E-Ladestationen Tiefgarage Bürgeramt Lindenthal
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/0134/2021 vom 18.01.2021
Stand: Am 01.02.2021 in der Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) ungeändert beschlossen.
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Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, SPD-Fraktion,
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen CDU-Fraktion SPD-Fraktion Lothar Müller / Die Linke Gerd Kaspar / FDP in der Bezirksvertretung Lindenthal Klettenberg Sülz Lindenthal Braunsfeld Müngersdorf Junkersdorf Marsdorf Weiden Lövenich Widdersdorf Frau Bezirksbürgermeisterin Cornelia Weitekamp Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln, den 17.01.2021 Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal am 1.2.2021 zu setzen: Die BV 3 bekräftigt und konkretisiert ihren Beschluss vom 31.8.2020 (AN0980/2020, TOP 8.1.11): Eine Ladestation mit zwei Anschlüssen ist in der Tiefgarage des Bezirksrathauses Lindenthal zu realisieren. Dabei soll ein Anschluss für die Bürger*innen vorgehalten werden, der andere für die Mitarbeiter*innen. Die Bezirksvertretung bevorzugt eine Schnell-Ladestation (DC), die nach Möglichkeit realisiert werden sollte, zumindest aber ansonsten eine 22 KWh – Anlage. Es wird um Prüfung gebeten, ob diese Lade-Angebote kostenfrei gestaltet werden können. Da die Verwaltung im 1. Quartal 21 eine Einbeziehung der BV3 bei der Festsetzung weiterer möglicher Lademöglichkeiten plant, wird auf eine weitere zeitliche und räumliche Präzisierung zunächst verzichtet; Begründung: Eine konkrete und präzisierte Planung für den Stadtbezirk 3 steht weiterhin aus, der Verweis auf das „Standortkonzept zur Einrichtung von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenraum“ ist im Jahr 2021 wenig informativ, da dieses Konzept von 2018 bekannt ist und die Umsetzung mehr als schleppend verläuft, wie auch in den Medien zu lesen ist. Und das kann bei der drängenden Klimasituation nicht die Ausbau-Geschwindigkeit sein, die diese Stadt braucht. Speziell die Außenbezirke scheinen benachteiligt zu bleiben. Dabei ist gerade in ÖPNV-mäßig unterversorgten Außenbezirken durchaus die Neigung der Bürger zu beobachten, sich ein – hoch gefördertes – E-Auto anzuschaffen, wenn denn klar wäre, wann und wo sich Lademöglichkeiten finden lassen. So ist die geforderte Ladesäule zumindest ein wichtiges Signal der Stadt Köln an die Bürgerinnen und Bürger, wenn sie ihnen in „ihrem“ Rathaus ein Lade-Angebot unterbreitet. So können Bürger*innen ihr Elektro-Auto laden, während sie im Bürgeramt Erledigungen machen. Natürlich profitieren Mitarbeiter*innen genauso. Es ist Absicht der Stadt, als Kommune beispielgebend zu wirken, also im öffentlichen Bereich, der für Bürger*innen zugänglich ist, eine Infrastruktur vorzuhalten und klimaorientiertes Verhalten anzuregen. Mit solch einem Angebot wird diese Absicht unterstützt. Bedenken bzgl. der möglichen Geräuschentwicklung einer Schnelladestation sind in einer Tiefgarage des Bezirksrathauses nicht bedeutsam. gez. Lara Schneider gez. Svenja Führer gez. Friedhelm Hilgers Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN CDU-Fraktion SPD-Fraktion gez. Lothar Müller/ Die Linke gez. Gerd Kaspar / FDP
Beratungsverlauf
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01.02.2021
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 8.1.5, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen
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