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Kinderärztliche Versorgung in Chorweiler
Die Linke. Anfrage nach § 4 AN/0485/2020 vom 23.04.2020
Stand: Am 25.08.2020 im Gesundheitsausschuss beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.
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Linke Anfrage nach § 4
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker An den Vorsitzenden des Gesundheitsausschuss Herr Dr. Ralf Unna Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 23.04.2020 AN/0485/2020 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Gesundheitsausschuss 05.05.2020 Kinderärztliche Versorgung in Chorweiler Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Dr. Unna, die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Gesundheitsausschusses zu setzen. Im Stadtbezirk Chorweiler war die kinderärztliche Versorgung lange ein großes Problem. Inzwischen gibt es anscheinend ein medizinisches Versorgungszentrum in der Florenzer Strasse 20, in dem zwei angestellte Kinderärzt/innen praktizieren. Dazu hat die Fraktion DIE LINKE folgende Fragen: 1. Wer ist der Träger und wie sieht die Struktur des medizinischen Versorgungszentrum in Chorweiler aus? 2. Ist ein medizinisches Versorgungszentrum auch ein Modell, um die Versorgung mit Haus- und Fachärzten aufrecht zu erhalten? 3. Die Vorgabe der Kassenärztlichen Vereinigung ist es, pro 2405 Kinder und Jugendliche einen Kinderarzt vorzuhalten. Diese Regelung geht zurück auf die 90er Jahre, als Kinderärtz/innen weniger Aufgaben, z. B. weniger Vorsorgeuntersuchungen, hatten. Hält die Verwaltung diese Zahl im Licht der Erfahrungen u.a. aus dem Stadtteil Chorweiler für weiterhin ausreichend oder für überholt? 4. Falls die kassenärztliche Vereinigung hier nur unzureichende Steuerungsmechanismen für die Aufrechterhaltung einer ausreichenden (kinder- )ärztlichen Versorgung hat, welche anderen Möglichkeiten sieht die Verwaltung, in unterversorgten Stadtteilen Ärzte anzusiedeln? 5. Gibt es noch weitere Stadtteile, in denen die Verwaltung akut Handlungsbedarf sieht, was die Ansiedlung von Ärzt/innen angeht? Mit freundlichen Grüßen gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf
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