AN/0169/2024
TOP 4.1 Strategische Sozialplanung - Herausforderungen und Ziele
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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
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Fraktion Bündnis 90/die GRÜNEN im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln An den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Herrn Dr. Ralf Heinen Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: AN/0169/2024 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Jugendhilfeausschuss 30.01.2024 TOP 4.1 Strategische Sozialplanung - Herausforderungen und Ziele Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Änderungsantrag zur Beschlussfassung in die Tagesordnung der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 30.01.2024 aufzunehmen: Beschluss: (1) Die Verwaltung wird aufgefordert, folgende strategischen Ziele in den strategischen Zielwerten zu schärfen bzw. konkret zu formulieren: 2.1 Die Gesundheit von Kindern aus bildungsfernen und sozioökonomisch schwä- cheren Verhältnissen ist verbessert Die Ziele zur Kindergesundheit im Jahr 2030 sollen eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur Lage von 2018 darstellen. In den ausgewiesenen Sozialraumge- bieten sind Entwicklungen deutlich in Richtung der städtischen Durchschnitts- werte anzustreben. 3.2 Sprache und dt. Sprachkenntnisse insbesondere bei Kindern mit internationa- ler Familiengeschichte sind bedarfsgerecht gefördert Teilziel: Jedes Kind verfügt bei Einschulung über gute Sprachkenntnisse. - 2 - Der strategische Zielwert ist zu konkretisieren, wobei die Kinder mit eigener Zu- wanderungsgeschichte hier nicht einbezogen werden sollen. 3.3 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit internationaler Familienge- schichte zu (höheren) Bildungsabschlüssen führen Die strategischen Zielwerte der Teilziele sind konkret zu formulieren. 3.3 Teilziel: Anteil der Schulabgänger*innen ohne Hauptschulabschluss (ohne Förderschulen) ist gesenkt Die Verwaltung wird aufgefordert, das Teilziel für Schulabgänger*innen inklusive der Schüler*innen an Förderschulen, die zielgleich unterrichtet werden, zu formu- lieren. 4.3 Berufliche Ausbildung junger Erwachsener mit internationaler Familienge- schichte ist verbessert Der strategische Zielwert zum Anteil ausländischer Auszubildenden ist dem An- teil der ausländischen jungen Erwachsenen an der Gesamtbevölkerung in der entsprechenden Alterskohorte anzunähern. (2) Die Verwaltung wird aufgefordert, im Jahr 2024 die (zusätzlichen) Maßnahmen dar- zustellen, die innerhalb der Verwaltung zur Erreichung der strategischen Ziele vorge- nommen werden und die neu initiiert werden. (3) Danach soll im Zweijahresrhythmus über die Entwicklung der Zielwerte berichtet wer- den. Begründung: „Die Zukunftschancen der Stadt Köln beruhen auf den Chancen dieser Kinder und Jugendli- chen.“ Dieser richtige Satz, der sich in der von der Verwaltung vorgelegten Strategischen So- zialplanung auf die Bildungsabschlüsse von Kindern und Jugendlichen mit internationaler Fa- miliengeschichte bezieht, kann für die gesamte Sozialpolitik gelten. Aus diesem Grund sind wir gefordert, in allen involvierten Bereichen: Dezernaten, Ämtern, Abteilungen, größte Sorg- falt walten zu lassen und möglichst konkrete strategische Ziele zu formulieren. Diese Ziele sind als gesamtstädtische Aufgabe zu verstehen, die von vielen Seiten der Stadt – der Ver- waltung und der Zivilgesellschaft – zu bearbeiten sind. Monokausale Zusammenhänge gibt es kaum. Die Ziele müssen die gewünschte Verbesserung der Lage beschreiben, ansonsten ist die Sozialplanung keine strategische Sozialplanung. Für alle Akteure in Dezernat IV und Dezernat V, im Amt für Integration und Vielfalt sowie für die freien Träger der Wohlfahrtspflege und andere Akteure der Zivilgesellschaft ist die Ent- wicklung der aufgeführten Themen und damit die Entwicklung in Richtung der strategischen Ziele von höchstem Interesse. In Abhängigkeit davon, wie sich die Indikatoren entwickeln, bedarf es der Intensivierung oder Veränderung von Strategien und Maßnahmen – sowohl in der Verwaltung als auch in der - 3 - freien Wohlfahrtspflege oder an anderen Stellen, durch andere Akteure. Aus diesem Grund soll regelmäßig Bericht erstattet werden. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz GRÜNEN-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0169/2024
- Typ
- Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
- Datum
- 30.01.2024
- Erstellt
- 29.01.2024 17:28