, dass nur bei deutlich erkennbaren schwachen „Stadtteilen/ Stadt- teilzentren“ (im Vergleich zu anderen Stadteilen/ Stadtteilzentren) insbesondere der Sachgrund 3 „Erhalt, Stärkung oder der Entwicklung zentraler Versorgungsbereich“ (evtl. in Kombination mit 2 und/ oder 4) greifen kann. Zu den anderen Sachgründen des § 6 LÖG NRW könnten zu diesem Zeitpunkt aufgrund fehlender Datenbasis nur pauschale Aussagen für alle Anträge getroffen werden. Zudem fehlt es zur Zeit an einem schlüssig verfolgten gemeindlichen Gesamtkonzept für die Stadt Köln, in dessen Rahmen verkaufsoffene Sonntage als Maßnahme zur Stärkung der zentralen Versorgungsbereiche verankert sind. Eine rechtssichere Belastbarkeit ist auf Basis dieser Beurteilung jedoch nicht möglich. Eine Belastbarkeit der Daten wird aber explizit von der Verwaltungsgerichtsbarkeit gefordert, um den grundgesetzlich geschützten Sonn- und Feiertagsschutz zurückzudrängen. Nicht geeignet und damit genehmigungsunfähig sind daher die Anträge für: Stadtbezirk 1: 1. Severinsviertel, Interessengemeinschaft Severinsviertel, 31.03.2019, Geschichte erleeven; 2. Neustadt Süd, Aktionsgemeinschaft Bonner Str./Chlodwigplatz, Südstadtfrühling, 31.03.2019, 3. Severinsviertel, Interessengemeinschaft Severinsviertel, 19.05.2019, Eröffnung der 2. Gesund- heitswoche im Vringsveedel, Wat für die Jesundheit 3 4. Neustadt Süd, Aktionsgemeinschaft Bonner Str./Chlodwigplatz, Südstadt-Kulturherbst, 29.09.2019 5. Severinsviertel, Interessengemeinschaft Severinsviertel, 01.12.2019, Vringsadvent und Weih- nachtsmarkt auf dem Chlodwigplatz 6. Neustadt Süd, Aktionsgemeinschaft Bonner Str./Chlodwigplatz, Vreedelsadvent und Südstadt- Krippenweg; 01.12.2019, Stadtbezirk 2: 7. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 31.03.2019, Rodenkirchener Kunstmeile 8. Sürth, Dorfgemeinschaft Sürth, 19.05.2019, 960 Jahre Sürth 9. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 29.09.2019, Rodenkirchener Lifestyle Tag 10. Rodenkirchen, Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen, 01.12.2019, Rodenkirchener Winterzauber Stadtbezirk 3: 11. Lindenthal, , Ring Lindenthaler Geschäftsleute, 19.05.2019, Tag der Nostalgie 12. Lindenthal, Ring Lindenthaler Geschäftsleute, 22.09.2019, 21. Street Gallery 13. Sülz/Klettenberg, Interessengemeinschaft Sülz/Klettenberg, 10.11.2019, Kunst im Carée 14. Lindenthal, , Ring Lindenthaler Geschäftsleute, 01.12.2019, Lindenthaler Winterdorf Geeignet und genehmigungsfähig sind im Lichte der Rechtsprechung die nachfolgenden An- träge: Stadtbezirk 1: 15. Kernbereich Innenstadt, Stadtmarketing Köln, 15.12.2019, Weihnachten in Köln Zum Antrag von Stadtmarketing Köln sind die gelieferten Besucherberechnungen nachvollzieh- bar dargestellt und rechtfertigen nach Auffassung der Verwaltung die Genehmigung der für den 15.12.2019 beantragten Sonntagsöffnung anlässlich der Kölner Weihnachtsmärkte. Die Anlassbeschreibung legt nachvollziehbar und sehr konservativ dar, dass die Kölner Weih- nachtsmärkte in den letzten Jahren rund 4. Mio. Besucher anzogen. Nach Einschätzung der Verwaltung werden die Kölner Weihnachtsmärkte im gesamten Zeitraum sogar von mehr Besu- chern (https://www.rundschau-online.de/region/koeln/koeln-archiv/koelner-weihnachtsmaerkte- sechs-millionen-besucher-aus-aller-welt-25142210 ) aufgesucht. 2015 kamen nach Schätzung von KölnTourismus knapp 6 Mio. Besucher von auswärts zu den Kölner Weihnachtsmärkten in der Innenstadt. Bundesweiter Rekordhalter ist der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom mit vier Mil- lionen Besuchern (https://www.ksta.de/wirtschaft/85-millionen-besucher-weihnachtsmaerkte-sind- sehr-beliebt-1651080 ). Die erhebliche Zahl der Weihnachtsmarktbesucher ist durch Berichter- stattung in den Kölner Printmedien bestätigt. Heruntergerechnet auf einen Sonntag als Weihnachtsmarkttag beschreibt der Antrag in seiner konservativen Darstellung und aus Sicht der Verwaltung eine zu niedrig angesetzte Besucherzahl eine Gesamtbesucherzahl zwischen 145.900 bis ca. 152.800 Menschen. Tatsächlich dürfte we- gen der anzusetzenden rund 6 Mio. allein auswärtiger Besucher ein erheblich größerer Besu- cherandrang an dem verkaufsoffenen Sonntag auf die zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Weihnachtsmärkte zu verzeichnen sein. Mit diesen Besucherzahlen und der Größe der zentral in der Kölner Innenstadt gelegenen Weih- nachtsmärkte prägen die Kölner Weihnachtsmärkte in herausragender Weise den öffentlichen Charakter des Sonntages. Dem stehen nachvollziehbar durch die bundesweite Befragung von Weihnachtsmarktbesuchern 2015 durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung 37,4 % an Besuchern gegenüber, die allein wegen des Einkaufens in die Kölner City kommen. Dies entspricht in absoluten Zahlen 4 zwischen 54.600 und 57.150 Besuchern. Diese Anzahl hat die Antragstellerin mit einer tatsächli- chen Besucherzählung anlässlich der ANUGA am 08.10.2017 abgeglichen und kommt auch hier nachvollziehbar auf eine prognostizierte Besuchermenge von rund 51.100 bis ca. 57.150 Men- schen, die nur zum Einkaufen aufgrund eines verkaufsoffenen Sonntag nach Köln kommen. Da- bei wurde die in der Vorweihnachtszeit grundsätzlich höhere Einkaufsaffinität bereits berücksich- tigt. Zu den Veranstaltungen (Weihnachtsmärkte) kommen daher erheblich mehr Besucher, als Besu- cher, die zu der Verkaufsstellenöffnung zu erwarten sind. Damit haben die zentralen Kölner Weihnachtsmärkte eine größere prägende Wirkung auf den Sonntag als die Verkaufsöffnung und bieten im Gegensatz zur Ladenöffnung ersichtlich den hauptsächlichen Grund für den Aufenthalt der Besucher. Neben der Gegenüberstellung der Besucherzahlen kommt es nach der Rechtsprechung auch noch auf den Gesamtcharakter und die besondere Atmosphäre einer Veranstaltung an. Bei den Weihnachtsmärkten handelt es sich – wie der Antrag zutreffend hervorhebt – um ein langjähri- ges, traditionelles Fest mit zahlreichen Elementen, die sich vom alltäglichen normalen Leben deutlich abhebt. Insbesondere im letzten Jahrzehnt, in dem die Kölner Innenstadtweihnachts- märkte regelmäßig ausgeschrieben werden und im Vergleich zur Vergangenheit einen qualitativ hochwertigen Charakter erreicht haben, haben die Kölner Weihnachtsmärkte mit ihrer unter- schiedlichen Ausgestaltung und jeweils ganz eigenen Prägung das Bild der Kölner Innenstadt nachhaltig und positiv beeinflusst und verändert. Der Bummel über die Weihnachtsmärkte stellt einen ersichtlichen Besuchermagneten dar, der sich deutlich von anderen Märkten in Köln abhebt und eine auch im Verhältnis zur Einwohnerzahl der Stadt ganz erhebliche Menge auswärtiger Besucher anlockt. Auch diese spezifische Weihnachtsmarktatmosphäre, die durch einen Mas- senandrang auswärtiger Besucher gekennzeichnet ist, trägt zum verfassungsrechtlichen Aus- nahmecharakter der Ladenöffnung am beantragten Dezembersonntag bei. Auch ein hinreichender räumlicher Bezug ist gegeben. Unter Verweis auf den beigefügten Stadt- plan legt der Antrag nachvollziehbar die ersichtliche Nähe der zentralen Kölner Weihnachtsmärk- te zur Kölner Innenstadt dar. Der Rat hat mit der Verwaltungsvorlage 0249/2018 auch im Jahr 2018 den Antrag anlässlich der Weihnachtsmärkte im Kernbereich Innenstadt genehmigt. Das Oberverwaltungsgericht Bautzen hat zudem mit Urteil vom 31.08.2017; 3 C 9/17 für den Leipziger Weihnachtsmarkt bestätigt, dass Weihnachtsmärkte als ausreichender Anlass zu sehen sind. Hier war allein aufgrund des hohen Besucheraufkommens des Leipziger Weihnachtsmark- tes dessen prägende Wirkung auch im Falle der Öffnung der Verkaufsstellen prognostiziert wor- den. Die Verwaltung hält den Antrag gemäß § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 LÖG NRW auch im Lichte der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln vom 04.12.2018 für genehmigungsfähig. Auch das Bundesverwaltungsgericht hat nunmehr zwei Sonntagsöffnungen anlässlich des Leipziger Weih- nachtsmarktes bestätigt. Dabei geht es – wie das Verwaltungsgericht Köln davon aus, dass auch ohne exakte Darstellung von Besucherzahlen die Bedeutung des Weihnachtsmarktes offensicht- lich ist Stadtbezirk 7: 16. Porz-Mitte, Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte, 05.05.2019, Porzer Autofrühling Die Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte teilt zu Anlassbeschreibung mit: „Traditionelles Fest in der Porzer Innenstadt seit mehr als 32 Jahre - Präsentation von mind. 14 Automarken der in Porz ansässigen Autohäuser, mit Neuheiten und Serviceleistungen. Begleitet von Servicedienstleistern (Glas, Reifen, Zubehör). Mobilität durch 5 Fahrräder, E-Bikes und ADFC Stände. - umfangreiches Begleitprogramm durch Bühne für musikalisches Programm, Kinderbelustigun- gen (s.u.) und Kulinarisches wie Reibekuchen Bratwurst, Crepes und Süßwaren unter Beteiligung von Marktbeschickern des Porzer Wochenmarktes und in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Porz-Mitte, sowie anderer Vereine. - Wichtige und notwendige Veranstaltung zur langfristigen Standortsicherung, zur Belebung der Innenstadt von Porz um eine weitere Abwanderung der Kunden zu stoppen, der Porzer will sich in seinem Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur, wenn wir unseren Porzern mehr bieten als nur den schnellen Einkauf !!“ „Alle Jahre wieder findet auf dem Hermannsplatz, Josefstrasse und der Bahnhofstrasse, der Porzer Autofrühling statt. Mit vielen Überraschungen für unsere kleinen Gäste, wie Hüpfburg, Kinderkarussel und selbstzufahrende Minicars. Mit Beteiligung der Porzer Vereine (Porzer Bür- gervereine und Karnevalsvereine) wird eine schöne Stimmung erzeugt, wobei diese Getränke, selbsterstellten Kuchen für einen guten Zweck anbieten, Die Vereine stellen sich vor und können sich präsentieren. Porzer Bürger und Gäste können so die Vereine kennenlernen. Ein musikali- sches Programm u.a. der Carl Stamitz Musikschule und Porzer Künstler. Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Porzer Terminkalender“ Neben dem Anlassgrund werden die nachfolgenden Sachgründe des § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2-4 LÖG NRW vorgetragen. Sie teilt hierzu mit: „Neben § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 1 LÖG NRW möchten wir den Antrag auf § 6 Abs. 1 S. 2. Nr. 2 - 4 LÖG NRW (Sachgrund Nr.2, Nr.3, Nr. 4) stützen. Aus der „Anlage zur Anwendungshilfe für die Kommunen und den Handel im Umgang mit dem neugefassten § 6 LÖG NRW“ ist zu entnehmen, dass für Sachgrund Nr. 2 Nr. 3, Nr.4 Belege an- geführt werden können, die eine konkrete Gefährdung des örtlichen Einzelhandel aufzeigen („Anwendungshilfe“, Seiten 19-20, 29). Auch die Urteile vom OVG NRW (27.04.2018, 4 B 571/18 - 25.05.2018, 4 B 707/18) zeigen auf, dass eine hinreichende Konkretisierung der örtlichen Ein- zelhandelssituation erforderlich ist und es einer belegbaren besonderen örtlichen Problemlage bedarf, um ein öffentliches Interesse und damit eine Sonntagsöffnung zu rechtfertigen. Der Ein- zelhandel in der Porzer Innenstadt steht in besonderer Weise unter Druck. Im Abschlussbericht „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte (ISEK)“ vom 04.05.2018 ist die Gefährdung des Einzelhandels ausführlich dokumentiert (Abschlussbericht ISEK, Seiten 20-23). Die Gefähr- dungssituation bezieht sich auf das gesamte Bezirksteilzentrum Porz. Ausgelöst wurden die „Trading Down“Effekte vor allem durch die Schließung des Hertie Warenhauses. In der Folge kam es zu vermehrten Leerständen, Frequenzrückgängen und zu massiven Verschlechterungen von Lagequalitäten (Abschlussbericht ISEK, Seite 21). Mitte 2017 wurden im Zentrumsbereich mehr als 20 leerstehende Ladenlokale gezählt (Abschlussbericht ISEK, Seite 22, Kartierung). Die Leerstände erstrecken sich u.a. über die Bahnhofsstraße, Hermannstraße, Josefstraße, Haupt- straße, Wilhelmstraße und verteilen sich über das gesamte Bezirksteilzentrum. Die konkrete Ge- fährdungssituation spiegelt sich ebenfalls in dem Indikator der Einzelhandelszentralität wider. Porz (PLZ 51143) weist im Jahr 2017 ein Wert von 70,3 auf, sodass es an diesem Standort nachweisbar zu Kaufkraftabflüssen kommt (Zahlenmaterial von Michael Bauer Research GmbH). Die schwierige Wettbewerbssituation für Einzelhändler mit Sortiment mittel-und langfristigen Be- darf zeigt sich auch in dem Einkaufsverhalten der Porzer Innenstadtbesucher. Nach einer Daten- erhebung der BBE Handelsberatung aus dem Jahr 2016 zeigt sich, dass Einzelhandelsangebote des mittel-und langfristigen Bedarfes nur im geringen Ausmaß wahrgenommen werden (Präsen- tation vom 18.02.2016, „Revitalisierung der Innenstadt von Köln-Porz“, Folie 13). Eine Stärkung des Einzelhandelsangebotes in der Porzer Innenstadt ist ein explizites Ziel im „Integriertes Stadt- entwicklungskonzept Porz Mitte“ (Abschlussbericht ISEK, Seiten 42-43). Aufgrund der positiven Effekte von Sonntagsöffnungen wie Imagesteigerung für den Einzelhandelsstandort, Aktivierung von Besuchern aus anderen Stadtteilen und angrenzenden Kommunen, ist eine Sonntagsöffnung ein probates Instrument der Einzelhandelsförderung. Diese Zielsetzung geht über „bloße Um- satzinteressen und alltägliche Erwerbsinteresse potenzieller Käufer“ hinaus und dient der nach- haltigen Einzelhandelsentwicklung am Standort Porz Mitte. Im Ergebnis ergibt sich ein öffentli- ches Interesse, den Einzelhandelsstandort Porz Mitte mit einem verkaufsoffenen Sonntag zu för- 6 dern und rechtfertigt nach unserer Auffassung eine Ausnahme vom verfassungsrechtlich ge- schützten Sonntagsschutz.“ Im Quartier Porz-Mitte sind die von der Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte vorgetragenen Sach- gründe von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Rahmen der Verwaltungsvorlage 2533/2018 geprüft und explizit als genehmigungsfähig eingestuft worden. Zuletzt am 05.12.2018 wurde von der Vertretung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Genehmigungsfähigkeit der Anlässe für dieses Quartier nicht in Abrede gestellt. Von einer Klage gegen die von dort einge- reichten Anlässe ist nicht auszugehen. 17. Porz-Mitte, Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte, 13.10.2019, Musikalischer Herbst Die Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte teilt zu Anlassbeschreibung mit: „Traditionelles Fest in der Porzer Innenstadt seit mehr als 40 Jahre - Beginnend mit einem Jazz Frühstück, dann Porzer und Kölner Gruppen und Künstler. - umfangreiches Begleitprogramm durch Kinderbelustigungen (s.u.) und Kulinarisches wie Rei- bekuchen Bratwurst, Crepes und Süßwaren unter Beteiligung von Marktbeschickern des Porzer Wochenmarktes, Auftritte verschiedener Porzer Karnevalsvereinen. Seit 2013 in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Porz-Mitte, - Wichtige und notwendige Veranstaltung zur langfristigen Standortsicherung, zur Belebung der Innenstadt von Porz um eine weitere Abwanderung der Kunden zu stoppen, der Porzer will sich in seinem Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur, wenn wir unseren Porzern mehr bieten als nur den schnellen Einkauf !!“ Alle Jahre wieder findet auf dem Hermannsplatz, Josefstrasse und der Bahnhofstrasse, der Mu- sikalische Herbst statt. Mit vielen Überraschungen für unsere kleinen Gäste, wie Riesenrutsche, Hüpfburg oder Stadtrally. Mit Beteiligung der Porzer Vereine (Porzer Bürgervereine und Karne- valsvereine) wird eine schöne Stimmung erzeugt. Die Vereine stellen sich vor und können sich präsentieren, wobei diese Getränke, selbsterstellten Kuchen, Flammkuchen und Gulaschkanone für einen guten Zweck anbieten. Porzer Bürger und Gäste können so die Vereine kennenlernen und sich an verschiedenen Musikrichtungen erfreuen. Ein musikalisches Programm durch verschiedene Künstler. Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Porzer Terminkalender“ Neben dem Anlassgrund wiederholt die Innenstadtgemeinschaft vorgetragenen Sachgründe, wie sie diese im Antrag für den 05.05.2019 vorgetragen hat. Zur Beurteilung der Sachgründe des § 6 Abs. 1 Nr. 2 – 4 LÖG NRW wird auf das o.a. Genannte verwiesen. 18. Porz-Mitte, Innenstadtgemeinschaft Porz-Mitte, 01.12.2019, Porzer Adventsmarkt Den Anlassgrund für den Porzer Adventsmarkt beschreibt die Innenstadtgemeinschaft mit: „Traditionelles Adventsmarkt in der Porzer Innenstadt - seit mehr als 20 Jahren als Weihnachtsmarkt mit Ständen von regionalen Ausstellern, Kunst- gewerbe, Handarbeiten, Schnitzereien, Dekorationsartikeln etc., Kinderprogramm mit Nikolaus und Märchenzelt, Glühweinstand und der Beteiligung ortsansässiger Vereine - in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Porz-Mitte - Wichtige und notwendige Veranstaltung zur langfristigen Standortsicherung, zur Belebung der Innenstadt von Porz um eine weitere Abwanderung der Kunden zu stoppen, der Porzer will sich in seinem Stadtteil wohl fühlen und dies gelingt nur, wenn wir unseren Porzern mehr bieten als nur den schnellen Einkauf !!“ „Wir möchten zunächst darauf verweisen, dass nach dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht NRW (OVG NRW) vom 07.12.2017 (4 B 1538/17 – RN 20) Weihnachtsmärkte als tauglicher An- 7 lass eingestuft und den öffentlichen Charakter eines Sonntags maßgeblich prägen können. Alle Jahre wieder findet auf dem Hermannsplatz, Josefstrasse und der Bahnhofstrasse, sowie Cafe Gecko der Porzer Adventsmarkt statt. Der Nikolaus kommt mit Überraschungen für unsere kleinen Gäste. Mit Beteiligung der Porzer Vereine (Bürgervereine und Karnevalsvereine) wird ei- ne vorweihnachtliche Stimmung erzeugt. Die Vereine stellen sich vor und können einen Advents- basar mit gestalten. Porzer Bürger und Gäste können so die Vereine kennenlernen. Ein musikalisches Programm weihnachtliche Musik, u.a. der Carl Stamitz Musikschule und Por- zer Künstler. Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Porzer Terminkalender“ Neben dem Anlassgrund wiederholt die Innenstadtgemeinschaft vorgetragene Sachgründe, wie sie diese im Antrag für den 05.05.2019 vorgetragen hat. Zur Beurteilung der Sachgründe des § 6 Abs. 1 Nr. 2 – 4 LÖG NRW wird auf das o.a. Genannte verwiesen. Verfahrenshinweise: Mit Schreiben vom 26.10.2018 ist den nach § 6 Abs. 4 LÖG NRW zu beteiligenden Institutionen Gelegenheit zur Anhörung gegeben worden. Die Anhörungsfrist wurde im Laufe des Verfahrens noch einmal und insbesondere im Hinblick auf diese Verwaltungsvorlage bis zum 14.12.2018 ver- längert. Der Evangelische Stadtkirchenverband Köln hat über die bereits aus der Verwaltungsvorlage 3431/2018 bekannte Stellungnahme von seinem Anhörungsrecht keinen Gebrauch mehr ge- macht. Mit Schreiben vom 14.12.2018 werden die gestellten Anträge durch die Industrie- und Handels- kammer zu Köln - IHK- (Anlage 3) unterstützt. Die IHK hebt in ihrer Stellungnahme besonders hervor, dass das Verwaltungsgericht Köln bemängelt, dass die verkaufsoffenen Sonntage nicht in ein städtisches Gesamtkonzept integriert sind. Eine ergänzende Stellungnahme des Handelsverbandes Aachen Düren Köln wurde nicht mehr eingereicht. Der DGB hat über die aus der Vorlage 3431/2018 bekannte Stellungnahme hinaus nichts ergän- zend mitgeteilt. Der Katholikenausschuss der Stadt Köln sowie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben auch für diese Verwaltungsvorlage keine Stellungnahmen eingereicht. Fazit: Lediglich die in dieser Verwaltungsvorlage benannten Termine für den Kernbereich Innenstadt am 15.12.2019 und alle für das Quartier Porz-Mitte benannten Termine begründen das öffentli- che Interesse und genügen den rechtlichen Anforderungen des § 6 LÖG NRW. Sie sind daher aus Sicht der Verwaltung genehmigungsfähig. Der Rat der Stadt Köln genehmigt die in der Anlage 1 beigefügte 2. Ordnungsbehördliche Verordnung in den von den Interessengemeinschaften beantragten Grenzen. Die Verwaltung stellt sicher, dass, soweit Anlässe einer Marktfestsetzung oder einer Sondernut- zungserlaubnis bedürfen, diese rechtzeitig von den Veranstaltern beantragt und von der Verwaltung festgesetzt werden. Anlagen 8 Anlage 1 RVO 2019 Anlage 2 Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 1 und 2 Anlage 2.1 Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 3 nur Lindenthal Anlage 2.2 Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 3 ohne Lindenthal und 7 Anlage 3 Stellungnahme IHK Köln 14.12.2018 Hinweis: Der Umdruck erfolgt lediglich für die Anträge der Interessen- und Werbegemeinschaf- ten und die Stellungnahme der IHK (Anlage 3). Die Nachweise zu den Anträgen ent- nehmen Sie bitte dem Ratsinformationssystem.
Anlage 2 Anträge für 2. Vorlage Stadtbezirk 1 und 2
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1
Antrag offener Sonntag 15.12.2019 für die Kölner Innenstadt
Antragsteller: STADTMARKETING KÖLN
Bezeichnung des Anlass: Weihnachten in Köln
W
eihnachtsmärkte:
25. N
ovember – 23. Dezember 2019 – 29 Tage
So
.-Mi.: jeweils von 11.00-21.00 Uhr geöffnet
Do.-Sa.: jeweils von 11.00-22.00 Uhr geöffnet
Täglich: 10 bzw. 11 Std.
Gesamt: 302 Stunden
O
ffener Sonntag:
15.12.2018, 13.00- 18.00 Uhr
Anlassbeschreibung: Der zur Öffnung vorgesehene Sonntag ist kein
geschützter oder religiöser Feiertag im Sinne von § 6
Abs. 5 Ladenöffnungsgesetz NRW (LÖG NRW) und
stellt keinen stillen Tag im Sinne der kirchlichen
Begrifflichkeit dar. Die Öffnung der Verkaufsstellen
entspricht der gesetzlichen Regelung und liegt
außerhalb der Zeiten des Hauptgottesdienstes, so
dass die Beschäftigten in ihrer Religionsausübung
nicht gehindert sind und Störungen der
Hauptgottesdienste vermieden werden. Mit der
Reduzierung der Ladenöffnungszeit auf fünf Stunden
verringert sich die zeitliche Arbeitsbelastung für die
betroffenen Arbeitnehmer des Einzelhandels.
Die a m 22.03.2018 in Kraft getretene Neufassung
des Ladenöffnungsgesetztes NRW ermöglicht
Verkaufsstellen explizit aus Anlass von Märkten
aufgrund ordnungsbehördlicher Verordnung die
Öffnung an bestimmten Sonntagen.
Freigaben in diesen Bereichen sind ausschließlich
möglich, wenn die Sonntagsöffnung von
Verkaufsstellen zugrunde liegenden Veranstaltung
(Anlass im Sinne von §6 Abs. 1 LÖG NRW) von
öffentlichem Interesse sind. Ein öffentliches Interesse
liegt dann vor, wenn die Veranstaltung viele
Besucher, in der Regel nicht nur Einwohner der Stadt
Köln, sondern auch auswärtige Besucher in hohem
Maße anzieht.
Ein Markt muss damit die „Hauptsache“ sein und die
Sonntagsöffnung der Geschäfte darf lediglich einen
„Nebeneffekt“ darstellen. Dementsprechend darf ein
Markt nicht nur deshalb veranstaltet werden, um
formell die rechtlichen Voraussetzungen für die
eigentlich bezweckte Ladenöffnung am Sonnt ag zu
schaffen.
2
Weihnachtsmärkte gibt es in Köln schon sehr lange,
Vorweihnachtliche Jahrmärkte als Vorläufer können
in Köln bis ins Mittelalter und in die frühe Neuzeit
zurück verfolgt werden. Stellten die
Weihnachtsmärkte in Köln früher vorrangig
Warenmärkte dar, die Schaustellern, Handwerkern
und Händlern eine Einkommensmöglichkeit boten
und die Bevölkerung mit Lebensmitteln für das
bevorstehende Weihnachtsfest versorgten
(Versorgungsfunktion der Weihnachtsmärkte), steht
heute mehr der gesellschaftliche und soziale Aspekt
dieser Veranstaltung im Vordergrund (ideelle
Funktion der Weihnachtsmärkte). Sie sind zu
Treffpunkten und Orten der Geselligkeit und
Kommunikation geworden.
Erlebnis, Spaß und Genuss sind dabei Bedürfnisse,
die Veranstalter erfüllen m üssen. Besinnlichkeit, die
Einstimmung auf das eigentliche Weihnachtsfest,
Atmosphäre, Attraktionen, Emotionen usw. gewinnen
gegenüber der Einkaufsfunktion an Bedeut ung und
spiegeln sich deutlich in den Motiven der Befragten
beim Besuch eines Weihnachtsmarktes wider
(Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor,
Bundesverband Deutscher Schausteller und
Marktkaufleute e.V. Bonn, S. 3)
Nahezu der gesamte Bereich der Kölner Innenstadt
wird mit mehreren Teilweihnachtsmärkten bespielt,
Die ständige Weiterentw icklung der Sortimente der
Standbetreiber, die weihnachtlich hochwertige Optik
der Märkte und die musikalischen
Rahmenprogramme auf den Bühnen der Märkte sind
neben den unzähligen charitativen Projekten, die im
Veranstaltungszeitraum durchgeführt werden Ga rant
für das hohe Niveau und die ständige
Weiterentwicklung der Kölner Weihnachtsmärkte und
somit der Weihnachtsstadt Köln.
Die sich jährlich wiederholenden Märkte ín der Stadt
haben eine große Tradition, sind imageprägend und
tragen in einer der dicht be siedelsten Regionen
Europas zu einem erheblichen Standortvorteil mit
nationaler und internationaler Bedeutung bei.
Die Kölner Weihnachtsm ärkte gehörten in den
vergangenen Jahren immer zu den beliebtesten
Weihnachtsmärkten in ganz Europa, noch vor dem
Nürnberger Christkindlmarkt.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/247440/u
mfrage/die-deutschen-staedte-mit-den-groessten-
weihnachtsmaerkten-nach-besuchern/)
Charitative Projekte der Kölner Weihnachtsmärkte
werden sich auch bei den Partnern des Handels
wieder finden.
3
Abgrenzung „alltägliches Erwerbsinteresse“ vs.
besonderes „Shopping-Interesse“
Weihnachtszeit
Das BVerfG führt im besagten Urteil vom 1.
Dezember 2009, - 1 BvR 2857/07 -, - 1 BvR 2858/07
-, aus, dass ein „alltägliches Erwerbsinteresse“
("Shopping-Interesse") potenzieller Käufer
grundsätzlich nicht genügt, um eine Ladenöffnung an
Sonntagen (also auch an Sonntagen, die in der
Advents-/Weihnachtszeit liegen) genehmigungsfähig
„zu machen“. Hier ist ebenfalls festzuhalten: Es
genügt grundsätzlich nicht alleine, es darf aber in
den Anträgen dennoch vorgetragen werden und
muss dann auch in der Abwägung der
Genehmigungsbehörden berücksichtigt werden.
Grundsätzlich ist zu hinterfragen, was unter einem
„alltäglichen Erwerbsinteresse“ zu verstehen ist.
Unter Alltag versteht man im allgemeinen
gewohnheitsmäßige Abläufe bei (zivilisierten)
Menschen im Tages- und Wochenzyklus. Der Alltag
ist durch sich wiederholende Muster von Arbeit und
Arbeitswegen, Konsum (Einkauf und Essen),
Freizeit, Körperpflege, sozialer sowie kultureller
Betätigung, Arztbesuche, Schlaf u. v. m. geprägt. Der
Alltag wird unter anderem als Gegensatz zum
Feiertag oder Festtag bzw. zum Urlaub gesehen. In
gleicher Weise impliziert auch der vom BVerfG
verwendete Begriff des „alltäglichen
Erwerbsinteresses“ die Möglichkeit - wenn nicht gar
Notwendigkeit - weitergehender Differenzierungen
für solche Fälle, in denen es zwar um
„Erwerbsinteressen“ potentieller Käufer geht, diese
aber aufgrund besonderer Umstände nicht mehr den
„alltäglichen“ Erwerbsinteressen zugeordnet werden
können. Entsprechende
Differenzierungsmöglichkeiten deutet das
Bundesverfassungsgericht an, wenn es von
„Besonderheiten der Vorweihnachtszeit“ spricht.
(BVerfG, 1. Dezember 2009, - 1 BvR 2857/07 -, - 1
BvR 2858/07 -, Rn. 177). Was ist aber das
„Besondere der Vorweihnachtszeit“ im Hinblick auf
das Konsumverhalten der Verbraucher? Hier kann im
Vergleich zum alltäglichen“ Erwerbsinteressen der
Konsumenten auf
das zei tl i ch sehr kompri mi erte Konsumverhal ten
der Bevölkerung in der Vorweihnachtszeit (zeitlicher
Rhythmus bzw. enges, periodisch wiederkehrendes
Zeitfenster),
sei ner produktmäßi gen Ori enti erung auf
vorwiegend werthaltige/höherwertige Güter
(Schmuck, Uhren, Unterhaltungselektronik, Möbel
etc.)
und dem regel mäßi g eher fami l i är konzipierten
Einkaufsmodus
4
verwiesen werden.
Gemäß einer Studie des Bundesverbandes
Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V.
stellen die Aktivitäten „Essen und Trinken“ mit 57,5
% eindeutig die Hauptmotive von Verbrauchern beim
Weihnachtsmarktbesuch dar (Studie:
Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor,
Bundesverband Deutscher Schausteller und
Marktkaufleute e.V., Bonn, S. 3). Für lediglich rund
35 % steht der „Geschenkekauf“ im Vordergrund
(Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor,
Bundesverband Deutscher Schausteller und
Marktkaufleute e.V., Bonn, S. 3). Diese Werte
korrespondieren auch weitestgehend mit
Ergebnissen einer bundesweiten Befragung von
Weihnachtsmarktbesuchern in der Weihnachtszeit
2015. Für Einkäufe oder gar spezifische
Weihnachtseinkäufe besuchen insgesamt lediglich
37,4 % der rund 1.000 befragten Personen die
Innenstädte und Weihnachtsmärkte. Separiert man
beim „Einkauf“ weiter, so ergeben sich 21,5 % für
allgemeine Einkäufe sowie 15,9 % für spezifische
Weihnachtseinkäufe (Der Weihnachtsmarkt zwischen
Tradition und Inszenierung? Was erwarten Besucher
und Touristen? Ergebnisse einer bundesweiten
Befragung im Dezember 2015 – Kurzfassung;
Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung und MK
Illumination GmbH, Dresden; S.2). Als Hauptg rund
für den Besuch der Innenstädte anlässlich von
Weihnachtsmärkten stehen Aspekte wie „Treffpunkt
und Vergnügen“ ganz oben. In Verbindung mit
„Bummeln und Freunde“ nehmen ca. 43 % diesen
„geselligen Anlass“ zum Weihnachtsmarktbesuch.
Auf die Frage, warum Besuche/Reisen zu
Weihnachtsmärkten gezielt geplant werden, nannten
kumuliert 60,5 % der Befragten die Gesichtspunkte
„schönes weihnachtliches Ambiente/Stimmung“ und
„Stadtbesichtigung“ (Der Weihnachtsmarkt zwischen
Tradition und Inszenierung – Was erwarten Besucher
und Touristen, Ergebnisse einer bundesweiten
Befragung im Dezember 2015, Präsentation
anlässlich eines Expertenseminar zu Essener
Lichtwochen am 5. und 14. Dezember 2016, Chart
Nr. 22). Diese Werte weichen von „normalen“ bzw.
„alltäglichen“ Verhaltensmustern der Verbraucher ab,
wie Studien bzw. Untersuchungen belegen. Auf die
Frage, aus welchem primären Grund die
Verbraucher eine Innenstadt aufsuchen, gaben im
Rahmen der Studie „Vitale Innenstädte“ 2014 des
Instituts für Handelsforschung an der Universität zu
Köln an einem Donnerstag im September (n=16.653)
rund 53 % an, zum Einkaufen in die
sogar nahezu 65 % von 16.574 befragten Personen.
Insofern kann das alltägliche Erwerbsverhalten nicht
annähernd mit dem (Shopping)Verhalten anlässlich
5
von Weihnachtsmärkten verglichen werden.
Ein anderer Unterscheidungspunkt ergibt sich, wenn
die Personenanzahl beim Einkaufen mit denen
anlässlich des Besuches eines Weihnachtsmarktes
verglichen wird.
Besucher von Weihnachtsmärkten kommen im
Allgemeinen nicht allein, sondern in Begleitung. In
der Regel kommen mehr als zwei Drittel aller
Besucher von Weihnachtsmärkten und/oder in
Begleitung von Familienangehörigen,
Lebenspartnern und Freunden/Bekannten. Lediglich
durchschnittlich 10 % der Besucher sind alleine
unterwegs (Exemplarisch: Untersuchung zum
Weihnachmarkt in Göttingen. Thomas Wieland:
Göttinger Weihnachtsmarkt 2008 – Attraktivität,
Einzugsgebiet, soziodemographisches Profil und
aktionsräumliches Verhalten der Besucher.
Ergebnisse einer Besucherbefragung im Dezember
2008. Geographisches Institut der Universität
Göttingen, Abteilung Humangeographie. S. 13f.;
Besucherbefragung Weihnachtsmarkt 2008 Leipzig.
Endbericht. S.19f. ). Diese Werte stehen im
deutlichen Kontrast zu den Ergebnissen diverser
Befragungen/Studien an anderen Wochentagen. Im
Rahmen der Studie „Vitale Innenstädte“ des Instituts
für Handelsforschung an der Universität zu Köln,
wurde für einen Donnerstag im September 2014
ermittelt, dass 56 % aller befragten Besucher (n=
16.653) alleine zum Einkaufen in die Innenstädte
kommen. Für einen Samstag im September 2014
ermittelt die Studie (Befragte Personen n = 16.574)
einen Anteil der Menschen, die alleine zum
Einkaufen unterwegs sind, von rund 40 %. Noch
höhere Anteile des „Single-Shoppings“ liefern die
Ergebnisse der bundesweiten „Untersuchung
Kundenverkehr“ des Handelsverbandes BAG aus
Oktober 2008. Bei rund 4,8 Mio. erfassten
Konsumenten in deutschen Innenstädten ergaben
sich für drei Erhebungstage folgende Anteile von
„Single-Shoppern“: Donnerstag = 63,6 % , Freitag =
62,1 % sowie Samstag = 48,7 %. Damit ist eindeutig,
dass die Personenanzahl als ein taugliches
Abgrenzungskriterium des weihnachtlichen
(Einkaufs)Verhaltens zum alltäglichen
Erwerbsverhalten angesehen werden kann bzw.
muss.
Eine besondere Bedeutung im Zusammenhang mit
dem Thema Weihnachtsmarkt im hiesigen Kontext
hat auch eine Entscheidung des
Bundesverwaltungsgerichts, die die Position der
Weihnachtsmärkte und Volksfeste wesentlich
gestärkt hat (BVerwG 8 C 10.08 vom 27.05.2009).
Demnach trägt ein Weihnachtsmarkt mit kulturellem,
sozialem und traditionsbildendem Charakter zur
Wahrnehmung der Angelegenheiten der örtlichen
Gemeinschaft bei. Das BVerwG erkennt an, dass bei
6
einem Weihnachtsmarkt mit dem umschriebenen
Charakter wirtschaftliche Belange grundsätzlich und
eindeutig zurücktreten. Eine reine oder auch
überwiegende Betrachtung von Weihnachtsmärkten
nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten verkennt nach
Auffassung des BVerwG das Vorliegen sozialer,
kultureller und traditioneller,
gemeinschaftsbezogener Gemeinwohlbelange, des
örtlichen Zusammengehörigkeitsgefühls unter den
Bürgern, der Wahrung von Tradition und religiöser,
historischer ortsbezogener Gebräuche. Eine
Reduzierung dieser gemeinwohlorientierten Belange
auf eine wirtschaftliche Betätigung im
Zusammenhang mit der Veranstaltung eines
Weihnachtsmarktes verkennt den Begriff der
Angelegenheiten des örtlichen Wirkungskreises.
Ergänzend dazu stellt der Deutsche Bundestag die
Bedeutung der Weihnachtsmärkte als anerkanntes
Kulturgut und wichtigem kommunikativen Treffpunkt
für Jung und Alt, für Besucher aus nah und fern dar
(Quelle: Euro Professional Online 17.12.2009).
Gerichte haben seit jeher bei der Ausrichtung von
traditionellen und traditionsbildenden Volksfesten
und Weihnachtsm ärkten den Charakter der
Daseinsvorsorge hervorgehoben (BayVGH, Urteil
vom 23. März 1988 - 4 B 86.02336 - GewArch 1988,
245). Die sozialen Gesichtspunkte wie Veranstaltung
von Altennachmittagen, das Auftreten von
Musikkapellen und das Bestehen von
Kindernachmittagen spielen bei derartigen
Veranstaltungen eine erhebliche Rolle (vgl. BayVGH,
a.a.O. S. 246). Es ist auch seit Langem anerkannt,
dass für einen traditionsbildenden und traditionellen
Weihnachtsmarkt das Besucherinteresse, vertraute
und beliebte Dar bietungen aus früheren
Veranstaltungen wieder zu finden und den Kontakt
mit den Bürgern untereinander sicherzustellen, eine
wesentliche Rolle spielt (vgl. BayVGH, Urteil vom 3.
März 1980 - 22.B 1297/79 - GewArch 1980, 299).
Bildet die Anlassveranstaltung den
Hauptgrund für
Besucher/Besucherinnen die
Veranstaltung zu besuchen oder
steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass
und wie die hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5
LÖG NRW genannten öffentlichen Interessen
durch die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen
gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder
Shoppinginteresse hierbei nicht im Vordergrund
steht.
X ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine
Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)
7
Bei dem Anlass handelt es sich um: x eine historische Veranstaltung
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher
und zeitlicher Bezug zur
Anlassveranstaltung und den zur
Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche
Veranstaltung in den Straßenzügen, die zur
Ladenöffnung vorgesehen sind, stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig
zeitgleich, jedoch zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und
Verkaufsstellenöffnung muss ein angemessenes
Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine
Verkaufsstellenöffnung zu erreichen, wie z.B. der
Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10
Zeltverkaufsstellen von Reisegewerbetreibenden,
Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und
Eiertierveranstaltungen werden nicht genügen,
Verkaufsstellenöffnungen zu genehmigen.
Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen
Veranstaltungen in den Straßenzügen, die zur
Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl.
Verbindungs- und Nebenstraßen, wenn die
Veranstaltungsorte über diesen Bereich verteilt
sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus,
wird nicht genehmigungsfähig sein;
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine
Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)
Zieht die Anlassveranstaltung mehr
Besucher als die der
Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der
Besucherprognose gestellt (vgl. Beschluss des VG
Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der
Verwaltung;
X ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für eine
Genehmigung durch den Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen
Anlassveranstaltung:
In den letzten Jahren zog der Kölner
Weihnachtsmarkt regelmäßig rund 4 Mio.
Besucher an (http://www.ksta.de/1651080;
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/24744
0/umfrage/die-deutschen-staedte-mit-den-
groessten-weihnachtsmaerkten-nach-besuchern/).
Trotz der großen und in den vergangenen Jahren
stets gestiegenen Beliebtheit der Kölner
Weihnachtsmärkte bei den Menschen/Bevölkerung
aufgrund der latent angespannten Sicherheitslage im
Rahmen der Prognose für 2019 gehen wir aktuell
von niedrigeren Besucherzahlen aus. Wir schätzen,
dass rund 250.000 Besucher weniger kommen. Die
3,75 Mio. von uns prognostizierten Besucher werden
8
auf die gesamte Dauer der Weihnachtsmärkte, 29
Tage verteilt. Somit würden- idealtypisch- rund
129.300 Besucher am Sonntag (15.Dezember 2019)
zu erwarten sein. Aufgrund der Erfahrung aus den
vergangenen Jahren zählt das dritte
Adventswochenende allgemein jedoch eindeutig als
der frequenzstärkste Besuchertag der
Weihnachtszeit. In Anbetracht dieser Tatsache
gehen wir an diesem Sontag – in einem
konservativen Ansatz- von höheren
Besucheranteilen von 5-10 Prozent aus, was absolut
dann etwa 135.700 bis 142.200 Menschen am
Sonntag „ausmachen“ würde.
Diese Spanne scheint auch im Hinblick auf die
Ergebnisse einer Zählung/Befragung anlässlich der
Allgemeinen Nahrungs- und Genussmittel-
Ausstellung (ANUGA) am 8. Oktober 2017 in Köln
realistisch bzw. angemessen zu sein. Im Rahmen
dieser Zählung /Befragung konnten 104.520
Personen am 8. Oktober 2017 in der Zeit zwischen
13.00-18.00 Uhr gezählt werden. Da der
Weihnachtsmarkt augenscheinlich und grundsätzlich
viel breitere Bevölkerungsschichten anspricht als die
ANUGA, scheint die prognostizierte Besuchermenge
in einer Spanne von rund 135.700 bis 142.200
Menschen plausibel und nachvollziehbar.
Überregional bekannte und bedeutende
Weihnachtsmärkte, wie die Kölner
Weihnachtsmärkte weisen dabei weit
überdurchschnittliche Besucherraten bei
Einzugsgebieten über 50km auf: teilweise über 50%
der Besucher reisen aus weiter entfernten
Wohnorten an, was für die hohe Bedeutung von
Tagesreisen mit dem Ziel des
Weihnachtsmarktbesuches spricht.
Der Anteil Besucher mit Wohnort im Ausland beträgt
2%. Weihnachtsmärkte in grenznahen Gebieten und
Weihnachtsmärkte mit überregionaler Ausstrahlung
zeichnen sich durchüber dem Durchschnitt liegenden
Anteilen von ausländischen Besucher aus. (Studie:
Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor,
Bundesverband Deutscher Schausteller und
Marktkaufleute e.V., Bonn, S. 6)
Aufgrund der Erkenntnisse der Zählung/Befragung
vom 8.Oktober 2017, wonach rund 8% der
auswärtigen Besucher am Sonntag aus dem Ausland
stammen und überwiegend Touristen sind, läßt sich
für den 15.Dezember 2019 ein noch höherer Anteil
dieser Besuchergruppen erwarten. Für diese
Gruppen steht der verkaufsoffene Sonntag
besonders mit dem Besuchsmotiv
„Stadtbesichtigung“ in Verbindung.
9
Besucher wegen
Verkaufsstellenöffnung:
a. Gemäß der bereits oben erwähnten und zitierten
Studie des Bundesverbandes Deutscher
Schausteller und Marktkaufleute e.V. rechnen wir in
einem „vorsichtig-konservativen“ Ansatz auf den
Kölner Weihnachtsmärkten mit ähnlichen
Bewertungen der Motive. Demnach wäre mit nahezu
51.100 bis 53.480 Menschen zu rechnen, die die
Weihnachtsmärkte auch zum Einkaufen nutzen
würden.
b. Setzt man die ebenso bereits oben erwähnte,
bundesweite Befragung von
Weihnachtsmarktbesuchern in der Weihnachtszeit
2015 durch die Gesellschaft für Markt- und
Absatzforschung (GMA) und der MK Illumination
GmbH als Ausgangsbasis an und geht man von
145.900 bis 152.800 Besuchern für die Kölner
Weihnachtsmärkte am 15. Dezember 2019 aus, so
würden zwischen nahezu 54.600 und 57.150
Besucher wegen des „Einkaufens“ (allgemeiner
Einkauf + Weihnachtseinkäufe = 37,4 Prozent) den
Weihnachtsmarkt besuchen.
c. Die unter a. und b. ermittelten Werte sind auch im
Abgleich mit den Daten der Zählung/Befragung
anlässlich der Allgemeinen Nahrungs- und
Genussmittel-Ausstellung (ANUGA) am 8. Oktober
2017 in Köln realistisch bzw. angemessen. Demnach
waren (lediglich) ca. 22 % der Besucher am 8.
Oktober 2017 ausschließlich wegen des
verkaufsoffenen Sonntags in die Kölner Innenstadt
gekommen.
Da in der Vorweihnachtszeit von einer grundsätzlich
höheren Einkaufsaffinität bzw. Einkaufsneigung
auszugehen ist, ist die prognostizierte
Besuchermenge in einer Spanne von rund 51.100 bis
ca. 57.150 Menschen plausibel und nachvollziehbar.
In jedem Fall ist die gesetzliche Forderung, wonach
für die Zulässigkeit von Sonntagsöffnung die
entsprechende Anlassveranstaltung ohne die
Sonntagsöffnung mehr Besucher anziehen muss als
der alleinige verkaufsoffene Sonntag, überdeutlich
erfüllt. Es liegen derzeit weder dezidierte noch
abgeleitete anderen Daten/Fakten vor, die deutlich
andere (abweichende) Besucherzahlen erwarten
lassen bzw. das Gegenteil der dargestellten
Berechnungen belegen können.
Ungeachtet dessen ist in diesem Kontext darauf
hinzuweisen, dass eine schematische
Gegenüberstellung der jeweils zu erwartenden
Besucherzahlen einer Anlassveranstaltung und den
10
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
geöffneten Geschäften zur Beurteilung der
prägenden Wirkung einer Anlassveranstaltung allein
nicht hinreichend aussagekräftig ist. Dies hat zuletzt
das OVG in Münster mit der Eilentscheidung 4 B
520/17 (VG Düsseldorf 3 L 1823/17) und 4 B 537/17
(VG Düsseldorf 3 L 1840/17) vom 5. Mai 2017
festgestellt. Das Gericht führte u.a. aus, dass es bei
der Genehmigung eines verkaufsoffenen Sonntages
anlässlich einer Veranstaltung vielmehr auch auf den
Gesamtcharakter und der besonderen Atmosphäre
einer Veranstaltung ankomme. Dies ist im
vorliegenden Fall ohne Zweifel ersichtlich. Es handelt
sich um ein langjähriges, traditionelles Fest mit
zahlreichen Elementen, das sich vom
alltäglichen/normalen (wochentäglichen) Leben
abhebt. Mit den zahlreichen weihnachtlichen
Verkaufsständen, Imbiss- und Getränkeständen,
Kinderkarussells und vielfältigen, anderen
Programmpunkten, wird das bekannte (alltägliche)
Bild der Kölner Innenstadt positiv verändert und ein
anders „wahrnehmbares Ortsbild“ erzeugt.
Eine prägende Wirkung eines Weihnachtsmarktes für
einen verkaufsoffenen Sonntag wird nach
gegenwärtiger Rechtsinterpretation nur dann
angenommen, wenn die Verkaufsfläche der
Geschäfte, die geöffnet haben können, ungleich
größer ist, als die Fläche des Weihnachtsmarktes.
Um wieviel größer die Verkaufsfläche der Geschäfte
sein darf bzw. kann, dafür gibt es keine
grundsätzlichen quantitativen Angaben bzw. auch
keine allgemeinen Näherungswerte.
Insgesamt nehmen die Kölner Weihnachtsmärkte in
der Kölner Innenstadt eine Fläche von rund 18.500
Quadratmetern ein. Zusätzlich müssen den Märkten
die sie verbindenden bzw. zu-/abführenden
Straßen/Zuwegungen hinzugerechnet werden.
Folgende Straßen sind diesbezüglich von Relevanz:
An St. Agatha, Apostelstrasse, Brückenstrasse,
Cäcilienstrasse, Deutzer Brücke, Große Sandkaul,
Hahnenstrasse, Hohenzollernring, Komödienstrasse,
Ludwigstrasse, Minoritenstrasse, Marspfortengasse,
Magnusstrasse, Nord-Südfahrt, Pipinstrasse,
Rheinuferstrasse/Tunnel, Straße um Neumarkt,
Trankgasse, Tunisstrasse, Zeughausstrasse,
Diese Straßen stehen im inhaltlich-thematischen
Kontext zu den Weihnachtsmärkten. Sie dienen
gleichermaßen der Erreichbarkeit bzw.
Zugänglichkeit von Ausstellern/Marktanbietern und
Besuchern/Kunden. Sie nehmen nach unseren
Berechnungen gemeinsam eine Fläche von etwa
224.000 Quadratmetern ein. Somit erhöht sich die
Gesamtveranstaltungsfläche auf ca. 242.850
Quadratmeter. Damit wäre die Gesamtfläche des
Weihnachtsmarktes noch immer deutlich kleiner als
die Fläche der Geschäfte.
11
Dem steht eine theoretisch maximale
Gesamtverkaufsfläche der Kölner Innenstadt von
rund 314.000 Quadratmetern (Angaben nach
COMFORT Städtereport Köln 2016) gegenüber.
Damit ist die Fläche der Weihnachtsmärke zunächst
kleiner als die Verkaufsfläche der Geschäfte, die in
der Kölner Innenstadt theoretisch geöffnet haben
können.
Allerdings müssen weitere Aspekte berücksichtigt
werden:
1. Anhand verschiedener, bundesweiter Erfahrungen
mit der Akzeptanz verkaufsoffener Sonntage in den
vergangenen Jahren ist bekannt, dass sich in der
Regel nicht alle im räumlichen Geltungsbereich einer
Sonntagsöffnung befindlichen Einzelhändler auch
tatsächlich daran beteiligen. So beteiligen sich etwa
in Berlin, der Stadt mit den meisten
Sonntagsöffnungen, im Durchschnitt etwa 40 bis 50
% der Einzelhändler nicht regelmäßig an den
Öffnungen (diese Auskunft erteilte der
Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes
Berlin/Brandenburg e.V., Herr Nils Busch-Petersen).
Nach Einschätzungen des Hauptgeschäftsführer des
Handelsverbandes Deutschland (HDE) e.V., Herrn
Stefan Genth, ist bundesweit bzw. im Durchschnitt
mit einer Beteiligungsquote von 65 bis 70 %
auszugehen. In Anbetracht der Bedeutung der
Weihnachtszeit für die Umsatzgenerierung im
Einzelhandel gehen wir für Köln während des
verkaufsoffenen Sonntags am 16.12. 2018 von einer
„Nichtbeteiligungsquote“ von lediglich 15 bis 20
Prozent aus. Setzt man diese Werte in Bezug zur
vorhandenen innerstädtischen Verkaufsfläche, ergibt
sich eine potentiell „geöffnete Fläche“ von 251.200
bis 266.900 Quadratmetern.
2. Die Flächenrelationen relativieren sich zudem
auch insofern, als dass sich die ermittelte
Verkaufsfläche des innerstädtischen Einzelhandels in
Köln teilweise über mehrere Etagen erstreckt. Bei
einer rein ebenerdigen („erdgeschossigen“)
Betrachtung würde das Verhältnis zur
Veranstaltungsfläche noch „günstiger“ sein. Die aus
städtebaulichen Gründen gewollte
Innenstadtverdichtung kann hier nicht als K.O.-
Kriterium für eine Sonntagsöffnung vorgebracht
werden.
Gesamtfazit:
Die hier beantragte Sonntagsöffnung erfüllt – auch
im Lichte der jüngeren Rechtsprechung - alle
relevanten Vorgaben, die im Zusammenhang mit
einer Freigabe eines Sonntags für die Öffnung von
Verkaufsstellen stehen. Demnach sind die Kölner
Weihnachtsmärkte selbst für den Sonntag prägend
und die beantragte Sonntagsöffnung wird lediglich
12
als Annex zur Anlassveranstaltung wahrgenommen
und veranstaltet.
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen,
Veranstaltungsfläche und
Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt
Köln in einer für die gerichtliche Überprüfung
nachvollziehbaren und dokumentierten Klarheit
über Charakter, Größe und Zuschnitt der
Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
COMFORT Städtereport Köln 2016
Passanten Befragung und Zählung offener Sonntag
08.10.2017
Vitale Innenstädte 2014 Köln
Studie: Weihnachtsmärkte als Wirtschaftsfaktor,
Bundesverband Deutscher Schausteller und
Marktkaufleute e.V., Bonn
Die nachfolgend genannten
Sachgründe wurden im Rahmen der
Novellierung des LÖG geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis
dahin ausschließlich aufgrund von
Veranstaltungen von den zur
Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften
genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der
Verwaltung ist nicht beabsichtigt und
vom Rat in Richtung Verwaltung
(politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht
aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe
können allerdings kumulativ
vorliegen und der Verwaltung dazu
dienen, dem Rat das öffentliche
Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu
begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengeme
inschaften gefordert, diese
Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und
überprüfbare Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und
Zentrenkonzept liegt hier
zum Download bereit. Es wird
gefordert, dass die Kommune auf der
Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der
genannten Sachgründe verfolgt.
13
Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept
Sonntagsöffnungen noch nicht als
Mittel, um das öffentliche Interesse in
Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die
nachfolgend genannten Sachgründe
können daher derzeit nicht mit dem
aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der
Stärkung oder Entwicklung eines
vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum
Gesetzesentwurf ist zu entnehmen, dass der
stationäre Einzelhandel vielerorts einer Gefährdung
durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen
begegnet werden. Hier sei auf den Beschluss des
OVG Münster vom 27.04.2018 hingewiesen. Die
Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die
allgemeine, für den stationären Einzelhandel einer
jeden Kommune ganzjährig bestehende
Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von
der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu
begründen. Die Kammer weist ausdrücklich darauf
hin, dass der Einzelhandel selbst und ausdrücklich
gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem
gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz
gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die
nachprüfbar ausführen, dass der stationäre
Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt
bestehender oder Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der
Stärkung oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche
(Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und
ältere Teile der Bevölkerung;
Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich
geschützte Versorgungsinteresse der Bevölkerung,
insbesondere der weniger mobilen und älteren
Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da
ihnen eine herausragende Bedeutung für den
Bestand und die Entwicklung der Städte und
Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur
Stadtteilzentren, die im überörtlichen
Funktionszusammenhang eine bedeutende Rolle
einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
14
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer
drohenden Verödung der Innenstädte mit
negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse
der Bevölkerung begegnet werden. Zielrichtung der
Regelung ist es, umfangreichen Leerständen bei
Gewerbe- und Wohnimmobilien und der
Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der
Innenstädte und örtlichen Zentren dienen.
Ladenöffnung steigert überörtliche
Sichtbarkeit der jeweiligen Kommune
als attraktiver und lebenswerter
Standort, insbesondere für den
Tourismus und die
Freizeitgestaltung, als Wohn- und
Gewerbestandort sowie Standort von
kulturellen und sportlichen
Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und
lebenswerter Standort wahrgenommen zu werden
und sich entsprechend selbst darstellen zu können
und sichtbar zu machen, stellt aus Sicht des
Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den
Erhalt kleinerer Kommunen ab, da diese im
Gegensatz zu größeren Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und
Unternehmen anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Die Beliebtheit der Kölner Weihnachtsmärkte ist seit
vielen Jahren unumstritten und spiegelt sich in den
Statistiken und Umfragen wider. Einen hohe Anteil
haben dabei die nationalen und internationalen
Gäste, die die Stadt für einen Tagesausflug oder
Wochenendreise nutzen. Mehrere hundert Busse
reisen jedes Adventswochenende an und ein großer
Anteil an Gästen aus dem Umland nehmen Köln mit
seiner schönen weihnachtlichen Atmosphäre wahr.
Bei den Beweggründen zum Besuch der Kölner
Innenstadt stellten in der Besucherbefragung am
8.10.2017 die Befragten das „Bummeln“, das
„Spazierengehen“ und die „Stadtbesichtigung“ als
Hauptmotive dar. Rund 60 % aller befragten
Besucher gaben diese Beweggründe an. Diese
Aussagen unterstreichen einmal mehr die
Beweggründe für einen Köln- Besuch. Dabei spielt
gerade die vorweihnachtliche Atmosphäre eine
große Rolle, um den Aufenthalt in der emotionalsten
Zeit des Jahres so attraktiv wie möglich werden zu
lassen. Neuere Erkenntnisse setzen das
„Erlebnisshopping“ als Pendant zum Online-Kauf,
das gerade in der Adventszeit forciert werden kann.
Weihnachtsmärkte zu besuchen, Geschenke
einzukaufen, das vielfältige Gastronomieangebot zu
nutzen und den Aufenthalt mit einem Museums oder
Musicalbesuch zu kombinieren ist in Köln mit kurzen
Distanzen fussläufig gut möglich.
In einer der dicht besiedelsten Regionen ist es
außerdem wichtig, sich von umliegenden
Kommunen „abzuheben“ und die
Alleinstellungsmerkmale der Stadt
herauszustellen. Diesem Anspruch wird Köln in der
Adventszeit mehr als gerecht und dieser Status
Quo sollte in den nächsten Jahren nicht nur
beibehalten, sondern auch weiter forciert werden.
Diese Entwicklungen werden nicht nur den
Anforderungen an den Tourismusstandort,
sondern auch einem attraktiven Wohn- und
Arbeitsstandort gerecht.
© STADTMARKETING KÖLN | 2016 1
Stadtplan Handel Innenstadt
Messe-
gelände
Möglicher
geöffneter
Bereich
Handel
Innenstadt
Möglicher
geöffneter
Bereich
Handel
Innenstadt
© STADTMARKETING KÖLN | 2016 2
Stadtplan Passagen 2018
© STADTMARKETING KÖLN | 2016 1
Stadtplan Handel und Weihnachtsmärkte Innenstadt
Weihnachtsmärkte:
Möglicher
geöffneter
Bereich
Handel
Innenstadt
Möglicher
geöffneter
Bereich
Handel
Innenstadt
Beachte:
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.
Antragsteller: ABC – Aktionsgemeinschaft rund um
Bonner Straße/Chlodwigplatz e.V.
c/o Alice Baker
Bonner Wall 27
50677 Köln
01732947686
Bezeichnung des Anlass: Markt:
Messe:
Örtliches Fest:
Ähnliche Veranstaltung:
Südstadt-Kulturherbst 29.09.2019
Anlassbeschreibung: In 2019 wird der Südstadt- Kulturherbst
zum 6. Mal stattfinden und so endgültig
zum festen Programmpunkt im
Kalender der ABC.
In den Räumlichkeiten zahlreicher
Gewerbetreibenden – Restaurants,
Dienstleister, Einzelhändler finden am
Sonntag, dem 29.09.2019
Ausstellungen, Lesungen und
Konzerte statt.
Sämtliche Angebote sind kostenfrei.
Bevorzugt sollen Künstler und
Kunstschaffende aus dem Veedel
präsentiert werden – vor allem
junge, unbekannten Künstler wird
hier ein Plattform gegeben, sich
vorzustellen und ihre Arbeit einem
breiteren Publikum bekannt zu
machen.
Desweiteren sind Führungen durchs
Veedel durch renomierte Stadtführer
geplant.
Mit eingebunden werden dann auch zu
dem Zeitpunkt noch leerstehende
Geschäfts-Immobilen, genau so wie die
vielen Theater in der Südstadt.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
x☐ ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
☐x eine Veranstaltung, welche zum 6. mal
stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
x☐ ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
☐ x ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
Ca. 3000
Ca. 1000
Das gesamte Einzugsgebiet der ABC -: Die
Genehmigung für den VOS muß für den
gesamten Einzugsbereich der ABC gelten
– s. beigefügtern Plan, da die Geschäfte
sich nicht auf ein oder zwei Straßen
konzentrieren.
Ca. 50-60 Gewerbetreibende, ca. 5000m²
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Wir werden in 2018 Zählungen in den
einzelnen Räumlichkeiten durchführen.
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
Ein Problem für die bestehenden
Geschäfte ist. z.B. erhöhter Leerstand,
Wegfall einiger attraktiven Geschäfte, zu
viel Gastronomie statt Einzelhandel.
Zudem hat sich das Kaufverhalten der
Menschen in den letzten Jahren deutlich
verändert – nicht nur in Bezug auf den
Onlinehandel. Einkaufen will immer häufiger
„erlebt werden“, was jedoch im hektischen
Alltag oftmals nicht möglich ist.
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Es fehlt vielfach der Laufkunde, da die
Geschäfte nicht zentral zusammen liegen,
sondern über die Fläche verstreut sind. Der
Kunde muß gezielt geführt werden, es muß
ihm gezeigt werden, welche geschäftliche
Vielfalt es gibt. Es ist unsere Anliegen, diese
Vielfalt zu erhalten, was nur möglich ist,
wenn die Geschäfte ausreichend bekannt
sind und genutzt werden. Der
Verkaufsoffene Sonntag dient dazu, dies bei
möglichst vielen Menschen noch einmal zu
verdeutlichen.
Eine Öffnung am Sonntag bietet den
Besuchern und Kunden die Gelegenheit,
die Geschäfte in Ruhe zu entdecken und
sich beraten zu lassen, da auch sie mehr
Zeit mitbringen, als im normalen hektischen
Alltag.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Noch gibt es in der Südstadt eine gute
Deckung mit den Waren des täglichen
Bedarfs. In den letzten Jahren sind
allerdings immer wieder Fachgeschäfte
weggefallen und meistens durch
Gastronomie ersetzt worden. Es ist unser
Bestreben, ein weiteres Sterben des
Einzelhandels zu verhindern. Nur
attraktive, wertige Geschäfte ziehen
weitere interessante Geschäftsideen an.
Durch die Öffnung am Sonntag können die
Geschäftsinhaber sich besonders
darstellen und ihre Stärken und
Besonderheiten hervorheben.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Die Einzelhandelssituation in der Südstadt
hat sich stark verändert. Mehrere große
Mieteinheiten (ehem. Strauß, 2 x
Santander Bank, ehem. Apotheke z.
Goldenen Horn, Domino Pizza) stehen
leer. Es sind größere Geschäfte. Dies führt
zu einem etwas trostlosen Bild. Der
Leerstand macht die Straßen für
Laufkundschaft unattraktiv. Oftmals werden
ehemalige Einzelhandelsgeschäfte durch
Gastronomie ersetzt, da die höhere Mieten
erziehlen. Das führt wiederum dazu, dass
insbesondere kleine, neue und junge
Geschäftsideen/-inhaber, keine Möglichkeit
sehen, ein Geschäftslokal anzumieten. Die
noch bestehenden oder auch dazu
gekommenen kleineren Geschäfte
konnten sich zwar etablieren, leiden aber
teilweise unter rückläufigen
Geschäftszahlen.. Dem wollen wir mit
verschiedenen Aktionen, eben auch dem
Kulturherbst entgegen wirken.
Der verkaufsoffene Sonntag ist eine gerade
für die kleinen Einzelhändler günstige
Möglichkeit, Marketing zu betreiben und
auf ihre Produkte und Dienstleistungen
aufmerksam zu machen.
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Der Südstadt- Kulurherbstes soll mit seinen
interessanten und neuartigen
Kulturangeboten auch Besucher aus den
umliegenden Stadtteilen (Rodenkirchen,
Sülz, Zollstock, Raderberg etc.) in die
Südstadt zeihen und somit die Vielfalt der
Geschäfte aufzeigen.. Eine
Sonntagsöffnung ihrer Geschäfte bietet
den Einzelhändlern zusätzlich die
Möglichkeit, noch einmal durch besondere
Aktionen und in einer entspannten
Einkaufsatmosphäre auf sich und ihr
vielfältiges Angebot aufmerksam zu
machen und so neue Kunden zu gewinnen
und bestehende Kunden weiter an sich zu
binden.
Das Ziel soll sein, die Südstadt allgemein
als Einkaufsziel für die südlichen und
südwestlichen Stadtteile bekannt zu
machen und zu etablieren.
Beachte:
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.
Antragsteller: ABC – Aktionsgemeinschaft rund um
Bonner Straße/Chlodwigplatz e.V.
c/o Alice Baker
Bonner Wall 27
50677 Köln
01732947686
Bezeichnung des Anlass: Markt:
Messe:
Örtliches Fest:
Ähnliche Veranstaltung:
„Gemeinsam in der Südstadt“
Anlassbeschreibung: Die Südstadt verändert sich zur Zeit sehr
stark – einhergehend mit einer
Gentrifizierung und veränderten
Infrastruktur – auch bedingt durch den Bau
der Nord-Süd-Bahn. Zudem hat es in der
Vergangenheit viele Diskussionen über die
Nutzung des Straßenraumes etc. gegeben,
oftmals auch sehr kontorvers.
Die ABC möchte daher einen neuen Weg
gehen und am 31.3. eine Aktion starten,
die viele Anwohner der Südstadt mit
einbezieht.
Geplant ist, dass die Gewerbetreibenden
der Südstadt eine „Patenschaft“ für eine
der vielen gemeinnützigen
Vereine/Organisationen etc. in der
Südtstadt übernehmen. Diese
Organisationen erhalten dann an dem Tag
Gelegenheit, sich in dem jeweiligen
Geschäft/Gastätte etc. zu präsentieren und
auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen,
können Mitglieder werben und ggfs. auch
Spenden sammeln.
Wichtig ist, dass die
Vereine/Organisationen einen direkten
Bezug zur Südstadt haben.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
x☐ ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
☐ eine Veranstaltung, welche zum 6. mal
stattfindet
x☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
x☐ ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
☐x ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
Unbekannt -
Ca. 800
Das gesamte Einzugsgebiet der ABC -: Die
Genehmigung für den VOS muß für den
gesamten Einzugsbereich der ABC gelten
– s. beigefügtern Plan, da die Geschäfte
sich nicht auf ein oder zwei Straßen
konzentrieren.
Ca. 30-40 Gewerbetreibende, ca. 4000m²
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Da neue Veranstaltung liegen keine
Nachweise vor.
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Noch gibt es in der Südstadt eine gute
Deckung mit den Waren des täglichen
Bedarfs. In den letzten Jahren sind
allerdings immer wieder Fachgeschäfte
weggefallen und meistens durch
Gastronomie ersetzt worden. Es ist unser
Bestreben, ein weiteres Sterben des
Einzelhandels zu verhindern.
Durch die Verbindung von Gewerbe und
der Sichtbarkeit der vielfältigen Vereine,
Organisationen und sozialen Einrichtungen
soll allen bewußt werden, wie wichtig der
Erhalt des stationären Einzelhandels ist.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Die Einzelhandelssituation in der Südstadt
hat sich stark verändert. Mehrere große
Mieteinheiten (ehem. Strauß, 2 x
Santander Bank, ehem. Apotheke z.
Goldenen Horn, Domino Pizza) stehen
leer. Es sind größere Geschäfte. Dies führt
zu einem etwas trostlosen Bild. Der
Leerstand macht die Straßen für
Laufkundschaft unattraktiv. Oftmals werden
ehemalige Einzelhandelsgeschäfte durch
Gastronomie ersetzt, da die höhere Mieten
erziehlen. Das führt wiederum dazu, dass
insbesondere kleine, neue und junge
Geschäftsideen/-inhaber, keine Möglichkeit
sehen, ein Geschäftslokal anzumieten.
Eine Sonntagsöffnung ist insbesondere für
den kleinen Einzelhandeln die beste
Marketingmöglichkeit, um auf seine
Produkte und Leistungen und die
Wichtigkeit des stationären Einzelhandels
aufmerksam zu machen.
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Bei dieser Veranstaltung geht es uns im
Besonderen darum, die verschiedensten
Gruppen einander näher zu bringen.
Gleichzeitig soll sichtbar werden, dass die
Einzelhändler und Gewerbetreibende ein
wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft
sind, über die Versorgung der Bürger
hinaus. Es geht um ein Miteinander und
darum zu erfahren, welche vielfältigen
Organisationen/ Vereine es in der Südstadt
gibt, die ein hohes Maß an ehrenamtlicher
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Arbeit erbringen. Die Bewohner, aber auch
die Besucher erfahren so möglicherweise
von Vereinen, die sie vorher nicht kannten.
Die Lebensqualität der Südstadt wird
dadurch über das Einzelhandels- und
Gastronomieangebot hinaus gezeigt. Damit
erhöht sich die Attraktivität des Südstadt –
Ziel ist, dass die Menschen hier nicht nur
gerne einkaufen, sondern weitere Vorteile
und lebenswerte Anreize in der Südstadt
sehen.
Beachte:
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.
Antragsteller: ABC – Aktionsgemeinschaft rund um
Bonner Straße/Chlodwigplatz e.V.
c/o Alice Baker
Bonner Wall 27
50677 Köln
01732947686
Bezeichnung des Anlass: Markt:
Messe:
Örtliches Fest:
Ähnliche Veranstaltung:
Veedels-Advent mit Südstadt-Krippenweg
Verkaufsoffener Sonntag am 01.12.2019
Anlassbeschreibung: In 2019 jährt sich der Südstadt-
Krippenweg zum 8. Mal. Die
Teilnehmer unter den
Gewerbetreibenden wächst jährlich und
wir rechnen mit mind. 25-30
Krippenstationen. Dabei nehmen nicht
nur Mitglieder mit Ladenlokal an diesem
Krippenweg teil, sondern auch
Gastronomen, Dienstleister. Durch
diese Aktion alle Mitglieder der ABC ein
gemeinschaftliches Event schaffen.
Der Krippenweg führt durch die
gesamte Südstadt (s. Plan) in jeder
Straße gibt es Teilnehmer. Die Krippen
sind in der Regel so ausgestellt, dass
sie von aussen gesehen werden.
Begleitend dazu gibt es eine Broschüre,
über den gesamten Kölner Krippenweg,
in dem der Südstadt-Krippenweg noch
einmal separat beschrieben wird und
alle Stationen aufgelistet sind. Es gibt
mehrere öffentliche Führungen, aber
auch gebuchte private Führungen
während der gesamten Adventszeit.
Zusätzlich bewirbt die ABC den
Krippenweg per Socialmedia.
Für den 01.12. sind Führungen mit
besonderem Schwerpunkt geplant.
Ein weiteres Highlight wird die
„Wunschkrippe“ sein.
Geplant ist eine weitere Krippenstation
in Höhe der Fußgängerquerung Bonner
Straße/Zugweg/Elsaßstraße.
Ähnlich wie bei einem „Wunschbaum“
werden Wünsche „bedürftiger“
Kinder/Menschen präsentiert, die
jemand anders erfüllen kann. Im
Vorfeld werden wir diese in der Krippe
sammeln und am 01.12. dann an
„Schenkwillige“ Menschen verteilen.
Das Sammeln der Wünsche erfolgt in
Zusammenarbeit mit den
gemeinnützigen Organisationen der
Südstadt und der beiden Kirchen.
Zur gleichen Zeit findet auch der
Weihnachts-Markt auf dem
Chlodwigplatz statt, im Jahr 2019 von
der IG Severinsviertel ausgerichtet.
Da der Verkaufsoffene Sonntag
gleichzeitig und im Verbund mit der IG
Severin gestaltet und durchgeführt wird,
wird auch in 2019 auf dem
Weihnachtsmarkt eine
Weihnachtskrippe installiert. Sie gilt für
die Führungen als Start- und Endpunkt.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
hierbei nicht im Vordergrund steht.
x☐ ja
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
☐x eine Veranstaltung, welche zum 8. mal
stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
x☐ ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
☐x ja
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
Aufgrund des Weihnachtsmarktes, des
Krippenweges und der angebotenen
Führungen rechnen wir mit ca. 3000
Besuchern (Erfahrungswerte der letzten
Jahre).
Der Organisator des Krippenweges hat die
angebotenen Führungen in den letzten
Jahr stetig erhöht.
Ca. 1500
Das gesamte Einzugsgebiet der ABC -: Die
Genehmigung für den VOS muß für den
gesamten Einzugsbereich der ABC gelten
s. beigefügter Plan, da die Geschäfte sich
nicht auf ein oder zwei Straßen
konzentrieren.
Ca. 50 Gewerbetreibe mit
durchschnittlicher Ladenfläche von 100 m²,
also ca. 5000 m²
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Zeitungsberichte aus den letzten Jahren.
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst und
ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Der Krippenweg, aber auch der
Weihnachtsmarkt auf dem Chlodwigplatz
zieht gilt als Treffpunkt der Südstädter und
der Menschen aus den umliegenden
südlichen und westlichen Stadtteilen.
Mit dem Verkaufsoffenen Sonntag zeigen
wir die Vielfalt der Südstadt und das es
eben nicht nötig ist, für seine Weihnachts-
und Geschenkeinkäufe in die Innenstadt zu
fahren. Noch bietet die Südstadt ein
vielfältiges Angebot – über Bekleidung,
Accessoires, Bücher, Design- und
Lifestyle-Artikel, Kinderspielsachen etc.
Insbesondere der hier in der Südstadt
ansäßige unternehmergeführte
Einzelhandel sieht sich rückläufiger
Umsätzen und einem veränderten
Kundenverhalten ausgesetzt. , Wegfall
einiger attraktiven Geschäfte, zu viel
Gastronomie statt Einzelhandel, die
ebenfalls dazu beitragen. Es fehlt vielfach
der Laufkunde, da die Geschäfte nicht
zentral zusammen liegen, sondern über die
Fläche verstreut sind. Der Kunde muß also
gezielt geführt werden, es muß ihm gezeigt
werden, welche geschäftliche Vielfalt es
gibt. Es ist unsere Anliegen, diese Vielfalt
zu erhalten, was nur möglich ist, wenn die
Geschäfte ausreichend bekannt sind und
genutzt werden. Der Verkaufsoffene
Sonntag dient dazu, dies bei möglichst
vielen Menschen noch einmal zu
verdeutlichen.
Eine Öffnung am Sonntag bietet den
Besuchern und Kunden die Gelegenheit,
die Geschäfte in Ruhe zu entdecken und
sich beraten zu lassen, da auch sie mehr
Zeit mitbringen, als im normalen hektischen
Alltag.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Noch gibt es in der Südstadt eine gute
Deckung mit den Waren des täglichen
Bedarfs. In den letzten Jahren sind
allerdings immer wieder Fachgeschäfte
weggefallen und meistens durch
Gastronomie ersetzt worden. Es ist unser
Bestreben, ein weiteres Sterben des
Einzelhandels zu verhindern. Nur
attraktive, wertige Geschäfte ziehen
weitere interessante Geschäftsideen an.
Durch die Öffnung am Sonntag können die
Geschäftsinhaber sich besonders
darstellen und ihre Stärken und
Besonderheiten hervorheben.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Die geplanten Aktionen am 01.12,,
Sonderführungen für den Südstadt-
Krippenweg und die „Wunschkrippe“
werden Besucher aus den umliegenden
Stadtteilen (Rodenkirchen, Sülz, Zollstock,
Raderberg etc.) anziehen. Eine
Sonntagsöffnung ihrer Geschäfte bietet
den Einzelhändlern die Möglichkeit, auch
diese „Besucher“ auf sich und ihr
vielfältiges Angebot aufmerksam zu
machen und so neue Kunden zu gewinnen
und bestehende Kunden weiter an sich zu
binden.
Das Ziel soll sein, die Südstadt allgemein
als Einkaufsziel für die südlichen und
südwestlichen Stadtteile bekannt zu
machen und zu etablieren.
Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 1 -
Sonntagsöffnung zur
17. Rodenkirchener Kunstmeile
Termin: Sonntag, 31.03.2019 von 13-18 Uhr
Antrag: Sonntägliche Öffnung der Verkaufsstellen
Ort: Stadtteil Rodenkirchen
Örtliche Ausdehnung der Geschäftsöffnung: Maternusplatz,
Hauptstraße, Barbarastraße, Rheingalerie mit Seitenstraße,
Maternusstraße mit Seitenstraßen, Rathausplatz, Sommershof,
Wilhelmstrasse.
Ausrichter: Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.
Rechtsgrundlage: Novelle Ladenöffnungsgesetz 2018 Nordrhein-
Westfalen
Anlass: 17. Rodenkirchener Kunstmeile
1. Beschreibung Veranstaltung/ Anlass:
Die 17. Kunstmeile ist eine Rodenkirchener Traditions -
veranstaltung, die seit 200 1 stattfindet. Die Sonntage waren von
2001 bis 2016 jeweils verkaufsoffen. Wie in den vergangenen
Jahren wird die Kunstmeile 2019 wieder ein großes Kulturfest
werden, das immer mehr auch überregionale Bedeutung erhält.
Nicht nur die Anzahl der ca. 3.000 Besucher an einem Vernissage -
Sonntag, die nac h Rodenkirchen strömen, sondern auch die Zahl
der teilnehmenden, professionellen Künstler, die ihre Werke
präsentieren, steigt jedes Jahr: 2018 wurden an 55
Ausstellungsorten 58 künstlerische Positionen jeder Kunstgattung
aus neun Nationen gezeigt – insgesamt waren 2018 jedoch sogar
rund 400 aktive Kreative an der Kunstmeile beteiligt.
Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 2 -
Als separate Datei fügen wir hinzu den Ausstellungskatalog
„Kunstmeile 2018“ mit allen Ausstellern und Ausstellungsorten.
Hierbei ist, wie nachfolgend auch geschildert, dass der gesamte
Stadtteil mit vielen Gliederungen und Teilbereichen des
öffentlichen, sozialen und kulturellen Lebens von Rodenkirchen
konstitutiv an der Kunstmeile beteiligt sind. Es ist in der Tat eine
kulturelle Traditionsveranstaltung für den ganzen Ort, weit über die
Geschäftswelt hinaus.
Kunstmeile_2018_ka
talog_oB.pdf
Verzeichnis der Geschäfte AIDA Mode (Knopp, Andreas R.) 34
AXA Claus Decker (Heil, Alex) 48
Benetton Rodenkirchen (Peltzer, Michael) 24
Bischoff Betten (Helker, Mcichaela) 33
Brauhaus Quetsch (Jugend-Kunstschule) 12
Brauhaus Quetsch (Raab, Walter) 13
Caritas-Altenzentr. (Künstlergruppe St. Maternus) 71
Das Sylter (Kilders, Monika) 56
Diakonie Michaelshoven e.V. / Imhoff
(Offenes Atelier – ein inklusives Angebot) 37
Domizil Immobilien (Broden, Kathrin) 30
E Libby Op den Rhein (Antes, Nancy) 44
Eiscafé Marco (Hiob, Astrid) 60
Epi GmbH & Co. KG (Klein, Ursula) 55
Franzi‘s Dessous UG (Hilfsprojekt, ) 54
Fuchte Zahnheilkunde (Dahmen, Ludolf) 23
Goldschmiede Alius (Locher-Otto, Barbara) 21
Hinger d‘r Heck (Glatzer, Dr. Elke) 70
Hörgeräte Baschlebe (Florin, Ekkehard) 27
Hollenders Mode (Zieleke, Corinna) 20
Im Sommershof (Jugend-Kunstschule) 36
in focus galerie (verschiedene Künstler) 50
in focus galerie (verschiedene Künstler) 51
Jonen Hören und Sehen (Jäkel, LEONI A.) 35
Juwelier Behrendt (Blanke, CG) 64
KBB Verlag (Mann, Marek) 49
KLAMÖTTCHEN 2 (Palacios, Celeste) 61
Kölner Bank eG (Laufenberg, Gerda) 62
Köttgen Hörakustik (Magsumbol, Jayson) 25
La Buona Tavola (Geiter, Renate) 66
Marc Schmitz GmbH (Schäfer, Utta) 32
Maternus Apotheke (Franzen, Claudia) 53
Maternus Seniorencentrum (Friedrich, Knuth) 47
Mayersche Buchhandlung Köhl (Bischof, Petra) 40
Mayersche Buchhandlung Köhl
(Gymnasium Rodenkirchen) 41
MC Mode (Höppener, Wolfgang) 31
Metzgerei Gillessen (Behnke, Tim) 65
Modetreff (Minrath, Jörg) 29
Musikschule MuR 128 (Fochtman, Roy) 46
N. Steckelbach GmbH (Adscheid, Dr. Reinhold) 68
Nina Maintzer Schmuck (Vortmann, Joanna) 67
NOVOTERGUM Süd GmbH (Albrecht, Lucie) 38
Palladio (Schmitz, Jürgen) 58
Privat-Galerie (Hardt, Doris) 14
Rathaus Rodenkirchen (Rieger, Joachim) 42
Rechtsanwältin Ebel-Philippi (Compère, Nicole) 72
Restaurant Fährhaus (Nilson, Margareta) 16
Rheinstation (AMROT) 18
Rheinstation (Ney, Susanne) 19
Kapellchen (de Payrebrune, Jeannette) 17
Rust Herrenmoden (Pfeffer, Klaus) 22
Schuhaus Müller GmbH (Sommer, Seona) 59
Sparkasse KölnBonn (Budimlija, Zrinka) 57
Tanzschule van Hasselt (Seifert, Nike) 39
Via Moda (Wegener-Botz, Elisabeth) 52
Villahotel Rheinblick (Voigtländer, Lutz) 43
VITA VERDE Naturkost (Lebrun, Dorothée) 45
Walterscheidt | Bistro Verde (Hülbach, Alexandra) 63
Wiesel Apotheke (Klapp, Carola) 26
Woman & Fashion (Krüger, D. St.) 69
Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 3 -
Der Fokus liegt also nicht nur jeweils auf den Einzelkünstlern,
sondern auch auf dem verbindenden und die Gemeinschaft
stärkenden Element der kreativen Tätigkeit. So nehmen rund 200
Jugendliche und Kinder aus Rodenkirchen teil, die am Gymnasium
Rodenkirchen, der Gesamtschule Rodenkirchen , der
renommierten Jugendkunstschule Ro denkirchen sowie dem
offenen Atelier der Diakonie Michaelshoven (Flüchtlingshilfe) extra
Projekte für die Kunstmeile gestalten , diese am Vernissage -
Sonntag ausstellen und so zum ersten Mal ihre Werke einer
großen Öffentlichkeit präsentieren können.
Auch die ältere Generation ist immer mit der Künstlergruppe des
Caritas Altenzentrums von Sankt Maternus vertreten. Mit den
Musikern, Tänzern und Literaten, die das umfangreiche
Rahmenprogramm am Eröffnungssonntag und der Laufzeit
gestalten, sind so fast über 4 00 Kreative an der Kunstmeile
beteiligt.
Als Ausstellungsorte sind das Bezirksrathaus Rodenkirchen, die
katholische Kirche St. Maternus, die evangelische
Kirchengemeinde Rodenkirchen, das Maternus -Seniorencentrum
Köln-Rodenkirchen, das Caritas -Altenzentrum St. Maternus ,
diverse Kanzleien, Arztpraxen, Privatwohnungen, Restaurants und
Gaststätten sowie Geschäfte im gesamten Ortsteil, bis hinunter an
den Rhein vertreten – die Orte werden einheitlich mit Fahnen
gekennzeichnet und auch durch Führungen sowie ei nem
Rahmenprogramm mit Konzerten, Lesungen, Workshops und
Performances miteinander verbunden. Hinzu kommen als
„unterirdische Ausstellungsräume“ noch die beiden Tiefgaragen
„Maternusplatz“ und „Sommershof“, in denen Graffitis und junge
Kunst präsentiert wird.
Den Besuchern werden 2019 auch mobile Hilfsmittel (Rikschas,
Kunsttaxen etc.) angeboten, mit denen weiter auseinanderliegende
Orte besucht und Kunsttouren durch Rodenkirchen unternommen
werden können. Die Künstler werden nach der großen Vernissage
im Sommershof den ganzen Sonntag an ihren Ausstellungsorten
präsent sein und Auskunft über ihr Schaffen geben sowie zum Teil
ihre Arbeitstechniken präsentieren.
Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 4 -
Begleitet wird die Kunstmeile immer von einem vierfarbigen, rund
80 Seiten starken Katalog (siehe oben), der in einer Auflage von
5000 Exemplaren erscheint. Er stellt nicht nur jeweils auf einer
Seite die teilnehmenden Künstler dar, sondern enthält auch einen
Veranstaltungskalender mit dem Rahmenprogramm und einen
detaillierten Ortsplan, der Spaziergänge zu den Kulturorten
vereinfacht.
Erstmalig wird die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. den
Sonntag der Vernissage als „ Tag des Kunsthandwerks “ als
zentrale Veranstaltung auf dem Maternusplatz ausrichten. Hierbei
handelt es sich um einen exklusiven Mix hochwertigen
Kleinkunstangebots aus der Region.
Die seit vielen Jahren für die Aktionsgemeinschaft tätige
Kunstkuratorin Alexa Jansen, die für uns künstlerische
Choereographie und Matching zwischen Künstlern und Ausstellern
organisiert, wird an diesem Vernissage-Sonntag über 20 Aussteller
mit Ständen kunstorientierter Produkte auf dem Maternusplatz
platzieren.
Daneben richten wir als Aktionsgemeinschaft öffentliche
Mitmachaktionen wie kollektives Malen für Schüler und
ambitionierte Laien aus. Auch die se werden von der Kuratorin mit
den o.a. Schulen organisiert. Hinzu kommen an diesem
Vernissage-Sonntag für ein breites Publikum kunstorientierte
Vorführungen wie Schnellzeichnen und der Deutsche Meister in
der Disziplin „Kettensägen-Holzskulpturen“.
2. und 3. Begründung des Öffentlichen Interesses: Erhalt,
Stärkung und Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots und zentraler Versorgungsbereiche:
Rodenkirchen ist gemäß des Einzelhandelskonzepts der Stadt
Köln von 2013 das Oberzentrum des Stadtbezirks Rodenkirchen.
Demnach werden in Rodenkirchen zentrale Versorgungsbereiche
vorgehalten. Deren Erhalt und Stärkung sind im öffentlichen
Interesse der St adt Köln und werden mit zahlreichen
Veranstaltungen wie der Rodenkirchener Kunstmeile,
Rodenkirchener Weinwoche, Kulturfrühling@Rodenkirchen,
Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 5 -
Rodenkirchener Sommertagen, Rodenkirchener
LifestyleTag,Rodenkirchener Martinsmarkt, Winterzauber in
Rodenkirchen und Krippenweg nachhaltig gestärkt. Oben ist die
räumliche Ausdehnung der sonntäglichen Ladenöffnung auf die
zentralen Bereiche im Stadtteil Rodenkirchen definiert. Daher führt
die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. auch mit ihrer eigenen
Markenbildung „Treffpunkt Rodenkirchen mit dem Roten Punkt“ im
Rahmen der Umsetzung des Stadtteilentwicklungskonzeptes
zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Zentrenfunktion
Rodenkirchens als Einzelhandelsstandort und zur Profilierung als
der Gastronomie - und Ausgehst andort durch, was zunehmend
auch in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rückt.
Die Veranstaltungen der Aktionsgemeinschaft in Verbindung mit
den verkaufsoffenen Sonntagen gibt die Möglichkeiten die Vielfalt
des Rodenkirchener Einzelhandels zu präse ntieren und damit im
Bewusstsein der Bürgerinnen, Bürger und Besucher
Rodenkirchens zu verfestigen. Die Veranstaltungen und
verkaufsoffenen Sonntage tragen dazu bei, die neuen Bürgerinnen
und Bürger in das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche
Leben von Rodenkirchen einzubinden und ihnen vielfältige und
attraktive, stationäre Versorgungsstrukturen in ihrem Lebensumfeld
und eine deutliche Alternative zum wachsenden Online -Handel
aufzuzeigen.
Hier wurden immer wieder vom örtlichen Handel positiv erwähnt,
dass die drei Sonntagsöffnungen im Jahr in der Vergangenheit
Besucher aus anderen Stadtteilen angezogen hatten und dies
nachweislich zur Neukundengewinnung beigetragen hat. Diese
belegt, dass Sonntagsöffnungen die Strukturen des
Rodenkirchener Einzelhandels stärken und fördern.
Gleichzeitig soll sich Rodenkirchen als attraktiver Handelsstandort
für weitere Neuansiedlungen zur Erweiterung des
standorttypischen Branchenmixes durch eine hohe
Besucherfrequenz empfehlen. Im Jahr 2012/2013 waren laut
Zentrenkonzept 130 Einzelhandelsbetriebe angegeben. Durch
Inhaber-Aufgabe und andere strukturelle Probleme betreiben
derzeit knapp 115 Betriebe Sortimente mittel- und langfristigen
Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 6 -
Bedarfs. An bisherige Standorte von Einzelhandelsbetrieben sind
zwischen 2012-2018 allein im Stadtteil Rodenkirchen neun
Maklerbüros eingezogen. Diese Tendenz belegt auch das aktuell in
Arbeit befindliche Einzelhandelskonzept der Stadt Köln. Das
vielfältige Einzelhandelsangebot in Rodenkirchen hat also trotz
überwiegend noch belegter Ladenlokale leider stark abgenommen.
4. Begründung Öffentliches Interesse: Belebung Ortskerne und
Stadtteilzentren
Rodenkirchen als Handelsstandort steht seit über zwei Jahren
unter nachprüfbarem Druck. Von den gut 80 Ladenlokalen stehen
seit gut 12 Monaten z.T. ca . 11% der Lokale leer (Siehe auch
Leerstands-Dokumentation) im Vergleich war Jahre 2012/2013
angegeben mi t 2% (seite308 https://www.stadt -
koeln.de/mediaasset/content/pdf15/teil_b2_stadtbezirk_rodenkirch
en.pdf). Ursache sind der Rückzug älterer Inhaber, d.h. nicht
erfolgter Inhaberwechsel. Hinzu kommen Kaltmieten, die für
potentielle Nachmieter am Markt nich t darstellbar sind. (Siehe
Kurzdokumentation).
Diese Leerstände beeinträchtigen die Magnet -Funktion des
Rodenkirchener Einzelhandels als Frequenzbringer. Dennoch
verfügt Rodenkirchen als größter Stadtteil im gleichnamigen
Stadtbezirk 2 für ein Oberzentrum immer noch ungewöhnlich
große, vielfältige und weiterwachsende Anzahl qualitativ
hochwertige inhabergeführter Fachgeschäfte und ist stets bemüht,
gemeinsam mit den Immobilieneigentümern neue Fachgeschäfte
ansiedeln zu lassen. Diese Ansiedlungen erfolgen j edoch zum Teil
in den Nebenlagen außerhalb der Hauptstraße, was von der
Bevölkerung dann partiell gar nicht wahrgenommen und geschätzt
wird.
Rodenkirchen Antrag VOS 31. März 2019.docx - 7 -
5. Begründung Öffentliches Interesse: Überörtliche Sichtbarkeit als
attraktiver und lebenswerter Standort
Rodenkirchen ist gerade an Sonn - und Feiertage ein touristischer
Standort. So wird der Ort wegen seiner topo - und geographischen
Besonderheiten (Vor allem: Rheinlage mit ausgeprägter touristisch
angelegter Gastronomie für Naherholer aus dem Umland, aber
auch Spazierwege wie Forstbotanischer und Finkens Garten)
besucht. Daher betreibt die AG Rodenkirchen e.V. mit und für ihre
Mitglieder auch die touristische Sichtbarkeit des Stadtteils. Hierzu
werden in den Geschäften und Gastronomie in Rodenkirchen an
dem beantragten Sonntag 31.3.2019 Marketingmaßnahmen
"Besuch uns in Rodenkirchen - wo Sonst?" mit Aufklebern und
Aufstellern, Displays etc. betrieben, um Naherholung suchende
auswärtige Besucher aus dem Umland vom attraktiven Freizeit -
und Wochenend -Standort Rodenkirchen zu begeistern. So bringt
der verkaufsoffene Sonntag aufgrund geöffneter Geschäfte mehr
Reichweite für die Besucher, die sich an dem Tag in und über
Rodenkirchen informieren.
Antrag VOS 29. September 2019.docx
Sonntagsöffnung zum
7. Rodenkirchener Lifestyle Tag
Termin: Sonntag, 29.09.2019 von 13-18
Antrag: Sonntägliche Öffnung der Verkaufsstellen Uhr
Ort: Stadtteil Rodenkirchen
Örtliche Ausdehnung: Maternusplatz, Hauptstraße, Barbarastraße,
Rheingalerie mit Seitenstraße, Maternusstraße mit Seitenstraßen,
Rathausplatz, Sommershof, Wilhelmstrasse, Uferstrasse (Kirmes)
Ausrichter: Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.
Rechtsgrundlage: Novelle Ladenöffnungsgesetz 2018 Nordrhein-
Westfalen
Anlass: 7. Rodenkirchener Lifestyle-Tag
1. Beschreibung Veranstaltung/ Anlass:
Der 7. Lifestyletag ist eine Rodenkirchener Traditionsveranstaltung,
die seit 2013 stattfindet. Die Sonntage waren von 2013 bis 2016
jeweils verkaufsoffen. Wie in den vergangenen Jahren wird der
Lifestyletag 2019 wieder Tausende Besucher nach Rodenkirchen
ziehen. Die Veranstaltung ist von Vielfalt und räumlicher
Ausdehnung ein Magnet für Besucher aus dem Stadtbezirk und dem
Umland. Dies zeigte sich auch in den Jahren 2017 und 2018, als der
Sonntag nicht verkaufsoffen war. Der Rodenkirchener Lifestyletag
subsumiert mehrere Veranstaltungen an einem Tag. Zunächst zu
nennen ist der Antikmarkt, der mit über 50 Ausstellern nostalgische
Devotionalien auf dem Maternusplatz anbietet.
Die Aktionsgemeinschaft e.V. repräsentiert an diesem Sonntag mit
vielen ehrenamtlich tätigen Vereinen im Stadtbezirk wieder
Kooperationen zur Unterstützung der Veranstaltung: So sind beim
Antrag VOS 29. September 2019.docx
Lifestyletag 2019 als Säulen des Stadtteillebens wieder die
Bürgervereinigung Rodenkirchen mit über 800 Mitgliedern, der TV
Rodenkirchen mit seinen über 3.500 Mitgliedern mit eigenen
Ständen auf dem Maternusplatz Hinzu wird der Platz der
Rheingalerie mit e iner Oldtimer-Ausstellung belebt. Jahrelang kam
hinzu eine Modenschau lokaler Modehändler im Sommershof (Dies
ist für 2019 noch nicht final bestätigt). Schließlich ist Tradition, dass
auf dem Rathausplatz ein Kinderflohmarkt mit über 30 Ständen von
den Sch ülern der Ernst -Moritz-Arndt-Grundschule und der
Grüngürtelschule zusammen mit dem evangelischen Kindergarten
ausgerichtet wird.
Hinzu kommt die Maternus-Kirmes, die an diesem Wochenende am
Rheinufer stattfindet und an diesem Sonntag alljährlich mehrere
Tausend Besucher und Gäste aus Stadt und Umland anlockt, (diese
Kirmes wird aber nicht von der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen
ausgerichtet). Dieser Sonntag hat in den letzten Jahren tausende
Besucher nach Rodenkirchen gezogen, die von Vielfalt der
angebotenen Attraktionen und Veranstaltungen angelockt wurden.
Dieser Veranstaltungstag ist inzwischen fest im Jahreskalender der
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen verankert.
2. und 3. Begründung des Öffentlichen Interesses: Erhalt, Stärkung
und Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots und zentraler Versorgungsbereiche:
Rodenkirchen ist gemäß des Einzelhandelskonzepts der Stadt Köln
von 2013 das Oberzentrum des Stadtbezirks Rodenkirchen.
Demnach werden in Rodenkirchen zentrale Versorgungsbereiche
vorgehalten. Deren Erhalt und Stärkung sind im öffentlichen
Interesse der St adt Köln und werden mit zahlreichen
Veranstaltungen wie der Rodenkirchener Kunstmeile,
Rodenkirchener Weinwoche, Kulturfrühling@Rodenkirchen,
Rodenkirchener Sommertagen, Rodenkirchener LifestyleTag,
Rodenkirchener Martinsmarkt, Winterzauber in Rodenkirchen und
Krippenweg nachhaltig gestärkt. Oben ist die räumliche
Ausdehnung der sonntäglichen Ladenöffnung auf die zentralen
Bereiche im Stadtteil Rodenkirchen definiert. Daher führt die
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. auch mit ihrer eigenen
Antrag VOS 29. September 2019.docx
Markenbildung „Treffpunkt Rodenkirchen mit dem Roten Punkt“ im
Rahmen der Umsetzung des Stadtteilentwicklungskonzeptes
zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Zentrenfunktion
Rodenkirchens als Einzelhandelsstandort und zur Profilierung als
der Gastronomie- und Ausgehstandort durch, was zunehmend auch
in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rückt. Die
Veranstaltungen der Aktionsgemeinschaft in Verbindung mit den
verkaufsoffenen Sonntagen gibt die Möglichkeiten die Vielfalt des
Rodenkirchener Einzelhandel s zu präsentieren und damit im
Bewusstsein der Bürgerinnen, Bürger und Besucher Rodenkirchens
zu verfestigen.
Die Veranstaltungen und verkaufsoffenen Sonntage tragen dazu
bei, die neuen Bürgerinnen und Bürger in das gesellschaftliche,
kulturelle und wirtschaftliche Leben von Rodenkirchen einzubinden
und ihnen vielfältige und attraktive, stationäre
Versorgungsstrukturen in ihrem Lebensumfeld und eine deutliche
Alternative zum wachsenden Online -Handel aufzuzeigen. Hier
wurden immer wieder vom örtlichen Hand el positiv erwähnt, dass
die drei Sonntagsöffnungen im Jahr in der Vergangenheit Besucher
aus anderen Stadtteilen angezogen hatten und dies nachweislich
zur Neukundengewinnung beigetragen hat. Diese belegt, dass
Sonntagsöffnungen die Strukturen des Rodenki rchener
Einzelhandels stärken und fördern.
Gleichzeitig soll sich Rodenkirchen als attraktiver Handelsstandort
für weitere Neuansiedlungen zur Erweiterung des standorttypischen
Branchenmixes durch eine hohe Besucherfrequenz empfehlen. Im
Jahr 2012/2013 w aren laut Zentrenkonzept 130
Einzelhandelsbetriebe angegeben. Durch Inhaber -Aufgabe und
andere strukturelle Probleme betreiben derzeit knapp 115 Betriebe
Sortimente mittel- und langfristigen Bedarfs. An bisherige Standorte
von Einzelhandelsbetrieben sind z wischen 2012 -2018 allein im
Stadtteil Rodenkirchen neun Maklerbüros eingezogen. Diese
Tendenz belegt auch das aktuell in Arbeit befindliche
Einzelhandelskonzept der Stadt Köln. Das vielfältige
Einzelhandelsangebot in Rodenkirchen hat also trotz überwiegend
noch belegter Ladenlokale leider stark abgenommen.
Antrag VOS 29. September 2019.docx
4. Begründung Öffentliches Interesse: Belebung Ortskerne und
Stadtteilzentren
Rodenkirchen als Handelsstandort steht seit über zwei Jahren unter
nachprüfbarem Druck. Von den gut 80 Ladenlokalen stehen seit gut
12 Monaten z.T. ca . 11% der Lokale leer (Siehe auch Leerstands -
Dokumentation) im Vergleich war Jah re 2012/2013 angegeben mit
2% (S eite 308 https://www.stadt -
koeln.de/mediaasset/content/pdf15/teil_b2_stadtbezirk_rodenkirch
en.pdf).
Ursache sind der Rückzug älterer Inhaber, d.h. nicht erfolgter
Inhaberwechsel. Hinzu kommen Kaltmieten, die für potentielle
Nachmieter am Markt nicht darstellbar sind. (Siehe
Kurzdokumentation).
Diese Leerstände beeinträchtigen die Magnet -Funktion des
Rodenkirchener Einzelhandels als Frequenzbringer. Dennoch
verfügt Rodenkirchen als größter Stadtteil im gleichnamigen
Stadtbezirk 2 für ein Oberzentrum immer noch ungewöhnlich große,
vielfältige und weiterwachsende Anzahl qualitativ hochwertige
inhabergeführter Fachgeschäfte und ist stets bemüht, gemeinsam
mit den Immobilieneigentümern neue Fachgeschäfte ansiedeln zu
lassen.
Diese Ansiedlungen erfolgen jedoch zum Teil in den Nebenlagen
außerhalb der Hauptstraße, was von der Bevölkerung dann partiell
gar nicht wahrgenommen und geschätzt wird.
Antrag VOS 29. September 2019.docx
5.Begründung Öffentliches Interesse: Überörtliche Sichtbarkeit als
attraktiver und lebenswerter Standort
Rodenkirchen ist gerade an Sonn - und Feiertagen ein touristischer
Standort. So wird der Ort wegen seiner topo - und geographischen
Besonderheiten (Vor allem: Rheinlage mit ausgeprägter touristisch
angelegter Gastronomie für Naherholer aus dem Umland, aber auch
Spazierwege wie Forstbotanischer und Finke ns Garten) besucht.
Daher betreibt die AG Rodenkirchen e.V. mit und für ihre Mitglieder
auch die touristische Sichtbarkeit des Stadtteils.
Hierzu werden in den Geschäften und Gastronomie in Rodenkirchen
an dem beantragten Sonntag 29.09.2019 Marketingmaßnahmen
"Besuch uns in Rodenkirchen - wo Sonst?" mit Aufklebern und
Aufstellern, Displays etc. betrieben, um Naherholung suchende
auswärtige Besucher aus dem Umland vom attraktiven Freizeit- und
Wochenend-Standort Rodenkirchen zu begeistern. So bringt der
verkaufsoffene Sonntag aufgrund geöffneter Geschäfte mehr
Reichweite für die Besucher, die sich an dem Tag in und über
Rodenkirchen informieren.
Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber
Sonntagsöffnung zum
13. Rodenkirchener Winterzauber
Termin: Sonntag, 1.12.2019 von 13-18 Uhr
Antrag: Sonntägliche Öffnung der Verkaufsstellen
Ort: Stadtteil Rodenkirchen
Örtliche Ausdehnung: Maternusplatz, Hauptstraße, Barbarastraße,
Rheingalerie mit Seitenstraße, Maternusstraße mit Seitenstraßen,
Rathausplatz, Sommershof
Ausrichter: Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.
Rechtsgrundlage: Novelle Ladenöffnungsgesetz 2018 Nordrhein-
Westfalen
Anlass: 13. Rodenkirchener Winterzauber
1. Beschreibung Veranstaltung/ Anlass:
Der Winterzauber ist eine Rodenkirchener Traditionsveranstaltung,
die seit 2005 stattfindet. Er findet seit vielen Jahren von Donnerstag-
Sonntag statt. Am Sonntag um Nikolaus feiern Erwachsene und
Kinder im Ort gemeinsam mit einem echten Nikolaus, der auf der
Bühne mit den Menschen feiert, weihn achtliche Lieder singt und
Geschenke verteilt.
Eingebettet ist dieser Nikolausmarkt in einen geschmückten
Weihnachtsmarkt vom 6. -9.12. auf dem Maternusplatz mit Hütten,
Weihnachtsbaum und Eistockschiess-Stand. Der Dorfcharakter wird
durch die einheitlich gestalteten Weihnachtsmarktbuden erreicht. Im
Jahr 2016 waren an den vier Tagen ca. 6.000 Besucher auf dem
Weihnachtsmarkt, davon ca. 2.500 Besucher am Sonntag, belegt
Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber
durch Zeitungs-Berichterstattung und Bonverkauf an den diversen
Glühweinständen.
Dies war 2017 auch ohne verkaufsoffenen Sonntag so, was die
Bedeutung der Veranstaltung unterstreicht. Die Besucher auf der
Bühne finden zwischen Donnerstag bis Sonntag statt, wie
beispielsweise gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern.
Die Rodenkirchener Schulen oder Kindergärten treten mit
musikalischen oder anderen Darbietungen auf.
Wie auch stets in den letzten Jahren, hat auch beim 13.
Rodenkirchener Winterzauber die Aktionsgemeinschaft e.V. mit
vielen ehrenamtlich tätigen Vereinen im Stadtbezirk wie der
Kooperationen zur Unterstützung der Veranstaltung geschlossen:
So sind beim Winterzauber 2019 wieder die Bürgervereinigung
Rodenkirchen mit über 800 Mitgliedern, der TV Rodenkirchen mit
seinen über 3.500 Mitgliedern mit Ständen vor Ort- ebenso sind das
Gymnasium Rodenkirchen, die Katholische Grundschule
Mainstraße, der evangelische Kindergarten, die Music Academy
Köln-Süd und die örtlichen Tanzschulen mit Ständen und zum Teil
gemeinsamen Hütten sowie besonders herausragend mit
kostenlosen Programmbeit rägen als ehrenamtliche Vereinsträger
und -partner der Rodenkirchener Aktionsgemeinschaft e.V. dabei.
Das Bühnenprogramm auf dem Maternusplatz findet statt mit
Beteiligung der OGS Mainstra ße und der Realschule Köln Godorf.
Die Hütten und Stände am Weihnachtsmarkt finden statt unter
regelmäßiger Beteiligung gemeinnütziger Stände der Rotarier,
Lions-Club und der Schnieke -Funken (soziale Integration
hilfsbedürftiger Kinder in den Karneval). Außerdem ist die
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e V. in den Tagen des
Winterzaubers Annahmesteller der Weihnachtspäckchen der Kölner
Tafel e.V..
Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber
Weihnachtlicher Bezug und räumliche Ausdehnung werden zudem
durch den „ Rodenkirchener Krippenweg“ durch von
Einzelhändlern bzw. Gewerbetreibenden zentral von der
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen zur Verfügung gestellte ganz
individuelle Krippen hervorgehoben. So ist der Rodenkirchener
Winterzauber zusätzlich in den o.a. Straßen und Plätzen räumlich
ausgedehnt.
Hinzu kommen auf den Platz der Rheingalerie noch weitere
gastronomische Buden, die den Gedanken des Winterzaubers dort
thematisch und physisch aufgreifen.
Ebenso gibt es im Sommershof weihnachtliche
Veranstaltungsflächen mit Glühwein, Krippenverkauf und Gebäck.
Hinzu kommt zusätzlich die Rodenkirchener
Weihnachtsbeleuchtung über die gesamte Hauptstraße vom
nördlichen Ortseingang bis Ortsausgang an der Sürther Straße und
auf der Maternusstraße vom Rodenkirchener Bahnhof bis zum
Sommershof gespannt als zusätzliche räumliche und thematische
Klammer der Veranstaltung "Rodenkirchener Winterzauber“.
2. und 3. Begründung des Öffentlichen Interesses: Erhalt, Stärkung
und Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots und zentraler Versorgungsbereiche:
Rodenkirchen ist gemäß des Einzelhandelskonzepts der Stadt Köln
von 2013 das Oberzentrum des Stadtbezirks Rodenkirchen.
Demnach werden in Rodenkirchen zentrale Versorgu ngsbereiche
vorgehalten. Deren Erhalt und Stärkung sind im öffentlichen
Interesse der Stadt Köln und werden mit zahlreichen
Veranstaltungen wie der Rodenkirchener Kunstmeile,
Rodenkirchener Weinwoche, Kulturfrühling@Rodenkirchen,
Rodenkirchener Sommertagen , Rodenkirchener
LifestyleTag,Rodenkirchener Martinsmarkt, Winterzauber in
Rodenkirchen und Krippenweg nachhaltig gestärkt.
Oben ist die räumliche Ausdehnung der sonntäglichen
Ladenöffnung auf die zentralen Bereiche im Stadtteil Rodenkirchen
Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber
definiert.
Daher führt die Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. auch mit
ihrer eigenen Markenbildung „Treffpunkt Rodenkirchen mit dem
Roten Punkt“ im Rahmen der Umsetzung des
Stadtteilentwicklungskonzeptes zahlreiche Maßnahmen zur
Stärkung der Zentrenfunktion Rode nkirchens als
Einzelhandelsstandort und zur Profilierung als der Gastronomie -
und Ausgehstandort durch, was zunehmend auch in das
Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rückt.
Die Veranstaltungen der Aktionsgemeinschaft in Verbindung mit den
verkaufsoffenen Sonntagen gibt die Möglichkeiten die Vielfalt des
Rodenkirchener Einzelhandels zu präsentieren und damit im
Bewusstsein der Bürgerinnen, Bürger und Besucher Rodenkirchens
zu verfestigen. Die Veranstaltungen und verkaufsoffenen Sonntage
tragen dazu bei, die neuen Bürgerinnen und Bürger in das
gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben von
Rodenkirchen einzubinden und ihnen vielfältige und attraktive,
stationäre Versorgungsstrukturen in ihrem Lebensumfeld und eine
deutliche Alternative zum wachsenden Online-Handel aufzuzeigen.
Hier wurden immer wieder vom örtlichen Handel positiv erwähnt,
dass die drei Sonntagsöffnungen im Jahr in der Vergangenheit
Besucher aus anderen Stadtteilen angezogen hatten und dies
nachweislich zur Neukundengewinnung beigetragen hat. Diese
belegt, dass Sonntagsöffnungen die Strukturen des Rodenkirchener
Einzelhandels stärken und fördern.
Gleichzeitig soll sich Rodenkirchen als attraktiver Handelsstandort
für weitere Neuansiedlungen zur Erweiterung des standorttypischen
Branchenmixes durch eine hohe Besucherfrequenz empfehlen. Im
Jahr 2012/2013 waren laut Zentrenkonzept 130
Einzelhandelsbetriebe angegeben.
Durch Inhaber-Aufgabe und andere strukturelle Probleme betreiben
derzeit knapp 115 Betriebe Sortimente mittel - und langfristigen
Bedarfs. An bisherige Standorte von Einzelhandelsbetrieben sind
Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber
zwischen 2012 -2018 allein im Stadtteil Rodenkirchen neun
zusätzliche Maklerbüros eingezogen.
Diese Tendenz belegt auch das aktuell in Arbeit befindliche
Einzelhandelskonzept der Stadt Köln. Das vielfältige
Einzelhandelsangebot in Rodenkirchen hat also trotz überwiegend
noch belegter Ladenlokale leider stark abgenommen.
4. Begründung Öffentliches Interesse: Belebung Ortskerne und
Stadtteilzentren
Rodenkirchen als Handelsstandort steht seit über zwei Jahren unter
nachprüfbarem Druck. Von den gut 80 Ladenlokalen stehen seit gut
12 Monaten z.T. ca . 11% der Lokale leer (Siehe auch Leerstands -
Dokumentation) im Vergleich war Jahre 2012/2013 angegeben mit
2% (seite308 https://www.stadt -
koeln.de/mediaasset/content/pdf15/teil_b2_stadtbezirk_rodenkirch
en.pdf). Ursache sind der Rückzug älterer Inhaber, d. h. nicht
erfolgter Inhaberwechsel. Hinzu kommen Kaltmieten, die für
potentielle Nachmieter am Markt nicht darstellbar sind. (Siehe
Kurzdokumentation).
Diese Leerstände beeinträchtigen die Magnet -Funktion des
Rodenkirchener Einzelhandels als Frequenzbrin ger. Dennoch
verfügt Rodenkirchen als größter Stadtteil im gleichnamigen
Stadtbezirk 2 für ein Oberzentrum immer noch ungewöhnlich große,
vielfältige und weiterwachsende Anzahl qualitativ hochwertige
inhabergeführter Fachgeschäfte und ist stets bemüht, gem einsam
mit den Immobilieneigentümern neue Fachgeschäfte ansiedeln zu
lassen.
Diese Ansiedlungen erfolgen jedoch zum Teil in den Nebenlagen
außerhalb der Hauptstraße, was von der Bevölkerung dann partiell
gar nicht wahrgenommen und geschätzt wird.
Antrag VOS 1.12.2019 Winterzauber
5. Begründung Öffentliches Interesse: Überörtliche Sichtbarkeit als
attraktiver und lebenswerter Standort
Rodenkirchen ist gerade an Sonn - und Feiertage ein touristischer
Standort. So wird der Ort wegen seiner topo - und geographischen
Besonderheiten (Vor allem: Rheinlage mit ausgeprägter touristisch
angelegter Gastronomie für Naherholer aus dem Umland, aber auch
Spazierwege wie Forstbotanischer und Finkens Garten) besucht.
Daher betreibt die AG Rodenkirchen e.V. mit und für ihre Mitglieder
auch die touristische Sichtbarkeit des Stadtteils. Hierzu werden in
den Geschäften und Gastronomie in Rodenkirchen an dem
beantragten Sonntag 1.12.2019 Marketingmaßnahmen "Besuch uns
in Rodenkirchen - wo Sonst?" mit Aufklebern und Aufst ellern,
Displays etc. betrieben, um Naherholung suchende auswärtige
Besucher aus dem Umland vom attraktiven Freizeit - und
Wochenend-Standort Rodenkirchen zu begeistern. So bringt der
verkaufsoffene Sonntag aufgrund geöffneter Geschäfte mehr
Reichweite für die Besucher, die sich an dem Tag in und über
Rodenkirchen informieren.
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KUNSTMEILE16KUNSTMEILE16
14. bis 29. April
RODENKIRCHEN
Kultur.Frühling@Rodenkirchen
Freitag
9.5.2014
Moonlight
Shopping
Musikalische Highlights, gastronomische Leckereien, großartige Künstler , kurzum:
Lebensfreude pur . Das alles ist „Kultur .Frühling@Rodenkirchen” vom 7. bis zum
14. Mai 2014. Treffpunkt Rodenkirchen hat für den Wonnemonat ein buntes
Programm mit Kleinkunst, literarischen Flashmobs, Jazzmusik, Chansons und, und,
und zusammengestellt.
Schon am 9. Mai 2014 lädt die Rodenkirchener Geschäftsmeile
zum „Moonlight Shopping“ bis 22 Uhr ein.
Dazu erwartet Sie Live-Musik auf 3 Bühnen.
Treffpunkt Rodenkirchen –
Wir bringen Leben in das Veedel!
Präsentiert von
Mit freundlicher Unterstützung von:
2
Impressum:
16. Kunstmeile Rodenkirchen
Herausgeber und Veranstalter
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.
Vorsitzender: Wolfgang Behrendt
Maternusstraße 14a | 50996 Köln
info@treffpunkt-rodenkirchen.de
Gestaltung und Produktion
Werbeagentur & Verlag
perey-medien, Ralf Perey
Auf der Ruhr 82 | 50999 Köln
info@perey-medien.de
www.perey-medien.de
Kuratorin und verantwortlich für den Inhalt
Alexa Conen-Jansen
Alexa.Jansen.Galerie
Galerie und Kunstberatung
Pantaleonswall 50 | 50676 Köln
kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com
www.alexajansen.com
März 2018
Unterstützt von
3
die 16. RODENKIRCHENER KUNSTMEILE öff net ihre
Pforten und wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen. In
diesem Jahr treff en Sie an 57 Ausstellungsorten mehr
als 60 außergewöhnliche Künstler und ihre vielfältigen
Werke.
Die Vernissage startet am 14. April in den Räumen der
Tanzschule van Hasselt im Sommershof und setzt sich
dort mit diversen Aktionen fort. Im Anschluß daran
verbreitet sich die Kunst im ganzen Ort – überall laden
Geschäftsleute und ihre Künstler zu Betrachtung, Be-
geisterung, Kunstkritik und Gespräch. In entspannter
Atmosphäre haben Sie an zahlreichen Ausstellungs-
orten bei Kunst, Musik und Getränk Gelegenheit zu
opulentem Kunstgenuß.
Der kreative Nachwuchs im Kölner Süden beteiligt
sich ebenfalls zahlreich: rund 200 Kinder und Jugend-
liche des Rodenkirchener Gymnasium, der Gesamt-
schule, der Jugend-Kunstschule und der Diakonie
Michaelshoven beteiligen sich mit ihren Werken.
Neben hochkarätiger Kunst in den temporären
Galerien gibt es während der – wieder zweiwöchigen-
RODENKIRCHENER KUNSTMEILE ein abwechs-
lungsreiches Rahmenprogramm mit Kunst-Aktionen,
Führungen, Musik und Events. Unter dem Motto
‚Musik triff t Kunst’ bietet die örtliche Gastronomie
laufende Highlights in lebendigem Rodenkirchen-Am-
biente - gesellen Sie sich dazu und feiern Sie mit.
Dass Kreative und Kunstschaff ende mit ungewöhnli-
chen Ideen und Gestaltungswünschen seit Jahren in
Rodenkirchen aktiv sein können verdanken wir dem
stetigen Engagement der ansässigen Unternehmer,
die sich alljährlich auf ‚ihre’ Künstler einlassen und ihre
Geschäfte zur Verfügung stellen. Ebenso gilt unser
Dank den beteiligten Künstlern, die der mittlerweile
traditionellen Kunstmeile Qualität und überregionale
Bedeutung verleihen.
Die wiederum zahlreiche Teilnahme der Rodenkirche-
ner Unternehmer ist erneut eine Bereicherung für den
Ort und eine Bestätigung für den Zusammenhalt im
Dorf. Wir danken Allen, die sich vom Wegfall des ver-
kaufsoff enen Sonntags nicht haben beirren lassen und
die aus jeder Situation das Beste machen! Roden-
kirchen ist das ‚Dorf mit Charme’ im Kölner Süden.
Damit es so bleibt, bewegen wir viel – machen Sie mit!
Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche 16. RODENKIR-
CHENER KUNSTMEILE - genießen Sie ausgewählte
Kunst und kreative Atmosphäre in Rodenkirchen –
wo sonst!
Der Vorstand der
AKTIONSGEMEINSCHAFT RODENKIRCHEN
Liebe Kunstinteressierte,
Kultur.Frühling@Rodenkirchen
Freitag
9.5.2014
Moonlight
Shopping
Musikalische Highlights, gastronomische Leckereien, großartige Künstler , kurzum:
Lebensfreude pur . Das alles ist „Kultur .Frühling@Rodenkirchen” vom 7. bis zum
14. Mai 2014. Treffpunkt Rodenkirchen hat für den Wonnemonat ein buntes
Programm mit Kleinkunst, literarischen Flashmobs, Jazzmusik, Chansons und, und,
und zusammengestellt.
Schon am 9. Mai 2014 lädt die Rodenkirchener Geschäftsmeile
zum „Moonlight Shopping“ bis 22 Uhr ein.
Dazu erwartet Sie Live-Musik auf 3 Bühnen.
Treffpunkt Rodenkirchen –
Wir bringen Leben in das Veedel!
Präsentiert von
Mit freundlicher Unterstützung von:
4
Werbeaktivitäten der
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.
2014 / 2015
Zeitraum 09.05. bis 14.05.2016
während „Malbücher für Erwachsene – der neue Trend“
der Öffnungszeiten zum Entspannen, Stressabbau, Spaßhaben und Kreativsein.
Stadtteilbibliothek, Rodenkirchen, Schillingsrotter Straße 38
Montag 09.05.2016
19.30 Uhr Jazz am Montag in der Quetsch
Eintritt frei, Reservierung unter 0221 26036308
Dienstag 10.05.2016
19.00 Uhr Lesung mit Isabel Bogdan aus Ihrem Buch: „Der Pfau“
Buchhandlung Köhl, Eintritt 13 Euro
Mittwoch 11.05.2016
18.30 Uhr „Vom Kommen und Gehen der Liebe“
Ein Zyklus von Jazzstandards: Wolfgang Behrendt and Friends;
Bistro Verde; Eintritt 12Euro, Beginn 19.00 Uhr
20.00 Uhr Jazz o´what – Jazz Standards mit Stefan Kaiser und Band
Hinger d´r Heck, Wilhelmstraße 58; Eintritt frei, uSwg.
Donnerstag 12.05.2016
19.00 Uhr Vernissage der Ausstellung „ Vor unserer Haustür“
von Hedwig Thielen , Hotel Begardenhof
Freitag 13.05.2016
15.00 – 17.00 Uhr „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“
Experimenteller Umgang mit Papierarten und Farbsorten für Kinder von
5 – 11 Jahren; Bistro Verde; 20Euro inkl. Material.
Anmeldung : anja.faerber@auf-ihre-eigene-art.de
19.00 Uhr Kulinarische Reise durch andere Kulturen
begeben Sie sich auf eine Weltreise de s Essens, mit exotischem, unbekannten
und leckeren Gerichten. Hotel Begardenhof ; Moderation Claudia Scarpatetti,
Einlass 19.00 Uhr Beginn 19.30 Uhr , 39 Euro inkl. 1 Sekt. Reservierung bis
11.5.2016 unter 0221-9854710
Programmübersicht 1. bis 24. Mai 2016
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V. | www.treffpunkt-rodenkirchen.de
E-Mail: info@treffpunkt-rodenkirchen.de | Telefon: 0221 393432
kulturwoche_flyer_2016_FIN.qxp_kwflyer 09.05.16 09:49 Seite 5
Kultur.Frühling@Rodenkirchen
1. bis 31. Mai
5
bei der 16. Kunstmeile Rodenkirchen stehen erneut
die Bandbreite künstlerischen Schaffens und die Viel-
seitigkeit der Werke im Mittelpunkt. Gezeigt werden
Fotografie, Malerei, Zeichnung, Graphik, Bildhauerei,
Collagen und Objekte. Besonders anerkennenswert
ist, dass wieder Kinder und Jugendliche der Gesamt-
schule, des Gymnasiums und der Jugendkunstschule
in ein großes Ausstellungsprojekt eingebunden sind
und so die Gelegenheit bekommen, ihre Kreativität
einem großen Publikum zu präsentieren.
Die Kunstmeile Rodenkirchen lädt alle Interessierten
dazu ein, sich im eigenen Stadtteil mit der Kunst auf
eine ganz besondere Weise auseinanderzusetzen,
denn die etwa 60 Ausstellungsflächen finden sich
in Geschäften, Büros, Gastronomiebetrieben und
Arztpraxen. Für diese schöne Kunstinitiative, die
dabei auch den Stadtteil Rodenkirchen als attraktives
Einkaufszentrum präsentiert, danke ich der Aktions-
gemeinschaft Rodenkirchen sehr herzlich.
Der 16. Rodenkirchener Kunstmeile wünsche ich einen
erfolgreichen Verlauf mit vielen kunstinteressierten
Besucherinnen und Besuchern.
Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Liebe Kunstinteressierte,
sehr geehrte Damen und Herren,
Henriette Reker
Oberbürgermeisterin
der Stadt Köln
6
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Homburgerstr.
Rheinstraße
Oststraße
Walther-Rathenau-Straße
Mettfelder Straße
Gudrunstraße
Sürther Straße
Gustav-Radruchstr.
Adamstraße
Mittelstraße
Schillingsrotter Straße
Gunterstraße
Nibelungenweg
Wilhelmstraße
Augustastraße
Barbarastraße
Kirchstraße
Hauptstraße
Weißer Straße
Ringstraße
Brückenstraße
Maternusstraße
So kommen Sie
nach Rodenkirchen
Stadtbahn:16, 17
Bus: 130, 131, 135
Autobahn: A4
Hier können
Sie parken
Kunstmeile
Rodenkirchen
14. bis 29. April 2018
Vernissage im
Sommershof
14. April | 14.00 Uhr
P
16
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12-13
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14
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26
72
40-41
50-51
7
Inhaltsverzeichnis
3 Liebe Kunstinter essierte
5
Grußwort Bür
germeisterin Henriette Reker
6
Straßenplan
7
Inhaltsverzeichnis
8
Pogramm zur 16. Kunstmeile
11
Musik trift Kunst - Musikpr
ogramm
12
Brauhaus Quetsch
Jugend-Kunstschule
13
Brauhaus Quetsch
W
alter Raab
14
Privat-Galerie Doris Har
dt
16
Restaurant Fährhaus
Margar
eta Nilson
17
Rdk. Kapellchen
Jeannette de Payr
ebrune
18
Rheinstation
AMROT
19
Rheinstation
Susanne Ney
20
Hollenders Mode
Corinna Zieleke
21
Goldschmiede Alius
Barbara Locher
-Otto
22
Rust Herr
enmoden
Klaus Pfeffer
23
Fuchte Zahnheilkunde
Ludolf Dahmen
24
Benetton Rodenkir
chen
Michael Peltzer
25
Köttgen Hörakustik
Jayson Magsumbol
26
Wiesel Apotheke
Car
ola Klapp
27
Hör
geräte Baschlebe
Ekkehar
d Florin
29
Modetr
eff
Jörg Minrath
30
Domizil Immobilien
Kathrin Br
oden
31
MC Mode
W
olfgang Höppener
32 Mar c Schmitz GmbH Utta Schäfer
33
Bischoff Betten
Michaele Helker
34
AIDA Mode
Andr
eas R. Knopp
35
Jonen Hör
en und Sehen
LEONI A. Jäkel
36
Sommershof
Jugend-Kunstschule
37
Diakonie Michaelshoven
Offenes Atelier
38
NOVOTERGUM Süd GmbH
Lucie Albr
echt
39
T
anzschule van Hasselt
Nike Seifert
40
Mayersche Buchhandlung Köhl
Petra Bischof
41
Mayersche Buchhandlung Köhl
Gymnasium Rodenkir
chen
42
Rathaus Rodenkir
chen
Joachim Rieger
43
V
illahotel Rheinblick
Lutz V
oigtländer
44
E Libby Op den Rhein
Nancy Antes
45
VIT
A VERDE Naturkost
Dor
othée Lebrun
46
Musikschule
MuR 128
Roy Fochtman
47
Mater
nus Seniorencentrum
Knuth Friedrich
48
AXA Claus Decker
Alex Heil
49
KBB V
erlag
Mar
ek Mann
50
in focus galerie
verschiedene Künstler
51
in focus galerie
verschiedene Künstler
52
V
ia Moda
Elisabeth W
egener-Botz
53
Mater
nus Apotheke
Claudia Franzen
54
Franzi‘s Dessous
Hilfsprojekt
55 Epi GmbH & Co. KG Ursula Klein
56
Das Sylter
Monika Kilders
57
Sparkasse KölnBonn
Zrinka Budimlija
58
Palladio
Jürgen Schmitz
59
Schuhaus Müller GmbH
Seona Sommer
60
Eiscafé Mar
co
Astrid Hiob
61
Klamöttchen 2
Celeste Palacios
62
Kölner Bank eG
Ger
da Laufenberg
63
W
alterscheidt Bistro Verde
Alexandra Hülbach
64
Juwelier Behr
endt
CG Blanke
65
Metzger
ei Gillessen
T
im Behnke
66
La Buona T
avola
Renate Geiter
67
Nina Maintzer Schmuck
Joanna V
ortmann
68
N. Steckelbach GmbH
Dr
. Reinhold Adscheid
69
W
oman & Fashion
D. St. Krüger
70
Hinger d‘r Heck
Dr
. Elke Glatzer
71
Caritas-Altenzentrum
Künstlergruppe St. Mater
nus
72
Rechtsanwältin Ebel-Philippi
Nicole Compère
Seite Seite Seite
8
11. April | Mittwoch
19 Uhr, MuR Musikschule, Hauptstraße 128, Vernissage mit Wer -
ken des Fotografen Roy Fochtman
14. April | Samstag
14 Uhr, Tanzschule van Hasselt, Sommershof, Vernissage der
Kunstmeile mit Tanz von Tomás Zybura und Natalia Murariu zu Wer -
ken von Nike Seifert und Auftritt des Chors VO!CE Rodenkirchen
14 bis 18 Uhr, Sommershof, kostenfreie Mitmachaktionen der Ju-
gend-Kunstschule für Alle zwischen sechs und 99 Jahren
19 Uhr, in focus Galerie, Hauptstraße 114, Vernissage der Grup-
penausstellung „So beautiful“ mit Meisterwerken der Fotografie von
1940 bis heute
tagsüber und abends: Musikprogramm in vielen Ausstellungsorten
und Gastronomien
15. April | Sonntag
15 bis 17 Uhr, Caritas-Altenzentrum St. Maternus, Brückenstraße
21, Vernissage der Künstlergruppe St. Maternus, mit Musik von Jens
Hillebrand
16. April | Montag
17 bis 19 Uhr, Rodenkirchener Kapellchen, Steinstraße, Ausstel-
lung mit Werken von Jeannette de Payrebrune, die Künstlerin musi-
ziert von 17.30 bis 18.30 Uhr
18.30 Uhr, Sparkasse KölnBonn, Maternusplatz 10, Vernissage mit
Werken von Zrinka Budimlija
19 Uhr, Palladio, Maternusplatz 11, Vernissage mit Werken des
Fotografens Jürgen Schmitz und Musik von Wolfgang Behrendt &
Friends
Programm zur 16. Kunstmeile
Vernissage im
Sommershof
14. April | 14.00 Uhr
9
17. April | Dienstag
14 bis 18 Uhr, Sommershof, kostenfreie Mitmachaktionen der Ju-
gend-Kunstschule für Alle zwischen sechs und 99 Jahren
18. April | Mittwoch
14 bis 18 Uhr, Sommershof, kostenfreie Mitmachaktionen der Ju-
gend-Kunstschule für Alle zwischen sechs und 99 Jahren
19.30 Uhr, Maternus Apotheke, Hauptstraße 100, „Wechsel-Jahre
und andere Gemeinheiten - Malerei trifft Text trifft Medizin trifft Phar -
mazie“ mit Martina Köllner, Apothekerin, Carla Berling, Autorin, Dr. Bri-
gitte Steinfort-Görner, Ärztin, und Claudia Franzen, Malerin
19. April | Donnerstag
15 bis 17 Uhr, Nord- und Mitte-Führung mit der Kuratorin Al-
exa Jansen, Treffpunkt: MC-Mode, Hauptstraße 67, Anmeldung an
kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com
17 bis 19 Uhr, Rodenkirchener Kapellchen, Steinstraße, Ausstel-
lung mit Werken von Jeannette de Payrebrune, die Künstlerin musi-
ziert von 17.30 bis 18.30 Uhr
20. April | Freitag
14 bis 17 Uhr, Treffpunkt Fährhaus, Steinstraße 1, Skizzen-Work-
shop am Rhein mit Margareta Nilson, Infos und Anmeldung unter mar-
gareta.nilson@gmx.net
20 Uhr, Atelier Gerda Laufenberg, Mühlenweg 3, Literatur und Mu-
sik, „Seltsame Saiten“, Geschichten von Daniil Charms, gelesen von
Madeleine Milojcic, musikalisch umrahmt von Marius Peters. Eintritt
gegen Spende, Anmeldung unter 0177/2178286 erwünscht
21. April | Samstag
14 bis 18 Uhr, Sommershof, kostenfreie Mitmachaktionen der Ju-
gend-Kunstschule für Alle zwischen sechs und 99 Jahren
22. April | Sonntag
16 Uhr, Atelier Gerda Laufenberg, Mühlenweg 3, „48 Kölner Köp-
fe – warum nur Frauen – und wer sind die überhaupt?“, ein Vorstel-
lungsnachmittag des Projekts „48 Kölner Köpfe“ von und mit Gerda
Laufenberg
23. April | Montag
17 bis 19 Uhr, Rodenkirchener Kapellchen, Steinstraße, Ausstel-
lung mit Werken von Jeannette de Payrebrune, die Künstlerin musi-
ziert von 17.30 bis 18.30 Uhr
24. April | Dienstag
14 bis 18 Uhr, Sommershof, kostenfreie Mitmachaktionen der Ju-
gend-Kunstschule für Alle zwischen sechs und 99 Jahren
10
25. April | Mittwoch
10 bis 12 Uhr, Süd- und Mitte-Führung mit der Kuratorin Alexa
Jansen, Treffpunkt: Vita Verde Naturkost, Sürther Straße 2, Anmel-
dung an kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com
19 bis 21 Uhr, MuR Musikschule, Hauptstraße 128, kostenfreier
Foto-Workshop „Bildkomposition und –analyse“ mit dem Fotografen
Roy Fochtman
26. April | Donnerstag
11 bis 18 Uhr, Sommershof, spannender Rückblick auf die Grün-
dung der Jugend-Kunstschule vor 29 Jahren im Sommershof.
17 bis 19 Uhr, Rodenkirchener Kappelchen, Steinstraße, Ausstel-
lung mit Werken von Jeannette de Payrebrune, die Künstlerin musi-
ziert von 17.30 bis 18.30 Uhr
28. April | Samstag
10 bis ca. 11.30 Uhr, Fotoexkursion mit Dr. Elke Glatzer, „Klei-
ne Dinge ganz groß“ – Makrofotografie und Geologisches im Auenwald,
bequeme Schuhe und Kamera bitte mitbringen, Treffpunkt Parkplatz
Campingplatz Berger, Uferstraße 71, 50996 Köln, Kostenbeitrag 12 Euro,
Anmeldung unter kunstmeile-rodenkirchen@alexajansen.com
11
14. April
10.00 Uhr Musikschule MuR 128
V
orspiel der Schülerinnen & Schüler
12.00 Uhr
Musikschule MuR 128
Monique & Michelle Moller
, Gesang/Pop
15.00 Uhr
Das
Sylter
Angelika Görs Acoustic Duo
15.00 Uhr
W
oman & Fashion
Duo Barrique - Gipsy Jazz
15.00 Uhr
Kammermusiksaal Rodenkir
chen
Chor VO!CE Rodenkir
chen
Chorische Highlights
16.00 Uhr
Musikschule MuR 128
Isabel Hahn & Daniela Gruss
Gesang - Klassik
19.00 Uhr
La Buona T
avola
Copa de Luxe
19.00 Uhr
Bistr
o Verde
Dahmenwahl, Eintritt 15 Euro
19.00 Uhr
Quetsch
Beatnixx - Oldies der 60er & 70er
15. April
15.00 Uhr Caritas Altenzentrum St. Mater nus
Jens Hillebrand – Klavier
16. April
19.00 Uhr Palladio
W
olfgang Behrendt & Friends
21. April
19.00 Uhr Kammermusiksaal Rodenkir chen
Klavierabend Daniel Kasparian
19.00 Uhr
Musikschule MuR 128
W
erke von Bach/Platz/Mozart/Chopin
Musik trifft Kunst
Musik zur 16. Kunstmeile
12
Brauhaus Quetsch
Hauptstraße 7
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 26036803
www.brauhaus-quetsch.de
Jugend-Kunstschule Rodenkirchen e.V.
Die Jugend-Kunstschule wurde 1989 gegründet und vermittelt Kindern
und Jugendlichen im Alter von vier bis 18 Jahren Sicherheit im Umgang
mit allen Kunstformen. Sie haben hier die Möglichkeit, künstlerische
Ausdrucks- und Gestaltungsformen kennen zu lernen.
Angebote gibt es in folgenden Bereichen: Bildnerisches Gestalten,
Stimmbildung, Tanz, Theater/Schauspiel, Fotografie, Video-Film,
Keramik, Drucken, Skulptur-Objekt-Trommelbau, Trommelspiel und
Bildhauerei.
Künstlerkontakt
Youth Art School, Jugend-Kunstschule Rodenkirchen e.V.
Ingeburg Zimmermann, Kierberger Straße 2, 50969 Köln
Telefon 0221 354552, www.jugend-kunstschule-rodenkirchen.de
Ausstellung
„Kleine Künstler stellen sich vor!“ bis Mittwoch, 30. April 2018
Schülerinnen und Schüler der Jugend-Kunstschule
Rodenkirchen zeigen Bilder und Collagen
2. Austellung im Sommershof
„Erinnerungskisten“ mit Aktionsprogramm
13
Brauhaus Quetsch
Hauptstraße 7
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 26036803
www.brauhaus-quetsch.de
Walter Raab
Die Bildende Kunst, besonders die Malerei, hat im Leben von Walter
Raab immer eine unverzichtbare Bedeutung gehabt. Die Beweggründe
für diese lebenslange, nicht ganz beschreib- und erklärbare Faszination
vermutet er in dem Geschenk eines Wasserfarbkastens zur Einschu-
lung, der auch die kriegsbedingte Evakuierung überstand und seine
anfänglichen Malaktivitäten unterstützte.
Unter den vielen Techniken der Malerei entwickelte Walter Raab seit
den siebziger Jahren eine besondere Neigung zum Aquarell. Er betrieb
intensive autodidaktische Studien über die Geschichte und die Technik
des englischen Aquarells. Als gebürtigem Südstadtkölner nehmen die
Köln-Motive einen Großteil seiner Malerei ein, wobei nicht die architek-
tonischen Genauigkeiten, sondern die Atmosphäre und die Stimmung
einer Szene das Bild bestimmen sollen. Seine heimliche Liebe ist die
mediterrane Landschaft, wo die Farben zu ihrer völligen Entfaltung
aufblühen können. Seit 1986 zeigt er regelmäßig Ausstellungen mit
seinen Werken.
Künstlerkontakt
Kalscheurer Weg 29, 50969 Köln
Telefon: 0221 361813, raab.walter@t-online.de
www
.aquarelle-raab.de
„Rheinauhafen im Umbau“, 30 x 40 cm, Aquarell, 2008
„Leinpfad im Weißer Bogen“, 35 x 48 cm, Aquarell, 2016
14
Privat-Galerie Doris Hardt
Die Kölnerin Doris Hardt führte fast dreißig Jahre lang ihre Galerie
Can Daifa auf Ibiza und zeigte dort sehr erfolgreich international be-
kannte spanische Künstler sowie junge Newcomer der spanischen
Kunstszene. In ihrer Rodenkirchener Galeriewohnung im 7. Stock
präsentiert sie zur Kunstmeile einen spannenden Querschnitt von
Werken aus ihrer langjährigen Tätigkeit sowie Arbeiten von Juan
Alcade, der im Februar dieses Jahres 100 Jahre alt wurde und ein
Wegfährte von Picasso in dessen Pariser Jahren war. Wie zahlrei-
che spanische Intellektuelle musste Alcade nach dem Spanischen
Bürgerkrieg und dem Faschismus Francos aus Spanien nach Paris
fliehen. Dort traf er unter anderem auf den späteren Literaturnobel-
preisträger José Cela, den Pantomimen Marcel Marceau und auch
Pablo Picasso. „Wir haben zusammen im Hotel der Immigranten
Teller abgewaschen“, so erinnert sich der Hundertjährige. Auch das
Spanische Königshaus gehört heute zu der Sammlerschaft von
Alcade.
Zudem sind erneut Werke von Miguel Carlos Montesino de Arago-
nes zu sehen, den Doris Hardt exklusiv in Deutschland vertritt. Er
wurde in Spanien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und der
spanische Staat fördert große Projekte von ihm. Seine Bilder faszi-
nieren durch die gelungene Mischung von Licht, Form und Farbe.
Er malt mit kräftigen Farben und schafft eine gekonnte Technik aus
Collage und Ölmalerei.
15
Arte Doris Hardt
Hauptstraße 28
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon 0152 06061962
arte.dorishardt@t-online.de
Öffnungszeiten
Samstag, 14. April, 15 bis 18 Uhr
während der Kunstmeile täglich von 17 bis 20 Uhr
und jederzeit gerne nach telefonischer Vereinbarung
Bild links „Stier“:
Toro - Miguel Carlos Montesino de Arago-
nes, Öl auf Leinwand
Bilder Seite 15: Juan Alcade
Links: Sie denkt an nichts
Öl auf Leinwand
Rechts: New York City
Öl auf Leinwand
Bild unten: Juan Alcade Anfang 2018
in seinem Madrider Atelier
16
„Märzhochwasser“, 2017, 30x40 cm, Acryl auf Leinwand
Margareta Nilson
Den Rhein erlebt Margareta Nilson jeden Tag - das ständige Farbenspiel
des Wassers und das Leben der Bäume im Wechsel der Jahreszeiten
fasziniert sie. Bäume sind das zentrale Thema der Werke, die sie für die
Kunstmeile ausgewählt hat. Bäume sind für sie eine Quelle der Inspiration
durch ihre Schönheit, ihre Kraft und ihre Lebendigkeit. Sie verkörpern
zugleich Stabilität und Bewegung: ein Baum ist tief verwurzelt und streckt
sich gleichzeitig zum Himmel. Ohne Wurzeln kann man nicht fliegen!
Kurzvita
Margareta Nilson ist in Schweden geboren und aufgewachsen. Nach Ro-
denkirchen kam sie 1976, zwischen 1995 und 2011 hat sie in Lissabon
gelebt und wohnt jetzt wieder in Rodenkirchen. Sie hat u.a. bei Nextart
Formação Artistica in Lissabon und bei der Freien Kunstakademie
Artefact in Bonn Zeichnen und Malerei studiert und Malreisen in Europa,
Südamerika und Nordafrika unternommen. Sie hat an zahlreichen Aus-
stellungen, u.a. in Deutschland, Portugal und Schweden teilgenommen.
Künstlerkontakt
margareta.nilson@gmx.net, www.margaretartist.com
Den Verkaufserlös auf der Kunstmeile spendet
Margareta Nilson vollständig an die SOS-Kinderdörfer!
Restaurant Fährhaus
Steinstraße 1
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 329149
www.faehrhauskoeln.de
Skizzen-Workshop am Rhein | 20. April
| 14 - 17 Uhr
17
Jeannette de Payrebrune
Für diesen besonderen Ort, das Rodenkirchener Kapellchen, wählte
Jeannette de Payrebrune ihre aktuellen Gemälde aus, die einen spiri-
tuellen Bezug haben und sich an Himmelslandschaften anlehnen. Es
sind jedoch frei von der Künstlerin entwickelte Farbkompositionen, die
in vielen Schichten nach altmeisterlicher Art mit Ölfarben gemalt wur-
den und sich im Wesentlichen von ihrer Dynamik her unterscheiden.
Kurzvita
Jeannette de Payrebrune wurde 1968 in Köln geboren und ist seit 2003
als freischaffende Künstlerin tätig. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen
Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Seit
2007 hat sie ein Atelier im Kunstzentrum Wachsfabrik.
Künstlerkontakt
Atelier 10 / Wachsfabrik, Industriestraße 170, 50999 Köln
Mobil: 0163 5671907, www.payrebrune-art.de
Öffnungszeiten und Konzert
Samstag, 14. April, 15 bis 18 Uhr, Montag, 16. April, Donnerstag,
19. April, Montag, 23. April, und Donnerstag, 26. April, jeweils von
17 bis 19 Uhr. An diesen Tagen musiziert die Künstlerin jeweils von
17.30 bis 18.30 Uhr zu ihren Werken
Katholische Kirche im Rheinbogen
Pfarrgemeinde St. Joseph und Remigius
Köln-Rodenkirchen / Sürth / Weiß
Rodenkirchener Kapellchen
Steinstraße
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 392360
www.rheinbogen-kirche.de
„Allegro I“, 2017, Öl auf Leinwand, 90 x 90 cm
18
Rheinstation
Karlstraße 7-9
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 80024124
www.rheinstation-koeln.de
AMROT
Allen Objekten von AMROT ist etwas sehr Schroffes, Rohes oder Sprö-
des inne und doch scheinen seine Figuren auch sehr zart und sensibel
- und manchmal sogar verletzlich. Diese Widersprüche seiner kunstvollen
Figuren machen den großen Reiz aus, indem sie auch beim Betrachter
verschiedene Gefühle auslösen. AMROTs archaische Wesen sind einem
gleichermaßen vertraut aber auch fremd, anziehend aber auch bedroh-
lich, fern und trotzdem heutig. Ein neuer Schwerpunkt in seinem Werk ist
die MiniARTur.
Kurzvita
AMROT wurde 1962 in Enger (NRW) geboren, studierte 1985-93
Visuelle Kommunikation und Bildhauerei an der Fachhochschule
Bielefeld, lebt seit 1993 in Berlin. Öffentliche Aufträge und
Auszeichnungen sowie zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland.
Künstlerkontakt
Telefon: 030 80920616, Mobil: 0176 52350111
contact@amrot.eu, www.amrot.eu
„Kleine Sitzende XIII_04_17 “
Mischtechnik, 38 x 22 x 22 cm
19
„Hafentunnel“
Alu Dibond, 2004, 70 x 100 cmRheinstation
Karlstraße 7-9
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 80024124
www.rheinstation-koeln.de
Susanne Ney
Digitale Fotografie ermöglicht Susanne Ney
seit fast zwanzig Jahren, Ausschnitte von
dem, was um sie herum geschieht, in Bilder
zu verwandeln. Oft werden Kleinigkeiten zur
Hauptsache und zeigen so, wie bereichernd
die bewusste Wahrnehmung des Alltäglichen
sein kann. So möchte Susanne Ney ihre
Bilder als Sehhilfe für das Spannende
verstanden wissen, das uns immer und
überall begegnet.
Ihre Motive sind Beobachtetes, Zuhause oder
auch auf Reisen. Allgemeingültiges unserer
Zeit und Besonderheiten, die Menschliches
in Sachen spiegeln, werden fotografisch
dokumentiert. Nicht ist gestellt, alle Fotos sind
das Ergebnis des Unterwegsseins mit offenen
Augen.
Künstlerkontakt
susanne.ney@koeln.de
20
Corinna Zieleke
Hollenders Mode
Hauptstraße 39-41
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 395560
www.mode-hollenders.de
Landschaft und Himmel entstehen bei Corinna Zieleke aus inneren Bildern,
sie werden in Acryl angelegt und teils mit Öl ausgearbeitet - gegenständlich
in feinen farblichen Nuancierungen, auch abstrahiert und kräftig im Gestus.
Die Abstraktionen entwickeln sich aus dem Prozess unter Verwendung von
unterschiedlichen Materialien (Sand, Kreide, Paste etc.) und unterschiedli-
chen Werkzeugen (Pinsel, Spachtel, Schütten etc.). In vielfachen Überlage-
rungen verdichten sie sich zu einer Bildkomposition mit Tiefe und Raum.
Kurzvita
Corinna Zieleke ist Malerin und Psychotherapeutin, gebürtig in der
Lüneburger Heide, lebt und arbeitet sie heute in der Kölner Südstadt. Sie
beschäftigt sich intensiv mit Acryl- und Ölmalerei und Mischtechniken und
absolvierte Studien an der Kunstakademie in Bad Reichenhall. Seit 2007
ist sie in Ausstellungen im Kölner Raum präsent, so unter anderen bei der
Kunstmeile Rodenkirchen, im Lichthof Köln, DAS DUO Bonn und in der
Kanzlei Dr. Hannes/Schwab in Koblenz.
Künstlerkontakt
Landskronstraße 11, 50969 Köln
Telefon: 0221 442808, corinna.zieleke@t-online.de,
www.corinnazieleke.de
„Spiegelung“,
100 x 100 cm, 2017, Acryl auf Leinwand
21
Barbara Locher-Otto
Goldschmiede Alius
Hauptstraße 39-41
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 391615
www.goldschmiede-alius.de/
Barbara Locher-Otter zeigt Objekte aus der Werkreihe „Logo“, die aus
über Jahre gewachsenen Plakatschichten von Litfaßsäulen geschaffen
werden. Angelehnt an Logos, Icons und Apps zeigen sie Ikonen einer
globalisierten Welt. Ob das zwitschernde Vögelchen von Twitter, die
Muschel von Shell, das lächelnde Gespenst von Snapchat oder Apples
Apfel - sie alle sind weltweit bekannt in ihrer fast kindlichen und einfachen
Bildsprache. Das Material der Litfaßsäule bietet eine sinnliche Erfahrung
in der heutigen Welt, in der Digitalisierung im Vordergrund steht.
Kurzvita
Kunststudium an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft,
Alfter, bei Bonn, Bachelor of Fine Arts B.F.A., Bildende Kunst, Bild-
hauerei. Meisterschülerin bei Professor Andreas Kienlin. Verschiedene
Projekte und Ausstellungen. Als Künstlerin nutzt Barbara Locher-Otto
gerne Material, in dem Geschichte steckt: Altkleider, Stoffe, Litfaßsäu-
len, Glas und andere und schafft Objekte, Fotografien und Installatio-
nen als Spiegel zeitgenössischer Themen. So entstehen zusätzliche
Wahrnehmungs- und Zugangsebenen.
Künstlerkontakt
und/art, Heinrichstraße 3, 50999 Köln, Telefon 02236 9699644
blo@undart.de, www.undart.de
„Meinl“, Schichten von Litfaßsäulen, 70 x 90 cm
22
Klaus Pfeffer
Schon seit Kindertagen galt die private Leidenschaft des 1949
in Köln geborenen Architekten Klaus J. Pfeffer dem Automobil-
rennsport. Über 25 Jahre lang fuhr er Langstrecken- und Berg-
rennen und besitzt heute die DMSB-Internationale C-Lizenz,
um wieder im klassischen Rennsport mitzuwirken. Nachdem
seit 1970 dreißig Jahre lang der Architektur-Modellbau das
zweite Standbein neben dem Planungsatelier war, entstand im
Jahr 2000 die Idee der 3-dimensionalen Themenboxen, der
3D-design-objects. Geschaffen werden sie unter anderem für
Oldtimerfans, die ihre Liebhaberstücke stets im Kleinformat ge-
genwärtig haben können. Oder für Rennfahrer, die so sämtliche
in der Laufbahn gefahrenen Rennfahrzeuge bewahren können.
Dabei wird jedes Modell dem Original angepasst, in Farbe, Be-
reifung und Sponsoren-Outfit – vor dem Hintergrund, dem The-
ma, des jeweiligen Einsatzes. Zusätzlich setzt Klaus Pfeffer auch
Design-Ideen für Sponsoren vor der endgültigen 1:1 Lackierung
um. In der Regel werden die Automodelle im Maßstab 1 : 43
bearbeitet und in 15 x 25 cm großen Boxen präsentiert, gerahmt
in Alublockrahmen, auf Wunsch indirekt beleuchtet. Es gibt aber
auch Sondergrößen bis 1 x 1,25 Meter sowie Themenkästen für
private und berufliche Anlässe.
Die 3d-design-objects werden deutschlandweit und
international in Ausstellungen präsentiert.
Rust Herrenmoden
Hauptstraße 39-41
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 395999
ch@rust-herrenmoden.de
Künstlerkontakt
Dipl. Ing. Klaus Pfeffer
Helmutweg 16
50999 Köln-Weiß
Mobil: 0171 3475568
pfefferplan@3d-design-objects.com
www.3d-design-objects.com
HERRENMODEN
23
Ludolf Dahmen
Praxis für Zahnheilkunde
Tobias Fuchte
Kirchstraße 1-3
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 392580
info@zahnarzt-fuchte.de
„Cosplay_01“ 40 x 60 cm,
Ausbelichtung
von analogem
Mittelformatnegativ, 2006.
Der Fotograf zeigt Ausschnitte aus einigen seiner frühen Japan-Arbeiten, die während zweier
Stipendienaufenthalte entstanden sind. Der rote Faden der vier kurzen Geschichten ist dabei
der Bezug zu Themen wie Maskerade und Klischees. Man sieht in der Portraitserie „Look“ sehr
modebewusste Jugendliche, die nicht dem Klischee der konformen, angepassten Jugend Japans
entsprechen wollen. Im Gegenteil – es kommen mittlerweile ja viele stilprägende Modetrends aus
Japan zu uns nach Europa. So wie z.B. die Maskerade der „Cosplayer“: Masken und Verkleidun-
gen haben in Japan eine lange Tradition und sind sehr beliebt. Das zeigt sich dann auch in den
Fotos über den europäisch anmutenden Stadtteil Kitano in Kobe und das Deutsche Kultur-Dorf
„Ueno“ auf der Pazifikinsel Mijako-jima. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, einen Eindruck
von Europa zu erhalten, sich ländertypisch zu verkleiden. Der Charme besteht jedoch darin, dass
es sich mehr um eine „Vorstellung“ von Europa handelt und eher Klischees als Realitäten bedient
werden.
Kurzvita
Ludolf Dahmen studierte Fotodesign mit Schwerpunkt Bildjournalismus an der Fachhochschule
Dortmund und arbeitet seit nunmehr bald 20 Jahren für viele renommierte Kunden als freiberuflicher
Fotograf - zuerst im redaktionellen Kontext, später verstärkt in den Bereichen der Unternehmens-
kommunikation und der sozialen Fotografie. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen.
Künstlerkontakt
Ludolf Dahmen Fotografie, Mobil: 0171 4853804,
info@ludolfdahmen.de, www.ludolfdahmen.de
24
Michael Peltzer
„In Michael Peltzers Malerei entwickelt sich nicht nur der aller Malerei
zugrunde liegende Konflikt von Form und Inhalt, sondern auch von
Schein und Substanz. Eine eruptive Kraft lässt in der Substanz des
Malmaterials einen außerbildlichen Verweis aufscheinen: einen Ge-
genstand, eine Figur, eine Landschaft. Dieses schafft eine sehr eigene
Dynamik und Dramatik der eigentlich unspektakulär ins Bild gesetzten
Dinge. Das Stadium des „Dazwischen“, des Unvollendeten ist das
entscheidende Spannungsmoment dieser eigentümlichen Bildwelt, die
so stark den Bedingungen des Bildes verhaftet ist.“
Prof. Dr. Ferdinand Ulrich, Kunsthalle Recklinghausen
Kurzvita
Michael Peltzer wurde 1977 in Bonn geboren und studierte ab 2001
Freie Kunst an der Kunstakademie Münster bei den Professoren
Gunther Keusen, Daniele Buetti und Michael van Ofen. 2006 wurde er
zum Meisterschüler von Michael van Ofen ernannt und erhielt 2008 den
Akademiebrief. Er zeigte bislang seine Werke in zahlreichen Einzel- und
Gemeinschaftsausstellungen, zuletzt in der Barlachhalle in Hamburg
sowie in der Evelyn Drewes Galerie, Hamburg, Berlin und London.
Künstlerkontakt
Koblenzer Str. 98, 50968 Köln, Kbrono1@gmx.de
Benetton Rodenkirchen
Hauptstraße 70
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394596
„Beatgirls“, 60 x 50 cm, Acryl auf Nessel, 2012
25
Jayson Magsumbol
“G E N E R A T I O N” nennt der Künstler seine Serie aus
Fotomontagen. Auf den ersten Blick mögen die Bilder ver-
störend wirken, aber wenn man genauer hinschaut sieht
man, wie das Leben seine Spuren auf unseren Gesichtern
hinterlässt. Für das Projekt wurden ein Kind und ein gleich-
geschlechtlicher Elternteil zu einem Gesicht, einem Kopf
und einer Person zusammengeführt. Ein interessanter Blick
in die Zukunft wird ermöglicht.
Kurzvita
Jayson Magsumbol hat seine Wurzeln auf den Philippinen.
Er ist in Duisburg geboren und lebt seit 2010 in Düsseldorf.
Magsumbol ist in der IT-Branche tätig und beschäftigt sich
in seiner Freizeit leidenschaftlich mit der Fotografie. Einen
großen Gefallen findet er in der Hochzeitsfotografie.
Künstlerkontakt
jay@magicweddingmoments.de
www.magicweddingmoments.de, www.strobix.de
Köttgen Hörakustik
Hauptstraße 74
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3989300
www.koettgen-hoerakustik.de
„Lloyd-Lolo2, Projekt Generation“, 60 x 40 cm, Foto auf Leinwand
26
Carola Klapp
Wiesel – Apotheke
Hauptstr. 49
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9352815
apotheke-rodenkirchen.de
Spiegelung”, 100 x 120 cm,
Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 2017
Carola Klapp hat ein breites Repertoire an Techniken und Motiven. Die
Themen ihrer Arbeiten sind realistisch, zum Teil gegenständlich und
finden sich genauso in der Abstraktion. Kompositionen von Emotionen
und Gedanken verbinden sich in ihren Arbeiten zu einer Einheit.
In verschiedenen Farbkompositionen entstehen unter Verwendung der
unterschiedlichsten Malmittel, wie Acryl, Lack, Kreide oder auch Beize
Bilder, in die der Betrachter Formen und Geschichten assoziiert - selbst
beurteilen zu dürfen und zu fühlen ist sehr wichtig.
Experimentelles Arbeiten und spontane Intuition sind für Carola Klapp
ein wesentlicher Bestandteil in der Entwicklung ihrer Malerei.
Kurzvita
Carola Klapp, geboren 1962 in Köln, stellt seit 2012 ihre Werke in
verschiedenen Ausstellungen im Raum Brühl (Galerie am Schloss,
Gieseler Galerie, Rathausgalerie) und Köln aus. Auch im Wesselinger
Dreifaltigkeits-Krankenhaus und in Sceaux, Frankreich, waren ihre
Werke zu sehen. Seit 2017 hat sie eine Ateliergemeinschaft mit der
Künstlerin Margot Keila in Wesseling.
Künstlerkontakt
Mathias-Leyendecker-Straße 49
50389 Wesseling-Berzdorf
Telefon: 0151/67527868
carola.klapp@t-online.de
Instagram: carola_artist
Wiesel Apotheke
Natürlich gesund leben.
27
Ekkehard Florin
Kurzvita
Ekkehard Florin, Jahrgang 1959, lebt in Köln und ist seit
2014 als freiberuflicher Fotograf und Webdesigner tätig.
Nach dem Studium zum Photoingenieur arbeitete er für
Medienagenturen als Berater und Projektmanager. Die Liebe
zur künstlerischen Fotografie war jedoch immer Bestandteil
seines Schaffens, der er in den letzten Jahren durch die
intensive Auseinandersetzung mit digitalen Techniken neue
Möglichkeiten der Gestaltung hinzufügte. 2017 nahm er an
der 13. Kalkkunst und an den 4. Brücker Kunsttagen teil.
Hörgeräte Baschlebe
Hauptstraße 59
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 84637809
www.baschlebe.de
„Cologne - places I remember“,
digitale Fotografie auf Alu Dibond ,
60 x 40 cm, 2016
There are Places I Remember – Mit seinen Bildcollagen
aus urbanen Fragmenten versucht Ekkehard Florin foto-
grafische Eindrücke von Orten und Situationen visuell zu
komprimieren und verschmelzen zu lassen. Mit den Mög-
lichkeiten der digitalen Bearbeitung ist dies ein ständiger
kreativer Prozess, bis Formen, Farben und Strukturen der
einzelnen Aufnahmen ineinander zerfließen und ein neues
Gesamtbild ergeben.
Bei seiner Art, sich einem Ort fotografisch zu nähern, ist
in den einzelnen Aufnahmen die lokale Zuordnung nahezu
austauschbar. Erst in der subjektiven Zusammenstellung
und Auswahl der Motive kehrt die Individualität einer Stadt
oder einer Situation für den genauen Beobachter zurück.
Künstlerkontakt
Mobil: 0157 37946344,
eflorin@photowerkstatt.koeln,
www.photowerkstatt.koeln
28
Programm
2018
Kultur.Frühling@Rodenkirchen
Freitag
9.5.2014
Moonlight
Shopping
Musikalische Highlights, gastronomische Leckereien, großartige Künstler , kurzum:
Lebensfreude pur . Das alles ist „Kultur .Frühling@Rodenkirchen” vom 7. bis zum
14. Mai 2014. Treffpunkt Rodenkirchen hat für den Wonnemonat ein buntes
Programm mit Kleinkunst, literarischen Flashmobs, Jazzmusik, Chansons und, und,
und zusammengestellt.
Schon am 9. Mai 2014 lädt die Rodenkirchener Geschäftsmeile
zum „Moonlight Shopping“ bis 22 Uhr ein.
Dazu erwartet Sie Live-Musik auf 3 Bühnen.
Treffpunkt Rodenkirchen –
Wir bringen Leben in das Veedel!
Präsentiert von
Mit freundlicher Unterstützung von:
Winterzauber
Kultur.Frühling@
Rodenkirchen
Kunstmeile
6. – 9. Dezember
Lifestyle-Tag
22. – 23. September
Antikmarkt & Oldtimershow
Sommertage
7. und 8. Juli
14. – 29. April
Wine-Time
im Mai
31. Mai – 3. Juni
2. Rodenkirchener Weintage
Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen e.V.
www.treffpunkt-rodenkirchen.de
29
Jörg Minrath
Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie entdeckte Jörg Minrath
schon sehr früh seine Begabung für die Komposition von Farben
und Formen. Ab seinem 20. Lebensjahr zog es ihn nach Frank-
reich. Hier sammelte er in Städten wie Paris, Bordeaux und
Biarritz umfangreiche künstlerische Eindrücke. Diese finden sich
in seinen Werken wieder. Die Suche nach immer neuen Formen
und Farbkombinationen machen seine Werke zu einem äußerst
dekorativen und repräsentativen Blickfang.
Kurzvita
Jörg Minrath wurde 1967 in Köln geboren, von 1987 bis 1996 lebte
er als freischaffender Künstler in Paris und von 1996 bis 2001 in
Bordeaux. Seit 2001 lebt und arbeitet er in Köln. Seine Werke wer-
den in zahlreichen Ausstellungen und Messen im In- und Ausland
gezeigt und sind in vielen Sammlungen vertreten.
Künstlerkontakt
Atelier Jörg Minrath
Försterstr. 25, 50825 Köln
T
elefon 0221 789 64619, Mobil 0163 4205503
info@minrath-art.de, www.minrath-art.de
MODETREFF
Hauptstr. 92
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 35 39 921
„pointe“, 100 x 100 cm, Strukturarbeit auf Leinwand, 2017
30
Kathrin Broden
Mit ihren Fotoarbeiten entführt Kathrin Broden den Betrachter an
geheimnisvolle Orte
und lässt ihn eintauchen in die Welt verfallener
Gemäuer. Schwerpunkt ihrer Kunst sind „Lost Places“, verlassene Orte
und Gebäude. Dorthin nimmt sie uns mit, zieht uns in einen viele Jahre
dauernden Prozess und macht uns zu Zeugen von Zeitgeschichte -
vordergründig der von Gebäuden, aber damit verbunden auch die von
Menschen und Epochen.
Sie versucht, die besondere Atmosphäre
dieser Orte einzufangen und ihre Aura lebendig werden zu lassen.
Die eigene Faszination für diese Gebäude will sie mit ihr
en Bildern an den
Betrachter weitergeben und den besonderen Zauber, die Schönheit, auch
im Verfall, herausheben.
Ihre Bilder zeigen eine historische Zwischenwelt
aus gestern und heute.
Kurzvita
Aus Ratingen stammend, lebt Kathrin Broden seit 1994 in Hennef
und machte 1999 an der dortigen Kunstakademie ihren Abschluss als
Diplom-Grafik-Designerin. Seit 2009 begann sie sich verstärkt mit der
Fotografie auseinanderzusetzen und nimmt seit 2011 an zahlreichen
nationalen und auch internationalen Ausstellungen teil.
Künstlerkontakt
brokat-grafik@web.de, www.brokatgrafik.wordpress.com
Domizil Immobilien
Hauptstraße 94
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 8002121
www.domizil-koeln.de
„Taubenschloss“
65 x 50 cm, Fotografie auf Hahnemühlepapier, 2017
31
Wolfgang Höppener
Wolfgang Höppener, „Static Dynamic“, beginnt seine Werke mit einem
ersten Hammerschlag. Ein Stahlstift, an sich in seiner Eigenschaft nur
statisch, wird in Beziehung zu seinesgleichen gestellt. Dadurch ergeben
sich dynamische Formen, die Bewegung und Lebendigkeit entstehen
lassen. Je nach Betrachtungswinkel und Lichtverhältnissen entwickeln
sich unterschiedliche Spannungsverhältnisse.
„Der Meister mit dem Hammer setzt die Nägel wie der impressionisti-
sche Maler die Farbtupfer. Allerdings wirken diese Tupfer sowohl klarer
und härter und auch plastischer. Ganz entscheidend für die Wirkung ist
der Standort des Betrachters zum Bild, indem die genagelten Umrisse
sich je nach Perspektive anders darstellen.“
Kölner Stadt-Anzeiger, 17.10.2017
Kurzvita
Wolfgang Höppener ist Architekt und Künstler aus Köln,
eine weiße Leinwand und rohe Stahlstifte sind Ausdruck
seiner nüchternen und klaren Kreativität.
Künstlerkontakt
Mobil: 0162 4145088, wolfganghoeppener@yahoo.de
MC Mode
Hauptstraße 67
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 391487
www.mcmode-koeln.de
„Face“, 100 x 100 cm, Drahtstift auf Leinwand
32
Utta Schäfer Kurzvita
Utta Schäfer wurde 1960
geboren, sie lebt und
arbeitet in Köln. Wäh-
rend des Studiums und
im Beruf setzt sie sich
praktisch und theore-
tisch mit künstlerischen
Themen und Techniken
auseinander. Von 2005
bis 2013 besuchte sie
mehrere Jahreskurse am
Weiterbildungszentrum
der Alanus Hochschu-
le, Alfter. 2007 war sie
Gründungsmitglied der
Künstlergruppe Rømme.
Künstlerkontakt
utta.schaefer@koeln.de,
www.roemme.de
o.T., Serie KörperHaltungen II
2017, Bronze, ca. 3x2x7 cm, Unikate
Marc Schmitz GmbH
Barbarastraße 5
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 37984703
www.marcschmitz.de
Die Bildhauerei ist das bevorzugte Ausdrucksmittel von Utta
Schäfer, lange arbeitete sie mit dem Werkstoff Holz, seit 2016
auch mit der Technik des Bronzegusses.
Seit 2012 steht für sie mit der Serie „KörperHaltungen“ die Aus-
einandersetzung mit der Körpersprache im Mittelpunkt. Neben
ausdrucksstarken Posen aus Alltag, Sport und Tanz interessie-
ren die Künstlerin auch die unterschiedlichen Gemütszustände,
Stimmungen und Gefühle. Für Utta Schäfer ist Kommunikation ein
Vieles mehr als das gesprochene Wort. Neben der gesprochenen
Aussage finden für sie viele Botschaften einen Weg von Mensch
zu Mensch, wobei manchmal sogar die Körpersprache das ge-
sprochene Wort Lüge straft. Bewusst werden bei ihren Skulpturen
ein Gesicht, eine Frisur oder die Kleidung weggelassen, um so
den Fokus auf die Körpersprache zu lenken – unser Körper als
der Spiegel innerer Haltungen.
33
Bischoff Betten
Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 395141
www.bischoff-betten.de
Michaele Helker
Thema der Arbeiten von Michaele Helker ist die Wahrneh-
mung unserer sich ständig verändernden Umwelt und die
Orientierung des Einzelnen in komplizierten Alltagsstruktu-
ren. Dieser Ansatz führt sie in ihren Bildserien zu Zeich-
nungen und Collagen aus „Fundstücken“, die mit vielen
Farbschichten verschleiert werden. Es geht um das nicht
mehr sichtbare Vergangene, das dennoch immer durchzu-
leuchten scheint.
Kurzvita
Michaele Helker (*1963) begann zuerst mit Zeichen- und
Malunterricht bei Alexander Deisenroth, anschließend folgte
das Studium von Kommunikationsdesign in Wiesbaden
und Sydney. Danach war sie mehrere Jahre als Art Directo-
rin in Frankfurt am Main tätig, seit 2009 arbeitet sie als freie
Grafikerin und Malerin in ihrem Atelier in Köln.
Künstlerkontakt
Atelier Michaele Helker,
Rolandstrasse 69, 50677 Köln
www.Michaele-Helker.de
Michaele_Helker@web.de
DRAHT-los_0170 (Kontrollverlust)
50 x 50 cm, Collage und Tusche auf Holzmalkörper, 2016
34
Im Rahmen der Werkreihe ZUCHTERFOLG von Andreas Knoop sind
weitere neue Werke entstanden, die zur Kunstmeile gezeigt werden.
In bekannter Manier reißt der Maler wieder bevorzugt Tiere Afrikas aus
ihrem natürlichen Umfeld und bringt sie in untypischen, abstrakten Um-
gebungen in Bezug zum Menschen. Beide Spezies erscheinen dabei
als Einheit im Werk, unzertrennlich und sich gegenseitig vermeintlich
respektierend. Aber welcher Erfolg will hier erfahren werden und vor
allem, wessen Zucht führte hier zum Erfolg? Dem Betrachter wird seine
eigene, individuelle Interpretation der spannungsgeladenen Szenarien
überlassen.
Zudem zeigt Knoop zur Kunstmeile 2018 auch bisher unveröff entlichte
Arbeiten, die einer neuen, noch zu defi nierenden Werkreihe zuzuordnen
sein werden.
Kurzvita
Knoop, Jahrgang 1965, lebt und arbeitet
seit 2005 in Köln-Rodenkirchen.
Künstlerkontakt
Carl-Spitzweg-Straße 4, 50999 Köln,
Mobil: 0151 11168647, andreasknoop@gmx.de,
www.andreasknoop.de
Andreas R. Knoop
AIDA Mode
Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3981277
www.aida-textil.de
Nestwiege,
140 x 100 cm, Öl auf Leinwand, 2017
35
LEONI A. Jäkel
Im Angesicht der Vergänglichkeit nimmt Jäkel wechselnde Natur-
schauspiele kontemplativ in sich auf und hält diese „magischen
Momente“ fotografisch fest. Ihre malerischen Arbeiten setzen auf
ihren fotografischen Kunstwerken auf. Oft sind es Ausschnitte aus
mehreren Fotos, die sie malend verbindet und zu neuen Universen
formt - in Freiheit zu weiterer Abstraktion, Wahrnehmungsgrenzen
überwindend. Es entstehen abstrakt expressionistisch wirkende
Kunstwerke, die sie als Weg zum inneren Universum empfindet.
Nicht allein ums Motiv geht es ihr, sondern auch um die Sichtweise,
um Immaterielles und das Wesen der Dinge.
Kurzvita
LEONI A. Jäkel studierte Kunst/Heilpädagogik in Köln, Mitgliedschaft
im BBK und im Internationalen Künstlerverein. In mehr als 25 Jahren
zeigte sie ihre Arbeiten in Galerien, öffentlichen Räumen und auf
Kunstmessen (Kölner Liste, Art´pu:l Emmerich) im In- und Ausland,
seit 1984 lebt sie als freiarbeitende Künstlerin in Köln Rodenkirchen.
Künstlerkontakt
LEONI A. Jäkel Atelier, Mittelstr. 24 -26, 50996 Köln
Mobil 0173 138 9670, www.leoni-art.de
Jonen Hören und Sehen
Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3579911
www.jonen.de
Universe of the Sea“,
Triptychon, 90 x 210 cm,
Öl auf Leinwand, 2015-16
36
Jugend-Kunstschule Rodenkirchen e.V.
Ausstellung „Erinnerungskisten“
SchülerInnen des Leistungskurses Kunst der Gesamtschule
Rodenkirchen und der SchülerInnen des Ateliers Grüngürtel-
schule der Jugend-Kunstschule Rodenkirchen teilen sich kunst-
voll ihre Erinnerungen mit!
Künstlerkontakt:
Youth Art School, Jugend-Kunstschule Rodenkirchen e.V.
Ingeburg Zimmermann, Kierberger Straße 2, 50969 Köln
Telefon 0221 354552, www.jugend-kunstschule-rodenkirchen.de
Aktionsprogramm:
Kostenfreie Mitmachaktionen für Kunstinteressierte
von sechs bis 99 Jahren jeweils von 14 bis 18 Uhr:
• Samstag, 14. April
• Dienstag, 17. April,
• Mittwoch, 18. April
• Samstag, 21. April
• Dienstag, 24. April
Ein ausführliches Programm hängt vor Ort aus.
Sommershof
Hauptstraße 71-73
50996 Köln-Rodenkirchen
Kultur.Frühling@Rodenkirchen
Freitag
9.5.2014
Moonlight
Shopping
Musikalische Highlights, gastronomische Leckereien, großartige Künstler , kurzum:
Lebensfreude pur . Das alles ist „Kultur .Frühling@Rodenkirchen” vom 7. bis zum
14. Mai 2014. Treffpunkt Rodenkirchen hat für den Wonnemonat ein buntes
Programm mit Kleinkunst, literarischen Flashmobs, Jazzmusik, Chansons und, und,
und zusammengestellt.
Schon am 9. Mai 2014 lädt die Rodenkirchener Geschäftsmeile
zum „Moonlight Shopping“ bis 22 Uhr ein.
Dazu erwartet Sie Live-Musik auf 3 Bühnen.
Treffpunkt Rodenkirchen –
Wir bringen Leben in das Veedel!
Präsentiert von
Mit freundlicher Unterstützung von:
2. Austellung im Brauhaus Quetsch
„Kleine Künstler stellen sich vor!“
Donnerstag, 26. April, 11 bis 18 Uhr:
Spannender Rückblick auf die Gründung der
Jugend-Kunstschule vor 29 Jahren im Sommershof.
37
Offenes Atelier – ein inklusives Angebot
Seit März 2016 findet im Berufskolleg Michaelshoven freitags von 15-17 Uhr ein „Offenes
Atelier“ statt. Das Offene Atelier versteht sich als Raum, in dem sich Jeder in seiner Kre-
ativität ausprobieren und entfalten kann, sei es in der Auseinandersetzung mit Ton, Stein,
Holz, Farbe oder anderen Materialien. Entstanden ist das Projekt 2015 aus einer inklusi-
ven Malgruppe, seit 2016 wird es auch von vielen Flüchtlingskindern und Jugendlichen
aus der Turnhalle Mainstraße regelmäßig besucht. Ermöglicht wird das Offene Atelier
durch die Unterstützung des Berufskollegs Michaelshoven, durch die Stiftung „Einfach
Helfen“ der Diakonie Michaelshoven sowie durch ehrenamtliches Engagement.
Seit Dezember 2016 finden in den Flüchlingsunterkünften Eygelshovener Straße und
Ringstraße zusätzlich zwei kunstpädagogische Gruppen für Flüchtlingskinder statt. Sie
werden finanziert durch die Imhoff Stiftung und die Diakonie Michaelshoven. Viele der
Kinder besuchen auch freitags das Offene Atelier.
Alle drei Gruppen stellen entstandene Werkstücke aus und geben so einen Einblick in
ihre Arbeit.
Die Projekte umfassen: Bildnerisches Gestalten, Druckverfahren, Keramik, Skulpturales
Arbeiten. Die fachliche Leitung haben: Brigitte Maxrath-Enger, Annette Ronicke und
Susana Nazario Trippel.
Künstlerkontakt: Offenes Atelier, Berufskolleg Michaelshoven, Pfarrer-te-Reh-Str. 5,
50999 Köln, Brigitte Maxrath-Enger, Mobil: 0163 2338676, maxrath@gmx.net
Diakonie Michaelshoven e.V.
Ausstellungsort im Sommershof
Hauptstraße 71-73
50999 Köln
Telefon: 0221 9956-0
38
NOVOTERGUM Süd GmbH
Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9924411
www.novotergum.de
Lucie Albrecht
„Beige kann ich auch noch wenn ich tot bin…“ – dies ist das Motto
von Lucie Albrecht, deren Leidenschaft der Expressionismus und
die Pop Art sind. Die Künstlerin präsentiert sich in Rodenkirchen mit
bunten, phantasievollen Tieren, die ihr eigenes Leben führen, einen
eigenen Namen haben und nicht zufällig Erinnerungen wecken.
Kurzvita
Lucie Albrecht wurde in Pilsen (Tschechien) geboren, sie lebt und
arbeitet im Bergischen Land. Studium der Diplom-Pädagogik an der
Kölner Uni. Studium der Malerei und Grafik an der privaten Malakademie
Köln. Meisterschülerin von Prof. J. Knabe. Bislang zeigte sie zahlreiche
Einzel- und Gruppenausstellungen in Köln-Bonner Raum, Frankreich
und Tschechien.
Künstlerkontakt
Adelenhof 38, 51503 Rösrath, Telefon: 0173/5998870
lucie.albrecht@t-online.de, www.lucie-albrecht.eu
Akiko und Akamaru
je 150 cm, Holz, Acrylfarben, Leder,
Stoffe, Metall, Kunsthaare, 2017
39
Tanzschule van Hasselt
Hauptstraße 71-73 | Sommershof
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9988460
www.vanhasselt.de
Nike Seifert
Die Bilder von Nike Seifert wirken auf den Betrachter wie
ein Farbenparadies und wecken unterschiedlichste Asso-
ziationen. Manche Arbeiten sind stark und farbgewaltig,
mache wiederum zart und meditativ.
Nike Seifert malt intuitiv und spontan und verwendet aus-
schließlich natürliche Pigmente sowie edle und außerge-
wöhnliche Materialien wie zum Beispiel Blattgold, Eiseno-
xide, Champagnerkreide, Geigenlack. In aufwendigen
Arbeitsvorgängen entstehen auf der Leinwand Strukturen
und ein faszinierendes Farbspektrum.
Kurzvita
Nike Seifert, geboren 1970, ist als freischaff ende Künstle-
rin in Köln tätig und hat ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel-
und Gruppenausstellungen gezeigt. Messebeteiligungen
im In-und Ausland wie ArtFair Köln, AFF Amsterdam, Arte
Padua, Arte Lucca, Art Karlsruhe etc.
Künstlerkontakt
Mobil: 0171 7778453, atelier@nikeseifert.de,
www.nikeseifert.de
Bear Dance
Mischtechnik auf Leinwand,
2017, 140 x 160 cm
Tanzperformance | 14. April
| 14 Uhr
40
Mayersche Buchhandlung Köhl
Hauptstraße 81-83
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394405
www.buchhandlung-koehl.de
Petra Bischof
Petra Bischof gibt Farben und Formen den Raum, sich innerhalb einer
Planung außerplanmäßig zu verselbständigen. Sie schafft in Ihren
Bildern Verbindungen, um sie auch wieder bewusst zu unterbrechen.
Wie bei alten Mauern, bei denen teilweise Fragmente fehlen oder die
Fassade blättert. Dies erreicht sie durch Herausarbeiten vieler Farb-
und Materialschichten, bis eine Dreidimensionalität entsteht.
Kurzvita
Petra Bischof wurde 1968 in Köln geboren. Nach einer Grafik-Design
Schule und einer Siebdrucklehre in einer Kunstdruckerei absolvierte sie
ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln mit
dem Schwerpunkt Kulturmarketing. Seit 2001 arbeitet sie im Rahmen
von Workshops in freier experimenteller Malerei mit Helmut Brandt in
Köln zusammen. Sie wird vertreten durch Galerie Luzia Sassen in Köln
und arbeitet mit der Galerie Arte Casa in Puerto Andratx (Mallorca)
zusammen. Petra Bischof hat ihre Arbeiten in diversen Einzel- und
Sammelausstellungen im Raum Köln und im Ruhrgebiet gezeigt.
Künstlerkontakt
Mobil: 0163 5099732, info@petra-bischof.de
www.petra-bischof.de, Instagram: petrabischofcologne
o.T.
80 x 80 cm
Mischtechnik auf
Leinwand, 2018
o.T.
110 x 120 cm
Mischtechnik auf
Leinwand, 2017
41
Gymnasium Rodenkirchen
Das Gymnasium Rodenkirchen freut sich, wieder in der Mayerschen
Buchhandlung Köhl ausstellen zu dürfen. Thematisch passend werden
gebundene Arbeiten und lyrisch-künstlerische Kombinationen präsen-
tiert.
Der Leistungskurs Kunst der Jahrgangsstufe 11 von Dagmar Bätz
hat sich intensiv mit dem Künstler und der Biografi e Francisco de
Goyas beschäftigt und kleine Heftchen mit comicsprachlichen Mitteln
gezeichnet und koloriert. Ein aufregendes Künstlerleben wurde in Bilder
übersetzt, bei dem erzählerische Mittel nur reduziert eingesetzt wurden,
um sich so dem Werk Goyas anzunähern.
Der Grundkurs Kunst desselben Jahrgangs bei U.H. Bendix hat sich
ebenfalls mit Goyas Porträts beschäftigt und diese auf vielfältige Art
und Weise, als Collage und als Inszenierte Fotografi e verfremdet und in
die Gegenwart geholt.
Die Klassen 7a und 7c haben sich literarisch und künstlerisch dem
Thema Liebe genähert. Sie haben Musterpapiere entworfen, Me-
talldeckel durchgedrückt und damit ihre selbst gebastelten Kladden
geschmückt. Darin befi nden sich eigene Texte zur Liebe, die kalligrafi ert
und illustriert wurden - sie werden zur Vernissage präsentiert. Als Ge-
meinschaftsprojekt haben sie fi ligrane Mobiles mit poetischen Liebes-
botschaften angefertigt.
Mayersche Buchhandlung Köhl
Hauptstraße 81-83
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394405
www.buchhandlung-koehl.de
42
Rathaus Rodenkirchen
Hauptstraße 81-83
50996 Köln-Rodenkirchen
Joachim Rieger
Wegen Baustelle geöffnet – Ein positiver Blick
„Wegen Baustelle geöffnet“- Köln scheint nur noch aus Baustellen zu
bestehen, die Menschen sind genervt von Behinderungen und Dreck.
Schnell werden dabei die schönen Seiten unserer Stadt übersehen,
so fürchtet Joachim Rieger. In seiner Ausstellung richtet er daher den
Blick auf die schönen, auf die charmanten und liebenswerten Seiten der
Rheinmetropole - vorbei an den Baustellen.
Kurzvita
Joachim Rieger lebt als freier Fotograf und Buchautor in Köln.
Er ist in Köln geboren und machte eine Ausbildung zum Fotofachla-
borant, danach war er geschäftsführender Gesellschafter der „taimlab
Fotofachlabor GmbH“ in der Kölner Südstadt, sowie Ausbilder für
Fotofachlaboranten und Fotomedienlaboranten. Später dann Inhaber
der Agentur „kommART“. Seit 2003 freier Fotograf, Ausbilder für
Fotografen und Inhaber der Fotoschule „Spass am Foto“.
Die Schwerpunkte in der Fotografie von Joachim Rieger liegen in
lebendigen und feinfühligen Bildern von Menschen und Unterneh-
men, sowie Städten und Regionen.
Künstlerkontakt
Thymianweg 13, 51061 Köln, Telefon: 0221 739 18 75
Mobil: 0172 77 12 113, JR@fotografie-joachimrieger.de,
www.fotografie-joachimrieger.de, www.gluecksmomente.com
www.spass-am-foto.de
Ausstellungsort
Foyer des Rathaus Rodenkirchen
Hauptstraße 85, 50996 Köln
Öffnungszeiten
Mo, Mi und Fr, 7.30 bis 12 Uhr
Dienstag 9.30 bis 18 Uhr
Donnerstag 7.30 bis 16 Uhr
„Wegen Baustelle geöffnet“,
70x150 cm, fineART Druck kaschiert auf Dibond
43
„Wegen Baustelle geöffnet“,
70x150 cm, fineART Druck kaschiert auf Dibond
„Adrienne Morgan
Hammond“,
Gospel Sängerin,
2004, 60 x 60 cm
„Baaba Maal“,
Musiker,
2005, 33 x 33 cm
Villahotel Rheinblick
Uferstraße 20
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3409140
www.villahotel-rheinblick.de
Lutz Voigtländer hat mit seinen Fotos einen vollkommen
eigenen und auch eigenwilligen „Look“ gefunden. Der in
Köln geborene Fotograf, der sowohl für größere Magazine
als auch für Jazz- und Musikfachzeitschriften arbeitet, sucht
ungewöhnliche Räume und Plätze außerhalb der Bühne,
die meist durch einen grafischen Reiz gekennzeichnet sind,
um die portraitierten Musiker und Schauspieler in Szene zu
setzen. In Voigtländers Bildern kommt stets die Persönlich-
keit durch, und zwar gleichermaßen die des Portraitierten wie
die des Fotografen. Das Spektrum der portraitierten Künstler
reicht von Newcomern bis zu „Legenden“,und erlaubt auch
mal den Blick über den so genannten Tellerrand hinweg -
ganz im Sinne der Vielfalt.
Künstlerkontakt
www.lutzvoigtlaender.com
Lutz Voigtländer
44
E Libby Op den Rhein
Heilpraktiker Psychotherapie
Mettfelder Straße 1
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0178 1341222
www.1-lotse.com
Neben Yoga und der Liebe zur Natur bietet die Malerei Nancy Antes
die Möglichkeit, sich auszudrücken. Schon als Kleinkind war Malen ihre
Lieblingsbeschäftigung. Angeregt durch die vielen tollen Bilder, die ihr
Vater überall hinmalte, manchmal sogar auf Bananenschalen, wurde
sie schon als Kind inspiriert, die Welt mit ihren vielen Farben wahr-
zunehmen. In den vergangenen Jahren entstanden viele Bilder, alle in
Acryl gemalt.
Kurzvita
Nancy Antes wurde 1962 in Köln geboren. Im Alter von fünf Jahren
verbrachte sie ein Jahr in Kanada, seither lebt sie in Köln. 1996 zog
sie mit ihrem Mann nach Köln-Weiß. Seit ihrem BWL Studium arbeitet
sie bei einer Versicherung. Immer wieder auf der Suche nach neuen
Herausforderungen hat sie letztes Jahr die Prüfung zur Yogalehrerin
abgelegt.
Künstlerkontakt
Am Wingert 38, 50999 Köln, Telefon: 02236 380229
Mobil: 0172 9362989, nancy.antes@gmail.com
Nancy Antes
„Bambus“, 60 x 80 cm, Acryl auf Leinwand
45
Orte Der Kraft (SERIEN I-III): Die Erforschung der Natur und deren spiritueller Grenzräume sind die treibenden Motive der Arbei-
ten der Fotografin Dorothée Lebrun, die vor 8 Jahren aus Köln-Rodenkirchen nach Toulouse zog und nun dort lebt. Inspiriert
von der Düsseldorfer Schule und der Becher-Klasse fotografiert sie im Ansatz der New Topographics, der eine sehr ruhige und
distanzierte Sichtweise auf die Motive erlaubt. Die 3 Serien „Orte der Kraft“ umfassen Bilder von 1000-jährigen Olivenbäumen
(Serie I), von Naturwesen (Serie II), die sich in Felsen oder anderen Natur- und Landformen manifestieren und von megalithischen
Stätten (Serie III). In Zeiten von zunehmender Entfremdung der Natur und dem sog. „Natur-Defizit-Syndrom“ sind die mannigfalti-
gen, oft vergessenen Kraftorte mit ihren starken Energiefeldern für die Menschen umso wichtiger geworden.
Dorothée Lebrun
VITA VERDE Naturkost
Sürther Straße 2
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 396201
www.vitaverde.de, info@vitaverde.de
aus der Serie „Orte der Kraft I:“,
60 x 90 cm, lim. Auflage, Fineart Papier auf Alu-Dibond
Kurzvita
Dorothée Lebrun ist seit dem 15. Lebensjahr
autodidaktische Fotografin, ihr Arbeitsfelder sind
New Topographics, Bildjournalismus und die
Standfotografie. Sie zeigte bislang Ausstellungen
in Toulouse, Köln und Nürnberg.
Künstlerkontakt
25 rue Nestor Brun,
F- 31300 Toulouse, Telefon 0157 39157347,
info@photo-lebrun.de, www.photo-lebrun.de
46
Roy Fochtman
Musiker bewegen ihre Zuhörer durch ihre Musik. Dieser Moment,
eingefangen in der Kamera, erreicht wiederum die Zuschauer durch
seine Stille. So entsteht eine komplette Abbildung des Musikgefühls
als Fotografie.
Doch nicht nur Musiker übertragen diese Gefühle,
man findet sie überall im wahren Leben wieder. Mein Ziel ist es,
echte Momente einzufangen, die den Zuschauer fühlen lassen.
In dieser Ausstellung möchte ich Momente der Fr
eude mit Ihnen
teilen. Ein Paar genießt die Zweisamkeit im Tanz, ein Mädchen freut
sich über die Sonne auf ihrer Haut. Solche und andere Momente
werden Sie miterleben. Natürlich wird das Thema Musik am Aus-
stellungsort nicht aus den Augen verloren.
Kurzvita
Roy Fochtman wurde 1992 in Buenos Aires, Argentinien, geboren.
Dort ist er in einer Kultur aufgewachsen, in der das Leben gefeiert
wird. Diese Einstellung hat er mit sich genommen, als er 2010 nach
Deutschland kam. Als Fotograf und Filmemacher möchte er diese
Lebensfreude in die Gesellschaft tragen.
Künstlerkontakt
Mainstraße 32, 50996 Köln,
Mobil: 0157 8673 0152, www.royfochtman.com
Musikschule MuR 128
Musikunterricht in Rodenkirchen &
Kammermusiksaal Cologne-Rodenkirchen
Hauptstr. 128
50996 Köln-Rodenkirchen
www.musikunterrichtinrodenkirchen.de
„Minimalistic Beach“, 75 x 50 cm, Foto-Abzug auf Dibond, 2016
Vernissage | 11. April
| 19.00 Uhr
Workshop
Mittwoch, 25. April,
19 bis 21 Uhr
Kostenfreier Fotoworkshop
zum Thema „Bildkomposi-
tion und –analyse“, in der
Musikschule
47
Schon viele Jahre malt Knuth Friedrich, mittlerweile bevorzugt mit
Acryl. In seinem neuesten Projekt, dem Werkzyklus „Japanese
Deconstructivism“ beschäftigt er sich mit Tradition und modernen
Brüchen, Farbverläufen und bewusster Unschärfe, Verfremdung,
Verhüllung und Transparenz.
Kurzvita
Knuth Friedrich lebt und arbeitet in Köln, seit 2016 absolviert er ein
Privatstudium für Freie Kunst in Köln. Seit 2015 als Künstler mit
kontinuierlicher Ausstellungsaktivitäten tätig, u.a. in Rodenkirchen
(Hotel Begardenhof, Altenberger Hof, Kultur in der Sackgasse,
Kunstmeile, Bistro Walterscheidt). Seine Kenntnisse der Malerei
hat er sich in den 80ern durch jahrelange Ausbildung und Ausbau
seiner Fertigkeiten bei einem chilenischen Lehrer angeeignet. Erste
Ausstellung im Alter von 12 Jahren, künstlerische Früherziehung.
Künstlerkontakt
Weidengasse 44, 50999 Köln, Telefon 02236 9617430,
knuth.friedrich1@gmail.com, www.knuth-friedrich.de
Knuth Friedrich
Maternus Seniorencentrum
Hauptstraße 128
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 3598484
www.koeln.maternus.de
„Trees & Morning Fog“, 30 x 40 cm, Acryl auf Leinwand, 2017
48
Alex Heil
Die Künstlerin Alex Heil malt Wasser. Sie bezieht ihre Motive aus
ihrer unmittelbaren Umgebung und macht sie so für den Betrachter
erlebbar. Kontinuum ihrer Bildkomposition ist der Kontrast zwischen
der strengen Geometrie der Schwimmbecken und der organisch
fließenden Bewegtheit des Wassers, das alle Formen und Gerad-
linigkeiten zu spielerischen Figuren verzerrt und so eine einmalige
komplexe Ästhetik schafft, die in der Realität nicht reproduzierbar
ist. Die Malerei hingegen kennt diese Grenze nicht, und so halten
die Arbeiten von Alex Heil genau diese flüchtigen Momente fest.
Zentrale Bildelemente sind zufällige, fast schon ornamentierte
Formen, wie man sie kennt, aber kaum wahrnimmt. Mit ihren Bil-
dern fixiert Alex Heil genau diese facettenreichen Augenblicke, ohne
dabei auf etwas hinweisen zu wollen. Sie lässt Spielraum für eigene
Interpretation zu, distanziert sich aber selbst davon: „Meine Arbei-
ten haben keine tiefere Aussage, mir geht es nur um die Ästhetik.
Das klingt oberflächlich und ist auch genau so gewollt.“ Sehen,
betrachten, eintauchen. Genau darum geht es.
Künstlerkontakt
Mobil: 0176 45151516, post@alexheil.de, www.alexheil.de
AXA Geschäftsstelle
Claus Decker
Hauptstraße 122-124
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93729950
oT, 60 x 100 cm, Öl auf Leinwand, 2017
oT, 50 x 100 cm, Öl auf Leinwand, 2017
49
„Alter Markt“, 2010, Acryl auf Leinwand, 90x 100 cm
Marek Mann
Marek Mann ist ein deutscher Maler, Grafiker, Illustrator und Kin-
derbuch-Autor. Er wurde im Mai 1942 in Lemberg geboren und
studierte 1962 bis 1968 Grafik, Buchillustration und Malerei an
der Akademie der Bildenden Künste in Warschau. 1968 schloss
er sein Studium mit dem Magister ab. Bis 1975 arbeitete er als
Maler, Grafiker und Illustrator in Polen, 1975 siedelte er nach
Deutschland über, wo er bei Bekannten in Köln-Rodenkirchen
unterkam. „Ich habe mich sofort in Rodenkirchen verliebt“, sag-
te er später immer wieder. Vor zwei Jahren siedelte Marek Mann
noch einmal um, mit seiner Frau Fatima lebt er seitdem in deren
Heimat Brasilien. Als freischaffender Künstler entwarf er Plakate,
Cover für Platten, Buchumschläge, illustrierte Zeitschriften und
Bücher, darunter 48 Kinderbücher, bei denen er meist auch
der Autor war. Als Jazz-Drummer nahm Mann an zahlreichen
Konzerten und Musikaufnahmen teil. Der Zyklus „Jam-Session“
ist eine Verbindung der beiden Passionen.
Der Bilderbogen stellt sechs Bilder von Marek Mann aus dem
Jahr 2010 aus, sie zeigen in schwarz und weiß die zerbombte
Kölner Innenstadt im Jahr 1945.
Künstlerkontakt
Kölner Bilderbogen-Verlag, redaktion@bilderbogen.de.
KBB Verlag
Gustav-Radbruch-Straße 10
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9352688
www.bilderbogen.de
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
von 9 bis 12.30 Uhr geöffnet
Am Tag der Vernissage zusätzlich von
14 bis 18 Uhr
Donnerstag 19.4. von 15 bis 18 Uhr
50
„so beautiful“
„So beautiful“ führt den Betrachter auf eine Rei-
se, um Meisterwerke der Fotografie von 1940 bis
heute zu entdecken, die sich auf die Schönheit
der Frau konzentrieren.
Ein dominierender Schwerpunkt in der Samm-
lung der Galerie waren immer Frauenbilder; ob
in humanistischen, modischen oder konzeptio-
nellen Kontexten, ein Thema von Eleganz und
Grazie vereint sie über Kulturen und Zeiträume
hinweg. Ergänzend erzählen die Fotografien in
dieser Ausstellung vom Alltagsleben, von Moral-
vorstellungen, vom Wandel der Mode und vom
Schönheitsideal einer Epoche.
Die Gruppenausstellung zeigt Werke berühmter
Fotografen u.a.: Lillian Bassman, Ruth Bernhard,
Edouard Boubat, Jean Philippe Charbonnier,
Lucien Clergue, Frantisek Drtikol, Elliott Erwitt,
Franco Fontana, Greg Gorman, René Groebli, FC
Gundlach, Frank Horvat, William Klein, Helmut
Newton, Marc Riboud, Willy Ronis, Jan Saudek,
Jeanloup Sieff und Karin Székessy.
F.C. Gundlach,
Grit Hübscher mit Weißfuchsstola, Berlin 1955, Vintage
51
in focus galerie
Burkhard Arnold
Hauptstraße 114
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 1300341
www.infocusgalerie.com
Öffnungszeiten:
15.04. - 18.05.2018
Di. u Mi. 16 – 19 Uhr
Do. u Fr. 15 – 19 Uhr
Sa. 11 – 16 Uhr
19.05 - 7.07.2018
Do. u Fr. 15 – 19 Uhr
und nach Vereinbarung
René Groebli,
Auge der Liebe,1952
Vernissage | 14. April
| 19 - 21.30 Uhr
52
Elisabeth Wegener-Botz
Seit vielen Jahren begeistert Elisabeth Wegener-Botz der Ton als Gestaltungs-
element - durch seinen stets veränderbaren Charakter, zunächst weich und
knetbar, später bei der fortgeschrittenen Skulptur, lederhart und schnitzbar
beinahe wie Holz. Ihre Vorliebe gilt dem figürlichen Gestalten. Meist drücken
ihre Geschöpfe Gelassenheit aus, Menschen wie Tiere. Aber auch situative
Bewegungen werden von ihr des öfteren dargestellt. Die meisten Arbeiten
werden nach Abschluss in Bronze gegossen. Die Formate sind häufig 20
bis 30 cm groß, wobei der Künstlerin die Ausarbeitung des Gesichtsaus-
drucks
trotz der geringen Größe wichtig ist.
Einige Arbeiten sind großformatig, häufig mit partiellem Farbauftrag, um die
Gleichförmigkeit der Bronze durch Akzentuierung aufzubrechen.
Künstlerkontakt
info@botz-skulpturen.de, www.botz-skulpturen.de
Via Moda
Hauptstraße 102
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 393596
www.via-moda.de
„Fabeltiere“
„Thomas Mann mit Bauschan“
53
Maternus Apotheke
Hauptstraße 100
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 393570
www.maternus-apotheke.de
Claudia Franzen
Wir erleben uns selbst: „Bei den meisten Darstellungen von Menschen
– auch Portraits – fehlt dem Betrachter ein persönlicher Bezug und den
Wenigsten gelingt, den wahren Charakter zu erfassen oder gar seine
Authentizität zu prüfen. Trotzdem funktioniert ein Begreifen, denn der
Betrachter induziert Bilder und Muster seiner eigenen Erfahrungen auf
das Bildmodell, frei von den objektiven Eigenschaften der abgebildeten
Person.
Wir erleben nicht den bestimmten Menschen oder das Werk des Künst-
lers, sondern in erster Linie uns selbst.“
Claudia Franzen
Kurzvita
Die Schwerpunkte in der Arbeit der Rodenkirchener Künstlerin Claudia
Franzen liegen in der Malerei und dem Teppich-Design nach eigenen
Entwürfen, die sie in Kooperation mit Teppichmanufakturen im Mittleren
Atlas, Marokko, realisiert. Zudem veranstaltet sie Malkurse und –unterricht
für Starter und Fortgeschrittene.
Künstlerkontakt
Atelier Claudia Franzen
Falderstraße 44-48, 50999 Köln, Mobil: 0173 2531409
atelier@claudiafranzen.de, www.claudiafranzen.de
„Woman House“,
120 x 160 cm, 2018,
Öl und Lack
auf Leinwand
Mittwoch, 18. April, 19.30 Uhr
„Wechsel-Jahre und andere Gemeinheiten -
Malerei trifft Text
trifft Medizin trifft Pharmazie“
mit Martina Köllner, Apothekerin,
Carla Berling, Autorin,
Dr. Brigitte Steinfort-Görner, Ärztin,
und Claudia Franzen, Malerin.
54
Hilfsprojekt „Schweine für Swasiland“
MobiDiK-Swasiland ist vorwiegend ein Projekt zur medizinischen Versorgung
der Aids-Waisen auf dem Land, für die die ohnehin ungenügenden staatlichen
Angebote nicht zu erreichen sind. Zusammen mit ihrem Partner „Hand in Hand
Swasiland“ kümmert sich die THOMAS ENGEL-Stiftung um die Versorgung
von mehr als 3.000 Aidswaisenkindern. „Hand in Hand Swasiland“ ist über-
wiegend in Shiselweni, dem abgelegensten und ärmsten Distrikt des Landes,
im ländlichen Süden von Swasiland tätig. Die Aidswaisenkinder werden dort
in 100 NCP‘s (Neighbourhood Care Points) versorgt. Diese Einrichtungen sind
mit unseren Kindertagesstätten vergleichbar, allerdings wesentlich kleiner und
primitiver.
In den über das Land verstreuten 100 NCP‘s kümmern sich etwa 700
ehrenamtlich tätige Caregivers (Betreuerinnen) um die Kinder im Vorschulalter.
Sie erhalten dort u.a. Vorschulunterricht und mittags eine warme Mahlzeit.
Nachmittags kehren die Kinder wieder in ihre Hütten zurück, wo sie dann
von älteren Geschwistern, Großmüttern oder sonstigen Gemeindemitgliedern
betreut werden.
Das Hilfsprojekt „Schweine für Swasiland“ wird auch vom Rotary Club Wörth-
see und dessen Gründungspräsidenten Frank Ingerfurth unterstützt, der die
handgefertigten Schweinchen in Europa vertreibt. Der volle Spendenerlös geht
an die Aidswaisen.
Franzi‘s Dessous UG
Hauptstraße 102-104
50996 Köln-Rodenkirchen
Passage zum Maternusplatz
Telefon: 0221 9372621
www.franzisdessous.de
Kontakt
www.handinhand-ev.org/mediengalerie/
www.thomasengel-stiftung.org/index.php/mobidik.html
55
Ursula Klein
Strukturen von verfallenen Häusern in alten Gassen, bröckelige Hausanstriche,
verwitterte Fassaden, verrostete Rohre und Pflanzen, die aus Mauern wachsen
– das alles begeistert Ursula Klein. Sie versucht, mit Acrylfarben ihre Eindrücke
auf Leinwand festzuhalten. Dabei geht es ihr nicht darum, das Gesehene genau
und naturgetreu wiederzugeben, sondern vielmehr um die Reduzierung auf das
Wesentliche durch Vereinfachen und Weglassen. Die auf der Kunstmeile gezeigten
Bilder sind 2017 in der Provence entstanden.
Kurzvita
Ursula Klein, Grafik-Designerin, ist seit 2013 Mitglied des
Kölner Künstlernetzwerks SüdArt in der alten Dorfschule Meschenich.
Sie lebt und arbeitet in Köln.
Künstlerkontakt
Mobil 0157 37732013, ursula.klein@netcologne.de
Épi GmbH & Co. KG
Maternusplatz 4
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93721712
www.epi-cologne.eu
von oben nach unten
„Alte Fassade mit Persönlichkeit“, 80 x 100cm, Acryl auf Leinwand, 2017
„Cafe Louve“, 80 x 100cm, Acryl auf Leinwand, 2017
56
Das Sylter
Maternusplatz 6
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93459176
Monika Kilders
Im Mittelpunkt der Malerei von Monika Kilders steht die Darstellung
von Menschen. Dabei ist die Faszination für Licht ein verbindendes
Element in ihren Werkreihen. Es tritt in Form von Spiegelungen auf
Wasseroberflächen oder feuchtem Untergrund in Erscheinung und kann
die Reflexion des Sonnenlichts am Meer oder auf nassen Straßen sein.
Dabei rückt sie von der realistischen Darstellung von Menschen teilwei-
se ab und gibt wie bei dem Bild „Schwimmerin“ der Fragmentierung,
Deformation und Abstraktion der menschlichen Gestalt Raum. Dabei ist
das Spiel mit Bewegungsschärfe, Schärfe und Unschärfe von Schatten
ein typisches Stilelement.
Kurzvita
Monika Kilders studierte an der Fachhochschule für Kunst und De-
sign in Köln und Germanistik und Textilgestaltung an der Universität
zu Köln. Von 1975 bis 2010 unterrichtete sie als Lehrerin an einer
Kölner Realschule Deutsch, Kunst und Textilgestaltung. Seit 2002
absolvierte sie intensive Studien der Malerei bei Volker Altrichter und
Prof. Thomas Egelkamp an der Bonner Kunstakademie und schloss
dort 2013 ihr Masterstudium Freie Kunst ab. Zahlreiche Einzel- und
Gemeinschaftsausstellungen. Sie lebt und arbeitet in Köln.
Künstlerkontakt
Judenpfad 51a, 50999 Köln, Telefon: 02236/67886
mo-kilders@web.de, www.monika-kilders.de
„Schwimmerin II“, 70 x 60 cm, Acryl auf Leinwand, 2017
57
Zrinka Budimlija
In ihrem Werkzyklus „Die blauen Bilder“ beschäftigt sich
Zrinka Budimlija mit dem Vergangenen, der Erinnerung,
den Momenten, die unwiederbringlich sind. Das Blau
als Thema ihrer Malerei erzeugt Melancholie und verleiht
ihren Werken traumähnliche Qualität. Vorwiegend setzt
sie sich mit der Portraitmalerei auseinander. Einen
Menschen zu porträtieren bedeutet für sie, ihn richtig
anzusehen und wahrnehmen, so wie man in unserer
schnelllebigen Zeit es eigentlich gar nicht mehr schafft.
Kurzvita
Zrinka Budimlija ist eine kroatisch-deutsche Malerin,
Autorin und Regisseurin, sie wurde 1977 in Zagreb
geboren. Sie studierte an der Akademie der bildenden
Künste in Zagreb und an der Kunsthochschule für Me-
dien Köln. Sie erschafft sowohl freie als auch Auftrags-
arbeiten. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Köln.
Künstlerkontakt
post@bildmeisterin.de, www.bildmeisterin.de
Sparkasse KölnBonn
Maternusplatz 10
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 226-98510
www.sparkasse-koelnbonn.de
„Mutter Schwester Kind“,
140 x 110 cm, Öl und Acryl auf Leinwand, 2017
Vernissage | 16. April
| 18.30 Uhr
58
Jürgen Schmitz
Jürgen Schmitz arbeitet hauptberuflich als Sport-
regisseur fürs Fernsehen und als Filmemacher im
Bereich Sport, insbesondere Motorsport. Sein hohes
technisches Wissen, verbunden mit der Akribie, die
als Sportregisseur unabdingbar ist, hat ihn neben-
beruflich zu einem Fotografen reifen lassen, des-
sen außergewöhnliche Bilder in Komposition und
Sichtweise sowie mit dem sicheren Blick für Details
beeindrucken.
Beim Fotowettbewerb „Chargesheimer Reloaded“
gehörte er zu den Gewinnern, in einem Wettbewerb
von National Geographic ist er mit einem Bild zur Zeit
in der engeren Auswahl.
Künstlerkontakt
Sportregisseur / Fotograf
www.leicacologne.de
www
.instagram.com/juergen.schmitz
www.twitter.com/leicacologne
Palladio Rodenkirchen
Maternusplatz 11
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 98549760
www.palladio-rodenkirchen.de
“Buick”, Köln Spichernstraße – Leinwanddruck,
120 x 180 cm, Digitalfotografie
Vernissage | 16. April
| 19.00 Uhr
59
Jürgen Schmitz Seona Sommer
Die Künstlerin aus Köln-Brück malt einzigartige und berühren-
de Porträts. Auf der Grundlage eines Referenzfotos beschäf-
tigt sie sich intensiv mit dem Wesen eines Menschen und
arbeitet dabei insbesondere seine Liebenswürdigkeit heraus.
Realistische Details spielen dabei eine ebenso große Rolle wie
die Abbildung von Emotionen und Körpersprache.
In der Flüchtigkeit des Augenblicks verlieren wir den Sinn
für die Feinheiten in der zwischenmenschlichen – auch der
nonverbalen – Kommunikation. Dies gilt für uns vertrauten
Menschen genauso wie für uns (scheinbar) Unbekannte.
Gefühle oder Emotionen kommen uns im Alltag oft abhanden
und wir suchen nach einer Manifestierung, um die Leben-
digkeit unserer Seele zu erhalten. Die Porträts von Seona
Sommer können Vertrautes – teilweise Verlorengegangenes
– wiederbeleben und konservieren. Sie berücksichtigt dabei
auch die unterschiedliche Wirkung verschiedener Maltechni-
ken (Bleistift, Softpastell, Kohle oder Öl).
Künstlerkontakt
Lindlarer Str. 28, 51109 Köln
Mobil: 0173 6387214, www.sommerkunst.net
Orthopädie-Schuhtechnik
Schuhmode für Sie und Ihn
Sanitätshaus
Telefon: 0221 393186
www.orthopaedie-mueller.de
50996 Köln-Rodenkirchen, Maternusplatz 2
„KB“, 90 x 60 cm, Öl auf Leinwand, 2016
60
Eiscafé Marco
Maternusplatz 1
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 50005676
Astrid Hiob
Künstlerkontakt
Merlinweg 45
50997 Köln
Mobil: 0173 2537873
www.alba-foto.de
Aurora Borealis oder auch Polarlichter genannt,
sind Leuchterscheinungen, die meistens im
Norden jenseits 66,5°
nördlicher Breite zu sehen
sind, oder auf der Südhalbkugel und dort als
Aurora Australis bezeichnet werden. Je nach In-
tensität können Polarlichter verschiedene Farben
von grün, blau-violett bis rot haben. Auch in den
Formen können Aurora Borelis nicht verschiede-
ner sein, so ist jedes einzelne Bild einzigartig.
Die Fotografie und auch das Reisen begleiten
Astrid Hiob schon fast ein Leben lang. In den
letzten Jahren hat sie die nordischen Länder,
insbesondere Schottland, Norwegen und Island,
für sich entdeckt und lieben gelernt. In Island er-
lebte sie auch zum ersten Mal das phan
tas
tische
Schauspiel der Aur
ora Borealis, das sie
in den Bann zog und nicht mehr los lässt.
61
KLAMÖTTCHEN 2
KLEINE SCHUHE
Maternusstraße 3
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 395192
Celeste Palacios
Celeste Palacios wurde in Argentinien geboren. An der Akademie
der schönen Künste in Cór
doba erhielt sie 2004 ihr Diplom als
Kunstlehrerin. Anschließend arbeitete sie als Kunstlehrerin und
freischaffende Künstlerin in Argentinien. Sie stellte ihre Werke
sowohl dort als auch im Ausland aus.
Seit 2007 lebt sie in Köln. Hier ist sie weiterhin als freischaffende
Künstlerin
und Illustratorin tätig. In mehreren Städten wie Berlin,
Hamburg, Stuttgart und San Diego (California) wurden ihre
Bilder
ausgestellt. Illustriert hat sie für Zeitschriften
aus Mexiko, Spani-
en, Argentinien und Deutschland.
Als Künstlerin hatte Celeste Palacios immer schon den Wunsch
nach einem eigenen Atelier und einer Malschule. Nach länge-
rem Suchen fand sie im September 2017 dafür den passenden
Raum: an der Bachemer Str. 46 in Köln Lindenthal.
Künstlerkontakt
Telefon 0221 80063375, info@malatelier-himmelblau.de
www.celestepalacios.com, www.malatelier-himmelblau.de
„Bambi“,
100 x 70 cm,
Acryl auf Leinwand
„Kolibri“,
100 x 70 cm,
Acryl auf Leinwand
62
Kölner Bank
Maternusstraße 1
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 20032004
www.koelnerbank.de
Gerda Laufenberg
Die Rodenkirchener Malerin und Illustratorin Gerda
Laufenberg präsentiert ihre soeben fertiggestellte Arbeit
“48 Kölner Köpfe“. An dem Werk arbeitet die Künstlerin
seit einigen Jahren, sie gestaltet es immer wieder um,
nimmt Köpfe heraus, fügt neue hinzu, aktualisiert.
Das Original im Format ca. 3,80 x 3,60m wurde erstma-
lig am 8.3.2018 anlässlich des Weltfrauentags im Kölner
Rathaus gezeigt. Zu sehen sind darauf 48 Porträts von
bekannten und bedeutenden Kölner Persönlichkeiten.
Stadtgründerin Agrippina macht den Anfang, es folgen
47 weitere Köpfe, bis hin zu Bettina Böttinger und Ober-
bürgermeisterin Henriette Reker - zufälligerweise? nur
Frauen. Das Bild ist eine Antwort auf Gerhard Richters
Werk “48 Köpfe“, das 1972 auf der Biennale in Venedig
präsentiert wurde - und nur berühmte Männer zeigt.
Auf der Kunstmeile zeigt Gerda Laufenberg von ihr
ausgewählte Ausschnitte aus der Porträtsammlung und
ein verkleinertes Gesamtbild als handsignierte, limitierte
Druckgrafik sowie weitere neue Arbeiten.
Künstlerkontakt
Atelier Mühlenweg 3, 50996 Köln
Mobil: 0177 2178286, www.GerdaLaufenberg.de
Freitag, 20. April um 20 Uhr*
„Seltsame Saiten“ Literatur/
Musik - Geschichten von Daniil
Charms, dem Großmeister der
absurden Komik, gelesen von
Madeleine Milojcic, musikalisch
bereichert vom fulminanten
Gitarristen Marius Peters.
Eintritt gegen eine
angemessene Spende,
vorherige Anmeldung aus orga-
nisatorischen Gründen
erwünscht (0177 2178286)
Sonntag, 22. April um 16 Uhr*
„48 Kölner Köpfe – warum
nur Frauen -
und wer sind die
überhaupt?“ ...
Ein Vorstellungsnachmittag bei
dem Sie von der Künstlerin alles
über die Entstehung des Bildes
„48 Kölner Köpfe“ erfahren, von
der Entstehung bis zur Fertig-
stellung, von der Schwierigkeit,
aus vielen Frauen die
„richti-
gen 48“ auszuwählen, von der
Möglichkeit, alles wieder
zu
ändern ...
Sie haben die Gelegenheit, jede
Menge Fragen zu stellen. Zum
Beispiel: Warum nur Frauen?....
* Beide Veranstaltungen im
Atelier Gerda Laufenberg
63
Alexandra Hülbach
Die verschiedenen Darstellungsmethoden beziehungsweise der
Ausdruck künstlerischer Möglichkeiten treiben Alexandra Hülbach
dazu an, immer wieder zu experimentieren und Landschaften oder
Stimmungen immer anders darzustellen. Sie arbeitet mit den un-
terschiedlichsten Materialien, so auf Leinwand, Dibond, Glas, mit
Übermalungen und kontrastierenden Farben.
Farbe verhält sich auf unterschiedlichen Maluntergründen anders:
Die Reflexe von Licht und Schatten auf Glas und die anderen
Trocknungsprozesse haben sie dazu inspiriert, vielschichtige Glas-
arbeiten anzufangen. Hier experimentiert sie neben der Farbe und
den Schattenspielen, die die einzelnen Seiten auf die Rückwand
werfen, auch mit Verdrehungen. Diese Arbeiten sind spannend und
obwohl Alexandra Hülbach vorher skizziert, was sie malt und ihre
Motive genau überlegt, so entsteht doch oft zum Schluss ein völlig
anderes Bild - durch die Art der Vermalung, die Verdrehung und
die Abstraktion.
Künstlerkontakt
Atelier im Kunstwerk
Deutz- Mühlheimer Strasse 127-129, 51063 Köln
Mobil: 0170 4561034, alex@huelbach.com
Instagram: justme_AlexH
Walterscheidt | Bistro Verde
Maternusstraße 6
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 9355040
www.walterscheidt.net
„Mandelblüte“, Schattenspiele auf 3 Ebenen,
34 x 44 x 3 cm, Acryl auf Glas
64
CG Blanke
Drucktechnik faszinierte CG Blanke schon immer, bereits als Schülerin begann
sie künstlerisch mit Monotypien, die sich ohne Druckerpresse umsetzen lassen.
Seit sie die Möglichkeit hat, in einer Graphikwerkstatt auf Tiefdruckpressen zu
arbeiten, liegt ihr Schwerpunkt auf Kaltnadel- und Ätzradierungen. Parallel ex-
perimentiert sie mit neuen Materialien und Techniken, sie druckt auf Gold oder
Folien, nutzt Styropor und andere Kunststoffe als Druckstöcke.
CG Blanke entwickelt Bildreihen als Serien im Sinne eines Werkprozesses.
Sie beschäftigt sich vorher über einen längeren Zeitraum mit einem Themen-
komplex, bis sie später dazu druckt. In einer Serie kann sie viele Facetten
darstellen und unterschiedliche Varianten eines Themas erzählen.
Die Künstlerin möchte Dinge so mitteilen, dass ihr gewähltes Thema für den
Betrachter spürbar ist. Zugleich sollen die Darstellungen aber so viel Raum
lassen, dass jeder mit seinen persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen
Anknüpfungspunkte für seinen eigenen Dialog mit den Bildern findet.
Kurzvita
CG Blanke wurde 1965 in Remscheid geboren und absolvierte eine
Ausbildung zur Druckformherstellerin Offsetdruck . Sie studierte Kunstge-
schichte und Romanistik an der Universität zu Köln und Kulturmanagement
an der Technischen Universität Kaiserslautern. Zahlreiche Ausstellungen in
Köln, z.B. bei der Kölner Graphikwerkstatt.
Künstlerkontakt
CG Blanke, mail@cgblanke.de, www.cgblanke.de
Juwelier Behrendt
Maternusstraße 14
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 393432
www.juwelier-behrendt.com
„Lorely 5“, ca.15 x 15 cm, Blattgold 24 Karat,
Monoprint/Mischtechnik auf MDF, 2017
Edition zur Kunstmeile
65o.T., Mischtechnik, 21 x 15 cm
Metzgerei Gillessen
Maternusstraße 16-18
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 93551122
www.metzgerei-gillessen.de
Tim Behnke
Schon während der Schulzeit absolvierte Tim Behnke ein
Praktikum bei der Kölner Kunstmesse Art.Fair und stellte
gemeinsam mit seinem Kunst-Leistungskurs auf der
Kunstmeile Rodenkirchen aus.
Er beschäftigt sich mit verschieden Bereichen der Kunst wie
Graffi ti, Popart, psychedelischer Kunst und Naturalismus.
Auf Reisen nach Indonesien, Indien, Afrika und Südame-
rika nahm er kulturelle Eindrücke und Anreize auf, die sich
häufi g in seinen Werken widerspiegeln. Er experimentiert mit
Materialien wie Faserminen, Buntstiften, Aquarellfarben oder
Kohle und kombiniert verschiedene Techniken der Zeich-
nung, Malerei oder der Spraytechnik.
Kurzvita
Tim Behnke, Jahrgang 1996, ist in Köln-Rodenkirchen auf-
gewachsen. Nach längeren Reisen und einer Studienzeit in
Göttingen wohnt er aktuell wieder in Rodenkirchen.
Künstlerkontakt
Albrecht-Dürer-Str. 10, 50999 Köln
Mobil 0157 83806154, timbehnke@ymail.com
66
Renate Geiter
Renate Geiter wurde 1971 in Cochem an der Mosel geboren und ist zum
Studium nach Köln gezogen. Zwei Jahre nach dem Studium arbeitete sie
zunächst noch als Architektin, doch seit 2001 widmet sie sich der Kunst.
Eine neue Ära begann 2016 mit einer Ausstellung in der Galerie Display in
Zollstock: Um als unbekannte Künstlerin Besucher in die kleinste Galerie
Kölns zu locken, entstand die Idee, für die Zollstocker ihr Viertel zu malen.
Zunächst fotografierte Renate Geiter die für sie interessanten Straßenzüge
und malte sie anschließend in ihrem ganz eigenen Stil. Hier vereinte sich
nun erstmalig die zwanzigjährige Erfahrung als Künstlerin mit dem Blick und
dem Raumempfinden der Architektin. Es entstanden Bilder zu Bayenthal,
Marienburg und zum Rathenauviertel.
Eindrucksvoll findet Renate Geiter, dass jedes Viertel etwas ganz beson-
deres hat. Sich malerisch mit einem Viertel zu beschäftigen, ist für sie das
beste Mittel, um die Schönheit der eigenen Heimat zu erfahren. Extra für
die Kunstmeile „erwanderte“ sie sich Rodenkirchen, das nächste Ziel ist
Ehrenfeld.
Künstlerkontakt
Paul-Nießen-Straße 32, 50969 Köln, Mobil 0152 04623837
www.renate-geiter.de
La Buona Tavola
Maternusstraße 26
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 29968441
www.labuonatavola.de
„Rodenkirchener Brücke“
Acryl auf Holz, 80 x 100 cm, 2018
„Rodenkirchener Brücke2“
Acryl auf Holz, 80 x 60 cm, 2018
67
Joanna Vortmann
Die Arbeitsschwerpunkte von Joanna Vortmann liegen auf der Umsetzung künstlerischer
Thesen, thematisch-konzeptioneller Arbeiten sowie Video-Sound-Installationen, die
archaische Naturereignisse als bewegtes Bild zeigen. Sie widmet sich in verschiedenen
Werken menschlichen Grundemotionen, wie z.B. Stärke und Schwäche. Die Erforschung
von Transformation und Transzendenz schwingt in allen Arbeiten mit. Ihre Werke werden
in zahlreichen Ausstellungen der Öffentlichkeit vorgestellt und wurden mehrfach nominiert,
die Werkgruppe „Utopia“, die verdrängte Gefühle zeigt, mit einem Preis ausgezeichnet.
“Essential Malta“ ist ein Werk, das bei langjährigen Besuchen auf den maltesischen Inseln
im Winter entstanden ist. Unübersehbar für diese Jahreszeit sind dramatische Himmel
und stürmische Wellen. Die künstlerische Frage lautet: Was bleibt, wenn die dramati-
schen Elemente der Insel weggenommen werden?
Keine Himmel, keine Meere?
Kurzvita
Joanna Vortmann wurde in Bochum geboren. Sie studierte an der freien Akademie der
Bildenden Künste in Essen im Fachbereich Fotografie/Medien. Ihr Studium schloss sie mit
besonderer Auszeichnung ab. Sie lebt als Fotokünstlerin in Köln. Die Werke von Joanna
Vortmann sind konzentriert und zeigen ihre Liebe zur Fotografie und zu bewegten Bildern.
Künstlerkontakt
www
.fotovideokunst.net,
info@fotovideokunst.net, Mobil 0160 96610629
Nina Maintzer Schmuck
Wilhelmstraße 68
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 8004661
www.ninamaintzer.de
„Essential Malta“
Fine Art im Objektrahmen,
30 x 40 cm
68
Dr. Reinhold Adscheid
Dr. Reinhold Adscheid wurde 1959 in Köln geboren und absolvierte
ein Studium der Astrophysik an der Universität Bonn. Als promovier-
ter Teilchenphysiker ist er als Software Engineer tätig. Nach diversen
Ortswechseln in Deutschland und einigen Jahren im europäischen
und asiatischen Ausland, lebt und arbeitet er seit 2009 wieder in
Köln. Seine Arbeiten entstehen aus der selbst gestellten Frage:
Wie sähe die Welt aus, wenn wir sie aus verschiedenen Positionen
in Zeit und/oder Raum gleichzeitig sehen könnten? Was heraus
kommt, ist kein Bild von etwas, sondern ist selber eine vierdimensi-
onale Raum-Zeit-Blase. Der Betrachter kann und muss sich selbst
durch diesen Irrgarten des virtuell-realen Objektes bewegen. Oder
er kann sich einfach faszinieren lassen. Letztendlich stellt er sich die
Frage: Wieviel Realität ist eigentlich in unserer Wahrnehmung?
Mit seiner von ihm über Jahre entwickelten besonderen Technik der
Mehrfachbelichtungen versucht Dr. Reinhold Adscheid, herauszufin-
den, ob unsere Konzepte von der Umwelt, von den Gegenständen,
wirklich unabhängig vom Betrachter sind.
Künstlerkontakt
Niehler Straße 330, 50735 Köln, Mobil: 0175 5826350
„Taksensand“,
60 x 40 cm, Pigmentdruck auf Hahnemühle
N. Steckelbach GmbH
Wilhelmstraße 66
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 352001
www.steckelbach-immobilien.de
69
D. St. Krüger
Wie in den vergangenen Jahren zeigt D. St. Krüger wieder neue
Interpretationen, Provokationen und Sichtweisen althergebrachter
Symbolik aus unserem christlichen Abendland. Um bösen Reak-
tionen hinsichtlich seiner Kunst zuvorzukommen, erwähnt Krüger
gerne, dass er diese und ähnliche Arbeiten letztes Jahr in der
Abtei Brauweiler ausgestellt hat, wo die Verantwortlichen sich
hoch-
erfreut über die kritische Auseinandersetzung gegenüber christlicher
Symbolik gezeigt hätten.
Auch Kardinal Wölki gab seinen Segen zu der Ausstellung.
Um sein Spektrum zu ergänzen, zeigt Krüger aber auch eher deko-
rative Bilder und Objekte aus dem Sujet „objets trouvés“.
Kurzvita
D.St. Krüger studierte bis 1981 Musik an der Musikhochschule
in Aachen. Er war als Bildender Künstler Schüler u.a. von Rente
Biermann-Ernst und Jupp Ernst sowie von Josef Ferdinand Seitz.
1991 gewann er den 1. Preis des Neuen Aachener Kunstvereins
NAK. Ausstellungen in Paris, Bozen und den Beneluxländern.
Instrumentalpädagoge an der Musikschule Düren,
Experimente zur Verschmelzung von Malerei und Musik,
Mitglied des „Artist Space“ in New York, USA.
Künstlerkontakt
www.dst-krueger.de
Woman & Fashion
Wilhelmstraße 49, 50996 Köln
Telefon: 0221 395246
ibzben@outlook.de
F ashion&
W OMAN
Zweite Hand-
Erste Klasse
Wilhelmstraße 49 · 50996 Köln
T elefon: 0221- 395246
„Geflügel“, 100 x 20 x 20 cm, 2017
14. April
| 15 Uhr Duo Barrique - Gipsy Jazz
70
Hinger d‘r Heck
Wilhelmstraße 58
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 394358
Dr. Elke Glatzer
Für Elke Glatzer steht die Fotografie im Schnittpunkt von Kunst und Technik.
Mit der Kamera beobachtet sie ihre Umwelt aufmerksam und nimmt Details
wahr. Ein häufig wiederkehrendes Thema ihrer Arbeit ist die Gestaltung der
Landschaft durch den Menschen. So sind auch Brücken mit ihrer Symbolkraft
ein immer wiederkehrendes Motiv. Eine sachliche Darstellung und der liebevolle
Blick auf skurrile Details schließen sich in ihrem Werk nicht gegenseitig aus.
Kurzvita
Elke Glatzer, die seit ihrer Kindheit fotografiert, studierte Physik und Geologie
in Köln. Sie beschäftigte sich auch intensiv mit Philosophie, Kunst und Textilge-
staltung. Ihre künstlerische Ausbildung ergänzte sie durch Kurse bei den Malern
Seyyit Bozdogan und Samarpan sowie bei dem Kölner Architekturfotografen
Thomas Riehle. Ihre naturwissenschaftliche Ausbildung nennt sie einen „Kolla-
teralnutzen“ für die Fotografie. Einigen ist sie noch als langjährige Redakteurin
des „Weisser Dorfecho“ in Erinnerung. Seit 1993 stellt Elke Glatzer regelmäßig
aus - neben Fotografien auch Malereien und Textilobjekte. Sie veranstaltet
Fotoexkursionen und -kurse, darunter einige als Dozentin der Melancht-
hon-Akademie. Elke Glatzer wohnt mit ihrer Familie in Köln-Weiß.
Künstlerkontakt
www.fotografie-glatzer.de, post@fotografie-glatzer.de
Telefon: 02236 3289025, Mobil: 0157 5616 9589
Hohenzollernbrücke (Juni 2015), 60 x 60 cm
Digitaldruck auf Polyester-Stoff, Aluminium-Leuchtrahmen,
Helligkeit dimmbar
Fotoexkursion im Auenwald
| 28.4. | 10 Uhr
71
Caritas-Altenzentrum St. Maternus
Das Caritas-Altenzentrum St. Maternus liegt zentral und
dennoch ruhig im Herzen von Rodenkirchen, in einer grünen
Oase. In St. Maternus stehen 115 Bewohnerzimmer für die
vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege zur Verfügung, dabei
handelt es sich überwiegend um Einzelzimmer.
Insgesamt finden hier 128 Bewohner in der vollstationären
Pflege ein Zuhause, acht zusätzliche Plätze sind für die Kurz-
zeitpflege reserviert. In der Tagespflege gibt es Plätze für 13
Gäste. Vielfältige Angebote zur Alltagsgestaltung sorgen für
Abwechslung und schaffen Kontakte: Dazu gehören, neben
anderen Angeboten, auch kulturelle Veranstaltungen und
regelmäßige Kunstausstellungen für Bewohner, Angehörige
und Gäste.
Die ausgestellten Werke im Rahmen der Kunstmeile werden
unter dem Titelthema „a journey into our heart“ gezeigt und
sind in Kreativangeboten von den BewohnerInnen sowie den
Gästen der Tagespflege gestaltet worden.
Vernissage mit Musik | 15. April
| 15 - 17 Uhr
Caritas Altenzentrum St. Maternus
Brückenstraße 21
50996 Köln-Rodenkirchen
Telefon: 0221 35950
72
Nicole Compère
Es waren nur ein paar Stunden, aber das erste Erlebnis des bewussten
Sehens und Wahrnehmens hinterließ bei Nicole Compère einen bleibenden
Eindruck: Vor über dreißig Jahren begann sie ein Praktikum bei dem Kölner
Fotografen Werner Unger und wurde aufgefordert, eine Serie von Fenstern zu
fotografieren. Sie durchstreifte zu Fuß die Straßen, schlich sich in Hinterhöfe
und entdecke Ein – und Ausblicke.
Das war es, was sie in Zukunft tun wollte, und bei dieser tiefen Freude und
der Lust am Sehen, Hinsehen und Entdecken, ist es bis heute geblieben.
Im Laufe der vergangenen 28 Jahre, in denen Nicole Compère als freiberuf-
liche Architektur- und Innenarchitekturfotografin für nationale und internatio-
nale Auftraggeber gearbeitet hat, sind die gezeigten Aufnahmen entstanden.
Bilder, frei von Vorgaben. Momente der Stille und des Entdeckens.
Kurzvita
Nicole Compère wurde 1962 geboren und lebt und arbeitet in Köln. Im
Anschluss an ein Studium in Köln (Germanistik, Theater, Film- und Fernseh-
wissenschaften) machte sie 1986 eine Ausbildung zur Fotografin und arbeitet
seit den 90er Jahren freiberuflich als Architekturfotografin. Seit 1986 zeigt sie
ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen.
Sie ist berufenes Mitglied der DGPh Deutsche Gesellschaft für Photografie e.V.
Künstlerkontakt
nicole@compere.de, www.compere.de
Rechtsanwältin
Ebel-Philippi
Adamstraße 24
50996 Köln
Telefon: 0221 39806993
„Paris, Jardin des plantes“, 1989
73
Verzeichnis der Künstler
Adscheid, Dr. Reinhold (N. Steckelbach GmbH) 68
Albr
echt, Lucie (NOVOTERGUM Süd GmbH)
38
AMROT
, (Rheinstation)
18
Antes, Nancy (E Libby Op den Rhein)
44
Behnke, T
im (Metzgerei Gillessen)
65
Bischof, Petra (Mayersche Buchhandlung Köhl)
40
Blanke, CG (Juwelier Behr
endt)
64
Br
oden, Kathrin (Domizil Immobilien)
30
Budimlija, Zrinka (Sparkasse KölnBonn)
57
Compèr
e, Nicole (Rechtsanwältin Ebel-Philippi)
72
Dahmen, Ludolf (Fuchte Zahnheilkunde)
23
de Payr
ebrune, Jeannette (Rdk. Kapellchen)
17
Florin, Ekkehar
d (Hörgeräte Baschlebe)
27
Fochtman, Roy (Musikschule MuR 128)
46
Franzen, Claudia (Mater
nus Apotheke)
53
Friedrich, Knuth (Mater
nus Seniorencentrum)
47
Geiter
, Renate (La Buona Tavola)
66
Glatzer
, Dr. Elke (Hinger d‘r Heck)
70
Gymnasium
Rodenkirchen
(Mayersche Buchhandlung Köhl)
41
Har
dt, Doris (Privat-Galerie)
14
Heil, Alex (AXA Claus Decker)
48
Helker
, Michaele (Bischoff Betten)
33
Hilfspr
ojekt, (Franzi‘s Dessous UG)
54
Hiob, Astrid (Eiscafé Marco) 60
Höppener
, Wolfgang (MC Mode)
31
Hülbach, Alexandra (W
alterscheidt Bistro Verde)
63
Jäkel, LEONI A. (Jonen Hör
en und Sehen)
35
Jugend-Kunstschule (Brauhaus Quetsch)
12
Jugend-Kunstschule (Im Sommershof)
36
Kilders, Monika (Das Sylter)
56
Klapp, Car
ola (Wiesel Apotheke)
26
Klein, Ursula (Epi GmbH & Co. KG)
55
Knopp, Andr
eas R. (AIDA Mode)
34
Krüger
, D. St. (Woman & Fashion)
69
Künstlergruppe St. Mater
nus (Caritas-Altenzen.)
71
Laufenberg, Ger
da (Kölner Bank eG)
62
Lebrun, Dor
othée (VITA VERDE Naturkost)
45
Locher
-Otto, Barbara (Goldschmiede Alius)
21
Magsumbol, Jayson (Köttgen Hörakustik)
25
Mann, Mar
ek (KBB Verlag)
49
Minrath, Jörg (Modetr
eff)
29
Ney
, Susanne (Rheinstation)
19
Nilson, Margar
eta (Restaurant Fährhaus)
16
Offenes Atelier (Diakonie Michaelshoven / Imhoff)
37
Palacios, Celeste (KLAMÖTTCHEN 2)
61
Peltzer
, Michael (Benetton Rodenkirchen)
24
Pfeffer
, Klaus (Rust Herrenmoden)
22
Raab, Walter (Brauhaus Quetsch) 13
Rieger
, Joachim (Rathaus Rodenkirchen)
42
Schäfer
, Utta (Marc Schmitz GmbH)
32
Schmitz, Jürgen (Palladio)
58
Seifert, Nike (T
anzschule van Hasselt)
39
Sommer
, Seona (Schuhaus Müller GmbH)
59
V
erschiedene Künstler (in focus galerie)
50
V
erschiedene Künstler (in focus galerie)
51
V
oigtländer, Lutz (Villahotel Rheinblick)
43
V
ortmann, Joanna (Nina Maintzer Schmuck)
67
W
egener-Botz, Elisabeth (Via Moda)
52
Zieleke, Corinna (Hollenders Mode)
20
Seite Seite Seite
74
Verzeichnis der Geschäfte
AIDA Mode (Knopp, Andreas R.) 34
AXA Claus Decker (Heil, Alex)
48
Benetton Rodenkir
chen (Peltzer, Michael)
24
Bischoff Betten (Helker
, Mcichaela)
33
Brauhaus Quetsch (Jugend-Kunstschule)
12
Brauhaus Quetsch (Raab, W
alter)
13
Caritas-Altenzentr
. (Künstlergruppe St. Maternus)
71
Das Sylter (Kilders, Monika)
56
Diakonie Michaelshoven e.V
. / Imhoff
(Offenes Atelier – ein inklusives Angebot)
37
Domizil Immobilien (Br
oden, Kathrin)
30
E Libby Op den Rhein (Antes, Nancy)
44
Eiscafé Mar
co (Hiob, Astrid)
60
Epi GmbH & Co. KG (Klein, Ursula)
55
Franzi‘s Dessous UG (Hilfspr
ojekt, )
54
Fuchte Zahnheilkunde (Dahmen, Ludolf)
23
Goldschmiede Alius (Locher
-Otto, Barbara)
21
Hinger d‘r Heck (Glatzer
, Dr. Elke)
70
Hörgeräte Baschlebe (Florin, Ekkehar
d)
27
Hollenders Mode (Zieleke, Corinna)
20
Im Sommershof (Jugend-Kunstschule)
36
in focus galerie (verschiedene Künstler)
50
in focus galerie (verschiedene Künstler)
51
Jonen Hör
en und Sehen (Jäkel, LEONI A.)
35
Juwelier Behrendt (Blanke, CG) 64
KBB V
erlag (Mann, Marek)
49
KLAMÖTTCHEN 2 (Palacios, Celeste)
61
Kölner Bank eG (Laufenberg, Ger
da)
62
Köttgen Hörakustik (Magsumbol, Jayson)
25
La Buona T
avola (Geiter, Renate)
66
Mar
c Schmitz GmbH (Schäfer, Utta)
32
Mater
nus Apotheke (Franzen, Claudia)
53
Mater
nus Seniorencentrum (Friedrich, Knuth)
47
Mayersche Buchhandlung Köhl (Bischof, Petra)
40
Mayersche Buchhandlung Köhl
(Gymnasium Rodenkirchen)
41
MC Mode (Höppener
, Wolfgang)
31
Metzger
ei Gillessen (Behnke, Tim)
65
Modetr
eff (Minrath, Jörg)
29
Musikschule MuR 128 (Fochtman, Roy)
46
N. Steckelbach GmbH (Adscheid, Dr
. Reinhold)
68
Nina Maintzer Schmuck (V
ortmann, Joanna)
67
NOVOTERGUM Süd GmbH (Albr
echt, Lucie)
38
Palladio (Schmitz, Jürgen)
58
Privat-Galerie (Har
dt, Doris)
14
Rathaus Rodenkir
chen (Rieger, Joachim)
42
Rechtsanwältin Ebel-Philippi (Compèr
e, Nicole)
72
Restaurant Fährhaus (Nilson, Margar
eta)
16
Rheinstation (AMROT) 18
Rheinstation (Ney
, Susanne)
19
Kapellchen (de Payr
ebrune, Jeannette)
17
Rust Herr
enmoden (Pfeffer, Klaus)
22
Schuhaus Müller GmbH (Sommer
, Seona)
59
Sparkasse KölnBonn (Budimlija, Zrinka)
57
T
anzschule van Hasselt (Seifert, Nike)
39
V
ia Moda (Wegener-Botz, Elisabeth)
52
V
illahotel Rheinblick (Voigtländer, Lutz)
43
VIT
A VERDE Naturkost (Lebrun, Dorothée)
45
W
alterscheidt | Bistro Verde (Hülbach, Alexandra)
63
W
iesel Apotheke (Klapp, Carola)
26
W
oman & Fashion (Krüger, D. St.)
69
Seite Seite Seite
75
WINE-TIME
1. Rodenkirchener Weintage
Geöffnet jeden Abend bis 22.00 Uhr
31. Mai bis 3. Juni 2018
Maternusplatz
76
Leerstandssituation
in Rodenkirchen
Aufgenommen auf der Hauptstraße in Rodenkirchen
Leerstandssituation
in Rodenkirchen
Aufgenommen auf der Hauptstraße in Rodenkirchen
A SEITE 33NUMMER 286
DIENSTAG, 8. DEZEMBER 2015
KÖLN
SÜD&SPORT
LiebgewonnenundmitNeuemergänzt
NochbisHeiligeDreiKönigesindinRodenkirchenBesonderheitenzubewundern
DasEiswar
nichte cht,der
Spaßallemal
Einbesonderes„Dankeschön“
andieRodenkirchener
INHALT
•••• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •
VONSANDRAMILDEN
RODENKIRCHEN. „Vier Tage
lang herrschthier Remmidem-
mi. Eigentlich ist der ,Winter-
zauber’ ja eine durchgehende,
dreiwöchige Veranstaltung“,
fasste Oliver Kehrl vom Treff-
punkt Rodenkirchen die be-
liebten Veranstaltungr und um
den Maternusplatz zutreffend
zusammen.
Altbekanntes wurde in die-
sem Jahr mit Neuem bunt ge-
mischt. Denn erstmals räumte
der Markt seinen angestamm-
ten Platz,u me inem kleinen
Weihnachtsmarktu nd vor al-
lem der Schlittschuhbahn
Raum für den Rodenkirchener
Winterzauber zu bieten.
Die kleine Bühne bot mit
zehn Veranstaltungen pro Tag
ein üppiges, bunt gemischtes
Programm. Vond er ortsansäs-
sigen Tanzschule bis hin zur
abendlichen Livemusik,e s
weihnachtet sehr in Rodenkir-
chen. Auch der Rodenkirche-
ner Krippenweg lädt noch bis
zum 6. Januar zum Schaufens-
terbummel in den Geschäften
ein, denn insgesamt 25 Krip-
pen –d ie meisten aus privater
Hand mit einer entsprechen-
den privaten Geschichte –l a-
den zum Rodenkirchener
Krippenweg ein, der dieses
Jahr bereits zum dritten Mal
stattfindet.
Frisch geschlagenwaren die
Weihnachtsbäumea us dem
Bergischen. „Die Nordmann-
tanne bleibt im Trend“, wusste
Landschaftsgärtner Friedrich
Bock, der zahlreiche Bäume
verkaufte und erklärte: „Die
Tanne ist zwar langweilig, aber
sie ist einfach zu schmücken,
nadelt kaum. Und eine Fichte
pikst nun mal wie jeck.“
Auf Vorbestellunghält er für
seine Kunden auch Exotische-
res parat, denn der eine oder
andere hätte gerne eine Kiefer
oder Korkfichte.Die Preise der
Nordmänner seien im Ver-
gleich zum letzten Jahr mit 22
bis 24 Euro stabil. Besonders
aber mochte Bock die tolle At-
mosphäre auf dem Maternus-
platz: „Die Pänz hatten ihren
Spaß, die Musik war eine ge-
lungene Mischung aus Konser-
ve und Livemusik“, resümierte
der Landschaftsgärtner.M issi-
on erfüllt, so Bock: „Im Wesent-
lichen geht es doch darum, At-
traktionenzu bieten,d amit der
Einzelhandel vor Ort genutzt
wird.“
In ganz anderer Mission wa-
ren sechs junge Frauen unter-
wegs, die sich vom Gymnasium
Rodenkirchen kennen und
mittlerweilestudierenoder ar-
beiten. Spontan waren sie zu
sechst nach Kos geflogen, jetzt
liegt ihr Ansinnen, den Verein
„helping hands Köln Süd“ zu
gründen, zur Absegnung beim
Notar.M it 160 Kilo Sachspen-
den im Gepäck halfen sie auf
der griechischen Insel eine
Woche lang, Güter für Flücht-
linge zu verteilen. „Es war eine
ganz andere, eine Grenzerfah-
rung“, meinte die Mittzwanzi-
gerin. Mit den ortsansässigen
Willkommens-Initiativen wol-
len sie nun an einem Strang
ziehen. Für den Weihnachts-
markt hielten sie an ihrem
Stand Tüten bereit, die mit ei-
nem Sachwert von zehn Euro
gefülltw erdens ollen. Die „hel-
ping hands“ wollen die Tüten
am 23. Dezember in der Turn-
halle am Grüngürtel verteilen.
Die Vereinsmitglieder hatten
auch Listen dafür ausgelegt,
wie man die Tüten weihnacht-
lich füllen könnte. Knete oder
Stiftef ür die Kinder,H ygiene-
artikel oder eine schöne Hand-
creme etwa für die Erwachse-
nen.
Auch die Kölner Tafelw ar
vertreten, für die viele Päck-
chen gepacktwurden.Die Mie-
ten für die Stände waren eher
symbolischer Natur.D as Resü-
mee der Veranstalter fiel
durchweg positiv aus. „Wir wa-
ren selbst überrascht, wie gut
der Winterzauber angenom-
men wurde“, meinte Oliver
Kehrl. Tatsächlich herrschte
großes Gedränge vor der klei-
nen Bühne. Schließlichkam da
auch der Nikolaus: „Wir haben
500 Schokoladen-Nikoläuse
besorgt. Das reicht ganz be-
stimmt nicht“,m einteW olf-
gang Behrendt von der AG.
Nur für die Gesellschaft für
Aufführungsrechte (Gema)
musste die AG tief in die Ta-
sche greifen. „Ich sehe hier nur
gut gelaunte Eltern und fröhli-
che Kinder.D as sollted er Aus-
schlag für eine gelungeneV er-
anstaltung sein“, schloss der
Vorsitzende der AG.
Die Hände zumH immel–daskönnenschondieKleinsten.EtwadieDrei-bisVierjährigenausderTanzschuleHasselt.(Fotos:Milden)
Glühwein geht
immer–auch
wennesmit
teilweiseüber
zehnGrad
nichtwirklich
winterlichkalt
war.
SammelnGeschenkefürFlüchtlingeundgründendenVerein„helping
hands“:LaraBrovot,JaninaSchröderundBiancaGroos(v.l.).
•••• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •• •
VONSANDRAMILDEN
RODENKIRCHEN. Eigentlich
ging die Veranstaltung am
Donnerstag erst um 16 Uhr los.
Doch kaum waren die Holz-
plankeng elegt und mit schwe-
ren Plastikplatten versehen,
standen die Kinder schon ab 14
Uhr Schlange. Denn wann
kann man schon mal in Roden-
kirchen mitten auf dem Ma-
ternusplatz die Schlittschuhe
anziehen?
Überlegt hatte sich das
Event mit einem kleinen Weih-
nachtsmarkt und ortsansässi-
ger Gastronomie die Aktions-
gemeinschaftR odenkirchen –
sie lud zum „Winterzauber“
ein. Wegen des großen An-
drangsh atten die Mitglieder
bereits vor dem offiziellen
Start die Bahn eröffnet. „Wir
haben überlegt, was wir für die
Pänz machen können und im
Internet nach einer passenden
Möglichkeit gesucht“, erzählte
Ralf Duschat, Mitglied im Vor-
stand der AG. Und sie wurden
fündig. „Wir brauchten etwas
für vier Tage, eine richtige Eis-
bahn wäre nicht zu stemmen
gewesen“, so Duschat weiter.
Deshalb wurde kurzerhand ei-
ne Schlittschuhbahn aufge-
baut.
Pauline und Keira fanden es
dennochganz schön schwierig,
sich auf den glitschigen Platten
zu bewegen. „Das ist gar nicht
so einfach. Es ist ein bisschen
so, als ob man mit Rollschuhen
versucht über Rasen zu fah-
ren“, fachsimpelten die beiden
Gymnasiasten, denn man
rutschte eher über die Plan-
ken, als dass man laufen konn-
te. Doch der Spaß überwog.
Die Platten wurden tatsäch-
lich mit einer Lauge einge-
schmiert,u md as „Eisgefühl“
nachzuahmen. Auf zehn mal 20
Metern ließ es sich dann zu-
mindest bei konstant gutem
Wetter ganz lustig hin und her
rutschen.„ Die Schlittschuhe
wurden extra scharf geschlif-
fen, damit sie greifen“,e rzählte
Duschat.
Der Spaß, samt Schlitt-
schuhverleih war für die Pänz
im übrigen kostenlos.Es sei ein
Dankeschönan alle Bürger,d ie
regelmäßig die Geschäftswelt
im Ort beleben,s od ie Veran-
stalter.U nd so rutschtend ie
Kids über die Bahn, während
sich die Eltern bei einem Glas
Glühweind ie Zeit vertrieben
oder den verkaufsoffenen
Sonntag nutzten, um schon
mal ihre Weihnachtseinkäufe
zu erledigen.
Das Ganze bei Musik und
guter Laune und einem bunt
geschmückten Weihnachts-
baum aufd er Marktmitte.
Nicht ganz wie am Rockefeller
Centeri nN ew York, aber zu-
mindest ein bisschen.
VieleG eschäfteb oten dazu
einenb esonderen Rabatt an,
„Ein VIP-Sale“wie Oliver Kehrl
vond er AG es nannte, eigens
für den Winterzauber.E ine
Spendenboxl ud dennoche in,
einenO bolus zu hinterlassen.
„Wir sammeln für die Kölner
Tafel“,m einteD uschat.D enn
der Spaß soll auch den sozialen
Einrichtungen im Ort ein we-
nig weihnachtlichen Benefit
ermöglichen.
Gar nicht so
einfach,vor-
wärtszukom-
menaufder
Schlittschuh-
bahn.Keira
undPauline
hattenwieviele
andereeinen
Riesenspaß
aufdemrut-
schigenUnter-
grund.
EinmalimJahrwirdesaufdemMaternusplatzinRodenkirchennichtnurwinterlich,sondernauchproppenvoll.Beimdiesjährigen
„Winterzauber“konntendiePänzüberdieerstmalsinstallierteSchlittschuhbahnrutschen.
LärmschutzfüreineWie-
se:StadtlässtMaueraufGelände
anderKapellenstraßeweitvor
derVermarktungerrichten.
FetteWiesesollabma-
gern:IneinemTeilderSürther
AuewerdenPflegemaßnahmen
durchgeführt.
Erstspenden,dannzu-
rückkaufen:Südstädterund
FreundetrinkenfleißigGlühwein
fürdengutenZweck.
S.35 S.37S.36
Beachte:
Maximal drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr in Köln (Selbstbeschränkung durch
Beschluss des Kölner Rates; zu beachten ist ebenfalls die angelegte Liste gesperrte
Feiertage)
Bitte beachten Sie als Interessengemeinschaften, dass die Werbung für Ihre
Anlassveranstaltung im Vordergrund steht. Werbung für die Verkaufsstellenöffnung muss
eine untergeordnete Rolle spielen. Beispiele für eine geeignete Werbemaßnahme
entnehmen Sie der Anwendungshilfe des Wirtschaftsministeriums. Verstößen wird im Wege
des Verwaltungszwangsverfahrens begegnet werden.
Antragsteller:
Dorfgemeinschaft Sürth e.V.
Bezeichnung des Anlass: Markt:
7. Marktplatzfest mit Flohmarktständen
und 3. Garagenflohmarkt in ganz Sürth
Messe:
Örtliches Fest:
960 Jahre Sürth
Ähnliche Veranstaltung:
Anlassbeschreibung: 19. Mai 2019
Anlass des Jahrestages 960 Jahre Sürth
findet ein Festakt mit Programm statt,
das allerdings bis zur Antragstellung noch
nicht festgelegt ist. Dieses Fest findet
hauptsächlich auf dem Sürther Marktplatz
und den anliegenden Straßenzügen
(Falderstraße, Sürther Hauptstraße) statt,
die zur Ladenöffnung vorgesehen sind.
Programm und weitere Einzelheiten
reichen wir nach.
Wir weisen darauf hin, dass sich die
räumliche Ausdehnung der beantragten
Ladenöffnung im engen räumlichen
Zusammenhang mit der
Veranstaltungsfläche befindet.
Bei den in Frage kommenden
Einzelhändlern, die an der
Sonntagsöffnung teilnehmen, handelt es
sich um inhabergeführte Geschäfte.
Bildet die Anlassveranstaltung den Hauptgrund
für Besucher/Besucherinnen die Veranstaltung
zu besuchen oder steht die Ladenöffnung im
Vordergrund?
Die Verwaltung muss insbesondere darlegen, dass und wie die
hinter den in § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 bis 5 LÖG NRW genannten
öffentlichen Interessen durch die Ladenöffnung an Sonn- und
Feiertagen gefördert werden können. Dabei ist vor allem
herauszuarbeiten, warum das Umsatz- oder Shoppinginteresse
☐ ja X
☐ nein
(wenn nein, keine Aussicht auf Erfolg für
eine Genehmigung durch den Rat der
Stadt Köln)
hierbei nicht im Vordergrund steht.
Bei dem Anlass handelt es sich um: ☐ eine historische Veranstaltung
☐ eine Veranstaltung, welche zum 7.
bzw.3.Mal stattfindet
☐ erstmalig stattfindende Veranstaltung
Festakt zum Jahrestag
Besteht ein unmittelbar räumlicher und
zeitlicher Bezug zur Anlassveranstaltung und
den zur Öffnung vorgesehenen
Verkaufsstellen?
Hinweis: Von einer räumlichen Nähe ist regelmäßig
insbesondere dann auszugehen, wenn die örtliche Veranstaltung
in den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen sind,
stattfindet.
Eine zeitliche Nähe besteht dann, wenn die örtliche
Veranstaltung am selben Tag, nicht notwendig zeitgleich, jedoch
zeitlich überlappend stattfindet.
Zwischen Veranstaltung und Verkaufsstellenöffnung muss ein
angemessenes Verhältnis bestehen. Die in der Vergangenheit
geschaffenen Anlässe um eine Verkaufsstellenöffnung zu
erreichen, wie z.B. der Flohmarkt auf einem Möbelhausgelände,
sogenannte Bauernmärkte mit 10 Zeltverkaufsstellen von
Reisegewerbetreibenden, Grillfest (Spanferkelgrillen) in einem
Gewerbegebiet, Hüpfburgen- und Eiertierveranstaltungen
werden nicht genügen, Verkaufsstellenöffnungen zu
genehmigen. Orientieren Sie sich hier an die vom Rat zuletzt
genehmigten Anlässe.
Räumliche Nähe ist gegeben bei örtlichen Veranstaltungen in
den Straßenzügen, die zur Ladenöffnung vorgesehen ist;
Gesamtveranstaltungsbereich einschl. Verbindungs- und
Nebenstraßen, wenn die Veranstaltungsorte über diesen Bereich
verteilt sind; eine Ausweitung über den Bereich hinaus, wird
nicht genehmigungsfähig sein;
☐ ja X
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Zieht die Anlassveranstaltung mehr Besucher
als die der Verkaufsstellenöffnung?
Fragestellung wird trotz Wegfall der Besucherprognose gestellt
(vgl. Beschluss des VG Düsseldorf v. 22.05.2018);entgegen der
Anwendungshilfe; juristische Bewertung der Verwaltung;
☐ ja X
☐ nein (wenn nein, keine Aussicht auf
Erfolg für eine Genehmigung durch den
Rat der Stadt Köln)
Besucher wegen Anlassveranstaltung:
Besucher wegen Verkaufsstellenöffnung:
Veranstaltungsfläche:
Verkaufsfläche:
3000
750
1600 m²
200 m²
Quellenangabe und Belege zu
Besucheraufkommen, Veranstaltungsfläche
und Verkaufsfläche:
Das OVG Münster verlangt, dass sich die Stadt Köln in einer für
die gerichtliche Überprüfung nachvollziehbaren und
dokumentierten Klarheit über Charakter, Größe und Zuschnitt
der Veranstaltung verschafft (auch hier VG Düsseldorf)
Fotomaterial zum Marktplatzfest
Die nachfolgend genannten Sachgründe
wurden im Rahmen der Novellierung des LÖG
geschaffen.
Verkaufsoffene Sonntage wurden bis dahin
ausschließlich aufgrund von Veranstaltungen
von den zur Antragstellung berechtigten
Interessengemeinschaften genehmigt.
Eine Antragstellung von Seiten der Verwaltung
ist nicht beabsichtigt und vom Rat in Richtung
Verwaltung (politische/wirtschaftspolitische
Erwägungen) auch nicht aufgegeben.
Die nachfolgenden Sachgründe können
allerdings kumulativ vorliegen und der
Verwaltung dazu dienen, dem Rat das
öffentliche Interesse über den Anlass-bezug/-
zusammenhang hinaus zu begründen.
Hier sind die
Antragsberechtigten/Interessengemeinschaften
gefordert, diese Sachgründe geltend zu
machen/nachzuweisen und überprüfbare
Belege vorzulegen.
Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept liegt
hier zum Download bereit. Es wird gefordert,
dass die Kommune auf der Grundlage eines
Einzelhandelskonzepts mit der
Sonntagsöffnung gezielt einen der genannten
Sachgründe verfolgt. Derzeit enthält das
Einzelhandelskonzept Sonntagsöffnungen
noch nicht als Mittel, um das öffentliche
Interesse in Gestalt der benannten weiteren
Sachgründe zu fördern. Die nachfolgend
genannten Sachgründe können daher derzeit
nicht mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept
begründet werden.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung eines vielfältigen stationären
Einzelhandelsangebots
Hinweis: Der amtlichen Begründung zum Gesetzesentwurf ist zu
entnehmen, dass der stationäre Einzelhandel vielerorts einer
Gefährdung durch den Online-Handel unterliegt. Dem soll durch
begrenzte Freigabe von Sonntagsöffnungen begegnet werden.
Hier sei auf den Beschluss des OVG Münster vom 27.04.2018
hingewiesen. Die Kammer kommt hier nämlich, anders als der
Gesetzgeber zu dem Ergebnis, dass die allgemeine, für den
stationären Einzelhandel einer jeden Kommune ganzjährig
bestehende Konkurrenzsituation zum Onlinehandel für sich
genommen nicht geeignet ist, eine Ausnahme von der Regel der
Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen. Die Kammer weist
ausdrücklich darauf hin, dass der Einzelhandel selbst
und ausdrücklich gefordert ist, stets gewichtige, im Einzelfall
festzustellende und in der Abwägung dem gebotenen Sonn- und
Feiertagsschutz gegenüberzustellende öffentliche Interessen
vorzutragen.
Es werden danach Belege benötigt, die nachprüfbar ausführen,
dass der stationäre Einzelhandel vor Ort gefährdet ist. (z.B.
Leerstände; Verarmung des Angebots, Erhalt bestehender oder
Schaffung neuer Arbeitsplätze)
Unseren Antrag möchten wir neben Sachgrund
Nr. 1 auf Sachgrund Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4
stützen (§ 6 Abs. 1 S 2. Nr. 2-4 LÖG NRW) und
im Folgenden in einem Absatz behandeln.
Der Einzelhandelsstandort Sürth weist eine
enorm niedrige Einzelhandelszentralität aus.
Im Jahr 2017 betrug der Wert für Sürth 34,6
(PLZ-Gebiet 50999, Zahlenmaterial Michael
Bauer Research GmbH). Dieser Wert ist damit
im Vergleich zu anderen Kölner Stadtteilen
einer der geringsten Werte überhaupt. Damit
kommt es am Einzelhandelsstandort Sürth zu
nachweislich zu Kaufkraftabflüssen und ist ein
Anhaltspunkt dafür, dass der örtliche
Einzelhandel einer Gefährdung unterliegt.
Laut Einzelhandels- und Zentrenkonzept der
Stadt Köln wird der Einzelhandelsstandort
Sürth als Nahversorgungszentrum eingestuft.
Der Erhalt und die Stärkung des örtlichen
Einzelhandelsangebotes und des
Nahversorgungszentrums liegt damit im
Öffentlichen Interesse und dient der
wohnortsnahen Versorgung der Sürther
Bevölkerung. Aufgrund des
Besucherandranges zum Marktplatzfest bietet
dieser Anlass eine geeignete Gelegenheit, dass
sich der örtliche Einzelhandel einem breiten
Publikum präsentieren kann. Wir sehen daher
einen verkaufsoffenen Sonntag als einen
Baustein, der lokalen Einzelhandel zu
unterstützen.
Der Festakt und die beantragte Ladenöffnung
haben damit das Potential, eine Belebung des
Stadtteiles Sürth zu erzielen und auf das
örtliche Einzelhandelsangebotes und seine
Besonderheiten aufmerksam zu machen.
Ladenöffnung dient dem Erhalt, der Stärkung
oder Entwicklung zentraler
Versorgungsbereiche (Versorgungsinteresse,
insbesondere weniger mobiler und ältere Teile
der Bevölkerung; Sicherstellung wohnortnaher
Versorgung)
Hinter dem Sachgrund steht das grundgesetzlich geschützte
Versorgungsinteresse der Bevölkerung, insbesondere der
weniger mobilen und älteren Teile der Bevölkerung. Zentrale
Versorgungsbereiche müssen erhalten bleiben, da ihnen eine
herausragende Bedeutung für den Bestand und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden, insbesondere der Sicherstellung
wohnortnaher Versorgung zukommt. Als zentrale
Versorgungsbereiche gelten daher nicht nur Stadtteilzentren, die
im überörtlichen Funktionszusammenhang eine bedeutende
Rolle einnehmen, sondern auch die Quartiers- und
Nahversorgungs- bzw. Nahbereichszentren.
Ladenöffnung dient der Belebung der
Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder
Ortsteilzentren
Mit dem Sachgrund soll der Gefahr einer drohenden Verödung
der Innenstädte mit negativen Auswirkungen
auf die örtlichen Lebens- und Wohnverhältnisse der Bevölkerung
begegnet werden. Zielrichtung der Regelung ist es,
umfangreichen Leerständen bei Gewerbe- und Wohnimmobilien
und der Abwanderung von Einzelhändlern und
Einzelhändlerinnen oder deren Geschäftsaufgabe
entgegenzuwirken. Er soll der Belebung der Innenstädte und
örtlichen Zentren dienen.
Ladenöffnung steigert überörtliche Sichtbarkeit
der jeweiligen Kommune als attraktiver und
lebenswerter Standort, insbesondere für den
Tourismus und die Freizeitgestaltung, als
Wohn- und Gewerbestandort sowie Standort
von kulturellen und sportlichen Einrichtungen
Das Interesse von Kommunen, als attraktiver und lebenswerter
Standort wahrgenommen zu werden und sich entsprechend
selbst darstellen zu können und sichtbar zu machen, stellt aus
Sicht des Landesgesetzgebers ebenfalls einen gewichtigen
Sachgrund dar. Der Sachgrund zielt auch auf den Erhalt
kleinerer Kommunen ab, da diese im Gegensatz zu größeren
Städten mehr
Schwierigkeiten haben, neue Einwohner und Unternehmen
anzuziehen.
Er wird daher hier nicht weiter ausgeführt.
Beratungsverlauf (7)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: mit Änderungen empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 4160/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 25.01.2019
- Erstellt
- 11.12.2018 13:33