2653/2017
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
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Mitteilung Ausschuss
934 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/5 661/5 Vorlagen-Nummer 29.09.2017 2653/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 05.10.2017 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 09.10.2017 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 09.10.2017 Verkehrsausschuss 10.10.2017 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.10.2017 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 16.10.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 19.10.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 19.10.2017 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 09.11.2017 Bezirksvertretung 7 (Porz) 09.11.2017 Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016 Der Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016 wird dem Verkehrsausschuss und allen Bezirksvertretungen vorgestellt. Er soll einen Überblick darüber geben, welche Maßnahmen zur Förderung des Radver- kehrs die Verwaltung in 2016 ein- und umgesetzt hat, um Köln fahrradfreundlicher zu gestalten. Gez. Blome
Anlage - Tätigkeitsbericht
48448 Zeichen
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Radverkehr in Köln
Maßnahmen zur Förderung
des Radverkehrs in Köln 2016
Anlage
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 1
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ................................................................................................................ 2
2. Konzepte und Programme ...................................................................................... 3
2.1 Radverkehrskonzept Innenstadt ....................................................................... 3
2.2 Radverkehrskonzept Lindenthal ........................................................................ 6
2.3 Öffnung der Fußgängerzonen ........................................................................... 6
3. Fahren .................................................................................................................... 8
3.1 Radverkehrserhebungen ................................................................................... 8
3.2 Radwegsanierungsprogramm ......................................................................... 10
3.3 Straßenneubau und Straßenumgestaltungen ................................................. 20
3.4 Kleinere bauliche Anpassungen ...................................................................... 30
4. Parken .................................................................................................................. 31
4.1 Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum .................................................. 31
4.2 Bike-and-Ride ................................................................................................. 37
4.3 Mobile Fahrradabstellanlagen ......................................................................... 39
5. Service .................................................................................................................. 41
5.1 Bürgerservice .................................................................................................. 41
5.2 Internet, Newsletter, Pressearbeit ................................................................... 41
5.3 Veranstaltungen .............................................................................................. 44
5.4 Innerbetriebliche Radverkehrsförderung ......................................................... 46
6. Fazit ...................................................................................................................... 47
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 2
1. Einleitung
Der Tätigkeitsbericht des Fahrradbeauftragten der Stadt Köln und seines Teams
stellt wie jedes Jahr die getroffenen Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs
des vergangenen Jahres vor. Im Gegensatz zu dem im letzten Jahr erschienenen
Bericht bezieht sich dieser wie gewohnt wieder nur auf ein Jahr und fasst nicht zwei
Turnusse zusammen.
Eine Gemeinsamkeit des Tätigkeitsberichtes 2016 mit seinem Vorgänger jedoch ist,
dass er sich in dieselben Kapitel gliedert, wie dem Inhaltsverzeichnis zu entnehmen
ist. Das Kapitel Konzepte und Programme widmet sich in größten Teilen dem
letztjährig beschlossenen Radverkehrskonzept Innenstadt und den damit
einhergehenden Vorstellungen zu dessen Umsetzung, aber auch der
Radwegebenutzungspflicht bzw. ihrer Aufhebung auf den Kölner Ringen. In den
folgenden Kapiteln werden 2016 abgeschlossene Maßnahmen der Kategorien
[Fahrrad-]Fahren, Parken und Service sowohl ausführlich in textlicher als auch
übersichtlich in tabellarischer Form aufgeführt. Schließlich wird ein Ausblick auf
künftige Entwicklungen im städtischen Radverkehr gegeben.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 3
2. Konzepte und Programme
2.1 Radverkehrskonzept Innenstadt
Bis Mitte Januar 2016 hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Anregungen,
Hinweise und Kritik an den im Dezember 2015 einem breiten Publikum präsentierten
Ergebnissen des Radverkehrskonzeptes Innenstadt einzureichen. Der Rücklauf
dieser Bürgerbeteiligung wurde bewertet und die für sinnvoll empfundenen
Vorschläge in das Konzept aufgenommen. Der von einem Gutachterbüro erstellte
Maßnahmenkatalog wurde damit durch individuelle Anliegen erweitert.
Dieses neu geschnürte Paket wurde anschließend im März dem Dezernat vorgelegt
und an zwei Beratungsterminen des Verkehrsausschusses im April und im Juni
sowie an einem der Bezirksvertretung Innenstadt Anfang Juni diskutiert. Aus dem
zweiten Termin des Verkehrsausschusses resultierte der Beschluss. So wurde das
Gutachten zum Radverkehrskonzept für den Stadtbezirk Innenstadt als
Handlungsrahmen für die zukünftigen innerstädtischen Verkehrsplanungen
beschlossen. Damit einher geht die Beauftragung der Verwaltung, die personellen
und finanziellen Voraussetzungen zu schaffen, um die Maßnahmen in den im
Gutachten beschriebenen Umsetzungszeiträumen zu realisieren, sowie die
Festlegung von Sofortmaßnahmen. Dazu zählen:
Das Fahrradstraßenkonzept
Die Prüfung und Einrichtung von
insgesamt 83 (siehe rechts in lila)
Fahrradstraßenabschnitten, von
denen 61 kurzfristig möglich sind .
Dabei gilt es sich an gewisse
Qualitätsstandards zu halten, die
in bestimmten Abschnitten eine
Neuordnung des Parkens
bedeuten.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 4
die Achse Gladbacher Straße/Christophstraße
Die Öffnung der Gladbacher
Straße für den gegenläufigen
Radverkehr und eine Verlängerung
der Achse durch Umverteilung der
Flächen in der Christophstraße
(rechts rot eingekreist) . Nach
Möglichkeit wird eine Spur des Kfz-
Verkehrs in eine Rad verkehrsspur
umgewidmet.
die „Eimerplan“-Achsen
Die Anlage komfortabler Radverkehrsinfrastruktur durch Ummarkierungen (aus
dem Farb -„Eimer“) und kleinere Umbauten in der Roonstraße, Turiner/Riehler
Straße, Gummersbacher Straße, Magnusstraße und in den südlichen Ringen
(siehe oben blau hinterlegt) . Eine Reduzierung von drei auf zwei oder zwei auf
eine Fahrspur für den Kfz -Verkehr pro Richtung ist realistisch und würde neue
Flächen für Radfahrende schaffen.
und der Radschnellwegering
Die Ausarbeitung der Planung des Radschnellwegerings um die Kölner
Innenstadt mit den Anschlusspunk ten zu angrenzenden Stadtteilen, unter der
Berücksichtigung laufender Planungen, beispielsweise Deutzer Hafen und
Parkstadt Süd. Hier sollen auch die Übergabepunkte an den Öffentlichen
Personennahverkehr angebunden werden.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 5
Der Katalog des Radverkehrskonzeptes Innenstadt besteht aus insgesamt 166
Maßnahmen. Die unter den Sofortmaßnahmen genannte Gladbacher Straße ist eine
kurzfristig umzusetzende Maßnahme und Teil der „Big 5“. Die weiteren vier
untersuchten Achsen zur Herstellung wesentlicher Netzzusammenhänge werden
anschließend umgesetzt. Diese sind die Nord-Süd-Fahrt vom Ebertplatz bis zum
Volksgarten, die südliche Ost-West-Achse vom Barbarossaplatz bis zum Stadthaus,
das Rheinufer zwischen Hohenzollernbrücke und Deutzer Brücke sowie die Zülpicher
Straße.
Der Kategorie „weitere Schwerpunkte “
sind letztlich neben de n unter
Sofortmaßnahmen genannten Fahr -
radstraßen die Aufhebung der Rad -
wegebenutzungspflicht auf sinnvollen
Strecken, die Verbesserung der
Radfahrsituation auf den Rheinbrücken
und sonstige Anlagen von
Radverkehrsinfrastruktur (in Form von Shared Bike Lanes, Radfahrstreifen oder
Schutzstreifen) zuzuordnen.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 6
2.2 Radverkehrskonzept Lindenthal
Im Stadtbezirk Lindenthal ist 2014 für die Stadtteile Lindenthal, Sülz und Klettenberg
ein Radverkehrskonzept erarbeitet und beschlossen worden.
In einer ersten Phase wurden kurzfristig umsetzbare Maßnahmen wie die Einrichtung
von Fahrradstraßen und Öffnung von Einbahnstraßen umgesetzt. Zudem gibt es eine
Vielzahl von Maßnahmen (Erneuerung Ampelanlagen mit Aufstellflächen für
Radfahrer auf der Luxemburger Str., Umplanung der Berrenrather Str. oder des
Knotens Aachener Straße) in denen Planungen für den Radverkehr entsprechend
des beschlossenen Konzeptes vorgenommen werden.
Darüber hinausgehende umfangreiche Planungen und Achsenbetrachtungen
konnten noch nicht umgesetzt werden.
Der Rat der Stadt Köln hat 2016 die Besetzung neuer Stellen zur Förderung des
Radverkehrs beschlossen. Diese Stellen sollen in 2017 besetzt werden. Daraufhin
wird es auch zusätzliche Kapazitäten zur Radverkehrsplanung im gesamten
Stadtbezirk Lindenthal geben.
2.3 Öffnung der Fußgängerzonen
Die im Oktober 2015 durch den Rat beschlossene Öffnung der innenstädtischen
Fußgängerzonen wurde im Herbst 2016 umgesetzt. In der 39. Kalenderwoche
wurden rund 30 Schilder angepasst oder neu angefertigt, um den Radfahrenden die
legale Durchfahrt zu erlauben. Im Detail bedeutet dies, dass die Hohe Straße und die
Schildergasse/Gürzenichstraße werktags zwischen 20.00 und 11.00 Uhr sowie sonn-
und feiertags ganztägig mit dem Rad befahren werden dürfen. Ganztägig geöffnet
sind die Verbindungen Roncalliplatz – Hohenzollernbrücke, An der Rechtschule –
Trankgasse sowie Roncalliplatz – Wallrafplatz – An der Rechtschule. Bei
Veranstaltungen auf dem Roncalliplatz kann die Durchfahrt für den Radverkehr hier
zeitweise unterbrochen sein. Neben den neu geöffneten Bereichen waren zuvor
bereits die Breite Straße zwischen Tunisstraße und Richmodstraße, die Hohe Straße
zwischen Cäcilienstraße und Hohe Pforte, die Zeppelinstraße zwischen Neumarkt
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 7
und Am Alten Posthof sowie der Alter Markt und der Rudolfplatz ganztägig für den
Radverkehr freigegeben. Mit diesem Schritt wurden im zentralen Innenstadtbereich
wesentliche Netzlücken für den Radverkehr geschlossen.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
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3. Fahren
3.1 Radverkehrserhebungen
Querschnittserhebungen:
Zur Erhebung des Radverkehrs wurde an 220 Querschnitten im Stadtgebiet mittels
manueller Kurzzeiterhebungen und Erhebungen mit Videounterstützung die Anzahl
der passierenden Radfahrerinnen und Radfahrer erfasst. Auf der Universitätsstraße
in Höhe des Ostasiatischen Museum wurden über 10.000 Radfahrerinnen und
Radfahrer gezählt. Auch auf den Straßenabschnitten des Hohenzollernrings (6.150),
der Frankenwerft (5.750) sowie der Subbelrather Straße (4.650) wurden 2016
Spitzenwerte erfasst.
Tabelle: Auszug Ergebnisse Radverkehrserhebung 2016
Bezirk Stadtteil Straße und Straßenabschnitt gemittelter
Oktoberwert
1 Neustadt-Süd Universitätsstraße in Höhe Ostasiatisches Museum 10.250
1 Neustadt-Nord Hohenzollernring, zw. Rudolfplatz und Maastrichter Str. 6.150
1 Altstadt-Nord Frankenwerft, zw. Fischmarkt und Mühlengasse 5.750
4 Ehrenfeld Subbelrather Str., zw. Gutenbergstr. und Lukasstr. 4.650
1 Neustadt-Nord Hohenzollernring, zw. Limburger Str. und Maastrichter Straße 4.600
1 Neustadt-Süd Aachener Straße, zw. Brabanter Str. und Brüsseler Straße 4.600
1 Neustadt-Süd Hohenstaufenring zw. Zülpicher Platz und Beethovenstraße 4.250
1 Altstadt-Süd Hohe Straße, zw. Cäcilienstr. und Sternengasse 4.100
4 Ehrenfeld Ehrenfeldgürtel, zw. Venloer Str. und Vogelsanger Str. 4.100
1 Altstadt-Süd Cäcilienstraße, zw. Hohe Straße und An St. Agatha 4.000
1 Neustadt-Süd Lindenstraße, zw. Roonstraße und Händelstraße 3.200
2 Marienburg Oberländer Ufer, zw. Militärringstr. und Marienburger Str. 3.200
4 Ehrenfeld Ehrenfeldgürtel zw. Stammstr. und Venloer Str. 2.700
3 Klettenberg Klettenberggürtel, zw. Siebengebirgsallee und Petersbergstr. 2.100
4 Neuehrenfeld Parkgürtel zw. BAB Ehrenfeld und Nussbaumer Straße 1.850
4 Neuehrenfeld Ehrenfeldgürtel, zw. Nußbaumerstraße und Röntgenstraße 1.350
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Dauerzählstellen für den Radverkehr:
Im Frühjahr 2016 wurden die 2008 eingerichteten vier Dauerzählstellen: Zülpicher
Platz, Neumarkt, Deutzer Brücke und die Hohenzollernbrücke auf ein neues System
der Datenerfassung umgestellt. Nun werden alle 11 Dauerzählstellen für den
Radverkehr mit einem einheitlichen Erfassungssystem betrieben.
Im Sommer wurde erstmalig auf einem Abschnitt des Vorgebirgswalls eine
sogenannte mobile Zählstelle für drei Wochen getestet. Die Ergebnisse waren mit
über 2.500 Radfahrerinnen und Radfahrern am Tage sehr beeindruckend. Das Amt
für Straßen und Verkehrstechnik beabsichtigt neben den stationären
Dauerzählstellen auch ein System zur Erfassung des Radverkehrs für den mobilen
Einsatz zukünftig zu betreiben.
Erwähnenswertes
Nahezu der komplette Öffentliche Personennahverkehr kam am Mittwoch, 27. April
2016, aufgrund eines Warnstreiks der Beschäftigten der Kölner Verkehrs-Betriebe
zum Erliegen. An diesem Tag haben trotz des kühlen und regnerischen Wetters viele
Menschen auf das Fahrrad als Alternative zu Bus oder Bahn gesetzt.
Die im Stadtgebiet installierten elf Dauerzählstellen zur Erfassung des Radverkehrs
weisen einen durchschnittlichen Zuwachs von mehr als 50 Prozent gegenüber dem
Vortag aus. Insgesamt wurden an allen Zählstellen knapp 39.000 Fahrten ermittelt.
Besonders an der Deutzer Brücke ist mit mehr als 5.000 gezählten Radfahrerinnen
und Radfahren sogar eine Steigerung von rund 100 Prozent feststellbar. An der
Zülpicher Straße wurden mit über 7.600 gezählten Radlern rund 50 Prozent mehr
Fahrten erfasst. An den Zählstellen auf dem touristischen Radwegenetz waren
Steigerungen von etwa 25 Prozent zu verzeichnen.
Diesem starken Zuwachs an ermittelten Radfahrenden steht an den zwei Zählstellen,
die parallel auch Autofahrten erfassen, nur eine vergleichsweise geringe Zunahme
an Autofahrten gegenüber. So wurden an den Zählstellen an der Bonner Straße und
der Venloer Straße lediglich rund 15 Prozent mehr Kraftfahrzeuge gemessen.
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3.2 Radwegsanierungsprogramm
Das im Jahr 2009 erstmals aufgelegte städtische Radwegsanierungsprogramm dient
ausschließlich der Sanierung bestehender Radwege. Dazu stehen jährlich 1,5
Millionen Euro zur Verfügung.
Die bis 2016 abgeschlossenen Projekte werden auf den nächsten Seiten in Form von
Maßnahmenblättern dargestellt. Diese geben Auskunft über Lage, Länge sowie Art
der Sanierung der Radwege und werden durch einen Übersichtsplan und Vorher-
/Nachher-Bilder vervollständigt.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Radwegesanierungsprogramm
Stadtbezirk: Rodenkirchen Stadtteil: Weiß
Straße: Weißer Bogen
Streckenabschnitt:
Länge: 2000 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Sanierung der Geh- und Radwege
Besonderheiten:
Unter anderem Neukonzeption zweier parallel verlaufender Wege zu einem breiten
gemeinsamen Geh- und Radweg
Bauende: 2016
vorher nachher
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Radwegesanierungsprogramm
Stadtbezirk: Ehrenfeld Stadtteil: Vogelsang
Straße: Hans-Haaß-Weg
Streckenabschnitt: Vogelsanger Straße bis Gartencenter
Länge: 750 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Sanierung des Geh- und Radweges
Besonderheiten:
Ausführung in Schotter
Bauende: 2016
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Radwegesanierungsprogramm
Stadtbezirk: Ehrenfeld Stadtteil: Vogelsang
Straße: Mühlenweg
Streckenabschnitt: Hugo-Eckener-Straße bis Westendstraße
Länge: 1100 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Sanierung des Geh- und Radweges
Besonderheiten:
Entsorgung der mit Schadstoffen belasteten einzelnen Schichten des alten Asphaltweges
Bauende: 2016
vorher nachher
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Radwegesanierungsprogramm
Stadtbezirk: Nippes Stadtteil: Bilderstöckchen
Straße: Blücherpark
Streckenabschnitt: Parkgürtel bis Müngersdorfer Straße
Länge: 350 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Sanierung des Geh- und Radweges
Besonderheiten:
Bauende: 2016
vorher nachher
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Radwegesanierungsprogramm
Stadtbezirk: Mülheim Stadtteil: Dünnwald
Straße: Marienheider Straße
Streckenabschnitt: Berliner Straße bis Kunstfelder Straße
Länge: 250 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Sanierung des Geh- und Radweges
Besonderheiten:
Bauende: 2016
vorher nachher
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Radwegesanierungsprogramm
Stadtbezirk: Mülheim Stadtteil: Stammheim
Straße: Stammheimer Ufer
Streckenabschnitt:
Länge: 100 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Sanierung des Geh- und Radweges
Besonderheiten:
Bauende: 2016
vorher nachher
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Radwegesanierungsprogramm
Stadtbezirk: Kalk Stadtteil: Höhenberg
Straße: Höhenberger Kirchweg
Streckenabschnitt: Germaniastraße bis Fuldaer Straße
Länge: 300 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Sanierung des Geh- und Radweges
Besonderheiten:
Bauende: 2016
vorher nachher
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Radwegesanierungsprogramm
Stadtbezirk: Innenstadt Stadtteil: Deutz
Straße: Timur-Iceciller-Weg
Streckenabschnitt: Siegburger Straße bis Rolshover Kirchweg
Länge: 220m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Sanierung des Geh- und Radweges
Besonderheiten:
Bauende: 2016
vorher nachher
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Radwegesanierungsprogramm
Stadtbezirk: Nippes Stadtteil: Riehl
Straße: Niederländer Ufer
Streckenabschnitt: Niederländer Ufer- Am Molenkopf
Länge: 2000 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Sanierung des Geh- und Radweges
Besonderheiten:
Bauende: 2016
vorher nachher
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 20
3.3 Straßenneubau und Straßenumgestaltungen
Auch bei Generalinstandsetzungen, Fahrbahndeckensanierungen oder der
Umgestaltung von Straßen konnten im Jahr 2016 Verbesserungen für den
Radverkehr erzielt werden. Auf den folgenden Seiten sind diese Maßnahmen einzeln
aufgeführt.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Fahrbahndeckensanierung
Stadtbezirk: Innenstadt Stadtteil: Neustadt/Nord
Straße: Hansaring
Streckenabschnitt: Am Kümpchenshof bis Ritterstraße
Länge: 430 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Verbreiterung des Schutzstreifens auf 1,60 m
Besonderheiten:
Aus zwei Fahrspuren wurde eine überbreite für den Kfz-Verkehr
Versetzung des Schutzstreifens um 50 cm Sicherheitsabstand zu parkenden Autos
Herabsetzen des Tempolimits von 50 auf 30 km/h
Bauende: 2016
vorher nachher
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Fahrbahndeckensanierung
Stadtbezirk: Rodenkirchen Stadtteil: Zollstock
Straße: Kalscheurer Weg
Streckenabschnitt: Kendenicher Straße bis Oberer Komarweg
Länge: 500 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Markierung von Fahrradschutzstreifen
Besonderheiten:
Bauende: 2016
vorher nachher
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Markierung von Fahrradschutzstreifen
Stadtbezirk: Ehrenfeld Stadtteil: Ehrenfeld
Straße: Melatengürtel
Streckenabschnitt: Oskar-Jäger-Straße bis Fröbelstraße
Länge: 600 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Sanierung des Geh- und Radweges
Besonderheiten:
Flächentausch Radverkehrsanlage und Parkstreifen
Bauende: 2016
vorher nachher
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Lichtsignalanlagenerneuerung
Stadtbezirk: Porz Stadtteil: Eil
Straße: Bochumer Straße
Streckenabschnitt: Mündung i. Frankfurter Straße
Länge:
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Markierung von Aufstellflächen vor der Lichtsignalanlage
Besonderheiten:
Bauende: 2016
vorher nachher
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Fahrbahndeckensanierung
Stadtbezirk: Porz Stadtteil: Wahn
Straße: Frankfurter Straße
Streckenabschnitt: Nachtigallenstraße bis Ortstafel Köln-Lind
Länge: 1500 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Markierung von Schutzstreifen
Besonderheiten:
Bauende: 2016
vorher nachher
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Fahrbahndeckensanierung
Stadtbezirk: Porz Stadtteil: Porz/Urbach
Straße: Kaiserstraße
Streckenabschnitt: Frankfurter Straße bis Ohmstraße
Länge: 1200 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Markierung eines Schutzstreifens
Besonderheiten:
Bauende: 2016
vorher nachher
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Markierung von Fahrradschutzstreifen
Stadtbezirk: Porz Stadtteil: Poll
Straße: Siegburger Straße
Streckenabschnitt: Raiffeisenstraße bis Jakob-Kneip-Straße
Länge: 500 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Markierung von Schutzstreifen
Besonderheiten:
Modellversuch „Sie haben die Wahl!“
Bauende: 2016
vorher nachher
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Fahrbahndeckensanierung
Stadtbezirk: Innenstadt Stadtteil: Neustadt-Süd
Straße: Vorgebirgsstraße
Streckenabschnitt: Bonner Wall bis Lothringer Straße
Länge: 500 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Markierung von Schutzstreifen
Besonderheiten:
Modellversuch
Bauende: 2016
vorher nachher
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Maßnahmendokumentation 2016 – Radverkehrsanlagen
Programm: Fahrbahndeckensanierung
Stadtbezirk: Mülheim Stadtteil: Mülheim
Straße: Berliner Straße
Streckenabschnitt: Höhenhauser Ring bis Cottbuser Straße
Länge: 500 m
Übersichtsplan:
Maßnahmenbeschreibung:
Markierung von Schutzstreifen
Besonderheiten:
Bauende: 2016
vorher nachher
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Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 30
3.4 Kleinere bauliche Anpassungen
Manchmal können kleine Ursachen zu großen Wirkungen führen. So verhält es sich
auch bei der Radverkehrsförderung mit den kleinen baulichen Maßnahmen. Das
Absenken von Bordsteinen und das Schaffen von Ein- bzw. Ausschleusungen
erhöhen den Fahrkomfort, da zwischen Fahrspuren niveaugleich und sicher
gewechselt werden kann. Durch kleine Einbauten sowie das Auftragen von
Piktogrammen wird für Radfahrende eine erhöhte Sicherheit erreicht.
Beispielhaft sind unten zwei dieser kleinen baulichen Anpassungen im Vorher-
/Nachher-Vergleich dargestellt.
Rhöndorfer Straße in Klettenberg:
Schlenderhaner Straße in Niehl:
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4. Parken
Neben dem Ausbau des Angebotes von hochwertigen Fahrradabstellplätzen an
Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Schienenverkehrs zur
Förderung der Bike-and-Ride Nachfrage, widmet sich die Stadt Köln auch dem
Fahrradparken in Geschäftsstraßen und Wohnquartieren im öffentlichen Raum. Hier
wird das Angebot an Fahrradabstellanlagen intensiv erweitert. Für diese beiden
Maßnahmenprogramme erhält das Amt für Straßen und Verkehrstechnik von vielen
Kölnerinnen und Kölnern großen Zuspruch und zahlreiche weitere Hinweise zur
Schaffung von neuen Fahrradabstellmöglichkeiten. Jährlich gehen rund 250 neue
Hinweise aus der Bürgerschaft und konkrete Beschlüsse aus den politischen
Gremien ein.
4.1 Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum
Das Fahrradparken hat bei der Förderung des Radverkehrs eine Schlüsselrolle. Nur
ein diebstahlsicheres und schnell verfügbares Fahrrad fördert den Umstieg auf den
Umweltverbund. Neben der Schaffung von hochwertigen Fahrradabstellplätzen am
Hauptbahnhof mit der Fahrradstation und den Regionalbahnhöfen sowie den
Stadtbahnhaltestellen mit abschließbaren Fahrradboxen und überdachten Anlagen
kommt der Schaffung von zusätzlichen Fahrradabstellplätzen in den Wohnquartieren
eine sehr zentrale Bedeutung zu.
Aus diesem Grund hat sich die Stadt Köln seit 2007 das Ziel gesetzt, jedes Jahr rund
1.000 zusätzliche Fahrradabstellplätze im öffentlichen Raum bereitzustellen. Mit der
Schaffung von über 10.000 zusätzlichen Fahrradabstellmöglichkeiten in den
vergangenen vier Jahren wurde diese Zielmarke deutlich überschritten. Im Jahr 2016
wurden insgesamt über 2.200 zusätzliche Fahrradabstellplätze im öffentlichen Raum
geschaffen. Arbeitsschwerpunkte waren die Kölner Innenstadt mit 690 und die
Stadtbezirke Lindenthal mit 390, Ehrenfeld mit 540 und Nippes mit 460 zusätzlichen
Fahrradabstellplätzen.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 32
Neben der Förderung zur Nutzung des Fahrrades hat auch die Ordnung des
Fahrradparkens eine wichtige Funktion bei der Schaffung von zusätzlichen
Fahrradabstellplätzen. Aus diesem Grunde wird versucht möglichst kompakte
Anlagen für mindestens 6 bis 10 Fahrräder anzubieten, ohne den Fußgängerverkehr
zu beeinträchtigen.
Tabelle: Standorte zum Fahrradparken im öffentlichen Raum ab 20 Stellplätze (2016)
Bezirk Stadtteil Straße/ Hausnr. / Platz / Bereich Straße Einstellplätze
1 Altstadt-Nord Breslauer Platz / ehem. Busbahnhof Breslauer Platz 218
1 Neustadt-Nord Schillingstr. 43 Schillingstr. 78
1 Neustadt-Nord Venloer Wall (Bf. West) / Hans-Böckler-Platz Venloer Wall 58
1 Altstadt-Nord Gereonswall 99 (97 lt. Beschluss) Gereonswall 42
1 Altstadt-Süd Cäcilienkloster 2-10. Cäcilienkloster 32
1 Altstadt-Süd Josephstr. / Ulrichgasse Josephstr. 30
1 Neustadt-Nord Hansaring 93-95 (S-Bahnhof) Hansaring 30
1 Altstadt-Nord Apostelnstr. Apostelnstr. 26
1 Altstadt-Nord Christophstr. 16 (Hotel Colonia) Christophstr. 26
1 Neustadt-Nord Spichernstr. 16 Spichernstr. 22
1 Altstadt-Süd Im Dau Im Dau 20
1 Altstadt-Süd Augustinerstr. / Martinstr. Augustinerstr. 20
2 Zollstock Homburger Str. 10-18 Homburger Str. 68
2 Zollstock Hönninger Weg (Eingang Südstadion) Hönninger Weg 40
2 Raderthal Markusstr. 57-67 Markusstr. 22
2 Zollstock Herthastr. 2 u. 51 Herthastr. 20
3 Sülz Nikolausstr. 70 (59-119) Nikolausstr. 56
3 Sülz Gustavstr. / Rupprechtstr. Gustavstr. 54
3 Sülz Lotharstr. / Emmastr. 1 Lotharstr. 38
3 Sülz Redwitzstr. 30-34 Redwitzstr. 36
3 Sülz Zülpicher Str. 381 (383-387) Zülpicher Str. 36
3 Lindenthal Clarenbachstr. 194 Clarenbachstr. 26
3 Sülz Sülzgürtel 51-55 Sülzgürtel 24
3 Braunsfeld Christian-Gau-Str. 4-6 Christian-Gau-Str. 20
4 Ehrenfeld Lessingstr. 21-23 Lessingstr. 72
4 Ehrenfeld Barthelstr. 44-50 Barthelstr. 68
4 Ehrenfeld Körnerstr. / Grimmstr. Körnerstr. 52
4 Ehrenfeld
Platenstr. 7 / Marienstr. (Michael-Ende
Grundschule) u. a. Platenstr. 48
4 Ehrenfeld Stammstr. (Ehrenfeldgürtel - Everhardstr.) Stammstr. 38
4 Ehrenfeld Philippstr. (komplett.) Philippstr. 38
4 Ehrenfeld Barthelstr. 4 Barthelstr. 34
4 Vogelsang Marktpl. (Vogelsanger Markt) Marktplatz 28
4 Neuehrenfeld Simarplatz (Fridolinstr. - Subbelrather Str.) Simarplatz 24
4 Neuehrenfeld Nußbaumer Str. (50-66) / Ottostr. 74 Nussbaumer Str. 20
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 33
Bezirk Stadtteil Straße/ Hausnr. / Platz / Bereich Straße Einstellplätze
5 Nippes Steinberger Str. (Boardinghome) Steinbergerstr. 72
5 Bilderstöckchen Blücherpark (Kahnstation) Blücherpark 60
5 Nippes Wekstattstr. (15-19) 64-68 Werkstattstr. 30
5 Nippes Schenkendorfstr. 20 und 27 Schenkendorfstr. 30
5 Nippes Florastr. 19 (Teil 1) Florastr. 26
5 Mauenheim Bergstr. (Schule) Bergstr. 26
5 Nippes Waterloostrasse 11 Waterloostr. 22
5 Longerich Schlackstr. (Marktplatz) Schlackstr. 20
5 Weidenpesch Scheibenstr., Bezirkssportanlage Scheibenstr. 20
6 Worringen St.-Tönnis-Str. / Hackhauser Weg St.-Tönnis-Str. 26
8 Kalk Corkstr. Corkstr. 20
9 Mülheim Mülheimer-Freiheit 54 (Café) Mülheimer-Freiheit 24
1-9 Summe Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum ab 20 Stellplätze 1840
1-9 Summe Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum < 20 Stellplätze 360
1-9 Summe Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum insgesamt 2200
Die Stadt Köln wird zukünftig das Angebot an öffentlichen Fahrradabstellplätzen
weiterhin mit Nachdruck ausbauen. Um die Ziele von Köln Mobil 2025 zu erreichen,
ist es ferner erforderlich die Angebotspalette zum Fahrradparken weiterzuentwickeln.
Den Bausteinen zur Förderung von Fahrradabstellanlagen auf privaten Flächen, die
Schaffung von sogenannten Fahrradgaragen in den Wohnquartieren und von
gesicherten Abstellplätzen für Lastenräder kommt hier eine bedeutende Rolle zu. Für
diese neuen Bausteine zum Thema Fahrradparken sollen zukünftig entsprechende
Konzeptionen erarbeitet werden.
Aufgrund der hohen Nachfrage zum gesicherten Fahrradparken im Bereich des
Breslauer Platzes wurden auf einem Teilstück des ehemaligen Fernbusbahnhofs
über 200 zusätzliche Fahrradabstellplätze mit hochwertigen Rahmenhaltern
eingerichtet. Mit der Umsetzung dieser Maßnahme stehen nun im Bereich des
Breslauer Platzes rund 550 Einstellmöglichkeiten für ein sicheres Fahrradparken zur
Verfügung.
Wegen des neuen Werbenutzungsvertrages wurden alle Quadrigen (Fahrradständer
mit geteiltem Rohrrahmen für Reklametafel) in der sogenannten Sperrzone
demontiert und durch Haarnadeln ersetzt und aufgrund des hohen Bedarfs
ausgebaut. Derzeit werden alle übrigen 1.200 Standorte mit kombinierten
Fahrradabstell- und Werbeanlagen überprüft.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 34
Beispielhaft werden die größeren Maßnahmen des vergangenen Jahres in einer
Übersicht dargestellt.
Programm: Abstellanlagen im öffentlichen Straßenraum
Maßnahme: Kahnstation im Blücherpark
Beschreibung
60 neue Abstellplätze
Bilder
Programm: Abstellanlagen im öffentlichen Straßenraum
Maßnahme: Lessingstraße
Beschreibung
78 neue Abstellplätze
Bilder
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 35
Programm: Abstellanlagen im öffentlichen Straßenraum
Maßnahme: Südstadion
Beschreibung
40 neue Abstellplätze
Bilder
Programm: Abstellanlagen im öffentlichen Straßenraum
Maßnahme: Bahnhof Köln-West
Beschreibung
58 neue Abstellplätze
Bilder
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 36
Programm: Abstellanlagen im öffentlichen Straßenraum
Maßnahme: Gereonswall
Beschreibung
42 neue Abstellplätze
Bilder
Programm: Abstellanlagen im öffentlichen Straßenraum
Maßnahme: Breslauer Platz
Beschreibung
218 neue Abstellplätze
Bilder
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 37
4.2 Bike-and-Ride
Die Grundidee von Bike-and-Ride vereinigt verschiedene Wünsche: mit dem Rad zur
Arbeit, gesund bleiben, fit werden, der Umwelt zuliebe. Und das sind nur einige
Punkte. Mit Bike-and-Ride haben Radlerinnen und Radler die Möglichkeit, ganz
schnell und komfortabel zwischen Rad, Bus und Bahn umzusteigen. Dafür stehen
inzwischen über 14.000 Stellplätze an Haltestellen zur Verfügung. Das Angebot
umfasst dabei überdachte und abschließbare Rahmenhalter, Unterstellplätze und
Haarnadelhalter sowie 500 abschließbare Fahrradboxen.
Fahrradboxen Stadtbahnhaltestelle Brück-Mauspfad
Gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG, den Kölner Verkehrs -Betrieben und der
Stadtbahngesellschaft Rhein -Sieg mbH stellen wir schon seit den 1990er Jahren
Fahrradabstellanlagen auf. Im Bike -and-Ride-Konzept werden Umfang und Qualität
der Fahrradabstellanlagen f estgelegt. Dabei orientiert sich die Planung an den
Standorten, bei denen es sich ausschließlich um schienengebundene Haltestellen
des öffentlichen Personennahverkehrs handelt.
Durch regelmäßige Bike-and-Ride-Erhebungen wird die Entwicklung der
kombinierten Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrädern innerhalb der
Stadt dokumentiert. Die Ergebnisse dieser Gesamterhebung fließen in
die Ausbauplanung ein. Auch 2016 wurden alle 220 ÖPNV / SPNV -Haltestellen auf
dem Kölner Stadtgebiet untersucht.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 38
44 zusätzliche überdachte Fahrradabstellplätze am S-Bahnhof Porz-Wahn
Wir haben aufgrund der sehr hohen Nachfrage nach hochwertigen
Fahrradabstellplätzen als letzten Baustein der Umgestaltung des Zentralen Omnibus-
Bahnhofes (ZOB) Porz-Wahn 44 zusätzliche überdachte Fahrradabstellplätze
errichtet. Die Baumaßnahme inklusive der Flächenherstellung ist nun abgeschlossen.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 46.000 Euro, die vom Nahverkehr
Rheinland (NVR) gefördert wurden.
Bereits im Jahre 2013 wurde das Bike-and-Ride Angebot um 20 abschließbare
Fahrradboxen erweitert. Mit Abschluss dieser Maßnahme stehen heute am S-
Bahnhof Porz-Wahn insgesamt 120 hochwertige Fahrradabstellplätze dem Bike-and-
Ride Nutzer zur Verfügung.
Der ZOB in Porz-Wahn wurde im Jahre 2014 / 2015 komplett umgestaltet. Im
Rahmen dieser Maßnahme wurde auch die Radverkehrsführung mit
Fahrradschutzstreifen zur Anbindung des S-Bahnhofes neu angelegt.
Überdachte Fahrradabstellanlagen Köln Wahn
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 39
4.3 Mobile Fahrradabstellanlagen
Für mobile Fahrradabstellanlagen gibt es in Köln zwei primäre Einsatzmöglichkeiten.
Zum einen kommen sie häufig dann zum Einsatz, wenn im Vorfeld einer
Angebotsausweitung durch stationäre Anlagen kurzfristig ein bestehender Bedarf
gedeckt werden soll. Zum anderen eignen sie sich auch sehr gut zur
Bedarfsermittlung und Akzeptanzuntersuchung für Standorte, an denen es bislang
noch keine Abstellmöglichkeiten gibt, jedoch ein Bedarf vermutet wird. Daneben
werden mobile Fahrradabstellanlagen vermehrt für konkrete Veranstaltungen (zum
Beispiel die Kölner Weinwoche, Kölner Weihnachtsmärkte) zur besseren Ordnung
des ruhenden Radverkehrs aufgestellt. Mobile Fahrradabstellanlagen bieten die
Möglichkeit, schnell und flexibel auf zeitlich und räumlich begrenzte erhöhte
Nachfrage an Fahrradabstellplätzen zu reagieren. Neben Veranstaltungen betrifft
dies vor allem Baustelleneinrichtungen in Geschäfts- oder Haltestellenbereichen.
Kölner Weinwoche
In der Zeit ab Mitte Mai 2016 fand auf dem Heumarkt das alljährliche Weinfest statt.
Um den in diesem Zeitraum steigenden Bedarf an sicheren Fahrradabstell-
möglichkeiten anbieten zu können, hat das Amt für Straßen und Verkehrstechnik auf
der Südseite des Heumarkts 24 und in dem Seidmacherinnengäßchen, auf der
Nordseite des Platzes, acht mobile Fahrradabstellanlagen aufgestellt.
Mobile Fahrradabstellanlagen Kölner Weinwoche
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 40
Kölner Weihnachtsmarkt
Die Weihnachtsmärkte auf dem Alter Markt und Heumarkt sow ie die dort aufgebaute
Eislauffläche und der Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz ziehen zahlreiche
Besucherinnen und Besucher an. Die Stadt Köln hat festgestellt , dass sich dadurch
auch der Bedarf an sicheren Fahrradabstellplätzen deutlich erhöht hat.
Darum wurden Anfang Dezember mobile Fahrradabstellanlagen auf der kleinen
Platzfläche nordwestlich des Heumarktes, an der Ecke Seidenmacherinnengäßchen
sowie an der Ost - und Westseite des Rudolfplatzes aufgestellt. Diese bieten sichere
Abstellmöglichkeiten für insgesamt 72 Fahrräder.
Mobile Fahrradabstellanlagen Kölner Weihnachtsmarkt
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 41
5. Service
Im Sinne des Leitbilds „Radverkehrsförderung als System“ ist auch der Bereich
Bürgerservice und Öffentlichkeitsarbeit seit Jahren ein fester Bestandteil der Kölner
Radverkehrsförderung.
5.1 Bürgerservice
Kölner Bürgerinnen und Bürger können sich neben dem Bürgertelefon unter der
Rufnummer 0221/115 und der E -Mailadresse fahrradbeauftragter@stadt -koeln.de
auch per Kontaktformular an das Team des Fahrradbeauftragten wenden. Zudem
befindet sich in der Magistrale des Stadthauses West eine Dauerausstellung mit
diversen Broschüren (unter anderem 16 Radtouren durch Köln), Prospekten und
Flyern zum Thema Radfahren in Köln.
5.2 Internet, Newsletter, Pressearbeit
Wie schon in den vergangenen Jahren hat das Amt für Straßen und Verkehrstechnik
versucht, möglichst umfänglich über aktuelle Aktionen oder umgesetzte Maßnahmen
zu berichten. 31 Internetmeldungen und 17 Pressemitteilungen wurden verfasst
sowie sieben Newsletter versandt. Darüber hinaus wurden sechs Pressetermine
organisiert und durchgeführt.
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 42
Programm: Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahme: Plakat „Ich fahre Rad, weil…“
Beschreibung
In 2016 haben wir unsere Kampagne „Ich fahre Rad weil“ mit einem neuen Motiv
fortgeführt. Neben Postkarten und Beiträgen in den Printmedien wird mit der
Kampagne vor allem in großformatigen Plakaten in den Werbeanlagen des
Stadtgebietes für das Radfahren geworben.
Bilder
„mein Tank immer voll ist.“
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 43
Programm: Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahme: Pressetermine
Beschreibung
Insgesamt wurden 2016 sechs Pressetermine zum Thema Radverkehr in Köln
durchgeführt.
Hierzu zählen unter anderem die Fußgängerzonenöffnung und das Radverkehrskonzept
Innenstadt
Bilder
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 44
5.3 Veranstaltungen
Wie schon in den vergangenen Jahren, war die Stadtverwaltung auch in diesem Jahr
bei verschiedenen Veranstaltungen mit einem Informationsstand vertreten. Hier
hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, in persönlichen Kontakt
mit den für die Radverkehrsförderung zuständigen Personen zu treten und ihre
Hinweise, Anregungen, Fragen und Kritik weiterzugeben. Gleichzeitig wurde das
große und breite Angebot an bereitgestellten Informationsmaterialien sehr gut
angenommen.
Programm: Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahme: Infostand bei Veranstaltungen
Beschreibung
Auswahl von Veranstaltungen 2016:
ADFC-Radreisemesse
Klimastraßenfest Nippes
Fahrradsternfahrt
Aktion gegen Fahrraddiebstahl
Bilder
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 45
Programm: Öffentlichkeitsarbeit
Maßnahme: Stadtradeln
Beschreibung
Bei der Aktion „Stadtradeln“ kann Köln bei seiner ersten Teilnahme in 2016 eine sehr
positive Bilanz ziehen. Insgesamt haben 2.269 Radlerinnen und Radler in 135 Teams aktiv
teilgenommen und 516.563 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. So konnten in dem
dreiwöchigen Aktionszeitraum über 73.000 Kilogramm CO2 eingespart werden. Im Vergleich
mit allen teilnehmenden Kommunen belegt Köln den 15. Rang. In der so genannten
„Newcomer-Wertung“ liegt Köln auf Platz drei.
Köln hat sich im September 2016 erstmalig an der deutschlandweiten Aktion Stadtradeln
des größten kommunalen Netzwerks zum Klimaschutz, dem „Klima-Bündnis“, beteiligt. Die
Kampagne ist als Wettbewerb zwischen den teilnehmenden Kommunen ausgelegt. Sie hat
zum Ziel, möglichst viele Menschen dafür zu begeistern, durch einen dreiwöchigen Verzicht
auf das Auto CO2 zu sparen und das Bewusstsein für den Klimaschutz zu erhöhen.
Organisiert wird die Kampagne bei der Stadt Köln als Gemeinschaftsprojekt von der
Koordinationsstelle Klimaschutz und dem Team des Fahrradbeauftragten.
Bilder
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 46
5.4 Innerbetriebliche Radverkehrsförderung
Programm: Innerbetriebliche Radverkehrsförderung
Maßnahme: „Radeln Sie sich fit zur Arbeit 2016“
Beschreibung
512 städtische Bedienstete haben sich an der Aktion beteiligt.
Trotz eines leichten Rückgangs der Teilnehmer im Vergleich zu 2015 wurden insgesamt
mehr Kilometer mit dem Rad zurückgelegt.
Im Aktionszeitraum April bis August sind die Teilnehmer insgesamt über 407.000 km
geradelt (ca. 390.000 km in 2015) und haben damit etwa 58,6 Tonnen (56,6 Tonnen in
2015) CO2 eingespart.
Bilder
Programm: Innerbetriebliche Radverkehrsförderung
Maßnahme: Verleih von Dienstfahrrädern
Beschreibung
Bereitstellung und Verleih von drei Elektrofahrrädern (Pedelecs) und acht „Citybikes“
Alle Mitarbeiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik können die Räder für
dienstliche Zwecke nutzen. Dieser Service wird sehr gut angenommen, es gab 314
Ausleihen in 2016 (Zum Vergleich: 265 in 2015)
Bilder
Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Köln 2016
Stadt Köln – Amt für Straßen und Verkehrstechnik 47
6. Fazit
Im Jahr 2016 wurde viel getan, um den Radverkehr Kölns in den Kategorien Fahren,
Parken und Service zu verbessern. Im Zuge des Radwegesanierungsprogrammes,
für das jährlich 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen, wurden unter anderem der
Weißer Bogen in Rodenkirchen und der Mühlenweg in Ehrenfeld saniert. Insgesamt
wurden Radwege auf einer Länge von mehr als sieben Kilometern saniert.
Oft genügen Markierungsarbeiten nach Straßenerneuerungen oder
Straßenumbauten, um Radfahrenden einen klar definierten Teil der Straße
zuzusprechen. So wurden in Köln im Jahr 2016 über eine Distanz von knapp sechs
Kilometern Schutzstreifen markiert, zum Beispiel auf dem Melatengürtel in Ehrenfeld
oder auf der Frankfurter Straße in Porz.
Die Nachfrage nach Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum ist hoch. Im Jahr
2016 wurden 2.200 zusätzliche Fahrradabstellplätze geschaffen, davon allein 690 in
der Kölner Innenstadt.
Zur bedarfsgerechten Verkehrsplanung gehört das Erfassen der Verkehrsteilnehmer.
An 220 Querschnitten im Stadtgebiet wurde im Jahr 2016 mittels manueller
Kurzzeiterhebung der Radverkehr erfasst. Spitzenreiter war die Universitätsstraße in
Höhe des Ostasiatischen Museums mit einem gemittelten Oktoberwert von 10.250
täglichen Radfahrern.
Um den Fokus immer wieder auf das Fahrrad als wichtigen Bestandteil des Kölner
Stadtverkehrs zu lenken, wurden im Jahr 2016 31 Internetmeldungen und 17
Pressemitteilungen verfasst sowie sieben Newsletter versandt. Es wurden sechs
Pressetermine durchgeführt (unter anderem zur Öffnung der Fußgängerzone und
zum Radverkehrskonzept Innenstadt).
Mit dem steigenden Radverkehrsanteil erhöht sich auch der Bedarf an komfortabler
Infrastruktur im Radverkehrswesen. Darin liegt auch das dringend benötigte, bereits
bewilligte Mehr an Stellen für die Radverkehrsplanung begründet. Diese
Personalentwicklung wird sich 2017 fortsetzen. Nachdem die neuen Kräfte
eingearbeitet sind, wird es möglich sein, in Zukunft in stärkerem Maße als bisher
Projekte zeitgleich zu planen und an einem fahrradfreundlicheren Köln weiter zu
arbeiten.
Beratungsverlauf (10)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2653/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 29.09.2017
- Erstellt
- 25.08.2017 10:14