AN/0766/2019
Antrag der Fraktion die Grünen: Stadtbahn Köln ? Niederkassel ? Bonn
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Finale Version des GRÜNEN-Antrages 2019 06 Verlängerung Linie 7 neu Stadtbahnlinie - v2
4923 Zeichen
Fraktion in der Bezirksvertretung 7 Friedrich-Ebert-Ufer 64 - 70 51143 Köln - Porz Grüne BV 7 Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus Köln 50667 Köln Herrn Bezirksbürgermeister Henk van Benthem Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln Köln Porz, den 27.5.2019 Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Köln Porz am 13.06.2019 Thema: Stadtbahn Köln → Niederkassel → Bonn Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, Zum obigen Thema stellen wir folgenden Antrag Die Bezirksvertretung beschließt: Beschluss: Die Bezirksvertretung bittet den Rat und den Verkehrsausschuss, die Verwaltung zu beauftragen, mit dem Rhein-Sieg-Kreis in intensiver Zusammenarbeit eine Stadtbahn Köln → Niederkassel → Bonn zu realisieren. Auf der Grundlage der am 16.05.2019 in der Bezirksvertretung vorgestellten Pläne soll die Nieder- flurstrecke der Linie 7 bis zu einer parallel zur Stadtbahn Köln → Niederkassel → Bonn einzurichten- den Endhaltestelle in Niederkassel/Lülsdorf verlängert werden. Damit wird das Porzer Stadtbahnnetz an die neue Strecke Köln → Niederkassel → Bonn angeschlossen und eine neue Verbindung von Porz sowohl nach Bonn als auch in den linksrheinischen Kölner Süden geschaffen und damit auch eine Fahrgastentlastung der Ost-West-Achse in Köln ermöglicht. Diese Verlängerung soll noch vor der Realisierung der Stadtbahn Köln → Niederkassel → Bonn fertig gestellt sein. Für die Anbindung der Linie 7 an die geplante Stadtbahn soll die Stadt Köln die folgende Szenarien prüfen, die Kosten ermitteln und das schnellstmögliche Szenario realisieren. 1. Erstellung der Verlängerung der Linie 7 bis Niederkassel/Lülsdorf durch die Stadt Köln ohne För- dermittel. 2. Erstellung der Verlängerung der Linie 7 bis Niederkassel/Lülsdorf durch die Stadt Köln mit För- dermitteln und einer Neuberechnung des Kosten/Nutzen-Faktors für diese Verlängerung unter Ein- beziehen der durch die Stadtbahn Köln → Niederkassel → Bonn neu entstehenden Anbindungs- richtungen und Fahrgastströme. Hier sind vor allem die Fahrgastzahlen aus den Beziehungen a) Ensen → Porz → Niederkassel/Lülsdorf → Godorf → Rodenkirchen → Köln und b) Ensen → Porz → Niederkassel → Bonn zu berücksichtigen 3. Erstellung der Verlängerung der Linie 7 bis Niederkassel/Lülsdorf durch die Stadt Köln mit Fö r- dermitteln zur Luftreinhaltung durch Berechnung eines Emissionsminderungskoeffizienten durch diese Verlängerung. Hier sollen die Potentiale einer Minderung der KFZ-Verkehrsströme durch die Stadtbahn untersucht werden, die durch die geplante Stadtbahn Köln → Niederkassel → Bonn mit einer Anbindung an die Linie 7 neu entstehen. Hier sind vor allem die möglichen Fahrgastzahlen aus den Beziehungen Ensen → Porz → Niederkassel/Lülsdorf → Godorf → Rodenkirchen → Köln Ensen → Porz → Niederkassel/Lülsdorf → Godorf → Rodenkirchen → Richtung Ford Werke Ensen → Porz → Niederkassel → Bonn in Relation zu den KFZ-Verkehrsströmen Niederkassel/Lülsdorf → Zündorf → Köln/Innenstadt Niederkassel/Lülsdorf → Zündorf → Poll → Rodenkirchen → Wesseling Niederkassel/Lülsdorf → Zündorf → Porz → Köln → Richtung Ford Werke zu berücksichtigen. Begründung: Die vom Rhein Sieg Kreis geplante Stadtbahn Köln → Niederkassel → Bonn bietet einmalige Chan- cen, den ÖPNV auch in Köln selbst zu entzerren. Durch eine Anbindung der Fahrgastströme an die linksrheinischen Straßenbahnen über den Süden Kölns können zusätzliche Fahrgäste gewonnen wer- den und Fahrgastströme von der überlasteten Ost → West Achse umgeleitet werden. Für viele Porzer und Niederkasseler wird so ein Anreiz geschaffen, auf das Auto zu verzichten. Damit würde auch eine erhebliche Reduzierung des emittierenden Individualverkehrs einhergehen. Diese Chance für Luftverbesserung und Einhaltung der Luftgrenzwerte sollte schnellstmöglich ergrif- fen werden. Die Möglichkeiten für einen effektiven Umweltschutz können nicht vertan werden durch weiteres Warten auf Förderzusagen. Für die Kölner Bürger*innen ist es nicht nachvollziehbar, dass für Kulturbauwerke wie z.B. Oper, Mu- seen und Theater mittlerweile Hunderte von Millionen aus dem Stadtetat bezahlt und verbaut werden, ohne auf Fördermittel zu warten, aber für die Luftreinhaltung und den ÖPNV nur dann etwas unter- nommen wird, wenn es fast nichts kostet oder Fördermittel bewilligt sind. Die Stadt Köln und die Kö l- ner könnten dies auch ohne Zuschüsse. Es gilt jetzt, der Umwelt die höchste Priorität zu geben und dafür - falls erforderlich - Rücklagen zu verwenden und/oder auch hochpreisige Kunstwerke zu verkaufen. Diese wurden ja immer mit dem Hinweis auch die Wertanlage beschafft. Es wird Zeit, diese Wertanlagen für den Erhalt der Umwelt einzusetzen. Dieter Redlin Regina Pischke Fraktionsvorsitzender Bezirksvertreter
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0766/2019
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 29.05.2019
- Erstellt
- 29.05.2019 12:06