1955/2025
Beschluss des Gleichstellungsausschusses betreffend "Identitätsfindung in der Grundschule – Ein Beitrag zur Gleichstellung in der Zukunft"
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Vorabauszug Niederschrift 30. GFM vom 26.05.2025 zu TOP 2
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Geschäftsführung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern Frank Neweling Telefon: (0221) 221 26348 Fax: (0221) 221 26462 E-Mail: frank.neweling@stadt-koeln.de Datum: 13.06.2025 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 30. Sitzung des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern vom 26.05.2025 öffentlich 2.2 Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt betreffend "Identitätsfindung in der Grundschule – Ein Beitrag zur Gleichstellung in der Zukunft" AN/0628/2025 Derya Karadag betont, dass in diesem Antrag im Vordergrund steht, Rollenklischees frühzeitig zu begegnen. In der Grundschule kann mit guten Reflexionsniveau der Um- gang mit Vielfalt gefördert werden. Der Antrag soll auch in den Jugendhilfeausschuss und in den Ausschuss Schule und Weiterbildung, um die Ausschüsse in dieses Querschnittsthema einzubeziehen. Wahr- scheinlich gibt es auch konzeptionelle Erarbeitungen, die einbezogen werden können. Colette Röder-Möhring betont die Wichtigkeit, in Workshops an Grundschulen auf das Thema Gleichberechtigung einzugehen. Franziska Weber stellt gewaltspezifische Gewalt als dominierendes Thema im Aus- schuss fest. Auch deswegen darf dieser Antrag als Gewaltprävention betrachtet wer- den. Bestehende Konzepte der Verwaltung sollen hier eingebunden werden Carolin Kirsch begrüßt die Einbindung des Jugendhilfeausschusses und des Aus- schusses Schule und Weiterbildung. Sie vermisst diese Gremien in der Beratungs- folge Irritierend ist die inhaltliche Förderung des Antrages, die dann als Prüfauftrug umgewandelt wird. Teresa De Bellis-Olinger erläutert, dass es bei Beschlussvorlagen der Verwaltung eine entsprechende Beratungsfolge gibt; nicht jedoch bei von der Politik gestellten An- trägen. Carolin Kirsch konkretisiert, dass es sich hier um eine innere Schulangelegenheit handelt, die im Vorfeld hätte besser diskutiert werden können. Maria Kunz weist auf das besondere Schnittstellen-Thema. Sie begrüßt es, wenn die Information zu und über den Antrag auch der Stadt AG Queerpolitik gegeben wird. Sarah Niknamtavin fragt, warum die Vierte Klasse, nicht aber die Dritte oder Fünfte Klasse, in Betracht gezogen wird? Auch erfragt sie, ob es so sei, dass die Verwaltung beauftragt wird, ein Konzept zu er- stellen und den Ausschüssen vorzulegen, um über die Umsetzung zu entscheiden. Teresa De Bellis-Olinger erläutert, dass die Verwaltung entscheidet, wer mit der Konzepterstellung beauftragt wird. Viert-Klässler*innen – neun bis zehn Jahre – wurden von ihrer Entwicklung her als Zielgruppe vorgeschlagen. Sigita Gelbach weist darauf hin, jede Grundschule eine Ansprechperson für Gleich- stellungsfragen. Zuständig ist die Bezirksregierung. An Grundschulen wird die Thema- tik bereits behandelt. Insofern erkundigt sie sich nach dem Bedarf. Teresa De Bellis-Olinger erläutert, dass es hier darum geht, Workshops zu dem Thema anzubieten. Carolin Kirsch fragt nach, ob dem Ausschuss noch eine Beschlussvorlage vorgelegt wird. Teresa De Bellis-Olinger stellt klar, dass es nach Umsetzung des Beschlusses eine Mitteilung darüber in den Ausschuss geht. Sie stellt den Antrag zur Abstimmung. Beschluss: 1. Die Verwaltung wird damit beauftragt, ein Workshop-Programm für Kinder der 4. Klas- sen an Grundschulen zu organisieren, das darauf abzielt, die Identitätsentwicklung zu stärken, Geschlechtergerechtigkeit zu vermitteln und soziale Kompetenzen wie Kon- fliktlösung, Empathie und den respektvollen Umgang mit Vielfalt zu fördern. 2. Die Verwaltung prüft zunächst, ob und welche konzeptionellen Erarbeitungen für ein solches Workshop-Angebot schon durch die Verwaltung (z.B. durch das Jugendamt) oder einen freien Träger in der Vergangenheit erfolgt sind. Falls die Verwaltung sinn- vollerweise bestehende Konzepte weiterführen kann, soll ggf. eine Ausweitung der lau- fenden Programme geprüft werden. 3. Das Ergebnis der Prüfung soll dem Gleichstellungsausschuss, dem Jugendhilfeaus- schuss und dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung als Beschlussvorlage vorge- legt werden. 4. Falls keine geeigneten bestehenden Konzepte aus der Vergangenheit vorliegen, soll die konzeptionelle Erarbeitung sowie die Durchführung der Workshops durch ein exter- nes Unternehmen oder einen freien Träger mit entsprechender Erfahrung erfolgen. 5. Die zur Finanzierung der Maßnahme benötigten Mittel in Höhe von 30.000 € stehen im Teilergebnisplan des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Män- nern in der Produktgruppe 0111 – Sonstige Innere Verwaltung – im Haushalts- plan 2025/2026 zur Verfügung. Abstimmungsergebnis: einstimmig bei Stimmenthaltung der Fraktionen SPD, FDP und DieLinke zugestimmt
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 13.06.2025 1955/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 16.06.2025 Jugendhilfeausschuss 24.06.2025 Beschluss des Gleichstellungsausschusses betreffend "Identitätsfindung in der Grundschule – Ein Beitrag zur Gleichstellung in der Zukunft" Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern hat in seiner Sitzung am 26. Mai 2025 dem Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt betreffend "Identitätsfindung in der Grundschule – Ein Beitrag zur Gleichstellung in der Zukunft" (Vorlagennummer AN/0628/2025) zugestimmt und bittet um Kenntnisnahme durch den Jugendhilfeausschuss und den Ausschuss für Schule und Weiterbildung. Gez. Prof. Dr. Diemert
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1955/2025
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 13.06.2025
- Erstellt
- 13.06.2025 11:39