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1179/2023

Evaluation von ÖPP-Projekten - halbjährlicher Bericht, Stand 31. März 2023

Mitteilung Ausschuss 17.04.2023

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Nächste Beratung: Rechnungsprüfungsausschuss, Sitzung am 09.05.2023, TOP 6.5

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

5372 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  17.04.2023 
 1179/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 08.05.2023 
Rechnungsprüfungsausschuss 09.05.2023 
 
Evaluation von ÖPP-Projekten - halbjährlicher Bericht, Stand 31. März 2023 
Entsprechend dem Beschluss vom Rechnungsprüfungsausschuss am 18. Februar 2016  
berichtet die  
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln halbjährlich zum ÖPP-Projekt (ÖPP P3). 
 
Historie 
 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 8. April 2014 den Beschluss gefasst, ein  
drittes Los – es betrifft die Sanierung und den Teilneubau von vier Schulen an drei Schul-
standorten - zu realisieren.  
Die Auswertung der finalen Angebote wurde im Juli 2017 beendet. Das Vergabeverfahren 
wurde anschließend mit Ratsbeschluss vom 28. September 2017 formal abgeschlossen.  
Der Vertragsabschluss konnte planmäßig am 12. Oktober 2017 mit dem Bestbieter, der VINCI 
Facilities SKE GmbH, erfolgen.  
Der Betrieb der Schulen ist einheitlich ab 1. Januar 2018 auf den Vertragspartner  
übergegangen.  
An allen Standorten erfolgen die Baumaßnahmen parallel zum laufenden Schulbetrieb und 
umfassen komplexe Interimskonzepte zur Auslagerung auf dem jeweiligen Gelände.  
Die vertraglich vereinbarten Bauzeiten für die Standorte betragen zwei beziehungsweise vier 
Jahre. 
 
Zu den drei Standorten wird berichtet: 
 
Standort Mülheim, Fürstenbergstraße/Lassallestraße  
 
Projektfortschritt 
Der Umzug in den Neubau ist in den Herbstferien 2020 erfolgt.  
Mit den letzten Sanierungsarbeiten konnten die betroffenen Räume freigemessen und  
anschließend zu weiteren Bauarbeiten freigegeben werden. 
Auch die Betonsanierungsarbeiten an der Fassade im 1. Bauabschnitt sind beendet. 
Die Abnahme des 1. Bauabschnittes des zu generalsanierenden Gebäudes ist erfolgt und der 
Gebäudeteil kann nun in Betrieb genommen werden. 
Die Arbeiten im 2. Bauabschnitt beginnen zeitnah.

2 
 
 
Kostenrisiken  
- Allgemeine Kostenrisiken bei Bestandssanierungen durch Unwägbarkeiten in der  
vorhandenen, denkmalgeschützten Bausubstanz  
- Mehraufwand durch eine längere Bauzeit bei der Bestandssanierung 
- Mehraufwand auf Grund der Quecksilberkontamination 
- PAK-Belastung im Gussasphaltestrich 
 
Aktuell ist damit zu rechnen, dass die prognostizierten Mehrkosten bei circa 30% bleiben 
(Worst Case zum Stichtag 31.03.2023). 
 
Terminrisiken 
- Bauzeitverlängerung durch Mehraufwand bei der Sanierung der denkmalgeschützten 
Bausubstanz  
- Bauzeitverlängerung durch die Quecksilberkontamination und Betonsanierungsarbei-
ten 
- Verzögerungen bei den Fertigstellungsterminen in den Bestandsbauten auf Grund der 
Quecksilberkontamination und Betonsanierungsarbeiten 
 
Eine notwendige Bauzeitverlängerung hat keinen direkten Einfluss auf den Schulbetrieb,  
da die notwendigen Schulplätze im Neubau und in temporären Bauten auf dem Grundstück 
sichergestellt sind.  
 
Standort Weiden, Ostlandstraße 39  
 
Projektfortschritt 
Die Neubauten A und B wurden gemäß Terminplan pünktlich fertiggestellt und in den Herbst-
ferien 2020 bezogen.  
 
Die Sanierung des Bauteils D (Naturwissenschaftsräume) ist abgeschlossen.  
Die Abnahme der Leistungen hat stattgefunden. Das Gebäude ist in Betrieb gegangen. 
 
Der Abriss des alten Schulgebäudes ABC verzögert sich weiterhin auf Grund der hohen 
Schadstoffbelastungen. Diese Schadstoffbelastungen werden zu einem erhöhten Aufwand bei 
den Abrissarbeiten führen, zumal in letzter Zeit weitere Asbestfunde durch den Auftragnehmer 
im Bereich der Decken, Fußböden und Stahlträger angemeldet wurden. Terminlich sind die 
Auswirkungen unkritisch, da der Schulbetrieb durch den verspäteten Abriss nicht gestört wird.  
 
Kostenrisiken 
- Allgemeine Risiken bei Bestandssanierungen in Bauteil F (Sporthallen) durch  
Unwägbarkeiten in der vorhandenen Bausubstanz.  
- Weitere Asbestfunde im Bereich der Decken und Fußböden und Beflockungen im  
Bereich der Stahlträger sorgen für weitere Mehrkosten. Inwiefern die Kosten für eine 
Bauzeitverlängerung durch die Auftragnehmerin an die Stadt Köln durchgesetzt wer-
den können, steht derzeit noch nicht fest. 
 
Aktuell ist damit zu rechnen, dass die prognostizierten Mehrkosten bei circa 25% bleiben 
(Worst Case zum Stichtag 31.03.2023). 
 
Terminrisiken 
- Die beim Abriss des alten Gebäudes Bauteil ABC entstehenden Verzögerungen  
haben keine Auswirkungen auf den Schulbetrieb. 
- Der Bauantrag für das Bauteil F (Mehrzweckhalle) ist bei der Bauaufsicht eingereicht 
worden. Die geplante Terminschiene für das Bauteil F wird nicht zu halten sein.  
Hierbei wird es zu erheblichen Verzögerungen kommen.

3 
 
 
Standort Ossendorf, Wilhelm-Schreiber-Straße 36  
 
Projektfortschritt 
Die Bauarbeiten sind bereits im Jahr 2022 abgeschlossen. Alle Gebäudeteile sind in Betrieb 
gegangen. 
  
 
Kostenrisiken 
- Nachträge sind in Prüfung und Bearbeitung. 
- Die Kostenfortschreibung liegt weiterhin bei circa 34% (Worst Case, eine Steigerung 
ist nicht zu erwarten, da die Maßnahme abgeschlossen ist). 
- Wer die finanziellen Folgen der Bauzeitverlängerung im 2. Bauabschnitt zu tragen hat, 
wird derzeit noch geklärt. Die finanziellen Folgen der Bauzeitverlängerung im  
1. Bauabschnitt wurden bereits geklärt. 
 
Terminrisiken 
- Die Maßnahme wurde im April 2022 (mit Ausnahme der Außenanlage) fertiggestellt. 
 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

08.05.2023 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.05.2023 Rechnungsprüfungsausschuss
TOP 6.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1179/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
17.04.2023
Erstellt
06.04.2023 15:37