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4102/2018

Anfrage der Fraktionen SPD und Die Linke im Ausschuss Umwelt und Grün am 24.04.2018 (AN/0592/2018) zu den Gräbern Max Reichpietsch und Albin Köbis

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 21.12.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 31.01.2019, TOP 1.1

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

2567 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/67/672 
 
Vorlagen-Nummer 21.12.2018 
 4102/2018 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Umwelt und Grün  
 
Anfrage der Fraktionen SPD und Die Linke im Ausschuss Umwelt und Grün am 24.04.2018 
(AN/0592/2018) zu den Gräbern Max Reichpietsch und Albin Köbis 
Mit der oben aufgeführten Anfrage bitten die Fraktionen SPD und Die Linke um Beantwortung folgen-
der Fragen: 
 
1. Wie beurteilt die Verwaltung den Zustand der auf dem Wahner Militärfriedhof verlegten Grab-
platten im Allgemeinen und der der ermordeten Reichpietsch und Köbis im Besonderen? 
 
2. Warum wurden bei Max Reichpietsch und Albin Köbis lediglich die Nachnamen (teilweise feh-
lerhaft) angebracht und was spricht aus Sicht der Verwaltung dagegen, umgehend die Korrek-
turen der beiden Grabinschriften zu veranlassen? 
 
3. Welche Maßnahmen führt die Stadt zur Erhaltung des Friedhofes, seiner Gräber, der Graban-
lagen und des Gedenksteins durch? 
 
4. Welche Möglichkeiten zur Zustandsverbesserung und Korrektur der Grabplatten der Gräber 
von Max Reichpietsch und Albin Köbis sieht die Verwaltung? 
 
Die oben aufgeführten Fragen wurden weitestgehend mit der Antwort der Verwaltung in der Vorlage 
1933/2018 (Sitzung Ausschuss Umwelt und Grün vom 21.06.2018; TOP 1.2.1) beantwortet. 
 
Offen geblieben ist lediglich die Darstellung des Ergebnisses der Abstimmung zwischen Stadt Köln 
und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. zu der Frage, ob eine Änderung der Grab-
steininschriften erfolgt. 
 
Zur Klärung dieser Frage hat am 06.12.2018 ein Ortstermin mit dem Amt für Denkmalschutz und -
pflege, dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräber-
fürsorge stattgefunden. 
 
Im Termin schloss sich der Vertreter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. der Auf-
fassung der beteiligten städtischen Ämter an. 
 
Es verbleibt daher bei dem Vorschlag der Verwaltung aus der oben aufgeführten Beantwortung, dass 
diese Grabsteine so belassen werden, wie sie sind, als Denkmal an eine bewusst vorgenommene 
„Denunzierung“. Gleichzeitig wird die vorhandene Informationstafel dahingehend geändert, dass ne-
ben der korrekten Schreibweise der Namen auf die bewusste Falschschreibung der Namen verwie-
sen wird, die man dann auch an den Grabsteinen nachvollziehen kann. 
 
Hiermit wird sichergestellt, dass die mahnende Wirkung dieser Gräber auch den Aspekt umfasst, 
dass seinerzeit bewusst Namen falsch geschrieben wurden.

Beratungsverlauf (1)

31.01.2019 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4102/2018
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
21.12.2018
Erstellt
06.12.2018 18:13