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Darmstädter Heizspiegel offeriert 38 Millonen Euro Umsatzvolumen für örtliche Wirtschaft
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Nutzen Sie den kostenlosen Service zum Darmstädter Heizspiegel und schicken Sie uns eine Kopie Ihrer letzten Heizkostenabrechnung. Innerhalb von wenigen Wochen erhalten Sie eine schriftliche Auswertung mit Empfehlungen für nächste Schritte. Mieter erhalten zusätzlich eine fachliche Stellungnahme. Damit können Sie Ihre Hausverwaltung über das Ergebnis der Untersuchung informieren. Wo liegt der Heizenergieverbrauch Ihres Gebäudes? Optimaler Verbrauch: Sie dürfen sich gelassen zurücklehnen; Ihr Gebäude gehört zu den 10 % mit dem niedrigsten Heizenergie- verbrauch. Durchschnittlicher Verbrauch: Sie können schon etwas unter- nehmen, akuter Handlungsbedarf besteht jedoch nicht. Erhöhter Verbrauch: Es ist Zeit zu handeln. Wahrscheinlich muss Ihr Gebäude in Hinsicht auf den Energieverbrauch verbessert werden. Was zu tun ist und wie wirtschaftlich das ist, können Sie bei einer Beratungsstelle erfahren. Extrem hoher Verbrauch: Sie sollten jetzt unbedingt handeln! 90 % aller Gebäude in Darmstadt verbrauchen weniger Heiz- energie als Ihr Haus. Wahrscheinlich lassen sich durch die Verbesserung der Heizung, neue Fenster und Dämmmaß- nahmen deutliche Kosteneinsparungen und enorme Wohnwert- steigerungen realisieren. Was zu tun ist und wie wirtschaftlich das ist, können Sie bei einer der hier genannten Beratungs- stellen erfahren. In jedem Fall sollten Sie den Gutschein nutzen und ein kostenloses Gutachten erstellen lassen! Wo liegen die Heizkosten Ihres Gebäudes? Wahrscheinlich werden Sie hier in dieselbe der vier Kategorien kommen wie schon beim Heizenergieverbrauch. Das muss aber nicht sein. So können Sie erhöhte Heizkosten oder sogar extrem hohe Heizkosten haben, obwohl Ihr Heizenergieverbrauch in Ordnung ist. Denn die Heizkosten hängen von drei Faktoren ab ” Heizenergieverbrauch ” Energiepreis ” Heiznebenkosten Deshalb entstehen hohe Heizkosten nicht allein durch hohen Energieverbrauch. Die Heiznebenkosten setzen sich zusammen aus: ” Wartungskosten Ihrer Heizung ” Schornsteinfegergebühren ” Gebühren der Heizkostenverteilung ” Betriebsstromkosten der Heizanlage Als Faustregel gilt hier, dass die Heiznebenkosten bei älteren Gebäuden nicht mehr als 20 % der gesamten Heizkosten aus- machen sollten. Es ist wichtig, dass Sie nicht nur Ihre Heizkosten inkl. Heiznebenkosten mit dem Heizspiegel vergleichen, sondern auch den Heizenergieverbrauch. Was können Sie als Mieter tun? Liegen der Heizenergieverbrauch oder die Heizkosten des von Ihnen bewohnten Gebäudes über dem Durchschnitt, sollten Sie mit dem Hauseigentümer Kontakt aufnehmen. Bedenken Sie dabei, dass es hier ganz besonders auf die richtige Ansprache ankommt. Nutzen Sie für eine fundierte und sachliche Infor- mation des Vermieters das kostenlose Gutachten, das Sie mit dem beigefügten Gutschein bestellen können. Natürlich hat auch Ihr persönlicher Umgang mit der Heizenergie, Ihr Lüftungsverhalten und die Lage der Wohnung im Gebäude entscheidenden Einfluss auf Ihre Heizkosten. Schon die Senkung der Raumlufttemperatur um ein Grad erspart Ihnen 6 % der Heizenergiekosten. Weitere Tipps zur Senkung der Heizkosten erhalten Sie bei den Beratungsstellen, deren Adressen Sie auf der folgenden Seite finden. Was können Sie als Eigentümer oder Vermieter tun? Das kostenlose Gutachten (s. Gutschein) gibt bei Auffälligkeiten Empfehlungen für eine qualifizierte Beratung. So kann es zum Beispiel sinnvoll sein, eine Gebäudediagnose (Energiecheck, Vor- Ort-Beratung) für das Haus erstellen zu lassen. Wenn für den Anstrich der Fassade ohnehin ein Gerüst notwendig ist, sinken die Kosten für die Außenwanddämmung. Wenn Sie sowieso vor- haben, Ihr Haus teilweise oder ganz zu renovieren, sollten Sie die Heizungsanlage in Ihre Überlegungen miteinbeziehen. Bei Fragen zur Finanzierung oder zu den Möglichkeiten der Um- legung entstehender Kosten auf die Miete wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder den Grundbesitzerverein. FRAGEBOGEN Ich bin Mieter Eigentümer des Gebäudes Eigentümer der Wohnung Baujahr des Gebäudes Baujahr der Heizung Warmwasserbereitung erfolgt über Heizung? Ja Nein Bei Gebäuden ohne Heizkostenabrechnung Ich heize mit Heizöl Erdgas Fernwärme Brennstoff verbrauch Maßeinheit im Jahr Beheizte Fläche qm Bei Heizung und Warmwasser gibt es Probleme. Bitte nennen Sie mir Ansprechpartner: Ja Nein Der Darmstädter Heizenergieverbrauch und Heizkosten von Darmstädter Wohngebäuden DER HEIZSPIEGEL IST TEIL VON „KLIMA SUCHT SCHUTZ“ – EINE KAMPAGNE GEFÖRDERT VOM BUNDESUMWELTMINISTERIUM. WER HILFT IHNEN? Energieberatung bauverein AG Siemensstraße 20 · 64289 Darmstadt www.bauvereinag.de Tel (06151) 28 15 - 0 "energieexperten" im Beratungszentrum Darmstadt/Region Starkenburg der Verbraucherzentrale Hessen e.V. Luisenplatz 6, Carree-Galerie · 64283 Darmstadt www.verbraucher.de/adressen/inhalt/kon_dar.html Tel (06151) 27999-20 Handwerkskammer Rhein-Main Hauptverwaltung Darmstadt Herr Dipl.-Volkswirt Rainer Gallus Hindenburgstraße 1 · 64295 Darmstadt www.hwk-rhein-main.de gallus@hwk-rhein-main.de Tel (06151) 3007214 Kreishandwerkerschaft Darmstadt Hindenburgstraße 1 · 64295 Darmstadt handwerk@kh-da.de www.kh-da.de Tel (06151) 3008110 TÜV Industrie Service GmbH TÜV SÜD Gruppe | Abteilung Bautechnik Rüdesheimer Str. 119 · 64285 Darmstadt www.tuev-sued.de wolfgang.sehm@tuev-sued.de Tel (06151) 600-353 Online-Ratgeber www.co2online.de www.heizspiegel.de www.klima-sucht-schutz.de Projektbetreuung Heizspiegel Wissenschaftsstadt Darmstadt | Agenda-Büro c/o VZ-Beratungszentrum | Energiebeauftragter Franz Schimek Luisenplatz 6, Carreegalerie · 64283 Darmstadt www.agenda21.darmstadt.de franz.schimek@darmstadt.de Tel (06151) 132671 Beratung von Mietern Mieterverein Darmstadt und Umgebung e.V. im Deutschen Mieterbund Nieder-Ramstädter Str. 209 · 64285 Darmstadt www.mieterverein-darmstadt.de Tel (06151) 49799-0 Förderberatung / Finanzierungspartner Sparkasse Darmstadt ImmobilienCenter Rheinstr. 10-12 · 64283 Darmstadt www.sparkasse-darmstadt.de Tel (06151) 2816-888 Energieversorger NaturPur Energie AG Frankfurter Str. 100 · 64293 Darmstadt www.naturpur-energie.ag Tel (01801) 709-222 IMPRESSUM Herausgeber: co2online gemeinnützige GmbH in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Agenda-Büro Konzept: co2online gGmbH, Berlin | © 10/2005 Gestaltung: Red Rabbit Werbeagentur GmbH, Hamburg Druck: Medialis, Berlin Der Heizspiegel wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzkampagne unterstützt. HEIZSPIEGEL Liebe Bürgerinnen und Bürger, zahlreiche Wirbelstürme und andere Unwetter- katastrophen lassen erahnen, welche dramati- schen Folgen der globale Temperaturanstieg auch in Mitteleuropa nach sich ziehen wird. Hauptursache ist die weiterhin steigende Ver- brennung fossiler Rohstoffe und der damit ver- bundene Anstieg von Kohlendioxid in der Erd- atmosphäre. Unter dem Motto »Klima sucht Schutz« führt das Bundesumwelt- ministerium deshalb eine Kampagne zur Minderung des CO 2-Aus- stoßes auch im Gebäudebereich durch. Gerade bei älteren Ge- bäuden ist der Energieverbrauch meist viel zu hoch. Der Darmstädter Heizspiegel ist Teil dieser Kampagne. Mit Ihrer Teil- nahme können Sie prüfen, ob auch das Haus, in dem Sie leben, zur Mehrzahl jener Gebäude gehört, welche die Umwelt mit un- nötig hohen CO 2-Emissionen und die Bewohner mit überhöhten Heizkosten belastet. Viele Sanierungsmaßnahmen werden von der Bundesregierung gefördert, so profitieren von der Gebäude- modernisierung das Klima und Ihr Geldbeutel. Jürgen Trittin, Bundesumweltminister Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ein hoher Energieverbrauch belastet unsere Um- welt und Ihren Geldbeutel. Zahlreiche ältere Ge- bäude haben immer noch einen hohen Heiz- energieverbrauch. Der Darmstädter Heizspiegel (www.agenda21.darmstadt.de) hilft dabei, den Energieverbrauch Ihres Gebäudes / Ihrer Woh- nung im Vergleich mit anderen Haushalten zu bewerten und alle Möglichkeiten des Energiesparens optimal zu nutzen. Insbesondere eine gute Wärmedämmung nützt Haus- eigentümern und Mietern. Vermieter profitieren von der Wertstei- gerung der Gebäudesubstanz, Mieter vom höheren Wohnkomfort und geringeren Heizkosten. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Klaus Feuchtinger Stadtrat So hilft Ihnen der Darmstädter Heizspiegel Mit Hilfe des Darmstädter Heizspiegels können Sie den Heiz- energieverbrauch und die Heizkosten aus dem Jahr 2004 Ihres Gebäudes unter die Lupe nehmen und bewerten. Der Heizspiegel, der getrennt nach den Energiearten Heizöl, Erdgas und Fernwärme erstellt wurde, ordnet die Werte Ihres Gebäudes in vier Kategorien ein: ” optimal ☺☺ ” durchschnittlich /neutralface ” erhöht /frownface ” extrem hoch /frownface/frownface Besonders die Gebäude der Kategorie »extrem hoch« belasten Ihre Finanzen und unsere Umwelt sehr stark. Mit dem Heiz- spiegel und den damit verbundenen Serviceleistungen können Sie erkennen, ob das Gebäude aus Sicht des Energieverbrauchs sanierungsbedürftig ist. Über Ursachen, mögliche Modernisie- rungsmaßnahmen und Förderprogramme informieren Sie ver- schiedene Einrichtungen, deren Adressen Sie in diesem Faltblatt finden. Testen Sie jetzt Heizenergieverbrauch und Heizkosten Ihres Gebäudes! Für Ihren Test benötigen Sie drei Zahlen aus Ihrer Heizkosten- abrechnung für das Jahr 2004: ” Den Heizenergieverbrauch des Gebäudes , der in Liter, m 3, MWh oder kWh angegeben sein kann. Bei der Umrechnung hilft Ihnen die Tabelle auf der folgenden Seite. ” Die Heizkosten des Gebäudes , das sind alle Kosten zum Betrieb der Heizung inkl. Brennstoffverbrauch, Wartung, Ablesung usw. Die Heizkosten können angegeben sein als Kosten Heizung, Kosten Heizanlage, Betriebskosten, Heizkosten oder Gesamt- kosten. ” Die beheizte Wohnfläche des Gebäudes , die als Nutzfläche, beheizte Wohnfläche oder beheizte Nutzfläche in m 2 bezeichnet sein kann. SO FUNKTIONIERT ES: Teilen Sie den Heizenergieverbrauch durch die beheizte Wohn- fläche des Gebäudes . So erhalten Sie den Heizenergieverbrauch des Gebäudes in Kilowattstunden (kWh) je Quadratmeter (m 2) und Jahr. Energieverbrauch (kWh) = Heizenergieverbrauch Wohnfläche (m 2) (kWh je m 2 und Jahr) Hinweis Bei Gebäuden mit zentraler Warmwasserbereitung ziehen Sie vom errechneten Wert noch 30 kWh ab. Teilen Sie nun die Heizkosten durch die beheizte Wohnfläche des Gebäudes . So erhalten Sie die Heizkosten des Gebäudes in € je Quadratmeter (m 2) und Jahr. Heizkosten ( €) = Heizkosten ( € je m2 und Jahr) Wohnfläche (m 2) Hinweis Bei Gebäuden mit zentraler Warmwasserbereitung ziehen Sie vom errechneten Wert noch € 1,40 ab. Vergleichen Sie nun Ihre errechneten Werte mit den Tabellen auf den folgenden Seiten. Beachten Sie dabei die Tabellenüber- schriften. Die Tabellen sind aufgeteilt nach den drei Energie- trägern Heizöl, Erdgas und Fernwärme. Hinweis Als Entscheidungshilfe für die Auswahl eines Energie- trägers bei Neubau oder Heizungsmodernisierung ist der Heiz- spiegel nicht geeignet, weil sich die Heizkosten für Heizöl, Erdgas und Fernwärme nur bedingt vergleichen lassen. Hierfür ist eine Vollkostenbetrachtung anzustellen, bei der zusätzlich zu den Heiz- kosten die Investitionskosten, Instandhaltungskosten, Anschluss- kosten sowie die Kosten der Nutzung von Kellerräumen berück- sichtigt werden müssen. Tabelle zur Umrechnung in Kilowattstunden (kWh) 1 Liter Heizöl = 10 kWh 1 m3 Erdgas = 10,6 kWh 1 MWh = 1000 kWh Ihre Vergleichswerte 2004 für ölbeheizte Gebäude Heizenergieverbrauch in kWh pro m 2 und Jahr beheizte ☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche* 100 – 250 < 122 122-184 184-254 > 254 250 – 500 < 113 113-172 172-238 > 238 500 – 1.000 < 104 104-159 159-223 > 223 > 1.000 < 99 99-152 152-213 > 213 Ihre Vergleichswerte 2004 für erdgasbeheizte Gebäude Heizenergieverbrauch in kWh pro m 2 und Jahr beheizte ☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche* 100 – 250 < 131 131-198 198-275 > 275 250 – 500 < 121 121-184 184-258 > 258 500 – 1.000 < 111 111-170 170-240 > 240 > 1.000 < 106 106-162 162-229 > 229 Ihre Vergleichswerte 2004 für fernbeheizte Gebäude Heizenergieverbrauch in kWh pro m 2 und Jahr beheizte ☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche* 100 – 250 < 109 109-155 155-215 > 215 250 – 500 < 102 102-146 146-205 > 205 500 – 1.000 < 95 95-136 136-195 > 195 > 1.000 < 90 90-131 131-188 > 188 ☺☺ optimal /frownfaceerhöht /neutralfacedurchschnittlich /frownface/frownfaceextrem hoch GUTSCHEIN für ein kostenloses Gutachten. Im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Klimaschutzkampagne erhalten Sie ein kostenloses Gutachten und sparen € 50,-. co2online gGmbH Katzlerstraße 5 10829 Berlin Absender Bitte schicken Sie mein kostenloses Gutachten an Name Vorname Straße/Hausnummer PLZ/Ort Telefon tagsüber Fax E-Mail Füllen Sie einfach den Fragebogen auf der Rückseite aus und schicken Sie ihn zusammen mit der Kopie Ihrer letzten Heizkostenabrechnung bzw. mit Ihrer Rechnung für Öl, Gas oder Fernwärme an co2online. Ihre persönlichen Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Heizkosten in € pro m 2 und Jahr beheizte ☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche* 100 – 250 < 6,80 6,80-9,30 9,30-11,90 > 11,90 250 – 500 < 6,40 6,40-8,70 8,70-11,20 > 11,20 500 – 1.000 < 5,90 5,90-8,10 8,10-10,50 > 10,50 > 1.000 < 5,60 5,60-7,70 7,70-10,10 > 10,10 Heizkosten in € pro m2 und Jahr beheizte ☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche* 100 – 250 < 7,60 7,60-10,20 10,20-13,20 > 13,20 250 – 500 < 6,90 6,90- 9,40 9,40-12,40 > 12,40 500 – 1.000 < 6,30 6,30- 8,70 8,70-11,50 > 11,50 > 1.000 < 6,00 6,00- 8,30 8,30-11,00 > 11,00 Heizkosten in € pro m 2 und Jahr beheizte ☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche* 100 – 250 < 9,60 9,60-11,70 11,70-15,60 > 15,60 250 – 500 < 8,90 8,90-11,10 11,10-14,90 > 14,90 500 – 1.000 < 8,10 8,10-10,40 10,40-14,10 > 14,10 > 1.000 < 7,60 7,60-10,00 10,00-13,60 > 13,60 * Die angegebenen Werte bezeichnen jeweils die Summe aller Wohnflächen eines Gebäudes
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Wissenschaftsstadt Darmstadt Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: an den Magistrat Beteiligt vor Dezernat III Amt: Agenda-Büro zur Kenntnis zur Beschlussfassung Magistrats- beschlussfassung: Vorlage-Nr. 2006/0194 Magistratsbeschluss-Nr. an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fas- sung Fachausschuss Internet ja nein Tagesordnung I II Verteiler: OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Betreff: Darmstädter Heizspiegel offeriert 38 Millonen Euro Umsatzvolumen für örtliche Wirtschaft Vorlage vom: 08.03.2006 Beschlussvorschlag: Der Bericht über das Ergebnis der Heizspiegel-Aktion Darmstadt wird zur Kenntnis genommen! Anlagen: Heizspiegel-Flyer Beschluss des Magistrats vom 2 ... Das Projekt „Darmstädter Heizspiegel“ offeriert ein potenzielles Umsatzvolumen für die Regionale Bauwirtschaft von annähernd 38 Millionen Euro. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat auf Initiative des Agenda-Büros im September 2004 erste Kontakte zur CO2-Online gGmbH/ Berlin geknüpft, um an einer bundesweiten Heiz- spiegelaktion teilzunehmen. Kommunale Heizspiegel sind Instrumente der Impulsberatung vor allem im Altbaubestand. Sie sind statistische Auswertungen von örtlichen Heizdaten und werden als Faltblätter oder online veröffentlicht (www.agenda21.darmstadt.de) Tabellen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt zeigen, welcher Heizenergieverbrauch und vor allem welche Heizkosten angemessen sind. Der Darmstädter Heizspiegel ermöglicht ei- ne Grobeinschätzung von Gebäuden oder Wohnungen. Mit Hilfe der Heizkostenabrechnung konnten interessierte Bürger und Bürgerinnen einfach und schnell feststellen, ob das eigene Haus/die Wohnung ein Energieverschwender ist oder nicht. Heizspiegel werden seit 1995 in der Bundesrepublik erstellt. Im Projektzeitraum 2004 bis 02/2006 (Träger ist die Bundesrepublik Deutschland in Kooperation mit CO2-Online gGmbH) wurden insgesamt bundesweit 36 kommunale Heizspiegel generiert. Bundesweit haben an der Heizspiegelaktion 235 Kommunen (36 mit eigenem, kleinere Kommunen mit Bundes-Heizspiegel) und Organisationen teilgenommen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist dem Projekt im September 2005 (Bekanntgabe in der Öffentlichkeit am 03.11.2005) beigetreten, und hat über die Installation von sechs Online- Ratgebern und der zielorientierten Verteilung entsprechender Darmstädter Heizspiegel-Flyer bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Bundesweit sind über das Heizspiegelprojekt 9.370 Heizgutachten erstellt worden. Dabei standen jeder teilnehmenden Kommune ein Kontingent von 100 kostenfreien Heizgutachten für die Bevölkerung zur Verfügung. Darmstadt hat im bundesweiten Vergleich mit 36 Kommunen bei einer zeitlich verkürzten Projektteilnahme von 3 - 4 Monaten (Projektdauer insgesamt 24 Monate) über 94 schriftliche Heizgutachten für die Bevölkerung mit dem Platz 6 ein Spitzenergebnis erzielt. Die Ergebnisse im Darmstädter Raum sind bereits von CO2-Online gGmbh teilweise evalu- iert und bewertet worden mit folgenden Ergebnissen: • Die Energiekennwerte der 94 Darmstädter Gutachten mit einem mittleren Energie- verbrauch von 156 kWh/m² und Jahr belegen, dass bei einem Zielwert von 70 kWh/m² und Jahr 93% der bewerteten Gebäude ein Einsparpotenzial aufweisen • Heizgutachten wurden angefordert von 48% Gebäudeeigentümer, 10% Wohnungseigen- tümer, 43% Mieter • Aus den erstellten 94 Heizgutachten lässt sich bei 93% der bewertenden Gebäude ein Einsparpotenzial von 5.700 MWh pro Jahr ermitteln, 1.300 Tonnen CO 2 und 283.000,- Euro Heizkosten • Die Darmstädter haben weiterhin innerhalb von 3-4 Monaten 1.187 Onlineberatungen über das Ratgeber-Tool des Agenda-Büros in Anspruch genommen Das Resümee der CO2-Online gGmbH im Rahmen der Evaluation des Heizspiegels in Darmstadt führte zu folgenden Ergebnissen: 3 ... 1. Energetisch bewertet wurden 437 m² Grundfläche, mithin also 8% der statistischen Wohnflächen 2. Die bewerteten Wohnflächen wiesen einen Heizenergieverbrauch von 66.000 MWh mit 15.000 Tonnen CO 2 pro Jahr auf 3. Das Einsparpotenzial liegt bei 35.000 MWh und 8.000 Tonnen CO 2 jährlich 4. Finanziell an Heizenergiekosten können 4,80 €/m² und Jahr eingespart werden. Bei ei- ner Wohnung von 70 m² beträgt dies ca. 330 Euro Kosten Heizenergieeinsparung 5. Das potenzielle Umsatzvolumen bei Realisierung von Sanierungsmaßnahmen für die Regionale Bauwirtschaft beträgt 38 Millionen Euro. Damit hat der Darmstädter Heizspiegel einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der regio- nalen Wirtschaft beigetragen, bedenkt man, dass nach Erfahrungen der CO2-Online gGmbH binnen 1-2 Jahren nach Erstellung entsprechender Heizgutachten mindestens 35% der be- troffenen Eigentümer energetische Sanierungen vornehmen. Die Kooperationspartner Bauverein AG, Verbraucherzentrale Darmstadt, Handwerkskammer Rhein-Main, Kreishandwerkerschaft Darmstadt, TÜV Industrieservice GmbH, Mieterverein Darmstadt und Umgebung e.V., Sparkasse Darmstadt sowie NaturPur Energie AG/Entega AG haben durchweg eine positive Bilanz gezogen. Beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Berlin wurde die weitere Finanzierung des bundesweiten Projektes angeregt, um den Heizspiegel als festes Beratungsinstrument in der Bürgerberatung nachhaltig zu etablieren. Zur Realisierung des Darmstädter Heizspiegels sind der Wissenschaftsstadt Darmstadt bis dato keinerlei Kosten entstanden. Das Projekt wurde mit 25.000,- Euro pro Kommune sei- tens des Bundesumweltministeriums gefördert. Darmstadt, den 08.03.2006 III – 561 – Heizspiegel Der Dezernent III Klaus Feuchtinger Stadtrat Anlage: Heizspiegel-Flyer
Beratungsverlauf (1)
Orte (6)
- Siemensstraße 20
- Frankfurter Straße 100
- Luisenplatz 6
- Rüdesheimer Straße 119
- Nieder-Ramstädter Straße 209
- Rheinstraße 10
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2006/0194
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 08.03.2006
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00