2146/2020
Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz - Stand: 30.06.2020
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 22.07.2020 2146/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Unterausschuss Kulturbauten 18.08.2020 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 25.08.2020 Finanzausschuss 07.09.2020 Rechnungsprüfungsausschuss 08.09.2020 Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz - Stand: 30.06.2020 Mit dem Monatsbericht Juni 2020 gibt die Verwaltung den aktuellen Sachstand zur Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz zur Kenntnis. Die abschließende Bewertung der Ausführungsplanung der Kinderoper konnte im Juni abgeschlossen werden. Mit den Planern wurde ein Verfahren zur Nachbearbeitung vereinbart. Für die Nachbear - beitung der Ausführungsplanung des Kleinen Hauses wird ein vergleichbares Verfahren angestrebt. Die Ausführungsplanungen für das Schauspielhaus und das erste Planpaket Opernhaus wurden ver- einbarungsgemäß am 05.06.2020 und am 12.06.2020 vorgelegt. Allerdings gibt es auch hier Teile der Planung, die noch nachgeführt werden müssen. Das zweite Planpaket der Aus führungsplanung für das Opernhaus ist am 25.08.2020 vorzulegen. Im Juli ist für diesen Planungsabschnitt ein weiterer Präsentationstermin vorgesehen. Bei den vakanten fünf Gewerken der Haustechnik (elektrotechnisch e Anlagen, Raum luft, Feu - erlöschanlagen, Kälte und Wärmeversorgung) wurden im Juni in einem konzentrierten Pro zess alle Verhandlungstermine durchgeführt. Als Folge dieser Termine wurde mit den betei ligten Firmen eine zweite Verhandlungsrunde für den August vereinbart. In dieser Verhandlungsrunde sollen ausschließ- lich die Möglichkeiten des Einsatzes und der Verarbeitung des 3 D-Modells und der aus diesem Mo- dell generierten Pläne an praktischen Beispielen geklärt werden. Der Vergabeprozess verlängert sich dadurch um zwei Monate. Es ist im Augenblick davon auszugehen, dass diese Verzögerung im weite- ren Verlauf des Projektes nicht wieder aufgeholt wer den kann. Der Zugewinn an Sicherheit im U m- gang mit dem 3 D -Modell rechtfertigt die Verzö gerung allerdings. Der Abschluss aller Vergabe - verfahren ist jetzt für Anfang bis Mitte November 2020 vorgesehen. Die Erstangebote der im Vergabeverfahren beteiligten Firmen liegen zum Teil deutlich über der im Rahmen der Ausschreibung ermittelten Kostenberechnungen. Desh alb wurde ein verant wortbarer Anteil dieser Kosten in den Risiken berücksichtigt. In der Summe ergeben sich aus diesen möglichen Kosten und der Verlängerung des Vergabeverfahrens deutlich erhöhte Risiken. Die größten Risiken bilden nach wie vor die Pü nktlichkeit und die Qualität der Ausführungsplanung sowie das laufende Vergabeverfahren. 2 Dementsprechend stiegen die Risiken im Juni 2020 gegenüber dem Mai 2020 um ca. 5 Mio. € auf jetzt 36,13 Mio. €. Auch die Auszahlungen stiegen im Juni 2020 stärker als sonst üblich um ca. 3,5 Mio. € auf insgesamt 371 Mio. €. Aufgrund der Verlängerung des Vergabeverfahrens um zwei Monate stieg die Kostenprognose im Juni 2020 um ca. 7 Mio. € und liegt damit zum vierten Mal in Folge - und mit 563 Mio. € zum ersten Mal signifikant - über dem Budget von 554 Mio. €. Durch diese Entwicklung entsteht die Verpflichtung, Termine und Kosten der Sanierung nach Vorlage des letzten Teils der Ausführungsplanung und nach Abschluss der laufenden Vergabeverfahren e r- neut zu überprüfen. gez. Streitberger Anlage
Monatsbericht SBK_Juni 2020
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Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Juni 2020 (Stand 30.06.2020) Juni 2020 www.zarinfar.de 1 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Juni 2020 (Stand 30.06.2020) . . 2. ProjektBESCHREIBUNG Der geplante Eröffnungstermin des gesamten Ensembles am Offenbachplatz war für den 07. November 2015 geplant und wurde im Juli 2015 aufgrund gravierender Probleme bei den technischen Anlagen und dem Brandschutz abgesagt. Im Zuge der anschließenden Neustrukturierung des Projektes durch die Einbindung neuer Projektbeteiligter und die Aufarbeitung des gestörten Bauablaufes erhöhte der Rat der Stadt Köln das Budget im November 2016 auf 404 Mio. € brutto, um die Handlungsfähigkeit des Bauherrn aufrecht zu erhalten. Nach der Einarbeitung und Grundlagenermittlung des neuen Planungsbüros für die technischen Anlagen, erfolgte im Juni 2017 eine erste Prognose zur Weiterentwicklung der Bühnensanierung. Die erweiterte Entwurfsplanung zur Heilung der Haustechnikplanung wurde am 31.05.2019 vorgelegt. Hieraus ergeben sich gemäß Bericht zur Termin- und Kostenprognose vom 25.06.2019 (zum Stichtag 31.05.2019) eine erwartete Schlüsselübergabe im 2. Quartal 2023 und Projektkosten in Höhe von 554,13 Mio. € bis zu 571,2 Mio. € brutto. Der Rat der Stadt Köln hat in der Sitzung vom 26.09.2019 das Projektbudget nunmehr auf 554,1 Mio. € brutto erhöht. 1. ProjektKENNDATEN Offenbachplatz Sanierung Opernhaus Sanierung Schauspielhaus Kinder- oper Kleines Haus2 1 Standort: Offenbachplatz in Köln Bauherr: Bühnen der Stadt Köln Legende: NGF= Netto-Geschossfläche BGF= Brutto-Geschossfläche BRI= Brutto-Rauminhalt BEREICH 1 Opernhaus NGF: 35.960 m² BGF: 46.429 m² BRI: 160.258 m³ BEREICH 2 Schauspielhaus/ Kinderoper/ Kleines Haus NGF: 15.151 m² BGF: 19.719 m² BRI: 72.547 m³ SUMMEN NGF: 51.111 m² BGF: 66.148 m² BRI: 232.805 m³ Hinweis zum Risikomanagement: Aufgrund der Projektkomplexität und der damit verbundenen zeitintensiven Planungs- und Abstimmungsprozesse, ist die periodische Bewertung der Projektrisiken in Quartalen angemessen. Über Änderungen in den Projektrisiken wird jeweils zum Ende des Quartals in den Monatsberichten März, Juni, September und Dezember berichtet. Demzufolge ergeben sich in diesem Monatsbericht gegenüber dem Stand März 2020 Änderungen in der Risikobewertung. Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Juni 2020 (Stand 30.06.2020) Juni 2020 www.zarinfar.de 2 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Juni 2020 (Stand 30.06.2020) 2. ProjektTERMINE Legende: Erläuterung zum Sachstand Termine: Im Juni wurden die Ausführungsplanungen des Schauspielhauses (SH) sowie das Planungspaket I des Opernhauses (OH) abgegeben. Zum Abschluss der Ausführungsplanung soll Ende August 2020 das Planungspaket II des Opernhauses übergeben werden. Die Abgaben SH sowie OH Planungspacket I erfolgten fristgerecht, jedoch gibt es in beiden Häusern offene Planungsthemen sowie noch fehlende Bearbeitungen. Die Prüfung der Technischen Ausrüstung LPH5H Bauteil ‚Kleines Haus‘ (OT) wurde Anfang Juni 2020 abgeschlossen. Ein Ergebnis der bislang durchgeführten Planungsprüfungen ist, dass umfangreiche Nachbesserungen von den Planern erfolgen müssen. Die Verzögerungen bei der Prüfung und anschließender Überarbeitung der Bauteile Kinderoper (KO) und ‚Kleines Haus‘ (OT) werden zur Zeit auf ihre Auswirkung auf die Gesamtfertigstellung untersucht. Die Gesamtbewertung aller bisherigen Verzüge und Planungsdefiziten werden nach Vorlage des Planungspaketes II erfolgen. Mit der Planung der Rauchschutzdruckanlage für die Sicherheitstreppenhäuser (RDA) wurde eine erste zentrale Anlagengruppe des Bauteils OH zur Prüfung abgegeben. Nach erster Sichtung ist diese Planung nicht vollständig, die Planer wurden zur Nachbearbeitung aufgefordert. In der Konsequenz wurde das gestartete Vergabeverfahren nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs aufgehoben. Die Verhandlungsverfahren der Schlüsselgewerke der KG 400 haben im Juni 2020 begonnen. Als Ergebnis der ersten Vergabegespräche wurden die Vergabeverfahren der fünf Schlüsselgewerke insgesamt um 2 Monate verlängert, um die erheblichen Unsicherheiten mit der erforderlichen Nutzung des 3D-Modells mit den Firmen zu klären. Die Vergaben der Schlüsselgewerke sollen Mitte November 2020 abgeschlossen werden. Entsprechend verschiebt sich die Schlüsselübergabe um zwei Monate. Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Juni 2020 (Stand 30.06.2020) Juni 2020 www.zarinfar.de 3 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Juni 2020 (Stand 30.06.2020) Kostenprognose 562,74 Mio. € (555,87 Mio. €) Auszahlungsstand 371,26 Mio. € (367,71 Mio. €) Verpflichtungen 452,24 Mio. € (448,57 Mio. €) 371,26 Mio € 331,03 Mio € 99,22 Mio € 22,00 Mio € 452,24 Mio € 110,49 Mio € 562,74 Mio € 36,13 Mio € Mio. € 100 Mio. € 200 Mio. € 300 Mio. € 400 Mio. € 500 Mio. € 600 Mio. € 700 Mio. € Kostenrisiken Kostenprognose Kostenentwicklung Summe Verpflichtungen Sonstige Verpflichtungen Nachträge Grundaufträge Auszahlungsstand ( ) Zahlen des Vormonats 571 Mio. € (Projektkosten inkl. Risikokosten per Prognose vom 25.06.2019) 554,1 Mio. € (durch Ratsbeschluss vom 26.09.2019 genehmigtes Budget) Kostenprognose inkl. Risikokosten 598,87 Mio. € (587,08 Mio. €) Erläuterung zum Sachstand Kosten (alle Angaben in brutto): Die Projektkosten wurden auf Grundlage der aktuellen Terminplanung und den aktuellen Erkenntnissen aus der Heilung der Planung erstellt und sind eine Fortschreibung der Kostenprognose vom 25.06.2019. Die vorliegenden Zahlen basieren auf den von der Projektsteuerung überprüften Angaben der Objektüberwachungen mit Stand 25.06.2020. Für die Kostengruppe 700 basieren die Daten auf dem Kenntnisstand der Projektsteuerung. Gegenüber dem letzten Monatsbericht aus Mai 2020 ergeben sich Änderungen im Auszahlungsstand (+ 3,6 Mio. €) und in den Verpflichtungen (+ 3,8 Mio. €). Begründet durch die Verlängerung des Vergabeverfahrens der fünf Hauptgewerke TA erhöht sich die Kostenprognose im Vergleich zum Vormonat auf insgesamt 562,74 Mio. €. Die Risiken wurden im Monat Juni neu bewertet. Es ergeben sich Risikokosten in Höhe von 36,13 Mio. € (+ 4,9 Mio. €) und somit eine Gesamt-Kostenprognose inklusive Risikokosten von 598,87 Mio. €. Mit der Gesamtbudgeterhöhung vom 26.09.2019 auf 554,1 Mio. € wurde die Handlungsfähigkeit des Bauherrn zur Fortführung des Bauvorhabens aufrechterhalten. Somit sind die ermittelten Verpflichtungen durch das zur Verfügung stehende Budget gedeckt. Die prognostizierten Kosten (Summe der Verpflichtungen + erwartete Kostenentwicklung) übersteigen derzeit das Budget. (367,71 Mio €) (327,06 Mio €) (99,14 Mio €) (22,36 Mio €) (448,57 Mio €) (107,30 Mio €) (555,87 Mio €) 3. ProjektKOSTEN KostenVERLAUF der letzten 6 Monate 356 Mio. € 358 Mio. € 362 Mio. € 365 Mio. € 368 Mio. € 371 Mio. € 409 Mio. € 438 Mio. € 442 Mio. € 445 Mio. € 449 Mio. € 452 Mio. € 551 Mio. € 551 Mio. € 555 Mio. € 555 Mio. € 556 Mio. € 563 Mio. € 554 Mio. € 250 Mio. € 300 Mio. € 350 Mio. € 400 Mio. € 450 Mio. € 500 Mio. € 550 Mio. € 600 Mio. € 01.2020 02.2020 03.2020 04.2020 05.2020 06.2020 Auszahlungsstand Verpflichtungen Prognose Budget (31,21 Mio €) Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Juni 2020 (Stand 30.06.2020) Juni 2020 www.zarinfar.de 4 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Juni 2020 (Stand 30.06.2020) Planung Die Bearbeitung der Entwurfsplanung (LPH 3H) zur Heilung der TA-Planung (Haustechnik) wurde Ende 2019 beendet, mit der Maßgabe, die ausstehenden Planungsdefizite in der LPH5H zu bearbeiten. Die Prüfung der Ausführungsplanung zur Heilung der Planung (LPH 5H) der KG 400 des Bauteils ‚Kinderoper‘ (KO) ist im April erfolgt, die abschließende Bewertung durch die Bühnen Köln wurde im Juni durchgeführt. Aufgrund der Vielzahl der Planungsmängel der Technischen Ausrüstung ist weiterhin eine aufwendige Nachbearbeitung der LPH 5H KO notwendig, welche bis Ende August mit den Planern vereinbart ist. Die Heilung der Planung der Baukonstruktionen KG 300 und Theatertechnik KG 479 für die ‚Kinderoper‘ (KO) und ‚kleines Haus‘ (OT) wurden im Juni geprüft. Die Prüfungsergebnisse liegen nunmehr den Bühnen Köln vor und können abschließend bewertet werden. Die LPH 5H für die Bauteile ,Opernhaus` (OH) Planpaket I und ,Schauspielhaus` (SH) wurden durch die Planer geliefert und befinden sich in der Vorprüfung. Die Übergabe der Planung TA OH Planpaket II ist gemäß Terminplan für Ende August 2020 vereinbart. Ausschreibung und Vergabe Aktuell liegt der Schwerpunkt der Arbeiten in der Durchführung der Vergabeverfahren als Verhandlungsverfahren für die Hauptmaßnahmen der technischen Anlagen. KG 300 Bauwerk - Baukonstruktionen: Die Dachabdichtungs-, Wärmedämmverbundsystem-, Rohbau- und Estricharbeiten sind beauftragt. Die Ausschreibungsunterlagen für weitere Estrich-, Fliesen- und Bodenbelags- arbeiten sind in Bearbeitung. KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen: Die Ausschreibungsunterlagen aller Bauteile für die Gewerke Wärmeversorgungsanlagen, Feuerlöschanlagen, Starkstromanlagen, raumlufttechnischen Anlagen und der Kälteanlagen für raumlufttechnische Anlagen wurden veröffentlicht. Für das Verhandlungsverfahren der fünf Hauptgewerke TA sind die Angebote der Bieter fristgerecht eingegangen. Die Verhandlungen mit den Bietern wurden im Juni durchgeführt. Der zweite Teil der Verhandlungsverfahren findet im August statt. Die nachlaufende Ausschreibung für die RDA wurde seitens des Bauherren, auf Grund von Änderung der Ausschreibungsgrundlage, aufgehoben. Für die übrigen Gewerke wurden im Rahmen der Firmengespräche die bestehenden Vertragsverhältnisse durch Zusatzvereinbarungen ergänzt, so dass keine gesonderten Vergabeverfahren erforderlich sind. Um die bestehenden Vertragsverhältnisse zwischen den Firmen und den BK gemäß den Erkenntnissen aus der Heilung der Planung zu ergänzen, werden derzeit Nachtrags-Leistungsverzeichnisse (Nachtrags-LV’s) erstellt. Ausführung Zur Zeit finden die Arbeiten zur Mängelbeseitigung der bereits abgenommenen Gewerke wie Rohbau, Dachabdichtungen, Metallfassaden statt. Gleichzeitig befinden sich die Gewerke Kunst- und Natursteinarbeiten in den Treppenhäusern und Zuwegungen sowie die Schlosserarbeiten und die Aufzüge in der Fertigstellung, so dass zu Beginn der Hauptmaßnahmen Störungen durch unbeteiligte Gewerke vermieden werden. Die vorgezogenen Maßnahmen Dachabdichtung, Wärmedämmverbundsystem, Rohbau- und Estricharbeiten sowie die vorgezogenen Demontagearbeiten durch den ‚TGA-Allrounder‘ als Vorbereitung der Hauptmaßnahmen sind in der Ausführung. Die abschließenden Arbeiten der theatertechnischen Gewerke KG 479 waren bis Ende des 1. Quartals 2020 vorgesehen. Aufgrund von Kapazitätsengpässen der ausführenden Firmen verschiebt sich die Fertigstellung und folglich auch die Sachverständigenabnahmen der theatertechnischen Gewerke. Weiterhin werden Inbetriebnahmen und Schulungen der Bühnenmitarbeiter an den bühnentechnischen Anlagen durchgeführt. Aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie und deren Folgen kommt es weiterhin bei Planung und Bau zu erhöhtem Abstimmungs- und Klärungsbedarf. 4. ProjektSCHWERPUNKTE Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Juni 2020 (Stand 30.06.2020) Juni 2020 www.zarinfar.de 5 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Juni 2020 (Stand 30.06.2020) Erläuterung zum Sachstand Risikomanagement: Die Liste ist ein Ausschnitt aller im Projekt betrachteten Risiken und zeigt die aktuell fünf größten Risiken mit möglichen wesentlichen Auswirkungen auf die Projektkosten. Gegenüber der letzten Risikobewertung aus dem Monatsbericht März 2020 zeigt sich jedoch eine Erhöhung der Risikokosten auf 36.126.797,78 € brutto. Ein wesentlicher Teil der Kostenerhöhung ergibt sich aus den derzeitigen Erkenntnissen der bisher vorliegenden Planungsergebnisse TA sowie den Ergebnissen der ersten Runde der Vergabeverhandlungen. In Abstimmung mit dem Bauherrn werden mögliche terminliche Auswirkungen der betrachteten Risiken nicht in der Terminplanung dargestellt. Die Betrachtung und Bewertung der Risiken erfolgt quartalsweise. Die nächste Betrachtung erfolgt zum Ende des 3. Quartals 2020. Risikobeschreibung EW * Mögliche Folgen des Risikos Maßnahmen Preisliche Differenz zwischen den Angeboten der KG 400 und den bepreisten Leistungsverzeichnissen 70 % Kostenerhöhung Verhandlungsverfahren Qualität der TA-Planung: - nicht bekannte und bearbeitete Kollisionen, - fehlende Koordination zwischen den Planungsteams der TA, - nicht abgeschlossene Abstimmungen mit SV - unvollständiger Abgleich der Planung mit baulichen Gegebenheiten - mangelhafte Qualität und Vollständigkeit des 3D- Modells 50 % Verschiebung des Endtermines durch Nacharbeiten der Planung Integration der Qualitätssicherung und Erkenntnisse der Objektüberwachungen in die Planerstellung. Notwendigkeit der Änderung der Vergabestrategie 50 % Terminverzug durch Neuorganisation: verspäteter Übergabetermin und damit verbundene Mehrkosten Alle nötigen Maßnahmen ergreifen, die zur Übergabe einer vollständigen LPH5H führen. Risiko der nicht erfolgreichen Vergabe / Vergaberügen 30 % Erneute Durchführung des Vergabeprozesses Marktabfrage im Vorfeld der Ausschreibungen durch intensive Sondierungsgespräche und zweite Runde der Vergabeverhandlungen durchführen. Insolvenzrisiko bei einem Unternehmen (Schlüsselgewerk) während der Bauausführung 30 % Bauunterbrechung, gestörter Bauablauf, Firmengespräche und Verschieben des Endtermins Erfahrungen aus den bisherigen Firmengesprächen in die Neuverträge übernehmen und Bankauskunft anfordern bei Ausschreibung. 5. ProjektRISIKEN * EW = Eintrittswahrscheinlichkeit in %
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2146/2020
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 22.07.2020
- Erstellt
- 15.07.2020 09:32