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V/0793/2005

Weseler Straße - Verbesserung der Radwegführung im Einmündungsbereich Bismarckallee und Schaffung ei

Vorlage 29.09.2005

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Mitte, Sitzung am 29.11.2005, TOP 4.1

Antrag 0114-2005

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Ansehen

Lageplan Variante 2

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Berichtsvorlage

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Lageplan Variante 1

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Ansehen

Antrag 0114-2005

1248 Zeichen

Anlage 2

Bezirksvertretung Münster-Mitte
SPD-Fraktion

Anregung/Antrag A-M/0114/2005

Münster, 03. Feb. 2005
Prüfauftrag

Die Verwaltung möge prüfen, wie sich die Situation an der Einmündung
Bismarckallee/Am Stadtgraben - hier kreuzen sich die Wege von Radfahrer/innen
und Fußgängerlinnen - entschärfen lässt.

Begründung:

Fußgänger/innen und Radfahrer/innen (die aus der Bismarckallee links in die Straße
„Am Stadtgraben" einfahren) haben zur selben Zeit grün.

Gerade zur Mittagszeit fahren viele Studierende diesen Weg um von der Mensa zu
den Unigebäuden der Stadt zu kommen.

Beim Abbiegen werden nicht nur die vorgezeichneten Wege benutzt, es wird auch
„schärfer“ links gefahren.

Fußgänger/innen, die gleichzeitig Straße „Am Stadtgraben“ queren sehen sich,
wollen sie von der Straße auf den Gehweg gehen, einer großen Menge
Radfahrer/innen gegenüber.

Gerade Auswärtige (die vom JGH Richtung Innenstadt gehen) versuchen oft, sich
zwischen den Radfahrer/innen durchzuzwängen. Die Radfahrer/innen schauen
weder rechts noch links und fahren einfach.

Hierbei kommt es oft zu Beinahe-Unfällen.

Bevor es wirklich zu einem Unfall kommt, muss diese Stelle entschärft werden.

Dirk Nolte
Anneka Beck, Wolfgang Becker, Ludger Buss-Gola, Marita Otte

Lageplan Variante 2

643 Zeichen

Weseler Straße
Verbesserung der Radwegführung 
im Einmündungsbereich 
Bismarckallee und Schaffung
einer Fußgängeraufstellfläche
Maßstab 1 : 250
Bearbeitet
Gezeichnet
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, 
Verkehrsplanung
Anlage
1 (1)
Name
Hecht
Revermann
Datum
Sept. 05
Reg.  Nr.
Blatt  Nr.
Sept. 05
Variante 2
P
P
1
3
1a 5163
II
Radweg
Radweg
1
II
Bismarck
allee
IHand
werksk
amm
er IV
52
54
III
263 4
Weseler Straße
3.20
2.85
3.20
Eibe
Gitter versetzen
Unterpflanzung
Unterpflanzung
Eibe
Pflanzbeet
Strauch-
pflanzen
Sichtdreieck 
freischneiden
3.20
0.80
1.50
     
Geh
weg
Rasen
6.50
2.50
     
Rad
weg
RD-Signal versetzen
Z 241-30
VZ 205

Berichtsvorlage

9323 Zeichen

V/0793/2005 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Weseler Straße - Verbesserung der Radwegführung im Einmündungsbereich Bismarckallee und 
Schaffung einer Fußgängeraufstellfläche auf der Ostseite 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
29.11.2005 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 
 
 
Bericht: 
 
 
Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Mitte hat in ihrem Antrag (lfd. Nr.                    
A-M/0114/2005) vom 03.02.2005 die Verbesserung der Situation für Radfahrer und Fußgänger 
an der Einmündung Weseler Straße/ Bismarckallee beantragt. 
 
Die Problematik der nicht konfliktfreien Wegebeziehungen von Radfahrern und Fußgängern im 
gesamten Knotenpunktsbereich wurde ebenfalls in der Arbeitsgruppe für Verkehrsfragen disku-
tiert und im Ergebnis der vorliegende Planungsentwurf entwickelt. 
 
Die Knotenpunkte Weseler Straße/Aegidiitor und Weseler Straße/Bismarckallee liegen auf der 
stark frequentierten Radfahrerachse Uni(Innenstadt) – Mensa I (Bismarckallee). 
 
Durch diese sehr starken Radfahrerströme werden an dem räumlich eher klein dimensionierten 
Knotenpunkt Weseler Straße/Bismarckallee folgende Probleme verursacht, die schon wiederholt 
von Bürgerinnen und Bürgern kritisiert worden sind. 
 
1. Radfahrer aus der Innenstadt kommend: 
 
Radfahrer, die aus dem Aegidiitor nach links auf die Weseler Straße einbiegen, verteilen sich an 
der nachfolgenden Bismarckallee zu ca. 60 % rechtsabbiegend in die Bismarckallee, und zu ca. 
40 % weiter geradeausfahrend auf die Weseler Straße. 
 
Die Ampelschaltung an der Bismarckallee ist so konzipiert, dass der rechtsabbiegende Kfz-
Verkehr zeitgleich mit dem rechtsabbiegenden Radverkehr geschaltet ist und der geradeausfah-
rende Kfz-Verkehr mit dem geradeausfahrenden Radverkehr. 
 
Der vorhandene ca. 2,50 m breite Radweg ist vor dem Kreuzungsbereich in zwei 1,25 m breite 
Spuren aufgeteilt, damit die wartenden geradeausfahrenden Radfahrer nicht die rechtsabbiegen-
den Radfahrer behindern. Dieser schmale Radweg ist im Eckbereich nur noch 1,75 m breit, sehr 
Vorlagen-Nr.: 
V/0793/2005 
Auskunft erteilt: 
Herr  Böhme 
Ruf: 
492 61 56 
E-Mail: 
BoehmeS@stadt-muenster.de 
Datum: 
29.09.2005 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0793/2005 
 
unübersichtlich und mit bis zu 270 geradeausfahrenden Fahrradfahrern und 241 rechtsabbiegen-
den Fahrradfahrern in der Nachmittagspitze belastet.  
 
Die beiden starken Radfahrerströme teilen sich  momentan ein Zeitfenster im Signalprogramm, 
wobei der Schwerpunkt der Grünzeitverteilung auf  den Rechtsabbiegern in die Bismarckallee 
liegt, deren KFZ – Belastung sehr gering ist. Die geradeausfahrenden Radfahrer, die in Grüner 
Welle auf der Weseler Straße fahren könnten, müssen deshalb vor Rot warten. Hier sind häufig 
Rotlichtverstöße zu beobachten. 
Die Leistungsfähigkeit über eine Änderung der Schaltung zu steigern wäre nur durch einen Aus-
bau des Eckbereiches möglich, bei dem di e Fußgänger räumlich von den Radfahrern getrennt 
werden. Dies ist aber aus Platzgründen (alter Baumbestand) nicht möglich.  
 
Um die unsichere Situation an dieser Stelle zu verbessern und auch die geradeausfahrenden 
Radfahrer in Grüner Welle führen zu können, soll der rechtsabbiegende Radverkehr schon vor 
dem Kreuzungsbereich über einen heute schon bestehenden diagonal im Grünbereich gelege-
nen Gehweg geführt werden.  
 
Dieser vorhandene wassergebundene 2,85 - 3,20 m breite Gehweg kann aber aus Verkehrssi-
cherheitsgründen im vorhandenen Ausbauzustand ni cht als gemeinsamer Geh- und Radweg 
ausgewiesen werden. Gerade in den Mittagsstunden wird die Wegebeziehung durch Fußgänger, 
und verkehrswidrig durch zahlreiche Radfahrer, sehr intensiv genutzt. Eine Verkehrszählung in 
der Zeit zwischen 12 und 13 Uhr ergab 129 Fußgänger und 240 Radfahrer auf der Querverbin-
dung und 588 Radfahrer, die den signalgeregelten Radweg von der Weseler Straße in die Bis-
marckallee nutzen. Eine optische und funktionale Trennung der unterschiedlichen Verkehrsteil-
nehmer ist bei der Freigabe als gemeinsamer Geh- und Radweg daher zwingend erforderlich.  
 
Variante 1
 
 
Die Variante 1 orientiert sich an der Verkehrszählung. Eine Abwicklung der insgesamt gezählten 
828 Radfahrer aus Richtung Weseler Straße/ Aegidiitor mit Fahrtziel Bismarckallee über den vor-
handenen, signalgeregelten Radweg ist nicht realistisch. Dies zeigt die hohe Zahl an Radfahrern, 
die schon heute die als Gehweg beschilderte Querverbindung nutzen. Der Fußgängeranteil ist 
demgegenüber geringer einzustufen. 
 
Für den Fußgänger besteht zudem alternativ ein attraktiver Gehweg entlang dem Aasee und der 
Weg über den straßenbegleitenden Gehweg ist mit zusätzlichen 25 m nur geringfügig länger als 
die Querverbindung.  
 
Seitens der Verwaltung wird daher vorgeschlagen, den Gehweg im vorhandenen Bestand als  
Radweg auszuweisen. Ein Umbau ist hierfür nicht erforderlich. Die Kosten für die Beschilderung 
werden mit ca. 500,00 € angegeben. 
 
Variante 2
 
 
Der Weg wird so umgebaut, dass ein 1,50 m breiter Gehweg und ein 2,50 m breiter Radweg an-
geboten werden kann. Der Ausbau erfolgt in Betonsteinpflaster bzw. mit Gehwegplatten, um eine 
kostenintensive Unterhaltung der derzeit unbefestigten Flächen auszuschließen und eine optima-
le Reinigung und den Winterdienst zu garantieren.  
In der Planung ist der Bestand der vorhandenen Grünflächen weitgehend berücksichtigt, der Ein-
griff wird so schonend wie möglich erfolgen. Die südöstliche Grünfläche wird nur minimal von der 
Verbreiterung tangiert, im Bereich der nordwestlichen Grünfläche ist vor allem eine Rasenfläche 
betroffen. Gleichwohl würde durch die Variante 2 die „Zerschneidung“ der Grünflächen im Aa-
seebereich durch befestigte Flächen verstärkt. An den Wegeeinmündungen wird der vorhandene 
Strauchbewuchs für eine bessere Sicht etwas zurück geschnitten. Der Weg wird beleuchtet.

3 
V/0793/2005 
 
Da die rechtsabbiegenden Radfahrer nun nicht mehr in dem bisherigen Umfang im Kreuzungsbe-
reich berücksichtigt werden müssen, kann dieser Freigabezeitanteil nun den geradeausfahren-
den Radfahrern zur Verfügung gestellt werden, die dann in Grüner Welle im Zuge der Weseler 
Straße fahren können. 
 
Der ohnehin sehr schwach belastete rechtsabbiegende Kfz-Verkehr bekommt eine für ihn ausrei-
chende Grünzeit am Ende der Grünen Welle. Rechtsabbiegende Radfahrer, die den neuen Rad-
weg -beispielsweise bei Dunkelheit- nicht nutzen möchten, können ebenfalls noch während die-
ser Grünzeit rechts abbiegen. Die Grünphase für rechtsabbiegende Radfahrer bleibt zwar beste-
hen, wird aber deutlich eingekürzt. 
 
Die auf der Bismarckallee aufeinandertreffenden Radfahrerströme aus Norden und Süden wer-
den durch Vorfahrtsregelung entsprechend geordnet. 
 
 
2. Radfahrer in Richtung Innenstadt: 
 
Bei der Radfahrerbeziehung in umgekehrter Richtung - also linkseinbiegend aus der Bismarckal-
lee in Richtung Innenstadt - ist das Radverkehrsaufkommen so hoch, dass bereits im Jahr 1996 
ein Sonderprogramm für die Mittagsstunden geschaltet wurde, in dem die Radfahrermengen aus 
der Bismarckallee verbessert abgewickelt werden können.  
 
Das Problem hier ist, dass der linksabbiegende Radfahrerpulk so groß ist, dass die parallel ge-
henden Fußgänger über die Weseler Straße  auf der Fahrbahn warten müssen, bis der Radfah-
rerpulk passiert hat. Unsicherheitsfaktor gerade für ältere Menschen oder Eltern mit kleinen Kin-
dern ist nicht nur, dass sich während des Wartevorgangs auf der Fahrbahn der Kfz-Strom in stad-
teinwärtiger Richtung bereits wieder in Bewegung gesetzt hat, sondern auch die Radfahrer, die 
verbotswidrig die Fußgängerabsenkung benutzen und die wartenden Fußgänger gefährden. 
 
Die Fahrbahn ist an dieser Stelle 8,10 m breit. Hier soll eine 1,50 m tiefe Auftrittsfläche für Fuß-
gänger entstehen, damit diese ungefährdet die Weseler Straße überqueren und den Radfahrer-
pulk abwarten können. Sie wird so ausgestaltet, dass es Radfahrern nicht mehr möglich ist an 
der Fußgängerabsenkung aufzufahren.   
 
Die Kosten für die Variante 1 betragen ca. 500,00 € für die neue Beschilderung der Querverbin-
dung und ca. 30.000,00 € für den Ausbau der Aufstellfläche einschließlich der Änderung der Sig-
nalanlage an der Weseler Straße.  
Die Beschilderung der Querverbindung ist nicht fö rderfähig, so dass diese Maßnahme kurzfristig 
umsetzbar ist. 
 
Die Kosten für die Gesamtmaßnahme nach der Variante 2 betragen ca. 57.000,00 €, diese set-
zen sich wie folgt zusammen: 
 
Tiefbau östliche Aufstellfläche Weseler Straße 25.000,00 € 
Änderung der Signalanlage   5.000,00 € 
Verbreiterung Wegeverbindung Bismarckallee einschl. Beleuchtung 27.000,00 € 
 
Die Gesamtmaßnahme nach Variante 2 ist ebenfalls förderfähig.  
 
Eine entsprechende Anmeldung wurde zum 01.06.2005 gestellt.  
 
Nachdem im Einplanungsgespräch bei der Bezirksregierung zum Förderprogramm NRW die 
Maßnahme auf 2010 ff. geschoben worden ist, hat der Verwaltungsvorstand den städtischen An-
teil aus dem I-Plan-Zeitraum genommen.

4 
V/0793/2005 
 
Die Umsetzung der Maßnahme muss daher bis zur Sicherstellung der Finanzierung verschoben 
werden. 
 
 
i.V. 
 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
Anlagen: 
Lageplan Variante 1 
Lageplan Variante 2 
Antrag der SPD-Fraktion (lfd. Nr. A-M/0114/2005) vom 03.02.05

Lageplan Variante 1

564 Zeichen

Weseler Straße
Verbesserung der Radwegführung 
im Einmündungsbereich 
Bismarckallee und Schaffung
einer Fußgängeraufstellfläche
Maßstab 1 : 250
Bearbeitet
Gezeichnet
Abt.  Verkehrsplanung
Stadtplanungsamt
Anlage
1 (1)
Name
Hecht
Revermann
Datum
Sept. 05
Reg.  Nr.
Blatt  Nr.
Sept. 05
Variante 1
P
P
1
3
1a 5163
II
Radweg
Radweg
1
II
Bismarck
allee
IHand
werksk
amm
er IV
52
54
III
263 4
Weseler Straße
3.20
2.85
3.20
Eibe
Unterpflanzung
Unterpflanzung
Eibe
Pflanzbeet
Strauch-
pflanzen
Sichtdreieck 
freischneidenRasen
6.50
Rad
weg
RD-Signal versetzen
Z 237
VZ 205

Beratungsverlauf (1)

29.11.2005 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 4.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Weseler Straße 25
  • Bismarckallee
  • Am Stadtgraben

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0793/2005
Typ
Vorlage
Datum
29.09.2005
Erstellt
06.10.2020 14:37