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1340/2022

Änderung der Verkehrsführung im Bereich Trankgasse/Komödienstraße

Beschlussvorlage Ausschuss 18.05.2022

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 14.06.2022, TOP 1.2

Beschlussvorlage Ausschuss

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Ansehen

Anlage 3- Zwischenlösung

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Ansehen

Anlage 4 - Auszug Verkehrsausschuss 17.05.2022

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Anlage 5 - Auszug Stadtentwicklungsausschuss 02.06.2022 (wie Verkehrsausschuss)

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Anlage 1 - Öffentlichkeitsbeteiligung

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Ansehen

Anlage 2- Verkehrskonzept

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Ansehen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

10148 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/66/664/1 
664 
Vorlagen-Nummer 
 1340/2022 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Änderung der Verkehrsführung im Bereich Trankgasse/Komödienstraße 
Beschlussorgan 
Verkehrsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss nimmt das von der Verwaltung vorgestellte Verkehrskonzept zur Kenntnis  
und beauftragt die Verwaltung mit der Einrichtung einer Fahrradstraße auf der Trankgasse sowie der 
Umsetzung begleitender verkehrlicher Maßnahmen als eine Zwischenlösung ohne Umbau. 
 
Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, sofern die Bezirksvertretung Innenstadt dem 
Beschlussvorschlag uneingeschränkt zustimmt. 
 
 
Verkehrsausschuss 17.05.2022 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 02.06.2022 
Stadtentwicklungsausschuss 02.06.2022 
Verkehrsausschuss 14.06.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  183.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
1 Anlass 
 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 14.11.2017 die Verwaltung beauftragt, die Planungs-
tätigkeiten für die Verbesserung der Domumgebung im Bereich der Trankgasse aufzunehmen. Im 
Zuge dieser Beschlussfassung wurde die Verwaltung u. a. auch beauftragt, ein Konzept zur Verbes-
serung der Fußverkehrsführung zwischen Bahnhofsvorplatz und Kardinal-Höffner-Platz vorzulegen. 
Ein Verwaltungsvorschlag für eine Optimierung der o.g. Wegebeziehung wurde mit der Beschlussvor-
lage zur „Städtebauliche Neuordnung des Domumfeldes im Bereich Trankgasse unter dem Be-
schlusspunkt 2 (Vorlagen-Nr. 3186/2019) dem Rat zur Beratung vorgelegt. Die Bezirksvertretung In-
nenstadt hat zu diesem Verwaltungsvorschlag umfangreiche Prüfaufträge beschlossen. Darüber hin-
aus gab es auch aus den anderen politischen Gremien weitere Anregungen und Gestaltungsvor-
schläge. Die Verwaltung hat anschließend die Ziff. 2 der Beschlussvorlage zurückgezogen, um die 
verkehrlichen Belange separat von den baulichen Maßnahmen (Ziff. 1) zu betrachten. 
 
2 Verkehrskonzept 
 
Der Betrachtungsraum für das Verkehrskonzept wurde wie folgt begrenzt, siehe Anlage 2: 
 
- Im Norden: Unter Sachenhausen/An den Dominikanern

3 
- Im Süden: An der Rechtsschule/Roncalliplatz 
- Im Osten: Bahntrasse mit dem Hauptbahnhof 
- Im Westen: Tunisstraße  
 
Mit dem Dom und dem Hauptbahnhof befinden sich zwei zentrale Ziele bzw. Quellen von stadtweiter 
und internationaler Bedeutung im o.g. Betrachtungsraum. 
 
Beim Verkehrskonzept hat die Verwaltung zwei Aspekte in den Fokus genommen, die für die Ver-
kehrsentwicklung und Verkehrssicherheit von zentralen Bedeutung sind: 
 
- Der Fußverkehr dominiert das Bild im untersuchten öffentlichen Raum. 
- Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr wächst in der Innenstadt stetig. 
 
Die Verwaltung schlägt vor, folgende verkehrliche Maßnahmen umzusetzen: 
- Sperrung der Trankgasse zwischen Marzellenstraße und Am Domhof für den allgemeine-
ren Kfz-Verkehr, 
- Erweiterung der Fußgängerzone auf den Kardinal-Höffner-Platz, 
- Einrichtung der Marzellenstraße als Einbahnstraße in Richtung Komödienstraße, Radver-
kehr in Gegenrichtung frei, 
- Einrichtung der Komödienstraße zwischen Marzellenstraße und Tunisstraße als Einbahn-
straße in Richtung Tunisstraße, Radverkehr in Gegenrichtung frei. 
 
Dis Auswirkungen der geplanten Änderungen auf den Verkehr wurden anhand des makroskopischen 
Verkehrsmodells geprüft. Die neue Verkehrsführung sowie die daraus resultierende Verlagerungen 
des Kfz-Verkehrs sind in Anlage 1 dargestellt. Rote Zahlen stellen dabei Verkehrszunahmen in der 
entsprechenden Straße dar, grüne Zahlen Verkehrsabnahmen. Grundsätzlich kann festgehalten wer-
den, dass der signifikanten Verkehrsentlastung im Betrachtungsraum verträgliche Zunahmen auf den 
Alternativrouten entgegenstehen. 
 
3 Zwischenlösung – Vorschlag der Verwaltung 
 
Die Verwaltung schlägt gemäß Anlage 3 vor, in einer ersten Stufe verkehrliche Maßnahmen umzu-
setzen, die keiner baulichen Eingriffe bedürfen. Dies kann kurzfristig im Zusammenhang mit der ab 
Herbst 2022 bis zum Sommer 2024 geplanten Baumaßnahmen zur städtebaulichen Neuordnung des 
Domumfeldes im Bereich Trankgasse erfolgen. In diesem Zeitraum muss für die geplante Hochbau-
maßnahme mit dem erforderlichen Arbeitsraum die Fläche bis zur Fahrbahnmitte in Anspruch ge-
nommen werden. Durch die geplante Zwischenlösung wird nicht nur kein Engpass im Bereich der 
Baustelle entstehen, sondern auch die Baustellensituation  genutzt, um erste Erfahrungen mit der 
beabsichtigten Verkehrsführung zu machen. Diese Erkenntnisse werden in die endgültige Planung 
einfließen.  
 
Diese Zwischenlösung umfasst folgende Maßnahmen: 
 
- Die Trankgasse wird zwischen Marzellenstraße und Am Domhof zur Fahrradstraße. Um 
die Ausfahrt aus der Tiefgarage Am Dom sicherzustellen, wird die Fahrradstraße in Rich-
tung Rheinuferstraße mit Zusatzschild Kfz-Verkehr frei ausgeschildert. Die Zufahrt zum 
Excelsior Hotel Ernst aus Richtung Rheinuferstraße wird ebenfalls mit Zusatzschild freige-
geben. 
- Der Kardinal-Höffner-Platz wird zur Fußgängerzone mit Freigabe für den ÖPNV und den 
Radverkehr. 
- Die Marzellenstraße wird zur Einbahnstraße in Richtung Komödienstraße mit Zusatzschild 
„Radfahrer frei“. Das Linksabbiegen in die Trankgasse wird für Kfz- Verkehr unterbunden. 
- Die Komödienstraße wird zur Einbahnstraße in Richtung Tunisstraße mit Zusatzschild 
„Radfahrer frei“. In diesem Zusammenhang werden die Einfahrt in die Komödienstraße aus 
Richtung Westen nur für Radfahrende freigegeben und der frei laufende Rechtsabbieger 
von der Tunisstraße in die Komödienstraße für den Kfz-Verkehr gesperrt. Darüber hinaus 
muss die KVB-Haltestelle für die beiden Buslinien 172 und 173 provisorisch auf die Nord-
seite verlegt werden.

4 
- Die Straßen Mariengartengasse und Burgmauer werden zwischen  An der Rechtsschule 
und Kardinal-Höffner-Platz zur Sackgasse. Die öffentlichen Stellplätze entfallen auf der 
gesamten Strecke. 
- Die Lichtsignalanlage Trankgasse/Marzellenstraße/Komödienstraße wird außer Betrieb 
genommen. Die verkehrssichere und barrierefreie Überquerung der Fahrbahnen wird mit-
tels Fußgängerüberwegen (Zebrastreifen) gewährleistet. 
 
Die Maßnahmen der Zwischenlösung sind in Anlage 2 dargestellt. Falls verkehrlich sinnvoll und not-
wendig  wird die Verwaltung die Regelungen als Geschäft der laufenden Verwaltung modifizieren. 
 
Mit den vorgenannten Maßnahmen wird sich die Fußverkehrsführung zwischen Bahnhofsvorplatz und 
Kardinal-Höffner-Platz wesentlich verbessern. Auch der Radverkehr wird im ganzen Betrachtungs-
raum auf breiten und komfortablen Radverkehrsanlagen geführt. Dadurch werden die Konflikte zwi-
schen allen Verkehrsarten reduziert. Gleichzeitig bleiben die zwingend notwendigen Kfz-Verkehre 
(Laden und Liefern, Grundstückszufahrten, Erschließung der Parkhäuser etc.) weiterhin möglich. 
 
Aufgrund der geänderten Verkehrsführung entfallen im Bereich Burgmauer und Komödienstraße etwa 
36 Kurzzeitparkstände. Außerdem werden in der Komödienstraße Ladezonen verlegt sowie das Park-
leitsystem angepasst. 
 
4 Weitere Schritte 
 
Nach erteiltem Beschluss wird die Verwaltung die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung der Zwi-
schenlösung vorbereiten. Die Umsetzung erfolgt voraussichtlich Ende August / Anfang September 
2022 zusammen mit dem Beginn der Baumaßnahmen zur städtebaulichen Neuordnung des Domum-
feldes im Bereich Trankgasse. 
 
In einem zweiten Schritt wird eine Vorlage für den Planungsbeschluss für die städtebauliche und ver-
kehrliche Aufwertung des Betrachtungsraumes vorbereitet. Sie wird auf dem vorgenannten Verkehrs-
konzept basieren und für die teils miteinander konkurrierenden Nutzungsansprüche gute und vor al-
lem funktionierende Lösungsmöglichkeiten anbieten können. Aus heutiger Sicht wird der entspre-
chende Beschluss voraussichtlich Anfang 2023 angestrebt. 
 
5 Finanzierung 
 
Die Kosten für die verkehrlichen Maßnahmen (insbesondere Beschilderung, Poller, Demarkierung 
und Markierung) belaufen sich auf rund 130.000 €. Die notwendige Anpassung des Parkleitsystems 
verursacht Kosten von rund 53.000 €. Für die im Rahmen der Maßnahme entstehenden Kosten i. H. 
v. rd. 183.000 € stehen im Hpl. 2022 im Teilergebnisplan 1201 - Straßen, Wege, Plätze in der Teil-
planzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen – Mittel in ausreichender Höhe  zur Ver-
fügung. 
 
Des Weiteren fallen bei Umsetzung der Maßnahme jährliche Einnahmen in Höhe von rund 63.000,00 
€ aus Parkgebühren weg.  
 
 
Erläuterungen zum Klimaschutz 
 
Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen.  
Die hier dargestellte Maßnahme stärkt den Umweltverbund im Bereich des Fuß- und Radverkehrs 
und bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine adäquate Mobilitätsmöglichkeit im Vergleich zur Nut-
zung des privaten Pkw. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, die Attraktivität des motorisierten Individual-
verkehrs zu reduzieren. Im Umkehrschluss wird dadurch die Nutzung alternativer Mobilitätsangebote 
des Umweltverbundes attraktiver. Somit trägt dies zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgas-
ausstoßes bei. 
 
Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet wer-
den.

5 
 
 
 
Anlagen 
Anlage 1: Öffentlichkeitsbeteiligung 
Anlage 2: Verkehrskonzept 
Anlage 3: Zwischenlösung

Anlage 1 - Öffentlichkeitsbeteiligung

1859 Zeichen

Hinweise zum Ausfüllen der Anlage 
Anlage „Öffentlichkeitsbeteiligung“ 
VARIANTE 1 
 
Beteiligungsstufe Ausgestaltung 
(wesentliche Beteiligungsformate) 
☐ Information  
☐ Anhörung / Beratung  
☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung  
VARIANTE 2 
 
☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der 
nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. 
☐ Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
Beteiligungsstufe Ausgestaltung 
(wesentliche Beteiligungsformate) 
☐ Information  
☐ Anhörung / Beratung  
☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung  
☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben. 
☐ Folgende Form des Verfahrens ist vorgeschrieben: 
 
☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der 
nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. 
☐ Ein spezielles Verfahren ist nicht vorgeschrieben. 
Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
 
☐ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen.

VARIANTE 3 
 
X Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen, weil: 
Grund Begründung 
☐ Dringlichkeitsentscheidung  
☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat 
bereits stattgefunden. 
 
X Der Gestaltungsspielraum ist nicht 
ausreichend. 
Die Maßnahmen werden im Rahmen der 
Baustelleneinrichtung für die Neuordnung 
des Domumfeldes im Bereich Trankgasse 
umgesetzt. Mit den direkten Anliegern sind 
Einzelgespräche durchgeführt worden. Für 
den im Punkt „4 Weitere Schritte“ 
beschriebenen Planungsprozess ist eine 
breite Einbeziehung der Öffentlichkeit 
geplant. 
☐ Eine Verfahrensverlängerung 
erzeugt schwerwiegende 
Nachteile. 
 
☐ Sonstiges  
Sollte der Platz zur Skizzierung der Ausgestaltung der Öffentlichkeitsbeteiligung oder zur Begründung, weshalb 
keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen wird, nicht ausreichen, fügen Sie bitte ein zusätzliches Blatt bei.

Anlage 2- Verkehrskonzept

484 Zeichen

Stadt Köln, Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Stand: April 22 Folie: 2
Trankgasse 
Am Domhof 
Burgmauer 
Burgmauer 
Tunisstraße 
Verkehrskonzept 
 Anlage 2
Fahrtrichtung Kfz 
Fahrbeziehung Kfz 
entfällt     
Kfz-freier Bereich 
DTVw (Kfz/24h) 
Bestand 
Ab- / Zunahme 
9100 
0
1000 
(Alternative TG Ausfahrt) 
TG Dom   
Ein- und Ausfahrt fahrt: Kurt-Hackenberg-Platz 
Ausfahrt (Alternative): Trankgasse i.R. Rhein 
6200 
3900 
5500 
2700 
5200 
2300 6200 
5700 
2000 
2000 / 2000

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

2037 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/66/664/1 
664 
 
Vorlagen-Nummer 
1340/2022
Stand: 04.04.2023 
Sachstandsbericht  
Änderung der Verkehrsführung im Bereich Trankgasse/Komödienstraße 
Beschluss: 
 
Der Verkehrsausschuss nimmt das von der Verwaltung vorgestellte Verkehrskonzept 
zur Kenntnis  und beauftragt die Verwaltung mit der Einrichtung einer Fahrradstraße 
auf der Trankgasse sowie der Umsetzung begleitender verkehrlicher Maßnahmen als 
eine Zwischenlösung ohne Umbau mit folgenden Maßgaben: 
1. Eine Entscheidung über das endgültige Verkehrskonzept wird erst nach dem 
anstehenden Umbau der Domumgebung getroffen. 
2. Die Zwischenlösung während der geplanten Baumaßnahmen zur städtebauli-
chen Neuordnung des Domumfeldes im Bereich Trankgasse ab Herbst 2022 
bis zum Sommer 2024 wird als Verkehrsversuch durchgeführt und entspre-
chend dokumentiert. Dabei wird insbesondere sichergestellt, dass die aus 
den anliegenden Straßen abfließenden und zufließenden Verkehre (ein-
schließlich Fußverkehr) optimiert werden; u.a. durch veränderte Signalschal-
tung.  
3. Nach den durchgeführten Baumaßnahmen wird anhand der vorliegen Ergeb-
nisse ein umfassendes Verkehrskonzept unter Einschluss der Verkehrsräume 
a) nördlich Trankgasse bis Theodor-Heuß-Ring und b) südlich Trankgasse bis 
St. Maria Lyskirchen entwickelt.  
4. Bei der weiteren Umgestaltung im Rahmen dieses Verkehrskonzeptes sind 
vorrangig städtebauliche und gestalterische Aspekte zu berücksichtigen, die 
dem prominenten Raum um den Dom als Weltkulturerbe gerecht werden; ein-
schließlich einer hohen Aufenthaltsqualität. 
5. Es soll geprüft werden, ob die geplante Fußgängerzone am Kardinal-Höffner-
Platz bis zur Straße Margarethenkloster erweitert werden kann. 
 
 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand:

2 
 
Siehe Mitteilung 0867/2023 
Nächste Schritte: 
Umsetzung der Markierungsarbeiten und Anpassung der wegweisenden Beschilderung und 
des Parkleitsystems 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Oktober 2023

Beratungsverlauf (4)

17.05.2022 Verkehrsausschuss
TOP 3.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
02.06.2022 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.5 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
02.06.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.10 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
14.06.2022 Verkehrsausschuss
TOP 1.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1340/2022
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
18.05.2022
Erstellt
21.04.2022 10:15