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2006/0194

Darmstädter Heizspiegel offeriert 38 Millonen Euro Umsatzvolumen für örtliche Wirtschaft

Magistratsvorlage 08.03.2006

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2006/0194

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Nutzen Sie den kostenlosen Service zum Darmstädter Heizspiegel und 
schicken Sie uns eine Kopie Ihrer letzten Heizkostenabrechnung. 
Innerhalb von wenigen Wochen erhalten Sie eine schriftliche Auswertung 
mit Empfehlungen für nächste Schritte. Mieter erhalten zusätzlich eine
fachliche Stellungnahme. Damit können Sie Ihre Hausverwaltung über 
das Ergebnis der Untersuchung informieren.
Wo liegt der Heizenergieverbrauch Ihres Gebäudes?
Optimaler Verbrauch: Sie dürfen sich gelassen zurücklehnen; Ihr
Gebäude gehört zu den 10 % mit dem niedrigsten Heizenergie-
verbrauch.
Durchschnittlicher Verbrauch: Sie können schon etwas unter-
nehmen, akuter Handlungsbedarf besteht jedoch nicht. 
Erhöhter Verbrauch: Es ist Zeit zu handeln. Wahrscheinlich muss
Ihr Gebäude in Hinsicht auf den Energieverbrauch verbessert
werden. Was zu tun ist und wie wirtschaftlich das ist, können
Sie bei einer Beratungsstelle erfahren. 
Extrem hoher Verbrauch: Sie sollten jetzt unbedingt handeln!
90 % aller Gebäude in Darmstadt verbrauchen weniger Heiz-
energie als Ihr Haus. Wahrscheinlich lassen sich durch die
Verbesserung der Heizung, neue Fenster und Dämmmaß-
nahmen deutliche Kosteneinsparungen und enorme Wohnwert-
steigerungen realisieren. Was zu tun ist und wie wirtschaftlich
das ist, können Sie bei einer der hier genannten Beratungs-
stellen erfahren. In jedem Fall sollten Sie den Gutschein nutzen
und ein kostenloses Gutachten erstellen lassen!
Wo liegen die Heizkosten Ihres Gebäudes?
Wahrscheinlich werden Sie hier in dieselbe der vier Kategorien
kommen wie schon beim Heizenergieverbrauch. Das muss aber
nicht sein. So können Sie erhöhte Heizkosten oder sogar extrem
hohe Heizkosten haben, obwohl Ihr Heizenergieverbrauch in
Ordnung ist. Denn die Heizkosten hängen von drei Faktoren ab
” Heizenergieverbrauch
” Energiepreis
” Heiznebenkosten 
Deshalb entstehen hohe Heizkosten nicht allein durch hohen
Energieverbrauch. Die Heiznebenkosten setzen sich zusammen
aus:
” Wartungskosten Ihrer Heizung
” Schornsteinfegergebühren
” Gebühren der Heizkostenverteilung
” Betriebsstromkosten der Heizanlage
Als Faustregel gilt hier, dass die Heiznebenkosten bei älteren
Gebäuden nicht mehr als 20 % der gesamten Heizkosten aus-
machen sollten. Es ist wichtig, dass Sie nicht nur Ihre Heizkosten
inkl. Heiznebenkosten mit dem Heizspiegel vergleichen, sondern
auch den Heizenergieverbrauch.
Was können Sie als Mieter tun?
Liegen der Heizenergieverbrauch oder die Heizkosten des von
Ihnen bewohnten Gebäudes über dem Durchschnitt, sollten Sie
mit dem Hauseigentümer Kontakt aufnehmen. Bedenken Sie
dabei, dass es hier ganz besonders auf die richtige Ansprache
ankommt. Nutzen Sie für eine fundierte und sachliche Infor-
mation des Vermieters das kostenlose Gutachten, das Sie mit
dem beigefügten Gutschein bestellen können. 
Natürlich hat auch Ihr persönlicher Umgang mit der Heizenergie,
Ihr Lüftungsverhalten und die Lage der Wohnung im Gebäude
entscheidenden Einfluss auf Ihre Heizkosten. Schon die Senkung
der Raumlufttemperatur um ein Grad erspart Ihnen 6 % der
Heizenergiekosten. Weitere Tipps zur Senkung der Heizkosten
erhalten Sie bei den Beratungsstellen, deren Adressen Sie auf
der folgenden Seite finden.
Was können Sie als Eigentümer oder Vermieter tun?
Das kostenlose Gutachten (s. Gutschein) gibt bei Auffälligkeiten
Empfehlungen für eine qualifizierte Beratung. So kann es zum
Beispiel sinnvoll sein, eine Gebäudediagnose (Energiecheck, Vor-
Ort-Beratung) für das Haus erstellen zu lassen. Wenn für den
Anstrich der Fassade ohnehin ein Gerüst notwendig ist, sinken
die Kosten für die Außenwanddämmung. Wenn Sie sowieso vor-
haben, Ihr Haus teilweise oder ganz zu renovieren, sollten Sie
die Heizungsanlage in Ihre Überlegungen miteinbeziehen. Bei
Fragen zur Finanzierung oder zu den Möglichkeiten der Um-
legung entstehender Kosten auf die Miete wenden Sie sich bitte 
an einen Rechtsanwalt oder den Grundbesitzerverein.
FRAGEBOGEN
Ich bin Mieter
Eigentümer des Gebäudes
Eigentümer der Wohnung
Baujahr des 
Gebäudes
Baujahr der 
Heizung
Warmwasserbereitung erfolgt über
Heizung?
Ja Nein
Bei Gebäuden ohne Heizkostenabrechnung
Ich heize mit 
Heizöl   Erdgas   Fernwärme   
Brennstoff
verbrauch 
Maßeinheit
im Jahr
Beheizte 
Fläche qm
Bei Heizung und Warmwasser gibt es Probleme. 
Bitte nennen Sie mir Ansprechpartner:
Ja Nein

Der Darmstädter
Heizenergieverbrauch und Heizkosten 
von Darmstädter Wohngebäuden
DER HEIZSPIEGEL IST TEIL VON „KLIMA SUCHT SCHUTZ“ – 
EINE KAMPAGNE GEFÖRDERT VOM BUNDESUMWELTMINISTERIUM.
WER HILFT IHNEN?
Energieberatung
bauverein AG
Siemensstraße 20 · 64289 Darmstadt
www.bauvereinag.de
Tel (06151) 28 15 - 0
"energieexperten"
im Beratungszentrum Darmstadt/Region Starkenburg 
der Verbraucherzentrale Hessen e.V.
Luisenplatz 6, Carree-Galerie · 64283 Darmstadt
www.verbraucher.de/adressen/inhalt/kon_dar.html
Tel (06151) 27999-20
Handwerkskammer Rhein-Main
Hauptverwaltung Darmstadt
Herr Dipl.-Volkswirt Rainer Gallus
Hindenburgstraße 1 · 64295 Darmstadt 
www.hwk-rhein-main.de
gallus@hwk-rhein-main.de
Tel (06151) 3007214
Kreishandwerkerschaft Darmstadt
Hindenburgstraße 1 · 64295 Darmstadt
handwerk@kh-da.de
www.kh-da.de
Tel (06151) 3008110 
TÜV Industrie Service GmbH
TÜV SÜD Gruppe | Abteilung Bautechnik
Rüdesheimer Str. 119 · 64285 Darmstadt
www.tuev-sued.de
wolfgang.sehm@tuev-sued.de
Tel (06151) 600-353
Online-Ratgeber
www.co2online.de
www.heizspiegel.de
www.klima-sucht-schutz.de
Projektbetreuung Heizspiegel
Wissenschaftsstadt Darmstadt | Agenda-Büro
c/o VZ-Beratungszentrum | Energiebeauftragter Franz Schimek
Luisenplatz 6, Carreegalerie · 64283 Darmstadt
www.agenda21.darmstadt.de 
franz.schimek@darmstadt.de
Tel (06151) 132671
Beratung von Mietern
Mieterverein Darmstadt und Umgebung e.V.
im Deutschen Mieterbund
Nieder-Ramstädter Str. 209 · 64285 Darmstadt
www.mieterverein-darmstadt.de
Tel (06151) 49799-0
Förderberatung / Finanzierungspartner
Sparkasse Darmstadt
ImmobilienCenter
Rheinstr. 10-12 · 64283 Darmstadt
www.sparkasse-darmstadt.de
Tel (06151) 2816-888
Energieversorger
NaturPur Energie AG
Frankfurter Str. 100 · 64293 Darmstadt
www.naturpur-energie.ag
Tel (01801) 709-222
IMPRESSUM
Herausgeber: co2online gemeinnützige GmbH in Zusammenarbeit
mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Agenda-Büro 
Konzept: co2online gGmbH, Berlin | © 10/2005 
Gestaltung: Red Rabbit Werbeagentur GmbH, Hamburg
Druck: Medialis, Berlin
Der Heizspiegel wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen 
der Klimaschutzkampagne unterstützt.
HEIZSPIEGEL

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
zahlreiche Wirbelstürme und andere Unwetter-
katastrophen lassen erahnen, welche dramati-
schen Folgen der globale Temperaturanstieg
auch in Mitteleuropa nach sich ziehen wird.
Hauptursache ist die weiterhin steigende Ver-
brennung fossiler Rohstoffe und der damit ver-
bundene Anstieg von Kohlendioxid in der Erd-
atmosphäre. 
Unter dem Motto »Klima sucht Schutz« führt das Bundesumwelt-
ministerium deshalb eine Kampagne zur Minderung des CO
2-Aus-
stoßes auch im Gebäudebereich durch. Gerade bei älteren Ge-
bäuden ist der Energieverbrauch meist viel zu hoch. Der
Darmstädter Heizspiegel ist Teil dieser Kampagne. Mit Ihrer Teil-
nahme können Sie prüfen, ob auch das Haus, in dem Sie leben,
zur Mehrzahl jener Gebäude gehört, welche die Umwelt mit un-
nötig hohen CO
2-Emissionen und die Bewohner mit überhöhten
Heizkosten belastet. Viele Sanierungsmaßnahmen werden von der
Bundesregierung gefördert, so profitieren von der Gebäude-
modernisierung das Klima und Ihr Geldbeutel.
Jürgen Trittin,
Bundesumweltminister 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ein hoher Energieverbrauch belastet unsere Um-
welt und Ihren Geldbeutel. Zahlreiche ältere Ge-
bäude haben immer noch einen hohen Heiz-
energieverbrauch. Der Darmstädter Heizspiegel
(www.agenda21.darmstadt.de)  hilft dabei, den
Energieverbrauch Ihres Gebäudes / Ihrer Woh-
nung im Vergleich mit anderen Haushalten zu
bewerten und alle Möglichkeiten des Energiesparens optimal zu
nutzen. Insbesondere eine gute Wärmedämmung nützt Haus-
eigentümern und Mietern. Vermieter profitieren von der Wertstei-
gerung der Gebäudesubstanz, Mieter vom höheren Wohnkomfort
und geringeren Heizkosten. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Klaus Feuchtinger
Stadtrat
So hilft Ihnen der Darmstädter Heizspiegel
Mit Hilfe des Darmstädter Heizspiegels können Sie den Heiz-
energieverbrauch und die Heizkosten aus dem Jahr 2004 
Ihres Gebäudes unter die Lupe nehmen und bewerten. 
Der Heizspiegel, der getrennt nach den Energiearten Heizöl,
Erdgas und Fernwärme erstellt wurde, ordnet die Werte Ihres
Gebäudes in vier Kategorien ein:
” optimal 
☺☺
” durchschnittlich /neutralface
” erhöht /frownface
” extrem hoch /frownface/frownface
Besonders die Gebäude der Kategorie »extrem hoch« belasten
Ihre Finanzen und unsere Umwelt sehr stark. Mit dem Heiz-
spiegel und den damit verbundenen Serviceleistungen können
Sie erkennen, ob das Gebäude aus Sicht des Energieverbrauchs
sanierungsbedürftig ist. Über Ursachen, mögliche Modernisie-
rungsmaßnahmen und Förderprogramme informieren Sie ver-
schiedene Einrichtungen, deren Adressen Sie in diesem Faltblatt
finden.
Testen Sie jetzt Heizenergieverbrauch und 
Heizkosten Ihres Gebäudes!
Für Ihren Test benötigen Sie drei Zahlen aus Ihrer Heizkosten-
abrechnung für das Jahr 2004:
” Den Heizenergieverbrauch des Gebäudes , der in Liter, m 3, MWh
oder kWh angegeben sein kann. Bei der Umrechnung hilft Ihnen
die Tabelle auf der folgenden Seite.
” Die Heizkosten des Gebäudes , das sind alle Kosten zum Betrieb
der Heizung inkl. Brennstoffverbrauch, Wartung, Ablesung usw.
Die Heizkosten können angegeben sein als Kosten Heizung,
Kosten Heizanlage, Betriebskosten, Heizkosten oder Gesamt-
kosten.
” Die beheizte Wohnfläche des Gebäudes , die als Nutzfläche,
beheizte Wohnfläche oder beheizte Nutzfläche in m
2 bezeichnet
sein kann.
SO FUNKTIONIERT ES:
Teilen Sie den Heizenergieverbrauch durch die beheizte Wohn-
fläche des Gebäudes . So erhalten Sie den Heizenergieverbrauch
des Gebäudes in Kilowattstunden (kWh) je Quadratmeter (m 2)
und Jahr.
Energieverbrauch (kWh) = Heizenergieverbrauch
Wohnfläche (m 2) (kWh je m 2 und Jahr)
Hinweis Bei Gebäuden mit zentraler Warmwasserbereitung
ziehen Sie vom errechneten Wert noch 30 kWh ab. 
Teilen Sie nun die Heizkosten durch die beheizte Wohnfläche
des Gebäudes . So erhalten Sie die Heizkosten des Gebäudes 
in 
€ je Quadratmeter (m 2) und Jahr.
Heizkosten ( €) = Heizkosten ( € je m2 und Jahr)
Wohnfläche (m 2)
Hinweis Bei Gebäuden mit zentraler Warmwasserbereitung
ziehen Sie vom errechneten Wert noch € 1,40 ab.
Vergleichen Sie nun Ihre errechneten Werte mit den Tabellen
auf den folgenden Seiten. Beachten Sie dabei die Tabellenüber-
schriften. Die Tabellen sind aufgeteilt nach den drei Energie-
trägern Heizöl, Erdgas und Fernwärme. 
Hinweis Als Entscheidungshilfe für die Auswahl eines Energie-
trägers bei Neubau oder Heizungsmodernisierung ist der Heiz-
spiegel nicht geeignet, weil sich die Heizkosten für Heizöl, Erdgas
und Fernwärme nur bedingt vergleichen lassen. Hierfür ist eine
Vollkostenbetrachtung anzustellen, bei der zusätzlich zu den Heiz-
kosten die Investitionskosten, Instandhaltungskosten, Anschluss-
kosten sowie die Kosten der Nutzung von Kellerräumen berück-
sichtigt werden müssen.
Tabelle zur Umrechnung in Kilowattstunden (kWh)
1 Liter Heizöl = 10 kWh
1 m3 Erdgas = 10,6 kWh
1 MWh = 1000 kWh

Ihre Vergleichswerte 2004 für ölbeheizte Gebäude
Heizenergieverbrauch in kWh pro m 2 und Jahr
beheizte
☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche*
100 – 250 < 122 122-184 184-254 > 254
250 – 500 < 113 113-172 172-238 > 238
500 – 1.000 < 104 104-159 159-223 > 223
> 1.000 <  99 99-152 152-213 > 213
Ihre Vergleichswerte 2004 für erdgasbeheizte
Gebäude
Heizenergieverbrauch in kWh pro m 2 und Jahr
beheizte
☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche*
100 – 250 < 131 131-198 198-275 > 275
250 – 500 < 121 121-184 184-258 > 258
500 – 1.000 < 111 111-170 170-240 > 240
> 1.000 < 106 106-162 162-229 > 229
Ihre Vergleichswerte 2004 für fernbeheizte Gebäude
Heizenergieverbrauch in kWh pro m 2 und Jahr
beheizte
☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche*
100 – 250 < 109 109-155 155-215 > 215
250 – 500 < 102 102-146 146-205 > 205
500 – 1.000 < 95 95-136 136-195 > 195
> 1.000 < 90 90-131 131-188 > 188
☺☺ optimal /frownfaceerhöht
/neutralfacedurchschnittlich /frownface/frownfaceextrem hoch
GUTSCHEIN 
für ein kostenloses Gutachten.
Im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten
Klimaschutzkampagne erhalten Sie ein kostenloses Gutachten
und sparen 
€ 50,-.
co2online gGmbH
Katzlerstraße 5
10829 Berlin
Absender
Bitte schicken Sie mein kostenloses
Gutachten an
Name
Vorname
Straße/Hausnummer
PLZ/Ort
Telefon tagsüber
Fax
E-Mail
Füllen Sie einfach den Fragebogen auf der Rückseite
aus und schicken Sie ihn zusammen mit der Kopie Ihrer
letzten Heizkostenabrechnung bzw. mit Ihrer Rechnung
für Öl, Gas oder Fernwärme an co2online. 
Ihre persönlichen Daten werden selbstverständlich 
vertraulich behandelt.
Heizkosten in € pro m 2 und Jahr
beheizte
☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche*
100 – 250 < 6,80 6,80-9,30 9,30-11,90 > 11,90
250 – 500 < 6,40 6,40-8,70 8,70-11,20 > 11,20
500 – 1.000 < 5,90 5,90-8,10 8,10-10,50 > 10,50
> 1.000 < 5,60 5,60-7,70 7,70-10,10 > 10,10
Heizkosten in € pro m2 und Jahr
beheizte
☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche*
100 – 250 < 7,60 7,60-10,20 10,20-13,20 > 13,20
250 – 500 < 6,90 6,90- 9,40 9,40-12,40 > 12,40
500 – 1.000 < 6,30 6,30- 8,70 8,70-11,50 > 11,50
> 1.000 < 6,00 6,00- 8,30 8,30-11,00 > 11,00
Heizkosten in € pro m
2 und Jahr
beheizte
☺☺ /neutralface /frownface /frownface/frownfaceWohnfläche*
100 – 250 < 9,60 9,60-11,70 11,70-15,60 > 15,60
250 – 500 < 8,90 8,90-11,10 11,10-14,90 > 14,90
500 – 1.000 < 8,10 8,10-10,40 10,40-14,10 > 14,10
> 1.000 < 7,60 7,60-10,00 10,00-13,60 > 13,60
* Die angegebenen Werte bezeichnen jeweils 
die Summe aller Wohnflächen eines Gebäudes

2006/0194

5836 Zeichen

Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
 
Magistratsvorlage 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
an den Magistrat Beteiligt vor Dezernat III 
Amt: Agenda-Büro 
 zur Kenntnis 
 zur Beschlussfassung 
Magistrats-
beschlussfassung: 
  
Vorlage-Nr. 2006/0194 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
 
  
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
 OBW zur Befassung 
 zur Kenntnis 
 zur Beschlussfassung 
 zur abschließenden Beschluss-  fas-
sung Fachausschuss 
Internet  ja  nein 
 
Tagesordnung  I  II 
Verteiler: 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung 
Magistrat 
 
Betreff: Darmstädter Heizspiegel offeriert 38 Millonen Euro Umsatzvolumen für örtliche 
Wirtschaft 
 
Vorlage vom: 08.03.2006 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Bericht über das Ergebnis der Heizspiegel-Aktion Darmstadt wird zur Kenntnis genommen! 
 
 
 
Anlagen:     Heizspiegel-Flyer 
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
... 
 
Das Projekt „Darmstädter Heizspiegel“ offeriert ein potenzielles Umsatzvolumen für 
die Regionale Bauwirtschaft von annähernd 38 Millionen Euro. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat auf Initiative des Agenda-Büros im September 2004 
erste Kontakte zur CO2-Online gGmbH/ Berlin geknüpft, um an einer bundesweiten Heiz-
spiegelaktion teilzunehmen. 
 
Kommunale Heizspiegel sind Instrumente der Impulsberatung vor allem im Altbaubestand. 
Sie sind statistische Auswertungen von örtlichen Heizdaten und werden als Faltblätter oder 
online veröffentlicht (www.agenda21.darmstadt.de) 
 
Tabellen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt zeigen, welcher Heizenergieverbrauch und 
vor allem welche Heizkosten angemessen sind. Der Darmstädter Heizspiegel ermöglicht ei-
ne Grobeinschätzung von Gebäuden oder Wohnungen.  
 
Mit Hilfe der Heizkostenabrechnung konnten interessierte Bürger und Bürgerinnen einfach 
und schnell feststellen, ob das eigene Haus/die Wohnung ein Energieverschwender ist oder 
nicht.  
Heizspiegel werden seit 1995 in der Bundesrepublik erstellt. Im Projektzeitraum 2004 bis 
02/2006 (Träger ist die Bundesrepublik Deutschland in Kooperation mit CO2-Online gGmbH)  
wurden insgesamt bundesweit 36 kommunale Heizspiegel generiert.  
Bundesweit haben an der Heizspiegelaktion 235 Kommunen (36 mit eigenem, kleinere 
Kommunen mit Bundes-Heizspiegel) und Organisationen teilgenommen. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist dem Projekt im September 2005 (Bekanntgabe in der 
Öffentlichkeit am 03.11.2005) beigetreten, und hat über die Installation von sechs Online-
Ratgebern und der zielorientierten Verteilung entsprechender Darmstädter Heizspiegel-Flyer 
bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. 
 
Bundesweit sind über das Heizspiegelprojekt 9.370 Heizgutachten erstellt worden. Dabei 
standen jeder teilnehmenden Kommune ein Kontingent von 100 kostenfreien Heizgutachten 
für die Bevölkerung zur Verfügung. 
Darmstadt hat im bundesweiten Vergleich mit 36 Kommunen bei einer zeitlich verkürzten 
Projektteilnahme von 3 - 4 Monaten (Projektdauer insgesamt 24 Monate) über 94 schriftliche 
Heizgutachten für die Bevölkerung mit dem Platz 6 ein Spitzenergebnis erzielt. 
 
Die Ergebnisse im Darmstädter Raum sind bereits von CO2-Online gGmbh teilweise evalu-
iert und bewertet worden mit folgenden Ergebnissen: 
 
• Die Energiekennwerte der 94 Darmstädter Gutachten mit einem mittleren Energie-
verbrauch von 156 kWh/m² und Jahr belegen, dass bei einem Zielwert von 70 kWh/m² 
und Jahr 93% der bewerteten Gebäude ein Einsparpotenzial aufweisen 
 
• Heizgutachten wurden angefordert von 48% Gebäudeeigentümer, 10% Wohnungseigen-
tümer, 43% Mieter 
 
• Aus den erstellten 94 Heizgutachten lässt sich bei 93% der bewertenden Gebäude ein 
Einsparpotenzial von 5.700 MWh pro Jahr ermitteln, 1.300 Tonnen CO
2 und 283.000,- 
Euro Heizkosten 
 
• Die Darmstädter haben weiterhin innerhalb von 3-4 Monaten 1.187 Onlineberatungen 
über das Ratgeber-Tool des Agenda-Büros in Anspruch genommen 
 
Das Resümee der CO2-Online gGmbH im Rahmen der Evaluation des Heizspiegels in 
Darmstadt  führte zu folgenden Ergebnissen:

3 
... 
 
1. Energetisch bewertet wurden 437 m² Grundfläche, mithin also 8% der statistischen 
Wohnflächen 
 
2. Die bewerteten Wohnflächen wiesen einen Heizenergieverbrauch von 66.000 MWh mit 
15.000 Tonnen CO
2 pro Jahr auf 
 
3. Das Einsparpotenzial liegt bei 35.000 MWh und 8.000 Tonnen CO 2 jährlich 
 
4. Finanziell an Heizenergiekosten können 4,80 €/m² und Jahr eingespart werden. Bei ei-
ner Wohnung von 70 m² beträgt dies ca. 330 Euro Kosten Heizenergieeinsparung 
 
5. Das potenzielle Umsatzvolumen bei Realisierung von Sanierungsmaßnahmen für 
die Regionale Bauwirtschaft beträgt 38 Millionen Euro. 
 
Damit hat der Darmstädter Heizspiegel einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der regio-
nalen Wirtschaft beigetragen, bedenkt man, dass nach Erfahrungen der CO2-Online gGmbH 
binnen 1-2 Jahren nach Erstellung entsprechender Heizgutachten mindestens 35% der be-
troffenen Eigentümer energetische Sanierungen vornehmen. 
 
Die Kooperationspartner Bauverein AG, Verbraucherzentrale Darmstadt, Handwerkskammer 
Rhein-Main, Kreishandwerkerschaft Darmstadt, TÜV Industrieservice GmbH, Mieterverein 
Darmstadt und Umgebung e.V., Sparkasse Darmstadt sowie NaturPur     Energie AG/Entega 
AG haben durchweg eine positive Bilanz gezogen. 
 
Beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Berlin wurde die 
weitere Finanzierung des bundesweiten Projektes angeregt, um den Heizspiegel als festes 
Beratungsinstrument in der Bürgerberatung nachhaltig zu etablieren. 
Zur Realisierung des Darmstädter Heizspiegels sind der Wissenschaftsstadt Darmstadt bis 
dato keinerlei Kosten entstanden. Das Projekt wurde mit 25.000,- Euro pro Kommune sei-
tens des Bundesumweltministeriums gefördert. 
 
Darmstadt, den 08.03.2006 
III – 561 – Heizspiegel 
 
Der Dezernent III 
 
 
 
 
 
Klaus Feuchtinger 
Stadtrat  Anlage:
 Heizspiegel-Flyer

Beratungsverlauf (1)

TOP 177 zur Kenntnis

Orte (6)

  • Siemensstraße 20
  • Frankfurter Straße 100
  • Luisenplatz 6
  • Rüdesheimer Straße 119
  • Nieder-Ramstädter Straße 209
  • Rheinstraße 10

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Details

Vorlagen-Nr.
2006/0194
Typ
Magistratsvorlage
Datum
08.03.2006
Erstellt
29.09.2026 00:00