Mandari Insight

0579/2023

Kölnisches Stadtmuseum - Sonderausstellungen 2023

Beschlussvorlage Ausschuss 01.03.2023

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 14.03.2023, TOP 5.1

Anlage 1 KSM - Jahresrückblick 2022

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3 Kosten- und Erlösplanung Sonderausstellung Stadtschlüssel Köln

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 Kosten- und Erlösplanung Sonderausstellung 1848

· application/pdf

Ansehen

Anlage 4 Kosten- und Erlösplanung Sonderausstellung 200 Jahre Kölner Karneval

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 KSM - Jahresrückblick 2022

1867 Zeichen

Rückblick 2022

1. Neues Leitbild
2
−Alt: Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen 
(Das sind Basisaufgaben eines jeden Museums)
−Neu: Partizipation, Barrierefreiheit, Diversität, Geschichte als dynamischen 
Prozess begreifen 
−KSM sieht sich als Forum für stadtgeschichtliche Diskussion, in dem Fragen an 
die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gestellt werden 
−Das Leitbild soll nach Innen (Mitarbeiter*innen) und nach Außen (Öffentlichkeit) 
wirken

2. Logo
3
Das alte Logo des KSM stellt mit seinen integrierten Balken die Gebäude Zeughaus 
und Neue Wache dar.

2. Logo
4
Das neue Logo ist eine reine Wortmarke. Für die klassischen Kommunikations-
medien wird das Logo schlicht und modern in schwarz gehalten.

2. Logo
5
In Social Media und für Shopartikel funktioniert das neue Logo auch farbig und 
spricht für Dynamik und Diversität.

3. Shopartikel 
6

4. Infobox  
7
Auf dem Kolpingplatz – gegenüber Haus Sauer 
vom 15.3. bis 30.6.2022

4. Infobox  
8
Auf dem Kolpingplatz – gegenüber Haus Sauer 
vom 15.3. bis 30.6.2022

5. POP-UP Bar 
9
Bar und Ausstellung „Modehaus goes Museum“ 
vom 15.3. bis 15.5.2022, 17 bis 22 Uhr 
26 Tage, rund 1.400 Besucher

5. POP-UP Bar 
10 
Bar und Ausstellung „Modehaus goes Museum“

6. POP-UP Super Fashion Markt 
11 
Bar und Ausstellung „Modehaus goes Museum“ 
am 11. und 12.6.2022 
Samstag 2.137, Sonntag 1.940 Besucher

6. POP-UP Super Fashion Markt 
12 
Bar und Ausstellung „Modehaus goes Museum“ 
am 11. und 12.6.2022

7. LA FÊTE! POP-UP-BAR
13 
mit der Ausstellung „DÄ DEJOOL KÜTT! 
Adenauer und De Gaulle in Köln 1962“ 
vom 2.9. bis 5.11.2022, 17 bis 22 Uhr 
25 Tage, rund 2.000 Besucher

7. LA FÊTE! POP-UP-BAR
14 
mit Chanson-Abenden, französischem 
Pop, DJs, Lesungen

8. „50 Jahre Höhner“
15 
vom 31. 8. 2022 bis 12. 2. 2023 
im Maritim Hotel 
September bis November: rund 7.300 Besucher

8. „50 Jahre Höhner“
16

Anlage 3 Kosten- und Erlösplanung Sonderausstellung Stadtschlüssel Köln

5166 Zeichen

POP-UP-BAR mit Ausstellung „1794: Köln – Paris.  
Das Abenteuer der Kölner Stadtschlüssel“,  
5.5. – 16.6.2023 
 
Laufzeit: 5.5. bis 17.6.2023 
 
Köln, 6. Oktober 1794: Die siegreichen Truppen der Französischen Republik stehen 
vor den Toren der Stadt. Als die Kölner den Franzosen ihre Stadtschlüssel 
aushändigen, geht eine Epoche zu Ende. Ganz Paris jubelt über diesen Triumph, als 
die Stadtschlüssel als Zeichen der Unterwerfung dem Volk präsentiert werden. 
 
Diese turbulenten Ereignisse werden in der Ausstellung präsentiert: Die Ankunft der 
Franzosen, die Übergabe der Schlüssel vor der Hahnentorburg, der Einzug der 
Besatzer. 
 
Eine historische Rückblende lässt die Geschichte der mittelalterlichen Kölner 
Stadtbefestigung Revue passieren: die altertümlichen Stadtschlüssel, das System 
der Schließung der Stadttore – aber auch die Stadtschlüssel als Kölner Mythos, nach 
der Schlacht von Worringen 1288 verbunden mit der Figur des Kölner Bauern als 
„reichstreuer Schlüsselträger“. 
 
Wir nähern uns dem Jahr 1794 mit der Episode, als 1757 schon einmal die Schlüssel 
an Franzosen übergeben wurden, mit der Zerstörung der Mauern beim großen 
Eisgang 1784, mit den Revolutionskriegen, in denen die Kölner den Franzosen mit 
Sympathie, aber auch mit Ausgrenzung begegnen, schließlich mit dem altertümlichen 
Zustand der Stadtmauern mit ihren neun Haupt-Torburgen, die dem Ansturm nicht 
mehr standhalten können. 
 
Höhepunkt der Inszenierung sind die Originale der Kölner Stadtschlüssel aus dem 
Pariser Nationalarchiv. Bis heute befindet sich dort der am 6. Oktober 1794 
ausgehändigte Bund mit neun Kölner Schlüsseln, zusammen mit denen anderer 
rheinischer Städte wie Trier oder Aachen. Fünf Tage später werden in Paris die 
Kölner Schlüssel in einem Massenevent als Kriegstrophäen zur Schau gestellt – bei 
der Überführung der Gebeine Rousseaus ins Panthéon, an der die ganze Hauptstadt 
teilnimmt. 
 
Für Köln hingegen beginnt das Zeitalter der Moderne. Köln wird eine französische 
Stadt. Mit Napoleon kommen Freiheit und Gleichheit – aber auch die Lasten eines 
zunehmend autokratischen Regimes. Als der künftige Kaiser 1804 in Köln begeistert 
empfangen wird, erhält auch er symbolisch vor der Eigelsteintorburg die 
Stadtschlüssel. Die Originale sind in Paris – weshalb man in Köln einen riesigen, 
repräsentativen goldenen Schlüssel anfertigt. Der befindet sich heute in Moskau, weil 
die Kölner ihn 1814 den Russen aushändigen, die mit den Preußen Napoleons 
Truppen aus Köln vertreiben. 
 
Der letzte Teil der Ausstellung widmet sich dem Kölner Mythos, der im 19. 
Jahrhundert wiederbelebt wird. Zentral ist die Gestalt des Hüters der Stadtschlüssel, 
des Kölner Bauern. Im Karneval wird er Teil des Dreigestirns, als Motiv ist er überall 
präsent: monumental an der Eigelsteintorburg oder hochkarätig im Kölner Ratssilber. 
Merkwürdigerweise werden die Schlüssel, die er als dekoratives Hoheitszeichen mit 
sich führt, immer kleiner – und verschwinden dann im 20. Jahrhundert ganz.

Bis man nach 1945 in Paris die Originale der Kölner Schlüssel wiederentdeckt und 
1988 zum ersten (und bislang letzten) Mal in einer Ausstellung des Kölnischen 
Stadtmuseums präsentiert. Nun gibt es kein Halten mehr. Denn Köln hat den 
Franzosen 1794 nicht alle Stadtschlüssel übergeben: Ins Museum gelangten weitere 
originale Stadttorschlüssel. 
 
Welche Schlüssel haben die Kölner den Franzosen übergeben? Und wie kommt es, 
dass auch in Köln noch ein solcher Schlüsselbund erhalten ist und im Stadtmuseum 
präsentiert wird? Und welche Schlüssel trägt der Kölner Bauer alljährlich im 
Karneval? 
 
Diese Fragen beantwortet die Ausstellung erstmals auf der Basis deutscher und 
französischer Quellen und erzählt die abenteuerliche Odyssee der Hoheitszeichen 
unserer Stadt, der Kölner Stadtschlüssel – inklusive typisch kölnischer 
Ungereimtheiten. Die Kölner Schlüssel und ihr Träger, der Kölner Bauer, sind längst 
ein städtischer Mythos. Und die turbulente Geschichte endet mit einer zutiefst 
kölschen Pointe… 
 
 
 
 
   
Kostenart Plankosten Istkosten 
Gestalteragentur 14.000,00 EUR 0,00 EUR 
Restaurierung 0,00 EUR  
Architektur/Installation, bauliche 
Unterhaltung 17.000,00 EUR 0,00 EUR 
Bewachung 0,00 EUR 0,00 EUR 
Fotoarbeiten, Rahmen, Passepartouts, 
Verbrauchs-, Fertigungs-, Repro-, 
Foto- und Filmmaterial 3.000,00 EUR 0,00 EUR 
Barbetrieb 6.000,00 EUR 0,00 EUR 
Grafik, Druck 10.000,00 EUR 0,00 EUR 
Transporte 3.000,00 EUR 0,00 EUR 
Dienstreisen 0,00 EUR 0,00 EUR 
Öffentlichkeitsarbeit und 
Werbemaßnahmen, Didaktik 15.000,00 EUR 0,00 EUR 
Ausstellungsgebühr (Leih-, 
Urheberrechte, GEMA) 0,00 EUR 0,00 EUR 
Vorbereitungskosten, Eröffnung, 
Rahmenprogramm, Sonstiges 2.000,00 EUR 0,00 EUR 
Kosten gesamt 70.000,00 EUR 0,00 EUR 
 
Erlösart Planerlöse Isterlöse 
Privatrechtliche Entgelte (Eintritte) 0,00 EUR 0,00 EUR 
Kölner Kulturstiftung  10.000,00 EUR 0,00 EUR 
Freunde des Kölnischen 
Stadtmuseums 10.000,00 EUR 0,00 EUR 
Stadt Köln, Ausstellungsetat 50.000,00 EUR 0,00 EUR 
Eigenmittel Kölnisches Stadtmuseum, 
aus lfd. Budget 0,00 EUR 0,00 EUR 
Erlöse gesamt 70.000,00 EUR 0,00 EUR 
Überschuss (+) / Defizit (-) 0,00 EUR 0,00 EUR

Anlage 2 Kosten- und Erlösplanung Sonderausstellung 1848

6592 Zeichen

POP-UP-BAR/RIKADE mit Ausstellung „1848 Revolution in Köln“, 
17.3. – 29.4. 2023 
 
Einer kurzen historischen Einführung folgt ein Blick auf das Köln am Anfang des 
Jahres 1848: Eine preußische Stadt auf dem zaghaften Weg in die Moderne - mit 
zahlreichen sozialen Brennpunkten, Armut und fehlender politischer Mitbestimmung, 
aber auch fortschrittlicher als andere Städte in Preußen und Deutschland, mit 
liberalen bürgerlichen Kräften, relativer Pressefreiheit und den noch geltenden 
französischen Rechtsgrundsätzen des Code Napoléon. Die Ausstellung ist nach den 
Jahreszeiten gestaltet, die gleichzeitig Aufstieg und Fall der Demokratiebewegung 
symbolisieren. 
 
 
Frühjahr 
Mitten im Karneval kommt die Welle der Pariser Februarrevolution, die den 
französischen König vom Thron fegt und die Republik proklamiert, in der ersten 
deutschen Großstadt an – in Köln. Einen Tag nach Weiberfastnacht, am 3. März 
1848, versammelt sich eine aufgebrachte Menschenmenge vor dem Rathaus. 
Tausende suchen Schutz vor dem preußischen Militär und erheben revolutionäre und 
soziale Forderungen, ihre Wortführer sind der Armenarzt Andreas Gottschalk und der 
Arbeiterführer Fritz Anneke. Es kommt zum „Kölner Fenstersturz“: Zwei Ratsherren 
springen aus dem Fenster, einer bricht sich die Beine. 
 
„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“, verkündet 
der erste Satz des soeben erschienenen kommunistischen Manifestes von Karl Marx 
und Friedrich Engels, die im April in Köln eintreffen: eine radikale Analyse der 
gesellschaftlichen Verhältnisse. Anfang Juni erscheint die „Neue Rheinische 
Zeitung“, finanziert als „Organ der Demokratie“ von liberalen bürgerlichen Aktionären 
– aber geleitet vom Chefredakteur Karl Marx. Er war bereits 1842/43 für die 
„Rheinische Zeitung“ in Köln tätig, damals lernten sich Marx und Engels kennen. 
 
Aber es gab in Köln 1848 nicht nur Marx, Engels und die Kommunisten. Das 
Spektrum der Oppositionellen reichte von bürgerlichen Unternehmern und Bankiers 
wie Ludolf Camphausen oder Heinrich Merkens über den Karnevalisten Franz 
Raveaux, den Juristen Hermann Heinrich Becker, den aus Köln stammenden 
Revolutionär Robert Blum bis hin zu Moses Hess, der sich u.a. für die Bürgerrechte 
der Juden einsetzt, und zu Mathilde Franziska Anneke, einer Vorkämpferin der 
Frauenbewegung. Der Kölner Arbeiterverein ist der größte in ganz Deutschland, Köln 
ein einflussreiches Zentrum der Revolution. 
 
 
Sommer 
Die Revolutionär*innen treffen sich im Caféhaus des Schokoladenproduzenten Franz 
Stollwerck in der Schildergasse – unter einer Statue Napoleons, zur Erinnerung an 
die Ideale der Französischen Revolution. Und gründeten dort die „Demokratische 
Gesellschaft“, für die die wohl erste rote Fahne Deutschlands angefertigt wurde. 
 
Gleichzeitig sind Schwarz-Rot-Gold die in Köln alles beherrschenden Farben: Eine 
riesige schwarz-rot-goldene Fahne weht vom Dom beim großen Jubiläumsfest im 
August 1848 – hier kommt es zu der einmaligen Zusammenkunft von Monarchie und

Ordnungsmacht einerseits sowie Revolutionären und demokratischen Abgeordneten 
andererseits. Inzwischen hat sich das Parlament in Frankfurt etabliert. Schwarz-Rot-
Gold sind auch die Farben der Kölner Bürgerwehr, für die der aus Paris nach Köln 
gekommene Jacques Offenbach ein Lied komponiert. Sie besteht aus verschiedenen 
Kompanien: manche bürgerlich oder sogar monarchistisch, andere demokratisch 
oder radikal sozialistisch. 
 
 
Herbst 
Doch die reaktionären Kräfte werden immer stärker. Ende September 1848 kommt 
es zum Showdown: Nachdem Engels auf der Worringer Heide unter wehenden roten 
Fahnen Tausende mobilisiert, werden Barrikaden auf dem Alter Markt errichtet. Marx 
warnt die Aufständischen. Da kein Militär zu sehen ist, gehen die Revolutionäre in die 
Kneipen. Am nächsten Tag kommen die preußischen Truppen und finden die Kölner 
Barrikaden ohne Verteidiger. Jetzt wird aufgeräumt, das Kriegsrecht verhängt, alle 
Bürger müssen ihre Waffen abgeben. 
 
 
Winter 
Hinzu kommt die Cholera. 10.000 Kölner*innen werden Opfer der Epidemie, die bis 
1849 tobt – Andreas Gottschalk betreut die Infizierten und stirbt selbst durch die 
Seuche. 
 
Die Revolution wird niedergeschlagen, wie 1848 in Köln so auch 1849 in ganz 
Europa. Was wird aus den beteiligten Personen? Die letzte Ausgabe der „Neuen 
Rheinische Zeitung“ erscheint im Mai 1849 in roten Lettern, Marx wird ausgewiesen, 
flüchtet nach Paris, dann nach London. Engels wird mit den Revolutionären in Baden 
besiegt und zieht ebenfalls nach Großbritannien. Moses Hess hilft Fritz und Mathilde 
Anneke 1849 im von preußischen Truppen eingeschlossenen Rastatt – Hess lässt 
sich in Paris nieder, die Annekes entkommen in die USA, wo Mathilde eine Aktivistin 
gegen die Sklaverei und für Frauenemanzipation wird. Der Abgeordnete der 
Paulskirche Franz Raveaux findet Zuflucht in Belgien. 
 
Ihr Vermächtnis aber bleibt. Viele der „1848er“, die in die USA entkommen – wie der 
aus Liblar stammende Carl Schurz, der in Köln lebte - kämpfen im Bürgerkrieg an der 
Seite Abraham Lincolns gegen die Sklaverei. Die Verfassung des Paulskirchen-
Parlaments wird zum Vorbild der Verfassung der Weimarer Republik, die ebenfalls 
Schwarz-Rot-Gold zu ihren Nationalfarben erklärt, verunglimpft von Nazis und 
Deutschnationalen als „Schwarz-Rot-Senf“. Die Republik scheitert. Doch nach 1945 
knüpfen die Mütter und Väter des Grundgesetzes wieder an die republikanischen 
Ideale von 1848 an.

Kostenart Plankosten Istkosten 
Gestalteragentur 14.000,00 EUR 0,00 EUR 
Restaurierung 0,00 EUR  
Architektur/Installation, bauliche 
Unterhaltung 12.000,00 EUR 0,00 EUR 
Bewachung 0,00 EUR 0,00 EUR 
Fotoarbeiten, Rahmen, Passepartouts, 
Verbrauchs-, Fertigungs-, Repro-, 
Foto- und Filmmaterial 3.000,00 EUR 0,00 EUR 
Barbetrieb 6.000,00 EUR 0,00 EUR 
Grafik, Druck 8.000,00 EUR 0,00 EUR 
Transporte 0,00 EUR 0,00 EUR 
Dienstreisen 0,00 EUR 0,00 EUR 
Öffentlichkeitsarbeit und 
Werbemaßnahmen, Didaktik 15.000,00 EUR 0,00 EUR 
Ausstellungsgebühr (Leih-, 
Urheberrechte, GEMA) 0,00 EUR 0,00 EUR 
Vorbereitungskosten, Eröffnung, 
Rahmenprogramm, Sonstiges 2.000,00 EUR 0,00 EUR 
Kosten gesamt 60.000,00 EUR 0,00 EUR 
 
Erlösart Planerlöse Isterlöse 
Privatrechtliche Entgelte (Eintritte) 0,00 EUR 0,00 EUR 
Verkaufserlöse (Katalogverkauf, 
sonstige Artikel)  0,00 EUR 0,00 EUR 
Freunde des Kölnischen 
Stadtmuseums 10.000,00 EUR 0,00 EUR 
Stadt Köln, Ausstellungsetat 50.000,00 EUR 0,00 EUR 
Kölner Kulturstiftung 0,00 EUR 0,00 EUR 
Erlöse gesamt 60.000,00 EUR 0,00 EUR 
Überschuss (+) / Defizit (-) 0,00 EUR 0,00 EUR

Anlage 4 Kosten- und Erlösplanung Sonderausstellung 200 Jahre Kölner Karneval

2839 Zeichen

Karneval in Köln … wie alles begann 
voraussichtlich 1.6.2023 – 30.7.2023 
im Museum für Angewandte Kunst Köln in Kooperation mit dem 
Festkomitee Kölner Karneval 
 
Laufzeit: Anfang Juni bis Ende Juli 2023 
Ort: Sonderausstellungsfläche im Museum für Angewandte Kunst 
Eine Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums in Kooperation mit dem Festkomitee 
des Kölner Karnevals von 1823 und dem Museum für Angewandte Kunst  
 
Die Ausstellung lädt die Besucher*innen auf eine außergewöhnliche Zeitreise ein, 
zurück ins Jahr 1823 und damit zu den Wurzeln des reformierten Karnevals. Vor der 
Kulisse völlig neuer politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ordnungen 
geriet der Kölner Karneval zu Anfang des 19. Jahrhunderts in eine Krise, da die 
leitenden und weisenden Ideen, wie sie das Mittelalter in seiner christlich-städtischen 
Ordnung über Jahrhunderte geboten hatte, in der bürgerlichen Gesellschaft nicht 
mehr überzeugten. Von der Romantik her und aus dem Kreis der Männer um die 
sogenannte „Olympische Gesellschaft“ sollten dem Fest 1823 schließlich neue, 
entscheidende Impulse wie ein zentraler Maskenzug oder die Einführung des „Held 
Karnevals“ gegeben werden. In verschiedenen Themenräumen gibt die Ausstellung 
anhand einzigartiger Exponate Einblicke in die Geburtsstunde des bis heute 
gefeierten organisierten Karnevals und beleuchtet zentrale Charakteristika, die immer 
noch die „Fünfte Jahreszeit“ prägen. Hierzu gehören beispielsweise der 
Rosenmontagszug, das Kölner Dreigestirn, karnevalistisches Liedgut oder auch das 
Kostümieren an Karneval. 
 
 
   
Kostenart Plankosten Istkosten 
Gestalteragentur 22.000,00 EUR 0,00 EUR 
Restaurierung 10.000,00 EUR  
Architektur/Installation, bauliche 
Unterhaltung 110.000,00 EUR 0,00 EUR 
Medien (Beschaffung und Einrichtung) 16.000,00 EUR 0,00 EUR 
Fotoarbeiten, Rahmen, Passepartouts, 
Verbrauchs-, Fertigungs-, Repro-, 
Foto- und Filmmaterial, inkl. Gema  15.000,00 EUR 0,00 EUR 
Barbetrieb 0,00 EUR 0,00 EUR 
Grafik, Druck 25.000,00 EUR 0,00 EUR 
Transporte 5.000,00 EUR 0,00 EUR 
Dienstreisen 0,00 EUR 0,00 EUR 
Öffentlichkeitsarbeit und 
Werbemaßnahmen, Didaktik 28.000,00 EUR 0,00 EUR 
Vorbereitungskosten, Eröffnung, 
Rahmenprogramm, Sonstiges 4.000,00 EUR 0,00 EUR 
Kosten gesamt 235.000,00 EUR 0,00 EUR 
 
Erlösart Planerlöse Isterlöse 
Privatrechtliche Entgelte (Eintritte) 
5.000 á 4 EUR 20.000,00 EUR 0,00 EUR

KFA Jubiläum Kölner Karneval (bereits 
beschlossen) 100.000,00 EUR 0,00 EUR 
Freunde des Kölnischen 
Stadtmuseums 5.000,00 EUR 0,00 EUR 
Festkomitee des Kölner Karnevals von 
1823 e.V. 70.000,00 EUR  
Kölner Kulturstiftung 20.000,00 EUR  
Freunde und Förderer des Kölnischen 
Brauchtums 5.000,00 EUR  
Stadt Köln, Ausstellungsetat 15.000,00 EUR 0,00 EUR 
Erlöse gesamt 235.000,00 EUR 0,00 EUR 
Überschuss (+) / Defizit (-) 0,00 EUR 0,00 EUR

Beschlussvorlage Ausschuss

8898 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/4518 
 
Vorlagen-Nummer 
 0579/2023 
Freigabedatum 01.03.2023 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Kölnisches Stadtmuseum - Sonderausstellungen 2023  
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt der Mittelverwendung aus dem Sonderausstellungs-
etat 2023 für die in den Anlagen zu diesem Beschlussvorschlag näher ausgeführten Ausstel-
lungsprojekte des Kölnischen Stadtmuseums zu. 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 14.03.2023

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  115.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Das Kölnische Stadtmuseum plant für 2023 folgende Sonderausstellungsprojekte: 
 
Titel und Ort Benötigte Mittel aus Sonderausstellungsetat 
a) POP-UP-BAR/RIKADE mit Ausstel-
lung „1848: Revolution in Köln“, 
17.3. – 29.4.2023, 
neuer Standort im ehem. Modehaus 
Sauer 
50.000 EUR 
b) POP-UP-BAR mit Ausstellung 
„1794: Köln – Paris. Das Abenteuer 
der Kölner Stadtschlüssel“, 
5.5. – 16.6.2023, neuer Standort im 
ehem. Modehaus Sauer 
 
50.000 EUR 
c) „Karneval in Köln … wie alles be-
gann“, voraussichtlich 1.6.23 – 
30.7.2023 im Museum für Ange-
wandte Kunst Köln, in Kooperation 
mit dem Festkomitee Kölner Karne-
15.000 EUR

3 
val von 1823 e.V. 
 
 
Das Kölnische Stadtmuseum befindet sich im Wandel. Für den neuen Standort müssen kreati-
ve neue Formate entwickelt werden, um auf das Kölnische Stadtmuseum aufmerksam zu ma-
chen. Dafür bedarf es neuer Konzepte, die Protagonisten aus der Stadtgesellschaft einbezie-
hen, um aus dem klassischen Museum einen „Dritten Ort“ zu kreieren. 
 
Ganz besonders eignet sich dafür das neue Format der Pop-Up-Bar-Ausstellungen. In dem 
künftigen Raum der Museumspädagogik im Haus Sauer, der baurechtlich derzeit bereits für die 
Öffentlichkeit genutzt werden kann, verbindet das Museum auf neuartige Weise das Format 
historischer Ausstellungen mit einem Barbetrieb und Abendveranstaltungen. 
 
Mit der POP-UP-BAR „Modehaus goes Museum“ und „DÄ DEJOOL KÜTT!  
Adenauer und De Gaulle in Köln 1962“ konnte das Kölnische Stadtmuseum im Jahr 2022 
nicht nur neue Zielgruppen gewinnen, sondern durch die Events einen Raum für Kreative 
schaffen (Musiker*innen, DJs, Künstler*innen), siehe Anlage 1. 
 
Um diese Zielgruppe und das Museum als Dritten Ort zu etablieren, soll die erfolgreiche Reihe 
der Pop-Up-Bar-Ausstellungen 2023 mit den Projekten „BAR/RIKADE - 1848: Revolution in 
Köln“ und „1794: Köln – Paris. Das Abenteuer der Kölner Stadtschlüssel“ fortgesetzt werden. 
 
Diese Interventionen sind ein wichtiger Bestandteil der Kommunikationsstrategie, um den neu-
en Standort als neues, modernes Stadtmuseum und Veranstaltungsort in der Stadtgesellschaft 
zu verankern. Besucht wurde zuletzt die Pop-Up-Bar-Ausstellung „DÄ DEJOOL KÜTT! Ade-
nauer und De Gaulle in Köln 1962“ von zahlreichen jungen Leuten, die bislang als weniger mu-
seumsaffin galten, aber auch vom Stammpublikum und von vielen deutsch-französischen 
Gruppen. 
 
Ausdrücklich nicht betroffen von der Arbeit für die Pop-Up-Bar-Ausstellungen sind die Res-
sourcen Geld, Zeit und Personal, die für die neue Dauerausstellung im Einsatz sind. Darüber 
hinaus gibt es auch keine Raumkonflikte, weil die POP-UP-Bar nicht im Bereich der zukünfti-
gen Dauerausstellung stattfindet. Den Aufbau der Pop-Up-Bar-Ausstellungen übernimmt eine 
Agentur, so dass die personellen Ressourcen des Stadtmuseums für den Aufbau der Dauer-
ausstellung hierzu nicht in Konkurrenz stehen. 
 
 
a) POP-UP-BAR/RIKADE mit Ausstellung „1848: Revolution in Köln“, 17.3. – 
29.4.2023 
 
Die Ausstellung „1848: Revolution in Köln“ erinnert an 175 Jahre bürgerliche Revolution, die 
im März 1848 in Köln stattfand. Wegen dieses Gedenkens muss sie im März eröffnet werden. 
Die Planungen dafür sind daher bereits weit fortgeschritten. 
 
Zudem ist das Thema „175 Jahre Revolution“ gerade in einer Metropole wie Köln von großer 
Bedeutung. Es war die erste europaweite Bewegung für Freiheit, Demokratie und soziale Ge-
rechtigkeit. Köln war die erste Stadt in Preußen, in der Massen auf die Straße gegangen sind. 
Die Kölner Bürger*innen übernahmen zeitweise die Herrschaft, von hier aus brachten demo-
kratische und sozialistische Vordenker wie Gottschalk, Anneke, Marx und Engels ihre Gedan-
ken in Umlauf. Köln war ein Zentrum dieser Revolution. 
 
Das Kölnische Stadtmuseum kooperiert mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Karl-Marx-
Haus in Trier, das im Herbst eine ergänzende Ausstellung zum Thema „Marx und Köln“ prä-
sentieren will. 
 
Die Oberbürgermeisterin wurde zudem aus dem Landtag NRW angefragt, ob die Stadt Köln 
Veranstaltungen, Ausstellungen oder Aktionen zu diesem geschichtsträchtigen Jubiläum pla-
ne. Die Antwort des Amtes der Oberbürgermeisterin verweist auf das Kölnische Stadtmuse-
um, das mit seiner Ausstellung die einzige städtische Institution ist, die sich im Jubiläumsjahr

4 
mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzt. Es ist ein Etat in Höhe von 50.000 EUR erfor-
derlich, siehe Anlage 2. 
 
 
b) POP-UP-BAR mit Ausstellung „1794: Köln – Paris. Das Abenteuer der Kölner 
Stadtschlüssel“, 5.5. – 16.6.2023 
 
Auch die Planungen für die Ausstellung „1794: Köln-Paris. Das Abenteuer der Kölner Stadt-
schlüssel“ sind bereits weit vorangeschritten. Die Ausstellung schlägt einen Bogen von der 
mittelalterlichen Stadtbefestigung bis hin zur traditionsreichen Figur des Kölner Bauern im 
aktuellen Karneval. Im Mittelpunkt stehen die Übergabe der Stadtschlüssel 1794 an die einrü-
ckenden Franzosen und die Zurschaustellung der Kölner Schlüssel als Trophäen vor jubeln-
den Massen in Paris. 
 
Als besonderes Highlight werden die Originale der Kölner Stadtschlüssel, die sich seit 1794 in 
Paris befinden, in der Ausstellung als Leihgabe erstmals seit fast 40 Jahren in Köln zu sehen 
sein. Die Zusage des Direktors der Pariser Archives Nationales liegt vor. Das Staatsarchiv 
Frankreichs ist von höchstem kulturellem Rang. Es wurde über den Charakter der Pop-Up-
Bar-Ausstellungen informiert und möchte dieses innovative Format ausdrücklich unterstützen. 
 
So erwartet das Kölnische Stadtmuseum hohen Besuch: Der Direktor der Pariser Archives 
Nationales, Herr Bruno Ricard, wird bei der Eröffnung der Ausstellung am 4. Mai – gemein-
sam mit neun weiteren Kolleg*innen aus Paris – zugegen sein. Der französische Generalkon-
sul Étienne Sur hat zugesagt, bei der Eröffnung zu den Kölner*innen zu sprechen. 
 
Kooperationspartner der Ausstellung „1794: Köln-Paris. Das Abenteuer der Kölner Stadt-
schlüssel“ sind das Institut français Köln sowie die Deutsch-Französische Gesellschaft Köln 
(DFG). 
 
Für diese Ausstellung wird ein Zuschuss von 50.000 EUR beantragt, siehe Anlage 3. 
 
 
c) „Karneval in Köln … wie alles begann“, voraussichtlich 1.6.23 – 30.7.2023 im 
Museum für Angewandte Kunst Köln, in Kooperation mit dem Festkomitee Köl-
ner Karneval 
 
Im Ausschuss Kunst und Kultur am 25.10.2022 wurden für dieses Ausstellungsprojekt mit 
Beschluss 3699/2022 bereits 100.000 EUR freigegeben. Das Festkomitee Kölner Karneval 
von 1823 e.V. beteiligt sich an der Ausstellung mit 70.000 EUR. Es werden weitere Mittel in 
Höhe von 15.000 EUR zur Gesamtfinanzierung aus dem Sonderausstellungsetat 2023 benö-
tigt, siehe Anlage 4. 
 
Finanzierung: 
Die zur Finanzierung der Maßnahmen benötigten Aufwandsermächtigungen in Höhe von ins-
gesamt 115.000 € stehen im Teilergebnisplan des Museumsreferates in der Produktgruppe 
0401 – Museumsreferat, in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistun-
gen im Haushaltsjahr 2023 im Haushaltsplan 2023/2024 zur Verfügung und werden nach Be-
schlussfassung in den Teilergebnisplan des Kölnischen Stadtmuseums, Produktgruppe 0408 
– Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 16 – sonstige ordentliche Aufwendungen umge-
schichtet. 
 
 
Anlagen:  
 Anlage 1 KSM - Jahresrückblick 2022 
 Anlage 2 Kosten- und Erlösplanung Sonderausstellung „1848“ 
 Anlage 3 Kosten- und Erlösplanung Sonderausstellung „Stadtschlüssel Köln“ 
 Anlage 4 Kosten- und Erlösplanung Sonderausstellung „200 Jahre Kölner Karneval“

Beratungsverlauf (1)

14.03.2023 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0579/2023
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
01.03.2023
Erstellt
14.02.2023 13:45