AN/1474/2017
Entwicklung neuer Gesamtschulen ermöglichen; Entwicklung einer Gesamtschule für den Stadtbezirk Lindenthal am Standort der Elsa-Brandström-Realschule; Stärkung der NRW-Sportschule
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
SPD Dringlichkeitsantrag nach § 12
4575 Zeichen
An den Vorsitzenden des Ausschusses für Schule und Weiterbildung Herrn Dr. Helge Schlieben Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 05.10.2017 AN/1474/2017 Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Schule und Weiterbildung 05.10.2017 Entwicklung neuer Gesamtschulen ermöglichen Entwicklung einer Gesamtschule für den Stadtbezirk Lindenthal am Standort der Elsa- Brandström-Realschule Stärkung der NRW-Sportschule Sehr geehrter Herr Dr. Schlieben, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Beschluss: 1. Der Schulausschuss fordert die Landesregierung auf, die Voraussetzungen zu schaffen, um zur Weiterentwicklung des Schulstandortes der Elsa- Brändström-Realschule zumindest übergangsweise eine dreizügige Ge- samtschule zu genehmigen. Die Kölner Landtagsabgeordneten werden gebeten, dies zu unterstützen. 2. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, wie perspektivisch eine mindes- tens vierzügige Gesamtschule am Schulstandort der Elsa-Brändström- Realschule entwickelt werden kann. Hierzu soll sie insbesondere a) die Gespräche mit der Theodor-Heuss-Realschule weiterführen mit dem Ziel, vor dem Hintergrund der neuen Rahmenbedingungen in Lindenthal, die Entwicklung einer Gesamtschule mit zwei Teilstandorten zu ermögli- chen. b) prüfen, ob andere Schulen in Frage kommen, um eine Dependance- Lösung mit dem Schulstandort der Elsa-Brändström-Realschule zu entwi- ckeln. c) parallel alle Möglichkeiten ergreifen, den Standort baulich zu ergänzen, um dort eine vierzügige Gesamtschule räumlich realisieren zu können. - 2 - Begründung: Bereits seit einigen Jahren müssen in Köln jährlich rund 700 Anfragen von Schü- lerinnen und Schülern für Gesamtschulplätze negativ beschieden werden. Die Entwicklung bestehender Schulstandorte, an denen Schulen anderer Schulformen auslaufend geschlossen werden, scheitert häufig daran, dass diese Schulstandor- te räumlich die Unterbringung einer nach Schulgesetz NRW mindestens vierzügi- gen Gesamtschule nicht zulassen. Gerade in dicht bebauten Ballungsräumen, sind Erweiterungen nicht ohne weiteres möglich oder nur perspektivisch mit ei- nem gewissen Vorlauf. So wird die Entwicklung neuer und von den Eltern nach- gefragter Gesamtschulstandorte wesentlich gehemmt. Dies lässt sich in Köln ak- tuell am derzeitigen Schulstandort der Elsa-Brändström-Realschule nachvollzie- hen. Seit langem ist für den Kölner Westen klar, dass durch die aktuellen wie künftig prognostizierten Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen im Stadtbezirk Lin- denthal zwei neue weiterführende Schulen benötigt werden. Darüber hinaus, hat die Aktualisierung der Schulentwicklungsplanung 2016 deutlich gemacht, dass perspektivisch eine dritte weiterführende Schule erforderlich sein wird. Die Diskussion um die möglichen Standorte hat sehr deutlich werden lassen, dass neue Schulstandorte im Kölner Westen nicht ohne weiteres zu finden sind. In die Schulentwicklung muss dies einbezogen werden und daher auch geprüft werden, wie bestehende Standorte weiterentwickelt werden können. Da die Elsa-Brändström-Realschule jedoch weiterhin an einer Weiterentwicklung zu einer Gesamtschule am Standort interessiert ist und Gesamtschulplätze im Stadtbezirk Lindenthal benötigt werden, wird die Verwaltung gebeten, zu prüfen, wie der Standort auch eigenständig weiterentwickelt werden kann. Kurzfristig scheint eine Entwicklung zu einer dreizügigen Gesamtschule möglich. Perspektivisch soll geprüft werden, ob eine bauliche Ausweitung zu einer vierzü- gigen Gesamtschule möglich ist. Parallel sollen auch die Gespräche mit der Theo- dor-Heuss-Realschule fortgesetzt werden und auch Überlegungen zu anderen Dependance-Lösungen angestellt werden. Hierdurch könnte der Schulplatzbedarf im Kölner Westen entsprechend des El- ternwunsches (Gymnasial- und Gesamtschulplätze) ausgebaut und ggf. sogar Erleichterung für die bestehenden Schulen mit sich bringen. Zudem würde die Stärkung des Schulstandortes der derzeitigen Elsa-Brändström-Realschule auch eine Stärkung des Schulverbundes der NRW-Sportschule in Köln bewirken und auch eine entsprechende Entlastung des Apostelgymnasiums mit sich bringen. Mit freundlichen Grüßen - 3 - gez. Dr. Barbara Lübbecke SPD-Fraktionsgeschäftsführerin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1474/2017
- Typ
- SPD Dringlichkeitsantrag nach § 12
- Datum
- 05.10.2017
- Erstellt
- 05.10.2017 10:10