Mandari Insight

2006/0192

Entrümpelung des Schilder- und Pfostenwaldes Antrag vom 03.02.2006, Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 14.02.2006/20/15

Magistratsvorlage 28.03.2006

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

2006/0192

17.9 KB · application/pdf

Ansehen

2006/0192

5895 Zeichen

Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
 
Magistratsvorlage 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
12.04.2006 
an den Magistrat Beteiligt vor Dezernat VI 
Amt: Straßenverkehrsamt 
 zur Kenntnis 
 zur Beschlussfassung 
Magistrats-
beschlussfassung: 
  
Vorlage-Nr. 2006/0192 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
 
  
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
 OBW zur Befassung 
 zur Kenntnis 
 zur Beschlussfassung 
 zur abschließenden Beschluss- 
 fassung Fachausschuss 
Internet  ja  nein 
 
Tagesordnung  I  II 
Verteiler: 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung 
Magistrat 
 
Betreff: Entrümpelung des Schilder- und Pfostenwaldes  
Antrag vom 03.02.2006, Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 
14.02.2006/20/15 
 
Vorlage vom: 28.03.2006 
 
Beschlussvorschlag:  
 
Der Bericht des Straßenverkehrsamtes wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
 
Anlagen:   
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
... 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 28.03.2006 
 
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: 
 
Antrag: 
 
Der Magistrat wird beauftragt, 
 
eine Arbeitsgruppe einzurichten mit dem Ziel, die Verkehrsbeschilderung auf Sinnhaf- 
tigkeit und Notwendigkeit zu überprüfen und um auf dieser Grundlage überflüssige Schilder, 
Wegweiser, Masten und Pfosten beseitigen zu können und so den "Schilder- 
wald“ zu lichten. 
 
Begründung:
 
 
Zahlreiche Schilder und Wegweiser sind teils veraltet oder überflüssig. Oftmals hängen viele 
Schilder derart unübersichtlich neben- oder übereinander, dass Verkehrsteilneh- 
mer mehr verwirrt, denn informiert werden. Vielfach stehen mehrere Masten und Pfo- 
sten nebeneinander, tragen jedoch jeweils nur ein Schild. So wächst im Laufe der Jah- 
re und Jahrzehnte ein regelrechter Schilderwald heran. Eine Arbeitsgruppe sollte hier  eine 
Bestandsaufnahme vornehmen und Vorschläge erarbeiten, welche Schilder, Weg- 
weiser u. ä. veraltet, überflüssig und demnach verzichtbar sind. Gleiches sollte für Pfo- 
sten und Masten gelten, die den Verkehrsteilnehmern oftmals die Sicht versperren, un- 
nötige Gefahren darstellen und von daher ebenfalls entfernt werden könnten. Ein ge- 
lichteter Schilder- und Pfostenwald ist übersichtlicher und trägt so zu mehr Verkehrs- 
sicherheit und einem besseren Verkehrsfluss bei. 
 
Weitere Begründung erfolgt mündlich. 
 
Antwort:
 
 
Ein gelichteter Schilder- und Pfostenwald ist sicherlich wünschenswert aber in der  
Vielzahl der Fälle nur schwer realisierbar. Die Anzahl der Schilder im Straßenraum er- 
gibt sich zwangsläufig aus der Anwendung der Straßenverkehrsordnung (StVO) und  
der damit verbundenen Umsetzung. Erschwerend kommt noch das Fehlverhalten vie- 
ler Verkehrsteilnehmer hinzu, dass zur weiteren Verdeutlichung zusätzliche Verkehrs- 
zeichen oder Pfosten erforderlich macht.  
 
Die Straßenverkehrsbehörden haben bei jeder Gelegenheit die Vorraussetzungen  für einen 
reibungslosen Ablauf des Verkehrs zu prüfen. Dabei wird besonders darauf ge- 
achtet, dass die Verkehrseinrichtungen und die Verkehrszeichen auch bei Dunkelheit gut 
sichtbar sind. Die Arbeitsgruppe Verkehrssicherheit prüft ebenfalls im Rahmen ihrer 
Tätigkeiten die korrekte Beschilderung (z. B. bei Unfallschwerpunkten).  
 
Alle zwei Jahre haben die Straßenverkehrsbehörden zu diesem Zweck eine umfas- 
sende Verkehrsschau vorzunehmen, auf Straßen von erheblicher Verkehrsbedeu- 
tung und überall dort, wo häufig Unfälle vorkommen. 
 
 
 
 
 
 
Das Thema “Inventarisierung der Beschilderung an Straßen“ rückt immer deutlicher 
in den Blickpunkt. Auch die Ausrüstung der Straße und die damit verbundene ver- 
kehrsregelnde und wegweisende Beschilderung macht die Kenntnis über den vorhan-

3 
... 
denen Beschilderungszustand unbedingt erforderlich. Auch wenn man in der Regel davon 
ausgehen kann , dass Güteverkehrszeichen im Neuzustand allen Güteanforde- 
rungen und Qualitätskriterien entsprechen, beginnt im Augenblick ihrer Aufstellung  
im Verkehrsraum deren Alterung. Alle Materialien, die für Verkehrszeichen und Ver- 
kehrseinrichtungen verwendet werden, haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Die 
systematische und objektive Erfassung der Verkehrszeichen dient zum einen der kon-  
tinuierlichen Qualitätskontrolle und Instandhaltung des Straßeninventars und ist die 
grundlegende Vorraussetzung für die Verkehrssicherheit. 
 
Mit Hilfe von EDV-Programmen stehen mittlerweile moderne Informationssysteme für die 
Inventarisierung und Bestandspflege für Verkehrszeichen zur Verfügung. Dem An- 
wender ist es somit jederzeit möglich sich schnell und unkompliziert einen Überblick über 
den Bestand zu verschaffen.  
 
Untersuchungen haben ergeben, dass die Anzahl der Verkehrszeichen innerorts der-zeit bei 
45 bis 50 Verkehrszeichen pro Kilometer liegt. Das entspricht bei ca. 400 km Straßenlänge in 
Darmstadt einem Bestand von ca. 18.000 bis 20.000 Verkehrszei- 
chen. Unabhängig von der StVO-Beschilderung gibt es zusätzlich noch ca. 800 Weg- 
weiser. 
 
Im Hinblick auf die anfallenden Kosten für die Bestandsaufnahme (ca. 200.000,--Euro) und 
die angespannte Haushaltslage, konnten bisher die benötigten Geldmittel für eine 
Inventarisierung der Verkehrszeichen und Wegweiser leider noch nicht zur Verfügung 
gestellt werden. Sobald die benötigten Mittel im Haushalt zur Verfügung stehen, wird eine 
Arbeitsgruppe zur „Überprüfung und Optimierung“ der vorhandenen Beschilde-rung und 
Pfosten eingerichtet. 
 
Da jedoch im Rahmen der Bewertung des Sachanlagevermögens für die Eröffnungsbi-lanz 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt das bestehende Infrastrukturvermögen zu er- mitteln ist, 
muss im Bereich der wegweisenden Beschilderung (Gesamtfläche > 1,5 m²) mit eigenem 
Personal eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden. Das hierfür benötigte EDV-
Programm zur Inventarisierung soll kurzfristig beschafft werden.    
  
Darmstadt, 28.03.2006 
VI-66/3/S3.3-av 
Nst.: 29 60 
 
 
Der Dezernent VI 
 
 
 
Dipl.-Ing. Wenzel 
Stadtrat

Beratungsverlauf (1)

TOP 224

Details

Vorlagen-Nr.
2006/0192
Typ
Magistratsvorlage
Datum
28.03.2006
Erstellt
29.09.2026 00:00