1556/2017
Verkehrsentwicklung im Kölner Süden
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Beantwortung einer Anfrage (Rat)
3226 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66 18.05.2017 Vorlagen-Nummer 1556/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Rat 18.05.2017 Verkehrsentwicklung im Kölner Süden hier: Anfrage der SPD-Fraktion zur Ratssitzung am 18.05.2017, TOP 4.8 Die SPD-Fraktion im Rat bittet um die Beantwortung folgender Fragen: Frage 1: „Wann soll der „Verkehrsgipfel“ stattfinden und wie setzt sich der Teilnehmerkreis zusammen? Wie werden die Bürgervereine, Bürgerbündnisse und Interessengruppen beteiligt?“ Antwort der Verwaltung: Der Verkehrsgipfel soll noch vor der Sommerpause 2017 stattfinden. Die genaue Zusammensetzung des Teilnehmerkreises wird zurzeit mit der Bezirksvertretung Porz abgestimmt. Frage 2: „Warum wurde die zwischenzeitlich vorliegende Machbarkeitsstudie bereits am 03. April 2017 im Rhein-Sieg-Kreis den beteiligten Nachbargemeinden, nicht jedoch den zuständigen Porzer Gremien oder der Porzer Öffentlichkeit vorgestellt? Welche Ergebnisse beinhaltet das Gutachten?“ Antwort der Verwaltung: Es wurden die Verkehrspolitischen Sprecher des Verkehrsausschusses und der Bezirksbürgermeister zum Vorstellungstermin am 03.04.2017 eingeladen, um einen einheitlichen Wissensstand herzustel- len. Eine weitere Information für Bezirksvertreter und Bürgerinitiativen findet am 24.05.2017 statt. Frage 3: „Wie beurteilt die Verwaltung die Auswirkungen der gleichzeitigen Abbrucharbeiten und der anste- henden Umbauarbeiten auf der Hauptstraße angesichts einer etwa 18-monatigen Dauer und zusätzli- cher Verkehrslast bedingt durch die Abbruchtransporte?“ Antwort der Verwaltung: Da der Abbruch und der Aushub sich über neun Monate hinziehen wird, ist die zusätzliche Verkehrs- belastung durch das Abfahren des Abbruchmaterials überschaubar. Insofern ist die parallele Abwick- lung beider Vorhaben aus Sicht der Verwaltung verträglich. Frage 4: „Welche kurzfristigen verkehrslenkenden Maßnahmen plant die Verwaltung? Wie beurteilt die Verwal- tung die eingebrachten Vorschläge aus der Bürgerschaft, die ein Einbahnstraßensystem für die Por- zer Mitte mit Tempolimit 30 vorsehen, um zur Entschärfung der Verkehrsbelastung beizutragen?“ Antwort der Verwaltung: 2 Gegenwärtig sind noch keine kurzfristigen Veränderungen geplant. Im Rahmen des Verkehrsgipfels können diese diskutiert werden. Das Einbahnstraßensystem wird aus Sicht der Verwaltung als nicht zielführend (Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Porzer Innenstadt) eingestuft, da ein solches System zu längeren Wegen und höheren Geschwindigkeiten führt, was aus Gründen der Verkehrssicherheit und im Hinblick auf die Aufenthaltsqualität in der Porzer City als kontraproduktiv anzusehen ist. Frage 5: „Wie ist der aktuelle Stand der Beteiligung der Stadt am Planungsverfahren für die neue Rheinbrücke mit eigener Autobahnzuführung zum Porzer Süden zur A59, die in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde?“ Antwort der Verwaltung: Der Landesbetrieb Straßenbau NRW will das Linienführungsverfahren mit intensiver Öffentlichkeits- arbeit durchführen. Details dazu sind der Verwaltung allerdings noch nicht bekannt. gez. Reker
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Hauptstraße
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Details
- Aktenzeichen
- 1556/2017
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HA)
- Datum
- 18.05.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27