3817/2019
Sportmöglichkeiten im Inneren Grüngürtel
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
3732 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/52/520/2 Vorlagen-Nummer 3817/2019 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 28.11.2019 Sportmöglichkeiten im Inneren Grüngürtel Mit einer schriftlichen Eingabe vom 30.09.2019 bittet die Fraktion Die Linke um Beantwortung folgen- der Fragen: 1. Gibt es Planungen, den Asphalt-Tennisplatz zwischen Venloer Straße und Vogelsanger Stra- ße zurückzubauen und durch einen Basketballplatz zu ersetzen, der sich bislang in der Mitte des Grüngürtels auf dem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz befindet? 2. Trifft es zu, dass eine private Kölner Sportartikelfirma mit der Verlegung und Neu-Errichtung des bestehenden Basketballplatzes beauftragt werden soll? Werden die politischen Gremien in die Planungen mit einbezogen? 3. Bei den Beratungen zum Sportentwicklungsplan am 05.07.2018 im Kölner Sportamt wurde uns gegenüber eingeräumt, dass der benannte Tennisplatz bestehen bleiben solle und dies- bezüglich keine Veränderungen geplant seien. Wie verlässlich sind die verabredeten Planun- gen und Perspektiven? 4. Der äußerst beliebte und gut angenommene Tennisplatz ist bekanntlich der einzige seiner Art in Köln und wahrscheinlich sogar landesweit. Wie viele öffentliche Basketballplätze befinden sich hingegen zurzeit auf Kölner Stadtgebiet (gerne auch geschätzt)? 5. Wie bewertet die Verwaltung den Umstand, dass erst kürzlich sämtliche Hallentennisplätze in der Wilhelm-Mauser-Straße einem Basketball-Leistungszentrum weichen mussten, was so- wohl die hiesigen Vereine als auch Privatspieler vor enorme Probleme stellt? Teilt die Verwal- tung die Einschätzung, dass hiermit eine Zurücksetzung des Amateursportbereichs gegenüber dem semi-professionellen und kommerziellen Bereich einhergeht? Zu 1.: Nein. Zu 2.: Die Firma „SNIPES“, ein europaweiter Streetwear-Filialist, möchte der Stadt Köln einen neuen Basketball-Court bereitstellen. Der derzeitig vorhandene 1995 gebaute Nike-Court, soll dabei zu- rückgebaut werden und in unmittelbarer Nähe zu dieser Fläche soll der neue SNIPES-Court ent- stehen. In diesem Zusammenhang ist bei der Sportverwaltung eine Beschlussvorlage in Bearbeitung. Zu 3.: Der Tennisplatz bleibt weiterhin bestehen, siehe Ziffer 1. 2 Zu 4.: In einer Liste aus dem Jahre 2017 geht hervor, dass in Köln mehr als 40 Streetball-Anlagen be- reitstehen. Eine detaillierte Übersicht ist nicht bekannt, da unterschiedlichste Einrichtungen auf- grund der großen Nachfrage solche Angebote machen. Zu 5.: Die Tennishalle war ein erwerbswirtschaftlicher Betrieb. Der bzw. die Besitzer haben diese Halle auf dem freien Immobilienmarkt zum Verkauf angeboten. Dass diese Halle aktuell zu einem Bas- ketball-Zentrum umgebaut wird, ist aus Sicht der Sportverwaltung sehr positiv zu bewerten und als Gewinn für den Kölner Sport zu bezeichnen. Unter dem Überbegriff Rheinstars Basketball be- findet sich einerseits die Rheinstars Basketball GmbH, ohne die der Erwerb dieser Halle nicht möglich gewesen wäre, und die SG Rheinstars Köln e.V. mit 41 Mannschaften (davon 33 Jugend- teams von U 10 bis U 18 aufwärts), einer der größten Basketball-Vereine Deutschlands. Das Zusammenwirken zwischen GmbH und Verein hat die Zielsetzung, dass das Basketball- Zentrum für alle Basketballerinnen und Basketballer in Köln offen sein soll. Hierbei wird betont, dass Schulen, Vereine aber auch Freizeitbasketballer das Zentrum für freies Spiel oder Mitter- nachtsbasketball nutzen können. Ein Nebeneffekt ist, dass diese neue Hallenkapazität auch die Hallennutzungszeiten in städtischen Sporthallen entlastet und Raum für andere Nutzer öffnet.
Beratungsverlauf (1)
Orte (2)
- Venloer Straße
- Wilhelm-Mauser-Straße
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Details
- Aktenzeichen
- 3817/2019
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 11.11.2019
- Erstellt
- 31.10.2019 15:02